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Die Spezis von How it should have ended, haben sich diesmal Ridley Scotts durchwachsenen ALien_Prequel “Prometheus” vorgenommen und treffen es mal wieder ziemlich gut.

via: “Animationsfilme.ch

“Whoops, sorry “

Originaltitel: Prometheus
Produktionsland: USA 2012
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Jon Spaihts, Damon Lindelof
Darsteller: Michael Fassbender, Noomie Rapace, Guy Pearce, Charlize Theron

★★★☆☆

Nachdem das Archäologenpärchen Elizabeth und Charlie rund um die Welt ein paar Höhlenzeichnungen gefunden haben, die alle auf eine bestimmte Sternenkonstaltion deuten, sind sie überzeugt die Einladung einer fremden Intelligenz, die sie die Engineers nennen, gefunden zu haben. Der uralte Millionär Peter Weyland nutzt das Geld seiner Firma um ein hochmodernes Raumschiff namens Prometheus auf eine Expedition zum Mond LV-223 zu schicken, um das Geheimnis der Engineers zu entschlüsseln.

Och menno. Selten war ich so zwiegespalten bei einem Review, denn Prometheus ist ein verdammt ärgerlicher Film. Nicht weil er misslungen oder absolut schlecht wäre, sondern weil er soviel mehr sein könnte. Trotzdem: Seht ihn euch an. Man kann hinterher darüber diskutieren, sich ärgern oder streiten, aber wer SciFi mag sollte ihn sich ansehen.

Spoilers Ahead. Guckt den Film, dann lest weiter.

Es gab wohl keinen Science Fiction-Film der letzten Jahre der so verdammt gut aussah. Der alleine vom optischen Gefühl her, soviel richtig gemacht hat. Vergessen wir das wie immer ziemlich überflüssige 3D, das ist unwichtig und macht nicht viel her, aber der Look des Films ist klasse. Vom Vorspann bis zur Landung auf LV-223 erschafft Ridley Scott eine grandiose Atmosphäre. Er lässt uns wie schon in Alien und in Blade Runner (und seien wir ehrlich, was er danach gemacht hat, war mit Ausnahme von Thelma und Louise eher mittelprächtiges Zeug) tatsächlich in eine andere Welt abtauchen, die wir gerne selbst erkunden würden. Selbst die schwülstige Seeding-Szene zu Beginn kann das nicht trüben. Michael Fassbender als David der alleine durch die Prometheus wandert, verspielte Referenzen an Alien Resurrection, das Erwachen der Crew… wie die Kamera das Raumschiff von Innen und Außen einfängt. Das nimmt durchaus für den Film ein. Überhaupt fangen die Probleme des Films immer dannn an, wenn man eine Sekunde beginnt nachzudenken und sich nicht von den tollen Bildern einlullen lässt. Aber die Bilder an sich beweisen, dass Scott immer noch weiß wie man wirklich große Bilder hinstellt, die so nur im Kino zur Geltung kommen können.

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Die Wachowski-Geschwister und Tom Tykwer erklären wie es zur Verfilmung des komplexen Bestsellers “Cloud Atlas” kam und worum es eigentlich geht.

Coud Atlas DirectTube

Merida – USA 2012
★★★½☆

Die junge Schottenprinzessin soll heiraten um das Königreich zu sichern, hat darauf aber mal so gar keine Lust – sehr zum Unwillen ihrer Mutter.

Some Spoilers Ahead.

Merida macht Spaß. Bärenspaß, ohne zuviel verraten zu wollen. Nach Cars 2, für den Pixar ja ziemlich aufs Maul bekam (obwohl er mir mit seiner Agentenstory wesentlich besser gefiel als Cars), sind sie mit Brave, bzw Merida wieder auf sicherem Terrain.
Die Animation ist wie immer großartig und fängt den typischen Reiz schottischer Highlands gut ein, das Charakterdesign ist nach kurzer Gewöhnungsphase ebenfalls stimmig und Merida und ihre Truppe samt schottischem Akzent (den sie im Original sprechen) extrem knuffig.

