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“Als wollten sie, dass ich den Tod finde, wohlwissend, dass der Schlüssel zu meiner Freiheit irgendwo da draußen ist!”

Originaltitel: The Life of David Gale
Herstellungsland: USA 2003
Regie: Alan Parker
Darsteller: Kevin Spacey, Kate Winslet, Laura Linney, Gabriel Mann

★★★½☆

Gale

Professor David Gale (Kevin Spacey) hat alles was man sich wünschen kann: Eine glückliche Familie, ein schönes Haus und eine gut bezahlte Professorenstelle an einer renomierten Uni. Der beliebte Lehrer engagiert sich nach dem Unterricht für die Organisation “Deathwatch”, die gegründet wurde, um auf rechtliche Missstände bzw. Verfahrensmängel aufmerksam zu machen, die durch das Verhängen der Todesstrafe immer wieder ins Gespräch geraten. So werden laut “Deathwatch” immer wieder Menschen zum Tode verurteilt, deren Schuld nicht huntertprozentig nachgewiesen wurde und darüber hinaus müssen viele Todesstrafenkandidaten über Jahre auf ihre Hinrichtung warten. Die Organisation um David Gale und Constance Hallaway (Laura Linney) versucht die Todesstrafe mit allen Mitteln bundesweit abzuschaffen!

Doch eines Tages begeht David einen Fehler, der sein weiteres Leben maßgeblich beeinflusst. Gale verliert alles was ihm lieb und teuer ist und findet sich nach Jahren selbst angeklagt und verurteilt im Todestrakt eines Texanischen Gefängnisses wieder. Kurz vor seiner Hinrichtung erzählt er der Journalistin Bitsy Bloom (Kate Winslet) seine Geschichte, wodurch die Frage nach Schuld oder Unschuld erneut aufgeworfen wird…

“Das Leben des David Gale” wurde vor kurzem in einer Free-TV-Premiere auf RTL2 ausgestrahlt, deswegen ist der Film für mich gerade wieder aktuell, vor allem weil ich die Thematik und Umsetzung des Streifens für mehr als in interessant und dikussionswürdig erachte.
Was anfangs wie ein spannender Anti-Todesstrafen-Thriller wirkt, wird durch die Ereignisse während des Films mehrfach beleuchtet, so dass man sich, zumindest ich, über beide Seiten Gedanken macht: Da haben wir die Todesstrafenbefürworter und die Todesstrafengegner, schwarz und weiß, gut und böse, so wie es der Regisseur gerne hätte. Doch gerade die Darstellung der Guten und ihr Vorgehen, bringen einen sehr zum nachdenken. An dieser Stelle möchte ich zum weiteren Storyverlauf nicht zu viel verraten, falls es einige unter euch gibt, die den Film noch nicht gesehen haben.

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Die Super-Ex
Komödie, USA 2006, 95 Minuten

In “Kill Bill” war sie eiskalt und gnadenlos, hier ist Jenny (Uma Thurman) einfach super und nicht mehr zu halten als sie erfährt, dass ihr Freund Matt (Luke Wilson) schluss machen will. Sie fühlt sich betrogen und hintergangen und lässt ihren übernatürlichen Gefühlen freien lauf. Was passiert, wenn sich Supergirl (hier G-Girl) angepisst fühlt, erfahrt ihr hier. Sicher eine erfrischende Komödie mit ein paar witzigen Gags, aber muss man den im Kino sehen?

Alien Autopsy – Das All zu Gast bei Freunden
Science Fiction/ Komödie, England 2006, 95 Minuten

Die zwei Freunde Ray (Declan Donnelly) und Gary (Anthony McPartlin) kehren von einer USA-Reise nicht mit leeren Händen nach England zurück. Im Gepäck haben die beiden ein streng geheimes Filmfragment, auf dem die Autopsie eines Aliens zu sehen ist. Der Medienrummel um sie herum wächst enorm, doch plötzlich geraten A-Hörnchen und B-Hörnchen in ungeahnte Gefahr!

