szmtag

This is capitalism. A system of taking and giving… mostly taking.

Originaltitel: Capitalism: A Love Story
Herstellungsland: USA 209
Regie: Michael Moore
Buch: Michael Moore
Darsteller: Michael Moore

★★★½☆

Michael Moore kehrt zurück zu seinen Wurzeln. Nach Ausflügen zur Waffenlobby (Bowling for Columbine), Terrorismus (Fahrenheit 9/11), Gesundheitswesen (Sicko) und den Wahlkampf (Slacker Uprising) widmet er sich nun wieder seinem ureigentlichen Thema: Kapitalismus und Arbeiterbewegung. Themen, die er bereits wunderbar genau 30 Jahre zuvor in „Roger & Me“ in kleinerem Rahmen rund um die Geschehnisse in seiner Heimatstadt Flint, Michigan verhandelt hat und die er nun auf das gesamte politische und gesellschaftliche System ausweitet. Und er hat mit „Capitalism: A Love Story“ sein Opus Magnum geschaffen, seine Generalabrechnung mit einem System, das in der Theorie Wohlstand für alle schaffen soll, das in der Realität aber an der menschlichen Gier scheitert.

Daher der Titel: Moore mag den Kapitalismus, sehr sogar und der Film richtet sich nicht gegen ihn, sondern gegen die Menschen, die den Kapitalismus in der Form, wie er (in den Vereinigten Staaten) „installiert“ ist, ausnutzen, um ihre Ziele durchzusetzen: MORE MONEY!

Moore zeichnet in seinem Film ein Bild des vor allem ausbeuterischen Kapitalismus, das dem kleinen Mann keine Chance lässt, den Mächtigen an den richtigen Stellen alle Türen öffnet und einigen Parasiten großen Reichtum bietet. Ihm wird an dieser Stelle immer wieder vorgeworfen, zu simplifizieren, Fakten wegzulassen oder ohne ihren Kontext darzustellen. Das ist korrekt, als Beispiel seien hier nur die Lebensversicherungen genannt, die Wallmart im Falle des Todes ihrer Angestellten einen schönen Profit garantierten. Diese Lebensversicherungen wurden im Jahr 2000 komplett aufgelöst, was der Film im Abspann versteckt (was den Fakt allerdings auch nicht unwahrer macht und was ebenfalls nicht heisst, dass dies in anderen Firmen nicht weiterhin geschieht).

Den Beitrag „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte (Review)“ weiterlesen…

Eigentlich sollte es einen wundern, wenn es noch irgendeinen Menschen im Netz gibt, der noch nie die IT Crowd gesehen hat, aber da man immer vom unglaublichsten ausgehen soll und weil die ersten drei Staffeln (die vierte wird gerade produziert) nun in Deutschland überall auf DVD erhältlich sind, hier eine kleine Zusammenfassung für den einen Typen da hinten, der sonst immer nur Spiegel Online liest und nichts von dieser grossartigen Serie mitbekommen hat:

itcrowd

Moss und Roy sind die beiden Jungs der IT-Abteilung von Reynholm Industries. Die sitzen in einem Kellerraum, was zwar von mangelndem Respekt zeugt, den beiden aber alle Freiheiten lässt. Und so sieht ihr Büro auch aus: Eine chaotische Ansammlung von Pizzakartons und Computerschrott. Es ist offensichtlich: Die beiden Jungs sind ziemliche Nerds. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Mitarbeitern die sie verzweifelt anrufen nur zu sagen: “Have you tried turning it off and on again?”, das löst meistens alle Computerprobleme im Haus.

Roy ist eher der “gemütliche” Typ, ein Slacker der den ganzen Tag damit beschäftigt ist, Arbeit aus dem Weg zu gehen. Ausserden könnte man sagen, er ist von den beiden Jungs mehr in der Realität verwurzelt, weil er auch mal Frauen datet. Mit eher durchschnittlichem Erfolg.

Moss ist eine Art Über-Nerd. Natürlich wohnt er noch bei seiner Mutter, natürlich analysiert er jedes Problem rein mechanisch, auch zwischenmenschliches. Und natürlich versteht ihn niemand, wenn er versucht etwas zu erklären, was ihm selbstverständlich erscheint. Da kommt bei allen nur fachchinesich an.

Den Beitrag „The IT-Crowd“ weiterlesen…

Die Kurzreviews der Woche, diesmal mit:

The Orphan +++ Dorfpunks +++ Dream a little dream +++ Bangkok Love Story +++ Amityville Horror 3D

The Orphan – USA 2009
★★★½☆

Ein junges Paar entschließt sich nach einer Fehlgeburt ein Mädchen zu adoptieren. Die 11jr Esther ist auch scheinbar die Traumkandidatin, hochintelligent, künstlerisch talentiert und ein wahrer Schatz von einer Mädchen. Sie versteht sich auch sofort blendend mit der tauben Tochter des Paares. Nur mit deren Sohn wird sie nicht so recht warm…

The “Orphan” ist ein insgesamt gelungener, wenn auch nicht sehr origineller Vertreter des “Fiese Kinder”-Subgenres, dessen durchaus konventionelle Story durch gute schauspielerische Leistungen, nachvollziehbare Figuren und eine solide Inszenierung wettgemacht wird, die härtemässig doch über dem liegt, was kindlichen Bösewichten normalerweise im Film zugemutet wird.

