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Star Wars Das Erwachen der Macht (Review)

Standard, 16. 12. 2015, Batzman (Oliver Lysiak), 27 Kommentare
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Star Wars Das Erwachen der Macht

Ich hatte ein bisschen Angst vor der Pressevorführung, denn der Schlußgag aus dem gar nicht mal so guten Film Fanboys ging mir nicht aus dem Kopf: „What if the Movie sucks?“ Star Wars und mich verbindet wie viele eine lange Geschichte, angefangen bei Return of the Jedi. Das Finale der ersten Trilogie machte mich nicht nur zum – wie es damals hieß – „Krieg der Sterne-Fan“, es legte auch den Grundstein für meine Filmbesessenheit.

Und auch wenn die Star Wars-Saga später von vielen anderen Lieblingsfilmen ergänzt wurde, behielt sie doch immer einen besonderen Platz in meinem Herzen. Egal wie sehr ich die drei existierenden Indy-Filme mag, egal wie sehr ich Jaws als perfekten Film verehre: Star Wars war der Anfang. Auch wenn ich „Return of the Jedi“ lange nicht mehr für die beste Folge halte und heutzutage auch die Momente sehe, die ein bisschen schlecht gealtert sind – die Filme waren etwas Besonderes. Und deswegen schmerzen die Prequels bis heute. Und ich bin es müde sie zu diskutieren. Und ich teile Simon Peggs Meinung, dass er niemand ernst nehmen kann der ernsthaft behauptet es seien gute Filme. Ich hab über die letzten 15 Jahre versucht meinen Frieden mit ihnen zu machen, aber es ist unmöglich. Ich habe sie zwar alle auf Blu-ray, aber ich kann mir keinen Teil ganz ansehen, egal wie oft ich es versuche. Ja ich breche selbst die SE von „Return of the Jedi“ spätestens dann ab, wenn die grauenvolle „Jedi Rocks“ Nummer kommt.

Weswegen ich ein wenig Angst hatte vor „Star Wars Das Erwachen der Macht“. Denn tatsächlich habe ich es mir erlaubt zu hoffen. Vorfreude zu entwickeln. Zaghaften Glauben, dass es dieses Mal etwas werden könnte. Und doch hingen die Prequels immer dräuend über dieser Hoffnung, denn auch bei den Prequels hoffte ich bei jeder Episode, sie könnte doch noch etwas retten. Mich versöhnen und mir helfen mit freundlicher Erinnerung Abschied zu nehme.

Es sollte nicht sein und der einzige Weg der funktionierte war Star Wars zu ignorieren. Ich vermute die Animationsserien sind gar nicht so schlecht, aber ich konnte mich nicht dazu durchringen sie zu durchzugucken. Und die ganze Extended Universe Kacke war mir schon bei der Original-Trilogie ziemlich egal. Wahrscheinlich fühlte ich mich deswegen so ängstlich, jetzt doch wieder echte Freude und Hoffnung zu empfinden, je näher der Starttermin von „Star Wars Das Erwachen der Macht“ kam. Wie eine geprügelte Frau, die Jahre nach der Trennung wieder mit dem Ex zusammen kommt, der plötzlich wieder total charmant ist und fragt, ob man es nicht nochmal miteinander versuchen will. Klar, er ist nett und sieht gut aus. Aber was, wenn er mich wieder verprügelt?

Machen wir es kurz: „Star Wars Das Erwachen der Macht“ war das Risiko wert. Er ist nicht nur der beste Star Wars Film seit „Rückkehr der Jedi Ritter“, er ist vielleicht sogar ein kleines bisschen besser. Und er ist auch der beste Film den J.J. Abrams bisher abgeliefert hat, denn selten war er so diszipliniert, selten hat er sich so gut drauf konzentriert nicht nur interessante Charaktere in ein spannendes Umfeld zu setzen, sondern tatsächlich eine unschwurbelige Story durchzuerzählen.

Es mag sein Traumjob gewesen sein, weil er ein riesiger Fan ist, aber es war gewiss auch ein Alptraum einen Film zu drehen auf dem ein Erwartungsdruck liegt der so hoch ist wie bei keinem anderen Franchise. Denn natürlich ist Star Wars eine Maschine, ein allumfassendes und oft seelenloses Marketingprogramm in dem die Filme nur ein winziger Teil sind, der hauptsächlich dazu dient, die Marke am Leben und das Merchandise-Geschäft in Schwung zu halten.

Abrams und seinen Drehbuchautoren, darunter Veteran Lawrence Kasdan, plus Berater Simon Pegg ist dieses Wunder gelungen: Sie haben aus der Maschine heraus einen Film produziert der die Fans respektiert, der Herz hat und der obwohl in Nostalgie verwurzelt den Weg in die Zukunft weist.

