Ich durfte mich ja vergangene Woche mit Kate Beckinsale unterhalten, die in der Stadt war um den ganz furchtbaren neuen Underworld Awakening zu promoten, der tatsächlich nur Fans der Serie zu empfehlen ist. Im Gegensatz zu ihrer Filmfigur Selena ist sie allerdings durchaus ganz charmant und sympathisch. Nachdem sie ja in den Underworld-Filmen nie viel mehr machen darf als sexy aussehen, in Zeitlupe zu laufen und Leute umzubringen, habe ich sie mal gefragt wie man das eigentlich anstellt. Und warum sie nicht glitztert. Und was wir vom neuen Total Recall erwarten dürfen.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Februar 4th, 2012 •
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- Schlagwörter: Kate Beckinsale, moviepilot, Total Recall, Twilight, underworld4, Underworld: Awakening, Vampire, werwölfe
(Youtube Direktuniversal, via Peter)
Schöner Clip von Universal, die zu ihrem hundertsten Geburtstag ein paar Klassiker restaurieren und in diesem Video ein paar Einblicke in den Prozess geben. Restauriert werden im Laufe des Jahres: All Quiet on the Western Front, The Birds, Buck Privates, Dracula (1931), Dracula Spanish (1931), Frankenstein, Jaws, Schindler’s List, Out of Africa, Pillow Talk, Bride of Frankenstein, The Sting und To Kill a Mockingbird.
Außerdem haben sie sich ein Tumblelog zum Jubiläum angeschafft, auf dem sie unter anderem die Geschichte ihres Logos erzählen:

Legend has it that Carl Laemmle named the company after seeing a “Universal Pipe Fittings” truck pass by his New York office window. Though our name may have been inspired by a whim, today Universal is considered a pioneer in cinematic history. Our logo symbolizes the films we’ve created which have not only impacted millions, but also helped tell the story of filmmaking.
The Universal logo has gone on to change over the years since 1912. From the silent logo of UNIVERSAL FILMS encircling the globe…to the ‘droning propeller plane circling the globe’ that marked the arrival of sound…and finally, to today’s more modern and vivid Universe—the Universal logo has reflected the evolution of film.
- Renington Steele •
- Januar 13th, 2012 •
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- Schlagwörter: Anniversary, Classics, Production, Universal
“Romeos… anders als du denkst” ist ein kleiner Neustart der nächste Woche anläuft und den die meisten sich wahrscheinlich nicht anschauen werden. In Zusammenarbeit mit dem Kleinen Fernsehspiel entstanden, erzählt er die Geschichte eines Transidenten Coming Outs. Ein 20jr Junge, der als Mädchen geboren wurde kommt in die Großstadt und erlebt dort die erste Liebe, die natürlich nicht ohne Wirrungen abläuft. Ein harmloser Film, dessen Trailer nicht wirklich irgendwelche jugendgefährdenden Inhalte vermuten ließe. Und natürlich kann man sich fragen, ob jemand unter 16 tatsächlich soviel Interesse an dem Thema hat. Was aber nicht erklärt warum die FSK – die seinerzeit Keinohrhasen mit “frei ab 6 Jahren” beurteilte – “Romeos” mit einer abenteuerlichen Begründung mit FSK16 bestraft.
Erklärung aus der Freigabebegründung: “(…) behandelt der Film ein schwieriges Thema, welches für die Jüngsten der beantragten Zuschauergruppe, die sich in diesem Alter in der sexuellen Orientierungsphase befinden, sehr belastbar sein könnte. Das Thema selbst ist schon schwierig für 12 bis 13jr und die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Homosexualität im Film könnte hier zu einer Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen. Die explizite Darstellung von schwulen und lesbischen Jugendlichen und deren häufige Partnerwechsel können verwirrend auf junge Zuschauer wirken, auch wenn der Film auf der Bildebene nicht schamverletztend ist und niemanden diffamiert. Der Film spiegelt eine verzerrte Realität wider, die Kinder auf Grund keiner oder zu geringer Erfahrung nicht erkennen können.”
WTF? Wenn Til Schweiger massenweise Tussis flachlegt, in Hangover 1 und 2 asoziales Verhalten glorifiziert und unsafer Sex propagiert wird, in Twilight Bella sich mit Vampiren und Werwölfen paart und bei der Geburt beinah zerfetzt wird ist das alles schnieke, aber wenn queere Jugendliche gezeigt werden die sich ebenso benehmen wie Jugendliche es tun, dann ist das desorientierend und verwirrend? Liebe FSK, es wirkt leider eher als wenn ihr euch immer noch nicht mit der Realität angefreundet habt. Wie wäre es wenn ihr einfach schreibt: Wir glauben der Film ist gefährlich, weil er Kinder schwul oder lesbisch machen kann! Das wäre derselbe Unsinn wie das da oben. Nur ehrlicher.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 1st, 2011 •
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Wie letzte Woche angekündigt, habe ich mich in geiler Mission auf das sechste Pornfilmfestival in Berlin begeben und mir dort zum ersten Mal Eindrücke vom Flutschfilm-Dauerbetrieb und seinem Publikum verschafft. Klares Fazit nach fünf Tagen: Alles sexy.
