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“Production Value!”

Originaltitel: Super 8
Herstellungsland: USA 2011
Buch & Regie: J.J. Abrams
Darsteller: Joel Courtney, Elle Fanning, Kyle Chandler, Riley Griffith, Ryan Lee, Noah Emmerich, Gabriel Basso, Zach Mills, Thomas F. Duffy

★★★½☆

1979 in einer kleinen Stadt in Ohio. Der kleines Joe (Joel Courtney), der vor kurzem seine Mutter durch einen Unfall verloren hat, dreht mit seinen Freunden zusammen einen Super 8-Zombiefilm, als sie Zeuge eines spektakulären Zugunglücks werden. Danach verändert sich alles: Menschen und Tiere verschwinden und geheime Militäreinheiten sondieren die Gegend. Birgt der Super 8-Film der während des Unglücks geschossen wurde des Rätsels Lösung?

Fast möchte ich J.J. Abrams für diesen Streifen sowohl LOST als auch Star Trek verzeihen. Denn auch wenn er aus Marketinggründen die eindeutigen Referenzen auf das 80er Jahre Spielberg-Kino lieber runterspielt (die heutigen Kids könnten ja sonst Angst bekommen und den Film nicht sehen wollen): Der Film ist der, über weite Strecken gelungene Versuch einen Film zu drehen der sich nach Goonies, Stand By Me, D.A.R.Y.L. und E.T. anfühlt. Die typische Kleinstadt/Vorstadt-Atmosphäre, die heile Welt vor dem Hintergrund des kalten Krieges und eine in vieler Hinsicht unkompliziertere, naivere Weltsicht prägt Super 8.

Unaufgeregt und fern jeder modischen Hibbeligkeit die seine übrigen Werke kennzeichnet, erzählt er von Kindheit, von Freundschaft, von schüchterner Annäherung und der Geborgenheit, die einem das zusammensein mit den Schulfreunden vermittelt. Natürlich wird gezankt, gefrotzelt und gezickt, sich aufgezogen und eifersüchtelt, doch im Kern besteht das Ideal der Kinder-Clique: Was auch kommt, man steht füreinander ein, gegen eine Welt aus unverständigen Erwachsenen die sowieso keinen Plan haben. Denn im Grunde war das 80er Jahre Kino von Peanuts-Kids bevölkert, Kindern deren Eltern entweder keine Zeit hatten, geschieden oder so in eigene Probleme verstrickt waren, dass sie wie die Erwachsenen der Peanuts-Filme genausogut durch quakende Trompetenlaute sprechen könnten. Erwachsene dienen in dieser Welt nur als Storykatalysatoren die Steine in den Weg legen, Verbote aussprechen oder auf dumme Logik beharren, wenn doch glasklar ist, dass hier übernatürliche oder außerirdische Kräfte am Werk sind.

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Vor ein paar Wochen habe ich mir Super 8 in London angesehen und mich im Anschluss daran mit Regisseur J.J.Abrams und den Darstellern u.a. der jungen Elle Fanning über Spielberg, 80er Nostalgie, Lieblingsfilme und den Neid auf YouTube unterhalten.

Die Jungs von Smosh nehmen sich einmal mehr Filme vor und unterziehen sie dem Reality-Check.

Mein Favorit: Planet of the Apes und Cloverfield

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Beim Besuch bei Pixar Anfang April hatte ich die Chance die Macher zu fragen, warum in der Cars-Welt, in der es eigentlich keine Menschen und Tiere gibt, trotzdem alles so aussieht als wäre es für Menschen gemacht… und ich hab mich von John Lasseter beleidigen lassen.

Teil 2 in dem mich John Lasseter platt macht, nach dem Klick.

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-”I’m Finn McMissile, British Intelligence”
-”Mater, Average Intelligence”


Originaltitel: Cars 2
Drehbuch: John Lasseter & Ben Queen
Regie: John Lasseter & Brad Lewis
Stimmen: Owen Wilson, Larry the Cable Guy, Michael Caine

★★★½☆

Um mal aus dem Wüstenkaff Radiator Springs herauszukommen und weil er von einem italienischen Rivalen provoziert wurde, lässt sich Lightening McQueen zur Teilnahme an einem Rennen rund um die Welt überreden, das gleichzeitig eine Werbeveranstaltung für einen neuen umweltfreundlichen Kraftstoff sein soll.

