Reviews: Die Tribute von Panem – The Hunger Games, Best Exotic Marigold Hotel (Review)

24 Comments

“Pfeif!”

Die Tribute von Panem (The Hunger Games) – USA 2012
★★½☆☆

In einem dystopischen Zukunftsstaat namens Panem (die früheren USA) werden alljährlich zur Disziplinierung der renitenten Distrikte tödliche Spiele ausgetragen, zu denen jeder Distrikt zwei Teilnehmer entsenden muss, die dann in einer virtuellen Wald-Arena gegeneinander antreten. Die junge Katniss springt für ihre kleine Schwester freiwillig ein und darf in der Reality-Show um ihr Leben kämpfen…

Den Hype mal beiseite lassend, hat der Film leider nicht so richtig viel zu bieten. Was nicht unbedingt an der ausgenudelten Story liegt, denn Todesduelle und Überlebenskampf sind ewige Themen, die durchaus in Variation immer wieder und wieder erzählt werden können. Und vielleicht ist es mit Panem ja wie mit den Potter-Filmen, die man auch nur wirklich verstand, wenn man die fehlenden Elemente aus Kenntnis der Romanvorlage ergänzt. Das will ich nicht ausschliessen, als reiner Film hat dieser erste Teil der Hunger Games für mich jedoch so gar nicht funktionieren wollen.

Some Spoilers ahead. Beware.

Die Kamera wackelt in der Art wie in schlechten Found Footage-Filmen Realismus angetäuscht werden soll und die Action (so sie denn vorkommt) wird in hektische Schnitte und Closen aufgelöst, die mehr verbergen als erhellen. Willkommen in PG13-Country in dem die Grundprämisse eines Kids bringen sich gegenseitig um nicht wirklich thematisiert wird. Wie sovieles andere auch. Als reine Filmfigur bleibt Hauptdarstellerin Katniss (gespielt von Jennifer Lawrence die im Grunde mit dem gleichen Muffelgesichtsausdruck den kompletten Film relativ emotionsfrei durchspielt) herzlich eindimensional. Weder erfahren wir wer sie ist, wie sie denkt, ob sie denkt – noch offenbart sie über das Retten ihrer Schwester hinaus irgendwelche Qualitäten die sie menschlich interessant machen. Sie redet kaum, sie wirkt beständig angenervt und solange ihr nicht irgendwer sagt was sie tun soll (“zieh dich fesch an, begeister das Publikum, spiel eine Romanze, beeindrucke die Jury, Schmeiss das Wespennest runter”) kommt sie auch nicht wirklich aus dem Quark. Das die Chemie zwischen ihr und Peeta-Darsteller Josh Hutcherson sich unter der µ-Grenze befindet, mag im Zeichen ihrer gespielten Liebe beabsichtigt sein, ändert sich aber den kompletten Film nicht und lässt den Charakter des Jungen schon ehe er sich mit Tarnborke bepinselt so blass erscheinen, dass er fast mit dem Hintergrund verschwimmt. Von charmlosen Testosteron-Bolzen Liam Hemsworth der eh nur 5min Screeentome hat ganz zu schweigen – er ist mindestens so fade wie sein Bruder Thor.

