James Bond 007: Skyfall (Review)

91 Comments

“I can do more damage on my laptop in my pyjamas than you can do in a year in the field.”

Originaltitel: Skyfall
Herstellungsland: Großbritannien / USA 2012
Regie: Sam Mendes
Buch: Neal Purvis,Robert Wade, John Logan
Darsteller: Daniel Craig, Ralph Fiennes, Javier Bardem, Ben Whishaw, Judi Dench, Naomie Harris, Bérénice Marlohe
★★★☆☆

Die Geheimdokumente die alle Undercoveragenten des MI6 identifizieren werden gestohlen. Bond kann sie als einziger zurückholen, denn der Täter verfolgt einen ausgeklügelten Plan um sich an Bonds Boss M zu rächen.

Das Gute zuerst: Skyfall ist deutlich besser als Quantum of Solace. Als Agententhriller ist er ordentlich gedreht, gespielt und bietet ganz okaye Unterhaltung mit einer Handvoll amüsanter Momente. Als Bondfilm und als Actionfilm vermochte mich Skyfall allerdings nicht wirklich zu überzeuge und das ist unabhängig von Daniel Craig, der für mich immer noch keinerlei Bond-Flair besitzt und mittlerweile älter aussieht als Roger Moore Anfang der 80er – obwohl er erst 44 ist.

Einer der Gründe warum der Film für mich als Actionfilm nicht funktioniert ist ganz sicher Roger Deakins, der als Kameramann von Mendes und den Coen-Brüder absolut seine Meriten hat, es aber nicht schafft hier irgendeine Kinostimmung zu erzeugen, geschweige denn weiß er wo er die Kamera in Actionszenen hinstellen muss. Die Pre-Title-Sequenz die actionmässig sicher noch das Beste am Film ist, wirkt oft in langweilige Halbnah-Aufnahmen aufgelöst die eher an aufwendigeren TV-Film als an große Kinobilder erinnern. Die Kamera ist fast immer zu nah dran, das Bild wirkt zu glatt zu clean, hat zuwenig Struktur und findet keine eigene Stimmung. Auch dank des penetranten Product-Placements von Sony erinnern die übersättigten Bilder oft an Werbespots und wenn sich Bond mit einem egalen Schurken vor einem Bildschirmschoner-Hintergrund rangelt soll das vielleicht an japanisches Schattentheater gemahnen, erinnert aber eher an Apple-Commercials. Es ist ja schön wenn mal nicht hibbelige Handkamera verwendet wird und das rechne ich dem Film an, aber Deakins Bilder wirken extrem lustlos und auf Nummer Sicher getrimmt. Viel zu selten wagt er mal Totalen und selbst die lassen kaum Erhabenheit und Wow-Gefühl aufkommen.

*Some slight spoilers ahead – Beware*

Was natürlich auch an den blassen Locations liegt, denn auch wenn der Film in der Türkei beginnt und es einen Abstecher nach Fernost gibt – wirklich exotisch oder nach Scope, nach weiter Welt riecht dieser Bond nicht, bei dem ich mich mehrfach fragte wofür denn bitte die 200 Mio$ draufgegangen sind. Sind Drehgenehmigungen in London wirklich so teuer? Denn dort spielt ein Hauptteil und so schön London ist, als Hauptschauplatz ist es dann doch zu durchfotografiert um tatsächlich zu beeindrucken. Und wie schmerzlich vermisse ich (nachdem ich mir gerade die alten Bonds alle auf Blu-ray nochmal angesehen hatte in den vergangenen Wochen) die opulenten, originellen Sets eines Ken Adam. Hier gibts karge Kellerräume, Tunnel, ein ziemlich kleines Casino, einen austauschbaren Gerichtssaal, eine austauschbare Trümmerstadt und ein eher kleines Landhaus am schottischen Arsch der Welt, das für den Showdown herhalten muss. Hier strebt nichts nach dem überdimensionalen, dem überlebensgroßen das Bond immer abhob von anderen Serien. Und so klein wie die optischen Schauwerte, so klein wird auch die Action inszeniert bei der sich stets das Gefühl einstellt, sie sei Mendes (den ich für seine Dramen wie “Revolutionary Road” sehr schätze) eher lästig und er wolle sie möglichst schnell hinter sich bekommen, damit er wieder zu dem zurückkehren kann was ihn interessiert: Menschen in Halb-Nah-Aufnahme die miteinander reden. Was gefühlt ca 70% von Skyfall bestimmt.

Was ich nicht schlecht finde. “Tinker, Tailor, Soldier Spy” ist ein brillanter Film der nur aus solchen Szenen besteht. Nur Bond ist eben nicht “diese Art” Agentenfilm. Bond ist kein psychologischer Thriller, der auf Subtilität, vielschichtige, glaubhafte Charaktere und komplexe Stories setzt. Bond ist ein Mythos. Ein übermenschlicher Held der zum Träumen einlädt, der hilft aus dem Alltag zu entfliehen, der stellvertretend so gut, so heroeisch, so lässig, witzig und cool ist wie es niemand im Publikum je sein wird. Er ist die Art von Held den kleine Jungs auf dem Schulhof nachspielen, wie Superman, wie Indiana Jones, wie Han Solo. Bond ist der Gentleman, der Macho, der Frauenflachleger der austeilt und einstecken kann und am Ende immer die Oberhand gewinnt. Er ist unrealistisch, denn idealisierte Helden sind nun einmal unerreichbar und sie funktionieren eben durch ihre fehlende Komplexität.

Es fällt schwer sich vorzustellen, das sich ein Schuljunge in Craigs Bond hineinträumt oder das irgendein Erwachsener Craig nacheifern möchte. Er ist zu normal. Wurde in Quantentoast schon ständig von “Damaged Goods” geredet, erreicht die Demontage mit Bonds “Tod” und seiner Rekonvaleszenz (auch das ungute Anklänge an Nolans Batman) hier penetrante Ausmaße. Als wenns nicht reicht, dass Craig aussieht wie Sean Connerys kleinerer Opa der beim Bingo-Abend zu oft gegen den Beichtstuhl gestolpert ist, betont der Film unablässig das dieser Bond durch ist. Er ist nicht fit, er ist an der Grenze zum Alkoholiker, er schaffts nicht mehr eine Zielscheibe zu treffen die auf Armeslänge weg ist und nach zwei Klimmzügen steht er vorm Herzkasper.

Das ist durchaus symptomatisch, denn Dame Judis M wirkt ebenfalls recht fragil und Javier Bardems Schurke ist ebenfalls nicht gerade der stabilste. Ein Emo-Schurke mit Rachekomplex und Überbiss, der an Udo Kier in den 80ern erinnert. Eine weinerliche Schwuchtel, die nicht verwunden hat das M(ami) sie verraten hat, wie es nunmal Art des Geheimdienstes ist und der Muster-Macho Bond mit homophilen Avancen verunsichern will, was aber auch nicht so gut klappt. Javier spielt ihn mit Verve und sichtlicher Freude und ist ganz interessant anzusehen, aber verglichen mit früheren Megalomaniacs vom Schlage Stromberg, Blofeld, Zorin, Drax und Co ist er doch ein rechter Jammerlappen. Ein Muttersöhnchen der einen sehr umständlichen und aufwendigen Plan designed bei dem letztlich nicht wirklich genug auf dem Spiel steht um wirklich mitzufiebern. Denn so sehr ich Dame Judi mag – als Bondgirl funktioniert sie ebensowenig wie als dramaturgisches Element, denn wir wissen das M’s Austauschbar sind und ob sie jetzt Bonds Boss ist oder nicht, hat auf die Serie letztlich keine Auswirkung. Und doch setzt Mendes sie als Dreh- und Angelpunkt ein um mit ihr, Bond und Bardem eine Mommy-Issues-Story durchzudeklinieren die zumindest mich nicht wirklich zu fesseln vermochte.

Es wirkt oft als hätten sich die Macher großzügig bei der sehr guten britischen Serie “Spooks”-Inspiration geholt, die bewusst ein Anti-Bond-Image pflegte und moralische Fragen, Ränkespiele, Enttäuschungen und Ambivalenzen als Stilmittel einsetzte um zu zeigen wie ernüchternd und unglamourös der Agentenalltag doch ist. Dench spielt hier den Harry Pierce, der in der Serie seine Agenten führte und oft genug opferte und eiskalt ins Messer laufen ließ. Für Spooks funktionierte das wunderbar und etliche Staffeln waren extrem spannend und komplex, emotional und politisch relevant – stellten sie doch immer wieder die Daseinsberechtigung des MI6 und seiner Methoden in Frage. Und einige Folgen boten leider wesentlich aufregendere Action als Skyfall.

Mendes bleibt dem Reboot-Motto weitgehend treu, er vermeidet Spektakel und doch will er den Fans Brosamen hinwerfen, die natürlich gierig aufgenommen werden. Der ungelenke Versuch von One-Linern in der Pre-Title-Sequenz, der Verweis das Bond seine Martinis wieder geschüttelt trinkt und allen voran der Aston Martin der logisch absolut nicht zu rechtfertigen ist, aber als Fan-Favorit ein Garant für wohligen Nostalgie-Bonus. Es hat ein bißchen etwas tragisches, dass die Craig-Bonds eine Ikone aus dem wohl bekanntesten Bondfilm Goldfinger zurückholen müssen – während ihnen gleichzeitig absolut nichts eigenes einfällt was auch nur im Ansatz zukünftig mal den Kultcharakter dieses Wagens erlangen könnte. Denn Craigs-Bond ist ja eben kein Superman, kein übermenschlicher Held. Er ist immer noch eher Bourne (den wohl auch nie irgendein Kind nachahmen würde oder als Actionfigur besitzen wollte) als Bond und das wird dem Zuschauer auch überdeutlich um die Ohren gehauen, wenn die Hoffnung auf interessante Gadgets von “Q” mit einem zynischen “Was haben sie erwartet, einen explodierenden Kugelschreiber? Sowas machen wir heute nicht mehr” kommentiert wird. Es bleibt grauer Alltag mit einem graubärtigen Bond, dessen Gadget-Highlight bleibt wenn ihm eine Gegner seine Imprint-WaltherPPK abnimmt, damit nicht schiessen kann und von einem saumässig schlecht animierten Komodowaran gefressen wird. Willkommen in Jahr 2012, wo Spaß verboten ist und Sex auch nicht stattfindet. Denn das Bondgirl ist ja M – die blasse Französin die ca. 8min-Screentime hat ehe sie erschossen wird ist etwa so erinnernswert wie die Inneneinrichtung des MI6-Kellers.

In Erinnerung bleibt neben Ralph Fienes allerdings Eve Moneypenny, die im gesamten Film die einzige ist die etwas Humor und Lebensfreude, Sexyness und Augenzwinkern ausstrahlt. Naomie Harris ist eine Idealbesetzung und wäre als Love-Interest um Meilen besser gewesen als die blasse Französin. Sie ist cool, witzig und erzsympathisch und ihre Dialoge mit Bond reissen den Film immer mal wieder aus der herbstlichen Dämmerstimmung. Ebenfalls ein Lichtblick: Der neue Q, der durchaus eine angemessene Aktualisierung der Rolle darstellt und sich ein paar schöne Zickendialoge mit Bond liefert. Doch ja, es gibt sie die Lichtblicke die erkennen lassen, das die Serie immer noch Potential hat, wenn die Macher mal endlich von der Realismusschiene runterkämen, die Handbremse lösen würden und statt psychologisch-peinlicher Kindheitstrauma mal wieder anfingen die Welt zu retten und echte Schurken zu jagen.

Natürlich ist Bardem besser als die Craig-Schurken zuvor, aber es bleibt eben doch kleinscheiss und wenn er am Ende jedesmal wenn Bond auftaucht und selbst im Tode nur noch genervt schaut, dann konnte ich ihn gut nachvollziehen. Skyfall ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, der dennoch weit weit weg ist von großem Actionkino und einem großen Bond-Film. Das gilt leider auch für den quarkärschigen Song, der vielleicht Druck machen würde wenn ihn jemand mit richtiger Röhre singen würde, der aber bei Adele nur mattes Monieren bleibt, das über einem extrem unausgegorenen Vorspann liegt der ein paar ganz gute Ideen mit vielen ganz scheusslichen verbindet und zwischen allem keine Ballance und keine Stimmung findet. Zwischen dem Versuch Mädels im Binder-Stil mit billig animierten Grabsteinen zu kombinieren, versinkt diese Titelszene im konfusen Brei, den auch der Versuch der inhaltlichen Anbindung nicht retten kann.

Im Gegensatz zu Quantum of Solace und Casino Royale hab ich Skyfall nicht gehasst. Mit einem anderen Namen für den Hauptdarsteller wäre es ein okayer Agentenfilm, der zwar zu lang ist, aber seine Story passabel durchdekliniert. Vielleicht nicht Kinoformat, aber im TV gut aufgehoben. Als Bondfilm bleibt er für mich zu lang, zu langatmig und sowohl was den Mythenfaktor als auch die Güte der Actionszenen angeht nur Mittelklasse. Und es stellt sich die Erkenntnis ein, dass es absolut seinen Grund hat, dass die dutzende Werbepartner die für Skyfall an Bord geholt worden schon ihren Grund haben, warum sie in ihren Spots bewusst auf die klassischen Filme anspielen und deren Gefühl des übermächtig-coolen Superagenten zu evozieren suchen und nicht den abgewrackten Melancholiker der in Skyfall die meiste Zeit zu sehen ist. Träume brauchen Helden, den grimmigen Alltag gibts überall umsonst. Letztlich will der Film ja sogar ein Plädoyer für 007 sein, Testament dafür, dass er nicht überflüssig ist und nicht durch Schreibtischtäter ersetzt werden kann, dass es sich lohnt die Doppelnullen weiter zu beschäftigen. Das Ende ist Reset abgeschlossen und verspricht, das es ab hier wieder gewohnt weitergehen könnte. Das die Serie nachdem sie Bourne und Nolan durchgeorgelt hat jetzt endlich mal wieder anfangen könnte Spaß zu machen.

In diesem Sinne: Bis zum nächsten Film. Vielleicht dann mal wieder mit James Bond.

