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Ein kleines Promo-Video zum im nächsten Jahr anlaufenden “Harry Potter”-Film


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oder James Bond according to SMOSH.


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Der bekannteste Film zum Thema Schul-Amoklauf dürfte, wenn man mal den Klassiker “If….” ausklammert und sich die jüngeren Werke anschaut, wohl Gus von Sants “Elephant” sein. In elegischen Bilder dokumentiert er dort den Vorlauf einer Katastrophe, die am Ende unspektakulär und als Antiklimax den Film beschließt. Doch auch van Sant stolpert wie viele etablierte Medien ein wenig in die Falle der einfachen Erklärungen, wenn er seine Täter einen Egoshooter spielen und im Fernsehen gebannt Dokus über das Dritte Reich bestaunen lässt.

Treffend allerdings eine Deutungsvariante des Titels, der auf die englische Redewendung “Ignoring the elephant in the room” zurückgeht und letztlich meint, daß man sich die schockierte Verblüffung sparen kann, wenn man offensichtliche Probleme so lange ignoriert hat.

Weniger bekannt als “Elephant” dürfte Zero Day sein, den ich schon einmal im Zusammenhang mit “Bang Bang you’re dead” genannt hatte.

Der als Videotagebuch zweier Jungs gedrehten Film, der sich auf sehr intensive, wie intelligente Art mit dem dem Thema beschäftigt. Neben überzeugender Schausspielleistung, besticht vor allem die nüchterne, unspektakuläre Machart des Films. Im Gegensatz zu “Elephant” verbietet er sich einfache Erklärungen. In langem Botschaften an ihre Eltern, erklären die Jungs deutlich, daß es weder die Eltern waren die sie dazu bringen, noch irgendwelche Videospiele.

Hier der Trailer:

Leider hat der Film von 2003 immer noch keinen deutschen Verleih gefunden. Bei Amazon.com kann man ihn, Kreditkarte vorausgesetzt jedoch auf DVD ordern.

Bilder und mehr Infos von “Zero Day” kann man HIER finden.

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Halloween ist vorbei, doch auch die Winterzeit lädt zum DVD-Gucken ein. Ein knisterndes Feuer, ein paar Leichen im Keller und jede Menge Jasmin-Tee. Zeit also wieder für den Überblick über aktuelle Neuerscheinungen im Bereich Horror- und Thriller.

Feast +++ Sleepwalker +++ I am the Ripper +++ Severance

Feast – USA 2006
★★★★☆

Die übliche Situation. Eine einsame Kneipe im Nirgendwo. Die üblichen Gestalten die dort herumhängen, als plötzliche eine Frau in Panik hereinstolpert und um Hilfe bittet. Sie wird verfolgt, ihr Mann wurde umgebracht. Es bleibt kaum Zeit sie nicht ernstzunehmen, denn schon Sekunden später ist die Kneipe von Monstern belagert, die alles umbringen was ihnen in den Weg kommt. Glücklicherweise kommt in diesem Moment ein Held zur Tür rein und verspricht sich um die Biester zu kümmern..

Ein Horrorfilm in dem Jason Mewes (die lautere Hälfte von Jay & Silent Bob) ein Cameoauftritt hat und tranchiert wird und Muskelrocker Henry Rollins ein Weichei spielt, sollte per se schonmal einen Blick wert sein. Wenn das Ganze dann noch so schamlos jedes Splatterklischee zitiert und parodiert, daß man im Laufe der Jahre kennengelernt hat, dann kommt man an dem Streifen wirklich nicht mehr vorbei. Vergessen seien all die mittelprächtigen Streifen die in den letzten Jahren immer wieder als “Gore-Fest” und “Braindead-Nachfolger angekündigt wurden.

“Feast” von John Gulager ist der einzige Streifen in Jahren, der mit einer ähnlichen Spielfreude in Eingeweiden herumsaut, Köpfe wegbläst und alberne Monster auftreten lässt, wie Peter Jacksons legendäre Blut-Komödie. Es tut gut, endlich mal wieder einen Horrorfilm zu sehen, der nicht realistischen Foltervoyerismus abfeiert, sondern sich auf gute Splattertraditionen besinnt. Die Figuren sind Comicfiguren, die Gewalt völlig over-the-top und wirklich keiner nimmt sich ernst.

