Reviews: Die fantastische Welt von Oz, Hänsel & Gretel: Hexenjäger 3D, The Crime, Hüter des Lichts (Review)

27 Comments

Die fantastische Welt von Oz (Oz the great and powerful) – USA 2013
★★★☆☆

“You can’t go home again” pflegen Amerikaner zu sagen und meinen, dass man schwerlich an einen vertrauen Ort zurückkehren kann, wenn man fort war und viel erlebt hat.

Es ist viel passiert seit wir mit Dorothy in Oz waren und die Rückkehr bleibt auch deshalb wohl eher unterwältigend. Was gemalte Backgrounds und Studiosets einst schafften, will heute mit millionenschwerer Tricktechnik nicht gelingen: zu verzaubern, staunen machen, mitfühlen und mitfreuen.

Dabei fängt Raimi ziemlich charmant an, wenn er den Film in der alten Academy-Ratio und in Schwarz/Weiß beginnen lässt und erst mit dem Eintritt nach Oz auf Breitwand aufzieht – was sich am Original orientiert, wie so vieles, aber doch nicht den gleichen Eindruck hinterlässt. Denn während das Technicolor im alten Film mit Macht hereinbrach als Dorothy die Tür öffnete, wird es jetzt als erkennbarer Effekt langsam eingefaded.

James Franco ist als Scharlatan auf dem Weg zur Läuterung leider nur so mittelgut. Er ist hinreichend charmant, spielt aber zu modern und dissoziert – als würde er selbst nicht ernst nehmen was ihm alles wiederfährt. Und auch die Chemie mit seinen Co-Stars ist eher aseptisch, wenn man mal von Michelle Williams Spüli-Fee Glinda absieht, die ein adäquater Ersatz für Billie Burke ist und die Mischung aus tantiger Güte und durchgekokster Abgedrehtheit gut in die Moderne transzendiert.

*some spoilers ahead*

Weniger gut sind Rachel Weisz als manipulative Evanora (der man höflich attestieren kann, dass sie beim Dreh anwesend war) und die gründlich fehlbesetzte Mila Kunis als zum bösen verführte Theodora. Kunis quält sich und die Zuschauer in elendig langer Exposition und auch wenn sie noch so sehr wie das Playmate der Woche guckt, sparkelt zwischen ihr und Franco mal so gar nichts. Und statt Ausdruck oder Charme guckt sie öfter mal wie die Kuh wenns donnert, was dem trägen ersten Akt auch nicht wirklich hilft. Und spätestens wenn sie zur grüngesichtigen bösen Hexe des Westens wird, ist klar das sie Margaret Hamilton nichtmal den den Keks zum Fünfuhrtee, geschweige denn das Wasser reichen kann. Sie hat zuwenig Mimik für ein zu breites Gesicht, die sich in prosthetischen Makeup-Schichten vollkommen verliert. Grün allein reicht nicht – und ihr Story-Arc mit seinen undankbar-platten Dialogen wäre selbst für eine richtige Schauspielerin ein hartes Brot gewesen.

Zach Braff als Affe ist da schon unterhaltsamer und auch die deutlich aufgepimpten fliegenden Paviane haben Potential – sie sind tatsächlich furchterregend und erinnern dran, dass Raimi mal ein guter Horrorregisseur war – leider traut er sich nie mal eine tatsächlich erschreckende Szene einzubauen. Da war selbst Disney in seinen Zeichentrickfilmen mutiger, wenn wir an Schneewittchens Flucht durch den Wald denken oder die dunklen Phantasmagorien aus Fantasia.

Dabei gibt es viele nette Momente und respektvolle Referenzen an den Klassiker mit Judy Garland, seien es die Munchkins die sofort in Songs ausbrechen wollen (was postmodern natürlich als uncool abgebrochen werden muss), Cameos des feigen Löwens (im Aslan-Look) oder Vogelscheuchen, hühnenhafte Wachen und Szenen die als Echos auf Szenen des Klassikers gedacht sind.

Das Problem, wie bei vielen Prequels ist, wenn sie nicht eine völlig neu Cast einführen – wir wissen was passiert, wer lebt und wer stirbt und wie das Ganze ausgeht. Und James Franco macht es mit seinem dackelgesichtigen Zahnfleischlgrinsen nicht eben einfacher, wen wir ständig denken, er hat mehr Interesse nach der Szene einen Joint durchzuziehen, als wirklich eine intensive schauspielerische Leistung abzuliefern. Er liefert zu wenige Ecken und Kanten, genau wie die Hexen – einfach jeder in diesem Film hat zuwenig Charakter und zu wenig Entwicklung und Chemie miteinander und deswegen bleibt über die technischen Schauwerte hinaus wenig Grund sich emotional zu engagieren.

