Ich mag seinen Filmkritikansatz und seine Reviews wahrlich nicht, aber das hat ja nichts damit zu tun, dass der Mann eine bewegende Lebensgeschichte hat. Seit fast vier Jahren lebt der Chicago-Sun-Times-Kritiker ohne Unterkiefer, kann nicht sprechen, essen oder trinken. Sein Zustand verschlechtert sich zusehens. Chris Jones, vielfach ausgezeichnet für seine Texte, hat Ebert beobachtet, mit ihm kommuniziert und einen großartigen, intimen Artikel über ihn geschrieben.
Auf eine Leserfrage antwortete Ebert auf seiner Website übrigens wie folgt:
Christy Lemire wrote me: “So, everyone seems pretty moved by the Esquire piece on you, but I’m wondering what you thought about it. It’s so intimate, personal.”
Yeah, it was, wasn’t it? It was also well written, I thought. When I turned to it in the magazine, I got a jolt from the full-page photograph of my jaw drooping. Not a lovely sight. But then I am not a lovely sight, and in a moment I thought, well, what the hell. It’s just as well it’s out there. That’s how I look, after all.
- Jet Strajker •
- Februar 19th, 2010 •
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- Schlagwörter: Rogert Ebert
Komödie mit Woody Harrelson als Möchtegern-Superheld. Macht erst mal einen sehr behäbigen Eindruck und sieht irgendwie arg klein und dreckig aus. Keine Ahnung.
- Jet Strajker •
- Februar 17th, 2010 •
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Ein neues Special zum Tim-Burton-Film über den Mad Hatter. Again: Viele neue Szenen.
Interessanter aber ist der derzeitige Ärger um den Kinostart des Films. Wie dnews hier berichtet, wollen Kinobetreiber den Start boykottieren, da Disney die DVD schon für Juni angekündigt hat und damit gegen das Zeitfenster zwischen Kino- und DVD-Release verstößt.
Batzman ergänzt: Disney wird das Zeitfenster in Deutschland NICHT verkürzen. Das wurde gestern nochmal explizit gesagt, es bleibt bei vier Monaten. In anderen Ländern wird das wohl anders gehandhabt, aber da sieht die Marktlage auch anders aus. Hierzulande sind sowohl Kino als auch DVD sehr stark.
- Jet Strajker •
- Februar 16th, 2010 •
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- Schlagwörter: Alice in Wonderland, Featurette, Tim Burton
Sehr schönes Video, das zeigt, wie ein langweiliges Event von berühmten Regisseuren aufgepeppt wird. Am Lustigsten finde ich die David-Lynch-Version, wobei Werner Herzog den Vogel eigentlich abschießt.
- Jet Strajker •
- Februar 9th, 2010 •
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- Schlagwörter: David Lynch, Filmfun, Quentin Tarantino, Superbowl, Werner Herzog
Zwei neue TV-Spots zu Ridley Scott “Robin Hood”. Ich find’s ganz schlimm. Genau wie bei “Gladiator” oder “Kingdom of Heaven” Geschichtsstoff durch die Videoclip-Mangel gedreht. Und diese Musik dazu, unpassender geht’s nicht.
- Jet Strajker •
- Februar 9th, 2010 •
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- Schlagwörter: ridley scott, Robin Hood, Russel Crowe, Superbowl, Trailer
Sehr stimmiger Superbowl-TV-Spot mit abermals neuen Szenen und einigen Dialogfetzen. Der Look des Films sieht schon viel einheitlicher und runder aus als in den ersten Trailern damals, der Film hat wohl doch noch Form angenommen (wäre auch schlimm, wenn nicht) und startet ja schon… nächsten Monat.
- Jet Strajker •
- Februar 8th, 2010 •
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- Schlagwörter: Alice in Wonderland, Fantasy, Superbowl, Tim Burton, Trailer
…in einer Veranstaltung namens “Melodifestaivalen”. Und er kann nicht wirklich singen und Schlagzeug spielen, aber macht trotzdem eine gute Figur. Die Haudrauf-Einlagen sind auch nicht schlecht (=trashy). Sympathischer Kerl!
