
Endlich mal ein grüner Trailer der mich anspricht. Keine Kartoffeln, keine Megaminds, keine typen in Spandex mit Schmuckfetisch und kein Goldfisch.
Dafür Muppets. Lots and lots of Muppets.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juni 16th, 2011 •
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- Schlagwörter: Comics, Filmfun, Green Lantern, Muppets, Ryan Reynolds, Trailer
“Peace was never an option”
Originaltitel: X-Men: First Class
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Matthew Vaughn
Buch: Ashley Miller, Zack Stentz
Darsteller: James McAvoy, Michael Fassbender, Rose Byrne, January Jones, James McAvoy, Nicholas Hoult, Kevin Bacon






Anfang der 60er Jahre. Hochzeit des kalten Krieges. Vor dem Hintergrund der Kubakrise kreuzen sich die Wege von Professor Charles Xavier (James McAvoy) und Eric Lehnsherr (Michael Fassbender) – beides Mutanten. Im Dienst der zunächst skeptischen US-Regierung nehmen sie zusammen mit einer Gruppe junger Mutanten den Kampf gegen den übermächtigen Gegner Sebastian Shaw (Kevin Bacon) auf…
Was für eine erfreuliche Überraschung. Nachdem dummen Wolverine-Soloabenteuer und dem wirklich dummen Trailer hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen für dieses X-Men-Prequel. Zumal die beiden neuen Darsteller jetzt nicht wirklich viel gemein mit Patrick Stewart und Ian McKellen zu haben schienen und nur die übliche Blockbuster-Krach-Bumm-Action im Vordergrund zu stehen schien. Doch das glatte Gegenteil ist der Fall. X-Men:First Class ist ein Charakter-Film, der sich trotz Mutanten-Effekten immer auf seine Figuren konzentriert und die beiden Hauptprotagonisten in all ihren Ambivalenzen lebendig werden lässt. Als würdiges Prequel (trotz einiger ärgerlicher Continuity-Fehler zu den ersten drei X-Men-Filmen) inszeniert Vaughn teilweise mit kammerspielartiger Intensität und nimmt sich die Zeit Figuren emotional aufzubauen, ehe er sie ins Actiongetümmel schmeisst.
Auch wenn das gesprochene Deutsch der Darsteller in der Eingangsszenen im KZ nicht ohne komische Momente ist, legt dieses Intro einen wuchtigen Grundstein für Magnetos Figur und all das, was später aus ihm wird. Kevin Bacon spielt den Schurken hier mit diabolischer Präsenz und einem perfekten Gespür für den feinen Grad zwischen comichafter Überhöhung und völliger Karikatur. Zwischen ihm und Eric spielt sich eine teuflische Hassliebe ab, die als Parabel über Kindesmissbrauch angesehen werden kann, wenn aus dem Opfer langsam ein neuer Täter wird. Fassbender überrascht hier mit einer Intensität, die ich ihm bislang nicht zugetraut habe. Sein Eric Lehnsherr ist genau wie McKellens ein getriebener, unsteter Geist. Zerrissen zwischen Angst und Rachegefühlen. Wenn er sich in Südamerika an ein paar Altnazis rächt ist das sowohl als Actionthrill, wie auch als Psychodrama hochspannend – genau wie seine finale Konfrontation mit Bacons Sebastian Shaw.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juni 13th, 2011 •
- 36 Kommentare
- Schlagwörter: Comics, Kickass, Matthew Vaughn, Review, X-Men, x-men first class
Wir waren mal wieder auf Videothekenbesuch. Zum Filmstart von “Eine Insel namens Udo” in dem Kurt Krömer auf Claude Rains Spuren wandelt, hat der bekennende Filmfan mit uns die Video Collection Berlin besucht und verrät warum seine Freundin immer das Plakat von Amelie bespuckt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juni 10th, 2011 •
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- Schlagwörter: Filmcheck, Interview, Kurt Krömer, moviepilot
“I just missed your heart.”