Mag George Lucas verächtlich den Film als „Den Fans wird er gefallen“ bezeichnen und bejammern dass „seine Storyentwürfe“ von Disney abgelehnt wurden – der Film atmet dass, was Star Wars ursprünglich ausmachte. Das liegt an vielen Faktoren, aber das Drehbuch und die wirklich gelungene Besetzung dürften wohl der Hauptgrund sein.

Die Newcomerin Daisy Ridley als Schrottsammlerin Rey ist ziemlich fantastisch, schafft sie es doch die vielfältigen Facetten ihrer Figur herauszuarbeiten, die sich nicht auf das simple „toughe, coole Frau“-Klischee einengen lassen. Sie ist zäh, erfindungsreich, mutig, verwundbar und manchmal einfach überfordert.

Genau wie John Boyega als Finn, der wahrscheinlich die ungewöhnlichste Figur der Serie ist. Denn er ist kein Held, er ist ein Feigling, er ist oft witzig aber nie lächerlich und er wird anfänglich nur getrieben von panischer, egoistischer Angst. Kein Draufgänger wie Han Solo, der sich hinter Bogart-Attitüde versteckt und „für niemanden seinen Kopf hinhält“ – sondern ein verängstigter und traumatisierter Ex-Stormtrooper der zu Anfang nur eines will: Überleben.

Oscar Isaac als Poe Dameron ist da ein wenig langweiliger, erfüllt er doch die klassische Rolle des markanten, mutigen Helden der für die Resistance kämpft und sich zu Beginn mit Finn zusammenraufen muss. Poe ist keine schlechte Figur, aber deutlich uninteressanter, denn auch wenn sie die Story anstößt ist sie wesentlich weniger wichtig und zweidimensionaler. Und wenn er aus dem Film verschwindet vermisst man ihn nicht. Aber durch ihn schafft es Abrams gleich zu Beginn etwas zu zeigen, was in den bisherigen Filmen kein Thema war: Auch Stormtrooper sind Menschen. Sie haben ein Leben außerhalb des Dienstes, sie leiden wenn ihre Freunde und Kameraden fallen. Es ist Poes Schuss der einen Kameraden Finns tötet und Finn traumatisiert.

Solche kleinen Charaktermomente schaffen es dem Film eine ungewohnte Ambivalenz und Tiefe zu vermitteln, weil die Grenzen verschwimmen und die Feindbilder weniger klar sind – und das ohne dabei humorlos, verbissen oder nolanesk zu werden. „Star Wars Das Erwachen der Macht“ fühlt sich über weite Strecken tatsächlich wie ein klassischer Star Wars Film an und nur in wenigen kurzen Momenten, wie ein sehr ambitionierter Fanfilm.

Die Story bleibt schlicht, aber sie wird konsequent durcherzählt. Man mag schon am Ende des Titel-Scrawl erahnen wie der Film endet – aber der Weg dazu ist so extrem unterhaltsam und mit so sympathischen Figuren besetzt, dass es keine Twists und Schockeffekte braucht.

Und ja: Abrams hat Wort gehalten, dass er viele praktische Effekte verwendet um dem Ganzen ein geerdetes, haptisches Gefühl zu geben. Natürlich haben wir extrem viele CGI-FX, aber die Darsteller rennen genauso häufig in faszinierenden Sets herum und treffen animatronische Wesen die uns spüren lassen, dass diese Welt existiert.

Überraschend auch: Abrams hat wirklich mittlerweile ein Gespür für Bilder entwickelt. Sah MI3 noch aus wie ein gepimpter Fernsehfilm, erschafft er hier große Tableaus die dem Film Kinoformat verleihen. Gecrashte Sternenzerstörer, umgefallene AT-ATs, Dschungelfestungen, Schneelandschaften oder das Innere einer New-Order Festung – immer wieder bekommen wir Bilder die in Erinnerung bleiben.

Doch das Herz bleiben die Figuren, die Neuen an die wir langsam herangeführt werden und natürlich auch die Alten, die nie des bloßen Effekts wegen, sondern immer im Dienste der Geschichte eingeführt werden. Von C3PO vielleicht mal abgesehen, der leider wirklich überflüssig ist – weil ihn BB-8 komplett ersetzt. Der Kugelroboter ist übrigens ein fantastischer, witziger und gleichzeitig interessant liebenswerter Charakter, dessen Ausdrucksmöglichkeiten wirklich überraschen.

