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	<title>Die Fünf Filmfreunde &#187; DVD</title>
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	<description>Filmnews. Trailer. Reviews - Das Filmblog</description>
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		<title>Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte (Review)</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 16:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renington Steele</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Capitalism: A Love Story]]></category>
		<category><![CDATA[Documentary]]></category>
		<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Moore]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[This is capitalism. A system of taking and giving&#8230; mostly taking. Originaltitel: Capitalism: A Love Story Herstellungsland: USA 209 Regie: Michael Moore Buch: Michael Moore Darsteller: Michael Moore 3.5 out of 5 stars Michael Moore kehrt zurück zu seinen Wurzeln. Nach Ausflügen zur Waffenlobby (Bowling for Columbine), Terrorismus (Fahrenheit 9/11), Gesundheitswesen (Sicko) und den Wahlkampf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>This is capitalism. A system of taking and giving&#8230; mostly taking. </em></p>
<p><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2010/05/cap.jpg" align="left" /><strong>Originaltitel: Capitalism: A Love Story<br />
Herstellungsland: USA 209<br />
Regie: Michael Moore<br />
Buch: Michael Moore<br />
Darsteller: Michael Moore</strong></p>
<p>3.5 out of 5 stars</p>
<p>Michael Moore kehrt zurück zu seinen Wurzeln. Nach Ausflügen zur Waffenlobby (Bowling for Columbine), Terrorismus (Fahrenheit 9/11), Gesundheitswesen (Sicko) und den Wahlkampf (Slacker Uprising) widmet er sich nun wieder seinem ureigentlichen Thema: Kapitalismus und Arbeiterbewegung. Themen, die er bereits wunderbar genau 30 Jahre zuvor in „Roger &#038; Me“ in kleinerem Rahmen rund um die Geschehnisse in seiner Heimatstadt Flint, Michigan verhandelt hat und die er nun auf das gesamte politische und gesellschaftliche System ausweitet. Und er hat mit „Capitalism: A Love Story“ sein Opus Magnum geschaffen, seine Generalabrechnung mit einem System, das in der Theorie Wohlstand für alle schaffen soll, das in der Realität aber an der menschlichen Gier scheitert. </p>
<p>Daher der Titel: Moore mag den Kapitalismus, sehr sogar und der Film richtet sich nicht gegen ihn, sondern gegen die Menschen, die den Kapitalismus in der Form, wie er (in den Vereinigten Staaten) „installiert“ ist, ausnutzen, um ihre Ziele durchzusetzen: MORE MONEY!</p>
<p>Moore zeichnet in seinem Film ein Bild des vor allem ausbeuterischen Kapitalismus, das dem kleinen Mann keine Chance lässt, den Mächtigen an den richtigen Stellen alle Türen öffnet und einigen Parasiten großen Reichtum bietet. Ihm wird an dieser Stelle immer wieder vorgeworfen, zu simplifizieren, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Capitalism_A_Love_Story#Topical_accuracy">Fakten wegzulassen</a> oder ohne ihren Kontext darzustellen. Das ist korrekt, als Beispiel seien hier nur die Lebensversicherungen genannt, die Wallmart im Falle des Todes ihrer Angestellten einen schönen Profit garantierten. Diese Lebensversicherungen wurden im Jahr 2000 komplett aufgelöst, was der Film im Abspann versteckt (was den Fakt allerdings auch nicht unwahrer macht und was ebenfalls nicht heisst, dass dies in anderen Firmen nicht weiterhin geschieht).</p>
<p>Freilich vereinfacht Moore, selbstverständlich emotionalisiert er und sein Film ist reinste Polemik – den Film selbst macht all das nicht schlechter, denn Moore macht Filme mit dokumentarischen Stilmitteln und einer politischen Agenda, Moore hat ein Anliegen und um das zu erreichen, sind ihm die journalistische Sorgfaltspflichten ziemlich egal – was okay ist, denn das grobe, große Bild, das Moore vom Kapitalismus zeichnet, ist aus seiner Sichtweise (die sich an nicht wenigen Stellen mit meiner deckt) durchaus korrekt.</p>
<p>An dieser Stelle sollten wir kurz über die Ausflüge des Films in religiöse Gefilde reden. Ich bin kein religiöser Mensch und ich kritisiere das Konzept Religion und ihre Strukturen, wo es nur geht. Deshalb wäre mir die recht ausgedehnte Heranziehung der Meinung Vertreter des Klerus zum Thema auch sauer aufgestoßen, wenn ich nicht schon vorher gewusst hätte, dass die Kirche dem Kapitalismus eher feindlich gegenüber steht und das nicht aus religiösen, sondern aus humanistischen Gründen. Darüber hinaus halte ich diese Stelle für einen von Moores Taschenspielertricks, um den amerikanischen Bible-Belt einzufangen. Geht okay, ein Geschmäckle bleibt.</p>
<p>Natürlich hätte das Thema „Abrechnung mit dem Kapitalismus“ eine tiefgreifende, inhaltlich genau analysierende Dokumentation verdient, das allerdings ist nicht der Fehler dieses Films, der trotz seines sperrigen Themas großartig unterhält und die Kritik mit Spaß an der Sache vermittelt, immer mit Moores schelmischen Grinsen in Hintergrund. Und wenn er damit nur ein paar Leute für das Thema gewinnt, die sich nach diesem Film möglicherweise seinen Erstling „Roger &#038; Me“ und danach ein Buch von Noam Chomsky kaufen, dann hat Moore sein Anliegen erreicht und dann kann ich auch mit der restlichen Kritik an der Figur Michael Moore prima leben.</p>
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<p><object width="500" height="305"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qrsTJYp0Zss&#038;hl=en_GB&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xe1600f&#038;color2=0xfebd01"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qrsTJYp0Zss&#038;hl=en_GB&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xe1600f&#038;color2=0xfebd01" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="305"></embed></object><br />
<small>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qrsTJYp0Zss">Youtube Direkt$</a>)</small></p>

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		<title>The IT-Crowd</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 15:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nilz N Burger</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Features]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Series]]></category>
		<category><![CDATA[The IT-Crowd]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte es einen wundern, wenn es noch irgendeinen Menschen im Netz gibt, der noch nie die IT Crowd gesehen hat, aber da man immer vom unglaublichsten ausgehen soll und weil die ersten drei Staffeln (die vierte wird gerade produziert) nun in Deutschland überall auf DVD erhältlich sind, hier eine kleine Zusammenfassung für den einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte es einen wundern, wenn es noch irgendeinen Menschen im Netz gibt, der noch nie die IT Crowd gesehen hat, aber da man immer vom unglaublichsten ausgehen soll und weil die ersten drei Staffeln (die vierte wird gerade produziert) nun in Deutschland überall auf DVD erhältlich sind, hier eine kleine Zusammenfassung für den einen Typen da hinten, der sonst immer nur Spiegel Online liest und nichts von dieser grossartigen Serie mitbekommen hat:</p>
<p><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2009/12/itcrowd5.jpg" alt="itcrowd" title="itcrowd" width="400" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-10104" /></p>
<p>Moss und Roy sind die beiden Jungs der IT-Abteilung von Reynholm Industries. Die sitzen in einem Kellerraum, was zwar von mangelndem Respekt zeugt, den beiden aber alle Freiheiten lässt. Und so sieht ihr Büro auch aus: Eine chaotische Ansammlung von Pizzakartons und Computerschrott. Es ist offensichtlich: Die beiden Jungs sind ziemliche Nerds. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Mitarbeitern die sie verzweifelt anrufen nur zu sagen: &#8220;Have you tried turning it off and on again?&#8221;, das löst meistens alle Computerprobleme im Haus. </p>
<p>Roy ist eher der &#8220;gemütliche&#8221; Typ, ein Slacker der den ganzen Tag damit beschäftigt ist, Arbeit aus dem Weg zu gehen. Ausserden könnte man sagen, er ist von den beiden Jungs mehr in der Realität verwurzelt, weil er auch mal Frauen datet. Mit eher durchschnittlichem Erfolg.</p>
<p>Moss ist eine Art Über-Nerd. Natürlich wohnt er noch bei seiner Mutter, natürlich analysiert er jedes Problem rein mechanisch, auch zwischenmenschliches. Und natürlich versteht ihn niemand, wenn er versucht etwas zu erklären, was ihm selbstverständlich erscheint. Da kommt bei allen nur fachchinesich an.</p>
<p>Diese beiden Typen bekommen eines Tages eine neue Abteilungsleiterin: Jen. Jen ist eine selbstbewusste Frau, für die es am wichtigsten ist Karriere zu machen. Weswegen sie beim Bewerbungsgespräch auch so tut, als wenn sie sich mit allem auskennen würde, was ihr den Platz in der IT-Abteilung verschafft. Natürlich hat sie keine Ahnung von Computern. Aber nachdem Roy und Moss erst mistrauisch Jen gegenüber waren, werden sie später doch so etwas wie Freunde. Denn alle die im Keller arbeiten müssen, müssen doch auch zusammenhalten. Naja gut, nicht immer. Als Jen einmal zur Mitarbeiterin des Monats gewählt und daraufhin unerträglich arrogant wird, beschliessen die beiden Jungs ihr einen Denkzettel zu verpassen. Da sie einen Vortrag halten muss, als frisch gewählte Mitarbeiterin des Monats, bittet sie nach längerem zögern ihre Mitarbeiter um Hilfe. Und die präsentieren ihr: Das Internet.</p>
<div><object width="420" height="339"><param name="movie" value="http://www.dailymotion.com/swf/x7vf8c" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://www.dailymotion.com/swf/x7vf8c" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="339" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always"></embed></object><br /><b><a href="http://www.dailymotion.com/swf/x7vf8c">[DailyMotionDirektJenternet]</a></b></div>
<p>Reynhold Industries bekommt noch in der zweiten Staffel der Serie einen neuen Chef: Den Sohn des Alten. Dieser hat überhaupt keine Ahnung, was die Firma macht, noch weiss er, was er da überhaupt macht. Und somit beschränkt er sich darauf Frauen zu erklären, warum er so ein beeindruckender Mann sei. Und so dreht sich die Serie um eine Firma, in der niemand so richtig kapiert, was die Computerabteilung eigentlich macht, während die versucht so etwas ähnliches wie ein &#8220;Leben&#8221; auf die Beine zu stellen.</p>
<p>Um es kurz zu machen: IT Crowd ist wohl eine der lustigsten Serien, die in den letzten Jahren erschaffen wurden. Dabei funktioniert die Balance aus Nerd-Jokes, die man auch als N00b kapiert und ausserbetrieblichen Querelen (Dates, unheimliche Mitbewohner, Männlichkeitsfindung etc.) perfekt. Die Serie schafft es einen Mikrokosmos zu erstellen, den dennoch jeder sofort kapiert, indem es die Aussenwelt einfach noch ahnungsloser darstellt, als sie sowieso schon ist. Dadurch ist man als Zuschauer auch sofort empathisch für Figuren wie den Loser Ray oder den Soziopathen Moss. Die Bücher triefen vor Lust an teils zynischen, teils makaberen und zum Teil einfach harmlos netten Witzen. Die Lachertaktzahl ist erstaunlich hoch, ohne das selbstgeschaffene Niveau zu verlieren. Und immer wenn man glaubt, das so ziemlich alles erzählt wurde, schafft es die Serie einen doch noch mit fatastischen Plots zu überraschen. Dabei ist zwar das Eskalations-Prinzip einer jeden Folge in seiner Überraschungsreichhaltigkeit irgendwann recht vorhersehbar, das macht aber gar nichts. Denn die Späe zünden dennoch. Wobei der Hang und die Lust zum absurden von Staffel zu Staffel steigt, was dem ganzen noch einen gewissen Qualitätsboost verschafft, meiner Meinung nach. </p>
<p>Es gibt keine Ausrede: Man muss diese Serie gesehen haben. Und wenn man ein bisschen Angst hat, weil man aus Versehen der eine Zuschauer war, der das wirklich unterirdisch schlechte Grotten-Remake der Originalserie auf Sat 1 mit Sky Dumont und Konsorten gesehen hat (&#8220;Das iTeam&#8221;&#8230;schon der Name!), so solle einem gesagt sein: Guck dir mal an, wie es richtig gemacht wird. Dann erkennst du auch, das das eigentlich lustig ist. Naja. Wir Deutsche kriegen auch jeden Witz kaputt, wenn wir uns nur anstrengen&#8230;:) </p>
<p>IT-Crowd unbedingt gucken. Auf Comedy Central (ich glaube Sonntag Abends oder so, hab jetzt keine Lust zu gucken) oder, noch besser, auf DVD im Original, nicht synchronisert. Damit man auch den irischen Dialekt von Roy schön in seiner ganzen Breite geniessen kann.</p>
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		<title>Kurzkritiken: The Orphan, Dorfpunks, Bangkok Love Story, Dream a little dream, Amityville Horror 3D (Review)</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/10/23/kurzkritiken-the-orphan-dorfpunks-bangkok-love-story-dream-a-little-dream-amityville-horro-3d/</link>
		<comments>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/10/23/kurzkritiken-the-orphan-dorfpunks-bangkok-love-story-dream-a-little-dream-amityville-horro-3d/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 23:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Amityville Horror 3D]]></category>
		<category><![CDATA[Bangkok Love Story]]></category>
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		<category><![CDATA[The Orphan]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kurzreviews der Woche, diesmal mit: The Orphan +++ Dorfpunks +++ Dream a little dream +++ Bangkok Love Story +++ Amityville Horror 3D The Orphan &#8211; USA 2009 3.5 out of 5 stars Ein junges Paar entschließt sich nach einer Fehlgeburt ein Mädchen zu adoptieren. Die 11jr Esther ist auch scheinbar die Traumkandidatin, hochintelligent, künstlerisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kurzreviews der Woche, diesmal mit:</p>
<p><strong>The Orphan</strong>  +++ <strong>Dorfpunks</strong> +++ <strong>Dream a little dream</strong> +++ <strong>Bangkok Love Story</strong> +++ <strong>Amityville Horror 3D </strong></p>
<p><strong>The Orphan &#8211; USA 2009</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002KAIVLI?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002KAIVLI"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51BXkzUabML._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002KAIVLI" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Ein junges Paar entschließt sich nach einer Fehlgeburt ein Mädchen zu adoptieren. Die 11jr Esther ist auch scheinbar die Traumkandidatin, hochintelligent, künstlerisch talentiert und ein wahrer Schatz von einer Mädchen. Sie versteht sich auch sofort blendend mit der tauben Tochter des Paares. Nur mit deren Sohn wird sie nicht so recht warm&#8230;</p>
<p>The &#8220;Orphan&#8221; ist ein insgesamt gelungener, wenn auch nicht sehr origineller Vertreter des &#8220;Fiese Kinder&#8221;-Subgenres, dessen durchaus konventionelle Story durch gute schauspielerische Leistungen, nachvollziehbare Figuren und eine solide Inszenierung wettgemacht wird, die härtemässig doch über dem liegt, was kindlichen Bösewichten normalerweise im Film zugemutet wird. </p>
<p>Die grade mal 11jr Isabelle Fuhrman liefert eine furiose Leistung, als hyperintelligente und boshaft-brachiale Esther, die der liebenswerten Familie das Leben nach und nach zur Hölle macht. Das Ende ist erahnbar, aber nicht zu plump vorbereitet. Regisseur Jaume Collet-Serra hat sich nach dem eher mässigen &#8220;House of Wax&#8221; eindeutig gesteigert. </p>
<p><strong>Dorfpunks &#8211; Deutschland 2009</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ODHHBQ?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002ODHHBQ"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51LWVMVvbXL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002ODHHBQ" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Anfang der 80er. Auf dem Dorf ist nichts los. Eine Gruppe Jungs beschließt es den großen Idolen nachzutun und eine Punk-Band zu gründen. Doch wie soll man Punk sein, wenn nebenbei die Ausbildung wartet? Lockere Verfilmung des autobiographischen Erfolgsromanes von Rocko Schamoni </p>
<p>Liebenswerter Ausschnitt des Landlebens, wie es wohl nicht nur in den 80ern war. Jugendliche zwischen Ausbruch und Resignation, Wohlstandsrevoluzzer mit &#8220;&#8230;denn sie wissen nicht was sie tun&#8221;-Anklängen. Die sympathische Besetzung bringt die ganze Ungelenkheit, die Naivität aber auch die Melancholie rüber, die dieser verfilmten Jugenderinnerungen Rocko Schamonis innewohnt. Nicht zwingend ein großes, befriedigendes Ganzes, als kleine Skizze eines Sommers &#8211; ehe das endgültige Erwachsenwerden ansteht. Zwischen Flucht, Versöhnung, Ausbildung, Bauernhof und Universität. Hauptdarsteller Cecil Renner ist dabei eine kleine Entdeckung, dem es gelingt als Rockos Alter Ego die Story auch Emotional nachvollziehbar zu verankern.</p>
<p><strong><br />
Dream a little dream &#8211; USA 1989</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002QVOPDY?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002QVOPDY"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41LAaz2bKzL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002QVOPDY" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Bobby und Dinger sind Kumpels. Coole Geeks, aber nicht grade die beliebtesten an ihrer Schule. Doch ihrer beider Leben wird auf den Kopf gestellt, als der rüstige Rentner Coleman durch ein Meditationsexperiment plötzlich in Bobbys Körper landet. </p>
<p>Die späten 80er erlebten eine Fülle von Body-Switch-Komödien. &#8220;Solo für 2&#8243;, &#8220;Big&#8221;, &#8220;Ich bin du&#8221;, &#8220;Wie der Vater, so der Sohn&#8221;, &#8220;Freaky Friday&#8221; usw. Da schien es nur folgerichtig das damalige Backfisch-Dreamteam Corey Haim und Corey Feldman, das durch The Lost Boys bekannt geworden war und die Titelseiten jeder Teeniegazette zwischen L.A. und Singapur zierte, eine ausserkörperliche Erfahrung machen zu lassen, ehe sie sich mit Alk und anderen Drogen die Karriere ganz real versauten.</p>
<p>Zu meiner Überraschung ist der Film der dabei herauskam gar nicht so schlecht, denn er konzentriert sich mehr auf seine Geschichte, als auf The Two Coreys. Feldman ist die Hauptrolle und darf abwechselnd cool sein und einen 80jr Mann channeln und Haim ist sein getreuer Sidekick, der sporadisch dazustößt. Wirklich interessant ist dabei, neben den wirklich abgefahrenen 80er Frisuren und Klamotten (mein Gott sahen die alle schwul aus damals), die exzellente Besetzung der Nebenrollen. Jason Robards, Harry Dean Stanton, Meredith Salenger und Piper Laurie heben den Film mit viel Spielfreude über das normale Teeniefilm-Niveau und schaffen es auch die dramatischeren Momente glaubwürdig zu halten.<br />
Vom Geist steht dieser Film Cocoon näher als American Pie, denn es geht um mehr als nur den möglichst baldigen Vollzug des jugendfreien Beischlafs. Es geht um Alter, Liebe und universelle Themen wie Selbstvertrauen und Erwachsenwerden.<br />
Kein Meisterwerk, aber eine schicke Zeitkapsel in die 80er, in der alles noch etwas naiver und unverdorbener wirkte. Auch wenn die Protagonsten eine ganz schöne Kodderschnauze haben.<br />
Und wer will nicht Corey Feldman sehen, wie er als Michael Jackson Look-Alike mit den furchtbarsten Haaren der Filmgeschichte seine Liebste erobert?</p>
<p><strong>Bangkok Love Story &#8211; Thailand 2007</strong><br />
2.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0015X6GQ8?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B0015X6GQ8"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51FLL7nS0%2BL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0015X6GQ8" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Ein Mafiakiller mit moralischen Grundsätzen und gestörtem Familienverhältnis, gerät wider Willen in eine Beziehung zu seinem letzten Opfer.</p>
<p>Oh the Drama! Was diese beiden ungleichen Liebenden leiden und schmachten müssen, geht wirklich auf keine Kuhhaut. Oft regnet es und es wird geschossen, gedroht, sinniert und bedeutungsschwanger in die Gegend geschaut. Der kleine Bruder ist HIV-Positiv, der große Bruder ein Auftragskiller mit moralischen Bedenken, der sich in seinen letzten Hit verliebt, dies aber nicht zugeben will.</p>
<p>Die grandiose Kameraarbeit und die soliden Schauspieler lassen vergessen, wie schmalzig das Ganze über weite Strecken ist und wenn der Chormusik orgasmierende Soundtrack am Ende ein letztes Mal aufschluchzt weiß man: Ja, so dramatisch und unstern bedräut kann nur wahre Liebe unter Männern sein. Den Film kann man übrigens auf Grund seiner ausufernden Zeitlupenszenen auch prima im schnellen Vorlauf sehen ohne etwas zu verpassen. </p>
<p><strong>Amityville Horror 3D &#8211; USA 1983 </strong><br />
1.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002PC52PO?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002PC52PO"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41bAolP0rIL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002PC52PO" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Eine weitere Familie zieht ins verfluchte Haus und erlebt Geister die Kadautz machen.</p>
<p>Der Fluch des dritten Teils, der unbedingt 3D sein mußte um noch irgendeine alte Sau ins Kino zu locken. Doch was beim &#8220;Weißen Hai&#8221; und &#8220;Freitag dem 13.&#8221; schon ziemlich in die Hose ging, ist auch im zweiten Sequel der Spukhaus-Story eher anstrengend, als spannend. Zumal selbst der erste Teil nur mit zwei zugedrückten Augen als passabler Film durchgeht.</p>
<p>Es ist Epix anzurechnen, das sie auch obskure Horrorkleinode auf DVD herausbringen und in diesem Fall sogar die 3D-Version optional zur Ansicht anbieten. Doch trotz beigelegter Brille bleibt dieser Film ziemlich flach und der einzige echte Horror dürften die brennenden und tränenden Augen sein, wenn man sich das Ganze tatsächlich bis zum Schluß in der leidlich plastischen Fehlfarbenfassungen anschaut. Und auch wenn ständig irgendwas nach vorne ins Bild poppt, Käfer herumsurren und Ballons kreiseln &#8211; das Ganze ist halb so spannend wie eine Dose Schnibbelbohnen zu öffnen.</p>
<p>Absolute Amityville-Fans und Kompletisten von 80er Horror dürfen sich aber freuen, auch diese Lücke in ihrer Sammlung schließen zu können. </p>

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		<title>Californication</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 18:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renington Steele</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Californication]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe das Wochenende damit verbracht, mir die erste Staffel der Serie „Californication“ nochmal auf DVD anzusehen und um im Tonfall der Hauptfigur Hank Moody zu bleiben: Damn, ist das eine verfickt gute Serie. In „Californication“ geht es um den Schriftsteller Hank Moody (David Duchovny), der sich, erfolgreich, dafür aber verlassen von Frau und Familie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2009/10/californication.jpg" align="left" />Ich habe das Wochenende damit verbracht, mir die erste Staffel der Serie „Californication“ nochmal auf DVD anzusehen und um im Tonfall der Hauptfigur Hank Moody zu bleiben: Damn, ist das eine verfickt gute Serie.</p>
<p>In „Californication“ geht es um den Schriftsteller Hank Moody (David Duchovny), der sich, erfolgreich, dafür aber verlassen von Frau und Familie, durch Los Angeles säuft und vögelt. Parallelen zu Charles Bukowski, dessen Spitzname ebenfalls Hank lautete und der selbst in seinen Geschichten als Hank Chinaski auftrat, dürften nicht allzu zufällig sein.</p>
<p>Die etwas unoriginelle Exposition der Serie (erfolgreicher, einsamer, versoffener, versauter Schriftsteller) wird von der wunderbar ausgearbeiteten und liebevollen Charakterzeichnung, der im Serienverlauf mehr als stattfindenden Entwicklung der Figuren und der durchweg sehr guten Leistung der Darsteller wett gemacht.</p>
<p>„Californication“ ist eine Liebeserklärung an den Los Angeles-Way of Life, an alle verkommenen Kreativen, die versoffenen Künstler und an alle Dirty Old Bastards und sicherlich eine der besten Serien der letzten Jahre. Unbedingte Kaufempfehlung!</p>
<p>Die erste Staffel ist in Deutschland im September auf DVD erschienen, unten der Trailer zu Staffel 1.</p>
<p><small><b>Amazon-Partnerlink:</b></small> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002B69GYW?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002B69GYW">Californication &#8211; Die erste Season (2 DVDs)</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002B69GYW" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gQ7yaQhXJAI&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gQ7yaQhXJAI&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object><br />
<small>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=gQ7yaQhXJAI">Youtube Direkthank</a>)</small></p>

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		<title>Kurzkritiken: G-Force, Lippels Traum, Die Noobs, Die Vorstadtkrokodile (Review)</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 23:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Noobs]]></category>
		<category><![CDATA[Die Vorstadtkrokodile]]></category>
		<category><![CDATA[g-force]]></category>
		<category><![CDATA[Jerry Bruckheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Lippels Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Woche eine neue Runde Kurzkritiken, von all jenen Filmen, die ich auch noch gesehen habe, für die aber die Zeit fehlt sie in epischer Länge abzuhandeln. Nachdem es das letzte Mal den Fokus Horror gab, widme ich mich dieses Mal vier Kinder- und Jugendfilmen die grad in Kinos und auf DVD zu sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Woche eine neue Runde Kurzkritiken, von all jenen Filmen, die ich auch noch gesehen habe, für die aber die Zeit fehlt sie in epischer Länge abzuhandeln. Nachdem es das letzte Mal den Fokus Horror gab, widme ich mich dieses Mal vier Kinder- und Jugendfilmen die grad in Kinos und auf DVD zu sehen sind.</p>
<p>Heute dabei: <strong>G-Force &#8211; Agenten mit Biss</strong> +++  <strong>Lippels Traum</strong> +++ <strong>Die Noobs &#8211; Klein aber gemein</strong> +++ <strong>Die Vorstadtkrokodile</strong></p>
<p><strong>G-Force &#8211; Agenten mit Biss &#8211; USA 2009</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002LL169A?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002LL169A"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51odAVs01mL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002LL169A" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Ein geheimes Regierungsprojekt hat extrem smarte Meerschweinchen als Special-Agents trainiert, die versuchen sollen der Verschwörung eines Großindustriellen der Küchengeärte herstellt auf die Schliche zu kommen. Doch nach einer unauthorisierten Aktion werden sie zu Rodents Non Grata und müssen sich auf eigene Faust durchschlagen&#8230;</p>
<p>Jerry Bruckheimer produzierte für Disney diese kühne Mischung aus Mission Impossible und Alvin und die Chipmunks. Promis wie Sam Rockwell, Penélope Cruz, Steve Buscemi oder Nicolas Cage leihen den CGI-Fellbällen, die in einer realen Umgebeung agieren ihre Stimmen &#8211; zumindest im Original. Auf Deutsch sind Leute wie Wigald Boning zu hören. Die menschliche Cast ist weniger prominent und erlebt ihre besten Momente wenn der göttliche Bill Nighy losgelassen wird, der hier den undurchsichtigen Industriellen spielt. Nighy ist einer der Schauspieler die eine Parkuhr spielen könnten und immer noch großartig wären und ehrlich gesagt verlangt seine Rolle hier wenig mehr von ihm. </p>
<p>Der Film ist nicht wirklich schlecht, nur unglaublich belanglos. Die vergessenswerte Story, die sehr gradlinig und mit wenig Wendungen erzählt wird, ist übliches Sonntag-Nachmittags-Futter. Den flachen Charakteren kann auch das 3D leider keine Tiefe verleihen und irgendwie bleibt die Geschichte gefühlt unter ihren Möglichkeiten. Regisseur Hoyt Yeatman, der normalerweise als FX-Spezi für Bruckheimer arbeitet, versteht sich deutlich besser auf Effekte, als auf dramaturgische Stringenz und emotionale Inszenierung. Die Meerschweinchen sind nett anzusehen, die Action ist durchaus schick (insbesondere die Eingangsszene macht einiges her), aber alles bleibt zu brav, zu vorhersehbar und zu harmlos um wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Für Kids okay, um sie am Samstagnachmittag ruhigzustellen, aber nichts was man sich als Erwachsener zwingend ansehen muss.</p>
<p><strong>Lippels Traum &#8211; Deutschland 2009</strong><br />
2.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/378914200X?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=378914200X"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41uAHG3dB8L._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=378914200X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Der kleine Phillip, genannt Lippel flüchtet sich aus der unerfreulichen Realität in eine Traumwelt aus dem Morgenland. Dort muss er sich zusammen mit einem Paar Königskinder den Attacken der bösen Hofzauberin erwehren, die selbst danach strebt das Königreich zu beherrschen.</p>
<p>Aufwendige, mit Moritz Bleibtreu und Anke Engelke hochkarätig besetzte, aber auch sehr betuliche und eindimensionale Verfilmung des Kinderbuchklassiker, dessen Story mehr als einmal an den Zauberer von Oz erinnert, ohne je dessen Niveau zu erreichen. </p>
<p>Die Erwachsenen Stars genießen es sichtlich mal breit spielen zu dürfen, die Kinder sind sympathisch aber nicht immer überzeugend. Kamera und Ausstattung wissen hingegen zu beeindrucken und schaffen große Bilder. Leider ist die Story selbst etwas altbacken und weitgehend überraschungsfrei, so dass ich mich eher eine 80er Jahre Serie erinnert fühlte, als an einen modernen Kinderfilm, der seine Figuren und ihre Probleme ernster nimmt und weniger klischeehaft ausführt. Etwas mehr Mut und Originalität hätte dem Ganzen, das der Erstverfilmung von 1991 wenig hinzufügt, sehr gut getan.</p>
<p><strong>Die Noobs &#8211; Klein aber gemein &#8211; USA 2009</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002PIUQ18?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002PIUQ18"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51%2B2TALjnOL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002PIUQ18" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Eine Gruppe Kinder entdeckt im gemieteten Ferienhaus eine Horde von Außerirdischen auf dem Dachboden, die nichts weniger planen, als die Welt zu übernehmen. Natürlich glaubt den Kids niemand und so müssen sie alleine den Kampf gegen die &#8220;Aliens in the attic&#8221; aufnehmen&#8230;</p>
<p>Wenn man sich den extrem bekloppten deutschen Titel mal wegdenkt, bleibt ein anspruchsloser Spaß, in dem sich wohl nur Kinder so richtig amüsieren werden. Die Tricks, die Story, das alles ist nicht wirklich originell, aber dennoch solide gemacht und durchaus dynamisch in Szene gesetzt. Die Kids sind einigermaßen sympathisch und spielen akzeptabel, die Tricks sind eher auf Fernsehniveau und die meisten Lacher wird wohl der ferngesteuerte Boyfriend der ältesten Tochter bekommen, der hier für den Slapstick sorgen darf, wenn er sich mit der ebenfalls ferngesteuerten Oma einen Martial-Arts-Fight liefern darf.</p>
<p>Was für einen Kinderfilm überrascht, ist der martialische Grundton, der auch schon den &#8220;Race to Witch Mountain&#8221; zu einem gespaltenen Vergnügen machte. Action für Kids ist ja nichts schlimmes, aber früher wurde dann doch irgendwie nicht so verbissen gekämpft wie in diesen Filmen. Aber wahrscheinlich sind die Rangen heutzutage einfach härter im Nehmen und halten Ethik eh für etwas gegen das man Aspirin nimmt. Ein netter Sonntagsnachmittagsspaß bleibt das ganze dennoch, auch wenn es völlig reicht ihn sich auf DVD oder im TV anzusehen.</p>
<p><strong>Die Vorstadtkrokodile &#8211; Deutschland 2009</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002OHCZ1E?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002OHCZ1E"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/5164iZuzjdL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002OHCZ1E" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Hannes hat es grade geschafft in die Bande der Vorstadtkrokodile aufgenommen zu werden, als er es sich auch fast wieder verscherzt. Denn er versucht den querschnittsgelähmten Kai mit in die Gruppe zu bringen, dessen Anruf bei der Feuerwehr ihm das Leben gerettet hat, als er drohte vom Dach zu stürzen. Die anderen haben so gar keinen Bock auf den &#8220;Spasti&#8221;. Das ändert sich erst, als Kai wichtige Informationen anbieten kann, die Hinweise auf eine rücksichtslose Diebesbande gibt, die seit Monaten die Gegend unsicher machen&#8230;</p>
<p>Die Macher liefern hier eine überraschend gelungene Aktualisierung des 70er Jahre Kultfilms, dessen Titelthema &#8220;Amada Mio more mio&#8221;, mir auch nach 20 Jahren noch im Ohr klingt. Auch wenn die jungen Darsteller abseits der Hauptfiguren Hannes und Kai nicht alle überzeugen können, merkt man doch den Spaß und den Respekt vor der Vorlage, der den Film trotz einiger moderner Mätzchen nicht zu einer flachen Übung in jugendlicher Coolness verkommen lässt.</p>
<p>Jacob Matschenz als Bösewicht ist leider nicht ganz so bedrohlich, wie Martin Semmelrogge damals und Axel Stein karikiert seine Rolle ein wenig zu heftig, aber ab davon sind die Erwachsenen Rollen trefflich besetzt. Besonders Nora Tschirner als Hannes Mutter und Maria Schrader und Smudo als Kais Eltern geben den Figuren die nötige Tiefe, die sie brauchen um auch in den tragischeren Momenten mitzufiebern.</p>
<p>Optisch kann das ganze auf ganzer Linie überzeugen, der Look und die Kameraarbeit lassen echtes Kinofeeling aufkommen &#8211; was grade bei deutschen Kinderfilmproduktionen keine Selbstverständlichkeit ist (wie ein Blick auf den Trailer der gruseligen TKKG-Filme beweist). Bleibt zu hoffen, dass die Fortsetzung es schafft die Qualitäten des ersten Teils beizubehalten. </p>

