“Hallo? Ist da jemand? Ich hör’ doch das Atmen.”
In einer postapokalyptischen Welt begegnen wir einem älteren Herrn (Udo Schenk) in einer Zimmerecke, gänzlich verstört, verängstigt und auf sein Ende wartend. Der Mann ist davon überzeugt, dass er in seinem Haus jedoch nicht der einzige Bewohner ist, ein schreckliches Wesen glaubt er auf dem Dachboden auszumachen, welches ihn früher oder später holen wird.
Stück für Stück versucht er seine Erinnerungslücken zu füllen, in dem er die letzten Stunden im Geiste rekonstruiert. Plötzlich tauchen aus dem nichts seine Kameraden auf, die bereits Opfer des Unwesens wurden. Die Visionen oder doch die Realität (?) treiben den letzten Überlebenden in eine kleine Kammer. Dort fühlt er sich sicher, zumindest für eine Weile, doch schnell merkt er, dass der Kampf gegen die Einsamkeit ein weitaus aussichtsloserer ist…
Nach den international erfolgreichen Kurzfilmen “Zigarettenpause” und “Ylityö” präsentiert Ralf Stadler mit “Der Sturm” seinen neuesten Film, der Zugleich die Abschlussarbeit des Jungregisseurs, im Verlauf seines Studiums an der Kunsthochschule für Medien Köln darstellt. Stadler konnte für die Hauptrolle den Charakterdarsteller Udo Schenk gewinnen, der unter anderem auch als Synchronsprecher von Gary Oldman und Kevin Bacon bekannt ist.
Gedreht wurde in Paderborn. Nicht nur mit Unterstützung der Stadt Paderborn, sondern auch durch Sponsoring diverser Unternehmen, gelang es dem Team unter Verwendung eines Minimalbudgets “großes Kino” zu erzeugen. Jedenfalls verspricht die Vorschau ein spannendes und nachdenkliches Werk, in der Einsamkeit und die eingeschränkte Wahrnehmung eine tragende Rolle spielen. Stadler verzichtet bewusst auf strahlende Helden, stattdessen wird der Protagonist, von Angst und Schuldgefühlen angetrieben, in seiner Wahrnehmung und Bewegung so sehr eingeschränkt, dass der Zuschauer die Angst und Beklemmung der Figur regelrecht spüren und nachvollziehen kann.
“Der Sturm” feierte im November seine Premiere. Vorführungen sind für Berlin, Köln und Paderborn geplant. Wir werden euch auf dem laufenden halten!
- Dog Hollywood •
- Dezember 18th, 2006 •
- Keine Kommentare
Damals, in den Siebzigern hätte man schon ahnen können, das Lucas irgendwann durchdreht und etwas höllisch krankes aus Star Wars machen wird. Denn Episode I-III sind nicht die ersten Geschmacksverirrungen des knuffigen Pelzgesichts. Selbst die grauenhaften Ewok-TV-Filme waren nicht der Anfang des Star-Wars-Grauens.
1978 lief ein eiligst zusammengeschustertes Star Wars Holiday-Special, in dem den geneigten Zuschauern mehr über Wookies erzählt wurde als sie je wissen wollten. Das Wookies billige Sitcom-Klamauk mögen, das sie sich Cyber-Pornos mit Menschenweibchen angucken und dabei lüstern stöhnen, das sie gerne Zeichentrick über die Rebellen anschauen und dabei ebenfalls Stöhnen.
Mit der Unterstützung einer Prä-Golden Girligen Beatrice Arthur und der Band Jefferson Starship, richtete man eine Weihnachtsfeier aus, die allen Beteiligten heute noch die Schamesröte ins Gesicht treibt.
Eine barmherzige Seele hat das zweistündige Special jetzt auf fünfeinhalb Minuten zusammengekürzt. Ich erinnere mich noch gut dran, das ich seit Jahren hinter diesem Film her war, als echter Fan der alten Filme. Das ich nicht glauben wollte, wie grotesk schlecht dieses Special wirklich ist. Als ich dann vor einigen Jahren darüber stolperte und es tatsächlich gucken konnte, brauchte ich zwei Wochen bis ich es wieder verdrängt hatte.
Dazwischen lagen viele Stunden in denen ich Freunden davon erzählte. Der Satz: “Du musst das sehen um es zu glauben” spielte dabei eine nicht unerhebliche Rolle.
