Wenn man bedenkt wie ätzend peinlich der Film damals war, ist es ein kleines Wunder, dass MTV es tatsächlich geschafft hat aus Teen Wolf eine ziemlich coole Serie zu machen. Hier ist der Trailer zur zweiten Staffel die Anfang nächsten Monats anläuft.
Get More: Teen Wolf, Full Episodes
Ich bin gespannt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 13th, 2012 •
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- Schlagwörter: Teen Wolf
“Ugliest Woman ever!”
Dark Shadows (Dark Shadows) – USA 2012





Die dysfunktionale Familie Collins trauert dem einstigen Reichtum auf ihrem opulenten Anwesen hinterher, als Vorfahre Barnabas zurückkehrt. Der Vampir schwört die Familienehre wiederherzustellen und sich an der Hexe die ihn einst verfluchte zu rächen…
Nach dem eher enttäuschenden “Alice im Wunderland” ist “Dark Shadows” wieder ein Schritt in die richtige Richtung für Burton. Wobei der episodisch und etwas unfokussiert schlingernde Film es sicher schwerer haben wird sein Publikum zu finden, denn die trashige Billig-Soap auf der das ganze basiert, dürften nichtmal in den USA noch viele der heutigen Kinozuschauer kennen. Live gedreht und mit Schnürsenkel-Budget wurde das ganze nach einem biederen Start erst zum Erfolg, nachdem die Macher begannen übernatürliche Elemente einzuführen, allen voran den Vampir Barnabas. Die Mischung aus Intrigen, großen Gefühlen, Magie, Geistern, Werwölfen und hölzernem Spiel besitzt schon einen sehr eigenen Charme der die Zuschauer damals für über 1000 Folgen an den Bildschirm bannte.
Gemessen daran ist die Verfilmung mit all ihren Schwächen durchaus unterhaltsam geraten. Das überspitzte Spiel aller Beteiligten (großartig wie immer: Chloe Moretz) macht viel Spaß, das 70er Jahre Setting verstärkt die skurrile Atmosphähre und der beständige Wechsel zwischen Pathos, Drama, Klamauk und überraschender Brutalität zieht doch irgendwie in den Bann. Das die Dramatugie dabei streckenweise ganz schön durchhängt und es nie wirklich spannend wird, kann allerdings auch kaum bestritten werden. Es macht Spaß die Figuren miteinander agieren zu sehen, die Bilder sind wie stets bei Burton schön anzuschauen und eine Musical-Nummer inkl. Gastauftritt von Alice Cooper, die zu seinem Ballad of Dwight Fry montiert ist, verfehlt ihre Wirkung nicht. Überhaupt verblüfft es, dass Cooper sich selbst immer noch einigermaßen Glaubwürdig spielen kann – aber er war wohl schon immer die hässlichste Frau auf Erden.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 11th, 2012 •
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- Schlagwörter: 21 Jump Street, channing tatum, chloe moretz, Johnny Depp, Jonah Hill, Mirror Mirror, this means war, Tim Burton
Okay, der Tenacious-D-Film “Pick of Destiny” war bis auf die ersten 20min eher anstrengend und nicht wirklich soooo lustig. Aber Jack & Kyle sind trotzdem ziemlich großartig und die herzerwärmende Geschichte ihres Comebacks muss einfach erzählt werden.
Tenacious D — To Be The Best – MyVideo
Das neuste Musikvideo gibt’s dann gleich noch hinterher:
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 2nd, 2012 •
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- Schlagwörter: Jack Black, tenacious d
In Vorfreude auf Prometheus hier ein nettes Video, das eventuelle nostalgische Aufwallungen gegenüber den klassischen Text-Adventures wieder auf den Boden bringt. Ripley versucht das Alien-Adventure zu lösen, doch Mutter zeigt sich nicht gerade kooperativ.