Dabei hätte die Story ja Potential. Die Nebenrollen sind durch die Bank interessant und vielversprechend besetzt. Woody Harrelson mag nicht so versifft und versoffen sein wie im Buch, spielt durch pure Präsenz aber die Jungdarsteller in jeder Szene komplett an die Wand. Lenny Kravitz macht das Beste aus seiner kleinen Rolle als Modeschwuppe und Sutherland, Bently und Toby Jones sind gebau wie Stanley Tucci und Elisabeth Banks schillernde Figuren, über die man gerne mehr erfahren würde. Und auch wenn die ersten 45min des Films inhaltlich eher fades Geplänkel sind, das wirkt wie die Glamour-Berichte die bei exklusiv und EXTRA über DSDS zu sehen sind (viel Home-Story und kein Singen), unterhalten sie immer noch besser als die eigentlichen Hunger Games. Denn Kids die durch den Wald rennen sind leider nicht wirklich spannend – und ohne die tolle Supporting-Cast setzt noch schneller das große Gähnen ein, wenn sich wieder mal die Frage stellt: Wofür braucht dieser Film für sowenig Handlung so wahnsinnig viel Zeit? Viel Zeit in der nachgedacht werden kann und sich zumindest dem buchunkundigen Zuschauer Fragen aufdrängen. Wie zum Beispiel: Was ist das ganze für ein bescheuertes Weltkonzept? Neben dem Konstrukt der Hunger Games wirkt sogar Death Race und Running Man noch plausibel und wohldurchdacht. Was sollen die Spiele? Wieso halten sie Distrikte von der Rebellion ab? Warum muss das ganze wie American Idol präsentiert werden, wenn jeder weiß das es Zwang ist? Warum lässt der Tod von dutzenden Kids die Distrikte scheinbar kalt und warum flippen sie aus und machen Bürgerkrieg, nur weil das kleine Mädchen stirbt das mit Katniss ca. 4min Screentime hatte, nachdem Katniss sie beerdigt und die Drei Bier Bitte-Geste macht?

Und warum soll ich als Zuschauer länger um einen Charakter trauern, als dieser tatsächlich auf der Leinwand zu sehen war, geschweige denn, dass er außer Kulleraugen irgendeine Tiefe bekommen hätte. Und warum gibts angeblich Nahrungsmangel in einer Welt die aus grünen Wäldern und Feldern besteht? Und wieso ist man auf so primitive Distrikte im Steinzeitlook angewiesen, wenn man die Technologie besitzt ein gigantisches Game-Holodeck zu bauen. Und wieso besteht das Finale aus dreimal hin und her-rennen und digitalen Hütehunden die Katniss und Peeta aufs Dach einer Trailer-Park-Burg jagen? Und letztlich… why should I care?

Gary Ross ist zweilfelsfrei ein sympathischer Typ und echter Fan der Romane – aber sein Film ist schaumgebremstes Langweilerkino mit flachen Figuren, die an keiner Stelle zum mitfiebern oder mitleiden motivieren. Technisch ist es bis auf die furchtbare Wackelkamera durchschnittlich bis solide, wenn man vom CGI-Matte-Look von Kapitol-City absieht. Die Innendekos sind durchaus schick anzusehen und Kostüme, wie Make-Up und Frisurendesigns neckisch bis sehenswert. Panem fühlt sich nicht hingeschludert an, es ist kein runtergekurbelter Film. Aber wie Twilight bleibt es letztlich recht formalhaftes Kinderkino ohne Eier.. und schlimmer ohne echte Seele. Denn ohne eine glaubhafte, funktionierende Welt wird nie klar wofür es sich zu kämpfen lohnt. Das zusammengeklaute Motiv-Stückwerk das die Welt von Panem darstellt, ist einfach zu unschlüssig in seiner Vision, zu wischi-waschi um bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Und wer Daniel Radcliff mangelndes Talent vorwirft, der hat die blassen Hauptdarsteller dieses Films noch nicht gesehen.

“Everything will be all right in the end… if it’s not all right then it’s not the end.”

Best Exotic Marigold Hotel – UK 2011
★★★★☆

Sieben Rentner verschlägt es aus unterschiedlichsten Gründen in das als Alters-Paradies angepriesene indische Best Exotic Marigold Hotel, dass der junge Sonny mit dem Mut der Verzweiflung zu einem Erfolg machen möchte. Doch das Hotel ist mindestens so alt und baufällig wie seine neuen Gäste, die sich den Lebensabend dann doch etwas geruhsamer vorgestellt hatten. Jeder von ihnen muss sich nun auf seine eigene Art mit dem fremden Land und dem neuen Lebensabschnitt arrangieren…

