szmtag

fffnights

Die Fantasy Filmfest Nights, jene zwei Einstimmungsnächte auf das große Filmfest im Herbst, stehen an. Bislang wurden sieben Titel bekannt gegeben, darunter der norwegische Nazi-Zombie-Splatter “Dead Snow” und als große Überraschung das “My Bloody Valentine”-Remake in der 3D-Version (und somit lange vor dem noch unbekannten deutschen Start im Sommer).

Überraschenderweise ist noch kein französischer Beitrag im Programm, aber der Nachfolger von “Inside”, “Frontiere(s)” und “Martyrs” wird schon noch gefunden…

Hier die bisherigen Programmtitel:

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timstruppiSteven Spielberg geht ans Eingemachte und hat bekannt gegeben, dass Jamie Bell (der uns doch alle in “Billy Elliot” verzaubert hat, nicht?) die Hauptrolle in seiner “Tim & Struppi”-Kinoadaption “The Adventures of Tintin: The Secret of the Unicorn” übernehmen wird. Neben ihm werden auch Simon Pegg & Nick Frost (oh ja, OH JA!!!) als Thompson-Zwillinge, Daniel Craig als Red Rackham und (natürlich) Andy Serkis als Haddock zu sehen sein.

Das von Peter Jackson produzierte Motion-Capture-Unterfangen in 3D wurde von Edgar Wright (ich bekomme gleich einen Anfall, so geil ist das), “Doctor Who”-Autor Steven Moffat und Joe Cornish geschrieben. Der zweite Film soll dann von Jackson selbst inszeniert werden.

Klar, “Tim & Struppi” ist eine heilige Kuh, hat Maßstäbe gesetzt in jeder Hinsicht und so… aber da kann ja wohl nichts mehr schiefgehen!

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twilight

Es ist der Überraschungserfolg des letzten Jahres. Weltweit hat die Teenie-Schmonzette “Twilight” (Biss zum Morgengrauen) bislang über 325 Mio. US-Dollar eingespielt, bei Produktionskosten von nicht einmal 40 Millionen. Für die Fortsetzung wurde vom Indie-Verleih Summit deshalb schon nach dem Startwochenende grünes Licht gegeben.

Das Sequel “New Moon” (Biss zur Mittagsstunde – wtf?) wird hierzulande am 7. Januar 2010 in die Kinos kommen.

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You can serve Germany, or the Fuhrer. Not both.

Originaltitel: Valkyrie
Herstellungsland: Deutschland/USA 2008
Regie: Bryan Singer
Darsteller: Tom Cruise, Kenneth Branagh, Carice van Houten, Bill Nighy, Terence Stamp, Tom Wilkinson, Thomas Kretschmann, Christian Berkel

★½☆☆☆ Jet Strajker
★★☆☆☆ Batzman

valkyrieMan wird ja nun wahrscheinlich niemals erfahren, wie “Valkyrie” denn eigentlich ausgesehen hätte, wenn die gesamten Produktions- und Distributionsbedingungen nicht von Anfang ein derart reges, öffentliches, mediales Interesse auf sich gezogen hätten. Und der Film dadurch nicht mit allerlei Bedeutung aufgeladen worden wäre: Drehverbot im Bendlerblock, Scientology-Diskurs, verletzte Statisten. Fast zwei Jahre nun, nachdem die erste Klappe fiel, einen Courage-Bambi und mindestens fünf freiwillige Cruise-Lobgesänge von Florian Henckel von Donnersmarck später kann der fertige Stauffenberg-Film natürlich keine seiner Erwartungen erfüllen – es ist weder das vermutete peinliche Trash-Debakel, noch ein sehenswerter Geschichtsfilm. Oder überhaupt so etwas wie ein Film. Eher noch erinnert es irgendwie an eine Faschingssause, für die sich Cruise mal in ein hübsches Grafenkostüm schmeißen durfte.

Dass Bryan Singer hier nur als ausführender Handwerker angeheuert wurde, durfte wohl zu Recht vermutet werden. Immerhin war “Valkyrie” von Anfang an als Prestigeproduktion vorbelastet, es musste der Film werden, der Cruises neu erworbenes Studio United Artists wieder in die Gewinnzone manövriert, nachdem der hübsch ambitionierte und ebenso hübsch harmlose “Lions for Lambs” gewaltig floppte.

avatar2

So, es wird mal Zeit über James Camerons ersten Kino-Spielfilm seit 12 Jahren zu berichten. Das 3D-Sci-Fi-Spektakel “Avatar” soll am 17.Dezember 2009 in die US-Kinos kommen. Gedreht mit einem Budget von schätzungsweise 250 Mio. US-Dollar, besetzt mit Sigourney Weaver, Giovanni Ribisi, Sam Worthington, CCH Pounder, Michelle Rodriguez und Zoe Saldana. Bislang gibt es nur sehr wenig bis kein Bildmaterial, genau genommen lediglich diese drei Behind-the-scenes-Photos.

