The Dark Knight Rises (Review)

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“About that whole no guns thing… Turns out I’m not as committed to it as you are.”

Originaltitel: The Dark Knight Rises
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2012
Regie & Buch: Christopher Nolan
Darsteller: Christian Bale, Tom Hardy, Joseph Gordon-Levitt, Anne Hathaway, Gary Oldman, Aidan Gillen, Marion Cotillard, Morgan Freeman, Michael Caine

★★★☆☆

Nach Jahren im Ruhestand bringt das Auftauchen des Schurken Bane und seiner Bande Bruce Wayne dazu einmal mehr zum Fledermaus-Mann zu werden…

Niemand kann Nolan vorwerfen, er habe zuwenig Ambitionen oder versuche flache Stories zu erzählen. Wenn TDKR etwas zeigt, dann dass er mit wahnsinnigem Bemühen gemacht wurde. Alles muss dabei sein, jeder soll bedient werden. Die Bilder verströmen Anstrengung und Mühsal. Was das Ansehen des Films durchaus zu einer anstrengenden und mühseligen Erfahrung macht. Ein bißchen wirkt er dabei wie ein sehr aufwendiges Fünf-Gänge-Menue, das leider nicht so superlecker ist, bei dem Mutti aber jede Kritik wegbügelt mit “Weißt du wie lange ich dafür in der Küche gestanden habe?” Es ist eine Aufgabe sich TDKR anzusehen, kein echter Spaß.

Rettete Nolan im letzten Film nicht nur Heath Ledgers Performance, sondern generell die geniale Figur des Joker (bei der man sich schon sehr anstrengen müsste sie tatsächlich langweilig zu inszenieren), führt ihn diesmal sein eigener Anspruch, seine Humorlosigkeit und sein fehlendes Verständnis für Comic, auf einen sehr holperigen Weg der öfter ins Abseits als ans Ziel führt.

Doch fangen wir vielleicht mit den positiven Dingen des Films an: Catwoman – auch wenn sie nie so genannt wird – ist eine verdammt coole Figur die im Grunde für alle coolen, witzigen und charmanten Szenen des Films sorgt. Anne Hathaway ist auch so ziemlich die einzige, die den Eindruck macht, als habe sie Spaß beim Spiel gehabt. Ihre Selina ist moralisch ambivalent, kann in einer Sekunde von Sexy und naiv, zu knallhart berechnend zu ironisch überheblich wechseln und ist zudem für die wenigen comictypischen One-Liner direkt oder indirekt verantwortlich. Sie ist eine würdige Nachfolgerin von Michelle Pfeifer und hat leider, wie alles was im Film Spaß macht viel zu wenig Raum.

Für sich genommen ist auch Joseph Gordon Levitts Cop eine durchaus gelungene Ergänzung, was vor allem daran liegt, dass Levitt ihn mit zurückhaltender Präsenz spielt und dabei menschlich geerdeter wirkt, als die meisten anderen Figuren. Was er leider nicht aufwiegen kann, ist das Nolan letztlich nicht wirklich viel mit ihm anzufangen weiß und seine ganze Figur ein wenig wie auf die Schlusspointe hin zugeschneidert wirkt. Wie vieles im Film, ist er für die Handlung nur bedingt wichtig und vielleicht eher noch ein Grund warum der großartige Gary Oldman für viel zu lange Zeit in einem Krankenhaus herumliegen muß, anstatt selbst aktiv zu werden. Im Grunde ebenso überflüssig ist auch Mirinda, auch wenn Nolan versucht die Figur mit Taschenspielertricks wichtig erscheinen zu lassen.

Und dann ist da natürlich Bane, the Big Bad, der vermutlich nur die Leute beeindrucken kann, die seine Comic-Vorgeschichte kennen. Im Film alleine ist er ein eher unterwältigender Bösewicht, was nicht daran liegt, dass der großartige Tom Hardy sich nicht bemüht – aber gegen einen lächerlichen Tonmix der die Stimme völlig von der Figur dissoziert und das Problem, dass man sein Gesicht nicht sieht und die Augen nur starr dreinblicken (was alles zum Nolan-Konzept gehört), kann er leider auch nicht an. Auch wenn die Stimme, die ein wenig klingt wie HAL bei der proktologischen Untersuchung, versucht ironisch-nuanciert zu sein – die Hälfte der Zeit werden diese Nuancen vom Effektfilter ruiniert, die andere Hälfte versteht man sie gar nicht. Das Nolan auf die Kritik an der Stimme im ersten TDKR-Bane-Trailer mit diesem weirden Mix reagiert, wirkt schon beinah wie ein trotziges Kind, dass sagt: “Das habt ihr jetzt davon, dass euch die Stimme zu leise war, jetzt mische ich sie eben absolut nach vorne”. Von Bales Batman Stimme, die noch absurder und unbegründet verstellter ist als in TDK fange ich besser gar nicht an.

Physisch ist Schurke Bane okay, wobei einen nie ganz das Gefühl verlässt, es könnte auch ein x-beliebiger (und vielleicht auch etwas größerer) Bodybuilder im Kostüm stecken und würde vielleicht sogar imposanter wirken. Was die Komplexität der Figur angeht und ihre allgemeine Faszination muss sie natürlich hinter Ledgers Joker zurückstehen – was aber auch die Frage stellt, warum sich von allen schillernden Bösewichten aus dem Batman-Kosmos ausgerechnet für Bane entschieden wurde. Abgesehen von der einen Sache für die er berühmt ist, ist er hier einfach nicht sehr spannend.

SPOILERS AHEAD – Be aware

Zur eigentlichen Handlung: Sie ist vollgestopft mit Zeug… und wirklich wenig davon ist tatsächlich wichtig. Was Nolan gleich zum holprigen Beginn auf die Füsse fällt (nachdem Bane in einer ebenso unsinnig-umständlichen, wie eindrucksvollen Szene (die wirkt als wäre sie wie so oft bei Nolan in einem Bond-Film besser aufgehoben)) ist das dämliche Ende vom Vorgänger. So holterdipolter Harvey Dents Downfall inszeniert wurde, so dumm war der Grund für Batmans Exil. Noch alberner wird es allerdings, wenn uns hier verkauft wird, dass Batman nicht nur abgetaucht ist, sondern aus Bruce Wayne ein körperlich verfallener Jammerlappen wurde, der sich mächtig Mühe gibt Howard Hughes den Rang als beklopptester Eremit ever abzulaufen. Mit Zauselbart und mysteriösem Humpeln (wo das genau herkommt wird nicht erklärt, denn so schwer verletzt war er am Ende von TDK nicht) betrauert Wayne seine verlorene Eleanor, respektive Rachel seit mittlerweile acht Jahren. In dieser Zeit hat er zwar irgendwie in ein brandgefährliches Fusions-Energie-Projekt investiert, aber nicht-mal Zeit gefunden zu gucken wie sich der Rest vom Wayne-Imperium entwickelt.

Das alles fühlt sich falsch und ruckelig an. Der Dent-Act, der wohl hauptsächlich darauf basiert Gangstern keine Bewährung mehr zu gewähren, ist eine politische Nullnummer, wie auch die restlichen politischen Brocken die Nolan immer wieder hinwirft letztlich im Nichts enden. Klar es wird thematisch plakativ mit Börsencrash, Occupy-Rhetorik, Sicherheits-Paranoia und Vigilantentum gespielt, ohne dass aber wirklich substanziell etwas dahinter ist. Wenn Selina Wayne lasziv ins Ohr flüstert, dass sie zu den 99% gehört, ist das genauso wie Banes Replik auf einen Börsianer das es nichts zu stehlen gebe (“Warum seid IHR dann hier?”) letztlich nur ein cooler Spruch, der sich selbst genügt. Bane ist weder eine Parabel auf Occupy, noch auf Romney – noch ist die Abschottung Gothams ein gelungenes Gleichnis zum Thema “Sicherheitsstaat”. Es sind Fragmente die genutzt werden um Tiefe anzutäuschen, wo wenig Substanz sitzt.

Leider ist der Börsen-Coup von Bane auch für die Story relativ belanglos und nur eine aufgeblasene Ausrede, eines von vielen Setpieces die zwanghaft das Epos-Gefühl erzeugen und den Film auf seine schwer zu rechtfertigende Länge aufblähen helfen. Was okay wäre, wenn es zumindest mitreißend inszeniert wäre. Aber Nolan ist und das war mir schon bei TDK ein Dorn im Auge, ein furchtbarer Action-Regisseur. So inkohärent seine “Verfolgungsjagd bei TDK” war, so schlimm sind die Szenen in The Dark Knight Rises. Das die Nahkampf-Fights grobmotorisch, undynamisch und lahm wirken, geschenkt. Aber schlimmer sind die großen Actionmomente. Wieder weiß man fast nie was eigentlich gerade konkret passiert. Wieder flüchtet er sich in Nahaufnahmen und lässt kein klares Konzept erkennen. Wer befindet sich wo? Wer fährt hinter wem? Welche Polizeitruppe ist gerade an welcher Stelle? Wo ist Batman, wo ist Banes-Truppe? Was plant Gordons Rebellenallianz? Egal. Irgendwie bewegt sich etwas und irgendwie gibt es dann ab und zu Action. Dabei steht die Kamera auch gerne mal an der falschen Stelle. Wenn Nolan bewusst versuchen sollte Action “uncool” zu machen (was durchaus zu seinem “Darüber macht man keine Witze”-Ansatz passen würde, mit dem er diese Welt inszeniert), dann ist TDKR ein Triumph, denn langweiliger und weniger mitreissend waren gewaltige und zweifellos teure Actionszenen selten inszeniert. Die Stadion-Szene und Banes-Bomben werden in wesentlichen in Luftaufnahmen abgehandelt die optisch irgendwo zwischen Fußballübertragung und SimCity liegen… und während der ungemein nervige Soundtrack von Zimmer sonst jede Sekunde des Films zutackert und oft verzweifelt versucht dort Rasanz und Spannung zu erzeugen, wo die Bilder gemächlich dahinplätschern, fällt ihm den größten Actionmomenten wenig ein. Oder vielleicht wollte Nolan sie bewusst frei stehen lassen, weil.. darüber macht man eben keine Witze. Wobei er verkennt, dass der Einsturz der TwinTowers mehr Schau- und Thrillwert besaß als seine gefakten Katastrophen-Imitate, die aber anscheinend auch betroffen machen sollen.

Was nicht funktioniert, genauso wenig wie Banes “Volksaufstands”-Rhetorik. Denn Gotham ist eine absolut aseptisch-tote Stadt. Wir sehen nie wirklich Bewohner, Leben, Urbanität. Nolan gönnt uns nicht die kleinsten Fitzel in denen wir tatsächlich mal mit den normalen Gotham-Einwohnern konfrontiert werden und mitbekommen wie sie denken, fühlen und reagieren. Als dramaturgischer Vorschlaghammer muss eine Haufen Kinder aus einem Waisenhaus stellvertretend für die Ganze Stadt einstehen. Doesn’t work. Donners Superman, Singers X-Men und Whedons Avengers haben es alle ohne große Mühen geschafft ihre Welten bevölkert wirken zu lassen, mit wenigen Hintergrundmomenten gelang es zu suggerieren, dass die Actionen der Helden und Schurken nicht in einem Vakuum stattfinden, doch Nolans Gotham ist tot. Gefühlt sind alle die dort rumlaufen befreite Gefangene aus dem Knast oder kriminelle Obdachlose die sich Bane angeschlossen haben. Was tragisch ist, weil dadurch gefühlt nichts auf dem Spiel steht, wenn Bane die Stadt zur Sperrzone erklärt.

Was ein generelles Problem des Films ist: Er überrascht nicht (bis auf die zwei Twists am Schluss, die aber eher selbstgefällig wirken, als tatsächlich substanziell etwas zur Handlung beizutragen). So dumm Waynes Howard Hughes Nummer ist, so unglaubwürdig ist es, dass er so gut wie keinen großen Ansporn braucht um wieder zu Batman zu werden. Und so gerne ich Michael Caine mag, aber Alfred war doch immer ein ziemlicher Badass, wieso ist er diesmal ein weinerlicher alter Mann, der eher wirkt wie Waynes Patentante, als wie sein väterlicher Freund. Immerhin Morgan Freeman scheint zu wissen, dass er in einem Comic-Film ist und spielt seine Q-Rolle erneut mit angenehmem Augenzwinkern. Vielleicht sollte Nolan tatsächlich einfach Bond-Filme drehen, denn er kriegt seinen Kopf einfach nicht wirklich um das Konzept-Comic gewickelt. Was Whedon mühelos gelang und auch Donner verstanden hatte, war dass Verisimilitude (der Anschein von Glaubwürdigkeit) nichts mit Realismus zu tun haben muss, sondern nur mit einer in sich stimmigen Welt. Nolans Welt sperrt sich gegen das phantastische – in TDK setzte er alles dran, absoluten Realismus zu präsentieren – diesmal mischt er eindeutige Comic-Elemente in die Geschichte, doch sie sitzen wie Fremdkörper auf Nolans Kosmos. Catwoman ist eine Comicfigur in ihrem Wesen, ihrer Physik und Attitüde, genauso wie die zwei spitzmausgesichtigen Geschäftsleute die Bane engagieren und zu spät merken, dass er nicht ihr Lakei ist. Spannende, spaßige Figuren die überlebensgroß aufspielen, aber wirken, als wären sie aus Burtons-Batman oder einem ganz anderen Film reingestolpert, genau wie die einsamen One-Liner an denen Nolan sich diesmal versucht. Für sich genommen funktionieren sie, aber im Gesamtkontext des Films wirken sie deplatziert und fremd, auch wenn ich mir wünschte der Film würde sich endlich trauen genau diesen Weg einzuschlagen. Sich zur Unterhaltung zum Comic bekennen anstatt mit wichtigem Gesicht Dauerdepression verbreiten zu wollen.