Zusammen mit Kumpel Hook/Mater und seiner restlichen Crew geht es zunächst nach Japan. Dort wird Hook/Mater vom britischen Agenten Finn McMissile mit einem US-Spion verwechselt und in eine lebensgefährliche Verschwörung hineingezogen…

Wie wohl viele fragte ich mich, warum Pixar sich entschloss ausgerechnet Cars fortzusetzen, zählt der Film zwar zu den erfolgreichsten Produktionen des Studios, besonders was Merchandise angeht, aber bei Kritikern und Publikum galt er gleichzeitig als schwächster Film der erfolgsverwöhnten Kalifornier. Sprechende Autos und Route 66-Nostalgie mochten in Amerika noch leidlich funktionieren, hierzulande war die Begeisterung für die Autos in der Sinnkrise eher verhalten.

Zum Glück geht Teil 2 in eine ganz andere Richtung: Raus aus der Wüste und weg mit schwermütigen Doc Hollywood-Paraphrasen, hin zu einem lupenreinen Agentenfilm, der sich sehr deutlich an den Bondfilmen der 60er und 70er orientiert. Vielleicht lag es an der gesenkten Erwartungshaltung, weil es eben ein Sequel zu Cars war, aber als Actionfilm hat mir Cars 2 viel Spaß gemacht, was nicht zuletzt an Michael Caine als Finn McMissile lag, der – in Erinnerung an alte Harry Palmer-Tage – immer noch einen wunderbar-coolen Spion abgibt. Vollgepackt mit Gadgets, mit unrealistischen Stunts und überlebensgroßen Gegnern (schön breit ausgespielt von Thomas Kretschmann als Profesor Z) bietet er genau das, was ich in den letzten Bond-Filmen so schmerzlich vermisst habe: Albernen Spaß vor grandiosen Kulissen und einer Handlung die nicht wirklich komplex ist. Natürlich errät der aufmerksame Zuschauer die Auflösung recht schnell, aber wie bei Bond kommt es hier auch eher auf das wie, als das was an. Die internationalen Kulissen von Japan, über Paris bis London sehen wirklich imposant aus und Pixar beweist, wie schon mit den Incredibles, dass sie wirklich rasante Actionszenen choreographieren können.

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“Maybe that means asshole in their language?”

Originaltitel: Green Lantern
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Martin Campbell
Buch: Greg Berlanti, Michael Green, Marc Gugenheim
Darsteller: Ryan Reynolds, Blake Lively, Peter Sarsgaard, Tim Robbins, Mark Strong

★½☆☆☆

Der arrogante Testpilot Hal Jordan (Ryan Reynolds) wird von einem sterbenden Alien und dessen Ring ausgewählt dem Green Lantern-Corps zum Schutze der Galaxis beizutreten. Seine erste Aufgabe ist es das Universum vor der Riesenwurst Parallax zu retten.

Und das nachdem mich X-Men: First Class trotz seiner Schwächen gerade so positiv überrascht hatte. Hier kommt also Green Lantern, der zu meiner Zeit noch Grüne Leuchte hieß. Wohl mit einigem Abstand der schlimmste Superheldenfilm des bisherigen Jahres, schafft es Bond-Regisseur Campbell tatsächlich auf allen Ebenen selbst dann zu enttäuschen, wenn die Erwartungen nach dem Trailer schon in Knöchelhöhe pendelten.

Lediglich die Darsteller tun einem leid, denn was Ryan Reynolds, Peter Sarsgaard und (sic!) Tim Robbins in dieser Gurke an Dialogen aufsagen müssen, wird normalerweise selbst Autoren von Telenovelas als zu dämlicher Schrott um die Ohren gehauen. Dabei fällt es schwer zu sagen, was jetzt schlimmer ist: Heroisches Gestammel wie “Es ist mein Job keine Angst zu haben” oder die unsäglichen Romantikeinlagen zwischen Reynolds und Love Interest Blake Lively, die die meiste Zeit guckt wie die Kuh wenns donnert und wirklich keinen Satz ohne Fremdschäm-Reiz herausbekommt.

