szmtag

Heute um 22h war weltweite Trailerpremiere des ersten richtigen Trailers zu “Pirates of the Caribbean: On stranger tides” – Jack Sparrows Rückkehr auf die Leinwand. Ich finde ja es könnten etwas mehr Fantasy-Elemente und weniger normale Swashbuckling-Action sein, aber dennoch bin ich gespannt auf Captain Jacks neues Abenteuer und immerhin sieht Depp hier nicht aus wie in “The Tourist” aka als hätte er gerade nen Liter Cortison gesoffen.

Man kann mit YouTube ja eine Menge machen. Zum Beispiel ein Quiz zum neuen Disney-Film “Rapunzel”

Here we go. Show me the hair!

Kurz und knapp noch zwei Starts dieser Woche: Monsters +++ Nowhere Boy

Monsters – USA/GB 2010
★★½☆☆

Im Versuch zurück in die USA zu gelangen kämpfen sich zwei Amerikaner von Mittelamerika durch alienverseuchtes Gebiet bis zur Grenze…

Die Entstehungsgeschichte dieses Home-Made-getricksten Sci-Fi-Films ist wahrlich spannend und bewundernswert. In Guerilla-Manier unterwegs geschossen, die Dialoge anhand weniger Eckpunkte improvisiert gibt es vieles was an der Machart sympathisch ist. Auch die Effekte können sich sehenlassen und verbreiten zusammen mit den Bildern gepflegtes Apokalypsen-Gefühl.

Was aber alles leider nicht darüber hinwegtäuscht, dass Monsters ein ziemlich langweiliger Film ist, dessen Protagonisten nicht eben viel Tiefe mitbringen oder echte Entwicklung durchlaufen und sich oft in geschwätziger Banalität ergehen. Das die Darsteller bisweilen auf dem Niveau von Reality-Soaps agieren, hilft dem Ganzen auch nicht wirklich. Der Film wurde nicht nur on-the-move geschossen, sondern fühlt sich auch bisweilen genauso an, wie eine Flussfahrt mit Aliens. Die Dramaturgie hängt durch, Dinge passieren aber es ergibt sich kein wirkliches Bild, kein geschlossenes Konzept. Die sich aufdrängende Allegorie der “Aliens crossing the Border” und des “Who are the Monsters” ist genauso wenig durchdacht, wie die schwermütig, herumphilosophierende Auflösung bei der sich Aliens minutenlang mit dem Tentakel-Equivalent zu High-Five begrüssen. Irgendwie will der Film “deep” und “meditativ” sein, wird dabei aber nie mehr als die Summe seiner Teile. Ein paar beeindruckende Bilder bleiben im Kopf, aber dazwischen wartet viel Langeweile und Geschwurbelte Sinnsuche, die das Material einfach nicht hergibt. Dann doch lieber warten bis Skyline anläuft, der ist zwar auch ganz schön doof – aber er macht wenigstens Spaß.

Nowhere Boy – GB 2009
★★★½☆

Die Jugendjahre des rebellischen John Lennon im Spannungsfeld von Mutter und Pflegemutter.

Den Beitrag „Kurzreviews: Monsters, Nowhere Boy (Review)“ weiterlesen…

“Great. Now I’m the bad guy.”

Originaltitel: Tangled
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Nathan Greno /Byron Howard
Drehbuch: Dan Fogelmann
Besetzung: Mandy Moore, Donna Murphy, Zaqchary Levi, Ron Perlman, Richard Kiel

★★★★☆

Als Kind von ihren königlichen Eltern entführt fristet Rapunzel ihr Leben als typischer Teenager in einem Turm, behütet von der eigennützigen Vettel Mutter Gothel, die sie für ihre wahre Mutter hält. Von Fernweh geplagt, ergreift Rapunzel die Chance zur Flucht, als der Dieb und Abenteurer Flynn in ihren Turm stolpert…

Mit Rapunzel liefert Disney Animation (nach Chicken Little, Meet the Robinsons und Bolt) seinen ersten klassischen Märchenfilm im CG-Format ab. Stand das letzte Jahr im Zeichen der Zeichentrick-Renaissance mit “Küss den Frosch”, stellt Rapunzel einen sehenswerten Amalgam aus Zeichentrick-Look und CG-Dreidimensionalität dar. Hintergründe und Figurendesign sind unverkennbar in der Tradition von “Die Schöne und das Biest”, “Tarzan” und “Arielle” – doch diesmal sind es nicht einzelne Elemente die aus dem Rechner stammen, sondern der ganze Film.