Den Beitrag „Horror Ho-Down Vol.2 – Kurz-Reviews“ weiterlesen…

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Robert Altman

Robert Altmans Filme waren immer etwas sperrig. Manchmal witzig, manchmal ernüchternd, oftmals irritierende Kondensationen der Wirklichkeit. Er lieferte legendäre Erfolge wie die Antikriegssatire “M*A*S*H” ab und spektakuläre Flops wie die bizarre Comicverfilmung “Popey“.

Meist jedoch waren seine Filme keinem Genre zuzuordnen, es waren “Robert Altman”-Filme. Große Ensemblefilme, die mit brillianten Schauspielern ein Geschichtengeflecht erzeugten, daß sich sich erst nach und nach zu einem Gesamtbild zusammensetzte. Kleine persönliche Geschichten menschlichen Scheiterns und intelligente Analysen fragwürdiger Systeme.

Ob er sich das Gesundheitssystem in “H.E.A.L.T.H.” vornam, in “The Player” mit Hollywood abrechnete, in “Pret-a-porter” die Modewelt veralberte, die Countryszene demontierte in “Nashville” oder wie in “Three Women” und “Come back to the five and dime Jimmy Dean” kleine Psychogramme des Alltags zeichnete – Altman war immer ein engagierter, scharfsichtiger Beobachter, der Schauspielern viel Freiheiten ließ um das Beste aus ihnen herauszuholen.

Seine Art Filme zu machen, Geschichten zu erzählen hat unzählige Regisseure beeinflusst, von Paul Thomas Anderson (der in Altmans letzen Film viele Szenen drehte, weil Altman zu angeschlagen war) über John Cameron Mitchell (“Shortbus“) bis zu Lars von Trier oder Newcomer Arie Posnin (“The Chumscrubber“).

Als jemand der den Spagat zwischen Kommerz und Arthaus beherrschte hatte sich Altman ähnlich wie Woody Allen eine Nische geschaffen, die es ihm erlaubte sich über 40 Jahre als subversives Schaf unter den Hollywoodwölfen zu bewegen.

Robert Altman starb heute am 21. November 2006 in einem Krankhaus in Los Angeles im Alter von 81 Jahren. Er wird fehlen.

Sein letzter Film “A Prairie Home Companion” in denen er hinter die Kulissen einer beliebten Radio-Country-Show schaut, der im Frühjahr schon auf der Berlinale vorgestellt wurde, startet im Januar 2007 bei uns.

Zuwenige seiner Filme haben leider den Weg auf DVD gefunden. Ein interessanntes Buch über ihn findet ihr hier:

Den Beitrag „Cut Short: R.I.P. Robert Altman“ weiterlesen…

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“Have you ever had an orgasm, Alex?”
“It has been known.”
“It sounds like an inferior version of what I feel when I have a mouthful of snow.”

Originaltitel: Snow Cake
Herstellungsland: Großbritannien / Kanada 2006
Regie: Marc Evans
Darsteller: Alan Rickman, Sigourney Weaver, Carrie-Anne Moss, Jackie Brown

★★★★☆

Snow Cake

Alex Hughes (Alan Rickman) ist grade aus dem Knast entlassen. An einer Raststätte lernt er die junge Anhalterin Vievienne (Emily Hampshire) kennen. Kurz darauf kommt das Mädchen bei einem dummen Autounfall ums Leben. Alex der sich mitschuldig fühlt, macht die Mutter des Mädchens ausfindig um selbst ein paar Worte mit ihr zu sprechen. Die Mutter Linda (Sigourney Weaver), so findet er bald heraus, leidet an einer besonderen Form des Autismus. Sie kann selbständig leben, sich artikulieren, solange sie gewisse Rituale einhält, an die sich auch jeder Besucher anzupassen hat.

Die resolute Art Lindas überrumpelt Alex, der sich ohne es ganz zu verstehen plötzlich als Lindas Hausgast wiederfindet. Sie hat kurzerhand beschlossen, das er ihr bei den Vorbereitungen der Trauerfeier und vor allem beim Müllrausbringen helfen soll – eine Tätigkeit zu der sich Linda beim besten Willen nicht durchringen kann.

