Stellenanzeige: Yes, you can! – Prakticans!

11 Comments

Es wird mal wieder Zeit für eine Praktikumsausschreibung on behalf of my Brötchengeber. Für den Bereich Video-Content suchen wir bei moviepilot zum 1. November einen technikaffinen Filmfan (m/w), der/die Lust hat für drei Monate ein Schnitt-Praktikum bei moviepilot in Berlin zu machen.

Was wir bieten:

-Schnitt von Interviews, Magazin-Beiträgen und Specials
-Teilnahme an Drehs wie den Filmchecks, Interviews etc.
-redaktionelle Betreuung der Rubrik Video des Tages
-Arbeit mit der Adobe Production Premium CS5 (Premiere, After Effects, Photoshop)
-kreative Arbeit in einem Umfeld mit flachen Hierarchien
-Teilnahme an Pressevorführungen
-400€ / Monat
-2 Tage Urlaub pro Monat
-40h/Woche zu moderaten Arbeitszeiten (Beginn 10h)

Was wir erwarten:

-Grundkenntnisse in Photoshop und Adobe Premiere
-sehr gute Englischkenntnisse
-Netzaffinität (ihr kennt euch aus auf Facebook, YouTube, Filmblogs etc)
-mindestens drei Monate Zeit
-Teamfähigkeit und Lust an kreativer Arbeit
-Gute Filmkenntnisse und Begeisterung fürs Kino
-ihr seid mind. 18 Jahre alt

Schickt eure Bewerbung mit den üblichen Anlangen (Anschreiben, Zeugnisse, Lebenslauf, 300 Worte Textprobe, eure drei Lieblingsfilme) an oliver[ät]moviepilot.com.

In : News

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • Phill

    yeah

  • Fastreply

    Ahh, das ist ja viel zu verlockend. 3 Monate lang für ca. 83 ct Stundenlohn Fremdsprachen und Softwarekenntnisse anwenden und dabei die große weite Welt des Glamours, der Stars und Sternchen und die Aura Hollywoods erspüren!
    Wer kann da widerstehen?

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    sorry, aber bei deinen rechenkünsten sieht das eher schwierig aus.^^
    aber es gibt bestimmt ne menge andere attraktive praktika, bei denen du vollen lohn plus 13. monatsgehalt bekommst.

  • fastreply

    Ui Stimmt, wenn man die Urlaubstage abzieht, dann kommt man schon fast auf 92ct die Stunde. Aber klar, dafür lernt man fürs Leben (Das würde man bei 8 EUR die Stunde zwar auch, aber warum sollte man das zahlen wenn die jungen menschen auch mit weniger glücklich sind!) Ist schon super, so ein Praktikum!

    PS: flache Hierarchien sind auch angenehm, da muss man nicht so viel bergauf laufen, beim Kaffee verteilen.

  • dok

    ist das denn legal ?
    wäre ich deutscher würde ich wahrscheinlich auch auswandern …

  • http://fuenf-filmfreunde.de/ Oliver Lysiak

    Kleiner Realitycheck: Für die meisten Praktika gibts weniger oder nix und die sind oft länger und haben höhere Anforderungen.

    Versucht mal bei ner großen Medienproduktion oder nem Sender Praktika zu bekommen. Und da machen die Leute dann tatsächlich oft Kaffeekochen und Archiv sortieren.

    Wer fertig ausgebildet ist und meint er muss nichts mehr dazulernen, der sollte keine Praktika mehr machen. Wer aber am Berufsanfang steht sollte sich nicht zu fein sein in qualifizierten Praktika was dazuzulernen. Es ist an jedem selbst, zu entscheiden wieviele Praktika er machen will und die Konditionen sind ja bekannt.