Kommen wir zu Batman, der in seinem eigenen Film im Grunde kaum auftaucht. Das was Nolan als Arc präsentiert funktioniert für mich überhaupt nicht. Wenn schon der Grund warum Batman “gebrochen” ist, nicht nachvollziehbar und doof wirkt, leidet auch seine Wiederkehr, der neuerliche physische Bruch durch Bane (eine unglaublich unspannende Szene) und sein zweiter Aufstieg. Was auch immer Nolan mit der Figur vorhatte: Es funktioniert nicht. Der ganze emotionale Bogen macht den Eindruck als befänden sich ganze Entwicklungsstränge auf dem Boden des Schneideraums. Weder die Beziehung zu Selina, noch zu Miranda ist auch nur Ansatzweise ausgearbeitet. In einer Sekunde lernt er sie kennen, in der nächsten landet er mit Miranda im Bett – ohne das die Figuren irgendeine Chemie verbinden würde, die Waynes extrem emotionale Reaktion rechtfertigt, wenn ihn Miranda im albernen Schlusstwist schließlich verrät. Nichts was hier passiert ergibt folgerichtig aus der Handlung der Personen, weder Waynes Rückzug, noch seine Rückkehr, seine emotionale Bindung an Miranda noch das er am Ende mit Selina ins Exil geht und zum Paar wird. Das Wayne eine Querschnittlähmung mit Kniebeugen, Liegestützen und zwei Aushilfs-Yodas mit Glückskekssprüchen (Der Geist muss bereit sein, nicht der Körper – diesen Ratschlag haben wir wohl in jedem Martial-Arts-Film irgendwann gehört) innerhalb weniger Wochen auskuriert ist gerade in Nolans Realismus-Universum schon ziemlich doof. Vielleicht sollte jemand mal Professor X sagen, dass er ein paar Liegestütze machen muss. Das die große Aufgabe Batmans darin besteht aus einem Brunnen zu kriechen, was ein kleines Mädchen im ersten Versuch geschafft hat (wie Doug Jones treffend bemerkt hat) und das Wayne es danach schafft aus einem fremden Land innert kurzer Zeit wieder im abgeriegelten Gotham zu sein, ist der Suspension of Disbelief auch nicht wirklich zuträglich. Das alles quietscht und knarzt erzählerisch und immer bleibt der Eindruck, dass Nolan nur inszeniert um sich smarter als das Publikum zu fühlen. Taschenspielertricks, die aber keineswegs so smart vorgeführt werden wie die der Magier in The Prestige.

Am Ende steht ein sehr, sehr langes Epos, dass ratlos zurücklässt. Der offenkundige immense Aufwand und die Ernsthaftigkeit mir der die Macher daran gearbeitet hat, steht der angestrengten Ernsthaftigkeit gegenüber mit der hier Nonsense als relevante Zeitgeistparabel verkauft wird. Und so inkonsequent der Mix aus Comic und Realismus ist, so inkonsequent ist auch das Ende, dass einerseits finaler Abschluss sein will und gleichzeitig die Tür zu einer neuen Story nicht nur offen lässt, sondern soweit aufstösst, dass man im Grunde lieber die sehen würde, als die für die man fast drei Stunden im Kino zugebracht hat. Levitt könnte ein interessanter Robin sein und ein Catwoman-Film würd ich mir mit dieser Selina auch nochmal anschauen. Aber vielleicht dann doch mit einem anderen Regisseur. Und lasst Nolan endlich Bond machen, ich glaub das kann er.

In : News, Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  1. Thomas

    Traurigerweise kann ich dem Ganzen nur zu 100% zustimmen. Ich habe den Film vorgestern in Originalsprache gesehen und auch wenn fast schon zu erwarten war dass er niemals an den grandiosen zweiten Teil, TDK, herankommen kann, so hatte ich doch eine gute Fortsetzung erwartet.

    Aber alleine schon der Anfang, wo Bruce Wayne als alter gebrechlicher Kauz gezeigt wird, der ohne Krücke nicht einmal laufen kann ist sowas von überzogen und ließ bei mir erstmal nur die drei Buchstaben “WTF?!” als Eindruck zurück. Vor Allem aber die Zeit von 8 Jahren, das ist fast ein ganzes Jahrzehnt indem einfach nichts passiert… Und diese inkonsistenten und unlogischen Stücke ziehen sich leider durch den ganzen Film. Sei es vom Krüppel zurück in die alte Form, vom Querschnittsgelähmten zurück in eine noch stärkere Form oder die Tatsache dass kein Mann schafft, was ein 6-jähriges Mädchen beim ersten Versuch packt. Auch die Hin- und Rückreise in das “ancient land” wo das Gefängnis ist lassen einen mit diversen Fragen zurück.

    Auch Bane’s 5-Monate-bis-zur-Explosion-Experiment wirkt so dermaßen erzwungen, nur um die Genesung Batmans zu ermöglichen und macht dabei so überhaupt keinen Sinn. Wenn man die Stadt wirklich zerstören will hätte man das auch gleich tun können, so wie es die League of Shadows auch vorher vorhatte.

    Außerdem finde ich auch die Tatsache dass Gotham City nun ganz klar als New York City zu erkennen ist (vorher war Gotham für mich eine eigenständige Stadt) und die USA und der Präsident mit eingebunden wird einfach völlig unnötig.

    Insgesamt wirkt der Film einfach nicht rund. Es sind zu viele kleine Storyteile, die zusammen keinen Sinn ergeben und die nur so kurz erzählt werden dass sie mehr Fragen als Antworten geben und überhaupt…

    Und dann natürlich noch das Ende. Alfred geht, Bruce und Selina sitzen an besagtem Tisch (Kiiiitsch!!!) und Robin kriegt ne Höhle? Und für was wollte Selina dieses Identitäts-Lösch-Ding? Von was lebt Batman? Was passiert mit Gotham wo ja nun laut Film alle gefassten Gangster wieder frei sein müssten?

    Ich würde mir ja nochmal einen weiteren Film mit den gleichen Schauspielern als Batman, Catwoman und Robin wünschen, aber dafür nicht mehr Nolan als Direktor. Der hat mit diesem Teil einfach alle enttäuscht!

  2. Mein Senf

    Die treffendeste Kritik, die ich bislang zu dem Film gelesen habe. Obwohl mir der Occupy-Ansatz -plakativ oder nicht- recht gut gefallen hat. Ich fands am Ende eher ärgerlich, dass sich die ganze glaubhaft aufgebaute Graswurzel-Revolutions-Ansatz als bloßer Vorwand herausgestellt hat. Damit führt der Film praktisch alle vorher aufgestellten Statements ad absurdum.

  3. flx

    ich weiß nicht was euch an dem soundtrack so furchtbar stört. Aber genau dass, das es kein typisch – fast immer gleich klingender – Zimmer ist und die Bilder meiner Meinung nach passend untermalt, finde ich großartig.
    Ausserdem halte ich Bane nicht für starr reinblickend ausdruckslos. Hardy verleiht im trotz der Maske allein durch die Augen mehr Mimik als man dachte. Vor allem zum Ende hin.
    Und naja… das sich ne Querschnitts Symptomatik nicht durch Liegestütze und schwachsinnige Fussballer PushUps heilt dürfte wohl jedem klar sein. Aber sinnvolle Übungen würden halt nicht so cool aussehen. Und auch wenns hier wohl nur ein verschobener Wirbel war, dauert das etwas länger.

    Dennoch bin ich nicht so abgeneigt wie ihr es zu sein scheint. Ich fands nen großartigen Abschluss und werd mir das ganze noch einmal ansehen um ein noch besseres Bild davon zu bekommen. Dann aber in der OV um der grässlichen Synchro auszuweichen ;)

  4. Nasendackel

    Ich fand ihn nicht so schlecht. Hatte halt nette Verbindung zu den anderen Filmen. Aber so richtig rund war er nicht. Bane war ok.
    Was mehr störte, dass der Film 90% am Tag spielt.

  5. Jens

    Nach nur noch anstrengenden TDK, durch den ich mich echt durchquälen musste, hab ich wenig anderes erwartet. Und da so viele andere inzwischen zeigen, wie Comics wirklich verfilmt gehören – Action als nachverfolgbare Handlung in Avengers, durchaus auch Ernsthaftigkeit in Watchmen, Drama und Characters in X-Men… – hat Nolan eigentlich keine Ausrede mehr. Was ich schon bei TDK nicht verstand waren die unglaublich guten Kritiken. Ledger spielte toll, klar, aber alles andere war doch großer Müll und ich dachte immer, gerade Comic-Fans erkennen sowas schon aus der Geschichte so vieler schlechter Verfilmungen in den Achtzigern und Neunzigern, die wie Nolans Batman immer diese Message vor sich hingetragen haben “Eigentlich finden wir Comics total doof, deswegen machen wir zwar nen Film mit ner Comicfigur, aber lassen alles weg, was zum Comic gehört. Ätsch!”.

  6. mrFryday

    warum gibts 0 – 5 sterne, wenn doch IMMER nur 3 – 3.5 vergeben werden? langsam wirds auffällig. wobei ich 3 sterne auch angemessen finde. mich hat inhaltlich nicht viel gestört. der film war einfach kaputt geschnitten. die struktur war komplett im arsch. das war beim letzten batman auch schon so – da hats aber nicht so gestört, weil der insgesamt dichter war. da hatte man nicht viel zeit, sich zu ärgern. echt schade.

  7. fabian

    vielleicht sollte man als filmkritiker seine englischkenntnisse nicht überschätzen, es würde zumindest nicht schaden den film dann doch nochmal auf deutsch zusehen. ;)
    irgendwie habe ich auch das gefühl das hier ein comic zu weltliteratur hochgehoben wird, wir haben hier keinen mann oder joyce oder was auch immer. das ist batman, ein comic. sicherlich hat der film seine mängel und ist nicht perfekt, aber das was die kritik hier suggeriert ist daneben. es kommt ja schon so beim leser an das selbst der neue miley cyrus film besser wäre. und ausgerechnet catwoman, der mit abstand überflüssigste charakter im film (abgesehen davon das prügelnde frauen und anne hatheway total super sind) als einziges lob bekommen find ich schon arm.
    natürlich ist es schwer mit dem, doch sehr überschätzten, vorgänger mit zuhalten. den dieser hat ja mit einem wirklich großartig gespielten joker das non plus ultra im batman-universum zubieten.
    aber dennoch ist es definitiv nicht der kackfilm der oben beschrieben wurde.
    ich fand den gut, ich hatte spaß und ich hatte keinen grund zum rumheulen.
    trotz ein paar mängel (die nicht ganz so gut inszenierten actionszenen, oder der endkampf

  8. Christian

    Wirklich sehr gelungenes Review, das sehr umfassend und ausführlich beschreibt wie es mir beim ansehen von TDKR ging. Ich empfand den Film auch als sehr bemüht, anstrengend, zäh und lang. Nichts hat mich weggehauen, die Szenen die im Trailer noch so großartig rüberkamen verpufften im Film völlig. Ob das daran lag das man sie schon kannte, oder daran das sie im Trailer einfach eindrucksvoller rüber kamen, vermag ich nicht zu sagen.

    Wie du schon sagst, alles wirkte bemüht und verkrampft…
    Ich weiß nicht ob Nolan stark kürzen musste um den Film halbwegs im Rahmen zu halten? Aber selbst als eine mögliche, wenn auch sehr unwahrscheinliche, extended Version glaube ich nicht das es dem Film hilft.

    Schade, ich war nach dem Kinobesuch wirklich ernüchtert und so ging es auch meinen Kumpels mit denen ich den Film geguckt habe. Nach dem wirklich gelungenen Trailer habe ich mich auf einen bombastischen Film gefreut.

    NOT

  9. fabian

    … der unbedingt am tag stattfinden muss — hallo?) war es ein guter film und alle mal besser als beginns.

    ach und ganz wichtig jgl wird, obwohl er robin heißt, sicher nicht zu robin. da habt ihr alle drei filme lang nicht aufgepasst. es ging immer nur um batman als symbol und darum das jeder batman sein könnte, also wird auch jgl zu batman. ;)

  10. Alex

    Spoiler
    Sagt mir wenn ich mich irre, aber im Film gab es nicht einmal die Behauptung, Batman / Wayne wäre querschnittsgelähmt. Da war doch nur die Rede von ausgerengten Knochen. Außerdem passt das auch nicht dazu, dass er die ganze Zeit vor Schmerzen schreit, oder?
    Normalerweise bin ich mit dir ja fast immer einer Meinung Batz, nur diesmal finde ich kritisierst du Dinge, wie den Soundtrack der für meine Begriffe noch das Highlight des Films waren. Mich hat am allermeisten das dämliche Ende (inklusive dem furchtbar vorhersehbaren Showdown) aufgeregt, welches mir vorkam als wären die Verantwortlichen bei Warner im Schnittraum alleine gelassen worden…”Lass bloss die Tür für ne Fortsetzung offen! Money, Money, Money!”
    Apropos, warum merkt eigentlich keiner im Film, dass Bane Wayne beklaut hat. Was ist mit dem Geld passiert? Wo ist es hin? Findet das keiner merkwürdig?
    Das allerschlimmste für mich war allerdings, dass sie sich nicht getraut haben Batman wirklich sterben zu lassen. Nur dadurch hätte sich Nolan mal deutlich von anderen Interpretationen abheben können und das Ding hätte für mich trotz aller anderen Schwächen gepasst! Aber das er auf einmal vom gebrochenen, von inneren Schmerzen zerissenen Mann zum lieben Liebenden wird und er wie seine Olle (auf ihre Probleme kann man mangels Charakterisierung gar nicht eingehen) ihre komplette Vergangenheit scheinbar einfach so vergessen und neu anfangen können, WTF?!? nee, wirklich too much.
    Noch schlimmer als das waren eigentlich nur die Zuschauer in meinem Lieblings-Provinz-Kino “BOAAAAHHH GEILLLL!!!” und “Ich bin auch so wie de Bane”

  11. DMK

    Ich muss den auch noch mal in der OV sehen, aber würde Batz größtenteils zustimmen. Selbst beim Soundtrack: In wirklich großen Momenten hätte ich mir das Hauptthema deutlicher gewünscht.