In ungewohnter Umgebung, im Kampf mit den Dämonen seines eigenen Lebens und im Wechselbad der Eindrücke zwischen Linda und der burschikosen Nachbarin Maggie (Carey Anne Moss) verändert sich Alex Sicht auf die Welt…

Endlich mal ein Arthaus-Film mit einem völlig unkryptischen Titel. Wer sich den Film ansieht, wird wissen welche Bedeutung der Schneekuchen für Alex und Linda hat. Überhaupt vermag der Film durch eine Zugänglichkeit zu überzeugen, die bei dieser Thematik überrascht.

Der Film startet auf einer sehr düsteren Note, schafft es aber sich dabei ohne Rührseeligkeiten und schmieriges Pathos mit einem versöhnlichen positiven Grundgefühl zu enden. Kein kitschiges Alles-ist-super-Ende, aber eine stimmige Rundung dieser humorvollen, liebevoll erzählten Geschichter dreier Außenseiter.

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“I think he might ask me to marry him!”

“Are your folks orthodox? Would a serialkiller be a problem?”


Originaltitel: Scoop
Herstellungsland: Großbritannien / USA 2006
Regie: Woody Allen
Darsteller: Woody Allen, Jody Halse, Hugh Jackman, Scarlett Johansson

★★★☆☆

Scoop

Die linkische Möchtegernjournalistin Sondra Pransky (Scarlett Johannson) stolpert während der Vorführung des abgetakelten Magiers Splendini (Woody Allen) über den Fall ihrer Karriere. In der Zauberkammer Splendinis, erscheint ihr der Geist des jüngst verstorbenen Sensationsreporters Joe Strombel (Ian McShane) der so fest davon überzeugt ist, daß der Adlige Peter Lyman (Hugh Jackman) der lange gesuchte Tarotkarten-Serienkiller ist, daß er aus dem Jenseits zurückkehrt um Sondra Tipps für ihre erste große Story zu geben.

Erst ungläubig, dann zunehmend engagierter nimmt sie in London die Ermittlungen auf, widerwillig unterstützt von Splendini. Als Vater und Tochter Team, machen sie sich an Lyman heran, um rauszubekommen, ob er der gesuchte Killer ist.

Dumm nur, daß Lyman nicht nur unverschämt charmant und gutaussehend ist, sondern sich prompt in Sondra verguckt…

Es hat etwas befremdliches bekommen sich heutzutage Woody Allen Filme anzusehen. Die vertraute Weiß-auf-Schwarz-Schrift die seit hundert Jahren seine Filme eröffnet, fehlt hier genausowenig, wie Jazz oder Klassikmusik. So zeitlos altmodisch werden die Geschichten erzählt, daß es fast schockierend wirkt, wenn einmal ein Computerbildschirm mit Google zu sehen ist oder ein Smart durchs Bild rollt. Denn abgesehen von solchen Kleinigkeiten, erzählt Allen noch immer wie vor 20 Jahren, wenn nicht sogar etwas betulicher. Die Geschichte, die einige Parallelen zu seinem “Manhattan Murder Mystery” aufweist, ist leidlich beschwingt und ganz unterhaltsam, aber dennoch irgendwie schaumgebremst.

Allen gibt in Interviews gerne zu, daß ihm eine gewisse Dynamik fehlt und ihm durchaus bewußt ist, das er langsam nicht mehr mit den Jüngeren mithalten kann, was die Spritzigkeit seiner Gags angeht, aber auch filmisch ist die Zeit an ihm vorbei gegangen oder besser: Allen scheint sich nicht mehr aufzuraffen.

Den Beitrag „Scoop“ weiterlesen…

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Was lief falsch? fragt sich David Wong auf seiner Website, und führt eine Liste der “10 besten SF-Filme die es niemals gab” auf.

Warum ist Alien3 so grauenhaft? Warum ist die “Per Anhalter durch die Galaxis”-Verfilmung halb so witzig wie ein Schuß ins Knie? Was genau macht Episode I-III zu so einem Tritt ins Gemächt, für jeden der die alten Filme mochte?