Das klingt erstmal schwierig und für Zeichentrickfans eher unschön, funktioniert aber in der Tat erstaunlich gut. CG-Animation und Disney-Look gehen hier eine Symbiose ein, die den Film deutlich abhebt von “Shrek” oder “Ice Age”. Auch wenn Rapunzel im ersten Moment etwas zu Barbie-mässig erscheint, gewinnt sie durch ihre Art und die Animation genau wie Aushilfs-Retter Flynn schnell an Persönlichkeit und Charme.

Mit dem klassischen Märchen hat das natürlich mal wieder nichts zu tun, aber wer weiß von Rapunzel schon mehr als das ein Mädchen mit langen Haaren im Turm gefangen gehalten wird. Das der Prinz geblendet und die schwangere Rapunzel in die Wüste geschickt wird, haben wohl eh die wenigsten auf dem Schirm und wäre wohl auch etwas zu finster, für einen Disney-Weihnachtsfilm. Auch für einen der mit den Worten “This is the story how I died” beginnt (nur eine von mehreren Sunset Boulevard-Anspielungen).

Den Beitrag „Rapunzel (Review)“ weiterlesen…

Wenn ich in den USA bin dann selbstverständlich nur um zu arbeiten und nicht um Urlaub zu machen. It’s a tough life. Jungfrauen retten und Interviews führen.

Am Donnerstag startet “Rapunzel” dann auch in den deutschen Kinos. Und ich find er lohnt sich… bis auf diesen einen Song, der nervt.

Kurz und gut, heute dabei: Cyrus +++ RED +++ Ein gutes Herz

Cyrus – USA 2010
★★★★☆

Ein alternder Langzeitsingle (John C. Reily) der schon fast aufgehört hat an die Liebe zu glauben lernte eine Frau kennen. Sie verlieben sich und alles könnte so schön sein, wäre da nicht der eifersüchtige erwachsene Sohn (Jonah Hill)…

Cyrus ist eine angenehme Überraschung im Filmeinerlei das derzeit in die Kinos kommt. Was nach den Trailern zu einer plumpen Klamotte oder einem Psychothriller aussieht entspannt sich als relaxter und angenehm unaufgeregtes Drama, mit viel Humor.

John C. Reily beweist einmal mehr, was er wirklich drauf hat. Wenn sich sein John am Anfang gegenüber Marrisa Tomei mit dem Oger Shrek vergleicht, trifft er damit genau ins Schwarze – den beide erobern das Herz des Zuschauers, obwohl sie nicht gerade wie Filmstars aussehen. Die Regiebrüder Duplass nehmen ihre Figuren ernst und verzichten bewusst auf krasse Zuspitzungen der Figuren und ihrer Konflikte. Jonah Hills Cyrus wird nicht dämonisiert, nicht zum brillanten Superpsychopathen, sondern bleibt in seiner Rolle als Sohn der irgendwie den Absprung ins eigene Leben verpasst hat und sich gegen den Eindringling wehrt, der die ungesunde Idylle zwischen ihm und seiner Mutter bedroht. Das ein paar Schuhe zum Angelpunkt des Konflikts werden und das diese Kleinigkeit auch dramaturgisch funktioniert, beweist das Geschick der Macher, die sich völlig damit zufriedengeben eine feine kleine Geschichte um Einsamkeit, Angst und Annäherung zu erzählen, die sich ganz auf die Stärken der Schauspieler verlässt.

Beklemmend ist denn auch nicht das (recht kurze) offenen Psychoduell zwischen Cyrus und John, sondern die Plausibilität der Figuren und ihrer Handlungen, die nie auf eine Rolle festgelegt werden. Selbst in seinen unheimlichsten Momenten bleibt Cyrus glaubwürdig.

