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” Ich hoffe ihr seid euch sicher.. “

miamiviceklein.jpgHerstellungsland: USA 2006
Regie: Michael Mann
Darsteller: Colin Farrell, Jamie Foxx, Gong Li

★★★★½

Coolness ist ein rar gewordener Wert. Naja, vielleicht nicht vergessen, aber was ist aus der Zeit geworden in der Coolness nur eins sein sollte, nämlich cool? Heute halten die Leute Coolness für lächerlich. Also, wenn sie unverschnitten ist. Wenn sie ironisch gebrochen wird gilt sie wieder als ok. Wenn du das auch so siehst und dich auf keinen Fall von deiner Meinung abbringen lässt: Mach einen grossen Bogen um Kinosäle in denen Miami Vice läuft. Denn was in diesem Film bis aufs äusserste zelebriert, gefeiert, ja, man könnte sogar sagen glorofiziert wird, das ist sie. Die reine, echte Coolness. Und wie finde ich das? COOL!

Tubbs und Crockett verlieren einen Freund. Er war Informant für das FBI, hat eine Gruppe Dealer verraten und diese rächten sich dafür bei ihm, indem sie seine Frau umbrachten. Das hält er nicht aus, es macht ihn wahnsinnig und vor den Augen von Sunny und Rico bringt er sich um. Die ganze Geschichte scheint aber weiter zu reichen als gedacht: Ein FBI-Mann heuert die beiden Drogenfahnder an um zu ermitteln wo die undichte Stelle ist und wer hinter der ganzen Aktion steckt. Die beiden heuern verdeckt als Drogentransporter bei einem der grössten Kartellbosse, Jesus Montoya, an. Ab dann wirds kompliziert, vor allem wird jetzt sicher heftig gespoilert, also Achtung! Ich lass dir 3 Zeilen Bedenkzeit…

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Eine kleine Pressemeldung erreichte gestern das gemeinsame Mailkonto der F5. Nächstes Jahr dürfen wir mit “Bean 2″ rechnen, einem Film in dem Mr. Bean nach Frankreich in den Urlaub fährt und irgendwie seine Urlaubsvideos aus Versehen in Cannes auf den Filmfestspielen landen und da gefeiert werden. Als Filmkunst wahrscheinlich. Aber diese kleine Meldung hat plötzlich für eine Diskussion gesorgt…ihr glaubt es nicht. Hier die Mail Konversation (Achtung! Überlängezuschlag!) :

Batzman schickt Pressemitteilung.

Nilz N. Burger: “Das ist ja geil!”

Renington Steele: “Brauch kein Mensch”

Nilz N. Burger: “Mr. Bean ist eine geniale Figur!”

Renington Steele: “Brauch kein Mensch.”

Batzman: “Da mal Konsens. So genial ich Rowan Atkinson finde und so sehr ich seine
Soloprogramme und Black Adder liebe, aber mit Bean bin ich nie wirklich
warmgeworden. Unsympathischer Grimassenslapstick…”

Renington Steele: “ui! mit batzinger einer meinung *screenshot*
ansonsten:
brauch kein mensch ;-)”

Nilz N. Burger: “da teilt sich mal wieder die menschheit in die mit ahnung und die die zombiefilme mögen…hehehe”

Renington Steele: ”
da teilt sich mal wieder die menschheit in die mit umfassender und
wackelfester hammerahnung vor dem herrn – aber hallo! – mit filmischen
geheimwissen, das bis in die tiefen des siebzehnten jahrhunderts
zurückreicht und der selbst im modernen blockbuster noch den zweiten
statisten in der zehnten reihe erkennt… und die, die in den
neunzigern komische hüte trugen.

:-D”

Nilz N. Burger: “lol! du arsch….;)
touché, rené.”