Notgeile Wookies, Hauptdarsteller die sich 2h in ununtertiteltem Geblöke unterhielten, grauenhafte Musik und Gymnastiknummern und Mark Hamill der nie wieder so tuntig aussah wie damals, you gotta see it. Aber für die die es noch nicht kennen, reicht eigentlich auch dieser Zusammenschnitt, glaubt mir, es wird nicht besser in voller Länge.
Lucas stand wohl damals schon auf der dunklen Seite der Macht.
YouTubeDirectWookie
Eine Fansite die sich nur mit dem Special beschäftigt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 17th, 2006 •
- 2 Kommentare
(Youtube Direktshrek, irgendwie via)
- Renington Steele •
- Dezember 17th, 2006 •
- 3 Kommentare
Action hin oder her, mich beschleicht da ein patriotisch schlechtes Gefühl bei der Sache…
- Renington Steele •
- Dezember 17th, 2006 •
- 8 Kommentare
Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter
Fantasy, USA 2006, 104 Minuten
Die sogenannten Drachenreiter sind mächtige Krieger und Herrscher in der Welt Alagaësia. Der 15 jährige Eragon (Edward Speleers), der während eines Spaziergangs durch den Wald auf einen mysteriösen Edelstein stößt, sieht wie aus demgleichen ein Drache schlüpft. Seine gedankliche Verbundenheit mit der fliegenden Riesenzauberechse verrät ihm, dass er ebenfalls zu den Drachenreitern gehört, was für eine verheißungsvolle Karriere!
Der fiese Herrscher Galbatorix (John Malkovich), nicht zu verwechseln mit Majestix, sieht sich in seiner Monopolstellung gefährdet und legt alles daran den jungen Eragon aus dem Weg zu räumen.
Apocalypto
Abenteuer, USA 2006, 137 Minuten
Ende des 15. Jahrhunderts befindet sich die Mayakultur kurz vor dem Untergang. Mel Gibson begleitet die uralte, mytische Kultur auf ihren letzten Gang ins sichere Verderben, ausgelöst vor allem durch die Besetzung der Spanier. Um dem Film eine besondere Authentizität zu verleihen, drehte Oscar-Preisträger Mel Gibson sein neuestes Machwerk im Maya-O-Ton mit Untertitel. Lesemuffel sollten sich dabei eher nur auf die bildgewaltige Präsentation konzentrieren oder dem Streifen ganz fern bleiben. Erneut versucht der Regisseur den Zuschauer durch Blut und Gewalt zu schocken, aber es wird nicht ganz so brutal wie in “Das Gibson Bibel Massaker” 2004.
American Hardcore
Dokumentation, USA 2006, 100 Minuten
Anfang der Achtziger entstand in den USA eine neue Musikrichtung namens “Hardcore”. Diese war wegweisend für folgende Bands wie “Red Hot Chilli Peppers” u.a. Die Dokumentation beleuchtet die Anfänge und Werdegänge jener Bands, die mehr oder weniger Musikgeschichte schrieben.
Liebe braucht keine Ferien
Komödie, USA 2006, 135 Minuten
Die Kleinstädterin Iris (Kate Winslet) und Großstädterin Amanda (Cameron Diaz) sind zwei frustrierte Mittdreißigerinnen, die ihr Glück in der Liebe noch nicht gefunden haben. Um ein Mal aus dem alltäglichen Trott herauszubrechen wagen die zwei Damen einen kompletten Tapetenwechsel, in dem sie vorrübergehend Haus und Hof tauschen und im Leben der jeweilig anderen ihr Liebesglück suchen. Dass dies nicht ohne witzig-chaotische Folgen verläuft und zur Weihnachtszeit spielt, ist natürlich nur reiner Zufall, inklusive romantisches Happy End.
- Dog Hollywood •
- Dezember 14th, 2006 •
- 2 Kommentare
Okay, nehmt mal an ihr seit in der PR-Abteilung von Disneys “Hollywood Pictures” und bekommt einen schon abgedrehten Film auf den Tisch. Ihr lest euch die Story durch und denkt nur: “Ach du Scheiße, wer hat denn grünes Licht gegeben für einen Film mit einem Killerkrokodil? Und wer hat Jürgen Prochnow besetzt und den lustigen Schwarzen aus MAD-TV? Ein Killerkroko???”
