Reviews: Dredd 3D, Cloud Atlas, Argo, Die Qual der Wahl, Inbred (Reviews)

20 Comments

Dredd 3d – GB/USA 2012
★★★★½

Zukunft. Alles Scheisse, Megacities, Kriminalität und Drogen. Beim Einsatz in einem Mega-Wohnblock werden Judge Dredd und seine junge Kollegin von der bösen Gangster-Chefin Ma-Ma isoliert und müssen um ihr Leben kämpfen.

Inmitten der miesen Remakes, Prequels, Sequels und PG13 Blockbustern ohne Eier ist er erfrischend einen so konsequent altmodischen Actioner wie Dredd zu sehen. Die Produktion verkörpert im besten Sinne die Tugenden des 80er Jahre Kinos und fühlt sich an mehr als einer Stelle an, als hätte Paul Verhoevens kleiner Bruder auf dem Regiestuhl gesessen.

Die Story ist schnörkellos und ohne viel Abschweifungen erzählt, konzentriert sich auf das Wesentliche und schafft es dennoch mit wenigen präzisen Skizzen eine in sich glaubhafte Welt zu erschaffen. Und trotz des zweifellos überschaubaren Budgets sind die Schauwerte nicht zu verachten. Gigantische Wolkenkratzer-Welten, psychedelische SlowMo-Drogen-Shootouts und das vielleicht beste 3D dieses Jahres, zusammen mit einem sehr sehr spröden Humor der in wenigen Momenten aufblitzt und einem zwiespältigen Helden der von Karl Urbans Unterkiefer überzeugend gespielt wird.

Die inhaltlichen Parallelen zu “The Raid” die von vielen angemerkt wurden, sind vorhanden, aber bestenfalls oberflächlich – denn optisch hat Dredd mehr Wumms, konzentriert sich mehr auf die Action als auf hibbelige Martial Arts-Wuseleien und versucht nicht auf die Tränendrüse zu drücken, wo es die Figuren nicht hergeben.

Dredd macht verdammt viel Spaß und ist auch wenn er die satirische Bissigkeit der Vorlage nicht erreicht ein Quantensprung zum üblen Stallone-Klamauk. Er präsentiert knallharte Action und ist sich dennoch immer der Ambivalenz dieses Konfliktes bewusst. Er verharmlost weder die Gangster noch glorifiziert er das Konzept der Judges.

Und vor allem: Er nimmt sich bei aller grimmigen Düsternis nie zu ernst, ist sich immer seiner Comicwurzeln bewusst und lässt die Charaktere entsprechend agieren.

Das dieser blutige, böse und überaus unterhaltsame Action-Streifen mit verdientem R-Rating in den USA gefloppt ist, ist extrem schade und lässt nichts gutes Erahnen für zukünftige Projekte die mal wieder etwas mehr Eier beweisen wollen, als dem debilen Kiddypublikum zugemutet werden kann.

Cloud Atlas – Deutschland 2012
★★★★☆

Sechs Stories in sechs unterschiedlichen Zeitebenen erzählen von menschlichen Fehlern, dem Streben nach Freiheit, dem Kampf um Veränderung und der Suche nach Erlösung.

Selbst wenn Cloud Atlas absolut misslungen wäre, würde ich trotz allem die Chuzpe der Macher bewundern einen derart merkwürdigen, schlecht zu verkaufenden und hoffnungslos überambitionierten Film durchzukämpfen. Denn wieviele Indiefilme, selbst solche prominenter Regisseure, schaffen es ein solches Budget und Ensemble zusammenzubringen. Und die gute Nachricht bei alldem ist: Cloud Atlas ist gelungen. Er erzählt sechs Stories von Sklavenzeiten, Anfang des 20 Jhds, die Jetztzeit bis hin zu einer dystopischen Zukunft und liefert trotz allem das ein homogenes Ganzes ab, das eindeutig mehr ist, als die Summe seiner Teile.