Oz ist schon oft varriert und reimaginiert wurden ob von Disney selbst in den 80ern, von Sidney Lumet oder als TV-Serie Tin Man von 2007 – und Raimi fehlt leider eine eigene neue Vision, um seinen Oz abzuheben und den immensen tricktechnischen Aufwand künstlerisch und erzählerisch zu rechtfertigen. Mögen sich auch die inhaltlichen Parallelen zu “Army of Darkness” aufdrängen – die Geschichte ist wesentlich leidenschaftsloser erzählt, als Ashs Ausflug ins Mittelalter. Wie Burton bei “Alice im Wunderland” scheint Raimi eben nur Mietregisseur zu sein, der sein Handwerk einbringt, aber letztlich nicht mit dem Herzen dabei ist.

Nach dem unverdienten Flop Filmen wie “John Carter” und “Frankenweenie” – die beide ein erstaunliches künstlerisches Risiko eingingen und eindeutig von Visionen und Leidenschaft getriebene Projekte waren – fühlt sich “Oz” als Reisbrettprodukt an, das eher von der Marketingabteilung als “Alice”-Klon konzipiert, denn aus originärem Interesse am Stoff produziert wurde.

Was den Film nicht furchtbar macht, denn als Handwerker sind Raimi und seine Produzenten ja immer noch besser, als viele andere ihrer Kollegen. Es gibt schicke Bilder, Landschaften und sogar ein paar an Achterbahnfahrten erinnernde 3D-Momente die Laune machen. Und zugegeben im letzten Akt gewinnt die Story auch etwas an Fahrt, der Kampf in den Mohnfeldern und der Showdown sind hinreichend unterhaltsam. Fans von Alice werden ihre Freude haben an den quietschbunten Rendertableaus und den Gags, die sich immer etwas zu modern anfühlen, für die Zeit in der sie spielen.

Was fehlt ist der Zauber, der Funke Inspiration, die Eigenständigkeit die “Oz” zu mehr machen würde als einem netten Effektstreifen, der seine einzigen Stärkungen aus Anspielungen auf das Original bezieht aber keine echte, eigene Stimme findet.

So bleibt er respektvoll, er beschädigt “The Wizard of Oz” nicht, aber er fügt ihm auch nichts hinzu und verblasst in Ermangelung denkwürdiger Szenen schon kurz nach dem Kinobesuch vor dem geistigen Auge. Zurück bleibt ein meh bis okay und der Wunsch nicht zu schnell nach Oz zurückkehre zu wollen.

Schade eigentlich.

Hänsel & Gretel – Hexenjäger (Hänsel & Gretel – Witchhunter) – USA 2012
★★★☆☆

Hänsel und Gretel sind erwachsen und haben das Hexenjagen zum Beruf gemacht.

Von Tommy Wirkola, dem Regisseur von “Dead Snow”, konnte man ja gepflegten Trash erwarten und in der Tat liefert Hänsel & Gretel mehr over-the-top-Szenen und nimmt seine Figuren nicht wirklich ernst, was ihn unterhaltsamer macht als “Abraham Lincoln: Vampire Hunter”, der oft im Spagat zwischen Fun-Trash und übermässigem Respekt vor Lincoln bisweilen ins lächerliche abdriftete. Hänsel und Gretel sind schon durch und durch Trash, der aber trotzdem leider nie ganz die unterhaltsamen Höhen erreicht die Filme wie Machete, Hobo with a shotgun, Fathersday oder Big Budget-Bomben wie “Lost in Space” so spassig machen. Er ist zum Glück auch kein BigBudget-Mist wie Van Helsing oder die mutlosen Mumien-Filme, aber er lässt doch etwas unschlüssig zurück.