[via: lastexittonowhere]
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 1st, 2012 •
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- Schlagwörter: Alien, Prometheus, ridley scott, Ripley, Sigourney Weaver
Vergangene Woche war ich ja in London zum Interview mit den Avengers-Darstellern. Neben dem normalen Interview habe ich ihnen die Aufgabe gestellt einen ihrer Lieblingsfilme pantomimisch als Scharade darzustellen. Was dabei herausgekommen ist könnt ihr in den Videos sehen bei unserer ersten Film-Scharade:
Und falls ihr noch sehen wollt was sie im Interview erzählt haben, dann gibts das hier zu sehen nach dem Klick:
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 26th, 2012 •
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- Schlagwörter: Avengers, moviepilot, The Avengers
American Pie – Das Klassentreffen (American Pie: Reunion) – USA 2012






Die Ex-Teenies aus American Pie kommen für ein Klassentreffen zurück in die alte Heimat und müssen sich mit Eheproblemen und dem Erwachsenwerden herumschlagen.
Öfftz. Nachdem die Regisseure ja doch sehr sympathische Zeitgenossen waren und ich den letzten Harold & Kumar-Film durchaus witzig fand, tut es mir fast leid American Pie eine so schlechte Bewertung zu geben. Doch es hilft nichts: Der Film ist langweilig, die Gags sind abgestanden, der Humor ist unglaublich verklemmt und eine Entwicklung scheint seit Teil 1 nicht stattgefunden zu haben. Es hat fast etwas mitleidiges, wie sehr der Film nostalgische Gefühle beschwört und dabei nicht nur originelle neue Ideen vermissen lässt, sondern überschätzt wie gut die alten Filme waren. Die US-Antwort auf die isrealisch-deutsche “Eis am Stiel”-Serie war immer pubertäres Kicherkino mit zu alten Darstellern, doch damals konnten die R-Rated-Momente zumindest noch für ein “ohoho wie gewagt”-Hüsteln sorgen.
Nachdem die Epigonen wie “Hangover” die (haha) Latte mittlerweile immer tiefer und tiefer gelegt haben, wirken die Scherze in Reunion schon sehr betulich und angestaubt. Zumal die Figuren jetzt auch nicht wirkliche Sympathiebolzen sind, an deren Schicksal einem irgendwas liegen würde. Stiffler ist immer noch ein asoziales Arschloch und es erschreckt etwas, wie sehr er am Ende zum missverstandenen Best Buddy verklärt wird, wie selbstverständlich es als Sieg gefeiert wird, wenn er dem unamerikanischen ekligen Ausländer der sein Boss ist (und der natürlich ein Schwächling mit kleinem Schwanz ist, der nur die Heißen Weißen Weiber flachlegen will) Schläge androht und ihn so auf seinen Platz verweist. Das es keine 10min bis zum ersten Schwulenwitz dauert und der Humor auch ansonsten eher auf dem Niveau von “Ich scheisse in eine Kühlbox” bleibt, macht die Sache nicht erträglicher. Schade auch um Jims Dad und Stifflers Mom – wahrscheinlich noch die unterhaltsamsten Charaktere des Films, die insgesamt vergeudet werden und im Abspann eine Fremdscham-Szene hinlegen, die man Menschen ihres Alters gerne erspart hätte.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 26th, 2012 •
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- Schlagwörter: american pie, John Carpenter
Ich freue mich wie Bolle auf die neuen Hobbit-Filme, denn die Original-Ring-Trilogy von Peter Jackson wird für immer zu meinen Lieblingsfilmen gehören (auch wenn sie keineswegs perfekt sind und ihre Längen und Probleme haben). Die Production-Diaries von Jackson habe ich verschlungen und selbst die Entscheidung in 3D zu drehen, mochte ich Jackson nachsehen: Vielleicht wäre er ja der erste Regisseur der Welt, der es schafft aus dem Format etwas interessantes zu machen. Jetzt hat meine Vorfreude allerdings einen herben Dämpfer erfahren, denn auf der CinemaCon präsentierte Jackson ausgewählten Filmjournalisten und Brancheninsidern exklusiv 10min Footage aus dem Film.