Als aufgeschlossene Versammlung, die den Pornographie-Begriff von seinen negativen Konnotationen, ideologischen Fesseln und abgehangenen Klischees zu befreien versucht, hält das Pornfilmfestival dem Abgleich von Zielsetzung und Durchführung vorbildlich stand: Aus aller Welt kommen hier die Filmschaffenden, die Produzenten, Regisseure und Schauspieler, und mit ihnen ein neugieriges Publikum, das sich vom notgeilen Sexmief vergleichbarer öffentlicher Veranstaltungen kaum stärker unterscheiden könnte.
Vom bildungsbürgerlichen Rentnerpärchen bis zur aufgetakelten Prosecco-Schwuppe, von der halbnackten Butch-Lesbe bis zum cinephilen Filmstudenten – wahrgenommen habe zumindest ich dort Zuschauer aller Couleur. Ihnen geht es um Sex in Filmen, die interessantere Ansätze wählen als der fabrikfertige Porno aus der Videothek um die Ecke, und natürlich auch um Meinungsaustausch, um Kontakte, ums Feiern. Selbstverständlich nämlich ist das Pornfilmfestival auch ein sehr buntes Vergnügen auf den vom Kino ausgelagerten Parties rund um den Festivalbetrieb.
Mit einem Programm, das vom zweieinhalbstündigen Mainstream-Porno mit Sasha Grey bis zum No-Budget-Experimentalkurzfilm reicht, mit Menschen, die Pornographie nicht zuerst in heterosexuell, schwul-lesbisch oder Transgender unterteilen, und mit diskussionsfreudiger Leidenschaft zum Diskurs über Sex im Film empfiehlt sich das Pornfilmfestival als unbedingte Alternative zu Venus und Konsorten. Zu guter Letzt noch ein ganz unbefangenes Lob an die Veranstalter und Mithelfer im Allgemeinen, die sich beispiellos für ihre Besucher und Gäste engagiert haben, und an Jochen Werner im Besonderen.
- Jet Strajker •
- Oktober 31st, 2011 •
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- Schlagwörter: Porn, Pornfilmfestival
Es wird wieder mal Zeit einen Blick auf die Serienneustarts der letzten Monate zu werfen:
Terra Nova – USA 2011
Erster Eindruck: 




Irgendwann in der Zukunft, die Menschheit hat die Erde verseucht. Die einzige Hoffnung auf einen Neuanfang liegt in der Vergangenheit. Mit einer Zeitmaschine werden Siedler in die Zeit der Dinosaurier (in einen parallelen Zeitstrahl um den Butterfly Effect zu vermeiden) zurückgeschickt um dort eine neue Kolonie aufzubauen.
Natürlich ist Spielberg schon lange kein Gütesiegel für erstklassige Unterhaltung mehr, doch zumindest im Kino hat er immer wieder seine lichten Momente und selbst mittelmässige Filme haben ihre coolen Szenen, die das Ansehen lohnen. Als TV-Produzent hat er leider oft ins Klo gegriffen. Das “United States of Tara” so gut war, lag wohl auch eher an Diablo Cody, als an Steven, der wenn man ihn alleine machen lässt seit Jahren nur Bildschirm-Schrott wie SeaQuestDSV, Taken oder das überproduzierte und unter-originell Twilight-Zone-Rip-Off “Amazing Stories” hervorbrachte. Zuletzt enttäuschte Falling Skies als Alien-Invasion-Serie – die hauptsächlich deshabel überraschte, weil ihr Budget anscheinend von Folge zu Folge kleiner wurde, bis das Season-Finale die Endscheidungsschlacht dann sogar im Off stattfinden ließ. Ein Schicksal das dieser Jurassic Park meets Swiss Family Robinson-Serie, deren Pilot angeblich alleine über 10 Millionen gekostet haben soll, auch drohen könnte. Denn die Stories sind noch abgeschmackter, sülziger und altbackener als bei Falling Skies und die Trickeffekte sehen 20 Jahre nach Jurassic Park stellenweise aus, wie von Asylum geborgt. Dafür das ernsthaft hohes Drama angepeilt wird, bleiben die Figuren in den ersten drei Folgen sehr dünn gezeichnet und an keiner Stelle blitzt der Spaß auf, den man von einer Serie die eine derart hanebüchene Prämisse hat, eigentlich erwarten würde.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Oktober 9th, 2011 •
- 29 Kommentare
- Schlagwörter: serienfieber, Steven Spielberg, Terra Nova, Torchwood
Bei einem jeden, der einmal Wes Cravens Exploitation-Klassiker “Last House on the Left” gesehen hat, hinterließ David Hess’ Darstellung des psychopathischen Mörders Krug einen bleibenden Eindruck. Mich hatte der Film als Jungspund im Wesentlichen aufgrund eben seiner Darstellung eines unendlich hassenswerten Widerlings zutiefst verstört.
