Featurette zur HD-Restauration von Steven Spielbergs “Der Weiße Hai” (Jaws)

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JawsRestorationDirekt / via

Universal arbeitet zur Zeit an einer restaurierten Version des Spielberg-Klassikers “Jaws”, der im August erstmals auf Blu-ray erscheinen wird. In einem Behind-the-scenes-Video kann man sich davon schon mal erste Eindrücke verschaffen.

Zuletzt sorgte Universal diesbezüglich bei mir allerdings eher für Kopfschütteln, als ich dieses Video sah, in dem sich die Restaurationsprozesse diverser hauseigener Klassiker als filmgeschichtliche Schändung entpuppen. Im Mantel der angeblichen Film Preservation wird da beispielsweise Körnung, die das Ergebnis eines natürlichen Kameraprozesses ist, durch hässliche Glättung eliminiert und das auch noch als vermeintliche Intention der Filmemacher zu verstehen gegeben. In anderen Filmen wiederum, z.B. “Jenseits von Afrika”, wird sogar nach Lust und Laune im Lucas-Stil herumgepfuscht. Wenn solche HD-Restaurationen Schule machen, dann tritt das Blu-ray-Zeitalter offiziell den Rückschritt zur frühen Heimkinophase an, als Filme für die Fernsehgeräte beispielsweise um die Hälfte beschnitten wurden.

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Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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  1. Dr. Strangelove

    Filmkorn ist (bei aller Liebe zur Nostalgie) auch nichts anderes als ein “Fehler” der zu vermeiden gilt. (durch bessere Kameras, Objektive, mehr Licht, usw). Aber… selbst bei digitalen Produktionen (wo es auch “filmrauschen” gibt.. das an “Filmkorn” erinnert… wird das erst mal alles glatt gebügelt… und anschließend wieder etwas Korn (digital) drüber gelegt. Bei dem “Universal Centennial – Restoring the Classics” Video haben die doch alles richtig gemacht. Beim “zoom” im Schneideraum verändert sich ja auch das Korn. Also haben die erst mal alles glatt gebügelt und das Korn angeglichen. Naja. In dem Youtube Video sieht es wirklich glattgebügelt aus. So als hätten sie anschließend vergessen wieder etwas Korn drauf zu legen. Aber ansonsten haben die da alles richtig gemacht.

  2. nexus6

    Dem Entkörnen stehe ich ebenfalls kritisch gegenüber, da dort zwangsläufig Details verloren gehen und ein glatter, künstlicher Look entsteht, wenn es übertreibt.

  3. Thies

    KLar, es gibt Gründe die HD-Bearbeitungen skeptisch zu betrachten. Aber warum sollte ich mir einen Film, den ich bereits auf DVD besitze, in einem neuen Format kaufen, wenn er – wie z.B. “Bram Stoker’s Dracula” – aussieht, als hätte es sich ein Schneegestöber auf meinem Bildschirm bequem gemacht. Und es kann ja nicht ausschliesslich am Alter des Materials liegen. “The Searchers” ist so gestochen scharf, dass man jeden Stein im Grand Canyon erkennen kann.

  4. dok

    was haben sie denn jenseits von afrika verbrochen ? ein paar zusätzliche digitale raubtiere eingefügt oder so ?

    ein gutes , aber leider seltenes beispiel eines gelungenen hd-upgrades ist übrigens “dark city” . aber generell sollte man es halten wie bei einer guten neuauflage einer klassischen LP : einfach das bestmögliche master suchen , ein wenig entstauben und hochwertig abtasten .

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


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    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14