    Viele, viele Dinge, die offensichtlich unlogisch sehen stehen (meist) großartigen Bildern gegenüber.

    Gerade wenn man TDK davor im Double Feature gesehen hat fällt DKR ab.

  12. Pic

    oh man wie gerne würde ich einen Bond Film von Nolan sehen … der Mann ist ein Gott!

  13. Vagabond

    Wenn du schon so eine vernichtende Kritik schreibst, solltest du auch die Eier haben, dem Film weniger als drei Sterne zu geben.
    Komisch ist allerdings, in wie vielen Punkten du Recht hast, und ich trotzdem eine weit positivere Meinung zum Film habe. Dabei empfinde ich aber gerade Selina Kyle als eines der größeren Mankos. Meiner Meinung nach wird die Figur total verschenkt, da hilft auch Hathaways charmates Spiel nicht viel. Bane hat für mich die Erwartungen erfüllt. Ich brauche kein mit Giftkanistern ausgestattetes, übergroßes Steroid-Monster. Nolans Bane hat Intellekt, Präsenz, Wahnsinn – und trotzdem noch Menschlichkeit.
    Ich denke, das ist auch generell das Problem, Batzman, mit deiner Kritik. Ich fand Nolans Ansatz, Batman zu erden und ihn aus dem cheesigen Reich der Comics rauszuholen, sehr spannend, größtenteils gelungen, wenn auch am Ende ein wenig zu überambitioniert. Comic-Verfilmungen mit typischen Comic-Charakteren und grotesker Überzeichnung gibt es nun wirklich mehr als genug.

  14. Doughnut

    Perfekt ins Schwarze mMn. :)
    Eins würde ich aber korrigieren wollen:
    “und das Wayne es danach schafft aus einem fremden Land innert kurzer Zeit wieder im abgeriegelten Gotham zu sein”
    Soweit ich das mit bekam, warn da schon Tage oder sogar Wochen zwischen den einzelnen Handlungsfetzen (die wirklich kein sinnvolles Ganzes ergaben).

    @ fabian:
    Lustig, dass du den Review für genau das kritisierst, wofür du eigentlich den Film kritisieren müsstest, nämlich den krampfhaften Versuch, Anspruch wo zu verorten, wo keiner ist. :D
    “irgendwie habe ich auch das gefühl das hier ein comic zu weltliteratur hochgehoben wird”
    Ich auch. Nolan kann das einfach nicht. ^^

  15. Doughnut

    Perfekt ins Schwarze mMn. :)
    Eins würde ich aber korrigieren wollen:
    “und das Wayne es danach schafft aus einem fremden Land innert kurzer Zeit wieder im abgeriegelten Gotham zu sein”
    Soweit ich das mit bekam, warn da schon Tage oder sogar Wochen zwischen den einzelnen Handlungsfetzen (die wirklich kein sinnvolles Ganzes ergaben).

    @ fabian:
    Lustig, dass du den Review für genau das kritisierst, wofür du eigentlich den Film kritisieren müsstest, nämlich den krampfhaften Versuch, Anspruch wo zu verorten, wo keiner ist. :D
    “irgendwie habe ich auch das gefühl das hier ein comic zu weltliteratur hochgehoben wird”
    Ich auch. Nolan kann das einfach nicht. ^^

    “Bane hat für mich die Erwartungen erfüllt. Ich brauche kein mit Giftkanistern ausgestattetes, übergroßes Steroid-Monster.”
    Ich auch nicht. Drum war Nolans Bane auch verschenkt.
    “Nolans Bane hat Intellekt”
    Hahahahahaha :D
    “Ich fand Nolans Ansatz, Batman zu erden”
    Man erdet etwas nicht, indem man es in die Höhen der Weltliteratur oder soziologisch-philosophischer Gesellschaftsdebatten hebt.
    Und wenn man dann auch noch wie Nolan zu blöd ist, irgendwas sinnvolles zu diesen Debatten beizutragen, sondern nur vages Gebrubbel zum Besten gibt, dann wird es so richtig peinlich.

  16. Dr.Strangelove

    Viele Kritikpunkte kann man direkt so auch bei TDK schon sehen. Schon da lag der Witz mal bei kurzen One-Linern die völlig deplatziert wirkten. Auch da waren mir die Bevölkerung ziemlich egal. Und die Action war unübersichtlich. Und am Ende sah man nur blaues Blitzlichtgeflimmer und dumme Dialoge mit Harvey. Und Batman sagt: Die Stadt erträgt das nicht. Das war alles so “schwer” aufgeladen, aber überhaupt nicht spürbar. Ich fand Batman Beginns großartig… und TDK danach schrecklich. Die guten Kritiken verstand ich nicht. TDKS findet in den USA wohl auch jeder geil. (IMDB 9.1 Sterne dazu überschwenglich gute Kritiken.) Seltsam. Nolan sollte einfach mal das Genre wechseln und was ohne Action drehen.

  17. Mumsi

    Super Review, fand ihn auch total gut!!!

  18. Silent Rocco

    Danke für das Review… dem Text nach klingt das nach 2 Sternen und mehr würde ich dem Film auch nicht geben. Einziges Highlight war mehr oder weniger die überraschend gut funktionierende Catwoman. Ihre Momente waren die stimmigsten. Der Rest, ein großer wenig unterhaltsamer, emotions- und spannungsloser Brei. Nicht ein Highlightmoment, der hängen bleibt, nicht eine Wow-Szene. Banes-Stimmendesign erklär ich mir damit, dass die das bei der Aufnahme unterschätzt und total verbockt haben, es wurde gar nix verstanden, also haben die einfach mal dann eine doppelt-laute Sprachspur auf den restlichen fertigen Soundmix gelegt, um noch irgendwie was zu retten… zumindest ganz ganz schlimm. Bane ist ja auch eh verschenkt, mit lahmer Maske und Null bedrohlicher Wirkung, da hätte man noch so viel mehr Tier drauß machen können, vom Ableben ganz zu schweigen… was war das für ein Quark? Des weiteren Logiklöcher so groß wie Krater… Beispiel: Mit Motorrädern aus dem Wall-Street Gebäude fliehen… standen die im Regenschirmständer? Oder: Wir gucken alle mal einer Atombombe zu, die paar Kilometer vor der Nase hochgeht. Ein Glück passiert uns jetzt nix mehr. Die Stadt ist noch mehr Manhatten als schon im Real-Setting von The Dark Knight. Die Action war schlimm, richtig schlimm. Hach, hat einfach an keiner Ecke so richtig gepasst, der Film. Irgendwann haben wir mit dem Kopfschütteln aufgehört, weil wir schon viel zu müde waren. Neben mir sind Leute sogar eingeschlafen, obwohl der Soundtrack einen konsequent im Alleingang davon abhalten möchte. Beim Abspann dann totale Stille und viele verwunderte, enttäuschte Gesichter.

    Ich war mit den selben Freunden bei Avengers und wir gingen alle mit der Haltung rein, das kann nix werden und kamen als kleine Jungs raus, die den Film sofort nochmal gucken wollen, weil er so genial war. Genaues Gegenteil hier, wir gingen rein mit der Erwartung, dass es schon nicht so schlecht werden kann, Vorgängerfilme sind gut, Nolan kann was usw… und dann waren und sind wir einfach nur ziemlich Baff, was für eine Nullnummer der Film schließlich ist. Man sieht die ganze Zeit den riesigen Aufwand… aber die Wirkung verpufft konsequent.

  19. hammerhenning

    @ Thomas 1. Kommentar

    Sprichst Du für die gesamte Menschheit wenn Du sagst, Nolan hat alle enttäuscht? Also mich hat er nicht enttäuscht und einige andere Kritiker, die im Gegensatz zu Batzman vlt. etwas objetktiver bewerten und denen es nicht einfach nur um Klickzahlen geht, auch nicht. Ich glaube wenn es nach Batzman geht, sollte Nolan wirklich Bond machen und Uwe Boll Batman inszenieren. Denn dem seine Filme findest Du doch ganz gut und der macht dann auch ganz viel unrealistische und überzogene Dinge usw. damit Du auch Deine gewünschte Comicverfilmung hast. Nebenbei unterstell ich Dir auch einfach mal, dass Du überhaupt keine Ahnung von Batman-Comics hast!

    Am besten finde ich jedoch die Frage (auch wiederum von Thomas, dem 1. Kommentar), von was lebt Batman? Alter Schwede Du hast echt Sorgen. Sollte er kurz vorm Showdown nochmal an seinen Schreibtisch gehen und seinen VR-Bonusplan in die Kamera halten oder was? Außerdem weißt Du doch gar nicht was er für ein Leben führt. Ich gehe mal stark davon aus, dass er sich von seinem alten Lebensstandart verabschiedet hat. Catwoman klaut sich das nötige Zeug schon zusammen ;-)

    Also hier werden echt Sachen kritisiert, da fällt mir nix mehr ein. Naja die Fünf-Filmbasher halt, was wollte man auch anderes erwarten. Hauptsache mit der Meinung auffallen, hauptsache etwas Besonderes sein. Gäääääähn

    Ach ja, ich bin natürlich ein Fanboy mit der Nolan Brille. Eigentlich ist der Film wirklich extrem scheisse, aber ich bin da nunmal total verblendet!

  20. Doughnut

    “Nebenbei unterstell ich Dir auch einfach mal, dass Du überhaupt keine Ahnung von Batman-Comics hast!”
    Ui, was für ein schlimmer Vorwurf! Steinigen wir den Batz! :D

    “Also hier werden echt Sachen kritisiert, da fällt mir nix mehr ein.”
    Dass dir nix Sinnvolles zu der Diskussion hier einfällt, den Eindruck hab ich auch. Was für ein peinliches Rumgejammer.

  21. Tony

    es WIRD erklärt, warum bruce wayne als erimit humpelt. während der szene im krankenzimmer erklärt ihm der arzt, er habe sogut wie keinen knorpel mehr im knie. er leidet also an knorpelschwund. deshalb trägt er doch später die prothese.

  22. genervt

    SPOILER

    “aber Alfred war doch immer ein ziemlicher Badass,”
    Ist er ja immer noch:
    Das ist schon sehr fies, wie Alfred den armen Mr. Wayne 8 Jahre lang über seine verlorene Liebe leiden läßt und ihm dann, als seine Welt sowieso schon zusammenbricht, mal eben enthüllt, daß sie sich damals für einen anderen entschieden hätte.”

  23. Tony

    es WIRD erklärt, warum bruce wayne als eremit humpelt. während der szene im krankenzimmer erklärt ihm der arzt, er habe sogut wie keinen knorpel mehr im knie. er leidet also an knorpelschwund. deshalb trägt er später die prothese. (viel interesanter wäre die frage, ob er diese auch noch in der gefängnismine trägt) auch falsch: wayne kuriert seine angebliche querschnittslähmung (wo bitte wird von querschnittslähmung gesprochen?) innerhalb von fünf monaten, nicht wenigen wochen. der aufmerksame zuschauer hat bane höchstpersönlich sagen hören, dass die bombe in dieser zeit instabil wird und zu explodieren droht. batman taucht etwas mehr als 24h vor ende dieses zeitraums wieder auf (ist ihnen aufgefallen, herr bat(z)man, dass es plötzlich winter ist, im aseptisch-toten gotham?). desweiteren kann ich nicht nachvollziehen, warum nolan die nicht ausreichend ausgebaute gesellschaftskritik angekreidet wird. das ist ein batman-film, keine soziopolitische parabel. die kritik banes an der reichen und korrupten (seine worte) gesellschaft gothams erden bane sowie talia al ghul und passt zudem perfekt zu den motiven der gesellschaft der schatten, die doch schon seit batman begins das maßgeblich verkommene gotham ausräuchern will, um die balance zwischen gut und böse wieder herzustellen. natürlich ist die zweimalige, schnelle erholung waynes nicht zwingend nachvollziehbar. auch die fusions-atombombe ist realistisch betrachtet humbug. ich persönlich kann mit diesen und einigen anderen, kleineren logiköchern oder überspitzungen aber unter dem mantel einer comic-verfilmung durchaus leben. so sehr dieser batman film seinem vorgänger nicht völlig gereicht, so sehr kann ich große teile dieser review nicht nur aufgrund der inhaltlichen fehler nicht nachvollziehen.

  24. Doughnut

    Warte mal, genervt, das hat er doch getan, um Bruce irgendwie dazu zu bringen, irgendwas nicht zu tun oder so … Batman zu spielen und die Stadt zu retten? …
    Ach so, seine tragische Liebe war ja angeblich der nicht mehr vorhandene Sinn in seinem Leben und nun ist sie weg, also kann er sich für Gotham opfern oder so (was bedeutet ihm die Stadt noch mal gleich außer dass er nix Besseres zu tun hat?). Indem Alfred ihm nun also erzählt, dass sein Leben schon damals keinen Sinn hatte … will er ihn irgendwie davon abhalten, sich umbringen zu lassen. … Häh?
    Mann, ist das schwer, wenn einem mangels nachvollziehbarer Psychologie der Figur so völlig am Arsch vorbeigeht, warum er was tut. ^^

  25. Doughnut

    “desweiteren kann ich nicht nachvollziehen, warum nolan die nicht ausreichend ausgebaute gesellschaftskritik angekreidet wird.”
    So dreht man anderen die Worte im Mund rum.
    Batz schreibt, dass Nolan erkennbar bemüht ist, seinen Film mit Bedeutung aufzublähen (wohl um das fehlende ironische Augenzwinkern einer Comicverfilmung zu kompensieren oder so), dabei aber kläglich scheitert.
    Du stellst dich dann blind und tust so, als hätte erst der Reviewer diesen soziologischen Krampf reingedichtet.
    Nett.