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“Jesus – Chrysler!”
kleinecars.jpgHerstellungsland: USA 2006
Regie: John Lasseter und Joe Ranft
Stimmen US: Owen Wilson, Paul Newman, Bonnie Hunt
Stimmen D: Daniel Brühl, Oliver Kalkofe, Bettina Zimmermann

★★★☆☆

Also, ich habe immer das Gefühl das wir hier den am meisten vorab promoteten Pixar/Disney-Film zu sehen bekommen. Abgesehen von Trailern im Kino oder Fernsehen war doch sogar schon auf der “Findet Nemo” – DVD ein Trailer hierfür zu sehen, oder irre ich mich jetzt komplett? Wie auch immer. Ich ging also mit meiner 5-Jahre alten Tochter ins Kino um einer Preview beizuwohnen. Und um eine altersgerechte Kritikerin dabei zu haben. In Cars geht es um ein Auto namens “Lightning Mc Queen”. Er will das beste Rennauto werden in einer Welt, die nur von Autos bewohnt wird. Die haben alle Gesichter, können sich auch mal aufbäumen, die Reifen sind vornehmlich ihre Füsse, also in etwa zu vergleichen mit dem roten Auto aus “Who framed Roger Rabbit”. Dabei sind ihre Charaktereigenschaften auch in ihrer Art manifestiert: Mc Queen, der draufgängerische Rennwagen. Der mit Benzin herumexperimentierende Hippie-VW-Bus, der das Licht der Ampel toll findet. Sein bester Freund, ein Jeep, der alle herum kommandiert. Der trottelige Schrottwagen. Der hilfsbereite Truck…usw.usf. Als Mc Queen eines Tages aus seinem Truck fällt, auf dem Weg zum nächsten und alles entscheideneden Rennen, findet er sich plötzlich in Radiator Springs wieder, einem verschlafenen Kaff mitten im Nirgendwo der Wüste. Weil seine Ankunft etwas, nun ja, ruppig war, wird er dazu verdonnert die Stadt erst wieder verlassen zu dürfen, wenn er die Schäden repariert, die er angerichtet hat. Natürlich veguckt er sich in das Mädchenauto des Städtchens. Und eine Legende ist auch noch in seiner Nähe, ohne das er es ahnt…

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Wann lernen sie es endlich?
Evil Dead 2 ist KEIN Remake von Evil Dead 1.
Desperado ist KEIN Remake von El Mariachi.
Mallrats ist KEIN Remake von Clerks.

Sonst noch Dinge, die SIE wissen sollten, anyone?

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Es war sicher gut gemeint. Ich will nicht einmal Sell-Out, die berühmte schnelle Mark vorwerfen. Das hier ist wohl das, was man ein “ambitioniertes Projekt” nennt. Und natürlich muss es scheitern. Alle Zeichen stehen dafür: Der Hauptdarsteller, der Look, die Story, die Vermarktung, die Musik, die viel zu grosse Ernsthaftigkeit mit der an das ganze Projekt gegangen wurde.

daniel_der_zauberer.jpg“Daniel der Zauberer”

Schneller als gedacht landete die DVD auf dem Wühltisch von Woolworth. 1.99 €. Jetzt oder nie, brummte es in meinem Kopf. Mich ziehen solche Sachen ja an. Ich bin kein ausgesprochener Trashfan, kann z.B. “Die Bettwurst” nicht länger als 5 Minuten ertragen, langweile mich schnell bei Russ Meyer oder konnte Edgar Wallace Filmen nie etwas abgewinnen. Aber das hier ist etwas anderes als reiner Trash. Das hier ist Meta-Trash. Es gibt in dem Film nicht eine Sekunde Ironie. Was ihn mir irgendwei wieder sympathisch macht. Ausserdem handelt es sich um eine Art Homevideo. So nach dem Motto: “Heute kommt der Onkel Klaus mit seiner Videokamera und dann drehen wir mal einen Film, ja? Das wäre doch toll!”

Man sollte nicht in die Falle tappen zu denken das man jetzt etwas Klaus Lemke-esques zu sehen bekommen würde. Bei Lemke ist alles Attitüde. Alles Show. Ich besetze nur Laien, ich will das die echt spielen, das die irgendwie auch hölzern sind. So in etwa dürfte wohl Lemkes Konzept beim Fime machen sein. Somehow ermüdend. Gut, ich gebe gerne zu, beim ersten Mal ist das noch ganz reizvoll und originell, spätestens nach dem dritten Film dieser Machart aber, hält man den Regisseur für Ambitionslos. Und das ist ja wohl wirklich unangenehm.

