Natürlich gibt es viele wertvolle Botschaften in Avatar, die wirklich zum Nachdenken anregen. Das betont James Cameron, der mit unserem Heiland ja nicht nur die Initalien gemein hat, ja oft und gerne. Wir lernen vom Krieg gegen den Terror, von der Schlechtigkeit des Kapitalismus, vom Einklang mit der Natur und so weiter. Ich bin nachdem ich den Film gestern ein 2x gesehen habe, weil manniac auch gerne reinwollte noch einmal in mich gegangen, habe nachgedacht und überlegt welche Dinge mir Avatar eröffnet hat:
1) Naturvölker sind blöd wie Ziegelstein und haben auch nach Jahrzehnten der Erfahrung mit den Skypeople absolut nicht gerafft, das es nix bringt Pfeile gegen Panzerfahrzeuge zu schießen
2) Wissenschaftler und Intellektuelle sind unnütze Weicheier. Wenn man was erledigt bekommen will muss ein dummer Soldat her, der dann auch gleich als Erlöser den Kaffern mal zeigen kann wie man ordentlich Kleinholz macht
3) Es gibt keine dicken, untrainierten oder sehr alten, gebrechlichen Na’vi. Und keine Pimmel.
4) Pandora ist nur ein anderes Wort für Delgo oder doch für Terra? Yay, Lawsuit!
5) Wenn du im Dschungel kämpfst und nicht gesehen werden willst und die Evolution dich eh schon aus nicht hinreichend geklärten Gründen blau gemacht hat: Mal dich nicht an wie ein schwuler Truthhahn bei der Landwirtschaftsmesse – sonst bekommst du eine Kugel in den Schädel
6) Wenn du einen zünftigen Genozid planen willst, lass da keinen dummen emotionalen General ran, sondern jemand der was von Taktik versteht und nicht unnütz Bodentruppen verheizt, wenn das ganze auch aus der Luft zu erledigen wäre. Und laßt verdammt noch eins die Heckklappe zu bis du wirklich DIREKT AM ZIEL bist. Sonst kommen nämlich Eingeborene und Flugsaurier rein, wie die Fruchtfliegen auf den Obstsalat.
Eigentlich sollte man so einen Feed nicht einmal ignorieren. In den letzten Jahren gab es immer wieder wilde Gerüchte, um einen dritten Teil der Geisterjäger. Aber ein Interview mit Harold Ramis (Egon aus Ghostbusters und Vater von Caddyshack, Back to School und Groundhog Day) wäre auch ohne eine Ansage für weitere Geisterjäger lesenswert.
Here comes the Ghostbusters question: What’s up with part three?
Something’s going to happen. Dan [Aykroyd] did write a spec GB3 screenplay a few years ago, but no one was motivated to pursue it. Now, 25 years after the original, there seems to be some willingness to proceed and apparently a substantial public appetite for a sequel. We’ll introduce some new young Ghostbusters, and all the old guys will be in it, too. Think Christopher Lloyd in Back to the Future … GB3 is progressing with plans to shoot next summer and release in 2011 … Oh, and I have two one-of-a-kind Ghostbuster yarmulkes sent by fans.
Also warten wir es mal (wieder) ab und lassen uns überraschen.
Hehe, wie geil: Ich hab gerade nen Artikel gefunden, den ich vor über einem Jahr geschrieben, aber nicht veröffentlicht habe und ich frage mich: Warum eigentlich? Aber seht selbst…
Ich muss mal mit ein paar Mythen ein für alle mal aufräumen, ich kann es nämlich langsam nicht mehr hören. Tut mir leid, das ihr diesen Rant jetzt ausbaden müsst, aber es geht nicht anders:
- “Mickey Rourke war sooooo geil in Sin City!”
Mickey Rourke hat in Sin City exakt gar nichts gespielt. Der war der Maskenträger. Das erforderte nun wirklich nicht viel “Spiel”. So cool ich ihn vielleicht auch finde: Das war handwerklich uninteressant.
- “Zombies rennen nicht.”
Doch. Tote stehen ja auch nicht auf und fressen Hirn.
- “Marvel ist cooler als DC.”
Ja. Stimmt. Und Barbara Streisand ist cooler als Cameron Diaz.
- “Hoffentlich machen sie keinen 5. Indiana Jones.”
Doch. Hoffentlich machen sie den, denn, mal ganz ehrlich unter uns: Der Vierte war grossartig. Hatte alles was ich erwartet habe. Gut, man muss Aliens nicht toll finden, aber die sind ja auch nicht realistischer als ein Kult dessen höchstes Gut drei zerkratzte Steine sind. Es geht um fantastisches und um Kulte und bei den Maya war eben dieses ganze UFO-Zeugs mit am Start. Die Effekte gingen auch okay, es war spannend und abenteuerig, ich fand die roten Ameisen cool und die ganze Verfolgungsjagd und den Riesenboa-Gag fand ich so lustig, das ich sogar zurückgespukt habe. Also, für mich hat Indy 4 alles richtig gemacht. Und wie cool ist es bitte, eine Atombombe zu überleben? Oh! Zuviel gespoilert?…;)
- “Adam Sandler ist ein homophober Republikaner, der zum Frühstück kleine Kinder isst.”
Stimmt gar nicht. Selber doof.
Probably the best explanation for the Asylum’s success is its exquisite timing. Multimillion-dollar marketing budgets create the hunger for a certain type of movie, and the Asylum can get something that satisfies this demand into the hands of home viewers at just the right moment. Thanks to advances in digital video equipment, the company can even make the product look, if not quite Weta-worthy, at least passable: It has never been easier to put a marginally convincing-looking pteranodon onscreen.
It helps that, over the past decade, megamovie filmmakers like Roland Emmerich (2012) and Michael Bay (Transformers) have made it easier for us to accept — and forgive — the sort of strident malarkey found in the Asylum’s films. Take away the effects budget and A-list stars, and most blockbusters are no less ridiculous than their Asylum counterpart. (Lest we forget: Bay’s first Transformers film centered on a pair of magical eyeglasses.)
The Asylum simply strips away all of the lofty ambitions found in a big-budget spectacle and boils down the hot-selling concept to its essence. If the movie is about robots, you get robots. If it promises dinosaurs, you get dinosaurs. “We don’t skimp on the genre,” Latt says. “When I talk to writers, I say, ‘OK, take a three-act structure. Write your first act, your second act, your third act — let’s develop it. Let’s get it good. Now take the first and the second act and throw them away. I only want to make act three. Because that’s when the drama happens.”
Hier der neue Trailer zu Christopher Nolans „Inception“. Auch hier belässt man die tatsächliche Story im Dunkeln und der Film gibt sich mysteriös, was bei diesen Bildern allerdings auch gut funktioniert, ich bin nach wie vor gespannt, was da kommt.
Oben noch das Poster zum Film, das an Dark Knight angelehnt ist (natürlich, was sonst) und das ich nur deshalb nicht gebracht hatte, weil es Teil eines dieser viralen Spielchens gewesen war, die mich ja mittlerweile unendlich langweilen. Aber schick ist es, zugegeben.
Oder: Wieviel unterschwelliges religiöses Geschwafel erträgt ein Film?
Ich bin mir gerade nicht ganz sicher und leider finde ich die Mail dazu nicht, aber ich glaube Batz hat mal wieder religiöse Aspekte in Avatar gefunden, die ihn gestört haben. Das passiert aber öfters und ich denke mir inzwischen nichts mehr dabei.
Der folgende Artikel könnte aber jedem etwas Gegenwind geben, der in Avatar religiöse Gehirnwäsche erkennt. Die guten Leute von Scienceblogs, die Wissenschaft so erklären, dass auch Nilzenburger sie verstehen würde, haben sich die Mühe gemacht einen Artikel von der Webseite von Sylvestre Huet zu übersetzen:
Die erste Hypothese, auf der « Avatar » beruht, ist die, dass ein ausserirdisches Leben existiert, welches sehr dem unseren ähnelt. Er lädt geradezu zu einer angeregten Debatte über die Grenzen der Biologie und Kosmologie ein, die sich genau um die Frage des Ursprung des Lebens dreht : War das, was auf der Erde vor 3.8 Milliarden Jahren auf der Erde passierte, ein angesichts der verfügbaren Ingredienzien und Umstände ein unvermeidbarer Prozess oder eine fantastische Ausnahme?
Ich möchte übrigens an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen zu erwähnen, dass ich mich immernoch dagegen wehre Avatar zu schauen. Tolle Effekte hin oder her, aber der Trailer hat alles versaut. Ich kriege Traumfänger, Poster mit am Mond vorbei fliegenden Delfinen und Harlekin-Puppen nicht aus dem Kopf, wenn ich diese Bilder sehe. Vielleicht warte ich, bis RTL sich die Rechte kauft und ein fünf Stunden Spektakel daraus macht.
Insofern kann ich mir jetzt keinen Reim darauf machen, ob Cameron eine Lanze für die Darwinisten unter uns bricht. Im Grunde könnte man das über jeden Sciencefiction-Film sagen, aber sind wir mal ehrlich: Man kann auch einiges überinterpretieren. Vielleicht möchte uns Cameron auch einfach nur sagen, dass er am Mond vorbeifliegende Delfine toll findet.
Wie feiern echte Geeks Weihnachten? Wil Wheaton, selbst ein verbriefter Geek (wie jeder bestätigen wird, der sein unterhaltsames Buch “Just a Geek” gelesen hat), hat die einzig wahre Antwort dazu im Netz entdeckt: Waschechte Geeks nehmen das angesammelte Zuckerzeug und bauen statt einem Knusperhäuschen einfach die Pelennor Fields nach auf denen die große finale Schlacht in LOTR: Return of the King stattfand. Und dann heißt es Gummibär gegen Gummibär, Lakritzschnecke gegen Lakritzschnecke.
Oder um es mit Homer Simpsons zu sagen Mhmmmmm, Minas Tirith.
Das Jahrzehnt, das in die Geschichte als “die Nuller-Jahre” eingehen wird, geht zu Ende. Grund genug für uns euch nach dem besten und dem schlechtesten Film dieser Zeit zu fragen. Aber das wollen wir nicht einfach so machen, wo kämen wir denn da hin? Habt ihr alle zu Weihnachten bekommen, was ihr haben wollt? Oder sind noch Wünsche offen? Dann holt euch doch euer Weihnachtsgeschenk jetzt und hier bei uns, denn wir haben einmal Preise gesammelt und es ist der Hammer, was dabei rausgekommen ist. Aber seht selbst:
Erstmal, für die Lesefaulen unter euch (und das sollen ja einige sein), eine kleine Videopräsentation:
1x XBOX Elite mit den Spielen Lego Batman und PURE und dem “Popcorn”-Set dazu, mit Fernbedienung, Gold-Membership und 800 Punkten zum einkaufen auf dem Xbox-Live-Marktplatz…Alter! wir hauen ne XBox raus! Mit dicker Festplatte, Headset und dem ganzen Gedöns! Wie krass ist das bitte schön?
2x je eine Horst Schlämmer DVD von seinem Film “Isch kandidiere“. Weisste Bescheid, Schätzelein.
3x je eine IT-Crowd DVD, entweder Staffel 1, 2 oder 3. Ihr glaubt es nicht? Tja, this, Freunde, is the Internet.
1x BD und 1x DVD “Watchmen – Die Wächter“, die vermutlich akkurateste Comicverfilmung ever. Meiner Meinung nach.
1x BD “Freitag der 13.” (2009 remake) und die Frage warum sich “White Zombie” eigentlich aufgelöst haben…
1x BD und 1x DVD “Der Fluch der zwei Schwestern” zum nachgucken, wie zwei Brüder zwei Schwestern inszenieren.
1x BD “The Untouchables“, trotz Kevin Costner a fuckin Classic, Baby!
1x DVD “Christmas Time in South Park” mit der kompletten Geschichte von Mr. Hankey, dem Weihnachtskot.
10 x Mask Keychain (Freitag d. 13. Masken-Schlüsselanhänger), Jasons Hockeymaske zum überall dabei haben.
1x Transformers 2 Actionfigur Megatron, absolut “mint” und neu verpackt. Definitv einer Zierde für jedes Nerd-Regal.
Schönes Video vom Freeloveforum in dem die Macher hinter dem Bootleg von Avatar ein wenig über die bahnbrechenden neuen Technologien reden, die erfunden werden mussten, um Avatar (dem Film mit diesen ahnbrechenden neuen Technologien) abzufilmen.
Spaß beiseite: Die Filmindustrie pienst jedes Jahr auf’s neue wegen der ach so schrecklichen Tauschbörsen und jedes Jahr auf’s neue bricht sie alle Umsatzrekorde. Ja, Avatar ist in den Tauschbörsen gelandet. Trotzdem strömen die Leute in die Kinos, weil der Film dort erst rockt. There’s a lesson in there.
In den Weihnachtsfeiertagen war ich ja nur sporadisch online, weshalb ich dieses großartige Projekt ganz einfach verpennt habe: Das HAT Project hat über die Feiertage den Comedy-Klassiker von John Hughes in Echtzeit auf Twitter nachgespielt. „Why the hell’d you take your shoes off?“ – „Why the hell you dressed like a chicken??“
Im Sommer hätte ich dann gerne eine Twitter-Echtzeit-Version von National Lampoons Vacation mit einer twitternden Griswold Familie.
Hier der Trailer zum neuen Kevin Smith formerly known as „A Couple of Dicks“ mit Bruce Willis und Tracy Morgan, die Kevin Smith-Version eines Buddy Films sozusagen. Ich weiß ja nicht, aber ich fand das grade gesehene komplett unwitzig, wahrscheinlich ist Smith nur dann in Form, wenn er ohne Budget filmt und dabei das Drehbuch selbst schreibt, aber das hier sieht nichtmal nach etwas aus, das ich mir auf DVD anschauen würde.
Hier das Poster und der Red Band Trailer zu Repo Men, einem SciFi-Action-Splatter-Dings mit Jude Law und Forest Whitaker als Organ-Schuldeneintreiber. Sieht mir überraschend gory aus für eine Mainstream-Produktion, ist bei dem Thema dann allerdings wohl auch angebracht.
In the futuristic action-thriller Repo Men, humans have extended and improved our lives through highly sophisticated and expensive mechanical organs created by a company called The Union. The dark side of these medical breakthroughs is that if you don’t pay your bill, The Union sends its highly skilled repo men to take back its property…with no concern for your comfort or survival.
Jude Law plays Remy, one of the best organ repo men in the business. But when he suffers a cardiac failure on the job, he awakens to find himself fitted with the company’s top-of-the-line heart-replacement…as well as a hefty debt. But a side effect of the procedure is that his heart’s no longer in the job. When he can’t make the payments, The Union sends its toughest enforcer, Remy’s former partner Jake (Academy Award winner Forest Whitaker), to track him down.
Now that the hunter has become the hunted, Remy joins Beth (Alice Braga), another debtor who teaches him how to vanish from the system. And as he and Jake embark on a chase across a landscape populated by maniacal friends and foes, one man will become a reluctant champion for thousands on the run.
In Spanien kommt eine 3D-Version von „Night of the living Dead“ in Farbe auf den Markt und der Trailer dazu scheint einfach der Trailer zur colorierten Version zu sein, die ich mir schon vor ein paar Jahren gekauft habe. Was mir jetzt völlig wurscht ist, denn NOTLD geht immer.
Rajko steht bei mir schon lange in Verdacht ein Alter Ego vom Batz zu sein. Zu erklären warum, würde den Rahmen sprengen. Aber sagen wir es mal so: Ich habe die beiden noch nie zusammen in einem Raum gesehen…
Anders bei Nick Twisp, der mit 18 einfach nur mal vögeln will. Und weil Loser nicht vögeln dürfen, erfindet er eine zweite Persönlichkeit: Unwiderstehlich, rebellisch und absolut Badass
Der Künstler POGO hat sich großzügig des letzten Pixar-Films Oben bedient und aus den Dialogen einen Song gebastelt.
Hier ist das Video dazu. Everybody go Upular!
Ihr müsst (schon wieder) jetzt ganz stark sein, aber der Trailer zu SATC2 ist exakt und genau das, was man erwartet: Carrie Pferdegesicht und ihre Freundinnen in neuen BlingBling-Abenteuern. Uärks.
Hier der Trailer zum Remake von Daniel San mit Jayden Smith und Jackie Chan. Und ehrlich: Ich finde das erstaunlich anschaubar, mal vom nervigen Hip Hop-Soundtrack abgesehen.
Die Filmfreunde wünschen allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest oder Chanukka oder was ihr sonst so grade feiert, hauptsache, ihr haut Euch die Wampe voll und lasst euch reichlich beschenken.
Ich habe in meinem Feedreader drölf Millionen Dinger geflagged, jede Menge Trailer, die werde ich wohl nachher, nachdem ich mir – ihr wisst schon – die Wampe vollgehauen habe und mich reichlich beschenken ließ, alle posten. Es wird also nochmal laut zu Weihnachten, have fun!
Als Appetizer hier Jack Bauer, der den Weihnachtsmann verhört:
Kees schreibt uns: „Hi Fünf Filmfreunde, I made a tribute to the movies of 2009. It covers most of 2009′s glory in cinema and after 12 months of working on it, I believe it’s well worth the watch.“
Und sowieso: Alle Video, die den Song „Death“ von den White Lies als Soundtrack benutzen, finde ich schonmal grundsätzlich gut. (Ist der zweite Song in diesem Video hier.)
Neulich noch das Poster und der Plot zum… ähm… Skilift-Horrorthriller, jetzt also der Trailer. Und ich weiß immer noch nicht, ob ein Skilift-Horrorfilm die blödeste, die absurdeste oder die beste Idee seit Jahren ist. Aber interessant wird der mindestens. Vielleicht sogar toll. Mal sehen.
Kurz vor dem Fest gibt es noch ein weiteren Blick auf Burtons Alice in Wonderland. Auch beim Mad Hatter hat man sich schon auf Festtagsessen in trauter Runde eingestimmt.
Hier der Trailer zu „Tony“, eine Art „Henry – Portrait of a Serial Killer“ für England. Peter Ferdinando spielt darin einen einsamen Typen, der mit wirren Leuten abhängt und diese um die Ecke bringt. Dürfte bei uns als Direct-to-DVD kommen.
Tony is a loner with an unhealthy obsession for action films, but that doesn’t stop him trying to make friends – with, for instance, the drug dealers who hang out near his home, and the ladies who advertise their services in call boxes. Neighbors, TV license inspectors, gay cruisers and junkies are all welcome at Tony’s flat… as long as they behave themselves. But when a local child goes missing, his odd lifestyle begins to attract attention – and his secrets must surely be exposed.
Hier der Trailer zum Film über die 70s Girl-Punkband „The Runaways“, deren Sängerin Joan Jett wohl auch heut noch jedem ein Begriff sein sollte. Mit Kristen Stewart als selbige und einer ziemlich erwachsen gewordenen Dakota Fanning als Cherie Currie.
Und weil niemand danach gefragt hat, hier „Rock’n'Roll“ von den Runaways:
In Zeiten der heimeligen Besinnlichkeit gibt es doch nichts schöneres als einen Film mit gewalttätigen Kindern und jeder Menge Blut. Kick-Ass – ein Film um selbst ernannte Superhelden, hatte sich ja schon mit seinen bisherigen Clips wärmstens empfohlen. Heute erschien der neue Red-Band-Trailer und der ist wie immer nichts für empfindliche Gemüter.
Das Poster zur Actionkomödie mit Tom Cruise, Cameron Diaz und ihrem Schniepel:
Zum Film:
Directed by James Mangold (Walk the Line / 3:10 to Yuma / Girl, Interrupted), the film centers on a fugitive couple (played by Cruise and Cameron Diaz) on a “glamorous and sometimes deadly adventure where nothing and no one – even themselves – are what they seem. Amid shifting alliances and unexpected betrayals, they race across the globe, with their survival ultimately hinging on the battle of truth vs. trust.”
Nachdem die neueste Folge der unglaublich erfolgreichen “Green Man”-Kinderbuchserie mit dem Titel “Green Man, Blue Cat” sich in den USA mal wieder wie geschnitten Brot verkauft, wirft Today Now! einen Blick auf den Erfolg der Reihe und warum sie nicht nur bei Kindern so gut ankommt.
Außerdem wird enthüllt, das in einer Kinoadaption wohl Johnny Depp die Rolle des “Green Man” spielen wird.
Ich bin schon ganz aufgeregt! Ich hoffe Spike Jonze führt Regie und Green Man wird genauso toll wie “Where the wild things are”
Der göttliche John Waters hat, wie jedes Jahr, seine 10 Lieblingsfilme des Jahres bei Artforum aufgelistet:
1 Import Export (Ulrich Seidl) The most sorrowful movie of the year is also the best. The miserable lives of Ukrainian immigrants in Vienna make this agonizing but brilliantly directed opus the cinematic equivalent of slitting your wrists. A new genre? Depression porn? Hey, I got off.
2 Antichrist (Lars von Trier) If Ingmar Bergman had committed suicide, gone to hell, and come back to earth to direct an exploitation/art film for drive-ins, this is the movie he would have made.
3 In the Loop (Armando Iannucci) A smart, mean, foulmouthed British satire about the struggle for global power that asks the all-important question: How do you debate the invasion of Iraq if your gums start to bleed in the middle of your presentation?
4 World’s Greatest Dad (Bobcat Goldthwait) Why, oh why, wasn’t this blackest of comedies a hit? Appallingly rude, decidedly family unfriendly, this autoerotic-suicide tale of a hateful son and his clueless father left the viewer gasping in surprise.
5 Brüno (Larry Charles) Don’t listen to the critics—it’s better than Borat. Imagine a hetero teen couple in a mall on a first date somewhere in Middle America watching Sacha Baron Cohen pantomime every known gay male sex act, ending in a joyous “facial.” Sometimes audiences get what they deserve.
Burnie hat mir grade den Link zum /Film-Posting über ein 70minütiges Review von Star Wars Episode 1 geschickt, das ich gestern bereits gesehen hatte. Allerdings fand ich die Stimme des Herrn ziemlich furchtbar und mein Internet ist immer noch ganz ätzend langsam, weshalb ich es mir sowieso nicht anschauen konnte, also hab ich’s weggeklickt.
Anscheinend ein Fehler, denn heute ist Twitter voll damit und alle überschlagen sich und auf meine Bemerkung mit der Stimme meinte Burnie: „die stimme ist deshalb ätzend, weil er ja ein serienkiller ist, wie sich im laufe des reviews rausstellt und sie deshalb digital verstellen muss. all makes perfect sense.“
Was das ganze für mich natürlich nochmal 100% interessanter macht und ich werde das hier anschauen, sobald ich kann. Bis dahin: Have fun with it.
Teil 1: “In this opening segment I discuss the major flaw of The Phantom Menace which is the characters and the lack of connection with the audience.”
Heute vor 20 Jahren lief in den USA die erste Folge der gelben Musterfamilie. Zuvor hatten sie bereits als Sidegags in der Tracy Ullman-Show für schrägen Witz gesorgt. Von dort rekrutierten sich auch die meisten Sprecher, die den Springfieldianern bis heute ihre Stimme verleihen. Bis es die Simpsons nach Deutschland schafften dauerte es noch eine Weile. Erst 1991 strahlte zunächste Premiere, dann das ZDF und schließlich ProSieben die Serie aus – letzterer war der einzige Sender der wenigstens ansatzweise kapierte, das Matt Groenings Sippe nichts für das Kinderprogramm war. Trotz der eher mäßigen Synchronbücher vom inzwischen verstorbenen Ivar Combrinck, stellte sich auch hierzulande der Erfolg ein, was wohl nicht zuletzt den guten deutschen Synchronstimmen zu verdanken ist.
20 Jahre Simpsons, sind, trotz einer gewissen Altersmüdigkeit, ein Grund zum Gratulieren. Also los! Und testet mal wie gut ihr euch mit der Serie auskennt.
Hier der Trailer zu Iron Man 2, ich kann mir ihn grade nicht anschauen, weil ich an akutem USB-Zuckelinternet leide, aber ich schätze mal, das Teil ist ziemlich badass und awesome und solche Sachen.
“You are not in Kansas anymore. You are on Pandora, ladies and gentleman.”
Originaltitel: Avatar
Herstellungsland: USA 2009
Regie: James Cameron
Darsteller: Sam Worthington, Zoe Saldana, Michelle Rodriguez, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Giovanni Ribisi, CCH Pounder, Joel Moore, Laz Alonso Jet Strajker Batzman Renington Steele
Die bösen Öl-Barone wollen die Blaufuss-Indianer vom Stamme der Na’Jas aus ihren Jagdgründen vertreiben, weil diese auf dem größten Ölvorkommen westlich des Rio Render hocken. Zunächst hatte man es noch diplomatisch versucht, doch die wüsten Wilden wollen nicht weichen.
Cowboy-Jim (Sam Worthington), der bei einer Schießerei im K.O.Carrol das rechte Ei abgeschossen bekam und deswegen nicht mehr diensttauglich ist, wird in den Planungsstab strafversetzt. Dort soll er für seinen Zwillingsbruder Bronco-Bill einspringen, der von Calamari Jane (Sigourney Weaver), einer Gouverneurstochter, monatelang zum Undercover-Apatchen ausgebildet wurde, der die Indianer auf diplomatischem Wege zu einer Kooperation bewegen sollte.
Der böse General Kassler (Stephen Lang) versucht jedoch Jim dazu zu bringen, stattdessen für ihn zu spionieren. Doch nachdem sich Jim als Indianer verkleidet bei den Blaufüssen eingeschlichen hat und ihn diese akzeptieren, weil er ja ein auch ein edler Krieger ist, lernt er die Lebensart der Indianer und besonders der Häuptlingstocher Schielende Schafsnase (Zoe Saldana) zu schätzen. Er geht mit ihnen auf die Jagd, bezwingt ein wildes Mustang und hält Zwiesprache mit dem großen Manitu. Bald schon gerät er in den Gewissenskonflikt, ob er seinen eigenen Leuten, den Ölbaronen oder dem lieb gewonnenen Stamm helfen soll.
Originaltitel: Where the Wild Things Are
Herstellungsland: USA 2009
Buch und Regie: Spike Jonze
Darsteller: Catherine Keener, Max Records, Paul Dano, Forest Withacker, James Gandolfini, Chris Cooper, Cathrine O’Hara, Mark Ruffalo, Lauren Ambrose Mal Sehen
Der kleine Max (Max Records) reißt nach einem Tag, an dem er sich von seiner ganzen Familie missverstanden fühlt, von Zuhause aus.
Mit einem Segelboot landet er auf einer merkwürdigen Insel, die von Monstern bewohnt wird. Dank schierer Chuzpe gelingt es Max, die Monster davon zu überzeugen, ihn nicht zu fressen, sondern als ihren neuen König zu akzeptieren. Besonders mit dem Monster Carol (gesprochen von James Gandolfini) freundet er sich an.
Zunächst scheint für den Jungen ein Traum wahr zu werden, aber bald merkt er, dass sein Job alles andere als einfach ist…
Spike Jonze hat es wohl tatsächlich geschafft einen der depressivsten Filme dieses Jahres abzuliefern, der ziemlich konsequent alle Erwartungen unterläuft die das Publikum an einen aufwendig produzierten Kinderfilm stellt. Gegen “Where the wild things are” wirkt “Coraline” wie ein echter Happy-Go-Lucky Streifen.
Das spricht jedoch keineswegs gegen diese Kindheitsphantasie, die sich die große Aufgabe gestellt hat, aus einer quasi nicht vorhandenen Geschichte (Junge wird auf sein Zimmer geschickt, flieht in der Phantasie zu den wilden Kerlen, feiert mit ihnen, vermisst sein Zuhause und geht heim), die hauptsächlich von ihren inspirierten Zeichnungen lebte, einen abendfüllenden Spielfilm zu machen. Und Spike Jonze bleibt dabei interessanterweise sich selbst genauso treu, wie dem Autor Maurice Sedak, dessen Buch hier wie in den USA ein Kinderbuch-Klassiker ist, den Erwachsene mindestens ebenso gern lesen wie ihre Kids.
Für die Dezemberausgabe von Total Films haben sie Simon Pegg, Nick Frost und Edgar Wright vor die Kamera gezerrt und ein Zombie-themed Fotoshooting veranstaltet.
Mal Sehen hatte neulich ja schon den Vodaskin Trailer Cut, das hier ist sowas ähnliches: Ein Mashup aus allen möglichen Trailern zu Filmen des Jahres 2009. Mit viel ordentlich Wumms und so.
Okay, ein wenig weniger CGI wäre zwar schön gewesen, aber trotzdem sieht das ganze nach einem sehr schicken Streifen aus.
Und nachdem ich mir jüngst die SyFy-Channel-Serie “Alice” angesehen habe, bin ich genau in der richtigen Stimmung für den nächsten Trip ins Wunderland.
Hier der Trailer zum Paranormal Activity-Verschnitt von The Asylum. Das bessere Poster hatten sie ja schon, den besseren Film vielleicht auch. Ein No-Budget-Ripoff eines No-Budget-Films, ich bin sehr gespannt.
Ich weiß grade nicht, ob ein Skilift-Horrorfilm die blödeste, die absurdeste oder die beste Idee seit Jahren ist. Der Plot klingt natürlich voll nach diesem Film, der mir grade mal wieder nicht einfällt und in dem zwei Taucher auf hoher See zurückgelassen werden, nur eben mit Snowboards und ‘nem Lift. Hier jedenfalls die Story:
A typical day on the slopes turns into a chilling nightmare for three snowboarders when they get stranded on the chairlift before their last run. As the ski patrol switches off the night lights, they realize with growing panic that they’ve been left behind dangling high off the ground with no way down.
With the resort closed until the following weekend and frostbite and hypothermia already setting in, the trio is forced to take desperate measures to escape off the mountain before they freeze to death. Once they make their move, they discover with horror that they have much more to fear than just the frigid cold. As they combat unexpected obstacles, they start to question if their will to survive is strong enough to overcome the worst ways to die?
Ok, der erste Trailer hatte mich schon überzeugt, aber diese Szene aus Kick-Ass macht mich fertig! Schauen wir uns also nochmal an, wie Big Daddy seiner Tochter Hit Girl eine Lektion erteilt:
Entertainment Tonight hat eine Vorschau auf den Trailer (wie albern, eigentlich… ein Trailer-Trailer sozusagen) zu „Iron Man 2“. Nichts allzu spektakuläres, aber eben die ersten Bewegtbilder. Macht daraus, was Ihr wollt.
Am 17. Januar 2010 werden wieder die Golden Globes verliehen. Heute sind die Nominierungen für den selbst in Hollywood eher belächelten Preis der ominösen Auslandspresse bekanntgegeben worden.
Best Motion Picture – Drama
Avatar (2009)
The Hurt Locker (2008)
Inglourious Basterds (2009)
Precious: Based on the Novel Push by Sapphire (2009)
Up in the Air (2009/I)
Best Motion Picture – Musical or Comedy
(500) Days of Summer (2009)
The Hangover (2009)
It’s Complicated (2009)
Julie & Julia (2009)
Nine (2009)
Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama
Jeff Bridges for Crazy Heart (2009)
George Clooney for Up in the Air (2009/I)
Colin Firth for A Single Man (2009)
Morgan Freeman for Invictus (2009)
Tobey Maguire for Brothers (2009/I)
Hier der Trailer zu Ridley Scotts „Robin Hood“ mit Russell Crowe. Wie erwartet eine unromantische Version des Stoffs und trotz der ganzen Action sieht das irgendwie durchwachsen und unspektakulär aus, ich bin allerdings auch kein großer Freund von Ritter-Filmen. Wir werden sehen.
Hier ein neuer, längerer Trailer zu „Clash of the Titans“ und diesmal sieht man auch das Seeungeheuer. Ich weiß nur nicht, warum man nach diesem Trailer den Film noch schauen sollte, denn er zeigt wahrscheinlich so ziemlich alles.
Dass ich das noch erleben darf: Natalie Portman in einem Zombie-Film. Neulich erst hatte ich darüber gebloggt, dass der Remix von Jane Austens Schmonzette „Pride and Prejudice“ mit Zombies von Seth Grahame-Smith zu einer Mini-Serie adaptiert werden sollte und erwähnte in einem Nebensatz die geplante Verfilmung. Und genau die ist grade 300% interessanter geworden (als ob ein Film zu einem solchen Buch nicht schon interessant genug wäre), denn Natalie Portman spielt die Hauptrolle und wird produzieren. Und weil die Dame Geschmack hat, ist das schonmal ein hervorragendes Zeichen für den Film.
Überhaupt: Natalie Portman vs. Zombies. Wurde ja auch langsam mal Zeit, ey! Snip on Variety:
Portman will produce through her handsomecharlie shingle with Annette Savitch, plus Darko Films’ Richard Kelly, Sean McKittrick and Ted Hamm.
Described as an expanded version of the Austen classic, the book tells the timeless story of a woman’s quest for love and independence amid the outbreak of a deadly virus that turns the undead into vicious killers.
Portman will play feisty heroine Elizabeth Bennet, who is distracted from her quest to eradicate the zombie menace by the arrival of the arrogant Mr. Darcy. Darko just released “The Box,” “World’s Greatest Dad” and “I Hope They Serve Beer in Hell.”
Originaltitel: Zombieland
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Ruben Fleischer
Drehbuch: Rhett Reese / Paul Wernick
Darsteller: Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Emma Stone, Abigail Breslin, Amber Heard, Bill Murray Batzman Jet Strajker (Review hier)
Ein Virus verwandelt die Menschen in rasende zombieähnliche Monster. Die Welt hat die Apocalypse schon hinter sich. Amerika ist Zombieland. Wenige haben überlebt. Unter ihnen ein junger Mann (Jesse Eisenberg), genannt Columbus, der wie seine Begleiter nur nach dem Ort gerufen wird, zu dem er unterwegs ist.
Zusammen mit dem Bad Motherfucker Tallahassee (Woody Harrelson) trifft er auf das Geschwisterpaar Little Rock (Abigal Breslin) und Wichita (Emma Stone), die jedoch ihre eigenen Ziele verfolgen. Gemeinsam versucht sich die Viererbande durch das zombieverseuchte Amerika zu schlagen….
Ruben Fleischer legt mit “Zombieland” – der ursprünglich als TV-Serie geplant war und dies auch nicht ganz verbergen kann – einen höchst unterhaltsamen New-Zombiemovie, genauer gesagt einen Infiziertenfilm vor. Ein klassisches Road-Movie, das sich süffisant seines neurotischen Erzählers bedient, der immer neue Überlebensregeln aufstellt, die ihm helfen sollen, mit der gefährlichen Realität klarzukommen.
Jesse Eisenberg, der auch als Alter Ego Woody Allens gut aufgehoben wäre und neben Michael Cera der talentierteste Darsteller der jungen Neurotiker darstellt, entwirft mit Columbus eine sympathische Figur, die von Anfang an die richtige Meta-Ebene etabliert, auf der dieser Film arbeitet. Auch wenn “Zombieland” gern und oft mit dem modernen Klassiker “Shaun of the Dead” verglichen wird, ist der Film näher an “Dance of the Dead”, “Dead and Breakfast” oder einer komischen “Mad Max”-Variante, als an Wright/Peggs genialer Zombie-Britcom.
Wie versprochen hier die ganze Wahrheit über die Küss den Frosch-Premiere in Hamburg. Hamburg, die Stadt deren Einwohner soviele Worte für Regen haben, wie die Inuit für Schnee. Die Stadt in der ich zwei Jahre gelebt habe, ehe ich nach Berlin flüchtete. Es war Zeit sich meinem alten Hanse-Nemesis erneut zu stellen. Immerhin war mir von Disney versprochen worden, ich dürfte mit einem der Stars des Films die Stadt erkunden. Was wirklich passiert ist, berichte ich euch hier:
Was mich hier schon mit einzelnen Bildern ein wenig packte, hat Vadoskin liebevoll-brachial zusammengeschnitten und damit einen 4-Minuten Trailer gezaubert, der den wohl “perfekten” Film anteasert.
Originaltitel: The Princess and the Frog
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Ron Clements, John Musker Jet Strajker Batzman
Nachdem Disneys Animationsschmiede Ende der 90er Jahre in eine finanzielle und vor allem kreative Schaffenskrise rutschte, die viele billige Sequels zu hauseigenen Meisterwerken für den Videomarkt und nur noch einige wenige Kinofilme von durchwachsenem Erfolg mit sich brachte, sah man sich auch angesichts der immer populäreren Animation aus dem Computer gezwungen, den klassischen Zeichentrickfilm aufzugeben.
Gegen die CG-Tricksereien von DreamWorks und Co. wollte sich Disney jedoch nie so wirklich durchsetzen, und so überrascht es nicht, dass sich das Studio nach dem Einkauf des Quasi-Konkurrenten Pixar nun wieder auf jenes Handwerk berufen wissen möchte, mit dem es jahrzehntelang Filmgeschichte schrieb. John Lasseters erster Amtshandlung, alle Direct-to-Video-Fortsetzungen einzustellen, folgte sogleich die zweite: Die Produktion eines neuen klassischen Zeichentrickfilms, eines Musicals.
In der Geschichte von „Küss den Frosch“ verschlägt es Tiana, die erste afroamerikanische Prinzessin des Disney-Universums in die Sümpfe Louisianas, wo sie gemeinsam mit Prinz Naveen alles unternimmt, um wieder ein Mensch zu werden – die hübsche Kellnerin, noch eine Prinzessin in spe, ist nach einem Kuss des verwandelten Traumprinzen genau wie er zum Frosch mutiert. Als quakendes Pärchen wider Willen lernen sie tapfere Wegbegleiter kennen, entkommen dem bösen Fluch des Voodoo-Magiers Dr. Facilier und landen nach einigen Hindernissen natürlich doch noch in ihren richtigen Armen. Die Handlung derlei Märchen ist so unbedingt vorhersehbar wie zweitrangig, denn natürlich wissen Ron Clemens und John Musker, ihrerseits etablierte Disney-Hasen, dass die altmodische Animation, quirlige Sidekicks und eingängige Musicalnummern die Trümpfe ihres Zeichentrickfilms bilden.