Cloud Atlas ist bewundernswert montiert und ich möchte nicht wissen, wieviele Wochen die Wachowski-Geschwister und Tom Tykwer mit ihren Cuttern zusammengesessen haben um genau den richtigen Rhythmus zu finden in dem sie von einer Story zur nächsten wechseln. Auch wenn der erste Akt bisweilen etwas zäh erscheint und viel Exposition beinhaltet beeindruckt es wie leichtfüssig sie es schaffen zu wechseln und immer gerade so lange bei einem Strang bleiben, das man wissen möchte wie es weitergeht. Zusammen mit dem eingängigen Score entfaltet sich tatsächlich nach und nach ein faszinierendes Ganzes, das alleine schon deshalb Spaß macht weil sich die Macher offensichtlich auch der Skurrilität der Casting-Entscheidungen bewusst sind, wenn sie die Schauspieler Rolle, Rasse und Geschlecht wechseln lassen ohne diese Entscheidung zwingend dramaturgisch zu begründen.

Hugo Weaving als Nurse Ratchet-Verschnitt ist dabei ebenso bizarr unterhaltsam wie Tom Hanks als Knacki-Autor mit leichten Selbstbeherrschungsproblemen. Und auch wenn die Transformation selten ganz glückt und gerade die zu Asiaten umgeschminkten Briten etwas befremdliches haben, macht dieser Verfremdungseffekt das Ansehen spannend. Überhaupt machen die Darsteller allesamt den Eindruck Spaß beim Dreh gehabt zu haben, egal wie absurd einzelne Szenarien auch sein mögen.

Was nicht heisst, das Cloud Atlas ein Meisterwerk oder gar ein perfekter Film wäre. Es mag leicht fallen ihn nicht zu mögen und er bietet durchaus einiges an Angriffsfläche. Seien es die platten Off-Monologe die immer mal wieder unangenehm auffallen und für die ganz doofen erklären was man gerade zu denken und fühlen hat oder die insgesamt doch übersichtliche “Tiefe” der einzelnen Stories.
Ja für sich genommen ist keine davon sonderlich originell oder weltbewegend. Das 70er Jahre Segment erinnert an China Syndrome und ähnliche Verschwörungsthriller, die Somni-451-Storyline erinnert an Soylent Green, Westworld und Matrix, die Cloud-Atlas-Sixtett-Story schmeckt nach James Ivory während die Sklaven-Geschichte irgendwo zwischen Amistead und Roots pendelt und die Altersheim-Story wie die Geronten-Version von Einer flog übers Kuckucksnest daherkommt. Richtig eigenständig fühlt sich im Grunde nur die Rahmenhandlung in der Dystopischen Zukunft an, die auch nicht ganz neu ist aber nicht sofort die Erinnerung an andere Filme weckt. Keine der Geschichten ist für sich genommen so ausdifferenziert oder befriedigend wie die Einzelwerke an die sie erinnern – und doch schaffen es diese Klischee-Konzentrate unterschiedlichster Genres als Gesamtwerk mitzureissen. Sie sind nicht alle gleich stark und ob der suizidale Jammerkomponist jetzt wirklich keine andere Wahl hat oder ob die Klon-Zukunft der Somni tatsächlich logisch ist kann natürlich hinterfragt werden.

Was Cloud Atlas trotz seiner Schwächen rettet ist letztlich dass er immer wieder Humor erkennen lässt. Nicht nur in der sehr albernen Altersheim-Episode sondern im ganzen Konzept ist der Wille der Macher spürbar eben kein esoterisch verquastes Mystikgeschwurbel a la “Tree of Life” abzuliefern, das sich selbst so ernst nimmt das jeder Anflug eines Lächelns als Sakrileg wahrgenommen wird. Kein Zweifel, den Machern ist der Film wichtig und sie nehmen ihn und sich ernst – aber nicht so sehr, dass sie dabei vergessen das es eben doch ein Film ist und keine Diplom-Arbeit eines überambitionierten Philosophie-Studenten.