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		<title>Kurzkritiken: The Brothers Bloom, Doghouse, Inglorious Bastards, Van Diemen&#8217;s Land,  Trick &#8216;r&#8217; Treat, Train (Review)</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 00:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zombies]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nächste Runde Kurzkritiken steht an. Ein bißchen Nachlese zum Fantasy-Filmfest, Kinostarts und DVD-Releases für die mir leider die Zeit zum Langreview fehlt. Heute dabei: The Brothers Bloom +++ Doghouse +++ Inglorious Bastards +++ Van Diemens Land +++ Trick &#8216;r&#8217; Treat +++ Train +++ The story of a bad boy +++ I Know You Know [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächste Runde Kurzkritiken steht an. Ein bißchen Nachlese zum Fantasy-Filmfest, Kinostarts und DVD-Releases für die mir leider die Zeit zum Langreview fehlt.</p>
<p>Heute dabei: <strong>The Brothers Bloom</strong> +++ <strong>Doghouse </strong>+++ <strong>Inglorious Bastards</strong> +++ <strong>Van Diemens Land</strong> +++  <strong>Trick &#8216;r&#8217; Treat</strong> +++  <strong>Train </strong>+++ <strong>The story of a bad boy</strong> +++ <strong>I Know You Know </strong><br />
<strong><br />
The Brothers Bloom &#8211; USA 2009</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002A124C4?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002A124C4"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61m65bk2a3L._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002A124C4" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Die Brüder Bloom, Waisenjungs, haben sich von kleinauf als Trickbetrüger durchgeschlagen. Doch jetzt hat der jüngere der beiden (Adrien Brody) mal wieder eine Sinnkrise und will aus dem Geschäft aussteigen. Mit List und Tücke überredet ihn sein Bruder (Mark Ruffalo) zu einem letzten Coup&#8230;</p>
<p>Nach einem grandiosen Intro im Dr. Seuss-Stil, schwankt die Qualität des Films leider zwischen spaßig und bemüht melodramatisch. Con-Filme leben von der Dynamik ihrer Hauptfiguren, vom Witz und Spiel mit doppeltem Boden. Thick as thieves hat zuletzt bewiesen, dass die bewährte Formel routiniert umgesetzt noch immer unterhaltsam sein kann. Die Bloom-Brüder sprühen leider beide nicht grade vor Charme, besonders Adrian Brody guckt den halben Film wie ein gequälter Dalmatiner und selbst der gehetzte Wechsel zwischen Dutzenden Locatiions bewahrt den Film nicht vor dramaturgischen Durchhängern. Das Spiel mit den Zeiten, das Johnson in Brick so wunderbar gelang, als er Elemente der Schwarzen Serie ins Highschool-Millieu verlegte, wirkt diesmal seltsam unhomogen, denn die klassischen Trickbetrüger die daherkommen wie aus den 20er Jahren finden nie einen echten Zugang zur realen heutigen Welt. Rachel Weisz und Robbie Coltrane sind die einzigen, die den Film mit Leben erfüllen und etwas schauspielerisches Gewicht in den Topf werfen, während Mark Ruffalo als Drahtzieher und kreativer Kopf des Duos leider den gesamten Film blaß und langweilig daher kommt &#8211; was die Anteilnahme am Drama zu dem der Streifen im letzten Akt mutiert, leider nicht grade gut tut. Genausowenig wie die unfokussierte Story, deren Schlenker nicht natürlich der inneren Filmlogik folgen, sondern aufgesetzt und angestrengt wirken. Johnson hat Talent und viele gute Ideen, ein Händchen für Bilder und skurrilität &#8211; aber in diesme Streifen entsteht daraus leider kein befriedigendes Ganzes. Im Zweifel ist der Con-Fan wohl mit &#8220;Dirty Rotten Scoundrels&#8221; oder ein paar Staffeln der Serie &#8220;Hustle&#8221; besser bedient.</p>
<p><strong>Doghouse  &#8211; UK 2009</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002EL4MIY?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002EL4MIY"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/617LYRcrzOL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002EL4MIY" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Eigentlich wollte die Männertruppe ja nur ihren Kumpel mit einem Wochenendausflug aufs Land aufheiten, nachdem dieser von der Freundin verlassen wurde und jetzt Frust schiebt. Womit sie nicht gerechnet hatten (was man ihnen nicht zum Vorwurf machen kann) ist das sich sämtliche Frauen des Zieldorfes gerade in männermordende Zombie-Infizierte verwandelt haben und unsere Kerle plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes mittem im Geschlechterkampf stehen&#8230;.</p>
<p>Spassig-temporeicher fun-splatter, der irgendwo zwischen braindead und und shaun of the dead seinen platz sucht. Er erreicht zwar nicht das Niveau dieser Filme, bietet aber genug witzige Ideen, Dialoge, Gore und Gags, das man seine Schwächen verzeihen kann. Im Gegensatz zu Lesbian Vampire Killer, der ebenfalls auf dem FFF zu sehen war, bietet er tatsächlich skurrilen englischen Witz und Charaktere die zwar nicht zwingend sympathisch, aber doch interessant genug sind, dass man wissen will ob sie überleben oder nicht&#8230;</p>
<p><strong>Inglorious Bastards (Ein Haufen wilder Hunde) &#8211; IT 1975</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002AOUQNU?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002AOUQNU"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/510Qnw4yyIL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002AOUQNU" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Ein Trupp US-Deserteure versucht Ende des zweiten Weltkriegs in die neutrale Schweiz zu fliehen. Doch ihr Plan mißlingt und unversehens stehen sie vor der Aufgabe Hitlers geheime Kriegswaffe, die V2-Rakete zu zerstören&#8230;</p>
<p>Wenn auch zu Anfang etwas schleppend erzählt, bietet der Film doch trashiges Actionkino vom Feinsten, dessen raubauzige Charaktere sympathische, simplizistische Antihelden abgeben. Was die Schauwerte angeht, hat der Film einige wirklich schicke Stunt- und Action-Szenen zu bieten, die heute wahrscheinlich im Lowbudget Bereich nicht mehr zu realisieren wären.<br />
Das ganz nebenbei kleine anti-rassistische Seitenhiebe verteilt werden und die bunt zusammengewürfelte Truppe sich korrekt unkorrekt verhält, trägt nur zum Spaß an der hanebüchenen Story bei.</p>
<p>Tarantino mag sich beim Titel bedient haben, aber den wirklichen Reiz dieser sympathischen Kriegstrashies hat er nicht kapiert &#8211; denn im Gegensatz zu den Basterds ziehen die Bastards alle Register um nicht zu langweilen und sich nicht wie ein Kammerspiel im Studio anzufühlen&#8230;.</p>
<p><strong>Van Diemens  Land &#8211; AUS 2009</strong><br />
1.5 out of 5 stars</p>
<p>1822 flieht der verurteilte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_Pearce">Alexander Pierce </a>aus der Arbeitskolonie Van Diemen&#8217;s Land in Tasmanien und schlägt sich mit sieben anderen Gefangenen durch die Wildnis. Die Stimmung unter den Männern wird immer angespannter, je länger sie unterwegs sind und je hungriger sie werden&#8230;</p>
<p>Die Krücke der wahren Begebenheit, auf der das Ganze basiert, hilft leider auch so gar nicht diesen üblen und langweiligen Stinker in den guckbaren Bereich zu hieven. Hässliche Männer im Wald, die sich gegenseitig aufessen. Charaktere oder deren Entwicklung finden nicht statt, der Zuschauer darf froh sein, wenn es ihm gelingt die Zauselbärte anhand ihrer Dialekte halbwegs auseinander zu halten. </p>
<p>Die elegische Inszenierung, die schrammelige Musik die großes Arthaus-Drama suggeriert, die immer gleichen Einstellungen, die entsättigte Digitaloptik, die das farbenfrohe Tasmanien zu einem tristen, regnerischen Einheitsbrei verschwimmen lässt, der ewige Wechsel zwischen durch den Wald laufen und am Lagerfeuer sitzen und sich die banalen Dialoge anhören, die schwurbeligen Bruddeleien von Pearce, die das ganze zusammenhalten sollen, aber genauso wie der Rest irgendwann nur noch wünschen lassen, der Film möge endlich vorbei sein. </p>
<p>Zwei Minuten in der Wikipedia bieten erhellendere Einsichten in die Geschichte, als die gefühlten 4 Stunden die Van Diemen&#8217;s Land vor sich hinplätschert&#8230; Dann vielleicht doch nochmal lieber Ravenous oder Canniball-The Musical. Und die waren schon nicht super.</p>
<p><strong><br />
Trick &#8216;r&#8217; Treat &#8211; USA 2007</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002KKKA8U?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002KKKA8U"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51R12INjlcL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002KKKA8U" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Fünf verschiedene Geschichten entfalten sich an einem Halloweenabend. Vom schüchternen Mädchen, das sich alleine auf den Weg macht, dem genervten Schuldirektor der sich eine makabere Überraschung ausdenkt, den Kindern die einer Urban Legend auf den Grund gehen wollen, der Halloween-Hasserin die den wahren Geist des Festes kennenlernt bis zum grummeligen Nachbarn, der für die sammelnden Kids so gar nichts übrig hat&#8230;</p>
<p>Ein idealer Halloweenfilm, der im Stil von Creepshow und Tales from the Crypt fünf miteinander verwobene Einzelepisoden erzählt, die alle mit bösem Humor und E.C.typischer Moral kleine Gruselstories erzählen. Dabei ist von der netten Fingerübung bis zur schwarzhumorigen Campfire-Story alles dabei. Garantiert kein großer Film, aber dank der sympathischen Besetzung und ein paar gorigen Effekten ein gelungener Film für Genre- und Halloweenfans.</p>
<p><strong>Train &#8211; USA / RUS  2009</strong><br />
1 out of 5 stars</p>
<p>Eine US-Ringermannschaft verpasst nach einem Wettkampf in Russland ihre Eisenbahn und landet im Versuch doch noch Pünktlich zum nächsten Austragungsort zu kommen in einem gar merkwürdigen Zug, dessen Crew eine Passagiere als Organlieferanten  benutzt&#8230;</p>
<p>Unappetitliche Mischung der typische Organ-Mafia-Elemente a la Fleisch, Coma, Ambulance mit sadistischer Ästhetik heutiger Folterpornos wie Hostel mischt. Breit ausgespielte, selbstzweckhafte Goreszenen, die üblichen degenerierten, moralisch verkommenen Russen, das übliche moralische Feigenblatt der angepappten Kapitalismuskritik, machen den Film zu vergessenswerter und bestenfalls handwerklich solider Dutzendware, deren perfider Voyerismus grade mal taugt um jugendlichen Gorefreaks als Mutprobe zu dienen.</p>
<p><strong>The story of a bad boy &#8211; USA 1999</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p>Pauly ist 17 und pubertiert ganz furchtbar. Die Welt besteht aus Versuchungen, vom Messdiener, über seine Freundin oder die Nonnen in seiner katholischen Schule. Als er dort rausfliegt und sich an einer normalen Bildungsstätte zurechtfinden muß, wird das Leben erst richtig kompliziert, der Pauly verknallt sich Hals über Kopf in den unsicheren, jungen Schauspiel-Lehrer, der eine Inszenierung von &#8220;The Scarlet Letter&#8221; plant&#8230;</p>
<p>Sympathische, wenn auch nicht wirklich originelle Coming-Out-Story die in ihrer verspielten Herangehensweise an Roths Portnoy erinnert. Der durchaus putzige Hauptdarsteller kann sich mit dem naivem Charme und Grinsen auch durch die unglaubwürdigeren Wendungen der Story hangeln, ohne Schaden zu erleiden.</p>
<p><strong>I know you know &#8211; UK 2009</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p>Jamies Vater Charlie (Robert Carlyle) ist seit langer Zeit wieder in der Stadt und nimmt seinen Sohn zu sich, der lange bei den Großeltern lebte. Der Junge freut sich, weil sein Vater ihm endlich ein besseres Leben verspricht. Doch schon bald merkt Jamie, dass sein Vater etwas zu verbergen hat. Kann es sein, dass Charlie in Wirklichkeit als Agent für den MI-6 arbeitet?</p>
<p>Die komisch-surreale Komponente dieses Coming-of-Age-Films schlägt bald in handfestes Drama um, wenn Regisseur Justin Kerrigan seine eigene Kindheit verarbeitet. Trotz einiger Plotholes und Vorhersehbarkeiten entschädigt die großartige Schauspielerische Leistung von Robert Carlyle und des jungen Hauptdarstellers Aaron Fuller für alle Schwächen. Die Inszenierung ist überraschend altmodisch, verzichtet auf Kamera- und Schnitteskapaden moderner britischer Produktionen und erzählt mit an Ken Loach erinnernder Tristesse eine Geschichte der britischen Arbeiterklasse.</p>

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		<title>Kurzreviews: Zak and Miri make a porno,  State of Play, Radio Rock Revolution, Nachts im Museum 2, Ex Drummer, u.a.</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 22:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
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		<category><![CDATA[State Of Play]]></category>
		<category><![CDATA[Zack and Miri Make a Porno]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute im Kurzdurchlauf kommen wieder all jene Film vor, die in den letzten Wochen aufgelaufen sind und für die einfach die Zeit fehlte sie in der mir eigenen epischen Ausführlichkeit abzuhandeln. Dabei: Zack and Miri make a porno +++ State of Play +++ Radio Rock Revolution +++ Nachts im Museum 2 +++ Ex Drummer +++ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute im Kurzdurchlauf kommen wieder all jene Film vor, die in den letzten Wochen aufgelaufen sind und für die einfach die Zeit fehlte sie in der mir eigenen epischen Ausführlichkeit abzuhandeln.</p>
<p>Dabei: <strong>Zack and Miri make a porno</strong> +++ <strong>State of Play</strong> +++ <strong>Radio Rock Revolution</strong> +++  <strong>Nachts im Museum 2</strong> +++ <strong>Ex Drummer</strong> +++ <strong>Shopping Center King </strong><br />
<strong><br />
Zack and Miri make a porno &#8211; USA 2008</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001LM6VTK?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B001LM6VTK"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51gREzVXQWL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B001LM6VTK" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Zwei Freunde (Seth Rogen und Elisabeth Bank) versuchen ihrer ewigen Finanzklemme durch eine einfache Idee zu entkommen, sie drehen einen Amateurporno, denn Sex verkauft sich immer gut. Natürlich klappt das trotz viel gutem Willen nicht ganz so problemlos wie gehofft&#8230;</p>
<p>Kevin Smith versucht sich an einer überraschend konventionellen RomCom, die er mit den Zutaten würzt die ihn berühmt gemacht haben: Absurde Dialoge von liebenswerter Obszönität und spassigen Popkultur-Referenzen. Das Ganze ist wie zu erwarten ein seltsamer Zwitter, dessen Elemente unterschiedlich gut funktionieren, wobei die sympathische Besetzung und die dem ganzen innewohnende Herzlichkeit viele der lahmeren Momente verschmerzen lässt.<br />
Star Wars in der Pornoversion ist nicht neu, hier aber durchaus ulkig. Jason Mewes mal nicht als Jay, aber irgendwie doch Jay sorgt für einige Lacher und Justin Long darf als schwuler Pornostar in einem Cameo brillieren. Das am Ende doch etwas weniger Begeisterung aufkommen mag, als bei anderen Smith-Produktionen liegt dann wohl auch eher in der Berechenbarkeit des Formats, das hier weniger karikiert, denn brav variiert wird. Trotz vieler Four Letter Word und ein paar nackigen Verrenkungen ist der Film letztlich doch eine typische Liebesgeschichte und damit wesentlich harmloser als andere Werke Smiths. Dennoch, für nen netten Sonntagabend ist der Film okay.</p>
<p><strong>State of Play &#8211; Der Stand der Dinge &#8211; USA 2009</strong><br />
2.5 out of 5 stars </p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002LI90U0?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002LI90U0"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51GO6F74llL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002LI90U0" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Ein unbequemer Politiker (Ben Affleck) und ein befreundeter Journalist (Russel Crowe) versuchen ein Mordkomplott aufzudecken, das wie üblich bis nach &#8220;ganz oben&#8221; geht&#8230;</p>
<p>Für sich genommen ein durchschnittlicher Thriller, mit einer bis auf Hellen Mirren eher enttäuschenden Besetzung, dessen Versagen einem erst wirklich bewusst wird, wenn man die Serie kennt, die dem Ganzen als Vorlage diente. </p>
<p>Zwar folgt die Story in den wesentlichen Punkten der BBC-Serie, doch es fehlt fast alles, was diese wirklich sehenswert machte. Statt einer differenzierten und vielschichtigen Figurenzeichnung, wird hier mit der groben Kelle gearbeitet. Statt John Simm, dem man den etwas auf der Kippe stehenden, aber dennoch gestandenen Journalisten abnimmt, bekommt man hier den wie immer leicht prollig wirkenden Russel Crowe, der aussieht wie unter der Brücke vorgezogen und über weite Teile den Eindruck vermittelt er würde beim Lesen die Lippen bewegen. </p>
<p>Sein Gegenpart Ben Affleck ist kaum besser, spielt seine Figur doch im Gegensatz zur Serie kaum eine Rolle und verschenkt damit die Chance jemals eine echte Chemie zu Crowes Figur zu entwickeln. Überhaupt fehlt jegliche Tiefe, die die Protagonisten zu mehr als Funktionsträgern macht. Selbst Helen Mirren, deren Job im TV vom großartigen Bill Nighy gemacht wurde, hat zwei-drei Szenen und kommt dort eher als pedantische Ziege, denn als zwischen redaktioneller Fürsorge und finanziellem Druck zerrissene Chefin rüber. </p>
<p>Statt gegen das Klischee zu arbeiten, ergeht sich der Film in forcierten Actionmomenten und einem dümmlich stilisierten Online/Offline-Medien-Konflikt, der zur Handlung nicht wirklich etwas beizutragen hat. Für Zwischentöne fehlt die Zeit und offensichtlich auch das Talent, denn statt eine schwierige Freundschaft in den Mittelpunkt zu stellen, die ihre Höhen und Tiefen erlebt, kapriziert sich der Film auf die halbgaren Referenzen auf die Realpolitik &#8211; die allesamt nicht über das Klischee des &#8220;großen Konzerns der was böses vorhat&#8221; hinauskommen. Die Nuancen die die Serie so wunderbar herausarbeitete, fehlen ebenso, wie die nüchterne Betrachung polizeilicher und redaktioneller Arbeit.</p>
<p>Tipp: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002D5LUGS?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002D5LUGS">Holt euch die Original-Serie, die ist brillant.</a></p>
<p><strong>Radio Rock Revolution &#8211; UK 2009</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00280LP4K?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B00280LP4K"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51UCeAWUIcL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00280LP4K" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Die 60er Jahre in England. Hochzeit der Piratensender, die statt langweiliger Einheitsmusik Profil zeigen und mit ausgeflippten D.J.s die Massen begeistern. Besonders das von einem Schiff aus sendende Radio Rock ist der Regierung ein Dorn im Auge, die alles versucht den Machern das Handwerk zu legen. </p>
<p>&#8220;The boat that rocked&#8221;, wie der Film im Original treffender heißt, macht Spaß. Die grandiose Besetzung, die bis in kleine Nebenrollen passt, hilft über die dramaturgischen Schwächen dieser sehr relaxt daher kommenden Komödie hinweg. Die Geschichte entwickelt sich bis kurz vor Schluß im selben Tempo wie das vor Anker liegende Piraten-Radio-Schiff und doch macht es unglaublichen Laune die Radiocrew zu beobachten und Zeit mit ihr zu verbringen. </p>
<p>Bill Nighy dürfte zu den komischsten Tänzern im Filmbusiness gehören, der jeden seiner kurzen Auftritte zu einem wahren Glanzstück macht und sichtlich Spaß an der Rolle des rockenden Gentleman hat. Doch auch die übrige Besatzung, inkl. des linkisch liebenswerten Newcomers Tom Sturridge, wissen zu überzeugen. Der Film ist flach, erzählt seine Story viel zu langsam, anekdotenhaft und in strikter s/w-Charakterisierung, er ist in seine skurrilen Figuren verliebt und bemerkt erst auf den letzten Drücker, das er ja so etwas wie ein Finale braucht &#8211; das er dann mit allem Pomp der Titanic durchhechelt. </p>
<p>Doch bei allen Klischees und dem inhaltlichen Leichtgewicht, bei aller berechenbarer Musik und vorhersehbarer Entwicklung &#8211; der Film lässt die Zuschauer gutgelaunt (und vielleicht ein wenig nostalgisch verklärt) zurück&#8230; und das ist mehr als ich über die meisten Filme in diesem Jahr sagen kann.</p>
<p><strong><br />
Nachts im Museum 2 &#8211; USA 2009</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002JN8CN8?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002JN8CN8">Nachts im Museum 2 (inkl. Digital Copy)</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002JN8CN8" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Ben Stillers Figur aus Teil 1, inzwischen erfolgreicher Geschäftsmann, hat seine Freunde aus dem magischen Mueseum vernachlässigt. Als sie zur Einmottung nach Washington ins Smithonian gebracht werden und dort für Spektakel sorgen, beschließt er ihnen zu helfen&#8230;</p>
<p>Überraschenderweise ist die Fortsetzung einen Tick unterhaltsamer, als das etwas <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/12/28/night-at-the-museum/">hüftlahme Origina</a>l. Die Tricks sind einen Hauch besser und vor allem einfallsreicher. Auch wenn der Film insgesamt deutlich die kindliche Zielgruppe bedient, sorgt die lebendig gewordene Kunst mit umherhopsenden Jeff Koons Skulturen, einem strunzdummen Denker, oder einem verängstigten Chagal-Gemälde durchaus für amüsante Momente. Hank Azaria als unfähiger Bösewicht sorgt zudem für einige Lacher. </p>
<p>Insgesamt natürlich eine platte Komödie mit simpler Moral, aber dank der vergrößerten Spielwiese ein akzeptables Guilty Pleasure &#8211; bei dem Erwachsene sich zur Not drauf rausreden können, ja nur mit den Kindern reingegangen zu sein. </p>
<p><strong>Ex Drummer &#8211; Belgien 2007<br />
</strong>3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0012CF8FW?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B0012CF8FW"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41qtqrpqCiL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0012CF8FW" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Ein erfolgreicher Schriftsteller lässt sich aus intellektueller Neugierde auf einen Versuch ein. Als ihn drei Unterschichtsprolls fragen, ob er als Trommler ihrer Band von &#8220;leicht behinderten Typen&#8221; mitmachen will, sagt er zu und begibt sich in eine für ihn völlig fremde, faszinierend kranke Welt.</p>
<p>Technisch und schauspielerisch ein beeindruckender Streifen, der in seiner Kotz- Dreck- und Proll-Ästhetik mehr als einmal an die krasseren Momente von Trainspotting erinnert, ohne allerdings so süffig stringent erzählt zu sein.<br />
Ein Film der das vielbeschworene &#8220;Präkariat&#8221; auf die schlimmstmögliche Erscheinungsform kondensiert und dabei mit keiner der Figuren auch nur einen Hauch Empathie zeigt. Eine sehr kalte Welt ist es die Ex Drummer da zeichnet, bei der es schwer ist sich zu entscheiden, ob die derangierten &#8220;Asozialen&#8221; unsympathischer sind oder doch der bar jeder menschlichen Regung agierende Intellektuelle, dessen Gossentourismus eher voyeuristischen, denn aufklärerischen Impulsen entspringt. </p>
<p>Das die Story nach einigem Hin und Her folgerichtig in einem Blutbad endet, überrascht weniger, als dass es erst so spät passiert. Bei allen technischen Finessen und Ideen, verbleibt am Ende allerdings auch ein wenig der Eindruck, dass die erzählerische Tiefe der Provokation und den Schockeffekte doch etwas hinterherläuft.</p>
<p><strong>Shopping Center King &#8211; USA 2009</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002KKKA9E?ie=UTF8&#038;tag=diefunffilmfr-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002KKKA9E"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51hh7Q442pL._SL160_.jpg"></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diefunffilmfr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002KKKA9E" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Ronnie (Seth Rogen) ist Chef der Mall-Security. Ein unbefriedigter Loser, der eigentlich lieber Polizist geworden wäre. Als ein Exhibitionist den Parkplatz des Malls unsicher macht, sieht er seine große Chance&#8230;</p>
<p>Die dunkle Seite des Kaufhaus-Cop führt dieser Film vor, der zwar oberflächlich viele Ähnlichkeiten mit dem Klamauk-Vehikel hat, im Grunde jedoch eher einem derben Remake von &#8220;Taxi Driver&#8221; gleicht.<br />
Es ist schon eine Leistung des normalerweise erzsympathischen Seth Rogen, wenn er es hier als bipolar-gestörter Ronnie schafft nicht für eine Sekunde echtes Mitgefühl beim Zuschauer zu wecken. Denn Ronnie ist der Prototyp des mickrigen Spießers, der dummerweise zuviel Macht verliehen bekommt. Ein Verlierer der mit 40 noch immer bei Mama wohnt, ein pausbäckiges Kind, der noch Respekt und Anerkennung giert. Ein mieser Rassist, der erwachsen gewordenen Schulhof-Bully, der sich Genugtuung verschafft indem er schwächere drangsaliert. </p>
<p>Menschen wie Ronnie kennt man aus dem Alltag zu genüge, jene Hausmeistertypen, Politessen, Türsteher und Parkwächter, deren einzige Freude im Leben es ist ihr kleines bißchen Macht über andere auszuspielen, weil sie ein ansonsten bedeutungsloses Leben führen. Der Film stößt die üblichen Erwartungen an eine Komödie von der Kopf, denn Ronnie wandelt sich nicht. Er wird nicht geläutert und erkennt das sein Tun falsch ist. Im Gegenteil, er versteigt sich immer weiter in seine soziopathischen Gewaltphantasien &#8211; ein kleiner fetter Junge, der immer noch davon träumt der Held auf den Spielplatz zu sein, von allen umjubelt zu werden. </p>
<p>Am Ende bleibt sein Verhalten ungestraft, wird sogar noch belohnt &#8211; auch hier die Parallele zu Taxi Driver &#8211; was zwar zugespitzt ist, aber durchaus der Erfahrung entspricht, dass es Arschlöcher weit bringen. Die durch und durch pessimistische Weltsicht des Films, die im Grunde deprimierende Story, steht im Kontrast zu den krassen humoristischen Elementen gängiger Brachialkomödien, mit denen der Film kokettiert, die er aber auch immer wieder bricht und karikiert. </p>
<p>Jody Hill, hatte ganz klar eher Scorcese (das Finale von Observe &#038; Report hat durchaus Ähnlichkeiten mit dessen King of Comedy) als Adam Sandler als Vorbild. Ein garstiger Streifen, der bewußt und sehr zynisch einen konsequent unsympathischen Helden zelebriert und den Zuschauern jedes versöhnliche Gefühl vorenthält. Kein Wunder, dass das übliche Ablach-Publikum das sich über Kevin James, Hangover und Co. wegschmeißt, mit dieser Antikomödie wenig anfangen konnte &#8211; den letztlich ist die Figur die Rogen spielt eine konsequent zuende gedachte Version der Helden dieser Streifen.</p>