Der letzte Kuss
Drama, USA 2006, 104 Minuten

Michael (Zack Braff) steht mit beiden Beinen fest im Leben. Er hat einen Job, eine Freundin und alles im Griff, bis seine Freundin Jenna (Jacinda Barrett) schwanger wird und sich Michael mit den Eckpfeilern eines traditionellen Lebens konfrontiert fühlt: Familie, Heim und Garten. “War es das?” fragt er sich, und die verhängnisvolle Begegung mit Kim (Rachel Bilson) hinterlässt in Michael noch größere Zweifel.

PingPong
Drama, Deutschland 2006, 89 Minuten

Nach dem Tod seines Vaters kommt Paul (Sebastian Urzendowsky) zu seinen Verwandten. Dort lernt er das Leben einer heilen Familie kennen. Seiner Tante Anna (Marion Mitterhammer) gelingt es ihn auf ihre Seite zu ziehen, doch später erfährt Paul, dass er nur Spielball seiner Tante ist, was ihn über kurz oder lang zu einer Verzweiflungstat führt.

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Der Fluch – The Grudge 2
Horror, USA 2006, 101 Minuten

Buffy (Sarah Michelle Gellar) ist zurück! Hier heißt sie Karen und eigentlich ist sie nicht zurück, denn sie ist verschwunden und deswegen macht sich ihre Schwester Aubrey (Amber Tamblyn) auf die Suche nach ihr. Aubrey führt es nach Tokio und zufällig trifft sie dort den jungen, charismatischen Eason (Edison Chen), seines Zeichens Journalist und selbst interessiert an jenem Fluch, der die junge Karen offenbar verschwinden ließ. Obwohl beide wissen in welche Gefahr sie sich begeben, lassen sie sich von nichts und niemanden aufhalten…

Der letzte Zug
Drama, Deutschland 2006, 123 Minuten

Im Jahre 1943 versucht das NS-Regime Berlin endgültig judenfrei zu machen. 688 Juden sollen mit dem Zug innerhalb von 6 Tagen ins Vernichtungslager Ausschwitz deportiert werden. Das Ehepaar Neumann (Gedeon Burkhard und Lale Yavas) und Ruth Zilberman (Sibel Kekilli) wollen sich ihrem Schicksal nicht tatenlos hingeben und wagen eine lebensgefährliche Flucht.

Children Of Men
Science Fiction/ Drama, USA/ England 2006, 114 Minuten

Im Jahre 2027 sind Kinder ausgestorben, d.h. die Menschen sind zu der Zeit nicht mehr fortpflanzungsfähig und die Gesellschaft wird immer älter. Als der jüngste Mensch der Erde mit 18 Jahren stirbt, bricht ein Chaos aus, es kommt vermehrt zu Aufständen. Das plötzliche Auftauchen einer schwangeren Frau lässt Hoffnung keimen und zu ihrem Schutz sollen Untergrundkämpferin Julian Taylor (Julianne Moore) und Regierungsagent Theo Faron (Clive Owen) sie auf eine Insel begleiten, um dort das Überleben der Menschheit zu sichern. Klingt spannend!

Jagdfieber
Animationsfilm, USA 2006, 86 Minuten

Nicht noch ein Animationsfilm… Wenn die Geschichten wenigsten neu wären, aber auch hier geht es um eine Bande von lustigen Tieren, vorneweg Grizzly Boog, der fortan sein wohlbehütetes Leben bei einer Wildhüterin, mehr oder minder freiwillig, mit dem in weiter Natur eintauscht. Er trifft eine Menge neuer Freunde, die ihm dabei helfen sich in freier Wildbahn zurechtzufinden, bevor die Jagdsaison beginnt.

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Borat
Komödie, USA 2006, 82 Minuten

Wieder ein Film, der mich so überhaupt nicht interessiert. Ich habe mir den Trailer ein Mal angeschaut und fand die ganze Sache eher weniger zum lachen. Ich weiß trotz zweiminütiger Vorschau gar nicht worum es geht und verweise an dieser Stelle auf Batz’ ausführliche Filmreview. Dort könnt ihr euch außerdem den Trailer anschauen und euch selbst ein Bild machen.

