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5nw20k3r.jpgSo zufrieden mit der Verleihung der Golden Globes war ich noch nie!

Heath Ledgers posthume Auszeichnung für seine legendäre Joker-Performance in “The Dark Knight” (bereits auf DVD erhältlich) war eigentlich Pflicht und von mir schon nach dem ersten Sehen in Bezug auf die Oscars gewünscht bzw. gefordert. Colin Farrells Preis für seinen depressiven Auftragskiller in “Brügge sehen … und sterben” (bereits

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auf DVD erhältlich) zielt in dieselbe ironisch-hintergründige Ecke, verdankt sich aber natürlich dem komödiantischen Potenzial seiner Rolle in dieser kleinen bösen und politisch völlig unkorrekten Film-Perle.

Dass Kate Winslet den Hauptpreis für ihre Rolle im ultragesellschaftskritischen Liebesdrama “Zeiten des Aufruhrs” (Start: 15.01.) gewonnen hat, ist auch sehr genial, weil dieser Film allen Romantikkitsch-Süchtigen gehörig einen vor den Latz knallt und durch die Mitwirkung von Leonardo di Caprio so etwas wie DER Anti-”Titanic”-Film schlechthin ist. Es geht darin um ein Ehepaar in den sechziger Jahren, das sich die Hölle heiß macht und in einem repressiven Umfeld trotz rebellischer Gesinnung nicht den Ausbruch schafft. Es ist eine große Ode an den persönlichen Freiheitsgedanken von “American Beauty”- und “Jarhead”-Regisseur Sam Mendes (klar: ein Europäer!) mit einer der bissigsten und schwärzesten Schlussszenen, die ich jemals gesehen habe.

“Slumdog Millionär” (Start: 19.03.) von “Trainspotting”- und “28 Days Later”-Regisseur Danny Boyle kenne ich leider noch genauso wenig wie “The Wrestler” (Start: 26.02.) von “Requiem for a Dream”-Regisseur Darren Aronofsky, für den Mickey Rourke gewonnen hat. Aber ich bin mir sicher, dass das ebenfalls sehr gute Entscheidungen waren – vor allem auch im Hinblick auf die Inhalte: “Slumdog Millionär” handelt von einem indischen Slum-Bewohner, der in einer TV-Rateshow alle Antworten kennt und den Hauptpreis gewinnt – in “The Wrestler” geht es um einen abgewrackten Schaukämpfer, der sich zu einem letzten Match zwingt.

Sprüche wie „Alter Schwede!“ oder „Dänen lügen nicht“ könnten das diesjährige Fantasy-Filmfest (zurzeit noch in Stuttgart und München) als passendes Leitmotiv begleiten. Denn vier der besten Beiträge kommen aus Skandinavien, wobei der Vollständigkeit halber in diesem Zusammenhang auch noch Norwegen genannt werden muss. Doch dazu später mehr, wenn die Top-5-Liste kommt.

Von den 64 Filmen, die diesmal in Frankfurt gelaufen sind – Kurzfilme, Klassiker, Ausfälle und Wiederholungen nicht mitgezählt –, habe ich immerhin 27 geschafft. Wenn im Folgenden bestimmte Titel aus dem Programm nicht auftauchen, habe ich sie entweder nicht gesehen oder aber als uninteressant eingestuft. Den andernorts so gelobten ungarischen Krimi „The Investigator“ (noch kein Start-Termin bekannt) zum Beispiel fand ich trotz einiger Pluspunkte nur mäßig – genauso wie das visuell viel zu dröge Psycho-Drama „Downloading Nancy“ (noch kein Start-Termin bekannt), obwohl dort ein höchst formidables Schauspieler-Trio (Maria Bello, Rufus Sewell und Jason Patric) am Werk ist. Ach ja, und „Repo! The Genetic Opera“ von „Saw II, III + IV“-Regisseur Darren Lynn Bousman (noch kein Start-Termin bekannt) habe ich bewusst nicht sehen wollen, weil ich Film-Musicals hasse und mir der Schock von „Sweeney Todd“ noch zu tief in den Knochen steckt …

Auf einige potenziell sehenswerte Beiträge habe ich leider auch wegen eines vermeintlich besseren Parallelfilms verzichtet: auf den Teenie-Slasher „Donkey Punch“ (noch kein Start-Termin bekannt), den Mystery-Thriller „Dorothy Mills“ (noch kein Start-Termin bekannt), den subtilen Horrorfilm „The Broken“ (noch kein Start-Termin bekannt), den Yakuza-Krimi „Like a Dragon“ von Takashi Miike (ab 20.10. auf DVD) und den Whodunit-Thriller „The Oxford Murders“ von Alex de la Iglesia (noch kein Start-Termin bekannt).

