Jo. Hohum. Lasst mich raten, der Film wird total gritty, dark und more intense.
Hier die Synopsis:
“In Star Trek Into Darkness, when the crew of the Enterprise is called back home, they find an unstoppable force of terror from within their own organization has detonated the fleet and everything it stands for, leaving our world in a state of crisis.
With a personal score to settle, Captain Kirk leads a manhunt to a war-zone world to capture a one man weapon of mass destruction.
As our heroes are propelled into an epic chess game of life and death, love will be challenged, friendships will be torn apart, and sacrifices must be made for the only family Kirk has left: his crew. “
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 17th, 2012 •
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- Schlagwörter: j.j. abrams, Spock, Star Trek, StarTrek2
Ziemlich genialer Cartoon von ADHD. Ein Charlie Brown-Klassentreffen im Stile von Louie.
via Sebastian
Fröhliche Weihnachten…!
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 14th, 2012 •
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- Schlagwörter: louie, louis, louis c.k.
“Now that the magic has gone
There’s no sense in holding on
Baby now, now that the magic is gone…”
Originaltitel: Hobbit: An Unexpected Journey, The
Herstellungsland: Neuseeland/USA 2012
Regie: Peter Jackson
Buch: Peter Jackson, Phillipa Boyens, Fran Walsh
Darsteller: Martin Freeman, Ian McKellen, Lee Pace, Hugo Weaving, Benedict Cumberbatch, Billy Connolly, Elijah Wood, Cate Blanchett, Christopher Lee, Andy Serkis




Batzman (bewertet wird die 48FPS Fassung in 3D)




Nilzenburger (bewertet wird die 48FPS Fassung in 3D)




Renington Steele (bewertet wird die 48FPS Fassung in 3D)
Hobbit Bilbo will nur seine Ruhe haben im Shire, aber Gandalf manipuliert ihn sich als Meisterdieb von Thorin Oakenshields Zwergenbande anheuern zu lassen, die ihre Heimat vom Drachen Smaug zurückerobern wollen.
Ich wollte diesen Film bis zum Schluss lieben. Wirklich. Ich weiß nicht, wie oft ich die anderen Filme der LOTR-Trilogie gesehen habe und wie oft ich im Bonusmaterial versunken bin. Und ich war immer nachsichtig mit den offensichtlichen Schwächen, die die Filme zweifellos haben. Sei es die unspektakuläre Evakuirung Rohans, die unterwältigende Schlacht um Helms Deep oder die endlos quatschenden Bäume. Ja sogar die Gatorade-Geisterwelle und die gefühlten 20 Enden von ROTK waren irgendwie okay. Denn bei allen kleinen Makeln schaffte es Jackson doch (ähnlich wie die Potterfilme) eine epische Geschichte zu erzählen und tatsächlich in eine andere, fantastische Welt zu führen. Eskapismus im besten Sinne zu schaffen. Egal wie doof Tolkiens-Story bei nüchterner Betrachtung ist (jaja es sind drei Filme über Leute die herumlaufen) – es fühlte sich groß und beeindruckend an und immer hielt sich Pathos mit humorvollen Momenten die wage und machte die Figuren bei allem Klischee und aller übermenschlichen Größe nachfühlbar. Die Filme waren eine Erfahrung, die sich so nur im Kino machen ließ. Sie waren zurecht die “neue Trilogie” die eine ganze Generation prägte und eine Flut ikonographischer Bilder im popkulturellen Gedächnis zurückließ. Sie setzten Maßstäbe in dem, was tricktechnische möglich war, und wirkten dennoch nicht wie eine Leistungsschau der Renderindustrie.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 13th, 2012 •
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- Schlagwörter: lotr, Peter Jackson, peterjackson, The Hobbit, TheHobbit
kommt dann morgen. Bis dahin ein Lied aus dem Soundtrack.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 11th, 2012 •
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- Schlagwörter: Lord Of The Rings, lotr, The Hobbit, TheHobbit
Ralph Reicht’s (Wreck-it-Ralph) – USA 2012





Ralph ist eine Figur aus einem alten 80er Jahre Game im Stile von Donkey Kong. Doch der Spaß am Dasein als Bösewicht ist ihm schon lange abhanden gekommen und als ihm auch die Selbsthilfegruppe für Game-Schurken nicht mehr weiterhilft, beschliesst er in anderen Spielen nach Anerkennung zu suchen…
Mit Wreck-it-Ralph ist Disney-Animation im CGI-Bereich endgültig erwachsen geworden. Waren schon Bolt, Meet the Robinsons und natürlich Tangled gelungene Filme, standen sie doch immer noch im Schatten des großen Bruders Pixar.