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…gibt es hier eine schöne Talkrunde über Stanley Kubrick, mit seiner Witwe Christiane, Martin Scorsese und Jan Harlan, der Macher der äusserst sehenswerten Kubrick-Doku “A life in pictures”.

Lustige Auffälligkeit am Rande: Das Video ist gesponsort, deswegen umsonst zu sehen. Man kann es auch in besserer Qualität direkt auf der Seite kaufen. Damit einem das überhaupt auffällt, steht rechts: “Die Vorschau links ist in niedriger Qualität”. Ah, also mir wärs nicht aufgefallen…euch?

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“Is that how you want to play it Brooke?”

trennungmithindernissen-poster2.jpgOriginaltitel: The Break-Up
Herstellungland: USA 2006
Regie: Peyton Reed
Darsteller: Vince Vaughn, Jennifer Aniston, Jon Favreau, Judy Davis

★★★½☆

Die Luft ist raus bei Brooke und Gary. Vielleicht ist die Luft nicht ganz raus, aber der Sturm der sich da auftürmt ist auch nicht viel besser. Man kennt das, Beziehungen fahren sich fest, Männer sind unaufmerksam und plötzlich kann keiner mehr zurück. So geht es auch den beiden Helden dieses Films. Eigentlich gibt es keinen Grund zu klagen: Gary hat mit seinen zwei Brüdern ein mehr oder weniger erfolgreiches Unternehmen. Sie machen Touristentouren durch Chicago und Gary ist der beste Fremdenführer der Stadt. Sie träumen davon auch noch die beiden anderen Bereiche zu erobern: Führungen mit dem Boot und Führungen im Helikopter. Dann wären die drei Brüder die Tourismuskönige.
Brooke arbeitet in einer Galerie, sie ist charmant und schafft es somit nicht nur spielerisch die Kunst an den Mann zu bringen, sondern sich auch noch für ihre Chefin unentbehrlich zu machen. Sie hat es geschafft.
Wenn da nur nicht diese blöden Beziehungsprobleme wären, wenn doch Männer verstehen könnten, was Frauen ihnen versuchen zu sagen…

Gary bringt eines Abends nur 3 Zitronen mit nach Hause, statt 12 wie Brooke es wollte. Darüber entfacht ein Streit (sicher auch angetrieben durch Garys…naja…Unsensibilität) der darin mündet, das Brooke sich zu den folgenschweren Worten hinreissen lässt: Es ist aus. Das ganze ist dabei aber noch nicht so eiunfach wie es aussieht. Die schicke Wohnung in Manhattan haben die beiden sich damals zusammen gekauft und jetzt will natürlich keiner ausziehen. Und wie man den Freunden und Bekannten begegnen soll, ist auch noch unklar. Brooke und Gary giften sich an wo sie nur können. Innerhalb kürzester Zeit entfacht sich ein Rosenkrieg. Gary reagiert immer nur, er will sich rächen, nichts auf sich sitzen lassen. Brooke verfolgt mit ihren kleinen und grossen Gemeinheiten ein ganz anderes Ziel: Sie will Gary zurück.

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Ich weiss noch wie ich aufgeatmet habe: Endlich hat jemand Style UND Humor (im Gegensatz zu z.B. sich viel zu ernst nehmenden Wachowski Brüdern oder so). Das dachte ich nachdem ich an Thanksgiving aus dem Kino in Santa Cruz stolperte, in dem ich gerade Charlies Angels gesehen hatte. Ich überlegte auf eine Party zu gehen oder den Film nochmal zu gucken…es wäre das gleiche Gefühl für mich gewesen (ich ging dann aber doch auf die Party…).
Auch der zweite Teil, von vielen unterschätzt, bereitete mir exakt genauso viel Spass wie der erste.

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Na, da kommt doch mal was ganz feines auf uns zugeflogen. Jon Heder, bekannt als Napoleon Dynamite und erster Kandidat für die “oh je, der kann sicher nichts anderes mehr spielen” – Befürchtung belehrt uns eines besseren. Naja, halbwegs besseren. Denn er spielt einen Loser, ein totales Weichei der in eine Art Boot Camp geht um ein echter Mann zu werden. Sein Lehrer im Camp, Dr. P wird gespielt von Billy Bob Thornton. Alles andere als mein Lieblingsschauspieler (jaja, ich weiss schon was jetzt kommt…”WAS? BBT ist genial!”), so scheint er aber hier endlich einmal eine Rolle gefunden zu haben, die ihm auf den Leib geschrieben wurde. Sozusagen “älteres Arschloch”.