Den Beitrag „Fantasy Filmfest 2008: Erfrischender Nordwind“ weiterlesen…

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Dass unser Nachbarland auch hinsichtlich von Kino-Altersfreigaben immer schon sehr liberal war, ist ja nichts Neues.

Folgende aktuelle Altersfreigaben finde ich allerdings ein wenig bedenklich:

- “Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford”: ohne Altersbeschränkung
- “American Gangster”: ohne Altersbeschränkung
- “Mr. Brooks”: ab 12 Jahren (in Deutschland hat er keine Jugendfreigabe, ist also ab 18)
- “Tödliche Versprechen”: ab 12 Jahren

Und jetzt noch besser:

- “Die Legende von Beowulf”:

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ohne Altersbeschränkung
- “Zimmer 1408″: ohne Altersbeschränkung
- “Resident Evil – Extinction”: ab 12 Jahren (in Deutschland hat er keine

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Jugendfreigabe, ist also ab 18)
- “Planet Terror”: ab 12 Jahren (in Deutschland hat er keine Jugendfreigabe, ist also ab 18)
 
 
Binding ist im echten Leben Online-Redakteur und Filmkritiker bei einer hessischen Regionalzeitung und postet viagra pills unregelmäßig Rezensionen für die F5 von irgendwelchen Pre-Screenings oder Filmfestivals. Er geht mindestens zweimal pro Woche ins Kino, schaut in jeder freien Minute DVDs und ist ein Spezialist in fast allen Klassen.

In Frankfurt gibt es am 18. Januar ein wissenschaftliches Splatter-Symposium!

Warum die die zensierte deutsche Fassung von “Hostel 2″ zeigen, ist

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heinlich, damit Filmkritiker Daniel Kothenschulte seine FR-These verifizieren kann, dass der geschnittene Film noch viel härter wirkt? Na ja, vielleicht auch nur, weil es auf der Veranstaltung auch um Torture Porn geht und das ja wohl kürzlich DAS Horror-Thema war.

Ich finde natürlich fast alles davon saumäßig interessant, werde aber nirgends hingehen und stattdessen auf gute mediale Berichterstattungen hoffen. Vielleicht sehe ich mir den Ittenbach-Film an, obwohl ich mir nichts von ihm erwarte.
 
 
 
 
Binding ist im echten Leben Filmredakteur bei einer hessischen Regionalzeitung und postet unregelmäßig Rezensionen für die F5 von irgendwelchen Pre-Screenings oder Filmfestivals. Er geht im Jahr geschätzte 500 mal ins Kino und ist ein Spezialist in allen Klassen.

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Beim Fantasy-Filmfest handelt es sich nicht nur cineastisch betrachtet um eine spannende Angelegenheit: Sich das persönliche Programm zusammen

zustellen, ist stets eine größere logistische Herausforderung. Außer am Eröffnungstag gibt es immer zwei parallel laufende Vorstellungen, und bis auf den ersten und letzten Tag (mit jeweils fünf Programmplätzen) hat jeder der restlichen fünf Festivaltage sechs Blöcke mit Filmen – von 13 bis 23.45 Uhr. Wenn man die vier Wiederholungen, den Kurzfilm-Block und die Blue Ray-Promotion-Vorführung von „Pans Labyrinth“ abzieht, liefen dort also diesmal insgesamt 76 Filme. Jedenfalls war das in Frankfurt so. Ich nehme zwar jedes Jahr extra Urlaub dafür und kaufe mir eine Dauerkarte, aber trotzdem habe ich nur 23 Filme geschafft.

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Es gibt ja immer wieder Diskussionen über Listen und Bewertungen von Filmklassikern, obwohl viele, die auch dabei mitreden (wollen), eben diese Klassiker der Filmgeschichte überhaupt nicht – oder vielleicht nur vom Hörensagen – kennen. Um Werke filmh

istorisch aus künstlerischer Sicht richtig einordnen zu können – und auch um Vergleichsgrundlagen für aktuelle Rezensionen zu haben – ist es aber unbedingt notwendig, sich auf bestimmte, allgemein anerkannte Kriterien und einen auf einem allgemeinen Konsens beruhenden Kanon beziehen zu können! Das klingt jetzt zwar sehr altmodisch und oberlehrerhaft, ohne sowas versinkt aber alles in völliger Beliebigkeit. Und das kann’s halt auch nicht sein.