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DirektScape

Ein schön montierter Rückblick auf das Mainstream-Kinojahr 2008 von neoavant.

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“Just because it is, doesn’t mean it should be.”

Originaltitel: Australia
Herstellungsland: Australien/USA 2008
Regie: Baz Luhrmann
Darsteller: Nicole Kidman, Hugh Jackman, David Wenham, Bryan Brown, Ray Barrett, Tony Barry, Shea Adams

★★★½☆

australia1Ein erstes großes Epos wollte er seiner Heimat Australien schenken, die erste kleine Enttäuschung seiner bisherigen Filmkarriere ist es geworden. Nun scheint Baz Luhrmanns gewaltige Ambition – und alles an “Australia” ist irgendwie gewaltig gewollt – jedem Bild fest eingeschrieben: Mit jener Inszenierungsfreude, jenem Elan und Stilwillen ins Leben gerufen, die schon seine Red Curtain-Trilogie zum unverwechselbaren Theatralikrausch ausschmückten, ist das fast dreistündige Mega-Melodram in erster Linie eine Beschwörung an die Filmgeschichte – weniger an Down Under.

Weil sie glaubt, ihr Mann betrüge sie am anderen Ende der Welt, macht sich Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman) kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges von London nach Australien auf. In Darwin trifft die ungehobelte Dame auf ihren Führer durch das Nothern Territory, den raubeinigen Viehtreiber Drover (Hugh Jackman), mit dem sie nicht nur verbal aneinander gerät.

wUhh, das ist echt keine schöne deutsche Verleihpolitik. Nachdem Stones Bush-Film “W.” mit Josh Brolin in der Titelrolle in den USA schon herbe Schwierigkeiten mit der Finanzierung hatte, dann aber immerhin gute Kritiken erhielt und seine Kosten wieder einspielte, läuft der Film hier nun drei Monate nach US-Start direkt im Free-TV – am 23.01.09 auf Pro7. Gleichzeitig wird die DVD veröffentlicht. Das alles will man wohl zeitlich mit der Amsteinführung von Obama abgleichen, nur fragt sich, warum man den Film dann nicht einfach ins Kino bringt oder sich bereits eher um einen Start gekümmert hat.

(via)

Gut, zur Optik sage ich mal nichts, da production stills immer scheiße aussehen. Aber bis jetzt gibt es für mich noch keinen Grund, sich auf den Film zu freuen.

(via)

Kill off all my demons, Roy, and my angels might die, too.”

Originaltitel: Transsiberian
Herstellungsland: Deutschland / Großbritannien / Litauen / Spanien 2008
Regie: Brad Anderson
Darsteller: Woody Harrelson, Emily Mortimer, Ben Kingsley, Kate Mara, Eduardo Noriega, Thomas Kretschmann, Saulius Bagaliunas
★★★☆☆ Jet Strajker
★★½☆☆ Batzman

Das amerikanische Ehepaar Jessie (Emily Mortimer) und Roy (Woody Harrelson) reist mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau. Auf der langen Durchfahrt machen sie Bekanntschaft mit einem anderen Pärchen, Abby (Kate Mara) und Carlos (Eduardo Noriega), ihren Kabinennachbarn. Der Spanier Carlos scheint sich nicht nur für die Fotografin Jessie zu interessieren, sondern auch ein Geheimnis mit sich zu tragen. Als Roy während eines Zwischenhalts verschwindet, nimmt eine fatale Ereigniskette ihren Lauf. Und mehr soll hier nicht verraten werden.

Man kann es ja vielleicht tatsächlich die Neue Unbehaglichkeit im amerikanischen Film nennen: Die Angst vor dem Jenseits der eigenen Landesgrenzen, dem Untrauten der alten Welt. Der Horrorfilm hat dieser Empfindung immer die Treue gehalten, und seine ideologische Färbung zwischenzeitlich auch mal kräftig abgewaschen, wenn Terror und Wahnsinn in den eigenen Backwoods am Rande der Gesellschaft generiert wurden: Im “Texas Chainsaw Massacre” zum Beispiel, oder in “The Hills Have Eyes” und “Deliverance”. Nicht immer deuteten die sozialen Auswüchse, mit denen sich bürgerliche US-Amerikaner oder blutjunge Teenager darin konfrontiert sahen, auf nationale Geschwüre hin – das war schon eher eine Spezialität der studentischen Genrefilme in den 70er Jahren.