Die grade mal 11jr Isabelle Fuhrman liefert eine furiose Leistung, als hyperintelligente und boshaft-brachiale Esther, die der liebenswerten Familie das Leben nach und nach zur Hölle macht. Das Ende ist erahnbar, aber nicht zu plump vorbereitet. Regisseur Jaume Collet-Serra hat sich nach dem eher mässigen “House of Wax” eindeutig gesteigert.

Dorfpunks – Deutschland 2009
★★★½☆

Anfang der 80er. Auf dem Dorf ist nichts los. Eine Gruppe Jungs beschließt es den großen Idolen nachzutun und eine Punk-Band zu gründen. Doch wie soll man Punk sein, wenn nebenbei die Ausbildung wartet? Lockere Verfilmung des autobiographischen Erfolgsromanes von Rocko Schamoni

Liebenswerter Ausschnitt des Landlebens, wie es wohl nicht nur in den 80ern war. Jugendliche zwischen Ausbruch und Resignation, Wohlstandsrevoluzzer mit “…denn sie wissen nicht was sie tun”-Anklängen. Die sympathische Besetzung bringt die ganze Ungelenkheit, die Naivität aber auch die Melancholie rüber, die dieser verfilmten Jugenderinnerungen Rocko Schamonis innewohnt. Nicht zwingend ein großes, befriedigendes Ganzes, als kleine Skizze eines Sommers – ehe das endgültige Erwachsenwerden ansteht. Zwischen Flucht, Versöhnung, Ausbildung, Bauernhof und Universität. Hauptdarsteller Cecil Renner ist dabei eine kleine Entdeckung, dem es gelingt als Rockos Alter Ego die Story auch Emotional nachvollziehbar zu verankern.

Den Beitrag „Kurzkritiken: The Orphan, Dorfpunks, Bangkok Love Story, Dream a little dream, Amityville Horror 3D (Review)“ weiterlesen…

Ich habe das Wochenende damit verbracht, mir die erste Staffel der Serie „Californication“ nochmal auf DVD anzusehen und um im Tonfall der Hauptfigur Hank Moody zu bleiben: Damn, ist das eine verfickt gute Serie.

In „Californication“ geht es um den Schriftsteller Hank Moody (David Duchovny), der sich, erfolgreich, dafür aber verlassen von Frau und Familie, durch Los Angeles säuft und vögelt. Parallelen zu Charles Bukowski, dessen Spitzname ebenfalls Hank lautete und der selbst in seinen Geschichten als Hank Chinaski auftrat, dürften nicht allzu zufällig sein.

Die etwas unoriginelle Exposition der Serie (erfolgreicher, einsamer, versoffener, versauter Schriftsteller) wird von der wunderbar ausgearbeiteten und liebevollen Charakterzeichnung, der im Serienverlauf mehr als stattfindenden Entwicklung der Figuren und der durchweg sehr guten Leistung der Darsteller wett gemacht.

„Californication“ ist eine Liebeserklärung an den Los Angeles-Way of Life, an alle verkommenen Kreativen, die versoffenen Künstler und an alle Dirty Old Bastards und sicherlich eine der besten Serien der letzten Jahre. Unbedingte Kaufempfehlung!

Die erste Staffel ist in Deutschland im September auf DVD erschienen, unten der Trailer zu Staffel 1.

Amazon-Partnerlink: Californication – Die erste Season (2 DVDs)


(Youtube Direkthank)

Eine neue Woche eine neue Runde Kurzkritiken, von all jenen Filmen, die ich auch noch gesehen habe, für die aber die Zeit fehlt sie in epischer Länge abzuhandeln. Nachdem es das letzte Mal den Fokus Horror gab, widme ich mich dieses Mal vier Kinder- und Jugendfilmen die grad in Kinos und auf DVD zu sehen sind.

Heute dabei: G-Force – Agenten mit Biss +++ Lippels Traum +++ Die Noobs – Klein aber gemein +++ Die Vorstadtkrokodile

G-Force – Agenten mit Biss – USA 2009
★★★☆☆

Ein geheimes Regierungsprojekt hat extrem smarte Meerschweinchen als Special-Agents trainiert, die versuchen sollen der Verschwörung eines Großindustriellen der Küchengeärte herstellt auf die Schliche zu kommen. Doch nach einer unauthorisierten Aktion werden sie zu Rodents Non Grata und müssen sich auf eigene Faust durchschlagen…

Jerry Bruckheimer produzierte für Disney diese kühne Mischung aus Mission Impossible und Alvin und die Chipmunks. Promis wie Sam Rockwell, Penélope Cruz, Steve Buscemi oder Nicolas Cage leihen den CGI-Fellbällen, die in einer realen Umgebeung agieren ihre Stimmen – zumindest im Original. Auf Deutsch sind Leute wie Wigald Boning zu hören. Die menschliche Cast ist weniger prominent und erlebt ihre besten Momente wenn der göttliche Bill Nighy losgelassen wird, der hier den undurchsichtigen Industriellen spielt. Nighy ist einer der Schauspieler die eine Parkuhr spielen könnten und immer noch großartig wären und ehrlich gesagt verlangt seine Rolle hier wenig mehr von ihm.