Die FIlme waren gut, aber unverkennbar Disney. Mit Ralph haben sie einen Film gedreht der von Anfang an eine eigene Stimme findet und so unverhohlen nerdig ist, wie es sich Disney seit dem ersten Tron nicht mehr getraut hat. Regisseur Rich Moore ist seine Erfahrung als Simpsons/Futurama/Drawn-Together-Regisseur dabei deutlich anzumerken, denn er schafft den Spagat extrem viele Referenzen und In-Jokes einzubauen, ohne dass sie den Film dominieren. Wer die Computerspielhelden erkennt freut sich diebisch, wenn die alten Recken in Nebenrollen auftauchen oder typische Spiel-Logik als Realität genutzt wird.
Ob Q-Bert um Spenden bettelt, der Tapper im Akkord Bier ausschenkt, in der großen Halle hunderte Spielfiguren umherwuseln und Dig Dug bei Ralphs Anblick panisch im Boden verschwindet – oder ob explodierender Kuchen 8Bit-Muster an Wänden und dem Boden hinterlässt, es wimmelt von Gags und Anspielungen ohne das sie reiner Selbstzweck sind oder die Handlung ausbremsen.
Denn wie bei den Simpsons steht bei aller Ironie und allem z.T. sarkastischen Humor hinter allem auch eine emotionale Story die erstaunlich schlüssig aufgebaut ist. Genau wie wir mit den Simpsons, im Gegensatz zu ihren Kollegen aus South Park oder Family Guy, trotz aller Absurdität und harter Gags immer auch emotional mitfühlen können, weil sie mehr sind als reine Popkultur-Schleudern, erschliesst sich auch Ralphs und Vanellopes Story letztlich als berührend ohne schmalzig zu werden.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 9th, 2012 •
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- Schlagwörter: Brad Pitt, Disney, Killing Them Softly, ralph reichts, Troma, Wreck-It Ralph
Honest Trailers hat pünktlich zum DVD/BD-Release von Dark Knight Rises einen wunderbar treffenden ehrlichen Trailer produziert und diesmal sogar die ebenfalls genialen Spezis von RedLetterMedia (Half in the Bag, Plinketts-Reviews) dazu geholt. Angucken.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 6th, 2012 •
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- Schlagwörter: Batman, Redletter Media, The Dark Knight, The Dark Knight Rises
Ab morgen läuft der bisher wohl nerdigste Disney-Animatiosnfilm an: “Wreck-it-Ralph” bzw “Ralph reicht’s” wie er auf deutsch heisst. Mir gefiel er ziemlich gut, ehrlich gesagt sogar besser als Pixars “Merida/Brave” was vielleicht dran liegt, dass mir Games, 8Bit-Look und die 80er näher sind als schottische Highlands. Disney Animation hat ja schon mit Tangled bewiesen, dass sie sich vorm großen Bruder Pixar nicht mehr verstecken brauchen und mit Ralph liefern sie einen ebenbürtigen Nachfolger ab.
In Burbank durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und Regisseur Rich Moore, der sonst eher die gelbe Simpsons-Bande dirigiert, hat uns eine Führung durchs Studio gegeben, bei der er nicht nur seine exzellenten Deutschkenntnisse unter Beweis stellte.