Marie Antoinette
Drama, USA/ Japan/ Frankreich 2006, 123 Minuten

Wer kennt sie nicht, die Geschichte der Marie Antoinette (1755-1793)? In bunten, poppigen Bildern wurde hier das Leben der Dame (Kirsten Dunst) verfilmt. Mit 14 Jahren wird sie mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI. (Jason Schwartzman) verheiratet. Seidem führt Marie ein Leben in Saus und Braus, doch wer hoch fliegt, fällt auch tief… Wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß was gemeint ist.

Santa Clause 3 – Eine frostige Bescherung
Komödie, USA 2006, 98 Minuten

Früher fand ich Tim Allen ungemein lustig! Als Heimwerkerkönig blieb er mir lange sehr wohl in Erinnerung, bis er anfing diese Filme zu drehen… (Santa Clause, Jungle 2 Jungle, Galaxy Quest etc.). Nun verschließe ich einfach meine Augen und tue so, als wenn der dritte Teil von “Santa Clause” heute nicht in die Kinos kommt.

Snow Cake
Drama, England/ Kanada 2005, 112 Minuten

“Snow Cake” greift die ungewöhnliche Beziehung zweier Menschen auf, die authistische Linda Freeman (Sigourney Weaver) und der nach einem Autounfall traumatisierte Alex Hughes (Alan Rickman). Alex beginnt sein Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten, nachdem er eine Zeitlang bei Linda zu Gast ist. Der Weg, der beide zueinander führte, ist jedoch mehr als tragisch und mit etwas Glück erleben wir eine Geschichte, die nicht allzu sehr auf die Tränendrüse drückt und dennoch von Interesse sein könnte.

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“Attacked by Christmas toys? That’s strange, that’s the second toy complaint we’ve had.”

Originaltitel: The Nightmare Before Christmas
Herstellungsland: USA 1993
Regie: Henry Selick
Darsteller: Danny Elfman, Catherine O’Hara, William Hickey, Ken Page, Carmen Twillie

★★★★☆

Nightmare Before Christmas

1993 schuf Tim Burton unter der Regie von Henry Selick ein Puppen-Musical, das die Geschichte des Kürbis-Königs Jack Skeleton erzählt.

In Halloween Town findet man die gruseligsten Gestalten; Monster, Geister und Untote leben hier Tür an Tür. Der Bekannteste unter ihnen ist Jack Skellington, für alle der Held und sehr beliebt. Jedes Jahr zu Halloween wird das Skelett groß gefeiert, doch irgendwann hat er den Schädel voll und geht fort. Durch einen Zauberwald gelangt Jack nach Christmas Town, die Stadt in der Weihnachten groß zelebriert wird. Überall stehen bunt beschmückte Tannenbäume und von oben fallen watteweiche Schneeflocken, die die Landschaft in ein friedliches Weihnachtsmärchen verwandeln. Alle sind fröhlich und leben friedsam miteinander. Das gefällt dem melancholischen Gebein so gut, dass er das Fest mit nach Halloween Town nehmen möchte. Seine Freunde und Bekannte sollen mit ihm Weihnachten feiern und so lässt er den Weihnachtsmann entführen und verkleidet sich als “Nikki-Graus”, um allen das Fest der Liebe näher zu bringen. Einzig seine Freundin Sally erkennt, dass Jacks Vorgehen nicht richtig ist und versucht ihn auf zu halten.

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7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug
Komödie, Deutschland 2006, 95 Minuten

Der Film ist mir genug. Ich finde Otto seit 15 Jahren nicht mehr lustig, finde es zwar bemerkenswert, dass er sich seit mehreren Jahrzehnten nicht verdrängen lässt, seine Filme kann man aber durchaus verdrängen. In seinem neuesten Werk werden diverse Filme und Märchen zwergenhaft auf die Schippe genommen. Dabei helfen ihm Ralf Schmidt, Mirco Nontschew, Markus Majowski, Heinz Hoenig und andere.

Ein Freund von mir
Drama, Deutschland 2006, 84 Minuten

Als Mathematiker scheint Karl (Daniel Brühl) sein Leben komplett berechnet zu haben, alles wohl durchdacht, scheinbar perfekt! Erst Hans (Jürgen Vogel) macht ihn darauf aufmerksam, dass in seinem Leben etwas fehlt und unternimmt mit ihm die wildesten Sachen, um der Fehlberechnung auf den Grund zu gehen.