Die Story hält ebenfalls Überraschungen bereit, die heftigste erinnert etwas an Disneys Brother Bear und ist aus dem Marketing und den Trailern zurecht komplett herausgehalten worden. Der Twist wiegt auf, dass die rebellische Mädchen-Story die der Film erzählt, natürlich nicht so originell ist wie andere Pixar-Filme. Die visuelle und inhaltliche Innovation von Wall-E und Oben, die Vielschichtigkeit der Incredibles wurde diesmal zugunsten einer leichtfüssigeren Story aufgegeben, die optisch opulent ist, für Pixar-Verhältnisse aber überraschend oft auf Slapstick und Klamauk setzt.

Was vielleicht auch auf den Wechsel hinter den Kulissen zurückzuführen ist, bei dem der jetzige Regisseur vor zwei Jahren das Ruder übernahm, weil der Film wohl unter Brenda Chapman nicht rund genug lief. Das führt dazu, dass Merida tonal bisweilen etwas durchwachsend ist und von comichaftem Slapstick (hauptsächlich durch Meridas Mutter und die drei Brüder) zu Alptraumhaftem Horror (die geniale Mordun-Szene die es optisch locker mit dem Elefantenfriedhof in Lion King aufnehmen kann) wechselt, was den Film etwas fragmentiert wirken lässt, als wären im Nachhinein lustige Szenen hinzugefügt worden, weil man Angst hatte der Filme könnte sonst zu ernst und düster werden.

Den Beitrag „Reviews: Merida – Legende der Highlands, Ted (Review)“ weiterlesen…

Am kommenden Donnerstag startet der neue Pixar-Film “Merida” alias Brave. Für die deutsche Fassung hat Nora Tschirner dem eigensinnigen Highland-Grrrl die Stimme geliehen. Ich hab mich in Edinburgh mit ihr über den Film, kaputte Schlösser und Haar-Acting unterhalten.

Und hier mal wieder eine Folge Screeen! diesmal natürlich mit Dark Knight Schwerpunkt und 33 Batman Facts im Schnelldurchlauf, von altbekannt bis obskur.

Außerdem gibts die Top 7 der Super-Villains.

“About that whole no guns thing… Turns out I’m not as committed to it as you are.”

Originaltitel: The Dark Knight Rises
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2012
Regie & Buch: Christopher Nolan
Darsteller: Christian Bale, Tom Hardy, Joseph Gordon-Levitt, Anne Hathaway, Gary Oldman, Aidan Gillen, Marion Cotillard, Morgan Freeman, Michael Caine

★★★☆☆

Nach Jahren im Ruhestand bringt das Auftauchen des Schurken Bane und seiner Bande Bruce Wayne dazu einmal mehr zum Fledermaus-Mann zu werden…

Niemand kann Nolan vorwerfen, er habe zuwenig Ambitionen oder versuche flache Stories zu erzählen. Wenn TDKR etwas zeigt, dann dass er mit wahnsinnigem Bemühen gemacht wurde. Alles muss dabei sein, jeder soll bedient werden. Die Bilder verströmen Anstrengung und Mühsal. Was das Ansehen des Films durchaus zu einer anstrengenden und mühseligen Erfahrung macht. Ein bißchen wirkt er dabei wie ein sehr aufwendiges Fünf-Gänge-Menue, das leider nicht so superlecker ist, bei dem Mutti aber jede Kritik wegbügelt mit “Weißt du wie lange ich dafür in der Küche gestanden habe?” Es ist eine Aufgabe sich TDKR anzusehen, kein echter Spaß.

Rettete Nolan im letzten Film nicht nur Heath Ledgers Performance, sondern generell die geniale Figur des Joker (bei der man sich schon sehr anstrengen müsste sie tatsächlich langweilig zu inszenieren), führt ihn diesmal sein eigener Anspruch, seine Humorlosigkeit und sein fehlendes Verständnis für Comic, auf einen sehr holperigen Weg der öfter ins Abseits als ans Ziel führt.