Filme kommen kaum Feelgoodiger daher als dieser Streifen vom “Shakespeare in Love”-Regisseur John Madden. Er setzt auf den Slumdog-Millionär-Location-Charme, spart die finsteren Seiten Indiens aber dabei wohlwollend aus. Es bleibt freundliches Gewusel, skurriler Lärm, liebenswertes Lächeln und fantastische Bilder. Und das ist für die märchenhafte Art in der diese Story erzählt wird, auch völlig in Ordnung, denn auch wenn es an der Oberfläche um Indien und seine Kultur geht, ist der Film letztlich doch urbritisch und lebt vom Aufeinandertreffen seine exzentrisch-liebenswerten Charakte.

Und neben den optischen Schauwerten des Landes sind es die schauspielerischen Schauwerte, die den Film funktionieren lassen. Wann hat man schonmal die Chance so viele ehrenwerte alte Humpel auf der Leinwand genießen zu dürfen. Maggie Smith, Judi Dench, der göttliche Bill Nighy, Tom Wilkinson, Penelope Wilton, Celia Imrie und Ronald Pickup sind einfach eine Freude anzusehen. In ihren zerfurchten Gesichter spiegelt sich soviel Leben, Witz, Power und Emotion, dass es manchmal ausreicht sie nur zu beobachten um das Gefühl zu haben, etwas über ihre Figuren zu erfahren.

Dev Patel als Jung-Hotelmanager der sich seiner Familie beweisen will, darf hier endlich wieder seine komischen Talente ausleben und ist wie gewohnt liebenswert und im Zusammenspiel mit dem rüstigen Renten-Ensemble sehr unterhaltsam. Seine dahingestammelten Sätze, die furchtbare Ereignisse in unglaubliche Euphemismen hüllen sind sprachakrobatische Kleinode. Und Bill Nighy muss eigentlich nur etwas anschauen und ist schon extrem komisch dabei. Seine Love-Story zu Judi Dench, Wilkinsons verschollene Romanze, Neuanfang, Tod, Sex und Freundschaft – das ist alles nicht brüllend originell und klassisches Futter eines Ensemble-Films. Es lebt weil es gut getimed und gespielt ist und die Figuren einfach auf ihre Weise unglaublich sympathisch sind – selbst Penelope Wilton als dauernörgelnde Frau Nighys, wird nie zur Karikatur sondern bleibt menschlich und in gewisser Weise auch von der warmherzigen, melancholischen Tragik durchzogen, die den Film letztlich erdet.

Das einige Konflikte zu simpel aufgelöst werden (gerade am Ende wenn Sonny seine Mutter umstimmt) oder das der schwule Charakter des Films praktischerweise wegstirbt, nachdem sein Erzählstrang zuende ist – das sind kleine Lässlichkeiten, die den Film genau wie seine durchgängige Knuffigkeit davor bewahren ganz groß und perfekt zu sein. Doch für das was er sein möchte, fluffig-herzliches Wohlfühlkino, macht er seine Sache extrem gut. Und beweist vor allem: Das gute Schauspieler oft der beste Special-Effect sind.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • burns

    Dankeschön wieder mal für die prächtig verfassten Rezensionen! (Von der Rechtschr…. ah, isja wurscht.)
    Mich wundert eher, dass Du diesen Punkt so milde abhandelst:

    “Und vielleicht ist es mit Panem ja wie mit den Potter-Filmen, die man auch nur wirklich verstand, wenn man die fehlenden Elemente aus Kenntnis der Romanvorlage ergänzt. Das will ich nicht ausschliessen [...].”

    Das kritisierst Du zwar ein wenig, aber ganz ehrlich: Wenn ein Film wie z. B. Potter 5 nicht ein eigenständiges Werk sein kann, weil man dazu das Buch gelesen haben sollte: In der Dauerdiskussion “Wann ist eine Buchverfilmung eine gute Buchverfilmung?” ist das für mich die absolute dramaturgische Mega-No-Go-Todsünde…

  • Frybird

    Danke für die Spoiler…ist ja nicht so das andere den Film noch sehen wollen, wenn du ihn nicht magst….