Und das obwohl sein erster Auftritt mich eher aufstöhnen ließ, denn wenn er von Poe einen USB-Stick mit wichtigen Daten für die Resistance erhält, dann riecht das zunächst mal nach unangenehmsten Fanservice. Die von Episode IV geklaute Prämisse ist abgeschmackt und lässt befürchten, der ganze Film wäre lediglich ein Abklatsch, ein Best-Of bekannter Momente. Und ja es gibt sie, die unangenehmen Zitate, die schwerfälligen Anspielungen und Dualitäten zur Original-Trilogie (die Prequels werden komplett ignoriert). Ein Aufflackern des alten Schachspiels an Bord des Falken, der typische Reinflug eines Sternenzerstörers nach dem Titelscrawl und natürlich muss wieder ein Todesstern zerstört werden, der diesmal Starkiller heißt und einfach größer ist als früher. Genauso werden natürlich Parallelen zwischen Finn und Solo, zwischen Luke und Rey gezogen – aber auf jeden leicht unangenehmen Fanmoment kommen viele Szenen die einfach auch für sich funktionieren.

******************SPOILER AHEAD BEWARE********************

Es wäre einfach „Star Wars Das Erwachen der Macht“ seine Doppelungen vorzuwerfen. Wieder werden wichtige Pläne in einem Droiden versteckt, wieder wird ein Teenager mit mysteriöser Vergangenheit in einen galaktischen Konflikt hineingezogen, weil sie zufällig auf einen Droiden trifft. Wieder gibt es einen maskierten Oberschurken im Dienste eines mächtigen Strippenziehers, wieder haben wir eine Figur im Konflikt mit der guten und der bösen Seite, wieder muss sich Han Solo gegen Geldeintreiber wehren, wieder muss ein Todesstern zerstört werden, wieder haben wir Rebellenmeetings unter Admiral Akbar oder einem seiner Shrimpschwäger. Wieder gibt es Wüsten-, Dschungel und Eisplaneten.

Redundanzen, Echos der klassischen Trilogie sind überall zu finden, doch irgendwie schaffen es J.J. Abrams und seine Drehbuchautoren das Ganze nicht wie einen Abklatsch, sondern einen interessanten Remix wirken zu lassen. Ja Adam Driver als Kyle Ren erinnert an Vader, aber wir verstehen warum er so ist, wie er ist.

Denn Kylo ist die Figur die Anakin in den Prequels eigentlich hätte sein sollen. Ein verwirrter junger Mann mit Aggressionsproblemen, jemand der überfordert einem Kult beigetreten ist, der ihn einer Gehirnwäsche unterzogen hat. Er ist kein kühler, berechnender Killer wie Darth Vader. Er ist jemand der sich nicht im Griff hat, der sich in Posen flüchtet. Der Vader nachäfft ohne dessen Gravitas zu erreichen – und jemand der von seinen eigenen Leuten nicht ernst genommen wird. So viele Ähnlichkeiten zu Anakin und doch eine völlig andere Darstellung. Wo Vader stoisch, kaltblütig auf schlechte Nachrichten reagierte und Anakin rumjammerte und nervte, bekommt Kylo einen Tobsuchtsanfall und lässt seinen Frust am Mobiliar aus. Wenn er sich den Helm aufsetzt, dann ist es um zu posen, um Eindruck zu schinden und bedrohlicher zu wirken. Der Film thematisiert seine Überforderung, seinen Konflikt anstatt ihn nur zu behaupten. Kylo wird innerhalb kürzester Zeit zu einem vielschichtigen, gefährlichen aber durch und durch menschlichen Bösewicht. Ein Soziopath, aber nicht völlig ohne Identifikationspotential. Wie seine eigenen Leute auf ihn reagieren definiert seinen Charakter und macht deutlich, dass sie ihn fürchten aber irgendwo auch für ein armes Würstchen halten.

Adam Driver (der ohne Maske ziemlich genau aussieht wie der gezeichnete Han Solo im Star Wars Holiday Special) gibt der Figur Tiefe und macht sie interessant. Das er als Sohn von Han und Leia zur dunklen Seite wechselte und niemand es verhindern konnte, macht gibt ihm eine besondere Tragik, die sich auch auf Han und Leia ausweitet. Wenn diese sich nach langer Zeit wieder treffen und über ihren Sohn reden, dann hat das Bedeutung. Wir spüren ihre gemeinsame Hilflosigkeit und ihren Schmerz. Wir glauben ihnen, weil wir die Figuren kennen. Weil sie Charme haben und auch weil der Moment wie viele Szenen in „Star Wars Das Erwachen der Macht“ mit überraschender Zurückhaltung inszeniert wird. Vieles spielt sich in den Blicken, Gesten ab und Ford und Fisher sind absolut glaubwürdig als gealterte Helden in deren Leben eine Menge nicht so gelaufen ist, wie sie es wollten. Und doch besteht eine große Zuneigung und Vertrauen zwischen ihnen.

