John Carter: Batzman im Gespräch mit dem Regisseur Andrew Stanton, Willem Dafoe, Taylor Kitsch, Lynn Collins und Dominic West

13 Comments

Zum Start des Films habe ich mich für moviepilot mit den Darstellern und dem Pixar-Regisseur Andrew Stanton unterhalten, der diese 250 Mio Dollar Produktion als seinen ersten Realfilm stemmen durfte. Schon zwei Jahre zuvor hatte ich mich in einem Roundtable-Gespräch während eines Setbesuchs mit ihm unterhalten und wollte wissen, wie zufrieden er jetzt mit dem Gesamtwerk ist, dass sich für Disney zu einem veritablen Problem zu entwickeln scheint, denn die Kritik ist gespalten und das Publikum steht dem Ganz hauptsächlich des Looks wegen sehr kritisch gegenüber – und verpasst dadurch vielleicht die interessanteste Alienrasse die in den letzten Jahren auf der Leinwand zu sehen war: Die Thargs, deren Anführer von Willem Dafoe gespielt wird.

Hier die Interviews mit Taylor Kitsch und Lynn Collins

Hier Teil 2 mit Andrew Stanton, Willem Dafoe und Dominic West

In : News, Thema

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

Related Articles

13 Comments

  1. Dr. Tyrell

    Sexy Lynn find ich irgendwie nur Sexy im Film (bzw im Trailer).
    In deinem Interview fand ich sie dann fade…schade.

    Und schöne Sache das…für den Up hier (YT), ich mag den MP-Player net so gerne…leider.

  2. Doughnut

    Willem Dafoe ist und bleibt ne coole Sau.
    “SciFi? Ne, fällt mir nix ein, sorry.” XD
    Chapeau zu dem stilted-Wortspiel inklusive Lob vom Meister.
    Irgendwie glaub ich euch das aber nach wie vor nicht, dass das nicht nur das übliche SciFi-Blockbuster-Popcorn-Futter, sondern ein Film mit Tiefgang ist. Die Trailer warn einfach zu Star-Wars-Prequel-artig, würd mich extrem überraschen, wenn der Film mehr bietet als das, was George Lucas verbrochen hat.

  3. Doughnut

    Findet es übrigens noch jemand albern, wenn die deutsche Fassung mit Willem Dafoe beworben wird? Dieser Etikettenschwindel nervt mich bei vielen Filmen mit von Stars gesprochenen CGI-Figuren.

  4. ALex

    Taylor Kitsch muss noch viel lernen wie man eine Film richtig promoted. Das war ja fast so spannend wie, wenn man ein Tatort nüchtern guckt. Lynn Collins und Dominic West kamen dagegen wesentlich schlagfertiger und enthusiastischer rüber. Der Willem wie immer souverän und locker, ein echter Profi. Respekt, das du es geschafft hast den Lachanfall zu verkneiffen, als du ihn aus der Reserve gelockt hast.
    Was Andrew Stanton über Animation gesagt hat, kann ich unterschreiben. Das ist ein Riesen-Haufen Arbeit, weil man wirklich alles erschaffen muss, vom winzigen Stein bis zu kompletten Landschaften, Dörfer, Statisten, Umgebung, Props, Design der Darsteller & Beleuchtung usw. Hinzu kommt das ein Animator für eine Schauspiel Performance von 10-15 Sekunden, mindestens einen ganzen Monat braucht. Deswegen arbeiten soviele gleichzeitig 1-2 Jahre an nur einem FIlm. Während man mit einem echten Schauspieler an einem guten Drehtag manchmal einige Minuten vom finalen Film produzieren kann. Und beim Animationsfilm gibt’s auch keinen Cutter, weil es viel zu teuer ist, wird nur genau so viel produziert, wie man benötigt.
    Anosnten, ein gutes Interview, hat mich zwar kein bisschen ermuntert den Film zu gucken, aber dennoch unterhaltsam.

    @Doughnut: Hab mich bei Spiderman deutlich mehr verarscht gefühlt, mit dieser steifen Plastikmaske und lächerlichem Kostüm wurde die ganze Daseinsberechtigung von ihm in Frage gestellt. Körpersprache hin oder her, ich glaub immer noch das sie für fast alle Kostüm-aufnahmen einen Praktikanten ins Kostüm gesteckt haben, um Kirmes-Geld zu sparen.

  5. itsme

    Damn, anyone else thinks that Dafoe sounds like the white version of Morgan Freeman.

  6. Arschbommel

    Fällt es noch jemandem auf, dass Batz immer Filme mit dem Etikett “Disney” weit überdurchschnittlich bewertet und dann zufälliger Weise auch immer ein Feature von ihm und den Machern folgt?
    Dass “John Carter” gigantischer Rotz ist, muss man ja wohl nicht diskutieren!

  7. Batzman

    3.5 Sterne ist nicht weit überdurchschnittlich. Der letzte Disney-Film den ich hier besprochen wurde war Gefährten und der wurde verissen.

    Und solange du John Carter nicht gesehen hast, fällt es schwer deine Aussagen ernst zu nehmen. Die Kritik ist derzeit ziemlich 50/50 gespalten, wenn man sich Rotten Tomatoes anschaut – es gibt also durchaus sehr unterschiedliche Meinungen zu dem Film.

  8. ALex

    Ich fand es nur seltsam warum Batz beim Interview mit Taylor Kitsch die ganze Zeit eine Toy Story3 DVD in den Händen hielt, ich dachte da kam noch was. Das sah ziemlich nerdig aus, hab ich was verpasst oder war das doch die obligatorische Disney-Bestechungs-DVD /:,
    Auch Fragen wie: “wer ist stärker, Darth Vader oder…” sind sehr nah an der Schmerzgrenze, sowas ist man eher von amerikanischen ComicCons gewohnt. Die einzig korrekte Antwort bleibt da nur noch: “Deine Mudder!”

    PS: welchem Sci-Fi-Film hat Dominic West nochmal empfohlen (und indirekt besser beworben als JohnCarter)?

  9. Doughnut

    @ ALex
    Another Earth
    Was man davon so liest, klingt einigermaßen interessant… aber auch wie etwas, das man schon tausendmal gesehen hat (SciFi-Konzepte als Instrument für tiefschürfende philosophische Meditationen über Identität, den Sinn des Lebens oder weiß der Teufel).

  10. Batzman

    @Alex

    Das ist keine DVD sondern mein Toy Story 3-Notizbuch und das habe ich bei fast jedem Interview in der Hand, weil ich mir darin immer meine Fragen notiere ;)

  11. burroughs

    Also ich fand John Carter ganz gelungen, wenn er auch ziemlich von der Buchvorlage abgewichen ist und einige Details nicht näher erklärt wurden (Terns tauchen z.B. auch erst in Teil 2 der Carter Reihe auf) – keine Ahnung warum sich manche ständig über solche Filme beschweren – niemand wird schließlich gezwungen sein Geld ins Kino zu tragen. Unterhaltend ist John Carter allemal!! Und vielleicht klappts ja mit nem 2. Teil – hätt ich nix dagegen :-)

  12. Doughnut

    “niemand wird schließlich gezwungen sein Geld ins Kino zu tragen”
    Au, tut das weh!

  13. burroughs

    @ Doughnut

    musste ma zum Arzt gehn

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked (required)

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
  • photo from Tumblr

    jurassiraptor:

    fromdirectorstevenspielberg:

    Whoever created this: thank you!!

    Haha! Well done!

    11/27/14

  • photo from Tumblr

    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

  • photo from Tumblr

    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

  • photo from Tumblr

    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

  • photo from Tumblr

    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14