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Bären suchen nach Honig – Jim Beam Honey

Standard, 31. 7. 2013, Mal Sehen (Malcolm Bunge), 11 Kommentare

Wir unterbrechen dieses Blog für einen sponsered Post

Ich habe dieses Jahr ca 13 schlechte Filme gesehen. Und mit „schlecht“ meine ich die Art von Filmen, die Fremdscham in mir auslösen. Filme so schlecht, dass es keine zweite Meinung dazu geben kann, außer die Person mit dieser Meinung hat eine selbst durchgeführte Lobotomie durchgeführt. Ich will jetzt nicht sagen, dass ein großer Schluck Alkohol hilft diese Filme zu vergessen, denn ich bin eher Genusstrinker, aber ich würde mir dennoch wünschen, dass es so einfach ginge.

Das Problem ist, dass ich einerseits nichts vertrage und andererseits es hasse betrunken zu sein. Deswegen muss mir Alkohol schmecken. So ein Gedöns wie Billigwein aus der Tüte und Schnaps der einen beim Schnuppern schon blind macht, kommt mir nicht ins Haus. Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass es mir leichter fallen würde die erste Stunde „After Earth“ zu vergessen (danach habe ich das Kino verlassen).

Und da schlagen wir jetzt einen Bogen zu dem Sponsor des heutigen Posts: Jim Beam Honey. Erstens: Schmeckt es weitaus besser als Wein aus der Tüte und zweitens: Sie haben sich Gedanken darüber gemacht wie man ihr neues Getränk unterhaltsam bewerben kann. Und Unterhaltung mögen wir wohl alle, denn sonst wären wir ja keine Filmfreunde. Das Beste daran ist, dass der Bären-Film interaktiv ist. Auch so etwas, was ich mir bei „After Earth“ gewünscht hätte. Anstatt Jayden Smith über einen Fluss zu lotsen, würde ich ihn einfach mitten drin stehen lassen. Wäre aufjedenfall unterhaltsamer als der Rest des Filmes.


Youtubedirektlink

Als jemand der selber lang genug mit Werbung zu tun hat, freue ich mich über jede Kampagne, die über 18/1 Plakate hinausgeht. Wenn das Publikum auch noch animiert wird, freue ich mich gleich ein bisschen mehr. Genau das passiert in dem obigen Clip: Bevor man das neue Getränk probieren darf, müssen erstmal viele Abenteuern mit den Bären bewältigt werden. Ich habe die beiden „Will“ und „Jayden“ getauft, weil das schauspielerische Talent ähnlich ausgeprägt ist.

Damit man jetzt nicht von Schaufenster zu Schaufenster laufen muss, um Will und Jayden auf großer Tour zu finden, gibt es natürlich das Ganze als interaktives Youtubevideo. Wer noch das Making-Of sehen möchte, hier entlang, bitte!

Jetzt fragt sich vielleicht der Eine oder Andere was man heutzutage für so einen gesponserten Beitrag bekommt. Über Modalitäten reden wir natürlich nicht, aber wir können schon verraten, dass man uns Proben zugeschickt hat. Trotz meines Werberhintergrundes möchte ich euch mit Marketing-Bla verschonen. Ich will das Getränk aber ungefähr so beschreiben: Es schmeckt milder, als normaler Jim Beam, weswegen die Bourbon-typische Vanille-Note dabei besser zur Geltung kommt. Als Rotweintrinker, wie ich es bin, schmeckt es mir deswegen besser.

In diesem Sinne: Prost!

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11 Kommentare

  • Reply Jules 31. 7. 2013 at 15:38

    Die Fake Passanten in Drück-den-Buzzer-und-es-passiert-was-Guerilla-Marketing haben auch schon mal weniger nach Modelagentur ausgesehen…

  • Reply Kelly 31. 7. 2013 at 15:44

    @Jules: Word!

  • Reply genervt 31. 7. 2013 at 19:48

    Danke, bis jetzt mochte ich Jim Beam Honey. :(
    Der ganze Wir-sind-ja-so-interaktiv-Fake-Blödsinn
    war schon vor gefühlten 5 Jahren out.
    Und auch noch ein Making of Werbung, die sollen sich lieber
    mal in Echt an den Straßenrand stellen und das Zeug verteilen!

  • Reply ichso 1. 8. 2013 at 10:52

    Zuschaueraktionen als Reklame: Okay
    Werbespots: auch okay
    Aber Werbespots, die ganz schlecht versuchen wie echte Zuschaueraktionen auszusehen: Bäh!

    Da fühl ich mich für blöd verkauft, wie plump da versucht wird, eine Werbewelt als Realität zu verkaufen.

    Das haut ja von der Optik und Kameraführung überhaupt nicht hin!
    Dass man so einen Spot ausgerechnet auf eine Leserschaft loslassen muss, die sich für Film interessiert. davon unter Umständen etwas Ahnung hat und solche Sachen etwas kritischer sieht, halte ich für ein komplettes Eigentor der Werbenden.

    Ich gönn den Filmfreunden ja wirklich jede Einnahmequelle, aber hier sag ich mal: Die falsche Werbung für die falsche Zielgruppe.
    Was die Leser hier verbindet ist nicht Alkohol.

    • Reply Mandrenke 1. 8. 2013 at 15:46

      Na, aber wenigstens schmeckt die Plörre „besser als Billig-Wein aus der Tüte“. Hoch die Tassen! ;)

      • Reply Dr.Strangelove 1. 8. 2013 at 18:49

        Til Schweiger, Sharknado, hässliche Klöten, und News über „Comic Blockbuster“. Ich glaube ich fang nach 10 Jahren wieder mit dem trinken an.

  • Reply Ronscha 1. 8. 2013 at 14:11

    Alkoholwerbung sollte ebenso wie Zigarettenwerbung verboten werden! Mir missfällt extrem, dass in dieser Werbung (und nicht nur in dieser) an das „ach so tolle“ Produkt immer auch ein Image gebunden wird (jung, hipp, gutausehend, stylisch usw.), das den eigentlichen, (auch) schädlichen Charakter vollkommen überdeckt..

    Spießer Ende…

  • Reply s. schwarzmeister 1. 8. 2013 at 23:13

    Jim Beam war schon immer fiese Plörre die nach Seife schmeckt. Wenn es nach Honig-Seife schmeckt wird das auch nicht unbedingt besser.

  • Reply s. schwarzmeister 1. 8. 2013 at 23:13

    Jim Beam war schon immer fiese Plörre die nach Seife schmeckt. Wenn es nach Honig-Seife schmeckt wird das auch nicht unbedingt besser.

  • Reply fefewewfwfetmef 6. 8. 2013 at 13:09

    Nein, nein. Das Internet hat mir gezeigt – selbst der größte Mist hat seine Fans. Mal mehr (Herr der Ringe, Der Hobbit, Avatar) mal weniger (Riddick, Bloodrayne 1&2 vom Unaussprechlichen).

  • Reply Rocksteady 25. 9. 2013 at 21:16

    Übrigens schmeckt das Zeug mir recht gut, aber ich bin auch kein Whiskeytrinker. Danke für den Tip.

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