Denn Hand aufs Herz, selbst als trashige Unterhaltung gabs bisher keinen Film mit einem von diesen Monstern die aussehen wie schlecht gelaunte Autoreifen, der wirklich überzeugen konnte. Haie sind cool und böse. Spinnen eklig und unheimlich… anderes glitschiges Getier sowieso… aber Krokodile? Ich meine okay “Lake Placid” ging so. Aber im wesentlichen wars das auch schon im Krokokiller-Genre, und selbst der hat kaum jemanden ins Kino gelockt. Heuler wie Killer-Alligator vergessen wir mal ganz schnell wieder.
Aber dennoch hat man einen neuen Film gedreht über ein Riesenkroko, daß in Afrika wohl um die 300 Leute verknuspert haben soll. Aha, basierend auf einer wahren Begebenheit. Oder zumindest “inspired by”…
Moment wie wäre es, wenn man dem Kinogänger gar nix von dem Schuppeneumel sagt? Was wenn man einfach behauptet im Film ginge es um einen bestialischen, intelligenten Serienkiller, der 300 Leute auf dem gewissen hat? Hey daß könnte echt klappen!
Wir nennen den Film dann “Primeval” und schneiden einen kyptischen Trailer zusammen. Und dann hoffen wir mal, das genug Leute reingehen die sich einen Serialkiller-Thriller erwarten!
Na die werden gucken, wenn dann plözlich die Krokotasche auftaucht.
Hier ist der Trailer:
Achja, dieses Vieh da hat den Film “inspired”:
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 13th, 2006 •
- 3 Kommentare
Als wir diese Seite gestartet haben, akkreditierten wir uns natürlich auch bei den wichtigsten Verleihfirmen- und Labels. Dies war mal einfacher, mal komplizierter, genau wie die Zusammenarbeit mit den Firmen sich mal unkomplizierter mal schwergängiger gestaltet. Grade kleine Labels nehmen Online-Medien sehr ernst und freuen sich, wenn über ihre Filme berichtet wird.
Die Majors sind da bisweilen schon reservierter, aber im Großen und Ganzen wird man wenn man sich anmeldet schon in den Verteiler aufgenommen. Concorde, Sony, Warner, Pro-Film, Constantin, Buena Vista… alles klappt, wenn auch zum Teil erst im zweiten Anlauf.
Tja. Und dann gibt es Universal Pictures und Universal Home Enterntainment. Mehrfach haben wir uns dort angemeldet, sowohl über Formulare als auch in persönlichen Mails, denn es erscheinen ja durchaus interessante Filme in deren Verleih und auf DVD, über die wir auch gerne berichten.
Die Antwort war jedesmal dieselbe: “Leider dürfen wir auf Weisung von Universal International keine Online-Medien mehr in unserem Verteiler aufnehmen, die nicht an einem Print- oder TV-Titel gebunden sind. Es tut uns leid, dass wir Ihnen nicht weiterhelfen können.”
Das gilt nicht nur für Bemusterung und Rezensionsexemplare, sondern nur für den einfachen Zugang zum Presseserver. Natürlich fragte ich mich auch damals, in welchem Zeitalter Universal lebt, ob sie vom Internet schon mal was gehört haben. (Internetz ist quasi sowas wie BTX, nur bunter).
Aber was hilfts zu lamentieren und sich zu ärgern, das einerseits Online-Medien nicht in den Presseverteiler dürfen, man aber andererseits den (übrigens sehr empfehlenswerten) Ohrensessel-Podcast des geschätzten Filmfreundes und elektrischen Liedermachers Bernd Begemann und Freunden tatkräftig unterstützt und bewirbt.
Das mag schizophren scheinen, aber je nun, im Zweifel war das Netz bislang immer groß genug, daß man auf andere Art und Weise an die gewünschten Informationen kam.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 11th, 2006 •
- 9 Kommentare
Ich wünschte Star Wars: Episode I wäre nur halb so unterhaltsam wie diese musikalische Nacherzählung von “Weird Al” Yankovich.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 9th, 2006 •
- 5 Kommentare

Ein Rauschen geht durch den Internetwald – oder ist es doch ein Grollen? Es ist ein neuer Trailer [Quicktime 20 MB] für Zack Snyders Verfilmung des Frank Miller Comics “300” erschienen.
Update:
Wer eine schnelle Leitung und den entsprechenden Rechner hat, kann sich hier den Clip im HD-Format anschauen.