Mehr Interviews mit den Machern gibts nach dem Klick.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 5th, 2012 •
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- Schlagwörter: Disney, moviepilot, Pixar, ralph reichts, Simpsons, Wreck-It Ralph
Wir alle warten gespannt auf The Hobbit und eigentlich wähnten wir den Film bei Peter Jackson ja in sicheren Händen, auch wenn ich verdammt gerne Guillermo Del Toros Version gesehen hätte. Doch seit im Frühjahr die ersten sehr gemischten Reaktionen auf den neuen Look zu hören waren, bedingt durch die wahrscheinlich zweifelhafte Entscheidung einer höheren Framerate (bzw. einer Framerate, die nicht hoch genug ist, um wieder als filmisch wahrgenommen zu werden, was wohl bei 55-60fps wieder der Fall wäre), machen sich leise Befürchtungen breit, ob Jackson die immensen Erwartungen erfüllen kann und ob sein ausgeschmückter Kleiner Hobbit tatsächlich etwas taugt. Aus einem 300 Seiten Buch, das eine eher kleine Story erzählt, wieder ein Epos wie LOTR in drei Teilen zu machen, ist keine eben kleine Aufgabe und wenn man nach den Kollegen von Coming Soon geht, hat Jackson sie zumindest für den ersten Film ziemlich vergeigt.
“So many great movies have been made with 3D from “Avatar” to “Hugo” to this year’s “The Life of Pi” and one would think that a visually-driven filmmaker Jackson would make the most out of it, but this decision to film at a higher frame rate really ruins the movie. You do adjust to it eventually, but almost every scene requires some sort of adjustment and the human brain can’t do that and escape into a fantasy world at the same time. It doesn’t help that the movie’s following so many great visual FX coups like “The Avengers” and the “Dark Knight Trilogy” but the 3D is a waste and the results of the 48 fps are so distracting that it practically ruins the film. Mind you, this is coming from someone who is a big proponent of 3D, both filmed and in some cases converted, but “The Hobbit” is clearly a film that would have benefitted greatly from the magical fairy dust of film. We recommend avoiding the 48 fps experiment if at all possible.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 4th, 2012 •
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- Schlagwörter: LordOfTheRings, lotr, Peter Jackson, The Hobbit, TheHobbit
Okay “Two and a half man” ist halb so lustig wie ein Tritt in den Sack mit Anlauf. Misogyn, verklemmt und ein Throw-Back in öde Sitcom-Zeiten vor Al Bundy, Roseanne oder sogar Home Improvement und den Golden Girls. Eine mit Sex-Jokes aufgejazzte Klamotte im Stile der Honeymooners. Es gibt gute Gründe die Serie nicht zu mögen, aber leider wählt der juvenile und titelgebende Halbmann Angus T. Jones keinen davon, sondern erzählt in einem aktuellen Video der Forerunner Gruppe, dass er zu Gott gefunden hat und er sich deswegen für Two and a half men schämt und die unmoralische Agenda der Serie, die ihn mit geschätzten 350.000$ pro Folge entlohnt, nicht länger mittragen möchte. Was Produzent Chuck Lorre von der Sache hält ist noch nicht raus, aber falls Angus aus seinem Vertrag vorzeitig rausmöchte, scheint das ein realistischer Weg denn schon bei Charlie Sheen war man nicht zimperlich ihn ins Nirvana zu entsorgen.
und das komplette Video von Angus T Jones nach dem Klick:
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- November 27th, 2012 •
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- Schlagwörter: Charlie Sheen, two and a half men
Dredd 3d – GB/USA 2012





Zukunft. Alles Scheisse, Megacities, Kriminalität und Drogen. Beim Einsatz in einem Mega-Wohnblock werden Judge Dredd und seine junge Kollegin von der bösen Gangster-Chefin Ma-Ma isoliert und müssen um ihr Leben kämpfen.
Inmitten der miesen Remakes, Prequels, Sequels und PG13 Blockbustern ohne Eier ist er erfrischend einen so konsequent altmodischen Actioner wie Dredd zu sehen. Die Produktion verkörpert im besten Sinne die Tugenden des 80er Jahre Kinos und fühlt sich an mehr als einer Stelle an, als hätte Paul Verhoevens kleiner Bruder auf dem Regiestuhl gesessen.