Was nicht bedeutet, dass die Expositions-Dialoge auf dem Green-Lantern-Planeten besser wären, wenn Reynolds sich mit digitalen Fischen, Kartoffeln und einem Typen unterhält der Sinestro heißt und einen diabolischen Bleistiftbart trägt – was ihn natürlich absolut qualifiziert der Anführer aller Grünen Leuchten zu sein. Der Name Böso war wahrscheinlich schon vergeben.

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Nächste Woche startet der zweite Teil von Cars in den Kinos. Und ich weiß, das ruft nicht bei jedem Jauchzen hervor, denn der erste Teil mit den sprechenden Autos hatte nicht nur Fans. Mit hat Teil 2 wesentlich besser gefallen, vor allem weil er über weite Strecken eine Hommage an die klassischen Bond-Filme ist, mit Action, Babes, fiesen Schurken und wunderschönen Locations.

Doch da der Start von Cars 2, zugleich auch das 25jährige Jubiläum von PIXAR markiert, haben wir uns bei moviepilot trotzdem entschlossen keinen CARS-Test zu basteln, sondern einen bei dem auch andere Pixar-Figuren eine Chance haben. Ich bin erwartungsgemäss der grantelnde Rentner Carl Fredricksen aus UP…

Welcher Pixar-Star bist du? Spiel das Quiz zum Start von Cars 2 bei moviepilot

Trailer und Kritiken zu Disney Pixars CARS 2

Und ihr so?

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Ahhhh Serien. In Zeiten in denen Event-Filme immer ereignisloser und enttäuschender werden, bieten Serie willkommene Abwechselung und wohlige Heimat in unruhigen Zeiten. Denn auch wenn TV-Produktionen mittlerweile durchaus aufwendig produziert werden, haben sie doch nie das Budget eines Blockbusters und müssen sich deswegen notgedrungen auf altmodische Tugenden beschränken: Gute Schauspieler, packende Dialoge und… Stories.

Zeit also mal wieder einen Blick von der Leinwand auf den kleinen Bildschirm zu werfen. Einzutauchen ins Serienfieber.

V – USA 2009
★★★☆☆

Ausserirdische Echsenwesen, die sich als Menschen tarnen kommen angeblich in Frieden. Dank gelungener PR-Maßnahmen glaubt ihnen die Menschheit auch, wäre da nicht eine kleine Gruppe Widerständler, die sich nicht auf die Heilsbotschaften der Visitors einlassen wollen.

Der Reboot des SciFi-Klassikers aus den 80ern versucht wie sein Vorgänger politische Motive und Massenmanipulation als zentrale Themen neben der Action zu etablieren. Waren die V’s damals als eindeutige Nazi-Metapher zu lesen, die Hitlerjugend-ähnliche Organisationen aufbaute, ist die Message diesmal weniger eindeutig und kann sowohl als simplifizierte Warnung vor der Macht der Massenmedien, wie auch als Anti-Obama-Agenda gelesen werden, wenn die Ausserirdischen Schurken mit Global Health-Care locken, in Wirklichkeit aber die Freiheit der guten, gläubigen Amerikaner bedrohen.

Das wäre vielleicht bedenklich, wäre die ganze Serie nicht ein insgesamt eher harmloses, oftmals beeindruckend käsig-getrickstes Trashfest, das mit so platten Figuren aufwartet, dass jegliche politischen Botschaften letztlich doch im B-Movie-Plot untergehen. Nach zwei Staffeln, die leider auch recht viel Leerlauf bieten, bleibt aber doch eine gewisse Faszination für den Kampf der Rebellen gegen die V’s – was nicht zuletzt an den sympathischen Darstellern liegt – auch wenn sich nie ganz der grimmige Unterton der originalen Mini-Serie einstellen will.