- Peter Noster •
- Dezember 8th, 2006 •
- 11 Kommentare

Der erste Trailer zu „Hannibal Rising“ sieht… okay aus. Allerdings finde ich die Idee ziemlich bescheuert, dem jungen Lecter schon eine ziemlich dämlich gestaltete Maske aufzusetzen, so als ob das FBI dem Kannibalen im „Schweigen der Lämmer“ damit einen Gefallen getan hätte. Nee, Nee… ich glaub nicht, dass das was wird.
- Renington Steele •
- Dezember 8th, 2006 •
- 8 Kommentare
Einen zünftigen Monsterheuler vom alten Schlage verspricht der Südkoreanische Film “Gwoemul (The Host)“. Weil ein böser amerikanischer Arzt massenhaft Formaldehyd in einen Fluss kippen lässt, taucht bald darauf ein mutierter Monsterlurch auf und verbreitet Angst und Schrecken. Nur eine Familie, deren Tochter vom Lurch verschleppt wurde stellt sich dem Biest entgegen.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 7th, 2006 •
- 4 Kommentare
Alleine die Tagline ist einen Blick wert: Big Cops. Small Town. Moderate Violence.
Wenn man dann noch weiß, das hinter dem Film die Macher von “Shaun of the dead” und der Serie “Spaced” stehen, dann sollte man sich für nächstes Jahr schonmal einen Film auf die “Will ich sehen”-Liste setzen. Hot Fuzz.
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Christopher Guest hat sich über die Jahre eine überschaubare aber treue Fangemeinde geschaffen. Das Gründungsmitglied von “Spinal Tap” dreht normalerweise bizarre Mockumentarys, in denen es um abgehalfterte Folkbands (A Mighty Wind), oder bescheuerte Hundezüchter (Best in Show) geht. Der Witz in den überwiegend improvisierten Werken entsteht durch die sanfte Überhöhung, mit der er und sein Ensemble Situationen immer mehr in den Wahnsinn treiben.
Sein neustes Werk schildert die Bemühungen dreier mittelprächtig bekannter Schauspieler, die sich auf ihre Rollen in dem Indipendentfilm “Home for Purim” vorbereiten. In-Jokes und Seitenhiebe aufs Filmbusiness verspricht schon der Titel des Streifens: “For Your Consideration“. Den Trailer gibts hier.
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James Bond soll in einem der kommenden Filme eine “schwule Szene” bekommen – so richtig mit nackig und so, berichtendie Boulevardblätter. Zumindest wenn es nach dem Willen des aktuellen Darstellers Daniel Craig geht. Wobei ich mir wahrlich prickelnderes vorstellen kann, als knutschen oder biblisches erkennen mit dem Doberman-Visagen-Bond. Kommt Leute, wenn man das wollte hätte man dann doch bitte Robbie Williams oder Ruper Everett besetzen sollen.
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Eine böse Vorahnung entwickelt sich zum Alptraum. Zumindest für Sandra Bullock, die vom Tod ihres Mannes träumt und sich in “The Premonition” alsbald zwischen zwei Welten gefangen findet. In einer lebt ihr Mann, in der anderen ist er Opfer eines Unfalls geworden. Trailer gibts hier.
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- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 7th, 2006 •
- 1 Kommentar
„The Corporation“ haben wir euch ja schon einmal ausführlicher vorgestellt, es ist wohl eine der bedeutendsten Dokumentationen der letzten Jahre, die anhand des so einfachen wie genialen Gedankenspiels, juristische Personen – sprich: Unternehmen – einer Psychoanalyse zu unterziehen, auf die nicht allzu neue Einsicht stößt: Gemessen an menschlichen Verhaltensweisen sind Unternehmen sozio- und psychopathische, äußerst gestörte Zeitgenossen. Der Film bekommt von mit glatte 4.5 von 5 Sternen, aber das tut hier nichts zur Sache, denn die Sensation ist, dass die Filmemacher den Film umsonst im Netz anbieten. In DVD-Qualität mit Interview. Als Torrent.
(via)
- Renington Steele •
- Dezember 7th, 2006 •
- 3 Kommentare
Departed: Unter Feinden
Thriller/ Drama, USA 2006, 155 Minuten
Billy Costigan (Leonardo DiCaprio) ist Informant der Bostoner Polizei und wurde in die Organisation Costellos (Jack Nicholson) eingeschleust, seines Zeichens gefürchteter Mafiaboss. Der wiederum hat einen zuverlässigen Spitzel (Matt Damon) in den Reihen der Gesetzeshüter. Als beiden Parteien klar wird, dass sie unterwandert werden, beginnt ein knallharter Kampf um Leben und Tod… Wer fliegt als erstes auf?
