Am kommenden Donnerstag startet der neue Pixar-Film “Merida” alias Brave. Für die deutsche Fassung hat Nora Tschirner dem eigensinnigen Highland-Grrrl die Stimme geliehen. Ich hab mich in Edinburgh mit ihr über den Film, kaputte Schlösser und Haar-Acting unterhalten.
Das “Frankenweenie”-Marketing läuft auf Hochtouren. Und wie immer bei einem neuen Tim-Burton-Film sind die Character Posters besonders schön ausgefallen. Abgebildet sind folgende Figuren (plus die Sprecher in der englischen Originalfassung): Victor Frankenstien (Charlie Tahan), Weird Girl (Catherine O’Hara), Sparky, Toshiaki (James Hiroyuki Liao), Mr. Rzykruski (Martin Landau), Persephone, Nassor (Martin Short), Elsa van Helsing (Winona Ryder) und Edgar (Atticus Shaffer).
Neuer und längerer Trailer zur Fortsetzung des EuropaCorp-Actionbretts “Taken” (96 Hours), das hier schon mehrfach diskutiert wurde. Ich gehöre ja zur Minderheit derer, die den Film absolut Bombe und nicht rassistischer fanden als im Prinzip das ganze Genre, aus dem er hervorging. Wenn “Taken 2″, inszeniert diesmal Olivier Megaton, auch nur halb so sehr zur Sache geht wie sein Vorgänger, bin ich auf jeden Fall dabei. Der Trailer scheint viel zu spoilern, bin deshalb nach etwa einer Minute ausgestiegen. Deutscher Kinostart: 11. Oktober 2012.
Hier der Trailer zum neuen Bond von der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele (bei der die Queen mit Bond aus ‘nem Heli gesprungen ist). Das kleine Bit, als Bond in den auseinanderreissenden Zug springt und sich die Manschettenknöpfe richtet: Awesome!
Und hier mal wieder eine Folge Screeen! diesmal natürlich mit Dark Knight Schwerpunkt und 33 Batman Facts im Schnelldurchlauf, von altbekannt bis obskur.
“About that whole no guns thing… Turns out I’m not as committed to it as you are.”
Originaltitel: The Dark Knight Rises
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2012
Regie & Buch: Christopher Nolan
Darsteller: Christian Bale, Tom Hardy, Joseph Gordon-Levitt, Anne Hathaway, Gary Oldman, Aidan Gillen, Marion Cotillard, Morgan Freeman, Michael Caine
Nach Jahren im Ruhestand bringt das Auftauchen des Schurken Bane und seiner Bande Bruce Wayne dazu einmal mehr zum Fledermaus-Mann zu werden…
Niemand kann Nolan vorwerfen, er habe zuwenig Ambitionen oder versuche flache Stories zu erzählen. Wenn TDKR etwas zeigt, dann dass er mit wahnsinnigem Bemühen gemacht wurde. Alles muss dabei sein, jeder soll bedient werden. Die Bilder verströmen Anstrengung und Mühsal. Was das Ansehen des Films durchaus zu einer anstrengenden und mühseligen Erfahrung macht. Ein bißchen wirkt er dabei wie ein sehr aufwendiges Fünf-Gänge-Menue, das leider nicht so superlecker ist, bei dem Mutti aber jede Kritik wegbügelt mit “Weißt du wie lange ich dafür in der Küche gestanden habe?” Es ist eine Aufgabe sich TDKR anzusehen, kein echter Spaß.
Rettete Nolan im letzten Film nicht nur Heath Ledgers Performance, sondern generell die geniale Figur des Joker (bei der man sich schon sehr anstrengen müsste sie tatsächlich langweilig zu inszenieren), führt ihn diesmal sein eigener Anspruch, seine Humorlosigkeit und sein fehlendes Verständnis für Comic, auf einen sehr holperigen Weg der öfter ins Abseits als ans Ziel führt.
Doch fangen wir vielleicht mit den positiven Dingen des Films an: Catwoman – auch wenn sie nie so genannt wird – ist eine verdammt coole Figur die im Grunde für alle coolen, witzigen und charmanten Szenen des Films sorgt. Anne Hathaway ist auch so ziemlich die einzige, die den Eindruck macht, als habe sie Spaß beim Spiel gehabt. Ihre Selina ist moralisch ambivalent, kann in einer Sekunde von Sexy und naiv, zu knallhart berechnend zu ironisch überheblich wechseln und ist zudem für die wenigen comictypischen One-Liner direkt oder indirekt verantwortlich. Sie ist eine würdige Nachfolgerin von Michelle Pfeifer und hat leider, wie alles was im Film Spaß macht viel zu wenig Raum.