Hinter der Fassade des Genrefieslings, wie ihn Hess außerdem auch u.a. in Ruggero Deodatos “Der Schlitzer” verkörperte, verbarg sich jedoch ein in Interviews und auf Conventions stets zuvorkommender, gutmütiger und sympathischer Schauspieler, Regisseur, Musiker und Komponist, der mit viel Elan über seine Arbeit sprach.
Hess feierte als Musiker große Erfolge, schrieb zahlreiche Hits für Elvis Presley, Sal Mineo oder Pat Boone, und steuerte Songs zu Filmen wie Eli Roths “Cabin Fever” bei. Sein berühmter Soundtrack zu “Last House on the Left” ist eine der schönsten Musiken der Horrorfilmgeschichte. Zu den unterschiedlichsten Jobs in Hess’ Karriere zählten auch eine Stelle als A&R bei Mercury Records oder Aufträge als Scriptübersetzer u.a. für Rainer Werner Fassbinder. Er arbeitete außerdem fürs Fernsehen, wo er in Serien wie “Ein Colt für alle Fälle”, “Knight Rider” oder “The A-Team” Gastauftritte absolvierte.
Wie Tim Lucas erst vor wenigen Stunden berichtete, ist David Alexander Hess vergangene Woche im Alter von 69 Jahren gestorben.
- Jet Strajker •
- Oktober 8th, 2011 •
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- Schlagwörter: David Hess, R.I.P.
Am Rande des Fantasy Filmfests konnte ich mich mit Nick Frost und dem Comedian/Regisseur Joe Cornish zusammenhocken, deren heute bundesweit startender “Hoodies vs. Aliens”-Film “Attack the Block” auf meiner persönlichen Top-Liste des Jahres garantiert einen Platz finden wird. Im Gespräch erzählen sie, warum ihr Film kein Harry Brown ist, wie man Alien-Zähne zum Leuchten bekommt und warum man Jugendliche nicht einfach alle erschiessen sollte.
Und für alle die sich den Film im Original anschauen und mit dem Slang der Jugendlichen Probleme haben, hat RopesofSilicon ein praktisches Cheat-Sheet zusammengestellt, das ihr nach dem Klick sehen könnt.

- Batzman (Oliver Lysiak) •
- September 22nd, 2011 •
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- Schlagwörter: Aliens, Attack The Block, Joe Cornish, Nick Frost
Blue Valentine (USA 2010)





Bemerkenswert gespieltes Liebesmelodram, im Wesentlichen dem Duktus des US-amerikanischen Independent-Kinos verpflichtet (Shaky Cam, grober Schnitt, symbolbehaftete Alltagsbilder), zuweilen eindrucksvoll in der Verzahnung seiner Zeitebenen. Inhaltlich fällt Regisseur Derek Cianfrance hingegen nicht viel mehr ein, als lediglich heterosexuelle Beziehungsstandards anzuhäufen und diese dem kommoden Verlauf einer unglückseligen Liebe entsprechend aufzureihen: Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt turteln, vögeln und entzweien sich Ryan Gosling und Michelle Williams bis zum bitteren Ende in einer auf Ultrarealismus kupierten Geschichte “wie aus dem Leben”. Das ist wenig profund und weitgehend belanglos, genauso wie sicherlich vollkommen unproblematisch und legitim – wirft dann aber gleichwohl die Frage auf, warum es eben nun ausgerechnet auch noch dieses einhunderttausendste Beziehungsdrama überforderter Endzwanziger gebraucht hat. In der Art, wie sich “Blue Valentine” gegenüber seinen Figuren positioniert (genervte Zicke vs. liebebedürftiger Verlierer), erscheint der Film überdies mitunter unangenehm befangen.
Film Socialisme (F 2010)





Fragmentarisch, essayistisch, assoziativ, dialektisch und leicht senil, irgendwas davon wird schon stimmen. Eindrucksvoll montiert ist er ja, Jean-Luc Godards erhabener Gedankenstrom in 16:9, HD und überaus faszinierend gemischtem 5.1-Ton. Und in gewisser Hinsicht hat das geballte Thesendreschen den Anstrich einer harmonischen Paarung all der emotionalen und intellektuellen Manierismen Godards als Abschlusscollage, aus der man vieles schon kennt, die Haltung zu den Juden in Hollywood genauso wie den Hang zum Kulturpessimismus (“Quo vadis Europa”).