Doch fangen wir vielleicht mit den positiven Dingen des Films an: Catwoman – auch wenn sie nie so genannt wird – ist eine verdammt coole Figur die im Grunde für alle coolen, witzigen und charmanten Szenen des Films sorgt. Anne Hathaway ist auch so ziemlich die einzige, die den Eindruck macht, als habe sie Spaß beim Spiel gehabt. Ihre Selina ist moralisch ambivalent, kann in einer Sekunde von Sexy und naiv, zu knallhart berechnend zu ironisch überheblich wechseln und ist zudem für die wenigen comictypischen One-Liner direkt oder indirekt verantwortlich. Sie ist eine würdige Nachfolgerin von Michelle Pfeifer und hat leider, wie alles was im Film Spaß macht viel zu wenig Raum.

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Okay der Trailer zur Politklamotte The Campaign (bei uns “Die Qual der Wahl”) ist ziemlich infantil und lowbrow, aber wenn Will Ferrell und Zach Galifianakis das abliefern ist es trotzdem in seiner Akkumulation ziemlich lustig.

Nach dem gestrigen Amoklauf bei einem Dark Knight-Mitternachtsscreening hat Warner den aktuellen Trailer zum 30er Jahre-Film “Gangster Squad” – der vielerorts vor Dark Knight Rises lief – zurückgezogen. Der ballerfreudige Film, u.a. mit Ryan Gosling, zeigt eine Szene die im Zusammenhang mit dem Amoklauf mehr als makaber wirkt: Gangster eröffnen im Graumans Chinese Theatre von hinter der Leinwand das Feuer auf die Zuschauer und schiessen dann wahllos in die Menge. Um Protesten zuvor zu kommen, entschloss sich Warner nur wenige Stunden nach dem Amoklauf, den Trailer durch einen anderen zu ersetzen, der die Szene nicht enthält. Das ist verständlich, geht aber genau wie die Frage ob der Psychopath sich jetzt auf Joker oder Bane bezogen hat am eigentlich Problem vorbei und das dürfte die Diskussion um Schusswaffenkontrolle sein. Die wird auch in Zukunft dank Waffenlobby wohl ausgehen wie…das Horneberger Schiessen.

[via]

Der Lorax (The Lorax) – USA 2012
★★★☆☆

Ökofabel nach Dr. Seuss in der die Menschen für dumme Mode-Accessoires alle Bäume abholzen, bis ihre Umwelt unbewohnbar geworden ist. Der Naturgeist Lorax verschwindet mit den Bäumen und hinterlässt nur eine mahnende Botschaft.

Extrem knuffige Animationen und eine hübsche Voicecast helfen dieser Dr. Seuss-Adaption über die etwas ungelenke Erzählweise hinweg. So subtil wie ein After School-Special hämmert “Der Lorax” seine Pro-Natur-Botschaft in die Köpfe der Zuschauer, dass es tatsächlich etwas Goodwill braucht um sich davon nicht den Spaß verderben zu lassen.

Die Songs sind jetzt auch eher Geschmackssache, aber die Figuren und Animationen sind einfach sehr schön anzusehen. Fliegende Marshmellows, seltsame Bäume und der typische abgefahrene Dr. Seuss Look der hier stilecht in 3D umgesetzt wurde. Die eigentliche Story und die Rahmenhandlung wurden massiv erweitert, was moderne Gags ermöglicht und einen konkreten Bösewicht einführt, mit dem sich ein kinogerechter Showdown inszenieren lässt.

Den Beitrag „Reviews: Der Lorax, The Raid, Project X (Review)“ weiterlesen…

Nächste Woche startet die neue Dr. Seuss-Verfilmung “Der Lorax” eine nicht immer subtile Umwelt-Parabel, die ziemlich knuffig animiert ist. Die Rolle des Lorax wird von Danny DeVito gesprochen,
was an sich nichts besonderes wäre – wenn er die Rolle nicht auch im Deutschen spräche.

