Rassismusvorwürfe gegen Ashton Kutcher Werbespot

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Lehnen wir uns einen Moment zurück und stellen uns eine Welt vor, in der man nur noch über Dinge lachen darf, die nach gründlicher Prüfung politisch korrekt wären. Klar, uns würden die Pochers und Barths dieser Welt erspart bleiben, aber was wäre mit den guten Menschen? Menschen wie Louis CK oder Ricky Gervais? Es geht aber auch harmloser: Was wäre mit Ashton Kutcher.

Schauen wir uns erstmal diesen eher mittellustigen Spot vor, in der Kutcher in verschiedene Rollen schlüpft, um Chips zu verkaufen:


Youtubedirektlink

Empfindlichere Seelen heulen auf, wenn sie sehen, dass Ashton Kutcher sich braun anmalt und einen indischen Bollywood-Produzenten spielt. Ist das schon Rassismus? Haben wir es dann hier mit Anstiftung zum Rassismus zu tun?

Die Chipsmarke hat übrigens reagiert und sich bei jedem entschuldigt, der sich angegriffen fühlte. Der Spot ist von der Seite entfernt worden und bei Facebook sind alle Charaktere, bis auf Raj zu sehen. Eine einigermaßen nachvollziehbare Reaktion aus Sicht des Unternehmens, wie ich finde.

Seht ihr das ähnlich, oder hätte das Unternehmen weitermachen sollen?

via W&V

In : News

About the author

Bei den Filmfreunden bloggt Malcolm über die wunderbare Welt der seichten Unterhaltung. Auf eye said it before bloggt der freundlichste Filmfreund (Nilz N Burger) über Flausch, Werbung und WTF. Wenn er gerade nicht bloggt, arbeitet Malcolm freiberuflich als Digital Creative, wo er das Internet zu einem schöneren Ort macht. Nichts zu danken.

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29 Comments

  1. Sascha

    In den USA gibt es doch Leute, deren professioneller Beruf es ist, sich über Sachen aufzuregen.

    Nothing to see here, move on.

  2. PingPong

    Ein Schauspieler der keine Rolle spielen darf… wo kommen wir denn hin?
    Leute die so was kritisieren sind die echten Rassisten…

  3. Dr. Strangelove

    Erstens: alt
    Zweitens: Klären welche Typen so einen Spot für rassistisch halten. Ach… irgendwelche User. Vornehmlich aus den USA. Einem Land wo sich auch 1.000 Leute zusammen finden um gegen Musik von Marilyn Manson zu protestieren oder Filme wie Dogma. Dem Land mit so tollen “Religionen” wie Sciontology und Mormonen und Co. Einem Land voll Schwulenhasser und Waffennarren.
    .
    Wenn man sich das Video selbst anschaut und sich eine eigenen Meinung gebildet hat, und irgendwo steht das “jemand” das rassistisch findet. Ist das dann eine Meldung wert? (jetzt so generell. Stand ja auch im Spiegel) Wenn sich einen indischer Promi tierisch aufgeregt hätte.. okay. Aber es waren ja nur ein paar Internet User. Wahrscheinlich youtube Kommentare.
    .
    Oli Schulz (und auch der eine Typ von Oasis) haben letztens sehr schön beschrieben wie Scheiße doch das Internet ist. Wobei sie sich auf Youtube bezogen. Oli Schulz bei TV Total so… über Youtube: “Erster Kommentar: Das Video ist geil. / zweiter Kommentar: Das Video ist scheiße. / Dritter Kommentar: Du bist schwul. / Vierter Kommentar: Ich piss deiner Mutter die Augen aus den Kopf.” …
    .
    Diese “News” ist gar keine News. Da regen sich ein paar Deppen über Nichts auf.. und die Presse schreibt drüber. Das ist das gleiche wenn RTL aufdeckt das ein Star eine Prügelei nur inszeniert hat… um die neue CD zu promoten die übrigens kommende Woche im Handel erhältlich ist. Man peilt also das es sich um keine richtige Story handelt.. bringt die Story aber doch, promoted den Künstler doch, und pusht das eigenen Format in dem man auf clever macht… und sagt: ist aber eigentlich gar keine News wert. Weil die Story selbst ist totaly Bullshit. Aber ganau das bringen wir als News. Fuck Medienwelt. Noch dümmer als die RassistenFreaks auf youtube.