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		<title>The Fall (Review)</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 22:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mal Sehen</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
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		<category><![CDATA[Spike Jonze]]></category>
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		<category><![CDATA[the fall]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Lass ihn nicht sterben. Du darfst nicht sterben.&#8221; Originaltitel: The Fall Herstellungsland: USA 2006 Regie: Tarsem Singh Darsteller: Catinca Untaru, Lee Pace 4 out of 5 stars Ich mag es zu bügeln. Bügelzeit ist Malcolmzeit und die muss zelebiert werden. Ungeachtet der garantierten postbügelischen Rückenschmerzen, kribbelt es überall, wenn die Wäschekörbe voll sind, denn dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Lass ihn nicht sterben. Du darfst nicht sterben.&#8221;</em></p>
<p><strong>Originaltitel: The Fall<br />
Herstellungsland: 	USA 2006<br />
Regie: Tarsem Singh<br />
Darsteller: Catinca Untaru, Lee Pace</strong><br />
<strong> 4 out of 5 stars</strong></p>
<p><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2009/08/the-fall.jpg" alt="the-fall" title="the-fall" width="200" height="282" class="alignleft size-full wp-image-8552" /> Ich mag es zu bügeln. Bügelzeit ist Malcolmzeit und die muss zelebiert werden. Ungeachtet der garantierten postbügelischen Rückenschmerzen, kribbelt es überall, wenn die Wäschekörbe voll sind, denn dann kommt der Moment, in dem <em>ich</em> den Film aussuchen darf. Ich schlendere in der Videothek um die Ecke von Regal zu Regal und es ist ein ähnliches Gefühl, wie das zusammengesparte Taschengeld eines 6-jährigen, das in der Tasche klimpert, während das Kind durch die Spielzeugabteilung geht und sich etwas für sein Geld aussuchen darf.</p>
<p>Manchmal reicht nur ein Name. In diesem Fall &#8220;Spike Jonze&#8221;. Und noch ein Name: &#8220;David Fincher&#8221;. Und zusammen präsentieren sie &#8220;The Fall&#8221;. Was das &#8220;präsentieren&#8221; genau bedeutet, verstehe ich nicht, aber die beiden würden wohl kaum ihre Namen unter einen schlechten Film setzen. Und weil ich gerade ein wenig aufgeregt bin, wegen dem kommenden &#8220;Wo die wilden Kerle wohnen&#8221; Film, musste ich nicht weiter durch die Gänge flanieren.<br />
<span id="more-8551"></span></p>
<p>Die Geschichte von The Fall spielt in den 20er Jahren, einer Zeit, in dem Stuntman zu sein vielleicht nicht unbedingt gefährlicher war, aber mit Sicherheit spektakulärer. Einer dieser Stuntmen, Roy (Lee Pace), liegt nach einem Unfall im Krankenhaus und vegetiert vor sich hin, bis das lebenslustige fünfjährige Mädchen Alexandria (eine unfassbar zauberhafte Catinca Untaru) anfängt ihn zu beschlagnahmen. </p>
<p>Roy kommt auf eine wunderbare Idee, um seinem Leid ein Ende zu setzen. Anstatt sein Leben höchstwahrscheinlich im Rollstuhl zu verbringen, will er sich mit Alexandrias Hilfe umbringen. Der Deal: Tabletten gegen Geschichte. Und wenn man sich die Geschichte anhört, die Roy da aus den Ärmeln schüttelt, ist man gerne bereit Morphium zu besorgen. </p>
<p>Seine Geschichte handelt von dem blauen Banditen, der mit seinen Freunden den bösen Governor Odious töten will. Neben Luigi (Sprengstoffmeister), Otta Benga (ehemaliger Sklave) und dem Inder (Inder) ist sogar der junge Charles Darwin (Evolutionsbiologe) mit von der Partie. Zusammen machen sie sich auf die lange Reise, um Odious dem Garaus zu machen.</p>
<p>Wenn man etwas in der Art von &#8220;Die Macher von The Cell&#8221; liest, ist man erstmal (zu recht) skeptisch. &#8220;Die Macher von&#8230;&#8221; ist ein so blutleeres Geschwätz, dass ich solche Filme lieber zur Seite lege. In diesem Fall (und übrigens auch in dem Fall von Southland Tales &#8211; aber das ist eine andere Geschichte) hat es zum Glück nicht nur nicht abgeschreckt, sondern auch etwas Hand und Fuß. Optisch ist viel von The Cell übernommen worden. Sei es kontrastreiche Szenerien, die Kostüme, reihenweise Zitate (Darwin als Mitglied der Droogs) oder die teilweise wunderbar, beinahe musicalhafte, überzogene Handlung der Protagonisten. </p>
<p>Aber auch Freunde von Filmen im Stile von &#8220;Big Fish&#8221; oder &#8220;Charlie und die Schokoladenfabrik&#8221; kommen auf ihre Kosten. Außen Kindermärchen, innen wunderbarer Erwachsenen-Erzählfilm. Und wer am Ende kein Pipi in den Augen hat, hat eine dunkle Seele.</p>
<p><strong>Trailer</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EeAyIQ_OT_I&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EeAyIQ_OT_I&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=EeAyIQ_OT_I">DirektFall</a></p>

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		<title>Trailer: Meine Daten und ich</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 10:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
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		<category><![CDATA[Censorship]]></category>
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		<category><![CDATA[Documentary]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf DVD erscheint jetzt die Datenschutz-Doku &#8220;Meine Daten und ich&#8221;, deren Trailer schonmal nicht schlecht aussieht. YouTubeDirektDaten Mehr Infos zum Film gibt es auf der offiziellen Website Verwandte Artikel Video Nasties: Moral Panic, Censorship and Videotape (3) Zombie Girl: The Movie (3) Zombie Girl &#8211; - Through 8/20 Only! (6) Young @ Heart: Doku über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf DVD erscheint jetzt die Datenschutz-Doku &#8220;Meine Daten und ich&#8221;, deren Trailer schonmal nicht schlecht aussieht.</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/s1BChray56Y&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/s1BChray56Y&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=s1BChray56Y">YouTubeDirektDaten</a></p>
<p>Mehr Infos zum Film gibt es auf <a href="http://www.meinedatenundich.de/index.html">der offiziellen Website</a></p>

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		<title>Not Quite Hollywood: Doku über Ozploitation, australische Exploitation-Filme</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 16:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renington Steele</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[NotQuiteHollywood]]></category>
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		<description><![CDATA[(Dailymotion Direktoz, via First Showing) OMG, this looks insanely brillant! Warum sagt mir keiner, dass sie letztes Jahr bereits eine Doku über australische Exploitation-Filme gedreht haben? Das hier sieht absolut fantastisch aus, Quentin Tarantino auch seine Finger im Spiel und der Film hat jede Menge Werwölfe, Mad Max, Jamie Lee Curtis, Dennis Hopper, George Lazenby, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" width="500" height="281" src="http://www.dailymotion.com/embed/video/x9kah6?width=500&#038;theme=none&#038;foreground=%23FF840F&#038;wmode=transparent"></iframe><br />
<small>(<a href="hhttp://www.dailymotion.com/video/x9kah6_not-quite-hollywood-the-wild-untold_shortfilms">Dailymotion Direktoz</a>, via <a href="http://www.firstshowing.net/2009/06/14/must-watch-badass-red-band-not-quite-hollywood-trailer/">First Showing</a>)</small></p>
<p>OMG, this looks <i>insanely</i> brillant! Warum sagt mir keiner, dass sie letztes Jahr bereits eine Doku über australische Exploitation-Filme gedreht haben? Das hier sieht absolut fantastisch aus, Quentin Tarantino auch seine Finger im Spiel und der Film hat jede Menge Werwölfe, Mad Max, Jamie Lee Curtis, Dennis Hopper, George Lazenby, George Miller, Barry Humphries, Stacy Keach und tausend andere mehr. <i>Aaaaawww!</i></p>
<p>Snip von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Not_Quite_Hollywood">Wikipedia</a>:</p>
<blockquote><p><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2009/06/200px-notquitehollywood.jpg" align="left" />Hartley spent several years writing a detailed research document, which served to some degree as a script for the film, about the New Wave era of Australian cinema. It focused on the commonly overlooked &#8220;Ozploitation&#8221; films—mainly filled with sex, horror and violence—which critics and film historians considered vulgar and offensive, often excluded from Australia&#8217;s &#8220;official film history&#8221;. Hartley approached Quentin Tarantino, a longtime &#8220;Ozploitation&#8221; fan who had dedicated his 2003 film Kill Bill to the exploitation genre, and Tarantino agreed to help get the project off the ground. Hartley then spent an additional five years interviewing subjects and editing the combined 250 hours of interviews and original stock footage into a 100-minute film.</p></blockquote>
<p><small><b>Amazon-Partnerlink:</b></small> <a href="http://www.amazon.de/Not-Quite-Hollywood-Ozploitation-Australische/dp/B0021QGQVI%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0021QGQVI">Not Quite Hollywood: The Wild, Untold Story of Ozploitation!</a></p>

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		<title>Kurzreviews:  Twilight, Die drei ???, The Spirit, Er steht einfach nicht auf dich und mehr</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/04/26/kurzreviews-twilight-die-drei-the-spirit-er-steht-einfach-nicht-auf-dich-und-mehr/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 22:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[He’s Just Not That Into You]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier die neueste Ausgabe der beliebten Kurzreviews, in denen die Kino- und DVD-Filme zu ihrem Recht kommen, die auf Grund von Zeitmangel einfach nicht in epischer Länge von mir besprochen werden können. Die Bildchen sind wie immer ganz geschickt getarnte Amazonlinks, falls ihr euch sofort einen der Filme holen wollt und denkt: Hey cool, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier die neueste Ausgabe der beliebten Kurzreviews, in denen die Kino- und DVD-Filme zu ihrem Recht kommen, die auf Grund von Zeitmangel einfach nicht in epischer Länge von mir besprochen werden können.</p>
<p>Die Bildchen sind wie immer ganz geschickt getarnte Amazonlinks, falls ihr euch sofort einen der Filme holen wollt und denkt: Hey cool, da lass ich doch diese raffgierigen kleinen Cineschweine mitverdienen. </p>
<p>Heute dabei sind: <strong>Die drei ??? und das verfluchte Schloss</strong> +++ <strong>Twilight &#8211; Biss zum Morgengrauen</strong> +++ <strong>The Spirit</strong> +++ <strong>Er steht einfach nicht auf dich</strong> +++ <strong>Franklyn </strong>+++ <strong>Eden Lake</strong> +++ <strong>Thick as thieves</strong> +++ <strong>Ice Blues</strong> +++ <strong>Splinter </strong>+++ <strong>Chrysalis </strong>+++ <strong>Muzika </strong>+++ <strong>Virus Undead</strong> </p>
<p><strong>Die drei ??? und das verfluchte Schloss &#8211;  BRD / Südafrika 2009</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Die-drei-verfluchte-Schloss-Fragezeichen/dp/344011922X%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D344011922X"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/517-RYrR0OL._SL160_.jpg" /></a></p>
<p>Das zweite Abenteuer der mittlerweile Gott sei Dank etwas älteren Jungdetektive führt Justus und seine Freunde auf die Suche nach einem Geheimnis das ihm seine Eltern aufgeben haben.<br />
Ein klassischer und im positiven Sinne altmodischer Kinderfilm. Für die Zielgruppe bis 15 genau das richtige, etwas Spannung, Gadgets, moderater Grusel, ein paar sexuelle Anspielungen die aber nie zotig werden. Die bisweilen etwas gestelzten Dialoge treffen oft genau den Ton der geliebten Hörspielvorlagen.</p>
<p><strong>Twilight &#8211; Biss zum Morgengrauen &#8211; USA 2008</strong><br />
1.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Twilight-Bis-zum-Morgengrauen-DVDs/dp/B001N2IKR4%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB001N2IKR4"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZZG8k5azL._SL160_.jpg" /></a></p>
<p>Mädchen kommt auf neue Highschool und ist sofort superbeliebt. Sie freundet sich mit Vampir an, dessen Familie sie gleich akzeptiert. Alles ist ganz doll romantisch bis ein paar böse Vampire sie als Fünf-Minuten-Terrine benutzen wollen.<br />
Ein ganz gewaltiger Haufen Brontosaurierkacke. Ich hab nicht automatisch was gegen Hype und im Falle von Harry Potter oder High School Musical lassen sich ja durchaus gewissen Qualitäten erkennen, aber &#8220;Twilight&#8221; ist wirklich grauenhaft mies und sein Erfolg spricht nicht grade für die nachwachsende Generatione junger Frauen. Die Dialoge erreichen nicht mal Schülertheaterniveau und sind schlimmer als in mancher Daily Soap. Die Story ist ebenso furchtbar <a href="http://www.impishidea.com/criticism/261/twilight-s-agenda">wie fragwürdig</a>. Frauen haben keinen anderen Lebenszweck als nur einen Kerl anzuhimmeln, mit dem sie dann keusch zusammenleben. Man merkt deutlich das die Autorin der Buchvorlage Mormonin ist&#8230; ihre lustfeindliche und antiemanzipatorische Geschichte lässt die Bravo Girl im Vergleich wie die Emma wirken.</p>
<p><strong>The Spirit &#8211; USA 2008</strong><br />
1.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Will-Eisner-Spirit-besten-Geschichten/dp/3899082850%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3899082850"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Xj5w36EoL._SL160_.jpg" /></a><br />
<sup>kauft euch lieber eines der Comics)</sup></p>
<p>Frank Miller macht hier eindrucksvoll klar, wem die Qualität von Sin City zuzuschreiben ist: Robert Rodriguez. Ohne die versierte und inspirierte Hand des umtriebigen Mexi-Cans ist Miller leider nur ein altgewordener, pubertierender Junge, der sich an flachen Gags und dicken Hupen berauscht und seinen Film dabei nur wenig intelligenter daherkommen lässt, als die stammelnden Klon-Dösel die Doktor Oktopuss als billige Handlanger dienen. Miller hat absolut kein Gespür dafür eine filmische Geschichte zu erzählen, er denkt in Comic-Panels und so scheint The Spirit auch stets von der völligen Erstarrung bedroht. Die Actionszenen dürften zum schlecht-geschnittensten gehören, was im Kino in den letzten Monaten zu sehen war und die Dramaturgie des Streifens hängt von Beginn an durch, wie ein ausgeleiertes Gummieband. Nichtmal der schlecht von Sin City abgeschaute hochartifizielle Look will wirklich gelingen, denn streckenweise wirkt das ganze auch noch erstaunlich billig, mehr TV-Film als Kinoerlebnis. Die guten Darsteller werden in peinlichen Dialogen und einer belanglosen Handlung erstickt, die zwischen grausigem Klamauk und schwülstigen Pathos kein rechtes Maß findet. Der liebenswerte Witz Will Eisners, ist hier bestenfalls zu erahnen. Bleibt zu hoffen, dass sich Miller zukünftig wieder auf das konzentriert was er kann und die Regie anderen überlässt.</p>
<p><strong>Er steht einfach nicht auf dich &#8211; USA 2009 </strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/steht-einfach-nicht-auf-Dich/dp/B001S2QY40%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB001S2QY40"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/510MeUgxx3L._SL160_.jpg" /></a></p>
<p>Das altbekannte &#8211; und anfänglich etwas unübersichtliche &#8211; Töpfchen-und-Deckelchen-Spiel wird hier routiniert variert. &#8220;Harry und Sally&#8221; mit einem gehörigen Schuss &#8220;Sex and the City&#8221;. Das der ganz große Spaß sich dennoch nicht einstellen will, liegt an der vorhersehbaren Geschichte und der fragmentierten Erzählweise, bei der kein Charakter wirklich genug Zeit hat, das Herz des Zuschauers richtig zu erobern. Die sehr gute Besetzung tröstet aber oft genug über die lahme Dramaturgie hinweg und rettet den etwas zu langen Film ein ums andere Mal. Für einen verregneten Sonntagnachmittag auf DVD okay und dank der ironischen Momente auch kein reines Chick-Flick.</p>
<p><strong>Franklyn &#8211; GB 2008 </strong><br />
2.5 out of 5 stars</p>
<p>Der Film erzählt vier verschiedene Geschichten, von denen eine in einer retro-futuristischen, sehr religiösen Stadt namens Meanwhile-City spielt. Dort sucht ein maskierter Rächer nach seinem Erzfeind.<br />
Franklyn vereint viel Talent und Kreativität und bietet für sein Mini-Budget überraschend gute und einfallsreiche Bilder. Leider ist er aber auch extrem anstrengend. Wer keine Lust hat sich einen Episodenfilm anzusehen, bei dem auch nach einer Stunde nicht so wirklich klar ist, wo er überhaupt hinwill, der wird schnell die Geduld verlieren. Denn auch die schönen Fantasy-Einschübe entschädigen nicht für die schleppenden Episoden die in der wahren Welt angesiedelt sind und die tatsächlich erst im Finale zueinander finden.</p>
<p><strong>Eden Lake &#8211; UK 2008</strong><br />
2 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Eden-Lake-Uncut-Michael-Fassbender/dp/B001O4VVEK%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB001O4VVEK"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CkyAXMLIL._SL160_.jpg" /></a> </p>
<p>Nach viel Tamtam und einem Regisseur, der beim Fantasy Filmfest nochmal drauf hinweist wie derbe sein Film ist und das Kritiker bescheinigten “man müsse diesen Film überleben”, ist es dann doch erstaunlich, wie konventionell Eden Lake daherkommt.</p>
<p>Wie berechenbar er seine “peculiar little town” Geschichte erzählt, die man in Variation schon dutzende Male gesehen hat. Stadtvolk kommt aufs Land, dort herrschen andere Sitten. Die Leute sind mißtrauisch und feindseelig und das Machismo erlaubt es den “Helden” nicht der offenkundigen Gefahr aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Auch wenn die Jugendlichen von Anfang an Gewaltätigkeit ausstrahlen, kommen die Protagonisten nicht auf die Idee ihre Ärsche nach Hause zu bewegen. Selbst als sie beinah überfahren werden, reicht es noch nicht und man muss die Bande konfrontieren.</p>
<p>Fast ist man geneigt zu sagen: They had it coming. Da hilft es wenig, dass getreu den Horrorfilmklischees viele Möglichkeiten noch mit halbwegs heiler Haut davonzukommen, ehe alles Pete Tong geht, ignoriert werden. Da unterscheiden sich die Figuren wenig von ihren noch dümmeren Vorgängern anderer Wald- und Wiesen-Slasher und ganz ehrlich, ich bin es auch langsam leid Leute durch Wälder flüchten zu sehen.</p>
<p>Das der Oberpsychopath ein Teenager ist, macht auch nicht wirklich soviel Unterschied, denn die Charkterzeichnung der Kids beschränkt sich auf Klischees und Küchenpsychologie. Yeah Yeah… White Trash Inbreed Country Parents Make Kids Go Psycho. Nix neues hier und so verkommt die “Sozialkritik” doch eher zum Lippenbekenntnis, denn an Hintergründen und echter Charakterentwicklung ist der Regisseur anscheinend nicht interessiert.</p>
<p>Über den sensationsheischenden Charakter von Boulevard-Zeitungs-Meldungen, die über böse Kids die Leute abstechen berichten, geht Eden Lake auch nicht hinaus. Das wirkliche Grauen und die sozialen Fehlentwicklungen, die sich in bestehenden “Gated Communities” ergeben, wären wohl spannender gewesen, als dieser letztlich doch sehr absehbare und in gewisser Weise auch kaltschnäuzige Film, der sich an seiner Gewalt teilweise doch eher aufgeilt, als sie zu hinterfragen. Da hilft auch die technisch kompentente Machart und die soliden schauspielerischen Leistungen wenig.<br />
Im Lande von Straw Dogs gilt auch weiterhin: Shun the Country und bleibt mit dem Arsch zu Hause.</p>
<p><strong>Thick as thieves &#8211; GB / USA 2008 </strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Thick-As-Thieves-Tom-Hardy/dp/B001KYNCL4%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB001KYNCL4"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eFnyEG25L._SL160_.jpg" /></a></p>
<p>Morgan Freeman und Antinio Banderas liefern sich in als Edel-Gannoven ein Duell in einem klassischen Heist-Setting.<br />
Solider Heist-Film mit den üblichen Twists, der durch den Charme seiner Hauptdarsteller mehr Spaß macht, als er eigentlich dürfte. Es bleibt zwar das Gefühl zurück nur eine überlange Folge der Serie &#8220;Hustle&#8221; gesehen zu haben, aber da die Serie ebenfalls gut unterhält, ist das genug für einen entspannten Filmabend.<br />
<strong><br />
Ice Blues &#8211; A Donald Strachey Mystery &#8211; USA 2008</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Ice-Blues-Richard-Stevenson/dp/1934531405%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D1934531405"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mBcPvOZWL._SL160_.jpg" /></a></p>
<p>Der Lebensgefährte des knallharten Detektivs Strachey beobachtet aus Versehen einen Mord. Schon bald wird klar, dass die Täter nun auch hinter ihm her sind. Strachey muss seinen Gatten beschützen und gleichzeitig herausbekommen wer hinter der Sache steckt&#8230;<br />
Auch der neue Fall von Strachey weiß zu gefallen. Die Krimiserie entwickelt sich auf hohem Niveau. Die bisweilen etwas preachigen Momente der allersten Folge sind lange überwunden, jetzt steht Krimispannung im Zentrum und mit ihr ein Detektiv, der eben auch schwul ist &#8211; was die Handlung aber nicht dominiert. Chad Allen überzeugt nach wie vor als harter Hund und steht seinen Hetero-Kollegen in Sachen Coolness in nichts nach.<br />
Sehenswert sind auch die  anderen Folgen: Third Man Out, Shock to the System und On the other hand, Death (mit der ganz großartigen Margott Kidder)</p>
<p><strong>Splinter &#8211; USA 2008</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Splinter-Shea-Whigham/dp/B001UNPUW4%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB001UNPUW4"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KmvoHt%2BlL._SL160_.jpg" /></a></p>
<p>Ein junges Pärchen wird von einem gesuchten Kriminellen und dessen labiler Freundin gekidnapped, doch schon bald haben sie alle vier ganz andere Probleme. Irgendeine Kreatur die durch winzige Splitter in den Körper eindringt, macht auf sie Jagd und hält die kleine Gruppe in einer Tankstelle gefangen&#8230;<br />
Ein wirklich fieser kleiner Low-Budget-Horror, der dank guter Darsteller und liebevoll getrickster Effekte eine creepige Horrorstory irgendwo zwischen The Mist und The Thing erzählt. Die Figuren verhalten sich einigermaßen nachvollziehbar und der Regisseur versteht es das Beste aus der Kammerspiel-Situation herauszuholen. Für Genrefans eindeutig sehenswert.<br />
<strong><br />
Chrysalis &#8211; Frankreich / Deutschland 2007</strong><br />
2 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Chrysalis-T%C3%B6dliche-Erinnerung-Albert-Dupontel/dp/B001CV0K10%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB001CV0K10"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51G0U9C2LvL._SL160_.jpg" /></a></p>
<p>Im leicht futuristischen Paris ermittelt ein abgewrackter udn traumatisierter Komissar, wer junge Frauen für Experimente miißbraucht und umbringt. Bald führt seine Spur zu einer Firma die sich auf plastische Chirurgie spezialisiert hat.<br />
Ein Stylisher Sci-Tech-Thriller, dessen &#8220;überraschende Auflösung&#8221; leider nach 10 Minuten klar ist. Die solide Inszenierung, nette Fight-Szenen und die hübsche Kamera-Arbeit helfen leider nicht über den unterentwickelten und etwas schal daherkommenden Plot hinweg, dem es eindeutig an Charakter- und Story mangelt.</p>
<p><strong>Muzika &#8211; SI / BRD 2008</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p>Ein junger Mann versucht in der Tschechoslowakei der 80er Jahre dem Einheitstrott zu entkommen. In der Musik entdeckt er seine Chance auf Ausbruch aus dem Alltag.<br />
Liebenswert schrulliger Film, der mit subtilen und bisweilen weniger subtilen Seitenhieben sowie einem gehörigen Schuss nOstalgie das Leben unter sozialistischer Führung karikiert. Die schrägen Charaktere und die ebenso schräge Musik sorgen für überraschend unanstrengende Unterhaltung &#8211; auch wenn die ersten Bilder noch schwere Arthouse-Kost vermuten lassen.</p>
<p><strong>Virus Undead &#8211; BRD 2008</strong><br />
2 out of 5 stars</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Virus-Undead-2-Disc-Special-Philip/dp/B001TMZ5C6%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB001TMZ5C6"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GzOVWPBYL._SL160_.jpg" /></a></p>
<p>Diie Vogelgrippe ist mutiert und verwandelt die Menschen in Zombies. Eine Gruppe junger Medizinstudenten-Darsteller müssen sich in einem alten Landhaus der Zombiehorde erwehren und den Grund für die Epidemie herausfinden.<br />
Technisch hat dieser Film für eine SemiPro-Produktion einiges zu bieten: Nette Masken, passable CGI-Effekte und eine solide Kameraarbeit. Leider machen die extrem holperigen Dialoge und die in jeder Szene an Schülertheater erinnernden Schauspieler jede ernsthafte Spannung zunichte. Die Story braucht zu lange um in Gang zu kommen, wird sehr sprunghaft erzählt und endet in einem recht wirren Finale. Die unglückliche Synchro gibt dem Film dann leider den Rest. Schade &#8211; denn mit dem Aufwand und den Effekten hätte wirklich ein netter Trash-Streifen a la <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/09/12/kampfansage-der-letzte-schuler/">Kampfansage &#8211; Der letzte Schüler</a> aus dem Ganzen werden können.</p>

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		<title>Terminator 2 Special-Edition inkl. Roboterkopf-Büste mit leuchtenden Augen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 14:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renington Steele</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[Die neue „Terminator: Judgement Day“-Special Edition mit Blueray und DVD-Discs kommt am 26. Juni 2009 und mit einer Terminator-Büste, deren Augen rot leuchten. Aaaaaaaaww! Snip von Amazon: # Blu-ray und DVD im einzigartigen T2 ENDOSKULL mit leuchtenden Augen und Sound-Chip # Alles auf einer Blu-ray: Seemless Branching vom Directors Cut, der Kinofassung und der Extended [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2009/03/term2collectorssetr1artpic.jpg" alt="term2collectorssetr1artpic" title="term2collectorssetr1artpic" width="500" height="592" class="alignnone size-full wp-image-6548" /></p>
<p>Die neue „Terminator: Judgement Day“-Special Edition mit Blueray und DVD-Discs kommt am 26. Juni 2009 und mit einer Terminator-Büste, deren Augen rot leuchten. <i>Aaaaaaaaww!</i> Snip von Amazon:</p>
<blockquote><p># Blu-ray und DVD im einzigartigen T2 ENDOSKULL mit leuchtenden Augen und Sound-Chip<br />
# Alles auf einer Blu-ray: Seemless Branching vom Directors Cut, der Kinofassung und der Extended Special Edition!<br />
# Als weiteres Extra: Der T2 Directors Cut auf DVD<br />
# Endoskeleton: Höhe ca. 35 cm, Breite ca. 17,5 cm<br />
# Audiokommentar von Cast &#038; Crew<br />
# Audiokommentar von James Cameron und Co Autor William Wisher<br />
# Deleted Scenes mit Audiokommentaren<br />
# Interaktive Features:<br />
# Picture-in-Picture-Mode<br />
# Produktionsdaten- und Triviadaten-Modul parallel zum Film<br />
# Exklusive Behind-the-Scenes-Kommentare zum Film (ca. 100 Min.)<br />
# Original-Drehbuch und Original-Storyboard parallel zum Film<br />
# Interaktiver T2-Quiz-Mode<br />
# Interaktive Spiele zum Film<br />
# Restaurierte T2-HD-Trailer<br />
# Bookmarks, BD-Live<br />
# D-Box Motion Codes<br />
# THX Optimizer (Bild und Ton sind THX zertifiziert)<br />
# Auflösung: 1080/24p Full HD digitally remastered</p></blockquote>
<p><small><b>Amazon-Partnerlink:</b></small> <a href="http://www.amazon.de/Terminator-Limited-Skynet-Fan-Blu-ray/dp/B001TCOQEY%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Ddiefunffilmfr-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB001TCOQEY">Terminator 2 &#8211; Limited Skynet Fan Edition [Blu-ray]</a></p>