Sehr geil auch sein Part im MQ Commercial:
- Jet Strajker •
- Februar 8th, 2010 •
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- Schlagwörter: Dolph Lundgren, Filmfun
Ich habe mich an Gyllenhaals Frisur gewöhnt und freue mich jetzt auf den Film, denn: er scheint ein gewisses Stephen-Sommers-Sommer-Blockbuster-Feeling zu haben (auch wenn eigentlich der Brite Mike Newell Regie führt) und wird außerdem mit Sicherheit cheesy und lustig sein.
- Jet Strajker •
- Februar 8th, 2010 •
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- Schlagwörter: Fantasy, Prince Of Persia, Superbowl, Trailer
So lustig wie Lippenherpes: Red-Band-Trailer zum neuen Film von Kevin Smith. Batzman, bereite schon mal das 5-Sterne-Review vor. :D
- Jet Strajker •
- Februar 5th, 2010 •
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- Schlagwörter: Bruce Willis, Cop Out, Kevin Smith, Trailer
Neues Promomaterial und ein Super Bowl Spot zu M. Night Shyamalans Realfilm-Adaption des “Last Airbender”. Endlich mal was anderes von der Twistorama-Regienulpe, aber mal gucken – nach “The Happening” ist endgültig Vorsicht geboten. Trailer müsste dann nach dem Teaser vor etlichen Monaten auch bald mal kommen.
- Jet Strajker •
- Februar 5th, 2010 •
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- Schlagwörter: M. Night Shyamalan, Poster, The Last Airbender, Trailer
Mel Gibson schimpft einen Interviewer aus, der meines Erachtens berechtigte Fragen stellt. Aber gute Promo isses – und cool werden es die Mel-Fans sicher auch finden (dürfen sie auch). Cheers.
Den Film werde ich mir aber schenken, geht bestimmt in Richtung “Ransom”, also wird Mel viel, viel Erniedrigung über sich ergehen lassen müssen (was er ja am Liebsten hat).
edit:
- Jet Strajker •
- Februar 5th, 2010 •
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- Schlagwörter: Edge of Darkness, Mel Gibson
Das ist wohl sowas wie das Tim-Burton-Jahr. “Alice im Wunderland” ist das Disney-Prestige-Projekt 2010, der Mann hat eine eigene MoMa-Ausstellung bekommen und wird dieses Jahr sogar den Vorsitz in Cannes übernehmen. Grund genug also für weitere zahlreiche Burton-Postings!
Danny Elfman, langjähriger Stammkomponist bei Burton (und für mich auch einer der zwei, drei besten lebenden Composer), hat seinen Weggefährten fürs Interview Magazine befragt – sehr anekdotenreich. Lohnt sich.
Zum Interview: HIER.
- Jet Strajker •
- Februar 5th, 2010 •
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- Schlagwörter: Danny Elfman, Interview, Tim Burton
“Bushido, Weg des Kriegers – ein Name, der nur mir gehörte.”
Originaltitel: Zeiten ändern Dich
Herstellungsland: Deutschland 2010
Regie: Uli Edel
Darsteller: Bushido, Elyas M’Barek, Moritz Bleibtreu, Hannelore Elsner, Mina Tander, Karoline Schuch, Karel Gott, Katja Flint, Uwe Ochsenknecht, Fler





Es ist nicht schwer einen zynischen, böswilligen, polemischen Text über einen so kuriosen Film wie „Zeiten ändern dich“, der gleichermaßen das Anekdotenbuch des Rappers Bushido wie dessen privaten und künstlerischen Werdegang adaptiert, zu verfassen. Und es ist gewiss noch weniger schwer, dieses Geldmachunterfangen nicht ernst zu nehmen, an seinen etwaigen Ambitionen abgleichen und womöglich noch sorgfältig aufzeigen zu wollen, was ohnehin zu beweisen galt: Dass diese Komplettkatastrophe auf der Leinwand die Erwartungen noch unterbietet. Den leichten Weg hat sich der – und schon hier ergeben sich erste Probleme adäquater Wortfindung – Musiker hingegen redlich verdient, warum verbale Umwege bemühen für einen Medienkünstler, der sich so plump provokativ, durchschaubar und banal-direkt vermarktet wie Bushido. Kurz also: „Zeiten ändern dich“ ist die größtmögliche erdenkliche Fremdscham auf Zelluloid, ein peinliches und offen gesagt erbärmliches Stilisieren von Mist, das seinen einzigen Mehrwert, wenn überhaupt, aus der unfreiwilligen Dekonstruktion seiner Titelfigur gewinnt.
