Reviews: Snow White and the Huntsman, Men in Black (MIB) 3 – (Review)

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Snow White and the Huntsman – USA 2012
★★☆☆☆

Böse Königin ist eifersüchtig auf des verschneiten Wittchens Schönheit (vielleicht ist auch nur der Spiegel im Eimer) und zwingt den Jägersmann das Wittchen zu töten…

Wer hätte gedacht, dass Mirror Mirror tatsächlich der bessere der beiden Wittchen-Filme dieses Jahr sein würde. Denn im Grunde klang es ja ganz cool eine erwachsene Fassung des klassischen Märchens zu drehen. Doch selbst ohne den direkten Vergleich zum trashig-beschwingten Wittchen von Tarsem scheint Kristen Stewarts Mär mit dem Jägersmann ein veritabler Griff ins Klo. Was nicht ausschließlich dran liegt, das die in anderen Filmen bessere und im Grunde ja auch erzsympathische Stewart hier über die gesamte Laufzeit dreinblickt wie die ein mürrisches Kaninchen.

Viel schlimmer als der zugegeben etwas beschränkte mimische Ausdruck Schneewittchens ist die Inszenierung durch einen ehemaligen Werberegisseur, der vielleicht ganz passable Bilder hinbekommt, aber keinerlei Gespür für Dramaturgie, Tempo und vor allem interessante Charaktere hat. Und bei Gott: Was muss sich dieser Film, der über weite Strecken den Eindruck vermittelt er wäre eigentlich lieber Herr der Ringe, so wahnsinnig ernst nehmen? Dafür dass die Story doch sehr brav an der Vorlage klebt und weder spannende Wendungen noch originelle Neuinterpretationen zu bestaunen sind, gefällt sie sich viel zu sehr im tragischen Gestus der sonst eher Holocaustbewältigungsfilmen vorbehalten ist.

Wer lacht fliegt raus, kein Hauch Ironie oder Humor hilft über die hölzernen Performances hinweg – und so hölzern wie Chris Hemsworth spielt, wäre er wohl besser als Förster, denn als Jägersmann besetzt worden. Die wirklich furchtbareste Leistung des Films liefert allerdings jemand ab, von dem man es nicht erwartet hätte: Charlize Theron. Nichts gegen Overacting oder cartoonige Interpretationen eines Bösewichtes – die Rolle fordert das ja durchaus heraus – aber die innige Ernsthaftigkeit mit der Charlize sich hier einen Wolf kreischt erinnert böse an Laientheater oder die ersten Folgen einer Daily-Soap, wenn die Schauspieler noch nicht wissen, dass niemand vorhat sie jemals ernstzunehmen. Mit einem Kostüm geschlagen dass aussieht als stamme es aus einem dieser Berliner Schrott-Kunst-Hinterhöfe in denen aus alten Schrauben hässliche Mänchen zusammengeschweisst werden, krakelt und grimmassiert sich Charlize mit derselben Subtilität durch ihre Szenen, wie eine Tourette-Patienten der im vollbesetzten Bus die Fruchtblase platzt. Was eine durchaus interessante Auseinandersetzung mit Jugendwahn und einer geschundenen Psyche sein könnte, ist in diesem Film nur grell, laut und zum Kichern einladend, wenn das Quecksilbermännchen mal wieder aus Ankleidespiegel plätschert.

Dabei scheint es ja sogar sowas wie einzelne gute Ideen gegeben zu haben: Die an den Disney-Klassiker erinnernde horrible Flucht Schneewittchens durch den Wald (der diesmal eher banal als halluzinogenes Kifferparadies daherkommt), das mit phantasievollen Kreaturen besetzte Fehenland, die kauzigen Zwerge (schauspielerisch eindeutig das Highlight – auch wenn die prominenten, digital-geschrumpften Mimen nicht den Charme der echten Short Actors haben die in Mirror, Mirror oder Time Bandits spielten) – doch was nützen gute einzelne Ideen wenn sie zu nichts führen.

Episodische Szene reiht an die nächste und lediglich die zunehmende Leichtigkeit mit der die angeblichen Gefahren überwunden werden, hat einen gewissen perversen Unterhaltungswert. Wenn Stewart einen Brückentroll anmault und dieser dann abhaut ist das an unfreiwilliger Komik schwer zu toppen.

Doch der Film will ja ernst und dramatisch sein und verkompliziert die schlichte Story unnötig, ohne dass dies der Spannung wirklich zuträglich wäre. Das schale Prinzen-Bubi ist im wesentlichen überflüssig und der Bruder der bösen Königin ist so blass und vergessenswert, dass man sich in jeder Szene erinnern muss, dass er ja eine der großen Bedrohungen des Films darstellt.