Cloud Atlas macht oft einfach Spaß und überrascht dadurch, dass sich die drei Stunden eben nicht zäh dahinziehen sondern überraschend gut weggucken lassen. Klar es gibt ein paar nervige Momente und Längen und salbaderndes Off-Gequatsche und ob die dystopische Zukunftssprache die klingt als hätte sie sich ein 10jr nach dem Abendbrot ausgedacht jetzt der Weisheit letzter Schuss war, sei mal dahingestellt. Aber trotz allem nervt Cloud Atlas erstaunlich wenig und unterhält oft erstaunlich gut. Erreicht er dabei seine hochgesteckten Ziele? Kapiert man, dass es um die Läuterung einer Seele (die von Tom Hanks) geht die vom miesen Mörder zum mutigen Retter wird? Sind die manchmal etwas holprigen Referenzen von einer Storyline an eine andere smart oder unnötig? Ist Cloud Atlas mehr als eine nette Anthologie?

Für mich lautet die Antwort ja, denn als Gesamtwerk finde ich ihn faszinierend, kurzweilig und schauspielerisch überaus sehenswert und ich werde ihn mir sicher noch ein zweites Mal ansehen. Nicht weil er so wahnsinnig komplex oder seine Botschaften so originell wären, sondern weil er schafft was wenige Filme heutzutage schaffen: Einen in einen eigenen Kosmos zu entführen, der vielleicht etwas cheesy ist, aber gleichzeitig sehr eigensinnig und erinnernswert. Die Summe ist mehr als die Einzelteile, auch wenn nicht alles so verbunden ist, wie die Tagline des Films verspricht.

Argo – USA 2012
★★★★½

1979, Iran. Nach dem Sturz des Schah ist das Klima für Amerikaner mehr als unerfreulich. Sechs Diplomaten die sich in das Privathaus des kanadischen Botschafters flüchten konnten, sind dort gefangen und können nicht ausreisen. Zusammen mit der kanadischen Regierung plant der CIA eine abstrus-Verzweifelte Rettungsaktion. Die Diplomaten sollen als Teil eins Filmteams das im Iran Locationscouting für den Sci-Fi-Film “Argo” betreibt ausser Landes geschmuggelt werden…

Ben Affleck wird richtig gut. In seiner dritten Regiearbeit liefert er locker einen der spannensten Politthriller des Jahres im Gewand eines True-Story-Heist ab. Er macht selbst eine ganze gute Figur als CIA-Extraktions-Spezi Mendez, lässt aber seinen Mitspielern genug Raum ebenfalls zu beeindrucken. Für die brachialeren, humorigen Momente ist der Double-Act John Goodman/Alan Arkin als Hollywood-Gespann perfekt besetzt und die eher unbekannteren Darsteller die die Diplomaten spielen verschwinden überzeugend hinter ihren Figuren. Der realistische Look, die minimalistische Nachstellung der 70er/frühen 80er ist überzeugend und weckt Erinnerungen an die Hochzeit des Politthrillers ohne dabei die unumgänglichen Anklänge an heutige Unruhen in arabischen Ländern zu ignorieren.

Mit Leichtigkeit gelingt es Affleck bei all dem die Ballance zu finden, zwischen Drama und den fraglos skurrilen Momenten dieser wahnwitzigen Rettungsaktion. Wenn er eine Pressekonferenz für den schlockigen Sci-Film Argo gegen echte Nachrichtenbilder montiert, mischt sich bitterer Humor mit echtem Drama. Es wäre leicht gewesen ein überdrehte Farce a la Dr.Strangelove aus der Story zu machen, doch Affleck will alles: Drama, Thriller-Spannung und Humor und zur großen Überraschung schafft es es genau das abzuliefern.