Auch wenn viele Referenzen auf die alten Filme vorkommen, es ist bewundernswert wie sehr Abrams der Versuchung widersteht die Handlung anzuhalten und einen peinlichen „Look it’s Han Solo, look it’s the Falcon, look it’s that thing from the old movies“ Moment zu inszenieren. Natürlich freuen wir uns als alte Fans den Millennium Falcon wieder zu sehen – aber für die Figuren im Film ist es zunächst einfach nur ein abgewrackter Schrotthaufen und nicht das Raumschiff der Wahl. Und ja Rey und Finn haben schon von Han Solo gehört, aber sie erstarren nicht in Ehrfurcht.

Zumal Han und Chewbacca ihre Rollen als gealterte Loser mit tragischem Unterton sehr angenehm weiterspielen. Es wird deutlich, dass Han bessere Zeiten gesehen hat und abgefuckt ist, aber seine Figur balanciert wunderbar zwischen leiser Tragik und gewohnter Raubauzigkeit.

Ähnlich angemessen wird mit Leia umgegangen und die Szenen in denen Carrie Fisher zu sehen ist sind wirklich gut, auch wenn sie viel zu wenig Screentime bekommen hat. Was von Frauen allgemein nicht gesagt werden kann, denn nicht nur besteht der Film den Bechtel-Test – er bietet mit Rey eine der interessantesten Frauenfiguren des modernen Blockbusterkinos. Natürlich gibt es auch hier Echos zwischen ihr und Finn zur Han/Leia Lovestory – doch sie ist mindestens genauso unaufdringlich umgesetzt. Sie dominiert weder den Film, noch die Charaktere. Die Sympathie der beiden Figuren zueinander ist ein Katalysator um Finns Entwicklung voranzutreiben, ihn den hilflos geflohenen Egoisten zu einem sozialen Wesen zu machen, das Risiken eingeht. Aber es ist nicht Dreh- und Angelpunkt der Geschichte.

Und auch Maz Kanata, die von Lupita Nyong’o motionperformte Nachfolgerin von Yoda, in Form einer jovialen aber weisen Barbesitzerin, ist im Grunde eine angenehme Ergänzung des etablierten Personals.

Wobei Maz auch einen der wenigen Schwachpunkte des Films darstellt, nicht als Figur wohl aber in der Umsetzung. Sie und noch viel mehr der von Andy Serkis performte Supreme Leader Snokes sehen als Figuren einfach nicht besonders gut aus. Wir sind uns in jeder Sekunde ihrer digitalen Herkunft bewusst, sie wirken immer ein wenig als wären sie nicht ganz anwesend und auch ihr Design ist eher mittelüberzeugend.

Der nur als Riesenhologram erscheinende Snokes sieht aus wie Gollum nach dem Messerkampf und sitzt im Wesentlichen herum. Kollege Tommaso hat ihn deswegen auch prompt als Sir Sitz-a-lot bezeichnet, was den Charakter ganz gut auf den Punkt bringt.

Und Maz mit ihren Riesenaugen kann ihre digitale Herkunft auch nicht verbergen. Was sehr schade ist, denn die vielen animatronischen Figuren des Films funktionieren wunderbar. Egal ob Roboter oder Riesenschweine. Und nichts rechtfertigt die digitale Animation dieser beiden Charaktere. Maz hätte wunderbar von einer kleinwüchsigen Schauspielerin in Maske gespielt werden können und Snokes… da wäre ein anderes Design eh besser gewesen.

Wobei es nicht darum geht was sie machen oder sagen – das geht schon in Ordnung und funktioniert. Doch in einem Film der eine so glaubhafte, gebrauchte und dreckige Welt erschafft, wirken die beiden CGI-Kreaturen deplatziert und überflüssig. Das gilt auch für Nebenfiguren wie den Schrottankäufer auf Jakku, der auch nicht wirklich überzeugen kann.