+++

Achja: Die Gesamtbox “Bond 50″ ist übrigens sehr zu empfehlen. Alle Filme bis zu Quantum auf BD in sehr geil remasterter Qualität und mit massig Bonusmaterial und einer ganz stylishen Verpackung.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

Related Articles

91 Comments

  1. justus_jonas

    Ich sags jetzt einfach mal: Die Kameraarbeit geht aufs Konto von Roger Deakins und nicht Stuart Baird. Baird war für den Schnitt verantwortlich. Das kann man eigentlich wissen ohne es nachzuschlagen. Und der Film sieht – neben all seinen anderen offensichtlichen Qualitäten – absolut fantastisch aus. Wie von Deakins ja auch nicht anders zu erwarten… (Und der unangekündigte Spoiler am Anfang von Absatz 10 ist eigentlich ziemlich unnötig, auch wenn er kein handlungsrelevantes Detail verrät.)

  2. justus_jonas

    Ich sags jetzt einfach mal: Die Kameraarbeit geht aufs Konto von Roger Deakins und nicht Stuart Baird. Baird war für den Schnitt verantwortlich. Das kann man eigentlich wissen ohne es nachzuschlagen. Und der Film sieht – neben all seinen anderen offensichtlichen Qualitäten – absolut fantastisch aus. Wie von Deakins ja auch nicht anders zu erwarten… (Und der unangekündigte Spoiler am Anfang von Absatz 10 ist eigentlich ziemlich unnötig, auch wenn er kein handlungsrelevantes Detail verrät.)

  3. Silva

    Eigentlich bin ich ja geradezu ein Fan von Batzmans (wenn auch meist in
    jammervoller Rechtschreibung in dieses Blog gehackten) Film-Rezensionen,
    aber an dieser Kritik – es lässt sich leider nicht anders sagen –
    stimmt wirklich gar nichts. Im Gegenteil liest sie sich wie die
    geifernde Schimpf-Kanonade eines betrunkenenen, kulturpessimistischen
    Rentners, der damals nach Goldfinger aufgehört hat ins Kino zu gehen –
    und sich jetzt darüber auskotzt, dass sich die Zeiten geändert und sie
    doch tatsächlich das gute alte Brusthaar-Toupet weggelassen haben.

    Ohne
    näher auf die wirklich in jedem einzelnen Punkt an den Haaren
    herbeigezogene Argumentation (auch ‘ne Leistung, bei einem derart langen
    Text) eingehen zu wollen, nur soviel: Es ist vor allem die
    herablassende Attitüde, die einem beim Lesen ärgerlich werden lässt:
    Wohin der Autor blickt, nur graues Mittelmaß: ungelenke
    OneLiner-Versuche, lustlose Kamera-Arbeit, egale Schurken, Langeweile
    auf-gerade-noch-mal-so Kino-Niveau – hat Batzman alles schon besser
    gesehen und hätte man ihn um Rat gefragt, wäre es auch besser geworden.
    Aber nein, Regie-Wicht Mendes wagt es doch tatsächlich, seine eigene
    Vision zu verfolgen, Daniel Craig sieht für seine 44 ziemlich alt aus
    und kein Schuljunge will mehr eine Action-Figur von ihm. Tut mir leid,
    aber das ist an verbohrter Schlichtheit kaum zu überbieten.

    Ich
    mochte den Film, trotz ein paar kleinerer Schwächen in der zweiten
    Hälfte, wirklich sehr gern. Gerade saß ich in einem überfüllten Kinosaal
    und am Ende gab’s ziemlich geschlossen Applaus, auf imdb hat der Film
    derzeit eine 8,3 und ich glaube, man lehnt sich nicht zu weit aus dem
    Fenster, wenn man prophezeit, dass er zumindest als einer der
    Kino-Höhepunkte des Jahres 2012 in Erinnerung bleiben wird. Das muss
    einen als Kino-Kritiker alles nicht jucken – im Gegenteil! Aber wenn man
    so einen Film schon verreißt, sollte das doch mit etwas mehr
    Sachverstand und geringfügig differenzierter geschehen und nicht nur auf
    der bloßen Enttäuschung der eigenen Erwartungshaltung beruhen. Sonst
    kann man sich seine Film-Analysen in Zukunft nämlich auch beim Frisör
    abholen.

    (Und nebenbei: Auch wenn’s hier nicht um Musik geht und
    ich nun weiß Gott kein Adele-Fan bin – aber so was hier: “Das gilt
    leider auch für den quarkärschigen Song, der vielleicht Druck machen
    würde wenn ihn jemand mit richtiger Röhre singen würde…” muss man sich
    bei einer Sängerin mit einer solchen Stimme auch erstmal trauen. Alter
    Schwede, falls der Text als Satire auf den größenwahnsinnigen Kritiker
    gemeint gewesen sein sollte: Asche auf mein Haupt, hat super
    funktioniert.)

  4. Silva

    Eigentlich bin ich ja geradezu ein Fan von Batzmans (wenn auch meist in jammervoller Rechtschreibung in dieses Blog gehackten) Film-Rezensionen, aber an dieser Kritik – es lässt sich leider nicht anders sagen – stimmt wirklich gar nichts. Im Gegenteil liest sie sich wie die geifernde Schimpf-Kanonade eines betrunkenenen, kulturpessimistischen Rentners, der damals nach Goldfinger aufgehört hat ins Kino zu gehen – und sich jetzt darüber auskotzt, dass sich die Zeiten geändert und sie doch tatsächlich das gute alte Brusthaar-Toupet weggelassen haben.

    Ohne näher auf die wirklich in jedem einzelnen Punkt an den Haaren herbeigezogene Argumentation (auch ‘ne Leistung, bei einem derart langen Text) eingehen zu wollen, nur soviel: Es ist vor allem die herablassende Attitüde, die einem beim Lesen ärgerlich werden lässt: Wohin der Autor blickt, nur graues Mittelmaß: ungelenke OneLiner-Versuche, lustlose Kamera-Arbeit, egale Schurken, Langeweile auf-gerade-noch-mal-so Kino-Niveau – hat Batzman alles schon besser gesehen und hätte man ihn um Rat gefragt, wäre es auch besser geworden. Aber nein, Regie-Wicht Mendes wagt es doch tatsächlich, seine eigene Vision zu verfolgen, Daniel Craig sieht für seine 44 ziemlich alt aus und kein Schuljunge will mehr eine Action-Figur von ihm. Tut mir leid, aber das ist an verbohrter Schlichtheit kaum zu überbieten.

    Ich mochte den Film, trotz ein paar kleinerer Schwächen in der zweiten Hälfte, wirklich sehr gern. Gerade saß ich in einem überfüllten Kinosaal und am Ende gab’s ziemlich geschlossen Applaus, auf imdb hat der Film derzeit eine 8,3 und ich glaube, man lehnt sich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man prophezeit, dass er zumindest als einer der Kino-Höhepunkte des Jahres 2012 in Erinnerung bleiben wird. Das muss einen als Kino-Kritiker alles nicht jucken – im Gegenteil! Aber wenn man so einen Film schon verreißt, sollte das doch mit etwas mehr Sachverstand und geringfügig differenzierter geschehen und nicht nur auf der bloßen Enttäuschung der eigenen Erwartungshaltung beruhen. Sonst kann man sich seine Film-Analysen in Zukunft nämlich auch beim Frisör abholen.

    (Und nebenbei: Auch wenn’s hier nicht um Musik geht und ich nun weiß Gott kein Adele-Fan bin – aber so was hier: “Das gilt leider auch für den quarkärschigen Song, der vielleicht Druck machen würde wenn ihn jemand mit richtiger Röhre singen würde…” muss man sich bei einer Sängerin mit einer solchen Stimme auch erstmal trauen. Alter Schwede, falls der Text als Satire auf den größenwahnsinnigen Kritiker gemeint gewesen sein sollte: Asche auf mein Haupt, hat super funktioniert.)

  5. burns

    Geht mir auch so, dass ich Batzens Kritiken immer gern lese. Deine an ihm in diesem Fall aber genauso.

  6. burns

    Geht mir auch so, dass ich Batzens Kritiken immer gern lese. Deine an ihm in diesem Fall aber genauso.

  7. Hilli

    Wer Casino Royale hasste solltte vielleicht einfach keine James Bond Filme reviiewen.

  8. FranXZaver

    “Im Gegensatz zu Quantum of Solace und Casino Royale hab ich Skyfall nicht gehasst.”

    Mit solch einer Aussage disqualifiziert man sich doch als Kritiker. Was vom Rest des Geschwurbels bleibt ist eine Meinung und keine Kritik. Es hätte den gleichen Effekt auf den interessierten Leser gehabt, wenn du gesagt hättest: “Hey, ich mag den Craig als Bond nicht und den Film finde ich auch nur so gerade OK.” Alles was du sonst geschrieben hast ist heiße Luft.

  9. Tom

    Wir waren gestern zu fünft in der Vorpremiere und waren alle doch etwas enttäuscht. Der Film hat zu viele Längen und zu wenig gute Action für einen Bond-Film. Auch das Finale war langweilig und vorhersehbar. Der neue Bond hat mit Casino Royal so gut angefangen und Quantum Trost war ok, aber keine gute Fortsetzung. Jetzt das… Dieser Film passt gar nicht so richtig zu den ersten beiden und so auch nicht zum neuen Bond. Warum zurück zu alten Zeiten, warum Money Penny ein neuer/alter M. Ein alter Aston Martin aus Goldfinger, so ein schmarrn. Ein Q der rüber kommt wie ein Student, der nicht dahinter gestiegen ist, was das mit dem Laptop auf sich hat und der Zuschauer schon längst ahnt was jetzt kommt. Fazit: Die Story könnte an sich wirklich gut sein, der Schurke könnte genial sein, aber das Potenzial wurde total verschenkt. Die Locations sind nur Alibi und wurde nicht gut genutzt. Von Action in diesem Film kaum eine Spur. Auch wenn vielleicht keine Langeweile auf kommt, wartet man immer wann der Film endlich an fängt. In diesem Sinne, hoffentlich wird der nächste Bond wieder besser und nicht so ein vermischter Käse zwischen alten und neuen Bond. Schieben wir es mal auf 50 Jahre Bond… und bitte das nächste mal wieder einen Regisseur, der sich mit Action aus kennt.

  10. burns

    Da Batz in seinen bisherigen Bond-Kritiken immer begründet hat, was er an den Filmen schlecht fand, ist es doch okay, wenn er als Filmfan argumentiert, warum er die Filme jeweils “hasste”…

  11. HarryG

    Wow, auf so einen Rotz muss man erstmal kommen. Lest das Review von Rajko, der schreibt wie der Film wirklich war.
    Skyfall hat gerockt. Und Daniel Craig ist der beste Bond seit Connery.

  12. LeSoze

    Batzmans Reviews sind eh schon die schlechtesten auf dieser Seite aber mit dieser hier hat er die Messlatte für die Zukunft noch tiefer gelegt. Und dieser Baird/Deakins Verwechsler ist dann die Krönung. Da verweis ich doch lieber auf Rajkos Skyfall Kritik bei gamona.

  13. Lloyd

    Jede Generation bekommt den Bond, den Sie verdient.
    Roger Moore war der Partykönig in der Vor-AIDS Zeit. Pierce Brosnan musste in den hippen, technisierten 90ern dauernd irgendwelche Gadgets und Gimmiks benutzen und Daniel Craig…
    Tja, ein Agent in der Kriese zu Zeiten der Kriese. Sieht am Anfang so alt aus, wie die Filmfigur Bond ist und zeigts dann doch allen.

    Ich habe mir den Film gestern angesehen und Daniel Craig ist nunmal der Bond, den ich ernst nehmen kann. Fertig. Bei Casino Royale war endlich Schluss mit dem unsinnigen Technik Schnick-Schnack. Der Mann war physisch präsent, brutal und zielorientiert. Außerdem hat man gemerkt, dass es sich um seinen ersten Auftrag als Doppel-Null handelt. Und dann verkanllt er sich auch noch ein bisschen, ohne seine raue Schale ganz aufgeben zu wollen.

    (Ein Quäntchen Trost kann man dann tatsächlich mal ausblenden…)

    Und jetzt Skyfall… was soll ich sagen. EIn Action-Thriller halt. Kein Party-Bond, der mit der gleichen Leichtigkeit, mit der er eine Flasche Champagner öffnet, die Welt rettet – nein, jemand, der auf vielen Ebenen verletzlich ist und eben doch den Auftrag erfüllt. Das ganze Ding ist ein Agentenfilm. Und wenn man sich drauf einlässt, zieht es einen auch in den Bann.

    Wer den alten Bond gucken möchte, der muss sich halt ‘ne DVD/Blu-Ray einlegen. Ich beschwere mich ja auch nicht, dass Batman keine Kostümoper mehr ist, wie bei Tim Burton (siehe “Batmans Rückkehr” – großartig!), sondern an Realismus gewonnen hat, der Figur treu bleibt und neue Wege beschreitet.

    So wie ich das sehe, ist Craig Ian Flemmings Bond am nächsten. Und schauspielerisch gibt’s auch nix zu meckern.

    Zwei Dinge haben mich nur an dem Film gestört:
    1. Der dauernde Hinweis, dass old school manchmal besser ist, als new school.
    2. Da taucht dann schonmal eine schwul angehauchte Figur in einem Bond Film auf und dann ist er auch noch der fieseste Bösewicht seit Heath Ledgers Joker.

    Aber was solls, ich freue mich auf den nächsten Craig-Bond. Und den übernächsten! :)

    ——————————————————————————
    P.S.: Ansonsten bin auch ich großer Fan der Kritiken von Batzman!

  14. Martin Sane

    Bin ganz Deiner Meinung Batz. Außer dass ich Craig als Bond insgesamt hervorragend finde, dafür Harris als Moneypenny furchtbar. Die klischeehaften Sprüche und DIaloge zwischen ihr und Bond (vor allem im Casino) waren fast schon zum Fremdschämen.
    Der neue Q erinnert mich an Moss von IT-Crowd und passt hervorragend. Ansonsten viel Langeweile, die schlimmsten Bondgirls ever (insgeheim scheinen eh alle nur M vögeln zu wollen), für einen 007- Film unterdurchschnittliche Action und ein grenzdebiler Plot. Ich verstehe das Prinzip der Rache vielleicht nicht richtig, aber ein altes Mütterchen, das eh jeden Moment tot vom Schaukelstuhl fallen wird, kompliziert und umständlich umbringen zu wollen ist wenig mitreißend.