Das die reale Geschichte dabei gerade zum Ende hin extrem zugespitzt wird (selten war eine Passkontrolle so spannend!), das die Rolle des CIA viel größer gemacht und die der Kanadier abgewertet wird, das nicht alles haargenauso gewesen ist, wie es der Film erzählt und für Geschichtsunkundige viele Details fehlen die den Amerika-Hass der Revolutionäre nachvollziehbar machen – diese Vorwürfe muss sich der Film gefallen lassen, auch wenn Affleck gerade zu Beginn versucht die Situation mit ein paar US-Kritischen Momenten einzuordnen. Doch letztlich stehen die Menschen im Mittelpunkt, das Leben der Diplomaten die es zu retten gilt und nicht der politische Diskurs und Affleck inszeniert deren Konflikte und das Misstrauen das die Diplomaten Mendez entgegenbringen meisterlich. Ohne große Action, getragen von der Absurdität des Plans und der rasanten Umsetzung ist Argo einer der Highlights des Jahres, der zeigt wie gut altmodisch, schnörkellos inszenierte Filme doch tatsächlich sein können.

Die Qual der Wahl (The Campaign) – USA 2012
★★★☆☆

Gute Ansätze ersticken in Klamauk in Jay Roachs Politsatire die sich leider mehr in überkandidelten Slapstick-Szenen ergeht, als im Wahljahr dort hinzugehen wo es wirklich wehtut. Was schade ist, denn Galafiankis und Ferrell sind beide sympathisch und zwischendurch blitzen auch immer wieder gelungene Seitenhiebe auf und die Grundidee sich Big Player wie die Koch Bros. vorzunehmen ist auch ehrenwert genug.

Leider sind die Figuren insgesamt zu überzogen, die Vorfälle zu überkandidelt und verlieren damit ihren politischen Biss. So nett die Idee eines Babys ist das versehentlich statt geküsst geschlagen wird, etwas weniger laut und cartoony hätte dem Film gut getan. Denn überraschenderweise schaffen es Galafianakis mit seinem naivem Charme und Ferrell als abgebrühter Profi der sein Gewissen entdeckt durchaus emotionale Momente zu spielen – leider unterstützt die Story und Inszenierung sie dabei nicht und so wirkt Ferrells Wandlung konstruiert und der Film lässt die Chancen den Wahlkampfzirkus wirklich zu analysieren ungenutzt. Was in Recount, Game Change, Wag the Dog oder dem immer noch großartigen Bob Roberts gelang und politisch relevant wurde, bleibt hier trotz gelungener und komischer Momente nur Gehampel von Figuren die nie die Tiefe bekommen, die ihre Darsteller leisten könnten.

Inbred – UK 2011
★★★½☆

Problemjugendliche sollen mit ihren Sozialarbeitern in einem abgelegenen Kaff ein Erlebniswochenende bestreiten. Leider sind die Dorfbewohner inzüchtige Freaks und nicht gerade scharf auf Besucher.

Splatteriger Spaß der fehlende Ideen mit skurrilen Charakteren und extremen Gore-Momenten ausgleicht. Ernst nimmt sich Inbred nie, was auch einen Großteil seines Charmes ausmacht – denn weil alle Figuren extrem unsympathisch sind (vielleicht mal von der Frau des Sozilarbeiters abgesehen), ist es letztlich auch egal wer lebt oder stirbt.

Letztlich ist nur die Inszenierung wichtig, wenn debile Inzüchtler-Dorfbewohner die Stadt-Assis plattmachen. Das ganze wirkt wie eine Mischung aus klassischem Backwood-Horror, einem Schuss Devils Rejects und einem großen Schluck Wicker Man.