- Jet Strajker •
- September 8th, 2011 •
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- Schlagwörter: Blue Valentine, FFF, Godard, Minireview, Review, Sion Sono, The Woman, Woody Allen, Xavier Dolan
Das schreibt die Titanic in ihrer aktuellen Ausgabe und adaptiert damit Craig Fergusons “In Your Pants”-Gag. Im Deutschen funktioniert der Witz nicht weniger, im Gegenteil. Beispiele, zusammengetragen aus heutigen Facebook-Random-Postings:
- Eine offene Rechnung in meiner Unterhose
- Aus der Mitte entspringt ein Fluss in meiner Unterhose
- Die letzte Vorstellung in meiner Unterhose
- Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby in meiner Unterhose
- Die unendliche Geschichte in meiner Unterhose
- Der letzte Exorzismus in meiner Unterhose
- Das große Krabbeln in meiner Unterhose
- Er steht einfach nicht auf Dich in meiner Unterhose
- Sie tötete in Ekstase in meiner Unterhose
- Fast & Furious – Neues Modell. Original Teile. In meiner Unterhose.
- Ein Quantum Trost in meiner Unterhose
- The Rock – Fels der Entscheidung in meiner Unterhose
- Maria, ihm schmeckt’s nicht in meiner Unterhose
…
(Danke an meine kreativen FB-Nerds!)
Wenn Euch noch lustige weitere Beispiele einfallen, immer her damit (gern auch variiert)!
- Jet Strajker •
- September 6th, 2011 •
- 134 Kommentare
- Schlagwörter: Filmfun
Meine lieben Leser,
ich bin niemand, der gerne und immer und ungehemmt jederzeit Werbung für sich oder seine Prokete macht. Aber diesmal ist es mehr als angebracht. Ich habe mit einer fantastischen Redaktion (aus dem Qualitätsstall “Strandgut”, die unter Anderem für “MTV Home” verantwortlich sind/waren) und meinem kongenialen Partner Donnie O´Sullivan eine ganz wunderbare Sendung gemacht, die auf den Namen “Moviacs” hört.
Dabei handelt es sich um ein Kinomagazin, dessen erstes und oberstes Gebot ist: Lasst uns Filme wieder lieben. Auch die beschissenen.
Viel zu lange schon ist das deutsche Fernsehen eine Wüstenlandschaft, was ein cooles, interesantes und lustiges Filmmagazin betrifft. Ich glaube das letzte, ernstzunehmende, an das ich mich erinnern kann, war “Zelluloid” auf Viva2 bzw. dann “Film ab!” auf Viva, jeweils mit Simon Goosejohan. Das waren noch Sendungen von Menschen, die wussten, das Han zuerst geschossen hat.
Und heute? Entweder gähnende Langeweile in feuilletonistischen Kinosendungen der dritten Programme, wo bedingungsloses Arthausfandom immernoch erste Bürgerpflicht zu sein scheint oder das unverblümte senden irgendwelcher Promoclips, die praktischerweise vom Verleih auch gleich geschnitten angeliefert werden und mit Filmjournalismus so viel zu tun haben, wie Uwe Boll mit guten Filmen.
Das wollen wir ändern, deswegen haben wir diese feine, kleine Sendung gemacht. Hier der Trailer:
Und nun kommt ihr ins Spiel: Die Sendung läuft im Rahmen des “TV Lab” auf ZDF neo. Dabei handelt es sich um eine AKtion, in der in einer Woche 10 neue Sendungen vorgestellt werden und die Zuschauer dürfen dann ONLINE ABSTIMMEN, welche dieser Shows in Serie gehen soll. Nur um das nochmal kurz zu verdeutlichen: Die Zuschauer dürfen ONLINE ABSTIMMEN, das Moviacs in Serie gehen soll. :)
- Nilz N Burger •
- August 27th, 2011 •
- 81 Kommentare
Andy Hendrickson, Walt Disney Animation Studios Chief Technical Officer, hat (wie Variety berichtete) auf der Siggraph-Konferenz über Tentpole-Movies gesprochen, also jene paar Riesen-Filme auf denen Studios jedes Jahr ihre Kalkulation aufbauen. Spektakel-Filme bei denen das Werbebudget dem Produktionsbudget nahe kommt, deren vorrangiges Ziel es ist, die Leute so heiß auf den Film zu machen, dass sie am ersten Wochenende reinrennen.
Seine Worte, die sicher nicht nur für Disney-Philosophie stehen und wohl von anderen Studios ähnlich gesehen werden, klingen dennoch ernüchternd und deprimierend. Gerade weil sie aus Richtung eines Studios kommen, das sich immer wieder die Wichtigkeit der Story auf die Fahnen geschrieben hatte.