Aber alle Kritik verschwindet letztlich, weil der Film als Ganzes stimmig ist. Ja er trifft nicht immer den richten Ton und überschätzt deutlich unser Interesse an der Freundschaft zwischen Poe und Finn und merkt nicht wirklich, dass Poe letztlich kein zweiter Lando sondern eher ein zweiter Wedge ist. Aner was solls. Der Film funktioniert mit seinen Schwächen (zu denen auch die die neuen Musikstücke von Williams gehören). Weil er sich nach Star Wars anfühlt, weil wir Figuren mit mehr Tiefe bekommen als in allen anderen Filmen, weil wir glaubhafte Konflikte bekommen ohne dabei das durchaus Märchenhafte der Originale aufzugeben. „Star Wars Das Erwachen der Macht“ hat Herz, Hirn und Humor. Und zwar Humor der aus der Situation und aus den Figuren entspringt, statt wie in den Prequels in freistehenden Szenen aufgepfropft zu werden.

Disney tat gut daran einen Neustart zu wagen, der alles außer der Original-Trilogie ignoriert, der neue Figuren einführt und die alten folgerichtig zu Ende erzählt. Der die Faszination und den Spaß zurück bringt und mich wieder sagen lässt: Ich mag Star Wars, ohne sofort ein ABER dahinter zu setzen.

++++++ Ausführliches Review auch im Wasting Away Podcast mit Sebastian und Tommaso und mir +++++++
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27 Kommentare

  • Reply zotti 16. 12. 2015 at 15:47

    Ey Batzman, da sind schon massig Spoiler vor der Warnung. Was soll das?

    • Reply Batzman (Oliver Lysiak) 17. 12. 2015 at 2:45

      Nein sind es nicht. Lern was ein Spoiler ist. Darth Vader ist Lukes Vater ist ein Spoiler. R2D2 hat die Pläne des Todessterns im Speicher ist keiner.

    • Reply Thomas 17. 12. 2015 at 10:22

      Wer vorm Film nichts über die Handlung erfahren will, sollte vorher keine umfangreichen Kritiken lesen ;)
      Mir hat es nach dem Film geholfen die teilweise gemischten Gefühle aufzuhellen. Schätze ich muss nochmal ins Kino. Insgesamt
      Ein toller Film, aber ich fand irgendwie alles zu einfach.. Ein noch größerer Todesstern? Naja, wir fliegen mal mit ein paar Jägern rüber und ballern ein bisschen auf die Oberfläche, dann wird der Planet schon explodieren. Das wäre noch okay wenns nicht schon das dritte mal passieren würde. Aber ansonsten stimme ich zu, fühlt sich an wie Star Wars und die Charaktere sind toll.

  • Reply JanS 17. 12. 2015 at 4:22

    Disney mag gut daran getan haben einen Neustart weg von Lucas zu wagen. Ja, keine Frage. Komme gerade aus dem Kino und bin total geflashed. Allerdings hatte das Expanded Universe dermaßen viel gutes und geniales zu bieten, da hätte man drauf aufbauen können. Aber jetzt bin ich nur noch angesäuert, dass all das nicht mehr Kanon ist. Nicht mehr total angepisst deswegen.

    Bemerkenswert find ich auch die Vorarbeit. Aus den gesamten Trailern ließ sich nichts vorhersagen.

  • Reply kolybry 17. 12. 2015 at 11:41

    Ist der Schrotthändler auf Jakku wirklich CGI? Der sah mir ziemlich echt aus und als er sich nach dem Falcon umschaut merkte man, dass da ein Typ in einem Gummianzug steht.

    Ansonsten deckt sich das hier komplett mit dem was ich bemängeln würde. ein par Schönheitsfehler, aber ansonsten mit viel Herz und Charme der gelungener Neustart in eine neue Trilogie.

    • Reply Batz 17. 12. 2015 at 12:21

      Der Schrotthändler ist Simon Pegg wie ich mittlerweile weiß und ich denke das sein Gesicht mit CGI überarbeitet wurde um die Maske animierter zu machen. Der Körper ist schon real, aber sein Gesicht sah irgendwie sehr fake aus.

  • Reply Medium 17. 12. 2015 at 12:00

    Deine Abuse-Metapher ist unerträglich. Sorry, aber das gehört einfach gar nicht hier hin!

  • Reply Score 17. 12. 2015 at 19:16

    Boah ey dieses Text rumgeiere..
    Der Film war schlecht. Jeder der etwas Durchblich hat und sich traut das ganze aus der Ferne zu betrachten, wird mir da zustimmen. Ich wundere mich dass ihr dem Film so viele Sterne gibt.

    Schlechte Story, langweilige Story (vorallem nach ca 30 Jahren „New Hope“), langweilige Charatere und schwache Filmmusik.

  • Reply Felix 17. 12. 2015 at 21:50

    Ich finde, der Film hätte insgesamt mehr Zeit gebraucht. Er wirkt, als ob er schnell zum Ende kommen müsste. Gerade die Scenen in der Bar mit dieser Maz oder die Trauer um Han fliegen nur so an den Figuren vorbei. Es fehlt auch die Skalierung. Die fünf X-Wings, die da auf die Starkillerbasis zu fliegen wirken lächerlich und die „Basis“ der Rebellen gleicht eher einem Jugendcamp, als einer ernst zu nehmenden Bedrohung.