  • freakpants

    Ich glaub bei Marigold fehlen die Sterne.. :D

  • Pingback: schön formuliert (73): die tribute von panem « blubberfisch

  • dok

    keine eier ? keine seele ? klingt wie die disney-version von battle royale .
    wird garantiert ein hit !

  • Frybird

    @dok: Womit wir dann auch den halbgaren Battle Royale Vergleich haben

    Es ist nicht 100%ig falsch, das es da schon sehr spezielle Ähnlichkeiten gibt, dennoch gehen die Stoffe thematisch in andere Richtungen. Required Reading: http://io9.com/5888124/did-the-hunger-games-really-rip-off-battle-royale

    Ansonsten danke für die nachträgliche Spoilerwarnung (diesmal nicht sarkastisch :-/ )

  • getchaos

    Kann die Rezension des Hunger Games Films sehr gut nachvollziehen.

    Wenn ich mir nicht 5 Tage vorher das Buch durchgelesen hätte, wäre ich sehr im Dunkeln gewesen.

    So bleibt diese Verfilmung eines nettes Geplänkel für alle, die durch das Buch die Hintergründe, inneren Dialoge und Charaktere besser kennen (war ja bei Harry Potter genauso).

    Und wenn ein Film schon so nah am Buch gebaut ist, dass nur Leser alles mitbekommen, dann solllte er die Atmosphäre (wie z.B. lebensbedrohliche Situationen u.ä.) ordentlich rüberbringen, was mit einer verwaschenen FSK12 freigabe nicht möglich ist.

    Ich mochte den Film größtenteils, aber wohl auch nur, weil ich das Buch kannte.

  • Ferris Bueller

    Inzwischen glaub ich ja, Batz, sind deine Schreibfehler methodische Provokation – anders kann ich sie mir (insbesondere wenn der Betreiber eines Filmblogs die Namen der Darsteller von Filmen, die er bespricht, falsch schreibt) nicht erklären.

  • Sascha

    @ Ferris: Ich habe mich beim Zentralrat der Ältesten des Internet über Batz’ Rechtschreibung beschwert und möchte dir das Ergebnis mitteilen. Neben den üblichen Maßregelungen wird der Zentralrat Batz auch künftig nur noch die Hälfte für jeden Blog-Artikel zahlen. Das wird ihm eine Lehre sein!

  • http://fructoseintoleranz.bb15.de Randy

    Hab die Review zu Panem jetzt nicht gelesen, wegen Spoilergefahr, aber die Note 2,5 Überrascht mich dann doch. Sollte ich meine Erwartungen also vor dem Kinobesuch ein wenig runterschrauben, um nicht in ein Loch voller herber Enttäuschungen zu fallen.

  • Michael

    Woher kommt dieser künstliche Hype um Hunger Games. Lesen die Amis das in der Schule? Klingt auf jeden Fall brunzlangweilig und werde ich die Finger von lassen.

  • Binding

    Ich fand ihn besser als befürchtet, aber in der Tat ist er quasi die Mädchen- bzw. Kinderversion von “Battle Royale” – auch wenn es da einige Unterschiede gibt. Dass es sich bei “BR” immer um eine Schulklasse handelt, finde ich allerdings wesentlich spannender, denn da kennen sich ja alle schon jahrelang, während es den Kämpfern in “Panem” wesentlich leichter gemacht wird, die Gegner als bloße Nummern zu betrachten und für etwas “Größeres” zu kämpfen. “Disney-Version” von “BR” trifft es auch ganz gut, denn die verharmlosende Gewaltdarstellung ist leider sehr heuchlerisch.