Und wer könnte einer Romanze wiederstehen, die mit den Worten “Nice Penis” beginnt?

Den Beitrag „Kurzreviews: Cyrus, RED, Ein gutes Herz (Review)“ weiterlesen…

Die Harry Potter-Serie ist nicht erst mit J.K. Rowlings Enthüllung das Dumbledore schwul sei und in jungen Jahren in dem Evil Wizard Grindelwald verliebt war, erwachsen geworden. Schon im Prisoner of Azkaban spielte der Jungmagier unter der Decke mit seinem Zauberstab und im ersten Teil des Finales sieht man ihn engumschlungen mit der nackigen Hermione. Dieser Trailer treibt das ganze mit ein paar geschickten Schnitten auf die Spitze… Harry Potter and the Underage Blow Job…

Ich bin einfach zu philantroph und menschenfreundlich. Beim 24-Test den meine Kollegen Janos und Alexander gebastelt haben, reichts bei mir nur zum “Soft-Jack” was mich irgendwie an Jaffa Cakes erinnert. Diese bisquittigen, mit leckerem Fruchtgelee gefüllten, schokoladigen kleinern Leckereien die- äh wo war ich? Achja 24.

Wieviel Bauer-Power hast du? Mach das 24-Quiz bei moviepilot

24 – Twentyfour auf moviepilot

Und wie Jack seid ihr?

Wie jeder anständige Mensch weiß ich, dass “Buffy the Vampire Slayer” die beste Serie im Universum war und Joss Whedon mindestens der Messias ist – auch wenn Dollhouse nur okay war. Und ich wollte als ich klein war immer Spike heiraten, aber das ist eine andere Geschichte. Natürlich war ich wie jeder Fan auch entsetzt, als ich von den Plänen eines Buffy-Kino-Remakes hörte, die ohne Whedons Mitwirkung erfolgen sollte.

Denn die Rechte an Buffy (allerdings nur an ihr, nicht an der Scooby Gang) liegen bei den Produzenten des scheusslichen und zurecht vergessenen Kinofilms, der im Grunde nur deswegen bemerksenswert ist weil dort PeeWee Hermann nach seinem ersten Sexskandal erstmals in einer Schurkenrolle auftrat.

Ich hatte wie viele gehofft das Gerücht um den neuen Film, den Buffy-Reboot würde sich wieder nur als Luftnummer entpuppen, doch ein neues Interview deutet an, dass die Schnappsidee nicht nur lebendig ist sondern jetzt auch schon eine Autorin hat. Whit Anderson heißt die junge Dame die bisher eher schauspielend tätig war, u.a. in Perlen wie dem Jim Carrey-Klops “The Yes Man” und sich seit kurzem jetzt dem Drehbuchschreiben widmet. Auch wenn ihre Vita sich laut L.A. Times liest, als wäre sie an der Schule eines der Girly-Girls gewesen denen Buffy gern mal aufs Maul gehauen hat, schwört sie die Serie zu lieben:

“That was the one show I would watch when I got home. I just loved this character. I was the same age as Buffy, and it was so rare to have a female lead character on TV in those days who was strong and capable and smart but also allowed to be feminine.”

Der Produzent des Reboots ist auf jeden Fall schonmal total begeistert:

Den Beitrag „Fuck: Buffy Remake is not going away“ weiterlesen…

Collider präsentiert eine 15min Hintergrundfeaturette zum kommenden Tron: Legacy der bei uns im Januar startet. Ich hab ja schon ein bißchen was vom Film gesehen beim Bloggers Day Ende September in L.A. und bleibe sehr gespannt, ob der fertige Film hält was die Ausschnitte versprachen. Bis dahin bleibt euch das B-Roll-Material hier mit Impressionen vom Dreh :)

Und nach wie vor könnt ihr HIER 6 Minuten in den Score reinhören.

