Der Hobbit – Eine unerwartete Reise (Review)

139 Comments

“Now that the magic has gone
There’s no sense in holding on
Baby now, now that the magic is gone…”

Originaltitel: Hobbit: An Unexpected Journey, The
Herstellungsland: Neuseeland/USA 2012
Regie: Peter Jackson
Buch: Peter Jackson, Phillipa Boyens, Fran Walsh
Darsteller: Martin Freeman, Ian McKellen, Lee Pace, Hugo Weaving, Benedict Cumberbatch, Billy Connolly, Elijah Wood, Cate Blanchett, Christopher Lee, Andy Serkis

★★½☆☆ Batzman (bewertet wird die 48FPS Fassung in 3D)
★★½☆☆ Nilzenburger (bewertet wird die 48FPS Fassung in 3D)
★★★½☆ Renington Steele (bewertet wird die 48FPS Fassung in 3D)

the-hobbit-poster-bilbo

Hobbit Bilbo will nur seine Ruhe haben im Shire, aber Gandalf manipuliert ihn sich als Meisterdieb von Thorin Oakenshields Zwergenbande anheuern zu lassen, die ihre Heimat vom Drachen Smaug zurückerobern wollen.

Ich wollte diesen Film bis zum Schluss lieben. Wirklich. Ich weiß nicht, wie oft ich die anderen Filme der LOTR-Trilogie gesehen habe und wie oft ich im Bonusmaterial versunken bin. Und ich war immer nachsichtig mit den offensichtlichen Schwächen, die die Filme zweifellos haben. Sei es die unspektakuläre Evakuirung Rohans, die unterwältigende Schlacht um Helms Deep oder die endlos quatschenden Bäume. Ja sogar die Gatorade-Geisterwelle und die gefühlten 20 Enden von ROTK waren irgendwie okay. Denn bei allen kleinen Makeln schaffte es Jackson doch (ähnlich wie die Potterfilme) eine epische Geschichte zu erzählen und tatsächlich in eine andere, fantastische Welt zu führen. Eskapismus im besten Sinne zu schaffen. Egal wie doof Tolkiens-Story bei nüchterner Betrachtung ist (jaja es sind drei Filme über Leute die herumlaufen) – es fühlte sich groß und beeindruckend an und immer hielt sich Pathos mit humorvollen Momenten die wage und machte die Figuren bei allem Klischee und aller übermenschlichen Größe nachfühlbar. Die Filme waren eine Erfahrung, die sich so nur im Kino machen ließ. Sie waren zurecht die “neue Trilogie” die eine ganze Generation prägte und eine Flut ikonographischer Bilder im popkulturellen Gedächnis zurückließ. Sie setzten Maßstäbe in dem, was tricktechnische möglich war, und wirkten dennoch nicht wie eine Leistungsschau der Renderindustrie.

Die jetzige Rückkehr nach Mittelerde versagt leider genau dort, wo die alten Filme punkteten. Wo es bei LOTR gewagt wirkte die ausufernde Welt Tolkiens in drei Filmen einfangen zu wollen, ist der Hobbit getretner Quark, dessen einzige Daseinsberechtigung als Trilogie der Druck der Warner-Bosse zu sein scheint, die verzweifelt nach sicheren Hits für die Zukunft suchen, nachdem ihnen mit Potter das lukrativste Franchise der Neuzeit ausgegangen ist. Mag Peter Jackson auch ausführlich beteuern, es seien künstlerische Gründe gewesen und es gäbe ja soviel zu erzählen und nur deswegen wäre der Hobbit ein Dreiteiler geworden: Sein eigener Film straft ihn lügen. Er dauert fast so lange wie The Fellowship, fühlt sich aber an keiner Stelle so geschlossen und episch an. Das Pacing holpert und stockt als habe Jackson drauflosgedreht und sich erst hinterher gefragt, ob das wirklich alles zusammenpasst.

SPOILERS AHEAD

Was natürlich auch daran liegt, dass er ständig zwischen Fanservice und Romantreue hin und hertänzelt und mehr als einmal dabei gewaltig auf den Arsch fällt. Der Hobbit ist ein Kinderbuch, geschrieben, lange bevor die epische Wucht von LOTR Form angenommen hatte. Er ist ein Bildungsroman, eine simple und oft alberne Abenteuergeschichte – die nichtmal Tolkien selbst nachträglich wirklich in Einklang mit der düsteren Ringsuche bringen konnte. Er versuchte es und gab es auf, weil der Versuch den Hobbit ins Mittelerde der Ringbücher zu holen den naiven Charme ruinierte, den dieses Kinderbuch ja durchaus besitzt.

Das Dumme ist: Aus einem 300 Seiten Kinderbuch lässt sich kein Franchise gestalten und es lässt auch nicht unbedingt Fanboyherzen höherschlagen. Deswegen versucht Jackson die Quadratur des Kreises und macht aus der kleinen Story um eine alberne Zwergenbande, die einen Schuppenlurch wegen Eigenbedarfs aus seiner Wohnung werfen, ein pathosgeladenes Drama, das teilweise versucht die flammende Muschi aus Mordor in den Schatten zu stellen. Was. Nicht. Funktioniert. Denn gleichzeitig ist er ja leider an die Story mit den Zwergen und dem Hobbit gebunden und der soll ja auch Genüge getan werden. Was dazu führt, dass weder naiver Spaß noch Pathos funktionieren. Die anfängliche Rückblende mit der Zwergenschlacht zerstört das bißchen Atmosphäre das Bilbos Einleitung erzeugt hat und die folgenden Szenen mit Frodo wirken wie so vieles andere auch als unnötiges, aufgezwungenes Fangoodie, das verzweifelt die Nähe zu LOTR sucht.

Doch die Figuren im Hobbit sind nunmal nicht dieselben wie in LOTR und die Charakterveränderungen sind umso schmerzlicher spürbarer, je mehr Jackson die Nostalgieknöpfe drückt und die alten Filme referenziert. Jedesmal wenn das Fellowship-Thema aufklingt, jedesmal wenn eine Szene als Nachklang auf LOTR nachgestellt wird, wünschte ich mir Jackson würde nicht vergangenem Ruhm nachtrauern, sondern lieber wieder kraftvoll Neues erzählen. Denn der Kleinkinderhumor mit dem Gandalf herumstottert und stolpert, die Zwerge rülpsen, furzen und nerven und sich Trolle wie die Drei Stooges benehmen (inkl. Rotz und Klötenwitze) und Kämpfe statt spannend lächerlichen (und absolut blutleeren) Slapstick bieten, das alles will kein Gefühl von Wichtigkeit und der Gravitas aufkommen lassen die Jackson wieder und wieder beschwört. Dies ist kein Auszug nach Moria, hier steht nicht die Existenz von Mittelerde auf dem Spiel – es sind nur Zwerge, die sich mit einem Drachen raufen wollen. Da helfen keine Flashbacks, da hilft es nicht, dass eine unbedeutender Doktor-Doolittle-Verschnitt, der im Buch kaum ein Nebensatz ist, breit ausgespielt wird und da hilft es vor allem nicht, das ein langweiliger Weißer Ork (der aussieht als wäre er von Axel Schulz gemocapped worden) zum Levelboss hochgejazzed wird, weil es sonst noch weniger Drama gäbe als eh schon.

Denn was dem Film fehlt, ist das Herz. Martin Freeman ist ein toller, sympathischer und erzknuffiger Bilbo und absolut glaubwürdig als junge Version von Ian Holm – doch was nützt es, wenn er absolut nichts zu tun hat und nie die Chance bekommt, dass wir tatsächlich mit ihm mitfühlen, mitleiden und miterleben können. Er ist so passiv, dass man sich über weite Strecken fragt, ob er überhaupt noch mitspielt. Und die anderen Hauptfiguren sind nicht unbedingt besser dran. Gandalf pendelt unentschlossen zwischen mächtigen Zauberer und tappsigem Opa, der außer einem Dauerschmunzeln und genervtem Stirnrunzeln oszilliert. Die Zwerge … machen den Eindruck als würde sich der Film dafür schämen, dass seine Hauptfiguren Zwerge sind, denn die Hälfte der Truppe sieht aus als wäre sie ganz ohne Make-up unterwegs und besonders Thorin Oakenshield ist wohl eher als Sparwasserfassung von Aragorn gedacht, denn als imposanter Zwergenboss. Hatten die Macher Angst, dass sich das Publikum nicht mit nach Zwergen aussehenden Zwergen identifizieren wird? Oder soll möglichst oft an alte Figuren erinnert werden? Das würde erklären, warum Fili und Kili wie die Klone von Merry und Pippin daherkommen – nur ohne je denselben Charme zu entwickeln. Was nicht an den Darstellern liegt, sondern schlicht daran, dass die Zwerge einfach nur als Masse da sind – aber über optische Attribute (der Dicke, der Weise, der Doofe …) keinen Charakter entwickeln dürfen. Was bei fast drei Stunden Laufzeit wirklich tragisch ist, denn wenn schon fast eine Stunde nichts passiert hätte, die Zeit ja wenigstens genutzt werden können gute Charaktere einzuführen. Die Figuren reden, singen, reden, erzählen, singen, reden, reden. So bleiben vermutliche ganz gute Darsteller die reden, ohne was zu sagen und laufen, ohne vorran zu kommen.

Was den Film ganz gut beschreibt: Er tritt dramaturgisch auf der Stelle. Er verbreitetert sich mit Rückblenden und unnötigen, unspannenden Actionszenen (noch ein Warg-Angriff, noch ein paar Rock’em Sock’em-Gesteinsriesen) bis er im letzten Akt dann tatsächlich mal ein paar gute Momente hat und durch eine etwas düsterere Stimmung mal so etwas, wie Spannung aufkommt. Auch wenn letztlich jede Bedrohung durch Gandald Ex Machina gelöst wird und die Goblins alle aussehen wie aus einem Cartoon entkommen (und die Entscheidung dem Goblin-King ein paar Klöten unters Kinn zu rendern zumindest fragwürdig ist) – es gibt stimmungsvolle Szenen in den Misty Mountains. Nach Ewigkeiten die wir in Rivendell die Pflichtcameos vom zum Scherzonkel mutierten Elrond, der flirtenden Galadriel und dem Nörgelopa Saruman ertragen haben (Szenen bei denen die Darsteller im Kopf die Gage und die Minuten zu zählen scheinen, die sie im Film sein müssen, um den Verkauf von Merchendising zu rechtfertigen), Ewigkeiten, die wir Doktor Doolite-Radagast zu Vogelschiss beim schlecht animierten Schlittenfahren zusehen mussten, Ewigkeiten ohne Spaß oder Spannung – stolpert Bilbo endlich in Gollums Höhle. Und die Szene ist wirklich gut. Sie ist nicht umsonst die berühmteste des Buches und hier alleine blitzt mal wieder all das Talent und die Faszination auf, die die LOTR-Filme ausgezeichnet haben. Das Rätselspiel mit Gollum ist verdammt spannend und bedrohlich. Serkis spielt seine Paraderolle grandios (auch wenn ich die frühere Animationsfigur überzeugender fand), Freeman darf endlich mal schauspielen und zum allerersten Mal wirkt eine Bedrohung glaubwürdig und konkret. Und auch wenn dieser Gollum ein anderer ist, als die getriebene Kreatur die wir später kennenlernen – sie funktioniert in sich und beweist, dass auch aus dem Kinderbuch echte Spannung zu holen ist – ohne ständig auf den großen Bruder verweisen zu müssen.

Leider endet das Ganze dann in einem sehr gemischten Finale, das den unausweichlichen Kampf mit dem Levelboss dieses Films unnötig auswalzt und die Wiederholung von Gandalfs Rettungsnummer mit den Fernet-Branca-Adlern – die in Fellowship überraschend war, aber schon in ROTK eher so mittelgut funktionierte – ist auch hier recht unbefriedigend. Vor allem weil das was Bilbos Reise ausmacht, so unbedeutend ist und nicht erlebt wurde, sondern platt ausgesprochen wird. Statt Show don’t Tell lässt Jackson seine Figuren ihre Emotionen überdeutlich aufsagen: “Oh ich habe dich unterschätzt Bilbo das tut mir leid.” – “Oh ihr armen Zwerge, ich kämpfe für euch, weil ihr das Zuhause nicht habt, was ich habe.” Danke. Nächstes mal dann doch gleich eine Schrifttafel einblenden.