  26. Tony

    wieso worte im mund herumdrehen? bemühung hin oder her. kritisiert wird, dass das nicht geklappt hat, weil die gesellschaftskritik nicht genug substanz hatte, also meiner interpretation nach nicht tiefgründig, detailiert, bzw. in meinen “worten nicht ausreichend ausgebaut”. (“Klar es wird thematisch plakativ mit Börsencrash, Occupy-Rhetorik, Sicherheits-Paranoia und Vigilantentum gespielt, ohne dass aber wirklich substanziell etwas dahinter ist.”)

  27. Tony

    @#22 – wieso worte im mund herumdrehen? bemühung hin oder her. kritisiert wird, dass das nicht geklappt hat, weil die gesellschaftskritik nicht genug substanz hatte, also nicht tiefgründig, detailiert, bzw. in meinen worten “nicht ausreichend ausgebaut” ist. viel wichtiger ist, wie ich schon geschrieben habe, dass dieser “soziologische krampf” das motiv der gesellschaft der schatten ist und somit hauptsächlich als erdung der antagonisten dient, ohne den film von einer comicverfilmung zu einer, ich zitiere, “relevanten zeitgeistparabel” werden lassen zu wollen. dieser wink an den zuschauer ist zwar da und wird dem realistischen anspruch nolans gerecht, ist dabei aber nicht das hauptargument für den erhobenen zeigefinger des bane.

  28. Doughnut

    Ich versteh diese Schattengesellschaft und ihr Rumgelaber eh nicht.
    Und irgendwie ging ich immer noch naiverweise davon aus, dass die Figuren eines Films kein Eigenleben führen, sondern nach dem Drehbuch geformt sind.
    Falls Nolan also werkstreu (Comichefte usw) mit der Gesellschaft der Schatten und Bane umging und die schon da so hohl waren, dann würd ich sagen, hat er sich einfach im Antagonisten vergriffen und hätte sich einen weniger doofen suchen sollen.
    Aber nein, er nimmt diesen Stuss labernden Bane und lässt ihn Occupy spielen, nur um das dann später doch als Finte/Ablenkungsmanöver für irgendeinen merkwürdigen Genozidversuch an einer leblosen und anonymen Stadt, in der offenbar nur Gangster, Penner, Cops und Börsenmakler existieren, verpuffen zu lassen und mit Nazi-Schauprozessen die Herrschaft des Mobs der wohligen bürgerlichen Romantikidylle der letzten Filmszenen gegenüberzustellen. Damit diskreditiert er Selinas Gesellschaftskritik als hohlen Mumpitz, obwohl da wesentlich mehr drin gewesen wäre.

  29. Doughnut

    Mit weniger doofen Antagonisten meine ich zB so was wie den Joker, einen eabsolut eindimensionalen Charakter, der nur darum böse ist, weil es ihm nun mal Spaß macht.
    Oder einen dieser typischen Filmbösewichter, deren Rechtfertigungen auch aus Sicht des Drehbuchs nur Ausreden sind und keine Denkanstöße.
    Bane ist aber was anderes, denn seine vorgeschobenen Motive werden von Nolan als bierernst vorgetragener Beitrag zu gesellschaftlichen Debatten präsentiert. Das kann man nicht leugnen, denn der halbe Film besteht aus diesem Gelaber, das kommt nicht bloß von Bane.

  30. Tobey

    An der das/dass-Schwäche sollte mal gearbeitet werden…

  31. Clemens

    ach Götterchen Kinder… es ist ein Film. Der auf einem Comic basiert. Manche mögen ihn, manche lieben ihn, manche hassen ihn, manche sind voreingenommen und manche sehen ihn einfach nur an und lassen sich 3 Stunden unterhalten. Manche schreiben halt drüber. Und ohne hier jetzt etwas unterstellen zu wollen, aber hier und woanders negativ drüber zu schreiben ist halt cooler, als in Lobgesänge wie in der etablierten Presse einzustimmen.

  32. andreas(mag inception)

    du hast hier genau das formuliert, was ich mir seit der premiere auch gedacht habe und die ganze zeit immer wieder versuche, von allen seiten zu betrachten. aber ich komm immer wieder genau an diesen schluss. nolan hats hier mächtig verkackt, emotionen hineinzubringen. alles wirkt asynchron, deplatziert,unmenschlich. ich hatte bei der ersten schießerei gedacht: man, das hätte man heat-ähnlich inszenieren können und mitreissend gestalten, aber das was du uns da zeigst ist so unglaublich dröge…

    ich kann mir das nur aus 2 gründen erklären: a) mit imax kann man eben keine gesamten filme drehen, die distanz ist einfach zu groß zu den charakteren
    b) s. goyer hat hier das meiste an handlichem rüstzeug erarbeitet.

    nolan versteht es im grunde, große themen sauber auszuarbeiten und insich schlüssig zu thematisieren, aber hier war einfach alles purer wust, zu wenig zeit für einen zu langen film.

    pah

  33. Tony

    nunja, ich habe lieber einen bane mt fragwürdigen motiven, als den sonst üblichen, aber langweiligen wie geld, gier, macht oder rache. joker hat spaß gemacht, weil er nicht nur eindimensional, sondern dadurch unberechenbar war. aber wie will man sowas toppen?

  34. Michael

    Die Kritik ist gut, obwohl ich den Film doch noch positiver sehe. Die Geschichte, bzw. den Ablauf (Bane kommt, Bane bricht Batman, Batmans Comeback) hatte ich mir vorher schon genauso gedacht und hab mir lange überlegt, wie wohl die Umsetzung sein könnte. In meiner Fantasie war das alles besser ausgebaut und die Kritikpunkte oben sind quasi solche Dinge, die es hätten besser machen können.

    Das mit der Bombe und den Einschluss der Polizisten war unnötig und da hätte man auch etwas anderes machen können, wie Bane eine immer größere Bedrohung der Stadt wird. Bane selbst fand ich toll, aber die deutsche Synchro war schlimm. Schade, dass man die Version aus dem ersten Trailer nicht beibehalten hat :(

    Der Film war nicht episch genug. Inception hatte mich total mitgerissen und überzeugt, da hatte ich erwartet, dass Rises noch einen draufsetzt.

    Das Ende war sehr versöhnlich und gefiel mir gut, und wie oben erwähnt, JGL heißt zwar Robin, wird aber der neue Batman sein, wie gesagt, Batman ist ein Symbol. Auch finde ich nicht, dass er sich kurz aus den Fingern gesaugt hat, dass Wayne Batman ist, das kam ihm über die Jahre. Ärgerlicher ist nur, dass Bane und JGL wohl die einzigen sind, die mal ihre Birne benutzt haben.

    Ach ja, ich dachte Bane kommt ins Wayne Manor und bricht Batman, statt unter dem Forschungslabor. Das wäre weit epischer, weil bedrohlicher, gewesen.

    Ich hätte gehofft, dass Batman auch noch aktiv ist in den 8 Jahren und dann kommt Bane, jagt was in die Luft, zerstört was hier, Batman vereitelt einiges und dann kommt Bane und macht ihn alle.

    Bei den Knastszenen im Trailer dachte ich erst, dass Wayne Nachforschungen anstellt um herauszufinden wer Bane ist, um ihn alle machen zu können. Aber kam ja anders.

    Dennoch eine schöne Trilogie. TDK finde ich nicht besser, der Joker war zwar gut, aber er hatte mehr dieser Momente wo man gerne weiterspulen möchte.

    TDKR hätte von allem was Batz erwähnt mehr haben können, dann wäre er viel runder geworden. Schade.

    Und hier noch eine gute Zusammenfassung der Trilogie, die zeigt, dass inhaltlich wenigstens alles stimmt mit diesen Filmen: http://www.reddit.com/r/movies/comments/x5ms7/the_dark_knight_trilogy_explained/

  35. Dr.Strangelove

    Nolan hat sich ganz bewusst für keinen weiteren “verrückten Gegenspieler” entschieden. Damit eben keine Vergleiche aufkommen, und damit man sich nicht wiederholt. Die Entscheidung ist so erst mal in Ordnung. Aber. Man liest hier und da das sich Leute wundern das Bane einfach stärker ist als Batman. Batman sollte flink und agil sein. Er hat zudem sein “Kostüm” und diverse Extras. Und dann kommt da einfach so ein Bodybuilder Typ und verhaut Batman?!? Bei Batman Beginns hat Batman noch still und elegant 5 Leute bei einem Drogendeal ausgeschaltet. (Das hat Sinn gemacht) … und in DKR lässt er sich wohl einfach vermöbeln. (passt zu Bane, passt aber nicht zu Batman?!) Ich habe den Film noch nicht gesehen…. aber wenn dem so ist… wäre das ein weiterer Kritikpunkt. Leider.

  36. kahlcke85

    Das Review bekommt von mir 3 Sterne. Für den netten Versuch eines Verisses.

  37. WhySOSeriouZ

    Sehr gute Kritik. Endlich mal jemand, der denFIlm nicht in den Himmel lobt!

    Was ich dem Film am meisten Übel nehme war:

    1) Das scheiß Flugzeug (Passte einfach nicht ins Batman-Nolan Universum der ersten beiden Filme/ höchstens als Highlight beim Showdown.

    2) Gordon Levit (einfach streichen!!!)

    3) Alles bei Tag

    4) Unauthentische Liebesbeziehungen/ Thalias Verrat wurde dadurch uninteressant

    5) Scarecrow nicht als Scarecrow- warum????

    6) Banes Bedrohung für Gotham war überhaupt noch gar nicht zu spüren. Also war “Robins” Schrei nach Hilfe unangebracht.

    7) Den ganzen Film über ist nichts Schlimmes passiert, das mich als Zuschauer geschockt hätte.

    8) Der Kampf zwischen Batman und Bane sah aus wie Senioren Gymnastik.

    UND DAS SCHLIMMSTE:

    Batman kämpft den ganzen Film TDK dagegen an zu töten. Und dann steigt er beim Showdown einfach in sein hässliches Flugzeug und ballert Talia (die er vor 20 Minuten noch so geliebt hat ab, ohne mit der Wimper zu zucken, und steigt wieder aus und knutscht Catwoman ab- wtf!?!?!?!? Das hat einfach nicht gepasst und das scheint noch bisher niemanden nagtiv aufgefallen zu sein!

    Der Flm war die Enttäuschungdes Jahres und hätte soviel Potential gehabt. Richtig traurig, dass die Triologie so enden musste. Ich versuche diesen Film zu verdrängen

  38. Hans

    So, wer hat sich noch an den 60er Jahre Film erinnert, mit der berüchtigten Szene, wo Batman versucht eine Bombe loszuwerden?

    Jeder der nicht daran gedacht hat, darf hier eigentlich gar nicht kommentieren.

  39. Hans

    So, wer hat sich noch an den 60er Jahre Film erinnert, mit der berüchtigten Szene, wo Batman versucht eine Bombe loszuwerden?

    Jeder der nicht daran gedacht hat, darf hier eigentlich gar nicht kommentieren.

    (Doppelpost? mal schauen. Die Seite hier funktioniert ja immer noch nicht)

  40. Moviesteve

    Stimme der Kritik nicht in allen, aber in allen entscheidenden Punkten absolut zu. Die massiven Story-Probleme und der seltsame Widerspruch zum anscheinend von Nolan selbst erhobenen Anspruch an seinen eigenen Film hast Du echt treffend beschrieben. Mann, bin ich enttäuscht – obwohl ich keinen zweiten Dark Knight erwartet hatte.

    Ich konnte meine Einschätzung heute aber wenigstens endlich mal wieder in akustischer Form vorbringen – im Podcast mit meinem ehemaligen Kollegen von der Widescreen (falls diese Eigenwerbung an der Stelle erneut erlaubt ist ;)).
    http://soundcloud.com/moviesteve/widescreen-podcast-juli-2012

    Wir widmen uns auch noch ein paar anderen Themen, aber die meiste Zeit geht es um The Dark Knight Rises.

  41. Nitpicker

    Ich mag die Bilder, ich mag die Musik, ich mag die schauspielerischen Leistungen, ich mag Bane, ich mag Alfred, ich fühlte mich bestens unterhalten — Filmkritiken einzelner Menschen sind einfach Unfug und sagen so gut wie nichts darüber aus wie gut man selbst einen Film finden wird. Manchmal gleichen sich die Geschmäcker, dann wieder mal nicht. Ich gebe nur was auf aggregierte Bewerbungen. Die IMDB Wertung oder die verotteten Tomaten. Auch hier immer mit einem margin-of-error von bis zu 20%. Ist mir also ziemlich wumpe, dass das Review hier meiner Meinung diametral gegenübersteht. Nur dieses immerwährende Zimmer-Bashing ist wiiirklich langsam etwas peinlich (Nolan-Bashing ist übrigens eine verwandte Krankheit) – spricht/schreibt da vielleicht der Neid? ;)

  42. andreas(mag inception)

    @nitpicker: wo hat das was mit neid zu tun? der film und auch der score waren diesmal einfach nicht so herausragend wie sonst. und wenn du dir die kommentare durchliest, merkst du, wieviele die kritik teilen. deine erklärung mag für dich funktionieren,das ändert nichts daran,dass dark knight rises von vorn bis hinten derrangiert wirkt, distanziert und einfach unemotional. und damit kann man kein großes kino drehen…

  43. mightymib

    wos? DIESELBE wertung wie beim seelenlosen und unnötigen spidey-reboot? die beiden filme sind qualitativ meilenweit auseinander…

  44. Plor

    Partiell würde ich der Review zustimmen, insbesondere was Catwoman und Bane betrifft. Was ich überhaupt nicht verstehen kann, ist einmal diese Kritik am Ernst der Inszenierung. Ich fand gerade dieser Batman war weitaus weicher und zahmer als die vorherigen Nolan-Versionen, mitunter sogar fast schon comichaft. Ansonsten, klar, Nolan steht total auf Pathos und große Gesten: Das war schon so bei Batman begins, bei The Dark Knight und Inception aber auch bereits bei seinen älteren Filmen… Seine Filme sind inszeniert wie große, pathetische Opern und ich finde gerade damit setzt er einen sehr angenehmen Kontrapunkt zum restlichen Blockbusterkino. Spiderman, The Avengers, Iron Man etc… das ist alles quietschbunt, fidel und vor allem postmodern ironisiert. Da empfinde ich Nolans “Ernst” bzw. Theatralik nicht als anstrengend sondern als angenehme Abwechslung. Manchmal muss es eben auch salziges Popcorn sein.