“The decision to do prequels. It’s not just that we knew how the story ended when we walked into the theater (me, I would have killed off Obi-Wan in Episode II just to fuck with you). It’s that this isn’t the interesting part of the saga. Adolf Hitler’s childhood wasn’t interesting. So Darth Vader used to be a wooden, whining kid. Fascinating. The pre-rebellion galaxy was embroiled in a series of boring bureaucratic disputes. Great, George. Tell me more! “

Den ganzen Artikel lest ihr hier. Und zwar sofort.

(via: Sebastian Sachse)

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Diesem Theme widmet sich Promiblogger Wil Wheaton in seiner lesenswerten Kolumne bei den Suicide Girls. Warum bedeuten die alten, die echten, die einzigen Star Wars Filme soviel für Leute die heute um die 30 sind?

We love Star Wars because, when viewed from our complicated adult lives through the lens of childhood nostalgia, we see a simpler, happier time, and recall this phenomenon that was an integral part of our lives. Remember what it was like to see the Death Star blow up the first time? Remember how you just couldn’t believe it that they froze Han Solo? If you were young enough at the time, will you admit that you thought the Ewoks were actually kind of funny and cool? (I will.) And how much did you run around the woods near your house, pretending to be on a speeder bike? See, it’s more than a movie; it’s culture.

And that is why the prequels, especially Episode I, are such a kick in the balls to us. To be fair, it’s pretty impossible for George Lucas to create something with Phantom Menace that matches up to the idealized version we all created in our minds, but releasing a movie that felt like an excuse to sell ILM’s new toys to studios, and sell actual toys to kids was not a good place to start.

Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen.

Ein paar Anmerkungen zu seinem Artikel, in denen er zu bedenken gibt, daß die scheussliche darstellerische Leistung Hayden Christensens durchaus auch dem Talent von George Lucas geschuldet sein mag, der auch andere erwiesene A-Mimen in die schauspielerische Erstarrung trieb, hat Wheaton in seinem eigenen Blog ergänzt.

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“Pull my finger”

Originaltitel: Children of Men
Herstellungsland: Großbritannien / USA 2006
Regie: Alfonso Cuarón
Darsteller: Clive Owen, Julianne Moore, Michael Caine, Chiwetel Ejiofor, Charlie Hunnam
★★★★½

Children of men

London 2027. Seit 18 Jahren ist die Welt ins Chaos gefallen, nachdem alle Frauen plötzlich keine Kinder mehr bekommen können. Globale Kriege, Terrorismus und Umweltzerstörung hinterließen verheerte Länder.

Gigantische Flüchtlichsströme die von einem Land zum anderen zogen, auf der Suche nach Rettung. Afrika, Amerika, Russland, Europa, sie alle sind schon völlig zerstört – lediglich England, abgekapselt durch seinen Inselstatus schaffte es mehr schlecht als Recht als moderne Diktatur zu überleben. Rigide Abschiebepolitik versucht der Flüchtlingsströme her zu werden. Wer gegen das Gesetz verstößt wird in verwilderte stadtgroße Gefangenenlager gesteckt in denen das Recht des Stärkeren gilt. Die meisten Bürger haben sich in die Städte zurückgezogen, ohne Nachwuchs verfielen Land und Dörfer in von marodierenden Banden bevölkertes Brachland.

Der jüngste Bewohner des Planeten, ein 18jr ist grade von einem wütenden Fan erschlagen worden. England trauert. Terroristen, die sog. Fishes, die für die Rechte von Immigranten kämpfen, zerbomben die Innenstädte.

Theodor “Theo” Faron (Clive Owen), ehemals Politaktivist, heute nur noch ein biederer, fatalistischer Regierungsbeamter wird von seiner Ex-Frau Julianne (Julianne Moore) kontaktiert, die Anführerin der Fishes ist. Sie bittet ihn Kontakte zu einem Cousin spielen zu lassen, der im Ministerium für Kunsterhaltung arbeitet, ein hohes Tier ist. Er soll ein Transitvisa für ein Flüchtlingsmädchen ausstellen, damit dieses zur Küste gebracht werden kann.