  15. Oliver Lysiak

    Da hast du Recht hab ich mich gestern Abend in der Spalte vertan beim nachgucken, ich wusste das es der Coen-Kameramann ist. Mich hat er diesmal nicht überzeugt obwohl ich seine Arbeit für andere Filme mochte. Für Action find ich ihn jetzt nicht überzeugend.

  16. Martin Sane

    Wenn man dieser Review eines NICHT unterstellen kann dann dass sie
    differenzierter und mit mehr Sachverstand geschrieben werden sollte.
    Batz geht auf so ziemlich alles ein was Film ausmacht. Und dass hier
    jeder der FF vom Fach ist sollte bei allen Meinungsverschiedenheiten
    klar sein. Des Batzen’s Schreibstil ist nunmal ein sarkastischer und wie
    ich finde gerade deswegen unterhaltsam. Ich verstehe aber wenn ihm bei
    gröhlendem Mob im Kino oder einer imdb-Wertung von 8,3 die Argumente
    ausgehen.

  17. Oliver Lysiak

    Die imdb-Wertung als Argument zu nehmen finde ich in etwa genauso aussagekräftig wie zu sagen: Eine Strassenumfrage hat ergeben… Die ebenfalls gute Rotten Tomatoes-Wertung ist da schon aussagekräftiger, da dort Leute schreiben die im Großen und Ganzen was von Film verstehen.

    Das du als “eigentlich Fan” von meinen Sachen jetzt so einen Pflaumensturz bekommst, weil ich mal nicht deine Meinung teile, ist dann schon ein bißchen lustig.

    Wo du Hass gelesen hast weiß ich ebenfalls nicht, die Kritik ist im Grunde sogar ziemlich zahm. Was du mir vorwirfst, trifft dann auch eher auf dich zu: Du scheinst beleidigt weil ich deine Meinung nicht teile, weil ich Sachen anders beurteile, weil mir die Actionszenen nichts geben und weil ich finde das Adele keine besonders kraftvolle Stimme hat (vielleicht doch im Vergleich nochmal Tina Turner, Bassey oder von mir aus auch Amy Winehouse hören).

    Ich glaube auch Helden können zeitgemäss aktualisiert werden und Bond hat sich immer verändert über die Jahre, doch gewisse Grundelemente blieben immer gleich. Die Macher der Sherlock-Serien (Sherlock und Elementary) haben das erkannt und die Figur modernisiert ohne sie ihrer mythischen Qualitäten zu berauben. Bond wurde hingegen zum Bourne-Klon, dem alles das was ihn unverwechselbar machte genommen wurde.

    Meine Meinung, muss man nicht teilen – aber akzeptieren.

  18. Oliver Lysiak

    Die Frage ist eben ob Bond besser ist, wenn man ihn ernst nehmen kann. Für mich hat quer durch alle Darsteller bis zu Craig immer ausgemacht, dass die Serie sich nicht zu ernst genommen hat, dass sie kein psychologisches Drama sein wollte, dass sie eben eine Heldenfigur ist.

    Ich finde auch Batman hat enorm verloren seit Dark Knight, weil die Figur ebenfalls des mythischen Ansatzes beraubt wurde und dieser verquere Ansatz “realistischer ist besser” die Figuren einfach unbedeutender Macht. Was ist das für eine elende Zeit in der alles Mittelmass und Depression sein muss? Und sollte nicht spätestens seit Avengers klar sein, dass die Leute durchaus auch mal wieder Helden sehen wollen die Helden sind und die nicht jammernd, maulend und ihr Schicksal beklagend zum Jagen getragen werden müssen?

    Das sie den Bösewicht schwul machen fand ich nicht so schlimm, aber das er weniger drauf hat als Mr Wint und Mr. Kidd fand ich dann schon schade…

  19. Oliver Lysiak

    Ja – es mag ja sein dass auch Weltzerstörung doof und umständlich und unlogisch ist, aber irgendwie macht das für mich trotzdem mehr her als dieser überkomplizierte Plan nur um Mutti M zu bestrafen und umzubringen – und wer als Bösewicht so niederige Ziele hat, der verliert leider auch insgesamt an Größe. Das ist etwas wie Dr. Evil der “Eine Million Dollar” fordert ;)

  20. Dr.Strangelove

    Casino Royale ist super. Ein Quantum Trost leider scheiße. Beide Filme zu hassen ist absurd. Gerade der Mittelteil in Casino Royale ist großartig.

    Die “Bourne” Einlage am Anfang von Casino Royale fand ich eher lächerlich. Hauptsache Parkour Einlagen, ohne Sinn und Verstand. Für den Einstieg aber okay. Dennoch: Casino Royale schafft eine Stimmung wie kein anderer Bond Film zuvor. Es ist einer der besten, vielleicht DER beste Bond Film in der Reihe.

    Und das auch dank Daniel Craig. Craig verleiht Bond eine Präsenz wo die Darsteller davor nur zynisch, verschmitzt arrogant wirken. Craig ist super.

    Und das Actionszenen weniger hektisch geschnitten werden ist prinzipiell doch super. Halb-Nahe Aufnahmen sind mir auch recht. Ich fand die Kameraarbeit in True Grit super langweilig. (wie auch den ganzen Film)… finde es aber immer besser wenn gerade Actionfilme nüchtern erzählt werden. Mal sehn.

    Mir gefällt die Kritik dennoch sehr. Bin super gespannt auf den Film.

  21. Lloyd

    Hm, da scheiden sich dann wohl die Geschmäcker. Für mich wirkten die letzten Bonds mit Pierce Brosnan letztendlich oft gleich und eben irgendwann egal. Die Überhöhung der Figur war kaum mehr zu toppen. Das Reboot war da eine reine Wohltat.

    Psychologisches Drama würde ich zu Skyfall nicht unbedingt sagen. Eher Agenten-Thriller mit Hintergrund. Es ist ja nicht so, als ob Bond jemals seine raue Schale fallen lassen würde. Oder psychologisch gebrochen wird. Der Charakter Bond bleibt Bond. Man hat nur ein Stück in seiner Vergangenheit geporkelt und stellt sich die Frage nach seinem Antrieb für den Job.

    Mir gefällt der Ansatz sehr. Aber da kommt die Sache mit dem Geschmack wieder. Ich sehe das eher als den roten Faden, der sich durch die Filme, Aufträge und Actionsequenzen zieht, um die ganze Sache auf Dauer nicht langweilig oder gleich werden zu lassen.

    Und wird Bond nicht nur noch mehr zu einem Helden, einem Vorbild, wenn er nicht nur ein leichtfüßiger Weltenretter ist, sondern eine Figur, die mit Anstrengung gewisse Hürden überwinden muss? Mit der Welt und manchmal mit sich selbst zu kämpfen hat?
    (Hier muss ich nochmal Daniel Craig loben, weil er beides glaubhaft vereint.)

    Das alles gibt Skyfall zwar einen ordentlich düsteren Anstrich, aber ich finds gut und gelacht habe ich trotzdem. Außerdem kann man jetzt nicht noch so einen Bond drehen. Dann wiederholt man sich ja auch.

    Von daher, ich weiß, was du meinst – aber einer Filmserie seine Entwicklung zu versagen ist nun auch nicht der richtige Weg – zumindest, solange man einen geilen Film serviert bekommt.

    ———————————————————————
    The Avengers läuft übriegens bei mir genauso oft durch, wie Casino Royale. Und beide nehme ich (in ihrem jeweiligen Genre) gleich ernst.

    Beide sind nachvollziehbar, logisch aufgebaut und mit Liebe zu den Figuren und einem gewissen Tiefgang. Zudem werden großartige Schauwerte geboten (ob jetzt Comic oder Agent) die so nie stattfinden werden.

  22. Lloyd

    Hm, da scheiden sich dann wohl die Geschmäcker. Für mich wirkten die letzten Bonds mit Pierce Brosnan letztendlich oft gleich und eben irgendwann egal. Die Überhöhung der Figur war kaum mehr zu toppen. Das Reboot war da eine reine Wohltat.

    Psychologisches Drama würde ich zu Skyfall nicht unbedingt sagen. Eher Agenten-Thriller mit Hintergrund. Es ist ja nicht so, als ob Bond jemals seine raue Schale fallen lassen würde. Oder psychologisch gebrochen wird. Der Charakter Bond bleibt Bond. Man hat nur ein Stück in seiner Vergangenheit geporkelt und stellt sich die Frage nach seinem Antrieb für den Job.

    Mir gefällt der Ansatz sehr. Aber da kommt die Sache mit dem Geschmack wieder. Ich sehe das eher als den roten Faden, der sich durch die Filme, Aufträge und Actionsequenzen zieht, um die ganze Sache auf Dauer nicht langweilig oder gleich werden zu lassen.

    Und wird Bond nicht nur noch mehr zu einem Helden, einem Vorbild, wenn er nicht nur ein leichtfüßiger Weltenretter ist, sondern eine Figur, die mit Anstrengung gewisse Hürden überwinden muss? Mit der Welt und manchmal mit sich selbst zu kämpfen hat? (Hier muss ich nochmal Daniel Craig loben, weil er beides glaubhaft vereint.)

    Das alles gibt Skyfall zwar einen ordentlich düsteren Anstrich, aber ich finds gut und gelacht habe ich trotzdem. Außerdem kann man jetzt nicht noch so einen Bond drehen. Dann wiederholt man sich ja auch.

    Von daher, ich weiß, was du meinst – aber einer Filmserie seine Entwicklung zu versagen ist nun auch nicht der richtige Weg – zumindest, solange man einen geilen Film serviert bekommt.

    ———————————————————————
    The Avengers läuft übriegens bei mir genauso oft durch, wie Casino Royale. Und beide nehme ich (in ihrem jeweiligen Genre) gleich ernst.

    Beide sind nachvollziehbar, logisch aufgebaut und mit Liebe zu den Figuren und einem gewissen Tiefgang. Zudem werden großartige Schauwerte geboten (ob jetzt Comic oder Agent) die so nie stattfinden werden.

  23. Lloyd

    Hm, da scheiden sich dann wohl die Geschmäcker. Für mich wirkten die letzten Bonds mit Pierce Brosnan letztendlich oft gleich und eben irgendwann egal. Die Überhöhung der Figur war kaum mehr zu toppen. Das Reboot war da eine reine Wohltat.

    Psychologisches Drama würde ich zu Skyfall nicht unbedingt sagen. Eher Agenten-Thriller mit Hintergrund. Es ist ja nicht so, als ob Bond jemals seine raue Schale fallen lassen würde. Oder psychologisch gebrochen wird. Der Charakter Bond bleibt Bond. Man hat nur ein Stück in seiner Vergangenheit geporkelt und stellt sich die Frage nach seinem Antrieb für den Job.

    Mir gefällt der Ansatz sehr. Aber da kommt die Sache mit dem Geschmack wieder. Ich sehe das eher als den roten Faden, der sich durch die Filme, Aufträge und Actionsequenzen zieht, um die ganze Sache auf Dauer nicht langweilig oder gleich werden zu lassen.

    Und wird Bond nicht nur noch mehr zu einem Helden, einem Vorbild, wenn er nicht nur ein leichtfüßiger Weltenretter ist, sondern eine Figur, die mit Anstrengung gewisse Hürden überwinden muss? Mit der Welt und manchmal mit sich selbst zu kämpfen hat? (Hier muss ich nochmal Daniel Craig loben, weil er beides glaubhaft vereint.)

    Das alles gibt Skyfall zwar einen ordentlich düsteren Anstrich, aber ich finds gut und gelacht habe ich trotzdem. Außerdem kann man jetzt nicht noch so einen Bond drehen. Dann wiederholt man sich ja auch.

    Von daher, ich weiß, was du meinst – aber einer Filmserie seine Entwicklung zu versagen ist nun auch nicht der richtige Weg – zumindest, solange man einen geilen Film serviert bekommt.

    ———————————————————————
    The Avengers läuft übriegens bei mir genauso oft durch, wie Casino Royale. Und beide nehme ich (in ihrem jeweiligen Genre) gleich ernst.

    Beide sind nachvollziehbar, logisch aufgebaut und mit Liebe zu den Figuren und einem gewissen Tiefgang. Zudem werden großartige Schauwerte geboten (ob jetzt Comic oder Agent) die so nie stattfinden werden.

  24. Lloyd

    Hm, da scheiden sich dann wohl die Geschmäcker. Für mich wirkten die letzten Bonds mit Pierce Brosnan letztendlich oft gleich und eben irgendwann egal. Die Überhöhung der Figur war kaum mehr zu toppen. Das Reboot war da eine reine Wohltat.

    Psychologisches Drama würde ich zu Skyfall nicht unbedingt sagen. Eher Agenten-Thriller mit Hintergrund. Es ist ja nicht so, als ob Bond jemals seine raue Schale fallen lassen würde. Oder psychologisch gebrochen wird. Der Charakter Bond bleibt Bond. Man hat nur ein Stück in seiner Vergangenheit geporkelt und stellt sich die Frage nach seinem Antrieb für den Job.

    Mir gefällt der Ansatz sehr. Aber da kommt die Sache mit dem Geschmack wieder. Ich sehe das eher als den roten Faden, der sich durch die Filme, Aufträge und Actionsequenzen zieht, um die ganze Sache auf Dauer nicht langweilig oder gleich werden zu lassen.

    Und wird Bond nicht nur noch mehr zu einem Helden, einem Vorbild, wenn er nicht nur ein leichtfüßiger Weltenretter ist, sondern eine Figur, die mit Anstrengung gewisse Hürden überwinden muss? Mit der Welt und manchmal mit sich selbst zu kämpfen hat? (Hier muss ich nochmal Daniel Craig loben, weil er beides glaubhaft vereint.)