Der Film ist nicht wirklich schlecht, nur unglaublich belanglos. Die vergessenswerte Story, die sehr gradlinig und mit wenig Wendungen erzählt wird, ist übliches Sonntag-Nachmittags-Futter. Den flachen Charakteren kann auch das 3D leider keine Tiefe verleihen und irgendwie bleibt die Geschichte gefühlt unter ihren Möglichkeiten. Regisseur Hoyt Yeatman, der normalerweise als FX-Spezi für Bruckheimer arbeitet, versteht sich deutlich besser auf Effekte, als auf dramaturgische Stringenz und emotionale Inszenierung. Die Meerschweinchen sind nett anzusehen, die Action ist durchaus schick (insbesondere die Eingangsszene macht einiges her), aber alles bleibt zu brav, zu vorhersehbar und zu harmlos um wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Für Kids okay, um sie am Samstagnachmittag ruhigzustellen, aber nichts was man sich als Erwachsener zwingend ansehen muss.

Den Beitrag „Kurzkritiken: G-Force, Lippels Traum, Die Noobs, Die Vorstadtkrokodile (Review)“ weiterlesen…

Die nächste Runde Kurzkritiken steht an. Ein bißchen Nachlese zum Fantasy-Filmfest, Kinostarts und DVD-Releases für die mir leider die Zeit zum Langreview fehlt.

Heute dabei: The Brothers Bloom +++ Doghouse +++ Inglorious Bastards +++ Van Diemens Land +++ Trick ‘r’ Treat +++ Train +++ The story of a bad boy +++ I Know You Know

The Brothers Bloom – USA 2009

★★★☆☆

Die Brüder Bloom, Waisenjungs, haben sich von kleinauf als Trickbetrüger durchgeschlagen. Doch jetzt hat der jüngere der beiden (Adrien Brody) mal wieder eine Sinnkrise und will aus dem Geschäft aussteigen. Mit List und Tücke überredet ihn sein Bruder (Mark Ruffalo) zu einem letzten Coup…

Nach einem grandiosen Intro im Dr. Seuss-Stil, schwankt die Qualität des Films leider zwischen spaßig und bemüht melodramatisch. Con-Filme leben von der Dynamik ihrer Hauptfiguren, vom Witz und Spiel mit doppeltem Boden. Thick as thieves hat zuletzt bewiesen, dass die bewährte Formel routiniert umgesetzt noch immer unterhaltsam sein kann. Die Bloom-Brüder sprühen leider beide nicht grade vor Charme, besonders Adrian Brody guckt den halben Film wie ein gequälter Dalmatiner und selbst der gehetzte Wechsel zwischen Dutzenden Locatiions bewahrt den Film nicht vor dramaturgischen Durchhängern. Das Spiel mit den Zeiten, das Johnson in Brick so wunderbar gelang, als er Elemente der Schwarzen Serie ins Highschool-Millieu verlegte, wirkt diesmal seltsam unhomogen, denn die klassischen Trickbetrüger die daherkommen wie aus den 20er Jahren finden nie einen echten Zugang zur realen heutigen Welt. Rachel Weisz und Robbie Coltrane sind die einzigen, die den Film mit Leben erfüllen und etwas schauspielerisches Gewicht in den Topf werfen, während Mark Ruffalo als Drahtzieher und kreativer Kopf des Duos leider den gesamten Film blaß und langweilig daher kommt – was die Anteilnahme am Drama zu dem der Streifen im letzten Akt mutiert, leider nicht grade gut tut. Genausowenig wie die unfokussierte Story, deren Schlenker nicht natürlich der inneren Filmlogik folgen, sondern aufgesetzt und angestrengt wirken. Johnson hat Talent und viele gute Ideen, ein Händchen für Bilder und skurrilität – aber in diesme Streifen entsteht daraus leider kein befriedigendes Ganzes. Im Zweifel ist der Con-Fan wohl mit “Dirty Rotten Scoundrels” oder ein paar Staffeln der Serie “Hustle” besser bedient.

Den Beitrag „Kurzkritiken: The Brothers Bloom, Doghouse, Inglorious Bastards, Van Diemen’s Land, Trick ‘r’ Treat, Train (Review)“ weiterlesen…

Heute im Kurzdurchlauf kommen wieder all jene Film vor, die in den letzten Wochen aufgelaufen sind und für die einfach die Zeit fehlte sie in der mir eigenen epischen Ausführlichkeit abzuhandeln.

