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GHOST IN THE SHELL – Official Teaser Trailer (2017)

Standard, 23. 9. 2016, Mal Sehen (Malcolm Bunge), 4 Kommentare
GHOST IN THE SHELL - Official Teaser Trailer (2017)

Das erste Footage von Rupert Sanders Ghost in the Shell ist nun online und was soll man sagen? Fünf zehnsekündige Clips zeigen einen ersten Eindruck der Live-Adaption und ich schwanke zwischen Skepsis und Vorfreude.

Als bekannt wurde, dass Scarlett Johansson The Major spielen wird, war (gelinde gesagt) die Verblüffung groß, dass man eine weiße Schauspielerin gecastet hat. Auch wenn das Material keinen schlechten Eindruck macht, bleibt trotzdem ein bitterer Nachgeschmack. Wir müssen uns leider bis März 2017 gedulden, bis Ghost In the Shell Fans entweder eine weitere bittere Manga Live Adaption sehen, oder endlich mal etwas ordentliches.

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4 Kommentare

  • Reply Paul Klee 27. 9. 2016 at 22:44

    Fühlt sich qualitativ für mich an wie die Verfilmung von Aeon Flux – momentan nicht toll.

  • Reply Paul Klee 27. 9. 2016 at 22:46

    P.S. Schön, dass Takeshi Kitano noch aktiv ist.

  • Reply Paul Klee 4. 4. 2017 at 17:19

    Ghost in the Shell habe ich gestern gesehen, nun meine Einschätzung zum Film – der hier auf der Seite wohl Desinteresse oder Bauchschmerzen ausgelöst haben wird, wo bleibt die Review?!

    Den ersten Animefilm von 1995 fand ich fantastisch, ich habe ihn damals in meiner kleinen Stadt bei einem Gamesladen auf VHS bekommen und war geflasht. Mittlerweile bin ich diesem Film entwachsen: Er ist gut gealtert, visuell ist er immer noch stark und die Story interessant, allerdings sind die Charaktete schwach erzählt und die Story etwas fix ohne viele Wendungen runter erzählt.

    Nun als die Kino-Neuversion…

    Achtung Spoiler!

    Ich finde es ok, dass Scarlett Johannson den Major spielt, allerdings ist die Erklärung dafür, dass man den japanischen Teenager in den Androidenkörper steckt auch nicht besser als der Withewashing-Vorwurf: Die Antwort lautet, weil es unauffälliger und marktkonformer ist.

    So die Charaktete sind insgesamt etwas besser ausgearbeitet, das gilt aber nur für Motoko und den Pupptemaster, Batou kommt einfach nur seine netten Szenen, den Rest muss man sich denken. Und Kitano als Aramaki scheint sich seinen Ballerauftritt ins Drehbuch hat schreiben lassen – eine kleine Verbeugung vor dem Schauspieler, es passt aber nicht zur Rolle. Der eigentliche Bösewicht ist flach, er wir getrieben von Gewinn- und Machtstreben sowie simpler Skrupellosigkeit, dass er nach ein paar Fehlschlägen bereit ist, seinen besten Prototypen (Motoko) auf den Müll zu werfen und einen Neubau zu fordern, macht keinen Sinn.

    Das Design des Films ist insgesamt ok, aber weniger wäre mehr gewesen, hier hätte man nicht so nah an der Manga und Animevorlage sein müssen (mehr Richtung Matrix, Blade Runner oder Total Recall). Die Stadt ist einfach zu bunt. Die 3D-Werbefiguren dutzende Metter groß werden zu oft eingesetzt, zumal sie keinen Sinn machen. Vom Boden aus kann man sie nicht sehen, ein paar Blocks weiter verdeckt sie der nächste Wolkenkratzer, also kann die Werbewirkung nur aus der Vogelperspektive erziehlt werden, das ist nett aber visueller Unsinn.

    Insgesamt sind die Effekte gut bis sehr gut, aber es wurde zu viel am Computer erstellt. Teilweise sieht es dann aus wie die CGI-Neuauflage des Animes.