Jackson inszeniert das Ende wie das Ende von Fellowship, als ersten Schritt einer weiten, ereignisreichen Reise. Doch es fühlt sich falsch an, unverdient. Zu wenig ist wirklich passiert und statt dem Gefühl unvergessliche Freunde gewonnen zu haben, starke Charaktere, deren weitere Abenteuer zum mitfiebern einladen, bleibt der Eindruck die Figuren kaum besser zu kennen als zum Anfang – und vor allem, sie einfach nicht interessant genug zu finden, um sich zu scheren, ob einer von ihnen das Zeitliche segnet oder nicht.

HFR – Warum 48FPS dem Film den Todesstoss versetzen

Und das sind nur die erzählerischen Probleme des Films. Wer das Pech hat, das Ganze im neuen HFR (High Frame Rate) -Verfahren in 3D zu sehen, der bekommt genau das, was die ersten Kommentare befürchten ließen und was auch viel Verständnis für neue Technologien nicht schönreden kann. Extrem viele Szenen – gerade Halbnah, Nah- und Großaufnahmen sehen aus wie Einspielfilme aus Galileo History. Denn die echten HFR-Aufnahmen lassen das Bild zu 80% des Films genauso billig aussehen, wie man es von Fernsehern kennt, die künstlich eine höhere Bildfrequenz berechnen. Es gibt Ausnahmen und Totalen und Landschaftsaufnahmen leiden nicht so stark darunter, aber sobald ein Schauspieler im Bild ist, verfliegt jeder Zauber, jede Magie. Kulissen sehen nach Kulissen aus und Gandalf leider nur wie ein verkleideter alter Mann mit zuviel Schminke im Gesicht. Die glossige Verfremdung mir, der normale Kinobilder gleichzeitig Künstlichkeit und filmischen Realismus erzeugen und dadurch aus abgefilmten Menschen Figuren machen, weicht einem überscharfem Look, der alles so gnadenlos real ablichtet, wie Blitzbilder, die um 3 Uhr nachts auf Parties genknipst werden, auf denen dann jeder scheissfertig und jeder Ort siffig aussieht. Der Preis der Schärfe und der vermeindlichen flüssigeren Bewegung ist der Verlust des Zaubers. Mag in Kostüme und Bag End dieselbe Mühe geflossen sein wie bei LOTR – unter dem gnadenlosen Auge der HFR-Kamera sieht alles nach Set, nach Kostüm aus. Dazu kommt das selbst mit mehr Frames bei Schwenks das Bild immer noch ruckelt und zusätzlich Bewegungen im Vordergrund einen sehr irritierenden Upspeed-Effekt bekommen, den ein US-Kollege “Benny Hill-Movement” getauft hat.

Es bleibt wohl das Geheimnis Peter Jacksons, warum er einen derartigen Prestigefilm in so unausgereifter Technik präsentiert, die zusätzlich zu allen anderen Problemen dazu führt, dass der Zuschauer, statt tiefer in die Filmwelt gezogen zu werden, sich ständig gemahnt einen Film zu sehen. Einen Film, dessen Effekte teilweise schlechter wirken als in den fast zehn Jahre alten Vorgängern. Feuer ruckelt seltsam, Matchmovefehler stechen mehr ins Auge und die gummiartige Haut der gerenderten Kreaturen verströmt unschönen Digitalgeruch. Dass die 3D-Arbeit zusätzlich nicht wirklich beeindruckt und im Zusammenspiel mit der HFR bisweilen an Funrides im Vergnügungspark erinnert, wie auch generell Kamera und Schnitt bei den Actionszenen ziemlich furchtbar und desorientiertend ist, macht die Immersion nur noch schwerer. Vielleicht hätte Jackson sich statt von James Cameron mal von Ang Lee beraten lassen sollen, denn der hat mit Life of Pi nicht nur die glaubwürdigeren Kreaturen, sondern auch die beeindruckendere 3D-Inszenierung abgeliefert.

HFR mag zukünftig besser werden und es gibt ein paar Szenen in den Misty Mountains die tatsächlich ganz gut aussehen, aber das rechtfertigt nicht dieses Experiment am lebenden Zuschauer, der eine eindeutig nicht ausgereifte Technik vorgesetzt bekommt, bei der sich der Verdacht aufdrängt, dass keiner der Beteiligten wirklich wusste, wie er damit umzugehen hat. Vielleicht werden, wie einige Experten behaupten, noch höhere Framerates den TV-Look verschwinden lassen. Vielleicht werden Kameramänner und Beleuchter dazulernen und herausfinden, wie man mit HFR filmen muss, um Schauspieler und Sets gut aussehen zu lassen und Benny-Hill-Movements zu vermeiden. Bis dahin würde ich allerdings jedem dazu raten sich den Film in 24fps und in 2D anzusehen.

Ist der Hobbit ein Totalausfall. Nein. Alleine, weil immer mal wieder Momente aufblitzen, die zeigen, dass er Potential hat. Ist er eine Enttäuschung und das Ergebnis eines Regisseurs, dem ganz eindeutig Leute fehlen, die ihm Paroli bieten und ihm nicht als Gott auf die Schulter klopfen und versichern, wie genial er ist: eindeutig. Jackson hat schon mit King Kong geschwächelt und mit Lovely Bones eine veritable Gurke hingelegt und langsam wird es Zeit, dass er sich die Kritiken mal wieder anhört, anstatt nur auf die innere Eingebung und Leute wie Cameron, Lucas, Spielberg und Co zu vertrauen. Vielleicht besteht noch die Chance das Steuer herumzureissen und die Folgefilme zu retten – aber dazu gehört Mut zur Straffung, zum einheitlichen Tonfall, Mut auf Schauspieler zu setzen und nicht nur auf Effektgeraffel und falschen Pathos und juvenilen Klamauk. Mut zur Düsternis und echten Gewalt statt des blutleeren Gehackes, das er hier serviert. Mut nicht jede beliebte Figur aus LOTR in einem sinnlosen Cameo zu verheizen. Und Mut einzusehen, dass HFR vielleicht noch nicht reif ist für die große Leinwand.

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr. Ich rasier mir solange mal die Füsse.

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Nilz Review als Video für den Kanal ShortCuts

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Lesenwerte Review von Nico auf Critic.de – mit einigen unschönen Hintergründen zum Hobbit Dispute

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Renington Steele:

Ich hab’ mir den Film gezielt in 48FPS und in 3D angeschaut, auch wenn man beinahe nur Schlimmes davon hörte. Peter Jackson meint, dass das so soll, also schau ich mir den Hobbit auch so an. Zuallererst hatte ich einen „Benny Hill“-Effekt, sämtliche Bewegungen wirkten zu schnell, was zusammen mit der normalen Erzählgeschwindigkeit ziemliche Verwirrung auslöste, aber das verflog nach wenigen Minuten.

Weitaus länger muss man sich an die Optik der Framerate gewöhnen und bis zum Schluss lässt sich der Look einer TV-Sendung im Studio nicht vollständig abschütteln, auch wenn die Bilder hintenraus stimmungsvoller werden und grade dann in HFR ziemlich fantastisch aussehen. Vor allem die Tricks und das CGI sieht hier extrem gut aus. Sobald sich aber ein Darsteller aus Fleisch und Blut ins Bild schleicht, geht sehr viel Atmosphäre verloren, sobald die Bewegungen rasante Kamerafahrten verlangen oder gar Verfolgungsjagten gezeigt werden, wirkt das Geschehen seltsam Miniaturisiert, ein eigenartiger Tilt-Shift-Effekt, und man meint, einem Trickfilm aus Actionfiguren zuzusehen und Slow-Motion wirkt im Zusammenspiel mit der hohen Framerate nahezu surreal.

Letztlich halten sich die Bilder die Wage, grade zu Anfang wirken viele der Aufnahmen extrem billig, nach hintenraus verschlagen einem manche der Bilder im Bruchtal bei den Elben oder im Nebelgebirge die Sprache. Immer wenn das Bild sehr detailreich wird und es visuell sehr viel zu zeigen gibt, kann der Film technisch sehr viel rausholen. In normalen Dialogszenen allerdings stinkt das Bild doch gewaltig, kann man leider nicht anders formulieren.

Weit weniger störend empfand ich Narration und Dramaturgie. Entgegen anderer Kritiken fand ich den Beginn nicht zu lahm und die etwas überdrehte Albernheit der Zwerge hielt sich dann doch so weit in Grenzen, dass der humorige Teil des Films nie wirklich störte und wenn der Film nach dem ersten Drittel merklich an Fahrt aufnimmt und hintenraus dann auch wirklich zum Creature Feature wird, dann taucht man in die Leinwand und ist direkt dabei und zieht mit den Zwergen durch Moria. Die angebliche Langatmigkeit wird wettgemacht durch fantastische, detailreiche und üppige Bilder, in denen märchenhafte Details erzählt werden.

Peter Jacksons liebevolle Zeichnung der Figuren kommt hinzu, der skurrile Radagast etwa, das verschmitzte Spiel zwischen Gandalf und Galadriel, der komplett wunderbare Bilbo und natürlich der grandiose Gollum, ein fantastisch animierter Charakter, wieder fantastisch gespielt von Andy Serkis.

Natürlich entwickelt der Film nicht die Tiefe und auch Schwere eines Herr der Ringe, der Hobbit ist ein Märchen, eine leichte Geschichte mit letztlich einfach gestrickten Charakteren, was Jackson mit epischen Bildern in State of the Art-Technologie kontrastiert. Der Film funktioniert trotz der technisch bedingten Schwächen (die dann aber auch mehr psychologischer Effekt denn tatsächlich „Schuld“ des Films sind) auf weiten Strecken ganz großartig, ist spannend, mitreissend und – was wohl das wichtigste ist – manchmal auch durchaus magisch. Und der letzte Shot lässt einen dann auch ein bisschen jubeln.

Ich kann den Film komplett empfehlen, wenn man auf 3D und Schnickschnack steht, sollte man die HFR-Version austesten, alleine um sich selbst ein Bild vom Bild zu machen. Wenn man nicht so sehr auf Experimente steht, sollte man vielleicht die normale Version vorziehen. Aber ansehen muss man sich den Hobbit definitiv.

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Jet Strajker:

Ich habe über die 48fps-Fassung einen Artikel auf moviepilot geschrieben, in dem ich mich ziemlich entsetzt von der “zukunftsweisenden” Technik zeige.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • Dani

    Ohje, ich schreib hier sonst nie..
    Tut mir leid für dich, dass du nicht mit dem selben euphorischen gefühl aus dem kino gekommen bist wie ich eben. (3D 24fps. Hfr ist am freitag dran) Ich hatte nen augasmus ;) Und ich finde er reiht sich perfekt vor die lotr trilogie ein. 3 teile sind natürlich etwas übertrieben, aber ich sehe es als ein geschenk minutentechnisch mehr von mittelerde sehen zu können. Ich find den film perfekt wie er ist. Punkt. Aus. Man kann auch überanalysieren….gut, das domino-baum-spiel war richtig blöde…aber egal :)
    Aber hey, das wär doch mal ne aufgabe oder? Sprich peter jackson doch selbst mal auf die punkte in deinem letzten absatz an, solltest du ein interview bekommen. Das fänd ich mal richtig interessant!
    Und dolby atmos hätt ich auch interessant gefunden.
    Hach ja… <3 hobbit

  • Marc

    Also meine Frau und ich waren uns einig, das wir einen tollen Film gesehen haben gestern Abend und wir jede einzelne Minute genossen haben. Also ich kann diese Fundamental-Kritik nicht wirklich nachvollziehen

  • Pingback: The Hobbit - Seite 29 - SciFi-Forum

  • Clemens

    Buhuuuu, ich mag ich mag ich mag den Film nicht… klar schon, Batzman polarisiert absichtlich und gerne und haut dann noch besonders extra drauf just for the show… aber ganz ehrlich? schön langsam nervt er mit seinen vorhersehbaren, nach Einheitsgedöns ablaufenden Kritiken. Ach die Story, und huch die Bilder, und das Herz, und früher war ja alles besser und nimm dir mal an dem einen, sensationell überbewerteten Kunstfilmschas ein Beispiel. Schnarch. Stimmt schon, was, ich glaub, Berti Vogts mal sagte: Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: “Nicht mal schwimmen kann er!” Klar, ich muss ja Batzmans aufplusternden, um Geltung buhlende “Texte” nicht lesen… Mach ich auch in Zukunft nicht mehr…

  • kay

    Wenn man dieses Review liest und dann vielleicht sogar das Glück hatte, den Film vorher zu sehen, fragt man sich unweigerlich ob die Arbeit eines Filmkritikers nicht früher oder später zwangsläufig zu Zynismus und Detailbesessenheit führen muss – was ich faszinierend finde.