Das Mädchen Kee (Claire-Hope Ashitey) ist schwanger. Eine Sensation. Sie soll zu den Wissenschaftlern des legendären Human Project geschmuggelt werden, einer Gruppe autark agierender Wissenschaftler die als einzige weiter Forschen um ein Mittel gegen die Sterilität der Weltbevölkerung zu entdecken. Kee ist die große Hoffnung, aber auch politischer Spielball.

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Bond Logo
Ich bin kein so großer Bondfan. Nie gewesen. Kein Hardcore-Gucker der jedem neuen Film entgegenfiebert. Aber dennoch habe ich den Franchise über die Jahre aufmerksam verfolgt, unabhängig von der Qualität der jeweiligen Filme.

Sean Connery mochte ich eigentlich erst wirklich als er nicht mehr Bond spielte, sondern sich auf die Darstellung ehrwürdiger alter Humpel verlegte (was er ja seit mittlerweile auch seit rund 25 Jahren macht. Was für eine Karriere. Erst Bond und dann Ewigkeiten nur weise alte Kauze spielen!).

George Lazenby, nunja. Der Film ist großartig aber er war halt einfach nur da. Wie ein Pre-Viz bei dem man immer auf die Anmerkung “Hier Bond-Darsteller einfügen” wartet.

Roger Moore wird für immer mein Lieblingsbond bleiben. Er hatte die geilsten Gadgets und hat die Rolle nie auch nur für fünf Minuten ernst genommen. Eigentlich hat er nur seine Rolle aus Simon Templar unter neuem Namen weitergespielt. Moore ist ein Profi ohne Ego. Einer der über seine Rolle sagte: “Ich hab im wesentlichen nur drei Gesichtsausdrücke: Augenbrauen hoch, Augenbrauen runter und die Augenbrauen zusammen, wenn mich Der Beißer (Jaws) an den Nieren erwischt. “A view to a kill” ist nach wie vor einer meiner Lieblingsbonds.

Timothy Dalton
. Guter Schauspieler, schlechter Bond. Diese ganze harte Knochen und Monogamie-Scheiße war nix für mich. Bond ist ne Comic-Figur, ein übermenschlicher Held wie Indiana Jones, da will ich keine Kalter-Kriegs-Stories serviert bekommen.

Pierce Brosnan – Sorry Renington, aber der war mir immer zu schmierig. Klar Bond soll etwas aristokratisches haben, englischen Stil und Bildung ausstrahlen, aber Brosnan ist einfach nur ein gelackter Schnösel mit halb soviel Charisma wie eine Playmobil-Figur. Weg mit Schaden.

Daniel Craig - Ich will das allgemeine Gebashe genausowenig mitmachen, wie die plötzliche Vorabeuphorie. Der Trailer sieht nach einem soliden Action-Film aus. Aber Craig wirkt einfach wie ein Dock-Arbeiter den man in einen Smoking gesteckt hat. Er mag gut den harten Max makieren, aber Style und Ironie scheinen nicht unbedingt seine Stärke zu sein. Kein Bond für Batzman.

Hier aber nun die Liste meiner persönlichen liebsten Bond-Momente:

Den Beitrag „10 Bonding Moments – Meine liebsten Bond-Erinnerungen“ weiterlesen…

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Über 340 Mails haben uns zum letzten Gewinnspiel erreicht. Zwei Doppel-DVDs mit den Zombie-Klassikern “Dawn of the Dead / Land of the Dead” gab es zu ergattern, viele wußten die richtige Lösung:

Der Co-Produzent des Original “Dawn” der für die nicht englischsprachigen Länder eine eigene Schnittfassung anfertigen durfte, ist natürlich der legendäre italienische Giallo-Meister Dario Argento.

Auch diesmal hat Batzman es sich nicht nehmen lassen, die Ziehung der Gewinner persönlichlich zu betreuen, auch wenn er dank eines leichten Infektes dieser Tage etwas kränkelte. Hier ist das Ziehungs-Video.


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Aber das wird sicher bald besser.

Wir gratulieren den Gewinnern Gregor Berger und Thies Albers – wir kontaktieren euch per mail!

Allen anderen drücken wir für das nächste Gewinnspiel die Daumen, das noch diese Woche kommen wird.