(via: Heyuguysblog)

“I thought you knew what you had signed up for? “

Originaltitel: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2010
Regie: David Yates
Buch: Steve Kloves
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Helena Bonham Carter, Ralph Fiennes, Alan Rickman, Tom Felton, Maggie Smith, Bill Nighy,Jason Isaacs

★★★★☆

Nach dem Tod Dumblesdores, ergreifen Voldemorts Schergen die Macht. Sie übernehmen das Ministry of Magic und Hogwarts, während Harry, Ron und Hermione sich auf eine einsame Suche nach den verbliebenen Horcruxes machen um diese zu zerstören…

Bei jedem Film denke ich, er könne nicht dunkler werden, aber jedesmal stelle ich mit Rückblick auf Teil 1 fest: Nichts ist mehr geblieben vom zuckersüssen und quietschbunten ersten Teil, mit dem Chris Columbus damals einen nicht gerade gelungenen Aufschlag präsentierte. Potter ist tatsächlich erwachsen geworden und in diesem Auftakt zum Finale ist die Weltsicht grimmiger als zuvor.

Gegen die Tödlichen Heiligtümer wirken stellenweise selbst skandinavische Depressionsdramen wie fluffiges Wohlfühlkino. Der Film stapelt – getreu dem Buch, dessen Stimmung er sehr gut einfängt – Unglück auf Unglück, Tod auf Streit und Verderbnis auf Leid. Das ist gut gemacht und angesichts der zweifellosen Längen die Band 7 mit seinen “Harry Potter Camping Diarys”-Seiten hat, auch gut gelöst, lässt aber notgedrungen den Spaß und eine gewisse magische Leichtigkeit vermissen, was den sehr langen Film nicht eben zu einem beschwingten Kinoabend werden lässt. Ja er hat wie die Buchvorlage längen – und dort wo er rafft (Ron’s Weggang und Rückkehr) – wirkt es dann doch etwas gehetzt und verliert dadurch ein wenig an emotionaler Wucht.

Den Beitrag „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1 (Review)“ weiterlesen…

Nachdem gestern bei GLEE ja eine aufgemotzte Version des Klassikers “Make Em Laugh” zu sehen war, möchte ich nochmal an die großartige Fassung erinnern die Joseph Gordon Levitt 2008 als Opener von Saturday Night Live abgeliefert hat.

Nach dem Klick gibts nochmal das Original…

Den Beitrag „Make Em Laugh – Joseph Gordon Levit“ weiterlesen…

Ich bin ja wirklich ein bekennendes Kind der 80er und hege für viele Filme dieses Jahrzehnts sehr innige Gefühle. Doch egal wie sehr ich Michael J. Fox in Back to the Future auch mag (und mir die Filme gerade wieder auf BD neu gekauft habe) sein Teen Wolf war immer Kinderkacke. Ein lächerliches Bübchen, das aussah wie Kurt Becks spackiger Neffe, das in Bierdosen biss und Paaaady machen wollte. Nein. Wirklich nicht. Von dem noch grauenhafteren Sequel mit Jason Bateman dann mal ganz zu schweigen.

Es bleibt also alleine das Geheimnis von MTV, warum sie die Serie jetzt neu auflegen, zumal die Briten mit der Serie “Being Human” ja schon erfolgreich vorgemacht haben, wie man eine moderne Werwolfstory gekonnt erzählt. Denn auch wenn die Presseabteilung von MTV wund läuft und beteuert, die Serie wäre ganz anders und mehr “American Werwolf” als “American Pie” sieht der Trailer nicht gerade nach einer Offenbarung aus. Die Plastikbeisser die Hauptdarsteller Tyler Posey da im Mund hat sehen so billig aus, das es sicher nicht lange dauert, bis er die nächste Bierdose anfällt.

So, nachdem ich aus dem Urlaub zurück bin und mich vom US-Trip etwas erholt habe, wird es mal wieder Zeit für ein paar Kurzreviews der Filme, die ich in letzter Zeit gesehen und nachgeholt habe.

Heute dabei: The Kids are alright +++ Rammbock +++ Rock it! +++ Catfish +++ Robin Hood

The Kids are alright – USA 2010
★★★½☆

Das lesbische Frauenpärchen Nic und Jules (großartig: Annette Benning und Julian Moore) lebt das scheinbare Familienglück. Das zerbröckelt jedoch, als ihre Kinder Kontakt zu ihrem biologischen Vater aufnehmen und der Samenspender (Mark Ruffalo) das Leben aller Beteiligten gründlich auf den Kopf stellt.