Die Story ist schnörkellos und ohne viel Abschweifungen erzählt, konzentriert sich auf das Wesentliche und schafft es dennoch mit wenigen präzisen Skizzen eine in sich glaubhafte Welt zu erschaffen. Und trotz des zweifellos überschaubaren Budgets sind die Schauwerte nicht zu verachten. Gigantische Wolkenkratzer-Welten, psychedelische SlowMo-Drogen-Shootouts und das vielleicht beste 3D dieses Jahres, zusammen mit einem sehr sehr spröden Humor der in wenigen Momenten aufblitzt und einem zwiespältigen Helden der von Karl Urbans Unterkiefer überzeugend gespielt wird.
Die inhaltlichen Parallelen zu “The Raid” die von vielen angemerkt wurden, sind vorhanden, aber bestenfalls oberflächlich – denn optisch hat Dredd mehr Wumms, konzentriert sich mehr auf die Action als auf hibbelige Martial Arts-Wuseleien und versucht nicht auf die Tränendrüse zu drücken, wo es die Figuren nicht hergeben.
Dredd macht verdammt viel Spaß und ist auch wenn er die satirische Bissigkeit der Vorlage nicht erreicht ein Quantensprung zum üblen Stallone-Klamauk. Er präsentiert knallharte Action und ist sich dennoch immer der Ambivalenz dieses Konfliktes bewusst. Er verharmlost weder die Gangster noch glorifiziert er das Konzept der Judges.
Und vor allem: Er nimmt sich bei aller grimmigen Düsternis nie zu ernst, ist sich immer seiner Comicwurzeln bewusst und lässt die Charaktere entsprechend agieren.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- November 14th, 2012 •
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- Schlagwörter: Argo, Ben Affleck, campaign, Cloud Atlas, Inbred, judge dredd, Will Ferrell, Zach Galifianakis
Okay Nichalos Hoult ist ein verdammt gutes Argument, aber der Rest sieht ebenfalls verdammt schick aus, vor allem wenn man bedenkt wie grauenhaft Twilight die Prämisse “Zombie and Romance” hätte werden können.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- November 14th, 2012 •
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- Schlagwörter: Zombies
Disney hat Star Wars übernommen und natürlich muss Leia jetzt lernen, wie sie sich als echte Disney-Prinzession zu benehmen hat.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- November 8th, 2012 •
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Kollege Felix ist seit den 80er Jahren Fraktus-Fan. Das er die Band jetzt zu ihrer Reunion in Berlin treffen durfte, war für ihn natürlich etwas ganz besonders. Denn ihren speziellen Charme haben die Techno-Pioniere bis heute nicht verloren. Hier das ungekürzte und unzensierte Interview mit Torsten Bage, Dirk „Dickie“ Schubert und Bernd Wand.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- November 7th, 2012 •
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- Schlagwörter: heinz strunk, Rocko Schamoni, studio braun
Maurice Binders full of Women. Und Roger Moore hat Angst vor Schusswaffen.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- November 5th, 2012 •
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- Schlagwörter: faktenflut, funfacts, James Bond, moviepilot, Skyfall, Trivia
Weta-Workshop und Air Newzealand haben zusammen dieses etwas andere Flugsicherheitsvideo produziert. Neat!
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- November 1st, 2012 •
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- Schlagwörter: lotr, The Hobbit, TheHobbit
“I can do more damage on my laptop in my pyjamas than you can do in a year in the field.”
Originaltitel: Skyfall
Herstellungsland: Großbritannien / USA 2012
Regie: Sam Mendes
Buch: Neal Purvis,Robert Wade, John Logan
Darsteller: Daniel Craig, Ralph Fiennes, Javier Bardem, Ben Whishaw, Judi Dench, Naomie Harris, Bérénice Marlohe






Die Geheimdokumente die alle Undercoveragenten des MI6 identifizieren werden gestohlen. Bond kann sie als einziger zurückholen, denn der Täter verfolgt einen ausgeklügelten Plan um sich an Bonds Boss M zu rächen.