Der genialste Text, der zu diesem Thema meiner Meinung nach bisher geschrieben wurde, stammt von Paul Schrader, dem Regisseur von unter anderem „Katzenmenschen“. Außerdem war er Drehbuch-Autor von vielen bekannten Filmen, zum Beispiel auch von „Taxi Driver“. Sein Text ist ins Deutsche übersetzt gerade im neuesten „Steadycam“-Heft nochmal abgedruckt worden, er wurde aber auch im Februar bereits in der Berlinale-Beilage der FAZ veröffentlicht und ist auf deren Website als Langfassung noch online verfügbar. Die Lektüre ist absolut lohnenswert und lehrreich. Im Folgenden ein paar der besten Zitate als Zusammenfassung:

„Was ist ein Kanon? Ein Kanon gründet definitionsgemäß auf Kriterien, die über allgemeine und persönliche Geschmacksvorstellungen hinausweisen.“

„Zu einem Kanon gehört die Vorstellung, daß er nicht nur etabliert, sondern auch verteidigt wird, und im vergangenen Jahrhundert wurde er weit öfter in Frage gestellt als verteidigt. Ohne Verteidiger ist der Kanon ein praktisches Hilfsmittel (Lehrstoff) oder eine Frage des Geschmacks (Lieblingsfilme).“

„Die Kunst des audiovisuellen Geschichtenerzählens wird durch jede technische Innovation – Tonbühne, Kran, Farbe, Breitwand, hochempfindlicher Film, drahtloses Mikrofon, Videokamera, Steadicam, digitales Schneiden, digitale Bilder – neu definiert.“

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arnheim.jpgDer deutsch-amerikanische Medientheoretiker und Kunstpsychologe Rudolf Arnheim ist am Samstag im Alter von 102 Jahren in Ann Arbor im U

S-Bundesstaat Michigan gestorben. Seine Forschungen und Publikationen auf dem Gebiet der ästhetischen Wahrnehmung und Gestaltung waren von grundlegender Bedeutung für alle Bereiche der Kunst und der Kultur. Er emigrierte später nach Italien und in die USA, wo er sich schließlich als Professor anderen Kunstthemen widmete.

Arnheim war unter anderem auch Filmtheoretiker und -Kritiker. Er schrieb bereits vor der Machtergreifung der Nazis unter anderem zusammen mit Kurt Tucholsky für die Berliner “Weltbühne”. Er entwickelte eine eigene Filmtheorie und schrieb das Buch “Film als Kunst”, das Standardwerk der sogenannten formorientierten Filmtheorie, deren Hauptvertreter er war. Wer sich ernsthaft fürs Kino interessiert, kommt meiner Meinung nach nicht an diesem Buch vorbei. Es ist nach wie vor aktuell und beschreibt (jetzt mal von Computertricks abgesehen) alles, was das Wesen der Kinokunst ausmacht. Mir selbst dient Arnheims Filmtheorie als Messlatte, wenn

ich Kritiken schreibe.

Als Hommage folgen nun Zitate von Rudolf Arnheim, die fast alle aus den 20er Jahren stammen.

ÜBER DAS MEDIUM

Malerei und Plastik liefern wirklichkeitsabbildende Kunstprodukte. Film aber ist, umgekehrt, ein künstlerisch geformtes Wirklichkeitsprodukt. Diese Naturnähe des Films drängt ihn dazu, die ganze Fülle des in der Wirklichkeit Sichtbaren und Hörbaren, das andre Künste nur höchst künstlich und schwierig herbeiholen könnten, zum Hauptträger seiner Gestaltungen zu machen.

Der Filmapparat

(kopiert) die Wirklichkeit keineswegs so sklavisch …, wie man das oberflächlich annahm, und … gerade aus den Abweichungen (ergeben sich) künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten.

ÜBER DIE FILMKUNST

Mit dem Film steht es ebenso wie mit Malerei, Musik, Literatur, Tanz: man kann die Mittel, die er bietet, benutzen, um Kunst zu machen, man braucht aber nicht.

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  • Talk Radio – ***** – Immer noch mein Lieblings-Stone Film. Da kommt demnächst mal ein Lang-Review. Bis dahin, wer ihn nicht kennt. Gucken! #
  • Spermawahn Teil IV – ** – Die Handlung ist echt abgenudelt. Es findet keine Charakterentwicklung statt.

    Kein Vergleich mit Teil 1. #

  • Star Wars – The Legacy – ** – Aufwendige aber letztlich unkritische Doku, die nochmal die bekannten SW-Anekdoten aufwärmt. Kann. Muss nicht #
  • Die fetten Jahre sind vorbei – **** – Ein Merkel-Film. Viel

    besser als erwartet. Gut gespielt mit nettem Ende und leichter Subversion. #

  • Big Nothing – **** – Großartige Schwarze Komödie mit David Schwimmer und “Shaun of the Dead”-Star Simon Pegg. Erinnert an “Shallow Grave” #

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zof.jpgDie Erwartungshaltung für diesen neuen Fincher-Film war

riesengroß, denn der Regisseur von „Fight Club“

hatte ja schon einmal mit dem Serienki

ller-Film Sieben das Genre revolutioniert. Nun, Fincher-Fans werden ihre liebe Müh mit Zodiac haben, denn er ist alles

andere als ein typischer Fincher. Zum Beispiel gibt es nur eine einzige irre Kamerafahrt (in der ein Auto aus der Vogelperspektive auf einer Tour durch die nächtlichen Straßen des rekonstru- ierten San Francisco der siebziger Jahre verfolgt wird).