    Das alles gibt Skyfall zwar einen ordentlich düsteren Anstrich, aber ich finds gut und gelacht habe ich trotzdem. Außerdem kann man jetzt nicht noch so einen Bond drehen. Dann wiederholt man sich ja auch.

    Von daher, ich weiß, was du meinst – aber einer Filmserie seine Entwicklung zu versagen ist nun auch nicht der richtige Weg – zumindest, solange man einen geilen Film serviert bekommt.

    ———————————————————————
    The Avengers läuft übriegens bei mir genauso oft durch, wie Casino Royale. Und beide nehme ich (in ihrem jeweiligen Genre) gleich ernst.

    Beide sind nachvollziehbar, logisch aufgebaut und mit Liebe zu den Figuren und einem gewissen Tiefgang. Zudem werden großartige Schauwerte geboten (ob jetzt Comic oder Agent) die so nie stattfinden werden.

  25. Lloyd

    Hm, da scheiden sich dann wohl die Geschmäcker. Für mich wirkten die letzten Bonds mit Pierce Brosnan letztendlich oft gleich und eben irgendwann egal. Die Überhöhung der Figur war kaum mehr zu toppen. Das Reboot war da eine reine Wohltat.

    Psychologisches Drama würde ich zu Skyfall nicht unbedingt sagen. Eher Agenten-Thriller mit Hintergrund. Es ist ja nicht so, als ob Bond jemals seine raue Schale fallen lassen würde. Oder psychologisch gebrochen wird. Der Charakter Bond bleibt Bond. Man hat nur ein Stück in seiner Vergangenheit geporkelt und stellt sich die Frage nach seinem Antrieb für den Job.

    Mir gefällt der Ansatz sehr. Aber da kommt die Sache mit dem Geschmack wieder. Ich sehe das eher als den roten Faden, der sich durch die Filme, Aufträge und Actionsequenzen zieht, um die ganze Sache auf Dauer nicht langweilig oder gleich werden zu lassen.

    Und wird Bond nicht nur noch mehr zu einem Helden, einem Vorbild, wenn er nicht nur ein leichtfüßiger Weltenretter ist, sondern eine Figur, die mit Anstrengung gewisse Hürden überwinden muss? Mit der Welt und manchmal mit sich selbst zu kämpfen hat? (Hier muss ich nochmal Daniel Craig loben, weil er beides glaubhaft vereint.)

    Das alles gibt Skyfall zwar einen ordentlich düsteren Anstrich, aber ich finds gut und gelacht habe ich trotzdem. Außerdem kann man jetzt nicht noch so einen Bond drehen. Dann wiederholt man sich ja auch.

    Von daher, ich weiß, was du meinst – aber einer Filmserie seine Entwicklung zu versagen ist nun auch nicht der richtige Weg – zumindest, solange man einen geilen Film serviert bekommt.

    ———————————————————————
    The Avengers läuft übriegens bei mir genauso oft durch, wie Casino Royale. Und beide nehme ich (in ihrem jeweiligen Genre) gleich ernst.

    Beide sind nachvollziehbar, logisch aufgebaut und mit Liebe zu den Figuren und einem gewissen Tiefgang. Zudem werden großartige Schauwerte geboten (ob jetzt Comic oder Agent) die so nie stattfinden werden.

  26. mopps

    batzmann geh doch lieber tom cruise filme kucken…

  27. Oliver Lysiak

    Mopps.. geh doch lieber an Klowänden kommentieren.

  28. Mein Senf

    Batzman, ich lese deine Kritiken wirklich sehr gerne, aber was soll bitte dieser völlig unnötige Spoiler über das Schicksal einer Figur, die vom Vormarketing immerhin als eine der Hauptfiguren promotet wird. So etwas finde ich nicht nur total ärgerlich, sondern schlicht unprofessionel. Echt mal – Du bist doch schon ein großer Junge.

  29. burns

    “Die imdb-Wertung als Argument zu nehmen”: Macht Silvia gerade nicht: “muss
    einen als Kino-Kritiker alles nicht jucken – im Gegenteil!”

    “Pflaumensturz”: Kriegt sie nicht. Ist mit Verve, witzig und sehr süffig geschrieben, weshalb ich beim Lesen genauso bestens unterhalten war wie bei vielen Deiner Kritiken.

    “Wo du Hass gelesen hast weiß ich ebenfalls nicht”. Ich schon: “Im Gegensatz zu Quantum of Solace und Casino Royale hab ich Skyfall nicht gehasst.” Ist einfach ein Wort, das bei Deinen Reviews – angenehmerweise – nicht vorkommt und fällt nunmal auf, wenn ein so stark persönlicher Begriff dann mal vorkommt.

    “Meine Meinung, muss man nicht teilen – aber akzeptieren.” Jeggerl – tut sie doch. Wenn ich Silvia richtig lese, nimmt sie vor allem daran Anstoß, dass Bond nicht der ist, den Du gerne hättest – darauf gründest Du einen Großteil der Schlußargumentation. Fürwahr ist das Kritikerverhalten der unedlen Sorte – nörgeln, weil die eigenen Vorstellungen nicht verfilmnt wurden. Dass sowas mal bemängelt wird, das kriegst DU doch wohl noch gebacken.

    Ich glaube ja eher, Batzman, dass Du von der Silvia-Kritik ein bisschen angepinkelt bist, weil da mal ausnahmsweise jemand an Dir was auszusetzen hat, der gradaus denken und eloquent schreiben kann. Soll ja nicht zu oft vorkommen. ;-) Weitaus aggressivere bis beleidigende, aber doch letztlich erzhohle Kommentare würdigst Du für gewöhnlich ja nicht mal ansatzweise mit einer Antwort…

  30. burns

    Ups – ist ja SilvA. Keine Ahnung, welches Geschlecht ich da gerade verteidigt habe… :-)

  31. silva

    …weiß nicht, was ich dazu sagen soll: das die imdb-wertung dich nicht kümmern muss, hab ich doch geschrieben. von hass steht in meinem text kein wort, in deinem dagegen schon (casino royal und das quantum trost werden von dir aus unerfindlichen gründen BEIDE mit diesem unschönen gefühl bedacht). wenn du filme guckst wie du texte liest, wundert mich nichts mehr. hat aber auch sein gutes: von mir sind in bezug auf dein schaffen keine enttäuschten kommentare mehr zu erwarten.

  32. GTR

    Ich weis nicht was dieser Film mit einem BOND-FILM zu tun hat.
    Habe sogar eine Freikarte gehabt und trotzdem ärgere ich mich über die vergebene Zeit.
    Nach der Pre Title Sequenz hätte ich das Kino auch verlassen können.Denn dann war es nur noch langweilig.
    Ich habe Action vom allerfeinsten erwartet und natürlich auch neue Action, etwas was ich noch nicht gesehen habe.Auch richtig lustige oder extrem coole Scenen gleich null.Zweimal geschmunzelt das wars.Auch ich habe gewartet das der Film irgendwann losgeht, aber Pustekuchen.Nur dumme Schießereien, ganz toll.
    Meine erwartungen waren hoch und sind noch nicht mal zu 10% erfüllt worden.Ich glaube die haben von den 200 Millionen 100 für die Werbung und 90 für die Schauspieler ausgegeben.Die restlichen 10 für Drehbuch,Actionscenen usw.
    Schauspielerisch waren alle Top aber der Film war trotzdem zum einschlafen langweilig.
    Predator,Terminator, stirb langsam usw sind über 20 Jahre älter wahrscheinlich aber 20 mal billiger und trotzdem 100 Mal besser.
    Das ist LEIDER die Wahrheit.

  33. Working-Man

    Er hat leider Recht.

  34. Oliver Lysiak

    “geifernde Schimpf-Kanonade eines betrunkenenen, kulturpessimistischen
    Rentners, der damals nach Goldfinger aufgehört hat ins Kino zu gehen – und sich jetzt darüber auskotz”

    Sorry wenn das nicht wörtlich “Hass” war – ich hatte es einfach so ausgelegt, aber war sicher ganz anders gemeint.

    “Gerade saß ich in einem überfüllten Kinosaal
    und am Ende gab’s ziemlich geschlossen Applaus, auf imdb hat der Film derzeit eine 8,3 und ich glaube, man lehnt sich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man prophezeit, dass er zumindest als einer der Kino-Höhepunkte des Jahres 2012 in Erinnerung bleiben wird”

    Öhm – okay und was ist das, wenn nicht das einbringen der imdb als Pro-Argument? Und Avatar blieb auch damals als Höhepunkt des Kinojahrs in Erinnerung – das ist wie mit Oscargewinnern und sagt mehr über das Kinojahr als über die Güte des Films aus.

    Und ich belasse es nicht bei den eigenen Vorstellungen, sondern ich beklage den Verlust eines Mythos der seltsamerweise überaus erfolgreich über 40 Jahre funktioniert hat (Die another day war der bis dato erfolgreichste Film der Reihe) und den Verlust eines Heldentypus, der immer noch funktionieren könnte, der aber im unnötigen Ansinnen dem Zeitgeist hinterdrein zu laufen einer austauschbareren Figur geopfert wurde, die vielleicht das Franchise am Leben hält aber wenig mehr.

    Und mit dem Argument das keinerlei Maßstäbe an Franchises und Remakes angelegt werden dürfen, kann man jede Kritik wegwischen an Neuverfilmungen wie an Total Recall oder Lucas Star Wars Episoden. Sind bestimmt Superfilme, die nur niemand als solche erkennen konnte. weil man erwartete Star Wars zu bekommen.

  35. Oliver Lysiak

    Hast völlig Recht. Hatte mir extra Spoilertags angewöhnt die letzten Male. Gestern Nacht dann verpennt. Sorry.

  36. Mein Send

    Batzmann, du bist doch schon ein großer Junge, oder? Bitte schenke dir
    beim nächsten Mal Handlungsspoiler, die das Schicksal einer Figur
    vorwegnimmt, die vom Marketing (Trailer, Promo) im Vorfeld immerhin als
    eine der Hauptpersonen verkauft worden ist.

    So etwas ist einfach sehr schlechter Stil.

  37. burns

    Nunja, als Nicht-Batzman fand ich vieles bei Silva einfach nur sehr witzig geschrieben (gerade mit der “Mag-Deine-Reviews”-Prämisse vornedran), dass das bei Dir selbst stärker ankommen kann, habe ich nicht auf der Rechnung gehabt.
    Ganz ehrlich: Deine Kritik an den aktuellen Reboosts und deren “Realismus” und dem düsteren nochmal-und-nochmal-Seelendrama kann ich schon nachvollziehen. Ist Zeichen der Zeit, muss man nicht mögen. Für mich persönlich war Bond bei den letzten Brosnan-Filmen unanschaubar geworden. Nur noch Bluescreen oder CGI, ein Heer an Inspektor-Gadget-Gadgets und Bombastgewitter. Das Franchise hatte sich überlebt. Natürlich war es 40 Jahre erfolgreich und Moore und Connery (in der Reihenfolge) finde ich zum Niederknien. Aber dass das einzige 50 Jahre alte Franchise sich auch ändern muss, fand ich mehr als angemessen. Die ’20er Jahre werden wieder ihren eigenen Bond haben. Aber auch das ist eine so subjektive Meinung, dass sie keinen Hauptkritikpunkt in einer Kritik darstellen sollte, that’s all. In meinen Augen sollte ein Film danach bewertet werden, was er innerhalb seines Genres mit seinen Mitteln erreichen wollte, nicht, dass man selbst einen ganz anderen Film hatte sehen wollen.
    Und mit Avatar und George Lucas argumentiert man einfach nicht. Dann müssen wir jetzt mit Transformers auch noch anfangen, näch.

  38. Markus

    Eigentlich hat Silva in Post eins ja schon alles gesagt: Seltsam unstimmige Kritik – auch für Batzmann-Verhältnisse. Finde zum Beispiel überhaupt nicht, dass die Bösewicht-Motivation läppisch ist und ihn klein macht. Ohne zuviel zu spoilern: Er will Mutter töten, weil sie ihn töten wollte – und das wird extrem machtvoll und plausibel in der Hannibal-Lector-Gedächtnis-Szene im Glaskäfig, die man durchaus gruselig nennen darf. Mir fällt spontan kein Bond-Bösewicht mit einem plausibleren Antrieb ein. Oder wie Herr Mendes gerade in der FAZ gesagt hat: “Weltrettung im Stile von „Ich habe eine Atombombe in meiner Aktentasche“, das hat sich mit Mike Myers und „Austin Powers“ erledigt.”

    Super Film, lasst euch nicht vom Reingehen abhalten – für mich nach Casino Royal und Goldfinger schon jetzt der Beste der Reihe.

  39. Markus

    …und ebenfalls nicht so ganz verständlich für mich: Batzmanns Sehnsucht nach Bond als unverwundbarer Comic-Figur, die man “nicht so ganz ernst nehmen muss” – weil das angeblich früher immer so war. Das hat in der Reihe doch eigentlich nur Roger Moore eingelöst. Connery hat das wirklich dauerhaft extrem Augenzwinkernde doch eigentlich erst nach seiner Pause von Moore übernommen – meiner Meinung nach, weil er aufgrund seines Alters gar nicht anders konnte, wer hätte das auch ernst genommen?! Wenn man sich die alten Sachen ansieht, “Dr. No” etwa, da schwankt Connery genau wie Craig (in Casino “Royal” und “Skyfall”) zwischen extrem hart/zynisch und augenzwinkernd/launig, man denke bei Craig für Letzteres an die Zugfahrt mit Eva Green in Casino oder die Dialoge mit Q in Skyfall – die für mich zum Cleversten Schrägstrich Lustigsten gehören, was die Reihe zu bieten hat. Und abschließend zu der These, dass in “Skyfall” kein Bond-Gefühl aufkommt: Ich wäre an Mendes Stelle echt angepisst, wenn ich so was lesen würde. Über den gesamten Film ist doch spürbar, wie liebevoll und akribisch der sich in der 50jährigen Bond-Geschichte bewegt und ehrfürchtig vor ihr verneigt. (Das macht er zum Beispiel zehnmal besser als “Casino”, der für mich trotzdem aber trotzdem der immer noch einen Tick bessere Film bleibt.) Überhaupt, ist es das, was ich an der Kritik am wenigsten verstehe: Den Machern so eine Egalheit zu unterstellen (lustlose Kamera etc.), wo man doch in jeder Sekunde merkt, mit welcher Liebe das gemacht ist. Egal. Reingehen und selber ein Urteil bilden.