Was zum Teil an der Besetzung liegt, denn Jeremy Renner ist wie sonst auch leider weitgehend charmfrei und schafft es nie auf dem Level zu spielen, das diese Art von Rollen erfordert. Hier guckt er leider immer nur leicht gelangweilt, also wie immer und wird vom übrigen Cast gnadenlos an die Wand gespielt. Famke Jansen hat durchaus Spaß mit ihrer Hexenrolle und auch Gemma Arterton scheint es zu genießen mal nicht die feinen Nuancen sondern die grobe Kelle nutzen zu dürfen. Und als Badass-Gretel bleibt sie trotzdem sympathischer als beispielsweise Kate Beckinsales Selina. Etwas nutzlos und auch vom Drehbuch vernachlässigt sind die Weisse Hexe Mina, der Troll und der Junge Ben, die bestenfalls im Weg herumstehen oder verletzt werden – ihre Storyarcs machen den Eindruck auf dem Cuttung Room Floor gelandet zu sein, denn mit unter 90min ist der Film extrem kurz. Was ich generell ja begrüße in Zeiten adipöser Blockbuster, die glauben alles unter 160min wäre dem Regisseur und seiner Vision abträglich. Aber hier schadet der sehr straffe Schnitt der Spannung, den es bleibt das Gefühl, der Filme habe keinen wirklichen zweiten Akt. Er springt vom Intro direkt ins Finale, das mangels einprägsamer Charaktere und nachvollziehbarer Konflikte dann auch reichlich kalt lässt. Da hilft auch kein “echtes 3D” und viel digitales Blut – die Story wirkt unrund und letztlich unbefriedigend, wenn der groß angekündigte Showdown mit einer Hexenarmee in einer Minute mit einer Gatlingun gelöst wird und ein lahmes Gerangel im Hexenhaus dann den Schlussfight darstellen soll.

Was Wirkula bei “Dead Snow” gelang, eine total absurde Story langsam aufzubauen und immer weiter zu steigern, wirkt hier zusammengestückelt und holperig. Es mag seine Gründe haben, dass der Streifen über ein Jahr zurückgehalten wurde. Und die waren wohl nicht nur, dass man Renners gesteigerte Popularität nach MI4, Avengers und Bourne nutzen wollte. Ich bin gespannt darauf, wie der Schnitt aussehen wird, den Wirkola auf DVD/BD rausbringen will – und ob dort einige Handlungsstränge wieder eingefügt und ausgebaut werden, die in der Kinofassung wie unglückliche Fragmente wirken. Peter Storemare ist völlig verschwendet, Ben fällt nach dem Intro aus der Geschichte und taucht dann unerwartet wieder auf, als wäre er nie weg gewesen und der Troll ist eine schöne Idee aber auch unterschrieben. Es wäre spannend zu sehen, was hinter den Kulissen abgegangen ist und wer letztlich für diese Schnittfassung verantwortlich ist.

Bis dahin bleibt ein leidlich unterhaltsamer TMainstream-Trashfilm, der seine Möglichkeiten weder in den Actionszenen, noch bei Gore, Humor und Story wirklich ausnutzt und dessen Spannungsbogen zum Ende hin extrem durchhängt.

The Crime (The Sweeney) – UK 2012
★★★½☆

The Sweeney, die raubauzige Sondereinheit der Londoner Polizei, dich sich um Gewaltverbechen kümmert, sieht sich einer internen Untersuchung ausgesetzt und muss gleichzeitig einen besonders harten Fall aufklären.

Seine Vorlage nimmt der Film durchaus ernst, denn die TV-Serie The Sweeney war nichts für empfindliche Gemüter. Worüber sich “Life on Mars” gekonnt amüsierte, wird hier noch ernsthaft durchdekliniert. Allerdings so over-the-top das man sich diese Testosteronphantasie mit Knautschgesicht Winstone und Homelands Damian Lewis in einer Nebenrolle dann doch gerne anschaut. Realistisch ist das nicht, plausibel auch nicht und das Drama ist im Grunde auch nur das gekonnte jonglieren mit Machofilmklischees. Aber was solls, wenn das Tempo stimmt sich die Macher bei aller Brachialität nie so ganz ernst nehmen in ihrem Harter Kerl-Gepose. Und nachdem alle möglichen Actionhelden unverdient auf “gritty” und “dark” gebürstet wurden, trifft es hier mal welche die schon in der Vorlage genauso waren: Liebenswerte Kotzbrocken, denen man im wahren Leben lieber nicht begegnen möchte, die auf der Leinwand aber für gute Unterhaltung sorgen und deren Selbstjustizanwandlungen nie in unangenehme “Taken”-Bereiche abdriften.