Falling Skies – USA 2011
★★★☆☆

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Bazinga: Es wird mal wieder Zeit für einen Blick zurück auf die Filmstarts die es irgendwie nicht zum Langreview geschafft haben. Diesmal dabei: Arietty – Die wundersame Welt der Borger +++ The Trip +++ Der Mandant +++ Kung Fu Panda 2 +++ Gregs Tagebuch 2: Gibt’s Probleme? +++ 13 Assassins

Arietty – Die wundersame Welt der Borger (借りぐらしのアリエッティ) – Japan 2010
★★★½☆

Die junge Borgerin Arietty und ihre Familie leben, als zwergenhafte Wesen, in einem Landhaus, im Glauben die letzten ihrer Art zu sein. Immer in Angst vor Entdeckung, verändert sich alles für sie, als sich Arietty mit einem kranken Menschenjungen anfreundet.

Als Ghibli-Gelegenheitsgucker, der den Hype nie so ganz verstanden hat, war der Film für mich insgesamt durchaus eine positive Überraschung, in dem Sinne, das die Handlung sich eher erdgebunden gab und weder Geistwesen noch mythologisches Geschwurbel die Oberhand gewannen.

Die Borger-Story ist simpel genug, überrascht hauptsächlich durch das bleierne Erzähltempe in dem das wenige was tatsächlich passiert sich entwickelt. Eine depressive Grundstimmung prägt das Geschehen, die im Kontrast zur Schönheit der Natur steht in der das ganze angesiedelt ist. Wie zu erwarten eher simpel und unaufwendig animiert, mit dem gewohnten Charakterdesign, besitzen die Figuren und Tiere doch eine gewisse Knuffigkeit, die sie sympathisch macht. Trotz allem braucht es Geduld und Muße sich auf diese Borger-Version, die soviel behäbiger und lethargischer wirkt als die Hollywood-Adaption aus den 90ern, wirklich zu goutieren. Zuwenig steht auf dem Spiel um wirklich mitzuzittern und außer Arietty spielen die anderen Borger auch keine wirkliche Rolle die der Rede wert wäre – das ich mich frage welche Zielgruppe der Film tatsächlich im Auge hatte, außer den Ghibli-Fans die sich eh alles des Studios ansehen. Für Kinder dürfte zu wenig passieren und die morbide Grundstimmung schwer nachzuvollziehen sein und erwachsene Zuschauer bleiben von der Story und der technischen Umsetzung dann doch etwas unterfordert…

Den Beitrag „Kurzreviews: Arietty, The Trip, Der Mandant, Kung Fu Panda 2, Gregs Tagebuch 2: Gibt’s Probleme?, 13 Assassins (Review)“ weiterlesen…

“We’ve kept him alive so he can die at the proper moment. “

Originaltitel: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2011
Regie: David Yates
Buch: Steve Kloves
Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Helena Bonham Carter, Gary Oldman, Ralph Fiennes, Alan Rickman, Tom Felton

★★★½☆

Noch immer auf der Flucht und der Mission die Horkrux Voldemorts zu zerstören, müssen Harry, Ron und Hermione erst noch in die Goblin-Bank Gringots einbrechen, ehe sie in Hogwarts die letzte Schlacht und Harry die Erfüllung seines Schicksals erwartet.

Zehn Jahre sind eine verdammt lange Zeit um sie mit einer einzigen großen Story zu verbringen. Und die Potter-Serie ist weit gekommen und hat viel erreicht. Vom eher misslungenen Auftakt, der Malen-Nach-Zahlen-Verfilmung die Chris Columbus damals ablieferte, hat sich Harry-Potter, trotz des Handycaps einen sympathischen, aber eher mitteltalentierten Hauptdarsteller zu haben, zur ambitioniertesten Blockbuster-Serie der jüngeren Kinogeschichte entwickelt.