Im Schlusskampf darf Kristen dann mal etwas aufdrehen, aber wirklich retten kann sie das ganze freudlose Spektakel auch nicht mehr. Es bleiben nur ein paar nette Designs, einige okay Tricks (die spröde Phantomarmee z.B.) und ansonsten jede Menge Langeweile.

Wer wirklich eine düstere und grimmigere (sic!) Variante des Stoffes sehen will ist wohl immer noch mit dem Sigourney-Weaver-TV-Film aus dem Jahr 1997 besser bedient und wer einfach zwei Stunden in eine fluffige Märchenwelt abtauchen möchte, soll sich ruhig mal an Mirror, Mirror wagen.. oder ganz einfach den Disney-Film gucken.

Men in Black 3 – USA 2012
★★½☆☆

Ein Alien-Schurke reist in der Zeit zurück und tötet dort Agent K. Agent J reist hinterher um dies zu vereiteln.

Es ist nicht so, dass MIB3 wirklich schlecht wäre. Er ist nur einfach nicht besonders gut, dafür dass er nach so langer Zeit ein Franchise zurückholt, dass wir ehrlich gesagt nicht sonderlich vermisst haben. Im wesentlichen verlässt er sich darauf die alten Gags (Wurmwesen, Promis als Aliens, Blitzdingsbumse) zu recyceln, lediglich eine gewisse zynische Härte, der gestiegene Brutalitätsgrad und der Hang zu Sentimentalitäten deuten an, dass wir uns nicht mehr in den frühen Noughties befinden.

Herausragend ist natürlich die Performance von Josh Brolin, der Tommy Lee Jones “K” brilliant channelt und ihm dennoch ein paar neue Facetten abgewinnt. Will Smith ist… nunja Will Smith, der sich wieder auf seine Motormouth-Performance früherer Jahre besinnt, damit aber auch mit dazu beiträgt, dass der Film reichlich angestaubt daherkommt. Versuchten die letzten Einträge in den Scream- und Die Hard-Franchise zumindest irgendwie anzuerkennen, dass seit der letzten Folge verdammt viel Zeit vergangen ist und das in irgendeiner Form zu thematisieren und mit dem Alter der Figuren zu spielen, wirkt es bei MIB3 als habe Sonnenfeld lediglich ein Script wiedergefunden, dass seit 2004 irgendwo in der Schublade lag.

Originellstes Element und wahrscheinlich der stärkste Bösewicht der bisherigen Serie ist Boris the Animal, der vom Design und seiner Präsenz durchaus überzeugen kann. Leider ist der ganze Zeitreisestory in dem er steckt so holperig und unelegant, dass ich mich abwechselnd über die verschenkten Möglichkeiten und die selbst im Serien-Kontext überdimensionalen Plotlöcher ärgerte.

Austin Powers und Back to the Future haben gezeigt wie gut Zeitreisen in einer Komödie funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten, doch abgesehen von den Retro-Aliens die in der MIB-Zentrale herumrennen (ein Gag der in Joe Dantes Looney Tunes: Back in Action auch schon vorkam) und einer halbherzigen Rassismus-Szene ist die Zeitreise im wesentlichen verschenkt. Brolin ist toll aber man amüsiert sich eher über seine TLJ-Imitation, als darüber was tatsächlich passiert. Denn sobald man anfängt auch nur oberflächlich über die eigentliche Handlung nachzudenken, fällt auf wie nachlässig sie konstruiert ist und wie doof das ganze im Grunde ist.

Dass Sonnenfeld krampfhast versucht diesen 90er Jahre Figuren der MIB, die alleine auf Coolness und Gags gebürstet sind plötzlich emotionale Tiefe und sogar noch einen Schlusstwist zu verpassen, stösst ebenfalls leicht sauer auf, denn es wirkt gewollt und knirscht ganz gewaltig. Statt dass sich die Story am Ende schliesst und man das Gefühl bekommt, hier wurde tatsächlich ein Bogen geschlagen der die drei Filme verbindet, bleibt das Gefühl es soll Gefühl und Geschlossenheit erzeugt werden, dass so nicht existiert. Die MIB-Filme waren immer Style-over-substance, die Figuren immer Comic-Gestalten ohne echte Entwicklung und Tiefe, es ging immer um Gags und Action. Aus diesen Holzschnitten plötzlich warmherzige Lebewesen zu machen, während gleichzeitig sowenig Entwicklung zu sehen ist und immer noch dieselben paar Standard-Gags wiedergekäut werden, lässt mit einem bizarren Gefühl zurück.