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Nachdem letztes Jahr die unglaublich verkitschte, religiöse Tierdokumentation “Die Reise der Pinguine” Pinguine ausnutze um altmodischen Wertvorstellungen zu propagieren, kommt jetzt die passende Antwort.

Farce of the Penguins. Hier ist der Trailer:

Mehr Info: www.farceofthepenguins.com

Den Beitrag „Guano Revisited“ weiterlesen…

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“Krüppelmann, heißt der wirklich so?”

Originaltitel: Wo ist Fred?
Herstellungsland: Deutschland 2006
Regie: Anno Saul
Darsteller: Til Schweiger, Jürgen Vogel, Alexandra Maria Lara, Anja Kling, Christoph Maria Herbst

★★★☆☆

Wo ist fred

Till Schweiger ist Fred. Und der ist Polier auf einer Baustelle, ein Großmaul und verliebt in eine oberflächliche Society-Tussi mit einem unausstehlichen Sohn. Um die Beziehung zu festigen und seine Freundin zu beeindrucken, verspricht er diesem Sohn einen signierten Basketball seines Lieblingsspielers.

Dumm nur, daß die Spieler die Bälle immer nur in die Behinderten-Loge werfen, weil der Vereinsmanager grade einen Imagefilm drehen lässt um sich als fortschrittlich, integrativ und behindertenfreundlich zu präsentieren.

Fred kommt auf die Schnappsidee sich zu einem Spiel als Rollstuhlfahrer einzuschleichen um einen Ball zu ergattern, was ihm auch prompt gelingt. Mit Hilfe seines Kumpels Alex (Jürgen Vogel) gelangt er in die Rollstuhl-Loge, schnappt dem verschrobenen Extremfan Ronnie (Christoph Marie Herbst) den Ball vor der Nase weg und wird so prompt als idealer Protagonist für den Imagefilm auserkoren. Eine Woche, bis der Ball signiert und beglaubigt ist, muß er nun den stummen Rollstuhlfahrer geben und der engagierten Redakteurin (Alexandra Maria Lara) für ihren Film zur Verfügung stehen. Keine leichte Aufgabe, gilt es doch gleichzeitig seine Baustelle zu betreuen und die Hochzeit mit seiner Freundin zu planen.

Das Ronnie herausfindet, daß Fred nur markiert, kompliziert die ganze Sache zusätzlich, als er beschließt den Rollstuhl-Schummler zu erpressen.

Ho-hum. Ein für den amerikanischen Markt geschriebenes Drehbuch basierend auf einem Kurzfilm, für deutsche Verhältnisse überarbeitet, mit prominenter Besetzung und von einem leidlich erfolgreichen Regisseur umgesetzt. Kann so was gut gehen?

Den Beitrag „Wo ist Fred?“ weiterlesen…

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Wie Renington euch ja in den News schon mitgeteilt hat, arbeitet der Herr der Untoten, George Romero wieder an einem neuen Film über seine geliebten Wiedergänger: “Diary of the dead”.

Wie jetzt bekannt wurde, soll diese der Auftakt zu einer neuen Trilogy werden, wie Lionsgate heute verkündete. Der zweite Teil ist bereits in der Pre-Productionsphase und soll direkt im Anschluss gedreht werden.

Hier ein erstes Poster:

D of the dead

Vorraussichtliche Taglines: “Destined to wrench your guts” und “When the shit hits the men!”

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“How many other animals are in on the conspiracy? God bless America! I hope the bald eagle hasn’t turned! “

Originaltitel: Open Season
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Roger Allers, Jill Culton, Anthony Stacchi
Darsteller: Ashton Kutcher, Martin Lawrence, Garry Sinise, Bill Connoly, Jane Krakowsky

★★★☆☆

open season poster

Der Bär Boog (Martin Lawrence) ist bei der Rangerin Beth aufgewachsen. Er lebt in der Garage, braucht sein Kuscheltier zum Einschlafen und tritt zur Erheiterung von Schulklassen auf. Von seinem wahren Lebensraum, der Wildness hat er so gar keine Ahnung. Das ändert sich, als wieder einmal die Jagdsaison vor der Tür steht und der vorlaute Maultierhirsch Elliot (Ashton Kutcher) seinen Weg kreuzt.