  4. Peter

    Es scheint wir leben in Zeiten, in denen jeder danach strebt, Gründe zu finden, um sich empören zu können. “Die Medien” gerieren sich als Empörungsbewirtschafter und legen nach und nach und nach und schütten Benzin drüber.

    Es ist fast nicht möglich, etwas zu sagen, das niemand beleidigt oder Anlass zur “gerechten” Empörung gibt. Und das hat seine Gründe: es gibt keine andere Methode, mit der man sich leichter Themendominanz und moralische Deutungshoheit unter den Nagel reißen kann, als andere darauf hinzuweisen, dass das, was sie da gerade gesagt haben, nun mal gar nicht geht. Und sobald Du denjenigen, dem Du so auf die Eier greifst, soweit hast, dass er sich entschuldigt, brauchst Du nur noch zudrücken und den Falsett genießen.

    Dabei geht es schon lange nicht mehr um Kritik an Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie udgm – gerade die charakterlosesten Selbstdarsteller und Scheinmoralisten, denen das Schicksal anderer beim Arsch egal ist, haben sich diese Deutungshoheit gekrallt, und lassen sie erst dann wieder los, wenn man sie ihnen aus den toten, kalten Fingern windet.

    Entschuldigen? Ach Scheiße! Noch einen draufsetzen, dass hätten sie tun sollen!
    Weicheier, die!

  5. Mal Sehen

    Ja, das stimmt, was der Oli Schulz sagt. Wird einem übrigens bei den Filmfreunden ab und zu vor Augen geführt.

  6. Don Pablito

    Aus PR-Sicht war es vermutlich klug, so zu reagieren – was aber nicht gerade für den Humor der Kritiker spricht.

  7. Jabitte

    “Ich piss deiner Mutter die Augen aus dem Kopf”!!!!!!

    HAHAHAHAHA!

  8. hog

    Schön, wie man sich doch über die Empörung anderer Menschen empören kann. Wen interessiert, warum so etwas manche Menschen ärgert, mag sich mal mit Blackfacing beschäftigen. Ohne damit die Spots selber oder die Reaktionen darauf zu kommentieren.

  9. Ellen

    Wieso darf man sich dann über Weiße Witze machen, über Inder aber nicht? Das heißt dann doch, dass es noch immer “normal” ist, dass Leute weiß sind, also andere Ethnien als “arme Minderheiten” geschützt werden müssen? Soviel zum Thema Melting Pot.

    Ich will eine Welt, in der man sich über alle Leute lustig machen darf. Dick und dünn. Weiß, schwarz, rot, gelb. Groß und klein. – Das wäre mal ne gerechte Welt.

  10. Hansi

    Wenn sich ein indischer Schauspieler für einen Werbespot weiss anmalt, eine Lederhose überzieht, eine Maß Bier trinkt und an Weisswürsten nuckelt, würde keine sau an rassismus denken, sondern einfach darüber lachen. und genau das ist die intention. man kann dinge einfach “über-kategorisieren/analysieren” anstatt sie einfach als das zu nehmen was sie sind.

  11. Mal Sehen

    @hog (8): Ganz toll wird es erst, wenn man sich über die Empörung anderer Menschen empört, die sich über die Empörung anderer Menschen empören.
    Meta-Meta-Empörung, quasi.

    Wer macht weiter? :)

  12. hog

    Ich habe mich nicht wirklich empört. Ich habe eher die Hitzigkeit zur Kenntnis genommen, mit der in solchen Dingen schnell aus unserer europäischen Sicht heraus so etwas kommentiert wird. Ich will das auch alles gar nicht bewerten.