Hüter des Lichts (Rise of the Guardians) – USA 2012
★★★½☆

Der Weihnachtsmann, der Osterhase, die Zahnfee, der Sandmann und Jack Frost müssen die Kinder der Erde vor dem Boogeyman beschützen

Schönes Charakterdesign, großartige Animation und Sprecher (zumindest im Original) und viele schöne optische Ideen machen Rise of the Guardians zu einem sympathischen und rasanten Familienfilm. Etwas schade, dass die Story gerade in der zweiten Hälfte nicht die Erwartungen erfüllen kann die die erste Hälfte verspricht, weil dann doch alles in recht konventionellen Action-Setpieces mündet und die Konflikte sich zu schnell in Wohlgefallen auflösen. Trotzdem ein knuffiger Film, der zu unrecht an den Kinokassen krepiert ist.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

Related Articles

27 Comments

  1. Hans Müller

    Also Batz, normalerweise gehe ich ja mit deinen Kritiken d’accord. Aber “Hänsel und Gretel” drei Sterne? Dieses unterirdische Machwerk? Der ist meiner Meinung nach durchaus BigBudget-Mist wie Van Helsing. Nur schlimmer. Ein peinlicher, klicheehafter Film der einfach überhaupt nichts interessantes bietet.

  2. Vas

    Mila Kunis wurde meiner Meinung nach in Oz erst erträglich, als sie endlich die Grüne Hexe wird und herrlich overacting-mäßig lacht und einfach nur dumm/dämlich böse ist, anstatt einfach nur dekorativ den gelben Ziegelsteinweg entlang zu hüpfen.

  3. firejoe

    “Hänsel und Gretel” muss ja fantastisch sein mit seinen 3 Sternen im Gegensatz zu den 2,5 Sternen von der “Hobbit”.

  4. Oliver Lysiak

    Und zum sechsmillionsten Mal: Sternwertungen sind nicht zwischen den Filmen vergleichbar sondern nur individuell zusammen mit der Kritik. Okay?

  5. Oliver Lysiak

    Ich fand ihn auch meh – und das drücken 3 Sterne aus. Kann man als Fan des Genres sehen, ist aber nix dolles. Ich fand ihn aber lange nicht so beschissen wie Van Helsing – der hat sich ja bei allem auch noch ernst genommen und versucht ernsthaftes Drama und Lovestory zu bringen. Und die Tricks waren noch gruseliger.

  6. firejoe

    Okay? Nö!

  7. genervt

    Was ich mich bei Oz gefragt habe:
    -Wie zum Teufel kommt Dauergrinsebacke Franco immer an diese Rollen? Da hat Arnie noch mehr Mimik.
    -Wo kommen ständig im richtigen Moment diese fliegenden Affen her?Oder war im Drehbuch kein Platz mehr für eine schlüssige Lösung?
    -Haben die zuviel Star Wars geschaut? Ein Laserschwertduell am Ende hätte mich nicht gewundert.
    -Wie kann ein kleiner grüner Apfel so schnell und dauerhaft eine Person verändern?
    Oder war im Drehbuch kein Platz mehr für eine schlüssige Lösung?
    -Wieso braucht man eine Untergrundbewegung gegen die Hexe, wenn sowieso alle gegen sie sind?
    -Wieso wird die “gute” Hexe plötzlich einfach als böse Hexe akzeptiert und wundert sich niemand, daß die “böse” Hexe plötzlich die gute ist? Oder war im Drehbuch kein Platz mehr für eine schlüssige Lösung?
    -Ach, die böse Hexe hatte ein magisches Halsband? Ist mir vorher gar nicht aufgefallen…

  8. Guenzbert

    Ja, macht durchaus Sinn, Ein Apfel lässt sich ja zum Beispiel auch nur ganz, ganz schwer mit anderen Apfel vergleichen. Ich frag mich echt immer wieder, wieso ich diese Seite noch besuche.

  9. Guenzbert

    Ja, macht durchaus Sinn, Ein Apfel lässt sich ja zum Beispiel auch nur ganz, ganz schwer mit anderen Apfel vergleichen. Ich frag mich echt immer wieder, wieso ich diese Seite noch besuche.

  10. Dr.Strangelove

    Apfel = Apfel. Aber wie willst du einen Action-Blockbuster mit einem Drama vergleichen. Oder eine 200 Millionen Dollar Produktion mit einer 15 Millionen Dollar Produktion. Dazu gibt es unzählige Genres.