Er ist auf der Flucht vor dem sadistischen Jäger Shaw (Gary Sinise) und überredet Boog zu Dummheiten, die prompt dazu führen, daß Boog ausgewildert wird. Urplötzlich sieht er sich dem wahren Leben gegenüber, von dem er so gar keine Ahnung hat. Keine Snacks, kein Kuschelbettchen und keine Toiletten! In der Not muß er sich mit Elliot zusammenraufen und macht sich auf den langen Weg zurück zu seinem Zuhause. Inzwischen rückt die Eröffnung der Jagdsaison näher und mehr und mehr Jäger bereiten sich aufs große Abknallen vor….

Der erste Animationsfilm aus dem Hause Sony ist ein durchwachsenes Vergnügen, vor allem für erwachsene Zuschauer. Zunächst mal die positive Seite: Er sieht schick aus und der Comiclook der Figuren hebt sich wohltuend von denen der Konkurrenz ab. Keine obskurer Retro-Optik wie bei Madagascar, noch die überniedliche Kuscheligkeit von Disneys “The Wild“.

Die kantigen, gummiartigen Comiccharaktere von Open Season machen Spaß anzusehen, sind liebevoll animiert ohne überladen zu wirken und auch die Landschaften machen was her. Die Stimmcast ist, zumindest im Original sehr gut gewählt und gibt die Charaktere gut wieder, im deutschen muß man leider einige Abstriche machen.

Den Beitrag „Open Season – Jagdfieber“ weiterlesen…

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Über Arbeit

11 Filme auf einer Tour durch 80 Städte in Deutschland.

Elf Filme die Lebens und Arbeitswelten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten.

Das Dokumentarfilmfestival “Über Arbeit” ist ab heute in Berlin und macht sich von dort auf den Weg durch die ganze Republik.

Mehr Informationen worum es geht findet ihr auf der Seite des Cinestar.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Filme.

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“At least when the Titanic went down, the lights were on. “

Enron – The smartest guys in the room – USA 2005
★★★★☆

ENRON

Nach über einem Jahr schafft es diese erschreckende Dokumentation dann doch noch in ausgewählte deutsche Kinos.

Enron? Das war doch dieser Energiemulti aus Amiland, der irgendwie spektakulär gecrasht ist? Irgendwie. Ja.

Wie spektakulär das Ganze wirklich war und in welchem Ausmaß bei Enron Korruption, Bestechung und gezielter Betrug an der Tagesordnung waren erzählt die auf dem gleichnamigen Buch basierende Dokumentation von Brian Gibney.

Plastisch berichten er und seine Autoren, das es sich bei Enron, zeitweise eine der mächtigsten Firmen Amerikas, keineswegs um eine “gute Firma die böse wurde” handelte, sondern das der ganze Laden fast vom Beginn an auf Lügen und Betrug aufgebaut war. Ob man nun seine Bilanzen mit erfundenen Einnahmen schönte oder die Regierung durch die gezielte Erzeugung von Stromausfällen in Florida dazu brachte den Strommarkt von staatlicher Überwachung zu befreien oder am Ende die Renten der eigenen Belegschaft verheizt wurden, um den Schwindel noch einige Monate länger am Leben zu halten – hier war eine kriminelle Energie am Werk, die weit über das hinausging, was man von Konzernen eh schon gewohnt ist.

Wenn man die Manager in veröffentlichten Telefonmitschnitten scherzen hört, das “Oma Klapper” in Florida durch die künstlich erzeugte Energiekrise bald im Dunkeln umherwackeln wird, wenn man erfährt das ENRON der größte Sponsor für Bushs Wahlkampf war und Mr. President seinen Kumpels umgekehrt auch gerne mal aus der Klemme half, fehlen einem tatsächlich die Worte – zumal man erahnen kann, wie es in anderen Konzernen zugehen mag. Einige der Dokumente sind auf der offiziellen Website des Films abzurufen.

Ein wichtiger Film, eine schöne Ergänzung zu The Corporation , der jetzt endlich auch hierzulande zu sehen ist.