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		<title>Hass &#8211; La Haine</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 23:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mal Sehen</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[La Haine]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bis hierhin lief es noch ganz gut. Bis hierhin lief es noch ganz gut. Bis hierhin lief es noch ganz gut&#8230; Originaltitel: La Haine Herstellungsland: Frankreich 1995 Regie: Mathieu Kassovitz Darsteller: Vincent Cassel, Hubert Koundé, Saïd Taghmaoui 4.5 out of 5 stars Französische Schwarz/Weiß-Filme sind ja eher weniger mein Genre, aber als ich La Haine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Bis hierhin lief es noch ganz gut. Bis hierhin lief es noch ganz gut. Bis hierhin lief es noch ganz gut&#8230;</em></p>
<p><strong>Originaltitel: La Haine<br />
Herstellungsland: Frankreich 1995<br />
Regie: Mathieu Kassovitz<br />
Darsteller: Vincent Cassel, Hubert Koundé, Saïd Taghmaoui<br />
</strong>4.5 out of 5 stars</p>
<p><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/12/lahain.jpg" alt="" title="lahain" width="146" height="197" class="alignnone size-full wp-image-5176" align="left" /> Französische Schwarz/Weiß-Filme sind ja eher weniger mein Genre, aber als ich La Haine in den Händen hielt, dachte ich spontan an <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/16/punk/">SLC Punk</a>, was dann kein weiteres Nachdenken zur Folge hatte.</p>
<p>Eine Pariser Vorstadt Mitte der 90er. Nach dem Angriff auf den Einwandererjungen Abdel, durch brutaler Polizisten, brechen Unruhen aus, wie wir sie noch aus dem letzten Jahr in Erinnerung haben sollten. Was am Tag darauf im Leben dreier Freunde passiert, erzählt uns dieser Film. </p>
<p>Da ist zum Einen Saïd, ein Araber, der mit als eine Art Klassenclown davon ablenkt, wie miserabel das Leben aussieht. Vince reißt das Maul weiter auf, als es ihm und jedem in seiner Nähe gut tut. Seine aufbrausende Art führte oft dazu, dass ich mir das Kissen vors Gesicht zog (Fremdscham, Angst, dass jemand ihm die Haut abzieht, Ärger, dass jemand so bescheuert sein kann)! Die meiste Präsenz bringt allerdings Hubert mit, ein Schwarzer, der nach dem Brand in seiner Boxhalle feststellt, dass der einzige Ausweg aus dem Scheiß, darin besteht aus der Gewaltspirale auszubrechen.</p>
<p>Ja, was haben wir also, um einen 4,5-Sterne-Film zu produzieren? Ein paar sadistische Polizisten, jede Menge scheinbar migrationshintergründige Probleme, ein paar Nazis, die auf die Fresse kriegen und drei hoffnungslose Jungs, die vom Leben nichts anderes kennen, als der Abschaum der Gesellschaft zu sein.  Dass dabei eine gefundene Polizistenwaffe nicht gerade dazu beiträgt, dass das Pulverfass aus der Nähe des Feuers gezogen wird, versteht sich hierbei von selber.</p>
<p>Die Atmosphäre des Films lebt nicht unbedingt von der Schwarzweißhaftigkeit, aber sie hilft. Das triste Leben der Vorstädte wirkt noch trister. Die Hoffnungslosigkeit der Protagonisten färbt sich ab und während man darüber nachdenkt, ob man eher Vince oder Hubert ist, stellt man fest, dass man beide Seiten in einem tragen kann. Es kamen mir unweigerlich die Fragen auf, wie ich an dieser oder an jener Stelle reagiert hätte. Knarre vorm Kopp, oder die Freunde wegziehen. Das gelingt auch deswegen so gut, weil sich Kassovitz sehr viel Zeit nimmt, ohne in die Länge zu ziehen. Man entwickelt eine Beziehung zu den drei Freunden und auch wenn sie nicht unbedingt der Kontakt sind, den sich Mutti für uns wünschen würde, entwickelt man sogar mit ihrer aufbrausenden Art Sympathien.</p>
<p>Und als wären die ersten 95 Minuten nicht großartig und beängstigend genug, hinterlässt uns der Herr Kassovitz in Minute 96 noch ein kleines Bonbon, sodass wir noch ein kleines bisschen an dem Film knabbern können.</p>
<p>So, genug jetzt. Ich gehe mir jetzt erstmal die Gänsehaut abhobeln, bevor ich mich dick einmummel und die Bahn in das nächste Berliner Problembezirk nehme, um das Ganze nochmal in Farbe zu sehen.</p>

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</ul>

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		<title>Dead Set</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 21:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renington Steele</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Set]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Zombies]]></category>

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		<description><![CDATA[„Do you know, what they call you, when you&#8217;re out of the room? Gollum!“ Originaltitel: Dead Set Herstellungsland: UK 2008 Regie: Yann Demange Darsteller: Jaime Winstone, Andy Nyman, Kevin Eldon, Davina McCall, Riz Ahmed Renington Steele: 4 out of 5 stars Batzman: 4 out of 5 stars Mal Sehen: 4 out of 5 stars Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/11/deadset2.jpg" alt="" title="deadset2" width="500" height="265" class="alignnone size-full wp-image-4831" /></p>
<p><em>„Do you know, what they call you, when you&#8217;re out of the room? Gollum!“</em></p>
<p><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/11/deadset.jpg" align="left" /><strong>Originaltitel: Dead Set<br />
Herstellungsland: UK 2008<br />
Regie: Yann Demange<br />
Darsteller: Jaime Winstone, Andy Nyman, Kevin Eldon, Davina McCall, Riz Ahmed</strong></p>
<p>Renington Steele: 4 out of 5 stars<br />
<a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/11/02/dead-set/#batzman">Batzman</a>: 4 out of 5 stars<br />
<a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/11/02/dead-set/#mal">Mal Sehen</a>: 4 out of 5 stars</p>
<p>Die aktuelle Big Brother-Staffel in England, grade hat Pippa den Container verlassen und wird von der Menge gefeiert, sitzt danach im Studio für das erste Interview, als Zombies die Szene überrennen, während die restlichen Kandidaten zu Mikas Feelgood-Hit of last Summer „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=tPUpxIBkcjM">Grace Kelly</a>“ Schampus saufen. Produzent Patrick und Pippa können sich in einen Aufenthaltsraum retten (und werden dort eine ganze Weile ausharren müssen, was ein paar&#8230; unangenehme Folgen haben wird) und Kelly die Assistentin kämpft sich durch die Untoten, alle anderen werden angeknabbert oder gleich ganz aufgegessen. Die Kandidaten haben natürlich keine Ahnung von der Sauerei da draußen – bis sich Kelly in ihren Container retten kann. Und das ist erst der Anfang.</p>
<p>Ich hatte über diese Serie schon vor ein paar Tagen <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/10/28/dead-set-%e2%80%93-zombie-serie-auch-channel-4/">bei mir</a> geschrieben, bin aber erst heute dazu gekommen, mir den ersten Teil anzuschauen. Nach diesem war ich so begeistert, dass ich mir sofort alle anderen Folgen besorgen musste und ich bin immer noch ein bisschen sprachlos. Diese Serie, die mittlerweile auch als Feature-Film (in England) auf DVD erschienen ist, ist das mit Abstand beste Stück Fleisch, das mir dieses Jahr auf den Teller gekommen ist. Und das trotz des schicken Zombie-Strippers und des (sowieso leicht verunglückten) Diary of the Dead. Ich behaupte sogar mal ganz frech: der beste Zombiefilm seit Shaun of the Dead. Oder sogar dem Dawn-Remake.</p>
<p>Denn: Man muss sich nur mal vorstellen, was in Deutschland herauskommen würde, wollte man einen ernsten, harten Zombiefilm im Big Brother-Container mit Zlatko, Jürgen, Walter und Alida drehen. Eine Horrorshow der Superlative wäre das, und das meine ich sicherlich nicht positiv. Genau das haben sie mit „Dead Set“ getan und damit gleichzeitig eine ätzende Medienkritik (ich meine fuck: Big Brother gets <i>eaten alive!</i>), einen atmosphärischen Horrorfilm und das härteste Stück Splatter geschaffen, das ich jemals in einer (man muss das ja nochmal ausdrücklich betonen) <em>Fernseh</em>-Serie gesehen habe. Tatsächlich ist das Ende der Serie (beziehungsweise das Ende eines der Protagonisten) ein, äh, wunderbares Zitat der berühmtesten Finalszenen von Dawn und Day of the Dead. Ich erinnere nur an den unglückseligen Rocker, dem die Zombies Leberwürste aus dem Bauch ziehen und an den noch unglückseligeren Commandant aus Day of the Dead und dessen Ende.</p>
<p>Dazu, tatsächlich, überzeugende Charaktere, gute Schauspieler, enorm viele WTF-Momente, wirklich lustige Momente („That&#8217;s a Lightmachine!“ – „That&#8217;s no machine, that&#8217;s a Lamp!“) und vor allem: nervenzerfetzende Spannung von Anfang bis Ende ohne den Hauch einer Länge. Das einzige, was man bemängeln könnte, wäre die bei den Zombieattacken arg wackelnde Wackelcam&#8230; und dass die Zombies rennen. Aber das gehört ja heute scheinbar zum Standard-Repertoire. Was bleibt ist die, zumindest für mich als Zombie-Lover, wohl beste Mini-Serie aller Zeiten. Mit einem Wort: fan-tas-tisch!</p>
<p>Hier noch der Trailer zur Serie, der nicht im geringsten die Großartigkeit davon wiedergeben kann. <a href="http://www.amazon.co.uk/Dead-Set-Jaime-Winstone/dp/B001CMV1GM/ref=cm_cr_pr_pb_i">Die DVD gibt&#8217;s auf Amazon.co.uk</a> oder aber man lenke sein Augenmerk auf <a href="http://www.youtube.com/view_play_list?p=A76AB2020CC8D58B">diese Youtube-Playlist</a> (die allerdings einigermaßen durcheinandergeraten ist).</p>
<p><embed src="http://services.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/1213943178" bgcolor="#FFFFFF" flashVars="videoId=1801928539&#038;playerId=1213943178&#038;viewerSecureGatewayURL=https://console.brightcove.com/services/amfgateway&#038;servicesURL=http://services.brightcove.com/services&#038;cdnURL=http://admin.brightcove.com&#038;domain=embed&#038;autoStart=false&#038;" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" width="486" height="412" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" swLiveConnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"></embed></p>
<p><a name="batzman"></a><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/themes/F5_2/autoren/Batzman.jpg" align="left" /><strong>Batzman meint:</strong> In diesem Fall sind Renington und ich mal absolut einer Meinung. Ich bin zwar eh vorbelastet, weil ich sowohl Zombiefilme als auch britische Serien liebe, aber es wäre ein leichtes gewesen diese Show grandios in den Sand zu setzen.</p>
<p>Doch Autor Charlie Brooker, den einige vielleicht durch seine ätzend-böse Medien-Show Screenwipe oder Comedy-Skits kennen, weiß genau was er will und was er dem Genre schuldig ist. Was Effekte und Gore angeht, dürfte Dead Set locker das heftigste sein, was in diesem Bereich bislang in einer TV-Serie zu sehen war (vielleicht mal abgesehen von einigen Episoden von Tales from the Crypt und Masters of Horror &#8211; beides jedoch Anthology-Serien). Doch Brooker will nicht nur schocken oder provozieren, er ist auch ein packender Geschichtenerzähler, der das Sujet ernst nimmt.</p>
<p>Dieser Zombieangriff ist nicht trashig, die Figuren sind keine Kasper, sondern verhalten sich ziemlich realistisch. Die mediengeilen Container-Insassen, die eitle Moderatorin (UK-Big Brother Moderatorin<br />
Davina McCall die sich grandios selbst verarscht), die zynischen Redakteure und Produzenten, die sowohl ihr Publikum als auch die Teilnehmer verachten. Brooker stellt dieses &#8220;Was wäre wenn&#8221;-Szeneario<br />
dar und dekliniert es konsequent bis zum packenden Ende durch. Humor gibt es, doch er ist eher absurd, surreal und sehr subtil. Dumme Polizisten, die sich mitten in der Katatstrophe als Clint Eastwoord aufspielen müssen, Ladenklingeln, die Zombies irritieren und echte Big-Brother-Teilnehmer die in Gastauftritten zu sehen sind.</p>
<p>Dead Set ist radikal, böse, originell und schafft es tatsächlich besser zu sein, als die meisten ernstehaften Zombiefilme der letzten Jahre. 28 Days Later und sein Sequel wirken wie banaler, schlecht gemachter Kindergarten gegen diese 180min grandioser Serienunterhaltung.</p>
<p><a name="mal"></a><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/themes/F5_2/autoren/Mal%20Sehen.jpg" alt="Mal Sehen" align="left" /><strong>Mal Sehen meint:</strong><br />
Ich will es mal so sagen: Ich habe seit sehr langer Zeit nichts auch nur im Ansatz so gruseliges gesehen, wie diese kranke Scheiße!!!</p>
<p>Nach meinem Horrorwochenende dachte ich, dass ich kuriert war. Ich konnte dem Renington sogar einen &#8220;Fingerzombie&#8221; schenken, ohne zu zucken. Aber diese Miniserie hat mir wieder gezeigt wovor man Angst zu haben hat, wenn Zombies die Welt überrennen. Ich habe selten soviel Pessismismus, Realität und gut gespielte Angst in bewegten Bildern gesehen. Jetzt habe ich natürlich nicht die Vorkenntnisse eines zombiefanatischen Renongtons, aber ich weiß, dass das da nicht normal ist!</p>
<p>Und trotzdem, oder gerade deswegen vergebe ich liebend gerne vier Sterne. Diese Serie geht an die Substanz und hinterlässt keine Fragen. Zumindest keine, die man nicht mit ein bisschen Fantasie selber beantworten kann. Die Effekte sind im wahrsten Sinne atemberaubend und die düstere Atmosphäre gibt einem den Rest, besonders, wenn es dunkel ist und jemand laut schnaubt, beim Filmegucken.</p>
<p>Danke Renington, für den Albtraum, den du mir heute Nacht geschenkt hast.</p>

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</ul>

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		<title>Mixed Movies 5: Nilz N. Burger checkt DVDs</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 19:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nilz N Burger</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Once/Semi-Pro/Revolver&#8230;.Ich hab gestern mal im Neuheitenregal meiner Videothek gestöbert (ja, ich sage immernoch Videothek, alles andere hört sich doch auch echt scheisse an&#8230;). Fangen wir mit dem Besten an und begeben uns dann langsam abwärts&#8230; ONCE &#8211; IRL 2006 4 out of 5 stars Ein junger Staubsaugerreparierer, der in der Werkstatt seines Vaters arbeitet, bessert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Once/Semi-Pro/Revolver&#8230;.Ich hab gestern mal im Neuheitenregal meiner Videothek gestöbert (ja, ich sage immernoch Videothek, alles andere hört sich doch auch echt scheisse an&#8230;). Fangen wir mit dem Besten an und begeben uns dann langsam abwärts&#8230;</em></p>
<p><strong><br />
ONCE &#8211; IRL 2006</strong><br />
4 out of 5 stars<br />
Ein junger Staubsaugerreparierer, der in der Werkstatt seines Vaters arbeitet, bessert sein Gehalt auf, indem er sich als Strassenmusiker verdingt. Dabei traut er sich erst Abends, wenn die Fussgängerzonen verlassen sind, auch Eigenkompositionen zu spielen. Eine junge Tschechin hört das und ist begeistert. Die beiden lernen sich besser kennen und ergänzen sich grossartig, denn das Mädchen kann fantastisch Klavier spielen. Und obwohl alles darauf hindeutet, das sie wie füreinander gemacht sind, gibt es da noch ein kleines Hindernis: Ihre Leben. Sie machen zusammen Musik, nehmen sogar Demos gemeinsam auf, aber welche Chance haben sie, auch ausserhalb der Musik zu harmonieren&#8230;?</p>
<p>Ihr wisst ja, ich liebe es offene Fragen zu stellen, die im Pressetext nicht besser hätten stehen können. Aber mal im Ernst: Once ist ein dermassen wunderschöner, kleiner, herzerweichender, einzigartiger Film. Romantisch bis zm Anschlag aber dabei nicht eine kurze Sekunde cheesy. Ich ärgere mich nur, das ich de nichtt früher gesehen habe. Wunderbarer Soundtrack und die beiden Hauptdartseller verkörpern die Lieder, die sie spielen, so grandios, das man denkt sie hätten sie wirklich gerade eben geschrieben. Wem bei dem Film keine dicke Träne ins Knopfloch kullert, der darf offiziell von sich behaupten kein Herz zu haben. Bitte mehr solcher Filme.</p>
<p>+++++++<br />
<strong><br />
SEMI-PRO &#8211; USA 2008</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p>Will Ferell spielt Basketball in den 70ern.<br />
Das ist dann auch schon die ganze Geschichte, mehr müsst ihr nicht wissen, um mehr geht es auch nicht. Dabei muss ich sagne, das der Film schon einen gewissen Chrame an den Tag legt den ich in ein paar der jüngeren Ferell-Produktionen vermisst habe und der wieder mehr in Richtung &#8220;Anchorman&#8221; geht, den ich persönlich ja für die Ferell-Referenz halte. Vielleicht hatte ich diesen Eindruck aber auch nur, weil die Geschichte von Semi-Pro wieder in den 70ern angesiedelt ist. Irgendwie passt Ferell einfach gut in diese Dekade, oder er spielt sie immer gern. Das hat immer einen eigenen Flair, diese Naivität, die seine Figuren in der Zeit haben, ist immer so unschuldig, fast rein. Dennoch muss man Semi-Pro anlasten langsam etwas zu zerkaut zu wirken. Ferell in den 70ern? Hatten wir schon. Ferell als Sportass? Hatten wir schon öfter. Warum nicht beides mischen und hoffen, das etwas Neues dabei entsteht? Versuch macht klug. Es ist nichts neues, zwei alte Sachen aufzuwärmen. Es gibt wie immer ein paar bezaubernd lustige Szenen, ein paar Furz-Witze und eine abstruse Story-Wende. Eines der Highlights stellt aber sicher der Song zum Film dar, der wirklich original 70er klingt. Mein neuer Ohr-Wurm. </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3jwjS3Ee_SM&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3jwjS3Ee_SM&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=3jwjS3Ee_SM">YouTubeDirektHumpinSexy</a>]</p>
<p>Also, nochmal zusammengefasst: Der Film ist schon okay, sicher besser als vieles andere auf dem Segment. Aber er ist eben auch nicht wirklich frisch oder neu. Deswegen kann ich nicht mehr als drei Sterne geben. Die sind mir allein der Song wert. Der obligatorische Film für den notorischen Sonntagnachmittag.</p>
<p>+++++++++<br />
<strong><br />
REVOLVER &#8211; FR/UK 2005</strong><br />
0 out of 5 stars</p>
<p>Luc Besson hat einen Guy Ritchie Film produziert in dem Ray Liotta und Jason Statham die Hauptrolle spielen. Und ich habe diesen Film nach der Hälfte ausgemacht, weil er wirklich das uninspirierteste, langweiligste, unstylischste und storymässig dümmste ist, was ich seit langem gesehen habe. Besson kriegt halt alles kaputt. Wobei wohl auch Ritchie offensichtlich ein bischen die Puste ausgegangen ist. Naja, der Film ist 3 Jahre alt und erst jetzt im Neuheiten-Regal der DVD-Thek gelandet, das sagt eigentlich alles. Bestimmt hat Ritchie sich wieder gefangen und wir können uns gemeinsam auf die Sherlock Holmes Verfilmung freuen. Aber REVOLVER war wirklich superdreck. Ich hab ja CAST AWAY nie gesehen, aber der kann unmöglich schlechter gewesen sein. Besson versucht irgendwie immer stylisch zu sein, um es dann im letzten Moment doch irgendwie immer abzubremsen. Das sieht man ja auch ganz gut an den beiden Transporter Filmen. Wobei, ab dem 5. Element hätten wir alle schon stutzig werden sollen. Wir haben nur die Zeichen der Zeit einfach nicht erkannt. Das Problem an REVOLVER ist, das der Film sich viel zu ernst nimmt. Da wird so eine klassische Gangstar-Geschichte erzählt, die Guy Ritchie ja eigentlich liegen, mit coolen Typen, grossartigen Punchlines und irgendwelchen Deppen, die immer alles stören müssen. Bei REVOLVER sind es nur noch die coolen Typen. Alles andere ist weg. Keine lustigen Sidekicks, keine ironische Distanz, sogar die Musikauswahl ist gruseligste Look-Alike-Komponisten-Sülze. Finger weg von diesem Film. Ein Grauen.</p>

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		<item>
		<title>Mixed Movies: 4 Kurzreviews mit Batzman</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/09/19/mixed-movies-kurz-reviewed/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 00:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Get Smart]]></category>
		<category><![CDATA[KELLER]]></category>
		<category><![CDATA[SpeedRacer]]></category>
		<category><![CDATA[Wanted]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider reicht die liebe Zeit ja nicht immer um jeden Film den ich gesehen habe ausführlich zu besprechen. Deswegen hier wieder einmal ein paar aktuelle Einträge aus der Rubrik: Kurz angebatzt Heute: WANTED +++ GET SMART +++ SPEED RACER +++ KELLER &#8211; TEENAGE WASTELAND WANTED &#8211; USA / GB 2008 3.5 out of 5 stars [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider reicht die liebe Zeit ja nicht immer um jeden Film den ich gesehen habe ausführlich zu besprechen. Deswegen hier wieder einmal ein paar aktuelle Einträge aus der Rubrik: Kurz angebatzt<br />
<strong><br />
Heute: WANTED +++ GET SMART +++ SPEED RACER +++ KELLER &#8211; TEENAGE WASTELAND<br />
</strong><br />
<strong>WANTED &#8211; USA / GB 2008</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p>Ein Fest für die Augen. Vorausgesetzt die ergötzen sich an literweise spritzendem Blut und Gehirnmasse. Wer nicht zu zimperlich ist, bekommt in Wanted wohl einige der originellsten Actionmomente der letzte Jahre geliefert. </p>
<p>Trotz der an einigen Stellen nervigen Wackelkamera schafft es Bekmambetov (wie schon in seinen Wächter-Filmen) Bilder zu schaffen die im Kopf bleiben und Maßstäbe setzen. </p>
<p>Dummerweise kann die Story des Films nicht mit den genialen Actionszenen mithalten und so kommt es nach einem furiosen Aufttakt (der einen ziemlich wilden Mix aus Fight Club, Crank und The Office liefert) im zweiten Akt doch des öfteren zu Leerlauf und redundanten Szenen. Inhaltlich ist Wanted, so schade es ist, eine ziemlich Luftnummer und es sind die Momente in denen der Film zur Ruhe kommt, in denen sich dieses Manko deutlich bemerkbar macht. </p>
<p>Da können dann auch gestandene Mimen wie Freeman und McAvoy wenig dran ändern. Zum Glück geht der Showdown in Ordnung und liefert ein leidlich unterhaltsames Ende, dass in seiner Konsequenz noch mehr an ein Videospiel erinnert, als die ähnlich gelagerten Filme &#8220;Crank&#8221; und &#8220;Shoot &#8216;em up&#8221;.<br />
Doch Wanted macht Spaß, auch wenn er streckenweise ziemlich dumm ist. Und Kretsche Kretschmann rettet mal wieder den Tag.</p>
<p><strong><br />
GET SMART &#8211; USA 2008</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p>Eine actionreiche und aufwendig produzierte Komödie, die die TV-Serie GET SMART (alias Mini-Max die unglaublichen Abenteuer des Maxwell Smart) in die Neuzeit überträgt.</p>
<p>Ein würdiger Kino-Auftritt der legendären TV-Serie. Steve Carell verzieht wie sein Vorbild Don Adams auf in den skurrilsten Situationen keine Mine und auch der Humor bleibt angenehm trocken. Besonders erwähnenswert: Sowohl auf Fäkalwitze wie auf Minderheitenwitze wird weiträumig verzichtet. </p>
<p>Selbst Randfiguren werden mit einer gewissen Warmherzigkeit behandelt und sind &#8211; wie der russische Handlanger oder die übergewichtige Tanzpartnerin &#8211; Sympathieträger. Für Kenner der Originalserie bieten sich außerdem dutzende Anspielungen und Zitate. Trotzdem funktioniert der Film auch als eigenständige Story, die was Spannung und Rasanz anbietet hinter so manchem ernsten Actioner nicht zurücksteht. Wenn man das ganze als humorigen Bond-Film sieht, macht er sogar deutlich mehr Spaß als der jammerlastige &#8220;Casino Royal&#8221;</p>
<p><strong>SPEED RACER &#8211; USA 2008</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p>Speed Racer ist eindeutig das Werk von Fans. Fans die die Serie und den Anime-Style verehren und die ihn nicht nur auf die große Leinwand übertragen, sondern ihn noch übertreffen wollten. In einem Rausch aus Farben, Computergrafik und erstaunlich vielen guten Schauspielern entfaltet sich ein flackerndes Spektakel, gegen das Rodriguez Kinderfilme wie Spy Kids oder Shark Boy and Lavagirl gradezu gemütlich und zahm wirken. </p>
<p>Wie in Rodriguez-Film steckt hinter all dem Digital-Mumpitz auch hier ein Herz und eine Botschaft die gar nicht mal so schlecht ist, wenn man es schafft für eine Sekunde nicht daran zu denken, dass Speed Racer genau mit der Konzernpower und Skrupellosigkeit vermarktet und vermerchandised wird, die der Film eigentlich zu kritisiern vorgibt. Die Story ist dünn, aber auch nicht schlimmer als bei vergleichbaren Werken und selbst als jemand der nie eine Folge der Serie gesehen hat, spürt man die Referenzen auf die alte Show überdeutlich. </p>
<p>Und da liegt vielleicht das Hauptproblem: Speed Racer ist ein schreiend-schriller Fanfilm mit Topbesetzung, der es Aussenstehenden schwer macht die Begeisterung nachzuempfinden, die die Macher eindeutig für die Vorlage empfinden. Es erinnert ein wenig an Gespräche mit Enthusiastischen Sex and the City-Fans, die auch die besten Szenen aus dem FF runterrattern können, denen man amüsiert und kopfnickend zuhört, ohne jedoch wirklich nachvollziehen zu können, warum sie für diese Story so derart viel Begeisterung empfinden.</p>
<p>Speed Racer ist hysterisch und bunt, bietet mehr Computereffekte als manche Computerspiele und hinterlässt, bei aller Freundlichkeit die er ausstrahlt doch eine ungesunde Leere. Hassen kann ich ihn nicht, aber es fällt schwer ihn wirklich zu mögen.</p>
<p><strong>KELLER &#8211; TEENAGE WASTELAND &#8211; D / AU 2006</strong><br />
4 out of 5 stars</p>
<p>Zwei gelangweilte Jungs freunden sich an. Ungleich. Unpassend. Sie bauen scheiße, hängen herum und irgendwie ist plötzlich eine Verkäuferin ihre Geisel. Alleine mit ihnen in einem verlassenen Fabrikgelände.</p>
<p>Eine sehr stimmig erzählte Dreiecks-Lovestory, irgendwo zwischen Psychothriller und Adoleszenzdrama. Sehenswert mal wieder Ludwig Trepte (KOMBAT SECHZEHN, 1. Mai), der in Sergej Moya einen würdigen Widerpart findet. Trotz des sperrigen Themas sehr unterhaltsam und über die volle Länge spannend erzählte Geschichte von unterdrücktem Verlangen und der schwierigen Erotik der Gewalt. Ebenso eine Emanzipationsgeschichte in der sowohl Paul als auch die junge Frau lernen aus der Abhängigkeit zu entkommen. Das Ende bleibt zwiespältig und ist vielleicht etwas zu naiv, was jedoch durch die Leistungen der Darsteller &#8211; allen voran der drei Hauptprotagonisten &#8211; wieder mehr als wett gemacht wird.</p>

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		<title>Im Tal von Elah</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 22:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mal Sehen</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Haggis]]></category>
		<category><![CDATA[Tommy Lee Jones]]></category>
		<category><![CDATA[War]]></category>