    Aber das ist nun mal eine andere Kultur. Und wenn man sieht, dass sich als Schwarze anmalen und über den lustigen schwarzen Mann zu lachen noch bis ins letzte Jahrhundert in den USA praktizierter Rassismus war, dann kann ich zumindest verstehen, dass ein solcher Spot entsprechende Reaktionen hervorruft.

    Abgesehen davon, fänd ich es auch schön, wenn wir in einer Welt leben würden, in der man sich auch über Inder, Schwarze, Behinderte und Frauen lustig machen könnte, ohne damit gleich Rassist oder Sexist und Menschenverachter zu sein. Das Problem ist aber, dass weiße Männer in unserer Welt nach wie vor privilegiert sind. Keine Ahnung, wie man sowas löst. Gar keine Witze über Randgruppen zu machen, bestätigt eine Randgruppe natürlich auch wieder als Randgruppe.

  13. Mal Sehen

    Genau meine Meinung..

  14. Sven

    Wenn sich darüber aufgeregt wird, was ist dann mit “The Party” von Peter Sellers?

  15. Niniel

    auf jedenfall nen lustiger film

  16. genervt

    Kennt ihr den:
    Ein Ostfriese fährt nach Ägypten auf Urlaub und geht auf dem Basar spazieren. Kommt aus einem Geschäft ein Araber mit einem Teppich und schüttelt ihn, um ihn vom Sand zu befreien.
    Sagt der Ostfriese:
    “Na – springt wohl nicht an?”

  17. Deadpool

    Hog bringt es auf den Punkt: Blackfacing steht in einer ganz schlechten Tradition und wird zurecht nicht mehr praktiziert bzw. kritisiert.
    Ein Tipp: Begriffe und Praxis müssen nicht immer zusammenfallen. Deshalb ist es auch einfach, den Kritikern ein kindergartentrotziges “Selber! Selber!” vorzuhalten. Leider ist das wenig mehr als demonstrativ zur Schau gestellte Unwissenheit, eine Reflexion der eigenen Verstrickung in Machtverhältnisse findet nicht statt. Noch nicht mal die Bereitschaft zu fragen, was es mit den Vorwürfen auf sich hat und ob sie vielleicht berechtigt sind.

    Hauptsache, es lassen sich die altbekannten Ressentiments gegen die USA wieder hervorholen. Blablabla, Homophobie, religiöse Fanatiker etc. Als ob es hier besser wäre! Und im Gegensatz zu Deutschland, wo Kritik alles darf, nur nicht den Normalbetrieb stören, wird in den USA im Zweifelsfall das First Amendment hochgehalten. (Nein, das ist nicht das mit dem Privatbesitz von Waffen.)

  18. Intergalactic Ape-Man

    Gemischte Gefühle. Es ist nicht nur der Inder, sondern alle Figuren, die auf klar abgrenzbare Personen(-kreise) abzielen. Eine spezielle Beleidigung würde ich daher nicht ableiten, sondern höchstens eine aller dargestellten Typen. In diesem Fall ist es eine gesellschaftliche Frage, ob wir das als Parodie verstehen, oder grundsätzlich eine Verletzung empfinden wollen. Dieser Spot ist auch speziell auf den Inder bezogen nicht einzigartig. Im Gegenteil ist es bei einigen Komikern gewöhnlich, so einen Rollentyp anzubieten. Man denke an Kaya Yanar oder Raj und seine Verwandschaft in The Big Bang Theory. Auch hier müßte man schlußfolgernd einschreiten.

  19. ToniMaroni

    Ich werde jetzt auch eine Protestpetition starten, weil wir Deutschen in vielen Teilen der Welt (besonders in den USA) immer als sauerkrautessende Trachtenträger dargestellt werden…