Die Reaktionen waren mehr als niederschmetternd – was vor allem an Jackson Entscheidung liegt den Film in doppelter Framerate zu drehen um einen “realistischeren Look” hinzubekommen. Vielleicht hätte ich in den Production Diaries schon hellhörig werden sollen, denn ein “realistischer Look” ist nun wirklich das Letzte was ich von einem Fantasy-Film erwarte. Mich nervt ja schon die Nolan-Version von Gotham die so langweilig aussieht wie jede US-Großstadt und nichts mehr vom düsteren Zauber der Burton-Filme atmet – aber will ich wirklich ein realistisches Mittelerde? Wohl kaum. Und die meisten Kollegen die das Hobbit-Material gesehen haben wohl auch nicht.
“I didn’t go into CinemaCon expecting to write anything less than great things about The Hobbit, but the very aesthetic chosen by Peter Jackson has made me very nervous about this film. It just looked … cheap, like a videotaped or live TV version of Lord of the Rings and not the epic return to Tolkien that we have all so long been waiting for. I still have hope for The Hobbit, but I’d be lying if I didn’t say my expectations for the film have now been greatly diminished. ”
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 26th, 2012 •
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- Schlagwörter: The Hobbit, TheHobbit
-Tony Stark: Let’s do a headcount: Your brother, the demigod; a super-soldier, a living legend who actually lives up to the legend; a man with breathtaking anger management issues; a couple of master assassins; and you’ve managed to piss off every single one of us.
-Loki: That was the plan.
-Tony Stark: Not a great plan.

Originaltitel: Avengers, The
Herstellungsland: USA 2012
Regie & Buch: Joss Whedon
Darsteller: Chris Hemsworth, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Chris Evans, Mark Ruffalo, Jeremy Renner, Stellan Skarsgård, Samuel L. Jackson, Gwyneth Paltrow, Cobie Smulders, Tom Hiddleston, Clark Gregg





Mal Sehen: 




Thors Adoptivbruder Loki ist zurück und will die Weltherrschaft. Nick Fury trommelt die mächtigsten Helden der Welt zusammen um gegen ihn zu kämpfen. Dumm nur, dass Iron Man, Thor, Captain America, Hulk, Black Widow und Hawkey nicht gerade die geborenen Teamplayer sind.
Boy, that was fun. Ich bin kein Superhelden-Fan. Ich lese ab und an mal ein Comic, kenne die bewegte Historie der meisten Helden aber eher durch Recherche in Wikipedia und der großen Marvel-Encyclopedie als durch eigenes Schmöckern Hefte. Mein Überblick über die unzähligen Reboots, Crossovers und Re-Imaginations, Alternate Timelines usw. ist eher fragmentarisch. Ich schaue mir Superhelden-Filme an und einige mag ich und andere nicht. Deswegen mag mir vergeben sein, wenn mir nicht alle Abweichungen, Kanonverstösse und ähnliches auffallen an denen sich die Hardcore-Fans aufreiben mögen: Ich mochte den Film als Film verdammt gerne. Als Film, der zugegeben die gewaltige Bürde trägt durch fünf Vorgänger-Streifen von sehr unterschiedlicher Qualität gehyped worden zu sein. Von großartig (Iron Man 1) über gut (Captain America), zu okayish (Iron Man 2), bis vergessenswert (Thor, Hulk) war eine Menge dabei und alleine das Joss Whedon sich der Aufgabe gestellt hat, diese ganzen sehr unterschiedlichen Figuren in einem Film vereinen zu wollen gebührt ihm Respekt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 26th, 2012 •
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- Schlagwörter: Avengers, Joss Whedon, marvel, Spider-Man, The Avengers
Okay es wird mal wieder Zeit für eine Praktikumsausschreibung. Für den Bereich Video-Content suchen wir zum 1. Juni einen technikaffinen Filmfan, der Lust hat für drei Monate ein Schnitt-Praktikum bei moviepilot in Berlin zu machen.
Was wir bieten:
-Schnitt von Interviews, Magazin-Beiträgen und Specials
-Teilnahme an Drehs wie den Filmchecks, Interviews etc.