Billy Wilder sagte einst: ““There are three things you need to make a good movie; a good script, a good script and a good script.”
Hendrickson widerspricht Wilder deutlich:
“People say ‘It’s all about the story,’ When you’re making tentpole films, bullshit.” Hendrickson showed a chart of the top 12 all-time domestic grossers, and noted every one is a spectacle film. Of his own studio’s “Alice in Wonderland,” which is on the list, he said: “The story isn’t very good, but visual spectacle brought people in droves. And Johnny Depp didn’t hurt.”
Visual spectacle, he said, drives attendance in a film’s first few weekends. And unlike years past when a movie like “The Lion King” might stay in theaters as long as a year, almost all movies are out of theaters quickly now. “Once you’re out of theaters your maximum profit potential is over,” he said.
Und irgendwie musste ich gerade an mein Interview mit Jon Favreau zu Cowboys & Aliens denken, bei dem ich ihn fragte, ob es auch an der politischen Lage läge, dass Filme mit bösartigen Alien-Invasoren gerade wieder Konjunktur haben. Seine Antwort war sinngemäss: “Heutzutage werden Filme weltweit vermarktet und man muss aufpassen niemandem auf die Füsse zu treten, deswegen sind Aliens tolle Schurken, weil die jeder hassen kann ohne dass sich irgendjemand beleidigt fühlt.”
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- August 18th, 2011 •
- 15 Kommentare

Ahhhh Serien. In Zeiten in denen Event-Filme immer ereignisloser und enttäuschender werden, bieten Serie willkommene Abwechselung und wohlige Heimat in unruhigen Zeiten. Denn auch wenn TV-Produktionen mittlerweile durchaus aufwendig produziert werden, haben sie doch nie das Budget eines Blockbusters und müssen sich deswegen notgedrungen auf altmodische Tugenden beschränken: Gute Schauspieler, packende Dialoge und… Stories.
Zeit also mal wieder einen Blick von der Leinwand auf den kleinen Bildschirm zu werfen. Einzutauchen ins Serienfieber.
V – USA 2009





Ausserirdische Echsenwesen, die sich als Menschen tarnen kommen angeblich in Frieden. Dank gelungener PR-Maßnahmen glaubt ihnen die Menschheit auch, wäre da nicht eine kleine Gruppe Widerständler, die sich nicht auf die Heilsbotschaften der Visitors einlassen wollen.
Der Reboot des SciFi-Klassikers aus den 80ern versucht wie sein Vorgänger politische Motive und Massenmanipulation als zentrale Themen neben der Action zu etablieren. Waren die V’s damals als eindeutige Nazi-Metapher zu lesen, die Hitlerjugend-ähnliche Organisationen aufbaute, ist die Message diesmal weniger eindeutig und kann sowohl als simplifizierte Warnung vor der Macht der Massenmedien, wie auch als Anti-Obama-Agenda gelesen werden, wenn die Ausserirdischen Schurken mit Global Health-Care locken, in Wirklichkeit aber die Freiheit der guten, gläubigen Amerikaner bedrohen.
Das wäre vielleicht bedenklich, wäre die ganze Serie nicht ein insgesamt eher harmloses, oftmals beeindruckend käsig-getrickstes Trashfest, das mit so platten Figuren aufwartet, dass jegliche politischen Botschaften letztlich doch im B-Movie-Plot untergehen. Nach zwei Staffeln, die leider auch recht viel Leerlauf bieten, bleibt aber doch eine gewisse Faszination für den Kampf der Rebellen gegen die V’s – was nicht zuletzt an den sympathischen Darstellern liegt – auch wenn sich nie ganz der grimmige Unterton der originalen Mini-Serie einstellen will.
Falling Skies – USA 2011




- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juli 19th, 2011 •
- 35 Kommentare

Ich sitze gerade seit geschlagenen fünf Minuten vor dem Bildschirm und denke darüber nach was ich über die letzten fünf Monate schreiben könnte. Es verging kein einziger Tag, an dem ich mich nicht mit diesem Projekt auseinandergesetzt habe, aber den Einstieg dazu zu finden, fällt mir gerade unglaublich schwer.
Gemeinsam mit Patrick Beser habe ich mich Ende letzten Jahres hingesetzt und überlegt wie wir das Studium und die letzten vier Jahre gebührend abschließen können. Da wir beide als Webdeveloper und Designer arbeiten, war klar, dass wir etwas vollkommen anderes machen wollten, als das, was wir künftig machen werden. Also musste ein Film her.