Dabei: Zack and Miri make a porno +++ State of Play +++ Radio Rock Revolution +++ Nachts im Museum 2 +++ Ex Drummer +++ Shopping Center King

Zack and Miri make a porno – USA 2008

★★★☆☆

Zwei Freunde (Seth Rogen und Elisabeth Bank) versuchen ihrer ewigen Finanzklemme durch eine einfache Idee zu entkommen, sie drehen einen Amateurporno, denn Sex verkauft sich immer gut. Natürlich klappt das trotz viel gutem Willen nicht ganz so problemlos wie gehofft…

Kevin Smith versucht sich an einer überraschend konventionellen RomCom, die er mit den Zutaten würzt die ihn berühmt gemacht haben: Absurde Dialoge von liebenswerter Obszönität und spassigen Popkultur-Referenzen. Das Ganze ist wie zu erwarten ein seltsamer Zwitter, dessen Elemente unterschiedlich gut funktionieren, wobei die sympathische Besetzung und die dem ganzen innewohnende Herzlichkeit viele der lahmeren Momente verschmerzen lässt.
Star Wars in der Pornoversion ist nicht neu, hier aber durchaus ulkig. Jason Mewes mal nicht als Jay, aber irgendwie doch Jay sorgt für einige Lacher und Justin Long darf als schwuler Pornostar in einem Cameo brillieren. Das am Ende doch etwas weniger Begeisterung aufkommen mag, als bei anderen Smith-Produktionen liegt dann wohl auch eher in der Berechenbarkeit des Formats, das hier weniger karikiert, denn brav variiert wird. Trotz vieler Four Letter Word und ein paar nackigen Verrenkungen ist der Film letztlich doch eine typische Liebesgeschichte und damit wesentlich harmloser als andere Werke Smiths. Dennoch, für nen netten Sonntagabend ist der Film okay.

State of Play – Der Stand der Dinge – USA 2009
★★½☆☆

Den Beitrag „Kurzreviews: Zak and Miri make a porno, State of Play, Radio Rock Revolution, Nachts im Museum 2, Ex Drummer, u.a.“ weiterlesen…

“Lass ihn nicht sterben. Du darfst nicht sterben.”

Originaltitel: The Fall
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Tarsem Singh
Darsteller: Catinca Untaru, Lee Pace

★★★★☆

the-fall Ich mag es zu bügeln. Bügelzeit ist Malcolmzeit und die muss zelebiert werden. Ungeachtet der garantierten postbügelischen Rückenschmerzen, kribbelt es überall, wenn die Wäschekörbe voll sind, denn dann kommt der Moment, in dem ich den Film aussuchen darf. Ich schlendere in der Videothek um die Ecke von Regal zu Regal und es ist ein ähnliches Gefühl, wie das zusammengesparte Taschengeld eines 6-jährigen, das in der Tasche klimpert, während das Kind durch die Spielzeugabteilung geht und sich etwas für sein Geld aussuchen darf.

Manchmal reicht nur ein Name. In diesem Fall “Spike Jonze”. Und noch ein Name: “David Fincher”. Und zusammen präsentieren sie “The Fall”. Was das “präsentieren” genau bedeutet, verstehe ich nicht, aber die beiden würden wohl kaum ihre Namen unter einen schlechten Film setzen. Und weil ich gerade ein wenig aufgeregt bin, wegen dem kommenden “Wo die wilden Kerle wohnen” Film, musste ich nicht weiter durch die Gänge flanieren.

Den Beitrag „The Fall (Review)“ weiterlesen…

Auf DVD erscheint jetzt die Datenschutz-Doku “Meine Daten und ich”, deren Trailer schonmal nicht schlecht aussieht.


YouTubeDirektDaten

Mehr Infos zum Film gibt es auf der offiziellen Website


(Dailymotion Direktoz, via First Showing)

OMG, this looks insanely brillant! Warum sagt mir keiner, dass sie letztes Jahr bereits eine Doku über australische Exploitation-Filme gedreht haben? Das hier sieht absolut fantastisch aus, Quentin Tarantino auch seine Finger im Spiel und der Film hat jede Menge Werwölfe, Mad Max, Jamie Lee Curtis, Dennis Hopper, George Lazenby, George Miller, Barry Humphries, Stacy Keach und tausend andere mehr. Aaaaawww!

Snip von Wikipedia:

Hartley spent several years writing a detailed research document, which served to some degree as a script for the film, about the New Wave era of Australian cinema. It focused on the commonly overlooked “Ozploitation” films—mainly filled with sex, horror and violence—which critics and film historians considered vulgar and offensive, often excluded from Australia’s “official film history”. Hartley approached Quentin Tarantino, a longtime “Ozploitation” fan who had dedicated his 2003 film Kill Bill to the exploitation genre, and Tarantino agreed to help get the project off the ground. Hartley then spent an additional five years interviewing subjects and editing the combined 250 hours of interviews and original stock footage into a 100-minute film.

Amazon-Partnerlink: Not Quite Hollywood: The Wild, Untold Story of Ozploitation!