Der Hauptunterschied zu Finchers früheren Filmen ist allerdings, dass die Story auf einem authentischen Fall beruht und daher die ganze Ästhetik und Darstellungsweise eher authentisch-realistisch in Richtung eines dokumentarischen Stils hinausläuft. Sogar die Morde werden hyperrealistisch-nüchtern gezeigt, was sie umso verstörender macht. Noch nie hat man so beiläufig, erbarmungslos und hautnah miterlebt, wie zwei junge Menschen beim Picknick

am See überrascht und erstochen werden.

Und damit kommen wir auch zum Haupt-Pluspunkt von Zodiac: seiner permanent bedrohlichen Grundatmosphäre zumal der Mörder nie gefasst wurde. Eigentlich geht es nur um die Jagd nach dem Killer und um das gigantische, sich über Jahrzehnte hinweg bewegende Rätselspiel um Zodiacs verschlüsselte buy viagra online pharmacy Mitteilungen und das Aussieben der Verdächtigen. Es geht darum, wie ein Journalist und ein Karikaturist es sich zur Lebensaufgabe machen, den Mörder zu finden und dabei zu Besessenen werden. Hier ist übrigens auch die einzige Parallele zu „Sieben“. Darüber hinaus überzeugt der Film bis in die kleinsten Rollen durch seine geniale Darstellerriege.

Die Enttäuschung, keinen echten Fincher-Film gesehen zu haben, ist bei mir schnell zugunsten eines größeren Respekts ihm gegenüber gewichen, weil Fincher mit „Zodiac“ beweist, dass er noch ganz andere Sachen draufhat.

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MUSHISHI von Katsuhiro Otomo

mushishi.jpgDieser Realfilm des “Akira”- und “Steamboy”-Regisseurs spielt um 1900

in Japan. Käferähnliche Geisterwesen (= “Mushi”), die nicht jeder wahrnehmen kann, befallen Menschen und bringen ihnen Unheil in Form von Taubheit, Blindheit, etc. Es gibt aber auch Geisterjäger (= “Mushishi”), die sie austreiben und bekämpfen können. Einer davon hat keine Erinnerung mehr an seine Vorgeschichte und

stößt im Kampf mit einem

mächtigen Mushi wieder auf seine frühere Identität. Was sich hier anhört wie “Der Exorzist” trifft die

“Ghostbusters”, ist nur sinngemäß richtig. Vielmehr handelt es sich um ein äußerst ruhiges, poetisches Fantasy-Drama, das lediglich mit Horror-Versatzstücken spielt. Die visuellen Effekte sind ebenfalls im poetischen Sinne äußerst beeindruckend. In meiner Lieblingsszene werden frei in der Luft schwebende Texte, die sich aus Schriftrollen befreit haben und zu tausenden in einem Zimmer umherschwirren, mit Spießen eingefangen und wieder zurück auf das Papier geschnickt.

NIGHTMARE DETECTIVE von Shinya Tsukamoto

nightmare.jpg“The Call” trifft “Nightmare on Elm Street” ist nicht die schlechteste Beschreibung für diesen Mystery-Thriller, in dem ein Killer Leute in ihren Träumen umbringt, die ihn vorher angerufen haben. In der Realität sind sie dann auch tot. Ein “Nightmare Detective” mit der generic viagra online Fähigkeit, in anderer Leute Träume einzudringen, versucht zu helfen. Der von Kult-Regisseur Tsukamoto (“Tetsuo”, “Tokyo Fist”, “Vital”) selbst gespielte Fiesling beschränkt sich im Unterschied zu Freddy Krueger allerdings auf schlichte Messer-Attacken (also ohne irgendwelche besonderen Traum-Fähigkeiten). Die Attacken haben es aber in sich, denn sie sind absolut terrormäßig inszeniert – vor allem hinsichtlich der Tonspur!