Nur dank ihres Erfolgs konnte sie es sich allerdings auch leisten, in sehr rücksichtsloser Weise nur noch für die Fans zu erzählen, die jede Auslassung und Andeutung aus dem Kopf ergänzen konnte, während Potter-Unkundige spätestens ab Folge 3 keine Chance mehr hatten irgendetwas zu verstehen. Die Macher wollten niemanden mehr bekehren, denn sie begnügten sich mit den Millionen und Millionen Fans, die J.K. Rowlings Bücher weltweit generiert hatten. Das ist einerseits mutig, führt aber schon seit Jahren dazu, dass die Filme im Grunde nicht mehr eigenständig funktionieren, sondern nur noch als Companion-Pieces der Buchvorlage. Wo Jacksons-LOTR-Filme auch für Tolkien-Neulinge gute Unterhaltung boten, auch wenn sie nicht alle Referenzen verstanden, ist die Potter-Serie die größte Insider-Veranstaltung der Welt.

Den Beitrag „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Part 2 (Review)“ weiterlesen…

Okay, die Hardcore-Meme ist mittlerweile fast so verbreitet wie die Downfall-Videos, aber in diesem Fall ist es trotzdem sehr ulkig. George C. Scott kann den Trailer zum neuen Adam Sandler-Film “Jack and jill” nicht ertragen.

[via: Janos von Imnosuperman]

Für moviepilot produziere ich ja seit einigen Wochen das Kinomagazin Screeen! Hier die aktuelle Folge, in der neben Kevin James Vogelimpressions-Interview auch die Top 7 der innigsten, filmischen Tier/Mensch-Beziehungen zu sehen ist.


YouTube Direkt Kinomagazin

Mein moviepilot-Kollege Johann hat sich auf dem Filmmarkt in Cannes jüngst mit dem Machern von Asylum unterhalten. Die entpuppen sich dabei als sympathische Typen, die ganz genau wissen welche Art von Filmen sie mit welchem Anspruch produzieren. Und oftmals ist ihr ehrlicher Trash dann auch unterhaltsamer als die Studiofilme an die sie sich anhängen. Wie zuletzt Thor, dessen Tricks auf Amateur-Niveau sind, der aber dennoch mehr Action und Spaß bietet, als Branaghs quietschige Big-Budget-Sitcom. Vorausgesetzt man beachtet die Anschau-Tipps der Asylum-Macher.

The Asylum Website

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“Clusterfuck!”

Originaltitel: Transformers: Dark of the Moon
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Michael Bay
Drehbuch: Ehren Kruger
Darsteller: Shia LaBeouf, Rosie Huntington-Whiteley, Ken Jeong, John Malkovich, Patrick Dempsey, Alan Tudyk, Frances McDormand, John Turturro
★½☆☆☆ Batzman
★☆☆☆☆ Jet Strajker
(Review gibt’s hier)

Wie sich herausstellt, war das “Race into Space” ganz anders als alle dachten: Amis und Russen wollten unbedingt als erste auf den Mond, weil sie dort irgendwas ausserirdisches vermuteten. Die Amerikaner haben wie bekannt gewonnen und fanden ein Raumschiff der Autobots. Meanwhile back in the 21. Centure arbeiten die Autobots als Auftragskiller für die Regierung und warten darauf, wann die Decepticons mal wieder zuschlagen, während Sam (Shia LeBeouf) mit der Gesamtsituation unzufrieden ist und sich von der Welt nicht ausreichend geliebhabt fühlt, obwohl er sie doch geretettet hat. Wie gut, dass Megatron und seine Bande zur Hand sind, um.. das zu machen was sie immer machen… Sachen kaputt und so.

Herr Batzman, wo bleibt denn das Positive? Je nun. Transformers 3 ist ein Jota weniger furchtbar als Teil 2, was vor allem dem 3D geschuldet ist. Nicht das es besonders beeindruckend wäre, denn die Mischung aus CGI-3D, echtem und Fake3D sieht nur in wenigen Szenen wirklich gut aus.

Aber dank 3D muss sich Bay von seinem üblichen Nahaufnahmen/Wackelcam-Schnittinferno verabschieden und tatsächlich mal zeigen, was eigentlich gerade passiert. Das hilft teilweise der Übersicht und lässt die wirklich hervorragend gerenderten Schlachten besser zur Geltung kommen, als in den Vorgängern.