Hier die neueste Ausgabe der beliebten Kurzreviews, in denen die Kino- und DVD-Filme zu ihrem Recht kommen, die auf Grund von Zeitmangel einfach nicht in epischer Länge von mir besprochen werden können.

Die Bildchen sind wie immer ganz geschickt getarnte Amazonlinks, falls ihr euch sofort einen der Filme holen wollt und denkt: Hey cool, da lass ich doch diese raffgierigen kleinen Cineschweine mitverdienen.

Heute dabei sind: Die drei ??? und das verfluchte Schloss +++ Twilight – Biss zum Morgengrauen +++ The Spirit +++ Er steht einfach nicht auf dich +++ Franklyn +++ Eden Lake +++ Thick as thieves +++ Ice Blues +++ Splinter +++ Chrysalis +++ Muzika +++ Virus Undead

Die drei ??? und das verfluchte Schloss – BRD / Südafrika 2009
★★★☆☆

Das zweite Abenteuer der mittlerweile Gott sei Dank etwas älteren Jungdetektive führt Justus und seine Freunde auf die Suche nach einem Geheimnis das ihm seine Eltern aufgeben haben.
Ein klassischer und im positiven Sinne altmodischer Kinderfilm. Für die Zielgruppe bis 15 genau das richtige, etwas Spannung, Gadgets, moderater Grusel, ein paar sexuelle Anspielungen die aber nie zotig werden. Die bisweilen etwas gestelzten Dialoge treffen oft genau den Ton der geliebten Hörspielvorlagen.

Twilight – Biss zum Morgengrauen – USA 2008
★½☆☆☆

Mädchen kommt auf neue Highschool und ist sofort superbeliebt. Sie freundet sich mit Vampir an, dessen Familie sie gleich akzeptiert. Alles ist ganz doll romantisch bis ein paar böse Vampire sie als Fünf-Minuten-Terrine benutzen wollen.
Ein ganz gewaltiger Haufen Brontosaurierkacke. Ich hab nicht automatisch was gegen Hype und im Falle von Harry Potter oder High School Musical lassen sich ja durchaus gewissen Qualitäten erkennen, aber “Twilight” ist wirklich grauenhaft mies und sein Erfolg spricht nicht grade für die nachwachsende Generatione junger Frauen. Die Dialoge erreichen nicht mal Schülertheaterniveau und sind schlimmer als in mancher Daily Soap. Die Story ist ebenso furchtbar wie fragwürdig. Frauen haben keinen anderen Lebenszweck als nur einen Kerl anzuhimmeln, mit dem sie dann keusch zusammenleben. Man merkt deutlich das die Autorin der Buchvorlage Mormonin ist… ihre lustfeindliche und antiemanzipatorische Geschichte lässt die Bravo Girl im Vergleich wie die Emma wirken.

Den Beitrag „Kurzreviews: Twilight, Die drei ???, The Spirit, Er steht einfach nicht auf dich und mehr“ weiterlesen…

term2collectorssetr1artpic

Die neue „Terminator: Judgement Day“-Special Edition mit Blueray und DVD-Discs kommt am 26. Juni 2009 und mit einer Terminator-Büste, deren Augen rot leuchten. Aaaaaaaaww! Snip von Amazon:

# Blu-ray und DVD im einzigartigen T2 ENDOSKULL mit leuchtenden Augen und Sound-Chip
# Alles auf einer Blu-ray: Seemless Branching vom Directors Cut, der Kinofassung und der Extended Special Edition!
# Als weiteres Extra: Der T2 Directors Cut auf DVD
# Endoskeleton: Höhe ca. 35 cm, Breite ca. 17,5 cm
# Audiokommentar von Cast & Crew
# Audiokommentar von James Cameron und Co Autor William Wisher
# Deleted Scenes mit Audiokommentaren
# Interaktive Features:
# Picture-in-Picture-Mode
# Produktionsdaten- und Triviadaten-Modul parallel zum Film
# Exklusive Behind-the-Scenes-Kommentare zum Film (ca. 100 Min.)
# Original-Drehbuch und Original-Storyboard parallel zum Film
# Interaktiver T2-Quiz-Mode
# Interaktive Spiele zum Film
# Restaurierte T2-HD-Trailer
# Bookmarks, BD-Live
# D-Box Motion Codes
# THX Optimizer (Bild und Ton sind THX zertifiziert)
# Auflösung: 1080/24p Full HD digitally remastered

Amazon-Partnerlink: Terminator 2 – Limited Skynet Fan Edition [Blu-ray]

“Bis hierhin lief es noch ganz gut. Bis hierhin lief es noch ganz gut. Bis hierhin lief es noch ganz gut…

Originaltitel: La Haine
Herstellungsland: Frankreich 1995
Regie: Mathieu Kassovitz
Darsteller: Vincent Cassel, Hubert Koundé, Saïd Taghmaoui
★★★★½

Französische Schwarz/Weiß-Filme sind ja eher weniger mein Genre, aber als ich La Haine in den Händen hielt, dachte ich spontan an SLC Punk, was dann kein weiteres Nachdenken zur Folge hatte.