    Was ich zum Zweiten nicht verstehe, ist die Kritik an den Actionsequenzen: Ich empfinde die bei Nolan weder als ungelenk noch unübersichtlich, sondern eher ziemlich gewaltig und ja, auch ein bisschen unmenschlich. Aber genau jene distanzierte Gewaltigkeit, jene epische Hektik macht sehr viel vom Charme des Nolan’schen Kinos aus. Seine Actionsequenzen haben mMn sogar eher etwas mathematisches, fast schon kalkuliertes (insofern finde ich den Wunsch nach einem Nolan-Bond total nachvollziehbar). Das sind weniger diese großen, konfusen Szenarios in denen überall und immer irgendwo etwas explodiert, als viel mehr genau choreographierte Plansequenzen, deren Inhalt durch wechselnde Nähe und Distanz – oft auch in sehr extremen Einstellungen – peux à peux offenbart wird. Vielleicht sogar eine Art Heroic Bloodshed mit Maschinen anstatt Menschen, mit ihrer genauen, akribischen Choreographie aber auf jeden Fall nah dran am Woo-Kino der 80er Jahre.

    Ansonsten kann ich viele der Kritikpunkte nachvollziehen, hätte sie noch ergänzt um die mittlerweile zur Formel werdende Dramaturgie Nolans und die überflüssigen Story-Sperenzien. Ändert aber nichts daran, dass ich auch an diesem Batman verdammt viel Spaß hatte. Die Zeit verging wie im Flug (also wie man einen solchen Blockbuster als mühselig empfinden kann, ist mir ein Rätsel), die Actionszenen haben Spaß gemacht, der Pathos hat wieder einmal gesessen, alles war groß, gewaltig, episch, der Score einfach nur fantastisch. Insgesamt nicht so gut wie der Vorgänger oder Inception, aber was gewaltige, mitreißende Hollywood-Blockbuster betrifft, macht Nolan nach wie vor so schnell keiner was vor.

  45. bar

    “Der ganze emotionale Bogen macht den Eindruck als befänden sich ganze Entwicklungsstränge auf dem Boden des Schneideraums.”

    Das ist ein großartiger Satz für eine Rezension. Kompliment!

  46. Klaus

    Hallo,
    ich denke, dass die Kritik zum großen Teil so schlecht ausgefallen ist, weil die Erwartungen an den Film einfach zu tierisch hoch waren. Es war klar, dass solche großen Erwartungen nicht erfüllt werden konnten, schon garnicht nach TDK.
    Aber mal ehrlich, den Film als schlecht bezeichnen? Vielleicht hatte er die ein oder andere schwäche, aber schlecht war er wirklich nicht. Ich denke eher, dass dies eine Trotzreaktion war. Er hat die gleiche Anzahl an Sternen bekommen wie z.B. Ghostrider 2 (!!). Das könnt ihr doch nicht ernst meinen. Auch The Avengers fande ich gut, aber nicht besser als TDKR. Trotzdem haben sie hier 1,5 Sterne mehr.

    Liebe Grüße

  47. Catherine

    Hey!im prinzip hab ich nichts gegen eure kritik zu sagen.
    Ich fand den film ganz gut, klar nicht mit avengers/inception/u.s.w. zu vergleichen, aber – hey! – jedem seine meinung.
    Eine sache ist mir aber bei den ganzen kommentaren auufgefallen, die nicht ganz zu meiner sicht auf den film passt.
    Und zwar eure kommentare zu der szene am ende, in diesem cafe, wo alfred bruce und selina sieht. Ich bin der meinung, das er da nur sein wunschbild sieht, die beiden aber nicht wirklich da sind. Denn – mal ehrlich, niemand überlebt eine atombombenexplosion aus nichtmal 20 metern entfernung, wo die explosion doch einen radius von 5 meilen haben soll. Selbst wenn er im bat sitzt. Es gibt also kaum eine möglichkeit, das batman das überlebt hat.

  48. mightymib

    @catherine
    äh, doch. es ist ziemlich deutlich, dass das kein wunschbild ist, da ja lucius fox gesagt wird, der autopilot sei schon vor 6 wochen per software-update repariert worden. ergo war bruce wayne gar nicht an bord des bats. gordon findet das bat-signal auf dem dach des präsidiums repariert vor, dazu alfreds sichtung…es müssten schon alle drei wahnvorstellungen haben.

  49. Patrick

    Ich kann dir Kritik (nicht nur hier, sondern auch auf anderen Kinoportalen) nicht nachvollziehen. Ich bin sogar positiv überrascht von dem Film und habe ihn weniger gut erwartet. Wohl noch nie habe ich mich in 164 Minuten im Kino so gut unterhalten gefühlt, ohne auch nur einmal auf die Uhr zu schauen. Und darauf kommt es im Kino ja an. Gleichzeitig ist “Rises” nicht nur pure Unterhaltung sondern regt auch ein wenig zum mitdenken und erinnern (an vorausgegangene Teile) an.

  50. helghast05

    @mightymib:

    aus meiner sicht hätte batman nicht überleben können, den man hat ihm noch im bat gesehen wo der timer der bombe bei 10 sekunden war, und das ist es unmöglich so weit entfernt zu sein von der bombe

  51. dlb

    Habe den Film noch nicht gesehen, aber das Review finde ich wirklich nicht schlecht!

    Besonders die Gedanken über Gotham City als tote Stadt teile ich nach den ersten beiden Filmen sehr. Bei the Dark Knight hat es mich dann wirklich tierisch gestört. Für mich ist Gotham City einfach etwas ganz besonderes und eben kein leergefegtes New York. Irgendwie vermisse ich die Dichte der Stadt, genauso wie das ständig etwas los ist. Wo ist das Verbrechen, wo die Großstadtatmossphäre, die ständig durch Anschläge, Banküberfälle und Polizeisirenen unterbrochen wird?

    Gotham City ist das Einzige, was ich an Nolans an Realismus orientierter Herangehensweise bemängeln muss. (Ganz abgesehen davon, dass Batman in so einer kühlen Stadt immer etwas deplatziert und unfreiwillig komisch wirkt.)

  52. Moviesteve

    Was mich bei der Diskussion über den Film (hier und andernorts) am meisten nervt, ist das Totschlagargument: “Die Erwartungen waren einfach zu hoch!” (Auch in den Varianten: “War doch klar, dass der nach TDK nur enttäuschen konnte.”, “Den Joker kann man doch nicht toppen.” usw. usf.)

    Ich finde, das geht an einer sachlichen Filmkritik komplett vorbei. Mein Kritikpunkt ist doch überhaupt nicht, dass der Film kein zweiter Dark Knight ist – und auch Batzmans Text verstehe ich nicht ansatzweise so. Es geht vielmehr darum, dass “The Dark Knight Rises” für sich genommen massive Story-Probleme hat. Diese machen ihn leider zu einem nicht sonderlich gelungenen Film, ganz egal ob der Vorgänger super war oder nicht.

  53. veduuu

    @mightymib

    Ich denke man kann ruhig von der Theorie des Wunschbildes von Alfred ausgehen. Kommt drauf an, was für ein Ende man sich als Zuschauer wünscht. Nolan hat es ja schon bei Inception so gemacht.
    Und bitte um Erklärung. Wie zum Teufel macht man eine Analyse an dem Fluggerät, welches bei einer Nuklearen Explosion pulverisiert wurde?! habe ich da Jetzt was Falsch verstanden? WTF!

  54. mightymib

    @veduuu: Er lässt hier aber wirklich keine Zweifel aufkommen, auch ist es nicht so inszeniert, das man an Wunschbilder glauben könnte, und, eben, DREI Hinweise auf sein Überleben sind dann doch überdeutlich. Ich bin mal so frech und poste unten das Plotende aus der englischen wikipedia-seite:

    ——SPOILER—–
    Gordon later finds that the Bat-Signal has been repaired……. Fox discovers that Bruce programmed the autopilot on the aircraft six months ago. Alfred witnesses Bruce and Selina alive together at a café in Italy, while Blake inherits the Batcave.

  55. Doc Croc

    Natürlich ist es “nur” ein Film über einen fiktiven Comic-Superhelden. Aber gerade deswegen stelle ich an derartige Filme eine Mindestanforderung: ich möchte gut unterhalten werden. Das schafften Iron Man 1, Avengers oder Sin City z.B. ebenso wie Tim Burtons oder die ersten beiden Nolan-Batman-Filmen, TDKR hingegen kaum bzw. gar nicht. Dementsprechend kann ich Batzmans Kritik ebenso wie der anderer Kommentatoren nur zustimmen. Und nein, diese sind nicht Resultat aus einer hochmütig-hochgeistigen Elfenbeinturmebene, wie manch ein zorniger Fanboy hier vermutet.
    Gerade weil Nolan den Anspruch erhebt, einen “realistischen” Batman darzustellen, fallen Filmfehler umso stärker auf, die dem entgegenlaufen.
    Was aber noch schwerer wiegt als z.B. ein chronisch schwer Lungenkranker unter Daueranalgesie als schlagkräftiger Actionbösewicht ist die Darstellung von Batman in diesem Film: denn was ist Batman, außer einem Mann mit schizoider Persönlichkeit, Fledermausfetisch und mitunter geradezu pathologischem Gerechtigkeitssinn noch? Richtig, “The World’s Greatest Detective”

  56. Doc Croc

    (Fortsetzung)…doch zeigt er in TDKR weder detektivischen Spürsinn (bis auf die Sache mit den Fingerabdrücken) noch die präzise, vorausschauend- taktierende Denkweise, die gerade den Batman neuerer Comics auszeichnet. Vielmehr stolpert er naiv von einem Fettnäpfchen bzw. Falle ins andere und scheint alles ähnlich wie Gordon erst mitzubekommen, wenn es bereits passiert ist.

    Alles im allen ist TDKR ein weiteres Beispiel dafür, dass allzu oft der 3. Teil einer Film-Trilogie der schwächste Film der Reihe ist.

  57. Oko

    Mir scheint, als habe der Kritiker den Film gar nicht verstanden oder auf krachbumm-Trash wie Avengers steht. Denn eine der vielen Stärken von TDKR ist gerade Bruce Wayne. Das der Mann hinter der Maske stärker in den Fokus rückt, gibt Film und Charakter wesentlich mehr Tiefe.

  58. toasted

    @Doc Croc:
    Nicht falsch verstehen, ich sehe und teile auch deine Kritik an dem Film.
    Wollte mich nur zum Thema vorausschauend-taktierende Denkweise äußern:
    In den Comics ist Batman dann doch schon eine Weile aktiv. Er hatte also genügend Zeit und auch die Notwendigkeit und Möglichkeit, seine Denkweise weiterzuentwickeln. Sein Anfang sah da noch ganz anders aus (ganz egal, welche Version man jetzt dazu heranzieht). In Nolans Version besteht diese Notwendigkeit nicht, eher im Gegenteil. Wayne hatte eine eher kurze aktive Zeit als Batman und sich dann für 8 Jahren zurückgezogen und siecht in seinem Anwesen vor sich hin (warum auch immer, gefällt mir auch nicht…). Da ist nichts von wegen ständigem Input ans Hirn. Da erscheint seine Erkenntnis mit den Fingerabdrücken eher schon als Zufallstreffer.

  59. Doc Croc

    @toasted: Danke für Deine nachvollziehbare Erklärung. Aller Anfang ist schwer-auch für Batman ;). Nur: dass Bruce Wayne alles bzw. sich und seine Mission vergisst und geradezu zum “Dude” degeneriert, passt zu keiner mir bekannten Versionen. Mit der mehrjährigen untätigen Einsiedelei kann ich auch überhaupt nichts anfangen. Ein von einem geradezu manischen Gerechtigkeitssinn Getriebener hält kaum jahrelang die kostümierten Füßchen still und tut nichts. Dem widerspricht auch der ärztliche Befund im Film; mit Indoor-Bogenschießen und den Himmel (oder was/wen auch immer) mit seinen Teleskop auszuspannen kann man sich ja kaum den Knorpel abschmiergeln…
    Ist dem nicht so, so wäre Nolans Batman demnach noch fader und eindimensionaler als etwa der in (Schauder)”Batman & Robin”: der gurgelte zum Frühstück wenigstens nicht mit Kieselsteinen…

  60. toasted

    Dass er zum Dude degeneriert muss ja auch zu keiner Comicvorlage passen. Das ist Nolans Geschichte, die sich mancher Gestalten aus dem Comic bedient, sie aber anders interpretiert. Elseworldstory halt. Was mir dabei aufstößt: Wayne zieht sich zurück, isoliert sich selbst -> dann ist der Anreiz, wieder zurückzukommen, irgendwie auch nur so lala. Zumindest in der Art, wie es gezeigt wird. Da ihm alles total egal geworden ist (Fortbestand/Führung seiner Firma, Wohltätigkeit etc) ist mir sein plötzlicher Sinneswandel sehr schleierhaft. Spannender wäre es gewesen (zumindest in meiner Phantasie), wenn er eine Eigenidentifikation als Batman entwickelt hätte, er als Batman aber nicht mehr agieren konnte (wegen der Ereignisse in TDK) und somit die Figur “Bruce Wayne” als Maske benutzt hätte. Wohltätigkeit, Lenkung städtischer Entscheidungen etc.
    Oder aber, ganz anderer Ansatz: Der Film wartet nicht 8 Jahre, bis er wieder einsteigt sondern zeigt die Geschichte einfach im Anschluß an TDK. Batman wird von der Polizei verfolgt und gesucht (wie es auch in den Comics mal bei Spiderman der Fall war, gab es aber bei Batman meine ich auch). Und trotz dieser Belastung kann er nicht davon ablassen, nachts auf Streife zu gehen.
    Aber das ist es ja dann nicht geworden. Wie auch immer, zufrieden ist die Masse des Publikums offensichtlich nicht mit dem Film. Schade eigentlich.