Es begab sich aber zu der Zeit…
Drama, USA 2006, 100 Minuten
Mit diesem Film begibt sich Regisseurin Catherine Hardwicke auf den Spuren von Mel Gibson. D.h. mit dieser filmischen Bibelinszenierung, die die Geschichte um Maria, Josef und Christigeburt behandelt, erfahren wir nun wie es wirklich war vor 2006 Jahren…
Flutsch und Weg
Animationsfilm, USA 2006, 84 Minuten
Roddy St. James ist ein High Society Nager, der, nachdem er versehentlich über den Abfluss der Toliette in den Untergrund gerät, die wohl größten Abenteuer seines Lebens erlebt. Klingt unglaublich? Deswegen wurde der Film mit animierten und nicht mit echten Ratten gedreht. Ich persönlich habe genug von Animationsfilmen, die bestenfalls das Mittagsprogramm des RTLs füllen können, aber möglicherweise gibt es noch genügend Fans, die jene Art von Unterhaltungsfilm eine weitere Chance geben.
Niceland
Drama, Dänemark/ Deutschland/ England 2004, 86 Minuten
Das junge Pärchen Jed (Martin Compston) und Chloe (Gudrun Maria Bjarnadottir), beide geistig behindert, leben ein einfaches aber glückliches Leben. Als eines Tages Chloes geliebte Katz stirbt, hört die junge Frau auf zu sprechen. Jed ist tief bewegt und sucht händeringend nach Trost für seine Liebe, um ihr wieder neue Kraft und Lebensmut zu schenken.
The Saddest Music in the World
Drama, Kanada 2003, 99 Minuten
Bier-Baronin Lady Port-Huntly (Isabella Rossellini) startet einen Wettbewerb in dem es darum geht die traurigste Musik der Welt zu finden. Musiker aus den entlegensten Ländern reisen an, um das Preisgeld von 25.000 Depression Erad Dollars abzugreifen und die ganze Welt hört am Radio zu.
- Dog Hollywood •
- Dezember 7th, 2006 •
- Keine Kommentare

HoHo Ho und soweiter. Ja auf den letzten Drücker hat Bad Santa doch noch etwas gebracht, daß wir an euch weitergeben möchten.
Eine DVD des neusten X-MEN-Films “X3 – Der letzte Widerstand” könnt ihr gewinnen und weil heut Nikolaus ist, verzichten wir sogar auf unsere Preisfrage!
Schreibt einfach eine Mail mit dem Stichwort “NIKOLAUS” an XXX und vielleicht schauen Wolverine, Magneto und Schlechtwetterwoman dann bald schon bei euch vorbei.
Das Gewinnspiel ist leider schon beendet.
Einsendeschluß war der kommende Freitag der 08.12.2006. Mitmachen darf jeder ab 16 (außer Mal Sehen und Dominic – sorry Junx), der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Wer sich nochmal ausführlich über den Film informieren will: Hier steht unsere Kritik.
Die DVD wurde freundlicherweise von Fox Home Entertainment zur Verfügung gestellt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 6th, 2006 •
- 3 Kommentare
Man kriegt mich schnell. Ich falle gerne auf grosse Gesten, übertriebenes Pathos, streicheruntermalte Gefühlsduselei rein. Also, in einem Film. Wenn ich die ganze Geschichte mitbekommen habe, mit den Figuren gelitten habe, mit ihnen gekämpft und gefiebert. So wie Liv Tyler am Monitor sitzt und sich von ihrem Vater verabschiedet (Armageddon), so wie Andy Kaufman merkt das sein letzter Strohhalm ein Betrug ist (Der Mondmann) oder so wie Dirk Diggler nach grossen Fehltritten wieder zu seiner Wahlfamilie kommt und aufgenommen wird als sei nichts geschehen (Boogie Nights). Wirklich selten hingegen ist es jedoch, das ein Trailer mir schon dieses unangenehme Gefühl des “schwerer werdenden Schluckens” beschert. Aber heute passiert, ich kann es kaum erwarten ihn zu sehen: We are Marshall
Da bin ich ja echt mal gespannt, wie Mr.”Charlies Angels” McG sich mit einem dramatischen Stoff schlägt. Falls es der Film bis zu uns schafft, Footballdramen werden hierzulande ja gerne mal ausgelassen…
- Nilz N Burger •
- Dezember 5th, 2006 •
- 5 Kommentare

“The Princess Bride meets Midnight Run“
So pitcht “Layer Cake” Regisseur Matthew Vaughn seinen neuen Fantasiestreifen “Stardust” und spielt damit auf zwei der charmantesten Filme der 80er Jahre an.