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Langsam aber sicher sind sie ein eigenes Genre: Videospielverfilmungen. Bislang haben sie aber niemand wirklich glücklich gemacht: Die Zocker haben ihre Spiele nicht mehr wieder erkannt (könnte Angelina Jolie nicht mal sowas wie “Schultertaste” sagen? Referenz anyone?), dem Nicht-spielenden Publikum wirkte alles irgendwie zu flach. Klar. Manch einer tut sich schwer damit die meist überschaubaren Handlungsstränge eines Videospiels aufzupumpen und auf 90 Minuten zu strecken. Eine der löblichen Ausnahmen dürften wohl die beiden Resident Evil Verfilmungen sein. Denn für meinen Geschmack steckten gerade genug Anspielungen (Ok, mindestens 5 Euro kommen ins F5-Phrasenschwein) drin um als Zocker des Games glücklich zu sein und für die normalen Zuschauer war es einfach eine amüsante Zombie-Action.

Das die meisten am liebsten die erfolgreichsten Spiele verfilmen mag auch noch Sinn machen, aber wie um alles in der Welt verfilmt man ein Beat em up? Moment mal, höre ich es da aus den Rängen rufen, es wurden sogar schon 2 Beat-em-ups verfilmt! Street Fighter und Mortal Kombat! Und eben deswegen frage ich nochmal: Wie soll man sowas verfilmen?

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Versuch macht klug, hier kommt der nächste. “The Transporter” – Regisseur Cory Yuen scheint viel Spass gehabt zu haben und uns eine Charlies Angels Version zu liefern, die sogar noch zwei Engel mehr hat. Leute, in dem Trailer läuft AC/DC! Also, jetzt hab ich echt Bock drauf.
Dead or Alive“, ab 28.09. im Kino.

Übrigens: In dem Spiel kann man in den Optionen einstellen, wie sehr die Brüste der Protagonistinnen wackeln sollen.

Bild und Trailer © 2006 Constantin Film, München

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Manchmal habe ich das Gefühl allein auf weiter Flur zu stehen. Wenn ich in einer gemütlichen Runde, in der man sich über Filme der letzten Jahre unterhält, einwerfe, dass ich finde das M. Night Shyamalan mit jedem Film besser geworden ist, gucken mich alle mit erstaunten Gesichtern an.
Ich muss mich dann immer erklären und hole dann aus und sage so Sachen wie: “Naja, also Sixth Sense war gut, keine Frage, aber ich wusste ziemlich schnell worauf es hinausläuft. Unbreakable, war da viel intelligenter, viel tiefer. Und hatte eine wirklich tolle Pointe. Signs war ja wohl nur super, diese tolle zweifelnde Priesterfigur und schon alleine die Szene wo ein Alien bei einem mexikanischen Kindergeburtstag rumläuft…da mach ich mir jetzt noch in die Hose. Was? Die Drüse die am Schluss aus der Alienhand kommt war peinlich? Ich kann dir gar nicht sagen wie egal mir das in dieser äusserst spannenden Szene war. Und wie dann alle Handlungsstränge zum Schluss aufgelöst wurden….gross. Und The Village, also ich habs bis zum Schluss nicht geahnt. War auch sehr überrascht, als Joaquin…usw.”
Das ist dann der typische Monolog.

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Und wenn ich jetzt sehe, das Giamatti im neuen Film dabei ist und die Amis sich schon wieder in diversen Foren über den Film aufregen, dann freu ich mich schon wieder. Denn jetzt weiss ich: Das wird wieder ein echter Shyamalan, und er ist bestimmt wieder ein kleines Stückchen besser geworden…“Das Mädchen aus dem Wasser”, ab 31.08.06 im Kino.

Bild © 2006 Warner Bros. Ent.