-redaktionelle Betreuung der Rubrik Video des Tages
-Arbeit mit der Adobe Production Premium CS5 (Premiere, After Effects, Photoshop)
-kreative Arbeit in einem Umfeld mit flachen Hierarchien
-Teilnahme an Pressevorführungen
-400€ / Monat
-2 Tage Urlaub pro Monat
-40h/Woche zu moderaten Arbeitszeiten (Beginn 10h)
Was wir erwarten:
-Grundkenntnisse in Photoshop und Adobe Premiere
-sehr gute Englischkenntnisse
-Netzaffinität (ihr kennt euch aus auf Facebook, YouTube etc)
-mindestens drei Monate Zeit
-Teamfähigkeit und Lust an kreativer Arbeit
-Gute Filmkenntnisse und Begeisterung fürs Kino
-ihr seid mind. 18 Jahre alt
Schickt eure Bewerbung mit den üblichen Anlangen (Anschreiben, Zeugnisse, Lebenslauf, 300 Worte Textprobe, eure drei Lieblingsfilme) an oliver[ät]moviepilot.com.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 25th, 2012 •
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- Schlagwörter: moviepilot
Die Kuchenficker-Serie bekommt ihre dritte Kinofortsetzung: “American Pie: Reunion” bzw. “Das Klassentreffen” zeigt die üblichen Verdächtigen in fortgeschrittenem Alter, bzw. der Spätpubertät. Zum Start des Films habe ich die Regisseure Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg getroffen und mich mit ihnen darüber unterhalten, welche Backwaren den meisten Sexappeal haben, was an Penissen lustig ist und wie schwer es ist heutzutage noch eine Komödie zu machen, die ein Tabu bricht.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 24th, 2012 •
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- Schlagwörter: american pie, milf, Sex
Alex Russel spielt in Chronicle Matt, also den Jugendlichen, der seine telekinetischen Kräfte nicht missbraucht und versucht seinen Kumpel Andrew davon abzuhalten zum Superschurken zu werden. Für moviepilot war ich mit Alex in der Videothek und habe ihn zu seinen Lieblingsfilmen befragt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 21st, 2012 •
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- Schlagwörter: alex russel, Chronicle
Ich habe erst vor einigen Wochen gelernt, dass “Stifflers Mom” eine feste Institution ist, die vielen Freunden von American Pie zu nostalgisch-erotischen Erinnerungen verhilft. Gespielt wird sie, auch im nunmehr vierten offiziellen Teil von American Pie, von Jennifer Coolidge. Die ist mittlerweile 48 und hat sich daran gewöhnt den Begriff MILF zu verkörpern (auch wenn American Pie ihn entgegen aller Gerüchte nicht erfunden hat).
Beim Besuch in der Videothek hat uns Jennifer Coolidge etwas über ihre Lieblingsfilme, Werner Herzog, Hollywoodparties und das MILF-sein verraten.
JenniferCoolidgeDirectInterview
Nächste Woche startet der neue American Pie-Film, Das Klassentreffen. American Pie Reunion.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 18th, 2012 •
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- Schlagwörter: american pie, milf
Iron Sky (Iron Sky) – Finnland, Deutschland, Niederlande – 2012





Die Nazis kommen zurück. 1945 flüchteten sie sich auf die dunkle Seite des Mondes. Dort bereiteten sie in ihrer Festung die Invasion der Erde vor…
Trash wie er sein soll. Iron Sky schafft es tatsächlich die Erwartungen zu erfüllen, die die Teaser vor 3 Jahren geweckt haben. Böse Nazis, dumme Amis, holde Heldinnen und ein Bad Motherfucker, der sich als fotogenes Model entpuppt, der nur zufällig auf dem Mond gelandet ist. Götz Otto hat sichtlich Spaß an seiner Schurkenrolle, Julia Dietze ist ideal als die unschuldige Blondine mit dem guten Herzen, Kym Jackson eine herrliche Bitch und Chris Kirby ein sehr sympathischer Schwarzer Weißer.
Udo Kier macht aus seinen wenigen Szene das Beste, genau wie Tilo Prückner. Die Tricks sind irgendwo zwischen Sky Captain und Star Trek und genau richtig für diese Art Film, die Musik von Laibach passt wie Faust aufs Auge und die Handlung ist simpel genug um auf einen Bierdeckel zu passen. Was fasziniert sind die vielen kleinen optischen Gags, die mal subtilen, mal brachialen Seitenhiebe auf die Realität und der durchweg trashkonforme Tonfall, den man in der Konsequenz zuletzt bei Planet Terror, Machete und Hobo with a Shotgun erleben durfte.