Nachdem Nicholas Cage in „Season of the Witch“ (hier der Trailer) fiese Hexen bekämpft, wird er selber Zauberer im New York des 21. Jahrhunderts und bildet einen Azubi aus. Sieht aus wie Hollywood-Stangenware, aber gut genug für einen DVD-Abend, schätze ich.
Loosely adapted from the classic story from Fantasia, and based in modern-day Manhattan, Nicolas Cage plays Balthazar Blake, a sorcerer who recruits and trains a young protege (Jay Baruchel) to help fight the forces of darkness. Celebrity illusionist Drake Stone (Toby Kebbell) joins forces with an evil sorcerer named Horvath (Alfred Molina), to “gain ultimate powers.” The film, also features Teresa Palmer (Bedtime Stories) as Baruchel’s love interest and Monica Bellucci (Passion of the Christ, The Matrix Reloaded) as Veronica, a sorceress and the long-lost love of Cage’s character. The Sorcerer’s Apprentice is set to hit theaters on July 16th 2010.
Ich bin ja wirklich gespannt auf den neuen Tron und hoffe mal, das die Macher nach all den Jahren eine würdige Fortsetzung des ersten (teil)computeranimierten Spielfilms abliefern werden.
Bis zum Kinostart müssen wir uns zwar noch bis zum kommenden Jahr (oder vielleicht sogar bis 2011) gedulden, aber heute gab es ein neues offizielles Poster und ein erstes Bild aus Tron 2: Legacy, wie er jetzt offiziell heißt:
Sehr schönes Video von Fora TV mit David Lynch, der erzählt, wie er damals die Regie von „Return of the Jedi“ ablehnte. Das komplette einstündige Interview gibt’s hier: David Lynch in Conversation.
Okay ich bin ja eh im Froschfieber, gebe ich zu. Montag war die Deutschland-Premiere von “Princess and the Frog” alias “Küss den Frosch”, der ja am morgigen Donnerstag den 10.12. seinen Kinostart feiert. Auf Premiere habe ich neben viel leckerer Kinderschokolade und ein paar nicht ganz so leckerer Mini-Hamburger auch einen Plüschfrosch getroffen, der ab sofort bei mir wohnen wird (und um den mich glaube ich fast alle beneidet haben – GEHT WEG, das ist MEIN FROSCH den bekommt niemand!).
Was ihr allerdings bekommen könnt, das sind die extrem cheffig aufgemachten Bildbände “The Art of Princess & The Frog” in der wunderschöne Skizzen, Hintergrundgemälde, Charakter-Designs und vieles mehr präsentiert und von den Machern kommentiert wird. Ich hab selbst einen Band zu “Oben” und kann die “Art of…”-Bände echten Fans nur wärmstens empfehlen.
Und wenn euch das noch nicht genug Anreiz ist, der hat obendrein noch die Chance zwei von Andreas Déjà, Cassandra Steen, Roger Cicero, Bill Ramsey und Marianne Rosenberg signierte “Küss den Frosch”-Poster zu gewinnen.
Wer also einen der beiden Bände ergattern will der schreibt uns eine mail an gewinnen[ät]fuenf-filmfreunde.de mit der Antwort auf die folgende Frage:
Wer spricht und singt in der Original-Fassung von Küss den Frosch die Voodoo-Hexe Mama Odie?
Und morgen verrate ich euch, was mir auf der Premiere ansonsten noch so passiert ist.
Letzte Woche hatte der 70minütige Lord of the Rings-Fanfilm „Born of Hope“ auf Dailymotion Premiere und der kann sich anscheinend sehen lassen. Anscheinend deshalb, weil ich mir grade erst den Trailer angesehen habe (hier), den kompletten Film werde ich mir allerdings heute abend mal anschauen.
This hour long original drama is set in the time before the War of the Ring and tells the story of the Dúnedain, the Rangers of the North, before the return of the King. Inspired by only a couple of paragraphs written by Tolkien in the appendices of the Lord of the Rings we follow Arathorn and Gilraen, the parents of Aragorn, from their first meeting through a turbulent time in their people’s history.
Am Wochenende wurden die Filme bekannt, die nächstes Jahr auf dem Sundance Filmfestival laufen werden. Hier drei davon, die mir vor allem ins Auge gesprungen sind.
„Hesher“ ist der erste Spielfilm von Spencer Susser, der bereits den hervorragenden Kurzfilm „I love Sarah Jane“ gedreht hatte: Eine Teenage-Lovestory mit Zombies. Das Teil kann man hier auf Vimeo anschauen, lohnt sich. Dessen erster richtiger Spielfilm heisst jedenfalls „Hesher“, ich liebe das Poster und der Plot klingt nichts anderes als fantastisch:
TJ Forney is 13-years-old. Two months ago his mother was killed in an accident, so he and his broken dad, Paul, move in with TJ’s grandmother to pick up the pieces.
Hesher is a loner. He hates the world and everyone in it. He has long greasy hair, a baby moustache, a Metallica t-shirt and homemade tattoos. He is malnourished and smokes a lot of cigarettes. He likes to get into fights, start fires and blow things up. He lives in his van…until he meets TJ. HESHER is the story of a family struggling to deal with a loss and the anarchist head banger who helps them do it.
Ach ja, bevor ich’s vergesse: Natalie Portman und Joseph Gordon-Levitt spielen mit. Klingt mir nach einem sehr sicheren Indie-Hit. /Film hat ein paar weitere Bilder daraus.
Dann wäre da noch „Double Take“, einem Film mit Alfred Hitchcock und der spielt darin irgendwas komisches. Ja, Hitchcock. Und nein, ich habe den Plot nicht wirklich verstanden, der klingt aber so strange, dass es mich ja interessieren muss: „Alfred Hitchcock is unwittingly caught up in a double take on the cold war period. As television hijacks cinema, and Khrushchev debates Nixon, sexual politics quietly take off and Hitchcock himself blackmails housewives with brands they can’t refuse.“
Ganz oder gar nicht. So schaue ich Filme. Ich kann Menschen nicht verstehen, die sich einen Film anschauen, zwischendurch rausgehen und dann das Ende gucken, um am nächsten Tag Minute 33 bis 58 anzuschauen. Gerade wenn ich Filme nicht kenne, ist es eine Todsünde mich dabei zu stören.
Anders wenn ein Film so cool war, dass ich mir hinterher einzelne Sequenzen anschauen muss. Kommt aber selten bis gar nicht vor. Meistens suche ich nach einer gelungenen Explosion, um sie grunzend einem Freund zu zeigen, der mir wiederrum grunzend zeigt wie jemand cool niedergeschossen wurde. Ich mag diese Grunzeabende. Jetzt macht man es mir noch leichter, denn ein paar Schweizer haben einfach mal alle Bilder zum Thema explodierende Autos und schießende Menschen gesammelt, die sie finden konnten:
Eigentlich sollte es einen wundern, wenn es noch irgendeinen Menschen im Netz gibt, der noch nie die IT Crowd gesehen hat, aber da man immer vom unglaublichsten ausgehen soll und weil die ersten drei Staffeln (die vierte wird gerade produziert) nun in Deutschland überall auf DVD erhältlich sind, hier eine kleine Zusammenfassung für den einen Typen da hinten, der sonst immer nur Spiegel Online liest und nichts von dieser grossartigen Serie mitbekommen hat:
Moss und Roy sind die beiden Jungs der IT-Abteilung von Reynholm Industries. Die sitzen in einem Kellerraum, was zwar von mangelndem Respekt zeugt, den beiden aber alle Freiheiten lässt. Und so sieht ihr Büro auch aus: Eine chaotische Ansammlung von Pizzakartons und Computerschrott. Es ist offensichtlich: Die beiden Jungs sind ziemliche Nerds. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Mitarbeitern die sie verzweifelt anrufen nur zu sagen: “Have you tried turning it off and on again?”, das löst meistens alle Computerprobleme im Haus.
Roy ist eher der “gemütliche” Typ, ein Slacker der den ganzen Tag damit beschäftigt ist, Arbeit aus dem Weg zu gehen. Ausserden könnte man sagen, er ist von den beiden Jungs mehr in der Realität verwurzelt, weil er auch mal Frauen datet. Mit eher durchschnittlichem Erfolg.
Moss ist eine Art Über-Nerd. Natürlich wohnt er noch bei seiner Mutter, natürlich analysiert er jedes Problem rein mechanisch, auch zwischenmenschliches. Und natürlich versteht ihn niemand, wenn er versucht etwas zu erklären, was ihm selbstverständlich erscheint. Da kommt bei allen nur fachchinesich an.
Slingers sieht ziemlich großartig aus, was das Production-Design angeht. Nur existiert die Serie nicht beziehungsweise, das Video ist ein Promo, um eine “Oceans 11 in space”-Serie an den Start zu bekommen.
It’s directed by Steve Barron and stars Sean Pertwee, Adrian Bower, Tom Mison, Margo Stilley, Haruka Abe, GUN and JUNIOR. The outstanding conceptual design was by Arran and Corran Brownlee. The music is by The Mummers. And yeah I’m the creator/writer/idiot who came up with it. Sleepydog are the guys running the show.
To quickly answer the most obvious question, we’re hoping to shoot the pilot in 2010. We have a few more meetings to get through before that happens, but we’re still heading in the right direction. In fact we’ve had a lot of good news since the last update on here, but I don’t wanna jinx anything just yet.
Ich geb zu wir hatten bei diesem Filmcheck unsere Fanboy-Momente. Vom Prakti Andreas, über Kameramann manniac bis zu mir hatten wir alle mindestens eine DVD zum signieren dabei, als wir am Mittwoch den neuesten Filmcheck gedreht haben. Und das obwohl vielen der Name Andreas Deja vielleicht gar nichts sagen wird. Doch die Filme an denen Disneys derzeit profiliertester Zeichner mitgewirkt hat, die kennt jeder. “Der König der Löwen” war einer der ersten Filme, die ich mir damals Mitte der 90er aufwendig als englische VHS in einem Münchner-Spezialversand orderte, weil in unbedingt Jeremy Irons-Stimme hören wollte. Ich liebe Scar, die Art wie er spricht, wie er sich bewegt, wie er genervt die Augen verdreht, wenn dämliche Hyänen und Minilöwen ihm auf den Senkel gehen.
Doch Deja hat mehr drauf als Scar. Er spielte mit seinem Zeichenstift den Titelhelden in “Roger Rabbit” und “Herkules”, den Jafar in “Aladdin”, Lilo in “Lilo und Stitch”, den widerlichen Gaston in “Die Schöne und das Biest” oder den wumbeligen Gurgi im wenig bekannten “Taran und der Zauberkessel”. Nächste Woche, am 10. Dezember, startet dann “Küss den Frosch” – dort hat er die verschrobene Voodoo-Hexe Mama Odie und ihre Blindenschlange mit Leben erfüllt.
Beim Filmcheck war Andreas Deja dann genauso sympathisch und unkompliziert, wie er in Interviews oder dem Bonus-Material zu den Disney-Klassikern immer erscheint. Der in Polen geborene, in Deutschland aufgewachsene Zeichner liebt Animationsfilme – nicht nur die von Disney. Was ihm ansonsten noch so gefällt, seht ihr im Video und ausnahmsweise bewerbe ich hier auch mal ein moviepilot-Gewinnspiel. Wer die Zeichnung die Andreas für uns angefertigt hat gewinnen möchte, der klickt HIER und schickt uns dann die richtige Antwort zu. Auch wenn ich die am liebsten selbst behalten würde ;)
Endlich wieder Neuigkeiten für all die PTA-Fanboys, wie ich es einer bin:
Universal erwartet gerade das fertige Skript für Paul Thomas Andersons neuen Film, in dem es um einen Typen geht, der in den 50er Jahren eine neue Religion gründet und der einen Zögling hat, der immer mehr an der eigentlichen Religion zu zweifeln beginnt, umso grösser sie wird. Klingt nach einem “klassichen” Anderson-Stoff, wobei ich mir tatsächlich einige Sorgen mache, das PTA seit “There will be blood” ein wenig die Leichtigkeit früherer Filme verloren geht. Und damit meine ich nicht irgendeine Tralalala-Leichtigkeit, sondern die perfekte Balance aus tragischen, rührenden und komischen Momenten, wie bei “Boogie Nights“, “Magnolia” oder auch “Punch Drunk Love“. Variety schreibt:
The drama does not so much scrutinize self-started churches like Scientology or the Mormons, as much as it explores the need to believe in a higher power, the choice of which one to embrace and the point at which a belief system graduates into a religion.
Das musste vermutlich noch schnell hinterhergeschoben werden, damit sich im Amerika der freien Religionsausübung niemand schon im Vorfeld auf den Schlips getreten fühlt. Ich bin gespannt. Eigentlich kann PTA ja nix falsch machen, das wird schon…Jetzt warten wir erstmal das das Studio die 35 Mio.$ Budget freigibt, dann sehen wir weiter.
Bis jetzt hat mich Kick-Ass nicht weiter interessiert, aber dieses Poster mit Christopher „McLovin“ Mintz-Plasse ist so kickass, dass ich mir den Film dann wohl doch mal anschauen werde.
Kurz und schmerzlos: Die Filme der letzten Wochen und Monate die ich jetzt erst nachgeholt hab, bzw. für die die Zeit zum Langreview fehlt.
Heute dabei: Whatever Works +++ Gesetz der Rache +++ The Final Destination +++ Das Geheimnis des Regenbogensteins +++ Pandorum +++ I sell the dead
Whatever Works – USA 2009
Zynischer alter Bastard (Larry David) nimmt ein junges Mädchen vom Lande bei sich auf, verliebt sich zögerlich in sie. Natürlich kann das auf Dauer nicht gut gehen.
Auch wenn man stets das Gefühl hat, dass Allen hier eine Curbe your enthusiasm-Spielfilmfolge mit Annie-Hall-Geschmack inszeniert hat, bleibt doch genug was an dem Film liebenswert ist. Bei allem misantrophen Witz überrascht es, wie sehr Allen sein Alter Ego diesmal demontiert. Wie lächerlich klein das selbsternannte Genie bisweilen aussieht. Die Tiraden die David in die Kamera spricht wirken dabei direkt Allens Frühwerk entsprungen, während das versöhnlich-warmherzige Ende einer gewissen Altersmilde zuzuschreiben sein mag.
Etwas enttäuschend ist Davids bisweilen etwas geleiert wirkende Performance, der grade in den langen Monologen nicht immer in der Lage ist den neurotischen Witz so gekonnt dynamisch vorzutragen, wie Allen das selbst immer konnte. Bisweilen hatte ich den Eindruck, das er von gigantischen Spickzetteln ausserhalb des Bildes abliest – was grade in der Eingangsszene sehr holperig wirkt. Doch auch wenn es sich hier eher um eine gelungene Fingerübung Allens handelt, der nur weidlich erkundetes Territorium besucht, immerhin darf er endlich mal wieder New York inszenieren und liefert dabei bessere Unterhaltung als in gequältem Quark wie Scoop.
Gesetz der Rache – USA 2009
Weil sein Anwalt einen Deal abschließt, der für einen der Mörder einer Familie eine milde Strafe zulässt, nimmt ein Mann das Recht in die eigene Hand und entwickelt einen perfiden Plan um sich am Justizsystem zu rächen.
Dass Ben Stiller ein Herz für die Bedürftigen hat, sollte allgemein bekannt sein. Hollywoods Antwort auf Bono Vox und Chris Martin legt sich voll ins Zeug, um eine Schule in Haiti zu bauen und ist da auf eine originelle Idee gekommen: Stirnbänder für $400 an Prominente zu verkaufen.
Hier erklärt uns Herr Stiller erstmal wie das Ganze funktioniert:
Universal haben als Promo für den Wolfman eine Flash-Seite mit den klassischen Universal Monster gemacht und die kann sich sehen lassen: Jede Menge Bilder, Soundtracks und Infos zu rund zwanzig der ollen Horrorschinken.
Ich habe mir ja damals die Universal Monster Legacy Box gekauft inklusive drei Büsten von Frankenstein, Dracula und dem Wolfman und ich schaue mir die ollen Filme tatsächlich einmal im Jahr an, weil sie damals die Grundlagen für das Horror-Genre im Kino schufen und oft auch heute noch hervorragend als Horrorfilme funktionieren, allen voran natürlich Frankenstein und Frankensteins Braut.
Und der klassische Wolfman sieht auch immer noch tausendmal besser aus, als die laufenden Collies aus The Howling oder Dog Soldiers. Egal, super Website!
Nach dem immensen Erfolg von Zombieland dürfte es niemanden wundern, dass schon vor ein paar Wochen Gerüchte umgingen, Sony plane ein Sequel zum Zombiefun mit Woody Harrelson und Jesse Eisenberg. Jetzt hat Variety die Gerüchte bestätigt und gemeldet, dass – bis auf die Hauptdarsteller, die allerdings in Verhandlungen stehen und nicht abgeneigt sind – das komplette Team hinter dem ersten Teil wieder mit an Bord ist.
Sony has closed deals with Polone and helmer Ruben Fleischer to return for a sequel to the original, which cost $24 million and has earned $85.2 million worldwide to date (“Zombieland” has only opened in a few territories overseas). The Culver City studio is currently in talks with stars Woody Harrelson and Jesse Eisenberg to reprise their roles as a pair of post-apocalyptic survivors. Rhett Reese and Paul Wernick are working on the sequel’s screenplay.
Der erste Teil kommt bei uns am 10. Dezember in die Kinos.
Zwei Meldungen zu neuen Alien-Filmen: Erstens hat wohl Eli Roth die Schnauze voll von Torture Porn und dem Horror-Genre und will als nächstes nicht nur einen, sondern gleich zwei Alien-Film drehen, einen selbst, einen produziert er. Snip von Filmstalker:
Not only is Eli Roth making a film called Endangered Species, an alien invasion type film, but he’s co-producing another alien invasion film called Invasion, described as a Cloverfield-esque story and based on a speculative script by Ben Magid, one of the writers who has worked on the upcoming Hack/Slash film. […]
According to the story the film really begins when an accident in a Los Angeles subway sees the survivors climb out of the wreckage to discover the entire city in ruins with a strange snow-like substance is falling. All the survivors are roaming in mobs and there are patches of acidic alien “goo” all over the city.
Und schließlich ging vor ein paar Wochen die Meldung über den Ticker, dass der Regisseur von „Paranormal Activity“ als nächstes einen Film namens „Area 51“ drehen will und der schon abgesegnet wurde. Soweit so langweilig wie „Paranormal Activity“.
Dazu kam jetzt aber die Meldung, dass der ein weiterer „Found Footage“-Film werden, bereits abgedreht sein soll und sich jetzt schon in der Post Production befindet.
Strangely, I haven’t heard of one set visit, any casting news, nothing. But apparently AREA 51 finished principle photography somewhere around three weeks ago. I have no word on how long post-production will take, or how FX laden it will be.
Bei all dem Vampir-Craze ausgelöst durch den Twilight-Schmarn kann ich das eigentlich nur begrüßen, Alien-Invasionen sind mir allemal lieber, als Emo-Vampire und /Film hat eine nette Liste der anstehenden Alien-Filme zusammengestellt, nach dem Klick.
Ich fand als Kind meinen Adventskalender ja immer erste Sahne. Meine Mutter hat mir den immer selbst gebastelt und da war dann mal ein Duplo drin, oder Maoam oder so Schokotaler. Heute mache ich immer den Adventskalender für meine Tochter und versuche eine ausgewogene Balance aus Food (Schokololli, Duplo etc.) und Non-Food (Kartenspiele, Hörspiele, Figürchen) zu finden. Aber die ist ja auch noch 8.
Desweiteren habe ich es bei uns in der Familie eingeführt, das es die schöne Adventsfilmtradition gibt. Das bedeutet: Zu jedem Advent gibt es eine DVD mit einem weihnachtlichen Film, den wir dann alle zusammen gucken. Letztes Jahr gab es zum Beispiel “Die Muppets Weihnachtsgeschichte”, “Ist das Leben nicht schön?”, “Nightmare before Christmas”. Dieses Jahr, das kann ich jetzt schonmal verraten da weder die Tochter, noch ihre Mutter hier mitlesen (aber wenn ihr sie trefft, bitte NICHTS verraten!), gibt es “Oh du Shrekliche – Das Shrek Weihnachtsspecial”, “Kevin allein zu Haus”, “Der Polarexpress” und “Die Gebrüder Weihnachtsmann”. Eventuell noch “Santa Claus” an Heiligabend, aber da bin ich noch unsicher. Schön ist aber, das eigentlich keiner dieser FIlme mehr als nen 10er kostet, da kann man diese schöne Adventsfilm-Tradition doch gut durchziehen.
Wer jetzt weder Bock hat, das zu zahlen, noch rauszugehen und die DVD im Laden zu suchen und überhaupt alles direkt in schöner HD-Quali direkt zu Hause haben will, der kann ja mal hier sein Glück versuchen: Beim Xbox360-Adventskalender. Die hauen nämlich ab Heute ordentlich Preise raus. Da gibts Points abzustauben, Zubehör, Spiele etc. Einfach hier registrieren und ab gehts. Den ein oder anderen Weihnachtsfilm werdet ihr da auf dem Marktplatz sicher auch shoppen können. Und dann schön mit der Familie zu Hause gucken.
Jetzt wüsste ich aber noch zu gerne: Welche Weihnachtsfilme könnt ihr noch empfehlen für die Vorweihnachtszeit? (Ach so: “Stirb langsam” ist da natürlich ausser Konkurrenz…:))
Ich hab ja ehrlich gesagt den Eindruck gehabt, das Buck keinen Bock mehr hat Filme zu machen. Zuletzt habe ich ihn noch in diesem komischen, österreichischen Film gesehen (“Contact High“), der zwar eine grandiose erste halbe Stunde hat, danach aber leider ein schrottiges LSD-Trip-Märchen wird. In dem Film war Buck super, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, er macht das, weil er die Schnauze voll hat. Ich kann mich auch irren, weiss gar nicht woher dieser Eindruck kam. Aber so fühlte sich das an.
Nun, vielleicht hatte ich nicht komplett Unrecht, aber vielleicht stimmte das nur zum Teil und Buck hatte einfach keinen Bock mehr Filme in Deutschland zu machen? Denn er hat wieder einen gedreht und der spielt in Kambodscha. Allerdings ist auch wieder David Kross dabei. Wie ja schon bei “Knallhart”, dem Neukölln-Film von Detlev Buck. Was ich hier in dem neuen Trailer sehe, ist auf jeden Fall sehr interessant. Tolle Bilder, die man ja oft findet, wenn man in die Fremde geht, weil man einen anderen Blick für die Dinge hat. Auffällig ist, das in dem Trailer die eigentliche Geschichte irgendwie in den Hintergrund rückt. Aber noch auffälliger ist, das einem das irgendwie egal ist.
Mal ehrlich, bin ich der einzige hier, der über seinen Comics hockt und sich vorstellt, wie es wäre ein mit Adamatium überzogenes Skelett mit ausfahrbaren Krallen zu haben? Oder wenigstens einen Röntgenblick. Tatsächlich hat die Natur sich erbarmt und mir eine übernatürliche Fähigkeit geschenkt, von der nur wenige behaupten können etwas vergleichbares zu haben. Leider hat die Natur Humor bewiesen und mir so ziemlich die sinnloseste Mutantenfähigkeit geschenkt, die man sich vorstellen kann: Wenn ich an der Ampel stehe, kann ich mit einer 90%igen Wahrscheinlichkeit die Grünphase bis zu vier Sekunden vorhersagen.
Man stelle sich das mal in der Verbrechensbekämpfung vor, wie ich an der Ampel stehe, während der Bösewicht davonzischt: “Noch 4…3…2…1 Sekunde… LOS! LOS! LOS!!!” Uncooler geht es kaum noch.
Mit diesen Problemen hat der Comicfan Dave Lizewski nicht zu kämpfen. Seine Ambitionen sich trotz mangelnder Superheldenfähigkeiten ein Kostüm überzuziehen und das Verbrechen zu bekämpfen, sind groß genug, dass er sich trotzdem dem Superheldentum widmet.
Und wieder geht die Zeit ins Land und Weihnachten steht vor der Tür. Zeit in sich zu gehen. Zeit außer sich zu sein. Und Zeit für eine neue Runde in der beliebten Rubrik: “Es gibt wieder ein Praktikum bei moviepilot” die auch dieses mal wieder zuerst hier kommuniziert wird, denn wir haben bisher unsere besten Kandidaten unter den Bewerbungen gefunden, die über die Filmfreunde-Leser reinkommen.
Also, wenn ihr euch vorstellen könnt Anfang Januar für mindestens drei Monate in der moviepilot-Redaktion mitzuarbeiten, dann meldet euch bei mir unter oliver[ät]moviepilot.de Was euch erwartet ist ein vielseitiger Einblick in unterschiedliche redaktionelle Arbeiten zum Thema Film, Spaß, ein sehr cooles Team und eine Menge Arbeit. Was ihr nicht erwarten dürft ist ein Kaffeekoch- und Kopierpraktikum :)
Nachfolgend gibt’s die offiziellen Anforderungen was euch bei uns erwartet:
Praktikum Redaktion bei moviepilot in Berlin
Wir suchen zu Anfang Januar, für einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten, Praktikanten (m/w) für die Redaktion, die unser Team mit Begeisterung, Kreativität, Eigenverantwortung und zielstrebigem Arbeiten unterstützen möchte.
Deine Aufgaben:
* Schreiben von News und Themenartikeln
* Unterstützung bei der Communitybetreuung
* Erstellung von Filmquiz zu aktuellen Kinostarts
* Einpflege von Filmkritiken in unseren Pressespiegel
* Übersetzung von Zitaten aus US-Kritiken für unseren Pressespiegel
* Erstellung einfacher Grafiken in Photoshop
* Betreuung von Gewinnspielen zu aktuellen Kinostarts
Dein Profil:
* Du liebst Filme (wenn du länger als ne Minute überlegen musst, wann du das letzte mal im Kino warst – vergiß es)
* Du bist Student/in (oder anderweitig qualifiziert) mit Affinität zur redaktionellen Arbeit
* Du bist nett, offen, pragmatisch, belastbar, hast Sinn für Humor und hoch motiviert
* Du hast eine sehr hohe Internetaffinität (Web, Communitys, Blogs. Filmseiten)
* Du bist sicher im Umgang mit MS Office (Outlook, Excel, PowerPoint, …)
* Du sprichst fließend englisch
* Du hast mindestens drei Monate für uns Zeit
* Du bist sicher im Verfassen von Texten und erfasst schnell das Wesentliche eines Textes
* Rechtschreibung, Sprachwitz und Stil sind keine Fremdwörter für Dich
Ich kann mit Lost nix anfangen, weil Lost lost ist, weshalb ich auch nicht sagen kann, ob dieses Schach-Gott-Ding in diesem Promo für die letzte Staffel irgendein Spoiler ist oder einfach nur weiterer Lost-Mumpitz ist. Ich wollte es aber der Vollständigkeit halber für die lost Lost-Fans hier auch posten. Lost lost lost lost Lost!
Anfang des Jahres erschien ein Remix von Jane Austens Schmonzette „Pride and Prejudice“ – mit Zombies! Das Buch von Seth Grahame-Smith war ein absoluter Bestseller, ich habe es natürlich hier (aber noch nicht gelesen) und zwar selbstverständlich in der Deluxe Edition mit Ledereinband und 30% mehr Zombies. Hier der Plot:
As our story opens, a mysterious plague has fallen upon the quiet English village of Meryton and the dead are returning to life! Feisty heroine Elizabeth Bennet is determined to wipe out the zombie menace, but she’s soon distracted by the arrival of the haughty and arrogant Mr. Darcy. What ensues is a delightful comedy of manners with plenty of civilized sparring between the two young lovers and even more violent sparring on the blood-soaked battlefield as Elizabeth wages war against hordes of flesh-eating undead.
Im Februar wurde schon bekannt, dass sich Hollywood mit Angeboten gegenseitig überbietet, um das Buch zu verfilmen, und jetzt hat sich Deadline Productions die Rechte für eine Miniserie gesichert, wie das Buch heute twitterte: „Deadline Productions will make Pride Prejudice and Zombies into a 6 part television series. Love us if You Like it! ^.^“. Deadline Productions hatten vorher die SciFi-Serie Phoo Action produziert, die ich zwar nicht gesehen habe, die aber soweit ich mich erinnere, ganz nett aussah.
Neuer Trailer zur Tragikomödie “Youth in Revolt” mit Michael Cera, Justin Long, Zach Galifianakis (urghs), Steve Buscemi, Ray Liotta und M. Emmet Walsh. Sieht ganz niedlich aus, auch wenn der Große-Jungen-Blick vom Cera langsam nicht mehr zieht…
Vor einer Weile bloggte ich auf Nerdcore den Kurzfilm „Panic Attack“ von Federico Alvarez (hier), in dem riesige Roboter Montevideo plattmachen. Sam Raimi hat sich den Alvarez nun geschnappt, unter seine Fittiche genommen und hilft ihm dabei, aus dem Giant Robot-Short einen Giant Robot-Film zu machen. Panic Attack is the new District 9, sozusagen.
Ich bin ziemlich skeptisch, was das hier angeht. Wo Blokamps Kurzfilm „Alive in Joburg“ schon eine ziemlich eigenständige Handschrift erkennen lies und bereits genau die Innovationsfreude trug, die District 9 zu einem so herausragenden Film machten, so ist doch „Panic Attack“ eher ziemliche Standardware. Sicher nicht schlecht für einen No-Budget-Kurzfilm, aber doch meilenweit entfernt von Blokamps Kurzfilm.
Oben „Panic Attack“, Snip aus der Meldung auf Filmjunk:
Alvarez has signed a contract with Sam Raimi’s production company and is set to make his feature film debut with a $30 to 40 million science-fiction film. Clearly they are hoping this will be the next District 9… but can he deliver?
While the original article is in Spanish, the loose translation also tells us that Raimi spoke with Federico Alvarez on the phone for an hour and a half and the two seemed to hit it off. The idea would be for Raimi to shield him from the business side of things in order to give him the freedom to make the movie he wants (not unlike how Peter Jackson helped mentor Neill Blomkamp). The film will be shot in Buenos Aires, Argentina, and Montevideo, Uruguay. It’s unclear if the story will be based partially on Panic Attack!, but the project was hastily developed over Alvarez’s two week whirlwind trip to Los Angeles, and it sounds like he wants to include robots in some way.
Beim Durchforsten meiner morgendlichen Feeds suche ich nach etwas filmfreundlichem, was nichts mit “Twilight – New Moon” zu tun hat. Seitdem sie Batman überholt und den Boxoffice Rekord gebrochen haben, wird man überall mit Twilight-Inhalten bombardiert. Vielleicht stimmt es auch nicht und ich bin nur übersensibel, seitdem meine Kleine alle vier Bücher in einer Woche gelesen hat (alleine den dritten Teil am letzten Sonntag!) und mich nach den ersten beiden Teilen dazu zwang den Film zu sehen, um ihn abschließend so zu kommentieren: “Der war ja wirklich so scheiße, wie du die ganze Zeit sagtest!”
Ach.
Wieauchimmer – das soll jetzt kein Beitrag über Twilight und schon gar nicht über die minderjährigen Fans, die sich ins Höschen pupsen, wenn sie auch nur den Namen Robert Pattinson lesen, sondern erfreuliche Nachrichten bringen, denn The Movie Blog schreibt:
There seems to be a lot of Thor news that supports the idea that the better part of the movie will take place in Marvel’s version of the Mythical Asgard. The first of which is the casting which appears to be almost entirely Asgardians, Gods and mythical beings. Secondly, there appears to be no casting for the role of Donald Blake, the human form that hosts Thor in the mortal realm.
Aber es geht ja noch weiter, denn wie es aussieht, werden wir den späteren Avenger Hawkeye zu sehen kriegen, was nicht nur einen coolen Charakter mehr in dem Film bedeutet, sondern ein weiterer Schritt in Richtung Avenger Film ist.
Jeremy Renner ist jetzt nicht unbedingt zwingend ein Name, der einem geläufig sein müsste. Manche könnten ihn in The Hurt Locker gesehen haben, oder in der einen oder anderen kleinen Nebenrolle. Trotzdem oder gerade deswegen würde ich sagen, dass Renner eine gute Wahl für den flinken Bogenschützen ist.
Ganz ehrlich: Vampire sind öde. Okay vielleicht nicht so langweilig wie Mumien – nichts ist so ungruselig wie eine schlechtgelaunte Mullbinde – aber dennoch ziemlich öde.
Zumindest die meisten. Denn mehr als jedes andere Monster haben Vampire die Macher und das Publikum herausgefordert sie zu romantisieren, zu vermenschlichen, in ihnen keine echte Bedrohung sondern irgendein erotisches Ideal zu sehen. Vampire verführen ihre Opfer meistens, bis diese ihnen willig die Schlagader entblößen und darum betteln endlich gefi- gebissen zu werden. Es ist ja nicht so, als hätte Twilight den Trend ausgelöst. Schon zu Bela Lugosis Zeiten schwärmten die Girlies, die damals noch Backfische genannte wurden, für die erotische Ausstrahlung des bissigen Ungarn und schickten ihm Liebesbriefe und Unterwäsche.
Dracula erschien immer als der bessere Liebhaber, der neben den gepflegten Umgangsformen das Verlangen nach Exotik und Leidenschaft befriedigte. Dagegen konnte der brave Freund oder Ehemann nur abstinken, selbst wenn er sich extra in den Tigertanga oder die lustige Büx mit dem Elefantenrüssel zwängt. Vampire sind sexy.
Was ja alles schön und gut ist, aber eben nicht wirklich gruselig und sie als Protagonisten eines Horrorfillms ziemlich untauglich macht. Es fehlt einfach die Bedrohung, das Unerwartete, der Schock, das im wahrsten Sinne des Wortes Monströse. Denn selbst wenn Vampire mal nicht als erotische Knatterbüchsen im edlen Zwirn dargestellt werden, präsentieren die Filmemacher sie wenigstens als leidende, melancholische Grübelottos die ja soooo darunter leiden nicht sterben zu können. Wo der erste Nosferatu noch ein echtes Monster war, dem ich auch heute ungern im Dunkeln begegnen würde, war Herzogs Nosferatu in der Form von Klaus Kinski schon längst der weltschmerzschwere Leidensmann, der den Tod als Erlösung herbeisehnt. Jaja der Tod der ist ein Abgrund, tausend Nächte tief…
“Der Typ mit der Brille” alias Doug Walker ist vielen von euch sicher durch seine Serie “The Nostalgia Critic” bekannt, in der er auf unnachahmliche Weise alte Trashfilme auseinandernimmt. Etwas weniger bekannt sind seine Bum-Reviews, in denen er als Penner aktuelle Filme nacherzählt und bewertet. Natürlich konnte er sich den neuen Eintrag der Twilight-Saga: New Moon nicht entgehen lassen.
Hier der Trailer zu Dennis Gansels (Die Welle) neuem Film „Wir sind die Nacht“ mit Karoline Herfurth (Das Parfüm), Nina Hoss, Jennifer Ulrich und Anna Fischer. Hier der Plot des deutschen Twilight-Ripoffs:
Lena, a woman bitten by the leader of a female vampire trio. At first she joins the group and partakes in the nightlife but the blood lust is too much for her taste and she turns away from the girls and finds solace in her love for an undercover police officer inciting the anger of the coven who turn to the chase.
Und apropos Twilight: Ich habe den Schrott ja nicht gesehen und übe mich da in einer ziemlich totalitären Verweigerungshaltung, kann also weder dazu etwas sagen, wie nahe das hier an Twilight dran ist, noch dazu, ob Jet mit seiner überraschend guten (naja, 2,5 Sterne sind nicht wirklich gut, aber ich habe dann doch mindestens einen weniger erwartet) Bewertung richtig liegt.
Wenn ich mir dieses Webcomic von XKCD durchlese, überkommt mich das Gefühl, dass unsern Jet da in weiser Vorraussicht gehandelt hat. Man stelle sich nur mal vor, die Filmfreunde würden von Twilight-Fans getrollt… oh… oh god!
Nachdem auch das gerade vom Kollegen Jet gepostete Poster (sic!) wieder aussieht wie ein Paparazzibild von Kurt Becks Schwarzwaldurlaub, ist es vielleicht an der Zeit sich zu fragen, was eigentlich mit The Wolfman los ist.
Es liegt auf der Hand, das ein Film dessen Releasedate fünf Mal verschoben wurde (von zunächst November 2008 bis zum letzten bisherigen Termin im Februar 2010) seine Probleme hat. Das verwundert nicht, wenn man sich ansieht das der erste Regisseur Mark Romanek nach einem Jahr PreProduktion entnervt das Handtuch warf und dann nach ewiger Suche (statt Leuten wie Frank Darabont oder Martin Campbell) Joe “Jurrassic Park III” Johnston beauftragt wurde die Scherben zusammenzukehren.
Was ihm – auch mit einem neuen Drehbuchautor – nur teilweise gelang. Rick Baker, der für das Monster-Make-Up verantwortlich ist, und sich zunächst um den Job gerissen hatte, wusste erstmal nicht was er mit Hauptdarsteller Benicio DelToro anstellen soll – da dieser von Natur aus schon sehr haarig sei, wäre es der Unterschied zwischen Mensch und Werwolf eher gradueller Natur. Später beschwerte sich Baker im Interview mit MTV, das die Transformationszene, das Herz jedes Werwolf-Streifens, nicht ihm überlassen wurde, sondern aus dem Rechner stammt und deswegen ziemlich unrealistisch aussehen würde (wozu heuert man Rick Baker an, wenn man ihn nicht die Transformation designen lässt? – doch wohl kaum für den “Harry-Rowohlt an einem schlechten Tag”-Look, den der Wolfman jetzt hat).
“I love you. You’re my only reason to stay alive… if that’s what I am.”