Enttäuschend ebenfalls, dass die Tricks bestenfalls durchschnittlich sind und oft eher wirken wie eine ambitionierte TV-Serie, als wie ein Sommer-Blockbuster der 225$ Millionen gekostet hat.

Genügsame Fans die Smith lieben, bekommen eine solide One-Men-Show und Dienst nach Vorschrift, aber wer sich ein bißchen mehr erhofft wird wohl, wie ich, mit der Frage zurückbleiben, warum genau es notwendig war die MIB aus dem Ruhestand zu holen.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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26 Comments

  1. anschieber

    Es heißt richtig: One-Man-Show!

  2. Mike

    Hab MIB3 gesehn und kann voll zustimmen. Hab einiges mehr erwartet, nachdem sowohl die Franchise an sich und W. Smith aus dem “Ruhestand” geholt wurden. Dazu das unnötige 3D. Irgendwie schade.
    Auf Snow White hab ich mich eigentlich etwas gefreut, kanns mir aber , wie es aussieht, auch entgehen lassen.

  3. robi

    Immer diese Kritiken zu Blockbustern von denen in zehn Jahren eh keiner mehr groß spricht. Wo bleibt die ‘Moonrise Kingdom’ Besprechung. Würde mich freuen sie hier zu lesen.

  4. Dr.Strangelove

    ACHTUNG SPOILER
    Einzig gelungen an MIB3 fand ich Michael Stuhlbarg als Griffin der zeitgleich in verschiedene Dimensionen/Zeitebenen blicken kann. Emotionale Tiefe fand ich auch schön. Der Regisseur hat immerhin auch so schlimme Filme wie Wild Wild West verbrochen. Die Tricks fand ich super. Boris war cool. Aber die Story selbst war ein wenig wirr. Ein einzelner Typ ist für die Invasion verantwortlich. Und Zeitsprünge machen ja nie einen Sinn…. aber in dem Fall war war es extrem seltam.
    Habe nicht verstanden warum Agent J dem jungen Agent K am Anfang nichts sagen will…. und ihn die ganze Zeit anlügt. Warum? Weil er von einem Irren gesagt bekommen hat er dürfe sich ihm nicht nähern? Und der Typ der die Zeitmaschinen hat ist einfach nur ein kompletter Idiot. Warum? Das hätte man liebervoller verpacken können. Vielleicht ist er ein Idiot mit einer Wundersamen Zeitmaschine…. aber um diese aktivieren zu können braucht man noch einen richtigen Schlüssel den nur die MIB haben… oder erst finden mussten. – Das macht so alles keinen Sinn.
    Und wieso konnte sich nur Agent J an Agent K erinnern. Im Film sagt ein Typ wo was wie: “Oh, dann waren sie da, sie werden es dann verstehen” .. oder so ähnlich. Aber was hat er damit gemeint. Ich fand das wurde nie aufgelöst. Selbst die “Freundin” von Agent K erinnert sich nicht an ihn. Ach. Eins der vielen Plotlöcher.

  5. Dr.Strangelove

    Und ich meine mich zu erinnern das Will Smith in der Szenen mit den Polizisten die Hände auf den Rücken hat… ohne Brille auf der Nase. Und eine Sekunde später drücken die Bullen auf das Plitzdings und Smith hat seine Brille auf. Ohne das man je eine Handbewegung sieht. Albern, doof, dumm, idiotisch… fickt den Regisseur. ;)

  6. Jens Henschel

    SPOILER!!

    Es wurde aufgelöst. Am Ende sieht man dass K derjenige war der für den Tod von Js Vater “verantwortlich” ist. Das heißt das J in dieser Zeitlinie zu diesem Zeitpunkt zugegen war. Wo darin die wissenschaftliche Logik liegt mag ich nicht ergründen, es gibt wahrscheinlich keine … aber der Plot hat es erklärt.

    Man hat auch nicht versucht Emotionen in einen MiB Agenten zu stopfen sondern hat erklärt warum K wurde wie er ist.

    Was war an der Zeitreise eigentlich verkehrt? J muss sich in die Tiefe stürzen, ok … seltsam. Ein D’Lorean hätte es wohl auch getan. Aber ich sehe absolut nichts verkehrtes daran wie es dargestellt wurde, kann sich doch jeder selbst ausdenken wie Zeitreisen funktionieren bis es tatsächlich jemand erfindet *hihi*

    Insgesamt fand ich den Film auch nur so Popcorn und am Ende musste man wohl irgendwie fertig werden, aber ihn in die 90er zu stellen ist etwas zu hart.

    —-

    Zu Snowwhite: Ein Film ist schlecht wenn er keinen Humor hat? *Autsch*. Theron spielt die Königin mit einer nicht erwarteten Brillianz. Sie ist unnahbar, eiskalt, emotionslos nach Außen und stets wütend oder versteckt ängstlich. Angst kann man darstellen indem man den Schauspieler in die Ecke zum Wimmern setzt oder man lässt ihn brüllen und ausrasten.
    In dieser Kritik werden menschliche Maßstäbe der Reaktion angesetzt, aber das funktioniert bei der Königin nicht. Diese hat keine Stufen oder Feinheiten, sie ist hart und kalt und extrem böse. Exakt das sehe ich in diesem Film, eine binäre Königin mit stetig angelegtem Bit.

    Snowwhite basiert auf einem deutschen Märchen der Gebrüder Grimm. Es gibt keine differenzierenden oder lustigen Grimm Märchen, extrem deutsch also.

  7. SIC

    @strangelove

    stimmt… das mit der sonnenbrille bei der “rassismus-verhaftung” ist mir auch aufgefallen :)

  8. tobi

    Würde mich auch über eine Moonrise Kingdom Besprechung freuen. Was ich immer ganz lustige finde, wenn Baz Filmen mangelnde subtilität vorwirft, seine Reviews aber auch nicht gerade mit feiner Feder geschrieben sind. Finde aber den Stil ganz nett, da er sich von anderen Kritiken abhebt.

  9. dok

    “One-Men-Show” ist schon mal ein widerspruch in sich und nicht der einzige rechtschreibefehler , der zum schmunzeln anregt ;) . ich suche diese zwar nicht krampfhast , aber sie suind einfach nicht zu übersehen .

    was die mittelmässigen effekte von MIB angeht : immer öfter habe ich das gefühl , dass die ganze effekterei seit “jurassic park” und “starship troopers” kaum fortschritte gemacht hat , von ausnahmen abgesehen (bei denen dann aber meist die effekte das einzig gute waren) .

  10. Will

    Hab MIB 3 gestern gesehn.
    Also: fand ihn besser als den 2. teil, aber deutlich schlechter als den ersten! So viele Logiklöcher dass man die gar nicht mehr zählen kann…
    Was ich aber anders sehe als Batz: der Bösewicht ist ja mal sau blass. was kann der denn bitte schön außer (SPOILER) so krallen schießen?! Die Riesenschabe aus dem ersten Teil ist ja mal hundertzwanzigmillionenmal gefährlicher/bedrohlicher gewesen… sogar die Frau aus dem 2ten teil fand ich einen besseren gegenspieler. Das Ende vom dritten Teil ist ja mal sowas von arm…. und der “Böse”wicht Boris schafft es nicht mal da eine ernsthafte bedohung darzustellen…. Beste Szene im Film: “Mami, der Präsident hat meine Schokomilch getrunken”. Da must ich schon schmunzeln. Auch die Szene beim Chinesen war ok. Aber alles in der Vergangenheit (außer Josh Brolin, der ist echt gut) ist irgendiwe öde…. leider. Hätte viel mehr Potential gehabt! Z.B wie wärs mit zeitsrüngen zurück in die Gegenwart gewesen, dass sich der junge und der alte K begegnen? Auf sowas hatt ich mich irgendwie gefreut ;-) Naja vielleicht wird der 4te ja besser! :-) Grüße!

  11. Steven

    Warum sich hier dann Leute anhand der Wertungen der Filmfreunde irgendwelche Filme nicht mehr anschauen ist mir ein Rätsel.
    Wertungen die was hermachen und für die Masse tauglich sind bekomm ich bei imdb. Denn wenn bei 6500 Stimmen knapp 7 von 10 Sternen rumkommen dann ist doch fraglich warum hier 2/5 gewertet wird.

    Für mich bleiben die Filmfreunde immer noch eine gute Seite für Trailer und Sonstiges. Aber wie immer kann man auf die Wertungen getrost verzichten oder diese eben überlesen.

  12. Turtle

    Ich bin ja immer wieder gespannt auf Batzmans Reviews weil sie sich entweder sehr gut oder fast gar nicht mit meiner Wahrnehmung decken. Ich habe beide Filme gesehen.

    MIB3 hatte ein paar Schwaechen war aber durchaus charmant, nicht ganz so toll wie Teil 1 aber definitiv besser als Teil 2. Die Frage nach der Notwendigkeit bei so einem Film ist imho eine eher rhetorische Frage. Als nette Unterhaltung hat MIB3 durchaus funktioniert.

    Auch Snow White fand ich nicht mal so schlimm wie beschrieben. Charlize Theron hat ihre Sache gut gemacht und es funktionierte in diesem Film ganz gut, weil da alles uebertrieben, plakativ und teilweise unfreiwillig seltsam ist. Sicher nicht der beste Film des Jahres, mit ner Tüte Popcorn aber durchaus ok. Aber ich bin in den Film auch nicht mit allzu grossen Erwartungen reingegangen.

    Baz Meinung zu Moonrise Kingdom würde mich aber auch interessieren. Ich fand den Film ja sehr knuffig.

  13. Cathrin

    ach scheiße, hätt ich mal auf den batz gehört. ist charlize theron schon eine nominee für die goldene himbeere?

  14. connor

    Wer hätte gedacht, dass Snow White and the Huntsman tatsächlich der bessere der beiden Wittchen-Filme dieses Jahr sein würde?

  15. Mike

    @Dr.Stranglelove Das mit dem “Oh, dann waren sie da, sie werden es dann verstehen” hab ich so verstanden, dass J sich an K erinnert, weil er ihn auch so, also ohne MIB, kennen würde – seine Erinnerung an K reicht weiter, als die die von Boris ausgelöscht wurde.
    Am Ende sieht man ja, dass er als Kind auf K trifft. Kann mir jemand folgen? :)

  16. Dr.Strangelove

    @Mike: Danke. Du hast wohl recht. Habe mir eben in der englischen Wikipedia noch mal das Ende durchgelesen. Habe überhaupt nicht gepeilt das Agent J das Kind sein soll… aber nur so macht es einen Sinn. Aber dennoch total seltsam eingefügt. Vor allem weil das Kind einfach so aus dem Auto springt (jedenfalls habe ich das so im Kopf) ohne das das Auto von jemanden gefahren wurden. Der Vater wird ja nicht seinen Sohn beim Raketenstart im Auto lassen: “so, ich lass die Scheibe einen Spalt offen damit du Luft bekommst”. oh man.
    Ich hasse das wenn “große Gefühle” aus dem Nichts auftauchen. Das macht Christopher Nolan bei “Inception” genauso. Da wird zwischendurch immer mal was angedeutet… und mit ienem Mal fließen Tränen aber die “Emotionale Wucht” kommt nie bei dem Zuschauer an weil es immer lieblos reinmontiert wird… und es eigentlich um krasse Action geht. hmmm.

  17. firejoe

    @connor: Das behauptes aber auch nur Du…

  18. Killedbill

    Ich kann ja verstehen wenn man snow white nicht so toll fand, aber mirror mirror besser? wtf?

  19. Binding

    Auch wenn MIB3 besser hätte sein können und vielleicht nicht die perfekte Fortsetzung ist, hat er mich herrlich unterhalten und glänzte mit vielen guten Gags und Ideen. Wer fragt denn bei so einem Film groß nach Logik? Ich fand es außerdem gerade gut, dass es diesmal emotionaler zuging und im Vergleich zu anderen Blockbustern mal zur Abwechslung nicht mit sinnlosen transformersmäßigen Action-Effekten geklotzt wurde. Die horrible Interpunktion des Rezensionstextes finde ich jedenfalls wesentlich schlimmer. ;-)

  20. connor

    @firejoe Ja. Ich. Und die Gang, die halt nicht unbedingt einen Verriß um jeden Preis schreiben will.

  21. Binding

    Jetzt habe ich auch “Snow White” gesehen – und bin ziemlich begeistert. Der Film war genau so, wie ich ihn vom Trailer her erwartet hatte: Eine Mischung aus “Herr der Ringe”, Luc Bessons “Johanna von Orleans” und “Pans Labyrinth” – ohne aber diese Filme toppen zu können. Macht aber nix, denn diese Fantasy-Version von “Schneewittchen” ist in sich einfach stimmig, interessant und gut. Auch wenn sie so dermaßen mit Filmzitaten vollgepackt ist, dass ich schon fast überlegte, ob ich das Ganze deswegen schlecht finden soll. Hat man für die flüssige Spiegel-Szene zum Beispiel noch einmal den T-1000-Datensatz aus “Terminator 2″ verwendet???
    Egal, das Ding hat Spaß gemacht, war spannend und völlig okay. Gute, interessante Effekte.
    Nur die kleinen Feen und das seltsam schmalzige Geträllere an einer Stelle des Films fand ich völlig daneben. Ach ja, und das komplette Aufsagen des “Vater unser” stieß auch ein wenig übel auf. Sponsored by Vatikan, oder was???

  22. perly

    snow white and the five, six, or eight dwarfs ;-)

  23. perly

    snow white and the five, six, or eight dwarfs ;-)

  24. perly

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    i never wanted this to end

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    10/09/14