  20. Dr. Strangelove

    jaja, Blackfacing. Soll ich euch was sagen: Es gibt tatsächlich dumme Schwarze. Es gibt sogar Studien darüber das der Schwarze an sich nen nidrigeren IQ hat als der Durchschnitt. (Keine Ahnung in welchen Buch ich das letztens gelesen hatte). Ist es rassistisch das auszusprechen?
    Und was ist rassistischer…
    Wenn man im Theaterstück eine schwarze Figur besetzen muss. Der in dem Stück gedemütigt wird, weil die Rolle es verlangt. Da nimmt man heute eben doch den “echten Schwarzen”… statt einen weißen farbig anzumalen. Und das soll dann weniger rassistisch sein. Vielleicht sollten die schwarzen sich weiss anmalen, und die Weissen schwarz und dann schönes Method Acting… also wirklich wahre rohe Gewalt. Aber dann würden auch Leute sagen: oh, mit dem Theaterstück wollen die Weissen sich wohl rein waschen. (wie es Filmen wie Help und Co vorgeworfen wird, teilweise mit recht.)
    Egal ob Bemalen oder nicht. Oder Klische. Fuck it. Intelligente Leute können damit umgehen, der Rest eben nicht.

  21. ALex

    Bei Tropic Thunder hat’s meiner Meinung nach prima funktioniert. Alle meine Freunde mit afrikanischen Wurzeln fanden die Figur irre.
    Wenn’s gut gemacht ist…ich weiß, das ist jetzt natürlich rein subjektiv.

    Aber wenn Ashton Cutcher’s Gags nunmal lahm sind, neigt man eher dazu ein bisschen kleinlich zu werden und die Pflaume zurechtzuweisen (wobei ich absolut nichts gegen Pflaumen habe, das versteht sich von selbst).

    Zugegeben, viele rassistische Witze sind meißtens eher lau, von daher kann man sich schon über die mangelnde Pointen “entrüsten”.
    Ich finde es auch immer total witzig, wenn in Komödien Nazis oder stinknormale Deutsche parodiert werden. Bei den beiden “Agent OSS117″ ist der Held ein ignoranter Rassist und Chauvinist, aber genau das macht ihn ja so lächerlich. Sollen die Filme jetz auf ‘m Index?
    Es gibt einfach zu viel Leute auf diesem Planeten, die einfach nicht über sich selber lachen können, und sich obendrein einen Anwalt leisten können.

  22. Sven

    boah, wegen menschen, die sich darüber aufregen, muss das krümelmonster jetzt auf bananen und so nen scheiß essen. ihr seid dran schuld!

  23. Sven

    boah, wegen menschen, die sich darüber aufregen, muss das krümelmonster jetzt auf bananen und so nen scheiß essen. ihr seid dran schuld!

  24. Doc Croc

    “Das Problem ist aber, dass weiße Männer in unserer Welt nach wie vor privilegiert sind.”
    Aus Eigeninteresse: wo genau liegt diese Welt? Die meine ist es jedenfalls nicht…

    Ansonsten: Viel Lärm um nichts. Der von Sven bereits erwähnte “Partyschreck” mit Peter Sellers müsste dementsprechend im Giftschrank der PC verwahrt werden…

  25. Doughnut

    Oho, hört hört, da ist einer empört!

    @ALex:
    “Es gibt einfach zu viel Leute auf diesem Planeten, die einfach nicht über sich selber lachen können, und sich obendrein einen Anwalt leisten können.”
    mein Satz des Tages. :)

  26. Doughnut

    @ Dr. Strangelove:
    “Es gibt sogar Studien darüber das der Schwarze an sich nen niedrigeren IQ hat als der Durchschnitt.”
    Ernsthaft?

    *google*

    Aha. USA.
    Na was für ein Wunder. Wenn ich hier in Deutschland die IQs des unteren Einkommensdrittels mit den IQs der Gesamtbevölkerung vergleichen würde, käme mit Sicherheit auch so was raus.
    Ich glaub nicht, dass das was mit Genetik zu tun hat. Viel naheliegender sind soziale Aspekte.
    Im selben Spiegelartikel steht auch, dass Ostasiaten im Durchschnitt einen höheren IQ hätten als Weiße. Sind die jetzt genetisch besser? Oder liegt es nicht doch eher am konfuzianischen Gehorsam gegenüber den Eltern bei den Chinesen, am Ehrgeiz der Aufsteiger (büffeln bis der Arzt kommt) und am japanischen Gesellschaftssystem (das ich nach wie vor nicht verstehe)?
    Völlig gegen den Strich geht mir dieses aus der Luft gegriffene “50% erblich”.
    Das ist wieder diese typische unwissenschaftliche Zahlenerfinderei der Gesellschaftswissenschaften.
    Außerdem misst ein IQ-Test sowieso nur die Fähigkeit, IQ-Tests zu lösen.