Originaltitel: The Twilight Saga: New Moon
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Chris Weitz
Darsteller: Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner, Ashley Greene, Peter Facinelli, Elizabeth Reaser, Kellan Lutz, Nikki Reed Jet Strajker Batzman
Die pubertären Tage der wunderhübschen Bella sind gezählt: Sie ist 18 Jahre alt und damit eigentlich erwachsen geworden. Trotzdem muss sie sich nach wie vor mit schwersten Teenienöten herumschlagen, die so leidvoll wie scheinbar unüberwindbar und bestimmt so notwendig wie natürlich ihr quälendes Mittelklasseleben bestimmen: Da sitzt die Hübsche monatelang an ihrem Fenster, während die Jahreszeiten vorüberziehen und die Popsongs in der Endlosschleife fest hängen. Und alles nur, weil der ewig 17jährige Edward das kleine Städtchen Forks verlassen hat, um keine Gefahr mehr für seine geliebte Sterbliche und die durstige Familie darzustellen. Der anmutige Blutsauger hat damit indes das Feld für eine ganz andere übernatürliche Genrespezies geräumt – Bella wird nun vom Indianer Jacob umgarnt, der sich jetzt außerdem regelmäßig in einen pelzigen Werwolf verwandelt und daher anders als im Vorgänger jede Szene halbnackt bestreitet. Geil!
Das Gefühlswirrwarr ist der rote Faden in „New Moon“, ganz so wie in „Twilight“ (den ich irgendwie komisch fand). Es ist eine Schmonzette für junge Mädchen und alle, die es gern sein wollen. Es ist ein Film, der emotional funktionieren und der viel über unerfüllte Liebe, Sehnsucht, Hingabe, unstillbares Verlangen, Herzschmerz und besonders das erste Mal erzählen möchte. Letzteres spielt natürlich keine Rolle, im ersten Teil nach Stephenie Meyers unverschämt erfolgreicher Buchserie musste ein harmloser Kuss ohne Zunge als Höhepunkt genügen.
Hier der neue Trailer zu „Ninja Assassins“, sieht mir nach einer sehr schönen Portion Geschnetzeltes aus. Derweil hat Regisseur James McTeigue in einem Interview über sein neuestes Projekt gesprochen, einem Film über Edgar Allan Poe im Stil von Se7en. Am Ende seines Lebens muss sich mit einem Serienkiller herumplagen, der die Morde seiner Storys in der Realität ausführt. Klingt mindestens interessant.
An upcoming film called The Raven posits a story about what would happen if Poe were faced with the very murders he wrote about. In the movie, at the end of Poe’s life, a serial killer challenges him to solve a series of killings inspired by Poe’s fiction.
Director James McTeigue (V for Vendetta, Ninja Assassin) revealed some of the classic Poe stories that provide inspiration for his upcoming movie. “‘The Raven,’ ‘Tell-Tale Heart,’ ‘Premature Burial,’ ‘Murders in the Rue Morgue,’” McTeigue listed in an exclusive interview Saturday in Hollywood. “There’s a whole lot of them. It’s actually a pretty cool concept.”
Neues von meinen Lieblingsbilligfilmern von The Asylum: Oben der absolut furchtbare Trailer zu „Princess of Mars“, deren Version von „John Carter of Mars“. Ich liebe es. Und noch viel fantastisch-furchtbarer wird wahrscheinlich ihre Verballhornung von „Paranormal Activity“: Paranormal Entity. Und dessen Plot lässt sich (genau wie das seines Vorbildes) in einem Satz zusammenfassen:
Actual found videotape footage of the 2008 “murders” of the Finley family.
Wobei sich mir da eine Reihe von Fragen stellen: Wird Asylums Paranormaldingsbums teurer als der Film, auf dem er basiert? Und wird er vielleicht sogar besser als das völlig überhypte Original? Und wenn The Asylum einen Film dreht, der wirklich besser als das Original ist – explodiert dann der Kopf von Roger Corman?
Jetzt mal ehrlich: Das bessere Poster haben sie schon!
Hier der neue Trailer zu einer weiteren existenzialistischen Komödie mit Ben Stiller: Greenberg. Ich kann die Tennenbaumardenstatedingenskirchenklone zwar nicht mehr sehen, aber das hier hat irgendwas. Wahrscheinlich ist daran aber nur der Song „All my friends“ von LCD Soundsystems schuld, der ist nämlich superfantastisch, weshalb ich das Video zum Track hier auch nochmal mit reinnehme, erstmal der Plot (also, nicht vom Song, sondern vom Film):
Greenberg (Ben Stiller) is at a crossroads in his life. Out of a job and none too interested in finding one, he agrees to housesit for his younger and more successful brother, thereby getting a free place to stay in Los Angeles. Once settled in, Greenberg sets out to reconnect with his old friend and former bandmate Ivan (Rhys Ifans). But times have changed, and old friends arent necessarily still best friends, so Greenberg finds himself spending more and more time instead with his brothers personal assistant Florence (Greta Gerwig), an aspiring singer and herself something of a lost soul. As their relationship develops through a series of embarrassingly awkward romantic encounters, even someone as irascible as Greenberg might have at last found a reason to be happy.
Es ist wieder soweit: Das Jahr neigt sich, wir neigen uns. Das Ende ist nahe. Es ist wieder Listen-Zeit, weil alles nach Listen schreit.
2009 war kein schlechtes Jahr fürs Kino. Dennoch gibt es immer wieder Filme die ganz gewaltig genervt haben. Zusammen mit moviepilot wollen wir von euch wissen, welche Filme euch 2009 am meisten auf den Sack gingen, enttäuscht oder angeödet haben.
Also angeklickt und abgestimmt. Bis zum 29.11. könnt ihr noch eure Stimme abgeben.
Und wenn ihr nicht nur lästern sondern auch loben wollt und glaubt, dass die Filme in dieser Liste gar nicht nervig, sondern genial waren: Nach dem Klick könnt ihr den besten Film des Jahres wählen.
Ich mag die Roche, sehr sogar, ich war damals sogar bei einer Lesung ihres Buches über Intimfrisuren und Vaginalsekret „Feuchtgebiete“ und ich habe mich ganz gut amüsiert. Jetzt kam im Zuge einer Meldung zur Filmförderung durch das Medienboard Berlin-Brandenburg raus, dass das Buch verfilmt werden soll. Natürlich gibt’s noch keine weiteren Infos, man kann nur darüber spekulieren, ob die Dame bei der Verfilmung an Bord ist.
Die Meldung ging vor ‘ner Stunde über den DPA-Ticker und landet grade in allen Online-Dingsen, ich hab mal den obskursten Link rausgesucht (als ob ich da jetzt lange „rausgesucht“ hätte): «Feuchtgebiete» soll verfilmt werden.
Hier der Trailer zu John Hyams Reboot von „Universal Soldier“. Lundgren vs Van Damme, mal wieder. Sieht aus wie Direct-to-DVD, ist auch Direct-to-DVD. Irgendwann nächstes Jahr, hier noch der völlig überflüssige Plot:
When a team of former Soviet radicals seizes Chernobyl and threatens to unleash a lethal cloud of radioactive gas one hundred times deadlier than Hiroshima and Nagasaki combined, the US military brings in a bio-mechanically enhanced super soldier, Luc Deveraux (Jean-Claude Van Damme), to foil the plot.
As Deveraux fights his way into the plant, he faces off with his now revived former nemesis, Andrew Scott (Dolph Lundgren), and a newly ‘updated’ Next Generation Unisol (former UFC Heavyweight Champion Andrei Arlovski), in a battle of battles, and must save the day.
Ich habe “This is it!” zuletzt im Kino gesehen und muss sagen, das ist ein toller Film, wenn man Michael Jackson jemals etwas abgewinnen konnte. Ich habe damals mit 6 Jahren die “Thriller” zu Weihnachten bekommen und das war meine erste Musikplatte die auf meinem Plattenspieler lief, der sonst nur Märchenplatten abspielte. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, das ich mit dem Typen und seiner Musik durchaus etwas verbinde. Bis zur Bad, ab der Dangerous hatte ich dann keine Lust mehr.
Nun habe ich den Film mit meiner besten Freundin geguckt und unserer Tochter, die jetzt mit 8 Jahren totaler Michael Jackson Fan geworden ist. Ich weiss nicht inwiefern der Totenkult da eine Rolle spielt, aber sie hört die CDs tagein tagaus rauf und runter und steht vor dem Spiegel um “Man in the mirror” mitzusingen und ich bin ehrlich gesagt mal ganz froh was anderes als High School Musical oder den Soundtrack von “Hairspray” aus dem Kinderzimmer zu hören.
Es war also relativ klar, das wir den Film über die Proben zu Jacksons letzter Konzertreihe, sehen müssten. Nun war ja die Maxime des Verleihs folgende: Der Film wird nur 2 Wochen im Kino sein! Also schnell Karten besorgen! Weswegen die Eintrittskarten auch einen Monat vor Filmstart schon in den Vorverkauf gingen. Meine beiden Mädels hatten also Panik, das wir keine Karten mehr kriegen würden und so kam ich dazu das erste und einzige Mal in meinem Leben Kinokarten 2 Wochen VOR dem Film zu kaufen. Auch wenn ich sie zu beruhigen versuchte, das der Film doch eh sicher ganz erfolgreich würde und dann würden die behaupten, das sie den FIlm wegen des grossen Erfolges nocheinmal verlängern und so. Es half nix, ich musste die Karten vorher holen.
Der zweite Trailer zur Rob Marshalls Adaption des Musicals “Nine”, das auf Federico Fellinis Meisterwerk “8 1/2″ basiert. Die Bilder sind eine Wucht, die Besetzung (Daniel Day-Lewis, Marion Cotillard, Penélope Cruz, Judi Dench, Nicole Kidman, Kate Hudson, Sophia Loren) sowieso. Das Drehbuch hatte übrigens Anthony Minghella geschrieben. Einer meiner Most Wanteds.
Nach dem Teaser kürzlich hier nun der Trailer zum Hexen-Mittelalter-Fantasy-Whatever-Film mit Nicolas Cage und Ron Perlman. Sieht mir entschieden zu billig aus.
TRASH! Uli Edel in Bestform. “Zeiten ändern dich”, die Lebensgeschichte von Ausnahmekünstler Bushido – darauf hat die Welt gewartet. Kommt im Februar ins Kino. Muss man sehen.
Hier der Trailer zu „Road Train“, ein Bastard aus Spielbergs Erstling „Duel“ und „Christine“, oder sowas. Jedenfalls geht darin ein Truck auf Metzeltour und das sieht mir erstaunlich unterhaltsam aus. Hier der Plot:
Four young friends on a camping adventure in outback Australia are run off the highway by a road train, a massive diesel truck hauling two large trailers. Seemingly preying upon them, the monstrous vehicle had come up behind their SUV and seemed to intentionally push them off the road. With their own vehicle wrecked, and the road train stopped, the friends march off to seek help from the drivers. But mysteriously, the cabin is empty, and there is no one to be found. Suddenly, the silence is broken by the sound of gunshots.
A distant figure in the bush screams and runs towards them. Have they become witnesses to a murder? With no time to discuss their options, the friends commandeer the powerful road train in a panic and head into the distance. The next town is only three hours awaybut the next town is somewhere that they will never reach. The truck has driven them to a location of its own choosing. And what they soon discover inside the trailers proves more terrifying than anything they could imagine would be out there on that lonely, desolate, endless road.
Hierzulande kennt die Buchserie um den jugendlichen Halbgott Percy Jackson, der überraschend erfährt das er divinöser Abstammung ist, noch kaum jemand. In Amerika verkaufen sich die Schmöcker allerdings schon wie geschnitten Dope. Die Prämisse bedient sich auf den ersten Blick schon recht deutlich beim Zauber-Jungspund Harry Potter, hat aber den Vorteil auf das gesamte Ensemble ehrwürdiger Sagengestalten aus dem Olymp zurückgreifen zu können. Weitere Parallele zu Potter: Der Regisseur ist Chris Columbus. Aber vielleicht wird der Film ja trotzdem gut. Hauptdarsteller Logan Lehrmann hat schon in “Butterfly Effect”, “Todeszug nach Yuma”, in seinen eigenen YouTube-Channel-Filmen und zuletzt “Gamer” gezeigt, das er was drauf hat.
Bei uns startet “Percy Jackson – Diebe im Olymp” im kommenden Frühjahr. Hier könnt ihr schonmal den neuesten Trailer bestaunen:
Drüben bei moviepilot habe ich mich dem heutigen Welttoilettentag gewidmet. Hier ein kurzer Auszug:
Der Ort, an den auch Ölscheichs und die Tom Cruises dieser Welt zu Fuß gehen, wird nicht wirklich oft ausreichend gewürdigt. Dabei ist er eine der großen zivilisatorischen Errungenschaften der Menschheit und die letzte Bastion an der unsereiner noch zum altmodischen Lesen kommt, weil zumindest auf dem Klo noch kein Internetzugang vorhanden ist.
Heute am “Welttoilettentag” nutzen wir die Gunst der Stunde und schauen uns an, was die Kinowelt in Sachen Klo so zu bieten hat. Und nein, es doll dabei ausdrücklich nicht um Scheissfilme gehen.
1. PSYCHO und der Blick in die Schüssel
Kaum zu glauben, aber wirklich anstössig wurde in Hitchcocks-Klassiker damals nicht der Duschmord empfunden, sondern der Blick ins Klo, in dem Marion Crane ein paar Belege wegspült. Denn genauso wie selbst in Eheschlafzimmern die Betten brav voneinander getrennt standen, galt es in den frühen 60ern noch als unschicklich eine Toilette zu zeigen. Dagegen war der Mord dann fast schon harmlos. Ja, Mutter, ich hab mir die Hände gewaschen.
2. JURASSIC PARK und das letzte Geschäft
Wer muss, der muss. Sich verstecken. Das hilft aber auch nicht viel, wenn ein schlechtgelaunter T-Rex auf der Suche nach etwas zu knabbern ist. Der zerstört den Porta-Potty und verknuspert den Insassen “mit einem genüsslichen Haps“. Unser Mitleid hält sich aber dennoch in Grenzen: Der Gefressene war Anwalt.
3. DOGMA und das Wunder von Golgota
Davon würde wohl sogar der T-Rex würgend Abstand nehmen: Wenn Kevin Smith in Dogma den Golgoter aus der Toilette steigen lässt, erstarren andere Fäkelscherzkomödien in gediegener Ehrfurcht. Das Monster welches aus den Exkrementen des Kreuzigungshügels entstand ist wirklich ziemlicher Scheiß. Und ein kleines bißchen niedlich.
Originaltitel: Law Abiding Citizen
Herstellungsland: USA 2009
Regie: F. Gary Gray
Drehbuch: Kurt Wimmer
Darsteller: Gerard Butler, Jamie Foxx, Leslie Bibb, Colm Meaney
Renington Batzman
Clyde Shelton führt mit Frau und Tochter ein glückliches Leben, bis zwei fiese Gangster in ihr Haus einbrechen, Frau und Tochter vergewaltigen und umbringen. Staatsanwalt Nick Rice geht einen Deal mit einem der Gangster ein, weil die Beweislage eh’ wackelig ist und er seine Aufklärungsrate halten möchte, woraufhin Clarence Darby, genau der Gangster verantwortlich für Mord an Tochter und Frau, freigesprochen und der andere in die Todeszelle geschickt wird. Clyde Shelton findet das ziemlich scheiße, verständlicherweise.
Zehn Jahre später soll Rupert Ames exekutiert werden, was fürchterlich schief läuft und der einen grausigen Tod stirbt. Die Beweise für die Manipulation führen zu seinem ehemaligen Komplizen, aber all das ist natürlich nur der lang geschmiedete Racheplan von Clyde Shelton. Der lässt sich nach einem kurzen Katz und Maus-Spiel festnehmen, aber all das ist natürlich erst der Anfang.
„Gesetz der Rache“ hat ein großes Problem, und das ist sein Hauptdarsteller. Gerard Butler kann unheimlich betroffen und maximal angepisst gucken, das war aber bereits seine darstellerische Palette, dazwischen ist nüscht. Und „Gesetz der Rache“ hat ein mittelgroßes Problem, und das ist sein Drehbuch, das sowohl in Dialogen als auch in der Narration immer wieder durch unpassende und fremd wirkende Szenen auffällt. Etwa, wenn Shelton im Gerichtssaal die Richterin und das Justiz-System durchaus gekonnt vorführt – um den Saal dann mit den Worten „Sie mögen’s wohl gern in den Arsch“ verlässt. Oder wenn Shelton für eine Szene aus dem Knast geholt wird, nur damit Nick Rice ihm eine reinhauen kann – und es das dann tatsächlich war. Da sitzt man im Kino und fragt sich nur: „Warum?“
Originaltitel: Paranormal Activity
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Oren Peli
Drehbuch: Oren Peli
Darsteller: Katie Featherston, Micah Sloat, ein Mehlmonster Mal Sehen: Renington Steele: Batzman:
Normalerweise hätte ich besseres zu tun, als mir einen Horrorfilm anzuschauen. Zähne putzen, zum Beispiel. Oder meine Porzellan-Seepferdchensammlung nach Farbe und Größe zu sortieren. Stattdessen hielt ich es für eine gute Idee mal wieder mit René und Batz ins Kino zu gehen. Als das Licht ausging hielt ich die Idee plötzlich für eher semi-gut bis mittel.
Eine wackelige Kamera geht hinaus auf die Einfahrt, wo eine Frau schüchtern in die Kamera grinst. Katie fragt noch woher Micah diese sündhaft teure Kamera her hat und schon ist der sinnvollste Dialog des Films zuende.
Ich weiß gar nicht, warum ich das letzte, sehr schicke Poster zu Daybreakers nicht gebracht hatte… nun ja, dafür jetzt die Dreifachpackung zum Vampir-Meets-Matrix-Ding mit Ethan Hawke, Sam Neill und Willem Dafoe, in dem eine Gesellschaft aus Vampiren menschliche Blutfarmen betreibt und vor die Frage gestellt ist, was passiert, wenn der letzte Mensch gestorben ist.
[update] Die schönste Headline heute zu Daybreakers kommt von Wired: „Vampires Face ‘Peak Blood’ Problem in Daybreakers“
Oben jedenfalls ein neues Poster und der neue TV-Trailer dazu, nach dem Klick noch das sehr schicke aber alte Poster.
Nachdem Jet gestern schon das äußerst charmante französische Poster zum Remake von „The Wolfman“ gepostet hatte, hier der dazugehörige Trailer mit ein paar neuen Szenen und vor allem wieder mit atmosphärischem, statt anbiedernd-rockigen Soundtrack.
Wir haben euch ja schon einige Male vom morgen anlaufenden Überraschungserfolg “Paranormal Activity” berichtet. Der im Blair-Witch-Style gefilmten Story um einen Dämon der ein junges Ami-Pärchen heimsucht, welches diese Vorfälle mit seiner Videokamera dokumentiert. Der Film behauptet ja, echtes Material zu zeigen, das sich genauso zugetragen hat.
Ein guter Anlass für uns, der Sache nachzugehen, denn auch in Batzmans Wohnung waren des Nachts bisweilen seltsame Laute zu hören.
Hier ist das erschreckende Videomaterial, das unsere Nachtsichtkamera eingefangen hat.
Russisches Poster (wahrscheinlich zumindest) zum neuen Werner-Herzog-Film. Sieht unglaublich trashig und 80er-Jahre-videomäßig aus und passt damit offenbar genau in das Konzept des Films, der laut ersten Stimmen ein doppelbödiges ironisches Spiel mit Remake-Mechanismen sein soll (aha).
Interview mit Regisseur und Zeichner Tim Burton anlässlich der Eröffnung einer großen Ausstellung im Museum of Modern Art, die sich dem bisherigen Schaffen Burtons widmet und nie gezeigte Entwürfe enthält. Burton hielt die Nachricht, ihm sei eine Ausstellung gewidmet, übrigens für einen Witz.
Die Doku „Young @ Heart“ wird als Spielfilm umgesetzt, die Rechte hatte sich die Produktionfirma noch vor Veröffentlichung der Doku gesichert. Im Gegensatz zu Peter sehe ich da durchaus Potential, ein erzählter und inszenierter Film kann dem Thema nochmal eine ganz andere Dichte und Perspektive geben, die der Doku durchaus etwas hinzufügen kann.
Oben der Trailer zur Doku, vor ein paar Monaten bloggte ich über den Film auf Nerdcore:
ein ganz großartiger Film über Young@Heart, ein Chor aus Neu England mit einem Durchschnittsalter von 80 Jahren, der klassische und zeitgenössische Pop und Rock-Songs singt. Unter anderem „Should I stay or should I go“ von The Clash und „I wanna be sedated“ von den Ramones. Erinnert mich natürlich an die Zimmers, über die ich bei Spreeblick ein paar mal gebloggt hatte (People try to put us d-d-down, Album der Rock-Rentner The Zimmers, The Zimmers covern Prodigys „Firestarter“).
In der Doku geht es natürlich nicht nur um Pop und Rock und Songs und Musik, sondern auch um das Alter und den Tod und das Leben und deshalb natürlich auch wieder um die Musik, denn wenn die Young @ Heart-Omis und Opis „Forever Young“ singen, nachdem eines der Mitglieder verstorben ist, hat man durchaus einen sehr dicken Klos im Hals. Sehr bewegend, sehr großartig.
Ok, wir hatten jede Menge Kifferfilme, Zwillingskomödien sind jetzt auch eher semi-originell und beides zusammen ist bestimmt auch schonmal zu Recht im Morast der Filmgeschichte versunken.
Aber das hier ist Edward Norton! Und nochmal Edward Norton!
Ja nun, was soll man anders machen, als in den Film zu gehen und Spaß zu haben?
William Peter Blatty, Author des Exorzisten, hat in einem Interview gesagt, dass er ein Remake von „Der Exorzist“ geschrieben hat, dieses als Mini-Serie für’s Fernsehen konzipiert ist und dass William Friedkin, Regisseur des Originals, bereits zugesagt hat, die Regie zu übernehmen.
Ich weiß jetzt grade nicht genau, wieviele der „seven dirty words“ Shit, Piss, Fuck, Cunt, Cocksucker, Motherfucker, und Tits im Exorzisten vorkommen, aber ein paar davon dürften es schon gewesen sein, womit sich mir die Frage stellt, wie treu die Macher ihrem Original im Fernsehen bleiben können. Jetzt mal ehrlich, ein „Deine Mutter backt Kuchen in der Hölle“ fände ich jetzt nicht so super…
Hier das Zitat von Blatty aus dem Interview:
I would love to have been able to include the subplot involving Karl and his daughter Elvira which I did in my first draft, but that script ran to 172 pages, much, much too long. But I might have it my way in the near future, inasmuch as I’ve written an Exorcist miniseries script that not only faithfully includes all the main elements of the novel, but also some rather spooky new material and scenes, as well as a totally new (and perhaps much more satisfying) ending. I’ve also updated it. Billy Friedkin has agreed to direct.
Ich glaube, von allen Remakes, von denen ich bislang so gehört habe, ist das hier das unnötigste, weil der Exorzist auf einer Ebene jenseits von Effekten funktioniert und ein Remake kann und wird nur in die Hose gehen. Den Psycho-Horror wird man aufgrund der Auflagen einer TV-Serie nicht wiederholen können (oder glaubt jemand wirklich daran, dass heutzutage eine Serie den Satz „Lass Dich von Jesus ficken“ featuren kann?) und außer dem hat bereits das Original recht wenig zu bieten bis auf eimerweise Erbsensuppe. Ich bin trotzdem gespannt, was aus diesem Dings wird, erwarte aber eine weitere Dekonstruktion eines Kino-Mythos.
Neulich hätte ich fast was zum dritten Teil von Lost Boys gepostet, hab’s mir dann aber nach dem Desaster, der der zweite Teil war, lieber verkniffen. Aber das durchaus schicke Poster oben nutze ich einfach mal, um das hier abzufeiern: Es wird auch einen vierten Teil geben. Meh.
„Altitude“ sieht mir wie ein kleiner, aber feiner und origineller Genre-Beitrag aus, riesige Tentakelmonster kriegen von mir aber sowieso immer ‘nen Bonus.
Letztes Wochenende wurde der “nur” 250.000 Dollar teure INK bei diversen Torrentservern hochgeladen. Seitdem geht das Ding ab, wie die Schweinegrippe: Innerhalb von drei Tagen wuchs die Popularität bei IMDB um 83.000%, was wiederrum hunderte über hunderte von Besucher auf ihre Seite zog. Dort kann der geneigte INK-Fan sich dann mit INK-Zubehör zudecken. Unter anderem eine wohl von besserer Qualität gesegnete DVD, Soundtrack und und und, oder oder oder.
Ist klar, dass dieses Konzept nicht für milliardenschwere Blockbuster funktionieren würde, aber es ist schön zu sehen, dass kleinere Filme gerade mit dem Erfolg haben, was die Großen angeblich zerstört. Das hat etwas anarchistisches. Und am Ende ist es möglich, dass ein paar Tausend Dollar ausreichen, um trotzdem zu Recht ein großes Publikum zu erreichen.
Gilt übrigens nicht für Paranormal Activity. Vollkommen überschätzt. Aber dazu demnächst mehr…
Ich durfte ja neulich in der Pressevorführung schon mal einen Blick auf den neuen Disney-Film “Küss den Frosch” werfen, der es hoffentlich schafft endlich den guten alten Zeichentrickfilm wiederzubeleben und zu beweisen, dass die Leute nicht zwanghaft nur CGI-Animation sehen wollen. Denn so gut viele Computersachen auch sind, es hat einfach einen anderen Reiz handanimierte Figuren zu erleben. Ich hab kürzlich nochmal mein Disney-Lücken geschlossen (play.com hatte eine unwiderstehliche 2for1-Discount-Aktion) und mir zum ersten Mal “Schneewittchen”, “Pinocchio” und “Dornröschen” angesehen und war ziemlich überwältigt von der Qualität der Animationen (wer die 70mm-Produktion “Dornröschen” mal auf Blu-ray und nem Beamer sieht, weiß was ich meine) und der Garstigkeit der Bösewichte, die ja oftmals die spannenderen Figuren sind.
Helden sind lieb und süß, aber was ist der Charme eines Herkules, gegen die ironische Boshaftikeit eines Hades. Was diekulleräugige Niedlichkeit eines Simba, gegen den spröden, zynischen Witz von Scar. Was wäre Dornröschen ohne Malefitz, Schneewittchen ohne die böse Stiefmutter. Ehe “Küss den Frosch” am 10. Dezember startet, will ich deswegen nochmal von euch und den moviepilot-Lesern wissen, welchen Disney-Bösewicht ihr am liebsten mögt.
Also abgestimmt, wobei der neue und sehr coole Voodo-Schurke “Doctor Facilier” noch außer Konkurrenz läuft, weil der Film noch nicht gestartet ist.
Mein absoluter Favorit ist natürlich Scar ;)
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“You feel pretty stupid, when you realize that all those street-lunatics proclaiming “The End is nigh” were basicly right….”
Originaltitel: 2012
Herstellungsland: Kanada/USA 2009
Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Harald Kloser & Roland Emmerich
Darsteller: John Cusack, Amanda Peet, Chiwetel Ejiofor, Thandie Newton, Oliver Platt, Danny Glover, Woody Harrelson
Die Sonne hat Schluckauf und schickt schlechtgelaunte Neutrinos gen Erde, wodurch sich der Erdkern aufheizt und die Welt mit Katastrophen beglückt. Die Regierung hat zwar einen Plan, doch als der Doomsday schneller vor der Tür steht als erwartet, kämpft die Menschheit und der Schriftsteller Jackson Curtis mit seiner Familie ums überleben…
Was Roland Emmerich hier abliefert ist nicht weniger, als ein völlig überdrehtes “Best-of Desaster-Movie”. Es geht um die kindliche Freude an der totalen Destruktion, die liebevoll und visuell durchaus inspiriert vollzogen wird. Plausibilität ist dabei nur bedingt gefragt, wer es wagt die wacklige interne Logik des Spektakels zu hinterfragen, hat wohl wenig Probleme damit, jede Sekunde von 2012 effektiv auseinander zu nehmen. Als cheesiger Big-Budget-B-Movie, dessen Erklärungen genauso naiv sind, wie die der Monster- und Katastrophenfilme der 50er und 70er Jahre, funktioniert er dennoch erstaunlich gut.
Das überrascht, denn originell ist die Story und ihr Ablauf nun wahrlich nicht. Emmerich und sein Kumpel und Drehbuchautor Kloser destilieren hier die Essenz klischeehafter Actionsituationen. Die waghalsige und optisch wirklich beeindruckende Flucht aus L.A., das buchstäblich hinter den widerwilligen Helden im Nichts versinkt, ist so over-the-top, zitiert so viele Einzelkatastrophenmomente anderer Filme, das er alleine durch diese dreiste Anhäufung zu einem eigenen kleinen Kunstwerk wird, das völlig für sich stehen kann.
Auch wenn die weiteren Szenen nicht ganz an diese Flucht heran reichen, macht es doch Spaß der Welt beim Untergang zuzusehen. Vulkanausbrüche, Sturmfluten, Erdbeben, Feuersbrünste, Steinschläge – Emmerich fährt alles auf, außer der Küchenspüle, um das Publikum in seinen effektiv inszenierten Katastrophenreigen zu ziehen.
Okay, okay… ich geb zu der Film “Love Happens” zu dem dieser Test, den die Kollegin Anna und ich gebastelt haben, gehört, ist wahrscheinlich nicht meine Tasse Tee (hey Nilz, wie siehts aus? ;) – aber das Testergebnis ist einwandfrei.
Etwas anderes als ein Cameo hätte ich auch nicht erwartet und niemand anderen sowieso: Dwight Schulz aka “Howling Mad Murdock” wird im der kommenden A-Team-Verfilmung zu sehen sein.
One question that keeps coming up is whether he will have a cameo in the upcoming “A-Team” movie. The people running the site said the following: “We are pleased to inform you all that Dwight has actually already been working in Vancouver, where he has played a cameo role in The A-Team movie.”
Schultz has also met Sharlto Copely (District 9), who will play Murdock in the movie, calling the South African actor “brilliant beyond words,” adding that if he is as great as he was during the screen test, “Murdock will be better than ever.”
Entertainment tonight, vermutlich DAS Star und Gossip-Magazin in Amerika, durfte das A-Team am Set besuchen und hat zwei zwar sehr ähnliche Beiträge gedreht, aber ich will euch keinen vorenthalten, weil im einen manchmal ein paar Sekunden mehr vom Dreh zu sehen sind, als im Anderen. Übrigens: In dem kurzen Ausschnitt aus der Spielszene finde ich das der ultimate Fighting Typ tatsächlich eine ganz gute Figur als B.A. Baracus macht. But thats just my 2 Cents.
Ja, es ist im Prinzip der gleiche Beitrag. Aber die paar Sekunden mehr B.A. oder mehr Gitarre, die rechtfertigen das doppelte einbinden allemal. Für diejenigen, die das nicht finden: Entschuldigt das klauen von 3:30 Minuten Lebenszeit. Da hat euch DJ Bobo sicher schon mehr angetan…;)
Ich mag Filme mit offenen Enden. Also, manchmal. Dennoch wüsste man schon gerne, was passiert, nachdem Randy in The Wrestler von den Seilen gesprungen ist oder nachdem Dustin Hoffman mit Mrs. Robinson in der Reifeprüfung im Bus geflüchtet sind. Und Tony Soprano is fucking dead, man.
Ein Film, der mich ja seltsamerweise so überhaupt nicht interessiert, ist „Kickass“, und das, obwohl es immerhin um Real Life Superheroes geht. Und die gibt es tatsächlich (also: in echt jetz!) auch im echten Leben und da gibt es nicht nur Superhelden, die in Spandexhosen durch den Park rennen und böse Drogendealer anmachen, sondern es gibt (tatsächlich) auch eine Legion der Supervillains. Und trotzdem interessiert mich „Kickass“ nicht. Komisch. Aber den Trailer kann man ja trotzdem mal posten.
Hier der erste Trailer zum Remake von „Clash of the Titans“. Selbstverständlich mit einigen optischen Anleihen an „300“ und das meine ich nicht negativ, denn die Optik war nicht wirklich das Problem bei „300“. Allerdings befürchte ich mal wieder ein zu zeitgeistiges Remake, mit schnell geschnittener MTV-Optik, SlowMotion- und CGI-Overkill, wobei man allerdings auch sagen muss, dass das Original mehr als nett, aber dennoch kein unantastbares Meisterwerk war. Ich bin einfach mal gespannt.
The ultimate struggle for power pits men against kings and kings against gods. But the war between the gods themselves could destroy the world. Born of a god but raised as a man, Perseus is helpless to save his family from Hades, vengeful god of the underworld.
With nothing left to lose, Perseus volunteers to lead a dangerous mission to defeat Hades before he can seize power from Zeus and unleash hell on earth. Leading a daring band of warriors, Perseus sets off on a perilous journey deep into forbidden worlds. Battling unholy demons and fearsome beasts, he will only survive if he can accept his power as a god, defy his fate and create his own destiny.
Es musste ja so kommen. Nach dutzenden Spoofs und vielen ins Koma kippenden Backfischen die sich gegenseitig die Augen auskratzen würden, um von Robert Pattinson oder Taylor Lautner im biblischen Sinne erkannt zu werden, gibt es jetzt ein offizielles Gegengift: “Taintlight” die erste Lang-Verarsche von “Twilight”.
Die Truppe LowBudgetPictures um Chris Seaver nimmt sich Edward, Bella und die ganze Blutsaugerbande vor.
Als die Nachricht reinkam, dass Spielberg ein Remake von Oldboy (eigentlich eine neue Adaption des Mangas) drehen wollte und dann auch noch Will Smith als Hauptdarsteller im Gespräch war, ging ein ganz großes „OH NOEZ!“ durch die Filmblogosphäre.
Ihr könnt Euch beruhigen: Das Projekt ist tot, Dreamworks und das koreanische Studio Mandate konnten sich nicht bei den Rechten einigen und Dreamworks verlor das Interesse.
„Night of the Demons“ werde ich für immer mit „Dèmoni“ von Lamberto Bava verwechseln, der einer der wenigen italienischen Filme ist, die ich wirklich mag. „Night of the Demons“ habe ich leider nicht gesehen (weil ich schon immer dachte, den würde ich kennen), kann also nicht sagen, ob das Remake im Gegensatz zum Original was taugt. Und ja, das ist John Connor beziehungsweise Edward Furlong da in dem Trailer.
Hier der Trailer zu David Tennants vorletztem Auftritt als der Doktor. Zu Weihnachten gibt’s nochmal ein zweiteiliges Special und dann übernimmt Matt Smith. „Waters of Mars“ wird am 15. November ausgestrahlt und danach… ihr wisst schon.
Es gab eine Zeit vor dem Internet. Wirklich. Da habe ich auch schon gelebt. Das war eine Zeit, bei der man Infos über Filme nur schwerlich bekam und neue Trailer, wenn überhaupt, dann nur im Kino sehen konnte. Ich erinner mich noch, das es ein Kinomagazin im ZDF gab, das immer Freitagabends vor dem Krimi lief und von Sabine Sauer moderiert wurde, das war es aber dann auch an Informationsfluss. Wer mehr wissen wollte, musste ins Kino gehen oder ausländische Magazine abonnieren, was damals noch unbezahlbarer als heute war. Die einzige Möglichkeit, die es hierzulande noch gab, war die CINEMA.
Gut, man war selten mit denen einverstanden, viele Storys lasen sich als Promo für irgendwas, man hatte selten genug das Gefühl einer wirklich unabhängigen Zeitschrift, aber als Info-Blatt war die doch ganz brauchbar. Wir hatten ja keine Ahnung…
Die CINEMA hat mal ausprobiert, eine Art analoges Internet zu machen indem sie ein Videomagazin produzierte und ihrem Heft beilegte. Nun konnte man also auch Trailer zeigen, Making ofs, Interviews, etc. Dieser Versuch hat exakt zwei Ausgaben gehalten. Und wenn man sich fragt warum, dann hat man hier den perfekten Beweis: Es war noch viel schlimmer als wir immer angenomen haben. Viel Spass mit dem ziemlichen Gegenteil von “Kompetenz”…:)
Shocktillyoudrop hat ein Poster zu einem Sequel zu oder einem Remake von „The Howling“. Dort tippt man auf ein Remake, da Joe Dante wohl schon öfter für ein Remake angefragt wurde und das wird jetzt wahrscheinlich Realität und kommt von Joe Nimziki, der bislang lediglich eine Folge der neuen Outer Limits gedreht hat. Na dann mal viel Spaß.
Mir soll’s Recht sein, ich wurde mit The Howling nie so richtig warm, obwohl der durchaus gut inszeniert ist. Ich fand allerdings das Wolfs-Design schon immer unterirdisch, da es wirkt, wie ein aufgesetzter Wolfskopf, nicht wie eine genetische Mischung aus Mensch und Wolf. Und deshalb reden wir mal kurz über Werwolfs-Design.
Hier noch das überaus hässliche Design der Werwölfe aus „Dog Soldiers“, das so aussieht, als hätten sich irgendwelche Leute einen Collie-Kopf aufgezogen:
Wir hatten diese Diskussion Filmfreunde-intern schonmal, Batzman findet die aufgesetzten Köpfe toll und ich finde das gute Creature-Design super, weil „Irgendwelche Leute, die sich einen Collie-Kopf aufziehen“, so könnte man meine Kritik am Design von „Dog Soldiers“ oder „The Howling“ in einem Satz zusammenfassen.
Wobei man natürlich sagen muss, dass das hier eine geschmäcklerische Auseinandersetzung ist zwischen unser’m very own Batzman und mir, und mir ist auch völlig klar, dass auch Maske und deren Design auch Bestandteil der Geschichte ist und wenn die erzählt, wie sich Leute Collie-Köpfe aufziehen die Geschichte ist, dann ist das okay. Aber…
Ausgehend von dem Standpunkt, die figürliche Abbildung des Werwolfs sei fotorealistisch und eine höchstmöglich wissenschaftliche Annäherung an einen echten Werwolf, hat dieses „neue“ (im Sinne von „Wolfman ist das klassische, alte Wolfsdesign) Werwolf-Design ein paar Macken.
