Reviews: Das Bourne Vermächtnis, Piranha 3DD (FantasyFilmfest), Newsroom (Reviews)

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Das Bourne Vermächtnis (The Bourne Legacy) – USA 2012
★★½☆☆

Jason Bourne rappelt im Karton und die BöseWutz Agency bekommt so Muffensausen, dass sie schnell auch ihr noch supergeheimeres Supersoldaten-Programm namens Klappspaten einstellen und alle Teilnehmer umbringen will. Einer von den mittels Drogen zum Supersoldaten umzubauenden ist Jeremy Renner und von der Idee ihn zu töten eher so mittelbegeistert, weswegen er flieht und rennt und rennt und flieht und sich mit einer Ärztin anfreundet die an ihm experimentiert hat und mit ihr noch etwas rennt und flieht.

Mal vorweg: Ich bin kein glühender Fan des Bourne-Franchise, aber ich fand die Filme durchaus als das was sie waren ganz unterhaltsam. Nicht die Revolution die viele in ihnen sahen, aber solide Verschwörungsthriller mit einem glaubhaften Everyman-Darsteller. In Retrospektive und im Angesicht des neuen Teils, der nach etlichen Jahren Development-Hell und dem Abgang vom Stammregisseur und Hauptdarsteller jetzt versucht das Franchise am Leben zu erhalten, sehe ich allerdings wieviel die alten Filme richtig gemacht haben. Greengras Hang zur Close und die beständige Wackelkamera nerven, aber immerhin hat er halbwegs geschafft eine Story zu erzählen die bei der Stange hielt. Here not so much.

Auch wenn der bisherige Drehbuchautor Tony Gilroy die Regie übernommen hat, der Film fühlt sich nicht wie Bourne an, sondern wie der verzweifelte Versuch eine Leiche am Leben zu halten. Quasi das filmische Gegenstück zu dem was die Hauptfiguren im Film “Weekend at Bernies” abziehen, wenn sie versuchen andere glauben zu lassen, dass Bernie immer noch am Leben sei. Der Film hält buchstäblich immer wieder an und lässt Charaktere ein Bild Matt Damons zeigen, um uns an die aufregenderen und cooleren Dinge zu erinnern die angeblich gerade passieren, während wir… nunja diesen Streifen gucken. Mag die Idee das Bourne Vermächtnis zum Teil parallel zu “Bourne Ultimatum” spielen zu lassen auf dem Papier auch smart und interessant ausgesehen haben – auf der Leinwand wirkt es lediglich wie eine lausige Ausrede den Namen verwenden zu dürfen. Denn es bleibt bei den gesprochenen Referenzen der “Typen im Kontrollraum” – Gilroy traut sich nicht tatsächlich mit den Geschehnissen im Vorgänger zu spielen, wie dies z.B. Back to the Future 2 tat. Er integriert nicht Teile des Vorgängers mit nachgestellten Szenen um vielleicht einen erhellenden, spannenden Blick hinter die Kulissen zu gewähren, er sagt uns einfach: Irgendwo passiert was interessantes, aber ihr guckt Jeremy Renner zu wie er Papa Schlumpf beim Apres Ski verkörpert.

*Some Spoilers ahead*

Und auch wenn Renner als Ensemble-Mitglied in Avengers und MI4 ganz gut funktioniert hat – er ist jetzt nicht gerade der Charisma-Bolzen, dem man auch dabei zugucken kann wie er Kamillentee trinkt und sich trotzdem gut unterhalten fühlt. Ein bißchen sieht er immer aus wie die zusammengeknüllte Version von Elijah Wood mit Nierensteinen, doch er gibt sich wie auch Rachel Weisz alle erdenkliche Mühe die Rolle mit Leben zu füllen. Und zumindest in den Actionszenen macht er eine ganz gute Figur wenn er hüpft und springt und springt und hüpft und Leute, egal ob schuldig oder nicht umbringt. Okay wir erfahren seine Figur ist eigentlich Borderline-Retarded und nur dank den Superman-Aspirin ist er smart und stark und wenn er es schafft viraled out zu werden (is this even a word) ist er frei und ähm jau. Das ist im wesentlichen die Handlung des kompletten Films inklusive großer Enthüllung. Dabei erfahren wir das meiste schon ziemlich am Anfang vom völlig verschwendeten Edward Norton der wahrscheinlich zwei Drehtage in einem Kontrollraum hatte wo er Leute anschreien und hektisch tun und Exposition herauswürgen durfte.