Eine Pariser Vorstadt Mitte der 90er. Nach dem Angriff auf den Einwandererjungen Abdel, durch brutaler Polizisten, brechen Unruhen aus, wie wir sie noch aus dem letzten Jahr in Erinnerung haben sollten. Was am Tag darauf im Leben dreier Freunde passiert, erzählt uns dieser Film.

Da ist zum Einen Saïd, ein Araber, der mit als eine Art Klassenclown davon ablenkt, wie miserabel das Leben aussieht. Vince reißt das Maul weiter auf, als es ihm und jedem in seiner Nähe gut tut. Seine aufbrausende Art führte oft dazu, dass ich mir das Kissen vors Gesicht zog (Fremdscham, Angst, dass jemand ihm die Haut abzieht, Ärger, dass jemand so bescheuert sein kann)! Die meiste Präsenz bringt allerdings Hubert mit, ein Schwarzer, der nach dem Brand in seiner Boxhalle feststellt, dass der einzige Ausweg aus dem Scheiß, darin besteht aus der Gewaltspirale auszubrechen.

Ja, was haben wir also, um einen 4,5-Sterne-Film zu produzieren? Ein paar sadistische Polizisten, jede Menge scheinbar migrationshintergründige Probleme, ein paar Nazis, die auf die Fresse kriegen und drei hoffnungslose Jungs, die vom Leben nichts anderes kennen, als der Abschaum der Gesellschaft zu sein. Dass dabei eine gefundene Polizistenwaffe nicht gerade dazu beiträgt, dass das Pulverfass aus der Nähe des Feuers gezogen wird, versteht sich hierbei von selber.

Den Beitrag „Hass – La Haine“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

„Do you know, what they call you, when you’re out of the room? Gollum!“

Originaltitel: Dead Set
Herstellungsland: UK 2008
Regie: Yann Demange
Darsteller: Jaime Winstone, Andy Nyman, Kevin Eldon, Davina McCall, Riz Ahmed

Renington Steele: ★★★★☆
Batzman: ★★★★☆
Mal Sehen: ★★★★☆

Die aktuelle Big Brother-Staffel in England, grade hat Pippa den Container verlassen und wird von der Menge gefeiert, sitzt danach im Studio für das erste Interview, als Zombies die Szene überrennen, während die restlichen Kandidaten zu Mikas Feelgood-Hit of last Summer „Grace Kelly“ Schampus saufen. Produzent Patrick und Pippa können sich in einen Aufenthaltsraum retten (und werden dort eine ganze Weile ausharren müssen, was ein paar… unangenehme Folgen haben wird) und Kelly die Assistentin kämpft sich durch die Untoten, alle anderen werden angeknabbert oder gleich ganz aufgegessen. Die Kandidaten haben natürlich keine Ahnung von der Sauerei da draußen – bis sich Kelly in ihren Container retten kann. Und das ist erst der Anfang.

Ich hatte über diese Serie schon vor ein paar Tagen bei mir geschrieben, bin aber erst heute dazu gekommen, mir den ersten Teil anzuschauen. Nach diesem war ich so begeistert, dass ich mir sofort alle anderen Folgen besorgen musste und ich bin immer noch ein bisschen sprachlos. Diese Serie, die mittlerweile auch als Feature-Film (in England) auf DVD erschienen ist, ist das mit Abstand beste Stück Fleisch, das mir dieses Jahr auf den Teller gekommen ist. Und das trotz des schicken Zombie-Strippers und des (sowieso leicht verunglückten) Diary of the Dead. Ich behaupte sogar mal ganz frech: der beste Zombiefilm seit Shaun of the Dead. Oder sogar dem Dawn-Remake.

Den Beitrag „Dead Set“ weiterlesen…

Once/Semi-Pro/Revolver….Ich hab gestern mal im Neuheitenregal meiner Videothek gestöbert (ja, ich sage immernoch Videothek, alles andere hört sich doch auch echt scheisse an…). Fangen wir mit dem Besten an und begeben uns dann langsam abwärts…


ONCE – IRL 2006

★★★★☆
Ein junger Staubsaugerreparierer, der in der Werkstatt seines Vaters arbeitet, bessert sein Gehalt auf, indem er sich als Strassenmusiker verdingt. Dabei traut er sich erst Abends, wenn die Fussgängerzonen verlassen sind, auch Eigenkompositionen zu spielen. Eine junge Tschechin hört das und ist begeistert. Die beiden lernen sich besser kennen und ergänzen sich grossartig, denn das Mädchen kann fantastisch Klavier spielen. Und obwohl alles darauf hindeutet, das sie wie füreinander gemacht sind, gibt es da noch ein kleines Hindernis: Ihre Leben. Sie machen zusammen Musik, nehmen sogar Demos gemeinsam auf, aber welche Chance haben sie, auch ausserhalb der Musik zu harmonieren…?