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		<description><![CDATA[Und dann steckte er die Hand nochmal in die Wunde. Das war witzig. Originaltitel: In the Valley of Elah Herstellungsland: USA 2007 Regie: Paul Haggis Darsteller: Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon 3.5 out of 5 stars Unattraktiver hätte der Film nicht im Regal hängen können. Ich meine, schaut euch doch nur das Cover [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Und dann steckte er die Hand nochmal in die Wunde. Das war witzig.</em></p>
<p><strong>Originaltitel: In the Valley of Elah<br />
Herstellungsland: USA 2007<br />
Regie: Paul Haggis<br />
Darsteller: Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><div id="attachment_3752" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/07/im-tal-von-elah.jpg" alt="Im Tal von Elah" title="im-tal-von-elah" width="200" height="286" class="size-full wp-image-3752" /><p class="wp-caption-text">Im Tal von Elah</p></div>Unattraktiver hätte der Film nicht im Regal hängen können. Ich meine, schaut euch doch nur das Cover an. Und dann noch Tommy Lee Jones, der seit seinem Auftritt als Rentner-Spurenleser in &#8220;The Missing&#8221; jeglichen Respekt ausgemerzt hatte. Aber die Kleine machte ihr seufzendes &#8220;Ooohh..&#8221; und ich riskierte einen zweiten Blick.<br />
&nbsp; <br />
Drehbuch und Regie Paul Haggis (L.A. Crash)?<br />
Ok, einpacken bitte!<br />
&nbsp; <br />
Als der Soldat Mike Deerfield sich nicht auf seinem Stützpunkt meldet, ruft der Stützpunkt bei den Eltern an. Vater Hank Deerfield (Tommy Lee Jones), ein ehemaliger Militärpolizist wie aus dem Bilderbuch, macht sich sofort auf dem Weg, um sich auf die Suche nach seinem Sohn zu machen. Bei den Ermittlungen bekommt er Hilfe von der Polizistin Emily Sanders (Charlize Theron). </p>
<p><span id="more-3750"></span><br />
Als die verstümmelten und verbrannten Überreste von Mike gefunden werden und sein Handy nach und nach Fotos und Videos aus dem Irak offenbart, die an dem Bild des Krieges und seinen Soldaten rüttelt &#8211; wie das Militär es gerne sieht &#8211; bekommt der Film endlich den Anstoß, der ihn in die richtige Richtung schubst.</p>
<p>Was sich nämlich bis hierhin wie eine langweilige, vorhersehbare Zeitverschwendung anhört, entpuppt sich als kleiner Bruder von L.A. Crash, der mich mit seiner ruhigen Atmosphäre und vielschichtigen Geschichte, die mehr als einfach nur eine stumpfe Anti-Rassismus-Keule war, sofort packte. &#8220;Im Tal von Elah&#8221; schafft es zwar bei weitem nicht an &#8220;L.A. Crash&#8221; zu kommen, aber wenn man sich auf den Film auch nur ein kleines bisschen einlässt, überschüttet es einen mit diesem wohligen &#8220;Oh Mann, bin ich froh, dass ich Zivi gemacht habe&#8221;-Melanchonie.</p>
<p>Ich kann nur schwer sagen, warum der Film nur 3,5 Sterne bekommt. Eigentlich gibt es nicht wirklich viel auszusetzen und ich würde ihn definitiv jedem empfehlen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die diesem Film mehr Sterne geben würden. Eigentlich eine bescheuerte Vorstellung mich dem anzuschließen, aber irgendetwas in mir sträubt sich. Vielleicht ist es die Frage, die man sich ein oder zwei Mal stellt: &#8220;Ähem.. Schon verstanden, aber könnte man jetzt weitermachen?&#8221;, oder Tommy Lee Jones, der das tut, was er am Besten kann (und passend zu dem Charakter tun sollte): Hölzern schauen. </p>
<p>Es ist eben einer dieser Filme, bei denen man versteht, wenn der eine oder andere &#8220;Laaaaangweilig&#8221; gähnen würde. Man selber sieht es anders, aber es ist eben völlig ok, wenn man so <del datetime="2008-07-21T21:51:54+00:00">abgebrüht ist</del> über den Dingen steht, dass der Film einem nicht zu denken gibt.</p>
<p>Kurz: Wer <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/11/20/von-lowen-und-lammern/">Von Löwen und Lämmern</a> und &#8220;Jarhead&#8221;mochte, wird sich nicht über einen Abend mit Tommy Lee Jones ärgern.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AepFZkt98Qo&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/AepFZkt98Qo&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<a href="http://youtube.com/watch?v=AepFZkt98Qo">DirektTrailer</a></p>

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		<title>Teile des Wochenendes sterben nie</title>
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		<comments>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/05/27/teile-des-wochenendes-sterben-nie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 11:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nilz N Burger</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiss gar nicht so recht ob das hier hingehört, denn wir haben es eher mit einer Musik-Doku-DVD zu tun und nicht mit einem reinen Film. Dennoch: Die Band ist um den halben Globus gereist und hat alles dokumentieren lassen und jetzt gerade sind sie in der Weltgeschichte unterwegs, um in diversen Clubs den Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss gar nicht so recht ob das hier hingehört, denn wir haben es eher mit einer Musik-Doku-DVD zu tun und nicht mit einem reinen Film. Dennoch: Die Band ist um den halben Globus gereist und hat alles dokumentieren lassen und jetzt gerade sind sie in der Weltgeschichte unterwegs, um in diversen Clubs den Film vorzustellen, natürlich mit anschliessendem Konzert. In Berlin hab ich sie leider verpasst und wenn man den Trailer sieht, weiss man auch warum das so schmerzt. Ich persönlich habe zumindest lange nicht mehr soviel Power in Filmausschnitten gesehen. Radio Soulwax &#8211; Part of the Week-End never dies</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Q3tTGb-PiCw&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Q3tTGb-PiCw&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
[<a href="http://youtube.com/watch?v=Q3tTGb-PiCw">YouTubeDirektVollgas</a>]</p>
<p>Am allerlustigsten ist aber der folgende Filmausschnitt. <span id="more-3499"></span>Schon allein um den in seinem Kontext zu sehen, kann ich es kaum abwarten die DVD in den Händen zu halten&#8230;Und ja: Ich bin tatsächlich ein bischen verliebt.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1Tk4f3I8cnA&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1Tk4f3I8cnA&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
[<a href="http://youtube.com/watch?v=1Tk4f3I8cnA">YouTubeDirektRavemädchen</a>]</p>

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		<item>
		<title>Mixed-Movies &#8211; 13 Kurzreviews mit Batzman</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/05/13/mixed-movies-12-kurzreviews-mit-batzman/</link>
		<comments>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/05/13/mixed-movies-12-kurzreviews-mit-batzman/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 21:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Features]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=3433</guid>
		<description><![CDATA[Kurzkritiken zu: Paranoid Park +++ Outsourced +++ [Rec] +++ Funny Games USA +++ Tödliche Entscheidung &#8211; Before the Devil knows you&#8217;re dead +++ Superbad +++ 8 Blickwinkel &#8211; Vantage Point +++ Manufacturing Dissent +++ Leroy +++ Anamorph &#8211; Meisterwerke eines Serienkillers +++ Mr Magoriums Wunderladen +++ Grizzly Man +++ John Carpenter &#8211; Prince of Darkness [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzkritiken zu:</strong> <strong>Paranoid Park</strong> +++ <strong>Outsourced</strong> +++ <strong>[Rec]</strong> +++ <strong>Funny Games USA</strong> +++ <strong>Tödliche Entscheidung &#8211; Before the Devil knows you&#8217;re dead</strong> +++ <strong>Superbad</strong> +++ <strong>8 Blickwinkel &#8211; Vantage Point</strong> +++ <strong>Manufacturing Dissent</strong> +++ <strong>Leroy</strong> +++ <strong>Anamorph &#8211; Meisterwerke eines Serienkillers</strong> +++ <strong>Mr Magoriums Wunderladen</strong> +++ <strong>Grizzly Man</strong> +++ <strong>John Carpenter &#8211; Prince of Darknes</strong>s</p>
<p>Wir müssen ja alle jeden morgen auf den Straßenstrich an der A43, nahe Kattowitz. Da können wir zwar auf unserem billigen Robotron-DVD-Spieler unzählige Filme gucken, die es sehr günstig direkt hinter der Grenze gibt, aber leider mangelt es an einer ordentlichen Internetanbindung.</p>
<p>Das führt dazu, daß wir aus Zeitmangel nicht zu jedem geguckten Film eine ausführliche Besprechung schreiben können. Ich kann außerdem auch ganz schlecht tippen, wenn ich nicht sitzen kann. </p>
<p>Damit wir dennoch einen kleinen Überblick über aktuelle Filme, ob Kino oder DVD bringen können, gibt es hier wieder einmal ein paar Kurzreviews von mir.</p>
<p><strong>Paranoid Park &#8211; USA 2007</strong><br />
3 out of 5 stars<br />
Ein Mord in der Skaterszene. Ein freundlicher Kommissar und ein junger Skater mit einem dunklen Geheimnis.<br />
Ähnlich langsam wie in &#8220;Elephant&#8221; verfolgt van Sant seinen rehäugigen, aber nicht übermässig talentierten Hauptdarsteller durch eine Story die die wenigen Dialogszenen mit traumwandlerischen Slow-Mos in die Länge zieht. Die Geschichte dieses trotz aller Sozialkontakte fast autistisch-isolierten 16jr hätte von etwas mehr Story durchaus profitiert. Bisweilen fühlt man sich an eine Larry Clark Version von Dogtown Boys erinnert, so sehr verliert sich die Kamera in der umschmeichelnden Inszenierung hübscher Skaterjungs, das die eigentliche Schuld und Sühne Frage des Films ins Hintertreffen gerät und sich trotz der kunstfertigen Inszenierung ein ums andere Mal die Langeweile einschleicht. Van Sant hat mehr Zuneigung für seien Figuren, als Clark, aber dennoch schafft er es nicht der Hauptfigur Alex wirkliche Tiefe zu geben. Der Vorwurf der US-Kritik, der Filme habe mehr Zeitlupenshots, als alle Wes Anderson-Filme zusammen, und due Hauptfigur habe die Tiefe eines Covermodells ist nicht ganz von der Hand zu weisen.</p>
<p><strong>Outsourced &#8211; USA 2006<br />
</strong>4 out of 5 stars<br />
Ein Call-Center-Leiter wird vor die Wahl gestellt sich nach Indien versetzen zu lassen, um die dortige Filiale auf Vorderman n zu bringen doer seinen Job zu verlieren. Widerwillig nimmt er an und erlebt bald, wie all seine Vorurteile gleichzeitig bestätigt und über den Haufen geworfen werden.<br />
Ein fluffiger Wohlfühlfilm, der seine sperrige Thematik locker, leicht, mit sanften Spuren von Ironie und Bösartigkeit erzählt und aus der klassischen &#8220;Fish out of Water&#8221;-Story viele witzige und liebenswerte Momente zieht. Spassig vor allem, daß viele der üblichen Klischees bewußt karikiert und ins Gegenteil verkehrt werden. Die guten Darsteller tun ihr übriges um Outsourced zu einem gelungenen und unterhaltsamen Kinoabend werden zu lassen &#8211; Lange genug hat es gedauert, bis er seinen Weg in deutsche Kinos fand.</p>
<p><strong>Funny Games USA &#8211; USA 2007</strong><br />
2 out of 5 stars<br />
Gutbürgerliches Paar mit Sohn wird das Opfer zweier Soziopathen, die sie an einem langen Wochenende in ihre Gewalt bringen. Schon bald wird klar, wie das Ganze ausgehen soll&#8230;<br />
Gut gespielt und inszeniert, bleibt bei diesem Remake seines eigenen Films nichts das Haneke seiner Geschichte hinzuzufügen hat. Noch immer erzählt er eine freudlose Geschichte in klinisch kalten Bildern. Ergötzt sich am Sadismus und der Gewalt um sich im selben Moment über sein Publikum zu erheben und es anspucken, weil es seinen Film sieht. Hanekes Kritik der Gewalt war schon immer eine verlogene und fadenscheinige, weil er letztlich lustvoll praktiziert, was er den Zuschauern vorwirft. Funny Games bleibt ein auch in der US-Fassung ein Film für elitäre Masochisten, der einen mit der Frage zurück lässt, ob man mit einer halben Stunde im S/M-Studio nicht besser bedient gewesen wäre.</p>
<p><strong>[Rec] &#8211; Spanien 2007</strong><br />
3 out of 5 stars<br />
Eine junge Moderatorin einer Reality-Sendung soll eigentlich nur den Alltag auf einer Feuerwache dokumentieren. Doch als sie die Fuerwehrleute zu einem heruntergekommenen Mietshaus begleiten, entwickelt sich die langweilige Doku schnell zu einem wahren Horrortrip.<br />
Rec ist spannender und nicht ganz so dämlich wie Cloverfield, das darf man an positivem erwähnen. Ansonsten bietet dieser x-te Doku-Horror-Streifen, dessen Hollywoodremake schon vor dem offiziellen Start des Originals in der Mache ist, wenig neues. Die Kamera wackelt, es gibt viel Geschrei und viele, teilweise durchaus gelungene Buh-Effekte. Es wird viel durcheinander gesabbelt und geschrieen und nach und nach verwandeln sich alle Hausbewohner dann in manische Infizierte. Das ist solide gemacht, täuscht aber dennoch nicht darüber hinweg, daß auch [Rec] im Endeffekt eine sehr konventionelle Geschichte erzählt, die zwar recht spannend anfängt, aber im letzten Akt dann doch etwas an Fahrt verliert und etwas enttäuscht zurücklässt. Nicht schlecht, aber richtig gut leider auch nicht.</p>
<p><strong>Tödliche Entscheidung &#8211; Before the Devil knows you&#8217;re dead &#8211; USA 2007</strong><br />
3.5 out of 5 stars<br />
Zwei Brüder wollen ihre finanziellen Probleme lösen, in dem sie einen Juweliergeschäft überfallen. Und zwar das ihrer Eltern. Leider geht der Coup gründlich daneben und bietet nur den Auftakt für eine Spirale aus Schuld, Gewalt und Verlorenheit.<br />
Klug erzählt und ohne die Zeitspiele zum Gimmick werden zu lassen, beweist Lumet, daß er auch mit über 80 noch spannend Geschichten inszenieren kann. Es mag wie eine Studie in Kleine Ursache, große Wirkung-scheinen, bis man realisiert, daß die Figuren schon lange bevor dieser Film beginnt verloren sind. Hawke und Hoffman und Finney überspielen kleinere Längen problemlos.</p>
<p><strong>Superbad &#8211; USA 2006</strong><br />
4.5 out of 5 stars<br />
Drei Außenseiter wollen kurz vor dem Ende der Schulzeit noch einmal etwas erleben. Doch aus der Suche nach Alkohol um auf einer Party Mädchen rumzukriegen entwickelt sich eine abenteuerliche Odyssee durch die Nacht.<br />
Was zuerst nach dummer Teenieklamotte a la &#8220;American Pie&#8221; riecht, entpuppt sich schon bald als warmherzige, derbe, liebenswerte, originelle und wendungsreiche Komödie, die die Regeln des Genres gleichzeitig erfüllt und unterminiert. Superbad hat genau daß, was vielen anderen Teeniefilmen fehlt, ein dickes fettes hämmerndes Herz. Man merkt der Story und den vielen kleinen liebenswerten Randgags an, wieviel von Seth Rogens eigenen Erlebnissen hier verarbeitet wurden. Die Besetzung, allen voran der knuddelig-linkische Michael Cera sind großartig. Und neben vielen Zoten und pubertären Sprüchen erzählt der Film ganz nebenbei die niedlichste plantonische Liebesgeschichte zwischen zwei Jungs seit langer Zeit. Wer Superbad nicht mag ist ein ganz böser Mensch. So.</p>
<p><strong>8 Blickwinkel &#8211; Vantage Point &#8211; USA 2007<br />
</strong>2 out of 5 stars<br />
Ein Bomenattentat auf den USA-Präsidenten, beleuchtet aus verschiedenen Blickwinkeln:Journalisten, Touristen, Bodyguards, Terroristen usw&#8230;<br />
Für einen Streifen dessen einziges Gimmick es ist die Zuschauer in eine endlose Zeitschleife zu schicken und zu behaupten, er würde verschiedene Blickwinkel aufzeigen, erschreckt dann doch die eindimensionale Weltsicht des Films, die mindestens so abgeschmackt und reaktionär ist wie eine durchschnittliche 24 Staffel. Das einzig wirklich überzeugende Segment ist das erste mit Sigourney Weaver, danach wird jeder weitere Durchgang lustloser und löst sich am Ende in der schnellsten und langweiligsten Verfolgungsjagd seit Jahren auf. Was überrascht ist die Chuzpe des Films, mit dem zivile Opfer ausgeblendet und zu Statisten degradiert werden. Um den Präsidenten zu retten riskiert die US-Security leichtfertig den Tod von dutzenden Unbeteiligter, die ihnen eben mal vor die Knarre oder vors Auto laufen. Und auch die Explosionsopfer interessieren nicht die Bohne. Soviel kaltschnäuzigkeit in einem Film der vielschichtig sein will macht dann doch wütend. Schade um die nette Idee, doch in diesem Rashomon für Hirntote wird sie gnadenlos verheizt. Im Zweifel guckt man dann doch noch lieber dreimal Hoodwinked, als diesen eindimensionalen Quatsch.</p>
<p><strong>Manufacturing Dissent &#8211; Kanada 2006<br />
</strong>3 out of 5 stars<br />
Ein kanadisches Team versucht ein Interview mit Michael Moore zu bekommen und deckt einige Ungereimtheiten und Manipulationen in dessen Erfolgsdokus auf.<br />
Ein wichtiger Kontrapunkt zu Michael Moors eigenen Filmen, der stellenweise gut belegt und zusammenfasst wo es Michael mit Wahrheit nicht so genau nimmt und an welchen Stellen er bewusst Fakten manipulier, damit sie besser zu seiner Weltsicht passen.<br />
Das Problem dieses Film ist das er um auf volle Länge zu kommen sich zu oft in Kleinkram verliert, denn im Gegensatz zu Moore ist die Macherin keine begnadete Entertainerin und so wirkt der Streifen ein ums andere Mal beckmesserisch und kleinkariert. Als kondensierter 30-45min Film würde das ganze sehr viel mehr Eindruck machen.<br />
<strong><br />
Leroy &#8211; Deutschland 2007</strong><br />
4 out of 5 stars<br />
Der schwarze Deutsche Leroy, der mit seinen afrikanischen Wurzeln so gar nicht am Hut hat, verliebt sich ausgerechnet in die Tochter eines REP-Abgeordneten mit drei Skin-Söhnen. Das bleibt nicht ohne Konflikte&#8230;.<br />
Wunderbar albern scheut diese Langversion des Kurzfilms &#8220;Leroy räumt auf&#8221; weder vor Kalauern, noch vor heiklen Situationen zurück. Die rundum gut aufgelegte Besetzung, allen vorran der ebenso charmante wie witzige Alain Morrel spielt locker auch über kleine Timing-Probleme hinweg. Der eingängige Soundtrack, die Anspielungsfreudigkeit des Drehbuchs und die unkrampfige und originelle Erzählweise dieses anderen Teeniefilms macht einfach Spaß. Schade, daß der Film im Kino so unterging. Denn er behandelt seine Themen wirkungsvoller und spannender als so manches sauertöpfische Drama aus der Autorenkino-Schule. Grund genug ihn sich jetzt auf DVD zu besorgen und Spaß zu haben. Leroylize it! Genau.</p>
<p><strong>Anamorph &#8211; Meisterwerke eines Serienkillers  USA 2007</strong><br />
3 out of 5 stars<br />
Willem Dafoe ermittelt als alkoholisierter Kommisar und versucht einen Killer zu stoppen, der seine Opfer wie Gemälde drapiert.<br />
Trotz netter Optik und guter Besetzung ein etwas lahmarschiger Killerthriller, bei dem die innere Logik den Tag frei genommen hatte. Das gesamte Drehbuch und alle Figuren sind bestenfalls skizziert aber nicht ausformuliert. Die coole Idee der anamorphen Malerei wird zu spät aufgeklärt und das Ende lässt einen als Zuschauer etwas ratlos und unterwältigt zurück. Der sonst immer sehenswerte Willem Dafoe wirkt hier deutlich unterfordert, als wisse er selbst nicht viel mit seiner Figur anzufangen.</p>
<p><strong>Mr Magoriums Wunderladen &#8211; USA 2007</strong><br />
2 out of 5 stars<br />
Mr Magorium ist sechs Millionen Jahre alt und hat ein zaubehaftes Spielzeuggeschäft und sieht aus wie Dustin Hoffman beim Kiffen.<br />
Auch die charmante Besetzung rettet diese vermeintliche Ode an die kindliche Phantasie leider nicht vor dem Ausverkauf. Weniger Charlie und die Schokoladenfabrik als der von niemandem ernsthaft gewollte Prequel zu Barry Levinsons Megadesaster TOYS schafft es dieser Zauberladen leider nie wirkliche Magie zu erschaffen. Product Placement wohin man schaut und letztlich wirken die zauberhaften Momente, wie der feuchte Traum eines Toys&#8217;R'Us-Werbers. Statt eigener Kreativität zelebriert dieses Emporium die Macht der Marken und der Kinderträume vom Fließband. Das die Story zudem weniger Drive hat als ein fußlahmer Lada, fragt man sich irgendwann warum sich die guten Schauspieler für diesen faden Fantasy-Ersatz hergegeben habe.</p>
<p><strong>Grizzly Man &#8211; BRD / Kanada 2005<br />
</strong>3.5 out of 5 stars<br />
Eine Dokumentation über einen selbsternannten Bärenschützer, der jahrelang jeden Sommer unter ihnen lebte und letztlich von ihnen gefressen wurde.<br />
Ein herrlich geisteskranker Film, bei dem die größte Überraschung wohl sein dürfte, das es sich nicht um eine Mockumentary handelt. Der Film erinnert verblüffend an die Filme von Christopher Guest: Alle Hauptfiguren sind absolut durchgeknallt und wirken wie schlechte Karikaturen ihrer selbst. Jedes weitere Interview toppt die Vorangegangenen. Höhepunkt: Werner Herzog hört sich das Audiotape das die Tötung Treadwells und dessen Freundin dokumentiert. Vorgeblich erschüttert rät er Treadwells enger Vertrauter, die bisher das Band nicht selbst gehört hat: &#8220;Hören Sie sich das nie an.&#8221; &#8211; &#8220;Nein, werd ich nicht.&#8221; &#8211; &#8220;Und schauen sie sich auch die Bilder aus Gerichtsmedizin niemals an.&#8221; &#8211; &#8220;Ähh nein, werd ich nicht Werner.&#8221;<br />
Das alles wird mit derartig ernsthaftem Pathos vorgetragen, daß man kaum anders kann, als zu lachen. Es ist schwer zu beurteilen, wieviel des schwarzen Humors des Films beabsichtigt ist und was nicht. Aber Grizzly Man dürfte zweifellos zu den lustigsten Dokumentationen über ein tragisches Ereignis zählen, die je gedreht wurden.<br />
<strong><br />
Big John &#8211; John Carpenter &#8211; Prince of Darkness &#8211; Frankreich 2006 </strong><br />
3.5 out of 5 stars<br />
Viel Geld hatte der Dokumentarfilmer Julien Dunand nicht, als er sich anschickte ein Portrait von John Carpenter zu drehen. Das merkt man, denn es fehlen die Interview-Snippets der großen und ganz wichtigen Leute. Kein Kurt Russel, kein Rob Bottin und kaum Leute die man kennt. Und leider auch kaum Ausschnitte aus Carpenters-Filmen, die illustrieren was erzählt wird, denn Ausschnitte kosten viel Geld und die Rechtemafia rückt sie auch gegenüber jungen Dokumentaristen die ihrem Idol ein Denkmal setzen möchten nur ungern raus.<br />
Dennoch hat der Film etwas und macht damit all seine Schwächen wett: Er hat John Carpenter, der absolut unterhaltsam, informativ und im Plauderton erzählt. Manchmal mit einem kleinen Hauch Bitterkeit, aber stets mit großer Sachnkenntnis, Ironie und Warmherzigkeit. Dunand durfte mit Carpenter durch L.A. fahren und grade weil der Film so einfach gedreht ist, hat an das Gefühl Carpenter ganz nahe zu sein, quasi mit ihm zusammen einen Tag zu verbringen und ihm dabei einfach nur zuzuhören. Sicher, man muß ein Fan dieses großartigen Regisseurs sein (und auch mit all seinen schwächeren Filmen laß ich nix auf Big John kommen), aber dann kann man die Dokumentation und Carpenters Anekdoten und Kommentare rundherum genießen. </p>