Originaltitel: Hanna
Herstellungsland: Deutschland / Großbritannien 2011
Regie: Joe Wright
Drehbuch: David Farr, Seth Lochhead
Darsteller: Cate Blanchett, Saoirse Ronan, Eric Bana, Olivia Williams, Tom Hollander




Batzman




Jet Strajker (Review gibt’s hier)
Von ihrem vermeintlichen Vater in der Wildnis aufgezogen und zur Kämpferin ausgebildet, lernt die 16jr Hanna (Saoirse Ronan) bei ihrer Rückkehr in die Zivilisation, wer sie wirklich ist und warum eine Spezialeinheit versucht sie und ihren Vater umzubringen…
Inmitten eines Kinojahrs das noch trauriger wirkt als 2010, überrascht “Wer ist Hanna?” mit einer skurrilen Story, die in ungewöhnlichen Bildern mit wunderbarem Gespür für Tempowechsel, Emotionen und Action serviert werden.
Was auf dem Papier noch wie ein “Hit Girl – der Film” wirkte wird unter der Regie von Wright zu einem einfühlsamen, mitreissenden, humorvollen und immer wieder sehr surrealen Trip irgendwo zwischen Bourne mit SciFi-Einschlag und Entwicklungsroman.
Als Glücksgriff entpuppt sich dabei Saoirse Ronan die Hannas kindliche Verletzlichkeit, die Naivität ebenso wie ihre kämpferische und grausame Seite brillant spielt. Schon in Peter Jacksons (leider misratenem) Loveley Bones war sie eines der Highlights und hier kann sie jetzt zeigen was sie wirklich draufhat. Zwischen Schock, Angst, Überlebenswillen und überraschend zärtlicher Erotik trägt sie als Hanna meisterlich den Film über seine oft verwirrende und sicher nicht absolut logische Story.
Cate Blanchet als fast comichafte Antagonistin, steht ihrer jugendlichen Widersacherin nur wenig nach und spielt die Schurkin als eine Art Dana Scully in der Menopause. Wie ihre Neonazi-Handlanger ballanciert sie gekonnt auf dem schmalen Grad zum Grotesken, zum Overacting ohne je komplett lächerlich zu werden und erschafft somit Gegner die man zu hassen liebt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juni 3rd, 2011 •
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- Schlagwörter: Action, Hanna, joe wright, Review, The Lovely Bones

Es war ja absehbar. Eine smarte Serie mit toller Besetzung und jenseits des “Hohoho”-Pennälerhumors der meisten Erfolgssitcoms konnte ja nicht lange am Leben bleiben. Nach drei extrem gelungenen Staffeln, dreht Showtime der Diablo Cody/Steven Spielberg-Produktion “United States iof Tara” den Hahn ab. Die unkonventionellen Stories rund um eine Familie in der die Mutter unter multipler Persönlichkeitsstörung leidet, boten eine herausfordernde Mischung aus Drama, schwarzem Humor und emotionalen Storylines. Toni Collete war eine Offenbarung als Tara mit all ihren “Alters” und auch der Rest der Besetzung überzeugt durch die Bank. Ob Patton Oswalt als trollgroßer Dauerlover von Taras Schwester, Keir Gilchrist als schwuler Sohn, Brie Larson als Tochter auf Selbstfindungstrip oder John Corbett der es schaffte die Rolle des “Straight Men”-Vaters der in mitten des Chaos die Familie zusammenhält mit Leben zu erfüllen.
Diablo Cody, die die Serie entwickelt und einige der Bücher geschrieben hat, ist verständlicherweise ziemlich enttäuscht und sprach mit Vulture über die Absetzung und die Arbeit an der Serie und ihr jetziges Ende:
“You once told us you didn’t love the way the first season turned out.
First season was tough, man. I was still adjusting to life as a working writer. My feature career was probably at its peak and I was riding out my fifteen minutes of fame, which was an ordeal. You know, I did not like being famous. It was a stressful and ugly time, and I’m glad it’s over. And at the time, I think, I was just coming off Juno, and I think people were expecting a Juno-esque writing style in the Tara scripts, which was something I was already past, creatively. I didn’t really want to turn in eight pages of gobbledygook banter every week, but that expectation was there, so basically I was kind of a mess during the making of the first season. But I got my shit together later on and I think it shows in the episodes. I think the show gets stronger and stronger, and I’m proud of that.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 25th, 2011 •
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- Schlagwörter: Series, Toni Collette, United States of Tara

Mein letzter Creative-Praktikant Paul hat ja nicht nur bei moviepilot gute Arbeit geleistet, sondern ist generell ein sehr umtriebiges Kerlchen. Nachdem er den ersten deutschen 3D-Kurz-Film “Topper gibt nicht auf!” produziert hat, ist er jetzt schon wieder mitten in der Postproduktion des nächsten Werkes, das auf einer Kurzgeschichte von Stephen King basiert. King hat ja schon in den 80ern das Dollar-Baby-Programm gestartet, das es jungen Filmemachern erlaubt für den symbolischen Preis von einem Dollar die Verfilmungsrechte an einer Kurzgeschichte von ihm zu erwerben. Einer der ersten die dies nutzten und etwas draus gemacht haben war damals Frank Darabont, der sich mit “The Women in the Room” die ersten Meriten auf dem Weg zur Hollywood-Karriere verdiente und später mit “The Shawshank Redemption”, “The Green Mile” und “The Mist” zeigte, das er King auch auf Spielfilmlänge umsetzen kann.
Mit “RestStop” (aus der Anthologie Sunset) entsteht nun auch in Deutschland ein solches Dollar Baby, das als Film dann “You missed Sonja” heißen wird. Und dafür wird eure Hilfe benötigt, aber dazu weiter unten mehr: Zunächst mal die Handlung:
Der Thriller-Schriftsteller Rick Hardin kommt nachts an eine einsame Tankstelle, weil er dringend auf Toilette muss. Aus der Damentoilette hört er, wie ein Mann seine hochschwangere Frau aus Eifersucht zusammenschlägt. Rick weiß sich in dieser Situation nicht so richtig zu helfen. Soll er Hilfe holen? Soll er selber helfen? Soll er einfach abhauen? Er entschließt sich, den Mann aus der Toilette zu locken, ihn zu überwältigen und der armen Frau zu helfen. Doch diese scheint sich nicht helfen lassen zu wollen. Nach dieser Nacht wird sich Rick wünschen, nicht Halt gemacht zu haben. Eine spannende Horrorgeschichte mit tief sitzenden thematischen Wurzeln um Zivilcourage und Selbstüberschätzung. Wir durften einen ersten kurzen Teaser sehen, der sehr eindrucksvoll war und die Erwartungen hoch ansetzen. Bei Nacht an einer einsamen Tankstelle im strömenden Regen. Das geht an die Substanz.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 23rd, 2011 •
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- Schlagwörter: Horror, Shortfilm, Stephen King
Im Vorfeld des neuen Transformers-Films, hat Paramount Michael Bay dazu verdonnert Abbitte für seine Anti-3D-Sprüche zu leisten, die er im vergangenen Jahr noch lautstark verkündete. ““I prefer the flat screen. I’m not jumping to do 3-D at all – it’s a pain in the neck to shoot it and I actually like the flat image. I’ve heard that some people can’t even see 3-D and, moreover, that a major side effect of watching it is feeling exhausted. Can you imagine how you’d feel watching one of my movies in 3-D?” meinte er damals. Und kurz zuvor hatte er noch gesagt: “I think 3-D is going to be a fad. I personally don’t like 3-D. The glasses impair your peripheral vision. If the studios want to push any technology, it should be IMAX. That’s much more immersive”
Zur Strafe musste er sich jetzt mit James Cameron vor Publikum setzen und sagen wie superduperdoll er 3D jetzt findet. Leider haben weder er noch Cameron irgendeinen tatsächlichen Vorteil anzubringen und flüchten sich mehrfach in “it’s a fun toy”, weil sie wohl so gar keine Idee haben, wie man 3D wirklich dramaturgisch oder erzählerisch in einer Weise nutzen kann, die in 2D nicht möglich wäre.
Danke Kommentator Alex für den Link ;)
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 21st, 2011 •
- 32 Kommentare
- Schlagwörter: 3D, Interview, James Cameron, Michael Bay, Transformers 3
Anlässlich seines neuen Films “Burke & Hare”, der heute auf DVD und BD erscheint, hat sich mein Kollege Paul mit Regielegende John Landis unterhalten dürfen und sprach dabei nicht nur über den Film, sondern auch über Landis’ Karriere von Schlock und Animal House über Blues Brothers, American Werwolf und dem Prinz aus Zamunda bis heute. Und auch wenn der Meister – der mit Burke & Hare” wieder zu seinen schwarzhumorigen Wurzeln zurückkehrt nicht nur Perlen, sondern auch ein paar Ausfälle für sich reklamieren darf, hat er genug Gutes erschaffen, um sich seinen Platz im Club der coolen Leute zu sichern. Außerdem wirkt er immer extrem sympathisch wenn man ihn in Interviews erlebt.
Burke und Hare bei Amazon:
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 10th, 2011 •
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- Schlagwörter: Horror, Interview, John Landis
College Humor hat sich Gedanken darüber gemacht, wie unsere liebsten Sci-Fi-Objekte erklärt würden, wenn die schwedischen Köttbullar-Könige dazu die Anleitungen verfassten. Die Ergebnisse: Doctor Who steigt in die Tjardiis, Jedis freuen sich über ihre Litsabbur und Marty zischt ab im Djilorreann…

Alle Anleitungen guckste HIER
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 8th, 2011 •
- 2 Kommentare
- Schlagwörter: Back To The Future, Design, Doctor Who, Fantasy, Filmfun, Science Fiction, Star Wars, tardis

Ich liebe die Looney Tunes schon seit den Zeiten, als sie noch im ZDF liefen und Gerd Vesperman Bugs mit “Meinereiner” reden ließ. Looney Tunes sind einfach das was ich von Cartoonfiguren erwarte, over the top action, smarte Dialoge, Anspielungen, Satire und inspirierte Albernheit. Das boten die alten Kurzfilme, die Ableger Tiny Toons und selbst die Filme, auch wenn Space Jam nach wie vor ein ziemlicher Ausfall ist. Darum find ich es generell eine schöne Idee die Looney Tunes zu reaktivieren, doch wer bei Warner hat bitte die Idee gehabt aus den durchgeknallten Anarchisten für ihre neue Cartoon Network Serie “The Looney Tunes Show” schnarchlangweilige Sitcom-Figuren zu machen?
Bugs und Daffy wohnen anscheinen als schwules Pärchen oder Neuauflage vom Odd Couple zusammen, nerven sich und beschliessen an einer Quiz-Show teilzunehmen und alles, aber auch wirklich alles sieht zum einen sparsam animiert, zum anderen extrem langweilig aus. Da ist kein Hauch von Chuck Jones, kein Fritz Freleng oder Tex Avery mehr zu spüren (deren Einfluss bei vielen Folgen der Tiny Toons, Animaniacs und Pinky and the Brain durchschimmerte), sondern eher die lahmen Scherze einer Cosby Show oder Two and a Half Men. Zahme Witze, keine Gewalt, nur Toons ohne Looney. Selbst die Voice Talents wirken (auch wenn es langjährige Toons-Stimmen sind) irgendwie uninspiriert und treffen nicht immer die Essenz der Charaktere, die durch das komische neue Design auch insgesamt etwas weniger agil und spiessiger wirken.
Für manche Cartoon-Charaktere mag auch diese Limited Animation funktionieren, aber die Looney Tunes gehören nicht dazu, denn sie waren immer in Ganzkörper-Action – hier wirken sie wie Flash-Animationen die möglichst wenig Mühe machen sollten. Ganz zu schweigen davon, das sie einfach auch nicht mehr sie selbst sind. Bugs ist kein intelligenter Smartass mehr, mit trockenem Humor und hinterfotziger Bösartigkeit sondern nur noch der langweilige Normale. Duffy ist auch keine cholerische Ente der aber dennoch eine gewisse Smartness besitzt, sondern der liebenswerte Trottel, der nichts versteht und nichts gebacken bekomt. Und natürlich sind sie auch keine Rivalen mehr sondern versichern sich das sie sich ganz doll mögen.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 6th, 2011 •
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- Schlagwörter: Animation, Bugs Bunny, Cartoons, Looney Tunes
Hier zwei Starts der Woche: Thor +++ SCRE4M
Thor – USA 2010
Batzman: 




Renington: 




Thor wird auf Grund seines arroganten Verhaltens aus Asgard auf die Erde verbannt und seiner Kräfte beraubt, derweil Loki die Macht übernimmt…
[Hier Hammerwitz einsetzen]. Das Hauptproblem der quietschigen Göttersohn-Verfilmung ist wahrscheinlich ihre völlige Spannungsfreiheit. Nichts in dieser Geschichte lädt zum Mitfiebern ein, denn ob die aseptisch, nuttige Renderwelt von Asgard zerstört wird (in der abgesehen von einer Handvoll kostümierter Recken anscheinend sonst eh niemand wohnt),die Welt der Eisriesen vom Genozid bedroht ist oder ein austauschbares Wüstenkaff dem Erdboden gleichgemacht wird (was wahrscheinlich noch als Beitrag zur Aktion Unser Dorf Soll Schöner Werden ausgelegt werden kann) – nie besteht für den Zuschauer irgendein Anlaß sich wirklich über die reine Behauptung hinaus emotional für das Geschehen zu engagieren.
Branagh hat sich natürlich keine leichte Vorlage ausgesucht, denn mit seinem Pidgin-Shakespeare-English, den Regenbogenbrücken, den Rummelplatzkostümen und einem Vokabular das klingt als würde man vom Ikea-Katalog angegriffen, ist Thor tatsächlich ein ziemlich absurder Franchise, der noch schwerer ernstzunehmen ist, als Grüne Leuchte.
Am besten funktionieren dabei – und das muss man Branagh lassen – noch die Dialogszenen zwischen Thor, Odin und Loki, in denen er versucht ein bißchen echte Emotionen zu vermitteln. Doch davon gibt es leider viel zu wenig, denn schon nach kurzer Zeit liegt Odin in der galaktischen Tupperdose und Thor stolpert durch das erwähnte Wüstenkaff und dem Film fehlt eigentlich nur noch die Lachspur um völlig auf Sitcom-Niveau herunterzufallen. Chris Hemsworth, ist ja ein ganz sympathischer Kerl, aber sein halb debiles Dauergrinsen nagt, wie die unsäglichen Gags und Kalauer schon gewaltig an den Nerven. Nathalie Portmans Rolle ist fast nicht existent, genau wie eine echte Entwicklung, denn das was hier als Reifeprozess des arroganten Göttersohns gedacht ist, hat weniger Tiefgang als eine Folge der Cosby-Show und weniger Schauwerte als eine Season-Finale von Heroes.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 4th, 2011 •
- 42 Kommentare
Onion News, die einzige wirklich zuverlässige News-Quelle im Netz hat für ihre Morgenshow den Drehbuchautoren des neuen Fast and the Furious Five (der bis vor kurzem noch Fast Five hieß, dann aber umbenannt wurde, weil man wohl Zweifel hatte, dass die Zielgruppe so einen subtilen Titel versteht) ins Studio eingeladen und zu seinen Visionen befragt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 30th, 2011 •
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- Schlagwörter: Action, Filmfun, Interview, The Fast And The Furious, The Fast And The Furious 5
Sieht zwar aus wie Der Soldat James Potter, aber ich freu mich drauf. Der neue Trailer zum Harry Potter Finale: Harry Potter 7.2
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 28th, 2011 •
- 33 Kommentare
- Schlagwörter: Fantasy, Harry Potter, Harry Potter And The Deathly Hollows, Trailer
Kurz und knapp. Ich suche mal wieder einen Praktikanten für die Creatives-Abteilung bei moviepilot in Berlin. Nachdem die letzten beiden, der Philipp alias Mozzerino und Paul beide sehr gut waren und innerhalb ihrer Zeit hier auch viele eigene schicke Sachen umgesetzt und Interviews geführt haben, hoffe ich natürlich, wieder einen kreativen Filmfan zu finden, der für drei Monate bei moviepilot beweisen will, dass er ein Practican! ist.
Alle Infos nach dem Klick.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 28th, 2011 •
- 24 Kommentare
- Schlagwörter: moviepilot
In der langlebigsten SciFi-Serie der Welt, war sie die dienstälteste noch aktive Begleiterin. Als Doctor Who in den siebziger Jahren in der Form von John Pertwee und Tom Baker seine größten Erfolge feierte, war Elisabeth Sladen als Sarah Jane Smith mit von der Partie und sollte nach ihrem Ausstieg aus der Serie und dem Wechsel des Doctors sogar eine eigene Serie bekommen. Doch dem Spin-Off mit dem Roboterhund K9, war kein Glück beschieden und so konzentrierte sich Elisabeth Sladen wieder auf andere Rollen im TV und Theater. Sarah Jane blieb sie dennoch treu, sprach in Hörspielen immer mal wieder ihre alte Rolle.
Also Russel T. Davies 2005 Doctor Who wiederbelebte und damit erneut zu einem Riesenhit machte, war es ihm ein Bedürfnis auch Sarah Jane Smith seinen Tribut zu zollen. Für einen Gastauftritt kehrte sie in einer Folge zurück und sorgte erneut für Begeisterung bei den Who-Enthusiasten, was Davies als die BBC ihn bat ein Spin-Off von Doctor Who zu entwerfen, dass sich an Kids und jüngere Teens wendet, auf eine Idee brachte: Die Sarah Jane Adventures.
Obwohl günstiger produziert als die Mutterserie, brachte die Serie genau die Elemente mit, die auch den Doctor auszeichneten: Viel Phantasie, sympathische, skurrile Figuren, eine Portion Grusel und warmherzigen Humor. Elisabeth Sladen kehrte mit sichtlicher Freude zu Sarah Jane Smith und ins Whoniversum zurück und löste mit ihren Junior-Ermittlern so manchen Außerirdischen Kriminalfall, hatte Gastauftritte bei Doctor Who und durfte den Doctor in der eigenen Serie begrüssen. Denn Sarah Jane war immer mehr als nur ein Anhängsel des Doctors, sie konnte sich durchsetzen, war tough und gleichzeitig warmherzig und liebenswert. Sladens Performance war das Herz der Serie, sie verlieh etwas, das leicht eine überdrehte Kinder-Action-Serie hätte werden können die nötige Erdung und Gravitas.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 20th, 2011 •
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- Schlagwörter: BBC, David Tennant, Doctor Who, Elisabeth Sladen, Matt Smith, R.I.P.
Die Starts der Woche: Paul – Ein Alien auf der Flucht +++ Winnie Puuh +++ Alles was wir geben mussten +++ World Invasion: Battle Los Angeles
Paul – Ein Alien auf der Flucht (Paul) – UK 2011





Zwei Freunde auf USA-Trip (Nick Frost und Simon Pegg) stolpern bei ihrer Reise zu den berühmtesten UFO-Orten unversehens über ein echtes Alien: Paul. Der ist auf der Flucht vor dem FBI und bittet die beiden um Hilfe…
Wie immer wenn Pegg und Frost einen neuen Film ankündigen war gespannt. Aber auch skeptisch, denn ihre Soloprojekte waren bisher ja durchaus durchwachsen und nachdem Edgar Wright diesmal nicht mit von der Partie war, weil er die brillante Scott Pilgrim-Verfilmung umsetzte, hatte ich meine Erwartungen zumindest reduziert. Dann kam der Trailer zum Film und ich senkte sie nochmals erheblich, denn der versprach einen durch und durch amerikanischen Klamauk-Film irgendwo zwischen American Pie und Hangover.
Doch der Trailer täuscht – zum Glück! Denn was dort krampfhaft auf Pipikaka-Debil-Humor für die Freunde des Urogenitalwitzes getrimmt wird, entpuppt sich dann im Kino (zumindest in der Originalfassung) als sympathischer, witziger und trotz kleiner Schwächen sehr unterhaltsame SciFi-Komödie mit hohem Zitierpotential.
Pegg und Frost, die diesmal erstmals gemeinsam das Drehbuch verfasst haben, unternehmen ihren ersten Ausflug in den Mainstream und bewahren sich dennoch viele der kleinen Eigenheiten die “Spaced”, “Shaun of the Dead” und “Hot Fuzz” so liebenswert machten. Denn trotz einiger Klischees und Charakteren die eher als Karikaturen angelegt sind, vom debilen Redneck bis zum verbohrten Kreationisten, bleiben die Figuren nachvollziehbar und sympathisch und auch Paul, den das Marketing sich müht “als Total Crazy Proll-Alien zu verkaufen” ist letztlich viel ruhiger, menschlicher und intelligenter als erwartet und wird von Seth Rogen mit subtilem Witz statt sprachlichen Verrenkungen gesprochen. Weniger American Dad, mehr relaxter Starman. Seine zotigen Momente sind fast alle im Trailer enthalten, denn zumeist ist Paul keineswegs ein notgeiler Alf-Verschnitt sondern ein ganz normaler Typ, der mehr mit Ford Prefect als mit Gordon Shumway gemein hat.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 16th, 2011 •
- 64 Kommentare
- Schlagwörter: Alles was wir geben mussten, Battle Los Angeles, Paul, Review, Winnie The Pooh
Wer mich ein bißchen kennt, der weiß dass ich großer Fan von Simon Pegg, Nick Frost und den Ärzten bin. Und auch wenn “Paul” nicht ganz in derselben Liga wie “Shaun of the Dead”, “Hot Fuzz” oder “Scott Pilgrim” spielt, ist es ein verdammt unterhaltsamer Nerd-Film, der sehr viel witziger ist, als der Trailer vermuten lässt.
Obwohl Bela B. nach dem was ich von Freunden gehört habe, als Synchronsprecher eher mittelüberzeugt (ich hab nur die OF mit Seth Rogen gesehen), fand ich es sehr spannend mich mit ihm zu unterhalten, denn er ist ganz klar ein echter Genre-Fan und kam sehr unkompliziert rüber. Ich bin schon sehr gespannt, auf seine arte-Serie “Hotel Bela” (wann die genau ausgestrahlt wird, erfahrt ihr wenn der Termin feststeht sicher HIER).
YouTube Bela B. und Nick Frost Interview
Achja und bevor wieder Kommentare kommen: Ja ich weiß, dass die Stimme im Trailer NICHT Bela B. ist, da der erstellt wurde, ehe die Synchroncast feststand – aber leider gabs zum Schnittzeitpunkt des Interviews kein anderes deutsches Clip-Material zu “Paul” – ärgerlich, aber nicht zu ändern.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 15th, 2011 •
- 13 Kommentare
- Schlagwörter: Bela B, Interview, Nick Frost, Paul
Drei Neustarts der Woche im Überblick: Rio +++ The Mechanic ++ Trollhunter
Rio – USA 2011





Der seltene Papagei Blu, der als verwöhntes Haustier in einem Buchladen aufwuchs, kehrt erstmals in seine Heimat Rio zurück, weil der dort mit dem letzten Weibchen seiner Art eben jene retten soll. Doch nicht nur die Vogelschützer sind die blauen Flatterviecher scharf, sondern auch sinistre Schurken und schon bald befindet sich der kleine, flugunfähige Nerd Bird auf der Flucht durch ein ihm unbekanntes Land.