Okay der Trailer zur Politklamotte The Campaign (bei uns “Die Qual der Wahl”) ist ziemlich infantil und lowbrow, aber wenn Will Ferrell und Zach Galifianakis das abliefern ist es trotzdem in seiner Akkumulation ziemlich lustig.
Der erste und dann gleich sechsminütige Trailer zum dreistündigen Epos “Cloud Atlas” (Der Wolkenatlas), dem Gemeinschaftsprojekt der Wachowskis und Tom Tykwer, das letztes Jahr in Babelsberg gedreht wurde. Bekanntlich fett besetzt mit Tom Hanks, Halle Berry, Hugo Weaving, Jim Sturgess, Susan Sarandon, Hugh Grant, Ben Whishaw, Keith David, Jim Broadbent, James D’Arcy und Götz Otto. Der Promo-Trailer, hier noch in etwas schlechterer Qualität (HD-Version soll in Kürze kommen), verspricht einen gigantischen – um es mit den Worten von Ekkehard Knörer zu sagen – GGFÜA-Film (ganz großen Film über alles). Für mich sieht das, pardon, nach absolutem Ultratrash aus, nach einer CG-Version von “The Tree of Life”, nur ohne auteuristische Meisterschaft. Aber ich lasse mich gern überraschen.
Endlich ein neuer Film von Ang Lee! Drei Jahre nach seinem “Taking Woodstock” meldet sich der taiwanesische Filmemacher mit der Literaturadaption “Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger” nach Yann Martel auf der Kinoleinwand zurück. Suraj Sharma spielt darin die Titelrolle, Tobey Maguire (mit dem Lee bereits bei “The Ice Storm” und “Ride with the Devil” zusammenarbeitete) sowie Gérard Depardieu sind ebenfalls mit von der Partie. Der Trailer verspricht den absoluten Ultrakitsch, was im Falle von Ang Lee ja nur toll sein kann.
Ab August ist der Name Programm: Fear Good Movies. Das Fantasy Filmfest lädt zum nunmehr 26. Mal in die wunderbare Welt des phantastischen Kinos. Mit neuen Filmen unter anderem von Takashi Miike, William Friedkin, Tsui Hark, Ben Wheatley, Jennifer Lynch, Pascal Laugier und vielen anderen. Alle bereits feststehenden Titel können hier eingesehen werden, es kommen aber laufend weitere hinzu. Das Fantasy Filmfest 2012 findet statt in:
BERLIN: 21. – 29. August
HAMBURG: 22. – 29. August
MÜNCHEN: 28. August – 05. September
STUTTGART: 29. August – 05. September
FRANKFURT: 05. – 12. September
KÖLN: 06. – 13. September
NÜRNBERG: 06. – 13. September
Mein Lieblingsheld ist ja Superman. Nur leider gibt es keine Verfilmung, die der Figur auch nur annähernd gerecht wird. Ein ähnliches Schicksal wie die “Masters of the Universe”. Ich meine ey, Superman! Der Archetyp des Superhelden! Der Superheld wegen dem Superhelden, Superhelden heissen. Und es ist ja fast beschämend, was von dem bislang im Kino zu sehen war.
Nun hat sich also Zack Snyder an den Stoff gewagt. Nicht ungefährlich, kann man sich schnell dran verbrennen. Der Teaser (ein Jahr vor Filmstart…oh oh) sieht aber ganz gut aus. Klar, seit Nolans Batman (Nolan hat den Superman-Film auch produziert) muss natürlich immer alles so farbreduziert und pseudoerwachsen ernsthaft rüberkommen, aber vielleicht tut das Supie ja ganz gut. Und Snyder hat zwar ein paar Gurken abgeliefert, aber auch ein paar ganz gute Sachen. Warten wir also ab, der Teaser ist auf jeden Fall schön anzusehen:
Nach dem gestrigen Amoklauf bei einem Dark Knight-Mitternachtsscreening hat Warner den aktuellen Trailer zum 30er Jahre-Film “Gangster Squad” – der vielerorts vor Dark Knight Rises lief – zurückgezogen. Der ballerfreudige Film, u.a. mit Ryan Gosling, zeigt eine Szene die im Zusammenhang mit dem Amoklauf mehr als makaber wirkt: Gangster eröffnen im Graumans Chinese Theatre von hinter der Leinwand das Feuer auf die Zuschauer und schiessen dann wahllos in die Menge. Um Protesten zuvor zu kommen, entschloss sich Warner nur wenige Stunden nach dem Amoklauf, den Trailer durch einen anderen zu ersetzen, der die Szene nicht enthält. Das ist verständlich, geht aber genau wie die Frage ob der Psychopath sich jetzt auf Joker oder Bane bezogen hat am eigentlich Problem vorbei und das dürfte die Diskussion um Schusswaffenkontrolle sein. Die wird auch in Zukunft dank Waffenlobby wohl ausgehen wie…das Horneberger Schiessen.