Supercuts sind thematisch zusammengeschnittene Videos, also zum Beispiel alle Fucks aus Big Lebowski oder das Video „Every single Kramer entrance in chronological order“ von neulich. Hier ein Supercut-Video mit Filmen, in deren Dialog der Filmtitel auftaucht.
Eine ganze Stunde lang soll der Zuschauer ohne einen Dialog auskommen. Wozu auch? Immerhin hatte Aron Ralston im Jahre 2003 auch ganze 127 Stunden niemanden zum Reden, als bei einem Unfall im Blue-John-Canyon sein rechter Arm eingeklemmt wurde. Befreien konnte sich Ralston auch nur, weil er sich selber den Arm amputierte. Da kann Rambo mit seinen grob zusammengeklöppelten Wunden aber einpacken!
Noch hat Danny Boyle keinen Finanzier, aber immerhin wissen wir, dass der Slumdog Millionair Schreiber Simon Beaufoy dran sitzen soll, wenn es nach Boyle geht. Genauso wie sein Plan schon im März 2010 loszulegen. Aber nach seinem Oscar-Erfolg sollte das wohl das kleinste Problem sein..
Eminem wird gleich mehrere Rollen in einer Horror-Filmanthologie übernehmen, die Geschichten wie Christine, Alien oder The Lost Boys urbaner erzählen will. /Film findet das Vorhaben glaube ich nicht so super, ich aber kann mir das ziemlich gut vorstellen. So ein bisschen urbanes „Trick’r'Treat“ mit Eminem. Könnte was werden, denke ich.
Eminem, the 37-year-old adolescent rapper, will follow up his $116 million grossing fictionalized biopic, 8 Mile, from 2002 with a 3D anthology horror movie horrifically entitled Shady Talez. The project has kicked around for a while, and is now part of a synergy package that includes a same-named four-issue comic book series due 2010 from Marvel Icons. The above image comes from that. Slim Shady will produce and star in multiple roles in the film, which will give an “urban wink” to genre classics such “as Christine, Aliens, and The Lost Boys“ in the style of George Romero’s Creepshow.
… hätten wir im Büro manchmal das Gefühl mit einem Tinitus zu telefonieren. Zum Mauerfall haben wir in der mp-Redaktion ein Special für dieses Wochenende geplant, welches sich mit verschiedenen Filmen zum Thema beschäftigt, alte DEFA-Produktionen vorstellt usw. Einer dieser Artikel dreht sich um den am Tag des Mauerfalls gestarteten Film “Coming Out”, den meine Kollegin kurz vorgestellt hat und wie üblich auch mit einem Trailer ergänzt hat.
Eben bekamen wir dann einen Anruf, vom DVD-Verlag der den Film hierzulande herausgebracht hat. Ratet mal worum es ging? Wollte man uns danken, das wir einen uralten, leicht depressiven Schinken der Vergessenheit entreissen und auf der Startseite featuren? Wollten sie uns bitten die DVD ausführlicher zu erwähnen oder zu verlinken?
Nein. Wir wurden eindringlich drauf hingewiesen, das es illegal sei den Trailer einzubetten. Das “irgendwelche Leute” das einfach auf YouTube hochladen würden und es dadurch aber noch lange nicht rechtens sei. Das wir sowas nicht tun dürften.
Wir überlegen uns grade ob wir nicht den ganzen Artikel löschen sollen und den guten Leuten des Verleihs ein Buch “Wie ich effektiv Werbung für meine Produkte unterbinde” schenken sollen.
Schönes Video von Motherboard.tv über die Technologie und CGI-Effekte in „Where the wild things are“.
It was the painstaking work of 300 artists and tech-wielding specialists, who, in the process of tweaking every frame and every miniscule detail of every image, undertook to create an entirely new way of animating—an ingenius blend of the artistry of traditional, film-based movie-making and the wizardry of newfangled technologies. In the end, Jonze and Co. created some of the most compelling monster-beings in history.
Den Half Life-Kurzfilm „Escape from City 17“ hatte ich im Februar schonmal auf Nerdcore, oben eine neue Schnittfassung davon, wer ihn nicht kennt: Angucken! Awesome!
Die Purchase Brothers hatten damals schon einen zweiten Teil davon angekündigt, der leider nie kam. Jetzt haben sie aber verraten, warum: Das Ding wird vielleicht/wahrscheinlich/unter Umständen ein Kinofilm. Hoffentlich. Bleibt ja nur eine Frage der Zeit, bis Half Life mit seiner sehr eigenständigen Optik verfilmt wird. Und wenn das hier das Vorbild ist, dann könnte das durchaus was werden.
The brothers launched Escape From City-17 in February, hoping to attract lucrative TV commercial work by showcasing their visual effects talents. Instead, the short found instant traction among videogame fanboys, paving the way for a feature film project and two more installments of a projected Half-Life trilogy.
Like Neill Blomkamp’s gritty District 9, which similarly started out as a short film before expanding into a big-screen blockbuster, City-17 is a shining example of grass-roots moviemaking conjured by filmmakers with distinctive vision and no shortage of DIY drive.
Und apropos 2012: Für den Film ist bereits ein Sequel in Arbeit. Das wird 2013 heissen und eine Fernsehserie, die nach der Apokalypse spielt (ach was!). Io9 hat ein kleines Interview mit Emerich dazu:
io9: You may dislike sequels but I hear you are interested in making a TV series sequel to the this film called 2013?
Roland Emmerich: But that’s something different. It’s something like Lost, which has a totally different feel to it. It’s more than a little bit like District 9. These ships show up in Africa and [in] Cape Town there are survivors, and they are not happy people. Because they were left behind. And how do you start a new society? It has no visual effects, it’s all about characters. What will the future bring? Hope for us?
Will 2013 have to happen pretty quickly after this movie is released? Do you have any actors or additional writers in mind?
They just made a deal with ABC. And we’re very happy about that. I’m already discussing with the people that write and try to help them with what this could be. The original idea is from [2012 co-writer] Harold [Kloser], me and Mark Gordon. Mark is big in TV so Harold and I had an idea. Because there were a lot of things we couldn’t incorporate in 2012. And we thought it was interesting what happened after all this.
Okay es waren nur 16min, aber es war ein Vorgeschmack, wie gut der Film aussieht und wie gut das 3D wirkt. Leider war es für mich heute im Preview nicht genug, um den allgemein mittelmässigen Eindruck, den der Trailer und andere Clips erzeugt hatten, vollständig zu revidieren.
Rein technisch ist der Film ganz okay. Doch wirklich mitreißend fand ich das bisher Gesehene nicht. Was fehlt waren wirkliche neue Ideen, Figuren und Verhaltensweisen die nicht wie eine Zitatenkammer der Game- und Filmgeschichte wirken. Wozu Avatar-Wesen aus dem Rechner, wenn sie im Design grundlegend immer noch wie Menschen aussehen. Ein völlig anderer Körperbau, der aber dennoch von Schauspielern angetrieben wird, wäre originell. Zweibeinige, zweiarmige Wesen, mit normalen Händen und Füssen und einem Gesicht wie metrosexuelle Miezekatzen, sind nicht wirklich beeindruckend. Genausowenig wie die üblichen Dinosaurier-, Echsen und Sonstwasmonster die unseren Helden durchs Unterholz jagen und dabei auch nicht anders aussehen, als die in vergleichbaren Szenen aus Star Trek, Star Wars und ähnlichem Zeugs.
Actionmässig sieht das ganze sehr gewöhnlich aus. Das 3D taucht alles wie gewohnt in recht fahle Farben und ist in den hibbeligen Actionszene zeitweise recht anstrengend. Das MoCap ist ordentlich was die Körperaktion angeht und gewohnt zwiespältig was die schauspielerische Seite angeht. Irgendwie tut sich dann trotz des ganzen Aufwands im Gesicht der Digi-Catz doch weniger als bei einem echten Schauspieler, der prostethisches Make-Up trägt.
Da Avatar ja grade auch die große Emotion und Story bedienen soll, sind die Dialoge nicht unwichtig. Das was in den Ausschnitten zuhören war, blieb allerdings auf recht niedrigem Niveau – der selbstgefällige, klugscheissende Held American-Style, trifft auf die Eingeborene und macht erstmal alles falsch, was falsch zu machen ist.
Aber natürlich erkennt sie sofort das er eigentlich ein ganz toller Hecht ist und nimmt ihn unter ihre Fittiche.
Heute im Kurzreview: Verblendung +++ Telstar +++ Das Ende der Unschuld – 12 and Holding +++ Good
Verblendung – Dänemark / Schweden 2008
Der durch Verrat juristisch in Ungnade gefallene Enthüllungsjournalist Blomkvist wird von einem zurückgezogen lebenden Industriellen gebeten ein lange zurückliegendes Familiengeheimnis aufzuklären.
Cluedo auf Schwedisch. War es der Nazi-Opa mit dem Jagdgewehr im Roten Salon? Oder die verschwundene Tochter mit dem Schlachtermesser in der Waldeslichtung?
Die gut besetzte Bestseller-Verfilmung macht das beste aus der arg konstruierten Story, die in ihrem Hang zum Exzess durchaus exploitationhafte Züge hat. Starke intensive Momente, die meist mit Lisbeth zu tun haben (allen voran die einführende Nebenhandlung mit einem ekligen Amts-Vormund) stehen vielen gemütlich, gemächlichen Szenen gegenüber.
Die “Fremder ermittelt im Dorf”-Situation haben wir schon spannender umgesetzt gesehen und auch die Identität des Mörders lässt sich – mangels anderer Personen die ausführlicher vorgestellt werden – schon sehr zu Beginn erraten. Die eigentliche Motivation der handelnden Personen bleibt schwammig und wenig greifbar. Große Charakterstudien liegen dem Film nicht, der seine Figuren meist mit zwei-drei groben Pinselstrichen zeichnet und dem im Laufe der Handlung auch wenig hinzufügt.
Als netter TV-Krimi mit gemütlicher Spannung und nicht übermässig logischer Story ist der Film sehr unterhaltsam. Für den großen Kinokrimi fehlt es dann doch etwas an Originalität und wirklichem Nervenkitzel. Und irgendwie wäre es doch spannender gewesen, den großen Wirtschaftskrimi – der hier nur Beiwerk ist – oder Lisbeths Story ausführlicher zu schildern, als diesen klassischen Krimi mit Agatha Christie Anklängen.
-”How are you going to get alcohol?”
-”I’ll just play Hello Titty with the bartender.”
Originaltitel: Jennifer’s Body
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Karyn Kusama
Drehbuch: Diablo Cody
Darsteller: Megan Fox, Amanda Seyfried, Johnny Simmons, Adam Brody, J.K. Simmons
Die scheue Needy (Amanda Seyfried) und die Sexbombe Jennifer (Megan Fox) sind die allerbesten Freundinnen seit Kindergartenzeiten. Doch diese Freundschaft wird auf die Probe gestellt, als Jennifer nach einem Unglück plötzlich gewisse blutige Vorlieben in Bezug auf High-School-Jungs entwickelt…
Was hätte das schön werden können. Kodderschnauze Diablo Cody, die vor wenig Dingen Respekt hat, verfasst einen munteren Riff auf den klassischen Slasher-Film. Schwarzer Humor und blutiges Gemetzel, Juno trifft Kill Bill. Hätte.
Doch leider ist die die Regisseurin Karyn Kusama nicht halb so talentiert wie ihre Drehbuchschreiberin. Karyn hat zuvor hauptsächlich so Granaten wie “Girlfight” und “Aeon Flux” abgeliefert und damit schon mal fast einhändig die Karriere von Charlize Theron getötet. Und auch Jennifers ihr sein Körper (der im deutschen mit dem doofen Zusatztitel “Jungs nach ihrem Geschmack” behängt wurde), ist leider kein Ruhmesblatt in Kusamas Fleißheftchen.
Das ist schade, denn die Besetzung und die Dialoge stimmen. Die Figuren sind durchaus sympathisch, auch wenn ihre Motivation zeitweise ganz schön holpert (SPOILERchen +++ Warum Needy ihren Männe abschießt und damit quasi in Jennifers Arme treibt weiß wohl nicht mal Diabolo so genau +++) . Megan Fox – die interessanterweise in den Phasen in denen sie “hässlich” sein soll (meint: sie ist mal nicht zurechtgemacht als würde sie im Wald hinter der czechischen Grenze arbeiten) hübscher und realer aussieht als in den “Vamp”-Phasen – macht eine durchaus gute Figur als männermordende Dämonenbraut. Sie bleckt die Zähne, grinst bösartig und schafft es dann und wann menschliche Momente einfließen zu lassen, die sie davor bewahren ganz zum Abziehbild des Succubus im Minirock zu werden.
Die Gerüchte um Roger Rabbit 2 kursieren schon eine Weile, jetzt wurden sie von Robert Zemeckis gegenüber MTV bestätigt. Es kommt ein zweiter Teil, der wird wahrscheinlich ein CGI-Motioncapturing-Film werden, die Cartoon-Charaktere bleiben dabei allerdings zweidimensional.
Ich kann mit dem CGI-Motioncapturing nur sehr wenig anfangen, aber sehr wahrscheinlich sind Zemeckis bisherige Filme in diesem Segment einfach nicht mein Ding. Was soll einer wie ich denn bitte mit Polar Express oder Christmas Carol, hm? Die Mischung aus 2D/MotionCapturing könnte allerdings nicht unspannend werden, wir werden sehen.
During a recent interview with MTV News’ Josh Horowitz, Zemeckis made his clearest statement yet that he’ll use mo-cap for the human actors and that the movie will be partly in 3-D.
“All the other characters that [the cartoons] would sort of have fun with would be magnificent in performance capture technology,” he explained.
Inherent in this admission is the matter of 3-D technology. Starting with “The Polar Express” in 2004, all of Zemeckis’ mo-cap movies have also been in three dimensions. So when the director talks about using performance-capture, he’s also talking about making “Roger Rabbit” partly in 3-D. But he also ruled out using 3-D or mo-cap when it comes to the cartoons, including the title rabbit and his voluptuous beau, Jessica.
“I wouldn’t use it for the cartoon characters, because I think they should stay two-dimensional because that’s what — I wouldn’t dimensonalize Roger,” he said. “And I couldn’t dimensonalize Jessica even if I wanted to because she doesn’t have a nose. We wouldn’t want to give her a nose.”
Das da oben ist der erste Clip aus der CGI-Animationsserie „Dr. Who Dreamland“ und die Animationen sind absolut furchtbar. So holzig agierende Figuren habe ich seit den Neunzigern nicht mehr gesehen und könnte aus einem fanmade Machinima-Film stammen. Aber nee, das kommt tatsächlich von der BBC und ist fucking brand new.
Aber man ist es ja schon von Clone Wars gewohnt, dass großartige Sachen wie Star Wars oder jetzt eben Dr. Who von miesen CGI-Serien ruiniert werden. Meh.
Ich fand das eh immer super, wie Steve Martin die Oscars moderiert hat und ich finde das Alec Baldwin in den letzten Jahren zu einem wirklich, wirklich lustigen Schauspieler geworden ist (vgl. auch seine Gastauftritte bei SNL). Ich mache mir also gar keine Sorgen über die nächste Verleihung. Jetzt muss nur noch Walz nominiert werden, dann bin ich überhappy.
Drehbuchautor Kevin Williamson, der derzeit am Drehbuch für „Scream 4“ schreibt, hat in einem Interview verraten, dass der Film eigentlich als neue Trilogie konzipiert wird. Für den Film haben bereits Neve Campbell, David Arquette und Courtney Cox unterschrieben und auch Wes Craven ist nicht abgeneigt, wieder im Regiestuhl Platz zu nehmen.
Was er da allerdings über die neuen Scream-Filme verrät, ist jetzt nicht das tolle, beinahe schon revolutionäre Konzept, wie es das Original damals war. Die neuen Filme hören sich praktisch genauso an, wie die alten Teile. Ich bin da mal skeptisch.
“It’s going good,” said writer Kevin Williamson, giving us an exclusive update on the new trilogy (!) he’s writing. “I’ve gotta finish that baby.” [...]
“The fourth one is an ensemble,” Williamson said of his “Scream 4″ script, which is being concurrently written with a fifth script as well. “It’ll take place right now, 10 years later, and it’s going to take place in [Sidney Prescott's hometown of] Woodsboro. We’ll have our three main characters, and we’ll be introducing several more.”
The three characters that will be returning are Sidney (Neve Campbell), Gale (Courteney Cox) and Dewey (David Arquette), Williamson confirmed, adding, “We’ll also be introducing a little group, a little ensemble of new castmembers. That’ll take us through the next three.”
Eine ganze Serie mit Postern zum Remake von „Clash of the Titans“ sind ins Netz geleaked. Oben mein Favorit mit der Medusa, die anderen sieben Poster nach dem Klick.
Pee-Wee Herman feiert gerade sein grosses Comeback. Er macht gerade eine große Liveshow, die immer in grössere Veranstaltungsorte umgelegt werden muss, da es einen run auf die Tickets gibt. Eine Show, die zu sehen Europäer sich wohl in die Haare schmieren können, wenn sie nicht gerade selbst rüberfahren. Das wäre traurig, wenn das alles wäre….aaaaaaber:
spOnlines EinesTages hat einen schönen Artikel über Kubricks Mammut-Projekt „Napoleon“, einen Film, den er jahrelang vorbereitet hatte und der nie gedreht wurde. Unter anderem hat er von Geschichts-Studenten auf Karteikarten festhalten lassen, welcher von Napoleons Feinden, Freunden und Geliebten sich wann und wo aufgehalten hatte. Das Ergebnis dieser Recherche schlummert noch heute in einem Kasten mit 12 Schubladen, den ich mal vor ein paar Jahren in der Kubrick-Ausstellung im Frankfurter Filmmuseum gesehen hatte.
Auf den ersten Blick ist es nur ein unscheinbarer Kasten mit zwölf Schubladen, jede einzelne randvoll mit Karteikarten. Ein Ordnungsmöbel, das den staubigen Geruch von Bürokratie verströmt, eine sperrige Kiste wie sie früher zu Tausenden in Ortsämtern gestanden haben mag. Doch dieser Karteikasten hatte seinen Platz nicht im Büro eines Beamten. Es stand in Childwickbury Manor in der englischen Grafschaft Hertfordshire, dem Landhaus des legendären Filmregisseurs Stanley Kubrick.
Für Kubrick-Kenner ist diese Kiste ein heiliger Schrein, ein Symbol für die Besessenheit und Genialität eines der größten Regisseure der Kinogeschichte – aber auch ein Sarg, in dem ein Traum begraben liegt. In dem Kasten steckt die jahrelange Recherche für einen Film, der am Ende doch nicht gedreht wurde: Stanley Kubricks “Napoleon”.
Das Buch kann man bei Amazon vorbestellen, es ist allerdings nicht wirklich billig oder auch nur erschwinglich: 500 Euro soll das Teil kosten. Und das alles passt thematisch natürlich zur Doku „Stanley Kubricks Boxes“, hier auf Youtube in 5 Teilen.
Hier der Trailer zu „Tucker and Dale Vs Evil“, in der zwei Hillbillies im Wald von einer Bande College-Kids verfolgt werden, die die beiden für Serienkiller halten. Die Umkehrung der Perspektive in einem Outback-Slasher habe ich so noch nicht gesehen, glaube ich. Wird wahrscheinlich auf eine Direct-to-DVD-Veröffentlichung hinauslaufen, sieht aber sehr amüsant aus. Hier der Plot:
In the vein of Shaun of the Dead, Tucker & Dale is a wild, wonky tale of two hillbilly buddies trying to survive their vacation in the woods when they are mistaken for killers by a gang of college kids. Our heroes valiantly save one of the college girls from drowning but are accused of wrongdoing. The chase ensues, not treating the students too well, leaving us with a gory but hilarious tale of two hillbillies and their hearts of gold.
Bevor ihr euch den kommenden Trailer anschaut, möchte ich euch warnen, damit es später nicht heißt, ich hätte euch nicht gewarnt: Schon der Trailer ist so mies, dass der Film Menschen reihenweise ins Wachkoma schicken wird. Ich konnte den Trailer nichtmal zuende schauen, weil ich schon ein Kribbeln im linken Arm spürte und das Gefühl in einer Gesichtshälfte verlor.
Nicht, dass man etwas anderes von einem Boll-Film erwarten könnte, aber ich bin ganz sicher, dass es sich hier bei “The Final Storm” um Uwe Bolls Meisterwerk handelt.
Auf Youtube gibt’s nen Trailer zu „Prince of Persia – Sands of Time“. Embedding disabled by request, fuckers! Für meinen Geschmack ja ein bisschen viel Rumgehüpfe. Das ist zwar die Verfilmung eines Jump’n'Run-Games, aber soviel ich weiß, ist das noch immer kein cineastisches Genre, oder wie?
Hier der erste offizielle Trailer zu George A. Romeros neuestem Zombie-Flick „Survival of the Dead“. Nachdem schon ein Rohschnitt des Trailers ins Netz geleakt ist und ein weiteres Promoreel, die ziemlich katastrophal aussahen, ist das hier schon fast wieder okay. Was allerdings, wenn man das „okay“ am vorherigen Material misst, nicht wirklich einen guten Film verspricht.
Wir sehen hier Old McDonalds Farm featuring Zombies und da hatte ich, als ich die Storyline um eine Insel und Unterwasserzombies zum ersten mal gelesen hatte, etwas ganz anderes erwartet. Aber der Trick am Ende mit der Pumpe und den Augen, der ist nett. Trotzdem: Die Tage von Night, Dawn und Day sind anscheinend schon zu lange vorbei. Leider.
Hier ein schönes Featurette zu Camerons „Avatar“. Mich überzeugt das alles ja aus irgendeinem Grund auch nicht so richtig, aber ich bin dennoch sehr gespannt, wie der Film am Ende dastehen wird.
Martin Scorsese hat dem Onlinemag The Daily Beast seine 11 Lieblingshorrorfilme verraten. The Haunting natürlich völlig zu Recht auf Platz 1…
1. The Haunting (Robert Wise, 1963)
2. Isle of the Dead (Mark Robson, 1945)
3. The Uninvited (Lewis Allen, 1944)
4. The Entity (Sidney J. Furie, 1981)
5. Dead of Night (Alberto Cavalcanti, 1945)
6. The Changeling (Peter Medak, 1980)
7. The Shining (Stanley Kubrick, 1980)
8. The Exorcist (William Friedkin, 1973)
9. Night of the Demon (Jacques Tourneur, 1957)
10. The Innocents (Jack Clayton, 1961)
11. Psycho (Alfred Hitchcock, 1960)
Pünktlich zu Halloween hat sich Adam Rifkin (Detroit Rock City) für Trailers from Hell, naja, eben Halloween angeschaut und erzählt in obigem Video ein bisschen über John Carpenters Ur-Slasher.
Okay, wir sind Superhelden und die männlichsten Kerle der Blogosphäre (solange keiner Malcolm seine Schnuffeldecke wegnimmt.) Wir beißen Eisen, kacken Nägel und gurgeln Rasierklingeln mit Minzgeschmack. Aber heute kurz vor Halloween verraten wir euch ein Geheimnis: Auch für uns gibt es Filmszenen uns eine Scheißangst machen. Oder gemacht haben, denn heute sind wir ja groß. Für euch sind wir die finstere Seitenstraße der Erinnerung heruntergeschlichen und haben uns versucht zu erinnern, welche Momente uns wirklich erschrecken.
Exklusiv und nur zwischen euch und uns: Die Geständnisse der F5!
Renington:
1) I can see blind People! Im Ernst: Blinde Menschen in Filmen verursachen bei mir so ein ganz nervöses Unwohlsein, auf so ‘ne komische subtile Art. Wer sich bei der blinden Dame in Nicolas Roegs „Don’t look now“ oder bei diesem blinden Dings in diesem einem Edgar Wallace-Film nicht in die Hosen scheißt, ist entweder selber blind oder hat seine Seele dem Teufel verkauft.
2) Ich bin ja ein gestandener Splatter-Gucker und ich kann da wirklich einiges vertragen. Aber diese eine Szene in „Rabid Grannies“ hat mich ziemlich umgehauen. Im Film verwandeln sich zwei Tanten an ihrer Geburtstagsparty in Monster und metzeln die Verwandschaft nieder, sehr schöner Trash von Troma und in einer Szene sowas von derbe. Da bleibt ein beleibter Herr in einem Kellerfenster stecken und die Damen nehmen seine Rückseite daraufhin sowas von langsam auseinander… dagegen ist das Finale in „Dawn of the Dead“ ein reinster Kindergeburtstag. Hier die Szene auf Youtube, Malcolm: unbedingt angucken, is’ was für Dich!
Nehmen wir einmal an, ich würde eine Rezension eines Filmes schreiben und darauf aufmerksam machen, dass das Ende des Films in dem Trailer zum Film zu sehen ist. Würde mir jemand einen Vorwurf daraus machen können..?
Danke.
P.S.: Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass der Film auch noch lahm bis scheiße ist.
Vor ungefähr einem Jahr gab’s die sensationelle Nachricht, dass in Argentinien eine verschollene Schnittfassung von Fritz Langs „Metropolis“ aufgetaucht war, die dann an das Friedrich-Wilhelm-Murnau Institut übergeben wurde, die den Film restaurierten. Diese Fassung wird am 12. Februar wärend der Berlinale im Friedrichstadtpalast Premiere feiern. Und ich werde alles dafür tun, um da an Karten zu kommen. Alles!
Some 83 years after its original debut, the classic movie will be shown at a gala presentation on February 12 at the Friedrichstadtspalast accompanied by a live performance of the original score by the Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.
“Just about no other German film has inspired and influenced film history as greatly as Fritz Lang’s Metropolis,” Berlinale Director Dieter Kosslick said in a statement. “We are especially pleased and honoured to be able to present the reconstructed original cut of this legendary and seminal film classic at the festival’s 60th anniversary.”
Eben war er noch in Los Angeles, jetzt schon Sitges Spanien. Batzman wollte doch nur auf die Europa-Premiere von ZOMBIELAND von Ruben Fleischer. Das Sitges Filmfestival lockt, doch niemand konnte ahnen, wie weit es Sony mit seinem viralen Marketing treiben würde.
Dieses Videodokument soll euch gerade jetzt zu Halloween Warnung und Belehrung sein. Passt auf euch auf.
Nach dem Klick nicht weniger als acht neue Clips aus Terry Gilliams „The Imaginarium of Dr. Parnassus“. Ich habe sie mir noch nicht angesehen, weil grade auf’m Sprung. Und auch wenn mich die Trailer bislang nicht so wirklich überzeugten: Es ist Terry Gilliam.
Hier der neue Avatar-Trailer von neulich in guter Qualität. Ich bin allerdings immer noch skeptisch, klammere mich aber an meine Hoffnung: James Cameron wird’s schon richten.
Ja, okay. Man kann ungefähr gar nicht auf den Film schliessen, aber die Athmosphäre am Set scheint doch schonmal gut zu sein und sowas tut einem Film ja auch immer gut. Ausserdem mag ich so Drehpausen-Rumgehänge, wenn die Leute dann versuchen ausserhalb des Scripts lustig zu sein, das hat immer einen ganz eigenen Charme. Wie gesagt: Ich mag das. Aber ich wollte natürlich wissen um was es geht, was mich für ein Film erwartet. Deswegen bin ich dann auf dieses Video gestossen: Ein Gruppeninterview mit allen Hauptdarstellern des Films (Spade, Rock, Schneider, James, Sandler). Eine bunte Truppe. Gefällt mir. Alle dabei, vor allem David Spade, den ich schon ein bischen vermisst habe.
So weit, so gut. Aber geht das nur mir so, das ich zwar nach dem sehen dieses Videos weiss, wie gut die einzelnen Jungs Baseball spielen, aber wirklich absolut keinen Plan habe, um was es in dem Film gehen wird? Also habe ich nicht aufgegeben und weitergeklickt, und was ich dann entdeckte war so grossartig und entzückend, das ich schon fast geneigt bin zu glauben, das es sich dabei um ein Viral für den Film handelt. Das ist einfach zu gross. Zwei Freunde entdecken in ihrer Heimat das Set von Sandler und engagieren sich als Investigativ-Reporter, immer ein bischen Schiss entdeckt zu werden (vor allem am Schluss: “The Camera faces US!”), total aufgeregt und stolz das zeigen zu können und bescherten mir ein paar der wunderschönsten Sätze, die ich jemals in “Reportagen” gehört habe. Zum Beispiel:
Ja, richtig: Die letzte Staffel von LOST wird von den Olympischen Winterspielen unterbrochen.
Nochmal: Die letzte Staffel von LOST wird von den Olympischen Winterspielen unterbrochen.
Da wartet man ein Jahr darauf, dass die Serie endlich ein Ende findet und man erlöst wird, von Fragen und Spannung und dann das: Weil ein Haufen geistig unterentwickelter Amöben im Schnee toben, muss die letzte Staffel noch eine Pause einlegen, bevor es endlich zuende geht.
Die Pause wird von Anfang Februar bis Anfang März gehen und zum Trost dürfen wir uns Curling anschauen. Super. Wie kommt man auf die selten dämliche Idee, dass auch nur ein einziger Mensch, der in diese Serie interessiert ist (oder überhaupt bei Verstand), sich lieber Männer in Strumpfhosen und Schlittschuhen zu einem miesen Beat von Shakira über das Eis tanzen ansehen würden?
Zweiter Trailer mit einigen weiteren Einstellungen zu Tim Burtons heiß erwartetem neuen Film. Sieht immer noch viel versprechend aus, auch wenn mir die Trennlinien zwischen Realfilm, CGI und Motion Capture nach wie vor zu unklar sind. Burton hat in Interviews allerdings immer wieder betont, dass er selbst noch gar keinen genauen Plan davon habe… der Film ist schließlich auch längst noch nicht fertig.
Hier der neueste Trailer zu Martin Scorseses Horrorfilm „Shutter Island“ mit Leo DiCaprio. Und ich bin irgendwie immer noch skeptisch, denn obwohl das durchaus schick aussieht und in einzelnen Szenen auch Scorseses perfektes Regie-Handwerk zeigt, fühlt sich das irgendwie nicht wie aus einem Guß an, nicht wie ein „richtiger Scorsese“. Aber ich vertrau dem einfach mal und hoffe, dass der gut wird.
Hier der Trailer zum Sequel vom trotz guter Besetzung und schicker Optik und handfesten Action-Sequenzen nicht mehr als okayen „Smokin’ Aces“. Und auch der zweite Teil hat offensichtlich ne schicke Optik, handfeste Action-Sequenzen und eine interessante Cast. Dürfte also auch okay werden. Hier der Plot:
Federal agents once again match wits with a cadre of creative killers in the high-octane feature-length film Smokin Aces 2: Assassins Ball. Walter Weed (Tom Berenger) is an unassuming desk jockey at the FBI when the Bureau uncovers a plot to assassinate him. A team of degenerate, psychotic assassins dispatched by mystery man Hal Leuco to win a huge bounty includes a resourceful beauty who has a unique method of killing her prey (Martha Higareda), a power-tool wielding psychopath (Vinnie Jones) and a deadly master of disguise (Tommy Flanagan).
Also in the hunt is the fan-favorite Tremor family from the original film, featuring nymphomaniacal gun-nut (Autumn Reeser) and her lethal kinfolk (Maury Sterling, Michael Parks and C. Ernst Harth). Baker (Clayne Crawford), the agent in charge of the operation, puts himself and his team in the line of fire to defend Weed, but its not until the smoke clears on the films explosive climax that the surprising identity of the plots mastermind is revealed.
Auf diesem Film steht in ganz großen und goldenen Lettern „Sicherer Oscar-Kandidat“. Morgan Freeman spielt Nelson Mandela, der mit Rugby Südafrka einen will, Snip:
From director Clint Eastwood, ‘Invictus’ tells the inspiring true story of how Nelson Mandela (Morgan Freeman) joined forces with the captain of South Africas rugby team, Francois Pienaar (Matt Damon), to help unite their country. Newly elected President Mandela knows his nation remains racially and economically divided in the wake of apartheid. Believing he can bring his people together through the universal language of sport, Mandela rallies South Africas underdog rugby team as they make an unlikely run to the 1995 World Cup Championship match.
Der Titel „Invictus“ ist auch der Titel eines Gedichts, aus dem Mandela im Knast der Erzählung nach Kraft schöpfte, nach dem Klick.
Der Trailer zum neuen Film von Paul Greengrass, einem Irakkriegsthriller, bei dem er zum dritten Mal mit Matt Damon zusammenarbeitete. Sieht dann auch direkt aus wie Bourne Teil 4 – was nicht schlimm ist, die beiden Greegrass-BOURNE-Filme waren schließlich sensationell.
Hier der Trailer zum neuen Film von Fatih Akin, einer Komödie um Essen, Sex und Soul. Sieht für mich als nicht grade dem größten Fan des deutschen Films ziemlich gut aus, hier der Plot:
SOUL KITCHEN ist ein Heimatfilm der neuen Art: Die Welt ist nicht mehr so heil und das Dorf ist ein Restaurant, der Regisseur heißt Fatih Akin und vor der Kamera versammelt er ein ,Best Of’ aus seinen früheren Filmen – Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu und Birol Ünel. Es geht um Familie und Freunde, um Liebe, Vertrauen und Loyalität – und um den Kampf für die Heimat als einen Ort, den es in einer zunehmend unberechenbaren Welt zu schützen gilt.
Kneipenbesitzer Zinos ist vom Pech verfolgt: erst zieht seine Freundin Nadine für einen neuen Job nach Shanghai, dann erleidet er einen Bandscheibenvorfall. Als er in seiner Not den exzentrischen Spitzenkoch Shayn engagiert, bleiben auf einmal auch noch die ohnehin schon wenigen Stammgäste aus. Und als wäre das nicht schon genug, taucht auch noch sein leicht krimineller Bruder Illias auf und bittet ihn um Hilfe. Während Zinos noch überlegt, wie er den Laden los wird, um Nadine nach China folgen zu können, locken Musik und die ausgefallene Speisekarte immer mehr Szenepublikum an. Das ,,Soul Kitchen” rockt und boomt wie nie zuvor. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.
Von den Dexter-Webisodes „Early Cuts“ hatte ich schon oft gehört, jetzt sind sie endlich gestartet. Das ganze wird eine 12teilige Animations-Serie im Web mit frühen „Arbeiten“ von Dexter. Bis jetzt sind die ersten zwei Folgen online, wöchentlich je am Sonntag kommt eine neue hinzu. Oben der erste Teil, den Rest gibt’s auf der Website von Showtime.
[update] Die embedded Version des Videos lies sich nicht abspielen wegen Copyright-Bullshits, auf der Website von Showtime funktionierts:
Der Mal Sehen hat die wahren Conaisseure unter euch ja schon mit seiner Marvel-Liste gelangweilt und gequält, deswegen möchte ich wieder ein bischen was geradebiegen und präsentiere euch die anstehenden DC-Verfilmungen, basierend auf einer Liste von ign. Auf gehts:
- Batman 3
Ja, mein Gott. Dann macht halt. Ich bin ja kein großer Fan der Nolan-Batmans, aber die haben ja ihre Fangemeinde, deswegen geht das schon klar. Nur ist offensichtlich fraglich, ob Nolan den dritten Teil überhaupt directen wird. Er wird aber auf jeden Fall an der Story mitarbeiten und der Main Cast wird wohl auch wieder derselbe sein (also Bale, Caine und Oldman), alles andere wäre ja auch absurd und würde wieder nur schmerzlich die Joel Schumacher-Vergangenheit des schwarzen Fledermaushelden in Erinnerung rufen. Ansosnten steht aber noch gar nix fest, was den Film betrifft. Es gibt aber schon ein paar ganz niedliche Gerüchte. Mein Liebstes war Cher als Catwoman. Gnihihi, irgendwie fänd ich das ganz geil. Dann müssten aber auch wieder Laut-Blasen wie “Bumm”, “Wooosh” oder “Kasploing” eingeblendet werden…:)
- Deadman
Die Figur wird den wenigsten bekannt sein: Deadman war ein Trapezkünstler im Zirkus. Bei seiner Nummer nannte er sich eben “Deadman”, weil sie so spektakulär und atemberaubend war. Da trug er auch schon das Kostüm, mit dem man ihn heute kennt. Eines Tages ist er hinterhältig erschossen worden, von einem Mann namens “The Hook”. Der nun tote Deadman wurde von der indischen Gottheit Rama Kushna zurück auf die Erde geschickt, mit der Fähigkeit Besitz von jedem Lebewesen ergreifen zu können um so seinen Möreder zu finden und seinen Tod zu rächen. Soviel zur Geschichte. Ich mag die Figur eigentlich ganz gerne, kann mir das auch gut verfilmt vorstellen. Produzieren wird es Guilermo del Toro, vorraussichtlich. Die Gerüchteküche läuft auch schon heiss, angeblich hat del Toro zuletzt einen dänischen Regisseur namens Nikolaj Arcel für die Verfilmung verpflichtet, was zwar superschnell wieder dementiert wurde, aber man weiß es nicht so genau. Der hat auch “Island of lost souls” gemacht, hat den jemand gesehen? Ich nicht. Auf jeden Fall ist Arcel bei der imdb noch als Beteiligter am Projekt “Deadman” gelistet, wir werden also sehen was da kommt.
Hier der Trailer zu dem Film mit dem äußerst beknackten Titel „The Cup of Tears“. Sieht visuell äußerst spannend aus, so ein bisschen „300“ und „Sin City“ mit Samurai. Und die letzte Szene deutet dann noch Samurai in Space an. Und bei sowas werde ich natürlich hellhörig.
The narrative follows a scorned geisha who creates a magical cup made of tears that causes any man who drinks from it to fall under a stasis of permanent sleep. One night the cup is stolen, setting off a chain of events that threatens civil war amongst the clans. Taro, a once gifted samurai, and his companion Jin set out to find the cup and the one who can break the spell before inner turmoil.
Können wir es uns nochmal auf der Zunge zergehen lassen, wer uns mit viel BAM!!! und KAWUMMM!!! und ARGHHHH!!! und WUSCH!!! einen Kinoabend versüßen wird?
Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Terry Crews, Bruce Willis, Danny Trejo, Eric Roberts und ich habe bisher noch nichts Gegenteiliges gehört, dass Arnold Schwarzenegger einmals durchs Bild huschen und Stallone anrempeln wird. Freude!
Und um die Zeit bis dahin totzuschlagen, hier noch ein paar Bilder vom Set:
So ein bisschen Weltuntergangsstimmung an einem Montagmorgen. Wie passend. Es geht um die Wirtschaftskrise, Peak Oil und um „Wir werden alle steheheeeerrrrben!“ Snip von Youtube:
Michael Ruppert is a different kind of American. A former Los Angeles police officer turned independent reporter, he predicted the current financial crisis in his self-published newsletter From the Wilderness at a time when most Wall Street and Washington analysts were still in denial.
Sitting in a room that looks like a bunker, Ruppert recounts his career as a radical thinker and spells out the crises he sees ahead. He draws upon the same news reports and data available to any Internet user, but he applies a unique interpretation. He is especially passionate over the issue of peak oil, the concern raised by scientists since the 1970s that the world will eventually run out of fossil fuel. While other experts debate this issue in measured tones, Ruppert doesnt hold back at sounding an alarm. He portrays a future that resembles apocalyptic science fiction.
In diesem Video erzählt George Miller himself ein bisschen über die Autos, die im vierten Teil der Endzeit-Saga zu Schrott gefahren werden. Außerdem wird der Film wohl „Mad Max: Fury Road“ heissen, daneben gab es ein paar Casting-Gerüchte um Charlize Theron und Tom Hardy. Was aber wohl definitiv feststeht: Der vierte Teil wird kommen und das ohne Mel Gibson.
Ich bin ein grosser Fan von “Napoleon Dynamite”, finde ich den doch um so vieles liebevoller, dichter und interessanter, als, sagen wir mal, die letzten 3 oder 4 Filme von Wes Anderson zusammen. Nun hat der Regisseur nach Napoleon zwar mit “Nacho Libre” einen tollen Film gemacht, aber nichts was man einem grossen Publikum zumuten könnte. Heute habe ich den Trailer zu seinem neuesten Film entdeckt und muss sagen: Ich freu mich wie Bolle! Der wird super! (Und an alle Meckerköppe: Ja, mir ist auch aufgefallen, das der wie eine aufgebohrte Napoleon-Version aussieht, na und? Dann ist es eben Napoleon II !) Schon allein weil der grossartige Jermaine Clement (Flight of the Conchords, Shark vs. Eagle) mitspielt! Juchuh!
Ein Weihnachtsfamilienfilm mit Robert de Niro, in dem er als Witwer die Einsamkeit in seinem Haus nicht mehr aushält und spontan beschliesst seine Kinder über die Feiertage zu besuchen. Das Ganze scheint also eine Mischung aus “About Schmidt” und “Meet the Parents”, vermutlich noch mit einem Hauch moderner Dramedy wie “Juno” oder “Little Miss Sunshine”. Hier der Trailer:
Soll ich ganz ehrlich sein? Das Cast stimmt zu 75% (ich bin halt kein Beckinsale-Fan). Das Setting geht auch klar und ich bin langsam aber sicher bereit und im richtigen Mood mir Weihnachtsfilme anzusehen. Aber trotzdem: Ich glaube das hier wird grosser Quatsch, wobei ich das in dem Fall leider negativ meine. Ich fand schon “About Schmidt” sterbenslangweilig und “Meet the Parents” hält bei mir leider auch keinen 4. Durchlauf stand. Und das es eben auch richtig in die Hose gehen kann, wenn man sich auf die Tonalität der “neuen” Comedy-Art nur allzu sehr verlässt, hat “Sunshine Cleaning” schmerzhaft bewiesen, der war nämlich Megamurks. Ich hoffe das Beste, aber ahne das Schlimmste. Naja. Nicht das Schlimmste. Vermutlich einfach “das Egalste”, wenn das nicht noch viel schlimmer ist….
(Übrigens: Kleine Kuriosität: Wenn man mal wissen möchte, wie sich Trailer mit dem kompletten Ton nur ohne die Dialoge und das VoiceOver ansehen/fühlen/hören, dem sei empfohlen sich mal den Trailer in der “small”-Version bei Apple anzugucken (hier), da haben die nämlich die Stimmen vergessen. Gnihihihi..:) Tatsächlich ganz interessant, zu hören wie die Musik geschnitten ist, was einem sonst nie so richtig auffällt und zu sehen, welche Atmo-Töne die benutzen…)
Ich weiß nicht, ob Spanien auch so eine „ruhmvolle“ Historie bezüglich geschnittener Filme und Film-Zensur hat, wie Deutschland. Aber ich finde es irgendwie bemerkenswert, dass „Saw VI“ der erste Film dort ist, der ein X-Rating erhält und deshalb nur in Porno-Kinos gezeigt werden darf. Torture-Porn, wörtlich, sozusagen.
Citing extreme violence, the Spanish Culture Ministry’s Film Institute gave “Saw VI” an X rating this week, relegating it to the limited circuit of theaters dedicated to pornographic films.
Buenavista had scheduled a wide release with 300 copies, a large number for the Spanish territory. An X rating prevents a big release since such films cannot be screened in commercial theaters and are limited to the eight theaters in Spain that feature X-rated films, which have been — until now — pornography.
The rating surprised Buenavista, which had expected a “not under 18″ like the previous installments of the franchise. This is the first time the Spanish ratings commission has awarded an X because of violence.
Als Filmredakteur arbeite ich natürlich härter als eine Hafendirne. Schreiben bis das Blut unter den Fingernägeln spritzt, Filme gucken bis die Augen tränen und lange Urlaubs- ähm Geschäftsreisen in die USA unternehmen um für euch rauszufinden, was es mit dem neuen dem neuen Disneyfilm “Küss den Frosch” auf sich hat… ach ja und was eigentlich Schneewittchen all die Jahre so getrieben hat.
Hier die ersten acht Minuten aus dem Remake der Serie „V – Die außerirdischen Besucher kommen“, die am 3. November in den USA startet. Sieht aus wie „Independence Day“, nur anders. Ein Starttermin für Deutschland ist nicht bekannt, aber das heisst ja heutzutage nix mehr.
American Grindhouse ist eine Doku über die Geschichte des Exploitation-Films und sieht superinteressant aus, fraglich ist natürlich, ob und wann die Doku hierzulande überhaupt zu bekommen ist. Snip von der Filmwebsite:
The feature-length documentary American Grindhouse explores the hidden history of the American Exploitation Film. The movie digs deep into this often overlooked category of U.S. cinema and unearths the shameless and occasionally shocking origins of this popular entertainment. Exploitation Cinema has left an incredible mark on American culture, and this informative and amusing documentary proves that its principles – and popularity – endure to this day.
Starting at the turn of the 20th Century, Exploitation Cinema emerged from the tents of carnie sideshows, reared its ugly head in the first true Exploitation features like Traffic in Souls and Freaks, brushed shoulders with hard-boiled Film Noir in the ’40s, came of age with the teen flicks of the ’50s, razzed Hollywood’s stodgy Production Code with innumerable “Nudie Cuties” and “Roughies”, rode high on the hog with the biker pix of the ’60s and pimp-slapped some jive turkeys during the “Blaxploitation” boom of the ’70s. American Grindhouse takes a fascinating look at the films, filmmakers, hucksters and hustlers who made it all happen.
Hier ein neuer Trailer zu „The Men who stare at Goats“, sieht nach wie vor extrem unterhaltsam und superlustig aus.
In this quirky dark comedy inspired by a real life story you will hardly believe is actually true, astonishing revelations about a top-secret wing of the U.S. military come to light when a reporter encounters an enigmatic Special Forces operator on a mind-boggling mission. Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) is in search of his next big story when he encounters Lyn Cassady (Academy Award®winner George Clooney), a shadowy figure who claims to be part of an experimental U.S. military unit.
According to Cassady, the New Earth Army is changing the way wars are fought. A legion of Warrior Monks with unparalleled psychic powers can read the enemys thoughts, pass through solid walls, and even kill a goat simply by staring at it. Now, the programs founder, Bill Django (Oscar® nominee Jeff Bridges), has gone missing and Cassadys mission is to find him. Intrigued by his new acquaintances far-fetched stories, Bob impulsively decides to accompany him on the search. When the pair tracks Django to a clandestine training camp run by renegade psychic Larry Hooper (two-time Oscar® winner Kevin Spacey), the reporter is trapped in the middle of a grudge match between the forces of Djangos New Earth Army and Hoopers personal militia of super soldiers.
In order to survive this wild adventure, Bob will have to outwit an enemy he never thought possible. The Men Who Stare at Goats was inspired by Jon Ronsons non-fiction bestseller of the same name, an eye-opening and often hilarious exploration of the governments attempts to harness paranormal abilities to combat its enemies.
Einen Film, den wir hier schändlicherweise bisher total vernachlässigt haben, ist „The Cove“, einer Doku über die Abschlachtung von Delphinen in einer Bucht in Taiji, Japan, die den Preis für die beste Doku beim diesjährigen Sundance gewonnen hat. Oben der Trailer, Snip von Wikipedia:
Im japanische Küstenort Taiji werden jedes Jahr tausende Delfine in eine nicht einsehbare Bucht getrieben. Die schönsten Tiere werden separiert und anschließend an Delfinarien in aller Welt verkauft. Die restlichen Tiere werden abgeschlachtet. Der Film macht dieses Geschehen erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Die Arbeit am Film wurde von den örtlichen Behörden, der Polizei und den Fischern behindert, die Filmemacher bedroht. Unter der Leitung von Regisseur Louie Psihoyos arbeitete das Team im Stil des Guerilla-Filmmaking und verschaffte sich mit Hilfe von Tauch- und Surfgängen Zugang. Ebenso wurden Nachtsichtgeräte, zum Teil unter künstlichen Steinen versteckte Unterwasserkameras und -mikrofone sowie neueste High-Tech-Ausrüstung eingesetzt, um die Aufnahmen unbemerkt anfertigen zu können.
Der Regisseur hat sich den Film jetzt auf einem Festival in Japan selbst nochmal angesehen zusammen mit dem Bürgermeister des Delphinkiller-Kaffs und dessen Anwälten, zusammen mit den Fischern und Mitgliedern des Walfangskommittees.
All the bad guys there, front row center. The mayor, the International Whaling Committee delegate, fishermen dressed up in suits…I couldn’t have dreamed of a better screening. They had all come to Tokyo with their lawyers to see if there would be any kind of litigation against the film. The screening sold out within a few hours, so I offered to give them tickets. At one point, the mayor stormed out, and the IWC delegate held his head in his hands.
I thought I might get arrested when I got off the airplane in Tokyo — there are arrest warrants out for me in Taiji for things like trespassing, conspiracy to disrupt commerce, and photographing undercover police. I was invited by the TIFF, though, so that’s probably what kept me safe.
Paranormal Activity ist ein Phänomen. Wie in seeligen Blair Witch-Zeiten, schafft es ein mit Mikrobudget gedrehter Film an der Kinokasse zu Punkten und zu beweisen, dass es keine teuren Effekte oder Stars braucht um dem Publikum wirklich eine Scheissangst einzujagen.
Die Story ist dabei simpel und grade deswegen effektiv: Ein junges Paar filmt mysteriöse Vorkommnisse in seiner Wohnung. Die Frau fühlt sich schon seit sie ein Kind war von geisterhaften Erscheinungen verfolgt. Jetzt soll die Videokamera dokumentieren, was wirklich vorgeht. Schon bald entdecken sie auf den Tapes Anzeichen dafür, das sie in der Tat nicht alleine in ihrem Schlafzimmer sind.
Passend zu Halloween verlosen wir – gemeinsam mit Wild Bunch / Central – zehn (!) Freikarten, damit ihr euch schon drei Wochen VOR dem Kinostart einen Eindruck von dem semi-dokumentarischen Horror-Hit machen könnt.
Wer nicht bis zum offiziellen Kinostart am 19.11.2009 warten will, muss uns eine mail schicken. Das ganze geht an gewinnen (ät) fuenf-filmfreunde, mit dem Stichwort “Paranuss” und eurem vollständigen Namen. Schnellig zahlt sich aus: Die ersten zehn Teilnehmer kommen auf die Gästeliste für das exklusive “Paranormal Activity” Preview am kommenden Donnerstag, den 29.10.2009 um 20 Uhr im Cubix!
Also, wir sehen uns?
Ich bin mal gespannt, ob ihr genauso reagiert wie das US-Publikum.
Seitdem ich den Trailer das erste Mal sah, bin ich etwas aufgeregter, als damals, als ich erfuhr, dass Transformers verfilmt wird. Ich bin inzwischen sicher, dass Spike Jonez meine Kindheit nicht so lächerlich machen wird, wie damals Michael Bay und so sauge ich alle möglichen Eindrücke auf, die sich im Netz herumtummeln.
Manchmal muss ich auch gar nicht so weit suchen, denn bei einem meiner Arbeitgeber gibt es eine kleine Slideshow zu dem Film, der ab dem 3.12. auch endlich in Deutschland zu sehen sein wird!
The Orphan +++ Dorfpunks +++ Dream a little dream +++ Bangkok Love Story +++ Amityville Horror 3D
The Orphan – USA 2009
Ein junges Paar entschließt sich nach einer Fehlgeburt ein Mädchen zu adoptieren. Die 11jr Esther ist auch scheinbar die Traumkandidatin, hochintelligent, künstlerisch talentiert und ein wahrer Schatz von einer Mädchen. Sie versteht sich auch sofort blendend mit der tauben Tochter des Paares. Nur mit deren Sohn wird sie nicht so recht warm…
The “Orphan” ist ein insgesamt gelungener, wenn auch nicht sehr origineller Vertreter des “Fiese Kinder”-Subgenres, dessen durchaus konventionelle Story durch gute schauspielerische Leistungen, nachvollziehbare Figuren und eine solide Inszenierung wettgemacht wird, die härtemässig doch über dem liegt, was kindlichen Bösewichten normalerweise im Film zugemutet wird.
Die grade mal 11jr Isabelle Fuhrman liefert eine furiose Leistung, als hyperintelligente und boshaft-brachiale Esther, die der liebenswerten Familie das Leben nach und nach zur Hölle macht. Das Ende ist erahnbar, aber nicht zu plump vorbereitet. Regisseur Jaume Collet-Serra hat sich nach dem eher mässigen “House of Wax” eindeutig gesteigert.
Dorfpunks – Deutschland 2009
Anfang der 80er. Auf dem Dorf ist nichts los. Eine Gruppe Jungs beschließt es den großen Idolen nachzutun und eine Punk-Band zu gründen. Doch wie soll man Punk sein, wenn nebenbei die Ausbildung wartet? Lockere Verfilmung des autobiographischen Erfolgsromanes von Rocko Schamoni
Liebenswerter Ausschnitt des Landlebens, wie es wohl nicht nur in den 80ern war. Jugendliche zwischen Ausbruch und Resignation, Wohlstandsrevoluzzer mit “…denn sie wissen nicht was sie tun”-Anklängen. Die sympathische Besetzung bringt die ganze Ungelenkheit, die Naivität aber auch die Melancholie rüber, die dieser verfilmten Jugenderinnerungen Rocko Schamonis innewohnt. Nicht zwingend ein großes, befriedigendes Ganzes, als kleine Skizze eines Sommers – ehe das endgültige Erwachsenwerden ansteht. Zwischen Flucht, Versöhnung, Ausbildung, Bauernhof und Universität. Hauptdarsteller Cecil Renner ist dabei eine kleine Entdeckung, dem es gelingt als Rockos Alter Ego die Story auch Emotional nachvollziehbar zu verankern.
Also das ist ja ein starkes Stück!
Der ehemalige Comiczeichner Rodolfo Damaggio (DC) ist mitte der 90er aus dem Comicgeschäft ausgestiegen und verdient sich seine Brötchen nun mit Storyboards und Concept Arts, für Filme wie MI3, Lemony Snicket’s SoUE, Hidalgo, Indiana Jones 4 und “Rise of the Silver Surfer”.
Auf seiner Seite kann man sich noch ein paar Arbeiten anschauen, die teilweise besser sind, als alles was man in den dazugehörigen Filmen gesehen hat.
Frankreich im 14. Jahrhundert: Ritter, Hexen, die Pest – und Nicolas Cage. Der Teaser zum neuesten Fantasy-Schlock. Mit dabei auch: Ron Perlman, Stephen Campbell Moore und Christopher Lee. Yippie!
“Darling. I don’t know how to tell you this, but there’s a Chinese family in our bathroom.”
Originaltitel: (500) Days of Summer
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Marc Webb
Drehbuch: Scott Neustadter & Michael H. Weber
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Zooey Deschanel, Geoffrey Arend, Olivia Howard Bagg
Tom (Joseph Gordon-Levitt) ist eigentlich Architekt, fristet sein Dasein aber als frustrierter Schreiber in einer Grußkartenfirma. Er ist gut in dem Job, aber nicht wirklich ausgefüllt.
Zumindest bis er Summer (Zooey Deschanel) – die neue Assistentin seines Chefs – trifft. Zwischen beiden entwickelt sich etwas, doch was genau es ist und wohin es führen wird, ist unklar. Denn Summer glaubt nicht an wahre Liebe und will keinen festen Freund.
Im Rückblick erzählt Tom von den Höhen und Tiefen ihrer Beziehung, von seinen 500 Tagen mit Summer.
Musik-Video-Regisseur Webb schafft es tatsächlich dem Romcom-Genre eine sehr schöne, witzige, sarkastische und realistische Variante hinzuzufügen. Schon mit dem Eröffnungstext setzt er die Stimmung für alles was folgen wird: “Any resemblance to people living or dead is purely accidental … Especially you, Jenny Beckman … Bitch.”
Hervorstechenstes Moment des Films ist seine nichtlinerare Erzählweise, dieser gar nicht mal so ungewöhnlichen Geschichte. Junge trifft Mädchen. Junge verliebt sich. Mädchen nicht. So einfach die Tagline, so einfach die Handlung. Doch so einfach erfahren wir als Zuschauer nicht was passiert, denn wir bekommen Toms Sicht der Dinge, der uns einen Rückblick auf die gemeinsame Zeit mit Summer gibt. Dabei springt er munter zwischen einzelnen Episoden und der zeitlichen Abfolge. Das lockert die Handlung auf, hat aber neben dem Gimmick-Charakter auch einen tieferen, dramaturgischen Sinn: Es zeigt wie unterschiedlich die Sichtweisen der beiden Hauptfiguren sind und wie durchgängig ihre Missverständnisse sind. Und es nimmt dem Erzähler Tom seine Darstellungsgewalt, denn durch das Vor- und Zurückspringen relativieren sich auch seine Anschuldigungen gegen Summer, von der er glaubt sie habe ihn getäuscht und vorgeführt.
Hier der neue Trailer zu „Paranormal Activity“, der ja derzeit in Amerika ziemlich abgeht. Ich habe immer noch so meine Zweifel, vor allem, da mich „Blair Witch Project“ damals nach dem ersten Sehen maßloß enttäuschte und ich einem Mashup davon mit meinem Ghost-Liebling „Poltergeist“ eher skeptisch gegenüber stehe.
Ich denke mal, der Film wird wegen des Erfolgs in den USA auch hier einen Starttermin bekommen, dann werden wir sehen, was der Hype verspricht.
Neben allen möglichen anderen Gründen wäre das hier ein Grund, in Kalifornien leben zu wollen: Am Samstag zeigen sie im Alex Theatre in Glendale zwei Screenings von einem meiner liebsten Horrorstreifen aller Zeiten: The Haunting. Der Twist dabei: Das Kino gilt selbst als verwunschen und von Geistern heimgesucht, beim Screening wird Parapsychologe Michael J. Kouri einen Vortrag über das Kino halten, Snip:
SK: So the Alex Theatre is haunted?
Michael J. Kouri: It’s very haunted. I grew up in Burbank and I used to go there to watch movies. I would often see a woman in the men’s room dressed as an usherette. And this is a weird thing to say, but I was at the urinal and somebody pinched me on my butt. I didn’t notice a ghost or anything. But while I was washing my hands I could see her reflection — in the mirror behind me — holding towels. Because I can see ghosts I could talk with her mentally, telepathically. I ask her her name and she didn’t say anything. Then I asked, ‘Why are you here?’ And she said, ‘Because I like my job. Wouldn’t you stay where you liked your job?’
I told my girlfriend the story. We went back to our seats. We were seated in the balcony and saw a strange light like a ball of lightning come down the middle aisle like an usher was helping somebody to their seat. Denise, my girlfriend, noticed it. There was no one humanly attached with it, but she thought she saw a hand on the flashlight. I could see it, too. I could see the same woman holding the flashlight, but I could also see a man and a woman both beautifully dressed. The usher was helping the woman to her seat, which was a couple of rows back and across from us. There are so many spirits there, they are doing the things they were doing when they were alive.
Hier der neue Trailer zum Remake von „The Wolfman“. Den mittlerweile wohl schon zwei Jahre alten, ersten Trailer fand ich erfrischend altmodisch und weckte die Hoffnung auf schönen klassisch-viktorianischen Horror. Das ist hier zwar noch enthalten, aber extrem zurückgefahren worden und alleine der Soundtrack macht mir schon sorgen, dass dieses Remake hier dem Zeitgeist geopfert wird. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Hier der neueste Trailer zu Guy Richies „Sherlock Holmes“, ich mag immer noch sehr, was ich da sehe und bleibe dabei: Das hier ist zwar ein ungewöhnlicher Holmes mit Explosionen, der steht aber immer noch in der klassischen Tradition von Sir Arthur Connan Doyles literarischer Vorlage, inklusive Drogen, Boxen und DIY. Doch, doch, der wird was.
Ok, wer sich J.J. Abrams Star Trek Version noch nicht angeschaut hat, aber auch in Zukunft keine Zeit haben wird, kann hier mal auf den Punkt gebracht nachlesen, was er oder sie verpasst hat.
Ich habe das Wochenende damit verbracht, mir die erste Staffel der Serie „Californication“ nochmal auf DVD anzusehen und um im Tonfall der Hauptfigur Hank Moody zu bleiben: Damn, ist das eine verfickt gute Serie.
In „Californication“ geht es um den Schriftsteller Hank Moody (David Duchovny), der sich, erfolgreich, dafür aber verlassen von Frau und Familie, durch Los Angeles säuft und vögelt. Parallelen zu Charles Bukowski, dessen Spitzname ebenfalls Hank lautete und der selbst in seinen Geschichten als Hank Chinaski auftrat, dürften nicht allzu zufällig sein.
Die etwas unoriginelle Exposition der Serie (erfolgreicher, einsamer, versoffener, versauter Schriftsteller) wird von der wunderbar ausgearbeiteten und liebevollen Charakterzeichnung, der im Serienverlauf mehr als stattfindenden Entwicklung der Figuren und der durchweg sehr guten Leistung der Darsteller wett gemacht.
„Californication“ ist eine Liebeserklärung an den Los Angeles-Way of Life, an alle verkommenen Kreativen, die versoffenen Künstler und an alle Dirty Old Bastards und sicherlich eine der besten Serien der letzten Jahre. Unbedingte Kaufempfehlung!
Die erste Staffel ist in Deutschland im September auf DVD erschienen, unten der Trailer zu Staffel 1.
The Bleeding sieht mir nach herrlichem Vampir-Action-Trash aus, so ein bisschen wie From Dusk till Dawn ohne Tarantino, dafür aber mit Vinnie Jones, Michael Madsen, DMX, Armand Assante, William McNamara und Katherine von Drachenberg. Passenderweise gibt’s den Plot dazu in einem kickass Satz.
Surrounded by carnage, slaughter, brutal crashes and total mayhem, Shawn Black is in a race to save the world from pure evil.
Der New Yorker hat einen ziemlich langen Artikel über James Cameron mit tonnenweise Infos auch zu seinen früheren Filmen. Ich stelle mir grade vor, wie Cameron Arnold Schwarzenegger den Satz „Do you want Paul Verhoeven to finish this motherfucker?“ ins Gesicht schreit. Groovy!
The director James Cameron is six feet two and fair, with paper-white hair and turbid blue-green eyes. He is a screamer—righteous, withering, aggrieved. “Do you want Paul Verhoeven to finish this motherfucker?” he shouted, an inch from Arnold Schwarzenegger’s face, after the actor went AWOL from the set of “True Lies,” a James Bond spoof that Cameron was shooting in Washington, D.C. (Schwarzenegger had been giving the other actors a tour of the Capitol.)
Cameron has mastered every job on set, and has even been known to grab a brush out of a makeup artist’s hand. “I always do makeup touch-ups myself, especially for blood, wounds, and dirt,” he says. “It saves so much time.” His evaluations of others’ abilities are colorful riddles. “Hiring you is like firing two good men,” he says, or “Watching him light is like watching two monkeys fuck a football.” A small, loyal band of cast and crew works with him repeatedly; they call the dark side of his personality Mij—Jim backward.
John Lennon is an ordinary 15 year old boy on the streets of Liverpool. Funny, smart, naughty, a real edge to him. But life is not simple for John – he grew up in a family of secrets and was raised by his Aunt Mimi from the age of five. When he is suddenly reacquainted with his mother, Julia, they form an unbreakable bond. A bitter war rages between the two sisters for John’s love. But his mother gives him one great gift – music. A wayward boy finds his voice, and walks into The Beatles. Nowhere Boy is directed by visual artist Sam Taylor Wood and is being distributed by The Weinstein Company early next year.
Vor einer Weile hatten wir hier ein Viral für Zombieland, in dem Woody Untote wegkegelte. Das war nur eins von mehreren Zombieland-Rules-Clips, die habe ich hier nochmal in einer Playlist zusammengefasst (gibt’s auch unten eingebettet). Basierend darauf gibt’s jetzt vier mehr oder weniger schicke Poster, oben Kickass-Woody, die anderen drei und die Playlist nach dem Klick.
Das hier ist ein erster Behind-The-Scenes-Shot aus Karate Kid… oh, natürlich: „Kung Fu Kid“. Jackie Chan als Mr. Miyagi mit Schnorres und Will Smiths Sohn Jaden als Daniel. Auftragen und: Polieren!
Meine Kollegin Anna hat anläßlich des neuen Sam Mendes-Film “Away we go” für moviepilot einen Test gebastelt, in dem ihr herausbekommen könnt, in welcher Stadt ihr am Besten aufgehoben wärt. Nachdem die Hauptfiguren im Film ja quer durch die USA reisen um eine neue Heimat zu finden, könnt ihr mit dem Test innerhalb weniger Klicks erfahren wohin ihr euren Umzugs-LKW schicken sollt. Das war mein Ergebnis:
Okay, bei mir kam Irgendwo heraus. Aber vielleicht ist das auch nur die Altersunruhe, die sich bei mir da Bahn bricht.
Und jetzt sagt mir gefälligst: Wo müsst ihr hin?
Nick Carr ist Locationscout in New York und hat in drei Teilen die Drehorte von Taxi Driver im Jahr 2009 besucht. Faszinierend!
The character of Travis Bickle is utterly co-dependent with the New York of 1976, a spawn of all that New York had become at the time. Without the tough, dangerous, smut-filled, immoral, seedy, dank, sweaty, filthy, gritty streets of that world, Bickle could not exist.
That world has vanished. Travis Bickle is dead.
Finding the locations used in Taxi Driver turned out to be incredibly difficult, largely because the film documents a side of the city that has since been demolished, rebuilt, renovated, spit-shined, and stamped with a seal of approval. Literally, entire blocks that appear in the movie have been leveled since 1976, and only the brief appearance of a building number or street sign gives any clue to the actual location.
Eine neue Woche eine neue Runde Kurzkritiken, von all jenen Filmen, die ich auch noch gesehen habe, für die aber die Zeit fehlt sie in epischer Länge abzuhandeln. Nachdem es das letzte Mal den Fokus Horror gab, widme ich mich dieses Mal vier Kinder- und Jugendfilmen die grad in Kinos und auf DVD zu sehen sind.
Heute dabei: G-Force – Agenten mit Biss +++ Lippels Traum +++ Die Noobs – Klein aber gemein +++ Die Vorstadtkrokodile
G-Force – Agenten mit Biss – USA 2009
Ein geheimes Regierungsprojekt hat extrem smarte Meerschweinchen als Special-Agents trainiert, die versuchen sollen der Verschwörung eines Großindustriellen der Küchengeärte herstellt auf die Schliche zu kommen. Doch nach einer unauthorisierten Aktion werden sie zu Rodents Non Grata und müssen sich auf eigene Faust durchschlagen…
Jerry Bruckheimer produzierte für Disney diese kühne Mischung aus Mission Impossible und Alvin und die Chipmunks. Promis wie Sam Rockwell, Penélope Cruz, Steve Buscemi oder Nicolas Cage leihen den CGI-Fellbällen, die in einer realen Umgebeung agieren ihre Stimmen – zumindest im Original. Auf Deutsch sind Leute wie Wigald Boning zu hören. Die menschliche Cast ist weniger prominent und erlebt ihre besten Momente wenn der göttliche Bill Nighy losgelassen wird, der hier den undurchsichtigen Industriellen spielt. Nighy ist einer der Schauspieler die eine Parkuhr spielen könnten und immer noch großartig wären und ehrlich gesagt verlangt seine Rolle hier wenig mehr von ihm.
Der Film ist nicht wirklich schlecht, nur unglaublich belanglos. Die vergessenswerte Story, die sehr gradlinig und mit wenig Wendungen erzählt wird, ist übliches Sonntag-Nachmittags-Futter. Den flachen Charakteren kann auch das 3D leider keine Tiefe verleihen und irgendwie bleibt die Geschichte gefühlt unter ihren Möglichkeiten. Regisseur Hoyt Yeatman, der normalerweise als FX-Spezi für Bruckheimer arbeitet, versteht sich deutlich besser auf Effekte, als auf dramaturgische Stringenz und emotionale Inszenierung. Die Meerschweinchen sind nett anzusehen, die Action ist durchaus schick (insbesondere die Eingangsszene macht einiges her), aber alles bleibt zu brav, zu vorhersehbar und zu harmlos um wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Für Kids okay, um sie am Samstagnachmittag ruhigzustellen, aber nichts was man sich als Erwachsener zwingend ansehen muss.
-”What’s wrong with a stroller?”
-”I LOVE my babies. Why would I want to PUSH them away from me?”
Originaltitel: Away We Go
Herstellungsland: Großbritannien / USA 2009
Regie: Sam Mendes
Darsteller: John Krasinski, Maya Rudolph, Carmen Ejogo, Catherine O’Hara, Jeff Daniels, Allison Janney
Das junge Paar Verona De Tessant (Maya Rudolph) und Burt Farlander (John Krasinski) erwartet sein erstes Kind. Bisher wohnten sie in einem kleinen Kaff, aber als ihnen ihre einzigen Verwandten, Burts Eltern, eröffnen das sie nach Antwerpen ziehen, beginnen sie über ihr Leben nachzudenken. Sind sie Versager, weil sie schon über 30 sind und immer noch nicht genau wissen, was sie mit dem Leben anfangen sollen?
Sie beschließen etwas von der Welt zu sehen um zu überlegen, wo sie einen Neuanfang wagen wollen. Eine Reise die sie quer durch Amerika führt und ihnen deutlich macht, das auch ihre erfolgreicheren Freunde, alles andere beneidesnwerte Musterfamilien sind…
Nach dem starbesetzten Drama-Brocken “Revolutionary Road”, der die Abgründe der Ehe bis in die finstersten Ecken ausleuchtete, hat sich Sam Mendes hier bewusst eine Fingerübung in Leichtigkeit verschrieben. Auch wenn in der Story eine gewisse Grundmelancholie mitschwingt, ist “Away we go” in erster Linie eine sympathische-fluffige Komödie ohne allzu großen Tiefgang. Krasinski und Rudolph geben ein ungewöhnlich durchschnittliches Paar, abseits jeden Glamours ab, das sich erst nach und nach durch seinen liebenswerten Humor und seine entwaffnende Ehrlichkeit die Zuneigung der Zuschauer erarbeitet.
Denn so wie Verona und Burt anfänglich an ihnen zweifeln, bedarf auch der Zuschauer der Konfrontation mit den anderen Pärchen, die sie über den Film hinweg besuchen, um zu verstehen, wer die wirklichen “fuck-ups” sind. Mit gemütlichem Tempo nimmt Mendes uns mit auf diesen Road-Trip der die Straße ausspart und nur die Zielorte zeigt. Die Freunde und Bekannte entpuppen sich alle als viel beschädigter, als die beiden verlorenen Eltern in Spe es je sein könnten.
Ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass die vierte Stromberg-Staffel bereits in drei Wochen am 3. November auf Pro7 startet und nur drei Tage später auf DVD erscheint. Den Trailer gabs exklusiv auf dieser Website mit dem schrecklichen Namen „Myspass“ und dort nicht zum einbetten. Ich hab das Ding mal erlöst und bei Youtube hochgeladen.
Ein Fake-Werbespot der vor einiger Zeit herauskam und angeblich vom “Institute for Human Continuity” stammt, bereitet uns schonend auf den großen Abgang im Jahr 2012 vor. Auf der Website www.instituteforhumancontinuity.org erfährt man von einer Lotterie, in der ausgelost wird, wer denn die Apocalypse überleben darf.
Natürlich ist das ganze nicht echt, wie unschwer jedem klar sein dürfte, der Erich von Däniken nicht mit Tom Buhrow verwechselt. Außer man ist Amerikaner, dann findet man das ganze geschmacklos und gefährlich. Denn wie wir alle wissen, geht die Welt ja bestimmt wirklich unter 2012.
Fuck. Und ich hoffte wirklich PlanetX kommt und erschlägt Guido Westerwelle.
“You ever hear the story about the boy who cried wolf. you are all the townspeople who didnt beleive the boy who cried and was eaten becasue of it. You all think the world wont end in 2012 because it was predicted to happen SO many times in the past. and for that YOU will all die at the time it happens. Because you’ll be eating nachos and watching TV wondering why there are earthquakes every 2 minutes and why its getting hot and why you’re actually watching white fuzz or a blue screen.”
Hier eins von drei neuen Postern zum Retrohorrorflick „House of the Devil“, den ich schon auf dem Fantasy Filmfest sehen konnte und der in den amerikanischen Filmblogs grade sehr gefeiert wird. Zugegeben: Die Retro-Optik des Films inklusive oller Walkmen und 70er-Jahre Gedächtnisdauerwelle sind schon ziemlich schick und die Tonalität des Films so generell auch… nur passiert leider extrem wenig und man sieht im Grunde 80 Minuten einem (sehr knackigen) Mädchen beim Im-Haus-Rumlaufen zu. Mitreißend ist das nicht.
Aber wirklich schlecht war er deshalb nicht, für Genrefans durchaus empfehlenswert. Kommt bei uns ohnehin nur auf DVD. Amazon-Partnerlink:The House of the Devil Nach dem Klick jedenfalls noch die zwei weiteren Poster und nochmal der Trailer.
Jetzt weiß ich, warum ich so ziemlich alles an Star Trek nicht so wirklich überzeugend fand (um’s mal wohlwollend auszudrücken): Die Autoren haben das meiste in ihren Drehbüchern von wissenschaftlichen Beratern schreiben lassen und als Platzhalter das Wort „Tech“ eingefügt. I’ve tried to tech the tech, and it won’t work. Yeah.
At his recent keynote speech at the New York Television Festival, former Star Trek writer and creator of the re-imagined Battlestar Galactica Ron Moore revealed the secret formula to writing for Trek.
He described how the writers would just insert “tech” into the scripts whenever they needed to resolve a story or plot line, then they’d have consultants fill in the appropriate words (aka technobabble) later.
“It became the solution to so many plot lines and so many stories,” Moore said. “It was so mechanical that we had science consultants who would just come up with the words for us and we’d just write ‘tech’ in the script. You know, Picard would say ‘Commander La Forge, tech the tech to the warp drive.’ I’m serious. If you look at those scripts, you’ll see that.”
Moore then went on to describe how a typical script might read before the science consultants did their thing:
La Forge: “Captain, the tech is overteching.”
Picard: “Well, route the auxiliary tech to the tech, Mr. La Forge.”
La Forge: “No, Captain. Captain, I’ve tried to tech the tech, and it won’t work.”
Picard: “Well, then we’re doomed.”
“And then Data pops up and says, ‘Captain, there is a theory that if you tech the other tech … ‘” Moore said. “It’s a rhythm and it’s a structure, and the words are meaningless. It’s not about anything except just sort of going through this dance of how they tech their way out of it.”
Nächsten Monat auf einer Star Trek-DVD in Eurer Nähe: Die Outtakes aus Star Trek. You will die. Your people will die. JJ Abrams will die. You all – will die!
Online ist ein MItschnitt eines einstündigen Interviews mit Alfred Hitchcock aufgetaucht, oben der erste Teil, der Rest nach dem Klick. Snip von Youtube:
Long thought to be lost or destroyed a complete recording has been found of one of the few hour long interviews of Alfred Hitchcock . Originally broadcast as one of the first Tomorrow Shows with Tom Snyder in the Fall of 1973. This recording appears to be from a second repeat of this show broadcast on Memorial day, 1980.
The VHS (SP) tape itself was found to be in excellent condition. While properly stored in a climate controlled environment it apparrently had not been played in decades. Great care has been taken to make the digital transfer.
Batman vs Blade in einem ziemlich gut gemachten Movie-Mashup. Der Joker ist zwar ein besserer Gegenspieler als Blade, aber egal, trotzdem sehr gut gemacht.
NACHTRAG
Im Kommentarbereich kam jemand auf die Idee den “weitere Informationen”-Button bei Youtube klicken und weist darauf hin, dass es auch vielleicht die Portsmouth Sinfonia sein könnte.
Also das finde ich jetzt eine seltsame Erscheinung: Normalerweise wird eine Fortsetzung eines Kassenschlagers mit den schauspielerischen Äquivalent eines Blinddarms in Form von Kevin Sorbo gedreht. Im Fall von Hangover war man wohl selber so über den Erfolg überrascht, dass man jetzt die großen Namen in die Runde schmeißt: Robert Downey Jr., Michelle Monaghan und Jamie Foxx.