    Bei dem Video oben hätte ich für Rassismuskritik nur dann ein wenig Verständnis, wenn da ein typischer Inder parodiert worden wäre … Obwohl, eigentlich nicht. Schließlich darf man auch Völker verspotten, ist imo völlig legitim. Es sollte nur irgendwie zu den gängigen Vorurteilen zum parodierten Volk passen.
    Aber hier ging es nicht mal um den typischen Inder, sondern um einen Bollywood-Produzenten. Von dem erwartet man nun mal saublödes Gegrinse und Rumgehampel.
    Was können wir denn dafür, wenn die da unten so seltenblöde Filme drehen!

  27. Dr. Strangelove

    Doughnut: Ja eben. Was sagt das dann eben aus? Selbst wenn es stimmt. Und was wäre wenn die Figur von Kutcher tatsächlich was rassistisches in sich trägt. Selbst wenn es stimmt. Wie tragisch wäre das? Wie relevant. Und nein. IQ Tests testen nicht die Fähigkeit solche IQ Tests zu lösen. Alter, Erziehung, etc… beeinflussen die Tests schon. Aber dumme Menschen werden den Test schlecht abschneiden, intelligente Menschen schneiden bei dem Test gut ab. Wobei sich aber ja auch über Intelligenz selbst streiten lässt. Wie man über fast alles streiten kann. Aber das ist nicht das Thema.

  28. Kurt

    Ich stimme mit Kommentar #9 überein.

    Und ansonsten sehe ich eine zunehmende Verengung der Meinungsfreiheit kommen, wenn Leute, die hauptberuflich in Antirassismus machen, Erfolg haben. Je größer die Aufklärung über rassistische Stereotypen ist, desto weniger werden sie verwendet, desto weniger zum Aufregen findet sich. Also wird immer weiter gesucht, anstatt seinen tollen Job im Antirassimus wegen Erfolgs an den Nagel zu hängen.
    Es ist doch hier in Deutschland ebenfalls zu beobachten. All die schönen staatlich finanzierten Planstellen bei “Vereinen für Toleranz” etc. sollen ja nicht wieder abgeschaft werden. Also muß es überall und ständig Rassisten und N…. geben. Als ob die Aufklärung darüber in den letzten Jahrzehnten nichts genutzt hätte.

    Etwas mehr Gelassenheit wäre schön.

  29. Osen

    Ist zwar ein alter Post, aber Leute…. bleibt hier doch bitte beim Filme kritisieren. Das hier liest sich an manchen Stellen wie eine PI News Diskussion. Das Thema ist komplex und vielschichtige Meinungen sind natürlich begrüßenswert, aber was hier Teilweise rausgehauen wurde, Junge, Junge…. dass wenigstens Begriffe “Privileg” gefallen sind, macht mir dann zumindest etwas Hoffnung. Es geht hier weniger um “ich habe Recht und Du nicht”, sondern erstmal darum, wie man über dieses Thema diskutiert. Den meisten, die hier kommentiert haben, empfehle ich, sich mit der “Derailing for Dummies” Anleitung auseinanderzusetzen:
    http://www.derailingfordummies.com/complete.html

    Wer dann noch Lust hat, sich mit dem Problem der Privilegiertheit zu beschäftigen, dem sei der folgende kurze Text ans Herz gelegt:

    http://jensscholz.com/index.php/2011/06/13/ich-bin-privilegiert

    Ist nur ein Vorschlag, bin mir sicher dass die meisten sofort wieder im Recht/Unrecht Modus sind, sollte lediglich ein Tipp sein, wie und ob man über sowas diskutiert.

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    Life is too short to be holding on to old grudges

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