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Ki-ki-ki-Ma-ma-ma

Von Jason hätte es für mein Empfinden nun als letztes ein Remake gebraucht. Warum kein Sequel? Fand die bisherigen Platinum Dunes-Produktionen auch nicht besonders überzeugend. Bin aber dennoch gespannt.

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“Speak English!”

Originaltitel: Vicky Cristina Barcelona
Herstellungsland: USA, Spanien 2008
Regie: Woody Allen
Darsteller: Scarlett Johansson, Penélope Cruz, Rebecca Hall, Javier Bardem, Patricia Clarkson, Pablo Schreiber, Kevin Dunn
★★★☆☆

Schon kurz nach der Ankunft im sonnigen Barcelona treffen die beiden Freundinnen Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson) auf den verführerischen Spanier Juan Antonio (Javier Bardem), der die hübschen Damen zu einem erotischen Wochenendausflug einlädt. Vicky, die kurz vor der Hochzeit steht, lässt sich von Cristina schließlich überreden, dem attraktiven Künstler zu folgen. Beide verfallen dann auch sofort dem Charme Juan Antonios: Cristina beginnt eine Beziehung mit ihm, Vicky stürzt kurz vor ihrer Hochzeit in ein Gefühlschaos. Doch auch Maria Elena (Penélope Cruz), die temperamentvolle Ex-Frau des Casanovas, hat noch Interesse an Juan Antonio.

Woody Allen ist womöglich der beständigste und zuverlässigste aller Autorenfilmer und Altmeister und Regielegenden. Jedes Jahr ein neuer Film, jedes Jahr eine weitere lockere Geschichte, in der viel geredet, geliebt und gezankt wird. Damit versetzt er immer wieder aufs neue Publikum und Kritik in Entzücken, ist Ehrengast auf Festivals und Liebling aller Filmstudenten, und vermittelt in seinen Arbeiten doch nie den Eindruck, etwas beweisen zu müssen.

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Verwandte Artikel

John Waters hat, wie jedes Jahr, seine 10 bzw. 11 Lieblingsfilme des Jahres bei Artforum aufgelistet:

1- Sorry, it’s a tie: (A) Vicky Cristina Barcelona (Woody Allen) Does anybody not think this is the best American movie of the year (even though it was made in Spain)? Come on, it’s got a great script, the actors look like real movie stars, and Woody Allen films Scarlett Johansson with the same obsession Paul Morrissey had for Joe Dallesandro. Gives heterosexuality a good name! (B) Love Songs (Christophe Honoré) I may be the only person who would pick this as the best foreign-language movie of the year, but what do I care if you don’t like this hipper-than-thou bisexual French musical? When the sexy, smart-ass characters burst into songs about brain tumors, saliva, and human sandwiches, I get all teary inside and realize that this is the only romantic comedy I’ve ever really loved.

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Sieht doch wirklich exakt so aus, wie man sich das auch vorgestellt hätte – und genau das ist eigentlich ziemlich schlecht.


TrekDirekt

Nach dem Bootleg-Augenkrebs-Trailer nun zum angekündigten Termin in HD (720p/1080p). Ick find den janz dolle super. So.

Ich habe mich bislang ja aus gutem Grund nicht zu “Watchmen” geäußert, weil ich es immer noch nicht glauben kann, dass Zack Snyder sich an diese heilige Comic-Kuh gewagt hat, aber sei’s drum, die Poster sind wirklich großartig.

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DirektReader

Nicht mehr brandneu, aber da hier kürzlich noch die Rede war von “Der Vorleser”, der Schlink-Adaption, will ich mal noch den ersten Trailer nachreichen. Und der sieht genauso aus, wie man erwarten durfte. Schlicht und gediegen und bisserl prätentiös.

Ok, langsam nähern wir uns dem etwas sehr nerdigen Bereich, wenn es schon um verpixelte Bilder geht, ABER: Es ist nun einmal George A. Romero, verdammt, und ich freue mich immer noch auf jeden seiner Filme wie ein kleines Kind. Also, hier vier Bilder seines nächsten Zombie-Spektakels “…of the Dead”, über den Renington und ich ja erst just berichteten.

Den Beitrag „Romeros „…of the Dead“ – Neue Bilder“ weiterlesen…

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