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		<title>Dexter &#8211; Season 1</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/05/10/dexter-season-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 03:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Dexter]]></category>
		<category><![CDATA[Series]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;What me, Worry?&#8221; Originaltitel: Dexter Herstellungsland: USA 2006 Regie: Michael Cuesta u.a. Darsteller: Michael C. Hall, Jennifer Carpenter, Julie Benz, Lauren Vélez, David Zayas Batzman: 2.5 out of 5 stars René: 4 out of 5 stars Dexter ist ein Serienkiller mit einer Besonderheit: Er bringt andere Serienkiller um und arbeitet als Forensiker mit dem Schwerpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;What me, Worry?&#8221;</em></p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/05/dexter.jpg' align="left" alt='Dexter' /><strong>Originaltitel: Dexter<br />
Herstellungsland: 	USA 2006<br />
Regie: Michael Cuesta u.a.<br />
Darsteller: Michael C. Hall, Jennifer Carpenter, Julie Benz, Lauren Vélez, David Zayas</strong></p>
<p>Batzman: 2.5 out of 5 stars<br />
<a href="#icke">René</a>: 4 out of 5 stars</p>
<p>Dexter ist ein Serienkiller mit einer Besonderheit: Er bringt andere Serienkiller um und arbeitet als Forensiker mit dem Schwerpunkt Blutspritzmuster bei der Polizei. Seine Schwester ist ebenfalls ein Cop, genau wie sein Adoptivvater, der schon früh Dexters bizarre Gewalttendenzen erkannte und sie versuchte in konstruktive Bahnen zu lenken.<br />
Wenn der Junge schon töten muß, dann wenigstens nur böse Leute. Und so reinigt Dexter die Welt vor all jenen die der gerechten Strafe entkommen. Die sadistischen vollzogenen Morde an den Mördern ´geben ihm den nötigen Ausgleich, in Beruf und Privatleben die Fassade des Normalen zu wahren. Er versucht menschliche Emotionen zu imitieren und schafft sich sogar eine Freundin an. </p>
<p>Doch Dexters kleine Kuschelwelt wird erschüttert, als ein neuer Serienkiller auftaucht, der zerstückelt und blutleere Leichenteile in der Stadt drapiert und der mehr von Dexter zu wissen scheint, als es selbst seine engsten Vertrauten tun. Ein Katz und Katz-Spiel beginnt.</p>
<p>Dexter ist hochgelobt und vielfach ausgezeichnet worden. Die auf dem Roman Darkly Dreaming Dexter basierende Serie des Senders Showtime, wurde zum echten Quotenerfolg und läuft mittlerweile in der dritten Staffel. Schwarzer Humor mischt sich mit grausigen Bildern von zerstückelten Leichen und immer wieder Blut, Blut und Mehr Blut, von dem Dexter, überzeugend gespielt von Michael C. Hall, nie genug bekommt.</p>
<p>Ich war ziemlich gespannt auf die Serie, denn die Prämisse klingt hinreichend schräg. Nun bin ich endlich dazu gekommen die erste Staffel zu schauen und es fällt mir schwer ein allgemeines Urteil zu fällen. Wären nur die ersten 3-5 Folgen zu bewerten, gäbe es sicher 3einhalb &#8211; 4 Sterne, denn anfänglich macht Dexter wirklich Spaß, auch wenn er eine mehr als fragwürdige Identifikationsfigur abgibt. Nicht gänzlich ohne Grund haben sich Sittenwächter mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, daß Dexter bei CBS im Free-TV läuft.  Aber die moralischen Bedenken wischt man schnell beiseite, wenn man sich die Serie anschaut. Edel produziert, routiniert in Szene gesetzt und mit einem elaboriertem wenn auch etwas zu langen Intro versehen (begleitet von einer wahrlich eingängigen Titelmelodie), schafft es Dexter viele spannende Figuren einzuführen und eine Atmosphäre zu schaffen die durchaus fasziniert.  </p>
<p>*Spoiler ahead*</p>
<p>Die Probleme fangen erst in der Mitte der nur 12 Folgen umfassenden ersten Staffel an, denn dort schleichen sich immer mehr Momente ein, die nahelegen, daß die Macher letztlich doch Angst vor der eigenen Courage bekommen haben. Es mag ja ganz schick, hip und cool sein einen amoralischen Psychopathen als sympathisches Zentrum einer Serie zu zeigen &#8211; als Idee, aber wie weit kann man wirklich in diese Richtung gehen, wie tief kann man in seine Psyche eintauchen, wie konsequent kann man eine Figur wie ihn erzählen?<br />
Die Antwort der Macher ist leider: Nicht sehr weit. Denn ab der Hälfte der Serie fängt die Figur Dexters an weich zu werden und an Kontur zu verlieren. Er der in den ausufernden Voice-Overs ständig betont, wie fremd ihm die &#8220;normalen&#8221; menschlichen Gefühle und Verhaltensweisen sind, das er keine Emotionen habe, er wird zur emotionalsten Figur von allen. Und zwar nicht sehr subtil sondern ziemlich platt. Vom genialen, planenden Dexter zu Beginn, der das Verhalten seiner Opfer und der Menschen um ihn herum antizipiert und zu seinen Gunsten manipuliert, der im Grunde &#8220;in Control&#8221; ist, der sich nicht ohne Grund als alias den Namen des &#8220;American Psycho&#8221;-Psychopathen Patrick Bateman zulegt, entfernen sich die Macher immer weiter. Und nicht nur, daß er eigentlich ständig Gefühle zeigt und sich um seine Lieben sorgt, er wird auch zunehmend dümmer.<br />
Zu Anfang beweist er, daß er seinesgleichen erkennt und spürt wenn jemand &#8220;die Dunkelheit&#8221; in sich trägt, doch später, wenn ihm der Icetruck-Killer quasi Limbotanzend vor der Nase herumläuft, klingelt Dexters Spinnensinn nichtmal leise, geschweige denn Alarm zu schlagen.<br />
Hat man zu Anfang noch das Gefühl ein cleveres Puzzle vorgesetzt zu bekommen, wird die Serie ab der Mitte unglaublich repitativ und vorhersehbar. Was auch daran liegt, daß den Autoren wenig zu den Ensemblefiguren einfällt, die keinerlei Weiterentwicklung durchmachen. Jede Figur hat 2-3 lustige Macken und Standardsprüche und daran verändert sich bis zum Ende wenig.<br />
Schlimmster Fehler der Serie ist es, die Identität des wahren Serienkillers viel zu früh zu verschenken, indem sie ihn mit jemandem besetzen, der aussieht wie Willem Dafoes schmieriger Schwippschwager und bei dem man von der ersten Sekunde in der er ins Bild tritt weiß, das mit ihm etwas nicht stimmt. Denn die Serie konzentriert sich so stark auf einen sehr kleinen Personenkreis, das es nur einen dramaturgischen Grund gibt, wenn auf den belanglosen Boyfriend von Dexters Schwester plötzlich soviel Erzählzeit verschwendet wird. Als Zuschauer weiß man schon lange bevor die Serie die &#8220;Wahrheit&#8221; umständlich enthüllt, was Sache ist, denn Christian Carmago trägt in seiner Rolle so dick auf, ist so sehr bemüht einen creepigen Bösewicht zu spielen, daß er sich genauso gut &#8220;ICH BIN DER ICETRUCK KILLER&#8221; mit Neonstift auf die Stirn schreiben könnte. Als falsche Fährte wäre sowas ja ganz effektiv, aber da die Serie dafür dann doch zu berechenbar ist, kommt es genauso wie man es befürchtet hat.<br />
Berechenbar und dumm, das sind wohl die größten Entäuschungen die man in den späteren Folgen als Zuschauer hinnehmen muß. Das enttäuscht um so mehr, da die zuvor geweckten Erwartungen und das ganze clevere Setup in 0815-Auflösungen enden. Nicht nur das Dexter nicht merkt, das er den Killer vor der Nase hat: Er wird am Ende durch ein klischeehaftes Kindheitstrauma geschickt, daß aus dem Grundschulkurs küchenpsychologischen Storytellings entsprungen scheint. Natürlich muß es einen ganz klaren und plakativen Grund für Dexters Mordlust geben und den liefert die Serie auch mit dem Holzhammer und entzaubert ihre Figur damit genauso wie es &#8220;Hannibal Rising&#8221; mit dem vormals schaurigen Doktor Lecter schaffte.<br />
Oh als Kind mußte er etwas furchtbares miterleben, deswegen wird er zum Serienkiller. Ursache Wirkung. Versteht auch der dümmste Zuschauer. Und natürlich hatte er das verdrängt und natürlich will Dexter eigentlich ein liebender, normaler Mensch sein und deswegen zeigen wir, daß er im Verlauf der Serie immer menschlicher, immer normaler wird, immer liebenswerter. Wir entmystifizieren ihn so lange, bis er der nette kumpelige Serienmörder von Nebenan ist, dem man seine Eigenart des sadistischen Mordens gar nicht so übel nimmt, weil er ja dem Code seines Adoptivvaters entsprechend nur die Bösen umbringt.<br />
Die wirklichen Untiefen von Dexters Psycho bleiben durch deratige Plattheiten natürlich unangetastet, denn in typischer Pinnchio-Manier, die dutzendfach erprobt ist (am dauerhaftesten Totgeritten durch die Star Trek-Serien mit Spock, Data, Odo, 7of9, Holodoc und die Vulkantante aus Enterprise), wird einem die Geschichte des emotionslosen Holzpüppchens erzählt, der langsam zum richtigen Jungen wird. Klar am Ende mordet Dexter noch immer, aber wir können uns sicher sein, daß er nur die bösen umbringt und deswegen ist es auch okay, wenn wir ihn gern haben. Der tut nichts, der will nur spielen. Die Serie verliert sich leider auch mit der hanebüchenen Auflösung der Icetruck-Killer Geschichte völlig im harmlosen Kuschelkrimi. Es ist enttäuschend diesen Abstieg von einem tollen Auftakt an mit anzusehen und zu realisieren, daß die Macher mit dem Schock und dem bösen Witz letztlich nur koketieren, aber nie wirklich dorthin gehen wo es wehtut. Wie um das zu bestätigen zwinkert Dexter auch gern mal in die Kamera, durchbricht damit die 4. Wand zum Zuschauer um auch empfindlichen Gemütern zu versichern: Ist alles nur Spaß.</p>
<p>Wenn man sich ansieht wie dunkel manch britische Serie wie Spooks ist, fragt man sich unweigerlich, was aus Dexter hätte werden können, wenn er von Leuten produziert worden wäre, die wirklich Eier hätten. Statt fotogen inszeniertem Blut und hübschen Leichenteilen in Werbefilmoptik hätte man vielleicht wirklich einen Trip to the Darkside bekommen und eine wirklich beunruhigende, wenn auch faszinierende Figur getroffen. So darf man sich eher über die Begriffstutzigkeit von Dexter und seinen Kollegen ärgern, die eine halbe Folge brauchen um zu realisieren, daß die Unmengen von Blut mit denen ein Hotelzimmer versaut wurde, vielleicht VON DEN GANZEN BLUTLEEREN LEICHEN STAMMT DIE SIE SEIT WOCHEN FINDEN? Es ist wirklich traurig, wenn man miterlebt, wie dumm die Serie bisweilen ist. Wie offensichtlichkeiten mit viel Trara enthüllt werden. Wie billig Nebenfiguren wie Angel Batista als Plotdevice verheizt werden.<br />
Wobei der Erfolg von Dexter wohl letzten Endes wohl genau in seiner Harmlosigkeit begründet sein dürfte. Man muß sich nicht schämen, wenn man Dexter mag. Americas favorite Serial Killer, wirbt eine Anzeige für die zweite Staffel und bringt es damit auf den Punkt, denn Dexter ist kein Monster, niemand vor dem man sich wirklich fürchtet. Dexter ist eine Schießbudenfigur wie Freddy Krueger geworden, der niemandem wirklich wehtut und die Welt von ein paar bösen Leuten befreit. Wie bei Jack Bauer, rechtfertigt der Zweck die Mittel. nichts bleibt wirklich uneindeutig, niemand wird überfordert mit mit ambivalenten Gefühlen zurückgelassen. Dexter folgt den ausgetretenen Pfaden üblicher Serienaction, auch wenn er sich &#8220;frech&#8221;, &#8220;hip&#8221; und unkonventionell gibt.<br />
Dexter  ist nicht Punk, die Serie hat nur bei C&#038;A ein Punk-T-Shirt aus der Stylishe Klamotten-Abteilung mitgenommen.</p>
<p>Ich bleib dann doch bei Doctor Who. Denn die Figur trägt mehr Dunkelheit in sich, als Dexter es je könnte.<br />
Und mehr Leute hat der gute Doctor auch auf dem Gewissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a name="icke"></a><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/themes/F5_2/autoren/Renington%20Steele.jpg" align="left"><strong>René meint:</strong> Ich bin ja für Meinungsfreiheit, auch für Batzmans, aber diesmal muss man einfach mal konstatieren: Batzi, Du liegst hier sowas von daneben (und begründest das in deinem eigenen Review auch ganz hervorragend, dankeschön!)</p>
<p>Einerseits beklagt Batzman, dass Dexter eindimensional und platt daherkommt, verreisst dann  aber eben auch, wenn man ihn eben nicht als eindimensional bösen Psycho darstellt, sondern als Menschen. Das passt nicht, entweder oder. Mir haben die psychologischen Tiefen sehr gut gefallen und auch Dexters Perspektive auf menschliche Gefühle sind in sich sehr stimmig, mir fällt keine zweite Serie ein, die so tief in die Psyche eines Menschen einsteigt. Dass der Icetruck-Killer aussieht wie ein &#8211; nun ja &#8211; Icetruck-Killer, geschenkt. Der wahre Twist ist nämlich ein ganz anderer und Batzman weiss das eigentlich auch, keine Ahnung, warum er die Killer-Identifikation vorschiebt.</p>
<p>Dexter lässt zur Mitte der ersten Staffel nach, ja. Folgt seinem immer wiederkehrenden Muster und wird ein wenig redundand. Das hat mir den Spaß an dieser Serie allerdings nicht vermasselt. Einen Serienkiller darzustellen, der eben nicht als eiskalte Tötungsmaschine daherkommt, sondern seiner ganz eigenen Gefühlswelt folgt, die sich für Außenstehende aber immer noch als sehr, sehr strange darstellt, das ist vielleicht nicht besonders mutig oder gar subversiv. Aber in Dexters Fall sehr unterhaltsam.</p>
<p>Deshalb ist Batzmans Bewertung überzogen schlecht und ich habe bei meiner mal noch einen halben Stern mit draufgepackt. So zum Ausgleich.</p>
<p><a name="icke"></a><img src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/themes/F5_2/autoren/Batzman.jpg" align="left"><strong>Batzman antwortet:</strong></p>
<p>Nee, nee :) Ich glaub da hast du die Kritik nicht ganz richtig verstanden. Den ich bemängele  zum einen die fehlende Entwicklung aller Figuren außer Dexter die in ihrer Sitcom-Rollenverteilung stecken bleiben und obendrein, daß die Entwicklung die man ihm zuschiebt läppisch ist. Man taucht nicht in seine Psyche ein, man wirft uns psychologische Allgemeinplätze hin, die Dexters dunkle Seite entschuldigen. Deswegen sage ich ja, Dexter ist eine typische berechenbare Redeeming-Devil-Rolle. Eine Tötungsmaschine die ihre menschliche Seite entdeckt. Tausendmal gehabt. Ich kenne die zweite Staffel nicht, aber das was in der ersten gezeigt wird ist Schema F um die Zuschauer nicht zu verunsichern.<br />
Sein Sadismus wird nichtmal im Enferntesten ausgelotet, seine ganze Freude beim Töten wird nicht wirklich ausgearbeitet, statt dessen zeigt man stilisierte Schockbilder die sich nach ein paar Folgen abgenutzt haben. Ahja klar, jetzt kommt wieder die Frischhaltefolie, jetzt wieder die Wangenschnitten&#8230; Es wird alles gemacht um dem Zuschauer von Dexters eigentlichen Taten fernzuhalten und sie als eine Art skurrile Macke zu entschärfen. Es wäre viel spannender gewesen, Dexter eine wirklich verkorkste Innenwelt zuzuschreiben, so behauptet er in seinen Voice Overs aber nur ständig, daß ihm das normale menschliche Verhalten ja ach so fremd ist, aber der Zuschauer kann sich drauf verlassen, daß Dexter im Zweifel immer ganz normal menschlich handeln wird. Das ist langweilig und berechenbar und lotet seinen inneren Kampf so gar nicht aus&#8230;</p>

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		<title>Bee Movie &#8211; Das Honigkomplott</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 08:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nilz N Burger</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Bee Movie]]></category>

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		<description><![CDATA[- How about a suicide pact? - How do we do it? - I&#8217;ll sting you, you step on me. - That just kills you twice. Originaltitel: Bee Movie Herstellungsland: USA, 2007 Regie: Steve Hickner, Simon J. Smith Darsteller/Sprecher: Jerry Seinfeld, Renée Zellweger, John Goodman, Chris Rock, Matthew Broderick 2 out of 5 stars Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>- How about a suicide pact?<br />
- How do we do it?<br />
- I&#8217;ll sting you, you step on me.<br />
- That just kills you twice.</em></p>
<p><strong>Originaltitel: Bee Movie<br />
Herstellungsland: USA, 2007<br />
Regie: Steve Hickner, Simon J. Smith<br />
Darsteller/Sprecher: Jerry Seinfeld, Renée Zellweger, John Goodman, Chris Rock, Matthew Broderick</strong><br />
2 out of 5 stars</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/04/beemovie.jpeg' alt='beemovie.jpeg' align="left"/><br />
Das Leben als Biene ist spannend. Es gibt die unterschielichsten Arbeitsbereiche. Und wenn die Bienenkinder nach 3 Tagen vom College kommen, dürfen sie sich einen davon aussuchen. Am coolsten ist dabei natürlich die Bestäubungseinheit, denn sie fliegen aus dem Stock und sehen die Welt draussen. Mit all ihren spannenden Sachen. Die Jungbiene Barry träumt davon auch zu dieser Druafgängetruppe zu gehören, denn ihn ödet das Leben im Bienenstock an. Als er dann vor ein paar Bienenmädchen damit prahlt, zu der Truppe zu gehören, nehmen die ihn einmal mit auf einen ihrer täglichen Ausflüge. Eigentlich um Barry eine Lektion zu erteilen. </p>
<p>Durch eine verkettung unglücklicher Umstände landet Barry bei der Blumenverkäuferin Vanessa. Die erst nicht glauben will, das eine Biene mit ihr spricht, sich aber dann mit Barry anfreundet, sehr zum Leidwesen ihres Freundes. In der Welt der Menschen macht Barry aber dann eine schreckliche Entdeckung: Die Menschen verkaufen Honig! Ihren Honig! Und dafür haben sie grosse Farmen mit Bienen die betäubt werden! Barry ist entsetzt und zieht vor Gericht. Nach einem bewegenden Plädoyer geben die Geschworenen ihm Recht und die Bienen dürfen fortan ihren Honig behalten. Das damit alles nur noch schlimmer wird, konnte ja keiner ahnen&#8230;<br />
<span id="more-3329"></span><br />
Bee Movie versucht alles richtig zu machen. Jerry Seinfeld hat das Drehbuch mitgeschrieben und spricht im Original auch die Biene Barry. Dabei versucht er den Spagat zwischen &#8220;erwachsenen&#8221; Gags und kindgerechter Unterhaltung. Und scheitert an den eigenen Ansprüchen. Bei Bee Movie plätschert alles vor sich hin, dann wird es plötzlich ultra-dramatisch um dann wieder ganz schnell das Tempo aus der Handlung rauszunehmen. Das Hauptproblem, das ich beim sehen dabei hatte: Es geht eigentlich die ganze Zeit um nichts. Klar, für Barry ist der Honigdiebstahl ein Skandal, aber ich lerne die Menschen in dem Film zu wenig kennen um ihre Empörung zu verstehen, die die Gerichtsverhandlung auslösen soll. Und Barrys Bienensidekick ist ein wenig zu unpräsent, um als wichtiger, denn als Stichwortgeber, angesehen zu werden. Das Vanessa, die Menschenfrau, sich so sehr mit Barry anfreundet, das ihr vermeintlicher Freund eifersüchtig wird, kann ich dann auch nicht kaufen. Denn dafür ist die Beziehung zu suspekt und der Film muss sich an dieser Stelle an erwachsenen Massstäbern messen lassen, die ja gerade dafür sorgen, das ich das nicht glaube. Somit ist die Nebenfigur Ken so ziemlich die einzige Figur der ich ein dringendes Anliegen abkaufe &#8211; aber seine Rolle ist zu klein, um wirklich wichtig für die Geschichte zu sein. Dennoch, seine Auftritte sind (nach den Gastauftritten &#8211; dazu aber später) so ziemlich das lustigste an dem ganzen Film. Das liegt sicher auch an dem Dusel, den Barry hat: Was auch immer er machen will, er schafft es meistens auf Anhieb. Ein Character der nie scheitert. Das ist zu wenig.</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/04/phpxk6hw8am.jpg' alt='liotta' align="right"/>Wirklich laut lachen musste ich bei einem sensationellen Gastauftritt. Ray Liotta hat nämlich eine eigene Hongmarke in dem Film (&#8220;Ray Liotta Private Select Honey&#8221; als Seitenhieb auf die amerikanischen Promifoodprodukte, allen voran wohl Paul Newman mit seinen Salatsossen) und muss deswegen auch vor Gericht aussagen. Dabei spielt er den Ray Liotta, den man von seinen Rollen kennt. Immer kurz vor dem ausflippen lässt er sich im Zeugenstand aufs einfachste von Barry provozieren und rastet aus (während er seinen Emmy in der Hand hält). Die Szene ist kurz, aber unwahrscheinlich lustig. Da ist mir kurz die Sprite im Kino aus der Nase gekommen. Auch die anderen Gastauftritte sind liebevoll inszeniert und gewählt. Zum Beispiel Chris Rock als Mücke auf einer Windschutzscheibe, die über das Leben philosophiert, oder Oprah Winfrey als Richterin. Das sind die stärksten Moment im Film.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Bee Movie hat mich nicht berührt. Und ich habe wirklich eine niedrige Gefühlsschwelle, vor allem bei animierten Filmen. Hier hat das aber leider nicht hingehauen. Zu sehr wurde hier auf Gagparade getrimmt mit einer Geschichte, die an allen Ecken und Enden hinkt. Und somit muss ich leider mit einem Satz schliessen, den ich hasse, der hier aber mal wirklich zutrifft: Die besten Szenen waren alle schon im Trailer. </p>
<p>Für einen DVD-Sonntag reichts aber allemal.</p>

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		<title>Terminator 1-3</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 00:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dog Hollywood</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Terminator]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;I&#8217;ll be back.&#8221; Originaltitel: The Terminator/ Terminator 2: Jugdement Day/ Terminator 3: Rise of the Machines Herstellungsland: USA 1984-2003 Regie: James Cameron (Terminator 1-2) und Jonathan Mostow (Terminator 3) Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Michael Biehn, Edward Furlong, Robert Patrick, Nick Stahl, Claire Danes, Kristanna Loken u.a. 4 out of 5 stars Es gibt so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;I&#8217;ll be back.&#8221;</em><br />
<strong><br />
Originaltitel: The Terminator/ Terminator 2: Jugdement Day/ Terminator 3: Rise of the Machines<br />
Herstellungsland: USA 1984-2003<br />
Regie: James Cameron (Terminator 1-2) und Jonathan Mostow (Terminator 3)<br />
Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Michael Biehn, Edward Furlong, Robert Patrick, Nick Stahl, Claire Danes, Kristanna Loken u.a.</strong><br />
4 out of 5 stars</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/02/t2.jpg' align="left" alt='t2' />Es gibt so viele großartige Filme, die wir noch nicht in unser Archiv aufgenommen haben. Manche haben wir uns gespart, weil sie anderswo schon zu genüge zerpflückt wurden, andere haben wir einfach noch nicht bedacht. </p>
<p>Meiner Meinung nach ist nicht immer lohnenswert ältere Filme zu rezensieren, weil sie trotz ihrer Klasse keine Aktualität bieten, auf der sich eine Diskussionsgrundlage bilden lässt. Übrig bleiben Kommentare wie &#8220;Ein geiler Film!&#8221; oder &#8220;Den fand ich damals schon scheiße!&#8221; </p>
<p>Ich finde, Mehrteiler lassen sich besser als ein Gesamtkunstwerk betrachten und beurteilen. So werden sie gelegentlich von ihren Machern auch gesehen und angepriesen, wie z.B. bei <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/12/29/der-herr-der-ringe-wir-waren-hobbits/">Der Herr der Ringe</a> oder <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/09/27/matrix/">The Matrix</a>. Bei zweitem fehlen mir zwar die Kritiken zu Teil 2 und 3, aber aus den zahlreichen Kommentaren lässt sich ein guter Rest ziehen.</p>
<p>Einen wichtigen Grundstein der Filmgeschichte bietet außerdem James Camerons Terminator, der es bis heute auf drei Kinofilme gebracht hat, auf die ich hier kurz eingehen möchte, und einen vierten in Planung sieht.<br />
<span id="more-3038"></span><br />
1984 produzierten John Daly und Derek Gibson unter der Regie von James Cameron <em>The Terminator</em>, ein großer Erfolg und der Durchbruch für Arnold Schwarzenegger. Zunächst sollte Lance Henriksen die Rolle des Cyborgs übernehmen und Arnold die des Kyle Reese, doch es kam anders: Arnie spielte den Terminator, Michael Biehn den Soldaten aus der Zukunft, der Sarah Connor zu Hilfe eilt, und Henriksen erhielt mit Detective Vukovich eine mehr oder weniger wichtige Nebenrolle. Nicht weiter tragisch, Lance Henriksen durfte ja zwei Jahre später als Cyborg Bishop in James Camerons <em>ALIENS &#8211; Die Rückkehr</em> seine künstliche Intelligenz unter Beweis stellen.</p>
<p>Die Geschichte des Terminator ist weitesgehend bekannt: Im Jahre 2029 steht die Welt am Abgrund, der Himmel hat sich verdunkelt und die Menschheit befindet sich im Krieg gegen die Maschinen. Was wie das Ende von <em>The Matrix</em> klingt, ist der Anfang einer phänomenalen Trilogie, noch lange bevor Keanu Reeves Löffel und Agenten verbiegt. An dieser Stelle soll John Connor, seines Zeichens Freiheitskämpfer und Menschenretter, Abhilfe schaffen. Skynet, der Anführer der Maschinen, wenn man so will, steht kurz vor dem Fall und so schicken die bösen Roboter einen Cyborg (Arnold Schwarzenegger) ins Jahr 1984 zurück, um John Connors Mutter Sarah zu terminieren. Mit ihrem Ableben, würde es die Menschheit sicher nie so weit bringen. Leider haben die Widerstandskämpfer davon Wind gekriegt und schicken zeitgleich Kyle Reese (Michael Biehn), einen Elite-Soldaten, in die Vergangenheit zurück und das mit Erfolg! Sarah kann vor der bösen Blechbüchse gerettet und von Reese geschwängert werden. Doch damit ist der Tag des jüngsten Gerichts, in dem Skynet die Herrschaft der Maschinenwelt übernimmt, nicht abgewendet. Wissenschaftler entdecken die Überreste der Killermaschine und führen sich damit auf lange Sicht gesehen ins Verderben &#8211; Judgement Day.</p>
<p>Wir schreiben das Jahr 1995, Sarahs Sohn wurde geboren und kann bereits laufen und Motorrad fahren, wird erneut ein T-800 in die Vergangenheit zurückgesandt, aber dieses Mal im Auftrag der Rebellen. Der umprogrammierte Arnold soll den Jungen vor einer noch fieseren Maschine, dem T-1000 (Robert Patrick) schützen, denn dessen Mutter wurde in der Zwischenzeit in die Geschlossene eingewiesen. Die Geschichte um das Ende der Menschheit wollte ihr einfach keiner abnehmen.<br />
Die große Gefahr liegt darin, dass der T-1000 dazu in der Lage ist, durch seine mimetische Metalllegierung die äußere Gestalt eines jeden Menschen anzunehmen, um somit besseren Zugang zum Zielobjekt zu erhalten und diesen zu eliminieren. Trotz ausgefeilter, modernster Technik gelingt es dem Bösen jedoch nicht John zu töten. Stattdessen landen beide Cyborgs in eine Stahlschmelze, um jegliche Spuren, die auf einen Erfolg Skynets hindeuten könnten, zu vertuschen.</p>
<p>Ich weiß gar nicht mehr warum, aber Jahre später kommt es erneut zu einem Vorfall. John Connor ist nun erwachsen und lebt sein Leben als Vagabund, immer mit der Angst von einem Terminator entdeckt und getötet zu werden. Sarah Connor hatte es ihm Jahrelang eingebläut: &#8220;Du bist wichtig für das Überleben der gesamten Menschheit!&#8221; Sie versuchte ihren Sohn zu einem Freitskämpfer und Menschenretter heranzuziehen, doch viellmehr wurde aus ihm ein armer, kleiner Junkie. Skynet dachte sich vermutlich, das ist genau der richtige Augenblick um die &#8220;Female Version of T-1000&#8243;, sprich den T-X ins Rennen zu schicken. Diese wurde aufgrund ihres ausgeprägten Killerinstinkts jedoch schnell durchschaut. John Connor hätte dennoch keine 5 Minuten mit ihr allein überlebt und so folgte ihr erneut ein umgepolter T-800. Sein Auftrag: John Connor und Kate Brewster (Claire Danes), Connors &#8220;First Lady&#8221; zu beschützen, um somit den Fortbestand der Menschheit zu sichern. </p>
<p>Wie die Geschichte letztlich endet bzw. anfängt, sehen wir wohl in Termintor 4, Kinostart 2009, es sei denn es wird ein T-800 zurückgeschickt, um dies und somit den endlichen Untergang diese großen Geschichte zu verhindern&#8230; Gerüchten zufolge müssen wir wie auch immer auf Arnold Schwarzenegger verzichten, da dieser viel zu sehr mit seiner Politik beschäftigt ist. In der Zwischenzeit finde ich ihn aber auch zu alt, um erneut in die Rolle der Killermaschine zu schlüpfen, wie vor fast 20 Jahren.</p>
<p>Teil 1 und 2 waren für mich Meilensteine der Filmgeschichte! Sicher erinnert ihr euch an die zahlreichen, einprägsamen Filmzitate, wie &#8220;Ich komme wieder.&#8221; oder &#8220;Hasta La Vista, Baby!&#8221; Während <em>The Terminator</em> mit knapp 6,4 Millionen Dollar realisiert wurde, kosteten Teil 2 und 3 100 bzw. 170 Millionen Dollar. Gut nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, dass die Produktionskosten, u.a. aufgrund neuerer Techniken gestiegen sind, so wie die Gage Schwarzeneggers mit etwa 12 Millionen Dollar, der durch den Terminator zu einer wahren Filmikone wurde.<br />
Aber auch der T-1000 in <em>Terminator 2</em> hat Anfang der 90er Aufsehen erregt. Die SFX-Macher sagten damals, er wäre der Porsche unter den Cyborgs. Der T-1000 bestand aus einer flüssigen Metalllegierung und konnte sich in verschiedenste Personen verwandeln oder seine Arme zu langen Stichwerkzeugen verformen. Dadurch wurde er zu einem gefährlichen Gegner, der es außerdem durch seine enorme Stärke ohne Probleme mit seinem Vorgängermodell aufnehmen konnte.</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/02/t3.jpg' align="right" alt='t3' />Trotz aller Bemühungen gelang es Camerons Nachfolger Mostow, meiner Ansicht nach, nicht an vergangene Erfolge anzuknüpfen. <em>Terminator 3 &#8211; Die Rebellion der Maschinen</em>, der wir uns knapp 10 Jahre nach dem ersten Sequel gegenüberstellten, wirkte mehr wie ein Versuch Schwarzenegges allen noch mal zu zeigen wie taff er ist. Erstaunlicherweise brachte sich der rostige Riese und Gouverneur von Kalifornien wieder gut in Form. So weit, dass er in die Lederjacke von damals, wie er selbst behauptete, problemlos passte. Die Sonnenbrille war jedoch eine andere.</p>
<p>Die Story haute einen nicht mehr vom Hocker und atmosphärisch gesehen, fehlte mir das gewisse Etwas. Die düstere Stimmung und Bedrohlichkeit, die sich beim schauen der ersten Filme damals bei mir entwickelten, blieben einfach aus. Abgesehen davon, das Ende gefiel mir sehr gut! Die Botschaft, die das Publikum erreichte, war so kalt und nüchtern und machte einiges wieder wett. Dennoch schaue ich mit Argwohn in die Zukunft. Nach <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/06/28/the-sarah-connor-chronicles/">der Serie zum Film</a>, mag ich nicht an einen vierten Kinofilm denken.</p>
<p>Was bei mir vom Terminator-Dreierlei hängenblieb, ist eine hervorragende Science-Fiction-Welt, die sich uns hier eröffente, durchaus mit ein paar Höhen und Tiefen, aber die Pros überwiegen für mich einfach. Schon als Kind war ich ein großer Fan vom Terminator! Ich besaß die Filme auf VHS, Actionfiguren und die Soundtracks. Wenn das Titelthema von Brad Fiedel in meinen Ohren erklingt, mag ich an die Abende zurückdenken, an denen ich mit Chips, Cola und meinem T-800 großartige Videoabende verbrachte und Skynet das Fürchten lehrte. </p>
<p>Diese Filme sollten durch eine gelungene DVD-Adaption geehrt werden und so gibt es bis heute ein paar Editionen. Vorweg möchte ich von der <em>Terminator Collection</em> abraten, die nur die ersten beiden Teile bietet, zudem Teil 1 in einer verstümmelten FSK 16-Version.<br />
Besser wäre da die große Terminator Box, die 2004 erschien und im Handel nur noch schwer erhältlich ist. Sie beinhaltet die 3 Teile, in einem schicken Digipack mit Schuber. Wenn man diesen nach allen Seiten hinweg aufklappt, ist der Kopf eines T-800 Endoskeletts zu sehen. Die Extras entsprechen denen der <em>Terminator 1 Special Edition</em> und der <em>Terminator 2 Ultimate Edition</em>, darunter jeweils ein Making of, Featuretten, Audiokommentare, Fotogalerien und natürlich Deleted Scenes, die es nicht endgültig in die Kinofassung geschafft haben. Außer bei der Ultimate Edition des zweiten Teils. Hierbei handelt es sich um eine überarbeitete, 17 Minuten längere Fassung, die ursprünglich im Jahr 2001 veröffentlicht wurde. Sie gewährt tiefere Einblicke in den Film, ob besser oder schlechter, bleibt dem Zuschauer selbst zu beurteilen.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TPG-tKLAJuE&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TPG-tKLAJuE&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<em>The Terminator Trailer</em> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=TPG-tKLAJuE">Youtube Directterminate</a>)</p>
<p>Mein Fazit: Diese Filme dürfen in keiner DVD-Sammlung fehlen, das übliche Geplänkel&#8230; Lasst euch gut unterhalten und vergesst die alten Klassiker nicht! Mit der <a href="http://www.cyber-pirates.org/index.php?sid=ed4c13a45db70caca64d45fb7abe7c5f&#038;cl=details&#038;cnid=&#038;anid=8953fba24cd963848.88311780">Terminator Box</a> könnt ihr auf jeden Fall nichts falsch machen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/o/ASIN/B00004RYC8/028-5741151-4385357?SubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Kauf die Terminator 1 DVD.</a> &#8211; <a href="http://www.amazon.de/o/ASIN/B00005NE1K/028-5741151-4385357?SubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Vergiss die Terminator 2 &#8211; Ultimate Edition nicht</a> &#8211; <a href="http://www.amazon.de/o/ASIN/B0000A1WRF/028-5741151-4385357?SubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">sowie die Terminator 3 Special Edition.</a></p>