Den Beitrag „ENRON – The smartest guys in the room“ weiterlesen…

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getthedead.jpg

Was machen andere Filmseiten mit ihren Einnahmen? Reisen auf die schlesischen Antillen? Gold, Ferraris und Frauen soviel man nur essen kann? Jeder ein Privatjet?

Nicht mit uns!

Wir haben beschlossen unsere ersten kleinen Amazon-Gewinne an euch weiterzugeben. Deswegen gibt es ganz ohne die freundliche Unterstützung von UNIVERSAL HOME ENTERTAINMENT zwei mal die Bulletproof-Edition des Doppelpacks “Land of the Dead / Dawn of the Dead” bei uns zu gewinnen. Ha!

George Romeros letzten Streich seiner Dead-Reihe haben wir euch ja hier vorgestellt.
Das Remakes seines Klassikers “Dawn of the dead” von Zack Snyder war einer der wenigen neuen Zombie-Streifen der auch die Fans des Originals begeistern konnte.

Beides zusammen gibts im Doppelpack von den Fünf Filmfreunden als Halloweengeschenk an euch!

Natürlich gibts nix umsonst und ihr müsst wieder mal ein bißchen überlegen, damit ihr eine Chance habt die DVDs zu gewinnen.

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Unsere Frage lautet: Wie hieß der berühmte Co-Produzent des “Dawn of the Dead”-Originals von George A. Romero, der für Europa eine eigene Schnittfassung des Film herstellen durfte?

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Die Antwort schickt ihr wie immer an die Adresse:

Sorry. Dieses Gewinnspiel ist schon beendet. Die beiden Gewinner werden in den nächsten Tagen auf dieser Seite bekannt gegeben und benachrichtigt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern.

Teilnehmen darf, da es sich um Filme mit einer KJ-Freigabe handelt, jeder der über 18 ist. Der Einsendeschluß ist am 07.11.2006 und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Wir wünschen allen Teilnehmer viel Glück und all unseren Lesern ein schaurig-schönes Halloween.

Passt auf euch auf!

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The Quick and the Undead“ heisst ein weiterer Zombiefilm, der seine Schatten vorauswirft. Als post-apokalyptischer Western zeigt er den Kampf eines coolen Kopfjägers / Gunslingers gegen die schlurfenden Toten. Stellt euch El Mariachi meets Eine Hand voll Dollar meets Dawn of the dead vor und ihr habt eine ungefähre Ahnung was da auf euch zukommt. Der Trailer ist HIER zu sehen und schaut ganz spannend aus.

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„Saw 3“ scheint nicht nur moralisch fragwürdig zu sein, sondern auch formal eine ziemliche Katastrophe:

„The latest gut-wrenching, nausea-inducing, headache-producing entry into the Saw series has arrived right on cue. Yet, it’s not the blood and entrails that causes these physical aliments. Instead, its director Darren Lynn Bousman’s fetish for over-exposed, unfocused compositions kept constantly in motion. Like a home video recorded by a five year-old who doesn’t know how to work the zoom, Saw III spins through its list of disemboweling traps with little concern for continuity or common sense.“

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John Landis arbeitet anscheinend an einem Film namens „Bat Boy“. Das ganze basiert auf einem recht bekannten Off Broadway-Musical.. Pfff…
Hier gibts Infos zur Bühnenversion.

John Landis hat zudem auch für die zweite Staffel der Horror-Anthologie-Serie “Masters of Horror” eine Folge gedreht. Mehr Infos gibts auf der MoH-Homepage.

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Pünktlich zu Halloween tritt der „Pumpkin Carver“ auf den Plan, ein erfolgreicher Schlitzer mit merkwürdigem Gesicht und finsteren Absichten. Sieht wie ein C-Genre-Film aus, also für heute genau das richtige.

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Terry Gilliams „Time Bandits“ ist jetzt auch in der Remake-Schleuder gelandet und Gilliam ist in keiner Weise involviert. Ob wenigstens wieder Sean Connery mit Stierkopf mitspielt? Ich glaube, eher nicht…

Hier Leute holt euch das Original. Da ist grad eine neue Special Edition draussen.

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Den Beitrag „News from the Moves Crypt #28: 31. 10. 2006“ weiterlesen…

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