  61. 1

    Ach Leute…
    Immer dieses “die-Filme-bis-ins-Detail-analysieren müssen”…

    Klar sind viele Kritikpunkte um einige Längen und Logikfehler berechtigt. Ich dachte auch zum Schluß WTF, als Batman bei 1:30 bis zur Explosion noch die Zeit fand, ein cooles Statement zu bringen UND Catwomen ins Gesicht zu beißen. Oder die zu süßlich inszenierte Schlußszene, in der er dann doch überlebt hat und mit ihr Straßencafè sitzt. Das hätte man irgendwie anders inszenieren können, finde ich. Wie einen kurzen Blick aus dem Augenwinkel und undeutlicher, so dass der Zuschauer sich hätte aussuchen können, ob Alfred das geträumt hat oder ob Bruce tatsächlich da saß.

    Aber trotz dieser Schwächen habe ich gestern einen großartigen Film gesehen, der mich in der zweiten Hälfte wirklich wieder in den Kinosessel gedrückt hat.

    Dass die Leute hier jetzt anfangen, über Nolan herzuziehen, nach dem Motto “hätten sie mal lieber jemand ganz Anderen an das Thema rangelassen” – komplett lächerlich. Fällt mir echt alles aus dem Gesicht.

    Hätten sie mal lieber McG auf die Sache angesetzt, damit er das Ganze wie Charlies Angels 2 inszeniert hätte…

  62. 1

    Ach Leute…
    Immer dieses “die-Filme-bis-ins-Detail-analysieren müssen”…

    Klar sind viele Kritikpunkte um einige Längen und Logikfehler berechtigt. Ich dachte auch zum Schluß WTF, als Batman bei 1:30 bis zur Explosion noch die Zeit fand, ein cooles Statement zu bringen UND Catwomen ins Gesicht zu beißen. Oder die zu süßlich inszenierte Schlußszene, in der er dann doch überlebt hat und mit ihr Straßencafè sitzt. Das hätte man irgendwie anders inszenieren können, finde ich. Wie einen kurzen Blick aus dem Augenwinkel und undeutlicher, so dass der Zuschauer sich hätte aussuchen können, ob Alfred das geträumt hat oder ob Bruce tatsächlich da saß.

    Aber trotz dieser Schwächen habe ich gestern einen großartigen Film gesehen, der mich in der zweiten Hälfte wirklich wieder in den Kinosessel gedrückt hat.

    Dass die Leute hier jetzt anfangen, über Nolan herzuziehen, nach dem Motto “hätten sie mal lieber jemand ganz Anderen an das Thema rangelassen” – komplett lächerlich. Fällt mir echt alles aus dem Gesicht.

    Hätten sie mal lieber McG geholt, damit er das Ganze wie Charlies Angels 2 inszeniert oder so…

  63. xxx

    Der Film war jetzt nicht schlecht, aber ein Batman-Film war das nicht für mich. Die hätten ihn durch jeden x-beliebigen Helden oder Agenten ersetzen können. Als jemand, der alle Batman-Filme gesehen hat, bin ich von diesem Teil enttäuscht.

  64. Einstein

    Auch wenn ich der einzige damit bin für mich der beste von den drei Teilen ! Vorallding Robin hat mir sehr gut gefallen auch wenn man es noch nicht weiß !

  65. 1

    Irgendwas stimmt hier mit dem Formular nicht. Ich bekomme ständig die Meldung, dass es meinen Text als Doppelposting erkannt hat, obwohl es ihn bisher nicht ein einziges Mal angenommen hat.

    Deswegen jetzt nochmal der Versuch:

    Ach Leute…
    Immer dieses “die-Filme-bis-ins-Detail-analysieren müssen”…

    Klar sind viele Kritikpunkte um einige Längen und Logikfehler berechtigt. Ich dachte auch zum Schluß WTF, als Batman bei 1:30 bis zur Explosion noch die Zeit fand, ein cooles Statement zu bringen UND Catwomen ins Gesicht zu beißen. Oder die zu süßlich inszenierte Schlußszene, in der er dann doch überlebt hat und mit ihr Straßencafè sitzt. Das hätte man irgendwie anders inszenieren können, finde ich. Wie einen kurzen Blick aus dem Augenwinkel und undeutlicher, so dass der Zuschauer sich hätte aussuchen können, ob Alfred das geträumt hat oder ob Bruce tatsächlich da saß.

    Aber trotz dieser Schwächen habe ich gestern einen großartigen Film gesehen, der mich in der zweiten Hälfte wirklich wieder in den Kinosessel gedrückt hat.

    Dass die Leute hier jetzt anfangen, über Nolan herzuziehen, nach dem Motto “hätten sie mal lieber jemand ganz Anderen an das Thema rangelassen” – komplett lächerlich. Fällt mir echt alles aus dem Gesicht.

    Hätten sie mal lieber McG geholt, damit er das Ganze wie Charlies Angels 2 inszeniert oder so…

  66. der alte Sack

    Was labbert ihr alle für ein Schmockgeschwätz! Der Film war gut, er war nicht zu 100 % super und nicht zu 5 % schlecht, er war gut. Er hatte alles was ein Film braucht. Er war nicht kitschig, er war nicht ultrabrutal, er war einigermassen logisch, er hatte einen Schluss der hoffen ließ, aber nicht alles zerredete und ich fand ihn der Triologie ( wenn es den eine bleibt) würdig. Klar kann man in jeder Suppe Haare finden, wenn man die ganze Zeit darüber den Kopf schüttelt, aber gibt es nicht 1000 schlechtere Filme? Und Nolan hat ja erst ca. 10 Filmchen gedreht, lasst doch den kleinen erst mal noch üben. John Ford hat auch nicht jedesmal ein Meisterwerk abgeliefert und Clint Eastwood ist auch wie ein guter Wein je älter umso besser. Aber wie ihr euch hier alles besemmelt ist schon lustig. Kritiker sind wie alte Weiber ohne Zähne, die in einem senilen Pflegeheim sitzen und die ganze Zeit von der Herrlichkeit des Steakessens von früher reden. Meine alte Frau Weller aus P. würde sagen: denen gehört ins Maul gesch…
    also ihr braucht ihn nicht in den Himmel zu loben, aber das zerfasselnde Gerede ist auch nicht förderlich. Wie gesagt, mir hats gefallen und ihr braucht ihn ja nicht zu glotzen, wenn alle ihn so schlecht finden…

  67. Doc Croc

    Der bislang einzige Schmock samt passendem Geschwätz ist der Verursacher von Kommentar #66. Mit den üblichen Ausrutschern ins bemüht Komisch-Vulgäre…d/prollig.

    Wenn Kritiker von TDKR zahnlose alte Weiber sind, was sind dann deren Kritiker? Friedhofsgemüse?
    Zum Üben gehört mitunter auch der gelegentliche Ausbruch aus der Routine, d.h. etwas zu wagen. Immer wieder die gleichen Schauspieler und Szenarien zu recyclen, steht dem eher konträr gegenüber.
    1000 Filme mögen schlechter sein-aber mindestens 2 Batman-Filme waren mEn im Direktvergleich besser.

    “(…)und ihr braucht ihn ja nicht zu glotzen, wenn alle ihn so schlecht finden…” Dieser Satz entbehrt in seiner Unlogik nicht einer gewissen Komik: wie soll ich den Film ehrlich beurteilen, wenn ich ihn vorher nicht “geglotzt” habe?
    Überhaupt: woher nimmst Du Dir eigentlich das Recht, anderen ihre Meinung zu diesem Film zu verbieten, nur weil sie Deiner eigenen widerspricht? Oder um Deine “Logik” aufzugreifen: wenn Du die Kritik an TDKR so schlecht findest, brauchst Du sie nicht zu lesen…

    @toasted: Aber selbst wenn Nolan die Figur in seinem Sinne interpretiert: wirklich Sinn macht das nicht wirklich. Da gefallen mir die von Dir genannten Szenarien besser.;)

  68. toasted

    @Doc Croc: Don´t feed the troll. Bringt nix. Hab ich auch schon probiert ^^

  69. Krosten

    Das er “zum dude”, sprich als gealterter, am Krückstock gehender Bruce Wayne wird, passt doch genau zur Vorlage “The Dark Knight Returns”?!

    Oder vertue ich mich da??

  70. toasted

    @ Krosten
    Naja, so relativ halt. Ansonsten hab ich nicht viel von Millers Batman wahrgenommen. Dort ist Bruce Wayne ja schon deutlich älter. Bei Nolan ist er definitiv noch kein 50+ Mann. Aber es wäre natürlich eine Möglichkeit, Batman beyond draus zu machen ;)
    Hat sich Nolan von Miller inspirieren lassen? Inhaltlich ist es ja die Knightfall-Saga. Millers Interpretation noch zusätzlich wäre mir neu, aber das muss nichts heißen.
    Ich verstehe BW als Dude eher in Bezug darauf, dass er sich komplett gehen lässt, zurückgezogen lebt und sich um nichts mehr kümmert.

  71. Doc Croc

    @Krosten: Im Grunde nutzt Nolan Versatzstücke verschiedener Batman-Comics, sei es aus Millers TDKR (etwa, dass Batman sich jahrelang zurückzieht und später seinen Tod vortäuscht), als auch Batman: Cataclysm und No Man’s Land (Gotham als evakuierte Insel, auf der das Chaos regiert) und natürlich Knightfall/Der Sturz des Dunklen Ritters (in dem ein von Bane körperlich und geistig gebrochener Bruce Wayne sich die Batman-Identität neu erarbeiten muss). Sogar Batman Beyond (ein verbitterter alter Bruce Wayne, am Stock gehend, überlässt schlußendlich einem jungen Mann die Batman-Rolle bzw. den Anzug) wird zitiert (s.a. toasteds Hinweis).
    Der Batman/BW in Millers TDKR ist meiner Erinnerung nach ein sehr rüstig-fanatischer Haudegen, der Nolans Version vermutlich sehr gewaltsam in die Schranken weisen würde. ^^

  72. der horst

    zu einem leider unbestreitbar enttäuschenden ende der trilogie ist das hier trotzdem eine recht mutige kritik, die es sich offensichtlich zur aufgabe gemacht hat alles (und zwar wirklich ALLES) aufzuzeigen, was nicht zusammen passt, nicht stimmig ist. in dieser hinsicht muss man dann aber auch fragen, was an und innerhalb der kritik selbst nicht zusammen passt. wo kommen zum beispiel die 3 sterne her? ernsthaft. oder – dafür werde ich jetzt wahrscheins zur sau gemacht – warum hat der autor nach all diesen langen jahren und all diesen vielen vielen seiten text immer noch nicht gelernt “das” (artikel o. pronomen) und “dass” (konjunktion) zu unterscheiden? nicht, dass das mit einem schlag sämtliche inhaltliche aussagen zunichte machen würde. aber im vergleich zum restlichen stil des artikels (stichwort kohärenz)? einerseits wird der leser auf die eigene seite gezogen, weil alles so wunderbar lückenlos analysiert wurde, und damit – im widerspruch zum schlusswort btw – zumindest der autor keineswegs ratlos zurückgelassen wird (-> nolan ist schuld). andererseits wird mit fachbegriffen und -floskeln um sich geworfen, die nur den eindruck hinterlassen, der autor benutze sie, um sich smarter als das Publikum zu fühlen. also so sehr ich viele der klaren statements zu schätzen weiß, die getätigt werden – das passt einfach alles nicht zusammen. sorry, i’m not buyin it.

  73. falkirk mister

    Mich hat vor allem das Rumreiten auf individuellen Schicksalen gestört, so gekünsteltes Menscheln, wo es doch klar ist::das sind keine, also keine normaln Menschen. Hat mich auch einfach net interessiert so, Batman privat. Da fand ichs psychologisch-philosophiscvh, wie in den ersten Beiden, viel viel bnesser.

  74. david

    Grosses Lob für das gelungene Review! Mir hat der Film zwar viel besser gefallen aber deine Kritikpunkte sind alle nachvollziehbar und ausserdem ist der Text fantastisch geschrieben.

  75. Second Unit #18 (The Big Lebowski) | Second Unit

    […] zu The Dark Knight Rises ein. Dazu haben wir uns letzte Woche mit den Reviews von Spill, den Fünf Filmfreunden, Half in the Bag und dem /Filmcast auseinandergesetzt. Das beste Fazit hat aber Dan Trachtenberg […]

  76. comedian

    Sehr treffende Filmkritik. Batman Begins war und ist mit Abstand der beste Teil dieser Trilogie, stimmig von Anfang bis Ende, mit einem sich echt anfühlenden Gotham (die slums!) und einem herrlich psychedelischen Scarecrow. aber dann TDK und TDKR: aseptisch, aufgeblasen, irgendwie desinteressiert. Besonders übel nehme ich Nolan daß er es nie geschafft hat einen wirklich epischen Faustkampf zu inszenieren, aber dieses Keysi ist dafür wohl auch nicht geeignet.

  77. teiler

    Danke für diese Rezension, Batz. Liest sich so, als sei Nolan sich selber treu geblieben. Dieselben Kritikpunkte hatte ich schon beim allseits über den Klee gelobten Vorgänger: Die Macher haben sich sehr bemüht, einen Film mit Tiefe zu schaffen. Und bemüht meine ich genau so, wie es in Arbeitszeugnissen verwendet wird: Nolans Batman-Filme sind verkrampft, diffus, vollgestopft mit Szenen und Details die für die Handlung vollkommen irrelevant sind. Vielleicht werde ich alt, aber ich kann mit dieser biederen und empathiearmen Art von Kino einfach nichts anfangen.

  78. GroteskeAder

    So, dann mal Glückwunsch: das hier ist der erste Rezension, die ich so zu 100% unterschreiben kann.

  79. grummeloskar

    kein einziger kommentar???