Iron Sky macht Spaß und unterhält in seinem Deutsch/Englisch-Mix bestens, überrascht wieviel Spektakel ein Film für um die 8 Millionen Euro bieten kann und macht eindeutig Lust auf mehr Filme von den durchgeknallten Finnen.
Die Frau in Schwarz (Woman in Black) – UK 2012





Ein junger Witwer reist geschäftlich in ein abgelegenes britisches Dorf, dort soll er den Verkauf eines Hauses vorbereiten. Doch das Dorf hat ein Geheimnis, dass den Mann bald in seinen Bann zieht…
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 9th, 2012 •
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- Schlagwörter: Iron Sky, juan of the de, The Woman in Black
Das Adam Sandler nicht gerade ein Kritiker-Liebling ist, dürfte bekannt sein. Doch selbst gemessen daran war sein letztes Werk “Jack & Jill” ein neuer Tiefpunkt, der derzeit ein 3% Fresh-Rating bei Rotten Tomatoes vorweisen kann. Bei den gestrigen Razzie Awards, der Goldenen Himbeere, räumte Sandler mit seiner Man-in-Drag-Klamotte dann auch gleich nochmal so richtig ab. 10 Nominierungen und 10 Gewinne, das hat vor ihm noch niemand geschafft. Wenn ihr nochmal wissen wollt warum er es verdient hat, schaut euch doch nochmal RedLetterMedias einstündige Analyse des Films an, in dem sie zu dem Schluss kommen, dass “Jack & Jill” nichtmal mehr ein Film ist, sondern glatter Finanzbetrug.
Hier sind die Razzie-Nominierungen und die Gewinner jeweils hervorgehoben.
Worst Picture
Jack and Jill
Bucky Larson: Born to Be a Star
New Year’s Eve
Transformers: Dark of the Moon
The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 1
Worst Director
Dennis Dugan – Jack and Jill & Just Go with It
Michael Bay – Transformers: Dark of the Moon
Tom Brady – Bucky Larson: Born to Be a Star
Bill Condon – The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 1
Garry Marshall – New Year’s Eve
Worst Actor
Adam Sandler – Jack and Jill (as Jack) and Just Go with It
Russell Brand – Arthur
Nicolas Cage – Drive Angry, Season of the Witch and Trespass
Taylor Lautner – Abduction and The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 1
Nick Swardson – Bucky Larson: Born to Be a Star
Worst Actress
Adam Sandler (as Jill) – Jack and Jill
Martin Lawrence (as Big Momma) – Big Mommas: Like Father, Like Son
Sarah Palin – The Undefeated
Sarah Jessica Parker – I Don’t Know How She Does It and New Year’s Eve
Kristen Stewart – The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 1
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 2nd, 2012 •
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- Schlagwörter: Adam Sandler, razzie, razzies2012
Einige von euch haben Chronicle ja neulich schon in der Fanpreview ansehen können. Bei moviepilot hab ich mit ein paar Kollegen mal ausprobiert, ob das mit den telekinetischen Kräften tatsächlich funktioniert. Sort of.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 1st, 2012 •
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- Schlagwörter: Chronicle, moviepilot
“Pfeif!”
Die Tribute von Panem (The Hunger Games) – USA 2012






In einem dystopischen Zukunftsstaat namens Panem (die früheren USA) werden alljährlich zur Disziplinierung der renitenten Distrikte tödliche Spiele ausgetragen, zu denen jeder Distrikt zwei Teilnehmer entsenden muss, die dann in einer virtuellen Wald-Arena gegeneinander antreten. Die junge Katniss springt für ihre kleine Schwester freiwillig ein und darf in der Reality-Show um ihr Leben kämpfen…
Den Hype mal beiseite lassend, hat der Film leider nicht so richtig viel zu bieten. Was nicht unbedingt an der ausgenudelten Story liegt, denn Todesduelle und Überlebenskampf sind ewige Themen, die durchaus in Variation immer wieder und wieder erzählt werden können. Und vielleicht ist es mit Panem ja wie mit den Potter-Filmen, die man auch nur wirklich verstand, wenn man die fehlenden Elemente aus Kenntnis der Romanvorlage ergänzt. Das will ich nicht ausschliessen, als reiner Film hat dieser erste Teil der Hunger Games für mich jedoch so gar nicht funktionieren wollen.