NORIKO’S DINNER TABLE von Sion Sono

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casino.jpgDas Wichtigste zuerst: Daniel Craig ist obercool und absolut überzeugend! Aber er ist natürlich komplett anders als seine V

orgänger, und das wird die Bond-Hardcore-Fans nicht unbedingt entzücken. Genausowenig wie das: Es gibt keinen “Q” mehr, es gibt keinen technischen Firlefanz mehr, es gibt in der Titelsequenz keine Mädels mehr, der Film fängt schwarzweiß an, Bond ist die Art seines Martinis (geschüttelt oder gerührt) völlig wurscht, er wird nackt gefoltert (Schläge auf die Hoden), er stirbt kurz und wird dann von einer Frau reanimiert bzw. gerettet. Also in der Tat ein kompletter Neuanfang – und deswegen finde ich ihn auch ziemlich genial.

Regisseur Martin Campbell hatte ja schon bei “Goldeneye” – meiner Meinung nach der beste Bond seit Jahren – einen genial-ironischen Neustart mit bzw. für Pierce Brosnan hingelegt und verfolgt diese Linie hier nun weiter (allerdings nicht mit Ironie, sondern mit sehr trocken-zynischem Humor). Hinzu kommt, dass Bond nun eine eiskalte Tötungsmaschine ist (er killt nur noch mit den eigenen Händen und mit Schusswaffen, was extrem brutaler und gewalttätiger als sonst wirkt). So blutverschmiert hat man wohl noch keinen Bond gesehen!

Der Ansatz aus dem letzten Film, ihm mit Halle Berry eine fast gleichwertige Agentin an die Seite zu stellen, wurde komplett aufgegeben. Dafür gibt es eine sehr tiefgehende Liebesgeschichte! Die einzig toughe Frau ist aber nach wie vor “M” – wenngleich seine Geliebte es zumindest intellektuell noch locker mit ihm aufnehmen kann. Alles wäre nahezu perfekt, wenn das Ganze im letzten Drittel nicht zu vollgepackt worden wäre und auch ein wenig auszufransen begänne. Hier hätte mehr Action gutgetan, denn der Showdown ist leider nicht so doll. Insgesamt ist der Film aber absolut sehenswert – es sei denn, man mag keine Neu-Interpretationen oder betrachtet Bond als unantastbare, heilige Kuh!

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<img id="image591" src="http://www.fuenf-filmfreun Have Moved Out Can I Get Partner Back de.de/wp-con

tent/uploads/2006/09/1321113_baf58e361e.jpg” alt=”1321113_baf58e361e.jpg” align=”left” />Mann, hab’ ich

mich geärgert, als ich mir gestern die Dokumentation „Die

Erde von oben“ im Kino angesehen habe! Finger weg davon – es ist die reinste Verarsche! Sorry, das war niederstes Volkshochschulkurs-Niveau. Jeder Diavortrag von „Art of Vision“ war schon vor 15 Jahren wesentlich besser! Wie kann man sich überhaupt erdreisten, so etwas „Film“ zu nennen und ins Kino zu bringen? Ich finde das geradezu unverschämt. Gebt mir die Buch-Vorlagen, eine Videokamera und ein Sound-Mischpult, und ich mach’ das Ganze selbst in ein paar Tagen für umme.

Die haben doch tatsächlich die Bildbände mit den Fotos genommen, sie einfach abgefilmt, ein paar passende Geräusche plus Musik drübergelegt und noch pseudophilosophisches Gewäsch drübergelabert! Unglaublich! Die einzigen Bewegungen in diesem sogenannten Film kamen durch Zooms und kleine Kameraschwenks zustande. Und da das Ganze auch noch als Video-Projektion im Kino läuft, sah man bei Detail-Aufnahmen auch noch grobkörnig gepixelte Bildauflösungen. Das braucht echt niemand.

Ich dachte, die hätten stattdessen die Original-Schauplätze nochmal bereist und von oben gefilmt. Aber so gehört das echt verboten. Lieber hätte ich das Geld für die Bildbände investiert, die sich als Fotografien wirklich sehr lohnen. Aber sowas … nee, wirklich.

Ich glaube, ich muss mir mal wieder „Koyaanisqatsi“ und „Powaqatsi“ richtig fett im Dunkeln über die Dolby-Surround-Anlage geben – denn DAS sind wahrhaft meisterliche und kritische FILME (!) über die Erde, die Menschen und ihr Verhältnis zum Heimatplaneten – und alles ohne dummes Off-Gelalle, das die Wirkung der Bilder zerredet!

Binding

ist im echten Leben Filmkritiker und Redakteur. Für die F5 postet er als Gastautor kurze Verrisse oder Hochjubeleien von Filmen, die er soeben in der Pressevorführung angeschaut hat. On a regulary basis. Ein eigenes Blog hat er nicht, dafür fehlt ihm die Zeit.