Nicht falsch verstehen – das sind alles großartige Schauspieler, aber bin ich der einzige, der das Gefühl hat, dass man sich erst nach dem großen Erfolg von Hangover (vollkommen zu Recht, wie ich noch betonen muss!) traut die erste Liga einzubinden?
Das hier ist das erste Bild von Tom Savini aus Machete, weitere Bilder gibt’s bei Bloody Disgusting. Und ja, ich hab’ ein bisschen an Photoshop gedreht, damit Savini hier sogar noch mehr badass aussieht.
Habe ich eigentlich schon erzählt, dass ich früher der Meinung war, dass meine Spielzeuge tatsächlich lebendig sind? Ich meine jetzt nicht kinderfantasieartige Lebendigkeit, sondern so lebendig, dass sie einen eigenen Staat bilden. Es war eine Monarchie, geführt von Donald, der so etwas wie ein…Hund war. Bei Bedarf kann ich gerne ein Bild nachreichen. Donald lebt jetzt in meinem Kleiderschrank. Ganz allein. Ohne sein Hofstaat. Aber er lebt.
Ja, was..? Immernoch besser, als ihn einer wildgewordenen Kindergartenherde anzuvertrauen!
„Nollywood Babylon“ ist eine Doku über die größte afrikanische Filmindustrie und die 1.) ist voller Trash und 2.) sieht superinteressant aus. Snip von der Film-Website:
Nollywood Babylon is a feature documentary about the explosive popularity of Nigeria’s movie industry.
The film drops viewers into the chaos of Lagos’ Idumota market. Here, among the bustling stalls, films are sold and unlikely stars are born.
Unfazed by low budgets, enterprising filmmakers create a brash, inventive and wildly popular form of B-Movie that has Nigerians Nollywood-obsessed. In these films, voodoo and magic infuse urban stories, reflecting the collision of traditional mysticism and modern culture that Nigerians experience every day.
Ben Addelman and Samir Mallal, present an electric vision of a modern African metropolis and a revealing look at the powerhouse that is Nigerian cinema.
Bruce Willis meinte mal, wenn man im Telefonbuch unter Weltenretter nachschlägt, würde man sein Gesicht finden. Folgerichtig dürften wir, wenn wir weiterblättern und nach Weltuntergang suchen, wohl ein Foto von Roland Emmerich entdecken.
Der Deutsche, der in seiner deutschen Heimat zunächst als Spielbergle verlacht wurde (weil er effektgeladene Unterhaltungsfilme statt deutschem Befindlichkeitskino abliefern wollte) und schließlich erfolgreich in die USA übersiedelte, ist seit Jahrzehnten der Experte für den gediegenen Weltuntergang. Ob er in Independence Day das Weltkulturerbe von Aliens zersprengen ließ, in Godzilla eine Riesenechse auf New York hetzte oder in The Day After Tomorrow die ignorante US-Bevölkerung mit einer überraschenden Klimakatastrophe konfrontierte.
Als Vorbereitung auf seinen neuen Spektakel-Streifen 2012 – Der Schatten der Sonne hatte Sony vor ein paar Tagen zu einer Sondervorführung geladen. Ausgewählte Journalisten durften schon einmal die ersten 50 Minuten des Films erleben und hinterher mit Emmerich, seinem Drehbuchautoren Harald Kloser und den beiden Stars John Cusack und Chiwetel Ejiofor reden, die sichtlich stolz auf ihr Weltuntergangs-Epos waren.
Zurecht, wie man sehen durfte. Denn wenn der ganze Film das Tempo und die Qualität der ersten 50 Minuten hält, dann dürfen sich Fans schon mal auf das wohl gewaltigste Action-Event des Jahres freuen. Selbst als jemand, der kein ausgewiesener Emmerich-Fan ist, musste ich zugeben, dass der Film beeindruckende Bilder und sympathische Figuren zu bieten hat.
Doch auch wenn Emmerich es inspiriert knallen, beben, explodieren und einstürzen lässt, unterscheidet sich 2012 deutlich von Explosionspornos à la Michael Bay. Denn Emmerich stellt keine Testosteron-Tanker, keine Militärkerle und keine juvenilen Power-Heroen in den Mittelpunkt, sondern Normalos, Nerds, Wissenschaftler, Musiker und Familien. Und obwohl der Film seine Exposition sehr fix abhandelt (Sonneneruptionen sorgen für eine Art Mikrowellenstrahlung, die das Erdinnere auflöst und die tektonischen Platten quasi frei auf der Erdoberfläche herumtreiben lässt), nimmt er sich Zeit, die nahende Katastrophe effektvoll einzuführen und in immer stärkeren Eruptionen schließlich hervorbrechen zu lassen. Und noch ein Unterschied zu anderen modernen Actionfilmen: Es gibt tatsächlich Dialoge und die Kamera hält still und wackelt nicht ständig herum, wie Peter Parkinson mit Schluckauf.
Hier der Trailer zur Doku „Nightmares in Red, White and Blue“. Es gibt ja bereits die Doku „American Nightmare“, die den Fokus allerdings auf den amerikanischen Horrorfilm der 70er setzte. Die hier will die komplette Geschichte der US-Horrorflicks erzählen, Snip:
Nightmares in Red, White and Blue is everything you ever needed to know about the history of American horror in 96 minutes. Narrated by the great Lance Henricksen and featuring exclusive interviews with a ton of American horror legends like John Carpenter, George A. Romero, Joe Dante, Roger Corman and Larry Cohen (to name just a few), the film explores the timeless, universal appeal of horror movies from Lon Chaney to Hannibal Lecter and beyond.
Auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest wüteten nicht nur “The Children”, die ihre Eltern aufs Garstigste attackierten, sondern auch ein kleines perfides Waisenmädchen namens Esther. “Orphan – Das Waisenkind” von Jaume Collet-Serra, der auch schon die überraschend saubere “House of Wax”-Neuauflage zu verantworten hatte, ist sehr altmodischer, sehr effektiver und vor allem sehr gelungener Evil-Kid-Horror in der Tradition von “The Omen” und “Mikey”, mit einem Schuss 90′s-Psychothriller Marke “Hand That Rocks the Cradle”. Und am Schluss wird’s sogar richtig schön bizarr.
Zum offiziellen Kinostart am 22.10.09 verlosen wir 3 mal 2 Freikarten zum Film, die ihr in jedem beliebigen Kino einlösen könnt. Dazu müsst ihr uns lediglich euer liebstes Horrorfilmkind nennen: Rosemaries Baby, Michael Myers, die unheimlichen Geschwister aus “The Innocents”… schickt uns eure Antworten wie immer an gewinnen[ät]fuenf-filmfreunde.de.
Hier geht’s zur offiziellen Website, und der Trailer schaut so aus:
Hier ein neuer Trailer zum irgendwo wieder auf DVD erscheinenden „Hardware“ (bei uns „M.A.R.K. 13 – Hardware“) mit Lemmy, der selbst auch mitspielt. Im Film geht ein Killerroboter auf eine Mordstour, wie man im Trailer schön sehen kann. Snip von Wikipedia:
Neben dem Nomaden (Zone Tripper) Carl McCoy, dem Frontmann der Goth-Rockband Fields of the Nephilim, spielen Lemmy Kilmister von Motörhead, Paul McKenzie und Iggy Pop mit. Letzterer jedoch nur als englische Stimme des anarchistischen Radiomoderators „Angry“ Bob.
Hier ein neuer Trailer zu Terry Gilliams „Imaginarium of Dr. Parnassus“. Bei mir will sich immer noch keine richtige Begeisterung einstellen, obwohl das alles zugegeben ziemlich fantastisch aussieht. Ich bin derzeit wohl einfach nicht in einer Gilliam-Phase.
So wie’s aussieht, schreiben Daft Punk nicht nur den Soundtrack für den neuen Tron, sondern spielen dort auch in ihrem Spacerobot-Outfit mit. Wahrscheinlich als Ableton und Traktor, das ist aber nur ‘ne Vermutung.
Daft Punk likes to play dress up. The Euro electronica duo is basically never seen in public without spaceman helmets clamped to their heads. It’s a look that would not be out of place in a sci-fi flick like, say, “Tron Legacy,” Disney’s mega-budget remake of the 1982 original about artificial intelligence, a computer-generated world and Jeff Bridges in a skin-tight neon suit.
And that’s just where Daft Punk will be when the new “Tron” hits theaters in December 2010. MTV News has exclusively learned that the group will not only be scoring the film—as previously revealed—but that they will actually appearing in the movie itself.
“They were in the movie,” star Olivia Wilde let slip during an interview with Josh Horowitz.
Roger Corman, Joe Dante und Corey Feldman haben sich zusammengetan und für Netflix eine Webserie namens „Splatter“ produziert. Oben der Teaser, losgehen soll’s zu Halloween, Snip:
I have secretly be working on a new project that is going to be presented by Netflix and it’s the first ever live streaming web series by Netlifx. It’s going to be a collaboration by Roger Corman, Joe Dante and myself all working together for the first time.” Adding, “It’s Definitely horror [and will be] premiering Halloween weekend. As a special treat, just for fans tonight, they’ve put up the first clip, which is streaming right now! If you go to Netflix.com/splatter, you can get an idea of the gruesome things that await. You don’t have to have a membership to see this. There’s going to be a lot of gory stuff.
Hier der US-Trailer zu John Woos „Red Cliff“, seinem ersten in China gedrehten Film seit 20 Jahren. Der Film ist mit 80 Millionen Dollar Produktionskosten der teuerste asiatische Film aller Zeiten und gleichzeitig der erfolgreichste. Ich konnte den Film auf dem Fantasy Filmfest sehen und fand ihn ziemlich fantastisch, obwohl ich mich mit asiatischen Historien-Schinken eher schwer tue.
Ich finde ja, asiatische Filme sind oft zu behäbig inszeniert, der hier zum Glück nicht: Ein bildgewaltiges Kriegsspektakel mit einigen, von John Woo gewohnten, grandios choreographierten Kickass-Kampfszenen. Mit anderen Worten: Unbedingt ansehen, zweieinhalb Stunden, die sich anfühlen, wie 90 Minuten. Der Film kommt bei uns am 9. November auf DVD.
Grade kam man in den Comments zu den fünf Minuten Apocalypsenporn aus Emmerichs „2012“ die Idee auf, das ganze mit dem Theme aus Benny Hill zu überlegen. Ich wollte schon was basteln, aber da war einer schneller. Hier kommt zusammen, was zusammengehört.
Hier der neue Trailer zu „Up in the air“ von Jason Reitman („Thank your for smoking“, „Juno“), sieht immer noch großartig aus.
Ryan Bingham is a corporate downsizing expert whose cherished life on the road is threatened just as he is on the cusp of reaching ten million frequent flyer miles and just after he’s met the frequent-traveler woman of his dreams.
Ich sag’s ja ungern, aber diese Erdbeben-Szene aus Roland Emmerichs „2012“ kickt ein paar ernste Ärsche. Und da ich „Day after Tomorrow“ (im Gegensatz zu „10.000 BC“) nicht so wirklich schlecht fand, der war für einen Emmerich in sich erstaunlich schlüssig, hege ich hier leise Hoffnung, auf zwei Stunden Weltzerstörungsporn. Wir werden sehen.
Es wundert mich etwas, dass es nicht schon längst ein Biopic der Ramones gibt, aber: Im Dezember erscheinen die Memoiren der Ramones mit Focus auf Joey Ramone und dieses Buch soll dann auch gleich mit verfilmt werden. Das Projekt befindet sich noch in Planung und die Rechte sind auch noch nicht geklärt, aber fuck: Ich will die Ramones auf der großen Leinwand sehen.
Hier jedenfalls die Ramones mit einem „Wonderful World“-Cover, danach die Meldung:
The specialty division is in negotiations to board a project about the life of the Ramones, based on the upcoming memoir “I Slept With Joey Ramone,” by the musician’s brother, and featuring the band’s tunes.
The project, which initially had been conceived independently under manager-producer Rory Rosegarten, would get a significant boost with the involvement of the 20th Century Fox unit.
Written by Joey Ramone’s brother Mickey Leigh and longtime punk writer and Ramones chronicler Legs McNeil, it centers on the life of Joey Ramone, aka Jeffrey Hyman, the lead singer of the seminal punk act. The memoir is scheduled to be published by Simon & Schuster imprint Fireside in December.
Der Trailer zum Remake des Romero-Klassikers. “Mad World” ist ja ganz nett, aber ansonsten sieht das alles wieder mal so dermaßen ätzend Auf-Zack aus, dass ich mich unangenehm an Snyders “Dawn”-Verwurstung erinnert fühle. Aber sei’s drum, das tolle Original wird der nicht zerstören können und gern dürfen auch alle die Neuauflage zeitgemäßer, hipper oder schnittiger finden… ach ja, ein neues Poster gibbet auch noch:
Zeit für Filmreviews im Schnelldurchlauf. Die wichtigsten Recent Guckis aus der Kino & DVD-Welt, mit leichtem Fokus auf Horrorfilme, da wir ja bald schon wieder Halloween haben.
Heute dabei: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 +++ Die fast vergessene Welt +++ Year One +++ Dead Snow +++ Pig Hunt +++ FAQ about Time Travel +++ Infestation +++ Is anybody there? +++ Scooby Doo & Das Abenteuer beginnt
Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 – USA 2009
John Travolte entführt die U-Bahn 123 in New York. Denzel Washington gerät als Stellwerk-Leiter unvermittelt in die Rolle des Verhandlungsführers. Remake von “Stoppt die Todesfahrt der Pelham 1-2-3″.
Es hätte viel schlimmer kommen können. Gemessen an anderen Remakes ist Tony Scotts Pelham-Riff in der Tat noch ganz passabel. Sein einziges Problem ist, dass es eigentlich keinen einzigen Grund gibt, warum dieser Film gemacht wurde, hat er doch weder dem Original noch dem Genre irgendetwas hinzuzufügen. Die kühle, schwarzhumorige Smartness des Originals ist dem typischen Wush-Wush-MTV-Stil gewichen, Tony Scott fürchtet das Kammerspiel das der Prämisse zugrunde liegt und flüchtet sich immer wieder in Kameraspielereien und sinnlose N.Y.-Aufnahmen.
Die Hauptrollen sind solide, Denzel ist besser als erwartet auch wenn er zu keiner Sekunde an den knarzigen Charme von Matthau herranreicht. Travolta fährt mal wieder seinen Bad-Guy-Schtick den er schon dutzendfach zuvor abgespult hat. Statt des eiskalten, sarkastischen Gentleman-Gangsters haben wir wieder mal den coolen Sprücheklopfer. Die Story folgt weitgehend dem Original, nur mit weniger Stil und modischen Plotfluffs, wie Webcam-Chats, Börsenspekulationen und blutigen Ballereien. Zum Plot oder zur Spannung tragen diese Äusserlichkeiten nicht bei, wirken sie doch wie die verzweifelte Verteidigung David Goyers, als Beweis dafür das er irgendeine kreative Eigenleistung erbracht hat.
Hier der neueste Trailer zum fantastischen Fuchs. Gefällt mir schon besser, nachdem ich beim ersten Trailer noch so meine Zweifel hatte, ob der Animationsstil einen ganzen Film trägt, aber das scheint mir doch sehr vielfältig und abwechslungsreich gestaltet. Passt.
In der ersten Folge der neuen „Family Guy“-Staffel landete die Familie Griffin im Disney Universum. Ziemlich grandios, das Video hat leider nur eine miserable Sound-Qualität, aber es ist noch vertretbar.
So langsam scheint es tatsächlich mehr als ein Gerücht zu sein: Johnny Depp wird wohl zukünftig nicht mehr für die Fluch der Karibik Serie zur Verfügung stehen. Einer geht vielleicht noch, dann muss aber wirklich jemand anderes herhalten, was soviel bedeutet, wie: Sollte Disney tatsächlich auf die selten dämliche Idee kommen Jack Sparrow mit jemand anderen zu besetzen, oder ganz auf ihn zu verzichten, können sie auch gleich den Filmfreunden das Geld hinwerfen. Ich denke, wir werden etwas sinnvolleres auf die Beine stellen (sowas wie “Batman – The Musical” mit Adam Sandler in der Hauptrolle).
Adding to the comments Depp made to the L.A. Times, our regular tipster is saying that even if he makes the fourth film, he definitely won’t be back for a fifth or sixth. Given that the Pirates franchise was the only live-action property making any money for the studio, they could reach deep in their pockets and keep Depp on for #4, but they’re also preparing to replace Captain Jack with a entirely new character if he refuses a fifth and sixth film.
Diese Woche ging schon das Newsbit durchs Netz, dass Danny „Machete“ Trejo beim Predator-Remake angeheuert hat. War mir aber selbst kein Posting wert, dafür aber das hier: Latino Review hat einen Blick auf einen Drehbuchentwurf, der auf Juli 2009 datiert war, werfen können, und das klingt für mich alles ziemlich gut. Als ob sich Rodriguez den zweiten Alien-Film gut angeschaut hat und den zweiten Predator-Film drehen will, den wir schon immer sehen wollten.
Bei Latino Review gibt’s das alles als Video, io9 hat das aber schonmal sehr schön zusammengefasst:
As we know the bulk of the film takes place on the Predator home planet, which is a giant jungle similar to Earth in the Cretaceous period. Our hero is Royce, a “Steve McQueen” type.
The film begins back on Earth, when Royce gets in a fight with another human, and kills his opponent — but some Predators are watching the whole thing from behind their camouflage screens. The Predators like what they see, so they kidnap Royce and shoot him over to their home planet.
Royce, along with seven other abducted humans, all wake up after parachuting into the Predator home planet. This surly bunch of brutes were all collected because they are the best of the worst on Earth. And the Predators will be hunting these supposed baddest humans on Earth — or Earth’s answer to Predators, if you will.
The seven include:
* Cuchillo A Mexican enforcer from the drug cartel, who is Danny Trejo’s character.
* A Russian named Nikolai with a four barrel gas powered rotary machine gun….close to The Body’s weapon.
* The token female role goes to Isabelle, a “tough as nails” lady who can speak French and carries a sniper rifle.
* A possible skin head convict, who is armed only with a prison made knife, is also in the group.
* Plus a Japanese enforcer who appears to be carrying a samurai sword,
* a member of the Sierra Leone death squad,
* and a small “unassuming” man named Edwin who was on the FBI’s most wanted list.
Hier eine gute Nachricht für alle, die „Moon“ nicht auf einem Festival sehen konnten und sich keine DVD aus dem Ausland besorgen wollen: Der Film kommt in die Kinos. 2010 zwar erst, aber besser spät, als nie.
Die News hatte Duncan Jones höchstselbst vor ein paar Stunden getwittert, hier Batzmans Review des Films vom Fantasy Filmfest.
Disclosure: Ich habe das Blog zum Film gebastelt und war an einer Viralaktion für den Film beteiligt.
Zum Start von „Shortcut to Hollywood“ verlosen die Macher auf dem Blog zum Film 3 x 2 Freikarten, für die man lediglich abgetrennte Körperteile in die Kommentare posten muss (nicht hier, dort).
So langsam könnte man meinen, dass irgendjemand bei Disney Marvel auf die Idee gekommen ist, seine Lebensaufgabe in der Verfilmung sämtlicher Marvel-Helden zu finden. IGN.com hat sich mal die Mühe gemacht sie zusammenzutragen. Ich mache mir dann mal die Mühe das Ganze in Geekisch zu übersetzen.
Hier als der Trailer zum Remake von „A Nightmare on Elm Street“ und der lässt mich etwas ratlos zurück. Weil: Täusche ich mich, oder haben die exakt den gleichen Film mit anderen Schauspielern gedreht, inklusive ein bisschen mehr Vorgeschichte und ebenso wie beim Remake von „Freitag der 13.“ gleich inklusive dem zweiten Teil? Und warum macht man sowas?
Hier ein neuer Clip zu „Where the wild things are“ mit einem Ausschnitt aus dem Original-Soundtrack von Karen O, die normalerweise bei den wunderbaren Yeah Yeah Yeahs singt. Nach so ‘nem Wahlabend tut ja ein bisschen Feelgood not, aber ich hab’ da gleich noch was anderes…
Roman Polanski befand sich seit 1978 auf der Flucht vor amerikanischen Ermittlungsbehörden, er wurde wegen der Vergewaltigung einer Minderjährigen damals vor Gericht gestellt. Nachdem die schweren Vorwürfe fallen gelassen wurden, floh er aus einer psychiatrischen Anstalt und galt seitdem in den USA als flüchtig. Gestern wurde er am Züricher Flughafen festgenommen, er sollte auf dem Zürcher Filmfestival den Preis für sein Lebenswerk erhalten. Oben ein Video des Veranstalters von der Bekanntgabe der News auf dem Festival, hier die ganze Story auf Wikipedia:
Polański war 43 Jahre alt, als er 1977 in einen Skandal um die 13 Jahre alte Samantha Gailey (später Geimer) verwickelt war. Nach Darstellung von Samantha Gailey lockte Polański sie unter dem Vorwand, sie für ein Modemagazin fotografieren zu wollen, in Jack Nicholsons Haus. Er flößte ihr nach ihrer Aussage u. a. Champagner ein, danach machte er Oben-ohne-Fotos von ihr, bis er zu ihr in den Whirlpool stieg und sie vergewaltigte, wobei das Opfer nach eigenem Bekunden mehrmals verbal darauf aufmerksam machte, diese Handlungen nicht zu wollen.[8]
Polański wurde der Vergewaltigung einer Minderjährigen unter Benutzung von Drogen, Perversion und Unzucht (mit Minderjährigen) und des Verteilens von kontrollierten Substanzen an eine Unter-14-Jährige beschuldigt, die Vorwürfe wurden jedoch wegen seiner Bitte um Einigung fallen gelassen. Er bekannte sich der geringeren Vorwürfe schuldig, sich für ungesetzlichen Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen zu interessieren. Nach 45 Tagen in psychiatrischer Behandlung floh Polański aus den Vereinigten Staaten nach London, als sich herausstellte, dass der Richter seiner Bitte um Vermeidung einer Haftstrafe nicht nachkommen würde. Seitdem befindet er sich quasi auf der Flucht. Schließlich siedelte er nach Paris über, um einer Auslieferung an die USA durch Großbritannien zu entgehen. Da er die französische Staatsbürgerschaft hat, kann er nicht an die USA ausgeliefert werden. Er lebt seitdem straffrei in Frankreich und Polen.
MGM haben wohl in der Vergangenheit einen ganzen Haufen Schulden angehäuft und pfeiffen offensichtlich auf dem letzten Loch, man redet schon gar nicht mehr so leise von einer Pleite. Was das für die Bond-Filme und die anstehende Peter Jackson-Verfilmung von „The Hobbit“ bedeutet, ist ungewiss.
MGM made a desperate plea for money because the studio had missed its numbers and was going to be out of funds very soon. “The implication was that it’s teetering on bankruptcy,” one source told me. MGM said it needed $20M in short-term cash flow to cover overhead, and an additional $150 million to get through the end of year and continue funding its projects, and to start Peter Jackson’s Hobbit.
Entertainment Weekly hat ein Behind the scenes-Featurette zu „Iron Man 2“ gedreht, ich liebe diesen Film, genau wie seinen Vorgänger, jetzt schon. This movie will kick some serious ass. Nach dem Klick.
Hier der Trailer zu Afterschool, sieht nach einem ordentlichen Thriller mit Paranoia-Atmo aus, Snip von IMDB:
Robert is a young American student at an elite East Coast preparatory school who accidentally captures on camera the tragic death of two classmates. Their lives become memorialized as part of an audio-visual assignment designed to speed up the campus-wide healing process. But the video memorial assignment results in an atmosphere of paranoia and unease among students and teachers.
David Cronenberg plant mit Fox ein Remake seines Remakes des 1958er Films „Die Fliege“, weil die Effekte heute weiter sind. Was in diesem Fall ausnahmsweise mal okay geht, finde ich. Die Effekte aus dem 86er „The Fly“ funktionieren zwar auch noch heute, es ginge aber auch spannender. Und Cronenberg bleibt Cronenberg, auch wenn er sich selbst remaket.
David Cronenberg is again buzzing with “The Fly.”
The auteur is in talks to develop a reboot of the 1986 classic with Fox, the studio that released that film, writing and potentially directing the new pic.
The move marks an about-face for the Canadian director, who in the past has said he did not want to be involved on a remake of the film. Cronenberg did work on an opera version of “The Fly” that was staged first in Paris and then in Los Angeles. […]
The project would represent a chance for Cronenberg to return to a film that helped establish his career, but to do so in the effects age, using techniques that weren’t possible nearly a quarter-century ago.
Nach Hasbro steigt jetzt auch Mattel auf den Big Time Toy Blockbuster-Zug auf und kündigt nach einem Film zu Viewmaster (doch, echt!) jetzt also einen Barbie-Film an. Ich wundere mich nur, dass die nicht schon längst ihre Puppensammlung verfilmen ließen. Wie auch immer, Universal hat sich die Rechte an der Puppe gesichert und ich bin nicht sehr gespannt auf das, was da kommen wird.
Universal Pictures has added Barbie to its star stable.
The studio has made a deal with Mattel to build a live action film around its signature toy line. Studios are placing a premium on building films around well-known concepts. Universal brass feels it has landed the queen of globally branded toy figures.
Laurence Mark will produce.
According to Mattel, the 50-year old Barbie has 99% worldwide brand awareness, is the number one girls property in the toy industry, the top doll property in the U.S. and the number one worldwide property in the traditional toy industry.
“Barbie is the most famous doll in history, a unique cultural icon in the world of brands,” said Universal Pictures chairman Marc Shmuger. “So many representations of Barbie frequent pop culture, but never before has she been brought to life in a motion picture. We’re grateful to Mattel for entrusting us with this extraordinary opportunity.”
Bekanntlich sollte Tim Burton in den Neunzigern einen Superman-Film drehen, Drehbuch sollte von Kevin Smith kommen und all das klingt ja eigentlich ziemlich awesome (wie das damals wirklich lief, erzählt Kevin Smith selbst hier). Aber dann kamen sie irgendwie auf die Idee, Nicolas Cage für die Rolle des Stählernen zu casten und Cage ist ja sowieso einer meiner Lieblingsschauspieler (und alle so: „Yeaahh!“) und gottseidank wurde das alles nix. Oben jedenfalls ein Bild von Nicolas Cage im Superman-Dress. ZOMG!
Beinahe hätte ich dieses Posting in der Kategorie „Filmfun“ gepostet und hier noch das ganze Video aus dem das Bild stammt.
Tim Burton und Timur Bekmambetov sind ja eigentlich ein Garant für einen Mussichsehen-Film. Schaut man sich den Trailer an, verstört (zu recht) die Musik und ein dezent “billiger” Nachgeschmack macht sich breit. So ganz überzeugt bin ich noch nicht, aber ich lasse mich auch gerne überraschen.
Ich meine… Tim Burton! Was kann da groß schief gehen..? Sagt bitte nichts!
„Paranormal Activity“ (hier der Trailer) entwickelt sich grade zum neuen Online-Hype und die LA Times hat einen schönen Artikel über den Film, der bereits 2006 fertiggestellt wurde. Darin heisst es, Steven Spielbergs Kopie des Films wäre verflucht gewesen. Boo!
It was early 2008, and the director’s DreamWorks studio was trying to decide whether it wanted to be a part of the micro-budgeted supernatural thriller. As the story goes, Spielberg had taken a “Paranormal Activity” DVD to his Pacific Palisades estate, and not long after he watched it, the door to his empty bedroom inexplicably locked from the inside, forcing him to summon a locksmith.
While Spielberg didn’t want the “Paranormal Activity” disc anywhere near his home — he brought the movie back to DreamWorks in a garbage bag, colleagues say — he very much shared his studio’s enthusiasm for director Oren Peli’s haunting story about the demonic invasion of a couple’s suburban tract house.
“Paranormal Activity” was hardly a typical studio production. Peli, an Israeli-born video game designer who had no formal film training, shot the $15,000 movie in a week in 2006 with a no-name cast, a crew of several San Diego friends and a hand-held video camera.
But as Spielberg and the DreamWorks team believed, the movie held a special appeal — it was original and scary. The challenge was to fit this round peg into a DreamWorks square hole — a process that would ultimately take more than a year and a half, the delay exacerbated by the slow collapse of Paramount’s acquisition of DreamWorks. For a time, it looked as if Spielberg was right: “Paranormal Activity” appeared cursed — to sit on a shelf.
Hier der Trailer zum No Budget-Film „Attack of the Lederhosenzombies“ inklusive einem Handpuppen-Rattenaffen aus Braindead und einem Zombie in Lederhosen (ach!), der von Snowboardern und Skifahrern plattgemacht wird – mit Snowboards und den Skiern. WTF?!
Ein neuer längerer Clip zur (offiziellen) “Astro Boy”-Kinoadaption. Ich mag was ich sehe, auch wenn die Animation keine Bäume rausreißt. Der Stoff ist einfach zu gut, den wird auch der “Flushed Away”-Regisseur nicht verbocken können!?
Hier der Trailer zu „Harry Brown“ mit Michael Caine, der mit 74 Jahren nochmal zeigt, wie man Rachefilme richtig dreht. Sind „Olf Farts gone mad“ schon ein eigenes Action-Subgenre?
Set in modern-day Britain, HARRY BROWN follows one mans (Sir Michael Caine) journey through a chaotic world where drugs are the currency of the day and guns run the streets.
A modest law-abiding citizen, Harry Brown is a retired Marine and a widower who lives alone on a depressed housing estate. His only company is his best friend Leonard (David Bradley). When Leonard is murdered by a gang of thugs, Harry feels compelled to act and is forced to dispense his own brand of justice. As he bids to clean up the run-down estate where he lives, his actions bring him into conflict with the police, led by investigating officer DCI Frampton (Emily Mortimer) and Charlie Creed-Miles.
Holy motherfucking sweet Jesus in a chickenbasket, ich brech zusammen, das gibt’s ja gar nich, ja brat mir einer nen Storch, Potzblitz! Scheiß die Wand an! Leckomio! Da fliegt mir doch das Blech weg! Am Arsch die Räuber! Heidewizka! Heiliges Blechle! Nee, oder? Iss’nich wahr! Beim Teutates!
Der neue A-Team-Van sieht fast genauso aus wie der alte!
Keira Knightley ist mittlerweile ja so etwas wie die Queen of Kostüm- und Ausstattungsfilme. Keiner sieht in prachtvollen Kleidern, dekadenten Roben oder eng geschnürten Korsetts so elegant aus wie die 24jährige Britin. Nach Auftritten in der „Oliver Twist“-Serie, der TV-Neuverfilmung von „Doktor Schiwago“, der „Fluch der Karibik“-Trilogie, „King Arthur“, dem hinreißenden „Stolz und Vorurteil“, „Edge of Love“ und natürlich dem Kritikerliebling „Abbitte“ spielt sie in Saul Dibbs Historiendrama „Die Herzogin“ die englische Stilikone des 18. Jahrhunderts – Georgiana Spencer. Als Vorfahring von Lady Diana mischt sie neben einem selten so boshaften Ralph Fiennes, Dominic Cooper und Charlotte Rampling die englische Adelsgesellschaft auf. Der Film ging zu Unrecht ein wenig unter, für die herausragenden Kostüme gab es dieses Jahr aber immerhin den Oscar.
Zum DVD-Start des Films verlosen wir in freundlicher Zusammenarbeit mit Kinowelt dreimal eine DVD mit Wendecover. Dafür müsst ihr einfach folgende Frage beantworten:
Das Kino hat die historischen It-Girls nicht erst jetzt entdeckt – wie hieß der letzte Film, der eine bekannte Erzherzogin und Königin wilde Partys am königlichen Hof veranstalten und sogar in Chucks auftreten ließ?
Die Antwort schickt ihr wie immer an gewinnen[ät]fuenf-filmfreunde.de. Einsendeschluss ist der 29.09.09. Und hier gibt’s noch den Trailer zu „Die Herzogin“:
Die neue Vice ist dann wohl ein Pflichttermin für Filmfreunde, Interviews mit Werner Herzog, Lars von Trier, Dario Argento, Terry Gilliam, Spike Jonze, David Lynch und ein paar anderen, dazu noch so schöne Artikel mit Headlines wie „Survival of the streets – Snake Plissken, the Cro-Mags, and the Persistence of Megatoilet Nostalgia“ oder auch „Nollywood Omen – Nigerian Christians Make the Best Drug-Party Film Ever“.
“I wouldn’t change one second of our life together.”
Originaltitel: The Time Traveler’s Wife
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Robert Schwentke
Darsteller: Eric Bana, Rachel McAdams, Ron Livingston, Jane McLean, Arliss Howard, Brooklynn Proulx, Stephen Tobolowsky, Alex Ferris
Manche Filme entziehen sich ihrer Erzähllogik sehr klug, indem sie etwas per se Unlogisches als so selbstverständlich voraus- und ins Bild setzen, dass man sich nur zu gern von den heilsam eskapistischen Fäden einer großen Geschichte einspinnen lässt – für den Genrefilm ist das schließlich auch ein apodiktisches Prinzip. Die Rezeption findet dann bestmöglich irgendwo auf einer irrationalen Gefühlsebene statt, allerhöchstens stolpert man aufmerksam über die Unlogik innerhalb der eigenen Unlogik und stellt doch das große Behauptungskonstrukt nicht in Frage. „The Time Traveler’s Wife“ bricht diese Erwartungshaltung noch stärker herunter, er möchte schlicht ein Film sein, den man spüren und ertasten muss. Es ist eine wattebauschig-gediegene Kitschanhäufung voller definierter Emotionen und zielgruppenorientierter Appelle: Ein Film für Frauen, die Monogamie und ewige Liebe nicht für eine Erfindung der Kirche halten.
Henry DeTamble steht im Mittelpunkt einer Handlung, die ebenso unvermittelt wie unmotiviert ihren Anfang nimmt: Er ist das Opfer eines genetischen Defekts (in jeder Hinsicht allzu adäquat: Eric Bana), der ihn willkürlich und unkontrolliert durch die Zeit reisen lässt. Meist führt ihn der plötzliche Raumentzug in die Vergangenheit, an Orte, die wahrscheinlich von seinem Unterbewusststein gesteuert werden. Diese unkonventionelle Eigenschaft könnte ein großer Spaß sein, würde Henry sein Schicksal nicht als quälende Stigmatisation begreifen, die die Beziehung zu seiner stets im Hier und Jetzt zurückgelassenen Frau Clare (Rachel McAdams) auf eine repetitive Probe stellt.
“This is crazy. I finally meet my childhood hero and he’s trying to kill us. What a joke. “
Originaltitel: Up
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Pete Docter / Bob Peterson
Darsteller: Ed Asner, Christopher Plummer, Bob Peterson, Jordan Nagai
Carl Fredricksen hat sein Leben fast schon hinter sich. Er ist 78 und wohnt alleine in seinem Haus, seine Frau Ellie ist gestorben und er weiß nicht, wie er ohne sie weitermachen soll. Rückblickend erscheint ihm, der immer davon träumte mit ihr zusammen Abenteuer zu erleben und zu reisen, das Leben als Reihe verpasster Chancen.
Als er in ein Seniorenheim abgeschoben werden soll, weil sein kleines Häuschen einem Bauprojekt weichen muss, entschließt er sich zu einem letzten Ausbruch. Er bindet tausende Luftballons an das Haus und entschwebt mit ihm in die Wolken.
Womit er nicht gerechnet hat ist ein blinder Passagier, der kleine, dicke Pfadfinderjunge Russel, der sich eigentlich nur seine “Hilf den Älteren Mitmenschen”-Pfadfinder-Auszeichnung verdienen wollte, als das Haus startete.
Gemeinsam fliegt das widerwillige, ungleiche Paar gen Südamerika und erlebt tatsächlich das Abenteuer von dem Carl als Junge immer geträumt hat. Mit samt sprechenden Hunden, einem seltsamen Vogel namens Kevin und einem größenwahnsinnigen Entdecker… der einst Carls großes Idol war.
Ich bin ja nun nicht der typische Pixar-Fanboy. Ich mochte The Incredibles und Monsters Inc. tat mich mit den übrigen Filmen aber immer etwas schwer. Nemo und Ratatouille waren so gar nicht mein Ding und bei aller Sympathie war auch Wall-E mit seinem Cute-Overkill nur teilweise meine Tasse Tee, auch wenn ich die Animation wirklich bewunderte.
Es gibt wenige Dinge, die ich mehr hasse, als Menschen die während eines Films ständig reden. Ich weiß nicht, was das Problem dieser Leute ist, wahrscheinlich ist es eine Mischung aus ADS und Geltungssucht… jedenfalls würde ich, jedesmal wenn ich im Kino sitze und jemand denkt, er müsse den kompletten Film kommentieren, genau dasselbe tun, wie Lars von Trier in seinem Kurzfilm „Occupations“ (einem Segment aus „Chacun Son Cinéma“).
Ich hatte bislang gar nicht mitbekommen, dass Disney im Zuge einer Promoaktion für das Disney Resort in Florida Buzz Lightyear aus Toy Story ins Weltall geschossen hat, wo er für 468 Tage auf der ISS Unfug getrieben hat. In die Unendlichkeit und noch viel weiter! Jetzt ist er jedenfalls wieder zurück und wo wir grade bei Toy Story sind, hier das äußerst spektakuläre Teaser-Poster für den dritten Teil:
Buzz Lightyear is back from his Infinity and Beyond tour. The Toy Story toy went into space aboard STS-124 on May 31, 2008, spent time at the International Space Station and returned to Earth on STS-128 on Sept. 11, 2009. He’s pictured here with the space shuttle Discovery upon landing at Edwards Air Force Base in California.
Two Buzzes — this one plus Apollo 11 moonwalker Buzz Aldrin — will be honored in a parade at Magic Kingdom, alongside ISS crewmates on Oct. 2, 2009. (Step-off time is 2:45 p.m.)
Disney will partner with NASA for a new online educational game and an online mission patch competition for children. NASA will fly the winning patch into space.
