TV-Tipp: Durch die Nacht mit…

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TERRY GILLIAM & JOHN LANDIS!
Samstag, 7. Juli um 23:30 Uhr bei arte.

Vorgeschmack:

Pressetext:

Nimmt man ihre Kreativität und ihren Erfolg zusammen, sind die beiden Regisseure Terry Gilliam und John Landis kaum zu toppen. Terry Gilliam war der kreativste Kopf der unvergleichlichen Komikertruppe Monty Python, bevor er als Regisseur bildgewaltige Meisterwerke wie „Brazil“ und „12 Monkeys“ schuf – aber auch ebenso große Flops. Mit seinem Projekt „The Man Who Killed Don Quixote“ scheiterte er spektakulär. Dokumentiert wurde der katastrophale Dreh und dessen Abbruch in dem inzwischen legendären Film „Lost in La Mancha“.

John Landis Filme wie „Blues Brothers und „American Werewolf“ haben weit über eine Milliarde Dollar eingespielt – und Landis kennt Hollywood wie kaum ein anderer. Schon als Jugendlicher arbeitet er als Mailboy bei 20th Century Fox in Los Angeles, dann als Stuntman, Dialog-Coach, Schauspieler, Regie- und Produktionsassistent, unter anderem bei „Spiel mir das Lied vom Tod“. Und als ein gewisser Michael Jackson ihn um ein Video für einen Song namens „Thriller“ anfragte, schrieb Landis Geschichte – der fünfzehnminütige Clip gilt noch heute als das beste Musikvideo aller Zeiten.

Doch vor der Kamera packt sogar ihn das Lampenfieber. „Schauspielerst Du gerade?“ fragt Gilliam am Anfang dieser „Durch Die Nacht“-Folge in London seinen Kollegen, der bejaht. Süffisant bemerkt Gilliam: „Ich bin immer ich selbst.“

Damit ist der Ton des Abends gesetzt. Hier wird nicht geplänkelt, sondern geprotzt. Im Wettbewerb um die beste Pointe will keiner zurückliegen. Schon auf dem legendären Highgate Friedhof fallen sie beim Friedhofswächter unangenehm auf, in der U-Bahn werden sie abgewiesen und vor der Tate Gallery mokieren sie sich über die Kunstwelt. Der Abend bringt Erstaunliches zu Tage: Terry Gilliam steht mal wieder kurz davor, Don Quijote zu drehen, Landis wäre beinahe in Disneyworld zusammen mit Michael Jackson und Mickey Mouse gestorben und beide verehren Quentin Tarantino.

Gemeinsam ziehen diese großartigen Geschichtenerzähler durch Englands Hauptstadt und besuchen legendäre Orte ihrer Filmgeschichte. Sie streunen durch das vormals notorische East London, gehen ins Theater – dort hat Gilliam im letzten Jahr mit großem Erfolg eine Oper inszeniert – und besuchen den englischen Star-Komiker Bill Bailey, der ihrem Erzähltempo gewachsen ist.

Erst ein Spaziergang über die nächtliche Themse bringt ein wenig Beschaulichkeit in den Abend. In der Tate Gallery lassen sie ihrem Spieltrieb in einer Ausstellung der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama freien Lauf, bevor sie in den dunklen Gassen des alten London verschwinden, dorthin, wo auch „American Werewolf“ gedreht wurde.

Fazit:

Anschauen!

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About the author

Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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5 Comments

  1. Haina

    hammer, der kommentar über roland, ich lol mich weg!

  2. GhostDog

    besten Dank für den Tipp, nach Monaten mal wieder ein Grund den TV anzuschmeissen.

  3. burns

    Wie geil.

  4. wfe

    Die Reihe ist fantastisch und doch hasse ich sie!

    Es gibt eine Folge John Carpenter und Franka Potente. Aber wer mag schon Franka Potente!? Und es gibt eine mit Rose McGowan.

    In einer pefekten Welt würde Carpenter mit McGowan herumziehen!

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


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    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14