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dahlia.jpgHabe gerade Brian de Palmas neuen Film “The Black Dahlia” gesehen und bin dabei leider fast eingeschlafen! Die Besetzung mi

t Josh Hartnett, Scarlett Johansson, Hilary Swank und Aaron Eckhart ist zwar

top, und die sind auch alle sehr gut. Aber es bringt trotzdem nichts, denn der Film ist letztlich ziemlich öde, weiß nicht zu faszinieren und ist unter cineastischen Gesichtspunkten ein Rückschritt. Der Retro-Film-Noir-Style und die Kostüme – die Story spielt ja in den Vierzigern – hat diesen Eindruck bei mir noch verstärkt. Nicht, dass ich was dagegen hätte. Aber die James-Ellroy-Verfilmung “L.A. Confidential” hatte doch irgendwie mehr Biss, fand

ich.

Das Hauptproblem ist aber, dass das Ganze auch als Brian-de-Palma-Film nicht überzeugt. Man

erkennt zwar einige seiner Markenzeichen, aber was absolut fehlt, sind die typischen ultralangen Kamerafahrten und komplex verschachtelten Ebenen, die sich dann in einer einzigen Szene showdownmäßig auflösen. Auf den Punkt gebracht: Der filmische Aspekt kommt einfach zu kurz! Da war de Palmas unterschätzter Vorgänger “Femme Fatale” noch wesentlich genialer. Ich bin daher fast geneigt zu sagen: “The Black Dahlia” ist ein langweiliges Alterswerk.

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einfreundvonmir_01.jpgVorab schonmal dies: “Ein Freund von mir”, der neue Film von Sebastian Schipper, hält nicht, was “A

bsolute Giganten” damals versprochen hatte! “Absolute Giganten” ist einer meiner absoluten Gigantenfilme! Der hat eine ganz wunderbar witzig-melancholische Stimmung, die ich in dieser Form aus kaum einem anderen (oder sogar gar keinem?!) Film kenne. Außerdem gibt es darin eine supergeil inszenierte Tischfußball-Sequenz, und die noch ganz junge Julia Hummer hatte ihren ersten Auftritt – obercool mit Cowboyhut.

Sowas fehlt leider alles irgendwie in “Ein Freund von mir”, der eher sagen will: “Mein Regisseur ist jetzt erwachsen und seriös geworden und eifert inzwischen der kargen Ästhetik der Berliner Schule nach.” Das ist ja alles auch nicht unbedingt schlecht, aber etwas mehr Verspieltheit hätte dem Film gut getan. So

wie er ist, wirkt er aber fast schon wie eine Kopie von “Wolfsburg” – und zwar inhaltlich UND formal. Das wäre alles auch gar nicht so schlimm, wenn Mr. Schipper nicht vorher schon “Absolute Giganten” gemacht hätte. Hat er aber.

Worum geht’s überhaupt? Daniel Brühl spielt einen langweiligen Spießer-Normalo-Typen namens Karl, der in einer Versicherung arbeitet und gerade damit beginnt, tierisch auf der Karriereleiter aufzusteigen. Sein Chef schickt ihn aber quasi nochmal als letzten Test vor der Beförderung als

Undercover-”Agent” zu einer Autoverleihfirma, um dort intern und vor Ort direkt zu prüfen, ob sie versicherungswürdig ist oder nicht. Karl lernt dabei Hans (Jürgen Vogel) kennen, einen total locker-lustigen Typen, der – im völligen Gegensatz zu Karl – absolut unverkrampft und glücklich sein (Lotter-)Leben genießt. Der Rest kurz zusammengefasst: Hans und Karl werden (zumindest am Anfang und am Ende) die dicksten Freunde, Hans erteilt Karl Lektionen fürs wahre, spontane Leben, Karl und die Freundin von Hans (Sabine Timoteo) verlieben sich, und alles wird gut – für die drei.

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click1.jpgHabe die neue Adam-Sandler-Komödie “Klick” gesehen, in der eine Universalfernbedienung auch auf den Alltag anwendbar ist.

Das ist ja eine recht witzige Idee, fand ich. Aber was – außer einem lustigen Belanglos-Film – kann es schon werden? Falsch gedacht! Lustig ist das Ganze natürlich schon, aber zum Ende hin wird’s immer ernster und fataler. Und jetzt kommt’s: Es wird dann fast so heftig wie in “Butterfly Effect”! Das hätte ich niemals

erwartet. Ich bin ziemlich beeindruckt.

“Klick” bleibt natürlich letztlich trotzdem immer noch eine ziemlich eindimensionale Komödie, die auch in einem moraltriefenden Aufruf zu

mehr Aufmerksamkeit für die eigene Familie gipfelt. Und es gibt auch ein Happy-End. Aber trotzdem ist der Film ziemlich subversiv und teils politisch unkorrekt, zumal er sich auch als antikapitalistisches Gegenmodell zum amerikanischen Arbeitsmotto “Give your best whatever you do” versteht – und das ist für einen Hollywood-Mainstreamfilm doch schon ziemlich viel!