Kein Muss, aber spassig genug für einen blutigen Filmabend.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • Matty

    4 1/2 Sterne für Dredd? Sauber, dann freu ich mich noch mehr auf den Kinobesuch kommenden Dienstag. :)

  • Alexander Grabner

    So gute Wertungen bei allen? Ihr wart wohl in Geberlaune

  • http://fuenf-filmfreunde.de/ Oliver Lysiak

    Wo siehst du da ein “ihr”? das sind meine Reviews. Rajko hasst Cloud Atlas…

  • GreyBlack

    Wow, ein sternreicher Beitrag. Viele Filme, die ich sehen muss :)

  • Barry Lyndon

    Er muss auf Drogen sein! Mir gefällt’s! Dredd habe ich bereits gesehen, ein starker, starker Film.

  • Pingback: Cloud Atlas

  • Flinx

    Kann ich bzgl. Argo und Cloud Atlas unterschreiben. Besonders letzerer in ein fazsinierendes Filmexperiment mit supergut aufgelegten Cast (wer aufpasst entdeckt deutsche TV-Stars in kleinen Rollen) und trotz 3 Stunden Länge erstaunlich kurzweilig. Ich einer gerechten Welt gäbe es dafür mind. einen Schnittoscar. Wahrwahr!

  • joone

    Also auf Gamona findet er ihn “zwiespältig” (4/10).

  • Silent Rocco

    Empfand Dredd gerade allenfalls als mittelmäsßig. Der Film wäre doppelt gut, wäre er ohne die Hauptfigur. Nebenfiguren alle ok. Der Rookie sogar richtig toll. Aber Dredd selbst ist lächerlich. Kostüm, Unterkiefer, One-Liner… alles an ihm ist ironiefrei lächerlich. Das einminütige Youtube-Video ist eine von zwei Highlightszenen (die andere ist die Nummer im Kopf). Der Rest passierte und wurde emotionslos durchgeguckt. Detail, aber auch lächerlich: die bulky “Stehmotorräder”. Himmel, wer durfte da designen. Zeitlupe hat sich ab dem 2. Mal abgenutzt angefühlt. Der Soundtrack war nervig austauschbar.

    Insgesamt ok, gut für den Sonntag Nachmittag daheim und ohne 3D. Und The Raid ist um Welten besser. Ich hab jetzt direkt nochmal Lust auf Stallones Version und bin etwas enttäuscht, da ich mir wirklich viel von diesem Film erhofft hab. Insgesamt ein Jahr der Kinoenttäuschungen.

  • Synonym

    Batz basht “Tree of Life” mit dem immergleichen Argument? Check!

  • NCOTB

    Dredd fand ich sehr, sehr öde. Unsympathische Darsteller durch und durch (aber nicht auf ne gute Art und Weise), ziemlich langweilige Actionszenen (die erste Schießerei wiederholt sich praktisch durch den restlichen Film), Spannung kommt so gar nicht auf und “spröden Humor” würde ich das auch nicht gerade nennen, eher so ein bisschen Pseudo-Zynismus. Auch aus dieser an sich guten Idee mit der Zeitlupendroge wurde nichts herausgeholt, was irgendwie im Gedächtnis hängengeblieben wäre.

  • Binding

    Zu “Dredd”: Wenn man ihn als geradlinigen Actionfilm betrachtet, kommt man voll auf seine Kosten. Mehr darf man von ihm aber auch nicht erwarten.

    Zu “Cloud Atlas”: Ich hab’ ihn quasi als buddhistische Action-Version
    von “Tree of Life” empfunden. Die guten Sachen erinnern an “V wie Vendetta”, die
    schlechten an die Ethno- und Esoterik-Kacke aus “Matrix” (2 + 3). Und Hugo Weavings Teufelsfigur, die den “Guten” immer ins Gewissen redet, ist ja wohl auch total daneben. Dass
    Tom Tykwer mitinszeniert hat, habe ich übrigens nicht herausgesehen –
    aber vielleicht hat er ja auch einfach nur (noch) Schlimmeres
    verhindert. Dass manche der Darsteller auch gegengeschlechtliche Rollen spielen, fand ich ganz interessant. Am besten (weil am überraschendsten) war allerdings Hugh Grant als fieser Kannibalen-Krieger.