Den Beitrag „Transformers 3 (Review)“ weiterlesen…

Eigentlich sollte es bei Kurzfilmen bleiben, hatten die Macher von Toy Story 3 noch vor einem Jahr versprochen. Der großartige dritte Teil war der ideale Abschluss der Story, der sein logisches Ende mit Andys Erwachsenwerden fand. Doch im Vorfeld des “Cars 2″-Starts (eines Sequels das unter Fans ebenfalls nicht unumstritten war, weil viele den ersten Teil als schwächten Pixar-Film einstuften) und des Vorfilms “Hawaian Vacation” ließ Tom Hanks jetzt eine niedliche Animationsbombe platzen.

Im Interview dem BBC-Frühstücksfernsehen verkündete er, er sei fest überzeugt, dass Pixar an Toy Story 4 arbeiten würde.

““I think there will be yeah. Yeah, yeah. I think they’re working on it now. There you go.”

Was bei mir als Fan von Teil 3 gemischte Reaktionen hervorruft. Denn so gut der Film war, er bot ein perfektes Ende und eine weitere Fortsetzung des Mega-Erfolgs, scheint doch eher finanzielle als künstlerische Gründe zu haben. Natürlich traue ich der Pixar-Crew zu wieder einen schönen Film abzuliefern, doch mit Blick auf die Dreamworks-Konkurrenz die den Shrek-Franchise mehr als ausgekaut hat und mit Madagascar 2 und Kung Fu Panda 2 schon im kreativen Leerlauf fährt, bleibt die Befürchtung, dass Woody und Co. im vierten Teil wenig neues erleben werden.

Was sagt ihr dazu? Hier gibts nochmal den Teaser zum Toy Story-Kurzfilm Hawaiian Vacation”

Entertainment Weekly hat 3 neue Bilder vom Hobbit-Set inkl. Statements von Peter Jackson bekommen. Same same but different. Hier sind sie:

MARTIN FREEMAN (BILBO BAGGINS)
“He fits the ears, and he’s got some very nice feet,” Jackson says of his Bilbo. “I think he’s got the biggest hobbit feet we’ve had so far. They’re a little bit hard to walk in, but he’s managed to figure out the perfect hobbit gait.”

IAN MCKELLEN (GANDALF)
“He’s in fantastic form,” Peter Jackson says of McKellen. “In a way, his role in The Hobbit has more technical difficulties than Lord of the Rings did, because he has scenes with 14 smaller characters — obviously the dwarves and the hobbit are shorter… I remember saying to him [laughs], “Look, this isn’t Waiting for Godot or King Lear. This is The Hobbit. This is the real thing.”

PETER JACKSON UND MARTIN FREEMAN
“There’s no way you can pace yourself for shoots like these,” Jackson says. “When we were going through the schedule for The Hobbit, I felt a terrible drop in my stomach when I saw that we’d be shooting for 254 days. We’re only 12 days short of The Lord of the Rings even though we’re only doing two movies. When I saw that, I had to sort of pick myself up off the floor and carry on.”

Read more: First Look at Three Photos From The Hobbit – ComingSoon.net http://www.comingsoon.net/news/movienews.php?id=78948#ixzz1Q6jujPGC

Der erste Teil vom Hobbit:An unexpected journey soll in den USA Ende 2012 anlaufen, die Fortsetzung There and back again dann Ende 2013.

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Drüben bei moviepilot läuft derzeit unsere Sommeraktion “Mein Lieblingsfilm” in der wir wissen möchten, warum euer absoluter Lieblingsstreifen eben diesen Status für euch hat. Gefragt sind eigene und auch eigenwillige Texte, die nachvollziehen lassen, was den besonderen Reiz eines Film ausmacht. Die Texte stellen wir bei moviepilot zur Abstimmung durch die User. Außerdem werden sie von einer Experten-Jury bestehend aus dem Filmkritiker Hanns-Georg Rodek, Frederic Jaeger von critic.de, dem unvergleichlichen Jörg Buttgereit, und unserer Redaktionsleiterin Ines Walk sowie einem Stamm-User von moviepilot beurteilt und prämiert.