Abgesehen davon wird das Ganze am Ende sogar noch zu einem Science-Fiction, weil die Handlung dann in der Zukunft im Jahr 2021 spielt – man kann ja schließlich mit der Fernbedienung schnell viele Kapitel überspringen. Die Spielereien mit den Funktionstasten PAUSE, FASTFORWARD,

LAUTSTÄRKE, ZEITLUPE, etc. werden natürlich alle ausgekostet und meistens auf nervige Zeitgenossen angewendet (denen man im PAUSE-Modus dann auch schön ungehindert eine reinhauen oder in die Eier treten kann!). Und dann ist vieles wie in einem DVD-Menü: mit Kapitel-Auswahl, Making-Of (den Eltern bei der Zeugung des Benutzers beiwohnen), Sprachoptionen (um Ausländer verstehen oder selbst fremdländisch reden zu können) und Audiokommentar zu allen Szenen des eigenen Lebens. Ziemlich irre, oder?

Allerdings hätte man es auch noch weiter ausreizen können: zum Beispiel mit verschiedenen Ansichten in Multiblickwinkel-Funktion, entfallenen und vergurkten Szenen oder einem Trailer, der das ganze Leben in zwei Minuten zusammenfasst. Ein optionaler Director’s Cut wäre auch nicht uncool gewesen.

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wholetrain.jpgHabe den deutschen Graffiti-Film „Wholetrain“ gesehen und bin absolut begeistert. Er ist so ziemlich das Beste, was

jemals – Detlev Bucks „Knallhart“ mal kurz ausgenommen – über Jungsein in Germany bzw. Jugendkultur in Sachen Spielfilm aus Deutschland gekommen ist! Gab’s da überhaupt schonmal was Ernsthaftes zu dem Thema? Mir fällt jedenfalls spontan kein Beispiel ein.

Es geht um zwei Sprayer-Crews, die sich gegenseitig Konkurrenz machen und versuchen, eine komplette S-Bahn zu verschönern. Dieser Film wirkt (und ist sogar auch) authentisch, denn der Regisseur stammt selbst aus der Szene und hat für stilgerechten HipHop-Sound (teils eigene Kompositionen!) und coole Styles von echten Meistern des Fachs gesorgt. Es ist zum Teil auch ein Thriller, weil die Jungs natürlich von der Polizei gejagt werden und sich selbst untereinander auch das Leben nicht gerade leicht machen. Das Ganze ist aber nicht reißerisch oder platt und hat auch kein Happy-End – wenn man mal von der Verwirklichung des Wholetrain absieht.

Und da HipHop, Graffiti und so ja globale Phänomene sind, wird das Ding hoffentlich auch im Ausland abgehen und zu einem

Kultfilm werden! Ich wünsche und gönne es „Wholetrain“ jedenfalls. Er hat das Zeug, zum deutschen “Wild Style” zu werden und das große Vorbild ebenbürtig „fortzusetzen“. Die Produzenten vom „Kleinen Fernsehspiel“ (ZDF) hatten damals sogar auch schon die Finger bei „Wild Style“ drin – mal ganz ZDF-Image-untypisch.

Subway Art, den Wild Style Soundtrack oder gleich den

Film Wild Style (als UK-Import) kaufen und einen auf ganz dicke Hose machen. Yoyoyo.

Binding ist im echten Leben Filmkritiker und Redakteur. Für die F5 wird er kurze Verrisse oder Hochjubeleien von Filmen, die er soeben in der Pressevorführung angeschaut hat, als Gastautor posten. On a regulary basis. Ein eigenes Blog hat er nicht, dafür fehlt ihm die Zeit.

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Mann, das ist ja wohl mal wieder ein lohnenswerter TV-Termin: Arte zeigt am Dienstag (5.9.) um 0.30 Uhr

in der ohnehin schon interessanten Reihe “Durch die Nacht mit …” eine gemeinsame nächtliche Tour durch das kanadische Toronto mit Jörg Buttgerei

t und Bruce LaBruce, seines Zeichens kultiger Gay-Underground-Regisseur. Ich zitiere im Folgenden aus der Ankündigung in „epd Film“: „Beide verbindet die Affinität

zum Tabubruch und die Ansicht, dass Filme mit extremer Gewaltdarstellung und Pornografie legitime Gegengewichte zum Mainstream bilden. Ein wilder Abend steht bevor, mit Besuch eines Pornokinos und einer Domina. Dazwischen entfalten sich Gespräche über Sex mit Fremden, Monogamie und das Gehirn Hitlers.“

Das dürfte interessant, lehrreich und absolut sehenswert werden – jedenfalls wesentlich besser als z. B. die bereits gesendeten Nacht-Ausflüge „Bela B. mit Julie Delpy“ oder „John Carpenter mit Franka Potente“, die leider daran litten, dass die Partner nicht so ganz dieselbe Wellenlänge hatten. Ich finde, das ist ein absolutes Highlight der deutschen Fernsehgeschichte. Das ist mein völliger Ernst!