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anchorman.jpgOriginaltitel: Anchorman – The Legend of Ron Burgundy
Herstellungsland: USA 2004
Regie: Adam Mc Kay
Darsteller: Will Ferrell, Christina Applegate, Paul Rudd, Steve Carell, Vince Vaughn

★★★★☆

San Diego in den 70ern. Die Welt scheint in Ordnung. Jeden Abend treffen sich die Familien pünktlich vor dem Fernseher und sehen ihre Nachrichten auf Channel 4. Das Nachrichtenteam berichtet über die Geschehnisse in und um San Diego herum. Die Stadt als eigener Mikrokosmos. Die Sensationsmeldung ist das der Panda im örtlichen Zoo Nachwuchs erwartet. Und am Ende der Sendung gibt es immer eine fröhliche Meldung aus der Gemischtwarenrubrik, zum Beispiel ein Eichhörnchen das Wasserski fährt. Der Kopf der Show, das Gesicht der Nachrichten ist der charismatische Anchorman Ron Burgundy (Will Ferrell). So verwundert es auch niemanden, das sein Name das erste Wort ist das Kleinkinder aussprechen können, das sich Rocker und Normale in Kneipen verbünden während sie die Nachrichten sehen und das alle Welt in die Verabschiedung mit einstimmt, wenn es am Ende der Sendung wieder heisst “Stay Classy, San Diego”. Aber diese heile Welt kriegt Risse als die, zielstrebig auf Karriere ausgerichtete Redakteurin Veronica Corningstone ihren Dienst bei Cahnnel 4 antritt. Denn sie will eins: Anchorwoman werden.

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…ein Kind von dir. Naja. Vielleicht doch nicht. Aber wenn es jemanden gibt, im internationalen Kino-Comedy-Geschäft den man im Moment widerstandslos zu vergöttern hat, dann ja wohl Will Ferrell. Und entgegen meinen Befürchtungen, sein neuer Film würde bei uns wohl nur auf DVD erscheinen, weil die “Anchorman” -Zuschauerzahlen ja dann wohl eher nicht so toll waren (was BTW, ziemliches Versagen von uns Zuschauern ist, weil der Film eine Granate sondergleichen war…), gibt es jetzt den deutschen Trailer zu sehen!

Er war dumpfer Discobesucher, Trainer einer Jungensfussballmannschaft, Modezar, Nachrichtensprecher, Frank the Tank, Wedding Crasher uvm. Jetzt ist er RENNFAHRER!
Vorhang auf für “Ricky Bobby – König der Rennfahrer”

Ricky Bobby - König der Rennfahrer

Das ganze sieht vielversprechend aus, ich bin schon gespannt wie der beliebte Flitzebogen.Vor allem natürlich auch deshalb, weil das Frat Pack endlich um jemanden bereichert geworden zu sein scheint, der da eigentlich schon lange hingehört (s.a. hier): John C. Reilly. Der zusammen mit Ferrell, da dürfen wir uns wohl auf einiges gefasst machen…

Hilf mir Jesus, hilf mir Tom Cruise!

Kauf doch mal “Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy”

Bilder und Trailer © 2006 Sony Pictures Releasing GmbH

Die “Gespenster Geschichten” waren das mit Abstand gruseligste, was ich in meiner Jugend gesehen habe. Immer dieses mysteriöse “Seltsam? Aber so steht es geschrieben…” am Ende jeder Geschichte, hat einem eine wohlige Gänsehaut verpasst. Nun ist ja in den letzten 15 Jahren die Zeit etwas schneller vorangegangen und mit so schlecht gezeichneten Comics kannste die Jugend heute nicht mehr schocken. Da muss man schon grössere Kaliber auffahren. Wenn dann aber Spielberg und Zemeckis zusammen produzieren, kann man eigentlich sicher sein das die grössten aufgefahren wurden. Nach diesem Film wird keine “Iwan Iwanowitsch” – Geschichte mehr schocken, dass steht fest. Liebe Kinder, jetzt schonmal ausrasten: Hier kommt Monster House..

Übrigens: Die Seite zum Film ist auch äusserst sehenswert, weil liebevoll gemacht.