Es sind mehr die Darsteller als die Story, die dem Film seine Qualitäten geben. Denn genau genommen ist die Geschichte dann doch etwas vorhersehbar und verläuft so, wie man es auch erwarten würde. Dem wieder mal übereifrigen Trailer sei es gedankt, dass der Film leider gar keine Überraschungen mehr bereit hält.

Dank der insgesamt leichtfüssigen Inszenierung und der durch die Bank guten Schauspieler, macht es aber dennoch Spaß zuzusehen, wie sich diese seltsame Dreiecksbeziehung entwickelt… auch wenn am Ende etwas zu fest auf den Tränendrüsen herumgehopst wird und der Film insgesamt nicht ganz so mutig und ungezwungen bleibt, wie es die erste Viertelstunde vermuten ließe… Dennoch sehenswert.

Rock it! – Deutschland 2010
½☆☆☆☆

Junges Mädchen das neu an das Musik-Internat Amadeus kommt muss sich entscheiden zwischen ihrer Liebe zur “Rockmusik” und dem klassischen Lernen…

Das Grauen… das Grauen. Ich mag Musicals wirklich und fand selbst den ersten HSM-Film noch erträglich, aber dieser Versuch ein modernes Musical in Deutschland zu drehen ist 100% in die Hose gegangen.
Es ist nicht nur ein krampfiger Abklatsch der HSM und Camp Rock-Filme die der Disney-Channel produziert, es ist ein übler, verklemmt-biederer Rückschritt in die 60er Jahre. Gegen Rock It wirken selbst “Die Lümmel von der letzten Bank” noch modern und gewagt.

Den Beitrag „Kurzreviews: The Kids are alright, Rock it!, Catfish, Robin Hood (Review)“ weiterlesen…

Ach wie Föhn! Nach dem “Hobo with a shotgun” wartet der nächste wehrhafte Vigilant auf die Kinozuschauer. Statt wuchtiger Wumme oder knatternder Kettensägen, zieht in diesem Clip ein ähhh durchgeknallter Friseur los um den Leuten die Frisur zu ruinieren… WTF?

Ein zweites Video gibts nach dem Klick.

Den Beitrag „Abt. WTF: Kettensäge war gestern, jetzt kommt der Verföhner“ weiterlesen…

Also stimmt ab, welcher Horrorfilm des vergangenen Jahrzehnts euch am besten gefiel! Das Ergebnis gibts dann nächste Woche zu Halloween!

Extra für Rajko, den größten lebenden Jackass-Fan haben wir bei moviepilot den neuen Jackass 3D zum Anlaß genommen die Redaktion und unsere armen Praktis in halsbrecherische Stunts zu stürzen.

-”Next time, we don’t date the girl with eleven evil ex-boyfriends. ”
-”Seven.”
-”Oh thats not that bad.”

Originaltitel: Scott Pilgrim vs. the World
Herstellungsland: USA 2010
Buch und Regie: Edgar Wright
Darsteller: Michael Cera, Mary Elizabeth Winstead, Kieran Culkin, Chris Evans, Anna Kendrick, Brandon Routh, Alison Pill, Jason Schwartzman
★★★★½ Batzman
★★★½☆ Jet Strajker (Review gibt’s hier)

Scott Pilgrim (Michael Cera) ist ein typischer Slacker. Anfang 20, weiß er nicht so recht was er mit seinem Leben anfangen soll, wohnt bei seinem schwulen Kumpel Wallace (Kieran Culkin) zur Untermiete und spielt ohne große Ambitionen in einer Band, genauso wie er etwas gelangweilt die 17jr Knives (Ellen Wong) dated.