    Schade nur, wenn ein so unfaires Review die Leser daran hindern sollte, unvoreingenommen einen inhaltlich wie qualitativ interessanten Film geniessen zu können.

    Ich empfehle Herrn Batzman einen längeren und vor allem “filmfreien” Urlaub und wünsche schon mal von Herzen “Gute Erholung!”

  • mightymib

    Nach dem Joe-Cocker Post gestern ging ich auch mit gemischten Gefühlen in die Hobbit-Premiere (2D, 24fps) und war bereit, enttäuscht zu werden. Ich konnte mir aufgrund einiger Kritiken gut vorstellen, das der Film zu kindlich ist, das es wohl Szenen drin haben wird, wo allgemeines Kopfschütteln angesagt ist, kurz, das sich das Gefühl der HDR-Trilogie höchstens vereinzelt einstellt.

    Was bin ich froh, das sich diese Bedenken spätestens nach 10 Minuten Laufzeit in Luft aufgelöst haben. “The Hobbit” war für mich von Anfang bis Ende Fantasykino erster Güte, ohne das LoTR in Sachen Epik übertrumpft wurde, und so soll es auch sein. Noch zwei weitere Filme? Her damit!

  • http://twitter.com/firnwald Baron von Firnwald

    Ich sollte das hier nicht lesen.

  • Oliver

    Der Mann heißt Tolkien mit ‘e’.

  • Sven

    Ich als Fanboy, der neben der Trilogie und dem Hobbit sogar ein Mittelerdelexikon im Regal zu stehen hat, hatte schon beim ersten Erklingen des Auenlandthemas Gänsehaut und die blieb auch bis zum Ende. Ein rundum grandioser und gelungener Film, dessen größtes Makel es ist, dass er erst in einem Jahr fortgesetzt wird.
    Mich schmerzt es immer wieder, solch eine Kritik von jemanden zu lesen, der es offenbar verlernt hat in Filmen etwas Schönes zu erkennen. Und davon bietet der Hobbit so viel. So viele Details aus Tolkiens Werken, dass es vielleicht für Nichtkenner (Batzman?) der Romanvorlage(n) schwierig ist, alles zu verstehen. Der Hobbit ist ein ausgezeichneter Abenteuerfilm und auch gerade deshalb nicht mit dem Herrn der Ringe gleichzusetzen, den immer etwas der Hauch einer BBC-Doku über Mittelerde anhaftete.

  • Lucas

    ZITAT: ” …dass er sich die Kritiken mal wieder anhört anstatt nur auf die innere Eingebung und Leute wie Cameron, Lucas, Spielberg und Co zu vertrauen.”

    hihi! Das sollte der Batzman auch machen – die Kritiken zu seinen Kritiken lesen. Und sich zu Herzen nehmen.

  • svenjo72dpi

    Der Film ist super – wer keinen Bock auf HFR hat dem steht es ja frei den Film in einem anderen Format zu schauen…

  • Sebastian

    Danke für den Text, habe mich gut amüsiert und tendiere noch stärker als vorher dazu, den Film (bzw. die Reihe) ausfallen zu lassen.

    @Kommentatoren: Ein nicht unwichtiger Unterschied zwischen Batz’ Review und euren Kommentaren ist, dass er ausführt, erklärt und begründet, was er nicht gelungen fand, und Beispiele nennt. Ihr schreibt einfach hin, dass ihr den Film hervorragend fandet, und greift Batz persönlich an. Was soll mir das bringen, wenn ich mir eine Meinung über den Film bilden will? Wem habe ich eher Grund zu glauben?

  • Jab

    Hier schreit jemand nach Aufmerksamkeit…

  • http://crackajack.de/ René Walter

    This.

  • Roland D.

    Die mMn beste und atmosphärisch dichteste Filmschlacht ever wird als “unterwältigend” bezeichnet…okay. Reminder an mich: Review nicht allzu ernst nehmen, Geschmäcker können sehr, sehr verschieden sein. ;)

    Aber den 48fps-Absatz hab ich dann zumindest wieder gern gelesen, ich mag’s wenn diese Technik gedisst wird. Es lebe der richtige Kinolook.

  • otto

    Batz widerspricht sich selbst. Einerseits will er, dass der Film nicht auf die HdR Filme verweißt, andererseits empfindet er die Stellen am gelungensten welche am Ende des Films genau in diese Bresche schlagen. . Batz hat den Hobbit nicht gelesen, sonst würde er große Teile des Filmes anders bewerten. Batz weiß nicht wie man Tolki(e)n schreibt. Ich habe schon viele Kritiken gelesen, auch die, welche den Film nicht gut da stehen lassen. Diese Kritik hier ist von allen die schlechteste und widersprüchlichste.

  • EddiBarzou

    bin absolut kein batzman fan und habe den film auch noch nicht gesehen, aber wenn die sache so aussieht wie er sie beschreibt (tvsoap-look und kinderwitze) dann kann ich mir schon vorstellen das einem das gründlich das “eintauchen” in mittelerde versauen kann.
    interessant das ihm gleichzeitig viele kommentare so krass widersprechen. bin sehr gespannt….

  • Franz

    Lächerlicher Film, gestern gesehen und schwer enttäuscht. Radagast saust mit einem Schlitten wie Santa Klaus durch den Wald, und so schlecht geCGId, manno…die actionszenen sind schrott und nach schema F: Bombastsound, zwergentorso in Zeitlupe, Gandalf rettet alles, gähn….stimme der hierigen Kritik in allen teilen zu, ein Film für den man sich in zwei jahren schämt, ihn einmal gut gefunden zu haben….Jackson sucks

  • Olaf

    Wenn ich in einem gastkritik hier lesen, ein Film sei “toll” gewesen, dann weiß ich eigentlich schon Bescheid. Ein Film den die Welt nicht braucht. Schwach inszeniert und jämmerlich in dramaturgischer Hinsicht. Hauptsache schön viele sinnlose Orks gerendert, die alles ins Lächerliche ziehen. Und dieser kleine Ork, der in der Seilbahn lustig herumfährt, würg….Lieber das Buch lesen

  • Mr Creazil

    Eine Frage Batzi: würde der Film ohne HFR einen halben Stern mehr bekommen? Oder wiegen die inhaltlichen Probleme derart schwer?

  • Norman Eschenfelder

    Ihr mögt ja recht haben, aber ich finde das Video unten so unsympathisch und was ich bisher von Batzman gelesen und gesehen habe… ich sollte aufhören eure Kritiken anzuschauen und zu lesen. Ich geb ab sofort einen Dreck drauf, was ihr sagt und werde mehr Spaß im Kino haben.
    Ich bin sicher, der Film sieht geil aus. Putzt mal eure Brillen, die reale Welt ist scharf, gestochen scharf und das Kino-Feeling, das allgemein vermisst wird, entsteht ja ursprünglich nur durch “minderwertige” Technik.
    Dass Peter Jackson sich so angreifbar macht, zeugt von seiner Integrität und warum wird bei Trillionen-Dollar-Filmen immer vorgehalten, dass die Geld einspielen müssen?
    Hätte man das unepisch in einem Neunzigminüter erzählen können? Sicher, aber hätte der Otto-Normal-Kinozuschauer das erwartet und für gut befunden?
    Nein, alle wären enttäuscht gewesen!

  • sisterofdream

    Ich finde keineswegs, dass diese Kritik unfair ist oder dergleichen. Ich habe mir exakt das gleiche wie Batzman gedacht. Das Video hab ich jetzt aber nicht angeschaut.

    Auch die Continuity ließ zu wünschen übrig … es ist Tag, als sie aus der Goblinhöhle kommen, als die Wargs unmittelbar darauf angreifen, ist es Nacht, und als sie von den Adlern geholt werden wieder Tag. Äääähm, ja.

    Auch fand ich den Film wirklich sehr repetitiv. Sie mussten auch wirklich auf jede Klippe, damit die Kamera um sie herumfahren kann, oder? Und jeden Hügel herunterstürmen.

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Yeah right. :) Als wenn auch nur ein Mensch nicht in einen Film geht der ihn interessiert, weil es eine schlechte Kritik gibt. Ich glaube kein Kritiker unterstellt sich selbst einen derartigen Einfluss, wie es Leser tun, die nicht seiner Meinung sind. Kritiker können vielleicht mit positiven Kritiken auf Filme aufmerksam machen die jemand sonst nicht gesehen hätte, aber sie haben fast keinen Einfluss darauf ob Leute in Mainstream-Filme rennen oder nicht.

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Jackson macht keine normalen Junkets mehr. Außer vielleicht wenn er mal wieder einen kleinen Film verkaufen will, in den die Leute nicht von selbst reinrennen ^^

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Genau. Ich will pro Kritik ja auch 12 Euro von jedem Leser haben und deswegen haben die auch ein Anrecht drauf das ich nicht meine Meinung schreibe sondern ihnen nach dem Mund rede: Denn eine gute Kritik ist nur wenn sie “objektiv” ist – also die Meinung desjenigen wiedergibt der sie liest. ^^

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Wow du bist der erste der je diesen Vorwurf gebracht hat. Biste da ganz alleine drauf gekommen?

  • Günzbert

    Batzman hat mir mit dieser Kritik endgültig bewiesen, dass die Filmfreude besser als 4 Filmfreude weiter machen sollten. Jedes mal das Gleiche! Der Film ist großartig, ich sah ihn gestern, ich sehe ihn heute und werde ihn auch Freitag nochmal sehen, dann habe ich 2D, 3D und 3D HFR durch und bislang empfinde ich den Film als mehr als gelungenen Einstieg!

  • Lucas

    Touche!

    Recht haben Sie!

  • Nerzenkäger

    Ich würde sogar sagen, dass gerade diejenigen, die den Hobbit gelesen haben, zwiespältigere Gefühle bei diesem Film haben dürften. Ich habe den Hobbit seit meinen Jugendtagen etwa drei mal gelesen, einmal extra vor ein paar Wochen noch um mein Hobbitwissen für den Film aufzufrischen. Hätte man aus dem Hobbit zwei Filme machen können? Absolut! Aber drei? Das größte Problem des Films–und ich habe ihn dabei dennoch in hohem Maße genossen–ist sicherlich wie fragmentiert er doch wirkt. Während das Buch eine in weiten Teilen sehr lineare und dadurch flüssige Geschichte erzählt, wird in dem Film durch die unzähligen Bonusszenen und interpretierten Nebenhandlungsstränge ständig der Fokus weg von der eigtl. Handlung genommen, nur um der langen Laufzeit mehr Gehalt zu geben. Ich frage mich dabei dann oft, ob weniger Mittelerde-kundige Zuseher überhaupt mitbekommen was gerade passiert. Radagast ist reiner Fanservice (dabei aber dann doch etwas zu over-the-top) und doch fügt er der Story wenig bei, denn der Film versäumt es für den Unkundigen den Link zu den großen Adlern zu schaffen, die immerhin seine mächtigere Seite gezeigt hätten. So wirkt er wie ein bekloppter Eremit. Durch diese Fragmentierung leidet letztlich auch der Erzählrhythmus: der Hobbit ist im Großen und Ganzen eine leichtgängige Abenteuergeschichte, der an vielen Stellen sehr fluffig-witzig ist, was sie im Film sehr großzügig aufgegriffen haben, aber was ständig durch die finsteren/epischen Rückblenden und Nebenschauplätze unterbrochen wird. Dadurch weiß man letztlich nie so recht, was der Film jetzt sein möchte. Bei der Hälfte des Films setzte bei uns die Pause ein nach der sich der Film meiner Meinung nach gewaltig steigern konnte und mich umso mehr auf die Fortsetzung hoffen lies, die, wie Hobbitleser sicher wissen, noch so einiges in petto hat!

  • born

    ich fand den film auch absolut klasse. das was oben in dem review durchgekaut wird würde ich zusammenfassen mit “etwas langsamer als lotr, mehr humor aber wenn es drauf ankommt ernst genug, so das es kein kinderfilm ist”. Geschichtstränge die im Buch nur Erwähnung fanden wurden ausgebaut, andere Szenen umgebaut. trotzdem hab ich oftmals gedacht “ha, stimmt das erinnere ich genau!” ich empfehle allen die teilweise schlechten Kritiken mitzunehmen um dann positiv überrascht zu werden, so ging es mir :)

    3d fand ich super, ich hab den film allerdings entspannt in 24bps gesehen und auf englisch, in unserem wohl leider bald schliessenden Streits Kino.

    Hobbit ist auch nicht Phantom Menace…. Phantom Menace ist schlecht und wird von einigen gutgeredet (paradoxerweise gehör ich als Starwarsfan immer wieder dazu…. der muss mir doch gefallen), der Hobbit ist ein superschöner Fantasyfilm der von manch einen schlecht geredet wird. quasi das Gegenteil.