  40. Markus

    Ich verstehe schon, was Silva da meint: Die Batzman-Kritik liest sich, als ginge es hier um einen dritt- bis viertklassigen Agenten-Streifen – quasi einen “Missing in Action”-Aufguss mit Dolph Lundgren als neuem, enttäuschenden Chuck Norris – einem Witz von Film, der auch handwerklich deutlich mehr falsch als richtig macht. Und das kann man – selbst wenn man die Richtung des Films nicht mag – meiner Meinung nach so eben nicht machen, wenn man seinen Job als Kritiker ernst nimmt. “Ich finde den Film als Bond-Film scheiße, aber es ist durchaus State of the Art-Scheiße” – würde man sich als Kommentar ja noch irgendwie gefallen lassen. Dann aber gleich noch die Kamera-Arbeit (meinst du das wirklich ernst?) und die ja nun wirklich durchweg sehr cleveren Dialoge und auch sonst im Grunde alles als mittelmäßig abzuqualifizieren, das geht eben nicht – würde mich interessieren, welche Filme dann bei dir als prima durchgehen? Nolans Batman-Dinger ja schon mal nicht. Bourne scheint dich auch nicht mitgenommen zu haben, hält ja hier eher als Negativ-Beispiel her. Bleiben nur die letzten Brosnan-Bonds – und da muss ich sagen: mein Beileid zu diesem Filmgeschmack, der wird ja heute nur noch sehr selten bedient. Früher war eben alles besser, höhö.

  41. Barry Lyndon

    Manchmal scheint mir, als würdest du, lieber Batzman, absichtlich gegen den Strich bürsten zu wollen. Dass jeglicher Hype dich auf den Tag ruft um lautstark dagegen zu protestieren. Meistens finde ich das etwas überzogen provokativ (aber vielleicht komme ich deswegen immer wieder auf diese Seite zurück), hier muss ich allerdings in vielen Teilen zustimmen. Fangen wir aber kurz da an, wo ich anderer Meinung bin: Berenice Bejo ist eine wunderschöne Frau und Naomi Harris sieht aus wie Bookem Woodbine (googlet ihn, fällt unter die Kategorie “Schauspieler den ich irgendwo schonmal gesehen habe”) mit Locken! Seit Cobie Smulders Auftritten in The Avengers hat es eine einzige Schauspielerin nicht vermocht, die Szene so zu zerstören.

    Ansonsten: Nach den großartigen Kritiken habe ich einiges erwartet und war leider etwas enttäuscht. Insbesondere die Nutzung von schlechter CGI hat einiges für mich kaputt gemacht, der Film hat 200 Mio gekostet und die Effekte (angefangen beim Skorpion) sahen einfach mies aus. Die Rio Bravo-esque Endsequenz war zwar sehr spannend, wurde mir aber zu schnell abgefertigt.
    Als der DB5 ins Bild kam und auch noch Spielzeug hatte, ging mein Herz auf. Als der Wagen zerstört wurde, ging es wieder unten. Meine Güte, wir haben es verstanden: Bond soll demontiert werden jaja.

    Ich glaube die Zeiten von grim n’ gritty sind langsam wieder vorbei, meine Hoffnung bleibt nun dass sich Grant Morrison James Bond annimmt. Der Typ hat Superman wieder interessant gemacht, nicht durch Dekonstruktion sondern durch die Hervorhebung des mythischen – das könnte James auch gut gebrauchen.

  42. TedMosby

    Eine durchweg interessante Meinung/ Kritik zum neuen Bond. Eigentlich hätte ich mir das Lesen auch sparen können, denn die Bewertung von 3/5 Sternen reicht mir schon aus. Wozu soll ich mir dann noch Hasstriaden antun?
    Ein Glück bin ich, auf den Film bezogen, anderer Meinung und hoffe, dass von dieser Machart noch weitere Bond-Filme kommen werden.

  43. Markus

    … und nochwas: zu imdb. mal abgesehen davon, dass man Silvas Text schon sehr oberflächlich lesen muss, um ihm dann zu unterstellen, die Achtkommairgendwas hätten in Bezug auf die Kritik irgendeine Relevanz: Wenn einem irgendwas auf den Keks geht, dann dieses schnöselige Abwinken von selbsternannten Filmkennern in Bezug auf das imdb-Rating. Klar sind die Ergebnisse im einzelnen Banane und “Die Verurteilten” ist nicht der beste Film der Welt. Aber als grober Qualitäts-Maßstab gibt es eben doch erstaunlich viel her, wenn Hunderttausend Leute über etwas abstimmen – und mehr will das Ganze ja auch nicht sein. Zeig mir einen Film, der dort über 8 gelistet ist – und dann, selbst wenn er mir persönlich nichts gibt, nicht doch zumindest handwerklich sehr gut gemacht ist. Dergleichen dürfte, wenn es überhaupt vorkommt, schon die ganz große Ausnahme sein. Und das alte Millionen-Fliegen-Scheißhaufen-Argument zieht da eben gerade nicht: Sonst müssten Michael Bay und Keinohrhasen bei ihren Zuschauerzahlen ja im relevanten Bereich landen – was sie erstaunlicherweise aber eben nicht tun. Aber wer Casino Royal “gehasst” hat, wird das wohl nicht verstehen.

  44. justus_jonas

    Du verwechselst “die Wahrheit” mit “meine Meinung”.

  45. justus_jonas

    Du verwechselst “die Wahrheit” mit “meine Meinung”.

  46. Ken Takel

    Lustig. Da sieht man wieder wie sinnlos das Kommentieren von Filmkritiken ist. Jeder hat seine eigene Meinung. Und da kann man lange dem Gegenüber mangelnde Kompetenz absprechen. Niemand wird seine Meinung ändern.
    Kein Grund gehässig zu werden Leute. Am Ende lieben wir doch alle Filme und deswegen sind wir hier.
    Wobei die Kommentare zu lesen macht auch irgendwie Spaß…

  47. Magnus

    “Und sollte nicht spätestens seit Avengers klar sein, dass die Leute
    durchaus auch mal wieder Helden sehen wollen die Helden sind und die
    nicht jammernd, maulend und ihr Schicksal beklagend zum Jagen getragen
    werden müssen?”

    Ich bin verwirrt. Wir müssen da zwei unterschiedliche Filme gesehen haben. Meinst du den “Avengers”, in dem eine Gruppe von mit Selbstzweifeln und Weltschmerz geplagten Superhelden sich zu einem Team wider Willen zusammenraufen müssen, im Hintergrund gelenkt von einer doch recht zynischen und kalten Geheimorganisation? oder vielleicht doch eher den Avengers mit Uma Thurman und Ralph Fiennes von 1998? Der kommt dem Heldenbild, das du hier beschreibst nämlich um einiges näher. Und verdammt, was war das für ein großartiger Film ;)

  48. SIC

    Tja… Moneypenny ist jetzt die obligatorische Quotenschwarze…

  49. SIC

    Tja… Moneypenny ist jetzt die obligatorische Quotenschwarze…

  50. SIC

    Tja… Moneypenny ist jetzt die obligatorische Quotenschwarze…

  51. delorian2012

    der film hatte 2std den look einer magnum werbung…. übertrieben langweilig und mit James Bond hat der NIX zu tun. Absolut richtig was da oben in der kritik steht. Wer den Film mochte soll doch einfach nur vergleiche zu anderen agenten thrillern machen. Wenn ihr mir da sagt das dieser Bond besser ist dann könnt ihr einen Köpfer auf Beton machen mit eurem Filmgeschmack.

  52. dok

    zum ersten mal habe ich bei einer negativen kritik von batz das gefühl , er hätte keine ordentlichen argumente gefunden und ganz angestrengt welche suchen müssen . und nein , ich habe den film nicht gesehen und bin auch kein grosser fan der neueren bondfilme (also nach t. dalton) . ich finde einfach die argumente für einmal nicht überzeugend .

  53. dok

    zum ersten mal habe ich bei einer negativen kritik von batz das gefühl , er hätte keine ordentlichen argumente gefunden und ganz angestrengt welche suchen müssen . und nein , ich habe den film nicht gesehen und bin auch kein grosser fan der neueren bondfilme (also nach t. dalton) . ich finde einfach die argumente für einmal nicht überzeugend .

  54. dok

    zum ersten mal habe ich bei einer negativen kritik von batz das gefühl , er hätte keine ordentlichen argumente gefunden und ganz angestrengt welche suchen müssen . und nein , ich habe den film nicht gesehen und bin auch kein grosser fan der neueren bondfilme (also nach t. dalton) . ich finde einfach die argumente für einmal nicht überzeugend .

  55. Oliver Lysiak

    Ich hab es nicht als Qualitätskriterium angeführt, sondern dafür das es aus Marketingsicht und aus Publikumssicht keinen zwingendenGrund gab für den Reboot. Hätten sie mit einem anderen Bond wieder einen nach der klassischen Formel gedreht, wäre der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder sehr gut angekommen.

    Der Reboot hatte hauptsächlich zwei Gründe: 1) Anbiedern an den Zeitgeist von JackBauer/JasonBourne und wichtiger: 2) Die neuen Bond-Filme sind billiger zu drehen. Derselbe Aufwand wie zur Brosnan-Zeit würde heute wohl locker 300-400 Mio. kosten so krank wie die Kostenexplosion inzwischen ist. Casino Royale trieb also auch die Erkenntnis an, dass man die Kosten reduzieren kann.

  56. Oliver Lysiak

    Ich hab es nicht als Qualitätskriterium angeführt, sondern dafür das es aus Marketingsicht und aus Publikumssicht keinen zwingendenGrund gab für den Reboot. Hätten sie mit einem anderen Bond wieder einen nach der klassischen Formel gedreht, wäre der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder sehr gut angekommen.

    Der Reboot hatte hauptsächlich zwei Gründe: 1) Anbiedern an den Zeitgeist von JackBauer/JasonBourne und wichtiger: 2) Die neuen Bond-Filme sind billiger zu drehen. Derselbe Aufwand wie zur Brosnan-Zeit würde heute wohl locker 300-400 Mio. kosten so krank wie die Kostenexplosion inzwischen ist. Casino Royale trieb also auch die Erkenntnis an, dass man die Kosten reduzieren kann.

  57. Oliver Lysiak

    Avengers ist bei allem Gezicke und Gezettere der Figuren beste Popcorn-Unterhaltung. Die Figuren haben ihren Ballast – aber es zieht nicht den gesamten Film ins depressive Moll, weil alleine eine Figur wie Tony Stark durch ihren Sarkasmus das ganze nie zur weinerlichen Selbstbespiegelung verkommen lässt. Es ist gut und richtig, das die Figuren keine reinen Abziehbilder sind – aber sie sind dennoch alles klassische Heldenfiguren, die nicht durch Realismus sondern durch mythische Qualitäten überzeugen. Avengers ist Bombast, er ist Rasant, er nimmt sich selbst nicht so verdammt ernst wie Nolan und Mendes das machen.

    Die Einzelfilme der Avengers waren ja absolut durchwachsen, eben weil sie oft nicht die richtige Ballance gefunden haben und zuviel auf großes Drama und zuwenig auf rasante Unterhaltung setzten. Whedon hat es aber geschafft diese Ballance zu finden – und vor allem, man merkt ihm den Spaß an den er dabei hat Superhelden-Stories zu erzählen. Wo Drama wenn es vorkommt eben richtig überdimensionales Pathos ist und kein weinerliches Gejammer wie bei Nolan oder den neuen Bonds.

  58. Oliver Lysiak

    Und das unterscheidet sich jetzt an welcher Stelle genau?

  59. Markus

    Oh Mann. Das fragst du echt? Suchsland sieht einen wirklich guten Film, (was das Ding ja nunmal ist) – aber eben keinen Bond, (was man von mir aus ja so sehen kann). Du siehst keinen Bond UND bist vor lauter Enttäuschung auch gleich nicht mehr in der Lage, die Qualitäten des Films zu würdigen – und tust dann einfach so, als hättest du ein mediokres B-Movie mit Jason Statham als Agent Schlagmichtot gesehen: “ganz okaye Unterhaltung mit einer Handvoll amüsanter Momente”, der für dich wegen der Kamera gar gleich “als Actionfilm nicht funktioniert.” Weitere Beispiele gefällig? Riecht nicht nach “Scope”, kaum (lustige Tautologie) “optische Schauwerte”, die Figuren funktionieren nicht als “dramaturgische Elemente”, “ungelenke Oneliner-Versuche” – man könnte das noch ewig fortsetzen. Is’ echt genau das gleiche wie die Suchsland-Hymne, oder? Liest du hin und wieder mal rein, in den Kram, den du so schreibst – oder fließt der einfach so, ohne Umweg aus den Fingern in die Tastatur?

  60. Markus

    Oh Mann. Das fragst du echt? Suchsland sieht einen wirklich guten Film, (was das Ding ja nunmal ist) – aber eben keinen Bond, (was man von mir aus ja so sehen kann). Du siehst keinen Bond UND bist vor lauter Enttäuschung auch gleich nicht mehr in der Lage, die Qualitäten des Films zu würdigen – und tust dann einfach so, als hättest du ein mediokres B-Movie mit Jason Statham als Agent Schlagmichtot gesehen: “ganz okaye Unterhaltung mit einer Handvoll amüsanter Momente”, der für dich wegen der Kamera gar gleich “als Actionfilm nicht funktioniert.” Weitere Beispiele gefällig? Riecht nicht nach “Scope”, kaum (lustige Tautologie) “optische Schauwerte”, die Figuren funktionieren nicht als “dramaturgische Elemente”, “ungelenke Oneliner-Versuche” – man könnte das noch ewig fortsetzen. Is’ echt genau das gleiche wie die Suchsland-Hymne, oder? Liest du hin und wieder mal rein, in den Kram, den du so schreibst – oder fließt der einfach so, ohne Umweg aus den Fingern in die Tastatur?

