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Filmcheck: Pixar-Regisseur Saschka Unseld verrät warum er Amelie nicht mag und Ronja liebt

Standard, 17. 6. 2013, Batzman (Oliver Lysiak), 4 Kommentare

Pixar gilt für viele deutsche Animatoren sicher immer noch als Traumarbeitsplatz. Für Saschka Unseld ist dieser Traum seit einigen Jahren Realität. Er hat an u.a. an Toy Story 3 mitgearbeitet und legt mit „The Blue Umbrella“ seinen ersten Kurzfilm vor, der vor dem diese Woche startenden Pixar-Prequel „Die Monster Uni“ läuft. Zur Berlinale haben wir Saschka in der Videothek Delikatessen getroffen, unserer neuen Location für den Filmcheck. Dort erzählte er uns, welche Filme ihn begeistern, welche ihn beeinflusst haben und womit man ihn jagen kann.

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4 Kommentare

  • Reply Dr.Strangelove 17. 6. 2013 at 20:09

    Erschreckend. Gerade wenn man Ronja Räubertochter kennt, und dan Pixar Filme sieht (egal ob „Brave“ oder andere), dann verkommen die Figuren zu Abziehbildern. Die Kulissen und die Dialoge ebenso.
    „Pixar“ verucht Welten zu erschaffen, Raum, Figuren, bügelt aber alles glatt.
    Wird auch bei dem Beispiel mit „Before Sunrise“ deutlich. Im Original wunderschön. Und in dem kleinen Ausschnitt mit den Regenschirmen verkommt es zum Witz. Blauer Schirm schaut schüchtern zum roten Schirm, roter Schirm schaut zurück. Ja, es steckt super viel interessante Dinge hinter diesen Gesten… perfekt umgesetzt im Orinignal. Im Remake vom Pixar/Disney wird das alles zu Nichte gemacht.
    Er kritisiert das bei „Fabelhafte Welt der Amelie“ einem alles ins Gesicht geschleudert wird, aber das passiert immer noch auf eine charmante Art. Und genau DAS versucht doch Pixar/Disney auch. Die bügeln alles glatt und jede Emotion verkommt im Over-Acting. Da ist es aber okay? Strange People.

  • Reply Hitchbock 17. 6. 2013 at 23:19

    „Amelie“ klatscht ins Gesicht!!! Das mag er nicht!!! Sein männlicher Regenschirm ist BLAU!!! Sein weiblicher Regenschirm ist ROT!!! Nach Amerika ziehen Gott sei Dank immer die richtigen Typen…

  • Reply mein senf 18. 6. 2013 at 13:39

    Endlich würdigt jemand mal „Save the last dance“ als das, was er ist. Als Klassiker des modernen Tanzfilms, als das, was „Scream“ fürs den „Slasher“ bedeutete. Mit einem Auf-den-Punkt-Drehbuch, das auch zwölf Jahre danach im Prinzip von jedem größeren Tanzfilm einfach nur kopiert wird.

    Ich wünsche Herrn Unseld jedenfalls viel Erfolg bei seinem weiteren Schaffen. Ich fand ihn sehr symphatisch. Da sei ihm auch der Amelie-Ausrutscher verziehn ;-)

  • Reply mein senf 18. 6. 2013 at 13:39

    Endlich würdigt jemand mal „Save the last dance“ als das, was er ist. Als Klassiker des modernen Tanzfilms, als das, was „Scream“ fürs den „Slasher“ bedeutete. Mit einem Auf-den-Punkt-Drehbuch, das auch zwölf Jahre danach im Prinzip von jedem größeren Tanzfilm einfach nur kopiert wird.

    Ich wünsche Herrn Unseld jedenfalls viel Erfolg bei seinem weiteren Schaffen. Ich fand ihn sehr symphatisch. Da sei ihm auch der Amelie-Ausrutscher verziehn ;-)

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