Ich weiß nicht, ob wir drüber reden müsssen. Irgendwie ja. Irgendwie betrifft es ja unser Thema. Irgendwie haben wir damit zu tun. Klar, wir haben hier keine Lösungen. Wir können auch nur Küchentischpsychologie und ich denke das selbet viele professionelle Psychiater und Psychologen an dem Fall verzweifeln werden. Aber ich frage mich sofort: Was sind hier für Ursachen am Werk?
Na klar, natürlich haben die Filmemacher niemanden umgebracht oder so. Aber der Vorabhype um “The Dark Knight rises” wurde weltweit so unglaublich hochgekocht, das einen solch eine Tragödie wie in Denver zwar nachwievor unendlich schockiert und fertig macht, aber ganz leise im Hinterkopf ein kleines Stimmchen fiepst: “Ihr habt ihnen eine zu einfach zu besteigende Bühne ermöglicht.”
Das wird niemandem gerecht und das kann nicht mal ein Erklärungsansatz sein. Ich bin absolut ratlos, was ich mit dieser Situation machen soll. Von nun an auf alle Berichterstattung über Dark Knight verzichten? Irgendwie auch bescheuert, der Film kann ja nix dafür. Aber ich wünsche mir irgendeine logische Reaktion des Verleihs, die das alles irgendwie erträglicher macht. Ich brauche jetzt eine Stimme, die unmittelbar mit dem Film verbunden ist und die sagt: “Klar, einfach so weitermachen, als wäre nichts geschehen, können wir auch nicht. Und deswegen:… ”
“Speaking on behalf of the cast and crew of ‘The Dark Knight Rises,’ I would like to express our profound sorrow at the senseless tragedy that has befallen the entire Aurora community. I would not presume to know anything about the victims of the shooting but that they were there last night to watch a movie. I believe movies are one of the great American art forms and the shared experience of watching a story unfold on screen is an important and joyful pastime. The movie theater is my home, and the idea that someone would violate that innocent and hopeful place in such an unbearably savage way is devastating to me. Nothing any of us can say could ever adequately express our feelings for the innocent victims of this appalling crime, but our thoughts are with them and their families.”
OMG! Hier noch das neue Poster von der ComicCon: eine halbvolle Weinflasche. Alles an diesem Film ist (wie bei allen PTAs Formvollendet. This is how you do it.)
Ökofabel nach Dr. Seuss in der die Menschen für dumme Mode-Accessoires alle Bäume abholzen, bis ihre Umwelt unbewohnbar geworden ist. Der Naturgeist Lorax verschwindet mit den Bäumen und hinterlässt nur eine mahnende Botschaft.
Extrem knuffige Animationen und eine hübsche Voicecast helfen dieser Dr. Seuss-Adaption über die etwas ungelenke Erzählweise hinweg. So subtil wie ein After School-Special hämmert “Der Lorax” seine Pro-Natur-Botschaft in die Köpfe der Zuschauer, dass es tatsächlich etwas Goodwill braucht um sich davon nicht den Spaß verderben zu lassen.
Die Songs sind jetzt auch eher Geschmackssache, aber die Figuren und Animationen sind einfach sehr schön anzusehen. Fliegende Marshmellows, seltsame Bäume und der typische abgefahrene Dr. Seuss Look der hier stilecht in 3D umgesetzt wurde. Die eigentliche Story und die Rahmenhandlung wurden massiv erweitert, was moderne Gags ermöglicht und einen konkreten Bösewicht einführt, mit dem sich ein kinogerechter Showdown inszenieren lässt.
Grandioser Clip zur kommenden Kommödie „3, 2, 1… Frankie Go Boom“ mit Ron Perlman als Phillis. Der Film handelt eigentlich von Bruce (Chris O’Dowd) und Frankie (Charlie Hunnam), aber ich hab’ mich grade spontan in Phillis verknallt. Toller Filmtitel auch!
Description: a flik by bruce about his little brother frank who’s a crybaby fuck who shudnt do lame-ass emberrissing shit if he doznt want people 2 see it on the internet.
Translation: Frank Bartlett has been tortured, embarrassed and humiliated by his brother Bruce – usually on film – his entire life. Now that Bruce is finally off drugs and has turned his life around, things should be different. They are not.
Hier ein erstes Viral zu M. Night Shyamalans „After Earth“ mit Will und Jaden Smith. Ich find’s ja sehr, sehr albern, hier ‘ne Facebook-Timeline im Jahr 2066 zu präsentieren, wo die Leute vor ein paar Jahren noch auf MySpace rummachten. Aber von Shyamalamabingbang ist man ja albernen Scheiß gewohnt.
In “After Earth,” one thousand years after cataclysmic events forced humanity’s escape from Earth, Nova Prime has become mankind’s new home. Legendary General Cypher Raige (played by Will Smith) returns from an extended tour of duty to his estranged family, ready to be a father to his 13-year-old son, Kitai (played by Jaden Smith). When an asteroid storm damages Cypher and Kitai’s craft, they crash-land on a now unfamiliar and dangerous Earth. As his father lies dying in the cockpit, Kitai must trek across the hostile terrain to recover their rescue beacon. His whole life, Kitai has wanted nothing more than to be a soldier like his father. Today, he gets his chance.
Neuer Trailer zum Werbemonsterfilm „Branded“ mit „They Live“-Anleihen. Ich mag den Look der Monster/Aliens/Whatever ja so überhauptgarnicht, finde die (von Carpenter geklaute) Idee aber super. Letztlich wiegt die Idee zwar mehr, aber das Creature-Design ist dennoch miserabel.
Eine halbstündige Dokumentation über die Evolution des Batmobils. Muss ich sehen. Leider wird es erstmal auf CW ausgestrahlt, das hierzulande kaum jemand kennen wird. Laut The High Definite wird der Film aber im Laufe der nächsten Wochen erhältlich sein.
Ein bisschen zuviel Konjunktiv in der Aussage, aber allein für dieses Bild muss ich diese Meldung raus hauen:
Ich mag den Herrn Johnson ja sehr gerne. Ich habe sogar irgendwann vor wegen ihm “Journey 2: The Mysterious Island” anzuschauen, auch wenn der Trailer unterirdisch ist. Aber als Lobo, den außerirdischen Irren, der seinen ganzen Planeten (bis auf seine Grundschullehrerin, die er aber wenig später umbringt) auslöschte, um unsterblich zu sein? Der zwar von Wolverine die Hucke vollgekriegt hat (sorry Nilz, aber das muss jedesmal sein!), aber trotzdem zu den coolsten Charakteren gehört, die es in der Comicwelt gibt? Kaum zu glauben. Und doch bestätigt Dwayne Johnson in einem Twitter-Chat die Gerüchte, dass er auch endlich mal zur Riege der Hollywood-Stars gehören wird, die einen Comichelden spielen:
“Rumors of me possibly playing LOBO are true. Joel Silver and Brad Peyton working on it now. That could be fun.”
Columbia Pictures hat inzwischen den dritten Clip rausgehauen zu Len Wisemans Remake rausgehauen. Leider habe ich die anderen beiden nicht . Zu sehen ist nichts. Zumindest nichts besonderes. Anders als bei den ersten beiden Clips (Clip 1 | Clip 2) geht hier die Atmosphäre gänzlich flöten. Eigentlich ein ziemlich egaler Ausschnitt, aber das ändert nichts daran, dass der Film bisher einen ziemlich interessanten Eindruck macht:
Ich kann mir auch nicht erklären wieso wir so lange darauf gewartet haben in die Hall Of Hipster einzutreten. Nichtsdestotrotz: Die Filmfreunde gibt es nun auch auf Tumblr. Für den kleinen Filmsnack, wie den da oben, zwischendurch.
Ich kann mir nicht helfen, aber der neue Anzug sieht aus, als hätte Tony Stark mit einem riesigen Honigbrot gekleckert. Es sieht nicht gefährlich, sondern lecker-süß aus.
ich gehe jetzt endlich frühstücken. Iron Man hat mich hungrig gemacht.
Betrunkene Fischer aus Irland gegen Tentakelmonster aus dem Meer. Klingt nach der Verfilmung meines Lebens, so ein bisschen.
Directed by Jon Wright, GRABBERS tells the story of Ciarán O’Shea, a charming but heavy-drinking local Garda who is tasked with greeting Lisa Nolan, a straight-laced young officer who has just arrived to a small fishing village off the West coast of Ireland. Not that there’s much for them to do, aside from dealing with the occasional drunk, and that’s usually O’Shea himself. But strange doings are afoot: the crew of a fishing boat disappears, whales start appearing dead on the shore, a local lobsterman catches a strange tentacled creature in his trap. Soon it becomes clear to Garda O’Shea and Nolan that there’s something big out there, and that it’s hungry. It’s time to rally the villagers, arm the troops…and head to the pub!
Schöner Trailer zu Detlev Bucks Verfilmung von Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“, im Buch eine tolle Parallelmontage der Leben von Humboldt und Gauß, die beide auf unterschiedlichste Weise den Planeten erforschen. Bin ich sehr gespannt drauf, auch weil schon der Trailer für einen deutschen Film ungewöhnliche Bilder zeigt.
Eine einfallsreiche Komödie über Alexander von Humboldt, der auszieht die Welt zu vermessen, und Carl Friedrich Gauß, der es vorzieht zu Hause zu bleiben, um sie zu berechnen. Zwei Arten die Welt zu erfahren und zu verstehen. Was die beiden Männer verbindet ist die Neugier, immer die Neugier. Ein Film von Detlef Buck nach dem gleichnamigen Roman und Drehbuch von Daniel Kehlmann mit Florian David Fitz in der Hauptrolle — in 3 D gedreht!
Hier der komplette Trailer zur dritten Walking Dead-Staffel frisch von der ComicCon. Ich bin zwar noch unschlüssig, ob ich das Casting sowohl für den Gouvernor als auch Michonne okay finden soll, aber die Gefängnis-Staffel ist definitiv Pflichtprogramm.
Auf der Comic-Com präsentierte Lionsgate den ersten Red Band Clip zu Dredd 3D und was sehen wir: Geballte Awesomeness!
Ich habe ja viel erwartet, aber diese eine Minute hat einfach alles: Übertriebene Gewaltdarstellung, Drama, Macho, vor allen Dingen aber übertriebene Gewaltdarstellung.
Auf der Seite JudgementIsComing.com kann man sich den Clip ebenfalls anschauen und teilen. Dadurch hat man die Chance auf eine Reise nach London, um sich den Film anzuschauen.
Wer die Geschichte nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung:
In einem Amerika in der Zukunft ist das Land am Ende. In der Stadt Mega City One, die von Boston bis Washington geht, beherrscht die Kriminalität die Straßen. Nur eine Gruppe knallharter Polizisten, die das Rundum-Sorglos-Paket anbieten (Richter, Jury, ausführende Gewalt) stellen sich den Kriminellen in den Weg. Einer von ihnen ist Dredd (gespielt von Karl Urban). An seiner Seite steht Cassandra Anderson (Olivia Thirlby), die dank einer genetischen Mutation über gesteigerte Kräfte verfügt. Gemeinsam räumen sie die Straßen auf und kämpfen gegen eine neue Superdroge, die alle Drogensüchtige die Realität in Zeitlupe erleben lassen.
Ich wette, dass die eine Hälfte der Leser, die “Die ersten sieben Minuten” lasen, vor Schreck auf die Tastatur uriniert haben, während die andere Hälfte vor Extase einen Schlaganfall bekamen. Selbst nach gefühlten 24 Teilen polarisiert die Story immer noch, wobei ich das Gefühl habe, dass viele der härtsten Fan-Girls inzwischen nur müßig gähnen. Meine Kleine gehört dazu. War sie noch bei den ersten beiden Teilen relativ begeistert (nachdem sie alle Bücher verschlungen hatte), hat es sie einige Mühe gekostet nicht in das genervte Würgen zu verfallen, das ich bei jedem Teil von mir gab. Und doch haben wir alle Teile zusammen gesehen und werden uns den letzten Teil ebenso antun.
Und auch nur um Kristen Stewart beim Wrestling mit einem Berglöwen zu sehen. Jap.
Was man noch in den ersten gezeigten sieben Minuten gesehen hat, kann man buchstäblich nur erahnen. Leider wurden sie nämlich nur auf der Comic-Con gezeigt und ich habe bisher noch kein geleaktes Material gefunden. Das wird aber nachgeholt, sobald es online geht (was zwischen 5 Minuten und 24 Stunden dauern müsste). Bis dahin müsst ihr euch mit einer Beschreibung begnügen, die ich bei /Film las (und genervt würgend begleitete):
Ein ganz umwerfender neuer Trailer zu Tim Burtons Kurzfilmadaption “Frankenweenie” erstrahlt im Glanze der 50er-Jahre-Sci-Fi-Horrorfilme. Nach dem recht mauen “Dark Shadows” setze ich nun alle Hoffnungen in Sparky. “In spectacular spellbinding 3D”. Leider nur müssen wir uns noch bis Januar 2013 gedulden.
Der erste Trailer von der ComicCon zu Sam Raimis Ursprungsgeschichte des Zauberers von Oz. “Oz The Great and Powerful” vereint James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz, Michelle Williams und Zach Braff vor der Kamera, Danny Elfman steuert Score und Songs bei. Netter Trailer, aber alles ein bisschen too much Disney, too much “Alice in Wonderland”.
Hier kommt ein klassischer Disney: Ein Kurzfilm über einen verliebten jungen Mann, der glaubt die Liebe seines Lebens verloren zu haben, als er dann doch eine zweite Chance bekommt. Die Frau seines Lebens befindet sich in einem Wolkenkratzer ihm gegenüber und um ihre Aufmerksamkeit zu kriegen, bastelt er unmengen an Papierflieger. Das Ganze spielt in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und wird als Vorfilm zu “Wreck-It Ralph” gezeigt.
Das Besondere an dem Film ist wohl die Verbindung aus klassichen 2D Illustration mit 3D-Elementen. Zurück zu den Wurzeln, könnte man sagen. Verantwortlich dafür ist John Kahrs, ehemaliger Pixar-Mitarbeiter, der unter anderem für “Tangled” verantwortlich war:
“Drawing can have a really powerful, visceral effect on the viewer. You can create anger and surprise or anguish with just a few lines of a pencil,” says director John Kahrs, an animator on The Incredibles and Tangled. “But it can’t just be the same thing it was. I think for 2-D to be revitalized, you have to figure out a way to make it new again.”
Nach dem Klick gibt es noch ein paar Stills zu sehen:
Nächste Woche startet die neue Dr. Seuss-Verfilmung “Der Lorax” eine nicht immer subtile Umwelt-Parabel, die ziemlich knuffig animiert ist. Die Rolle des Lorax wird von Danny DeVito gesprochen,
was an sich nichts besonderes wäre – wenn er die Rolle nicht auch im Deutschen spräche.
Wie es dazu kam und wie man mit einer Marshmellowtüte Feuer macht, darüber habe ich mich mit ihm im Interview unterhalten. Und ja er ist wirklich so cool und sympathisch wie man es vom Regisseur
von Matilda und Der Rosenkrieg wünscht.
Warum der Lorax bei Occupy mitmachen würde:
Und zum Schluss nach dem Klick für alle Synchronfans noch ein Gespräch mit Frank Schaff (früher mal Schaff-Langhans) der die deutsche Fassung des Lorax dirigiert hat und Danny DeVito deutsch beigebracht hat.
Er hat ein stolzes Alter erreicht: 95 Jahre ist er geworden, geboren 1917. Ich hab ihn zuerst als bärbeissigen Kumpel von Jean-Michael Vincent in Airwolf kennengelernt und entdeckte erst später, dass er auch ein guter Schauspieler ist. Ob im Dreckigen Dutzend, in The Wild Bunch, Poseidon Inferno, Das schwarze Loch oder Die Klapperschlange – seine knarzige, aber oft liebenswerte Art machte ihn zu einem der Gesichter die man nicht vergisst. Zuletzt freute ich mich, ihn in den Guilty Pleasures “R.E.D.” zu entdecken.
Ernest Borgnine starb am vergangenen Wochenende an Nierenversagen.
Des Meisterrregisseurs Til Schweigers neuer Film. “Schutzengel” heißt er. Drehbuch, Produktion, Hauptrolle und Regie hat der Til gleich wieder selbst in die Hand genommen. An seiner Seite: Tochter Luna, Heiner Lauterbach, Herbert Knaup, Karoline Herfurth, Oliver Korittke, Moritz Bleibtreu, Hannah Herzsprung, Kostja Ullmann und Axel Stein. Genrefilme made in Germany gut und gerne, aber dieser mit Herz und Humor aufgeweichte Trailer zu einem Wohl-eher-nicht-so-ganz-Actionfilm nervt kolossal.