    Nils will ich natürlich auch nicht seiner Meinung berauben, am Ende bleibt es Geschmackssache und 48bps kann ich nicht kommentieren. Meine 4 Kumpels und all die die nach dem Film draussen am rauchen waren, waren aber soweit begeistert. Wir wurden gut unterhalten :)

  • Tiiu

    Ich bin schon oft nicht ins Kino gegangen, weil die Kritiken schlecht waren. Wenn das Interesse am Thema groß war, habe ich den Film dann zwar auf DVD nachgeholt, aber ich denke doch dass Kritiken sehr viel ausmachen. Natürlich sollte man sich einen Überblick verschaffen und unterschiedliche Blickwinkel sind gut und wichtig. Daher werde ich mir auch trotz dieses Reviews den Hobbit ansehen. Dennoch: Gute Kritiker sind wichtig und man sollte den Einfluss nicht unterschätzen!

  • Pingback: zeugs am donnerstag « blubberfisch

  • OTR

    Wer als Schreiberling so viele Rechtschreib- und Grammatikfehler macht, ist spätestens dann nicht mehr ernst zu nehmen, wenn er einem Filmemacher handwerkliche Fehler ankreidet.
    Ob sich Jackson beim Hobbit Mühe gegeben hat? Vielleicht.
    Batzman beim Schreiben des Textes jedenfalls nicht. Hauptsache, man hat was rausgerotzt.

  • Kay

    Guter Einwand. Ich denke auch man kann Kritiker nicht verantwortlich machen, ob jemand in ein Film geht oder ihn zumindest geniesst. Aber Tatsache ist, dass viele Personen Glitches erst dann bemerken, wenn man sie mit der Nase drauf stösst und da hast Du schon eine beeindruckende Palette vorgelegt. Wie Du selbst bemerkst, kann man sich Dinge durchaus schönreden – aber auch das Gegenteil ist der Fall.

  • Christian Eckhardt

    Ich war gestern abend im Kino und habe mir die HFR 3D Fassung gegeben und ich war von der Optik mehr als geplättet und zwar im positiven Sinn. Die Bildqualität hat mir wirklich die Schuhe ausgezogen, knackenscharf, brilliant und wahnsinnig detailreich. Der immer wieder verschriene Soaplook hat mich überhaupt gar nicht gestört. Klar bei den Schwenks ruckelt es immer noch und die verschiedenen 3D ebenen flimmern manchmal leicht, aber das liegt zum großen Teil nunmal an der 3D und an der Beamertechnik. Bewegungsdarstellung ist leider immer noch nicht flüssig. Trotzdem empfand ich die 3h 3D Film mit Brille vielfach angenehmer als bei “normal gedrehten” Filmen.
    Klar es sieht anders aus als gewohnt, aber ich habe mich nach sehr sehr kurzer Zeit komplett auf den look eingestellt und bin immer noch sabbernd begeistert welche visuelle Wucht der Film hatte. Mir haben im Gegensatz zu Batzman die CGI Effekte wirklich gut gefallen, die teils enorm großen 3D Sets waren unfassbar aufwendig und detailiert.
    Der Film an sich hat hier und da seine Längen und auch seine Schwächen, gerade die erwähnte leichte Zerfahrenheit und kurze anschneiden und einbringen von nebenplots, aber insgesamt hat er mir und meiner Freundin sehr gut gefallen. Es war ein bombastischer Kinoabend, ein guter Einstieg in die noch kommenden 2 Teile. Für mich wird das warten mehr oder weniger eine Qual, aber ich freue mich wie Bolle auf nächstes Jahr Weihnachten.

  • GingerSnaps

    Danke für diese ehrliche Rezension. Unsere Gruppe hat im Auto auf dem Weg nach Hause einige Dinge beinahe wortwörtlich genauso formuliert. Es tut gut, auch mal eine ganz andere Sicht als das ewige Gejubel zu lesen.

  • this face!

    Nachdem ich diese Kritik gelesen hatte, war ich nicht mehr so interessiert so schnell wie möglich in das Kino zu kommen. Dann habe ich mir das youtube Video am ende angeschaut und die ruhigen Szenen und das “Musical” gesehen. Ich habe immer noch Gänsehaut und musste diesen Text hier schreiben. Kommt das im Kino nicht so rüber? Ich bin verwirrt.

  • Dr.Strangelove

    Haha. Ich liebe die Reviews. Beide. Mit Zynismus haben die Reviews nichts zu tun. Ich finde es wird sehr gut erklärt warum der Hobbit eben nicht so gut wie Herr der Ringe funktioniert. Und ein großes Problem liegt eben an dem Buch selbst. Oder eben daran das es sich um ein Kinderbuch, Märhenfilm, Abenteuerreise, Fantasysage handelt. Wie Harry Potter gibt es eben Zaubere, Feen. Man muss von A nach B wandern. Und Kämpfe bestreiten. Es ist für die Masse.

    Tiefgang kann man im Autorenkino finden. Bei Hobbit und Co. besteht der Tiefgang darin zu zeigen wie wichtig Freundschaft ist. Oder man verliebt sich. Oder ein Gnom will mit einer List einen Ring stehlen. Das läuft bei fast allen Comic Verfilmungen so ab. (Vaterfigur ist natürlich auch immer wichtig (Ob nun Spiderman oder Star Wars)

    Zynisch wäre es darüber zu meckern.

    Aber das tun die Reviews nicht. Es scheint zu wenig Handlung zu geben. Und es wird zu viel geredet. Ist doch gut zu wissen. Ich fand das blah blah in Herr der Ringe schon zu anstrengend.

    Ich habe von all den “Herr der Ringe” teilen immer nur Ausschnitte gesehen weil mich entweder die Gespräche genervt haben, das herumlaufen, oder die Kämpfe. ABER… die Filme scheinen eben aus nichts anderem zu bestehen. Rumlaufen, reden, Kämpfen. Und dazwischen tauchen eben Themen wie Freundschaft, etc… auf.

    Wahrscheinlich bietet “Die Unendliche Geschichte” mehr Unterhaltung, Spannung und auch Tiefe. Und dabei mag ich diesen Film nicht mal. Und auch das klingt zynisch. Vielleicht ist es aber auch einfach die Wahrheit.

    Und was über die Technik geschrieben wird finde ich einfach super. Würde das ja schon gerne mal sehen. Ist es wirklich so krass? Erinnert es wirklich an “Soap”. Oder könnte man es auch mit einer Theaterbühne vergleichen. Dort wird man die Kulisse auch immer als Kulisse erkennen. Und ist die Maske auch noch so gut. In der ersten Reihe sehen die Masken wie Masken aus. Und bei den Schauspielern erkennt man eben die Schminke.

    Ich finde das irgendwie faszinierend das der Filmlook verschwindet…. bis auf die Tatsache eben den Blick der Kamera zu haben. Anders als im Theater. Irgendwie ist das befremdlich aber doch auch sehr. Wenn man den Unterschied von 48fps wirklich so deutlich spührt… das ist doch der Wahnsinn. Ob gut oder schlecht wird man sehen.

    Stelle mir gerade “Dogville” von Lars von Trier in 48fps vor. Da würde es vielleicht besser passen. Bin gespannt was da noch kommt.

  • Roland D.

    Rumlaufen, reden, kämpfen…trifft auf grob geschätzt so ziemlich alle Filme zu, die nicht Liebeskomödien (obwohl es da auch oft “Kämpfe” um den/die Angebete/n gibt) oder Arthouse-Dramen sind…seh ich jetzt nix HDR-spezifisches.

  • justus_jonas

    Ich würde – hätte ich nochmal die Wahl – mir den Film beim ersten Mal auch eher in 2D und mit geringerer Auflösung anschauen. Wobei ich das Seherlebnis selber schon recht spannend fand (wenn auch zu Anfang ziemlich irritierend.) Das größte Problem am “Hobbit” generell ist eben der unweigerliche Vergleich zu der HdR-Trilogie. Die Unterschiede zwischen beiden Werken finden sich halt auch 1:1 in der Filmadaption wieder. Der Hobbit ist eher versponnen und schrullig, Herr der Ringe halt episch und ausladend. Und das spiegelt dann auch der Film wieder. Die Langatmigkeit habe ich nicht so empfunden und mir würde es auch schwer fallen im Nachhinein auf Szenen verzichten zu wollen. Aber da sind die Geschmäcker halt einfach verschieden.

  • Don_Pablito

    Noch.

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Ich müsste ihn tatsächlich nochmal in 24fps sehen aber ich halte es für möglich das zumindest die Irritationen die durch den TV-Look und die Upspeed-Effekte entstehen wegfallen und das wäre durchaus für einen halben oder ganzen Stern mehr gut.

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Stimmt, noch. Aber um zubeurteilen ob man es mag, muss man es ja zumindest mal gesehen haben. Und die meisten Kritikpunkte sind ja nicht dem HFR geschuldet.

  • mightymib

    Zudem werden Dinge kritisiert (“optische Charakterisierung” der Zwerge, Gandalf ex machina etc) die genau so auch in der Vorlage vorkommen. Nicht das die Vorlage ein perfektes Buch wäre, aber dasisdanndocheinwenigunfair….

  • burns

    Also ich war gestern drin und ich fand den sooo toll und der hat mir Spaß gemacht, weil er auch so toll ist so spaßig, und der blöde Kritiker da oben, der muss wieder alles kaputtreden wei – ei – - eil – - – - – - GÄÄÄÄÄHN.
    Ist ja schön, wenn einigen Unschuldigen der Film gefällt, aber wenn da jetzt noch Argumente oder gar Begründungen dazukämen, das wär so – so – WOW! :-)
    Und wenn das nicht geht: Wärs dann vielleicht auch möglich, einem Kritiker, der das ganze aus einer weniger “unschuldigen” Handwerkersicht beurteilt, einfach seine Arbeit machen zu lassen? Ich wüsste nicht, wo Batzman was “hinrotzt” – das ist alles stimmig und begründet. Wenn man schon dagegenzuheulen anfängt, wäre es das Mindeste, sich die Mühe zu machen, sich ein wenig zu erklären. Wo nicht – ist das HINGEROTZE.

    Ich habe den Film noch nicht gesehen; was mich aufgrund der Kritiken hier und woanders aber wirklich sehr stört, ist die offenkundige Tatsache, dass das Dehnen eines Kinderbuchs mit Anhängen auf drei Teile WIEDER nicht dazuführt, sich wenigstens im Ansatz zu bemühen, eine stimmige, spannende, gradlinige Filmdramaturgie hinzulegen. Ein gutes Drehubuch ist ebenfalls Handwerk, und WENN schon drei Oschis für die paar Buchstaben, dann hätte PJ wenigstens drei knackige 100-Minüter mit Hand und Fuß hinlegen können.
    Aber nein… :-(

  • Okarola

    Ich fand den Film superb und hab mich keine sekund gelangweilt.
    HFR sieht einfach traumhaft aus. Daß man das Makeup erkennt (hä) stimmt nicht. Das ist so gut, daß es einfach echt aussieht. Ebenso die Effekte. Gollum ist jetzt wirklich fast ganz real, war ein bisschen sprachlos. Auch die restlichen Kreaturen sind state of the art, besser kann man das heutzutage nicht machen. Großartig.

    Natürlich ist die Story nicht so episch wie LOTR, es ist nun mal eine viel kleiner angelegte, aber es wird beste draus gemacht.
    Nach der allerletzten Szene riß ich vor Begeisterung meine Arme hoch, fyi.

    GANZ GROSSES KINO
    (nur das 3D ging mir aufn keks. wunschvorstellung wäre HFR 2D. das wär´s. keine ahnung obs das gibt.)

  • http://www.facebook.com/alex.jackson.180625 Alex Jackson

    Vorgewarnt hatte ich mir einfach etwas Vaseline auf die 3D Brille geschmiert und schon war das alte Kino-Feeling da.

  • justus_jonas

    So. Jetzt hab ich mir das Video angeschaut… Das, was Nilz da erzählt, ist keine Kritik am Film, sondern auch in erster Linie an der Buchvorlage. Alles andere (Peter Jackson macht da nur ‘ne Auftragsarbeit, hat da keinen Bock drauf) ist größtenteils reine Mutmaßung und lahme Polemik.

  • Jupp

    Alsooo, hab ja meine subjektive Meinung zum Film und der Technik.
    Ich könnte aus Filmkritik nennen.