    Ist für dich dann Musik auch gleich Musik. Vergleichst du Heno mit Nirvana, Dieter Bohlen mit Scooter, und Devendra Banhard mit den Beatles?

  11. burns

    Frag ich mich bei Dir auch.

  12. burns

    Frag ich mich bei Dir auch.

  13. burns

    Frag ich mich bei Dir auch.

  14. burns

    Frag ich mich bei Dir auch.

  15. Bodum

    Das Eindampfen einer Kritik auf eine Note ergibt doch keinen Sinn, wenn sie nur durch Lesen der Kritik interpretierbar ist. Dann schreibt doch lieber ein kurzes Fazit, zur schnellen Orientierung. Gerne auch am Anfang des Textes.

  16. Bodum

    Das Eindampfen einer Kritik auf eine Note ergibt doch keinen Sinn, wenn sie nur durch Lesen der Kritik interpretierbar ist. Dann schreibt doch lieber ein kurzes Fazit, zur schnellen Orientierung. Gerne auch am Anfang des Textes.

  17. Oliver Lysiak

    Doch machte es, denn die Sterne sagen dir ob wir eine Ansehempfehlung für den Film geben oder nicht. 3 Sterne bedeutet und das wurde dutzendfach erklärt und ist auch auf der Über uns Seite nachlesbar, das der Film für Genrefans ansehbar ist, aber eben kein wirklich herausragender Streifen. Ab 3.5 können auch Nichtgenrefans einen Blick riskieren usw…

    Die Sterne sagen also ziemlich detailliert ob und für wen wir einen Film empfehlen. Das ändert nichts daran, dass es immer eine Bewertung für genau diesen Film, innerhalb seines Genres, seines Anspruchs und seiner Möglichkeiten ist. Einen Fun-Trash-Film wie Hänsel und Gretel ernsthaft mit The Hobbit zu vergleichen wäre genauso idiotisch, wie ihn mit Oz oder Schindlers Liste oder Matrix oder Wer hat Angst vor Virgina Woolf zu vergleichen. Ein Splatter-Fun-Film kann als solcher 4.5 Sterne bekommen und ist trotzdem nicht mit Frost/Nixon vergleichbar – außer das beide eine Anschauempfehlung bekommen. Klar?

  18. Oliver Lysiak

    Es steht dir frei wegzugehen und nie wieder zu kommen. Und tschüss.

  19. sd

    Vielleicht nochmal Korrektur lesen?

    Cuttung Room Floor – Cutting Room Floor
    Gatlingun – Gatling Gun

  20. burns

    Ich hätte Deine Geduld ja nicht…
    Um diesem überflüssigen Gemoser zu entgehen, könntet Ihr höchstens vor die Sterne “Anschauempfehlung:” setzen oder etwas, das cooler klingt. Dann wäre die Sache klar…

  21. burns

    Ich hätte Deine Geduld ja nicht…
    Um diesem überflüssigen Gemoser zu entgehen, könntet Ihr höchstens vor die Sterne “Anschauempfehlung:” setzen oder etwas, das cooler klingt. Dann wäre die Sache klar…

  22. burns

    Nicht Dein Ernst jetzt, oder?
    Und Du kommst Dir dabei KEIN KLEINES BISSCHEN SPIESSIG vor?….
    Hm…..

  23. Bodum

    Klar soweit.
    Ich halte das System für Humbug.

  24. Bodum

    Klar soweit.
    Ich halte das System für Humbug.

  25. Bodum

    Klar soweit.
    Ich halte das System für Humbug.

  26. Bomster

    Wann und wo ist denn Frankenweenie ein “künstlerisches Risiko” eingegangen?!? Tim Burton hat einen alten Kurzfilm von sich zum Remake aufgebläht und uns 90 Minuten lang die ausgelutschte Tim-Burton-spooky-quirky-Außenseiter-Soße serviert. Ein *kommerzielles Risiko* mag das gewesen sein, aber Burtons letztes künstlerisches Risiko war Planet der Affen (dessen kommerzielles Scheitern sicherlich erklärt, warum Burton in diesem Leben nichts Originelles mehr produzieren sondern bis zu seinem Lebensabend in seiner kleinen Nische vor sich hinschimmeln wird…

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked (required)

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr