szmtag

Hier eine sicherlich erweiterungsfähige Liste von Wortspielen, die ich im Zusammenhang mit dem demnächst anlaufenden Tom Tykwer-Film “Das Parfüm” nicht mehr in Filmvorstellungen, Reviews und Promo-Material lesen möchte:

1) Bernd Eichinger hatte mal wieder den richtigen Riecher

2) Dustin Hoffmann hat eine Nase für gute Rollen

3) Eine Supernase erobert Paris (sowie jede andere Erwähnung der Supernasen-Filme)

4) …ist die Hauptfigur des Films fasziniert vom “Duft der Frauen”..

5) Schon von Kindheit an ist Jean-Baptiste Grenouille ein echtes Stinktier…

6) …riecht Alan Rickmann den Braten…

7) …verduftet der Mörder um nach Paris zurückzukehren…

8) …hat Tom Tykwer eine dufte Umsetzung des Kult-Romans abgeliefert…

9) …wittert Jean-Baptiste Grenouilles Chef Lunte und ruft die Polizei…

10) …konnten sich Tykwer und Harfouch angeblich am Set nicht riechen…

Dankeschön. Das Review von mir kommt diese Woche noch.

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“You won’t believe what a man can do just with one hand”

Snakes on plane
AIRPORT 2006 – Luftschlangen

Originaltitel: Snakes on a Plane
Herstellungsland: USA 2006
Regie: David R. Ellis
Darsteller: Samuel L. Jackson, Byron Lawson, Nathan Phillips, Flex Alexander

★★½☆☆

Um zu verhindern, daß der junge Surfer Sean Jones (Nathan Phillipps) als Kronzeuge gegen ihn aussagt, läßt Gangsterboss Eddie Kim ein paar durch Pheronmonbesprühung beißwütig gemachte Giftschlangen an Bord des Flugzeuges schmuggeln, das Jones von Hawaii nach Amerika fliegen soll. Kurz nach dem Start beginnen die Schlangen Amok zu beißen und die Passagiere unter Führung des FBI-Mannes Neville Flynn (Samuel L. Jackson) kämpfen um ihr Überleben.

Nun, das war doch mal eine feine, knappe Zusammenfassung. Nock kürzer kann man den Inhalt nur mit dem Titel zusammenfassen – und der ist verantwortlich dafür, daß auch wir schon einige Male über den Streifen berichtet haben. Es ist ja selten, daß einem Film heute, abgesehen vom offiziellen PR-Sperrfeuer, noch solch ein Hype vorausgeht. Das in einer Pressevorführung Leute neben einem sitzen, die laut den Trailer zitieren und deutlich machen, daß dieser Film ja wohl der geilste Überknaller seit der Erfindung von Tischfeuerwerk wird.

Spätestens beim dritten Mal nutzte sich dann auch das “I’ve had it with these mother fucking snakes on this mother fucking plane!“-Zitat ganz gewaltig ab. Auch wenn es zugegeben ein sehr prophetisches ist, das ich insgesamt auch unterschreiben würde.

Aber der Reihe nach. Es ist fast unmöglich etwas über “Snakes on a plane” zu schreiben, ohne den Internet-Buzz zu erwähnen, der sich entweder geschickt lanciert oder aber tatsächlich selbständig in der Netzgemeinde aufbaute und dazu führte, dass nur auf Grund des Titels und der Prämisse Spekulationen ins Kraut schossen, Parodien gedreht wurden und sich die Fans in Foren die Köpfe wund redeten, wie dieser Film wohl wird. Wie sie es umsetzen, was für Gags gebracht würden und das Samuel L. Jackson ja generell ein supercooler Hund sei, der alleine dafür sorgt, daß der Film trashig-megahammermässig knallt.

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Superman: I’m here to fight for truth, and justice, and the American way.
Lois Lane: You’re gonna end up fighting every elected official in this country!


Superman - The MovieOriginaltitel: Superman
Herstellungsland: Großbritannien 1978
Regie: Richard Donner
Darsteller: Marlon Brando, Gene Hackman, Christopher Reeve, Ned Beatty, Jackie Cooper, Glenn Ford, Margot Kidder

★★★½☆

Kurz bevor es den Planeten Krypton in seine Einzelteile zerlegt, gelingt es Marlon Brando seinen einzigen Sohn in eine sternenförmige Rettungskapsel zu stecken und gen Erde zu schießen. Er weiß, daß es Kal-El, so der Name des Kindes dort gut gehen wird, denn die gelbe Sonne wird ihm übermenschliche Kräft verleihen.
Bis Kal-El, den seine Adoptiveltern Clark taufen, nachdem er bei ihnen im Vorgarten abgestürzt ist, mit diesen Kräften etwas anfangen kann, soll es jedoch eine Weile dauern. Als nerdiger Aussenseiter wächst er in Smallville, einem verschlafenen Kaff auf. Freunde hat er kaum welche und nachdem sein Adoptivvater an einem Herzanfall stirbt beschließt er auf Selbstfindungstrip zu gehen.
Am Nordpol kreiert er aus einem Kristall, den ihm Marlon Brando mit in die Rettungskapsel gepackt hatte die Festung der Einsamkeit. Einen Eispalast, der gleichzeitg ein interaktives Videoarchiv mit dem Gesamtwissen Kryptons darstellt. Nach einem Videocrashkurs der ein paar Jahre überbrückt ist er bereit seine Kräfte zu akzeptieren und in die Stadt zu gehen.
Nach Metropolis. Dort wird er auch sofort vom Chef des Daily Planet (Jackie Cooper) eingestellt und verguckt sich prompt in die Starreporterin des Blattes. Die etwas linkische, aber hochengagierte Lois Lane (Margott Kidder).

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SprachfehlerIn der Serie Sprachfehler soll es in unregelmässigen Abständen um Freud und Leiden von Synchronfassungen gehen.

Ich weiß daß um dieses Thema ein Glaubenskrieg tobt, der verschiedene Ursachen hat. Auf der einen Seite stehen die entschiedenen Synchronfans, auf der anderen Seite die eingeschworenen O-Ton-Gucker. Wobei es dabei oft weniger um das eigentliche Thema dreht, sondern um irrationale Ängst und Vorwärtsverteidigung.

Die häufigst gehörten GegenReaktion, wenn jemand lieber die Originaltonspur hört, sind: “Sowas brauch ich nicht.”, “Du willst dich doch nur wichtig machen.” und “Da is doch eh kein Unterschied.”
Was auch schon den Kern des Problems meist ganz gut erfasst, nämlich ein Beschützem des eigenen Egos, weil derjenige der die Originalsprache nicht versteht sich angegriffen und bedrängt fühlt. “Ich gucke gerne O-Ton“, wird in dem Fall nicht als Interesse an der Originalfassung verstanden, sondern als: “Ich bin besser als du. Gebildeter. Intelligenter.” Wird dann noch angemerkt, daß viele Synchronfassungen von diskutabler Qualität sind, fühlt sich der Synchrogucker endgültig angegriffen und zum Doofmann abgestempelt. Trotzig und, wie gesagt zum Schutz des Egos, wird deshalb dann versucht, dem scheinbar besonderen und ausgefallenen, seinen Wert zu nehmen. “Sowas brauch ich nicht.”, “Da ist doch eh kein Unterschied.”

Das mag oft an dem Gestus der O-Ton-Gucker liegen, aber eben auch an diesem Gefühl des Angegriffen werdens. Viele Menschen reagieren so, wenn sie mit etwas konfrontiert werden, vom dem sie keine oder wenig Ahnung haben. Es wird als Bedrohung des Egos, des Selbstwertgefühls eingestuft und deswegen attackiert. Man kennt daß zum Teil von sich selbst.

Deswegen durchzieht fast alle Diskussionen um O-Ton vs. Synchro diese latent agressive Stimmung, die es schwer macht sich auf das eigentliche Thema zu konzentrieren. Deswegen gibt es die beiden Lager, die oftmals aufeinander herabschauen.

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"Truth, Justice… and all that stuff… Lifestyle.."

Superman Returns

Originaltitel: Superman Returns
Herstellungsland: Aust/USA 2006
Regie: Bryan Singer
Darsteller: Kevin Spacey, Brandon Routh, Kate Bosworth, James Marsden, Frank Langella, Sam Huntington

★★½☆☆

Nach einem fünfjährigen Sightseeingtrip durch die Überreste seines Heimatplaneten Krypton, kehrt Superman (Brandon Rough) zur Erde, genauer gesagt nach Metropolis zurück. Einiges hat sich verändert. Seine Dauerflirt und Damsel-in-distress Lois Lane (Kate Bosworth) hat inzwischen einen Publitzerpreis gewonnen (für den Artikel "Warum wir Superman nicht brauchen"), ein Kind bekommen und Richard (James Marsden) den Sohn des Verlegers Perry White (Frank Langella) geheiratet. Als sein Alter-Ego Clark Kent fängt Supi erneut beim Daily Planet an, eifersüchtelt ein wenig und beginnt in der arbeitsfreien Zeit wieder die Welt zu retten.

Der einzige der ihn wirklich vermisst zu haben scheint ist Comic-Relief und Dauersidekick Jimmy Olsen (Sam Huntington). Zur gleichen Zeit kehrt Supermans Erznemesis Lex Luthor (Kevin Spacey) aus einem längeren haftbedingten Urlaub zurück. Mit den erschwindelten Millionen einer verstorbenen Greisin macht er sich daran, aus Supermans Festung der Einsamkeit ein paar Kristalle aus dessen kryptonischen Videorekorder zu klauen (in dem immer noch der alte Superman-Film mit Marlon-Brando eingeschoben ist). Diese Kristalle sorgen, wenn man sie ins Wasser wirft, für Stromausfall und wachsen so ähnlich wie diese Kristalle zum selberzüchten, die es früher immer in YPS gab. Nur halt größer.

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Vendetta DVD

Das ich von der Comic-Verfilmung “V for Vendetta” mehr als positiv überrascht war und die Story um den eloquenten Terroisten, der gegen ein Neofaschistisches System ankämpft für einen der intelligentesten und bösesten Mainstreamfilme der letzten Jahre halte, hab ich ja damals schon aufführlich in meinem Review besprochen.

Hier soll es deswegen auch nur um die DVD-Umsetzung des Filmes gehen, der als 2-DVD-Set im schicken Steelcase mit Comic erscheint.

Zum Comic sei gesagt, daß es sich hierbei um einen längeren Anteaser handelt und nicht um die vollständige Graphic-Novel auf welcher der Film basiert. Mit rund 68 Seiten ist er dennoch als Zugabe sehr lesenswert und reicht es aus, um Zuschauern die mit Allan Moores Werk nicht vertraut waren einen guten Eindruck von “V” zu vermitteln.

Das Steelcase ziert dankenswerter Weise, das altmodische-Stylishe Filmplakat und keines der etwas billig wirkenden Motive, die im internatuonalen Einsatz andernorts verwendet wurden.

Bild und Ton der Scheibe gehen in Ordnung, der Surroundtrack macht ordentlich Druck und lässt bei den wohldosierten Actioneinlagen, sowie dem stimmungsvollen Soundtrack Kinofeeling aufkommen.

Etwas mager, aber durchaus informativ sind die Extras des Doppelsets ausgefallen. Mit einer Laufzeit von 10-17 Minuten vermitteln die kleinen Dokumentationen die wichtigsten Informationen, ohne zu sehr in Marketinggeschwafel abzudriften.

Die Specials im Einzelnen:

-”Designing the Near Future” Featurette (17:15)
Ein Einblick in Design der Sets, Kostüme und der wirkungsvoll mit Licht und Schatten spielenden Guy Fawkes-Maske

-”Remember, Remember: Guy Fawkes and the Gunpowder Plot” Featurette (10:16)
Worum ging es eigentlich bei der Schießpulver-Verschwörung? Wer war Guy Fawkes und warum wollte er das brittische Parlament hin die Luft jagen? In dieser 10minütigen Featurette kommen Historiker zu Wort und erklären die Geschichtlichen Zusammenhänge.

“England Prevails: V for Vendetta and The New Wave in Comics” Featurette
(14:40)
Mit das spannenste Feature. Ein Streifzug durch die superheldenlastige, moralinsaure und aseptische Welt der US-Superheldencomics in die in den 80ern die britischen Texter und Zeichner wie eine Naturgewalt einbrachen. Neil Gaiman, Alan Moore und Konsorten etablierten die Graphic Novel und bewiesen damit, daß Comics endgültig den naiven Kindertagen entwachsen waren.

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“..und jetzt das Ganze noch einmal…”

SalvageOriginaltitel: Salvage
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Jeff Crook, Josh Crook
Darsteller: Lauren Currie Lewis, Cody Darbe, Chris Ferry, Maureen Olande

★★½☆☆

Claire wollte eigentlich nur von ihrem Freund von ihrem Job als Verkäuferin eines Tankstellen-Minimarkts abgeholt werden, doch statt dessen wartet ein komischer Typ namens Duke Desmond auf sie, der vorgibt ein Kumpel ihres Freundes zu sein. Trotz ihrer Bedenken steigt Claire zu ihm in den Wagen und lässt sich von ihm nach Hause fahren. Schon unterwegs wird ihr die Sache mulmig, vor ihrem Haus flüchtet sie vor dem unheimlichen Mann in die Wohnung. Dummerweise hat sie vergessen die Hintertür zu schließen und steht Desmond neuerlich gegenüber. Dieser fackelt auch nicht lange und bringt sie auf grausame Art und Weise um.
Kurz darauf findet sie sich an der Kasse ihrer Tankstelle wieder, ihr Freund wartet darauf sie abzuholen. Alles scheint nur ein böser Traum zu sein, bis Desmond ihr wieder über den Weg läuft.

Salvage, der als bisher nur auf dem Fantasy Filmfest läuft (unter dem Titel Gruesome), ist eine nicht unspannende Variation des Slashers-Themas. Mit Anleihen bei “Groundhog Day” und mehr noch dem verkannten Genrejuwel “Retrocative” spielt er mit der Erwartungshaltung des Publikums. Immer wieder durchlebt Claire ihre Ermordung, immer wieder versucht sie Hilfe zu finden, zu recherchieren wer warum hinter ihr her ist. Wer Duke Desmond ist.
Leider lässt das Bedrohungs- und Schockpotential Prämissenbedingt bald nach, denn es fällt schwer um eine Protagonistin zu fürchten von der man weiß, das sie selbst wenn sie ermordet wird, nicht wirklich tot ist. Das Interesse verlagert sich auf Seiten des Zuschauers darum mehr auf die Puzzle-Schiene. Wird es Claire gelingen in einem Durchgang alles richtig zu machen, um die Zeitschleife zu durchbrechen?

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Chaplin VHS

Früher war ja alles besser. Zumindest für Leute die mit Filmen Geld verdient haben. Wenn ein Filmhit auf DVD heutzutage innerhalb kurzer Zeit für ca. 10-20 Euro zu haben ist – zumeist mit Originaltonspur und Bonusmaterial, wurde in der Frühzeit der käuflichen Liebe -pardon Filme, noch eine etwas rustikalere Preisgestaltung gepflegt. Wer in den 80er Jahren seinen Lieblingsfilm fürs Heimkino kaufen wollte mußte ordentlich in die Tasche greifen.

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…oder die Top 10 an Kinobesuchern, auf die ich prima verzichten könnte.

Es könnte so schön sein. Mein Lieblings-Kino, laues Wetter, ein Film auf den man sich freut und dann sind sie da: Die Üblichen Verächtlichen die einem den Besuch vergällen können.

1) Horden von Jugendlichen, die schon mit der am Arm pendelnden Bierflasche reinkommen und ihren Kumpels unbedingt beweisen müssen, daß sie supercool sind. Vorzugsweise in dem sie sich im Kino so benehmen, wie sie es daheim bei Mami nicht dürftem, ohne eins an Kopp zu kriegen.

2) Wie Wackeldackel dauerzustimmend nickende Lehrerehepärchen, die seit “Die Blechtrommel” nicht mehr im Kino waren und nur reingehen um über diesen einen Film mitreden zu können, den alle Leute so besonders finden (Hat man gerne in Amelie, Lost in Translation u.ä.)

3) Filmbegleitungen die unbedingt hinten sitzen wollen, weil ihnen das Bild ansonsten zu groß ist (Und Kinokartenverkäufer deren Auslegung von Mitte/Mitte sämtliche Randplätze des Saales mit einschließt).

4) Leute die sich grundsätzlich auf fremde Plätze setzen und dann im vollen Kino Diskussionen anfangen, warum sie denn jetzt aufstehen sollen.

5) Leute die sich beim Surround-Trailer die Ohren zuhalten und demonstrativ nach links und rechts gucken, damit jeder merkt, daß ihnen der Ton vieeeel zu laut ist (im Extremfall rennen sie dann raus und laßen den Ton auf Zimmerlautstärke runterregeln).

6) Fröhliche Frauen/Mädchengruppen, die die Hälfte des Filmdialogs durch kicherndes Geschnatter und Atemnot suggerierendes Japslachen übertönen. Oft gehörte Frage: “Wer issen des jetze?”

7) Irgendwelche Idioten die noch immer nicht kapiert haben, daß Laserpointer schon vor 15 Jahren nicht mehr lustig oder originell waren.

8) Leute die sich “wegschmeißen” können, wenn sie die Lagnesewerbung sehen, die seit 4 Jahren läuft. Oder die Power-Point-Werbung für die Grillstube “Romanov” wo am Ende der Cartoonhase pupst.

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Trek Teaser Vierzig Jahre ist es in diesem Jahr her, daß das erste Raumschiff Enterprise loszog um dorthin zu gehen, wo noch niemand zuvor gewesen war.
Vierzig Jahre in denen zehn Filme, fünf Serien und eine Zeichentrickserie die Story fortspannen, die sich ein ehemaliger Armeepilot namens Gene Rodenberry Mitter der 60er Jahre ausgedacht hatte.
Für 2008 wurde nun ein neuer Kinofilm angekündigt, der die Geschichte am Leben erhalten soll, die es geschafft hat durch ihre humanistische Botschaft Fans in allen Ländern der Welt für sich zu begeistern. Auch solche, die von den Machern eher stiefmütterlich behandelt wurden.

„Es sind verdammte Feiglinge. Ganz einfach.” Feiglinge – Cowards, und er dehnte das Wort spöttisch, verhöhnend. So stand Andrew J. Robinson (Hellraiser, Dirty Harry, Twilight Zone) im Jahr 2000 vor über 800 Trekkies beim Expo-Trek in Hannover auf der Bühne und redete sich in Rage. Er meint die Produzenten der Serie. Die Frage aus dem Publikum an den Darsteller des Garak in Deep Space 9 war, warum es in Star Trek keine schwulen oder lesbischen Charaktere gibt.

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Robot Chicken

Was passiert wenn Leute mit verbrieft durchgeknalltem Humor wie Seth Green oder Ashton Kutcher sich zusammentun um eine Animationsserie zu entwickeln?

Es entsteht Robot Chicken, eine wunderbar abgefahrene, liebevoll animierte Pupptrick-Serie, die mit ihrer Flow-of-Conscious-Erzählweise, die vom Hölzchen aufs Stöcken springt und manch bizarren Salto hinlegt nicht nur manchmal an Monty Python erinnert.

Neben Prominentensynchronstimmen, von Sarah Michelle Gellar bis zu Macauly Culkin überzeugen vor allem die aufwendigen, altmodischen Stop-Motion-Sets und Animationen, die der Serie mehr Leben einhauen, als es moderne Computeranimationen je könnten.

Sollte die Serie je nach Deutschland kommen, dann wird sie wahrscheinlich wieder bei Pro7 im Nachtprogramm verheizt.

(Via: Liebes Tagebuch)

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Wie die Netzeitung berichtet, plant Andrew Lloyd-Webber, der kleinste gemeinsame Nenner des Musiktheaters und Komponist massentauglichen Muzakmatsches, nun sich am geistigen Zögling J.K. Rowlings zu vergehen. Kein Wunder, daß er nach einem erfolgreichen Franchise greift, liegt doch sein letzter Welterfolg mit “Phantom der Oper” 20 Jahre zurück, alle nachfolgenden Stücke wie “Sunset Boulevard” liefen eher mittelpärchtig, keines davon macht wirklich Furore.

Webber wolle jetzt, so heißt es: “Unbedingt ein Musical über Harry Potter machen.” Dem entgegen stehen bislang nur die bisher ungeklärten Rechte und hoffentlich die geistige Zurechnungsfähigkeit von Frau Rowling.

Brauchen wir wirklich “Das Phantom von Hogwarts”, “Harry P. Superstar” oder “Harry Potter and the amazing technicolor Bademantel”?

Nichts gegen Musicals, es gibt genug Stücke und Filme die ich wirklich mag, von “Singing in the the rain” und “Wizard of Oz”, über “Hair”, “Rocky Horror Show”, “Little Shop of Horror”, “Newsies” oder “Moulin Rouge”. Aber auf die immer etwas schleimig klingenden Songs von Webber kann ich wirkllich gut verzichten.

Ich höre jetzt schon die Streicher anheben und eine 25jr Frau mit Nickelbrille und wuschligen Haaren, die Harry Potter spielt, singen: “Don’t cry for me Hermiooooone….

Danke. Muss nicht.

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Es hat nicht sollen sein. Chad Vader die Channel101-Serie um einen bekannten Star Wars-Charakter der als Leiter der Tagesschicht einem Supermarkt vorsteht, brachte es nur auf zwei Folgen, ehe er in der Publikumsgunst sank. Die zwei Folgen sind aber in jedem Fall sehenswert. Denkt an Clerks meets Star Wars und ihr habt eine ungefähre Idee worum es geht.

Folge 1

Folge 2 gibts hier!

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“Maybe I’ll just sit here and bleed at you.”

Brick

Originaltitel: Brick
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Rian Johnson
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt Lukas Haas Nora Zehetner Noah Segan
★★★½☆

Der 19jr Brendan (Joseph Gordon-Levitt) ist ein Aussenseiter an seiner Schule. Soziale Kontakte hat er wenige, sein nerdiger Freund Brain (Matt O’Leary) dient ihm als Gesprächspartner und Informationsquelle, ab und zu wird er zum Rektor zitiert, der ihn als eine Art V-Mann benutzt um Störenfrieden auf die Schliche zu kommen. Brendan hatte mal eine Freundin Emily, die ihn zu Beginn des Films anruft und wirres Zeug erzählt. Sie fühlt sich bedroht, als er sie daraufhin ausfindig macht, stellt sich ihm ihr neuer Freund Dode (Noah Zegan) in den Weg, ein zugedröhnter Kiffer. Emily selbst bittet Brendan die Sache auf sich beruhen zu lassen, sie käme mit ihren Problemen alleine klar.

Kurz darauf ist Emily tot. Brendan findet ihre Leiche am Eingang zu einem Abwasserkanal. Er versteckt die Leiche und beschließt auf eigene Faust herauszubekommen, was passiert ist. Schon bald erregt er die Aufmerksamkeit der örtlichen Drogen-Szene, deren mysteriöser Boss The Pin (Lucas Haas) zusammen mit seinem Schläger Tug alle Fäden in der Hand hält. Und dann ist da noch die undurchschaubare Laura (Nora Zehetner) die ein Auge auf Brendon geworfen hat und die mehr weiß, als sie zugeben will.
Wer hat Emily umgebracht und warum? Um das Rätsel zu lösen, erkämpft sich Brendan das Vertrauen von The Pin… Um was geht es bei der Sache? Und was bedeutet eigentlich Brick?

Rian Johnson, der zuvor nur als Cutter der kleinen verstörenden Horrorkomödie May in Erscheinung trat, liefert hier einen hochgradig seltsamen und originellen Film ab. Brick ist nichts zum nebenbei gucken, der Film entfaltet seine lakonische Kraft nur bei voller Konzentration. Schon das musikalische Hauptthema klingt befremdlich, wird es doch von Kuhglocken gespielt.

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Früher gab es noch das Gerücht, es gäbe so etwas wie Altersweisheit. Heute hat man oft das Gefühl, daß Alter neben dem körperlichen Verfall auch oft geistigen Niedergang beschreibt. Wieviele ehemals gute Schauspieler und Regisseure bringen im Alterswerk oft nur noch erschreckendes Gedöns zustande oder versteigen sich in abstruse Glaubenpropaganda.

Das es Tom Cruise schon seit geraumer Zeit reingeregnet hat, ist allgemein akzeptiert und bekannt. Erträglich werden seine Scientology-Eskapaden und Presseausrutscher lediglich dadurch, daß er immer noch ab und ab in guten Filmen zu sehen ist, sei es nun “Collateral” oder “War of the Worlds” (und selbst da gibt es sicher genug Leute die darüber diskutieren würden).

Mel Gibson… nun das ist eine andere Geschichte.
Guckt man sich seine Vita an, fallen einem aus den letzten Jahren nicht wirklich viele Filme ein, die der Erwähnung wert wären. Die letzte positive Rolle die ich mit ihm im Kopf habe, war als Synchronstimme eines Knetgummie-Hahns in “Chicken Run”, danach kamen nur noch kriegerisches Machogeknurre, sei es in Emmerichs Patriot oder “We were soldiers”, die Alukäppchennummer als Priester in “Signs”, als Arzt im völlig verunglückten Kino-Remake der englischen Kultserie “The singing Detective”, einem belanglosen Chick-Flick und letztlich dem latent antisemitischen Erweckungs- und Folterfilm “Passion of the Christ”, den die religiöse Rechte nicht nur in den USA als ihren neuen Lieblingsfilm auserkor.
Frei nach dem Motto, wen interessiert schon Jesus Botschaft vom friedlichen Miteinander und gegenseitiger Achtung, wenn man den Leuten zwei Stunden mit perverser Inbrunst vorgetragene “Gesichter des Todes” präsentieren kann, die einzig die Botschaft vermitteln: “Sei demütig, gehorche, denn Gott hat für dich seinen Sohn foltern lassen.”

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Die US-Zensurbehörden der 50er Jahre wussten und ahnten es schon: Comics sind die wahren Verführer unserer Jugend. Doch unbemerkt vom Hayes-Code und seinen strikten moralischen Auflagen, gelang es den Superhelden-Comics der 50er und 60er Jahre dennoch ihre pervertierten Botschaften unters Volk zu bringen.

Im Kino sorgte spätestens Regie-Schwuppe Joel Schumacher dafür, daß auch der letzte Batman-Fan dem trashigen Overkill erlag. Ein Batmankostüm mit Nippeln!
Auch die jüngsten Verfilmungen wie X-Men sind bekanntlich nicht frei von sexuellem Innuendo und homophilen Anspielungen. Zeit also sich, im Angesicht der nahenden Neuverfilmung von Superman, durch den ebenfalls gleichgeschlechtlich orientierten Brian Singer, mal anzusehen was den jugendlichen Lesern in der Vergangenheit schon alles für subtile Botschaften untergeschoben wurden.

Superman Gay City

Das obere Bild ist wie alle Bilder auf der Comic-Seite Superdickery.com weder nachgezeichnet noch verändert worden. Die Macher der Seite haben mit viel Akribie, dutzende Comic-Cover und Ausschnitte zusammengetragen, deren Aussagen mehr als eindeutig sind.

Zufall? Entscheiden Sie selbst!

-> Weitere Beispiel auf “Seduction of the innocent

Ach ja: Und erst kürzlich wurde eine neue Batwoman angekündigt. Als Lesbe…

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“..by the way. Happy New Year.”

Poseidon Adenture

Originaltitel: Poseidon Adventure, The
Herstellungsland: USA 1972
Regie: Ronald Neame
Darsteller: Gene Hackman, Ernest Borgnine, Red Buttons, Carol Lynley, Roddy McDowall, Stella Stevens, Shelley Winters

★★★½☆

Der abgewrackte Kreufahrtdampfer Poseidon macht sich auf den Weg zu seiner letzten großen Reise. Gegen das Anraten des Kapitäns besteht die Reederei darauf, den morschen Kahn auch bei schwerem Seegang mit vollem Tempo durch die Fluten zu jagen. Es ist Silvesterabend, die Passagiere merken von all dem nichts. Sie Feiern noch ausgelassen, als kurz nach Silvester eine Mörderwelel das Schiff erwischt und herumdreht. Im Festsaal, wo sich die meisten Passagiere befanden ist die Hölle los, viele sterben. Gegen den Rat der Besatzung macht sich eine kleine Gruppe, angeführt von einem mit Gott hadernden Priester (Gene Hackman) und einem Chicagoer-Cop (Ernest Borgnine) auf das Heck des Schiffes zu erreichen. Die Gruppe umfasst das ältere jüdische Ehepaar der Rosens (Shelley Winters und Jack Albertson), das Geschwisterpaar Susan (Pamela Sue Martin) und Robin Shelby, die auf dem Weg zu ihren Eltern waren, sowie die Ex-Hure und Frau des Cops Linda (Stella Stevens), einen Steward (Roddy McDowall) und den älteren, ängstlichen Geschäftsmann James Martin (Red Buttons). Gemeinsam kämpft man sich durch das umgedrehte Schiff, durch enge Röhren, Korridore, vorbei an explodierenden Kesseln und überfluteten Maschinenräumen.

Nach all den Jahren den Film mal wieder zusehen, noch dazu in technisch bester Qualität und im Kinoformat hat schon etwas sehr nostalgisches. Es gleicht ein wenig einem Besuch in der Kindheitheit oder dem Wiedersehen von sehr alten Bekannten. Die Frage war für mich nur, würde der Film auch über dieses nostalfische Moment hinaus bestehen können?
Und nach einer halben Stunde hatte ich dann auch die Antwort: Aber klar.
Poseidon Inferno oder auch Die Höllenfahrt der Poseidon, wie der Film in Deutschland hieß, gilt nicht zu unrecht als erster moderner Katastophenfilm und Blaupause für alle Epigonen. Von Towering Inferno, über Earthquake bis zu Deep Impact und Day after Tomorrow, folgten viele spätere Filme der erolgreichen Mixtur aus Action und Melodrama. Die Formel ist simpel aber effektiv.

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Jeder hat schon mal die Lieblingsszenen eines FIlms nachgespielt. Sei es nun, daß einen bei McDonalds das Bedürfnis befällt "hmmmhmm these are tasty burgers" aus Pulp Fiction zu zitieren, in einer Warteschlange Woody Allens Monolog aus "Annie Hall" zum Besten zu geben, oder die lustige Freundin, die immer "die Szene" aus Harry und Sally nachstöhnen musste.

Filmszenen spielt auch der 19jr Brandon Hardesty nach und dennoch unterscheiden sich seine Zitate gewaltig vom üblichen YouTube-Videogeruckel. Technisch völlig unaufwendig, spielt Hardesty nicht nur coole, witze Szenen und Catchphrases nach, sondern auch tragische, dramatische Dialoge aus verschiedensten Filmen. Dabei erreicht er bisweilen eine Intensität, die den Originalen in Mimik, Gestik und Diktion verblüffend nahe kommt. Ob er nun eine Schlüsselszene aus dem Kultklassiker "Die Braut des Prinzen" (unbedingt ansehen, wenn ihr den Film kennt) spielt, den berümten Uhren-Monolog aus "Pulp Fiction", eine kleine, aber durchaus anrührende Szene aus "Planes, Tranes und Automobiles " und "Uncle Buck " (in denen er beide Male vorzügliche John Candy Imitationen abliefert) oder in wichtigen Momenten aus "The Shining" und "Besser geht's nicht" zu Jack Nicholson wird (und nebenbei mit zwei Erdnussschalen im Mund die schauspielerische Essenz von ShelleyDuvall einfängt) – das Ganze ist immer mehr als die trashige Parodie, die man erwartet, wenn man die billige Videooptik und den pummeligen Typen dort zum ersten Mal sieht. Der Junge hat wirklich was drauf und er nimmt die Sache ernst.

Das hat inzwischen auch die Village Voice entdeckt, die ihm einen eigenen Artikel widmete, sowie das Lokalblatt North East Reporter. Die gesammelten Re-enactments von Brandon Harvesty finden sich bei youtube und auf seiner eigenen Website.  Dort kann man auch die ulkige Kunststudentenfilm-Parodie "The tortured life of Ezekiel J. Potts " bestaunen.

Den Beitrag „Mach mit, machs nach, machs besser“ weiterlesen…

Was macht eigentlich Elijah Wood in letzter Zeit? Seit “Alles ist erleuchtet” war er etwas von meinem Radar verschwunden, aber untätig ist das Bambi unter den Jungdarstellern ja nicht gewesen. Kürzlich hat er einem Pinguin seine Stimme geliehen.

Ja genau. Einem Pinguin. Denn in Warner Bros. neuem Animationsfilm “Happy Feet” wird sehr unterhaltsam gezeigt, das man die Reise der Pinguine auch ohne missionierend, religiöses Geschwurbel und konservative Heilsbotschaften in Szene setzen kann.

Everybody Dance. Now.

Kein Teenager
Bild oben: Alter Mann mit blonden Haaren

Ungeordnete Gedanken zu einem kuriosen Thema.

Mit dem Alter ist das ja immer so eine Sache. Erst findet man es cool für älter und reifer gehalten zu werden, dann gewöhnt man sich dran das man älter und reifer ist und dann freut man sich, wenn man mal wieder irgendwo nach einem Ausweis gefragt wird oder einen die Verkäuferin mit “junger Mann” anredet.

Im Film und auch in Serien spielt das Alter auch eine spezielle Rolle, jedoch anders als im realen Leben. Der Film verschiebt nicht nur unsere Wahrnehmungsgrenzen, was optische Attraktivität, physikalische Gesetze oder soziale Interaktion angeht. Er verschiebt auch die Wahrnehmung dessen was man allgemein als “Jugendlicher” ansieht.

“Hey, meinst du sie machen nen Film aus unserer Geschichte?”
“Ja cool, dann werden unsere Rollen alle von Leuten um die 30 gespielt”

Scary Movie

Man ist daran gewöhnt. Seit Jahrzehnten werden einem im Film Mitt- bis Endzwanziger als Teenager, als 16 bis 17jr verkauft. Ob im hundertsten Slasher-Film, im seriösen Drama oder in SciFi-Spektakeln. Überall werden erwachsene Schauspieler als Pubertierende Teenies ausgeben.
Ein paar Beispiele zur Illustration:

- die männlichen wie weiblichen Teenager, die in American Pie so heiß aufs erste Mal sind, waren zwischen 21-30 Jahre alt

- Die Abenteuer des jungen Indiana Jones, der in der Serie 16 sein sollte, wurden vom 27jr Sean Patrick Flanery bestritten.

- Tom Cruise 16jr Sohn in Krieg der Welten wird von einem 23jr gespielt.

- Mark Hamill ist 26 als er den 18jr Luke Skywalker darstellt

- die 17-18jr in American Graffiti waren im Schnitt zwischen 22-27 Jahre alt.

- der 16jr Donnie Darko wird vom 21jr Jake Gyllenhaal “interpretiert”

Den Beitrag „In den besten Jahren – Teenager im Film“ weiterlesen…

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