  80. René Walter

    Wir mussten wegen technischer Umstände auf Disqus umsteigen, und die bisherigen Comments werden daher nicht angezeigt bzw. müssen wir noch importieren… sieht komisch aus, geht aber leider nich anders. ;)

  81. marius

    was soll man da noch ergänzen? als der film aus war und ich seit 2 stunden schweissüberströmt meine berstende Blase ignoriert habe weil ich dachte ich könnte was gutes verpassen sind die leute in applaus augebrochen……so laut das niemand meine: “nein stopp, das ist doch scheisse” schreie höhren konnte, die mir völlig touretteungewollt entglitten sind und ich zu meinem entsetzen Zeuge wurde, wie meine hände simultan zu FU symbolen morphten….die linke nach hinten richtung deppenpublikum die rechte richtung Leinwand……

    kurze momente hätten toll werden können und den film in ein Comdyhighlight verwandeln….wärend mr. bale seine letzten versuch zur flucht aus dem eigentlich ganz humanen knast startet… dem irgendwie der wärter fehlt, der einen potentiellen emporkömling einfach wieder runterschubst….und alle ihren bitte kriegt doch gänsehaut armutschant ausrufen, hätte er doch geil in zeitlupe den felsvorsprung verfehlen können! Klatsch Batsch batman tot! Lustig!

    wenn das hier irgendjemand liest un rummosert(tolles altes wort)
    warum der kommentar hier so lang wird und ob ich denn nix bessres zu tun hab…Bingo sir/ madam hab ich nich und mein schachprogramm aufm computer anzubrüllen weil es mich mal wieder völlig unempathisch abschlachtet reicht mir trotz meiner wohldosierten hirnmedizin heute an sozialer interaktion nicht aus…deswegen sitz ich hier in einem luxuriösen internetcafe und clicke hektisch das bild weg wenn jemand an mir vorbeiläuft damit die denken ich kuck pornos…..was ebenfalls niemanden interessieren würde….seufz

    also weiter gehts: christopher nolan ist ein pupsfisch….nein spezifiischer:

    1. wenn partybatman allein mit catwoman aufm dach steht, und sie seinen patentierten verschwindegag abzieht….für wen verstellt er dann im folgenden kommentar die stimme….er steht allein auf dem scheissdach…..in seinem feschen kostüm….und lacht dann nichtmal über seinen coolen gag…wahrscheinlich weil der zu cool war….

    2. erschiesst bane….5 jahre bodybuilding umsonst!!! klick klack boom… ungläubiger blick und fällt auf seinen bodybuilderarsch! sense!

    3. die maske sieht scheisse aus…nein moment mr. nolan die maske sieht doch aus wie…oh ich bin gefeuert…aber meine familie mr nolan wir brauchen das geld für die op von meim sohn und…gefeuert!..wiso sie im nich noch feuerzacken um die augen gemalt haben und gruslige feuerkontaktlinsen eingesetzt haben, wie kinnergartenkinder die denken ihre fiese drachenzeichnung sieht dann noch grusliger aus…hmm nochn par zacken vielleicht?….erntet somit schon bewunderung…..da sah ja die maske vom shredder in turtles noch grusliger aus, weil die die oh sie sehn aus wie fiese Zähne-schläuche weggelassen haben…..das sie dem armen tom in bösewichtrollen auch nie ne chance geben nicht auszusehn wie gescheitertes geisterbahnpappmachee….räusper schulterpolster schmetterlingskosrüm in star trek….räusper

    4. mein papa hat mir beigebracht, wenn du in einem brunnengefängnis landest, dann leg doch n bisschen cash in den korb in dem sie die essensversorgung runterlassen in kombi mit nem brief das du dem wärter ganz viel geld gibst wenn er dass seil oben festknotet und dann ne runde spazieren geht…..

    5. wenn du schon ein seil hast und genügend metallwaren um einen haken zu bauen und du batman bist dann bastel dir doch bitte nen enterhaken und schmunzel die anderen mit dem satz an….hm sowas hab ich schon mal gemacht und lach dir ins fäustchen…..spast!

    6. von der am seil hängen macht wibelsäule ganz scheisse mal abgesehn…. warum hat bane niemand gesagt dass es batman eventuell mehr nerven würde täglich zu schlechter fiestamusik gegangbangt zu werden, während er sich gotham occupy im fernsehen reinziehn muss, als lieb mit alete gefüttert zu werden……gabs niemand dafür im gefängnis der hölle 5000???? und wenn wir schon dabei sind bane “bezahlt” den mystikopa wayne zu füttern…..a) hoffentlich gibts stylischen scheiss im gefängnisshop zu kaufen, wie etwa einen helikopter und b) zum glück ist der alte nich sauer auf bane, das dieser nach seiner befreiung das fluchtseil gekappt und ihnen in die grube gerotzt hat…nein kann er ja nich..gibt nur sauerei in seiner maske….

    7. Hallo ich bin dr. rumpelpumpel jetzt settzen wir ersdtmal die scheissmaske ab und dann gibts schickes morphium…das hilft auch gegn ihr agressionsproblem…..

    8. als Wayne zu der tusse sagt: ich habe mich entschieden ihnen zu trauen hab ich nein geschrien weil die schon so toll ambivalent gekuckt hat als hätt sie das script gelesen….davon abgesehn das man bis zum “twist” schon wieder vergessen hatte das er sie vorm kamin geknäggt hat…

    9.wenn bane die so geliebt hat warum hat der kinderfiggä sie dann gehn lassen……wollte nur nich teiln hm…einzelkind!

    10. wenn man so viel schreibt und weiss das es niemand lesen wird macht das zwischendurch gar furchtbar traurig..moment…..geht wieder!

    11. aus irgendeinem grund fänd ich die sterbeszene von der verräterschnecke am ende im truck realistischer und herzergreifender wenn sie völlig erklärungslos ein samson oder kermit der frosch kostüm getragen hätte!!! soviel zu nur meckern aber keine konstruktiven ideen einbringen!!!!

    12. als batman im knast ist wird ihm schmerzlich klar das alles was er bisher vollbracht hat eine lüge ist…harvey dent usw….und das er das korrigieren muss……applaus applaus applaus…am ende macht er dasselbe nochmal weil er nicht mal den anstand hat zu explodieren…i see what u did there mr. wayne…diesmal baun sie ihm sogar ne geile statue die den heldentod verehrt den er nüschma gestorben ist….der kleine aufmerksamkeitwsemo..wiso nicht einfach sagen: hey leude kein problem! hab hier spacecopter mit autopilot keiner muss sterben!….nein er tut so als würde er seiner stadt “alles” schnief…geben um wieder nur so zu tun…wenn er das nächstema “riset” hängen se den schwätzer hoffendlisch an seim schiggen cape von der brücke!

    13. puuh hab langsam das gefühl das könnte hier ausarten also nur die noch wichtigen unbemotzten punkte: kauft bane eine ausgabe von the art of war…die bullen hatten nämlich keine als sie zu beginn der endschlacht als zusammengedrängter knäul frontal auf die panzer zumaschiern…..selbst napoleon mit apfelgrossem hirntumor wär auf:..gnnnnääähh…äägnnnmm..h-h-h-haaaaand..ggrrrranateeee gekommen! pufff pollock! aus!

    14. mal so ne dumme frage : batman tötet nicht aber smasht pro film ca 500 mal leuten seinen titanzackenunterarmschutz in die fresse! hätten sie mal die “bewusstlosen” handlanger gefilmt….da hat der batman auch gelogen!!!! glaubt dem früchtchen nich immer alles….frag mal ledgers face! das war sogar der machttwist im letzten film!! meinem berechnungen nach tötet oder massiv verunstaltet wayne so 98 menschen pro film….

    15. gehört zwar zu the dark knight veranschaulicht aber nolans pseudocleverness am besten: wayne sägt ein stück wand inklusive kugel raus um sie dann wieder zusammen zu setzten und so an den fingerabruck drauf zu kommen……..betretenes schweigen!….1. mit ner gattling in die kein 9mm geschoss passt weil viel zu klein rekonstruiuert er wie die kugel..immer…zersplittern muss und hat somit die blaupause wie er die kugelfragmente zusammensetzen kann….2. wenn irgendwo fingerabdrücke drauf sind, dann auf der hülse mr. nolan das projektil kann man am unteren ende nicht anfassen (da ist im fil der abdruck drauf), vorne zwar schon aber das material das mit 10000kmh in die wnd prügelt ….ach scheiss drauf es ist zu dämlich…außerdem trägt jeder pupspo aldigangster 1,99 gummihandschuge…der joker übrigens auch…..zum glück wusste joker das der batman das so analysieren würde um ihn auf die falsche spur zu lenken…..clever!f%ck dich nolan -f%ck dich- i just dont get it because im not smart enough( southpark zitat)

    16. dem film kann man nich mal ausfersehne geniale momente adjustiern wie prometheus….nein ich spars mir…aber als sie den engineer wecken und ihn dann histerisch volllabern dacht ich nur: hau den deppen doch bitte einfach aufs maul..und puff das einzig sinnvolle passiert…..die intelligenz der akteure in prometheus liefert nämlich die antwort auf die frage: “warum hasst ihr uns wiso wollt ihr uns zerstörn” wenn ich der engineer wär und mich die kleinen hampelmänner stressen würden obwohl ich gern meinen postcryo workoutshake trinken und liegestützen machen wollte würde ich auch lossstarten und ihren kleinen scheissplaneten ins nirvane holzen…und dann wird er auch noch von nem tintenfisch ins gesicht gefi……scheisstag!

    17. ich schick jetz erstma ab bevor ich wieder irgendwie ausversehn lösche und maine tapete essen muss

  82. marius

    achso;) hab mich erbarmt und fürchterlich langen klugscheisskommentar geschrieben!!! wär schön wenn ihn jemand liest…und das ist traurigerweise ernst gemeint!

  83. marius

    ps kauft christopher nolan mal ein malbuch……und einen grauen stift….die andren farben würd er eh nich verwenden

  84. marius

    zum glück hatte der heath seine eigenen stifte dabei!

  85. marius

    gnnnnmmhhiernochmal adhsboy: bitte lest meinen kommentarssnn in, wenn ihr nur wüsstet wie mit wie viel anstrennngungs der entstandennnnnn ist, ich hab nämlich keine hände!!! und beine auch nicht!!! und hab den ganzen text unter tränen mit meiner zunge eingetippt trotz schallendem gelächter aller andren internetcafebesucher! und meine zunge ist gebrochen…….. wie mein herz :(…. nachdem ich batman gesehn hab!

  86. marius

    ooh gott der schon wieder..ja so siehts aus und jetz kommentier ich meinen eigenen kommentar!..tut mir leid aber heut möcht ich mich auch mal clever fühlen..an meinem geburtstag hab schon traurig die kerze auf meinem yes-tortie ausgepustet das ich mir selbst gekauft hab……hab narzistimäßig meinen kommentar nochmal durchgelesen und gemerkt das da was beim tippen vergessen wurde:
    ernsthaft das is wischdisch:

    zu14. …..und so tötet oder massiv verunstaltet wayne ca 98 menschen pro film…zumal der Film doch wunderbar illustriert wie einen eine zerfetzte fresse doch ratzfatz in ein bodybuildendes massenmörderarschloch verwandeln kann…soviel zu interne Filmlogik! batman produziert pro film bis zu 100 neue potentielle banes…je nach überlebensrate…. das war der punkt….vermisst hab ich folglich die szene in der wayne dem kleinen frederick erklärt wiso sein banehandlangerpapa im geschlossenen sarg beerdigt werden muss und auf der massenbeerdigung 39 menschen im rollstuhl und ohne gesicht hässlich gekrakelte banner hochhalten: Danke batman du bist das symbol das diese stadt braucht…..

    zu 16: wuhuu und noch kleiner anhang zu prometheus engineer verkloppt begrüßungskomitteeszene: die rasse der Konstrukteure sind anscheinend sehr vertraut mit dem Prinzip des lebens, biologie und bioengeneering…..sie sähen also ihre dna als grundsaat um intelligentes leben in ihrem bild zu reproduzieren…mal wie schon im film gesagt darwin zu ignorieren: was in folge dieser noblen schöpferischen ausgangsbasis schließlich als nachkomme zu besuch kommt ist: nervig vom nachwuchs geweckt werden der sich zusammensetzt aus

    1. einem alten sack der mit der bitte nach unsterblichkeit geil demonstriert dass er die lebensprinzipsache nich so ganz verstanden hat,

    2. sein omnipotenzfantasie- Roboter der ihn damit vollschwallt.

    3. ein soldat der ne frau verkloppt, die

    4.ihn hysterisch ankreischt und grad ne abtreibung durchgezogen hat, welche leider der mutantentintenfisch war, der ihn später per gesichtsfick tötet(was er zum glück noch nich wusste sonst wär er wahrscheinlich noch ganz anders ausgerastet der arme….) .. weil sie sich blöderweise mit dem einzigen genetisch infizierten exemplar der gesamten menschlichen spezies gepaart hat!

    we are the world…we are the world… we are the children…. so lets take us to a better place where we can liv-ing…..
    …hahahahahahahahahah…survival of the fittest….zu gut danke ridley…..hat wohl den glauben an die menschen verlorn die alte bartfratze…..wenn das absicht war der beste filmgag dieses jahr….oder ridley wird alt…
    so oder so: Das ist so Geil!!!!!!!!
    Natürlich…natürlich….das senor engineer sich nicht verzweifelt den arsch ablacht wie man den erstkontakt mit ihm noch mehr in den sand hätte setzen können und seinen spartabrothers die lustige story twittert war das einzige was noch gefehlthat…ich an seiner stelle hätt erst noch gefragt ob die wahl der erdrepresentanten eventuell absichtlich perfekt verkackt war um ihn nachm cryoaufwachen n bissie aufzumuntern, bevor ich alle abgemäht hätte….

    mal ehrlich
    DAS einzig schlüssige im film mal abgesehn davon das der Riesensquid konform zur alien symbiontanalogie die form der inneren weiblichen geschlechtsorgane angenommen hat…ja hab schon mal ne frau gesehn….von weiterm im schwimmbad…..aber.schaut mal in n anatomiebuch der gesamte weibliche genitaltrakt sieht extrahiert aus wie ein tintenfisch..(rückt monockel gerade)…hab heut mein ganz schlauen……..happy birthday auf kassette treibt mir die tränen in die Äuglein…..schlaft gut euer freund für immer und immer und immer……..