Some Spoilers ahead. Beware.
Die Kamera wackelt in der Art wie in schlechten Found Footage-Filmen Realismus angetäuscht werden soll und die Action (so sie denn vorkommt) wird in hektische Schnitte und Closen aufgelöst, die mehr verbergen als erhellen. Willkommen in PG13-Country in dem die Grundprämisse eines Kids bringen sich gegenseitig um nicht wirklich thematisiert wird. Wie sovieles andere auch. Als reine Filmfigur bleibt Hauptdarstellerin Katniss (gespielt von Jennifer Lawrence die im Grunde mit dem gleichen Muffelgesichtsausdruck den kompletten Film relativ emotionsfrei durchspielt) herzlich eindimensional. Weder erfahren wir wer sie ist, wie sie denkt, ob sie denkt – noch offenbart sie über das Retten ihrer Schwester hinaus irgendwelche Qualitäten die sie menschlich interessant machen. Sie redet kaum, sie wirkt beständig angenervt und solange ihr nicht irgendwer sagt was sie tun soll (“zieh dich fesch an, begeister das Publikum, spiel eine Romanze, beeindrucke die Jury, Schmeiss das Wespennest runter”) kommt sie auch nicht wirklich aus dem Quark. Das die Chemie zwischen ihr und Peeta-Darsteller Josh Hutcherson sich unter der µ-Grenze befindet, mag im Zeichen ihrer gespielten Liebe beabsichtigt sein, ändert sich aber den kompletten Film nicht und lässt den Charakter des Jungen schon ehe er sich mit Tarnborke bepinselt so blass erscheinen, dass er fast mit dem Hintergrund verschwimmt. Von charmlosen Testosteron-Bolzen Liam Hemsworth der eh nur 5min Screeentome hat ganz zu schweigen – er ist mindestens so fade wie sein Bruder Thor.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 23rd, 2012 •
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- Schlagwörter: The Best Exotic Marigold Hotel, The Hunger Games, tribute von panem
Chronicle könnte der erste gelungene Found-Footage-Film der letzten Jahre werden. Die Story um Teenager die ihre telekinetischen Kräft entdeckten und per Kamera dokumentieren hat auf jeden Fall Potential. Am Montag den 26.03. findet im Cinestar, Potsdamer Platz ein Fanscreening statt, in Anwesenheit des Produzenten und des Hauptdarstellers Alex Russel. moviepilot hat uns 20 Karten davon abgegeben, die ich an euch weitergeben möchte.
Also wer dabei sein will, der schreibt schnell eine Mail mit dem Kennwort “Chronicle” an adrian@moviepilot.com – Die Karten werden +1 verlost, also haben 10 Teilnehmer die Chance reinzukommen! Bis Freitag abend erhaltet ihr die Nachricht ob ihr gewonnen habt.
Ich drücke euch die Daumen und wünsche den Gewinnern schonmal viel Spaß beim Film.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 21st, 2012 •
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- Schlagwörter: Chronicle
Zum Start des Films habe ich mich für moviepilot mit den Darstellern und dem Pixar-Regisseur Andrew Stanton unterhalten, der diese 250 Mio Dollar Produktion als seinen ersten Realfilm stemmen durfte. Schon zwei Jahre zuvor hatte ich mich in einem Roundtable-Gespräch während eines Setbesuchs mit ihm unterhalten und wollte wissen, wie zufrieden er jetzt mit dem Gesamtwerk ist, dass sich für Disney zu einem veritablen Problem zu entwickeln scheint, denn die Kritik ist gespalten und das Publikum steht dem Ganz hauptsächlich des Looks wegen sehr kritisch gegenüber – und verpasst dadurch vielleicht die interessanteste Alienrasse die in den letzten Jahren auf der Leinwand zu sehen war: Die Thargs, deren Anführer von Willem Dafoe gespielt wird.