Aber einen Film zu drehen ist nicht so leicht. Das können andere weitaus besser als wir und letztendlich studieren wir beide Kommunikationsdesign und nicht Film. Und so beschlossen wir die letzten vier Jahre Revue passieren zu lassen und so viele Disziplinen des Kommunikationsdesigns anzureißen, wie wir nur konnten.
Herausgekommen ist eine Installation um einen 360°-Film, in Form einer “Jahrmarktattraktion”.
- Mal Sehen •
- Juli 15th, 2011 •
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- Schlagwörter: installation, Kurzfilm, mal sehen, welttraum

Manchmal braucht man weder Kritiken zu lesen, noch Freunde zu fragen um zu wissen, dass es sich nicht lohnt einen bestimmten Film zu sehen. Als praktischer Hinweis und Pocket-Guide, sind hier elf Hinweise, dass es sich bei Film um ganz großen Mist handelt. Und damit meine ich nicht Regie by Alan Smithee oder “Der Star trek Film hat eine ungerade Nummer”. Warum 11 Gründe? Weil es genau ein Grund mehr ist als 10!
1) Das Poster wirbt nicht mit dem Namen eines Stars, Regisseurs, Produzenten sondern nur mit “von den Produzenten von…”
2) Ein schwarzer Comedian spielt mehrere Figuren und/oder irgendeine extrem übergewichtige Frau
3) Es ist ein “anspruchsvoller Film”, der mit Kritiken aus der BILD, Brigitte und Focus beworben wird und von dem auch deine Tante schon gehört hat, die zuletzt bei “Jenseits von Afrika” im Kino war.
4) Der Film wird als Skandal-Film promotet, der das US-Publikum durch seine sexuelle Freizügigkeit schockt
5) Der Film ist ein neues Selzer/Friedberg-Projekt
6) Auf dem DVD-Cover stehen hinter den Namen der unbekannten Schauspielern in Klammern mehrere Filme die ebenfalls kaum jemand kennt und in denen die “Stars” auch bestenfalls Dekocharakter hatten
7) Die Werbung des Films zeigt Interviews mit begeisterten Zuschauern oder Bilder von kreischendem Publikum im Kino
8) Ein Rapper spielt eine Haupt- oder Nebenrolle
9) Es ist eine familienfreundliche Komödie mit einem einst guten Stand-Up-Comedian in der es um Verwechslung, Kinder oder Heiraten geht
10) Der Drehbuch-Credit enthält mehr als drei Namen
11) Die Synopsis enthält den Satz “…the inspiring story of…”
Soviel von mir, bin gespannt welche Gründe ihr noch ergänzen könnt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juni 18th, 2011 •
- 106 Kommentare
- Schlagwörter: 10 gründe, Instant Verdict, Lists
AICN hat ein großartiges Interview mit Steven Spielberg, vor allem geht es um „Jaws“ anlässlich der bald kommenden Blue Ray. Meine Lieblingsstelle ist ihre Unterhaltung über Quints Indianapolis-Rede, meine Lieblingsszene aus „Der weiße Hai“ (Video oben), die im ersten Take deshalb versaut wurde, weil Robert Shaw auf die großartige Idee kam, vorher mehr als einen Drink zu sich zu nehmen, wegen Authentizität und sowas. Tolle Anekdote! Und man spürt im Interview tatsächlich, dass sich hier vor allem zwei Fans unterhalten. Sehr schön!
Quint: I’ve read that this is one of your favorite scenes in Jaws… The Indianapolis Speech in Jaws floors me every single time I watch the movie. If I even hear Robert Shaw start that speech I’m zoned in and nothing else exists in the universe, you know? So, do you remember shooting that scene? What was the vibe on the set? Was it weighty?
Steven Spielberg: We shot it twice. The first time we attempted to shoot it Robert came over to me and said, “You know, Steven, all three of these characters have been drinking and I think I could do a much better job in this speech if you let me actually have a few drinks before I do the speech.” And I unwisely gave him permission.
He went into the Whitefoot, which was a big sort of support boat that we always took our lunch breaks on and all the bathrooms were on that boat, it was a big tug boat, and he went into the hold with my script girl Charlsie Bryant and I guess he had more than a few drinks because two crew members actually had to carry him onto the Orca and help him into his chair. I had two cameras on the scene and we never got through the scene, he was just too far gone. So, I wrapped the company at about 11 o’clock in the morning and Robert was taken back to his house on Martha’s Vineyard.