Dass sich das für die besten Texte lohnt, seht ihr an den Preisen, die wir dafür aufgetrieben haben:

- 1x Full-HD Projektor im Wert von 1.020 € der Firma Epson
- 1 xImpaq 3000 Blu-ray System im Wert von 699 € des Soundexperten Teufel
- 1x 106,7 cm (42”) LCD-TV mit LED Backlight im Wert von 649 € von Medion
- 10x Kopfhörer Aureol Groove im Wert von je 69 € – ebenfalls aus dem Hause Teufel

Dazu gibt es vom MGM Channel 52 Stunden Filme pur in 3 Mega-Boxen mit je 30 DVD’s! Obendrein winken ein Jahresabo der Filmzeitschrift ray, ein Jahresabo des Filmbulletin, zwei Mal das Lexikon des internationalen Films sowie zwei Filmkalender 2012 vom Schüren Verlag.

Also mitmachen: Alle Infos und was ihr genau machen müsst, lest ihr HIER Und ich bin gespannt ob einer von euch was zu Stand by me, Brazil oder Talk Radio schreibt ;)

Manchmal braucht man weder Kritiken zu lesen, noch Freunde zu fragen um zu wissen, dass es sich nicht lohnt einen bestimmten Film zu sehen. Als praktischer Hinweis und Pocket-Guide, sind hier elf Hinweise, dass es sich bei Film um ganz großen Mist handelt. Und damit meine ich nicht Regie by Alan Smithee oder “Der Star trek Film hat eine ungerade Nummer”. Warum 11 Gründe? Weil es genau ein Grund mehr ist als 10!

1) Das Poster wirbt nicht mit dem Namen eines Stars, Regisseurs, Produzenten sondern nur mit “von den Produzenten von…”

2) Ein schwarzer Comedian spielt mehrere Figuren und/oder irgendeine extrem übergewichtige Frau

3) Es ist ein “anspruchsvoller Film”, der mit Kritiken aus der BILD, Brigitte und Focus beworben wird und von dem auch deine Tante schon gehört hat, die zuletzt bei “Jenseits von Afrika” im Kino war.

4) Der Film wird als Skandal-Film promotet, der das US-Publikum durch seine sexuelle Freizügigkeit schockt

5) Der Film ist ein neues Selzer/Friedberg-Projekt

6) Auf dem DVD-Cover stehen hinter den Namen der unbekannten Schauspielern in Klammern mehrere Filme die ebenfalls kaum jemand kennt und in denen die “Stars” auch bestenfalls Dekocharakter hatten

7) Die Werbung des Films zeigt Interviews mit begeisterten Zuschauern oder Bilder von kreischendem Publikum im Kino

8) Ein Rapper spielt eine Haupt- oder Nebenrolle

9) Es ist eine familienfreundliche Komödie mit einem einst guten Stand-Up-Comedian in der es um Verwechslung, Kinder oder Heiraten geht

10) Der Drehbuch-Credit enthält mehr als drei Namen

11) Die Synopsis enthält den Satz “…the inspiring story of…”

Soviel von mir, bin gespannt welche Gründe ihr noch ergänzen könnt.

Letzte Woche fanden die Junkets zu Kung Fu Panda 2 statt. Und auch wenn der Film eher so meh ist, also kein Ausfall aber auch keine Offenbarung, war es doch ganz lustig sich mal mit den ganzen Sprechern zu unterhalten. Von Ralf Schmitz (extrem aufgedreht und sympathisch) über Bettina Zimmerman (die Tigres spricht und so knuffig plauderig drauf, war das die PR-Leute uns mehrfach an das Gesprächslimit erinnern mussten), über eine eine recht einsilbige Cosma Shiva Hagen und einen freundlichen Hape, der allerdings aus Hygienegründen den Händedruck verweigerte (was man ihm angesichts einiger Kollegen aber vielleicht auch nicht übel nehmen mag) bis zu Jack Black, der genauso unterhaltsam und unprätentiös war, wie man ihn sich erhofft. Einer der wenigen Leute übrigens, den ich auch seine ganzen Schrottfilme verzeihe. Immerhin ist er die lautere Hälfte von Tenacious D!


[via: moviepilot]

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