For a half-century, these words have set the framework upon which OmniCorp has aimed to build a brighter world.
We don’t do passive technology. At OmniCorp, our solutions generate a beacon of safety that we shine upon on the dangers of the day. No matter the obstacle – political, cultural, philosophical – we pursue our convictions around the globe to secure peace of mind at home. And when this requires bold new direction, we never allow doubt to shrink our duty. When your quality of life is in the balance, our leadership team will tip the scales.
Our products have elevated your lives. Our people have inspired your future. Our passion will always be at your side.
Hier der Trailer zu Bryan Singers Webserie H+, in der eine Technologie durchdreht, die die Hirne der Menschen 24/7 ans Internet anschließt. Die Serie hat am 8. August Premiere auf Youtube, ob sie auch in Deutschland zu sehen ist, weiß ich nicht. H+ sieht mir ‘ne Spur zu glatt aus, aber ich mag die Story und finde das Format spannend. Werde ich mal im Auge behalten.
A groundbreaking new series by acclaimed producer Bryan Singer, H+: The Digital Series takes viewers on a journey into an apocalyptic future where technology has begun to spiral out of control… a future where the world’s population has retired its cell phones and laptops in favor of stunning new device by Hplus Nano Teoranta, an innovative technology company that has found a way to connect the Internet to the human mind 24 hours a day.
Nächste Woche am Donnerstag beginnt die diesjährige ComicCon und im Vorfeld hauen die Studios wieder jede Menge Promo-Bits und Poster raus, ich hab’ die interessantesten davon hier mal zusammengefast. Oben erstmal ein neuer Lord of the Ring-Print von Mondo (erstes Pster aus einer ganzen LOTR-Serie), nach dem Klick noch das erste Poster zu Sam Raimis „Wizard of Oz“-Prequel „Oz The Great And Powerful“, drei neue Dark Knight-Poster, eins zu The Hobbit, ein neues Motiv zur dritten Walking Dead-Staffel und ein Poster zu Del Toros „Pacific Rim“.
Originaltitel: Amazing Spider-Man, The
Herstellungsland: USA 2012
Regie: Marc Webb
Darsteller: Andrew Garfield, Emma Stone, Rhys Ifans, Martin Sheen, Sally Field, Denis Leary
Peter Parker (Andrew Garfield) wird von einer genetisch veränderten Spinne gebissen. Dadurch bekommt er Superkräfte die ihm dabei helfen seine Beziehungsprobleme in den Griff zu bekommen.
Marc Webbs 500 Days of Summer war eine RomCom die keine war und überraschte vor allem durch Originalität. Die Sprünge in der Chronologie waren mehr als Gimmick sondern machten die Geschichte erst sehenswert. Den Ansatz etwas altbekanntes auf neue Weise zu sehen und zu erzählen hat Webb für den vorzeitigen Reboot des Spider-Man-Franchise leider nicht gewählt (oder nicht wählen dürfen).
Auch wenn ich meine Probleme mit den Visionen habe, die hinter den Reboots von Bond und Batman stehen, so anerkenne ich fraglos das es grundlegend andere Ansätze sind. Bei Spider-Man – not so much. Es sind Nuancen die anders sind als im Vorgänger. Ja Spidey hat ne Freundin mit anderem Namen, ja er hat technische Vorrichtungen für den Spinnenfaden statt ihn selbst im Körper zu produzieren. Aber seien wir ehrlich: Das ist Kleinkram, denn grundsätzlich fühlt sich der neue Spider-Man nicht wesentlich anders an, als Raimis Version. Und Gerüchten zufolge waren die wichtigsten Gründe für den Reboot auch sowieso keine künstlerischen, sondern pragmatische: Raimi wollte zuviel Geld für Teil 4 und die Produzenten hatten durch Twilight erkannte, dass man mit einem noch stärkeren Fokus auf RomCom-Elemente zugleich Geld sparen und kleine Mädels ins Kino locken kann. Klar: Szenen in denen Leute herumstehen und reden sind billiger als aufwendige Effekte – von denen der neue Film gemessen an anderen Spektakelfilmen der letzten Monate ziemlich wenig zu bieten hat.
TERRY GILLIAM & JOHN LANDIS!
