Ashton Kutcher spielt Steve Jobs

13 Comments

Schaut man sich das Bild an, ergeben sich keine Fragen darüber wer der geeignetste Mann ist, der Steve Jobs in dessen Biopic spielen soll. Schaut man sich allerdings Kutchers letzte Filme an, frage ich mich, ob er überhaupt jemals wieder etwas spielen sollte.

Regie wird Joshua Michael Stern (“Swing Vote”) führen, das Script stammt von Matt Whiteley. Wann die Dreharbeiten beginnen und wann der Film letztendlich zu sehen sein wird, ist leider nicht bekannt. Ich höre aber schon die Apple-Jünger ihre Messer wetzen. Sollte auch nur ein Fehler in dem Film zu sehen sein, stelle ich mir die Konsequenzen schlimmer vor, als nach der Aufführung von “Herr der Ringe”.

via Laughing Squid

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Bei den Filmfreunden bloggt Malcolm über die wunderbare Welt der seichten Unterhaltung. Auf eye said it before bloggt der freundlichste Filmfreund (Nilz N Burger) über Flausch, Werbung und WTF. Wenn er gerade nicht bloggt, arbeitet Malcolm freiberuflich als Digital Creative, wo er das Internet zu einem schöneren Ort macht. Nichts zu danken.

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  • PingPong

    Warum nicht Justin Long? :D

  • NoName

    Ich fand Noah Wyle in “Pirates of Silicon Valley” an sich auch nicht schlecht als Jobs… Ansonsten eher nicht so interessant für mich, denke, dass das eher Hollywoodmäßig aufgehübscht wird… Hier ein Gang übers Wasser, da eine bisschen Wasser zu Wein…

  • Dr.Strangelove

    Den Apple Jüngern sind “Fehler” doch prinzipiell egal. Die interessieren sich doch eh mehr für die glitzernde Oberfläche und checken die Politik von Apple so null.
    Apple Jüngern sind Apple Produkte wichtig. Filme darüber, oder die Politik dahinter… puhhhh.. ich denke das ist denen einfach egal. Ich fand die Geschichte von Zuckerberg total schlecht umgesetzt. Aus einem einfachen Grund. Fincher hat es nicht geschafft die Leidenschaft eines Nerds für ein Programm einzufangen. Stattdessen sieht man ein Arschloch… der dann dank des Erfolgs genauso beschissene Parties feiert wie ein dummer Football-Sportler-Arsch-Student. Aber “Nerds” ticken da ein wenig anders. Muss gerade an den Film “23″ denken. Von Hans Christian Schmid. Da wurde das “Nerdtum” super gut bebildert.

    Ich bezweifel stark das “Hollyood” es jemals schaffen wird die feinen Facetten von Nerds wirklich gut auf die Leinwand zu bringen. Leider.

  • knarf

    ich finde ja, tom cruise sieht ihm ähnlicher! hat den jemand gefragt?

  • Denis

    @Dr. Strangelove:
    Scott Pilgrim ist ja wohl pures Nerdtum an der Leinwand.
    Und ich fand ihn gut :D

  • Mein Senf

    @Strangelove:
    Was du vermisst, handelt der Film in den ersten 20 Minuten des Films ab. Das funktioniert im Film gerade deswegen super, weil die Leidenschaft zu Programmieren letztendlich als bloßes Mittel zum Zweck entlarvt wird, seine gesellschaftliche Stellung zu verbessern.

    “Die Leute hassen dich nicht, weil du ein Nerd bist, sondern, weil du ein Arschloch
    bist.”

    Dieses Zitat aus dem Film fasst den Protagonisten perfekt zusammen. Nerds sind eben auch nur aufmerksamkeitsheischende Menschen wie jede andere auch. Sie hyperkompensieren ihre mangelhaftes Äußeres, indem sie auf einem anderen Gebiet die Kings werden. Das wirkte lange Zeit verschroben, kindisch, irgendwie seltsam, bis zu dem Punkt, als Facebook -ein Nerdprodukt- Teil eines angesagten Lifestyles wurde.

    Jugendstudien belegen seit Jahren auch in Deutschland einen Trend, dass es dem Nachwuchs mehr denn je um gesellschaftliche Stellung, Prestige und materiellen Aufstieg und Anerkennung geht. Insofern funktioniert the Social Network als Gesellschaftsportrait ganz wunderbar.

  • Mein Senf

    “Ich höre aber schon die Apple-Jünger ihre Messer wetzen. Sollte auch nur ein Fehler in dem Film zu sehen sein, stelle ich mir die Konsequenzen schlimmer vor, als nach der Aufführung von “Herr der Ringe”.”

    Das sehe ich anders. Apple-Jünger sind es doch gewohnt bei einem schlechten Produkt grundsätzlich von einem Anwenderfehler auszugehen :-)

  • Dr.Strangelove

    Den Protagonisten und sein Nerdtum mit einem Satz zusammenzufassen… und dann eben auf die gesellschaftlichen Dinge einzugehen… fand ich eben zu wenig. Bzw. das “Nerdtum” spielt im Film dann keine Rolle mehr. Es geht um Freundschaft, Geld, erste Liebe, Party, Drogen. Bei 23 funktioniert das Nerdtum wunderbar wenn die Protagonisten im Auto Party machen… (noch ohne Frauen. Oder im Hotel Pool) Oder wenn 20.000 D-Mark für einen Computer ausgegeben wird… der Starkstrom braucht. Aber auch die Nagst abgehört zu werden. Und das Spiel mit den Medien. Solche Dinge habe ich bei “The Social Network” echt vermisst. Man sieht Freundschaften zerbrechen, Anwälte, und einen arroganten Typen. Mehr leider nicht. Im Grunde sieht man den Aufstieg eines “Superstars”. Das Ding dahinter (Programmierung) ist austauschbar. In meinen Augen ist es eben kein Film über Facebook, oder über Nerds. Und zu Scott Pilgrim. Der Film funktioniert in den ersten 30 Minuten super. Danach nur noch zack, boom, bäng. Hatte echt mehr erwartet. Und mit dem “Nerdtum” von Steve Jobs, Zuckerberg, oder Karl Koch gar nicht zu vergleichen.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Mal Sehen

    @Mein Senf: Ich arbeite an einem Mac, ich telefoniere mit einem iPhone, ich surfe über ein iPad und musste grinsen, weil: Du hast nicht wirklich unrecht.

  • bassline8

    Das könnte Kutchers’ große Chance sein, als Schauspieler den nächsten Schritt zu gehen. Ich kann es mir aber nach TAAHM kaum vorstellen. Bin trotzdem mal gespannt.

  • Lars

    Ist Noah Wylie schon zu alt?

  • Michael

    Wundert mich, dass da nun gleich zwei Filme über Steve Jobs leben kommen. Bin ja mal gespannt, wie die gegeneinander und der Realität gegenüber stehen.

    Und ich finde es nett, wenn Leute einem aufdrücken wollen, wie man als Apple Nerd so drauf ist, because you don’t fucking know me ;-)

  • HansM

    @Michael:
    Du hast da im ersten Satz ein Typo. So ists korrekt.
    “Wundert mich, dass da nur gleich zwei Filme über Steve Jobs leben kommen. “

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