Das ändert sich, als er das Mädchen seiner Träume trifft: Ramona Flowers (Mary Elisabeth Winstead). Zu seiner eigenen Überraschung funkt es zwischen den beiden und es könnte alles so schön sein, wären da nicht ihre 7 Evil Ex – die sich geschworen haben jeden Nebenbuhler umzubringen und gemeinsam den Kampf gegen ihn aufnehmen…

Schon jetzt mein Favorit des bisherigen Jahres, der jedes bißchen Hype einlöst, den er zuvor bei allen Fans verursacht hat. Was nicht nur an Gags wie dem in 8Bit-Look gehaltenem Universal-Logo am Anfang liegt. Edgar Wright entfesselt eine furiose Mischung, einen genial großartigen Genremix, mit einer Referenzdichte und Zitatfreude, die jedem Geek, Gamer und Filmfan Spontanorgasmen verursachen muss – wohlgemerkt ohne dabei herablassend oder kalkuliert zu wirken. Hinter Wrights hyperkinetischem Inferno steckt eine enorme Spielfreude, eine überbordende Phantasie, die es schafft die ebenfalls schon nicht gerade zahme Comicvorlage nochmal um ein paar Stufen weiter zu drehen.

Den Beitrag „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (Review)“ weiterlesen…

Morgen startet Edgar Wrights neuer Film endlich bundesweit in den Kinos. Im August haben wir zusammen mit moviepilot ja einige von euch zur ersten Deutschland-Preview von “Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt” eingeladen. Nebenbei war auch noch so eine kleine, relativ unbekannte Veranstaltung für elektronisches Spielzeug. Die hab ich mir auch mal angesehen ehe es abends ins Kino ging.

Was ich dort erlebt habe und wie die Preview beim Publikum ankam erfahrt ihr im Video:

Und hier noch zwei Starts der Woche: Die Legende der Wächter +++ Die etwas anderen Cops

Die Legende der Wächter (Legend of the Guardians: The Owls of Ga’Hoole= – USA 2010
★★½☆☆

Böse Eulen wollen gute Eulen versklaven. Deswegen sind die guten Eulen mit der Gesamtsituation unzufrieden. This is Sparta. With fucking Owls.

Nach dem respektablen, wenn auch zu sklavisch an der Vorlage klebenden “Watchmen” liefert Zack Snyder eine weitere Adaption ab. Diesmal hat er sich an den Kinderbücher um die Eulen von Ga’hoole bedient und erzählt erstmals einen vollanimierten Film, was angesichts seines bisherigen Oeuvres kein so großer Schritt mehr ist und durchaus folgerichtig erscheint. Und da das Animationsteam von Happy Feet hinter dem Film steckt sieht “Die Legende der Wächter” auch wirklich verdammt gut aus. Die Animationen sind extrem detailliert und man spürt den Aufwand der ins Design und die Bewegungen geflossen ist. Animationstechnisch kommt der Film untadelig daher und kann sich locker mit Dreamworks und Pixar messen. So gut sahen Eulen im Film wohl selten aus.

Was leider nichts daran ändert, das es im Film nach wie vor um Eulen geht (die bekanntlich ja nicht grade die smartesten Vögel im Tierreich sind und deswegen auch oft gegen Krähen und Raben beim Pokern verlieren). Eulen – Diese Blockflöten der Vogelwelt..

Der einzige andere Film in dem es um Eulen ging war Hoot und auch dort waren die Macher weise genug den Viechern nicht die Hauptrolle zu geben, sondern ihnen ein zwei drollige Momente im Film zu geben in denen sie putzig dreinschauten und dann wieder in einem Erdloch verschwanden. War es schon bei den tanzenden Pinguinen nicht so ganz einfach zu wissen wer jetzt wer war, verliert sich die Übersicht bei den martialischen Eulen noch viel schneller. Zu emotionslos und irritierend sehen ihre kleinen Federfressen aus und die Hälfte des Films besteht eh nur daraus, das die Viecher in halb-schräg von Vorn-Ansicht entweder von rechts nach links, oder links nach rechts durch Regen, Hagel und Sturm fliegen und dabei albernes mythisches Gedöns plappern. Was von den Voice-Talents auch extrem unbeteiligt herausgenuschelt wird. Selbst Hellen Mirren als Owlbitch oder Geoffrey Rush hinterlassen kaum echten akustischen Eindruck.

Den Beitrag „Kurzreviews: Die Legende der Wächter, Die etwas anderen Cops (Review)“ weiterlesen…

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