Exposition. Und lahme Dialoge. Und mehr lahme Dialoge. Und Erklärungen. In lahmen Dialogen. Und absehbare Szenen. Gilroy war ja anscheinend mit dem Bourne Ultimatum extrem unzufrieden und beklagte man habe seine Vision nicht umgesetzt, aber wenn das hier seine Vision einer spannenden Story ist, dann sollten wir Paul Greengras noch nachträglich einen Früchtekorb schicken. Denn für einen Film der die Fortsetzung einer der kinetischsten Filmserien aller Zeiten sein will, ist es erstaunlich wie extrem lahmarschig Gilroy inszeniert. Der komplette erste Akt mit Renner im Schnee ist an visueller wie spannungsmässiger Ödnis kaum zu überbieten und wenn der Höhepunkt ist das der Hauptdarsteller einen Wolf verdrischt, dann wünschen wir uns doch lieber Liam Neeson als Jeremy für den Job.

Zumindest nimmt der Film ein wenig an Fahrt auf, wenn Renner endlich in den USA ankommt und die beste Szene des ganzen Films ist wohl der verstörende Amoklauf eines Laborangestellten, der zwar innert der Gesamtgeschichte wenig Sinn macht (wie überhaupt die ganze Conspiracy-Programm-Story die mal so nebenbei alles was Bourne in drei Filmen erreicht hat als unwichtig und egal wegwischt), für sich genommen aber doch effektiv und extrem brutal daherkommt. Genau wie die Kampfszene in Rachel Weisz Haus, die allerdings um einiges effektiver wäre, würde sie nicht von einer unglaublich dummen, schlecht gespielten und mit darmkrampferregend bescheuerten Dialogen gepfefferten Basil Exposition-Szene mit zwei bösen Agency-Leuten eingeleitet, die zur Kompletierung des Gesamteindrucks eigentlich nur noch T-Shirts mit der Aufschrift “TRAU MIR NICHT ICH BIN TOTAL EVIL!” tragen müssten. Da kann auch Rachel nix mehr retten, die sich wirklich alle Mühe gibt uns emotional irgendwie zu involvieren.

Nach den zwei zumindest okayen Action-Szenen geht die Flucht dann weiter nach Manila und Gilroy schafft es geschickt jegliche Spannung zu vermeiden, indem er deutlich zeigt das die Verfolger im Kontrollraum (hatte ich erwähnt das wir viel Zeit in diesem Kontrollraum verbringen, der schon in den Vorgängern immer als Filmgewordene Pinkelpause gedient hat) immer etliche Stunden hinter unserem ungleichen Paar hinterherhinken. So wie wir als Zuschauer das Gefühl haben immer an der falschen Stelle zu sein, weil die wirklich spannenden Dinge dort passieren wo Bourne (Remember Bourne, this is a Bourne Movie – he looked a bit like this) gerade seine Abenteuer erlebt, so muss Edward Norton sich ständig sagen lassen, wo Renner und Weisz vor ein paar Stunden waren.

Das wir nicht mitfiebern liegt dabei auch daran, dass eigentlich nichts wirklich auf dem Spiel steht. Die Enthüllung der Verschwörung wurde ja schon entwertet, nachdem wir erfahren haben das Treadstone nur ein kleines egales Bla war dessen Enthüllung nichts geändert hat und da der einzige Antrieb des Films nur noch Renners Viraling Out ist und er für keinerlei höheren Werte kämpft als dafür die langweilige Figur zu bleiben die er ist, hält sich die Beschleunigung des Pulsschlags in sehr engen Grenzen. Das die obligatorische Jagd über die Dächer auch wie ein Abklatsch der Vorgänger wirkt und die passable Verfolgungsjagd am Ende stark an Terminator 2 erinnert (mit einem Schurken der wie Kai aus der Kiste kommt und weder Charisma, Charakter noch irgendeine Relevanz hat) – führt dazu, dass ich mir wünschte Renners finale Nachricht am Spiegel bezöge sich nicht auf seine Pillenabhängigkeit sondern auf die kommenden Sequels: No More.

Piranha 3DD – USA 2012
★★☆☆☆

Titten, Piranhas, Schwimmbad, Cameos, Blut

Ein Totalausfall in jeder Hinsicht. Obwohl ich im Gegensatz zu vielen anderen Regisseur John Gulagers “Feast”-Trilogy mochte, liefert er bei Piranha 3DD nur uninspirierte Langeweile ab. Verspricht der Trailer Sleazeploitation mit hohem Ironiefaktor, überrascht der Film mit biederer, lahmarschiger Inszenierung die stundenlange Erklärung für etwas gibt ohne am Ende tatsächlich das versprochene zu liefern.

Trotz Cameos, Blut und Titten – Gulager reicht weder an Dantes Original noch an Ajas Remake heran. Letzteres hatte, auch wenn es durchwachsen war, zumindest kreative, harte Splatterszenen zu bieten. Ohne Greg Nicoteros-Truppe gibts leider nur Dienst nach Vorschrift und Tricks die stellenweise aussehen, als haben sich die Macher im Halloween-Store bedient.