Tristan (der noch recht unbekannte Charlie Cox) möchte für seine Geliebte (Sienna Miller) magischen Sternenstaub finden. Allerdings nimmt dieser die sehr lebendige Gestalt von Claire Danes an. Doch neben Tristan ist auch noch eine Hexe in Gestalt von Michelle Pfeiffer an dem Brautgeschenk interessiert. Auf der Reise trifft man unter anderem auf Robert De Niro (aha, daher “Midnight Run”), der einen Luftpiraten spielt, und Ricky Gervais (“The Office” und “Extras“) als Trickbetrüger.
- Peter Noster •
- Dezember 4th, 2006 •
- 4 Kommentare
Kino Querkopf Paul Verhoven, dessen neuster Film “Black Book” (sein erster den er seit vielen Jahren wieder im Heimatland Holland realisierte) im nächsten Jahr in die Kinos kommt (der deutsche Starttermin steht noch nicht fest), erzählt im Interview mit dem Empire-Magazine von seinen Plänen eines kritischen Jesus-Films, die er zunächst aber wohl nicht umsetzen wird.
Nach dem eindringlichen Rat seines Drehbuchautors, der meinte in der derzeitigen Stimmung bestünde eine reale Gefahr das Verhoeven von fundamentalistischen amerikanischen Christen erschossen würde, hat der Regisseur solch kontroverser Filme wie “Starship Troopers” und “Turkish Delights” oder “Robocop” sich entschieden aus dem Thema zunächst erstmal ein Buch zu machen.
Zu Mel Gibsons Splatter-Passionsfilm hat Verhoeven seine eigene Meinung:
““It seemed to be saying the more blood is shed the more we are purified. I mean, honestly, such a thing is not possible. Nobody is purifying anybody else. The Church, not knowing how to handle the death of Jesus, this idea had to be presented. It is the ultra-fabrication. This is a corrective to 2,000 years of Christianity. I don’t know what the title will be but the tagline should be something like ‘Getting Jesus Back!””
Das ganze Interview gibts hier zu lesen.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 3rd, 2006 •
- Keine Kommentare
Dieses nette Interview mit Jack Black und Kyle Gass zeigt 1.) Jack Black schaut auch hinter der Kamera so wahnsinnig und 2.) der Power Slide ist eine schmerzhafte Angelegenheit. Oh, und die Beatles hatten keine Rock-Oper.
Danke Benillo.
- Renington Steele •
- Dezember 3rd, 2006 •
- 1 Kommentar
Will ich wirklich einen Film sehen, der mit dem Spruch beworben wird: “Erleben Sie den ersten Film der im Vatikan uraufgeführt wurde”?
Was für ein Qualitätsmerkmal. Aber genau damit wird “The Nativity Story” zu deutsch etwas umständlich “Es begab sich aber zu der Zeit” benannt, beworben. Regie führte die Frau die vorher durch eher teenaffine Werke, wie den recht belanglosen “Lords of Dogtown” und den ebenso vergessenswerten “13“, auffiel. Oder eben nicht auffiel.
Man weiß also ungefähr was einen erwartet. Die Passion Mariah oder sowas. Oder die Jesus-Soap. Ein heiterer Schwank über “die erste Weihnacht”, Leben im Stall und fleckenlose Empfängnis, ganz im Sinne der Rechristianisierungswelle die wie sonst nur sexuell übertragbare Krankheiten durch die westlichen Länder rollt.
“An effective pitch for Christianity as the dullest religion ever.”
-Las Vegas Weekly
Ganz ehrlich, brauch ich nicht. Und wenn wir schon dabei sind: Ich will auch nicht wissen, was Ratzes Lieblingsfilme sind, wie er seinen TiVo-programmiert oder ob er vorhat Mel Gibson irgendwann heilig zu sprechen.
Apropos: Warum kommt Jesus Camp eigentlich nicht zu Weihnachten in die Kinos? Das wär doch mal ein schöner Weihnachtsfilm.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Dezember 3rd, 2006 •
- 1 Kommentar







