Mit Herz und Hand
Drama, Neuseeland/ USA 2005, 128 Minuten

Anfang Oktober sollte dieser Film laut CINEMA anlaufen. Nun verlasse ich mich auf andere Quellen, denn mit “Herz und Hand” startet erst heute, so heißt es.

Opa Burt (Anthony Hopkins) will in seinen alten Tagen noch mal so richtig durchstarten und versucht auf seinem Moped einen Geschwindigkeitsrekord zu brechen. Ein bisschen Roadmovie, ein bisschen Gefühlskino und im US-Originaltitel ist vom “World’s fastest Indian” die Rede. Klingt jedenfalls nicht so schnulzig wie die deutsche Betitelung.

Montag kommen die Fenster
Drama, Deutschland 2006, 88 Minuten

Ein durchschnittliche Familie bezieht in einer durchschnittlichen Siedlung ein durchschnittliches Haus. Alles scheint so durchschnittlich, bis Mutter Nina (Isabelle Menke) genug von ihrem durchschnittlichen Leben hat und von heute auf morgen ihre Familie verlässt.

Das Leben, das ich immer wollte
Liebesdrama, Deutschland/ Italien 2004, 125 Minuten

Ihre Liebe findet vor der Kamera statt. Die zwei Schauspieler Stefano (Luigi Lo Cascio) und Laura (Sandra Ceccarelli) spielen in einem Kostümfilm ein Liebespaar. Während der Protagonist Privates und Beruf zu trennen vermag, ist sich Laura nicht mehr sicher wie sie ihre Gefühle gegenüber Stefano deuten soll.

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Jede Sekunde zählt
Action, USA 2006, 135 Minuten

Immer diese Terminverschiebungen… Wir hatten ihn bereits für letzte Woche angekündigt, nun startet der Film erst heute, und wie gesagt, Kevin Costner ist zurück! Etliche Pfunde leichter und wenn ich richtig gehört habe, mit neuer Synchronstimme.

Mit seinem Trupp begab sich Ben Randall (Kevin Costner) immer dort in die Fluten, wo Hilfe gebraucht wurde, bis seine Mannschaft bei einem Einsatz ums Leben kam. Seitdem ist der ehemalige Rettungsschwimmer nur noch als Ausbilder tätig. Die Konfrontation mit dem jungen Jake Fisher (Ashton Kutcher), der unter Randall seine Ausbildung beginnt, verleiht dem Lehrer dabei wieder eine gewisse Freude an seinem Beruf.

DOA: Dead or Alive
Action, Deutschland / Großbritannien 2006, 86 Minuten

“Irgendwo in einer fiktiven Parallelwelt…” und genau an dieser Stelle könnte man die Inhaltsangabe von “Mortal Kombat” einfügen, denn viel Neues gibts hier eigentlich nicht, außer ein paar hübschen Frauen, die selbst im Todeskampf noch gut aussehen und auf ihre attraktive Ausstrahlung achten. Trotz einer 90-60-90-Bewertung reizt mich dieser Film überhaupt nicht, umso mehr wundert es mich, dass der Film bei Batzman nicht völlig durchgefallen ist.

Shortbus
Drama/ Erotik, USA 2006, 101 Minuten

In diesem Film geht es um Menschen mit Problemen: Eine Paartherapeutin, die noch keinen Orgasmus hatte, zwei Homsexuelle, die sich frischen Wind für ihre Beziehung wünschen, ein Voyeurist, der seinem Hobby nachgeht und eine Domina, die unter Einsamkeit leidet. Wenn ihr 18 und älter seid, könnt ihr euch selbst ein Bild machen.

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Der Teufel trägt Prada
Komödie, USA 2006, 110 Minuten

Großes Mobbing in einer Modemagazin-Redaktion. Neu dazugekommen muss sich Andy (Anne Hathaway) nicht nur gegen den Neid und den Intrigen ihrer Arbeitskollegen zur wehr setzen, sondern auch gegen die Launen und täglichen Quälereien ihrer Chefin Miranda Priestly (Meryl Streep).

Absolute Wilson
Dokumentation, USA/ Deutschland 2006, 109 Minuten

Die Geschichte über Robert Wilson gewährt tiefe Einblicke in dessen Leben. Fünf Jahre lang wurde der Bühnenregisseur von einem Kamerateam und der Filmemacherin Katharina Otto-Bernstein begleitet.