Natürlich ist dieser Film zunächst einmal nur trashig, unglaublich trashig. Am Trashigsten immer dann, wenn er soziale Realität, Milieutreue und Berliner Gangstertum abzubilden glaubt. Nicht, dass Bushido alias Anis Mohamed Youssef Ferchichi nicht seine Erfahrungen mit so genannten No-go-Areas oder unsichtbaren Bereichen einer alltäglichen Ghettosubkultur gemacht haben mag. Aber das ist, mit Verlaub, ja erst einmal völlig uninteressant. Wen kümmert das durchschnittliche Leben eines unterdurchschnittlichen Rappers, der mit Halbsätzen und Möchtegernreimen mal auf ein Leben als Einzelkind, mal auf die Macht des Schwanzes verweist. Niemanden. Bushidos Leben lässt sich, anhand des Films, im Wesentlichen auf eine normale mittelständische Erziehung und einen anschließenden unverschämten Erfolg als Hip-Hop-Artist zusammenkürzen. Die üblichen Reibereien in sozialen urbanen Brennpunkten mit eingeschlossen. Das alles ist, nun wirklich, nicht allzu dramatisch, kein Grund, sich ellenlang in Texten über Ehre, Respekt, Schlampen (=Frauen) und Ficken, also das harte Leben, auslassen zu müssen.
- Jet Strajker •
- Februar 3rd, 2010 •
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- Schlagwörter: Bushido, Deutscher Film, Music, Review
Ich habe den Film leider noch nicht gesehen (werde das aber tun und erwarte nicht wenig*), doch verdammt, diese Retro-VHS, die nur in den USA (als DVD-Bundle) und nicht hierzulande erschienen ist, die gefällt wirklich. Nein, die ist toll! Nichts geht über Videos.
Und dieses Cover erst! Hier noch mal in groß:
- Jet Strajker •
- Februar 3rd, 2010 •
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- Schlagwörter: Horror, House Of The Devil, Ti West, VHS
Ein Tag vor Bekanntgabe der Oscarnominierungen die Kandidaten für den einzig ernstzunehmenden Filmpreis Amerikas, der Goldenen Himbeere. Bis auf die etwas übertriebenen Nominierungen für “New Moon” alles berechtigt, obwohl “Obsessed” auch beim schlechtesten Film hätte auftauchen müssen.
WORST PICTURE OF 2009
• All About Steve
• G.I. Joe: The Rise of Cobra
• Land of the Lost
• Old Dogs
• Transformers: Revenge of the Fallen (aka Trannies, Too)
WORST ACTOR OF 2009
• All Three Jonas Brothers, Jonas Brothers: The 3-D Concert Experience
• Will Ferrell, Land of the Lost
• Steve Martin, Pink Panther 2
• Eddie Murphy, Imagine That
• John Travolta, Old Dogs
WORST ACTRESS Of 2009
• Beyoncé, Obsessed
• Sandra Bullock, All About Steve
• Miley Cyrus, Hannah Montana: The Movie
• Megan Fox, Jennifer’s Body and Transformers: Revenge of the Fallen
• Sarah Jessica Parker, Did You Hear About the Morgans?
- Jet Strajker •
- Februar 1st, 2010 •
- 30 Kommentare
- Schlagwörter: Awards, Razzies, Razzies 2010
Weitere sehr sehr schnieke Minimalist Posters zu Tarantinos bisherigen Filmen gibt es hier zu sehen.
- Jet Strajker •
- Februar 1st, 2010 •
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- Schlagwörter: Design, Inglorious Basterds, Poster, Quentin Tarantino
In diesem sehr schönen Interview verrät Autor Kevin Williamson, wenn er nicht grad fleißig twittert, einiges über den für Herbst 2011 angekündigten “Scream 4″. Im Wesentlichen: ist das Drehbuch (first draft) fast fertig / wird Wes Craven Regie führen / werden Campbell, Frau Arquette und Herr Arquette dabei sein / hat Williamson nur für Teil 4 und 5 unterschrieben / wird der Film nicht in 3D gedreht, den Hype aber aufs Korn nehmen (I can imagine Stab being done in 3-D, but not Scream.)
Vorfreude!