  • fastreply

    Oliver, du hast völlig recht mit allem was du sagst. Im großen Pool der Praktika Anbieter hören sich die Bedingungen, die hier geboten sind sehr ordentlich an – Darin ist aber nicht der spätere Nutzen, der Lerngehalt dieses Praktikums für eine wie auch immer geartete Berufstätigkeit, eingeschlossen.
    Früher wurde es als selbstverständlich angesehen dass “Berufsanfänger” eben genau das sind: Anfänger, die eine gewisse Zeit brauchen um Routinen zu erlernen um im Laufe der Zeit produktiver zu werden. Die unproduktiven Phasen sind heutzutage von Unternehmen in dementsprechend unterbezahlte Praktika ausgelagert. Das ist nicht generell gut oder schlecht, es ist nur anders als es schon mal war, und die Vorteile dieses “Anders” liegen halt ausschließlich bei den Unternehmen, nicht bei den Berufsanfängern.
    Kann man mögen, muss man aber nicht. Ich bin schon etwas faltig und denke manchmal, es ist eine Unverschämtheit wie gut es mir ging als ich meine ersten Schritte im weiten Feld der Arbeitswelt gegangen bin… Oder ist es unverschämt was sich die jungen Leute heutzutage bieten lassen (müssen)? Das müssen sie wohl selbst beurteilen..

  • http://www.facebook.com/sebastian.kahlcke Sebastian Kahlcke

    Nur weil andere ihre Praktika zu noch schlechteren Konditionen anbieten heißt das noch lange nicht das das hier ein tolles Angebot wäre. ;) In meiner Branche müssen Leute auch erst zwei bis drei Monate eingelernt werden bis sie Produktiv/Effizient arbeiten können – werden aber trotzdem voll bezahlt, immerhin haben sie auch studiert/mehrere Jahre gelernt – wenn man das hier nun für fertige Abiturienten anbieten würde wäre das was anderes – aber die Anforderungen setzen ja eher ein abgeschlossenes Studium/Ausbildung voraus..!
    Ist ne ganz fiese Entwicklung (hauptsächlich in der Medienbranche) – kleines Beispiel wie es besser geht: Bosch bietet allen Trainees 1200 Euro Gehalt im Monat (egal welcher Fachbereich) und nach 3 Monaten ne ernsthafte Übernahmechance.

  • http://crackajack.de/ René Walter

    Ich seh das mit den Praktika ja auch durchaus kritisch, aber die Anforderungen oben zielen echt ziemlich eindeutig auf Schulabgänger und nicht an ausgebildete Menschen.

  • http://fuenf-filmfreunde.de/ Oliver Lysiak

    In der Tat: Wir verlangen KEIN abgeschlossenes Studium und keine Ausbildung vorher – sondern nur Talent was Grafik/Schnitt angeht und wir hatten bisher Praktikanten mit extrem unterschiedlichen Background, von 18-28 waren da verschiedenste Leute dabei.

    Es ist garantiert nicht so, dass hier fertig ausgebildete Leute die alles schon können zum Praktikantengehalt arbeiten, sondern meist wirklich Berufsanfänger die gerade am Studienbeginn sind oder noch vor dem Studium stehe.

  • http://fuenf-filmfreunde.de/ Oliver Lysiak

    Diese goldene Zeit liegt aber wohl leider wirklich deutlich in der Vergangenheit, denn als ich vor ca 15 Jahren angefangen habe sah das nicht wirklich anders aus. Auch damals hatte man ohne Praktika (in der Regel unbezahlt) keine Chance Erfahrungen zu sammeln und sich ein Bewerbungsportfolio aufzubauen. Auch Ende der 90er war es üblich, dass im TV/Radio-Bereich viele Sachen von Praktikanten erledigt wurden und ganze Rubriken nie einen fest angestellten Redakteur gesehen haben.

    Letztlich muss jeder selbst wissen ob er ein Praktikum macht und ob es ihm zu diesem Zeitpunkt seines Berufslebens nützlich ist oder nicht. 2-3 Praktika in verschiedenen Medienbereichen, die alle ein paar Monate gehen würde ich jedem empfehlen um sich ein Bild zu machen und auch rauszufinden was genau man im “Was mit Medien”-Bereich eigentlich machen möchte. Genauso muss man aber irgendwann auch sagen: Ich lern nix mehr dazu, ich bin fertig ausgebildet und will anständig bezahlt werden.

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