Samstag, 7. Juli um 23:30 Uhr bei arte.
Vorgeschmack:
Pressetext:
Nimmt man ihre Kreativität und ihren Erfolg zusammen, sind die beiden Regisseure Terry Gilliam und John Landis kaum zu toppen. Terry Gilliam war der kreativste Kopf der unvergleichlichen Komikertruppe Monty Python, bevor er als Regisseur bildgewaltige Meisterwerke wie „Brazil“ und „12 Monkeys“ schuf – aber auch ebenso große Flops. Mit seinem Projekt „The Man Who Killed Don Quixote“ scheiterte er spektakulär. Dokumentiert wurde der katastrophale Dreh und dessen Abbruch in dem inzwischen legendären Film „Lost in La Mancha“.
Nachdem sich niemand erklären kann was sich Jesse Eisenberg dabei gedacht hat nach “The Social Network” so einen Ranz wie “30 Minutes or Less” zu machen, ist er jetzt mit etwas, was tatsächlich ganz unterhaltsam aussieht.
Eisenberg spielt ein Klavier-Genie, der seine Mutter in den Entzug einweisen will. Blöderweise wird er von ihrem Dealer (Tracy Morgan) als Geisel genommen. Sieht mir wie einer dieser Filme aus, bei denen man mit einer Träne und leichtem Lächeln aus dem Kino geht. Hoffen wir das Beste!
Martial Arts-Epos von Wu Tangs RZA, produziert von Tarantino, geschrieben von RZA und Eli Roth mit unter anderem Russell Crowe, Cung Le, Lucy Liu, Byron Mann, Rick Yune, David Bautista, Jamie Chung, RZA, Pam Grier und Gordon Liu. „You can’t spell Kung Fu without F and U.“ Wird ganz groß.
Quentin Tarantino presents The Man With the Iron Fists, an action-adventure inspired by kung-fu classics as interpreted by his longtime collaborators RZA and Eli Roth. Making his debut as a big-screen director and leading man, RZA—alongside a stellar international cast led by Russell Crowe and Lucy Liu—tells the epic story of warriors, assassins and a lone outsider hero in nineteenth-century China who must unite to destroy the clan traitor who would destroy them all.
Since his arrival in China’s Jungle Village, the town’s blacksmith (RZA) has been forced by radical tribal factions to create elaborate tools of destruction. When the clans’ brewing war boils over, the stranger channels an ancient energy to transform himself into a human weapon. As he fights alongside iconic heroes and against soulless villains, one man must harness this power to become savior of his adopted people.
Blending astonishing martial-arts sequences from some of the masters of this world with the signature vision he brings as the leader of the Wu-Tang Clan and as one of hip-hop’s most dominant figures of the past two decades, RZA embarks upon his most ambitious, stylized and thrilling project to date.
Noch ein neuer Trailer zum Total Recall-Remake, diesmal auch mit dreibusiger Hure. Sieht nicht mehr ganz so doof aus, aber wirklich gut ist was anderes.
Toller, witziger, sehr sympathischer Trailer zu „The Sessions“ von Ben Levin über die wahre Geschichte des Mark O’Brien, der mit Polio gelähmt einen großen Teil seines Lebens seit seiner Kindheit in der eisernen Lunge verbrachte, nun Mitte Dreißig endlich seine Jungfräulichkeit verlieren will.
O’Brien’s special gift, I suspect, was his heart-stopping honesty. He wrote an article for a book of mine about sex and disability (“CripZen: A Manual for Survival”), and I felt his personal revelations — about masturbation — were dandy but, well, a bit too personal. I asked if he didn’t want to use a pseudonym. He wouldn’t hear of it.
And when he finally, at age 36, had his first taste of love, with a sex surrogate, he wrote a long article about it that was published in several places, including the Sun magazine of North Carolina. The paragraph about looking at himself in the mirror always struck me as being one of the most poignant in all of disabled literature:
After she got off the mattress, she took a large mirror out of her tote bag. It was about two feet long and framed in wood. Holding it so that I could see myself, Cheryl asked what I thought of the man in the mirror. I said that I was surprised I looked so normal, that I wasn’t the horribly twisted and cadaverous figure I had always imagined myself to be.
Netter Timelapse-Clip des Making Ofs von ParaNorman, neben Burtons „Frankenweenie“ dem zweiten Knet-Animationsfilm dieses Jahr. Trailer hatten wir hier und da und dort gepostet.