  61. Markus

    … nichts gegen Jason Statham by the way.

  62. burns

    Das sind nun Deine zwei Gründe. Ich traue den Playern um Broccoli und Co schon auch soviel Sensus für ihr “Baby” zu, dass sie sich nach “Another day” die berechtigte Frage gestellt haben: Where do we go from here? Mal ehrlich (und da sehe ich gerade und vor allem die Kritiker und Rezensenten hinter mir, Du bist da die Ausnahme, Batzman), Another day hat durchaus irgendwo Spaß gemacht, aber das war doch ein reines CGI-Bluescreen-Effekt-Monster, das gar nicht mehr wusste, wohin mit sich. Dass da ein neuer Weg fürs neue Jahrtausend gefunden werden musste, ja sogar ein Neustart, ist auch künstlerisch konsequent und wirkt gerade auch in der Rückschau nur konsequent und richtig – und übrigens auch sehr sehr mutig. Denn mit Abspringern wie Dir vom Bond-Zug musste gerechnet werden und die Kritik an Royale war ja schon im Vorfeld bereits ein einziger Aufschrei gegen die Änderungen, vor allem auch an Craig. Das Bourne-Argument ist nach diesen Jahren langsam wirklich mal lame geworden und interessiert keinen mehr. Niemand kommt in Gefahr, beide Franchises zu verwechseln oder gegeneinander aufzurechnen.

    Ein weiterer Fingerzeig für eine ästethisch-künstlerische Entscheidung ist ohne Frage die Tatsache, dass Craig – mal abgesehen von seiner latent proletarischen Note – in vielen Hinsichten wieder sehr nah am Roman-Bond ist.
    Ich bin übrigens kein besonderer Bond-Fan oder mit dem Thema intim vertraut. Ich kenn alle, ich liebe die alten, und die Filme machen mir Spaß. Ich gehe also relativ leidenschaftslos an das Thema ran und schreibe hier nur gegen Dich an, Batzman, weil Du hier in meinen Augen zu stark versuchst, Deine Meinung – gegen die neuen Bonds – als Tatsachenfeststellungen zu verkaufen. Ein ehrliches “I mag’s halt nicht” wäre hier hilfreicher.

  63. Harry

    Der Film ist in jeder Minute 100% James Bond! Nach der Casino Royale der zweitbeste Bond aller Zeiten. Ich weiß nicht in was für einer seltsamen Welt du lebst.

  64. Henry Dorsett Case

    Die Kritik von Herrn Batzman mag man mögen oder teilen oder eben nicht. Untern dem Strich frage ich mich, wie er denn einen aktuellen James Bond gerne sehen würde? Welche Locations sind denn heute noch exotisch wie vielleicht Thailand (wars doch, oder?) in “Der Mann mit dem goldenen Colt” oder Afghanistan damals in “Der Hauch des Todes”? Paris, die Karibik, Raumstationen und Sanatorien auf Bergspitzen, das war damals exotisch und ist es vielleicht auch im Rückblick. Schon dieses indische Setting in Octopussy wirkte eher skuril und aus den 30er Jahren und irgendwie Indiana Jones mäßig, als exotisch. Die Welt ist so klein geworden, man kann quasi überall hin und irgendein Dödel hat fürs Fernsehen eine Doku drüber gedreht. Been there, done that. Da wirklich noch unverbrauchte exotische Locations zu finden stell ich mir schwer vor. Welche Story würden wir vor aktuellem Hintergrund aufziehen, welches weltbedrohliche Szenario hätte Bond zu lösen, das nicht schon so oder anders/besser/schlechter nicht nur in Bondfilmen bereits gelöst worden wäre? Also diesmal ein schwuler Computerhacker auf einer geräumten Insel vor der chinesischen Küste mit einem Mutterkomplex, der die U-Bahn entgleisen lässt. Warum nicht? Der Film war diesmal nicht ganz so düster, Bond durfte auch mal einen Witz machen und grinsen, aber es ist ein zutiefst in der Jetztzeit angekommener Bond, keine Überfigur mehr. Auch hier: Warum nicht? Schon Lazenby durfte persönlich getroffen werden und Dalton wurde ebenso durchgeschüttelt, sogar mit Rückgriff auf den Lazenby-Bond. Jeder bisherige Bond war anders als seine Vorgänger und seiner Zeit verhaftet. Ich finde es nicht falsch, einen neuen Weg für Bond zu wählen, da der “alte” heute nur noch in der Retrospektive funktioniert. Lieber einen sehr eigenen Daniel Craig-Bond als einen mittelmäßigen Connery oder Moore-Klon.

  65. Leto

    Ich finde, mit Batzmans Kritik wird hier etwas zu hart ins Gericht gegangen.
    Grundsätzlich teile ich seine (natürlich rein subjektive) Ansicht, dass die Bond-Figur mit dem Verlust der überlebensgrossen Heldenfigur, seiner ironischen Gentleman-Attitüde, der grössenwahnsinnigen Bösewichte, und den unrealistischen, überdrehten Weltrettungs-Szenarien, die den Superagenten quer über den Globus führen, ein Alleinstellungsmerkmal und leider auch an Unterhaltungswert verliert.
    Ich kann andererseits aber auch diejenigen verstehen, die argumentieren, mit dem letzten Brosnan-Film sei einfach der Sättigungsgrad erreicht worden, eine weitere Steigerung der Standardrezeptur sei nicht mehr möglich gewesen, ohne die Franchise endgültig der Lächerlichkeit preiszugeben und auf Austin Powers-Niveau zu bringen.
    Vor allem an dem Argument, dass sich der Reiz “exotischer Locations” im Zeitalter der Globalisierung überlebt hat, ist sicher etwas dran und wenn Bond im letzten Brosnan-Film schon auf Nordkorea und die Antarktis ausweichen “musste” um dem Zuschauer noch eine Örtlichkeit zu bieten, die er vielleicht noch nicht vom letzten Neckermann-Pauschalurlaub kennt, ist das sicher ein Alarmsignal.

    Aber man sollte nicht so tun, als ob diese sich ändernden Schwerpunktsetzungen in der Bond-Reihe etwas grundsätzlich neues wären. Die Anpassungen an den “Zeitgeist” waren stets integraler Bestandteil der Bond-Reihe. So folgte schon auf den überdrehten 66er-Connery-Bond “Man lebt nur zweimal” mit seiner irren Weltraum-Story, der Vulkanfestung und dem Mini-Hubschrauber “Nelly” der im Vergleich dazu eher ernsthafte, dramatische und auch durchaus traurige “Im Geheimdienst Ihrer Majestät” mit Lazenby mit mehr Bemühen um “Realismus” und sogar Romantik. Damals nannte das noch keiner “Reboot”, obwohl es im Prinzip eine vergleichbare Umwälzung darstellte.
    Gleiches geschah 1981 nach dem Star-Wars-inspirierten “Moonraker”(1979) mit Roger Moore. Auch in diesem Fall war eine “Steigerung” des filmischen Grössenwahns aus “Moonraker” und dem Vorgänger “Der Spion der mich liebte”(1977) einfach nicht mehr vorstellbar. Es folgte die (jedenfalls im Vergleich mit Moonraker) wesentlich “kleiner” dimensionierte Agentenstory “In tödlicher Mission” ganz ohne irren Bösewicht und drohendem Weltuntergang.
    Sogar bei Brosnan lassen sich vergleichbare Entwicklungen nachvollziehen – In “Der Morgen stirbt nie” versuchten die Produzenten klar, den Blofeld-artigen Bösewicht-Typus in leicht modernisierter Form mit “Elliot Carver” (Jonathan Pryce) und die “klassische” Bond-verhindert-Weltkrieg-Story wieder aufleben zu lassen (mit mässigem Erfolg), um sie dann im nächsten Film wieder durch eine “persönlichere” Agenten-Story in “Die Welt ist nicht genug” abzulösen.

    Solche Tendenzen gab es also auch schon vorher bei 007 und es besteht kein Grund, anzunehmen, dass die jetzt eingeschlagene Linie den “Endzustand” des Franchise darstellt. Egal, ob man Craig gut findet oder nicht, die nächste Anpassung an den veränderten Zeitgeist – weg vom Depri-Pseudo-Realismus – wird auch Bond vollziehen, dessen bin ich mir sicher. Ich bin auch der Ansicht, dass der Erfolg der “Avengers” schon einen Schritt in diese Richtung signalisiert…

    In diesem Sinne: “James Bond will return…”

  66. Leto

    Ich finde, mit Batzmans Kritik wird hier etwas zu hart ins Gericht gegangen.
    Grundsätzlich teile ich seine (natürlich rein subjektive) Ansicht, dass die Bond-Figur mit dem Verlust der überlebensgrossen Heldenfigur, seiner ironischen Gentleman-Attitüde, der grössenwahnsinnigen Bösewichte, und den unrealistischen, überdrehten Weltrettungs-Szenarien, die den Superagenten quer über den Globus führen, ein Alleinstellungsmerkmal und leider auch an Unterhaltungswert verliert.
    Ich kann andererseits aber auch diejenigen verstehen, die argumentieren, mit dem letzten Brosnan-Film sei einfach der Sättigungsgrad erreicht worden, eine weitere Steigerung der Standardrezeptur sei nicht mehr möglich gewesen, ohne die Franchise endgültig der Lächerlichkeit preiszugeben und auf Austin Powers-Niveau zu bringen.
    Vor allem an dem Argument, dass sich der Reiz “exotischer Locations” im Zeitalter der Globalisierung überlebt hat, ist sicher etwas dran und wenn Bond im letzten Brosnan-Film schon auf Nordkorea und die Antarktis ausweichen “musste” um dem Zuschauer noch eine Örtlichkeit zu bieten, die er vielleicht noch nicht vom letzten Neckermann-Pauschalurlaub kennt, ist das sicher ein Alarmsignal.

    Aber man sollte nicht so tun, als ob diese sich ändernden Schwerpunktsetzungen in der Bond-Reihe etwas grundsätzlich neues wären. Die Anpassungen an den “Zeitgeist” waren stets integraler Bestandteil der Bond-Reihe. So folgte schon auf den überdrehten 66er-Connery-Bond “Man lebt nur zweimal” mit seiner irren Weltraum-Story, der Vulkanfestung und dem Mini-Hubschrauber “Nelly” der im Vergleich dazu eher ernsthafte, dramatische und auch durchaus traurige “Im Geheimdienst Ihrer Majestät” mit Lazenby mit mehr Bemühen um “Realismus” und sogar Romantik. Damals nannte das noch keiner “Reboot”, obwohl es im Prinzip eine vergleichbare Umwälzung darstellte.
    Gleiches geschah 1981 nach dem Star-Wars-inspirierten “Moonraker”(1979) mit Roger Moore. Auch in diesem Fall war eine “Steigerung” des filmischen Grössenwahns aus “Moonraker” und dem Vorgänger “Der Spion der mich liebte”(1977) einfach nicht mehr vorstellbar. Es folgte die (jedenfalls im Vergleich mit Moonraker) wesentlich “kleiner” dimensionierte Agentenstory “In tödlicher Mission” ganz ohne irren Bösewicht und drohendem Weltuntergang.
    Sogar bei Brosnan lassen sich vergleichbare Entwicklungen nachvollziehen – In “Der Morgen stirbt nie” versuchten die Produzenten klar, den Blofeld-artigen Bösewicht-Typus in leicht modernisierter Form mit “Elliot Carver” (Jonathan Pryce) und die “klassische” Bond-verhindert-Weltkrieg-Story wieder aufleben zu lassen (mit mässigem Erfolg), um sie dann im nächsten Film wieder durch eine “persönlichere” Agenten-Story in “Die Welt ist nicht genug” abzulösen.

    Solche Tendenzen gab es also auch schon vorher bei 007 und es besteht kein Grund, anzunehmen, dass die jetzt eingeschlagene Linie den “Endzustand” des Franchise darstellt. Egal, ob man Craig gut findet oder nicht, die nächste Anpassung an den veränderten Zeitgeist – weg vom Depri-Pseudo-Realismus – wird auch Bond vollziehen, dessen bin ich mir sicher. Ich bin auch der Ansicht, dass der Erfolg der “Avengers” schon einen Schritt in diese Richtung signalisiert…

    In diesem Sinne: “James Bond will return…”

  67. Leto

    Ich finde, mit Batzmans Kritik wird hier etwas zu hart ins Gericht gegangen.
    Grundsätzlich teile ich seine (natürlich rein subjektive) Ansicht, dass die Bond-Figur mit dem Verlust der überlebensgrossen Heldenfigur, seiner ironischen Gentleman-Attitüde, der grössenwahnsinnigen Bösewichte, und den unrealistischen, überdrehten Weltrettungs-Szenarien, die den Superagenten quer über den Globus führen, ein Alleinstellungsmerkmal und leider auch an Unterhaltungswert verliert.
    Ich kann andererseits aber auch diejenigen verstehen, die argumentieren, mit dem letzten Brosnan-Film sei einfach der Sättigungsgrad erreicht worden, eine weitere Steigerung der Standardrezeptur sei nicht mehr möglich gewesen, ohne die Franchise endgültig der Lächerlichkeit preiszugeben und auf Austin Powers-Niveau zu bringen.
    Vor allem an dem Argument, dass sich der Reiz “exotischer Locations” im Zeitalter der Globalisierung überlebt hat, ist sicher etwas dran und wenn Bond im letzten Brosnan-Film schon auf Nordkorea und die Antarktis ausweichen “musste” um dem Zuschauer noch eine Örtlichkeit zu bieten, die er vielleicht noch nicht vom letzten Neckermann-Pauschalurlaub kennt, ist das sicher ein Alarmsignal.