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		<title>Reine Geschmackssache</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 15:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[ReineGeschmackssache]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ihr Vater jagd meine Kunden!&#8221; Originaltitel: Reine Geschmacksache Herstellungsland: Deutschland 2007 Regie: Ingo Rasper Darsteller: Edgar Selge, Florian Bartholomäi, Roman Knizka, Franziska Walser 3.5 out of 5 stars Wolfang &#8220;Wolli&#8221; Zenker (Edgar Selge) steckt in einer Krise. Der Handlungsreisende eines Modeherstellers, der seit Jahrzehnten kleine Boutiquen mit Kleidung für die reiferen Damen beliefert, ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Ihr Vater jagd meine Kunden!&#8221;</em></p>
<p><strong>Originaltitel: Reine Geschmacksache<br />
Herstellungsland: Deutschland 2007<br />
Regie: Ingo Rasper<br />
Darsteller: Edgar Selge, Florian Bartholomäi, Roman Knizka, Franziska Walser</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/02/geschmackssache.jpg' align="Left" alt='Geschmackssache' /></p>
<p>Wolfang &#8220;Wolli&#8221; Zenker (Edgar Selge) steckt in einer Krise. Der Handlungsreisende eines Modeherstellers, der seit Jahrzehnten kleine Boutiquen mit Kleidung für die reiferen Damen beliefert, ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit.<br />
Als seine Firma eine neue &#8220;hippe&#8221; Collection vorstellt, verschmäht er sie und will an der &#8220;Classic&#8221;-Edition festhalten. Betuliche Klamotten für Frauen die nicht mehr das Idealgewicht haben.<br />
Damit fordert er seinen jungen Kollegen Steven (Roman Knizka) heraus, der davon träumt die Firma mal ordentlich auf Vordermann zu bringen und zu modernisieren. Ab sofort liefern sich die beiden einen gnadenlosen Kampf um jede Boutique, jeder versucht seine Klamotten zu präsentieren und an die Dame zu bringen. Doch diese sind reif für Abwechslung und so gerät Wolli schnell in hintertreffen, was seiner angespannten Finanzsituation und dem häuslichen Frieden nicht grade gut tut. Besonder prekär: Sohn Karsten erlebt grade sein Coming Out und bandelt ausgerechnet mit Steven an, während Wollis Frau sich von einer Freundin gegen ihren Mann anstacheln lässt.</p>
<p>Ingo Rasper hat hier einen sehr liebenswerten und witzigen kleinen Film abgeliefert, der sich in seinen besten Momenten anfühlt wie eine gelungene Mischung aus Loriot und Fassbinder.  Die überspitzet Darstellung des Alltags, die genau beobachteten Mechanismen und Ängste des Vertreterbusiness, bei dem alleine der richtige Wagen über den Erfolg zu entscheiden scheint. Die neurotische Spießigkeit Wollis, der so in seinem Trott und Denken gefangen ist, daß er nicht merkt wie er immer mehr zur Witzfigur wird, die vom Leben seiner Frau und des Sohnes völlig entkoppelt ist. Die vielen kleinen Momente in denen aus dem Versuch die Ordnung und die gesellschaftliche Norm zu wahren die wahre Katastophe erwächst.<br />
Edgar Selge &#8211; am bekanntesten als einarmiger Polizeirufs-Kommissar Tauber &#8211; spielt dabei mit viel Gespür für Timing und dirigiert seinen Wolli mit Spaß auf dem schmalen Grad zwischen lebender Karikatur und bemitleidenswertem Versager. </p>
<p>Florian Bartholomäi (bekannt auch &#8220;<a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/09/06/kombat-sechzehn/">Kombat Sechzehn&#8221;</a>) schafft es als Sohn Karsten neben Selge zu bestehen und spielt die Rolle mit angenehmer zurückhaltung, die die nebenbei ablaufende Coming-Out-Story sehr selbstverständlich behandelt und nicht zum großen Drama stilisiert. Das er schwul ist ist nur ein Problem, mit dem sich Karsten innerlich aber schon lange abgefunden hat und auch zwischen ihm und seinem Vater gibt es viel größere Differenzen als nur die Angst vor dem Coming Out. Bartholomäi kann hier gut seine Entwicklung aufzeigen, die er seit Kombat Sechzehn durchlaufen hat. Wurde er dort noch oft von seinem Co-Star Ludwig Trepte an die Wand gespielt, macht er jetzt neben einem erfahrenen Schauspieler wie Selge eine sehr gute Figur.</p>
<p>Auch wenn der Film optisch eher solidedaherkommt und vielleicht im TV und auf DVD besser aufgehoben ist als auf der großen Leinwand, merkt man ihm die Liebe zum Detail an. Die Ausstattung spiegelt das Innenleben der Figuren gut wieder, der witzig animierte Vorspann nimmt von Beginn an für den Film ein und die gut gelaunte Cast erweckt ihre Figuren auch in den absurden und grade zum Ende hin zunehmend skurrileren Momente zum Leben. Der Regisseur spielt gekonnt mit den Regeln der Situationskomödie und variiert bekannte Situationen neu, bis am Ende alles in einem witzig-tragischen Showdown kulminiert.</p>
<p>Ohne mehr sein zu wollen als er ist, schafft es &#8220;Reine Geschmackssache&#8221; deswegen letztlich erfolgreicher als viele andere deutsche Filme im Besten Sinne gut zu unterhalten und das Publikum mit einem wohligen Gefühl zu entlassen. Kein großes Drama, keine tiefgründiges ausloten von Lebensphilosophien, aber gekonnte Skizzen des alltäglichen und des kommunikationsgestörten Ehelebens machen den Film zu einer erfreulichen Überraschung, die mehr Spaß macht als verquaster Schwulst wie zuletzt &#8220;<a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/11/27/nichts-als-gespenster/">Nichts als Gespenster</a>&#8220;.</p>
<p>+++</p>
<p>&#8220;Reine Geschmackssache&#8221; ist auf einer schön ausgestatteten DVD bei Eurovideo erschienen, inkl. Audiokommentar, Interviews mit Cast und Crew sowie dem Kurzfilm &#8220;Dufte&#8221; von Regisseur Ingo Rasper.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B0011V7EU6%26tag=diefunffilmfr-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B0011V7EU6%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Reine Geschmackssache bei Amazon bestellen und die F5 unterstützen</a></p>

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		<title>Heroes &#8211; Staffel 1.1</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 23:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dog Hollywood</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Heroes]]></category>

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		<description><![CDATA[Originaltitel: Heroes Herstellungsland: USA 2006 Sprache: Englisch, Deutsch (DD 5.1) Untertitel: Englisch, Deutsch Bildformat: 16:9 Laufzeit: 465 Minuten DVD-Bewertung Qualität: 4 out of 5 stars Ausstattung: 2 out of 5 stars Schon mehrfach berichtete ich über die sensationelle Mysteryserie Heroes, die Tim Kring 2006 ins Leben rief. Seit dem 31.01.2008 gibt es diese endlich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Originaltitel: Heroes<br />
Herstellungsland: USA 2006</p>
<p>Sprache: Englisch, Deutsch (DD 5.1)<br />
Untertitel: Englisch, Deutsch<br />
Bildformat: 16:9<br />
Laufzeit: 465 Minuten</strong></p>
<p><strong>DVD-Bewertung </strong><br />
<strong>Qualität:</strong> 4 out of 5 stars<br />
<strong>Ausstattung:</strong> 2 out of 5 stars</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2008/02/heroes.jpg' align="left" alt='HEROES1.1' />Schon mehrfach berichtete ich über die sensationelle Mysteryserie <em>Heroes</em>, die Tim Kring 2006 ins Leben rief. Seit dem 31.01.2008 gibt es diese endlich auf DVD zu kaufen und so habe ich einen Blick darauf geworfen, um zu erfahren ob die DVD in Sachen Qualität und Ausstattung der Story gerecht wird. Genaueres zum Inhalt könnt ihr dem <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/10/07/heroes-die-serie/">ersten Review</a> entnehmen.</p>
<p>Wie bei jeder guten DVD, wird man auch hier durch ein animiertes Menü zu den einzelnen Episoden geführt, die man entweder einzelnd abspielen oder im ganzen nacheinander betrachten kann. Das Menü ist dabei dem Loft von Isaac Mendez nachempfunden und im Comicstil gehalten.</p>
<p>Die ersten 12 Episoden der ersten Staffel sind auf 4 DVDs aufgeteilt, verpackt in einem schicken Steelbook.<br />
<span id="more-2974"></span><br />
Wie so oft bei DVD-Adaptionen, bekommt der geneigte Zuschauer seine Lieblingsserie stückchenweise geliefert, d.h. nach Veröffentlichung der Staffel 1.1 auf DVD, folgt am 27. März 2008 die Staffel 1.2 auf 3 weiteren DVDs, um somit das erste Kapitel der <em>Heroes</em> abzuschließen. Eine kleine Enttäuschung, denn je Artikel macht das 23,95 EUR (Quelle: <em>Amazon.de</em>), während man in den USA die komplette erste Staffel für 29 EUR erwerben kann. Ein kluger Marketing-Schachzug oder einfach nur Schicksal? Ich gehe davon aus, dass nach Veröffentlichung der Staffel 1.2, selbige komplett, aber nicht zu einem geringerem Preis, erwerben kann, wie bei <em>Lost</em>, <em>Gilmore Girls</em> und anderen DVD-Erscheinungen.</p>
<p>Bezüglich der Bild- und Tonqualität kann ich mich nur eingeschränkt äußern, weil mein DVD-Player nicht über die nötigen Ausgangsvoraussetzungen verfügt (erwähnte ich das bereits?), um ein fachkundiges Urteil äußern zu können. Dennoch bin ich sehr zufrieden. Das Bild ist scharf und kontrastreich und der Ton kommt über die Boxen meines viel zu kleinen Fernsehers sehr gut rüber. Besonders in den Szenen, in denen Matt Parkman die Gedanken anderer Menschen liest, glaubt man die Stimmen in seinem Kopf wirklich zu hören, das gefällt mir.</p>
<p>Ich empfehle <em>Heroes</em> im O-Ton zu schauen, eine ordentliche Synchro ist nämlich in keiner Weise vorhanden. Das liegt nicht an den professionellen Sprechern, die sich für Peter Petrelli, Claire Bennet und Hiro Nakamura ins Zeug legen, sondern an der konsequenten, deutschen Adaption.<br />
Im Original spricht Hiro Japanisch und wird Englisch untertitelt, im Deutschen spricht er plötzlich Deutsch und wenn er sich beispielsweise mit Nathan Petrelli unterhält, spricht er gebrochenes Deutsch, um die Sprachbarriere deutlich zu machen. Das irritiert und wirkt völlig fehlplatziert.</p>
<p>Spannend sind bei <em>Heroes 1.1</em> besonders die Extras, die mich gelockt haben. Leider nicht so ausgiebig wie ich es mir gewünscht hätte, aber für einen eingefleischten Fan wie mich, der sich über jeden Schnipsel freut, durchaus eine (kleine) Freude.<br />
Neben üblichen &#8220;Deleted Scenes&#8221;, die zahlreich zu jeder einzelnen Folge auf DVD gebannt wurden und einem bunten Booklet mit zahlreichen Hintergrundinfos zu den Filmcharakteren, bekommt man eine alternative Pilotfolge geboten, eine Art Director&#8217;s Cut der ersten Folge, die im Aufbau zum Original ähnlich ist, nur viele Passagen aus einer anderen Perspektive zeigt. Optional kann man einen Audiokommentar des Erfinders und Produzenten Tim Kring aktivieren, um weitere Details zu diesem Extra zu erhalten. Allzu viel mag ich hier nicht verraten, sie ist wirklich sehenswert und ein ebenso guter Auftakt zur Serie, wie die erste Folge &#8220;Genesis&#8221;.</p>
<p>Mein Fazit: Wer die Serie liebt und mehr auch nicht, kann bedenkenlos zuschlagen! Eine Komplettveröffentlichung aller 23 Folgen auf DVD, würde mir allerdings besser gefallen. Außerdem bietet die Serie viel mehr Potenzial in Hinsicht auf Bonusmaterial, auf das wir leider verzichten müssen. Auf der offiziellen Seite sind allein mehr als 70 Graphic Novels zu finden, die das Produkt mehr als aufwerten würden. Diesbezüglich hätte <em>Hereos</em> mehr Aufmerksamkeit verdient.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B000X23NDQ%26tag=diefunffilmfr-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B000X23NDQ%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Sei ein Held und kauf dir die DVD!</a></p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jg6c_CFx-pQ&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/jg6c_CFx-pQ&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=jg6c_CFx-pQ&#038;eurl=http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/02/14/heroes-staffel-11/">Youtube Directhero</a>)</p>

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		<title>Kottan ermittelt</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 18:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Kottan]]></category>

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		<description><![CDATA[-&#8221;Schmeckt&#8217;s?&#8221; -&#8221;I hob scho a besseres Gulasch gessen.&#8221; -&#8221;Aber bei mir ned.&#8221; Originaltitel: Kottan ermittelt Herstellungsland: Österreich 1976-1983 Regie: Peter Patzak Buch: Helmut Zenker Darsteller: Peter Vogel, Franz Buchrieser, Lukas Resetarits, Walter Davy, Curt A. Tichy, Kurt Weinzierl 4 out of 5 stars &#8220;San Sie der Inspektor?&#8221; &#8211; &#8220;Inspektor gibts kan!&#8221; Kriminalmajor Adolf Kottan löst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>-&#8221;Schmeckt&#8217;s?&#8221;<br />
-&#8221;I hob scho a besseres Gulasch gessen.&#8221;<br />
-&#8221;Aber bei mir ned.&#8221;</em><br />
<strong><br />
Originaltitel:  Kottan ermittelt<br />
Herstellungsland: Österreich 1976-1983<br />
Regie: Peter Patzak<br />
Buch: Helmut Zenker<br />
Darsteller: Peter Vogel, Franz Buchrieser, Lukas Resetarits, Walter Davy, Curt A. Tichy, Kurt Weinzierl</strong><br />
4 out of 5 stars</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/11/kottan.jpg' align="left" alt='Kottan ermittelt' /></p>
<p><em>&#8220;San Sie der Inspektor?&#8221; &#8211; &#8220;Inspektor gibts kan!&#8221; </em></p>
<p>Kriminalmajor Adolf Kottan löst in Wien seine Kriminalfälle. Unterstützt von seinen Kollegen, dem Einbeinigen Schremser (Walter Davy) und dem leicht begriffsstutzigen Schrammel (C.A. Tichy), kümmert er sich um normale und weniger normale Mordfälle. Nebenher muß er sich mit dem cholerischen Chef Pilch (Harald von Koeppelle, später Kurt Weinzierl), der sich im Dauerclinch mit einem Getränkeautomaten befindet, seiner altjüngferlichen, krimibesessenen Frau, den fast erwachsenen Kindern, der Ansagerin des ORF und seinem Erzfeind Horrak (Ernst Konarek) herumschlagen, der ihm wieder und wieder nach dem Leben trachtet. Kein Grund zu verzweifeln, denn mit letztlich gibts wenig, daß Kottan nicht mit lakonischer Gelassenheit überstehen würde.</p>
<p>Die Serie &#8220;Kottan ermittelt&#8221;, die zwischen 1976 und 1983 mit sieben 90min und weiteren elf 60min-Folgen über die Bildschirme lief, war eigentlich etwas das es nicht geben durfte. Zwischen all dem öden Muff und Mief, den uninspirierten Kriminalern des ZDF, den Alten, Derricks und so weiter, gab es plötzlich ein völlig abgedrehtes anarchistisches Element, das nicht nur das Krimigenre parodierte, sondern alle Sehgewohnheiten und Sicherheiten über den Haufen war. </p>
<p>Waren die ersten Vogel mit Peter Vogel als Kottan noch vergleichsweise konservativ inszeniert (wobei sie durch sehr bösartige Zeichnung des kleinbürgerlichen Millieus überzeugen konnten), wurde spätestens mit dem zweiten Kottan-Darsteller Franz Buchrieser, die typische satirisch, karikierende Stimmung der Serie etabliert. Running Gags, wie abgefahrene Autotüren, beständig zu heißer Kaffee oder der Sandler Drballa, der dazu verdammt ist über jede Leiche zu stolpern, deren Mörder Kottan und seine Truppe ermitteln müssen.</p>
<p>Virtuos setzte Autor Helmut Zenker und Regisseur Peter Patzak, die für alle Folgen verantwortlich zeichnen, den immer absurder werdenden Humor mit einer langsamen, sehr trockenen Erzählweise in Szene, die selbst die albernsten Momente nie hysterisch werden lässt. Schon früh setzte die, sowohl von Publikum als auch vom Sender immer sehr kritisch beäugte Serie, auf Selbstreferenzen, brach mit den Konventionen des Mediums. Wenn Lukas Resetarits bei seiner Frau ins Regal schaut und seine beiden Vorgänger in der Kottan-Rolle dort stehen sieht und nur meint: &#8220;Hoast ja bald a riachtige Gallerie dor.&#8221;, wenn im Fernsehen eine frühere Kottan-Folge läuft und sich Kottan über diesen Scheiß aufregt der gesendet wird, wenn man konsequent nur griechische oder russische Zeitungen liest, weil man ja keine Werbung machen darf oder wenn eine Laufschrift während einer Verfolgungsjagd darüber informiert, daß man beruhigt aufs Klo gehen könne, weil der Mörder eh entkommt, dann wird einem klar, wie bizarr diese Serie noch heute ist und wie revolutionär sie damals war.</p>
<p>Kein Wunder, daß beim ZDF damals besorgte Anrufe eingingen, als in einer Kottan-Folge eingeblendet wurde, das Ufos gelandet seien und man in den Nachrichten gleich mehr darüber erfahren würde.  Kein Wunder. daß die Senderchefs die Serie hassten, kein Wunder, daß der Großteil der deutschen Zuschauer mit diesen Krimis nicht so recht warm wurde. Was zur gleichen Zeit in amerikanischen Serien wie &#8220;Soap&#8221; zaghaft ausgetestet wurde, das Spiel mit dem Medium, mit vertrauten Elementen, die gezielte satirische Demontage einer Gesellschaft, eines Genres, ohne dabei zur Klamotte zu verkommen, setzte das Duo Zenker/Patzkak ohne Rücksicht auf Verluste um. Nach jedem kritischen Rüffel gingen sie noch weiter, drehten noch mehr auf, stießen die Zuschauer noch mehr vor den Kopf.<br />
<em><br />
Kottan: &#8220;I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen.&#8221;<br />
Elvira: &#8220;Gar koan Fehler?&#8221;<br />
Kottan: &#8220;Doch &#8211; I liag manchmal.&#8221;</em></p>
<p>Auch heute wird die Serie, grade auch ob ihrer lakonischen Erzählweise, der Langsamkeit und der 70er Jahre Optik nicht jedermanns Sache sein. Der Witz, der sich oft grade durch Pausen, durch den behäbigen Wiener-Dialekt erschließt.  Fans des Kriminalmajors werden sich, auch heute noch bestens amüsieren, über eine der skurrilsten und intelligentesten Krimiserien die je im deutschsprachigen Raum produziert wurden. Diskussionen gibt es da wohl hauptsächlich, welcher der beste Kottan war, ob die früheren subtileren oder die völlig durchgeknallten späten Folgen die besseren sind.<br />
<em><br />
Kottan: &#8220;Is des Herz frisch?&#8221;<br />
Metzger: &#8220;Wolln`s a EKG mochen?&#8221;</em></p>
<p><strong>DVD-Bewertung</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p>Dank gebührt Eurovideo, die dafür sorgen, daß die Serie jetzt endlich in ihrer Gesamtheit auf DVD erscheint. Zwei Sets im schön designten Digipack, mit einem sehr informativen Booklet, versammeln alle 19 Folgen von &#8220;Kottan ermittelt&#8221;.  Von der Bildqualität sollte man keine Wunder erwarten, sie sieht nach typischem 70er/80er-TV-Krimi aus, aber auch nicht schlechter als die TV-Ausstrahlungen. Der Ton ist nach wie vor in glorreichem Mono, aber was solls, wer braucht bei der Serie schon einen schlechten Upmix. </p>
<p>Als Bonus gibts leider nur ein paar animierte Comis zur Serie, sowie die Musik-Specials Kottans-Kapelle. Schön gewesen wären natürlich ein paar aktuelle Interviews, mit den noch lebenden Machern und Akteuren. Autor Zenker starb leider 2003. Dennoch lohnt die Anschaffung und die wirklich lesenswerten Texte des Booklets geben viel Hintergrundinfos zur Serie.</p>
<p>Ebenfalls auf DVD erscheint im Januar der Kottan-Kinofilm &#8220;Den Tüchtigen gehört die Welt&#8221;, der ausserhalb der Serienchronologie spielt und als echter, relativ ernster, düsterer Thriller daherkommt. Dort spielt Franz Buchrieser noch einmal den Major, nachdem ihn in der Serie zu der Zeit bereits Resetarits abgelöst hatte &#8211; der aber ebenfalls dabei ist, als Kottans Gegenspieler.</p>
<p>Mehr Informationen zur Serie auf der <a href="http://kottan.info/">Fansite Kottan.info</a></p>
<p>Und wer sich nicht beherrschen kann und die Serie haben will und nebenher noch die Filmfreunde unterstützen möchte: Hier sind die Links ;)</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B000VMSMMA%26tag=diefunffilmfr-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B000VMSMMA%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Kottan ermittelt &#8211; Akte 1/Fall 01-08 (4 DVDs)</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B000X3KKKO%26tag=diefunffilmfr-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B000X3KKKO%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02"><br />
Kottan ermittelt &#8211; Akte 2/Fall 09-19 (4 DVDs)</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B000YN97UC%26tag=diefunffilmfr-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B000YN97UC%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Kottan ermittelt &#8211; Den Tüchtigen gehört die Welt (Kinofilm)</a></p>

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		<title>Tagebuch eines Skandals</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 18:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[TagebuchEinesSkandals]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;You think this is a love affair?&#8221; Originaltitel: Notes on a Scandal Herstellungsland: Großbritannien 2006 Regie: Richard Eyre Darsteller: Cate Blanchett, Judi Dench, Max Lewis, Jeff Lipman, Bill Nighy 4 out of 5 stars Sheba Hart ist die neue Lehrerin an der Londoner St. Georgs-Gesamtschule. Sie hat zu Beginn Probleme sich einzufinden, bis sie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;You think this is a love affair?&#8221;</em></p>
<p><strong>Originaltitel: Notes on a Scandal<br />
Herstellungsland: Großbritannien 2006<br />
Regie: Richard Eyre<br />
Darsteller: Cate Blanchett, Judi Dench, Max Lewis, Jeff Lipman, Bill Nig</strong>hy<br />
4 out of 5 stars</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/10/notesonascandal.jpg' align="left" alt='Tagebuch eines Skandals' /></p>
<p>Sheba Hart ist die neue Lehrerin an der Londoner St. Georgs-Gesamtschule. Sie hat zu Beginn Probleme sich einzufinden, bis sie die Aufmerksamkeit der altjüngferlichen, sittenstrengen Barbara Covett (Judi Dench) weckt, die seit vielen Jahren an der Schule unterrichtet und respektiert ist, aber ein ansonsten eher freudloses, zurückgezogenes Leben führt.</p>
<p>Barbara ist von Sheba sofort fasziniert und zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine Freundschaft, denn auch Sheba ist nicht glücklich in ihrer Beziehung zu einem 20 Jahre älteren Mann (Bill Nighy) und der Belastung durch die Kinder, von denen eines mit Down-Syndrom geboren wurde.</p>
<p>Spannungen entwickeln sich, als Sheba langsam realisiert, das Barbara sich mehr von ihr erhofft als Freundschaft. Eine Hoffnung, die sie nicht erfüllen kann und will. Die Situation spitzt sich zu, als Barbara Sheba beobachtet, die eine Affäre mit einem erst 15jährigen Schüler angefangen hat. Eifersüchtig und verletzt, beginnt sie Sheba unter Druck zu setzen&#8230;</p>
<p>Wer Judi Dench bisher immer als ehrwürdige Dame sah, als geschäftsmässige Chefin von Bond oder als würdevolle Königin, der hat hier Gelegenheit die große Schauspielerin dabei zu beobachtem wie sie einer völlig anderen Rolle Leben einhaucht. Nuanciert, humorvoll, tragisch und bei allem psychopathischem Elan durchaus sympathisch spielt sie die vereinsamte Lehrerin, die sich in ihre viel jüngere Kollegin verliebt. </p>
<p>Die Verfilmung des Romans &#8220;What was she thinking: Notes on a scandal&#8221; von Zoë Heller fasziniert durch genaues Beobachten, durch spitze Dialoge und eine humorvolle Betrachtung der Dinge, die auch in den bitteren Momenten nie ins pathetische oder weinerliche abdriftet. Denchs langsames Abgleiten in die Besessenheit, ihre zunehmend Rücksichtslosigkeit, nachdem sie sie sich verraten fühlt, erreichen Spannungsmomente die eines Thrillers würdig sind und sind dennoch spannendes Drama und Charakterzeichnung vom Feinsten.</p>
<p>Cate Blanchet, als anämisch schöne, leicht neurotische Lehrerin, die versucht der häuslichen Enge durch eine von vornherein aussichtslose Affäre mit einem Jungen zu entfliehen, bietet den idealen Gegenpart, die sich hinter ihrer älteren Kollegin nicht zu verstecken braucht. Ebenso gut sind die Nebenrollen besetzt. Ob Blanchets Ehemann, den Bill Nighy mit selbstvergessener Gleichmütigkeit spielt oder Andrew Simpsons als jugendlicher Liebhaber. Sie alle unterstützen das makabere Kammerspiel der beiden Hauptdarstellerinnen in einem Film der ohne Effekthaschrei auskommt und sich völlig auf starke Dialoge und ausdrucksstarke Gesichter verlässt.</p>
<p>***</p>
<p>Die DVD zum Film bietet zusätzlich noch die folgenden Features:</p>
<p>-Audiokommentar des Regisseurs<br />
-&#8221;Notes on A Scandal: The Story of Two Obsessions&#8221; featurette (12:20)<br />
-&#8221;Notes on A Scandal: Behind The Scenes&#8221; featurette (5:11)<br />
-&#8221;In Character with Cate Blanchett&#8221; featurette (2:07)<br />
Webisodes:<br />
- &#8220;Judi and Cate: Behind The Scandal&#8221; (1:16)<br />
- &#8220;The Screenplay&#8221; (1:31)<br />
- &#8220;Judi Dench&#8221; (1:46)<br />
- &#8220;Cate Blanchett&#8221; (1:17)<br />
&#8220;A Conversation with Cate Blanchett and Bill Nighy&#8221; webisodes:<br />
- &#8220;Casting&#8221; (3:42)<br />
- &#8220;Characters&#8221; (1:02)<br />
- &#8220;On Set&#8221; (2:35)<br />
- &#8220;Love Scenes&#8221; (0:47) </p>
<p>Zum DVD-Start des Films <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/10/12/tagebuch-eines-skandals/">verlosen wir in Zusammenarbeit mit Fox Home Entertainment drei DVDs von &#8220;Tagebuch eines Skandals&#8221;</a></p>