    Insgesamt ist der Film okay und ich muss mich der Rezension anschließen. Erwartet habe ich aber, dass ich aus dem Saal schwebe und bis zur Fortsetzung nicht mehr schlafen kann.

  • Reply Martini 18. 12. 2015 at 0:17

    Insgesamt drückt Ep7 vermutlich alle richtigen Knöpfe. Einige Dialoge sind aus dem gleichen harten Holz wie Ep4 und Ep6 geschnitzt. Da wird echt manichäisch der große Holzhammer geschwungen. Die Schlacht um den zweiten Todesstern-Nachfolger fand ich zu aufgepappt – da war ich emotional nicht wirklich drin, aber auch im Rest vom Film, um bei der Wahrheit zu bleiben. Insgesamt trotzdem gut strukturiert und auch die Actionsequenzen kommen gut rüber. Großes Spektakel halt. Die Lichtschwert-Duelle sind prima – fernab von den durchgestylten Choreographien von Ep 1-3, die einen vollkommen kalt gelassen haben. Aber man ist halt nicht mehr Zwölf. Und die Zeiten sind auch nicht mehr die gleichen. Sollte trotzdem eine Menge Heu machen. Nummer Acht wird wahrscheinlich furchtbar.

  • Reply Malcolm Bunge 18. 12. 2015 at 8:48

    Hey Rob,

    ohne das Review von Batz gelesen zu haben (ich lese so gut wie nie Reviews, auch nicht die meiner Filmfreunde), muss ich schon sagen, dass du dich ganz schön weit aus dem Fenster lehnst.

    Da wäre zum Einen dein Ton, der vollkommen daneben ist und deine Meinung disqualifiziert, egal was kommt. Dann aber auch die zur Schau gestellte Ahnungslosigkeit, ohne dass es dir peinlich ist:
    Davon einmal abgesehen, dass kein Film ohne Fehler auskommt, ist es schon arg armselig, dass du die Entwicklung von Sturmtrupplergefühle als Paradebeispiel aller Fehler hernimmst. Etwas besseres ist dir nicht aufgefallen?
    Und gerade wenn man denkt, dass du keine Ahnung von der Materie hast, haust du noch etwas über eine „Anfängerjedifotze“ raus. Junge, Junge, das muss man sich erstmal trauen: 1. Jemanden „Fotze“ nennen und 2. nicht einmal im Ansatz zu ahnen warum diese Frau eine Chance gegen Kylo Ren hat.

    Achtung, SPOILER ALERT:

    Wer ist wohl ihr Vater?
    So, jetzt packst du mal schön deinen Rechner zusammen, steckst ihn in den Backofen, stellst diesen auf 220 Grad und lässt es mit einem Kilo Käse oben drauf zwei Stunden alleine.
    • Reply Kyle McKintock 18. 12. 2015 at 14:05

      Um den Spoiler mal aufzugreifen: SPOILER!

      Selbst wenn Er ihr Vater ist, wäre der Kampf letzten Endes ein trainierter Skywalker und Machtanwender seit Jahren contra einem Skywalker der gerade erst seine Talente entdeckt hat und noch nie ein Lichtschwert in der Hand hielt geschweige denn Kampferfahrung & Training vorweisen kann. Selbst wenn der halbwegs geschulte (wenn auch Ausbildung nicht abgeschlossene) Skywalker den Boden vollblutet, sollte er mit dem Anfänger Skywalker den blutigen Boden aufwischen ;)
      Sollten ja immerhin beide gleich stark in der Macht sein, so dass Übung und Kampferfahrung letzten Endes den Ausschlag geben *sollten*. Was natürlich im Film nicht passiert weil Disney und gute Seite ja die Triologie nicht direkt hier beenden wollen. Allerdings hätte man den ganzen Kampf an der Stelle dann auch ersatzlos streichen können und einfach nur eine Fluchtszene durchziehen sollen. Was den Eindruck stärker rübergebracht hätte das Kylo Ren halt doch irgendwie mächtig sein *sollte*.

    • Reply Sven 18. 12. 2015 at 14:19

      Sehr schöne Antwort auf den Post, vielen Dank!
      Und ja wer ist denn bloß der Vadder von der kleinen Rey…hmm???