Er ist der wohl musikalischste Regisseur von allen: Paul Thoma Anderson. Die Musikauswahl bei “Boogie Nights” zeigte perfektes Gespür und war, gleichzeitig zum “On-Screen-Geschehen”, ebenfalls eine Art Timeline an der man sich orientieren konnte, wo man im Film gerade war. Also zeitlich gesehen. Seine Liebe zur Musik, zu den üblichen Prozessen die bei der Produktion von Songs entstehen, gipfelt dann auch in der Szene, in der Dirk Diggler mit seinem Kumpel Reed Rothchild im Studio ist um seine Single aufzunehmen. Das die beiden überhaupt keine Ahnung vom erstellen eines Lieds haben, hält sie nicht davon ab professionell produzieren zu wollen. Eine Szene die geradezu prädestiniert dafür war, John C. Reillys Improvisationskunst freien Lauf zu lassen:

Was aber ist, wenn man seine Songs fertig aufgenommen hat? Jeder, der musizierende Freunde hat weiss das dann die Demohölle losgeht. Man muss sie sich anhören, sich mehr oder weniger ernsthaft damit auseinandersetzen, und gute Miene zum bösen Spiel machen. Auch das kennt PTA offensichtlich gut genug, inspirierte es ihn wohl auch zum Beitrag “Demo Jail” in David Spades Sendung “Showbiz Show”:

Das können natürlich alles nur schwache Hungerstiller sein, im warten auf PTA´s neuen Film, den er gerade dreht (Arbeitstitel: “There will be blood”). Und lange hielt er sich über sein neuestes Projekt bedeckt. Aber jetzt hat er zum ersten Mal darüber gesprochen. In einer Sendung im amerikanischen “Independent Channel”. Und wer hat ihn interviewt? Natürlich ein Musiker: Henry Rollins

Ich bin jetzt schon gespannt wie Bolle, was da neues von Fiona Apples Ehemann kommt…

Nicht ganz. Aber selbst für das Heimatland der Comedy dürfte es starker Tobak sein, eine Komödie zu machen die über einen….nun ja…..also eigentlich von einem Henker handelt, der sich in eine Inhaftierte verliebt. Oder heisst es Vollzugsbeamter? Vollstrecker? Hinrichter? Wer wird bei diesem Job schon auf political correctness achten…

BTW: Da die Produktion “Velocity Home Entertainment” heisst, dürfte es sich bei “Love comes to the Executioner” wohl um einen “Direct-to-video” – Film handeln. Muss man wahrscheinlich auch nicht unbedingt auf der Leinwand sehen…

Man muss auch verzeihen können. Schliesslich hat er ja auch wieder selber Regie geführt, den Fehler würde er nicht noch einmal machen, dass abzugeben. Und, wahrlich, es sieht so aus, als ob das wieder etwas werden könnte. Der Titel stimmt, die Remineszenzen stimmen….alles in diesem Trailer erinnert einen irgendwie an nach Hause kommen…Löscht den 5. aus eurem Gedächtnis, ab jetzt wird eh neu gezählt:

Ich krieg schon Gänsehaut, wenn ich nur die Fanfaren höre…

Eigentlich hat er doch alles richtig gemacht. Zumindest sah es eine Zeit lang so aus.
Geboren am 11. Februar 1936 in Lansing, Michigan als Burton Leon Reynolds jr. In den frühen 60ern verdiente er sein Geld mit zweitklassigen Westernserien für das Fernsehen. Dann sein erster grosser Coup. Er zog sich als erster, mehr oder weniger promionenter, Mann für ein Frauenmagazin aus. Cosmopolitan. Über zwei Seiten. Nackt auf einem Bärenfell. Mit dem klassischen Grinsen im Gesicht.