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		<title>Mixed Movies &#8211; Kurz-Reviews II</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/10/07/mixed-movies-kurz-reviews-ii/</link>
		<comments>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/10/07/mixed-movies-kurz-reviews-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 14:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Es herbstelt mal wieder. Das richtige Wetter für einen Kino- oder DVD-Abend. Zeit für ein paar Filme im Quickcheck. STELLUNGSWECHSEL +++ INVISIBLE +++ ENTTARNT &#8211; VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE +++ CLOAKA +++ ZONING Stellungswechsel &#8211; Deutschland 2007 Ratlose Männer in Zeitalter der Post-Emanzipation. Fünf Kerle, vom schüchternen Jüngling, über den arbeitslosen Schriftsteller, bis zum ehemaligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es herbstelt mal wieder. Das richtige Wetter für einen Kino- oder DVD-Abend. Zeit für ein paar Filme im Quickcheck.</p>
<p><strong>STELLUNGSWECHSEL +++ INVISIBLE +++ ENTTARNT &#8211; VERRAT AUF HÖCHSTER EBENE +++ CLOAKA +++ ZONING</strong></p>
<p><strong>Stellungswechsel &#8211; Deutschland 2007</strong></p>
<p>Ratlose Männer in Zeitalter der Post-Emanzipation. Fünf Kerle, vom schüchternen Jüngling, über den arbeitslosen Schriftsteller, bis zum ehemaligen Geschäftsführer sehen sich damit konfrontiert, daß ihre klassischen Wertvorstellungend und Erfolgsmodelle nicht mehr funktionieren. Sie sind arbeitslos, chancenlos und verstehen nicht mehr was die Frauen eigentlich wollen. Vollends ins Wanken gerät ihr Weltbild, als sie feststellen, daß es Frauen gibt die ihnen Geld zustecken um sich sexuelle Gefälligkeiten zu erkaufen.</p>
<p>Im von der Pleite bedrohten Feinkostladen ihres Kumpels raufen sich die fünf zusammen und beschließen in die Offensive zu gehen. Wenn die Frauen schon die Macht übernommen haben, dann wollen sie daran partizipieren. Sie gründen einen Call-Boy-Dienst und bieten ihre Dienste auf einer Internetseite an. &#8220;Deutsche Feinkost zum anfassen &#8211; Mit Orgasmus-Garantie&#8221;. Nur zu dem dumm, das sie alle nicht grade Experten sind, was die Erfüllung ihrer Kundenwünsche angeht.</p>
<p>Stellungswechsel hat viele gute Ideen und eine extrem sympathische Besetzung. Von Herbert Knaup, über den purzligen Kostja Ullmann und den liebenswert hilflosen Florian Lukas. Es gibt viele gute One-Liner und gelungene Gags, die den Film nicht langweilig werden lassen. Dennoch bleibt am Ende ein wenig das Gefühl einen Snack, statt eine vollwertige Mahlzeit bekommen zu haben. Denn nach einem elaborierten Setup, kollabiert die Story, wenn es denn endlich mal losgehen soll. Die eigentliche Story um die Call-Boy-Agentur wird nach ewiger Vorbereitung sehr schnell abgehandelt und reichlich gehudelt zum Schluss in ein Happy-End überführt. </p>
<p>Dazu kommt, daß es dem Film optisch an Ideen mangelt, was sicher nicht nur am eher überschaubaren Budget gelegen haben wird. Das ganze wirkt leider wie ein TV-Film der nur durch Zufall im Kino läuft. Und wahrscheinlich ist er im TV oder auf DVD auch besser aufgehoben, denn Spaß macht er trotz seiner Schwächen durchaus, auch wenn ein paar Drehbuchüberartbeitungen mehr ihm sicher ganz gut getan hätten.</p>
<p>+++</p>
<p><strong>The Invisible &#8211; Gefangen im Jenseits &#8211; Schweden 2002</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p>Moment mal, die Story kommt einem doch bekannt vor? Ein Teenager kommt nach einem unerfreulichen Abend nach Hause um festzustellen, daß er ein Geist ist? Ganz genau, diese Story durfte man <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/05/22/unsichtbar/">grade im Kino erleben</a>, denn wieder einmal hat sich Hollywood bei einem skandinavischen Film bedient. </p>
<p>Hier nun also das Original, das, wen wundert es, mal wieder origineller und spannender ausgefallen ist. Niklas Reaktion auf seine Situation, sein Frust darüber als Geist durch die Welt zu irren und zu niemandem Kontakt aufnehmen zu können ist mit drastischen Szenen und schwarzem Humor, aber auch melancholischer Trauer versetzt. Die Suche nach seinen Mördern (oder war es eine Mörderin), die Frage ob er überhaupt wirklich tot ist, hält eine geschickte Ballance zur grimmigen Schilderung des jugendlichen Alltags seiner Protagonisten, die fast so ziellos durch ihr Leben steuern, wie der geisterhafte Teenager. </p>
<p>Wer einen Horrorthriller erwartet kjönnte enttäuscht werden, aber wer sich auf eine ebenso spannende wie schwarze Reise in schwedische Alltagsabgründe einlässt wird eine positive Überraschung erleben.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B000UUEYLQ%26tag=diefunffilmfr-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B000UUEYLQ%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Invisible bei Amazon bestellen :)</a></p>
<p>+++</p>
<p><strong>Enttarnt &#8211; Verrat auf höchster Ebene (The Breach) &#8211; USA 2007</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p>Der kleine FBI-Trainee Eric O&#8217;Neil fühlt sich geehert als man ihm einen gewichtigen Auftrag zuteilt. Als persönlicher Assistent des hochrangigen FBI-Spezis Hannssen, soll er diesen Überwachen, denn man vermutet, daß dieser Geheimnisverrat mit höchstsensiblen Informationen betreibt.<br />
Doch schon bald gerät er in eine Zwickmühle, er respektiert Hannssen und es fällt ihm schwer zu glauben, daß dieser Profi, dieser routiniert und Anti-Spionage-Experte selbst zum Verräter geworden sein soll. Obendrein belastet das doppelte Spiel, daß O&#8217;Neil treiben muß seine Beziehung und er läuft Gefahr droht mehr zu verlieren, als nur den Respekt von Hannssen&#8230;</p>
<p>Der auf einer wahren Begebenheit basierende Thriller, der die Story des schwerste Sicherheitslecks der jüngeren US-Geschichte nacherzählt, lebt von seiner starken Besetzung. Die Kammerspielartig inszenierte Freund/Feindschaft zwischen Ryanne Phillippe als O&#8217;Neil und  Chris Cooper als Hannssen hält einen über die volle Laufzeit bei der Stange. Der Film ist klassisch inszeniert, ohne größere Mätzchen und Spielereien, verlässt er sich auf die Spannung der eigentlichen Geschichte und erinnert damit an die großen Spionage-Thriller der 70er und 80er Jahre. Wohl nichts für das breite Publikum, daß mehr Schauwerte und Action erwartet, aber unterhaltsames Futter für alle die auf kondensierte True-Crime-Filme stehen.</p>
<p>+++<br />
<strong><br />
Cloaca &#8211; Niederlande 2003</strong><br />
3 out of 5 stars</p>
<p>Auch wenn der Titel derbe Assoziationen nahelegt, geht es in dieser Theater-Verfilmung doch mehr um die inneren Abwässer und Abgründe der Figuren. Vier Studienfreunde, alle mittlerweile in den 40ern, finden notgedrungen wieder zueinander. Jeder hat seine eigenen Probleme, vom Politiker bis zum düpierten Verwaltungsangestellten, bis zum süchtigen Künstler. Für sie alle wird es Zeit Rückschau zu halten, sich zu fragen wo sie gelandet sind und wie es weitergehen soll. Fehler haben sie alle gemacht und jetzt sind sie aufeinander angewiesen, denn alleine kommt keiner aus dem Schlamassel wieder raus, der sein Leben darstellt.</p>
<p>Das Theaterstück, das in London u.a. auch von Kevin Spacey inszeniert wurde und in Deutschland mit Rufus Beck auf die Bühne kam, bietet in seiner Filmversion viel Platz für Drama und zugespitzte Dialoge. Die Besetzung ist in topform und verliert bisweilen nur dadurch, daß man das ganze zu filmisch aufbereitet hat. Um Abwechslung bemüht werden viele Szenen auf unterschiedliche Locatiosn verteilt, die im Theater kondensierter, auf wenige Orte beschränkt blieben. Das nimmt der Story manchmal etwas von ihrer klaustrophobischen Unaufhaltsamkeit. Dennoch fasziniert es diese vier Midlife-Krisen auf Beinen dabei zu beobachten wie sich gegenseitig fertig machen, auf die Palme bringen und dann doch wieder aneinander hängen. Kein &#8220;einfach-so-wegguck&#8221;-Film aber ein guter Ersatz für einen Theaterabend.</p>
<p>+++</p>
<p><strong>Zoning &#8211; Deutschland 1986</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p>Ein Ultra-Modernes Hochhaus, zwei Männer und eine wahnwitzige Idee. In einem Raum, der beim Bau vergessen wurde richten sie sich ein und begehen von dort aus Überfälle, versetzen die Mitarbeiter in Angst und Schrecken und werden von Mal zu Mal dreister.</p>
<p>Hier wurde ein Filmkleinod aus deutschen Landen wiederveröffentlicht, daß in den 80ern Seltenheitswert hatte: Ein Thriller aus Deutschland. Kein kopflastiges Grübeldrama, keine Beziehungskomödie, kein Slapstickklamauk. Neben &#8220;Abwärts&#8221; ist Zoning einer der wenigen konsequenten Versuche eine mainstreamige, spannende Story zu erzählen, die sich eindeutig an Hollywood-Vorbildern orientiert ohne diese einfach zu kopieren.  Zwar wirkt der Superwolkenkratzer heutzutage nicht mehr so spektakulär wie damals, sind einige der Tricks und Computertüfteleien überholt, dennoch kann der Film noch immer unterhalten und überzeugen und bietet einen schönen Einblick ins Yuppie-Jahrzehnt aus deutscher Sicht. </p>

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		<title>Sophiiiie!</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/10/07/sophiiii/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 13:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Reivew]]></category>
		<category><![CDATA[Sophiiiie!]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Und wo solls hingehen?&#8221; Originaltitel: Sophiiiie! Herstellungsland: Deutschland 2002 Regie: Michael Hofmann Darsteller: Katharina Schüttler, Alexander Beyer, Martin Brambach, Ercan Durmaz, Robert Stadlober 4 out of 5 stars Sophie (Katharina Schüttler) irrt durch die Nacht. Zielllos, getrieben davon irgendwo anzukommen. Ihr Ziel ist nur scheinbar klar. Am Morgen hat sie einen Termin für eine Abtreibung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Und wo solls hingehen?&#8221;</em></p>
<p><strong>Originaltitel: Sophiiiie!<br />
Herstellungsland: Deutschland 2002<br />
Regie: Michael Hofmann<br />
Darsteller: Katharina Schüttler, Alexander Beyer, Martin Brambach, Ercan Durmaz, Robert Stadlober</strong><br />
4 out of 5 stars</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/10/sophiiiiefrontfinal_270.jpg' align="left" alt='Sophiii' /></p>
<p>Sophie (Katharina Schüttler) irrt durch die Nacht. Zielllos, getrieben davon irgendwo anzukommen. Ihr Ziel ist nur scheinbar klar. Am Morgen hat sie einen Termin für eine Abtreibung, denn Sophie ist nach einer Vergewaltigung schwanger. </p>
<p>Ihr Freund hält zu ihr, doch sein absolutes Verständnis treibt die junge Frau nur noch weiter fort. Sophie sucht den Absturz, zieht durch Kneipen, fängt Streit mit den betrunkenen Gästen an, steigt in Taxis und fragt die Fahrer wo sie hinwollen. Landet in Puffs, Hotels und Kinos. </p>
<p>Kreuzt den Weg von schüchternen Jüngelchen, arroganten Angestellten, biedern Familienvätern und durchgeknallten Psychopathen. Sophiee wird diese Nacht nicht so schnell vergessen.</p>
<p>Was Katharina Schüttler (hochgelobt für ihre &#8220;Hedda Gabler&#8221; Interpretation an der Berliner Schaubühne) hier abliefert rechtfertigt die vielgenutzte Formulierung, der schauspielerischen Tour de Force. Sie ist es die den FIlm trägt, die die Handlung beherrscht und die es schafft die im Grunde tragische Geschichte zu keinem Zeitpunkt moralinsauer, weinerlich oder belehrend wirken zu lassen. Ihre Sophie ist hochgradig irritierend, witzig, schlagfertig und  eindeutig an der Klippe zum Selbszerstörerischen. Es hat etwas voyeristisches, wenn man sieht wie diese junge Frau scheinbar sehenden Auges von einer brisanten Situation in die nächste stolpert.<br />
Ob sie anfängt Trucker in der Bar anzupöbeln und fast vergewaltigt wird (und sich nur retten kann, indem sie die Genitalien ihres Angreifers als Geisel nimmt) oder ob sie scheinbar naiv mit einer Rotlichtgrösse ins Hinterzimmer geht und schon bald darauf einer Waffe gegenübersteht. Stets ist Sophie offensiv, agressiv und dennoch verletzlich und im Endeffekt völlig überfordert mit sich und ihrer Situation. Wenn ihr der schüchterne Kinoangestellte, mit dem sie sich in ein Hotelzimmer flüchtet gesteht er wolle &#8220;nicht sofort Sex&#8221; mit ihr, weil er sie erst besser kennenlernen wolle, dann kann sie damit nicht umgehen, verspottet ihn und lässt ihn fluchend zurück.</p>
<p>Bis zum Morgen wird sich einiges klären um dann dennoch nocheinmal zu kippen&#8230; und auch das Ende lässt die Zuschauer geschockt und irritiert zurück. </p>
<p>Die rauhe ungeschliffenen Polaroid-Optik in der der Film gedreht ist, verstärkt dabei den Eindruck der Momentaufnahme. Man beobachtet diese junge Frau bei ihrer Odyssee, ohne das Gefühl einer bewussten Inszenierung zu haben. Fast dokumentarisch stolpert man mit Sophie durchs nächtliche Hamburg, durch Taxis, Ubahnen, Kneipen und Cafes, bis man fast ebenso ermattet wie sie dem Tagesanbruch entgegensieht.</p>
<p>Ein starker Film, den sein galliger, trockener Humor stets davor bewahrt langweilig und melodramatisch zu werden.</p>
<p>***</p>
<p>Die DVD bietet ein solides Bild, Trailer, B-Roll-Material und Interviews mit den Darstellern. Ein Audiokommentar fehlt leider, denn ich hätte gerne gewusste, wie man einige der drastischeren Szenen gedreht hat. Dennoch eine empfehlenswerte Scheibe und begrüssenswert, das dieser Film doch noch den Weg auf DVD geschafft hat.</p>

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		<title>Braveheart</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 09:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dog Hollywood</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;FREEDOM!&#8221; Originaltitel: Braveheart Herstellungsland: USA 1995 Regie: Mel Gibson Darsteller: Mel Gibson, Sophie Marceau, Brian Cox, Angus Macfadyen, Brandon Gleeson 4.5 out of 5 stars Ich habe mal wieder in meiner Kiste mit alten Filmen herum gekramt und einen Klassiker hervorgeholt, den ich hier in Erinnerung rufen möchte: Mel Gibsons &#8220;Braveheart&#8221;! 1995 brachte der Schauspieler, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;FREEDOM!&#8221;</em></p>
<p><strong>Originaltitel: Braveheart<br />
Herstellungsland: USA 1995<br />
Regie: Mel Gibson<br />
Darsteller: Mel Gibson, Sophie Marceau, Brian Cox, Angus Macfadyen, Brandon Gleeson</strong><br />
4.5 out of 5 stars</p>
<p><img src='http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/08/braveheart2.jpeg' align="left" alt='Braveheart' />Ich habe mal wieder in meiner Kiste mit alten Filmen herum gekramt und einen Klassiker hervorgeholt, den ich hier in Erinnerung rufen möchte: Mel Gibsons &#8220;Braveheart&#8221;! 1995 brachte der Schauspieler, Produzent und Regisseur, der in letzter Zeit mehr durch Negativschlagzeilen von sich reden ließ, einen Abenteuerfilm in die Kinos, der mich bis heute noch begeistern kann.</p>
<p><em>&#8220;I shall tell you of William Wallace. Historians from England will say I am a liar, but history is written by those who have hanged heroes.&#8221; Robert the Bruce</em> </p>
<p>Ende des 13. Jahrhunderts herrschen Angst und Schrecken über Schottland. Der englische König Eduard I. (Patrick McGoohan) möchte das Land und den Thron für sich beanspruchen und geht dabei mit äußerster Brutalität und kriegerischer Konsequenz vor.</p>
<p>Nachdem William Wallace&#8217; (Mel Gibson) Frau Murron (Catherine McCormack) von englischen Truppen öffentlich hingerichtet wird, entbrennt ein Krieg zwischen Wallace und der Krone Englands. Sein Mut und sein Kampfgeist eilen ihm voraus und er wird zu einer lebenden Legende, der sich viele Schotten anschließen.<br />
<span id="more-2293"></span><br />
&#8220;Braveheart&#8221; stützt sich auf wahren, historischen Begebenheiten, jedoch sollte man diese Tatsache nicht allzu hoch bewerten. Viele Details wurden für den Film anders in Szene gesetzt bzw. hinzu gedichtet und distanzieren sich von der wahren Geschichte William Wallace&#8217;. Besonders die zeitliche Abfolge der geschilderten Ereignisse ist mit der Wahrheit nicht zu vereinbaren. &#8220;Der Film erweckt den Anschein, dass sämtliche Ereignisse des schottischen Unabhängigkeitskrieges innerhalb kurzer Zeit stattgefunden haben, wodurch besonders im Falle von Robert the Bruce die historischen Fakten stark verzerrt dargestellt oder aus dem Zusammenhang gerissen werden.&#8221; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Braveheart_(Film)">Zitat Wikipedia.de</a>) In Wirklichkeit spielte sich dieser Kampf zwischen Schottland und England über viele Jahre hinweg ab. </p>
<p>Man kann dem Film eine gewisse Glorifizierung von Heldenmut und Kampfeslust vorwerfen, noch immer klingelt es bei dem Wort &#8220;FREIHEIT&#8221; in meinen Ohren, dennoch würde ich diesen Film nicht unter ethnischen Gesichtspunkten betrachten. &#8220;Braveheart&#8221; ist kein Lehrfilm, auch wenn man ihn im Geschichtsunterricht über mehrere Stunden hinweg gesehen hat, sondern ein Aberteuerunterhaltungsfilm aus der Traumfabrik Hollywoods.</p>
<p>Von Anfang an wurde ich von der Atmosphäre gepackt und in eine fiktive Welt Schottlands, könnte man sagen, hineingezogen. Die ersten Landschaftsbilder, die nach wenigen Sekunden gezeigt und durch die sensiblen Töne J. Horners musikalisch unterstrichen werden, hinterlassen einen tiefen Eindruck. Kurze Zeit später erfährt man ein wenig über Williams Vergangenheit, Grundsteine, die ihn zu dem gemacht haben, der er war&#8230; zumindest im Film.<br />
Noch lange vor &#8220;Der Herr der Ringe&#8221; wurden hier Schlachtszenen gezeigt, fernab tänzerischer Choreografie, die zu der Zeit an Brutalität und Authentizität kaum zu übertreffen waren. Hunderte von Kriegern gaben sich dort eins auf die Mütze und mit (Kunst-)Blut wurde dabei nicht gespart. Ewig in Erinnerung bleibt mir die Rede des schottischen Freiheitskämpfers.</p>
<p><em>&#8220;[...] fight and you may die, run, and you&#8217;ll live&#8230; at least a while. And dying in your beds, many years from now, would you be willin&#8217; to trade all the days, from this day to that, for one chance, just one chance, to come back here and tell our enemies that they may take our lives, but they&#8217;ll never take&#8230; our FREEDOM!&#8221;</em></p>
<p>Nach &#8220;Der Mann ohne Gesicht&#8221; führte Gibson hier zum zweiten Mal Regie und betätigte sich zudem auch als Produzent. Seine Arbeit wurde belohnt, so erhielt der Film 5 Oscars (Bester Film, Beste Regie, Beste Kamera, Bester Tonschnitt, Bestes Make-up) und viele weitere Auszeichnungen.</p>
<p>Die DVD hingegen verdient keine Auszeichnung, denn bis heute warte ich auf eine angemessene Special Edition, die diesem filmischen Epos gerecht wird. Zwar gibt es eine Doppeldisc-Edition u.a. in einem schönen Steelbook, doch inhaltlich bekommt man da wenig geboten. Auf der ersten Disc befindet sich der Film in deutscher und englischer Sprache (DD 5.1), inklusive deutsch untertiteltem Regiekommentar. Das Bild ist außerdem nicht weiter herausrragend, aber akzeptabel. Auf der zweiten DVD sind dann nur noch ein Kinotrailer und eine Dokumentation zu finden. Nicht zu vergessen sei die <a href="http://www.amazon.de/Braveheart-Jubil%C3%A4ums-inkl-Sophie-Marceau/dp/B0009IVR6O/ref=pd_bbs_sr_6/303-7379000-4706648?ie=UTF8&#038;s=dvd&#038;qid=1188983644&#038;sr=8-6">limitierte Jubiläums-Edition</a>, die die gleiche DVD in besonderer Verpackung bietet und das zu einem völlig überteuertem Preis&#8230;<br />
Da bleibe ich bei meiner 2-Disc-Special Edition in der einfachen Plastikhülle und hoffe, dass es irgendwann eine schönere Sonderedition gibt.</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1ZCbPbJnxNY"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1ZCbPbJnxNY" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1ZCbPbJnxNY&#038;mode=related&#038;search=">Youtube Directfreedom</a>)</p>

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		<title>Pre-Python: Do not adjust your set / At last&#8230; the 1948 Show</title>
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		<comments>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/05/18/pre-python-do-not-adjust-your-set-at-last-the-1948-show/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 13:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Batzman (Oliver Lysiak)</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The Minister of Transport issued this appeal to motorists: Can anyone give him a lift to Leicester? &#8220; Originaltitel: Do Not Adjust Your Set Herstellungsland: Großbritannien 1967 Regie: Adrian Cooper / Daphne Shadwell Darsteller: Michael Palin, Terry Jones, Eric Idle, David Jason 3.5 out of 5 stars Originaltitel: At Last the 1948 Show Herstellungsland: Großbritannien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;The Minister of Transport issued this appeal to motorists: Can anyone give him a lift to Leicester? &#8220;</em></p>
<p><strong><strong>Originaltitel:	Do Not Adjust Your Set<br />
Herstellungsland: Großbritannien 1967<br />
Regie: 	Adrian Cooper / Daphne Shadwell<br />
Darsteller: Michael Palin, Terry Jones, Eric Idle, David Jason</strong></strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p><strong>Originaltitel: At Last the 1948 Show<br />
Herstellungsland: Großbritannien 1967<br />
Regie: Ian Fordyce<br />
Darsteller: John Cleese, Graham Chapman, Tim Brooke-Taylor, Marty Feldman, Aimi MacDonald</strong><br />
4 out of 5 stars</p>
<p>Hardcore-Fans der Monty Python-Truppe wissen es natürlich: Bevor die fünf Engländer mit ihrem Adoptivamerikaner Terry Gilliam mit dem Flying Circus TV-Geschichte schrieben, haben sie in anderen Sendungen ihre ersten Gehversuche unternommen, die sie schließlich zusammenführen sollten.</p>
<p>Zeitgleich produzierte der Privatsender ITV damals zwei neue Comedy-Formate, in denen alle Mitglieder der künftigen Python-Truppe ihre Talente ausprobieren konnten. Hatten sie zuvor in den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Footlights">Footlights</a>, satirischen Shows die von Cambridge-Studenten produziert wurden Erfahrungen gesammelt und als Autoren für innovative Formate wie den &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Frost_Report">Frost Report</a>&#8221; gearbeitet, so durften sie im Jahr 1967 erstmals in eigenen Sendungen brillieren.</p>
<p><img id="image1740" src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/05/donotadjustyoursetfrontfinal_270.jpg" align="left" alt="DNAYS" /><em>&#8220;First of all, a big hello to all our viewers. Hello Mrs. Green, hello Mr. Green, hello Mum. I think that&#8217;s everyone&#8221;</em></p>
<p>Michael Palin, Terry Jones und Eric Idle (und als Animateur auch Gilliam) waren Teil des Ensembles von &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Do_Not_Adjust_Your_Set">Do Not Adjust Your Set!</a>&#8220;, einer ursprünglich für Kinder konzipierten Serie, die aber schon bald ein erwachsenes Publikum für sich begeisterte. </p>
<p>DNAYS präsentierte erstmals jenen &#8220;stream of conscience&#8221;-Stil, der zum Markenzeichen des &#8220;Flying Circus&#8221; wurde. Sketche mussten nicht mehr zwingend in einer Pointe enden, sondern konnten ineinander übergehen, assoziativ verbunden oder surreal aufgelöst werden.  </p>
<p>Neben Palin, Jones und Idle gehörten David Jason (mittlerweile zum Sir berufen und sowohl als Komiker wie auch als dramatischer Schauspieler etabliert) und Denise Coffey zur festen Besetzung der Show, genau wie die &#8220;Bonzo the Dog Doodah Band&#8221;, deren Chef Neil Innes auch später immer wieder für die Pythons arbeiten sollte und in der vierten Circus-Staffel sogar mithalf den ausgeschiedenen Cleese zu ersetzen.<br />
<span id="more-1738"></span><br />
<img id="image1739" src="http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/05/atlastfrontcoverfinal_270.jpg" align="left" alt="At last" /></p>
<p>Ähnlich wie DNAYS arbeitete auch &#8220;At last the 1948 Show&#8221; (deren Titel keine weitere Bedeutung hatte und lediglich als Seitenhieb auf die BBC zu verstehen war, deren bürokratische Programmplanung dazu führte, daß viele Sendungen jahrelang in der Entwicklungshölle verbrachten, ehe sie mal ausgestrahlt wurden). Hier traten nicht nur die späteren Pythons John Cleese und Graham Chapman auf, auch Marty Feldman begann in dieser Sketch-Show seine Karriere.</p>
<p>Vervollständigt wurde das Team durch Tim-Brooke Taylor (der fast auch ein Python geworden wäre) und die &#8220;liebliche&#8221; Amie McDonald, die als selbstverliebte Moderatorin der Sendung auch schon mal Spenden für sich selbst sammeln lässt. </p>
<p>Einer der bekanntesten Monty-Python-Sketche, der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Four_Yorkshiremen_sketch">&#8220;Four Yorkshire&#8221;-Man-Sketch</a> &#8211; in dem vier wohlbetuchte Herren sich in der Schilderung ihrer ärmlichen Herkunft und schweren Kindheit überbieten &#8211; erlebte in der &#8220;1948 Show&#8221; sein Erstaufführung und wurde erst später von den Pythons recycelt. </p>
<p>Beide Shows enthalten viele Elemente dessen, was später MPFC ausmachen sollte. Surrealen Humor, schwarzhumorige Einschübe, Travestien bekannter Fernsehformate die ins absurde übersteigert werden und klassische Sketche die auch heute noch abgedrehter sind als vieles was in Deutschland produziert wird. </p>
<p>Unglücklicherweise sind die meisten Episoden der &#8220;1948 Show&#8221; und von &#8220;Do Not Adjust Your Set!&#8221; unwiderbringlich verloren, denn zur damaligen Zeit erkannte man den Wert eines guten Archivs noch nicht. Um Platz und Material zu sparen wurde viele Episoden gnadenlos überspielt, was dazu führte das diese Sendungen den meisten Zuschauern unbekannt sind und nie die Popularität erreichten die Python zuteil wurde.</p>
<p>Das ist schade, denn auch wenn einiges noch konventioneller ist als beim &#8220;Circus&#8221;, so erkennt man doch sehr deutlich die Einflüsse des Pythonschen Humors und kann speziell die unterschiedlichen Schreibstile von Cleese und Chapman, die mit ihrem dialoglastigen Witz die &#8220;1948 Show&#8221; prägten, mit dem oftmals visuellen Humor der übrigen Pythons in DNAYS vergleichen.</p>
<p>Zum Glück sind wenigstens ein paar Folgen beider Serien in diversen Archiven erhalten geblieben und Epix-Media veröffentlich sie jetzt dankenswerter Weise beide auf DVD. </p>
<p><strong>DVD-Bewertung</strong><br />
3.5 out of 5 stars</p>
<p>Von der Bildqualität darf man natürlich keine Wunder erwarten, beide Serien liegen in relativ griseligem Schwarz/Weiss vor (sie wurden kurz vor der Umstellung auf Farbe aufgezeichnet), was dem Spaß allerdings keinen Abbruch tun sollte, es kommt ja eher auf den Inhalt an. Der Ton ist etwas knisterig, aber gut verständlich, auf eine Synchro wurde verzichtet, was wohl auch besser ist. Dank deutscher Untertitel kommt man aber auch ohne Englischkenntnisse gut mit.</p>
<p>Wer sich wirklich für Pythons interessiert und wissen möchte, wie sie anfingen, dem können die DVDs wärmstens empfohlen werden. Neben einem schick animierten Menue finden sich auch Interviews mit Terry Jones, Tim Brooke Taylor und ein Mini-Poster mit einem Komödienstammbaum der Pythons auf den Scheiben.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B000Q362DK%26tag=diefunffilmfr-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B000Q362DK%253FSubscriptionId=0EMV44A9A5YT1RVDGZ82" title="View product details at Amazon">Hol dir &#8220;At last the 1948 Show&#8221;(2 DVDs)</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B000P5FDLG%26tag=diefunffilmfr-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B000P5FDLG%253FSubscriptionId=0EMV44A9A5YT1RVDGZ82" title="View product details at Amazon">Und &#8220;Do Not Adjust Your Set&#8221; (auch auf 2 DVDs)</a></p>
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<p>Hier als kleine Kostprobe ein Ausschnitt aus DNAYS!</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CYY11Df2XXg"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/CYY11Df2XXg" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=CYY11Df2XXg">YouTubeDirectPython</a></p>
<p>und ein Clip aus &#8220;At last&#8230; the 1948 Show&#8221; mit Graham Chapman:<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nioWR2qcMNo"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/nioWR2qcMNo" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=nioWR2qcMNo">YouTubedirectShow</a></p>

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