Das Gute zuerst: Skyfall ist deutlich besser als Quantum of Solace. Als Agententhriller ist er ordentlich gedreht, gespielt und bietet ganz okaye Unterhaltung mit einer Handvoll amüsanter Momente. Als Bondfilm und als Actionfilm vermochte mich Skyfall allerdings nicht wirklich zu überzeuge und das ist unabhängig von Daniel Craig, der für mich immer noch keinerlei Bond-Flair besitzt und mittlerweile älter aussieht als Roger Moore Anfang der 80er – obwohl er erst 44 ist.
Einer der Gründe warum der Film für mich als Actionfilm nicht funktioniert ist ganz sicher Roger Deakins, der als Kameramann von Mendes und den Coen-Brüder absolut seine Meriten hat, es aber nicht schafft hier irgendeine Kinostimmung zu erzeugen, geschweige denn weiß er wo er die Kamera in Actionszenen hinstellen muss. Die Pre-Title-Sequenz die actionmässig sicher noch das Beste am Film ist, wirkt oft in langweilige Halbnah-Aufnahmen aufgelöst die eher an aufwendigeren TV-Film als an große Kinobilder erinnern. Die Kamera ist fast immer zu nah dran, das Bild wirkt zu glatt zu clean, hat zuwenig Struktur und findet keine eigene Stimmung. Auch dank des penetranten Product-Placements von Sony erinnern die übersättigten Bilder oft an Werbespots und wenn sich Bond mit einem egalen Schurken vor einem Bildschirmschoner-Hintergrund rangelt soll das vielleicht an japanisches Schattentheater gemahnen, erinnert aber eher an Apple-Commercials. Es ist ja schön wenn mal nicht hibbelige Handkamera verwendet wird und das rechne ich dem Film an, aber Deakins Bilder wirken extrem lustlos und auf Nummer Sicher getrimmt. Viel zu selten wagt er mal Totalen und selbst die lassen kaum Erhabenheit und Wow-Gefühl aufkommen.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- November 1st, 2012 •
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- Schlagwörter: 007, casino royale, ein quantum, James Bond, Quantum Of Solace, Skyfall

Ja okay, ihr benetzt euch alle gerade noch die Höschen weil Disney Lucasfilm gekauft hat, aber srsly schlechter als jetzt kann das was aus dem Hause Lucasfilm kommt wohl kaum noch werden, wie jeder bestätigen wird der Red Tails gesehen oder die lieblos rausgekotzte Indiana Jones- oder Star Wars-BD-Box gesehen hat.
Ist aber jetzt mal egal, denn pünktlich zu Halloween hat Warner ein kleines Wunder vollbracht und nach Ewigkeiten endlich den Directors Cut von “Little Shop of Horror” veröffentlicht. Das Frank Oz Grusel-Musical um eine menschenfressende Pflanze damals nach verheerenden Publikumsreaktionen ein Happy-End verpasst kam ist bekannt. Das dafür ein tricktechnisch aufwendiges und extrem teures Finale unter den Tisch fiel auch. Doch das haben bisher die wenigsten gesehen. Die allerste DVD-Veröffentlichung erhielt eine Workprint-Version des Finales in Schwarz/Weiß wurde aber wieder zurückgezogen nachdem Produzent David Geffen intervenierte, der davon träume den Film nochmal mit Originalende in die Kinos zu bringen. Das machte die DVDs zu begehrten Sammlerstücken und das Ende zum Geheimtipp auf YouTube.