Das Buch „Sex, Murder, Art: Films of Jorg Buttgereit“ oder

Japan – Die Monsterinsel. Godzilla, Gamera, Frankenstein und Co. bei Amazon kaufen und den F5 kräftig eine splattern.

Binding ist im echten Leben Filmkritiker und Redakteur. Für die F5 wird er kurze Verrisse oder Hochjubeleien von Filmen, die er soeben in der Pressevorführung angeschaut hat, als Gastautor posten. On a regulary basis. Ein eigenes Blog hat er nicht, dafür fehlt ihm die Zeit.

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Ich werde am Sonntag (27.08.) von 11 bis 16 Uhr bei der Neu-Isenburger Filmbörse (in unmittelbarer Nähe von Frankfurt) mit einem

kleinen Händlerstand vertreten sein. Ich versuche, dort ein paar alte Achtziger-Musikvideo-Kompilationen (VHS-Kassetten)

sowie eine

Latte ausländische DVDs (mostly Regionalcode 1, aber auch 3) und einige FSK-18-Filme (auch DVDs) zu verscherbeln.

Ich fände es sehr nett, wenn ich dort Freunde der 5 Filmfreunde treffen würde, von denen ich ein bisschen Feedback zum Blog bekommen und mit denen ich über Filme fachsimpeln könnte. Zum Erkennen wird an meinem Tisch ein Zettel mit “Binding” und meinem echten Namen hängen. Los, ihr Cineasten-Chicas und -Chicos – macht Euch auf den Weg nach Südhessen! Zur Belohnung verrate ich euch auch, dass Jörg Buttgereit vor Ort sein wird, um sein neues Buch “Japan – Die Monsterinsel” vorzustellen.

Die Filmbörse ist in der Hugenottenhalle (Frankfurter Straße 152) und kostet 4,50 Euro Eintritt. Infos gibt’s unter www.darkeyespromotion.de.

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Habe kürzlich „Superman Returns“ gesehen und muss leider fast auf ganzer Linie abkübeln! So einen pathetisch-kitschig-lächerlichen Schmo

nzes habe ich seit langem schon nicht mehr erlebt. Ich kann absolut nicht verstehen, wie Bryan Singer den dritten „X-Men“-Film dafür aufgeben konnte. Aber ich nehme mal an, dass die 260 Millionen Dollar, die das Ding gekostet hat, der Grund dafür sind, dass nur eine laue, uninteressante Suppe dabei rausgekommen ist – denn erstens lässt man

bei soviel Geld keinem Regisseur der Welt freie Hand und jeder will mitreden, und zweitens darf der Film nicht zu sehr vom Mainstream-Geschmack abweichen, weil er unter enormem Erfolgsdruck steht und die Produktionskosten erstmal wieder einspielen muss.

Aber apropos: Man sieht zwar, dass das ein teurer Film ist. Allerdings sind die Effekte auch nicht spektakulärer als etwa in den „X-Men“-Filmen. Mir haben in dem 155-Minutenb-Vehikel nur zwei einzelne Szenen gefallen, weil sie ziemlich cool waren: In der einen wird Superman eine Art Flak-MG auf seine Brust leergeballert und eine Patrone aus einer Pistiole prallt deformiert von seinem Auge (!) ab. In der anderen „notlandet“ Superman ein Passagierflugzeug in einem vollbesetzten Baseball-Stadion ganz sanft auf dem Spielfeld. Der Rest bringt absolut nichts Neues. Im Gegenteil: Der Film nimmt sich total ernst und ist dabei fast unerträglich. Auch Kevin Spacey als Lex Luthor wird sinnlos verheizt. Ich kann nur abraten!

Binding ist im echten Leben Filmkritiker und Redakteur. Für die F5 wird er kurze Verrisse oder Hochjubeleien von Filmen, die er soeben in der Pressevorführung angeschaut hat, als Gastautor posten. On a regulary basis. Ein eigenes Blog hat er nicht, dafür fehlt ihm die Zeit.


Batzman meint: Funny that. Ich finde

die Erwartungshaltung die dem Film entgegengebracht wird, wie bei sovielen Blockbustern schwer nachzuvollziehen.
Immerhin geht es in erster Linie um kalkulierte Kommerzfilme, die in der Größenordnung meist am Reißbrett entworfen werden. Leute, was erwartet ihr alle?

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