    Ich bin durch diverse Kritiken die ich gelesen habe absolut positiv überrascht.
    Lahmer Beginn? Nö! Beginnt meiner Meinung nach sogar ein kleiiiin wenig mit mehr “Action” als Herr der Ringe 1.
    Und es ist klar, dass es am Anfang nicht direkt zur Sache geht.
    Ich fand den film von Anfang bis Ende spannend und interessant!

    Bei den gewöhnungsbedürftigen 48 Bildern/sek. muss ich jedoch zum Teil zustimmen. Zum einen haben die Kritiker damit recht, dass es in schnellen Scenen aussehen kann wie in einer billigen Doku, zum anderen habe ich mich während des Films ab spätestens der Zweiten Hälfte nicht mehr dafür interessiert, es also nicht mehr sonderlich wargenommen.

    Die Qualität des Bildes ist grandios.
    So ein klares und dazu großes Bild habe ich noch nie gesehen.
    Die Flüge über die Landschaften sahen grandios aus.
    Und dazu kommt ein einfach genialer 3D-Effekt, der mich das ein oder andere mal aus den Socken gehauen hat.

  • Dr.Strangelove

    3D, 48fps. okay.
    Wurde der Film eigentlich auch wirklich in 4K gezeigt?

    lese gerade:

    Peter Jackson hat wohl eigene Techniker in die Kinosäle geschickt um sicher zu gehen das 3D, 48fps auch funktioniert. Schon lustig das bei dem ganzen Technikgesabbel die 4K Information kaum erwähnt wird.

    4k ist immerhin 4x größer als 2k.

  • dok

    verdammt , irgendwie kriege ich je länger je mehr lust , doch noch ins kino zu gehen und den film die technik und jackson sowieso scheisse zu finden . wenn ich ihn NICHT im kino gesehen habe , ja , wie soll ich da mitlästern können ? der kritiker soll mal seinen einfluss auf die leser nicht UNTERschätzen .

  • Thedeus

    Nielz…. liest eig. keiner von euch die Texte noch mal gegen, bevor sie “raus” gehen? Wie soll man deine Kritik denn ernst nehmen, wenn die nur so vor Fehlern stortzt… peinlich!

  • http://twitter.com/infinsternis Sebastian Baumer

    Liebe anonym zeternde Fanboys: Wenn ihr euch fragt, warum Oliver Lysiak ein ernstzunehmender Filmkritiker ist und ihr nur, äh, anonym zeternde Fanboys, dann liegt das vermutlich daran, dass ihr eine rosarote Brille tragt, der Autor dieses Reviews hingegen ziemlich genau hinguckt und hier eine ausgewogene, sachliche und rundum treffende Kritik schreibt.

    Dafür sage ich an dieser Stelle mal Danke. Ich gucke zwar eher selten Mainstreamfilme, aber wenn, dann lese ich vorher auch gerne mal hier und vor allem von Oliver das entsprechende Review, weil ich weiß, dass das deutlich mehr ist als nur eine flache und distanzlose Jubelkritik.

  • Thedeus

    Wie jetzt? Du löscht ‘nen Kommentar, der kritisiert, dass deine Rechtschreibung unter aller Kanone ist und darunter auch dein Handwerk (die Filmkritik) leidet? Epic fail, Jungs!

  • Dani

    Jetzt mal ehrlich…hab grad so wirr rumgeklickt, und öhm, als beispiel, ein”hunger games” steht bei euch sternetechnisch auf dem selben niveau wie “hobbit”? Nicht dass ich jetzt nur meckern will, aber das ist schon irgendwie schräg ne? Findet ihr nicht auch?
    Übrigens hab ich das make up, vorallem beim bildo, deutlich gesehen…und das mit 24fps ^^

  • Dani

    Schade.

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Sorry ich würde den Kommentar gerne ernst nehmen, aber leider ist ein Typo drin. Peinlich.

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Sternwertungen sind lediglich grobe Richtwerte ob wir eine Ansehempfehlung aussprechen oder nicht. Sie sind generell nicht untereinander vergleichbar und sollten nur als Nicht ansehen, kann man gucken, sehenswert und unbedingt ansehen interpretiert werden. Die Gründe warum es diese Empfehlung gibt, die Stärken und Schwächen eines Films sind immer nur aus dem Text zu entnehmen.

  • Radagast auf seinem Schlitten

    Zu allererst, ich habe das Buch gelesen, mehrmals und bin mir durchaus bewusst, dass es ein Kinderbuch ist (wobei auch nicht ganz so kinderlich wie es die gängige deutsche Übersetzung suggeriert). Film und Buch sind immer zwei Paar Schuhe und nie würde ich einem Regisseur ankreiden, sich nicht an ein Buch gehalten zu haben. Meine Kritik bezieht sich auf den Film für sich genommen.

    Niemand kann doch ernsthaft diese zum Brüllen kitschige Aneinanderreihung von Peinlichkeiten gut heißen, oder? Bitte schaut euch die Actionszenen an: Der SCORE tönt pompös aus den Boxen, Thorin marschiert in Zeitlupe vor, Schnitt, der böse Ork in Nahaufnahme, der grimme Blick des Höllenwarges, Schnitt, Thorin schlägt auf ihn ein, fällt zu Boden, Ork haut ihn fast zu Brei, Schnitt, die Adler kommen (wer hatte nur in Hollywood die selten sinnlose Idee, Monster und Kreaturen immer gleich Auftreten zu lassen, sprich: sie recken unter grimmen Lauten ihr Gesicht in die Kamera, damit jeder sieht wie böse sie sind, au backe)…Die wie bei der UnchartedSerie(für PS3, falls der Verweis erlaubt ist) Ausreizung der Szenen, wobei die Helden immer erst im alllerallerletzten Moment gerettet werden, finde ich lächerlich. Ja, genau, der Baum am Ende vom Hobbit…ach….

  • Thomas

    Geht ein Zwerg zum Frisör. Kommt wieder raus…Pony weg.

  • dudeson

    Der Film hat kein Herz ?!

    Selten so gelacht, danke für nen herzhaften Lacher am Morgen.

    Wobei die Kritik generell BS höchster Güte ist.

    Aber ich erwarte auch nicht allzuviel von jmd, der sich mit nem Finger im Ohr ablichten lässt und dann mit seinen “Kritiken” ernst genommen werden will. (oder vlt auch nicht ? xD)

    Nix für ungut Batze…ein paar Verstrahlte fühlten sich durch deinen Schrieb ja angesprochen :-)

  • gtemmel

    habe das Büchlein gelesen und gestern den Film (leider in 3D) gesehen und muss mich der Kritik leider in sehr weiten Teilen anschließen.

    Wenn man sich nach beinahe 3 Stunden fragt, was in diesen eigentlich passiert ist, denkt man sich “puh, fast nix”.

    Zur Technik: Ich hatte aufgrund der Schärfe andauernd das Gefühl in einem Fantasyfilm der 80er zu sitzen. Zu künstlich sieht alles aus.

    Weiter unten ist zu lesen: er fügt sich gut in die LOTR Reihe ein. Schlecht, weil das sollte er ja eigentlich gar nicht.

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Sie ändern soviel in allen Filmen, warum also nicht die Schwächen des Buches auch?

  • kJonas

    Das stimme ich zu. Ich schmunzelte mmehrmals bei dieser Rezension, da der Schreiber Dinge kritisiert, die eben so in dan Anhängen etc. beschrieben werden. Und die Rahmenhandlung mit den Cameos fand ich auch sehr nett und sie zog mich zurück in diese Welt, war keinesfalls störend!!

    Hinzuzufügen ist, dass diese inflationäre Benutzung von Anglizismen ein flüssiges Lesen verhindert. Entscheiden Sie sich für Englisch oder Deutsch, Herr Batzman, – ich verstehe beides- aber ihr Text ist insgesamt eine Zumutung!
    Überfüllt von Tolkiensunkenntnissen und störenden Ausdrucksweisen

  • Dr.Strangelove

    Filme zu vergleichen ist schon albern. Wie soll man den bitte “Iron Sky” mit “The Hobbit” vergleichen, mit James Bond, Avatar, usw… das funktioniert nicht. Jeder Film kann aber bewertet werden. Und das ist auch ganz gut so. Nur sollte man dann nicht anfangen die Bewertungen zu vergleichen. Wenn sich doch noch nicht mal Filme vergleichen lassen.

  • burns

    “Ich geb ab sofort einen Dreck drauf, was ihr sagt und werde mehr Spaß im Kino haben.”
    Meine Herren, jetzt HAT sich aber mal jemand die Hörner abgestoßen.

  • burns

    Klar, anderslautende Meinungen können natürlich nur lachhaft sein, gell? :-)

  • OTR

    Natürlich hat Batzman seinen Text hingerotzt. Zeit zum Korrekturlesen und Fehler ausbessern hat er sich nicht genommen, wie man sieht.

    Seine Meinung greife ich ja gar nicht an, die darf er haben, so wie ich meine haben werde, sobald ich den Film gesehen habe.

    Nur disqualifiziert ihn sein schlechter handwerklicher Stil als ernstzunehmenden Kritiker.

  • Pingback: The Hobbit (Review) › Nerdcore

  • r0ckarong

    Es heisst HFR – High FRAME Rate nicht FRAM Rate. Wir doch im Rest vom Text auch von Framerate und nicht Framrate gesprochen. Bitte mal ausbessern. *klugscheiss*

  • Nevo

    “Denn was dem Film fehlt ist Herz[...]” ca ab da hab ich diesen Schwachsinn nicht mehr weitergelesen. Mehr gibts dazu echt nicht zu sagen.
    @twitter-97022731:disqus
    “Ernst zu nehmende Filmkritiker”, dass ich nicht lache. Mein erster und letzter Besuch bei euch Deppen, versuchts mal mit nem richtigen Beruf- obwohl, wenn ihr den genauso schlecht ausübt…

    Achja, selbstbeweihräucherung stinkt gewaltig

  • dr sucks

    sucks

  • dudeson

    Diese “Meinung” ist nunmal so dumm-falsch, dass ich lachen musste, daher war die Beschreibung mit lachhaft doch ganz ok :-)

    Wenn dir jemand sagen würde, 1+1=3, würdest du doch auch herzhaft lachen oder ?!

    Und wenn ein seriöser Filmkritiker (Spässle gmacht) dann nicht in der Lage ist, den Quatsch erstmal durch die Rechtschreibprüfung zu jagen…lachhaft.

    Die Kritik ist genau das, was sie dem Film vorwirft…viel Geschwafel, wenig Inhalt.

    Die Jungs haben das ganz gut auf den Punkt gebracht…und das ohne übertriebene Lobhudelei…kurz und knackig…und sogar fehlerfrei, ja sowas gibt’s in der heutigen Zeit auch noch. :-)

  • Dave

    Batzman, Du sprichst interessante Punkte an in Deiner Kritik, aber der Schreibstil geht gar nicht. Dein Text strotzt vor floppy expressions und Grammatik-, sowie Rechtschreibfehlern. Anstrengend.

  • Dave

    This!

  • http://fuenf-filmfreunde.de/ Oliver Lysiak

    Komischerweise kommt das Korrekturgejammer immer nur bei Kritiken denen die Leute nicht zustimmen. – Seltsam, seltsam. Ist natürlich bestimmt nur Zufall.

  • dudeson

    Ach gott, oben rechts seh’ ich jetzt erst sponsored by moviepilot…Partner von moviepilot…sorry, dass ich Inhalt und Form der “Kritik” moniert habe…Ihr wisst es ja nicht besser. ^^

  • burns

    Den beleidigenden Tonfall kriegst Du nicht raus, oder?…

  • burns

    Blabladisqualifizier… Wenn einem die Meinung des Anderen nicht passt, muss immer der Holzhammer herhalten.
    Ich finde alle hier mit konträrer Meinung zu Batzens von ihrer Schreibe her menschlich sowas von armselig, das geht auf keine Kuhhaut. Das Euch Euer unerwachsenes Draufgehaue nicht peinlich ist, ist schon erstaunlich.

  • burns

    Ersichtlicher Troll ist ersichtlich.