    Zu “Batzman”: Setzt Deine Komma-Taste manchmal aus? Wenn absatzweise überhaupt keine Kommas mehr gesetzt werden, ist das Lesen recht anstrengend. Bei “Inbred” – den ich übrigens zum Teil sehr fragwürdig finde – habe ich wegen eines fehlenden Kommas zuerst sogar “Splatteriger Spaß der fehlenden Ideen” gelesen. Hab’ Mut, werde zum Strichjungen!

  • Binding

    Zu “Dredd”: Wenn man ihn als geradlinigen Actionfilm betrachtet, kommt man voll auf seine Kosten. Mehr darf man von ihm aber auch nicht erwarten.

    Zu “Cloud Atlas”: Ich hab’ ihn quasi als buddhistische Action-Version
    von “Tree of Life” empfunden. Die guten Sachen erinnern an “V wie Vendetta”, die
    schlechten an die Ethno- und Esoterik-Kacke aus “Matrix” (2 + 3). Und Hugo Weavings Teufelsfigur, die den “Guten” immer ins Gewissen redet, ist ja wohl auch total daneben. Dass
    Tom Tykwer mitinszeniert hat, habe ich übrigens nicht herausgesehen –
    aber vielleicht hat er ja auch einfach nur (noch) Schlimmeres
    verhindert. Dass manche der Darsteller auch gegengeschlechtliche Rollen spielen, fand ich ganz interessant. Am besten (weil am überraschendsten) war allerdings Hugh Grant als fieser Kannibalen-Krieger.

    Zu “Batzman”: Setzt Deine Komma-Taste manchmal aus? Wenn absatzweise überhaupt keine Kommas mehr gesetzt werden, ist das Lesen recht anstrengend. Bei “Inbred” – den ich übrigens zum Teil sehr fragwürdig finde – habe ich wegen eines fehlenden Kommas zuerst sogar “Splatteriger Spaß der fehlenden Ideen” gelesen. Hab’ Mut, werde zum Strichjungen!

  • Binding

    Zu “Dredd”: Wenn man ihn als geradlinigen Actionfilm betrachtet, kommt man voll auf seine Kosten. Mehr darf man von ihm aber auch nicht erwarten.

    Zu “Cloud Atlas”: Ich hab’ ihn quasi als buddhistische Action-Version
    von “Tree of Life” empfunden. Die guten Sachen erinnern an “V wie Vendetta”, die
    schlechten an die Ethno- und Esoterik-Kacke aus “Matrix” (2 + 3). Und Hugo Weavings Teufelsfigur, die den “Guten” immer ins Gewissen redet, ist ja wohl auch total daneben. Dass
    Tom Tykwer mitinszeniert hat, habe ich übrigens nicht herausgesehen –
    aber vielleicht hat er ja auch einfach nur (noch) Schlimmeres
    verhindert. Dass manche der Darsteller auch gegengeschlechtliche Rollen spielen, fand ich ganz interessant. Am besten (weil am überraschendsten) war allerdings Hugh Grant als fieser Kannibalen-Krieger.

    Zu “Batzman”: Setzt Deine Komma-Taste manchmal aus? Wenn absatzweise überhaupt keine Kommas mehr gesetzt werden, ist das Lesen recht anstrengend. Bei “Inbred” – den ich übrigens zum Teil sehr fragwürdig finde – habe ich wegen eines fehlenden Kommas zuerst sogar “Splatteriger Spaß der fehlenden Ideen” gelesen. Hab’ Mut, werde zum Strichjungen!

  • Binding

    Zu “Dredd”: Wenn man ihn als geradlinigen Actionfilm betrachtet, kommt man voll auf seine Kosten. Mehr darf man von ihm aber auch nicht erwarten.