Wie es dazu kam und wie man mit einer Marshmellowtüte Feuer macht, darüber habe ich mich mit ihm im Interview unterhalten. Und ja er ist wirklich so cool und sympathisch wie man es vom Regisseur
von Matilda und Der Rosenkrieg wünscht.

Warum der Lorax bei Occupy mitmachen würde:

Und zum Schluss nach dem Klick für alle Synchronfans noch ein Gespräch mit Frank Schaff (früher mal Schaff-Langhans) der die deutsche Fassung des Lorax dirigiert hat und Danny DeVito deutsch beigebracht hat.

Den Beitrag „Danny de Vito spricht Deutsch… und verrät warum Der Lorax bei Occupy dabei wäre“ weiterlesen…

Er hat ein stolzes Alter erreicht: 95 Jahre ist er geworden, geboren 1917. Ich hab ihn zuerst als bärbeissigen Kumpel von Jean-Michael Vincent in Airwolf kennengelernt und entdeckte erst später, dass er auch ein guter Schauspieler ist. Ob im Dreckigen Dutzend, in The Wild Bunch, Poseidon Inferno, Das schwarze Loch oder Die Klapperschlange – seine knarzige, aber oft liebenswerte Art machte ihn zu einem der Gesichter die man nicht vergisst. Zuletzt freute ich mich, ihn in den Guilty Pleasures “R.E.D.” zu entdecken.

Ernest Borgnine starb am vergangenen Wochenende an Nierenversagen.

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“I’m on your computer?”

Originaltitel: Amazing Spider-Man, The
Herstellungsland: USA 2012
Regie: Marc Webb
Darsteller: Andrew Garfield, Emma Stone, Rhys Ifans, Martin Sheen, Sally Field, Denis Leary

★★★☆☆

Peter Parker (Andrew Garfield) wird von einer genetisch veränderten Spinne gebissen. Dadurch bekommt er Superkräfte die ihm dabei helfen seine Beziehungsprobleme in den Griff zu bekommen.

Marc Webbs 500 Days of Summer war eine RomCom die keine war und überraschte vor allem durch Originalität. Die Sprünge in der Chronologie waren mehr als Gimmick sondern machten die Geschichte erst sehenswert. Den Ansatz etwas altbekanntes auf neue Weise zu sehen und zu erzählen hat Webb für den vorzeitigen Reboot des Spider-Man-Franchise leider nicht gewählt (oder nicht wählen dürfen).

Auch wenn ich meine Probleme mit den Visionen habe, die hinter den Reboots von Bond und Batman stehen, so anerkenne ich fraglos das es grundlegend andere Ansätze sind. Bei Spider-Man – not so much. Es sind Nuancen die anders sind als im Vorgänger. Ja Spidey hat ne Freundin mit anderem Namen, ja er hat technische Vorrichtungen für den Spinnenfaden statt ihn selbst im Körper zu produzieren. Aber seien wir ehrlich: Das ist Kleinkram, denn grundsätzlich fühlt sich der neue Spider-Man nicht wesentlich anders an, als Raimis Version. Und Gerüchten zufolge waren die wichtigsten Gründe für den Reboot auch sowieso keine künstlerischen, sondern pragmatische: Raimi wollte zuviel Geld für Teil 4 und die Produzenten hatten durch Twilight erkannte, dass man mit einem noch stärkeren Fokus auf RomCom-Elemente zugleich Geld sparen und kleine Mädels ins Kino locken kann. Klar: Szenen in denen Leute herumstehen und reden sind billiger als aufwendige Effekte – von denen der neue Film gemessen an anderen Spektakelfilmen der letzten Monate ziemlich wenig zu bieten hat.