Vor einigen Jahren wurden vier Männer (Liam Neeson/Hannibal, Bradley Cooper/Face, Sharlto Copley/Murdoch und “Rampage” Jackson/BA Baracus) einer militärischen Spezialeinheit wegen eines Verbrechens verurteilt, das sie nicht begangen haben. Sie brachen aus dem Gefängnis aus und tauchten in Los Angeles unter. Seitdem werden Sie von der Militärpolizei gejagt, aber sie helfen anderen die in Not sind. Sie wollen nicht so ganz ernst genommen werden, aber ihre Gegner müssen sie ernst nehmen.
Also wenn sie einmal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen suchen sie doch Das A-Team.
So weit, so wussten wir schon. Jetzt lesen wir bei Empire News, dass Jessica Biel mit von der Partie ist und (natürlich) eine von Face’ Ex-Freundinnen spielt. Aber selbstverständlich kann man die Frau Biel nicht nur als schmückendes Beiwerk auf die Leinwand werfen, obwohl sie das ja bisher auch immer super hingekriegt hat. Nein, Die Frau mit dem Perfekten Arsch™ spielt noch den General (ich wähle bewusst eine ungenderige Bezeichnung), der die vier Ex-Soldaten jagt.
Auch wenn ich nur den Zivildienst geleistet habe: Biel ist 27 Jahre alt und ich bin mir ziemlich sicher, dass man mit 27 noch kein General sein kann. Warten wir es also noch ein bisschen ab, bis sich die Gerüchteküche abkühlt, würde ich mal sagen. Bis dahin genießen wir ein kleines bisschen die obige Kollage..!
Guten Tag meine Damen und Herren, Sie haben aus der Videothek ihres Fernseh-Fachgeschäftes einen Video-Film ausgesucht. Wir hoffen, dass er ihnen die Unterhaltung bietet, die sie erwarten.
Meine Damen und Herren, nix war jemals größer als der Stock im Arsch von Deutschland in den Siebzigern.
Hier der Trailer zu „Paranormal Activity“, Poltergeist meets Blair Witch… könnte was werden. Hier der Plot:
After a young, middle class couple moves into what seems like a typical suburban starter tract house, they become increasingly disturbed by a presence that may or may not be somehow demonic but is certainly most active in the middle of the night. Especially when they sleep. Or try to.
Der Romero-Klassiker „Night of the living Dead“ bekommt ein Prequel/Remake (man konnte sich wohl nicht so recht entscheiden) und das als CGI-Film. Romero ist daran nicht beteiligt, ich hüpfe aber trotzdem nicht grade im Dreieck vor Freude.
Zombie movie “Night of the Living Dead” is coming back, this time in a 3D CGI format and without the involvement of George Romero.
Titled “Night of the Living Dead: Origins,” the re-imagining is being directed by newcomer Zebediah de Soto and produced by Simon West and Simon West Productions president Jib Polhemus.
On the story front, De Soto, who wrote the script with David R. Schwartz, wants to update the tale partially by bringing out the characters’ backstories and make what he called “an American-style anime.”
Vor einer Weile bloggte ich auf Nerdcore über ein Ghostbusters-Trailer-Mashup aus 50er-Filmen inkl. Jerry Lewis, Bob Hope und Dean Martin, der Macher des Trailers hat jetzt nachgelegt und Raiders of the lost Ark und Forrest Gump aus alten Filmen zusammengeschnibbelt.
This “pre-make” is a mash-up of old trailers and clips found all over Youtube. It is not endorsed or connected to Paramount Pictures or Lucasfilm. It was made as a purely technical exercise and for laughs.
Here is the recipe:
The 10 Commandments, Prince Valiant, Naked Jungle, Secret of the Incas, Jungle Queen, Zulu, Look to Lockheed for Leadership, Casablanca, The City of Brass, Mr. Moto takes a Vacation, Star in My Crown, A Pain in the Pullman, On Dangerous Ground, Patton, King Solomons Mines, Journey to the Center of the Earth, The Greatest Show on Earth, David and Bathsheba, The Screaming Skull, When You Know, Mysterious Mr. Moto, Lawrence of Arabia, Raiders of the Lost Ark, The Young Indiana Jones Chronicles, and Superman at Bay.
Forrest Gump was directed by Frank Capra instead of Robert Zemeckis?
In an alternate reality version of the year 1949 (not 1994), it actually did happen. Starring Jimmy Stewart, in the lovable title role, Forrest Gump is the story of how a simple man from Greenbow, Alabama changes the course of history and the world around him.
This is a fan trailer made from bits and pieces found all over YouTube. Here’s the recipe:
Mr. Smith Goes to Washington, Harvey, To Kill A Mockingbird, Forrest Gump, Horse Feathers, Its A Wonderful Life, Mountain Road, The Shopworn Angel, The Stratton Story, You Can’t Take It With You, Thunder Bay, Top Ten Elusive Runners, Table Tennis Action Classics 1930s-1950s, I Feel Like a Feather in the Breeze, Woodrow Wilson at the Labor Convention, Fancy Curves, The Men, Captains Courageous, The Making of Forrest Gump
Diese Woche startet der neue Pixar-Film “OBEN”, bzw. UP. Nach dem Riesenerfolg von WALL-E im vergangenen Jahr, in dem ein Roboter sprachlos zirpend die Zuschauer begeisterte, wird sich jetzt zeigen ob sie sich auch für einen knarzigen alten Mann begeistern können, der sich noch einmal aufrafft um seinen Kindheitstraum wahr zu machen.
Passend dazu war ich für moviepilot mit dem Regisseur Pete Docter und dem Produzenten Julian Rivera in einer Berliner Videothek, wo sie mir etwas zu ihren filmischen Vorlieben, aber auch den Vorbildern für UP erzählt haben.
Und was hat eigentlich Klaus Kinski mit Pixar-Helden zu tun?
Hier ein Bootleg-Trailer zu „Expendables“ vom Filmfestival in Venedig und ich konnte jetzt erstmal nur Lundgren, Jet Li und natürlich Stallone erkennen. Außerdem hab ich schwer das Gefühl, dass sich der Film ein bisschen zu sehr auf seine Star-Power verlässt, aber das werden wir sehen.
Filmfreundefreunde werde mitbekommen haben, dass ich vor langer Zeit sehr sehr aufgeregt war ob der Verfilmung meiner Jugendhelden. Die Vorfreude war sogar so groß, dass sie den Film überstand und mich 4 Sterne geben ließ, wohl wissend, dass mindestens anderthalb Sterne aus dem Fanboy-Bauch heraus kommen. Ich erzähle das nur, weil ich etwas gestehen muss: Ich habe mir bewusst Transformers 2 erspart. Rückblickend betrachtet war der erste Teil dermaßen stumpf, dass ich Angst davor hatte den zweiten Teil zu sehen. Von der Vorfreude ist nichts übrig geblieben, als blanke Enttäuschung.
Und so rührt sich nicht einmal eine Augenbraue, als ich lese, dass sich Michael Bay Ende der Woche mit Steven Spielberg zusammensetzen will, um über den dritten Teil des Roboterfilms zu reden. Die Studios würden ihn gerne im Sommer 2011 sehen, Bay hingegen würde gerne mal etwas kleineres, ohne Riesenroboter machen, bevor er sich wieder ins Getümel schmeißt.
Unter “etwas kleinerem” versteht Bay übrigens”Pain & Gain”, ein Film über zwei Bodybuilder, die sich in der kriminellen Szene versuchen. Das Ganze soll so eine Art Mischung aus Pulp Fiction und Fargo sein. Die Alternative dazu wäre noch Bad Boys 3 (übrigens wohl ohne die Smith und Lawrence), an dem Peter Craig gerade schreibt.
Egal was er machte, ob er toughe Bullen, Fummeltrinen, Surfer, unruhige Geister-Lover oder Familienväter spielte, er blieb vor allem eines: Johnny aus dem Kult-Hit “Dirty Dancing.” Mit dem Satz “Nobody puts baby in a corner” gab er allen hässlichen Enten Hoffnung doch noch eines Tages den tanzenden Superman zu finden, der ihnen die “Zeit ihres Lebens” bescherte. Der Low-Budgets-Streifen mit der kitschig-bittersüßen Story wurde zum Phänomen, zum echten Kult der bis heute andauert und in Bühnenshows immer neue Iterationen erlebt.
Bekannt wurde Swayze aber schon einige Jahre zuvor, in Coppolas “The Outsiders” und dem umstrittenen Cold-War-Heuler “Red Dawn”, in dem er zusammen mit vielen anderen späteren Teenie-Idolen die USA vor den bösen Russen schützen musste. Unvergesslich wurde er jedoch erst mit “Dirty Dancing”, dem einige mittelprächtige Actionklopper und dann noch “Point Break” und “Ghost” folgten, ehe es erstmal wieder ruhig um ihn wurde. Swayze war trotz seines zeitweiligen Ruhms als Backfisch-Idol vor allem immer der solide Arbeiter als der glamouröse Star, vielleicht ein Grund warum seine Karriere nie dauerhaft abhob. Er war nie weg, aber auch weit vom wirklichen Star-Ruhm entfernt. Achtungserfolge erzielte er immer wieder, ob in “11:14″ oder “Donnie Darko” – allerdings immer als Nebenrolle im Ensemble. Für den verspäteten und vergessenswerten Dirty Dancing Nachklapp “Nights in Havanna” ließ er sich noch einmal zu einer Gastrolle überreden, die den Film aber auch nicht vor dem Flop retten konnte.
Anfang 2008 wurde eine agressive Form von Krebs bei Kettenraucher Swayze festgestellt, die Ärzte gaben ihm wenig Hoffnung. “Wenn ich noch 5 Jahre lebe, ist es viel”, sagte er in einem Interview. Trotz der düsteren Prognose hat Swayze bis zum Schluß gearbeitet, Fernsehfilme und die Serie “The Beast” abgedreht. Er weigerte sich Schmerzmittel zu nehmen, weil er nicht benebelt vor die Kamera treten wollten.
In der Geschichte des Zombie-Films haben sich Zombies weiterentwickelt und können nun unter anderem rennen. Ich schätze in 10-12 Jahren werden sie auch kleine Lieder singen können oder Purzelbäume schlagen, oder andere Kunststückchen. Vielleicht sogar zählen, man weiß es nicht so genau. Lassen wir uns überraschen. Aber halten wir den Status Quo fest und der besagt: Zombies können rennen. Ende der Durchsage.
Inzwischen ist diese Dokumentation schon ein paar Tage online. Ich wurde letzte Woche darauf hingewiesen, kam aber leider erst jetzt dazu sie zu sehen. Auch wenn der 11.9. jetzt ein paar Tage zurückliegt, schadet es dennoch nicht, unabhängig von dem Jahrestag, auf diese Doku hinzuweisen, die so ziemlich zu den besten gehört, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Keine Angst – es handelt sich hierbei nicht um aufgewärmte Kost, die wir in den letzten Jahren immer wieder ertragen mussten. Größtenteils private Aufnahmen, die teilweise so erschreckend nah am Geschehen sind, dass man tief schlucken muss, zeigen aus verschiedenen Perspektiven wie der 11.9. rund um die Türme abgelaufen ist.
Hier der Trailer zum Zusammenschnitt der letzten Probeaufnahmen zur geplanten Abschiedstournee von Michael Jackson. Selbstverständlich ist das hier keine kritische Auseinandersetzung mit dem Leben des ehemaligen King of Pop, aber als Zeitdokument sicherlich erwähnenswert. Man kann sich aber auch die Doku „Michael Jackson – Die ganze Wahrheit“ auf Youtube (von dort einfach durch die related Videos hangeln) ansehen, die ein Bild des Herrn zeichnet, das in der Öffentlichkeit nicht existierte und das mir logisch erscheint.
Agent Schmidt hat uns den Link zu einer Lost-Behind-the-scenes Webisode-Serie der British Academy of Film and Television Arts geschickt und auch wenn ich mit der Serie immer noch nix anfangen kann: Nach einer kurzen Sichtung der Videos scheinen die mir für den durchschnittlichen Lost-Fan doch recht brauchbar zu sein. Ich versteh’ zwar nicht warum, ich bin ja aber auch nich lost. Oben Teil 1, die ganze Playlist gibt’s bei der BAFTA, Snip:
As Lost enters its sixth and final series, BAFTA explores the secrets behind the show’s success.
Presenter Andrew Collins talks to three of the driving forces behind the cult series: writer Carlton Cruse, Director Jack Bender and writer Damon Lindelof – who created the series with J J Abrams.
Together, they discuss about how Lost was made, from its early beginnings to weaving together the show’s complicated mythology.
Watch three key scenes from the show and here the director and writers talk about creating the overarching directorial style, the decision to kill off characters and adding new twists and turns to the script.
* Scene 1: Box of Knives (Season One)
* Scene 2: Charlie’s Death (Season Three)
* Scene 3: Flash Forward (Season Three)
Für moviepilot hab ich mich mit Stefan Ciupek, dem Kameramann und digital Supervisor von Antichrist und Slumdog Millionaire unterhalten, der erzählt wie der besondere Look zu Lars von Triers neuem Film zustande kam, welche Herausforderungen es beim digitalen Dreh gibt und wie man in indischen Slums am besten drehen kann.
Ich warte ja immer mit News, bis sie offiziell angekündigt wurden und so nahm ich das Gerücht um ein 3D-animiertes Remake des wunderbaren Beatles-Trickfilms „Yellow Submarine“ erstmal mit ziemlich hochgezogenen Augenbrauen und einem „Die können doch nicht…“ im Hinterkopf zur Kenntnis.
Nun, jetzt ist es offiziell: „Yellow Submarine“ wird von Robert Zemeckis in ein 3D-Motion-Capturing-Dingsbums verwurstet und hiermit poste ich ebenso offiziell: OH FUCKING NOEZ!!
Anaheim, California — September 11, 2009 — The Walt Disney Studios has made a deal with Apple Corps Ltd. to develop a new 3D performance capture adaptation of the 1968 hit animated film “Yellow Submarine” to be written and directed by Robert Zemeckis, it was announced today at the D23 Expo by Dick Cook, chairman, The Walt Disney Studios. The film will be created by ImageMovers Digital, Disney’s state-of-the-art performance capture animation studio operated in conjunction with Zemeckis and his partners, Jack Rapke and Steve Starkey, who will serve as producers on the project.
For this fantastic new voyage to Pepperland, Zemeckis will incorporate the 16 Beatles songs and recordings from the original motion picture licensed from Sony/ATV Music Publishing LLC and EMI-Capitol Records, respectively. The songs include “All Together Now,” “All You Need Is Love,” “Eleanor Rigby,” “Lucy in the Sky with Diamonds” and “With A Little Help From My Friends” while combining his unique vision and style to bring this dazzling tale to life.
Ich muss ja sagen: Ich habe das Gefühl das da der Zombiefilm kommt, auf den ich seit Jahren warte. Und jeder weitere Trailer bestätigt mich in meiner Ahnung. Ich freu mir nen Ast!
P.S.: Kleine Randnotiz: Der erste Kommentar unter den Trailern bei “themovieblog” ist von jemandem der sich “colonel Hans Landa” nennt und lautet: “THAT´S A BINGO!”…Mir scheint, wir haben ein neues geflügeltes Wort..;)
Hier der Trailer zu „Takers“, einem Heist-Thriller mit Anakin Skywalker und Matt Dillon. Ich weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll, wirkt ein bisschen, als ob der Film mit dem Trailer sein ganzes Pulver schon verschossen hat. Aber wer weiß.
Revolves around a notorious group of criminals (Idris Elba, Paul Walker, T.I., Chris Brown, Hayden Christensen, Michael Ealy) who continue to baffle police by pulling off perfectly executed bank robberies. They are in and out like clockwork, leaving no evidence behind and laying low in between heists.
Der seltene, erste Kurzfilm von George Lucas „Freiheit“ ist online komplett aufgetaucht. Der Film selbst ist recht unspektakulär, ein deutscher Student wird an der innerdeutschen Grenze erschossen, während im Hintergrund Freiheits-Standards erzählt werden. Dennoch als Zeitdokument ganz interessant, deshalb hier der Vollständigkeit halber.
Drüben auf dem MySpace-Blog von Trailer Park hat der @Hadi neue Charakter Banner gefunden. Und schon geht das Herz auf, der Trailer wird wieder geladen und ich sitze mit Kissen vor dem Bauch mit weit aufgerissenen Augen und debilen Grinsen auf dem Sofa. So einfach geht das..!
Originaltitel: District 9
Herstellungsland: Neuseeland / USA 2009
Regie: Neill Blomkamp
Drehbuch: Nill Blomkamp / Terri Tatchell
Darsteller: Sharlto Copley, Nathalie Boltt, Sylvaine Strike, Elizabeth Mkandawie, John Summer Batzman Jet Strajker
Die Aliens sind da. Allerdings anders, als es sich die Menschheit vorgestellt hat. 1982 kam nicht E.T., sondern ein außerirdisches Raumschiff, das seither über Johannesburg schwebt, anscheinend wegen eines technischen Defekts. Der First Contact brachte jedoch wenig erbauliches, waren die an Bord befindlichen Aliens doch kurz vor dem Hungertod, als sie aus dem Raumschiff befreit wurden.
Seitdem leben sie in einem Ghetto, im District 9, der langsam aus allen Nähten platzt. Die Stimmung zwischen Menschen und den fremden Wesen ist angespannt, Vorfälle sind an der Tagesordnung, die Ablehnung der Fremden nimmt zu. Zeit für die MNU, die von der Regierung das Handling des Alien-Problems übernommen hat, die ganze Brut umzusiedeln – in ein neues Lager, weit weg von menschlichen Siedlungen. Jetzt ist es an Wikus van de Merwe (Sharlto Copley), einem kleinen Beamten, der urplötzlich befördert wurde, den Außerirdischen ihre Räumungsbefehle zu überbringen, denn schließlich muss ja alles seine Ordnung haben. Doch Wikus Ausflug ins Ghetto endet anders als er gehofft hatte…
Neill Blomkamps Spielfilmdebüt, das unter der gewichtigen Schützenhilfe Peter Jacksons entstand und ohne diesen vermutlich auch nie die verdiente Aufmerksamkeit erlangt hätte, dürfte der erste Blockbuster dieses Jahres sein, der nicht auf die eine oder andere Art enttäuscht. Was nicht heißt, dass er keine Schwächen hat, aber diese verspielen sich und können die unzweifelhaften Stärken nicht entkräften.
Blomkamp hat es wirklich geschafft, aus seinem Kurzfilm eine spannende, actionreiche und dabei überraschend anspruchsvolle SciFi-Story zu machen, deren grimmiger schwarzer Humor auch die kleineren Rückgriffe auf Genreklischees verschmerzen lässt.
Hier der Trailer zum israelischen Kriegsfilm „Lebanon“, der zu großen Teilen innerhalb eines Panzers spielt und damit quasi das israelische Gegenstück zu „Das Boot“ darstellt, er basiert dabei auf den Erlebnissen eines Veteranen des ersten Libanon-Kriegs.
Mich erinnert der Film stark an einen Flick „Bestie Krieg“ aus den 80ern, der auch die Geschehnisse in und um einen russischen Panzer in Afghanistan zeigte, der Titel fällt mir beim besten Willen aber nicht mehr ein. War jedenfalls, neben „Hamburger Hill“, einer der besseren Kriegsfilme aus den 80ern, neben den üblichen Verdächtigen.
Hier jedenfalls der Plot:
It’s June of 1982, and four young Israeli soldiers are assigned to operate a single tank. Their first mission is to enter a civilian Lebanese village to clear it of possible PLO terrorists. Something goes horribly wrong, however, and the ensuing panic leads to miscommunication, death, destruction and hostages. All hell breaks loose around these young men as they face the perennial question: kill or be killed?
Lebanon is a sensual film in the dictionary sense of the word. The majority of the action takes place inside the tank, and a hot, sweaty, rusted-out place it is, rank with the odours of men and fear. Maoz is supported by a cast of Israel’s finest up-and-coming young actors. He shows us war through the eyes of Yigal (Michael Moshonov, also starring in Bena at the Festival this year), Gamil (Zohar Strauss of Kirot and Eyes Wide Open, both screening at the Festival) and Asi (Itay Tiran of Beaufort). In addition, Yoav Donat plays Maoz as a young gunner. None of these men are heroes, none of them eager to kill or die themselves.
Originaltitel: Wickie und die starken Männer
Herstellungsland: Deutschland 2009
Regie: Michael Herbig
Darsteller: Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus, Ankie Beilke, Niklas Bronner, Jadea Mercedes Diaz, Michael Herbig, Christoph Maria Herbst, Günther Kaufmann
Wickie (Jonas Hämmerle) lebt in seinem Wikingerdorf unter der Fuchtel seines etwas tumben Vaters (Waldemar Kobus), der ihn lieber als starken raubauzigen Recken, denn smarten Knaben sähe. Als der schreckliche Sven (Günther Kaufmann) mit seiner Bande das Dorf überfällt und alle Kinder entführt, kann Wickie zeigen was er wirklich drauf hat…
Bully Herbigs erster “richtiger” Film, seit “Erkan und Stefan”, ein Werk also das keine Parodie auf irgendwas ist, tut gut daran mit Überraschungseierner-Unterstütützung die sehr junge Zuschauerschaft fest ins Visier zu nehmen. Erwachsene dürfen sich bei der sehr behutsamen und unmutigen Inszenierung eher als Begleitpersonen fühlen
Denn auch mit viel Sympathie- und vor allem Nostalgiebonus – ist “Wickie” leider nur ein durchwachsener Spaß. Kinder, als Hauptzielgruppe, haben wohl am ehesten ihre Freude an der raubauzigen Truppe, die ihren Zeichentrick-Vorbildern wirklich wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Die sympathische und witzige Casting-Show des letzten Jahres führte in der Tat dazu, dass wir eine knuddelige Chaotentruppe erleben, die sichtlich mit ihren Charakteren verschmelzen. Die Kinderdarsteller – besonders das Mädchen Ylvi – sind klingen leider – auch wenn sie optisch ihren Vorbildern ähneln und niedlich sind – in ihren Dialogen recht aufgesagt und reden auf diese komisch überbetonte art wie Synchronkinder oft reden. Es ist auch auch erstaunlich wieviel ADR der Film hatte, streckenweise wirkte die Kopie die auf der Pressepremiere gezeigt wurde, als wäre kein einziger Satz on Location verwendbar gewesen und alles nachträglich eingesprochen.
Hier der Trailer zu „Up in the air“ von Jason Reitman („Thank your for smoking“, „Juno“). Darin spielt George Clooney einen Business-Kasper, dessen größter Traum es ist, eine Million Flugmeilen zu sammeln. Weil, das ist ja das wichtigste im Leben. Und wie ihn dieser Film lehren ungesehen lehren wird: No, it’s not.
Auf der Website der BBC kann man sich das Hörspiel „Pontypool“ anhören, das auf dem hervorragenden Film basiert, den Batzman und ich während des Fantasy Filmfests hier reviewten. In „Pontypool“ geht es um einen Zombie-Outbreak aus der Perspektive eines Radiomoderators und das Hörspiel hier gibt die Radioübertragung aus dem Film wieder. Fantastisch!
Vor ein paar Tagen bekamen wir ‘ne Mail von Steve Clark mit dem Inhalt, dass das Remake von „Plan 9 from outer Space“ ein größeres Budget an Land holen konnte, als angenommen und die Produktion des Films deshalb etwas dauern würde, dass es aber zum ursprünglichen Release-Date am 9. September, also heute, einen Trailer geben würde. Und der sieht aus wie ein herkömmlicher Zombie-C-Movie, ich jedenfalls hätte mir mehr UFOs an Schnüren gewünscht.
Hier nochmal das unvergleichliche Original, dass sie gleich mit in ihren Vimeo-Channel geladen haben…
Es gibt Blogeinträge, die könnte man einfach leer lassen. Sie existieren nur der Überschrift wegen. So auch dieser Eintrag. Aber ich will ja nicht so sein. Ich komme gerade aus einem schlimmen Sandra Bullok / Ryan Reynolds Film (ich wurde von der Kleinen bestraft, weil ich letztes Mal Harry Potter ausgesucht hatte) und muss meinen Kopf wieder füllen.
Das geht am Besten mit dem erstbesten Link, den mir mein Feed Reader zeigt. Und dieser handelt zufällig darum, dass man einen Film über Stanley Ann Dunham drehen möchte, ihres Zeichens die Frau, die den heute mächtigsten Mann der Welt aus den Windeln geschält hat. Die Dokumentation trägt natürlich den bedeutungsschwangeren Titel Stanley Ann Dunham: A Most Generous Spirit
Charles Burnett, who recently directed Namibia: The Struggle for Liberation but is perhaps best known for 1977 cult classic Killer of Sheep, will direct the documentary, which will shoot early next year in Hawaii and Indonesia. Negotiations for President Obama’s involvement continue, but we hear he’s got a few other things on his plate.
Der dritte Tetsuo-Film wurde grade mal vor anderthalb Monaten angekündigt, schon gibt’s nen ersten Teaser-Trailer. Hier der Plot:
The film is about an American named Antony working in Tokyo, married to a Japanese woman. He makes the agonizing transformation into Tetsuo when their son Tom is killed by the same evil driver who creates the Tetsuos in previous films.
Wie es aussieht, wurde der Mr.T im kommenden A-Team-Film gecastet und es ist… Quinton ‘Rampage’ Jackson. Ein „Ultimate Fighting Championship world light heavyweight champion“, nicht, dass mir das irgendwas sagen würde.
Former Ultimate Fighting Championship world light heavyweight champion Quinton (Rampage) Jackson is in Vancouver to star as BA Baracus in an upcoming movie version of The A-Team.
Jackson has been removed from the UFC 107 card where he was set to face Sugar Rashad Evans in an Ultimate Fighter finale showdown, so he can appear in the film. He was spotted on Robson Street Friday afternoon, signing autographs for fans.
A Twitter user by the name @Reex posted an eyewitness update on the service Friday, saying, “Someone asked Rampage Jackson for an autograph and didn’t have a pen — I was scared for him.”
Rampage will take the role played by Mr T in the 80′s TV series. The character of BA Baracus made Mr T famous, and his “I pity da fool” line became a pop culture landmark.
Die Produzenten haben am Wochenende den offiziellen Plot rumgefaxt und es ist tatsächlich Rambo vs the Mutant Werwolf.
John Rambo could track anyone – or anything – on Earth. Now the military desperately needs him for a mission that his ultra-sensitive instincts tell him he should refuse. A beast is loose somewhere north of the Arctic Circle. It has already decimated a squad of elite Military Guards, and the raging creature is headed south towards civilisation, ready to wreak bloody devastation.
It’s a job that Rambo and his 22 year old hunting partner, Beau Brady, can’t turn down, but they and a team of highly skilled Special Forces kill tea discover that the prey is a terror beyond their wildest imagination, a half-human abomination created by a renegade agency through a series of outlawed genetic experiments. It has a man’s cunning, a predator’s savageness, and a prehistoric power that has transcended the ages. Even if Rambo and Beau survive it’s unrelenting hunger for human blood, they’ll still have to confront the grim reality that it may have grown immortal.
Hier der Trailer zu „Spiderhole“, einem etwas formelhaft wirkenden Mashup aus Hostel und your favorite Outback-Slasher. Sieht mir nach ordentlicher Genre-Unterhaltung aus, allerdings nichts, was man im Kino sehen muss. Quiet Earth hat einen weiteren, etwas reißerischeren Trailer mit unpassender Mucke.
Hier eine sehr nett editierte Zusammenfassung der Geschichte der Spezialeffekte. Das Video macht schon seit einer Woche die Runde und normalerweise bin ich schneller bei sowas, aber tatsächlich habe ich es mir grade erst wirklich angeschaut und festgestellt, dass es tatsächlich ganz gut gemacht ist. In diesem Sinne, hiermit nachgereicht: 100 Years of Special FX.
Oliver Stone trifft sich mit Venezuelas Präsident Hugo Chavez und weiteren sieben südamerikanischen Präsidenten, um eine Dokumentation über den Mann zu drehen, der in den US-Medien zum Antichristen gekürt wurde. Dabei dringt Stone etwas tiefer in die Materie ein, wie eigentlich geplant. Sieht doch mal sehr vielversprechend aus..!
Sylvester Stallone hat auf dem Toronto Film Festival mit Harry Knowles von AICN gesprochen und erzählt, dass der zunächst bekannt gewordene Plot um Drogenbarone in Mexiko nicht richtig sei und dass Rambo im nächsten Film gegen mutierte Supersoldaten kämpfen würde. Und ja, obiges erstes Poster ist offiziell. Rambo gegen mutierte Werwolf-Soldaten? Hört sich für mich ein bisschen so an, als ob man sich hier einen kleinen Jux mit dem Internet leisten würde. Ich mag die Idee aber trotzdem.
You see, it is set in the Pacific Northwest. Back in the general area where we first were introduced to John. It seems that somewhere in that Area there is a U.S. Military installation that is doing experiments on elite soldiers as part of some sort of program where they’re attempting to tap into that SAVAGERY that we have deeply embedded into us. The plan is create brilliantly instinctual killer soldiers that have no qualms about taking life. Sly brought up the ancient Immortals, which were cartoonishly glimpsed in 300. In reality, they were children trained from the time they were infants to kill.
Well as happens with Government Experiments to create the perfect killer – it goes exceptionally well… and then exceptionally badly. And Rambo is brought in with a Black Ops squad (“Like in PREDATOR”) to hunt, capture or kill this worse than Rambo killer.
Mir fehlen ein bisschen die Worte, um wiederzugeben, wie maßlos enttäuscht ich von diesen ersten offiziellen Bewegtbildern aus „Survival of the Dead“ bin. Vor einer Weile war ja bereits ein Trailer ins Netz geleakt, der nicht offiziell abgesegnet war und der mich auch alles andere als begeisterte. Aber, so dachte ich mir, das war wohl nur ein grob zusammengeschnittenes Dings und hey, es ist Romero.
Aber das hier? Das hier sieht aus, als ob Romero sein Zombie-Thema in einer schlecht gemachten Hollywood-Komödie verwursten wollte. Ich weiß ja nicht, ob der Soundtrack in dieser Szene schon festgezurrt wurde, aber dieser Clip und besonders die Musik darin schreit nach „Gremlins“-Humor und nicht, dass mich da einer falsch versteht: Ich liebe die Gremlins. Und Humor und Zombies schließen sich auch nicht grundsätzlich aus, aber von „Survival of the Dead“ hatte ich etwas grundlegend anderes erwartet und ich muss wohl leider annehmen: Romero lost his Mojo.
Da warte ich doch lieber auf die Serien-Verfilmung meines Lieblingscomis „The Walking Dead“ (da hatte ich auf Nerdcore drüber gebloggt).
Gestern kam sie also auch nach Berlin. Der dreidimensionale Vorgeschmack auf Alice im Wunderland – in der Vision von Tim Burton. Ausgewählte Teilnehmer, Journalisten und Kinobesitzer durften sich in einem Eventareal unter dem Potsdamer Platz echte Setpieces und Kostüme des neuen Burton Films ansehen.
Gleich am Eingang hab es ein Fläschchen mit einer merkwürdiges Fläschchen, an dem die Worte “Trink mich” angebracht waren. Und direkt dahinter erwartet uns dann ein opulentes Buffet, sowie der eigentlich Eingang zum Kaninchenbau – dort waren die prächtigen Kostüme von Burtons Alice zu bestaunen, die wohl um so einiges martialischer sein dürfte, als ihre bisherigen Vorgängerinnen. Diese Alice tritt mit Schwert und Kettenkleidchen an…. Wir dürfen gespannt sein.
Was es genau zu bestaunen gab, könnt ihr hier im Video sehen, das Entertainment Tonight zum Start der Wanderausstellung produziert hat.
Originaltitel: Taking Woodstock
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Ang Lee
Darsteller: Demetri Martin, Jonathan Groff, Liev Schreiber, Jeffrey Dean Morgan, Emile Hirsch, Kelli Garner, Paul Dano, Eugene Levy, Dan Fogler, Imelda Staunton Batzman Jet Strajker (Review gibt’s hier)
1969: Durch Zufall erfährt der leicht verklemmte Elliot (Demetri Martin), der widerwillig im Kaff Bethel um das Überleben des Motels seiner Eltern kämpft, dass die Veranstalter des Woodstock-Festivals nach einem neuen Ort für das Konzert suchen müssen, nachdem man an der vorgesehenen Location keine Hippies haben möchte.
Als Vorsitzender der örtlichen Handelsvereinigung sieht er seine Chance, das Konzert nach Bethel zu holen und so auch das Motel seiner Eltern zu retten. Der Plan geht auf, doch Elliot realisiert erst als nach und nach, auf was er sich da eingelassen hat, denn die Veranstaltung droht allen Beteiligten über den Kopf zu wachsen und obendrein muß Elliot auch mit sich selbst, seiner zänkischen Mutter (Imelda Staunton) und seinem Privatleben ins Reine kommen…
Ang Lee liefert mit “Taking Woodstock” ein unglaublich relaxten Fluff-Film ab, der zu keinem Zeitpunkzt wirklich mehr will, als die Idee von Woodstock, die nostalgische Traumblase und die besondere Stimmung der späten 60er Jahre, der Friendsbewegung und der Hippies zu erinnern. Und wie jede nostalgische Reminiszenz, so ist auch hier viel Verklärung und wohl ein guter Schuß Idealisierung dabei.
Was absolut egal ist, denn Lee gibt nie vor eine kritische Aufarbeitung liefern zu wollen oder gänzliche neue Sichtweisen eröffnen zu wollen. Er ist Kurator einer Idee von Woodstock, deren Ideale durchaus erinnernswert sind.
Taking Woodstock funktioniert als das was er ist und sein will, als leichte sehr liebenswerte Komödie, die gekonnt mit einem historischen Event und der leicht verschobenen Perspektive darauf spielt und nebenbei eine fast wahre Geschichte über die Organisatoren und die kleine Stadt Bethel erzählt, die durch die Invasion von einer halben Million Hippies dauerhaft verändert wurde und ihren Platz in den Geschichtsbüchern fand.
Chris von Chris’ invincible Superblog hat die Basterds mit Harry Potter gemasht. Und wenn ich nicht so faul wäre Zeit hätte, würde ich jetzt Photoshop anschmeißen und die Vorlage mit Star Wars in gut hinzaubern. Mit dem Text hab ich das schonmal vorbereitet…
I Need Me Eight Jedis
Now I don’t know about y’all, but I didn’t come out of Number 4 Privet Drive and jump out a fuckin’ flying X-Wing to teach the Sith lessons in charms. The dark side of the force ain’t got no charms. They’re the foot-soldiers of a jedi-hatin’ mass-murderin’ maniac and they need to be destroyed.
That’s why every sonofabitch we find wearin’ a red lightsaber, they’re gonna die. We will be cruel to the Sith and through our cruelty they will know who we are. They will find the evidence of our cruelty in the Lightsabered, Rancored and Sarlacced bodies of their brothers we leave behind us. And the Sith will not be able to help themselves from imagining the cruelty their brothers endured at our hands, at our blasters, and at the ends of our Lightsabers.
But I got a warnin’ to all would-be Sith-Hunters. You join the Jedi and you take on a debit, a debit that you owe me personally. Each and every Padawan in my house owes me one hundred Sith scalps. And I want my scalps. And all y’all will get me one hundred Sith scalps, taken from the heads of one hundred dead Sith. Or you will die tryin’
Wozu muss ich jetzt eigentlich noch einen Artikel schreiben, wenn alles in der Überschrift steht?
Bei wired lässt sich lesen, das Guy Ritchie sich wohl endlich der, längst überfälligen, verfilmung des grandiosesten Comic-Helden aller Zeiten annimmt: Lobo. Lobo ist ein interstellarer Kopfgeldjäger, der auf seinem Harley-Raumschiff von Planet zu Planet reist und dort Verbrecher einsammelt bzw. gleich um die Ecke bringt wenn sie ihn zu sehr nerven. Er hat weiße Haut, rote Augen und ist der letzte seiner Art, was wörtlich zu verstehen ist, weil er seinen gesamten Heimatplaneten auslöschte und mit ihm alle seine Bewohner, eben damit er der letzte Czarnianer ist. Ausserdem ist er unsterblich, weil er sowohl schon aus dem Himmel, als auch aus der Hölle geworfen wurde, weil er ihnen da einfach zu krass war. Soviel zur Figur, jetzt kennt man vielleicht ungefähr die Marschrichtung, auch wenn man von dem Comic noch nie was gehört hat.
Das ganze ist von einer dermassen lustigen, übertriebenen und überstilisierten Gewalt, das man nicht anders kann als sich kaputt zu lachen. Sehr slapstickig und eine äusserst gelungene Persiflage auf gängige Superheldenklischees. Da geht es aber natürlich auch ruppiger zur Sache. Insofern ist Guy Ritchie also eigentlich die perfekte Wahl. Aber das Studio hätte gerne ein “Ab 13″-Rating und das bedeutet: Keine Schimpfwörter, nicht ZU gewalttätig. Kurzum: Obwohl man den vermutlich perfekten Regisseur für den Stoff im Boot hat, will man Lobo die Eier abschneiden. Das geht nun wirklich nicht. Am allerschlimmsten ist die Vermutung, das die Drehbuchautoren ihm ein Kind als Sidekick zur Seite stellen könnten: Klar, der letzte seiner Art, ein zäher Hund, reist mit einem Kind durchs All. Auch wenn es schon Film-Konstellationen gegeben hat, in denen das durchaus sinn machte, um die Hauptfigur eben nicht so superhart rüberkommen zu lassen: Ich bitte euch. Wir reden hier vom Präsi!
Hier der Trailer zu „Defendor“, einer Komödie, in der Woody Harrelson einen ganz und gar durchschnittlichen Mann, der ein Wannabe-Superhero sein will, spielt. Sieht mir für eine Superhelden-Komödie ungewöhnlich skurril aus, nice!
Arthur Poppington is a regular but disillusioned man who believes that he is a superhero named Defendor. He combs the city streets at night in search of his arch enemy, Captain Industry, befriending a young prostitute in his quest.