  87. burns

    Ich muss Batzman in allen Punkten zustimmen. Leider, muss ich sagen. Ich mag Nolan gerne, der Mann denkt Kino, aber sein Anspruch immer ALLES in den Film reinzubringen, was geht (Liebe, Action, Drama, Mindfuck, Comic…), und v.a. das ganz ganz große Drama zu inszenieren, das ist für einen einzigen Film zuviel. INCEPTION hätte ein ganz großer Wurf werden können – wenn die Liebesgeschichte von Cobb gezündet hätte. Und was ist das auch für eine grandiose Idee für ein Liebesdrama – aber es packt nicht: Der technische Überbau der Dramaturgie lässt keinen Raum dafür. (Dabei mag ich den Film.) Die vielen Themen, die Nolan hier anreißt: Auch da hat Batzman Recht: Banes Arm-gegen-Reich-Rhetorik, die aber den Film dann doch null bestimmt, die Börsenthematik, etcetcetc. – alles wird angerissen – aber die Themen interessieren Nolan nicht, sie sollen nur zu einer weiteren Komplexitätsmelange beitragen. Dabei dachte ich bei der Ansprache noch: Wenn die Gothamer das jetzt wirklich bringen würden – ihre eigene Stadt räubern, plündern, in Anarchie versinken lassen mit diesem Ende-der-Welt-und-Tanz-auf-dem-Vulkan-Feeling – dann wäre Bane ein noch besserer Bösewicht als der Joker – er lässt die Menschen die Drecksarbeit selber machen! Und das wäre dann wirklich heftig gewesen – es kam aber – nüschde. Und genau da habe ich angefangen, den Film im für mich typischen nett-unterhaltsamen-Nolan-Modus anzugucken. (Anschauen kann man das Ganze natürlich trotzdem und irgendwo dabei unterhalten sein, Nolan sorgt ja ständig für Handlung – auch wenn diese keine Story im besten Sinne darstellt.) Ich würde mir wünschen, dass sich Nolan wieder an einem “kleinen” Film probiert, MEMENTO, aber anders, etwas Konzentrierteres, wo er sich wirklich auf EINE Story beschränken muss und in die er inszenatorische Finesse legen kann. Ich verspreche dann auch, mir seine Filme nur noch in OV anzugucken, weil ich die pathetischen Oneliner auf Deutsch absolut nicht ertrage. Und dann sind alle glücklich.

  88. TDKR BELIEVER

    Seid ihr eigentlich alle total geistig zurückgeblieben?
    TDKR ist ja voll super gut und meiner Meinung nach viel besser als TDK.Was soll denn bitte daran schlecht sein?!
    Hört endlich auf,TDKR nur mit seinem Vorgänger zu vergleichen,zumal mich da sowieso Harvey Dent mehr als stört,und gebt auch mal Bane ne Chance(ja ihr habt ihn nicht runtergemacht wie alles andere,aber doch ist er höchstwahrscheinlich ein Faktor für diese ungerechten negativen Bewertungen nur weil ihr so an eurem “Superschurken” Joker festhaltet)
    TDKR hat im Gegensatz zu TDK immerhin eine klar strukturierte Story und nicht sowas zersplittertes wo ich nicht mehr durchgeblickt hab.
    Ach ja und bevor ihr über Chris Nolan schimpft,erinnert euch lieber daran,dass er auch der Regisseur von eurem “ach-so-guten” Batman Teil ist.
    Mein Fazit also:TDKR ist der beste Film den’s gibt und ich kann nur froh sein,dass er mehr eingespielt hat als TDK wenn ihr ihn alle so schlecht benotet.Guckt euch doch was an,was auch für nicht so gebildete Menschen geeignet ist.
    PS:Ich hab diesen Film 4 Mal gesehen.

  89. Oliver Lysiak

    “voll super gut” ähm ja. Ich ziehe den Hut vor soviel Eloquenz.

    Atme ne Runde in eine Tüte, komm runter und dann lies erstmal das Review, dann brauchst du auch keine dummen Fragen zu stellen oder beleidigend zu werden.

    Und ganz ehrlich, wie oft du einen Film gesehen hast, sagt wenig über dessen Qualität aus.

  90. TDKR BELIEVER

    Ah ja @marius:
    Niemand beleidigt Bane,vorallem nicht so jemand wie du.
    Du hast keine Ahnung und wahrscheinlich ist jeder und alles intelligenter als du.
    Deshalb versucht du mitzureden,aber an deinen Kommentaren erkennt man deine fehlenden IQ Punkte!!

  91. TDKR BELIEVER

    @Oliver Lysiak:
    Ja nur die ganzen negativen Bewertungen regen mich auf :)
    Okay ich habs nicht ganz gelesen,aber nach den ersten schlechten Abschnitten dachte ich,so viel gutes kann nicht kommen.
    Und klar sagt das nichts aus,aber ich war nie der große Kinogänger und war auch kein Batman Fan aber diesen Film fand ich eben super.Und Tom Hardy als Bane ist ja auch nochmal was positives.
    :)

  92. TDKR BELIEVER

    Sorry ich wollte “wohl super gut” sagen aber mein iPod macht hier Vorschläge :)

  93. TDKR BELIEVER

    Sorry ich wollte “wohl” sagen aber mein iPod macht hier immer vorschläge :)

  94. burns

    Zu Deinen sämtlichen Kommentaren:

    Guter Mann, das ist eine FILMKRITIK-SEITE. Wenn Dir ein Film ganz subjektiv gefällt, weil er Dir halt nunmal – mei -, subjektiv gefällt, ist das doch fein. Aber diese ewig von sachlichen (!) Kritiken an Filmen, die sie mögen, angegriffenen Pflänzchen wie Du eines bist, können ganz schön nerven.

    Geh’ mal davon aus, dass Batz und Kollegen sich im Jahr eine ganz schön deftige Menge an Filmen ‘reinziehen und über das Filmhandwerk professionell sehr viel wissen. Von so einer Warte schaut man Film eben mit einem anderen Auge an als Du als “naiver” Filmgucker, der einfach nur Schbass will. Und das gönnt Dir auch jeder. Aber dann lass’ Du es auch bitte sein, hier Leute anzupflaumen, nur weil sie sich “erlauben”, aus handwerklicher Sicht etwas zu kritisieren, was Dir mit Deinem Bauchgefühl nunmal gefallen hat.

    Ich persönlich mag Nolan sehr. Der Mann denkt Kino. Aber seine hochambitionierten Drehbücher kranken tatsächlich an viel zu vielen Macken. Und so lange Du nicht ein solches erwachsenes PRO und CONTRA oder ein JA und ABER über die Lippen bringst, um etwas angemessen zu beurteilen, fände ich es sehr erleichternd, wenn solche kindischen Kommentare nicht ständig die Flure der Filmrezensionen vollkacken würden.

    Nerv.

  95. burns

    “Ach Leute…
    Immer dieses “die-Filme-bis-ins-Detail-analysieren müssen”…”
    Gscheidhaferl: Das ist eine Seite für FILMKRITIK…

  96. Grudge

    ich kann nur lachen über die meisten kritiken, denn wenn menschen filme wie “the avangers, transformers, iron man, the amazing spiderman” und und und als meisterwerke in den himmel loben, plötzlich an einem film etwas zu meckern haben, der versucht realitätsbezogen zu sein, nur weil dieser vielleicht nicht ganz schlüssig und logisch ist, dann sind das mal wieder nur menschen, die anderen gegenüber so tun als wären sie ja die vollchecker, damit niemand merkt das sie in wirklichkeit am liebsten am wochenende ihr gehirn mit alkohol ausblasen und innerhalb der woche ihren chefs doof kommen und sich dann noch wundern warum sie plötzlich gefeuert werden
    mit anderen worten, da ist plötzlich ein film, der versucht nicht action und martial arts überladen zu sein und schon hagelt es kritiken und da es eben kein dumpfes action geballer a la “the avangers” ist, wird etwas gesucht woran man kritik üben kann……da sind dann einige unstimmigkeiten wesentlich gravierender und schlimmer als physikalisch nicht machbare dinge in anderen filmen, das wird einfach akzeptiert, das ist dann ok, denn man schwimmt ja mit dem strom…..sagen 100 leute der film ist geil, sagen es die anderen auch, egal wie scheiße der ist, sagen 100 leute, der ist scheiße, sagen es die anderen auch, egal ob der film evtl gut war, nur damit man dazugehört und mitnörgeln kann

  97. the guy

    haha, geile kommentare, da wird ein film bis ins tausendstel analysiert, nur weil er einem nicht gefallen hat und man versucht so viel wir möglich zu finden womit man seine aussage rechtfertigen kann, nur weil der letzte batman nicht versucht den davor zu übertreffen und nicht versucht ein epochales action geballer zu werden (the avangers) sondern einfach eine story erzählt, die man als ganzes sehen sollte

    egal das es bei den avangers (wieviele sind es wirklich?) 5 SUPERHELDEN nur mit mühe und not schaffen die welt zu retten, egal das ein eine dimensionsübergreifende invasion von ausserirdischen mit einem einfachen knall puff peng gestoppt wird und und und……da jubeln die meisten kritiker von dark knight

    je actionlastiger und abgedrehter ein film ist, desto geiler finden die meisten diesen film und desto schlimmer werden dann filme verrissen, die diesem nicht entsprechen……

    klingt sehr nach “ich schließ mich der meinung der meisten an”

    ein film mit nur geballer und “scheiß auf physik” ist super, ein film der etwas grips benötigt um zu wirken ist dann plötzlich scheiße, unlogisch und langweilig

    echt armselig leute und tut nicht immer so als würdet ihr nur filme gut finden die anspruchsvoll und logisch sind

  98. bane

    wenn ich schon etwas lese wie “filmhandwerkliches wissen” und “filmkompetenz” bei leuten die actiongeballer als superfilm des jahres anpreisen aber wahrscheinlich noch nie was von schindlers liste gehört haben, au wei au wei

  99. Oliver Lysiak

    Viel peinlicher ist es doch, wenn man Schindlers Liste als Beispiel für einen anspruchsvollen Filmklassiker wählt um aufzuzeigen wie gebildet man ist ;) Das zeigt wirklich wie erbärmlich der filmische Horizont doch ist.

  100. Oliver Lysiak

    Genau. Das Problem von TDKR war eindeutig das er zu intellektuell und anspruchsvoll war. Und das Problem von Kentucky Fried Chicken ist, dass sie einfach zu raffiniertes Gourmet-Essen servieren.

  101. tobi

    Sehr gute Kritik. Für mich war der Film eine absolute Enttäuschung.

  102. Ray

    Dieses Review ist schlecht!
    Will ich gar nicht weiter begründen, aber alleine sich erst über die Nahaufnahmen zu beschweren und dann die Stadion Szene zu kritisieren, weil da größtenteils Luftaufnahmen zu sehen sind widerspricht sich schon extrem.
    Die Nahkampfszenen sind im Gegensatz zu anderen Filmen hier zumindest mal realistisch(er) dargestellt und wirken schon fast roh. Das ist doch toll?! Natürlich geschmackssache, aber das sollte man schon objektiv behandeln und nicht so extrem subjektiv.
    Ich bin kein bedingungsloser Nolan Enthusiast, aber das Review (so wie auch viele andere hier) ist echt daneben.

    Hier meine Subjektivität: Ich konnte mich vom ersten bis zum letzten Moment des Films komplett fallen lassen und war mitten drin.
    Die Anspannung die der Film vermittelt hat sich auf mich übertragen. Was auch die Musik unterstützt!!
    Ohne Frage nicht so gut gelungen wie der absolut geniale TDK Soundtrack, aber extrem untersützend, was die Bilder betrifft (Track: Gothams ‘s Reckoning)

    Es gibt immer was zu meckern, aber das sollte man mit einbeziehen in eine Bewertung. Kommt halt selten vor, dass etwas perfekt gelingt..

    Schlecht fand ich zB die Sterbeszene von Miranda Tate. Wirkte ungewollt komisch, so dass sich die Leute im Kino einschließlich mir gegenseitig ungläubige Blicke zuwarfen.
    Ist aber im Gesamtbild zu verschmerzen.

  103. Max

    Ob ein Film schlecht ist oder ob jemand den gern mag sind ja wohl zwei verschiedene Fragen!
    Ich kenne Leute die wissen, dass das ein schlechter Film ist aber total den Spaß dran gehabt haben und ihn sich später kaufen.
    Ich verurteile keinen dafür. Es geht um die Freude; und bei den meisten nur darum. Das ist auch schön. Prometheus zum Beispiel hat echt heftige Macken, die mir sofort aufgefallen sind; tja ich fand den total geil.
    Gut aber ich fand TDKR wirklich furchtbar; bor hab ich gekotzt;
    schade eigentlich – der ist nämlich gut gemacht.
    (Batman Begins liebe ich – da schreit der Böse: ” Wer bist du?” Und Batman reißt ihn durch die Decke aus dem Wagen und brüllt ihn an: “ICH BIN BATMAN” – Bam Kopfnuss – Selbstjustiz eines gebrochenem Milliardärs; eines Anti-Helden; ein Typ wie du und ich in Fledermauskostüm – und dann kommen die dicken Brocken, Jocker und Bane und Catwomen und die Bullen und Batman wird zur Batpussy und tut brav was man ihm sagt und die eigentlichen Helden sind dann Gary Oldman und Joseph Gordon-Levitt; blöd; es geht anscheinend ohne Batman; das ist die Massage – deswegen wohl auch der Namenswechsel)

  104. Max

    Ah ok hab das Review gelesen und hey das ist doch die Wahrheit; jetzt mal ehrlich: TDKR ist voll kacke.

  105. llllllbh

    der film ist einfach scheisse, basta!

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