  • burns

    Ich sags immer wieder. Man sollte vor der Anmeldung zum Posten erst einen IQ-Test durchlaufen müssen – und dann erst posten dürfen. Ich an Batzman&Co’s Stelle würde die Kommentarfunktion bestimmt komplett abschaffen, um mir dieses ganzes armselige Geplappere nicht mehr antun zu müssen.
    Meine Fresse.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1669008008 Red Herring McGuffin

    hättest du besser aufgepasst, wäre dir aufgefallen dass während dem kameraschwenk (von gipfel hin zum hang) die sonne hinterm horizont verschwindet….die adler kommen auch während der nacht, abgestzt werden sie bei sonnenaufgang…

    ist schwer zu verstehen sowas, aber filme laufen im normalfall nicht in echtzeit…das soll mal einer wissen, puh ;D

    mit den kritiken hier kann ich noch am ehesten mit der von rene was anfangen, die anderen stinken für mich ein bisschen zu sehr nach bashing. HFR finde ich auch jetzt persönlich nicht so berauschend, 3d ist generell unnötig, und die erste hälfte des films empfand ich als zu langatmig, ABER die 2te hälfte zieht richtig an! der film ist kein MEISTERWERK wie viele behaupten, aber weit von dem totalausfall entfernt für den man ihn hier ausgibt. Sehr nah an der vorlage und den appendixen. und wie gesagt die 2te hälfte macht die lahme 1te tausendmal wett.

    @batzmann:

    “…und macht aus der kleinen Story um eine alberne Zwergenbande, die einen Schuppenlurch wegen Eigenbedarfs aus seiner Wohnung werfen, ein pathosgeladenes Drama, das teilweise versucht die flammende Muschi aus Mordor in den Schatten zu stellen.”

    1.: schrecklich vulgärer und präpupertärer schreibstiel…

    2.: wenn du die grundprämisse schon so saudumm und belanglos findest (schuppenlurch? WTF?), dann hättest du deine erwartungen vielleicht von vornherein runterschrauben sollen…ist ja nicht so als hätte man im vorhinein schon erahnen können von was die geschichte handelt…. O_o

    3.: “flammende Muschi aus Mordor”….wirklich?!?!?

    “Dies ist kein Auszug nach Moria”- du meintest sicher mordor, moria war eher ein umweg, da sie den caradras wegen dem sturm nicht passieren konnten…

    die kritik mit “dem Goblin-King ein paar Klöten unters Kinn zu rendern” und so find ich dann schon abartig…man sieht halt auch das was man sehen möchte… (nur um das hier festzuhalten: du hast’s echt geschafft in ‘nem review von “der Hobbit” die wörter MUSCHI und KLÖTEN unterzubringen…entweder du bist ziemlich fixiert auf geschlechtsteile, oder du hast ‘ne wette verloren…(könntest aber auch einfach nur in der falschen branche tätig sein))

    geschmacksfrage würd ich sagen…ich empfand den goblinkönig sehr nah an meiner bisherigen vorstellung, und “anders” genug um mich nicht zu langweilen.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1669008008 Red Herring McGuffin

    sorry ist ein bisschen lang geworden….BAH

  • burns

    Tipp: Sich Humor draufschaffen. Dann muss man sich über Batzens Texte nicht so schlimmlimmlimm aufregen. :-)

  • Radada

    War gestern in der HFR-Vorstellung und wollte es einfach nicht glauben… es war befremdlich, abscheulich – einfach indiskutabel! Man sollte jedem wahren Filmfreund zu konventionellem 2D raten! Man kommt einfach überhaupt nicht in die Geschichte rein, glaubt die ganze Zeit, dass die Projektion zu schnell läuft! Würg! Nie wieder!

    Und jetzt kommt es – meine Sitznachbarin hat davon *überhaupt* *gar* *nichts* mitbekommen, meinte, voll von der Geschichte gefangen geworden zu sein!

  • Fazit

    „Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder hat eins.“

    (…)

  • http://www.facebook.com/andrea.keil.18 Andrea Keil

    Ich stimme der Kritik im großen und ganzen zu (habe allerdings die 2D Version gesehen, also kann ich nix zum Technik-Teil sagen).

    Für mich lief der Film unter dem Motto “Schon wieder?”. Mir war das einfach zu viel Wiederholen von LOTR.

    Ich hab Den Hobbit vor Ewigkeiten nur einmal gelesen, deswegen weiß ich bei vielen Sachen nicht mehr, ob es so im Original war oder nur durch Jackson hinzugedacht. Die Sachen, die ich kritisiere, gehen also entweder an das Buch oder den Film; Fakt ist trotzdem, dass mir der Film viel zu langweilig und LOTR-repetitiv war.

    Mir ist klar, dass in beiden Reihen die Reise vom Auenland nach Bruchtal geht, im ersten Teil. Und auch müssen die Helden in beiden Reihen danach über das Nebelgebirge. Aber danach trennen sich die Wege ja.

    Und ich habe auch nichts gegen das Auenland-Theme oder das Bruchtal-Theme und die Wiederholung dessen (deswegen isses ja ein Theme).

    Aber dann trotzdem SO viel Sachen gleich zu machen… -.-

    Flucht aus Orkbesetzten Minen, dabei auf ner Brücke von einem Riesenvieh aufgehalten werden, dabei/kurz danach fast ein Mitglied zu verlieren, dann der Schmetterling-Adler-Messenger, und nicht zu vergessen das Passieren des Gebirgspasses mit den gefährlich herabstürzenden Felsen, und das erste Aufsetzen des Ringes durch den Ringträger…
    Und die dauernden Theme-Wiederholungen, wo man weiß, dass diese Melodie eigentlich zu was ganz anderem gehört…

    Ich saß da echt die ganze Zeit im Film: “…schon wieder??”

    Der Film versuchte (meiner Ansicht nach) LOTR zu toppen. Aber das geht nunmal nicht (finde ich), und das war für mich so schlimm.
    Ebenfalls schlimm fand ich den Haupt-Hobbit: Bilbo konnte mich einfach nicht mitziehen. Ich saß ab der Hälfte des Films da und dachte mir “Hmm, Frodo an dieser Stelle wär viel besser. Der hat mich einfach viel mehr ‘gekriegt’, der war viel besonderer.” Mit Bilbo konnte ich leider nicht warm werden.

    Von den Plot Holes oder Plot Fragezeichen ganz zu schweigen.
    Die Elite der Mittelerde-Welt sitzt da, einer davon spielt die Morgulklinge total runter und warnt aber vor großer Gefahr durch die Zwerge. Dagegen machen tut er aber trotzdem nix.
    Die anderen versinken in Ehrfurcht vor der Morgulklinge, erwähnen eigentlich unbrechbare Bannsprüche auf Gräbern, doch die tun auch nix dagegen.
    Thorin wird von einem Warg in den Leib gebissen und umhergetragen, dabei wird noch 2-3 mal zugebissen. Verbluten tut der trotzdem nicht. Wieviel Zähne hat so ein Raubtier…? Wie viele Wunden müsste er haben…?
    Orks + Warge werden von der Feuerwand von ihrer Beute abgeschnitten. Orks mögen anscheinend nicht absteigen und die Feuer-scheuen Tiere zurücklassen und selbst die Beute töten. Für Thorin allerdings gibt es eine super Schneise in der Feuerwand, durch die er gehen kann… -.-

    Wie gesagt: Diese Kritikpunkte mögen an Buch ODER Film gehen, je nachdem wo was original war.

  • Finnef

    Liebe Kritiker, das einzige was noch unnötiger als 3 Hobbit Filme ist, seid ihr. Jeder wusste was für’n Schmuh da auf un zu kommt.

  • Pingback: Der Hobbit, eine unerwartete Reise Aktions-Figuren | AKTIONS-FIGUREN

  • Dave

    Blöderweise hab ich in meinem eigenen Kommenatr geschrieben, dass Deine Kritik recht interessante Punkte aufweist. Andere (vielleicht sogar etwas extreme) Meinungen zu Filmen/Games/etc finde ich immer recht informativ, wenn die Gründe gut dargelegt werden (was in diesem auch Fall passiert ist).
    Allerdings zerstört die schreckliche Form etwas, das eine ziemlich “gute” Kritik hätte sein können. So wirkt es – grade auf einer vielgelesenen Seite – sehr dilettantisch.

    Das war die erste Review, die ich hier gelesen habe. Keine Ahnung, wie Du sonst so schreibst, aber diese spezielle Kritik scheint mir arg rushed.

  • lili

    Schön zusammengefasst!

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  • s

    Dir drei HdR-Filme waren schon nichts, und da steckte Jacksons Herzblut drin. Das hier kann gar nichts sein. Aber egal. Jeder wird es nich angucken, für Hollywood geht die Rechnung auf, die Kasse wird voll sein.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1669008008 Red Herring McGuffin

    glaub mir, aus dem alter in dem ich mich über sowas AUFREGE bin ich raus…fühle mich ja vom review auch nicht beleidigt oder so, und habe das ganze auch mit einem schmunzeln verfasst (…ist vielleicht nicht so leicht einen gewissen tonfall in einem text einzufangen…)

    aber so ein bisschen niveau sollte man schon haben als reviewer, da gehts mir jez gar nicht so um seine meinung, (welche definitiv nicht meiner entspricht, aber ist halt seine meinung…) eher um SEINEN (klar erkennbaren) tonfall…finds halt unnötig unschön so derbe über die umsetzung eines kinderbuchs zu schreiben.

    hört sich alles sicher ganz “mega” oder “laser” ( xD ) an, wenn man das so seinen freunden in muttis partykeller erzählt, ist aber für ein online review unangebracht. ;)

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  • Herbert

    der hobbit ist nicht der herr der ringe und die story ist viel kleiner es geht nicht um GUT gegen BÖSE sondern um eine einfache reise hin und wieder zurück……mich persönlich hat der film gut unterhalten obwohl er viele offensichtliche schwächen aufweist……..was micht jedoch am meisten an dem film gestört hat ist die SZENE MIT DEN STEINRIESEN DIE MICH TOTAL AUS DER WELT VON TOLKIEN HERAUSGERISSEN HAT…..diese szene hätte man einfach rauslassen müssen, die höchstwahrscheinlich nur wegen dem 3D feature gedreht worden ist

  • dudeson

    Tonfall bezieht sich auf die Intonation, Klang des Gesprochenen…wüsste gerne, wie du bei Geschriebenem nen Tonfall erkennen willst.

    Ich schreibe höchstens ein bisschen reisserisch, man will sich ja dem Niveau der “Kritik” anpassen…nur die Rechtschreibung spare ich mir, die Form muss doch stimmen.

  • dudeson

    So deutlich wollte ich es nicht sagen, aber wenn’s auf Moviepilot & Co. zutrifft, warum nicht. ;-)

  • dudeson

    IQ Test ? Wirklich ? Du zitierst Internet Memes als Antwort, auf irgendetwas, das dir nicht passt.

    Dann kommt der ewige IQ Test als Mittel, Poster, die Ihrem berechtigten Unmut über diese läppische Kritik Luft machen, als dumm hinzustellen.

    Versuch erstmal dich in deinen eigenen Worte zu artikulieren, denn so kommst du ein wenig dümmlich rüber.

  • burns

    Weißt Du, genau DA ist das Problem, das tatsächlich mit Intelligenz zu tun hat:
    Dein und Euer “Unmut” (sehr höflich ausgedrückt…) ist NICHT “berechtigt”.

    Weswegen Unmut? Warum evoziert eine MEINUNG über etwas – die anbei sehr sachlich begründet und gut geschrieben ist (die Typo ist halt Batz, mein Gott…) – dermaßen UNMUT? Ich weiß ja nicht, was Du hier gelesen hast, aber ich lese bis auf wenige Ausnahmen nur Postings, bei denen sich Fans des Films von einem gut formulierten Verriss wieder einmal, und der eine mehr, der andere weniger, persönlich angepisst fühlen.
    Und das ist einfach nur eines: Dum.
    Und ja, das HAT etwas mit Intelligenz zu tun.
    Oder schaffst Du es wirklich, mir diesen ganzen hingerotzten Kommentarklabberadatsch sinnvoll zu begründen?
    Bitte.
    Ich sitze hier mit Bier und Popcorn und warte.
    Ansonsten kannst Du Dir die Arbeit auch gerne sparen. Wer seinen eigenen Geschmack und eine begründete, unterhaltsam polemische Kritik nicht auseinanderhalten kann und deswegen glaubt, den Kritiker PERSÖNLICH blöd von der Seite anschreiben zu müssen, IST halt nun mal nicht besonders helle.
    Sorry.
    Da kann ich nun wirklich nichts dafür.

  • Patrick

    Ich war sehr enttäuscht. Überhaupt so gar keine Spannung. 3D fand ich auch Mist. (War mein erster 3D Film im Kino). Die Handlung kann eigentlich langweiliger nicht sein. Hätte ich die Kritik hier mal eher gelesen, hätte ich mir einiges erspart.

    Herr der Ringe fand ich um ein vielfaches besser. HFR, 3D und was sonst noch kommt, kann keine gute Geschichte erzählen, wobei ich jetzt auch das Buch nicht gelesen habe und sagen kann ob man das so originalgetreu wie möglich machen wollte. Aber sowas langweiliges…ne, das ist absolute Geldmacherei!