    Eine andere Ebene ist die Medien- und Machtkritik in “Panem”. Da wirkt der Film wie eine Mischung aus “Truman Show” und “Running Man” – leider aber ohne das Thema wirklich mal richtig anzugehen.

    Was übrigens gar nicht ging, waren einerseits die willkürlichen Regel-Änderungen während der Spiele und andererseits die computeranimierten Monsterköter. Letztere haben mir den letzten guten Willen hinsichtlich dieses Films ausgetrieben.

    Bilanz: Zwar immer noch besser als der unerträgliche “Twilight”-Shit. Aber auf alle Fälle lieber zu “Battle Royale” greifen (allerdings nicht Teil 2!).

  • Paul_Baeumer

    @Frybird

    Sry aber was da in deinem Link geschrieben steht reicht mir persönlich nicht. Für mich klingt das so als würde der Autor alle Ähnlichkeiten aufzählen(womit er seine Position schon mal tüchtig unterminiert) und dann krampfhaft versuchen innerhalb der Schnittmengen unterschiedliche Umsetzungsvarianten zu finden. Das liest sich nicht viel weniger bescheuert als zu sagen das z.B. “Ringu” und “The Ring” verschiedene Stories wären nur weil der eine in Japan und der andere in den USA spielt.

  • Paul_Baeumer

    @Frybird

    Sry aber was da in deinem Link geschrieben steht reicht mir persönlich nicht. Für mich klingt das so als würde der Autor alle Ähnlichkeiten aufzählen(womit er seine Position schon mal tüchtig unterminiert) und dann krampfhaft versuchen innerhalb der Schnittmengen unterschiedliche Umsetzungsvarianten zu finden. Das liest sich nicht viel weniger bescheuert als zu sagen das z.B. “Ringu” und “The Ring” verschiedene Stories wären nur weil der eine in Japan und der andere in den USA spielt.

    Hab vorhin mal ein paar Reviews zu den Fortsetzungen überflogen. Diese zeigen, dass sich die Autorin evtl. doch noch eigene Gedanken gemacht hat. Schade dass die Reihe so nen schlechten Start hinlegt.

    Andereseits aber auch fragwürdig so ne Thematik als KInder-/Jugendbücher zu vertreiben.

  • kahlcke

    Hunger Games:
    Da ich die Bücher (Ich habe nur 2 gelesen, das hat dann wirklich gereicht) schon überdramatisch, kindlich (auch bezogen auf die “Gewalt”) und abstrus sowie gehörig naiv fand, hab ich keine große Erwartung an den Film gehabt. Der wird irgendwann mal auf Bluray geschaut.

    Marrigold:
    Nach dem Trailer hatte ich eher ne schnulzige Rentner-Tragikkomödie erwartet, aber die Kritik lässt mich neugierig werden. Wird geguckt.

  • kahlcke

    Hunger Games:
    Da ich die Bücher (Ich habe nur 2 gelesen, das hat dann wirklich gereicht) schon überdramatisch, kindlich (auch bezogen auf die “Gewalt”) und abstrus sowie gehörig naiv fand, hab ich keine große Erwartung an den Film gehabt. Der wird irgendwann mal auf Bluray geschaut.

    Marrigold:
    Nach dem Trailer hatte ich eher ne schnulzige Rentner-Tragikkomödie erwartet, aber die Kritik lässt mich neugierig werden. Wird geguckt.

  • iws

    Hatte mich im Voraus gar nicht über Hunger Games informiert, bloß den Trailer gesehen und mich gefreut, dass was Dystopisches ins Kino kommt.
    Habe dann auch vorher die Sternewertung hier gesehen, aber das Review nicht gelesen. Nun war ich im Kino, habe mir Wikipedia und ein paar Rezensionen durchgelesen … und dachte, ich fall vom Glauben ab … alle loben den so. Als ob ich einen anderen Film gesehen hätte! Und dann land ich wieder hier und lese die Rezension und … ja, wie mir aus der Seele geschrieben.