Lucas der Ameisenschreck
Animationsfilm, USA 2006, 88 Minuten

Wie schon bei “Der tierisch verrückte Bauernhof” erweckt dieser neue Animationsfilm bei mir keine Regung. Ein kleiner Junge, der sich mit Ameisen einlässt, kann nur in Schwierigkeiten geraten. Wer genau wissen will worum es geht, sollte sich den Film ansehen und kann mir daraufhin Bescheid geben.

Den Beitrag „Neu im Kino: 12.10.2006“ weiterlesen…

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“What happens, when make believe, believes it’s real?”

(YouTube Direktoro)

Pan’s Labyrinth erinnert mich an Alice im Wunderland, auf der Suche nach Silent Hill, auf der Flucht vor dem König von Narnia. Großartige Bilder!
Geschrieben und unter der Regie von Guillermo del Toro (“Hellboy”, “Blade 2″) tauchen wir ein in eine Welt voller Mythen, Monster, Illusionen, aber auch kalter, beängstigender Nachkriegsgeschichte. Es geht um ein junges Mädchen (Ivana Baquero), das 1944, nach dem Sieg Francos, mit ihrer Mutter und ihren Adoptivvater in den Norden Spaniens zieht. Das Kind lebt in einer von ihrer eigenen Fantasie erschaffenen Welt, während sich die Realität mit den Folgen der Nachkriegszeit auseinandersetzen muss. Das führt zu Konflikten, denen sich selbst das Mädchen nicht entziehen kann.

Deutschland Kinostart: 22.02.2007

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“I don’t use locations, I have computers.”

(Youtube Direktwars)

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Der tierisch verrückte Bauernhof
Animationsfilm, USA 2006, 88 Minuten

Mittlerweile langweilen mich Animationsfilme, vor allem wenn sie so unspektakulär wirken. Lustig aussehende Tiere, die lustige Abenteuer erleben, waren mir immer suspekt – abgesehen von wenigen Ausnahmen.

Deutschland. Ein Sommermärchen
Dokumentation, Deutschland 2006, zu viele Minuten

Von der WM konnte ich mich dieses Jahr tatsächlich mitreißen lassen, aber Sönkes Film interessiert mich überhaupt nicht! Groß inszenierte Selbstverliebtheit eines Regisseurs der, wenn er groß ist, so sein möchte wie Bernd Eichinger und Wolfgang Petersen – international anerkannt. Nächster!

Den Beitrag „Neu im Kino: 05.10.2006“ weiterlesen…

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Die Welt ist eine Puppenstube und wir sind die Handpuppen, oder was macht Quentin Tarantino bei Kermit dem Frosch?

(Youtube Direktino)

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Die neue NBC Serie läuft leider noch nicht bei uns, aber erste Bilder und die Story klingen interessant für mich. Vielleicht sehen wir die Helden von nebenan irgendwann bei uns im Abendprogramm. Nach “The Surface – Unheimliche Tiefe”, wurde nach Ausstrahlung der ersten Staffel bis auf Weiteres abgesetzt, und “4400 – Die Rückkehrer”, wäre das doch die erfolgreiche Viertelnachachtserie für Pro Sieben, hab ich so im Gefühl.

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Die Animationszeichner greifen immer seltener zum Zeichenstift und viel öfter zur Maus. Disney gab damals bekannt, dass sie mit “Bärenbrüder” ihren letzten handgezeichneten Animationsfilm veröffentlichen. Mittlerweile ist die Anzahl computeranimierter Zeichentrickfilme erheblich gewachsen, von kleinen Spots über Kurzfilmen, bis hin zu abendfüllenden Spielfilmen.

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Klick
Komödie, USA 2006, 106 Minuten

Ich fand Adam Sandler nie besonders lustig, aber so eine Fernbedienung mit der man seine Umwelt manipulieren kann, hätte ich auch gerne. Dumm nur, wenn die technische Spielerei außer Kontrolle gerät und der Protagonist versehentlich mehrere Jahre dank der Skip-Taste überspringt.