  • Reply dok 18. 12. 2015 at 9:19

    nicht mal batz verreisst den film ? wird eine überlegung wert …

    • Reply Martini 18. 12. 2015 at 10:33

      Ich denke, das hat damit zu tun, dass man sich als Fan so furchtbar wünscht, dass der Film funktioniert – auch wenn er vielleicht nicht so gut ist. Er ist auf jeden Fall besser als die Prequels. Aber er leidet auch unter den gleichen Symptomen wie der Reboot von Star Trek. Zum Vergleich: Dort gab’s doch den Stunt, dass Scott sich und Kirk zur Enterprise bei vollem Warp Antrieb hinbeamt (Ich habe das nicht mehr so genau im Kopf). Einen ähnlichen Stunt erlaubt sich Abrahams auch hier.

      Zumindest die zwei Hauptcharaktere Rey und Finn sind sympathisch. Und vielleicht machen sie auch noch was aus Poe, General Hux und Captain Phasma (bei Phasma fragt man sich, warum sie überhaupt drin ist. Aber gemeinsam mit Hux hätte ihre Rolle Potential).

  • Reply Jay Castro 18. 12. 2015 at 11:34

    @ Bob
    Dein Anstrengungen in Teilen Schreiben und Lesen zu lernen waren leider völlige Zeitverschwendung.

  • Reply genervt 18. 12. 2015 at 11:58

    SPOILER
    Viel zu schnell und Logiklöcher ohne Ende.
    Finn ist noch gar nicht richtig aus dem Truppentransporter gekrabbelt, schon hat er seine Einstellung radikal geändert.
    BB-8 ist noch gar nicht richtig losgerollt, schon wird er von Rey angeherrscht: „Folge mir nicht“.
    Die Sturmtruppler haben die Festung plattgemacht und kaum Zeit für eine Veschnaufpause, da rollt direkt der Widerstand an.
    Keine Spannung, keine Steigerung, keine Pausen – nur schickes Bilder-Techno.
    Rey kann aus dem Stand Raumschiffe fliegen, für die man eigentlich einen Co-Piloten braucht, beherrscht Obi-Wans Jedi-Tricks ohne Ausbildung, R2 verarscht sowieso alle und der Knaller kam am Ende. Da war wohl noch etwas Film übrig und plötzlich merkte man, wir müssen ja noch Luke suchen, hatten wir ja ganz vergessen. Also schnell rübergeflogen und „Hallo“ gesagt. Hätte auch gut in den nächsten Teil gepaßt. Ich hoffe, der armen Rey fällt der Arm nicht ab, wenn sie da bis zur nächsten Episode steht.

  • Reply Allquantor 18. 12. 2015 at 13:52

    Das große Problem des Films ist, dass die Antagonisten bereits verbrannt sind: Die Original-Trilogie lebte von ihren hervorragenden Schurken (Darth Vader + Imperator), die zu jeder Zeit Macht und große Bedrohung ausstrahlten. Nun wird in Episode 7 Kylo Ren wunderbar eingeführt, doch als er zum ersten Mal seine Maske abnimmt und man diesen Jüngling sieht, nimmt dies der Figur einiges von ihrer Bedrohlichkeit. Dies wäre aber noch in Ordnung gewesen, wenn Kylo Ren nicht am Ende einfach so von Rey in einem Lichtschwertkampf besiegt worden wäre. Ja, er ging verwundet in den Kampf und ja, auch in Rey ist die Macht stark – aber durch diese Niederlage kann man Kylo Ren nicht mehr als ernsthafte Bedrohung ansehen. Wie man das richtig macht, hat uns die alte Trilogie im Kampf von Darth Vader gegen Luke gezeigt.
    Snoke hingegen sieht einfach nur völlig lächerlich aus. Man wird lange suchen müssen, bis man jemanden findet, der diese Figur als Oberschurken respektiert.
    So ist am Ende von Episode 7 nun die First Order geschwächt und ihre Anführer im Grunde lächerlich gemacht, während am Ende von Episode 4 das Imperium zwar einen empfindlichen Schlag einstecken musste, aber Darth Vader nichts von seiner Macht, Bedrohlichkeit und Ausstrahlung verloren hat (was sogar bis zum Ende der alten Trilogie so bleibt!)

  • Reply Auf ein Wort: Star Wars – Das Erwachen der Macht - Die Fünf Filmfreunde 18. 12. 2015 at 15:31

    […] anzuschauen und habe versucht meine emotionale Überreiztheit in den Griff zu kriegen. Ähnlich wie Oliver schreibt, hat Star Wars mich schon früh geprägt und ich wollte es nicht verlieren: „Das Finale der […]

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    […] Batz Review und Malcolms Gefühls-Review, habe ich das Gefühl, auch noch meinen Senf dazu loslassen zu […]

  • Reply Knuth 20. 12. 2015 at 1:39

    Bei Snoke wollte ich aus dem Kino gehen. Das war sicherlich der letzte Abrahms Film für mich. Hat er jemals einen guten Film gemacht und nicht alles platt ausgeschlachtet?