Die Gags versuchen derbe zu sein, aber ihnen fehlt die beiläufige Dreistigkeit mit der Aja sie serviert hat. Abgebissene Schwänze, Piranhas in der Muschi oder im Hintern… das ist so dumm und in sich unlogisch, dass man sich mehr über die Blödheit der Inszenierung ärgert die noch unter American Pie-Niveau liegt.

Das Finale ist kleiner, unspektakulärer und öder als im Vorgänger und kann trotz The Hoff keinerlei Vorfreude auslösen auf Piranha XXL oder wie auch immer das nächste Sequel heißen soll…

The Newsroom – TV-Serie USA 2012
★★½☆☆

Tv-Serie von Aaron Sorkin um eine TV-News-Show, deren Anchorman nach einem Spontanrant plötzlich den Drang hat Wahrheit, Ehrlichkeit und Qualität zurück ins Fernsehen zu bringen.

Was nützt Sorkins Talent für Dialoge und eine großartige Besetzung, wenn letztlich so ein ärgerlicher Mist dabei herauskommt? Ja der initiale Rant ist ziemlich fesselnd und gut gespielt, aber der Besserwisser-Ansatz zwei Jahre alte News als Aufhänger zu benutzen um seine News-Crew als die besseren Journalisten hinzustellen hat schon was sehr masturbatorisches. Würde Sorking exemplarisch mit fiktiven Meldungen arbeiten, gelänge es wahrscheinlich sehr viel besser tatsächliche Probleme herauszuarbeiten. So aber wird sein schnippisches “Told you so” aus dem Off schon nach kurzer Zeit zum Ärgernis. Zumal es nicht zwingend die besseren Methoden sind, sondern rumpelige Deus-Ex-Machina-Lösungen bei denen zufällig bei jeder großen Newsgeschichte ein Bekannter der Hauptfiguren im Zentrum des Geschehens sitzt und Insider-Infos weitergeben kann. Sorry, aber wenn Journalismus so einfach wäre, wäre er kaum in der Krise in der er derzeit ist. Denn anstatt wirklich journalistisch zu arbeiten lässt Sorkin seine Figuren wieder und wieder seine moralin-saure Botschaft verkünden, die auch wenn sie einen wahren Kern hat schlicht ermüdet und wie das greise Gebrabbel eines alternden Machos wirkt, der einfach den Schuss nicht gehört hat.

Ich bin sicher niemand der an vordester Front steht wenn es darum Anstoß zu nehmen, aber eine derart misogyne Serie wie Newsroom dürfte man abseits der Telenovelas wohl derzeit vergeblich suchen. Sorkin trauert eindeutig der guten alten Zeit hinterher, als Männer den Ton angaben und seiner Meinung nach eh alles besser war. Er verklärt die Vergangenheit zu einem Paradies und lässt folgerichtig modernen Schnick-Schnack wie Emanzipation und Technik als lächerlichen Schrott erscheinen. Seine Frauen sind Trottel die zu blöd sind eine Email zu schicken, bei jedem dritten Schritt stolpern und in der Regel einen Mann brauchen, der ihnen die Welt und die Moral erklärt. Von der dummen Studentin in der Pilotfolge bis zu den Frauen die im Sender arbeiten – auch wenn sie zwischendurch mal einen Anflug von Kompetenz haben, kann man rückwärts zählen bis sie wieder mal danebenlangen.

Das Sorkins Journalismusverständnis auch das komplette Internet und alle neuen Medien diffamiert und deutlich wird, das er sie nicht im Ansatz begriffen hat, dürfte niemand verwundern, der The Social Network gesehen hat – aber es nervt gewaltig, wie platt und unreflektiert er hier Gags und Klischees auftürmt, die man sonst eher in Programmen von Mario Barth erwarten würde.

Hinter dem Konzept von Newsroom steckt Potential und die Besetzung ist klasse und ja, immer wieder blitzen die brillanten Maschinengewehr-Dialoge auf für die Sorking berühmt ist – aber inhaltlich und von der Figurenzeichnung ist es aufgeblasenes Klippschulgestammel. Und das ist schade, denn die Cast und Crew hätte bessere Bücher verdient – Das Sorking nach der Kritik mal eben sein ganzes Autorenteam gefeuert hat, lässt nicht gerade auf positive Veränderung hoffen. Denn der Fisch stinkt, wie so oft vom Kopf her.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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7 Comments

  1. burns

    Nichts davon gesehen, aber alles beim Lesen genossen. Merci! – Jetzt musst Du bloß noch SorkiN schreiben. ;-)

  2. Balkonschlaefer

    The Newsroom hab ich schon nach zwei, drei Folgen aufgegeben. Aus den von Dir beschriebenen Gründen. Schade.