- Jet Strajker •
- Februar 1st, 2010 •
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- Schlagwörter: Horror, Kevin Williamson, Scream, Scream 4, Slasher
“In another life, Mr. Holmes, you would have made a great criminal.”
Originaltitel: Sherlock Holmes
Herstellungsland: Großbritannien/USA/Australien 2009
Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Michael Robert Johnson, Anthony Peckham, Simon Kinberg, Lionel Wigram
Darsteller: Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams, Mark Strong, Kelly Reilly, Eddie Marsan, James Fox




Jet Strajker




Batzman




Nilz N. Burger
In Filmen von Guy Ritchie geh es meist ums Wesentliche. Um markige Typen, kernige Männerallüren und heftige Fausthiebe, um skurrile Marotten, absurde Situationen und schrullige Zufälle. Das Ritchie-Kino ist ein Jungs-Kino, das von männlichen Irrtümern und deren Vereinbarung (oder bestenfalls Versöhnung) mit Geschlechterklischees träumt, das Naivlinge zu Männern reifen und intellektuellen Ballast weit hinter sich lässt.
Wie schön also, dass der Ex-Stecher von Madonna sich nun mit großem Budget an Arthur Conan Doyles legendärer Figur Sherlock Holmes zu schaffen macht, der es als meistverfilmte literarische Persönlichkeit nur noch an einer Blockbuster-Testosteronvariation mangelte – Dank dieser neuerlichen Verwurstung des hochbegabten Meisterdetektivs ist das Holmes-Œuvre aber gewiss um einige verzichtbare Banalitäten reicher.
In „Sherlock Holmes“ geht es, worum es in allen Ritchie-Filmen geht: Um lustige Späße mit lustigen Kerlen. Dieses Mal in einem vergangenen Jahrhundert, aber immer noch in England und immer noch mit viel unverständlichem Gebrabbel. Der Film pflegt, selbstverständlich und erwartungsgemäß und auch leider, mit der eigentlichen Holmes-Figur nur noch eine Namensverwandtschaft, die eigentlichen Wesenszüge des analytischen Ermittlersnobs, der, wenn ihm die Kultiviertheit zu Kopfe zu steigen droht, gern zur Geige greift, werden massenkompatibel und drastisch reduziert. Auf, natürlich, ordentlich Gekloppe (Ritchie ist ein verlässlicher Regisseur), und dem Nachstehlen einer schönen Frau (die ihm in der Vorlage nicht einmal ein müdes Lächeln entlockt hätte). Holmes, der Womanizer.
Ausgerechnet der nun hat sich zurückgezogen in sein stilles Kämmerlein, ist aufgedunsen und süffig, nicht mehr bereit seinen ermittlerischen Dienst zu leisten. Dr. John Watson gelingt es schließlich seinen treuen Kumpanen zu reaktivieren, damit dem tot geglaubten Magier Lord Blackwood endgültig das Handwerk gelegt werden kann. Dabei lässt Holmes dann meist die Fäuste sprechen, sein – trotz Dauerverwahrlosung!? – mächtig durchtrainierter Körper hat mehr Wirkung als jeglicher Spürsinn:
- Jet Strajker •
- Januar 28th, 2010 •
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- Schlagwörter: Guy Richie, Jude Law, Review, Robert Downey Jr, Sherlock Holmes
Interessant für alle, die wie ich jeden neuen Schnippsel zu Tim Burtons Film aufsaugen. Läuft ja leider nicht wie erwartet auf der Berlinale, aber dafür dennoch schon bald in allen 3D-Lichtspielhäusern.
- Jet Strajker •
- Januar 28th, 2010 •
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- Schlagwörter: Alice in Wonderland, Fantasy, Featurette, Tim Burton
Den kurzen Teaser zu “The Runaways” hatte René hier bereits gepostet, jetzt gibt es zu dem kürzlich in Sundance gefeierten Film auch das Poster zu sehen. Kristen Stewart war schon in den beiden “Twilight”-Filmen großartig, die macht das.
- Jet Strajker •
- Januar 25th, 2010 •
- 9 Kommentare
- Schlagwörter: Dakota Fanning, Kristen Stewart, Music, Poster, The Runaways














