    Zu “Cloud Atlas”: Ich hab’ ihn quasi als buddhistische Action-Version
    von “Tree of Life” empfunden. Die guten Sachen erinnern an “V wie Vendetta”, die
    schlechten an die Ethno- und Esoterik-Kacke aus “Matrix” (2 + 3). Und Hugo Weavings Teufelsfigur, die den “Guten” immer ins Gewissen redet, ist ja wohl auch total daneben. Dass
    Tom Tykwer mitinszeniert hat, habe ich übrigens nicht herausgesehen –
    aber vielleicht hat er ja auch einfach nur (noch) Schlimmeres
    verhindert. Dass manche der Darsteller auch gegengeschlechtliche Rollen spielen, fand ich ganz interessant. Am besten (weil am überraschendsten) war allerdings Hugh Grant als fieser Kannibalen-Krieger.

    Zu “Batzman”: Setzt Deine Komma-Taste manchmal aus? Wenn absatzweise überhaupt keine Kommas mehr gesetzt werden, ist das Lesen recht anstrengend. Bei “Inbred” – den ich übrigens zum Teil sehr fragwürdig finde – habe ich wegen eines fehlenden Kommas zuerst sogar “Splatteriger Spaß der fehlenden Ideen” gelesen. Hab’ Mut, werde zum Strichjungen!

  • Silent Rocco

    Cloud Atlas. Kann man machen. Tut nicht weh. Ein Must-See ist’s aber auch nicht. Steht und fällt mit dem Krampf, ein paar wenige Schauspieler durch alle Ethnizitäten und Geschlechter zu prügeln. Das ist mal überraschend, mal schlicht lächerlich (Koreaner sehen beispielsweise mal aus wie Mister Spock mit Down-Syndrom). Insgesamt: Viel (ganz unterhaltsamer) Lärm um nichts. Für mich immer noch sehenswerter als die Studiogeldverbrennungsbreie Prometheus und The Dark Knight Rises.

  • Silent Rocco

    Cloud Atlas. Kann man machen. Tut nicht weh. Ein Must-See ist’s aber auch nicht. Steht und fällt mit dem Krampf, ein paar wenige Schauspieler durch alle Ethnizitäten und Geschlechter zu prügeln. Das ist mal überraschend, mal schlicht lächerlich (Koreaner sehen beispielsweise mal aus wie Mister Spock mit Down-Syndrom). Insgesamt: Viel (ganz unterhaltsamer) Lärm um nichts. Für mich immer noch sehenswerter als die Studiogeldverbrennungsbreie Prometheus und The Dark Knight Rises.

  • http://www.breier.cc/ Philipp Breier

    Kanns kaum erwarten bis Dredd 3D endlich auf Blu Ray erscheint….

  • jim bob

    Gestern war Argo bei mir dran. Die Review dazu… sehr auf dem Punkt,wie ich finde.Was mich gut abgeholt hat war das insgesamt objektive kulturelle kontrastieren Abend/Morgenland ohne dabei die subjektive Storyline zu schwächen.Mir wurden da regelrechte Parallelluniversen vor Augen geführt,besser noch ins Bewußtsein getragen.Viel besser kann man Mentalitäten nicht transparent machen, noch dazu in einem letztendlich als Unterhaltung angelegtem Film.Insgesamt fand ich Argo in seinem politischen Subtext sehr ausgewogen – bis auf die letzten 5 Minuten.Da brach’s dann doch noch durch ,das “Mia san Mia” Ding.Auch liefert die DVD ein Special ,welches einen dokumentarischen Spot auf die wahre Begebenheiten wirft. Wodann die CIA doch brav abgetätschelt wird.Ist schon ein bißchen schade.Mehr Zurückhaltung in dieser Hinsicht hätte Argo noch mehr authentischen Wumms verliehen.Nichtsdestotrotzdem – Argo gucken.Sehr sehenswert.

  • Max

    Schade….

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

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    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

  • photo from Tumblr

    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14