TKKG – Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine
Kinderkrimi, Deutschland 2005, 117 Minuten

Wer kennt sie nicht? Tim, Karl, Klößchen und Gabi, die sogenannten Nachfolger der Fünf Filmfreunde. Im Gegensatz zu den F5 haben sich die 4 Kinder nicht auf den Bereich Film und Fernsehen spezialisiert, sondern auf die weit weniger gefährliche Verbrecherjagd.
TKKG sind die deutsche Antwort auf “Five Friends” und “Secret Seven”, glaube ich und der Vorläufer diverser KiKa-Krimiserien. In diesem Abenteuer befassen sich Tim und seine Freunde mit einer Kindesentführung. Große Spannung für kleine und große Kinder.

World Trade Center
Katastrophenfilm, USA 2006, 129 Minuten

Auf diesen Film habe ich mich schon seit Ankündigung gefreut… Die Tragödie vom 11. September 2001 ist ohne Frage tragisch, aber diese Katastrophe so Hollywood-gerecht zu verpacken ist mindestens genauso tragisch. Patriotismus wird hier mit einem extragroßen Löffel serviert! Nicolas Cage versucht gemeinsam mit seinem Schnäuzer und einem Haufen mutiger Feuerwehrpolizistenmänner die Welt im kleinen zu retten und gerät dabei selbst in Gefahr. Das ist mir zu viel Hollywood, zu viel Pathos, zu viel von allem!

Science of Sleep – Anleitung zum Träumen
Drama, Frankreich 2006, 105 Minuten

Wenn man sich verliebt, scheint das Leben manchmal unwirklich und fantastisch, so auch in diesem Film, in dem sich Realität und Fantasie zu einem außerordentlichem Filmerlebnis vermischen. Wem “Vergiss mein nicht” gefiel, wird sich hier ebenfalls wohl fühlen.

Bierfest
Komödie, USA 2006, 110 Minuten

In der aktuellen CINEMA steht geschrieben: “Trinkfeste Amis mischen ein Wettsaufen beim Oktoberfest auf – natürlich geht’s um die Familienehre.” Ich denke mehr braucht man zu diesem Film nicht zu sagen. Nicht so mein Fall.

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“Hattest du schon mal einen Traum, Neo, der dir vollkommen real schien? Was wäre wenn du aus diesem Traum nicht mehr aufwachst. Woher würdest du wissen was Traum ist und was Realität?”

Originaltitel: The Matrix
Herstellungsland: USA 1999
Regie: Andy Wachowski, Larry Wachowski
Darsteller: Keanu Reeves, Hugo Weaving, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano u.a.

★★★★½

Matrix Im Netz finden sich bestimmt unendlich viele Filmbesprechungen zu “Matrix”. Ich erzähle euch hier sicher nichts neues bezüglich Handlung oder Kritik, einzig der Vollständigkeit halber möchte ich diesen Film im Archiv der Fünf Filmfreunde hinterlegen.

Laut meiner Vorstellung, dass man manche Filme einfach im Kino gesehen haben muss, hatte ich Glück, dass ich diesen Streifen damals auf einer großen Leinwand, umgeben von Dolby Digital und viel Popcorn sehen konnte. Mal Sehen und ich haben den zusammen gesehen (erinnerst du dich noch, Mal?). Wir hörten zuvor von spektakulären Kämpfen und einer coolen Geschichte. Das was wir dann im Lichtspielhaus sahen, übertraf zumindest meine Erwartungen bei weitem.
Wie gebannt konnte ich meinen Blick für ca. 136 Minuten nicht vom Geschehen abwenden. Für mich hat irgendwie alles gestimmt, die Sonnenbrillen, die coolen Klamotten, die Musik, die Geschichte und vor allem die Martial Arts. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass man Kampfkunst und Drahtakrobatik so gekonnt miteinander kombinieren könnte. All das wurde von der großartigen Bullet-time übertroffen, die meines Wissens nach in diesem Film erstmals eingesetzt und später wieder und wieder in anderen Filmen kopiert wurde.