    Aber man sollte nicht so tun, als ob diese sich ändernden Schwerpunktsetzungen in der Bond-Reihe etwas grundsätzlich neues wären. Die Anpassungen an den “Zeitgeist” waren stets integraler Bestandteil der Bond-Reihe. So folgte schon auf den überdrehten 66er-Connery-Bond “Man lebt nur zweimal” mit seiner irren Weltraum-Story, der Vulkanfestung und dem Mini-Hubschrauber “Nelly” der im Vergleich dazu eher ernsthafte, dramatische und auch durchaus traurige “Im Geheimdienst Ihrer Majestät” mit Lazenby mit mehr Bemühen um “Realismus” und sogar Romantik. Damals nannte das noch keiner “Reboot”, obwohl es im Prinzip eine vergleichbare Umwälzung darstellte.
    Gleiches geschah 1981 nach dem Star-Wars-inspirierten “Moonraker”(1979) mit Roger Moore. Auch in diesem Fall war eine “Steigerung” des filmischen Grössenwahns aus “Moonraker” und dem Vorgänger “Der Spion der mich liebte”(1977) einfach nicht mehr vorstellbar. Es folgte die (jedenfalls im Vergleich mit Moonraker) wesentlich “kleiner” dimensionierte Agentenstory “In tödlicher Mission” ganz ohne irren Bösewicht und drohendem Weltuntergang.
    Sogar bei Brosnan lassen sich vergleichbare Entwicklungen nachvollziehen – In “Der Morgen stirbt nie” versuchten die Produzenten klar, den Blofeld-artigen Bösewicht-Typus in leicht modernisierter Form mit “Elliot Carver” (Jonathan Pryce) und die “klassische” Bond-verhindert-Weltkrieg-Story wieder aufleben zu lassen (mit mässigem Erfolg), um sie dann im nächsten Film wieder durch eine “persönlichere” Agenten-Story in “Die Welt ist nicht genug” abzulösen.

    Solche Tendenzen gab es also auch schon vorher bei 007 und es besteht kein Grund, anzunehmen, dass die jetzt eingeschlagene Linie den “Endzustand” des Franchise darstellt. Egal, ob man Craig gut findet oder nicht, die nächste Anpassung an den veränderten Zeitgeist – weg vom Depri-Pseudo-Realismus – wird auch Bond vollziehen, dessen bin ich mir sicher. Ich bin auch der Ansicht, dass der Erfolg der “Avengers” schon einen Schritt in diese Richtung signalisiert…

    In diesem Sinne: “James Bond will return…”

  68. hendrikmarseau

    Silva, ich hätte es nicht besser beantworten können!

  69. hans

    Sich gegen Komplexe Charaktere auszusprechen halte ich für ordentlichen Blödsinn. Das hat die neuen Bonds erst attraktiv gemacht. Seine Verletzlichkeit und doch verliert er nie seine Übermenschlichkeit.
    Der neue Bond ist eine Enttäuschung, aber nur wegen dem Jammerlappen von Schurken.
    Wenn die sich endlich mal wieder trauen würden einen Schurken zu schreiben, der ordentlich evil ist und die ganze Welt auslöschen will, dann könnte der nächste Bond endlich der werden, auf den wir alle warten.

  70. Qsson

    Mit Absicht habe ich die Review erst nach meinem gestrigen Kinobesuch gelesen. Gestern war endlich der Tag da und ich bin voller Vorfreude ins Kino gegangen. Heute nun lese ich diese Review bei den 5FF und ich muss sagen: Batzman hat vollkommen recht!

    Bond ist nicht mehr Bond, er ist kein cooler, smarter Agent, der mit seiner Waffe umgehen kann und physische Überlegenheit ausstrahlt. Stattdessen hangelt er sich irgendwie durch und nur in ganz wenigen Bond-Momenten zeigt er, was ihn außergewöhnlich macht. Doch diese kurzen Momente reichen nicht für einen Bondfilm.

    Auch ist die Schwulette, die zwar gut gespielt ist, aber auch nicht mehr kann, kein Bond-Bösewicht. Nichts gegen Mr Kid und seinem Gefährten aus Diamantenfieber, geile Handlanger – aber diese Dampfhammerparallelen zu Nolans “Joker” sind mir zu plump und zu dumm. So ist sein Plan sich von Bond auf der Flucht genau an jener Stelle auf der Leiter “fangen” zu lassen und dann sekundengenau die U-Bahn in den Schacht fallen zu lassen, so unrealistisch, dass nicht mal Nolan (den ich sehr schätze) in seiner COMIC(!)-Verfilmung bemüht hätte.

    Dazu das laue Finale im Hause der Bonds… da will ich die unrealistischen und dummen Teile der Geschichte gar nicht erst anfangen aufzulisten. Zu den “Highlights” gehört das Schwenken der Lampe, um sich doch noch zum Ziel von 006 (oder wem auch immer) zu machen, obwohl noch die Kapelle taghell im Innern durch das niederbrennende Wayne Manner erleuchtet wird… Beim Vorbereiten gefehlt hat mir hier nur noch der A-Team Soundtrack, als man die Bodendielen mit Schrotkugeln präpariert oder aus den Kronleuchten Splitterbomben macht…

    Auch der schlecht animierte Vorspann hat mich gestört – wobei ich das schwache Lied nicht auf Adeles Stimme schieben würde… aber irgendwie ist es einfach nicht rund… eher eines der schlechteren Bondsongs.

    Letztlich kann ich nur festhalten: dem Film fehlt alles was einen Bondfilm auszeichnet: einen überlebensgroßen 007, einen wirklich gefährlichen Gegner, der die Welt (oder wenigstens das Land) in irgendeiner Art bedroht und nicht persönlich Rache sucht, Gadgets, “richtige” Bondgirls, sowie einen fulminanten Showdown.

    Ich bin jetzt doppelt froh, dass die BluRay Box bald eintrudeln wird. Bis dato vertreib ich mir die Zeit mit den DVDs. Gestern hab ich direkt nach dem Kino noch GoldenEye gesehen, damit ich wenigstens einen Bond an dem Abend gesehen hab. Zwar ist der Film schon 17 Jahre alt, aber er zeigt doch erschreckend viele Parallelen und vor allem, wie man es besser machen kann: Ein ex-Doppel-Null Agent, der sich an Bond (statt M) rächen will, aber dennoch auch die Welt durch Cyberterrorismus bedroht… für mich eindeutig der bessere Skyfall, auch wenn der Film natürlich seine Schwächen hat.

  71. Qsson

    Mit Absicht habe ich die Review erst nach meinem gestrigen Kinobesuch gelesen. Gestern war endlich der Tag da und ich bin voller Vorfreude ins Kino gegangen. Heute nun lese ich diese Review bei den 5FF und ich muss sagen: Batzman hat vollkommen recht!

    Bond ist nicht mehr Bond, er ist kein cooler, smarter Agent, der mit seiner Waffe umgehen kann und physische Überlegenheit ausstrahlt. Stattdessen hangelt er sich irgendwie durch und nur in ganz wenigen Bond-Momenten zeigt er, was ihn außergewöhnlich macht. Doch diese kurzen Momente reichen nicht für einen Bondfilm.

    Auch ist die Schwulette, die zwar gut gespielt ist, aber auch nicht mehr kann, kein Bond-Bösewicht. Nichts gegen Mr Kid und seinem Gefährten aus Diamantenfieber, geile Handlanger – aber diese Dampfhammerparallelen zu Nolans “Joker” sind mir zu plump und zu dumm. So ist sein Plan sich von Bond auf der Flucht genau an jener Stelle auf der Leiter “fangen” zu lassen und dann sekundengenau die U-Bahn in den Schacht fallen zu lassen, so unrealistisch, dass nicht mal Nolan (den ich sehr schätze) in seiner COMIC(!)-Verfilmung bemüht hätte.

    Dazu das laue Finale im Hause der Bonds… da will ich die unrealistischen und dummen Teile der Geschichte gar nicht erst anfangen aufzulisten. Zu den “Highlights” gehört das Schwenken der Lampe, um sich doch noch zum Ziel von 006 (oder wem auch immer) zu machen, obwohl noch die Kapelle taghell im Innern durch das niederbrennende Wayne Manner erleuchtet wird… Beim Vorbereiten gefehlt hat mir hier nur noch der A-Team Soundtrack, als man die Bodendielen mit Schrotkugeln präpariert oder aus den Kronleuchten Splitterbomben macht…

    Auch der schlecht animierte Vorspann hat mich gestört – wobei ich das schwache Lied nicht auf Adeles Stimme schieben würde… aber irgendwie ist es einfach nicht rund… eher eines der schlechteren Bondsongs.

    Letztlich kann ich nur festhalten: dem Film fehlt alles was einen Bondfilm auszeichnet: einen überlebensgroßen 007, einen wirklich gefährlichen Gegner, der die Welt (oder wenigstens das Land) in irgendeiner Art bedroht und nicht persönlich Rache sucht, Gadgets, “richtige” Bondgirls, sowie einen fulminanten Showdown.

    Ich bin jetzt doppelt froh, dass die BluRay Box bald eintrudeln wird. Bis dato vertreib ich mir die Zeit mit den DVDs. Gestern hab ich direkt nach dem Kino noch GoldenEye gesehen, damit ich wenigstens einen Bond an dem Abend gesehen hab. Zwar ist der Film schon 17 Jahre alt, aber er zeigt doch erschreckend viele Parallelen und vor allem, wie man es besser machen kann: Ein ex-Doppel-Null Agent, der sich an Bond (statt M) rächen will, aber dennoch auch die Welt durch Cyberterrorismus bedroht… für mich eindeutig der bessere Skyfall, auch wenn der Film natürlich seine Schwächen hat.

  72. arkon

    Endlich eine gute Kritik zu dem Film! Und nicht “der beste Bond alle r Zeiten” geblabel !

  73. Herbert

    ich persönlich finde den film auch nicht toll…wenn nicht BOND drauf stehen würde, würde der film überall schlechter abschneiden….der film hat gute szenen die im trailer auch echt lust auf den film machen…..leider gehen diese in dem ziemlich dummen plott unter……batz wird nur runtergemacht weil er euren 50 jahre alten mythos BOND kritisiert

  74. stb247

    Der Film hat Potential, das er leider völlig verpuffen lässt.

    SPOILER:

    Ich dachte, sie würden M in der Anhörung killen. Das wäre mutig gewesen. Zack, der Javier kommt rein, erschießt sie und ist wieder weg. Und Bond steht da und will sie rächen. Das wäre dann das Finale geworden.

    Stattdesse: M wird gerettet und stirbt am Schluss den Heldentod, während Bond zwar vorher rumballern durfte, aber letztich den (total unterbesetzten) Bardem ganz einfach fertig macht.

    BTW, wo war denn bitte schön mal eine Demonstration von der Asbsoluten Boshaftigkeit von Bardem. Die kleine Französin hatte ja sooo viel Angst vor ihm. Aber das Versprechen, dem nächsten Se7en-Killer bei der Arbeit zuzugucken, wurde dann doch überhaupt nicht eingelöst.

    Also, der Film war ganz gut, aber eben kein richtig guter Bond Film. In sofern stimmer ich hier mit Batzmans Kritik nur zum Teil überein, muss aber sein Urteil unterstützen.

  75. Marco

    Ich kann nicht verstehen, dass es so schwer ist, einem anderen Menschen seine Meinung zuzugestehen. Ich habe ebenfalss nach dem Kinogang den Film rezensiert und habe ihm 6/10 Punkten gegeben.

    Nur weil 98% einen Film gut finden, müssen die restlichen 2% keine ahnungslosen Idioten sein. Vielleicht sind es auch eben die 2%, die etwas tiefer in die Materie eindringen und deswegen halt auch das sehen, was sich unter der glatt polierten, von Werbeetats vergoldeten Oberfläche steckt.

  76. Marco

    Jeder Film ist in seinem Genre zu betrachten!

  77. Binding

    Das Gejammere darüber, dass die Craig-Bonds keine “richtigen” Bond-Filme mehr sind, ist geradezu absurd und beweist wieder mal nur, wie sehr sich Fans zu Dogmen-Wächtern entwickeln können, die wie religiöse Fundamentalisten immer nur am ewig Gleichen festhalten wollen. Ein “richtiger” Bond ist es allein deswegen schon, weil es ein Film des Bond-Produktionsteams um Frau Broccoli ist – Punkt. Ein “falscher” Bond wäre so gesehen zum Beispiel die jüngste “Mission Impossible”-Fortsetzung.

    Ich kann verstehen, dass die alten Bond-Jünger sich seit “Casino Royale” (mit Craig) in gewisser Weise verraten fühlen. Aber der Film war trotzdem top und ein sehr, sehr guter Neuanfang – und zwar in jeglicher Hinsicht. Okay, “Ein Quantum Trost” kann man sich wirklich schenken, aber “Skyfall” ist doch zumindest wieder so gut, dass man sich nicht ärgern muss. Ich gebe dem Ganzen weiterhin eine Chance, denn jetzt ist ein Kapitel abgeschlossen, nach dem Bond nun wieder richtig loslegen kann. Und daher wird der nächste Film umso wichtiger sein.

    Ein Burner ist “Skyfall” tatsächlich nicht geworden, und mich hat dabei auch zuviel an andere Filme erinnert (etwa die Istanbul-Sequenz an “96 Hours 2″ und die Unterwasser-Szenen an die “Bourne”-Filme) oder genervt (die Benutzung der Taschenlampen war oberdämlich, die Mega-Verschlüsselung konnte ja wohl nur eine Falle sein, und in mehreren Szenen warten die Flüchtenden immer zu lange, bis sie dann schließlich tatsächlich in großer Gefahr sind). Aber bis auf einige etwas öde Strecken fühlte ich mich dennoch sehr gut unterhalten. Vor allem wegen Ralph Fiennes und Javier Bardem.

  78. Binding

    Das Gejammere darüber, dass die Craig-Bonds keine “richtigen” Bond-Filme mehr sind, ist geradezu absurd und beweist wieder mal nur, wie sehr sich Fans zu Dogmen-Wächtern entwickeln können, die wie religiöse Fundamentalisten immer nur am ewig Gleichen festhalten wollen. Ein “richtiger” Bond ist es allein deswegen schon, weil es ein Film des Bond-Produktionsteams um Frau Broccoli ist – Punkt. Ein “falscher” Bond wäre so gesehen zum Beispiel die jüngste “Mission Impossible”-Fortsetzung.