Überraschungsfreier aber sehr unterhaltsamer Film der Ice-Age-Macher, der wesentlich witziger und optisch opulenter daherkommt, als die Abenteuer von Sid, Manni und Co.
Jesse Eisenberg als Fish-out-of-water Nerd-Bird sorgt im Zusammenspiel mit Anne Hathaways Jewel für viele liebenswerte Momente und auch wenn man schnell weiß wie die Story dieser Flucht-in-Ketten-Variante verlaufen wird und wahrlich jedes Rio-Klischee aus der Kiste gekramt wird, fällt es schwer bei der temporeichen Geschichte nicht doch mitzuwippen.
Denn die Schauwerte sind beachtlich, die Sets überzeugen durch knallige Farben und hohe Detailfülle und die Nebenfiguren sorgen für soliden Sidekick-Humor. Die Werbekooperation mit dem Erfolgs-Mobile-Game Angry Birds, die sich in kurzen Momenten auch im Film wiederfinden, dürfte dabei nur eine von vielen netten Ideen sein, die der Film für sich verbuchen kann. Emotional erreicht diese Liebeserklärung des brasilianisch-stämmigen Regisseurs Carlos Saldanha an seine Heimat zwar nie die Tiefe vergleichbarer Filme, hat aber dennoch einige rührende Momente und das knuffige Screwball-Gezicke der beiden Papageien lässt die 90min schnell ver… ähm -fliegen.
Nette Unterhaltung ohne Ewigkeitsanspruch, mit einer zumindest im Original, hervorragenden Voice-Cast.
The Mechanic – USA 2010





Auftragskiller (Jason Statham) wird von seinen Bossen dazu manipuliert seinen Mentor abzuknallen. Als er rausbekommt das er getäuscht wurde, nimmt er zusammen mit dem Sohn des Mentors blutige Rache…
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 11th, 2011 •
- 13 Kommentare
- Schlagwörter: Fantasy, Review, Rio, The Mechanic, Troll Hunter
Okay das ist kein volles Psycho-Plinkett-Review im Stil der legendären zweistündigen Star Wars-Analysen – sondern Teil der neuen Review-Serie namens “Half in the Bag” in der zwei TV-Techniker, die eigentlich Plinketts alten VCR reparieren sollen sich über Filme unterhalten. Das machen sie aber sehr amüsant und erhellend. Hier ist ihre Meinung zu Zack Snyders Zuckerpunsch.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 7th, 2011 •
- 12 Kommentare
- Schlagwörter: Redletter Media, Review, Sucker Punch, Zack Snyder
Nächste Woche Donnerstag startet der neue Winnie the Pooh-Film in den Kinos, der tatsächlich ein Experiment sein dürfte. Denn statt State-of-the-Art Trickspielereien verschreibt er sich im Look ganz den klassischen Winnie Puuh-Filmen aus den 60er Jahren und weckt damit viele knuffige Kindheitserinnerungen. Da Andreas Deja ja spätestens seit er Scar in König der Löwen gezeichnet hat einer meiner Helden ist, habe ich mich gefreut ihn im Tiergarten zu treffen und etwas über den neuen Film, sein Verhältnis zur Computeranimation, seiner Figur Tigger und der Zukunft des klassischen Zeichentrickfilms auszufragen.
Ach ja, wie ihr die Zeichnung gewinnen könnt erfahrt ihr HIER
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 6th, 2011 •
- 8 Kommentare
- Schlagwörter: Andreas Deja, Animation, Disney, Interview, moviepilot, Winnie The Pooh