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Ich, Du und der Andere
Komödie, USA 2006, 108 Minuten

Das glücklich verheiratete Paar Carl (Matt Dillon) und Molly Peterson (Kate Hudson) möchte sich gerade zurückziehen und die Zweisamkeit genießen, als sich Carls bester Kumpel Randy Dupree (Owen Wilson) bei ihnen anmeldet. Das fünfte Rad am Wagen lässt sich nicht davon abringen sein Lager bei den Petersons aufzuschlagen und sorgt somit für viel Witz und Trouble in der unfreiwilligen Dreier-WG.

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2004 erregte Mel Gibson mit seinem Bibel-Splatter “Die Passion Christi” viel Aufmerksamkeit. Der Film zeigte uns die letzten Tage Jesus und führte uns seine Leiden und die Opfer die er brachte mehr als deutlich vor Augen. Anfang Dezember kommt ein neuer Film aus dem Gibson Universum in die Kinos, dabei geht es um die letzten Tage der Maya-Kultur.

Apocalypto Nach dem Beginn der Kolonialisierung Mittelamerikas durch die Spanier, Anfang des 16. Jahrhunderts, kam es zu erbitternden Kriegen zwischen den Ureinwohnern und Neuankömmlingen. “Apocalypto” beleuchtet das Schicksal eines Maya-Mannes, der versucht dem Untergang seiner Kultur zu entkommen. Die Liebe zu seiner Frau und seinem noch ungeborenem Kind sollen ihm dabei die nötige Kraft verleihen.

Die Geschichte klingt in ihrer Rohform etwas kitschig, aber die Vorschau verspricht, wenn darin nicht schon die besten Szenen verwurstet wurden, einen sehr spannenden, bildgewaltigen Film, der dieses Mal vermutlich auf 200 Liter Kunstblut verzichtet, aber um dennoch eine gewisse Authentizität zu vermitteln, hat Mel Gibson seinen neuen Film ebenfalls im O-Ton (alten Maya-Dialekt) gedreht und so bekommen wir einen schönen Einblick in die Welt dieser alten Kultur, wenn auch kurz vor ihrem Untergang.

Der Film soll am 14. Dezember bei uns in die Kinos kommen.
Den neuen Trailer gibt es hier zu sehen.

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Nun sitze ich hier vor meinem Therapeuten und muss ihm mitteilen welche großen Kinohighlights ich in meinem bisherigen Leben verpasst habe. Der kranke Mensch leugnet erstmal und sagt: “Mit mir ist alles in Ordnung!” Ich sage, dass ich keine großen Kinohighlights verpasst habe. Ausgehend von allgmein anerkannten Klassikern, wie “Der Pate”, “Taxi Driver” oder “Vom Winde verweht” habe ich eindeutig auszumachende Lücken, aber ich fühle mich nicht gedrängt diese Lücken zu füllen. Die alten Klassiker, steinigt mich ruhig, interessieren mich einfach nicht. Da ich keine Liste von den Filmen, die ich nie gesehen habe möchte, präsentieren darf, versuche ich an dieser Stelle dem Vorbild Mal Sehens nachzueifern und euch meine Schadtaten der verpassten Kinoklassiker zu offenbaren. Das wird nicht einfach…

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Drama/ Thriller , Frankreich/ Spanien/ Deutschland 2006, 147 Minuten

Als Waisenjunge aufgewachsen, entdeckt der junge Jean-Baptiste Grenouille schnell seine Vorliebe und seinen geschärften Sinn für die vielfältigen Gerüche seiner Umwelt. Auf der Suche nach dem einzigartigem Duft scheut der Sonderling nicht über Leichen zu gehen.

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In dieser Dokumentation wird die dunkle Vergangenheit der ehemaligen DDR beleuchtet. Vier Stasi-Opfer berichten von ihrem früheren Leben und dem Versuch der Vergangheitsbewältigung.

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Die Verfilmung eines Bildbandes des Herrn Yann Arthus-Bertrands’. Was auf Fotos noch spektakulär aussieht, scheint in bewegten Bildern nicht mehr so zu überzeugen. Für diese kurze Laufzeit lohnt der Gang ins Kino eher nicht.

Houwelandt – Ein Roman entsteht
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Wenn alles schief geht, was schief gehen kann: Bei der Überführung der sterblichen Überreste seines Vaters geschehen Martin die unmöglichsten Dinge.

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