- Renington Steele •
- Juni 6th, 2011 •
- 3 Kommentare
- Schlagwörter: AICN, Interview, Jaws, Steven Spielberg

Mein letzter Creative-Praktikant Paul hat ja nicht nur bei moviepilot gute Arbeit geleistet, sondern ist generell ein sehr umtriebiges Kerlchen. Nachdem er den ersten deutschen 3D-Kurz-Film “Topper gibt nicht auf!” produziert hat, ist er jetzt schon wieder mitten in der Postproduktion des nächsten Werkes, das auf einer Kurzgeschichte von Stephen King basiert. King hat ja schon in den 80ern das Dollar-Baby-Programm gestartet, das es jungen Filmemachern erlaubt für den symbolischen Preis von einem Dollar die Verfilmungsrechte an einer Kurzgeschichte von ihm zu erwerben. Einer der ersten die dies nutzten und etwas draus gemacht haben war damals Frank Darabont, der sich mit “The Women in the Room” die ersten Meriten auf dem Weg zur Hollywood-Karriere verdiente und später mit “The Shawshank Redemption”, “The Green Mile” und “The Mist” zeigte, das er King auch auf Spielfilmlänge umsetzen kann.
Mit “RestStop” (aus der Anthologie Sunset) entsteht nun auch in Deutschland ein solches Dollar Baby, das als Film dann “You missed Sonja” heißen wird. Und dafür wird eure Hilfe benötigt, aber dazu weiter unten mehr: Zunächst mal die Handlung:
Der Thriller-Schriftsteller Rick Hardin kommt nachts an eine einsame Tankstelle, weil er dringend auf Toilette muss. Aus der Damentoilette hört er, wie ein Mann seine hochschwangere Frau aus Eifersucht zusammenschlägt. Rick weiß sich in dieser Situation nicht so richtig zu helfen. Soll er Hilfe holen? Soll er selber helfen? Soll er einfach abhauen? Er entschließt sich, den Mann aus der Toilette zu locken, ihn zu überwältigen und der armen Frau zu helfen. Doch diese scheint sich nicht helfen lassen zu wollen. Nach dieser Nacht wird sich Rick wünschen, nicht Halt gemacht zu haben. Eine spannende Horrorgeschichte mit tief sitzenden thematischen Wurzeln um Zivilcourage und Selbstüberschätzung. Wir durften einen ersten kurzen Teaser sehen, der sehr eindrucksvoll war und die Erwartungen hoch ansetzen. Bei Nacht an einer einsamen Tankstelle im strömenden Regen. Das geht an die Substanz.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 23rd, 2011 •
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- Schlagwörter: Horror, Shortfilm, Stephen King
Der Filmkritiker, Publizist, FAZ-Redakteur und Grimme-Preisträger Michael Althen ist im Alter von nur achtundvierzig Jahren verstorben.
Althen schrieb u.a. für die Sueddeutsche Zeitung, Die Zeit, steadycam und den Spiegel, er führte Regie bei “Das Kino bittet zu Tisch – Essen im Film” für den WDR oder gemeinsam mit Hans Helmut Prinzler bei der Dokumentation “Auge in Auge – Eine deutsche Filmgeschichte”. Er war außerdem Autor zahlreicher Sachbücher und Essays, für seine Arbeit mit Dominik Graf, “Denk ich an Deutschland – Das Wispern im Berg der Dinge”, erhielt er 1999 zum zweiten Mal den Adolf-Grimme-Preis. Dieses hochinteressante Videointerview gibt einen Einblick in Althens Wissen und Wissbegierigkeit.
Mit ihm verliert die deutsche Filmkritik eine ihrer Institutionen.
(via / via)
(Nachruf der SZ)
- Jet Strajker •
- Mai 12th, 2011 •
- 1 Kommentar
- Schlagwörter: Michael Althen, R.I.P.

Ich liebe die Looney Tunes schon seit den Zeiten, als sie noch im ZDF liefen und Gerd Vesperman Bugs mit “Meinereiner” reden ließ. Looney Tunes sind einfach das was ich von Cartoonfiguren erwarte, over the top action, smarte Dialoge, Anspielungen, Satire und inspirierte Albernheit. Das boten die alten Kurzfilme, die Ableger Tiny Toons und selbst die Filme, auch wenn Space Jam nach wie vor ein ziemlicher Ausfall ist. Darum find ich es generell eine schöne Idee die Looney Tunes zu reaktivieren, doch wer bei Warner hat bitte die Idee gehabt aus den durchgeknallten Anarchisten für ihre neue Cartoon Network Serie “The Looney Tunes Show” schnarchlangweilige Sitcom-Figuren zu machen?
Bugs und Daffy wohnen anscheinen als schwules Pärchen oder Neuauflage vom Odd Couple zusammen, nerven sich und beschliessen an einer Quiz-Show teilzunehmen und alles, aber auch wirklich alles sieht zum einen sparsam animiert, zum anderen extrem langweilig aus. Da ist kein Hauch von Chuck Jones, kein Fritz Freleng oder Tex Avery mehr zu spüren (deren Einfluss bei vielen Folgen der Tiny Toons, Animaniacs und Pinky and the Brain durchschimmerte), sondern eher die lahmen Scherze einer Cosby Show oder Two and a Half Men. Zahme Witze, keine Gewalt, nur Toons ohne Looney. Selbst die Voice Talents wirken (auch wenn es langjährige Toons-Stimmen sind) irgendwie uninspiriert und treffen nicht immer die Essenz der Charaktere, die durch das komische neue Design auch insgesamt etwas weniger agil und spiessiger wirken.