    Sehr hübsch sind die Szenen, welche direkt aus dem Anime genommen wurden, das sie oft die größte Aha – Wirkung haben (das zeigt wie unfassbar gut das Orginal im diesem Bereich war). Aber es wäre besser gewesen sich auf diesen Wettbewerb nicht zu sehr einzulassen. Denn die Kopie kann das Original leider nicht übertreffen und leider ist die Kopie im Szenenvergleich teils auch schlechter, insbesondere in der Schlussszene,wo wie gesamte Kampfchoreographie und das Design des Spinnenroboters gegen den Anime deutlich abfällt. Der Panzer ist viel zu offensichtlich komputeranimiert, die Bewegungen vom Major eher langweilig. Und dann das Ende…Aua hätten die das nicht wenigstens kompletg anders machen können als in der Vorlage? Nein man den Schluss nur etwas anders, aber nicht gut aufgelöst.

    In der Originalstory war die Motivation vom Major große Gängster jagen und am eigenen Leben zu zweifeln bzw. darin das Echte zu suchen. Der Puppetmaster wollte einfach sein Leben behalten und sich fortentwickeln.

    In der Kinoversion möchte Motoko ihre Vergangenheit und damit ihr Leben zurück und der Puppetmaster möchte Rache und optional sein Netzwerkausbauen. So am Ende vom Film verschmelzen sie aber nicht gemeinsam im Netz. Nein Motoko antwortet auf die Frage vom Puppetmaster: „Willste mit mir gehen?“ „Och nö ich bleibe doch noch hier“. Und er lädt dabrauf seinen Ghost auf ihren drauf und sagt, dass er an ihrer Seite bleibt. Ob sie damit eine neue Persönlichkeit bekommt? Egal, der Major bleibt bestehen, das ist gut für eine Fortsetzung und all zu weit vom Original musste man sich auch nicht entfernen.

    Nur die Story ist schwach. Der Major blickt zurück auf ihre verschollene Vergangenheit, der Puppetmaster ist keine KI sondern ein rachsüchtiger Teenager und der Firmenboss ein kapitalistischer Gewalttäter, das ist der ganze Zauber und das ist arg langweilig.

    Der große Feind ist der Kapitalismus, was die Zukunft bringt und was man darin verlieren oder bekommen könnte interesstert nur am Rande.

    Der Film ist hier nichr innovativ, er erzählt nicht mal eine spannende Polizeigeschichte, wie in GitS Stand alone Complex, dafür ist die Gaunerei im Hintergrund zu offensichtlich.

    Also Charaktere mit Abstrichen ok, die Story zu flach, das Design zu viel des Guten die Effekte meist gut bis sehr gut, die coolsten Szenen im Vergleich teilweise gleichwertig, aber teils auch schlechter
    Der Schluss ist zu einfach und Mutllos.

    Und zum Soundtrack kann ich sagen,: Stört nicht, bleibt aber auch nicht im Ohr.

    Den Film kann man im Kino gut sehen, wenn das Genre interessiert. Bessere inoffizielle GitS-Nachfolger sind Das fünfte Element und besonders Matrix.

    3 von 5 Punkte

    P.S. Die Perücke vom Majo war selbst für einen Cyborg mies. Sorry, das war zu billig.

  • Reply Paul Klee 4. 4. 2017 at 18:31

    (Jetzt in Leserlich ;) )
    Ghost in the Shell habe ich gestern gesehen, nun meine Einschätzung zum Film – der hier auf der Seite wohl Desinteresse oder Bauchschmerzen ausgelöst haben wird, wo bleibt die Review?!

    Den ersten Animefilm von 1995 fand ich fantastisch, ich habe ihn damals in meiner kleinen Stadt bei einem Gamesladen auf VHS bekommen und war geflasht. Mittlerweile bin ich diesem Film entwachsen: Er ist gut gealtert, visuell ist er immer noch stark und die Story interessant, allerdings sind die Charaktere schwach dargestellt und die Story etwas fix ohne viele Wendungen runter erzählt.

    Nun als die Kino-Neuversion…

    Achtung Spoiler!

    Ich finde es ok, dass Scarlett Johannson den Major spielt, allerdings ist die Erklärung dafür, dass man den japanischen Teenager in den westlichen Androidenkörper gesteckt hat auch nicht besser als der Withewashing-Vorwurf: Die Antwort lautet, weil es unauffälliger und marktkonformer ist.

    So die Charaktere sind insgesamt etwas besser ausgearbeitet, das gilt aber nur für Motoko und den Puppetmaster, Batou kommt einfach nur seine netten Szenen, den Rest muss man sich denken. Und Kitano als Aramaki scheint sich seinen Ballerauftritt ins Drehbuch hat schreiben lassen – eine kleine Verbeugung vor dem Schauspieler, es passt aber nicht zur Rolle. Der eigentliche Bösewicht ist flach, er wird getrieben von Gewinn- und Machtstreben sowie simpler Skrupellosigkeit, dass er nach ein paar Fehlschlägen bereit ist, seinen besten Prototypen (Motoko) auf den Müll zu werfen und einen Neubau zu fordern, macht keinen Sinn.