  • http://only-good-stuff.blogspot.de/ ONLY GOOD STUFF

    Hab den Film in der 48FPS Fassung in 3D gesehen.

    Film: Sehr gut, gefält mir noch besser als HdR.

    Optik: Überragend, bestes Bild und 3D bisher.

    Lasst euch von einem über-erwartungsvollen Kritiker, der egal was läuft und gezeigt wird, immer was zum meckern findet, nicht den Film verderben. Punkt

  • Nekromant

    Es war ein toller film, da haben sie recht. Jedoch nicht korrekt erzählt und zuviel reininterpretiert. Wer das buch gelesen hat und schaut dann dieses durcheinander, da muss man an dem Filmemacher zweifeln. So lang und Komplex ist die Geschichte nun nicht das man sie so verfremden muss an vielen stellen!

  • Pingback: Der Hobbit — KALIBAN (You are likely to be eaten by a grue)

  • sgotsch

    Als Mittelerdefan würde ich Ihnen dann doch aber wenigstens das Silmarillion zu Herzen legen, die Beschränkung auf nur ein Zeitalter liest sich für mich sehr sträflich.

  • Pingback: Blogposting 12/17/2012 « Nur mein Standpunkt

  • amatuerhobbit

    Nun ja. Also Cabin in the Woods wurde ja als Meta (was immer das auch sein soll) bezeichnet. Okay. Ich mir den reingezogen und was soll ich sagen: Schlechtester Film ever ever ever.
    So und deswegen surfe ich nur noch 5f an, wenn ich mal Trailer kucken will. Sonst nicht.

    Was die 48fps angeht: Was geilt ihr euch da eigentlich so dran auf?

    Passt auf- ihr seit kurz davor früher war alles besser im jeden Review zu schreiben. Ihr werdet eben alt und engstirnig. Das ist ein gutgemeinter Hinweis.

  • Typ

    Ach das geht nicht? Warum gibts dann hier Sterne?

  • http://www.facebook.com/Batzman Oliver Lysiak

    Weil die Sterne aussagen ob es eine Anschauempfehlung gibt oder nicht? Ist alles schon dutzendmal erklärt worden…

  • tobi

    Weiß gar nicht warum sich so viele hier aufregen. 2 1/2 Sterne von fünf ist doch noch kein Veriss. Ich habe das Gefühl, dass manche Leser Probleme haben Kritiken auf der Sachebene wahrzunehmen.

  • Herbert

    allgemein muss ich sagen das hier die autoren ziemlich fertig gemacht werden….entweder geben sie eine 3 sterne wertung die keinem passt weil es keine klar aussage ist oder sie sagen ihre meinung, dass sie einen film einfach schlecht finden und werden dafür abgestraft…..ich kann die kritik an Der Hobbit und auch an Skyfall nachvollziehen

  • Binding

    Das
    braucht kein Mensch! Jedenfalls nicht nach der “Herr der
    Ringe”-Trilogie, die viel besser ist und im Prinzip bereits alles hatte,
    was jetzt hier quasi nochmal vorkommt (inklusive der Story). Gandalf
    ist wieder mal super und Gollum wirklich geradezu phänomenal (auch
    schauspielerisch), und es gibt auch drei ziemlich geile
    Action-Sequenzen. Aber wie gesagt: Das ist alles nix Neues. Außerdem
    zweimal ein GROSSES ABER: 1. Man kommt sich teilweise ein bisschen wie
    in einem Kinderfilm vor (ja, ich weiß: die Vorlage halt) – inklusive
    zwei Sequenzen mit singenden Zwergen (Arrrrrrggggghhhhh!!!!!!). 2. Die
    neue HFR-3D-Technik ruiniert tatsächlich alles!!! Die Bilder sind zwar
    gestochen scharf, aber sie sehen aus, als hätte jemand mit einer
    Digitalvideokamera und zu heller Beleuchtung eine Doku gedreht. Das ist
    total schlimm – denn alles sieht aus wie billig im Studio nachgebaut
    (ist es natürlich auch teilweise, aber bei den “HDR”-Filmen wirkte es
    natürlicher).

  • Andreas

    Schade, dass wir die Kritik erst jetzt gelesen haben. Meine Freundin und ich haben nach einer Stunde das Kino verlassen. Die langweilige und langgezogene Handlung, die Pseudowitze und der unangenehme HFR-Look waren nicht auszuhalten.

    Übrigens habe ich das Buch gelesen und fand es toll und liebe auch die Herr der Ringe-Filme. Allerdings ist die Magie jetzt weg. Vielleicht wäre er noch besser geworden aber nach einer Stunde war unsere Stimmung im Keller. Total schade.

  • mojito

    die haben vergessen den nekromanten auszurendern. was war da los?

  • Roland D.

    Ich hab ihn jetzt auch gesehn und muss gestehen, auch wenn ich in punkto Herr der Ringe (und auch sonst meistens) anderer Meinung bin als Batzman (Helms Klamm war GENIAL, Ende.), muss ich sagen, ich teile seine Review eigentlich zu 99%. Er spricht genau die Punkte an, die mich das Kino nach Jahren des Wartens (nicht vor dem Kino, auf den Film) sehr enttäuscht verlassen haben lassen. :-/

  • Pingback: Filmforum Bremen » Das Bloggen der Anderen (21-12-12)

  • kurt

    Wir haben uns über die jahrzehnte so sehr an den (unnatürlichen) 24 FPS-look und den krassen motion blur gewöhnt, dass HFR kaum auszuhalten scheint. wir sind einfach alt und festgefahren :-). für uns bedeuten flimmeriges bild und schlieren besten kinolook, genau wie höhen absenken und übersteuern geilen ‘warmen’ beatles-sound bedeuten. kinder können uns nicht ernst nehmen ;).
    was beim hobbit übrigens auch den billiglook erzeugt, ist das bewusste weglassen von tiefenunschärfe (die normalerweise film und fotos erst den hochwertigen look verschafft). sinn dahinter ist, dass der kinogänger so selbst entscheiden darf, wo er hinguckt und was er ‘fokussiert’. coole sache, sieht aber künstlerisch nicht mehr so wertvoll aus… mal sehen, noch 5-6 blockbuster in HFR und wir haben keinen bock mehr auf 24 frames-geruckel….
    naja vielleicht auch doch nicht, immerhin denken wir ja auch, wenn wir auf unsere handyfotos einen braunen instagram 70er jahre-matschefilter legen, wären sie plötzlich ästhetisch wertvoll ;)

  • http://fuenf-filmfreunde.de/ Oliver Lysiak

    Das was wir im Kino suchen ist nicht Realismus. Und das was Filme ausmacht ist nicht Entscheidungsfreiheit. Wenn ich sowas will kann ich in eine Rummelplatzattraktion gehen oder ins Theater. Die Besonderheit von Film ist, dass der Regisseur dem Zuschauer eben keine Freiheiten lässt. Es soll das sehen was er ihm erlaubt zu sehen, er soll den Blick führen, Akzente setzen – dadurch entstehen packende Stories und die totale Manipulation die nahtlos in den Film ziehen. Selbst das beste Theaterstück (und ich mag Theater sehr) schafft diese Verbundenheit, diese völlige Immersion und das reine Ausliefern an die Geschichte. Im Theater wähle ich selbst was ich sehe und bin mir immer der Inszenierung bewusst – was durchaus seinen eigenen Reiz hat für diese Kunstform. Aber Kino ist eben etwas anderes und ich glaube das begreifen die ganzen Verfechter von Realismus und 3D-Freiheiten usw nicht. Im Kino will ich nicht auf die Geschichte Einfluss nehmen, ich will nicht selbst interaktiv sein (außer in meiner Interpretation des Gesehenen), weil das dem Regisseur letztlich seine Kunst nimmt. Ich will keine Choose-your-own-Adventure-Möglichkeiten, keine ungelenkten Blicke, keinen Realismus der aussieht wie etwas Alltäglichliches. Selbst das grindigste Sozialdrama von Ken Loach überhöht und erhöht und kondensiert seine Geschichten zu Kino und verleiht ihnen damit ihren Reiz den eine Dokumenation zum selben Thema nie haben wird. Und besonders im Bereich SciFi, Fantasy braucht es eine Kino-Realität und die ist etwas völlig anderes als wenn etwas “echt” aussieht. Denn in der Realität ist es eben nicht Mittelerde, keine Hobbithöhle sondern eine Soundstage, keine Zwerg sondern ein Typ mit Prosthetic-MakeUp und keine Magie sondern ein Effekt. Und wenn ich diese Realität auf der Leinwand wiederfinde, dann zerplatzt genau die Illusion die Kinofilm ausmacht.

  • http://www.jensprausnitz.com/ Jens Prausnitz

    Genau das bedeutet Regie eben auch: weg lassen, sich festlegen, Entscheidungen treffen. Sich auf das Notwendigste beschränken. Alles im Glauben zu wissen, was man da tut. In einer Multi-Millionen-Dollar-Maschine kann man dann schon mal nach ein paar Jahren(!) den Überblick verlieren.

    Ich habe den HOBBIT jetzt zwar noch nicht gesehen, aber bewusst werde ich mir zunächst nur die 24p 2D Version ansehen – wenn ich überhaupt eine finde. Den HFR Kram dann später berufsbedingt, wenn ich auf die Technik und nicht die Story achten will. Warten wir einfach mal ab wie sich HFR entwickelt, und man auch bei der Technik begreift, dass sie bessere Resultate hervor bringt, wenn man sie gezielt und spärlich einsetzt – für den richtigen Effekt und nicht den sensorischen Overkill.

  • Kurt

    Ist halt eine andere Herangehensweise. Es müsssen dann schon ein guter Regisseur, vernünftige Dialoge und interessante Schauspieler sein, damit man als Zuschauer auf einen Bildbereich fixiert wird. Finde ich nicht uninterressant. Ich halte das auch nicht für einen Rückschritt, sondern tatsächlich für einen Theater-ähnlichen Stil. Ob der Hobbit jetzt alle Voraussetzungen (siehe oben) dazu hat, vermag ich nicht zu beurteilen ;)

  • Kurt

    Es wurde sogar in 5K gedreht (siehe Production Tagebuch bei Youtube). Allerdings wurde vor der Postproduction aber auf 2K runtergerechnet. Ist wohl eher ein Werbegag gewesen, und Werbung für die RED-Kameras, die sie so wahrscheinlich gesponsort gekriegt haben ;)

  • El Nico

    Danke für diese Beschreibung: Fantasyfilm der 80er, das trifft’s – und ich hab ihn nur in 2D gesehen.

    Irgendwo las ich mal, dass die verwendeten Kameras eine ziemliche Farbverfälschung vornehmen (was hat RED sich denn da geleistet?), und dass einige Makeups beinah krebsrot sein mussten, um von den Kameras natürlich eingefangen zu werden, weil sie einen starken Gelbstich hinzufügen.

    Ich hatte nicht nur das Gefühl, dass es einen Gelbstich gibt, sondern auch einen Blau- und Lilastich. Gerade die Szene, in der Radagast zunächst die Orks ablenkt und dann allgemein quer durchs Gelände gehastet wird, sah das Gras total surreal aus, der Himmel war eine graue Fläche…

    Bruchtal fand ich fürchterlich, die Lichtstimmung kam in keiner Weise an die Inszenierung aus Herr der Ringe heran, und ich fürchte, auch das ist der Technik geschuldet. Wo in HdR warme Grün- und Sonnenlicht-Farbtöne vorherrschten, war Bruchtal im Hobbit ein einziger, fürchterlich scharfer, übler Kontrast aus Rot und Blau…

    Ich kann’s nicht genau beschreiben, aber mir kam das Bild (eben auch in 2D und ohne übertriebene Schärfe) farblich absolut surreal vor.
    Ging das noch jemandem so?

  • Clemens

    ach weil hier oben ja Ang Lee und Life of Pi gelobt wird und ich den jetzt geseheh habe… 3D in dem Film ist super, keine Frage. Aber das ist auch schon alles: Einen nervtötenderen, pseudoreligiösen, plump auf die Tränendrüse drückenden Pathoskitsch hab ich selten gesehen, da merkt man schon, der Batzman hat es echt drauf und weiß, was wirklich gut ist…

  • moepp

    epische Potterfilme.. haha, lol

  • http://fuenf-filmfreunde.de/ Oliver Lysiak

    Uhhh ein so seltener Vergleich der bei sooo wenigen Kritikern vorkam. Und natürlich kann ein Deutscher unmöglich die Rock’em Sock’em Roboter kennen und sich daran von ganz alleine erinnert fühlen. Du Pfeife.

