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Marilyn Manson geht zum Film. Der Schockrocker oder wie auch immer man ihn bezeichnen soll, war für mich persönlich stets eine kleine musikalische Ausnahme. Normalerweise tendiere ich musikalisch in eine ganz andere Richtung.

2007 soll Phantasmagoria: The Visions of Lewis Carroll erscheinen. Laut einem Interview auf VH-1 beginnen die Dreharbeiten in Frankreich in Kürze. Gerüchten besagen, dass Johnny Depp, ein Freund von Mr. Manson, eine tragende Rolle im Film wird. Weiterhin sollen Angelina Jolie als Herzkönigin und das Model Lily Cole verpflichtet worden sein.

Leider sind die Quellen bisher nicht so ertragreich, aber wenn der Stil auch nur ein wenig an American McGee’s Alice erinnert, dann steht uns ein ganz besonderer Film im Haus.

Die F5 werden dranbleiben!

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The Fountain ist schon lange in Planung (seit 2002) und soeben habe ich den finalen Trailer zu Darren Aronofskys Machwerk gesehen. Eine bildgewaltige Zeitreise über mehrere tausend Jahre hinweg, die mit dem verstreichen der unendlichen Tage und Nächte immer abstrakter wird.

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Die offizielle Seite ist weniger spannend als die Vorschau, aber letztendlich ist noch nicht einmal ein Deutschland-Start bekannt. Wer weiß, vielleicht erscheint dieser Film genauso plötzlich auf DVD wie mein geheimer Favorit aus dem Jahre 2005.

Ergänzung vom Batzman:

Dog, deine geheimer Favorit ist in der Tat ein sehr schicker Film, den wir auch HIER im Archiv besprochen haben.

Bereits vor vielen Millionen Jahren feierte Sylvester Stallone als Rocky große Erfolge. Da seine momentane Popularität, mit bereits 60 Jahren, scheinbar zu wünschen übrig lässt, versucht sich der graue Star durch eine Wiederbelebung des Underground Boxers ins Rampenlicht zu drängen.

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Klingt das jetzt sehr negativ? Der Film ist bestimmt nicht nur schlecht, weil tausend Mal erzählt, nur mit anderen Gegnern. Immerhin konnte ich den Trailer ganz schnell herunterladen.

Dem Rocky sein neuer Trailer findet ihr hier.

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Trailer

Während des Abspanns darf man sogleich die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen, wenn man sie noch nicht bei Wir waren Helden oder Independence Day erworben hat. Dazu einfach das Formular auf der Rückseite der Kinokarte ausfüllen und beim US-Botschafter an der Kinokasse abgeben. Mal wieder wird eine schreckliche Tragödie Hollywood-gerecht, garniert mit einer Überdosis Patriotismus, dem Publikum serviert: World Trade Center

Es gibt Filme, da muss man sich wirklich zwingen diese zu Ende zu schauen! RTL hat ein Gespür für jene anspruchslose – meist fragwürdige Abendunterhaltung. Angefangen mit Hai-Alarm auf Mallorca, über Dieter – Der Film, bis hin zu ihrem neuesten cineastischen Streich: Im Auftrag des Teufels Vatikans (Donnerstag, 16. März 2006, 20.15 Uhr).

Der Film – eine Mischung aus The Transporter, Rambo und irgendwie auch was von Alarmstufe Rot 2, mit einer ganz eigenen Geschichte. Das klingt im ersten Moment vielleicht nett, aber die Umsetzung ist stupide und langweilig, die Darsteller peinlich und die Action mit zahlreichen RTL-Spezialeffekten versehen, so dass man nur noch wegschalten möchte! Schaut man über die Zeitlupenspezialeffekte hinweg, geht der Film glaube ich nur noch knapp 60 Minuten. 60 Minuten, die mir einiges abverlangten, denn um ehrlich zu sein, habe ich bisher nur eine Stunde Echtzeit ertragen, dann musste ich den Film ausmachen.

Weil man aber einen abendfüllenden Film nicht ausschließlich mit überdimensionierten Pyroeffekten bestreiten kann, erzählt Regisseur Diethard Küster eine Geschichte von guten Mönchen und bösen Terroristen, die ein tödliches Virus klauen, einen Pilgerzug kapern und letztlich mit der Freisetzung der potenten B-Waffe drohen. Doof nur, dass an Bord auch Mitglieder des kirchlichen Geheimordens “Pugnus Dei” sind – darunter auch ein traumatisierter KFOR-Soldat, der wie Rambo Heil im Kloster suchte und nun zur “Faust Gottes” wird.

Im Auftrag des Herrn hetzt Lasko (Mathis Landwehr, “Kampfansage”) also von Wagon zu Wagon, um den einen oder anderen Terroristen in recht anschaulichen Martial-Arts-Fights auszuknocken, seine üblen Schwarz-Weiß-Erinnerungen an den Kosovo-Krieg zu überwinden, Geld für die Behandlung eines todkranken Kindes aufzutreiben, alle Insassen gegen das Virus zu impfen und dafür zu sorgen, dass der Zug nicht in ein stillgelegtes Chemielager rast.

Den Beitrag „Im Auftrag des Vatikans“ weiterlesen…

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