Hier die Interviews mit Taylor Kitsch und Lynn Collins
Hier Teil 2 mit Andrew Stanton, Willem Dafoe und Dominic West
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 11th, 2012 •
- 13 Kommentare
- Schlagwörter: John Carter, John Carter of Mars, Pixar
“Virginia!”

Originaltitel: John Carter
Land: USA 2012
Regie: Andrew Stanton
Buch: Andrew Stanton & Marl Andrews
Besetzung: Taylor Kitsch, Lynn Collins, Willem Dafoe, Mark Strong, Dominic West, Ciaran Hinds





Durch einen Zufall verschlägt es den Bürgerkriegs-Soldaten John Carter aus Arizona auf den Mars, den seine Einwohner Barsoom nennen. Zu seiner Überraschung hat er dort Superkräfte und wird schnell zum Spielball im Krieg zwischen den drei Völkern des Mars, die sich auf dem ressourcenarmen Planeten bis aufs Blut bekämpfen.
Was für ein angenehm-altmodischer Film. Obwohl ich die Trailer eher uninteressant fand und auch kein Freund von Sandalenfilmen bin, hat es John Carter geschafft mich gut zu unterhalten.
Als Sci-Fi sollte man das ganze allerdings nicht betrachten, denn auch wenn es um Aliens und den Mars geht ist John Carter näher an Indiana Jones und dem Prince Persia, als an Star Wars oder Avatar. Die Story ist auf den ersten Blick recht simpel, hat aber einige nette Wendungen und Facetten, die dem Zuschauer konstante Aufmerksamkeit abnötigen. Wer nicht aufpasst kann gerade am Anfang schnell verpassen, in welcher Konstellation die Figuren zueinander stehen und wer da jetzt warum mit wem Zoff hat.
Ob es geschickt ist den Zuschauer erst mit einer Mars-Schlacht zu ködern und ihn dann durch die Exposition auf der Erde und im Wilden Westen zu führen, anstatt gleich dort anzusetzen und den Sprung auf den Mars tatsächlich als Überraschung wirken zu lassen, sei mal dahingestellt. Die Vorgeschichte ist notwendig und charmant umgesetzt, wirkt aber natürlich unspektakulärer… wirklich Fahrt nimmt der Film erst auf, als es nach Barsoom geht. Dort schüttelt der Film auch seine anfänglich noch recht ernsthafte Stimmung ab und wird zu einem abenteuerlichen Wilde-Ride, der sich seiner Pulp-Herkunft an jeder Stelle bewusst ist.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 9th, 2012 •
- 39 Kommentare
- Schlagwörter: Disney, John Carter, John Carter of Mars, Pixar, Taylor Kitsch, Wilem Dafoe
Seine Filme lassen mich oft etwas gespalten zurück, denn oft haben sie was Dialoge und Story angeht doch einige Schwächen. Andererseits sehen sie verdammt gut aus. Dennis Gansel ist einer der wenigen deutschen Regisseure, die tatsächlich Bilder und Schnitt können. Die es drauf haben ihre Filme wirklich nach Kino aussehen zu lassen – was in Deutschland immer noch eher die Ausnahme ist. Und auch wenn ich “Die Welle” inhaltlich eher schwach fand (was auch an der Vorlage liegt), hat mir der trashige Vampir-Fun “Wir sind die Nacht” viel Spaß gemacht und Napola schafft es, wenn auch etwas naiv, die Faszination Nationalsozialismus in diabolisch-betörende Bilder zu setzen.
Für moviepilot war ich mit Dennis Gansel anläßlich seines neuen Films “Die vierte Macht” in der Video-Collection in Berlin – und erlebte einen sehr sympathischen Regisseur, der spürbar Filmfan ist und offen erzählt welche Filme er mag und mit welchen er gar nichts anfangen kann.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 2nd, 2012 •
- 15 Kommentare
- Schlagwörter: die welle, Napola, Wir sind die Nacht








