  • http://fuenf-filmfreunde.de/ Oliver Lysiak

    Übersetzun: “Mimimi du bist nicht meiner Meinung deswegen bist du total doof.”

  • Carsten

    Die zu erwartenden kritiklosen Jubelarien der HdR-Fanboys haben mich davon abgehalten, mir im Vorfeld überhaupt irgendeine Kritik zu diesem Film durchzulesen, um möglichst unvoreingenommen ins Kino zu schlendern, wenn mir mal ein langweiliger Abend die Chance bieten würde – denn eins hat mich gleich zu Beginn stutzig gemacht: Alleine der erste Teil dieser Trilogie dauert länger, als ich brauche, um den Hobbit zu lesen. Ich erwartete also extreme Längen in der Handlung und wurde diesbezüglich auch keineswegs enttäuscht. Stundenlang passiert nämlich nichts Erinnerungswürdiges. Es ist alles Clichée-Einerlei.

    Also will ich hier auch gar nicht auf die elenden Längen und die Oberflächlichkeit der Charaktere eingehen, vor allem Letzteres kann ich getrost der Buchvorlage zuschreiben. “Der kleine Hobbit” ist ein Kinderbuch und kann seine Herkunft hier auch kaum verleugnen. Er ist ein witziges und unterhaltsames Kinderbuch. Aber die Charaktere bei “Wir gehen nach Panama” entwickeln sich halt auch nicht. Kinderbuch halt. Und Charaktere bei Tolkien entwickeln sich einfach nie sondern bleiben immer Abziehbilder stereotyischer Klassen. Ist halt so, kann ich mit leben, erwarte ich nicht anders.

    Also viele Längen, eine eher öde Handlung, sinnlose “Dialoge”, sinnlose “Kampfpassagen” – nichts kann eine Handlung voran bringen, die nicht voran gebracht werden soll und nichts kann einer Geschichte Tiefe geben, die keine Tiefe hat. Aber das ist alles noch im Rahmen dessen, was ich erwartet hatte.

    Nicht im Rahmen dessen war jedoch die technische Umsetzung. Ich war an einigen Stellen arg desorientiert – ich weiß nicht genau, wie die Rezensenten solche optischen Eindrücke in der Sprache der Cineasten wiedergeben, aber ich hatte manchmal den Eindruck, ich würde einen 3D-Film sehen, der wie eine Collage wirkte: Im Hintergrund ein Bild von einer Hobbithöhle und davor aufgeklebte Figuren. Es wirkte manchmal, als wären Objekte näher am Betrachter wie “aufgeklebt”, manchmal sogar wie mit einem sichtbaren Rand versehen. Gruselig.

  • batarang

    Das der Hobbit ein krankhaft aufgeblasenes Gigantoeffektmonster
    werden würde, das unter dramaturgischen Schlappen zu leiden haben würde, war mir spätestens klar, als ich hörte,dass die eh schon etwas dürftige Originalgeschichte in drei Teilen verfilmt wird. Damit hatte ich also dann auch schon gerechnet und war bereit, mich darauf einzulassen. Und der trailer macht ja auch was her und Lust auf mehr.
    Allerdings war ich gespannt, wie PJ die stellenweise doch arg naive und kindliche Geschichte vom Hobbit (was ja für ein Kinderbuch nicht verkehrt ist..) zu einem Lotr passenden Prequel umschustern werden würde. Das Ergebniss war, wie ich finde, durchwachsen. Herr der ringe mit Kinderschluckauf. Lustige Knuddelszenen wie die Troll-Lagerfeurerstory wechseln sich ab mit Hollywood-Blockbusterszenen in denen nach herzenslust geschnetzelt wird,ohne auch nur einen tropfen Blut zu verschütten. Der Film muss ja familientauglich bleiben um ein maximum an Kohle zu erwirtschaften.
    Okee,okee..kann ich alles schlucken,komm ich mit klar!
    Man will ja nicht unflexibel sein.
    Allerdings war ich in der superduper highframe 3- Kiste…. und mit Verlaub, das Bild war so scheisse, ich kanns immer noch nicht glauben! Ich werds jetzt nicht näher beschreiben, weil das ganze Grauen hier schon zur Genüge beschrieben wurde. Nur so viel….es ist alles war. Ich habe noch nie eine cineastische Neuerung erlebt die einenFfilm und dessen Zuschauer derart vergewaltigt.
    Mich interressieren jetzt nur noch zwei Sachen:
    Wird mir der Film in 2d, ohne Highframekacke richtig gut gefallen? Denn das werde ich mir schon nochmal geben, in der Hoffnung, mit ein paar Tränen in den Augen,
    alter Herr der Ringe -Tage gedenken zu können.
    Und was, um Himmels willen hat PJ geritten, als er sich für diese unglaubliche technische Verschilmmbesserung entschieden hat?
    Meingott PETER!! Du,von Leidenschafft geplagter,fan-naher Cineast? Hast du am Ende deine Seele dem Zaster verschrieben oder bist du bei deinem Streben nach immer tolleren Traumrealisierungen über deine eigenen Füsse gestolpert?
    Tollywood Blockbuster müssen immer noch fetter und geiler und teurer sein wie ihre Vorgängermodelle, damit sie als würdige Nachfolger gelten. So scheinen zumindest deren Produzenten zu denken. In letzter Zeit beschleicht mich aber das Gefühl, dass die ganze aufgeblasene Kiste kurz vorm platzen ist, wenn sie nicht jetzt schon, mit eben diesem Film geplatzt ist…….poff!

    p.s. DieserTtext wurde, wie auch andere hier, nicht auf
    Rechtschreibfehler überprüft. Ich entschuldige mich dafür
    und es ist mir egal.

  • batarang

    Das der Hobbit ein krankhaft aufgeblasenes Gigantoeffektmonster
    werden würde, das unter dramaturgischen Schlappen zu leiden haben würde, war mir spätestens klar, als ich hörte,dass die eh schon etwas dürftige Originalgeschichte in drei Teilen verfilmt wird. Damit hatte ich also dann auch schon gerechnet und war bereit, mich darauf einzulassen. Und der trailer macht ja auch was her und Lust auf mehr.
    Allerdings war ich gespannt, wie PJ die stellenweise doch arg naive und kindliche Geschichte vom Hobbit (was ja für ein Kinderbuch nicht verkehrt ist..) zu einem Lotr passenden Prequel umschustern werden würde. Das Ergebniss war, wie ich finde, durchwachsen. Herr der ringe mit Kinderschluckauf. Lustige Knuddelszenen wie die Troll-Lagerfeurerstory wechseln sich ab mit Hollywood-Blockbusterszenen in denen nach herzenslust geschnetzelt wird,ohne auch nur einen tropfen Blut zu verschütten. Der Film muss ja familientauglich bleiben um ein maximum an Kohle zu erwirtschaften.
    Okee,okee..kann ich alles schlucken,komm ich mit klar!
    Man will ja nicht unflexibel sein.
    Allerdings war ich in der superduper highframe 3- Kiste…. und mit Verlaub, das Bild war so scheisse, ich kanns immer noch nicht glauben! Ich werds jetzt nicht näher beschreiben, weil das ganze Grauen hier schon zur Genüge beschrieben wurde. Nur so viel….es ist alles war. Ich habe noch nie eine cineastische Neuerung erlebt die einenFfilm und dessen Zuschauer derart vergewaltigt.
    Mich interressieren jetzt nur noch zwei Sachen:
    Wird mir der Film in 2d, ohne Highframekacke richtig gut gefallen? Denn das werde ich mir schon nochmal geben, in der Hoffnung, mit ein paar Tränen in den Augen,
    alter Herr der Ringe -Tage gedenken zu können.
    Und was, um Himmels willen hat PJ geritten, als er sich für diese unglaubliche technische Verschilmmbesserung entschieden hat?
    Meingott PETER!! Du,von Leidenschafft geplagter,fan-naher Cineast? Hast du am Ende deine Seele dem Zaster verschrieben oder bist du bei deinem Streben nach immer tolleren Traumrealisierungen über deine eigenen Füsse gestolpert?
    Tollywood Blockbuster müssen immer noch fetter und geiler und teurer sein wie ihre Vorgängermodelle, damit sie als würdige Nachfolger gelten. So scheinen zumindest deren Produzenten zu denken. In letzter Zeit beschleicht mich aber das Gefühl, dass die ganze aufgeblasene Kiste kurz vorm platzen ist, wenn sie nicht jetzt schon, mit eben diesem Film geplatzt ist…….poff!

    p.s. DieserTtext wurde, wie auch andere hier, nicht auf
    Rechtschreibfehler überprüft. Ich entschuldige mich dafür
    und es ist mir egal.

  • cst

    Um es mit den eigenen Worten dieser sogenannten Kritiker zu sagen: Diese Rezension ist Gelaber, das keinen wirklich interessiert. Mein Tip: Keine Lebenszeit mit dem Lesen von totalst überflüssigem Pseudo Gequatsche verschwenden. Stattdessen ins Kino gehen und einen großartigen Film geniessen.

  • burns

    Danke, cst! Mit dieser ausführlichen Begründung hast Du mich definitiv überzeugt! :-) Endlich mal klare Fakten, nach denen man sich richten kann! Ich kann dieses ganze Gefasel von “Drehbuch”, “Kameraeinstellung”, “Figurenführung”, “Dramaturgie” und den ganzen überflüssigen Klugscheiß-Quark bei Filmkritikern auch schon lange nicht mehr ertragen. Börks.

    Seit ich den Hauptschulabschluss verkackt habe, bin ich eh auf der Seite nach einfachen und hilfreichen Botschaften fürs Leben.
    cst: Du bist mein Mann! Mach ‘ne Filmkritikseite auf, Dude! ;-)
    Dein Fan burns

  • VAV

    Wunderbare Kritik! Sehr im Batzman-Stil, der schon recht hart ist, aber eben zu oft den Nagel auf den Kopf trifft.
    Ich habe mich beim Schauen des Films mehrmals fuer die daemliche Umsetzung vieler Ideen und die laecherlich ueberzogene und unrealistische Action fuer den Film und das was er repraesentiren soll fremdgeschaemt. Den naechsten Teil schau ich mir zu Hause an.

  • Manuel (www.lunartists.at)

    Ich lese schon lange euren Blog, v.a. hole ich mir durch eure Inhalte oft wichtige Inspirationen für meine Filmabende ein. Fünf-Filmfreunde ist ein Blog, der meinen Interessen, was das Kino anbelangt, genau zusagt! :) Da ihr zu fünft seid, steigert das ganze noch mal den Effekt zum Thema Meinungsvielfalt. Also echt top. Macht weiter so!

    Beste Grüße,
    Manuel

    P.S. The
    Hobbit war’s wert. ;)

  • Manuel (www.lunartists.at)

    Ich lese schon lange euren Blog, v.a. hole ich mir durch eure Inhalte oft wichtige Inspirationen für meine Filmabende ein. Fünf-Filmfreunde ist ein Blog, der meinen Interessen, was das Kino anbelangt, genau zusagt! :) Da ihr zu fünft seid, steigert das ganze noch mal den Effekt zum Thema Meinungsvielfalt. Also echt top. Macht weiter so!

    Beste Grüße,
    Manuel

    P.S. The
    Hobbit war’s wert. ;)

  • Manuel

    Finde die Bewertungen sehr nahe an der Wahrheit. Top Review.

  • Manuel

    Finde die Bewertungen sehr nahe an der Wahrheit. Top Review.

  • Pingback: The Hobbit: The Desolation of Smaug – Teaster Trailer - Die Fünf Filmfreunde

  • MrBrown

    Das Folgende Zitat…

    “genauso billig aussehen, wie man es von Fernsehern kennt, die künstlich eine höhere Bildfrequenz berechnen”

    …kann ich ÜBERHAUPT GAR NICHT bestätigen! Ich persönlich sehe einen EXTREMEN Unterschied zwischen den ECHTEN 48 Bildern des Hobbit, und den KÜNSTLICH von einer billigen TV-Elektronik dazwischen gerechneten Bildern!

    Ich hoffe nur, daß möglichst viele Leute sich in Zukunft einfach mal darauf einlassen und es selbst erleben, und sich nicht davon abhalten lassen, nur weil ein paar Erzkonservative das ätzende Geruckel bei Kameraschwenks für alle Ewigkeit konservieren wollen und das ganze schlecht reden.

  • Tibboh

    Jetzt habe ich den ultimativen Hobbit auch gesehn.
    Schön scharf und bunt alles. ;-)

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

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    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

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    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14