    Zum Beispiel: unzählige Rezensenten loben die Hauptdarstellerin. Woah, wie kann das sein? Selten konnte ich mich mit einem Charakter so wenig identifizieren, wie mit ihr. Da ist einfach *nichts* rübergekommen.

  • http://www.webseiten-und-mehr.de/impressum.html Patrick Zorn

    Erinnert mich irgendwie an eine jugendliche Verfilmung von Running Man, Tekken und Mortal Kombat.

  • maori

    Ich finde die Rezension übertrieben. der Film ist meiner Meinung sehr ausführlich und man kann gut folgen. Auch die Kameraführung und der Szenenschnitt ist gut. Habe den Film sehr genossen. Ich habe die Bücher schon vor einem Jahr gelesen. Ich mochte auch die Auswahl der Castcrew.

    Bedenkt das eine Rezension immer nur subjektive Meinung ist, die sich aus persönlichen Eindrücken zusammensetzt. Damit der Verfasser auffällt, fallen die Bewertungen meist sehr negativ aus. Das ist einfach ein Trick. Ich würde eine Rezension immer nach der Filschau lesen. (Aber auch alles nur persönliche Meinung)

    So bildet euch eure eigene Meinung über den Film!
    Beste Grüße an alle :)

  • John

    Endlich…ehem…LEIDER auch gesehen. Ich weiß nicht was sich die Verantwortlichen bei der Umsetzung gedacht haben – ich stelle mir die Szene wie die persönliche Begutachtung von Katniss in der Trainingshalle vor. Die Spielmacher thronen 5 Meter über dem Boden, sind besoffen, freuen sich über das erlegte Schwein und geben einen Scheiß, dass da vorne jemand steht, der was anständiges reißen soll. Das Schwein ist jetzt eine Kuh und wird gemolken, bis sie ausgesaugt abnippelt.
    Hauptsache die 12-14 jährigen strömen ins Kino, ist doch egal, dass der Film bei den wichtigsten Szenen so hingerotzt wurde, als ob Haymitch persönlich am Werk war.
    Höhepunkt der Peinlichkeit war die billige Umsetzung der Kutschfahrt. Bei dem brennenden Kleid musste ich dann echt lachen. Man war das schlecht.
    Ich kann nicht glauben, dass die Leute, die die Bücher gelesen haben, hierfür auch noch Ausreden aus dem Hintern ziehen. Und das erste Buch war soweit ich das mitbekommen habe für viele noch das beste aus der Trilogie.
    Kann nur sagen: höchst uncharmante Umsetzung – die drögen Darsteller und die Aneinanderreihung von Szenen nach der Brachialmethode geben dieser Grütze noch den Rest. Danke.

  • http://blog.fsonline.de Hazamel

    Hunger Games: Freundin hat das Buch gelesen: Fand den Film gut. Ich nicht und habe mich nach einer halben Stunde nur noch über das Handkameragewackelt aufgeregt und die 1429 Klischees die im Film abgefrühstückt wurden amüsiert. Nach 35 Minuten wurde ich zum Schweigen verdonnert ;)

  • jade

    marigold hotel ist echt gut

  • Pingback: Hunger Games / Die Tribute von Panem: Alle Ausgaben im Überblick

  • kurti

    “die Drei Bier Bitte-Geste” :-)
    Schließe mich voll an, die Welt ist so unlogisch und unrealistisch (ja, es ist Sci-Fi; nein, auch Sci-Fi kann konsequent durchdacht sein ;) dass wirklich nur die kurz angelegten Spannungskurven (wie bei momentanen Fernseh-Serien üblich) die Kids bei der Stange halten.
    Und natürlich das Grundgefühl des “ich gegen alle”.
    Angst habe ich vor den beiden Folgefilmen, wenn die “Revolution” ins Rollen kommt… das wird eine einzige Storytelling-Katastrophe. Aber spannend aufgezogen, wer drauf steht.

Fünf Facefreunde
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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

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    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

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    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14