bärenfell.jpg

Ab da ging alles sehr schnell…John Boorman wollte Reynolds für seinen Film "Deliverance" ("Beim sterben ist jeder der erste") haben, Reynolds schnappte sich die Rolle und seine Popularität wuchs und wuchs. "Smokey and the Bandit" ("Ein ausgekochtes Schlitzohr") war einer der ersten Filme, die die 100-Millionen-Dollar-Grenze beim Box Office sprengten. Für "Cannonball Run" ("Auf dem Highway ist die Hölle los") war Reynolds der erste Hollywoodschauspieler, der die 1-Millionen-Dollar-Gagen-Grenze überschritt. Die Frauen lagen ihm zu Füssen, die Männer hatten ein neues Role Model. In den 80ern begann sein Stern jedoch langsam zu sinken. Das Publikum hatte ihn satt, er brachte seine Filme im Akkord-Tempo raus. Ende der 80er spielte er in zwei TV Serien mit, um sich über Wasser zu halten… der Mythos schien am Ende… Bis Burt Reynolds mitte der 90er plötzlich von einer ganz anderen Generation von Filme -machern und -liebhabern entdeckt wurde. "Boogie Nights", war ein grosses Comeback für ihn, brachte ihm sogar eine Nominierung der Academy. Interessante Angebote flatterten ins Haus, Reynolds war wieder gefragt. Und sieht man davon ab, dass man langsam wieder anfangen sollte sich Sorgen um ihn bzw. seine Karriere zu machen (denn sieht man sich mal die aktuellen Produktionen an, in denen er gerade mitspielt…so lässt das nicht gerade viele Kultobjekte ausmachen…) hätte alles auch ganz anders, komplett anders kommen können. Deswegen hier die höchstwahrscheinlich sogar noch unkomplette, Liste der gravierenden Verfehlungen in der Karriere von Burt Reynolds:

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Damals: Das war noch schön in meiner Jugend. Dieser Spot wo der Mann auf dem Bootssteg ins Wasser gezogen wurde, und wo die Oma so lacht und alle, wirklich alle einfach einen tollen Tag am Strand haben. Und jedesmal ging danach das Saallicht an, und jedesmal gabs für mich noch eine kleine Schachtel Eiskonfekt. Und wenn wirklich keiner mehr was wollte, dann wurde das Licht wieder ausgemacht und der Film fing an.

Heute: Werbung, Kinospots die man schon 1643mal gesehen hat und sich fragt, wie die regionale Tageszeitung darauf kommt, immernoch an ihrem verstaubten Kackspot festzuhalten. Dann der Eisspot. Alles so modern, tolle Kamera, glückliche Menschen. Und das alte Lied scheint auch noch durch. Aber dann: Licht an, schnell wieder aus und vor dem Film noch die Trailer.

Letztens: Ein Kino in meiner Stadt nutzt die Zeit nach dem Spot wieder für das Im-Kino-Eis-verkaufen. Ich freu mich total. Aber jetzt kommt die Härte: Während sie durch die Reihen ziehen, den Leuten ihr Geld und Eis geben, während sie all das in einem nur halb abgedunkelten Saal versuchen, FANGEN DIE TRAILER AN ZU LAUFEN.

Ist jetzt die Frage: Wann wars am besten?

Elisabeth Volkmann ist tot. Im ersten Moment für “moderne” Kinogänger vielleicht, so hart es klingen mag, nicht so ein Verlust, hat sie doch die letzten Jahre eigentlich nur noch auf den Boulevard – Theaterbühnen dieses Landes zugebracht. Klar, die Frau war eine Pionierin, “Klimbim” hat etwas neues ins Fernsehen gebracht, etwas komisches, etwas merkwürdiges…Sex.
Aber da war natürlich vor allem Ingrid Steeger diejenige welche zwischen zwei Sketchen ihre Brüste auf den Bildschirm warf. Elisabeth Volkmanns Paraderolle in dieser Runde war die Mutter der Klimbimfamilie. Immer im Negligé, immer irgendwie Horny, gerne einen Drink in der Hand und dennoch komplette Übersicht und Kontrolle über die durchgeknallte Familienbande. Das werden die jüngeren höchstens noch aus Wiederholungen kennen, es gibt (bislang) nicht mal eine Klimbim DVD-Box.

Etwas anderes aber machte die Volkmann, auch für die junge Generation, nicht nur unsterblich, sondern auch immens wichtig. Denn sie war: Die deutsche Stimme von Marge Simpson. Und da fragt man sich doch, auch in Anbetracht des kommenden Films, wer soll diese Stimme ersetzen? Ich weiss es nicht.

Elisabeth, machs gut. Und danke.

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