  • Reply Star Wars auf Maxdome | eye said it before. 21. 12. 2015 at 13:17

    […] Star Wars wurde wahrscheinlich schon alles gesagt. Mein Filmfreund Oliver hat ein sehr ausführliches Review (mit Spoiler) geschrieben, mein anderer Filmfreund Nilz hat sich den Film in wenigen Tagen gleich mehrmals angeschaut und ich […]

  • Reply Thilo Ulrich 23. 12. 2015 at 22:26

    Ich bin 14 und habe den Film gemocht. Er kann zwar mit der originalen Trilogie nicht konkurrieren, aber er ist ein Genuss nach der Prequel-Folter die Lucas uns zugemutet hat. Ich habe letztens „Die Rache der Sith“ angesehen und musste abbrechen, da der Film einfach nur qualvoll ist mit seinen grausigen Dialogen und den schlechtesten CGI-Tricks die wohl umsetzbar sind. Na, Mission geschafft, „Die Macht erwacht“ hat bei mir Lust auf mehr erzeugt. Ich kann den Film nur empfehlen.

  • Reply Nick Rivers 4. 1. 2016 at 9:51

    Sicherlich es kann nicht immer „2001 Odysee im Weltraum“ oder dessen kongeniale Verarsche „Darkstar“ sein, und ich pflichte Batz vollkommen bei, dass es in SW weniger um die Handlung sondern um den Kult geht. Die geilen Laserschwerte, die X-Flieger; oder die Hits eines jeden Helloween Kostümverleihs: die coolen Sturmtruppler, und das tolle Darth Vader Kostüm -auch das neue Kostüm vom Kylo Ren wird der nächste Renner -allerdings muss man auf die Ernährungstipps seines ebenso gefürchteten Bruders Kalo Rien horchen, damit man darin eine tolle Figur macht -nur Witz etc. etc.
    Folglich ist die Handlung eigentlich so etwas von wurscht, dass es sich fast nicht mehr lohnt, darüber ein Wort zu verlieren. In den weiten des Alls stolpert Ren rein zufällig über BB8 mit dem Kartenfragment zu Lukes Versteck, über dem sie später rein zufällig erfährt, dass er ihr Vater ist. Han Solo sucht verzweifelt nach seinem Falken, kommt aber nie auf die Idee, ihn auf dem Schrottplaneten Jakku zu suchen, wo er jahrelang herumgammelt. Aber als Ren und Finn den kapern, kann er ihn mir nix dir nix entern. etc.
    Ich frage mich auch, warum immer dieses bescheuerte vulgäresoterisches schwarz/weiß Kämpfen der dunklen vs. hellen Seite der Macht rein aus Selbstszweck? Warum kann man halt nicht einfach einen zwar trivialen Grund, aber von mir aus mit aktuellem Bezug zur Weltpolitik vorschieben? Hausnummer: zwei Zivilisationen kämpfen um die Kolonialisierung eines Sonnensystems, um zum Erhalt ihrer Völker notwendigen Resourcen zu sichern.
    Positiv an den Neuzugängen ist mir John Boyega als Finn und Adam Driver als Bösewicht gefielen mir sehr gut. Daisy Ridley passte besser ungeschminkt in die Rolle einer bösen Alien in „Independece Day 2“.
    Dass Nyongo Maz Kanata spielte erfuhr ich erst durch Lesen dieses Reviews. Die wurde derartig verpixelt, dass sie mir eher als Norman Bates Mutter erschien.

  • Reply BingoBongo 11. 2. 2016 at 11:07

    Also sry aber 5 filmfreunde waren eigentlich immer eher sehr kritisch und das meistens berechtigt. Nach all den punkten die du aufführst die offensichtlich schiefgelaufen sind, stehen 4 sterne für sonstige verhältnisse hier nicht in relation. Der film hat nach deinem urteil maximal 3 sterne verdient. Ich hätte nie gedacht dass bei 5ff ein solider bis schwacher film es schafft durch wahrscheinlich emotionale befangenheit (wschl aufgrund des hasses gg die prequels) besser bewertet zu werden. Ich bitte um Abgleich mit den anderen Freunden.
    Erforsche deine Gefühle, Oliver. Du weißt, dass es wahr ist.
    Ändere die Bewertung und führe die Menschen nicht auf die dunklen Seite.

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