Ihr wisst ja, ich liebe es offene Fragen zu stellen, die im Pressetext nicht besser hätten stehen können. Aber mal im Ernst: Once ist ein dermassen wunderschöner, kleiner, herzerweichender, einzigartiger Film. Romantisch bis zm Anschlag aber dabei nicht eine kurze Sekunde cheesy. Ich ärgere mich nur, das ich de nichtt früher gesehen habe. Wunderbarer Soundtrack und die beiden Hauptdartseller verkörpern die Lieder, die sie spielen, so grandios, das man denkt sie hätten sie wirklich gerade eben geschrieben. Wem bei dem Film keine dicke Träne ins Knopfloch kullert, der darf offiziell von sich behaupten kein Herz zu haben. Bitte mehr solcher Filme.

+++++++

SEMI-PRO – USA 2008

★★★☆☆

Den Beitrag „Mixed Movies 5: Nilz N. Burger checkt DVDs“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Leider reicht die liebe Zeit ja nicht immer um jeden Film den ich gesehen habe ausführlich zu besprechen. Deswegen hier wieder einmal ein paar aktuelle Einträge aus der Rubrik: Kurz angebatzt

Heute: WANTED +++ GET SMART +++ SPEED RACER +++ KELLER – TEENAGE WASTELAND

WANTED – USA / GB 2008
★★★½☆

Ein Fest für die Augen. Vorausgesetzt die ergötzen sich an literweise spritzendem Blut und Gehirnmasse. Wer nicht zu zimperlich ist, bekommt in Wanted wohl einige der originellsten Actionmomente der letzte Jahre geliefert.

Trotz der an einigen Stellen nervigen Wackelkamera schafft es Bekmambetov (wie schon in seinen Wächter-Filmen) Bilder zu schaffen die im Kopf bleiben und Maßstäbe setzen.

Dummerweise kann die Story des Films nicht mit den genialen Actionszenen mithalten und so kommt es nach einem furiosen Aufttakt (der einen ziemlich wilden Mix aus Fight Club, Crank und The Office liefert) im zweiten Akt doch des öfteren zu Leerlauf und redundanten Szenen. Inhaltlich ist Wanted, so schade es ist, eine ziemlich Luftnummer und es sind die Momente in denen der Film zur Ruhe kommt, in denen sich dieses Manko deutlich bemerkbar macht.

Da können dann auch gestandene Mimen wie Freeman und McAvoy wenig dran ändern. Zum Glück geht der Showdown in Ordnung und liefert ein leidlich unterhaltsames Ende, dass in seiner Konsequenz noch mehr an ein Videospiel erinnert, als die ähnlich gelagerten Filme “Crank” und “Shoot ‘em up”.
Doch Wanted macht Spaß, auch wenn er streckenweise ziemlich dumm ist. Und Kretsche Kretschmann rettet mal wieder den Tag.


GET SMART – USA 2008

★★★½☆

Eine actionreiche und aufwendig produzierte Komödie, die die TV-Serie GET SMART (alias Mini-Max die unglaublichen Abenteuer des Maxwell Smart) in die Neuzeit überträgt.

Den Beitrag „Mixed Movies: 4 Kurzreviews mit Batzman“ weiterlesen…

Und dann steckte er die Hand nochmal in die Wunde. Das war witzig.

Originaltitel: In the Valley of Elah
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Paul Haggis
Darsteller: Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon

★★★½☆

Im Tal von Elah

Im Tal von Elah

Unattraktiver hätte der Film nicht im Regal hängen können. Ich meine, schaut euch doch nur das Cover an. Und dann noch Tommy Lee Jones, der seit seinem Auftritt als Rentner-Spurenleser in “The Missing” jeglichen Respekt ausgemerzt hatte. Aber die Kleine machte ihr seufzendes “Ooohh..” und ich riskierte einen zweiten Blick.
 
Drehbuch und Regie Paul Haggis (L.A. Crash)?
Ok, einpacken bitte!
 
Als der Soldat Mike Deerfield sich nicht auf seinem Stützpunkt meldet, ruft der Stützpunkt bei den Eltern an. Vater Hank Deerfield (Tommy Lee Jones), ein ehemaliger Militärpolizist wie aus dem Bilderbuch, macht sich sofort auf dem Weg, um sich auf die Suche nach seinem Sohn zu machen. Bei den Ermittlungen bekommt er Hilfe von der Polizistin Emily Sanders (Charlize Theron).

Ich weiss gar nicht so recht ob das hier hingehört, denn wir haben es eher mit einer Musik-Doku-DVD zu tun und nicht mit einem reinen Film. Dennoch: Die Band ist um den halben Globus gereist und hat alles dokumentieren lassen und jetzt gerade sind sie in der Weltgeschichte unterwegs, um in diversen Clubs den Film vorzustellen, natürlich mit anschliessendem Konzert. In Berlin hab ich sie leider verpasst und wenn man den Trailer sieht, weiss man auch warum das so schmerzt. Ich persönlich habe zumindest lange nicht mehr soviel Power in Filmausschnitten gesehen. Radio Soulwax – Part of the Week-End never dies


[YouTubeDirektVollgas]

Am allerlustigsten ist aber der folgende Filmausschnitt.