Damit hat es jetzt ein Ende: Warner hat eine remasterte Blu-Ray veröffentlicht, die nicht nur den Original-Kinocut sondern auch die Directors Cut Version enthält – die mühsam rekonstruiert und nachvertont wurde. Jetzt darf der Kleine Horrorladen endlich so düster und zynisch enden, wie es immer geplant war. Audrey II gewinnt und zum Song “Don’t feed the plants” randalieren gigantische Fliegenfallen in New York, zerstören Brücken, fressen Züge, demolieren Häuser und übernehmen die Freiheitsstatue. Das alles in Hi-Def und in Farbe. Und wer mag kann sich auch noch in einer kurzen neugefilmten Featurette vom sichtlich gealterten Frank Oz erzählen lassen, wie der Tricktechniker damals reagiert hat als man ihm gesagt hat, dass ein halbes Jahr Arbeit rausfliegt, weil das Publikum ein Happy End will.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Oktober 31st, 2012 •
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via: Sebastian
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Oktober 29th, 2012 •
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- Schlagwörter: Joss Whedon, The Avengers
Seine Fans haben sich schon seit Monaten Sorgen gemacht, denn es war untypisch für ihn seinen YouTube Kanal so lange brach liegen zu lassen. Franc Tausch war wohl der bekannteste Film-Journalist auf YouTube, dessen FilmKritikTV für viele zur regelmässigen Anlaufstelle geworden war, wenn es um aktuelle Film-News und Reviews ging. Fast täglich postete er dort seine Vlogs aus L.A. und erarbeitet sich damit eine große Fangemeinde.
Am 3. August lud er seinen letzten Trailer hoch und seitdem fragten sich viele was mit ihm passiert sei, denn im Frühjahr hatte ihn schon einmal eine Krankheit zur Auszeit gezwungen. Die schlimmsten Befürchtungen wollte allerdings doch keiner wahrhaben und bis zuletzt hofften viele seiner Fans, dass er “nur” im Krankenhaus sei.
Zu seinem Geburtstag veröffentlichte seine Schwestern gestern eine kurze Nachricht auf seiner Facebook-Page, die bestätigte, dass er bereits im August verstorben ist.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Oktober 25th, 2012 •
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- Schlagwörter: R.I.P.
Zwei Ikonen sind tot. Unterschiedlicher könnten sie kaum sein, aber beide prägten die 70er und 80er Jahre nachhaltig. Wolfgang Menge mit Fernsehklassikern wie “Stahlnetz” (die deutsche Antwort auf Dragnet), dem “Millionenspiel”, “Smog” und natürlich “Ein Herz und eine Seele”, einer der wenigen gelungenen deutschen Sitcoms mit satirischem Biss. Als Moderator prägte sein markanter Kugelkopf u.a. die Talkshow “3 nach 9″. Menge war in den 70ern seiner Zeit vorraus, gab wichtige Anstöße und hatte etwas, dass man heutzutage im Fernsehen oft schmerzlich vermisst: Eier. Mut neues zu wagen. In Zeiten der heutigen Copyright-Hysterie hat es was fast komisches, wenn man weiß das Menges “Millionenspiel” auch jahrzehntelang im Giftschrank bleiben musste, weil der Autor der Kurzgeschichte die als Inspiration diente Robert Sheckley vergrätzt darüber war, dass man die Rechte an seiner Story nicht ordnungsgemäß erworben hatte. Ein Schicksal das das Millionenspiel mit Nosferatu teilte und deutlicher Beweis dafür, dass Meisterwerke auch dort entstehen, wo Urheber-Recht gebrochen wird.
Intro zu “Das Millionenspiel”
Best of Ekel Alfred
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Sylvia Kristel wurde durch “Emanuelle” berühmt und machte damit jene Softsex-Erotik populär die sich jenseits von Schulmädchen-Reports, Hardcore und Sexklamotten etablierte. Sie war “nur” Darstellerin, doch auch sie prägte fraglos ihre Zeit. Ob in einer Nebenrolle in “Airport 80″ oder typischer in “Lady Chatterlys Liebhaber” – Kristel war die Verkörperung der “schönen Erotik”. Edel fotografierte Filme, die David Hamilton näher waren als Eis am Stiel. Vor allem aber war sie zusammen mit Laura Gemser einer der echten Stars des Genres, die wohl viele Jungs durch die Pubertät und erste sexuelle Phantasien begleitet hat.
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Zwei unterschiedliche Menschen, die beide ihre Zeit geprägt haben. In Erinnerung bleiben auch wenn sie die ganz großen Erfolge nicht mehr wiederholen konnten. Beide starben am 17. Oktober 2012.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Oktober 19th, 2012 •
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- Schlagwörter: millionenspiel, sylvia kristel, wolfgang menge










