  3. klti

    Ich habe mit The Newsroom auch lange gehadert, die ersten 4 Folgen waren in großen Teilen unterirdisch (diese Email-Probleme in der zweiten oder dritten Folge taten echt weh, so konstruiert war das), aber in späteren Folgen wurde es gefühlt deutlich besser, zumal diese ganzen will-they-or-wont-they Arcs zumindest auf ein halbwegs erträgliches Niveau runterdosiert wurden. Immer noch weit weg von West Wing, aber hatte genug gute Momente, um einen auf Season 2 warten zu lassen. Und ich hoffe immer noch, das Sorkin da sein Ego in den Griff bekommt und jetzt die Kritik auch ernst nimmt (die erste Staffel war ja IIRC schon fertig gedreht, bevor überhaupt eine Folge auf Sendung gegangen war).

  4. Christoph Lindemann

    Mir hat newsroom sehr gut gefallen, sicherlich hat die Serie ihre Schwächen, gerade in dem zwischenmenschlichen Beziehungskrams der recht nah an Telenovela Niveau herankommt, aber irgendwie ist man seitdem Kritiker Downton Abbey zu Quality Television ernannt haben solche dinge gewohnt.

    Der Cast ist wirlich klasse und Sorkins Dialoge einfach der Hammer, die Frauen in der Serie kommen nicht dümmer rüber als die Männer, welche genauso viele Fehler machen, daher kann ich die Argumentation nicht verstehen.

    Ich hoffe Staffel 2 bringt etwas mehr Zug rein, und vielleicht sollte man das grauenvolle Intro mal überdenken – musikalisch und bildlich ist das wirklich schlimmer 90er kitsch.

    Bis zur Staffel 2 werde ich nun auf jeden fall endlich mal mit The West Wing anfangen.

  5. Hohlfrucht

    The Newsroom fand ich eigentlich recht gut. Das liegt aber auch daran, dass es kaum Alternativen in dem Bereich gibt.
    Die von dir genannten Kritikpunkte kann ich verschmerzen und die Kritik an den Frauenrollen kann ich nicht nachvollziehen. Aber das kennt man ja schon, bei Frauenrollen reagierst du ja immer zu empfindlich.

    Mich stört da viel mehr die völlig unnötige Auswalzung der belanglosen Beziehungskisten. Das ist so dermaßen unglaubwürdig inszeniert dass es vom Stil her besser in einer Sitcom aufgehoben wäre, aber nicht in einer Politserie die meine grauen Zellen erreichen will.

  6. stb247

    Batzman, deine Newsroom-Kritk liest sich wie JEDE Newsroom-Kritik im Netz. Haben etwa alle Zuschauer die gleichen Probleme beim angucken? Ehrlich, die Serie macht sehr viel Spaß beim Schauen und bietet wirklich gute Dialoge, verpackt in gut funktionierenden Stories.

    Willst du hier nur auf den allgemeinen Zug aufspringen, oder fällt dir wirklich nichts anderes ein, als ALLEN Kritikern?

    Übrigens mal eine Fragen zm ansehen? Kann man (abgesehen vom Piloten auf Youtube) die Serie irgendwo legal in Deutschland sehen? Mir hat da nämlich nur das Netz ausgeholfen und zwar sicherlich nicht so, wie HBO sich das gewünscht hätte…

  7. Oliver Lysiak

    Es ist etwas müßig nach all den Jahren immer noch diese Fragen zu bekommen: Schreibt man was anderes als “alle” Kritiker will man auffallen und provozieren, schreibt man was ähnliches will man auf den Zug aufspringen. It’s like Bart Simpson always said: You’re damned if you do and you’re damned of you don’t.

    Das was ich schreibe ist meine Meinung zu der Serie, die dem Anschein nach sehr ziemlich viele andere Leute in ähnlicher Form teilen. Ich habe der Serie wirklich eine ausreichende Chance gegeben, aber sie wurd immer nur ärgerlicher und ärgerlicher. Und ich bin wirklich niemand der bei jedem Pups nun gleich “frauenfeindlich” schreit. Und die platte Misogynie der Serie ist ja auch nur eines von vielen Problemen: Sie ist unter den Ratatata-Dialogen oft ziemlich dumm. Man darf dumm, plump und überzogen sein und Frauen und Männer auch gerne mal als Stereotype darstellen – aber Newsroom ist kein Exploitation, kein Sleaze, kein Schlock sondern gibt mit wichtiger Miene vor weltbewegende Themen zu verhandeln und stellt sich auf eine moralisch überlegene Ebene und diffamiert mit seiner “Told you so”-Methode letztlich auch die Leute die tatsächlich noch echten Journalismus betreiben. Ganz zu schweigen vom gesamten Internet und seiner Relevanz die Sorkin nicht nur nicht kapiert sondern ähnlich dumm niederschreibt wie ein Prof. Spitzer mit seinem Digitalen Demenz Buch es macht.

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