Den Beitrag „Teile des Wochenendes sterben nie“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Kurzkritiken zu: Paranoid Park +++ Outsourced +++ [Rec] +++ Funny Games USA +++ Tödliche Entscheidung – Before the Devil knows you’re dead +++ Superbad +++ 8 Blickwinkel – Vantage Point +++ Manufacturing Dissent +++ Leroy +++ Anamorph – Meisterwerke eines Serienkillers +++ Mr Magoriums Wunderladen +++ Grizzly Man +++ John Carpenter – Prince of Darkness

Wir müssen ja alle jeden morgen auf den Straßenstrich an der A43, nahe Kattowitz. Da können wir zwar auf unserem billigen Robotron-DVD-Spieler unzählige Filme gucken, die es sehr günstig direkt hinter der Grenze gibt, aber leider mangelt es an einer ordentlichen Internetanbindung.

Das führt dazu, daß wir aus Zeitmangel nicht zu jedem geguckten Film eine ausführliche Besprechung schreiben können. Ich kann außerdem auch ganz schlecht tippen, wenn ich nicht sitzen kann.

Damit wir dennoch einen kleinen Überblick über aktuelle Filme, ob Kino oder DVD bringen können, gibt es hier wieder einmal ein paar Kurzreviews von mir.

Paranoid Park – USA 2007
★★★☆☆
Ein Mord in der Skaterszene. Ein freundlicher Kommissar und ein junger Skater mit einem dunklen Geheimnis.
Ähnlich langsam wie in “Elephant” verfolgt van Sant seinen rehäugigen, aber nicht übermässig talentierten Hauptdarsteller durch eine Story die die wenigen Dialogszenen mit traumwandlerischen Slow-Mos in die Länge zieht. Die Geschichte dieses trotz aller Sozialkontakte fast autistisch-isolierten 16jr hätte von etwas mehr Story durchaus profitiert. Bisweilen fühlt man sich an eine Larry Clark Version von Dogtown Boys erinnert, so sehr verliert sich die Kamera in der umschmeichelnden Inszenierung hübscher Skaterjungs, das die eigentliche Schuld und Sühne Frage des Films ins Hintertreffen gerät und sich trotz der kunstfertigen Inszenierung ein ums andere Mal die Langeweile einschleicht. Van Sant hat mehr Zuneigung für seien Figuren, als Clark, aber dennoch schafft er es nicht der Hauptfigur Alex wirkliche Tiefe zu geben. Der Vorwurf der US-Kritik, der Filme habe mehr Zeitlupenshots, als alle Wes Anderson-Filme zusammen, und due Hauptfigur habe die Tiefe eines Covermodells ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

Den Beitrag „Mixed-Movies – 13 Kurzreviews mit Batzman“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

“What me, Worry?”

DexterOriginaltitel: Dexter
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Michael Cuesta u.a.
Darsteller: Michael C. Hall, Jennifer Carpenter, Julie Benz, Lauren Vélez, David Zayas

Batzman: ★★½☆☆
René: ★★★★☆

Dexter ist ein Serienkiller mit einer Besonderheit: Er bringt andere Serienkiller um und arbeitet als Forensiker mit dem Schwerpunkt Blutspritzmuster bei der Polizei. Seine Schwester ist ebenfalls ein Cop, genau wie sein Adoptivvater, der schon früh Dexters bizarre Gewalttendenzen erkannte und sie versuchte in konstruktive Bahnen zu lenken.
Wenn der Junge schon töten muß, dann wenigstens nur böse Leute. Und so reinigt Dexter die Welt vor all jenen die der gerechten Strafe entkommen. Die sadistischen vollzogenen Morde an den Mördern ´geben ihm den nötigen Ausgleich, in Beruf und Privatleben die Fassade des Normalen zu wahren. Er versucht menschliche Emotionen zu imitieren und schafft sich sogar eine Freundin an.

Doch Dexters kleine Kuschelwelt wird erschüttert, als ein neuer Serienkiller auftaucht, der zerstückelt und blutleere Leichenteile in der Stadt drapiert und der mehr von Dexter zu wissen scheint, als es selbst seine engsten Vertrauten tun. Ein Katz und Katz-Spiel beginnt.

Dexter ist hochgelobt und vielfach ausgezeichnet worden. Die auf dem Roman Darkly Dreaming Dexter basierende Serie des Senders Showtime, wurde zum echten Quotenerfolg und läuft mittlerweile in der dritten Staffel. Schwarzer Humor mischt sich mit grausigen Bildern von zerstückelten Leichen und immer wieder Blut, Blut und Mehr Blut, von dem Dexter, überzeugend gespielt von Michael C. Hall, nie genug bekommt.

Den Beitrag „Dexter – Season 1“ weiterlesen…

Seiten: 1 2 3 4 5 Vor