Für manche Cartoon-Charaktere mag auch diese Limited Animation funktionieren, aber die Looney Tunes gehören nicht dazu, denn sie waren immer in Ganzkörper-Action – hier wirken sie wie Flash-Animationen die möglichst wenig Mühe machen sollten. Ganz zu schweigen davon, das sie einfach auch nicht mehr sie selbst sind. Bugs ist kein intelligenter Smartass mehr, mit trockenem Humor und hinterfotziger Bösartigkeit sondern nur noch der langweilige Normale. Duffy ist auch keine cholerische Ente der aber dennoch eine gewisse Smartness besitzt, sondern der liebenswerte Trottel, der nichts versteht und nichts gebacken bekomt. Und natürlich sind sie auch keine Rivalen mehr sondern versichern sich das sie sich ganz doll mögen.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 6th, 2011 •
- 33 Kommentare
- Schlagwörter: Animation, Bugs Bunny, Cartoons, Looney Tunes
Sidney Lumet, einer der größten amerikanischen Filmemacher, ist im Alter von 86 Jahren in Manhattan verstorben. Die Stadt New York spielte in vielen seiner Filme eine wichtige Rolle, noch vor Woody Allen oder Martin Scorsese setzte er ihr filmische Denkmäler. Lange Zeit arbeitete Lumet als Theaterschauspieler am Broadway, bevor er zu Beginn der 50er Jahre begann, Regie zu führen. Gleich sein erster Kinofilm “Die zwölf Geschworenen” (12 Angry Men) schrieb Filmgeschichte, zu weiteren Klassikern avancierten so unterschiedliche Genrearbeiten wie “Der Anderson-Clan” (The Anderson Tapes), “Serpico”, “Mord im Orient-Expreß” (Murder on the Orient Express), “Hundstage” (Dog Day Afternoon), “Network” und “The Verdict”.
Lumet arbeitete während seiner über 50jährigen Karriere mit zahlreichen hochkarätigen Größen des US-Kinos. Er galt als Schauspieler-Regisseur, insgesamt 18 mal wurden DarstellerInnen seiner Filme für den Oscar nominiert. Lumet selbst gewann die Trophäe für keine seiner Arbeiten, erst 2005 erhielt er einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk – und befindet sich damit in guter Gesellschaft. Mit dem Noir-Familiendrama “Tödliche Entscheidung” (Before the Devil Knows You’re Dead) inszenierte der Regisseur vor vier Jahren seinen letzten Film, von der Kritik gefeiert, vom Publikum weitgehend ignoriert.
Mein persönlicher Lieblingsfilm von Sidney Lumet heißt “Die Flucht ins Ungewisse” (Running on Empty), ein eher wenig bekanntes, wahrlich meisterhaftes Politdrama aus dem Jahr 1987. River Phoenix spielt darin die beste Rolle seiner Karriere, Judd Hirsch und Martha Plimpton stehen ihm in nichts nach. Es ist ein Film, in dem jede Figur auf ihre Weise Abschied nehmen muss. Vielleicht werde ich ihn mir die Tage wieder einmal ansehen.
Leben Sie wohl, Sidney Lumet.
(via)
- Jet Strajker •
- April 10th, 2011 •
- 7 Kommentare
- Schlagwörter: R.I.P., Sidney Lumet
Nächste Woche Donnerstag startet der neue Winnie the Pooh-Film in den Kinos, der tatsächlich ein Experiment sein dürfte. Denn statt State-of-the-Art Trickspielereien verschreibt er sich im Look ganz den klassischen Winnie Puuh-Filmen aus den 60er Jahren und weckt damit viele knuffige Kindheitserinnerungen. Da Andreas Deja ja spätestens seit er Scar in König der Löwen gezeichnet hat einer meiner Helden ist, habe ich mich gefreut ihn im Tiergarten zu treffen und etwas über den neuen Film, sein Verhältnis zur Computeranimation, seiner Figur Tigger und der Zukunft des klassischen Zeichentrickfilms auszufragen.
Ach ja, wie ihr die Zeichnung gewinnen könnt erfahrt ihr HIER
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- April 6th, 2011 •
- 8 Kommentare
- Schlagwörter: Andreas Deja, Animation, Disney, Interview, moviepilot, Winnie The Pooh




