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Okay ich weiß: Es gibt eine Million Parodien auf den Song, aber diese ist tatsächlich mal lustig.

Pit Bukowski ist ein sympathischer Typ, mit dem wir vor einigen Jahren zum Start von “Dorfpunks” mal einen Filmcheck gedreht haben. Zusammen mit dem Regisseur Till Kleinert und dem Kameramann Martin Hanslmayr wollen sie jetzt den Film “Der Samurai” drehen – als deren Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Zusammen haben sie bereits den mittellangen Film COWBOY gedreht, der den weltweit größten schwullesbischen Filmpreis ‘The Iris Prize’ gewann.

Der Samurai wird ein Thriller und darum soll gehen: Ein junger Dorfpolizist wird dazu aufgerufen, seine Gemeinde und seinen Verstand gegen den Wahnsinn zu verteidigen. Genauer gesagt, gegen einen Fremden im Frauenkleid, der mit einem Samuraischwert bewaffnet eine Spur der Verwüstung durch den Ort zieht. Eine Geschichte von Angst, Verführung, Kontrollverlust und Befreiung.

Die Macher hoffen einen Teil des Budgets über Crowdfunding zu stemmen. Ihr habt die Möglichkeit sie zu unterstützen! Schon kleine Beiträge können helfen!

Mehr findet ihr auf der Crowdfunding-Plattform und ihrer Homepage heraus. Werft mal einen Blick ins Produktionsblog. Es lohnt sich!

www.indiegogo.com/dersamurai
www.dersamurai.com

Rock of Ages – USA 2012
★★★½☆

Zwei unschuldige Twens mit Sangesambitionen versuchen sich im L.A. der späten 80er Jahre zum Erfolg durchzuschlagen. Derweil kämpft Rockstar Stacee Jaxx gegen den Abstieg und der Rock-Club Bourbon Room gegen den finanziellen Bankrott.

Seien wir ehrlich: Vom Härtegrad ist Adam Shankmans Musicalverfilmung wohl eher Pop of Ages oder Kuschelrock – Der Film. Und er ist wahnsinnig unfokussiert, mehr Nummernrevue als durchgängige Story und hat in Tom Cruise einen Star, der Lockerheit und Rockstardome sehr deutlich nachspielt, als tatsächlich verkörpert.

Was nichts daran ändert, dass der Film verdammt viel Spaß macht. Und selbst wenn Cruise neben einem geborenen Rockstar-Darsteller wie Russel Brand immer etwas steif wirkt, ist sein Stacee Jaxx trotzdem eine spannende und coole Figur. Von Hardrock sind die süffigen Musiknummern natürlich weit entfernt und manchmal ist die gespielte Abgrenzung zum bösen Pop und Boyband-Schnulz schon etwas albern – aber im Grunde geht es ja auch um das Spiel, das Posen, die Rockhaltung. Glam-Rock war Inszenierung und Kokettieren mit dem bösen Image und dieser Film ist ein bißchen die geglättete Erinnerung Opas an seine wilden Zeiten.

Das geht aber absolut in Ordnung, da der Film konsequent als Show daherkommt und sich nie wirklich ernst nimmt. Was zählt ist der Spaß, die große Geste, die große Emotion, die Show. Als Gegenstück zu unser aller jüngerem Ich das vor dem Spiegel stand und zu MTV-Sound in die Haarbürste gesungen hat, wollen alle Beteiligten einfach nur stupid silly fun. Natürlich gibts Seitenhiebe gegen schmierige Manager, Sell-Out, religiöse Rechte und die Herrschaft des seichten Pop, aber es sind gutmütige ja nostalgische Spitzen. Erinnert ihr euch noch, dass die Eltern früher Heavy Metal für Teufelsmusik hielten? Ach wie schön… Der Film ist Fluff und genügt sich darin.

Den Beitrag „Reviews: Rock of Ages, Moonrise Kingdom, Die Trauzeugen (Review)“ weiterlesen…

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