    Ich kann verstehen, dass die alten Bond-Jünger sich seit “Casino Royale” (mit Craig) in gewisser Weise verraten fühlen. Aber der Film war trotzdem top und ein sehr, sehr guter Neuanfang – und zwar in jeglicher Hinsicht. Okay, “Ein Quantum Trost” kann man sich wirklich schenken, aber “Skyfall” ist doch zumindest wieder so gut, dass man sich nicht ärgern muss. Ich gebe dem Ganzen weiterhin eine Chance, denn jetzt ist ein Kapitel abgeschlossen, nach dem Bond nun wieder richtig loslegen kann. Und daher wird der nächste Film umso wichtiger sein.

    Ein Burner ist “Skyfall” tatsächlich nicht geworden, und mich hat dabei auch zuviel an andere Filme erinnert (etwa die Istanbul-Sequenz an “96 Hours 2″ und die Unterwasser-Szenen an die “Bourne”-Filme) oder genervt (die Benutzung der Taschenlampen war oberdämlich, die Mega-Verschlüsselung konnte ja wohl nur eine Falle sein, und in mehreren Szenen warten die Flüchtenden immer zu lange, bis sie dann schließlich tatsächlich in großer Gefahr sind). Aber bis auf einige etwas öde Strecken fühlte ich mich dennoch sehr gut unterhalten. Vor allem wegen Ralph Fiennes und Javier Bardem.

  79. Binding

    Das Gejammere darüber, dass die Craig-Bonds keine “richtigen” Bond-Filme mehr sind, ist geradezu absurd und beweist wieder mal nur, wie sehr sich Fans zu Dogmen-Wächtern entwickeln können, die wie religiöse Fundamentalisten immer nur am ewig Gleichen festhalten wollen. Ein “richtiger” Bond ist es allein deswegen schon, weil es ein Film des Bond-Produktionsteams um Frau Broccoli ist – Punkt. Ein “falscher” Bond wäre so gesehen zum Beispiel die jüngste “Mission Impossible”-Fortsetzung.

    Ich kann verstehen, dass die alten Bond-Jünger sich seit “Casino Royale” (mit Craig) in gewisser Weise verraten fühlen. Aber der Film war trotzdem top und ein sehr, sehr guter Neuanfang – und zwar in jeglicher Hinsicht. Okay, “Ein Quantum Trost” kann man sich wirklich schenken, aber “Skyfall” ist doch zumindest wieder so gut, dass man sich nicht ärgern muss. Ich gebe dem Ganzen weiterhin eine Chance, denn jetzt ist ein Kapitel abgeschlossen, nach dem Bond nun wieder richtig loslegen kann. Und daher wird der nächste Film umso wichtiger sein.

    Ein Burner ist “Skyfall” tatsächlich nicht geworden, und mich hat dabei auch zuviel an andere Filme erinnert (etwa die Istanbul-Sequenz an “96 Hours 2″ und die Unterwasser-Szenen an die “Bourne”-Filme) oder genervt (die Benutzung der Taschenlampen war oberdämlich, die Mega-Verschlüsselung konnte ja wohl nur eine Falle sein, und in mehreren Szenen warten die Flüchtenden immer zu lange, bis sie dann schließlich tatsächlich in großer Gefahr sind). Aber bis auf einige etwas öde Strecken fühlte ich mich dennoch sehr gut unterhalten. Vor allem wegen Ralph Fiennes und Javier Bardem.

  80. Andi

    Also ich fand den Bond auch irgendwie Grütze.

    Früher hat Bond mal irgendwie alles erreicht, aber heute ist er total der Loser. Ich habe hier mal zusammen geschrieben, wie ich das sehe (ACHTUNG: MASSIVE SPOILER!)

    James Bond hat sichtbar Mühe, den ersten Bösen zu schnappen.
    Eine Agentin kommt ihm zur Hilfe, trifft aber den Falschen.
    Bond stirbt fast, überlebt aber, taucht unter und wird zum Säufer.
    Irgendwann kommt er zurück, total fertig, schafft den Tauglichkeitstest nicht.
    Bond stellt einen Bösen, kann aber dessen Auftragsmord nicht verhindern.
    Er will noch Informationen von dem Bösen, schafft es aber nicht, ihn so lange am Leben zu lassen.
    Bond kriegt von Q eine neue Waffe, die er aber ziemlich schnell wieder verliert.
    Er wird vom Oberbösen geschnappt, kann entwischen, schafft es aber nicht, seine Helferin zu retten und schnappt den Oberbösen – aber nur, weil dieser sich schnappen lässt.
    Verhilft dem Oberbösen unabsichtlich zur Flucht.
    Kann M fast nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen.
    Sieht keine Möglichkeit außer der Flucht mit M nach Schottland.
    Stirbt dort fast, kann sich aber grad noch retten und schafft erst in letzter Sekunde, den Oberbösen zu töten, nachdem er das Elternhaus und sein altes Auto und auch M verliert.

    Der Oberböse ist auch noch ein ehemaliger Agent, der von M verraten wurde und es nicht mal geschafft hat, sich umzubringen.

  81. o=o=o

    Dieses ewige Daniel-Craig-Geweine ist inzwischen nur noch langweilig.

    Jeder Bond-Darsteller hatte seinen eigenen Stil und es wurde mit jedem Wechsel eine mehr oder weniger neue Herangehensweise probiert. Ohne jetzt den Hipster spielen zu wollen, aber ich schaue mir zwanzig mal lieber George Lazenby oder Timothy Dalton an als Pierce Brosnan.
    Es ist sehr schön zu sehen, dass sich Bond als ernstzunehmende Reihe weiterentwickelt (ohne die Vergangenheit außer Acht zu lassen – wobei das manchmal auch ein bisschen zu offensichtlich/plump war, siehe Moneypenny).
    Und ich musste tatsächlich zwei mal drüberlesen – du hast allen Ernstes “Schwuchtel” geschrieben?!

  82. SuppenkaZper

    Hey, ich muss an dieser Stelle nochmal schnell was offtopic loswerden. Die Anordnung im neuen Kommentarsystem sowohl hier als auch bei Nerdcore, finde ich schrecklich. Wenn man versucht Diskussionen wie hier bei Skyfall zu folgen oder einfach nur die “neusten Kommentare” zu finden, bin ich oft so frustriert das ich mir denke “fuck it” und weg klicke.
    Das tut mir selbst im Herzen weh, da ich die Kommentarsektion eigentlich immer mit großem Interesse verfolgt habe, sie aber nun in Sachen Stringenz durch diese up and downvote youtubeeske Option total abgefucked ist. Sehr sehr schade. Wahrscheinlich geht dieser Kommentar auch unter, außer er wird hochgevotet was bedingt , dass ihn überhaupt jemand findet.

    @ Topic.
    Ich hab die Review von Batzman sehr gerne gelesen, auch wenn ich in den meisten Punkten den Film betreffend, Kontra-Kommentatoren recht gebe. Ich mag den neuen Bond und bin nun, anders als nachdem lahmen Solace, wieder sehr gespannt wo die Reise hingeht.

  83. Michael

    Wow.

    Also ich war gestern mit nem Kumpel in Skyfall und ich muss sagen, dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe.

    Sicherlich gibt´s ein, zwei Szenen, bei denen man schon Fragezeichen im Gesicht hat. Z.b. wie zum Geier er am Leebn geblieben ist nach dem Abschuß. Aber sei´s drum.

    Es waren nette Seitenhiebe auf die alten Bonds da (der alte DB5, die klassische Büroszene mit Moneypenny – leider ohne Hut ;-) )
    Kesse Sprüche gabs zuhauf. “Willkommen in Schottland” Herrlich.
    Die Action solide wie erwartet. Bardem war auch klasse überzogen gespielt. Und man sollte hier echt nicht den Überpsychologen spielen in seiner Kritik und mal versuchen, den Film einfach wirken zu lassen. Und Adele so runterzuputzen finde ich echt schon mehr als gewagt……
    Ich könnte mich jetzt noch mehr auslassen – hab aber keine Lust.
    Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass mir die momentane Art der Darstellung Bonds sehr gut gefällt. EBEN weil er verletzlich ist, eben weil er keine Frauenverschlinger mehr ist, eben weil nicht mehr mit Unmengen an Gadgets rumgeschmissen wird (auch der MI6 spart halt ;-) ), eben weil es nicht mehr zum xten mal um die Weltrettung geht…. eben, eben, eben….
    So wie sich die Welt weiterdreht, entwickeln sich auch Filmstoffe und Typen wie Bond. Wer unbedingt den alten Bond wiederhaben möchte, für den gibts dann eben schöne DVD-Abende mit der Bond-Collection.

    Ich jedenfalls freu mich sehr, dass Mr. Craig für zwei weitere Bond-Streifen unterschrieben hat.

    Punkt, Klappe.

    Es grüßt aus dem schwarzen Wald,
    thorfynn aka Michael

  84. René Walter

    Hi Kazper! Wegen der Comments: Die werden bei Disqus gar nicht hoch und runtergewertet, was allerdings mgl. etwas verwirrend sein könnte, sind die „Threaded Comments“, mit denen man direkt auf einen Kommentar antworten kann und die Antwort dann chronologisch über anderen Comments erscheint (so wie der jetzt hier).

    Das ist aber ziemlich common use im Netz und ist der Übersichtlichkeit imho eher dienlich (weil Diskussionen „am Stück“ gelesen werden können).

  85. SuppenkaZper

    Hm, also bei mir sind diese beiden Kommentare jetzt so weit unten, dass ich die nächsten Comments “nachladen” musste (ohne eure “neuste Kommentare” hätte ich die Antwort auch nicht gefunden).

    Das ist ja mein persönliches Problem mit dem Ganzen, die neusten Kommentare zu finden artet nun in Sucherei aus, anstatt das sie ganz oben oder ganz unten zu sehen sind. Wenn dieses Phänomen aber nur bei mir auftritt, liegt es vielleicht an mir?!

    Keine Ahnung. War ja auch nicht als wilde rumpinkelei gemeint, hab eher gedacht das wäre vielleicht schon mehreren aufgefallen, die dann zustimmend nicken. Ich finde es halt wirklich störend wenn ich nicht einfach auf eine News, Review oder so klicken kann, welche mich interessiert und sofort sehe welche Comments neu sind, ohne alles mit der vagen Zeitangabe (1hour ago, a day ago, 14 days ago) vergleichen zu müssen. Und wie immer als Konsument und “Kunde” gehe ich natürlich erst einmal von einem Fehler auf eurer Seite aus :P.
    Naja auf jede Fall Danke für die Antwort :) lag mir am Herzen das mal zur Sprache zu bringen.

  86. Binding

    Bei mir ist auch alles total durcheinander und wirr. Es soll übrigens auch noch Leute geben, die keine Social-Media-Accounts haben. Für die ist es besonders scheiße, weil die dann immer alle Kommentare wieder checken müssen, wenn sie wissen wollen, was neu dazukam. Wie schön bequem war das hingegen mit den Mail-Benachrichtungen damals!

  87. Biaybaracuss

    Ich habe, als die Szene im schottischen landhaus kam, lachen müssen weil ich genau das selbe dachte. Im Vergleich zu den hightech spielereien für die bond eigentlich bekannt ist war das was die da zusammengebastelt haben, genau wie der eigentliche plan des “superschurken” einfach nur armselig. Nichtmal A-team würdig, hannibal würde die zigarre aus dem mun fallen…

  88. Top

    Die Kritik von Batzman teile ich vollkommen! Der Film Skyfall ist sicher ein intelligenter, vielschichtiger Agentenfilm. Das Prädikat Bond hat er aber leider nicht verdient. Kritiken ist keine objektive Erörterung und darf gern überspitzt sein. Von daher habe ich diese Darstellung besonders gern, als kleines ehrliches Statement zwischen all dem mir unverständlichen und überschwänglichen Beifall für Skyfall gelesen.

  89. Aston Martin

    Lieber Batzmann,

    meine Vorrednerin (also gut: -schreiberin) hat es schon formuliert: Die Interpunktion in deinem Artikel ist saumäßig. Und das stört mich nicht als Pingel; vielmehr führt der Artikel sehr schön vor, das eine korrekte Setzung (und auch Weglassung) von Kommata das Verstehen des Textes durchaus erleichtert.

    Ich gebe dir recht in der Feststellung, daß Daniel Craig als Bond gewöhnungsbedürftig ist. Bei aller unzeitgemäßer Machoattitüde finde ich Sean Connery immer noch ungeschlagen. Craig hat aber immer noch den meisten “Dampf” (unter den Nachfolgern) und eine zeitgemäße Härte, die die Figur durchaus spannend macht.

    Hat irgendeiner von euch die Bild- und Filmzitate entdeckt, die Mendes genüßlich im Film verteilt hat? um am Ende anzufangen: Bond steht auf dem Dach vom MI6 (oder wo immer) und guckt auf das bleiche Londoner Häusermeer wie der “Wanderer über dem Nebelmeer”, die Lichtstimmung beim Kampf draußen vor dem brennenden Skyfall-Haus ist ein Zitat der brennenden Wizenfelder in “In der Glut des Südens” von Terence Malick – und gefühlt gibt es da noch einige mehr. (Ich bruche dringend die DVD, wenn sie denn rauskommt). Kenntnisreiche Informationen zu solchen Themen würden mich denn auch viel mehr interessieren, als personliches Betroffenheitsgeschwurbel.

    Ein Bondfan

  90. Tremor

    Mal wieder eine hervorragende Rezension eines Kritikers, dessen Ansichten zu den Craig-Bonds ich in großem Maße (leider) teile.
    Doch eine Korrektur sei erlaubt:
    Die “hibbelige Handkamera” wird in diesem Film durchaus eingesetzt.
    Überflüssigerweise z. B. in jener Szene, in der Bond M in deren Wohnung aufsucht.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked (required)

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
  • photo from Tumblr

    jurassiraptor:

    fromdirectorstevenspielberg:

    Whoever created this: thank you!!

    Haha! Well done!

    11/27/14

  • photo from Tumblr

    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

  • photo from Tumblr

    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

  • photo from Tumblr

    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

  • photo from Tumblr

    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14