    Das Design des Films ist insgesamt ok, aber weniger wäre mehr gewesen, hier hätte man nicht so nah an der Manga und Animevorlage sein müssen (dafür mehr Richtung Matrix, Blade Runner oder Total Recall). Die Stadt ist einfach zu bunt. Die 3D-Werbefiguren, dutzende Meter groß, werden zu oft eingesetzt, zumal sie keinen Sinn machen. Vom Boden aus kann man sie nicht sehen, ein paar Blocks weiter verdeckt sie der nächste Wolkenkratzer, also kann die Werbewirkung nur aus der Vogelperspektive erziehlt werden, das ist nett, aber visueller Unsinn.

    Insgesamt sind die Effekte gut bis sehr gut, aber es wurde zu viel am Computer erstellt. Teilweise sieht es aus wie die CGI-Neuauflage des Animes.

    Sehr hübsch sind die Szenen, welche direkt aus dem Anime genommen wurden, da sie oft die größte Aha-Wirkung haben (das zeigt wie unfassbar gut das Orginal im diesem Bereich war). Aber es wäre besser gewesen, sich auf diesen Wettbewerb nicht so sehr einzulassen. Denn die Kopie kann das Original leider nicht übertreffen und leider ist die Kopie im Szenenvergleich teils auch schlechter, insbesondere in der Schlussszene, wo die gesamte Kampfchoreographie und das Design des Spinnenroboters gegen den Anime deutlich abfällt. Der Roboter ist viel zu offensichtlich computeranimiert, die Bewegungen vom Major eher langweilig. Und dann das Ende…Aua hätten die das nicht wenigstens komplett anders machen können als in der Vorlage? Nein man hat den Schluss nur leicht anders, aber nicht gut aufgelöst.

    In der Originalstory war die Motivation vom Major: große Gängster jagen und am eigenen Leben zu zweifeln bzw. darin das Echte zu suchen. Der Puppetmaster wollte sein Leben behalten und sich fortentwickeln.

    In der Kinoversion möchte Motoko ihre Vergangenheit und damit ihr Leben zurück bekommen und der Puppetmaster möchte Rache und optional sein Netzwerk ausbauen. So am Ende vom Film verschmelzen sie aber nicht gemeinsam im Netz. Nein Motoko antwortet auf die Frage vom Puppetmaster: „Willste mit mir gehen?“ „Och nö ich bleibe doch noch hier“. Und er lädt darauf seinen Ghost auf den ihren und sagt, dass er an ihrer Seite bleibt. Ob sie damit eine neue Persönlichkeit bekommt? Egal, der Major bleibt bestehen, das ist gut für eine Fortsetzung und all zu weit vom Original musste man sich damit nicht entfernen.

    Diese Story ist zu simpel. Der Major blickt zurück auf ihre verschollene Vergangenheit, der Puppetmaster ist keine KI mehr sondern ein rachsüchtiger Teenager und der Firmenboss ein kapitalistischer Gewalttäter, das ist der ganze Zauber, und das ist arg langweilig.

    Der große Feind ist der Kapitalismus, was die Zukunft bringt und was man darin verlieren oder bekommen könnte, interessiert nur am Rande.

    Der Film ist hier nichr innovativ, er erzählt nicht mal eine spannende Polizeigeschichte, wie in GitS Stand alone complex, dafür ist die Gaunerei im Hintergrund zu offensichtlich.

    Also die Charaktere sind mit Abstrichen ok, die Story zu flach, das Design zu viel des Guten, die Effekte meist gut bis sehr gut, die coolsten Szenen im Vergleich teils gleichwertig, aber teils auch schlechter.
    Der Schluss ist zu einfach und mutlos.

    Den Film kann man im Kino gut sehen, wenn das Genre interessiert. Bessere inoffizielle GitS-Nachfolger sind Das fünfte Element und besonders Matrix und im Games-Bereich die letzten beiden Deus Ex Teile.

    3 von 5 Punkte

    P.S. Die Perücke vom Majo war selbst für einen Cyborg mies. Sorry, das war zu billig.

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