Die New York Times hat einen langen und sehr guten Artikel über Spike Jonze und „Where the wild things are“, der zunächst mit einer „Blogger retten Wild Things“-Story einsteigt und dann zu einem ziemlich persönliches Portrait von Jonze mutiert. Sehr schön!
In February 2008, a blogger named Devin Faraci led off a post on the Hollywood news site CHUD (Cinematic Happenings Under Development) with a solemn proclamation: “We’re on the verge of losing a movie.” He was referring to “Where the Wild Things Are,” a big-budget adaptation of Maurice Sendak’s classic picture book for children. According to Faraci, executives at Warner Brothers had deemed an early cut of the film “too weird and ‘too scary’ ” and were now contemplating extensive personnel changes and reshoots. The newsrippled through Hollywood’s online underground. At Slashfilm.com, it generated 88 reader responses. At Firstshowing.net, another 25. Some readers pleaded with the studio: “Please please please follow through with the original.” Others took a more authoritative tone: “Do not turn ‘Where the Wild Things Are’ into something common and forgettable!” There were calls for fan solidarity and several threats of boycott, or worse: “I will personally face-punch anyone who stands in the way of this film being released.” Such variations aside, though, a common theme emerged: “Jonze is brilliant”; “Jonze is an artist”; “Trust Jonze!”
Björn schreibt uns ziemlich aufgeregt: „ZOHOMG Boondock Saints 2 Trailer raus! Bitte 5-Seiten fullsize Artikel über die Hintergründe, Fakten und Gerüchte vom ersten und dem zweiten Teil. Ok? Ok!“ Würde ich ja machen, wenn ich den ersten Teil gesehen hätte. Ich habe vom ersten Teil ehrlich gesagt nichtmal gehört und wahrscheinlich mache ich mich damit ziemlich zum Affen, aber: Taugt der was?
[update] Ah. „Boondock Saints“ heisst auf deutsch „Der blutige Pfad Gottes“. Ja, den hatte ich gesehen und fand ihn ziemlich überbewertet und maximal durchschnittlich.
Unser Lieblingspsychopath Zachary Quinto (alias Sylar, alias Spock) spielt im Kurzfilm von Hank Nelken einen Geiselnehmer der sich in seine Geisel verliebt… so weird.
Hier ein Video mit Beavis und Butthead, die den neuen Film ihres Schöpfers Mike Judge „Extract“ präsentieren. Auf Youtube gibt’s eine sehr lange Plot-Synopsis, Snip:
To the outside eye, Joel Reynold (Jason Bateman) seems to have everything. After all, being the owner of a business he built from the ground up – with its patented brand of culinary extracts – should make the “Extract King” a happy man.
However, if Joel hasn’t reached his front door by 8 o’clock, he’ll find his wife, Suzie (Kristen Wiig) cinching up her sweatpants and about as interested in him as he is in her mastery of supermarket coupon design. Sexually frustrated, Joel confides in his best pal, Dean (Ben Affleck), a barkeep and soon finds himself wrapped up in a convoluted scheme to make Suzie cheat on him first with a dim-witted gigolo (Dustin Milligan) thereby allowing him to pursue beautiful new employee Cindy (Mila Kunis) with a clear conscience. Unbeknownst to Joel, the object of his affections is a con artist/sociopath – just one step away from having her parole revoked.
Als ich zum ersten mal den Plot zum nächstes Jahr in die Kinos kommenden Schlümpfe-Film las, hatte ich den Film für mich abgeschrieben. Der Film wird nämlich kein CGI-Film im Schlumpfdorf, sondern ein Schlumpf geht verloren, kreuzt bei einem Jungen auf, der ihn dann irgendwie zurückbringt und unterwegs natürlich unglaubliche Abenteuer erlebt. Ohne mich.
Hier jedenfalls der Vollständigkeit halber das erste Poster und das erste Bild vom CGI-Schlumpf. Nun ja.
Am kommenden Donnerstag startet “Whisky mit Wodka”, die neue Komödie von Regisseur Andreas Dresen (Sommer vorm Balkon, Wolke 9, Halbe Treppe, Herr Wichman von der CDU).
Worum geht’s? Der Schauspieler Otto Kullberg ist ein Mann, den die Frauen lieben und die Männer mögen. Gelegentlich trinkt er zu viel. Als er deshalb einen Drehtag seines neuen Films verpatzt und auszufallen droht, wird ein jüngerer Kollege engagiert, mit dem alle Szenen zur Sicherheit ein zweites Mal gedreht werden. Kein Wunder, dass die Stimmung zwischen den Rivalen leicht angespannt ist…
Ihr könnt 3x 2 Freikarten für den Film gewinnen. Dafür schreibt ihr einfach eine mail an gewinnen[ät]fuenf-filmfreunde.de und verratet uns, an welchen berühmten deutschen Schauspieler die Rolle des Otto Kuhlberg euch erinnert ;)
Einsendeschluss ist Donnerstag der 3.9.2009. Nix Rechtsweg und so.
Die nächste Runde Kurzkritiken steht an. Ein bißchen Nachlese zum Fantasy-Filmfest, Kinostarts und DVD-Releases für die mir leider die Zeit zum Langreview fehlt.
Heute dabei: The Brothers Bloom +++ Doghouse +++ Inglorious Bastards +++ Van Diemens Land +++ Trick ‘r’ Treat +++ Train +++ The story of a bad boy +++ I Know You Know
The Brothers Bloom – USA 2009
Die Brüder Bloom, Waisenjungs, haben sich von kleinauf als Trickbetrüger durchgeschlagen. Doch jetzt hat der jüngere der beiden (Adrien Brody) mal wieder eine Sinnkrise und will aus dem Geschäft aussteigen. Mit List und Tücke überredet ihn sein Bruder (Mark Ruffalo) zu einem letzten Coup…
Nach einem grandiosen Intro im Dr. Seuss-Stil, schwankt die Qualität des Films leider zwischen spaßig und bemüht melodramatisch. Con-Filme leben von der Dynamik ihrer Hauptfiguren, vom Witz und Spiel mit doppeltem Boden. Thick as thieves hat zuletzt bewiesen, dass die bewährte Formel routiniert umgesetzt noch immer unterhaltsam sein kann. Die Bloom-Brüder sprühen leider beide nicht grade vor Charme, besonders Adrian Brody guckt den halben Film wie ein gequälter Dalmatiner und selbst der gehetzte Wechsel zwischen Dutzenden Locatiions bewahrt den Film nicht vor dramaturgischen Durchhängern. Das Spiel mit den Zeiten, das Johnson in Brick so wunderbar gelang, als er Elemente der Schwarzen Serie ins Highschool-Millieu verlegte, wirkt diesmal seltsam unhomogen, denn die klassischen Trickbetrüger die daherkommen wie aus den 20er Jahren finden nie einen echten Zugang zur realen heutigen Welt. Rachel Weisz und Robbie Coltrane sind die einzigen, die den Film mit Leben erfüllen und etwas schauspielerisches Gewicht in den Topf werfen, während Mark Ruffalo als Drahtzieher und kreativer Kopf des Duos leider den gesamten Film blaß und langweilig daher kommt – was die Anteilnahme am Drama zu dem der Streifen im letzten Akt mutiert, leider nicht grade gut tut. Genausowenig wie die unfokussierte Story, deren Schlenker nicht natürlich der inneren Filmlogik folgen, sondern aufgesetzt und angestrengt wirken. Johnson hat Talent und viele gute Ideen, ein Händchen für Bilder und skurrilität – aber in diesme Streifen entsteht daraus leider kein befriedigendes Ganzes. Im Zweifel ist der Con-Fan wohl mit “Dirty Rotten Scoundrels” oder ein paar Staffeln der Serie “Hustle” besser bedient.
Okay Flash-Games gibts wie Sand am Strand, aber das folgende ist für mich und manniac etwas besonderes, weil wir das erste mal auf neues Terrain gewagt und selbst zu einem Kinostart (von OBEN / UP von Pixar 17.09.) etwas gebastelt haben, dass kein Quiz und kein Test ist, sondern ein klassisches Punkte-Sammel-Game.
In OBEN zieht es den Renter Carl, als er sich von Abschiebung in ein Heim bedroht sieht in höhere Gefilde. Ehe ihn die Sozialarbeiter abholen können, pumpt er hunderte Ballons auf und entschwebt mit samt seinem Haus gen Südamerika, um sich einen Jugendtraum zu erfüllen. Angelehnt an den Film gilt es bei der Ballon-Challenge innerhalb des Zeitlimits möglichst viele Ballons im Kamin anzubinden.
Dabei gibts Bonuspunkte für Combos aus gleichfarbigen Ballons, Abzug für geplatze und beim Überschreiten gewisser Highscore-Grenzen sogar Zeitboni. Auf moviepilot (für alle die es nicht wissen: Mein Brötchengeber) haben sich die Leute schon ordentlich die Hände wundgeschubst, jetzt will ich wissen, wie gut ihr seit.
Die besten 10 Spieler nehmen an der Verlosung eines Grafiktabletts, PS3-Games und Fansets zu Pixars neuem Film teil.
Sony Pictures hat ja bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass Fred Dekkers wunderbares 80er-Jahre-Zombie-Kleinod “Die Nacht der Creeps” am 27. Oktober in den USA erstmals offiziell auf DVD und Blu-ray erscheint. Jetzt wurden die dazugehörigen Cover veröffentlicht, welche man bei einer Abstimmung aus drei Motiven bei amazon.com auswählen konnte – leider handelte es sich jedoch um neue Artworks, statt der vielen wunderbaren alten.
Ich hätte nie gedacht, dass der Film eine derart würdige Veröffentlichung bekommen würde. Zu den erstaunlichen Extras der Director’s-Cut-Edition gehören u.a.:
“Birth of Creeps” Featurette
“Cast of the Creeps” Featurette
“Creating The Creeps” mit Interviews der SFX-Crew
“Tom Atkins: Man of Action”
“Escape of the Creeps” – Featurette über die post-production.
Deleted scenes
Audiokommentar mit Fred Dekker
Audiokommentar mit den Schauspielern Atkins, Whitlow, Marshall und Lively
Großer Sequel-Tag heute, mal wieder, wa? /Film schreibt, in Transformers 2 hätte Shia LeBöff in der Szene, als er seine Studentenbude mit Zeichen vollmalt, auf das Poster von Big Boys eine 3 gemalt. Ich habe keinen Screenshot und den Film habe ich gottseidank wieder vergessen, klingt aber logisch, weil…
Columbia Pictures is developing a third installment of the high-octane “Bad Boys” franchise, tapping Peter Craig to pen the screenplay.
The hope is to have a script that would reunite director Michael Bay, producer Jerry Bruckheimer and stars Will Smith and Martin Lawrence. At this point, with the project in the early stages, none has a deal to return.
The “Boys” movies feature Smith and Lawrence as Miami detectives Mike Lowrey and Marcus Burnett, caught up in cases involving car chases and explosions.
Manche halten Bad Boys ja für einen der weniger schlechten Bay-Filme und finden den sogar gut – ich halte ihn für einen sehr nervigen und schlechten Buddy-Filme gemessen an „Lethal Weapon“ oder „Nur 48 Stunden“ und kann nur sagen: Bitte nicht.
Nachdem Halloween 2 nach dem Eröffnungswochenende überaus schlechte Kritiken einfährt (derzeit auf Rotten Tomatoes bei 22%), halten die Weinsteins dennoch am Franchise fest und ein dritter Teil ist bereits in Planung, nur ohne Rob Zombie.
The independent studio’s co-Chairman Bob Weinstein said today that the 3-D sequel, titled, appropriately enough, “Halloween 3D,” is in development. [...]
Weinstein said Rob Zombie, who directed “Halloween II” and 2007′s reboot of the 31-year-old horror series, won’t return for “Halloween 3-D.” He said the studio is in negotiations with a new director, whom he declined to name, who has experience in horror and has a “different take” on the franchise.
Wie in fast jedem Beruf fallen auch beim Quatschvideomacher Späne ab, die später nicht verwendet werden. Meistens weil der Kunde eher der unmutige “Mmmhhh… Ja, also… neee”-Typ ist, wie in diesem Fall. Dass es an Unlustigkeit scheiterte, kann ich mir einfach nicht vorstellen! Willkommen in einer neuen Woche:
Rambo 5 wurde grade vom Nu Image/Millennium Films grünes Licht gegeben. Und die Story handelt tatsächlich von Rambo vs fiese mexikanische Drogenbarone, die ein Mädchen entführen. Also so ziemlich dieselbe Story wie im vierten Teil, nur eben nicht in Birma, sondern in Mexiko. Ob Antonio Banderas mitspielt, ist nicht bekannt. (Bild via Filmschool Rejects, die Gerüchte um diesen Plot schon vor mehr als einem Jahr hatten, damals aber als falsch abtaten.)
John Rambo’s officially readying for a fifth mission.
Nu Image/Millennium Films has greenlit the franchise’s fifth installment, with Sylvester Stallone starring and directing, repeating his duties from 2008′s “Rambo.”
The upcoming project’s storyline revolves around Rambo fighting his way through human traffickers and drug lords to rescue a young girl abducted near the U.S.-Mexico border. Production will start in the spring.
Ich liebe die Phantasm-Filme, die mit ihren fliegenden Killerkugeln, den Zwergen und dem Tall Man eine superungewöhnliche Genre-Perle darstellt. 2009 feiert der erste Film sein 30jähriges Jubiläum und Gerüchte um einen fünften Teil machten neulich die Runde. In einem Interview hat Reggie Bannister, Schauspieler aus der Reihe, verraten, dass definitiv etwas kommen wird, das aber kein fünfter Film sein wird.
Reggie Bannister granted an interview to IconvsIcon in which he hinted at another project while talking about the 30th anniversary, “We all feel real good about 2009. Thirty year anniversary of the first picture. We sure would like to see some spheres flying around, that yellow shit flying fast and furious, and dwarves scittering and stuff like that. We’re going to do our best. So we’re trying to bring you some new stuff.”
At the close of the interview during his own plugs and whatnot he snuck this in, “Just hang in there and keep your fingers crossed for another ‘Phantasm’ episode, if we can call them episodes. They are kind of like earthquakes, they show up when you least expect them. [laughs] Keep your eye out for that.”
Ich mag die Downfall-Meme ja sehr gerne (hier eine Playlist mit 30 Downfall-Spoofs). Man sagt mir zwar immer, das würde in Deutschland nicht funktionieren, weil man hier ja die Sprache spricht, aber auf eine wundersame, magische Weise funktionieren die Spoofs bei mir eben doch. Magic!
Oben jedenfalls regt sich Hitler über den enttäuschenden Avatar-Trailer auf. 10 Years For A Planet With Cats! Ich kann ihn verstehen, irgendwie.
Hier der erste offizielle Trailer zu „The Descent 2“ (ein anderer Trailer war vor einer Weile ins Netz geleakt, der hier ist aber der erste offizielle), den ich bereits auf dem Fantasy Filmfest gesehen habe. Ich mochte ja bereits den Vorgänger und genau wie der ist das Sequel ein sehr effektiver, kleiner Horrorschocker.
Rob Zombie wird nächstes Jahr ein Remake meines Lieblings-Wackelpudding-Films „The Blob“ drehen, dessen 80er-Remake meiner Meinung nach einer der unterschätztesten Filme des Jahrzehnts war. Ich mag Rob Zombies Filme ja sehr und fand auch sein Halloween-Remake gelungen, allerdings kriege ich ja bei Sätzen wie „My intention is not to have a big red blobby thing“ schonmal schlechte Laune. Ein Blob ohne einen Blob? Bitte nicht.
Zombie will write, direct and produce a remake of the 1958 horror classic that launched the career of Steve McQueen. Production will begin next spring.
Zombie’s deal to make “The Blob” his next film comes as Dimension opens “Halloween II,” the Zombie-directed sequel to his 2007 hit “Halloween.”
In the original “Blob,” an object from space crashes into a field, containing a red blob-like substance that absorbs the humans it contacts and grows exponentially. While Zombie was a fan of the original, he’s formulated a decidedly different take that he would not reveal.
“My intention is not to have a big red blobby thing — that’s the first thing I want to change,” Zombie said. “That gigantic Jello-looking thing might have been scary to audiences in the 1950s, but people would laugh now.”
Hier der erste Teaser zum neuen Film von Christopher „The Dark Knight“ Nolan, über die Story ist noch so gut wie nix bekannt, außer, dass ein Business-Kasper in eine Erpressung verwickelt wird und das ganze ein SciFi-Gehirn-Reißer werden soll. Sieht schonmal ganz gut aus, ich bin gespannt.
Wuaaaah! Quentin reviewed meinen absoluten Lieblingsfilmemacher! Bei Sky in England hat Tarantino wohl eine kleine Serie in der er über Filme erzählt. Und in dieser einen speziellen Folge redet er über “There will be blood”. Wobei: Eigentlich spricht er mehr über sein Verhältnis zu Paul Thomas Anderson, welchen Film er von ihm am besten findet (“Boogie Nights”!!!! Mein Lieblingsfilm!!! FTW!!!) und was ihm an TWBB so gut gefällt, welche speziellen Szenen ihn umhauen. Man lernt in den 10 Minuten viel über Tarantinos Verständnis von Film, aber eben auch was über Andersons Arbeitsweise.
Um es kurz zu machen: Ich kann gar nicht so viel Häute haben, wie ich Gänsehaut hab. Neun Minuten Siebnundfünfzig Anschaubefehl.
Okay, es mag nicht gerade der kommerziellste Titel sein. “The men who stare at goats” klingt ein bißchen nach litauischem Experimentalkino, das irgendwann nach Mitternacht im ZDF zu bestaunen ist.
In Wirklichkeit geht es hier aber um eine hochkarätig besetzte Hollywood-Produktion, in der Ewan McGregor als abgewrackter Reporter versucht mit Hilfe eines Special-Ops-Agenten (George Clooney) einer geheimen Militärorganisation auf die Spur zu kommen, die sich zum Ziel gesetzt hat Psi-Kräfte einzusetzen um Kriege zu beenden. Basierend auf einer angeblich wahren Geschichte, die in dem gleichnamigen Buch von Jon Ronson erzählt wurde. Weird.
Okay Allen Ginsberg ist ja nicht sooo schlecht als Ergebnis, aber dennoch: Dafür das ich den Test (zusammen mit Georg, Janos und Khesrau aus der moviepilot-Redaktion) gebastelt habe, hätte ich doch gern besser abgeschnitten. Seit Wochen höre ich den Woodstock und Hair-Soundtrack rauf und runter und hab meine Büro-Ecke mit Plakaten von Ang Lees neuem Film “Taking Woodstock” tapeziert.
Der Film, der die Hintergrundgeschichte zur Entstehung des Woodstock-Festivals erzählt (und welche Rolle ein leicht klemmiger Raumgestalter, eine militante Transe, eine zänkische Jüdin und ein traumatisierter Vietnam-Veteran dabei spielten) macht übrigens wirklich Spaß (ich muß den nochmal gucken wenn ich was zu rauchen dabei hab). Nächste Woche kommt hier das ausführliche Review.
Und bis dahin spiele ich nochmal und ihr verratet mir mal, wieviel Flower-Power in euch steckt.
Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts hat die Schnauze voll. Sein Vorgesetzter mobbt ihn, in seiner Stammkneipe läuft auch alles wie immer, er interviewt zum 17. Mal die immergleiche Schützenkönigin und wenn er mal Politiker im Fernsehen sieht, dann reden die alle nur inhaltslosen Mist, den niemand ernst nehmen kann. Als er dann die Grevenbroicher Bürgermeisterkandidatin interviewt und von dieser erfährt, wie arglos die Politik mit den Steuergeldern umgeht, fasst er einen Entschluss: Was die da oben nicht können, das kann er auch. Deswegen gründet er eine Partei und beschliesst Bundeskanzler zu werden. Seine Freunde unterstützen ihn wo sie nur können. Und schon bald wird Schlämmer ein politischer Player. Er geht in Fernsehshows (zum Teil auch eher überraschend) und die Schauspielerin Alexandra Kamp ist angeturnt von seiner Lust auf Macht und sieht sich schon als First Lady an seiner Seite. Aber Wahlkampf ist ein hartes Stück Arbeit, das muss auch Horst erkennen und das läuft alles doch nicht so einfach, wie er sich das zu Beginn vielleicht vorgestellt hat. Aber er trägt das Herz am rechten Fleck und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Und dann, nach Wochen harter Arbeit, ist er dann da: Der Wahlabend. Nun wird man sehen ob sich die Anstrengungen ausgezahlt haben…
Gerade deutsche Comedy hat alluzu oft das Problem, deutsche Comedy zu sein. Also mehr bemüht als lustig und wenn kopiert, dann leider nie gut. Doch zum Glück gibt es ja Hape Kerkeling, der mit seiner Figur Horst Schlämmer mal wieder gezeigt hat, wie lustig man hierzulande sein kann. Das ist natürlich streitbar, aber mir hat die Figur immer gut gefallen. Ich finde er ist sehr liebenswürdig damit umgegangen und hat sie auch nie überstrapaziert, wenn man jetzt mal die Zeit VOR der Promo zum Film betrachtet.
- “It probably has something to do with the second development.”
- “Which is?”
- “The Führer is attending the premiere.”
Originaltitel: Inglourious Basterds
Herstellungsland: USA/D 2009
Regie und Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Daniel Brühl, Til Schweiger, August Diehl, Diane Kruger Nilz N. Burger Batzman (direkt zum Review)
Es soll tatsächlich noch Leute geben, die nicht wissen um was es in dem Film geht. Versuche ich mich also mal in einer schnellen Zusammenfassung: Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) führt eine spezielle Truppe durch das von Nazis besetzte Frankreich der 40er Jahre. Die Inglourious Basterds. Eine Gruppe jüdisch-amerikanischer Soldaten, die es auf die Skalps von Nazis abgesehen haben. Das ist durchaus wörtlich zu verstehen: Sie schneiden den Nazis, die sie erlegen, die Kopfhaut ab und sammeln diese als Trophäen.
In einem kleinen Kino, vor den Toren von Paris, soll eine große Filmpremiere stattfinden, für den neusten Propagandafilm von Goebbels. Sogar der Führer selbst wird anwesend sein. Als die Basterds davon Wind bekommen, beschliessen sie einen großen Anschlag um Hitler und seine Gefolgsleuten ein für allemal auszulöschen. Die Betreiberin des Kinos, Shosanna Dreyfuss (eine wunderschöne Mélanie Laurent), eine inkognito-jüdische Frau die mit ansehen musste wie Nazis, angeführt vom sogenannten “Judenjäger” Hans Landa (Christoph Waltz), ihre Familie töteten, will die Premiere ebenfalls als Anlass zu einer großen Racheaktion nehmen und die gesamte Führungsriege Nazideutschlands töten, indem sie das vollbesetzte Kino abfackelt.
Und dann wäre da noch Fredrick Zoller (Daniel Brühl), ein Soldat der zu Ruhm in Deutschland gelangt, weil er drei Tage eingeschlossen in einem Kirchturm, alle seine Verfolger erlegt, bis der Rest von ihnen den Rückzug antritt. Er ist der Hauptdarsteller in dem Film, der Premiere hat und seine Geschichte ist es, die da verfilmt wurde. Da er ein Auge auf die Kinobetreiberin geworfen hat, möchte er ihr einen Gefallen tun und überzeugt Goebbels und Co davon, die Premiere in ihrem Kino stattfinden zu lassen. Er denkt sie somit beeindrucken und für sich gewinnen zu können. Aber sie lässt ihn immer nur abblitzen.
Einmal kommt die Zeit, da es heißt es Abschied zu nehmen. Nachdem F5-Leser, Poetry-Slammer und Blogger Khesrau das letzte halbe Jahr mit viel Spaß, Engagement und großer Klappe die moviepilot-Redaktion als Prakti’can verstärkte und freiwillig drei Monate an die normale Praktikumszeit dranhängte, wird er uns jetzt Richtung Erfurt verlassen um zu studieren.
Das ist sehr schade, bedeutet aber auch eine Chance für einen weiteren Kandidaten mal Erfahrungen im Redaktionsalltag zu sammeln. Was auf euch zukäme und was wir anbieten können, erfahrt ihr gleich nach dem Klick.
„Are you a New Yorker?“ – „What?“ – „What?“ – „What?“
Originaltitel: Giallo
Herstellungsland: Italien 2009
Regie: Dario Argento
Buch: Jim Agnew, Sean Keller
Darsteller: Adrien Brody, Emmanuelle Seigner, Elsa Pataky
Ein Serienkiller geht um und entführt Lindas Schwester, woraufhin sie bei Inspektor Enzo Avolfi aufschlägt und den ab hier bei seinen Ermittlungen begleitet, weil man das ja so macht als Stewardess und weil Inspektoren selbstverständlich immer irgendwelche Frauen bei ihren Ermittlungen mitschleppen, die quasi aus dem Nirgendwo auf einmal auftauchen. Und so folgen wir Avolfi bei seinen Ermittlungen, erfahren, dass auch er keine allzu reine Weste hat und dass der Killer ein Killer wurde, weil er dank einer Leberkrankheit und einer gelblichen Verfärbung der Haut als Kind gehänselt wurde.
Es ist vielleicht ein bisschen unfair, dass ausgerechnet ich einen Argento-Film rezensieren muss, wo ich den Herrn doch für massiv überbewertet halte und mir die Innovationskraft des Konzepts „Ich stelle die Beleuchtung einfach mit ins Bild“ nicht so ganz, ähm, einleuchten will. Aber nun gut, der Mann hat in den Siebzigern ein oder zwei ganz elegante Bilder abgeliefert, seine Geschichten waren aber schon immer mehr als mau und die hier ist mauer als mau.
„Giallo“ ist ein strunzdummer Film und wenn sich der Festivalveranstalter vor der Aufführung bemüßigt fühlt, sich vorne hinzustellen und eine Warnung auszusprechen und man solle den Film doch mit Humor nehmen, dann heisst das schon einiges. Denn was Argento hier abliefert, kann man getrost als Publikumsverarschung bezeichnen. Extrem konstruierte Wendungen, extrem dümmliche Dialoge, ein Adrien Brody, der sich sichtlich lustlos durch die Handlung schleppt – ein Film zum Haareraufen und bislang der schlechteste Film des Festivals und zwar mit Abstand.
„Who do you fancy?“ – „Trudy – Massive Tits, no talking at all!“
Originaltitel: Lesbian Vampire Killers
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Phil Claydon
Buch: Paul Hupfield, Stewart Williams
Darsteller: James Corden, Mathew Horne, Paul McGann, Emer Kenny, Lucy Gaskell, Louise Dylan Renington Batzman
Fletch und Jimmy geht’s grade nicht so gut. Jimmys Freundin hat grade mal wieder Schluß gemacht, während Fletch mal wieder gefeuert wurde, weil er einen Sechsjährigen verprügelt hat. Auf seiner Geburtstagsparty. Als Clown verkleidet. Die beiden beschließen einen Tramp-Urlaub in einem Kaff namens Cragwich, irgendwo im Nirgendwo des englischen Ostens. Was sie nicht wissen: Auf dem Ort lastet ein Fluch, den die Vampirkönigin Camilla vor ein paar Jahrhunderten ausgeprochen hatte, als Jimmys Ururururur-Ahn ihr der Gar aus machte. Und so werden alle Mädchen genau an ihrem 18. Geburtstag lesbisch und entwickeln einen ungesunden Appetit auf Blut.
Dort angekommen, treffen die beiden selbstverständlich zunächst auf eine Wagenladung voller sexy Ladies und im Pub auf Menschen, die direkt aus dem Mittelalter zu stammen scheinen. Zusammen mit den Mädels will man die Nacht nun in einem baufälligen Gemäuer verbringen, als sich untoter, lesbischer Besuch ankündigt.
„Lesbian Vampire Killers“ ist herrlicher Trash, der trotz Pennäler-Humor bezüglich Körperflüssigkeiten tatsächlich witzig ist. Man stelle sich „Shaun of the Dead“ in einem Hammer-Vampirfilm vor und heraus kommen die Vampir-Lesben. Die Tricks sind zwar billig, dafür aber ästhetisch außerst passend umgesetzt.
LVK ist mit Sicherheit keine große Filmkunst, aber eine schöne Trashperle, die wunderbar leichte Unterhaltung bietet und die vielleicht liebevollste Reminiszenz an 80s-Horror seit „Octalus“ (Deep Rising) darstellt. Unbedingt sehenswert!
Originaltitel: Macabre
Herstellungsland: Indonesien 2009
Regie & Buch: The Mo Brothers
Darsteller: Ario Bayu, Sigi Wimala, Julie Estelle, Imelda Therinne
Ein paar Youngsters landen in einem Frischfleisch-Lieferservice der besonderen Art. Das ist „Macabre“ in einem Satz. Selbstverständlich gibt es darüber hinaus noch eine Plotkonstruktion, die die Protagonisten nach einem Abend in der großen Stadt ein verstörtes Mädchen aufsammeln lässt und in deren Heim schließlich auf das Grauen trifft. Ihre Mutter ist nämlich drölfhundert Jahre alt und verscherbelt seit Urzeiten Menschenfleisch, vor allem das von Neugebohrenen, an wohlhabende Kunden.
All das ist der Aufhänger, um möglichst viele derbste Gore- und Splatter-Effekte unterzubringen und der Film bedient sich ausgiebig bei „Texas Chainsaw Massacre“ und „Braindead“, natürlich ohne deren Qualität zu erreichen. Immerhin gibt sich der Film Mühe und bietet sogar die ein oder andere originell gefilmte Szene, insgesamt bleibt aber lediglich ein Film, der ausschließlich Splatterfans anspricht, denen aber ziemlich blutige und solide Unterhaltung bietet.
Originaltitel: Case 39
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Christian Alvart
Buch: Ray Wright
Darsteller: Renée Zellweger, Jodelle Ferland, Ian McShane, Callum Keith Rennie
Renee Zellweger in einem Horrofilm klingt wie ein Pleonasmus, wie ein „weißer Schimmel“ oder der „schwarze Rabe“. Tatsächlich ist aber Case 39 Zellwegers Genre-Debut und darin macht sie wie in allen ihren anderen Filmen lediglich eine okaye Figur. Und vom Film wollen wir erst gar nicht reden. Oder halt doch.
Ein typischer Hollywood-Horrorfilm mit angenehmen Plot, dafür aber schlampig umgesetzt. Zellweger ist eine Sozialarbeiterin, die eine diabolische Göre bei sich aufnimmt. Wobei die Göre zunächst ein bemitleidenswert erscheinendes Wesen sein soll, von einer Sekunde auf die andere aber zu einer zehnjährigen Furie mutiert, die auf seltsame Art die Freunde und Bekannte der Zellweger meuchelt. Woraufhin die wiederum nicht sonderlich soziale Charakterzüge entwickelt.
Ich mache mir jetz mal nen kurzen Spaß mit all den Spoiler-Hassern, wenn ich bekannt gebe: Die kleine ist ein Monster. *Spoiler Ende*
Tatsächlich ist „Case 39“ ein okayer Genre-Spaß, angelehnt an Genre-Perlen wie „Twilight Zone“ und „The Ring“, wober er an diese Vorlagen niemals heranreicht. Im Kino muss man das nicht sehen und auf DVD auf gar keinen Fall kaufen, aber leihen kann man dieses kurz weggekaute Stück sehr gut. Sofern einem die Zellweger nicht ohnehin schon Angstschauer über den Rücken treibt.
Originaltitel: Fri os fra det onde
Herstellungsland: Dänemark 2009
Regie & Buch: Ole Bornedal
Darsteller: Lasse Rimmer, Lene Nystrøm, Jens Andersen, Pernille Vallentin, Bojan Navojec
Johannes ist grade mit seiner Familien in sein Heimatkaff auf dem Land in Dänemark zurückgekehrt, während sein Bruder Lars ein versoffenes und gewalttätiges Leben mit seiner Freundin und seinen Fascho-Freunden verbringt. Wortführer im Kaff ist ein Transportunternehmer, für den Lars LKW fährt. Als er betrunken die Frau des Unternehmers überfährt, schafft er die Leiche beiseite und beginnt, im grade durchstartenden Dorffest eine Spur zum aus dem Balkan-Krieg geflohenen und zurückgebliebenen Alain zu legen. Als die Leiche gefunden wird und Alain schnell als Schuldiger gelyncht werden soll, bietet Johannes ihm Zuflucht in seinem Haus und während sich die Nacht über das Örtchen legt, eskaliert die Gewalt in deren Sog sich alle Protagonisten restlos die Finger schmutzig machen.
Der neue Film von Ole Bornedal, der damals schon den fantastischen „Nachtwache“ abgeliefert hat, ist ein quasi inoffizielles Remake von Pekinpahs „Straw Dogs“ und dabei ziemlich brillant mit ein paar kleineren Makeln. Eingebettet in eine Erzählung einer ansonsten nicht vorkommenden Frau, die zu Beginn und am Ende direkt in die Kamera spricht, hat der Film an allen Stellen einen leicht ironischen Unterton. Der Film startet mit ausgedehnten Bildern der dänischen Landschaft, gibt sich fast poetisch, zeigt seine Figuren, die eigentlich Parodien realer Menschen sind (der Rechtschaffende, der Nazi, der Unternehmer, der Zurückgebliebene). Und schafft es dann, als sich die Schlinge um Alains Hals immer weiter zuzieht, eine nervenzerfetzende Spannung aufzubauen, die in der Explosion der Gewalt in und um Johannes’ Haus ihren Höhepunkt findet.
Originaltitel: New Town Killers
Herstellungsland: UK 2009
Regie & Buch: Richard Jobson
Darsteller: Dougray Scott, Alastair Mackenzie, James Anthony Pearson
Renington Batzman
Alistair und Jamie sind Banker in einer „Ethical Financing“-Bank und spielen „Verstecken“ mit Sean Macdonald, der zusammen mit seiner Schwester in den Rand- und Problemgebieten von Edinburgh lebt. Grade fand er heraus, dass seine Schwester 12.000 Pfund Schulden hat, woraufhin er prompt seinen Job verliert, als die Banker erscheinen und ihm genau diese Summe anbieten. Alles, was er tun muss, ist, sich 12 Stunden lang nicht erwischen zu lassen. Sean willigt ein und findet bald heraus, dass die beiden ein tödliches Spiel spielen.
„New Town Killers“ ist also ein Menschenjagd-Thriller mit Sozial-Message, dabei aber leider viel zu zahm und unoriginell inszeniert und leider ohne irgendeine wirkliche Härte zu zeigen. Für eine Hetzjagd zu lahm kommt an keiner Stelle wirkliche Spannung auf, die Regie wirkt lustlos und verlässt sich völlig auf den nun wirklich nicht sehr originellen Plot. Den Film rettet Dougray Scott, der einen recht anständigen Bösewicht-Banker ohne Moral abgibt, und der sehr schicke Britpop-Soundtrack, was es dann allerdings auch schon war. Verschenkte Chance, muss man nicht ansehen.
+++
Batzman meint:
Eine solide, oft spannende, wenn auch nicht übermässig logische “Graf Zarof” / “Millionenspiel”-Variante, die mit viel Style und guten Schauspielern in den Hauptrollen das mittelprächtige Drehbuch über Wasser hält.
Dougray Scott gibt einen faszinierend-hassenswerten Bösewicht und der junge James Anthony Pearson ein sympathisches Underdog-Opfer. Die soziale Message des Films reicht leider nicht über die ausgelutschte initiale Idee der gelangweilten Reichen, die sich über die “wertlosen” Armen erheben – das ist nicht unbedingt falsch, haben wir aber in Surviving the Game und vielen anderen Filmen schon ähnlich gesehen.
„Don’t translate this message into the english language.“
Originaltitel: Pontypool
Herstellungsland: Kanada 2009
Regie: Bruce McDonald
Drehbuch: Tony Burgess
Darsteller: Stephen McHattie, Lisa Houle, Georgina Reilly, Hrant Alianak
Renington Batzman
Grant Mazzy ist Radio Deejay, sieht aus wie der Cowboy aus Big Lebowski und ist ein ziemlicher Motherfucker der alten Schule. An seinem Arbeitsplatz engekommen, beginnt er damit, seine Show abzuziehen, als erste Berichte von Aufständen und Gewaltakten im Kaff Pontypool in Kanada eintreffen, die sich recht schnell als ein Zombie Outbreak herausstellen.
Pontypool ist ein kleiner No Budget-Film mit abgewandeltem Zombie-Thema, der in der ersten Hälfte eine zutiefst hypnotische Sogwirkung entfaltet, die er gegen Ende leider zugunsten einer eher herkömmlichen Herangehensweise aufgibt. Das Setting im isolierten Radiostudio, in dem die Protagonisten erst kleine Bruchstücke von Merkwürdigkeiten mitbekommen bis sie sich nach dem von einem Außenreporter per Telefon live geschilderten Stürmung eines „Mobs“ auf eine Arztpraxis sicher sein können, dass um sie herum grade die Hölle losbricht. Grade das völlige Fehlen einer visuellen Entsprechung dieser Apokalypse macht den Film in der ersten Hälfte hochspannend.
Leider gibt der Film, wie bereits erwähnt, diese Erzählweise in der zweiten Hälfte zugunsten eines Standard-Plots auf. Eine der Produzentinnen im Studio wird infiziert, Zombies brechen ein, man entwickelt eine Flucht-Strategie und so weiter. Darüberhinaus finde ich das Wesen der Infektion überaus bekloppt. *SPOILERWARNUNG* Die Infizierung findet über die englische Sprache statt, das Verstehen von Worten führt zum Zombie-Dasein. WTF?! Es ist übrigens nur die englische Sprache befallen. Wait, what? *SPOILER ENDE*
So bleibt ein Film, der extrem spannend und hypnotisch startet, gegen Ende aber leider sein Potential verschenkt. Trotzdem mehr als empfehlenswert.
Hier der trailer zum neuen Michael Moore „Capitalism: A Love Story“. Ein typischer Moore, wie ich sie gerne hab. Ich freu mich drauf.
It’s got it all — lust, passion, romance and 14,000 jobs being eliminated every day. It’s a forbidden love, one that dare not speak its name. Heck, let’s just say it: It’s capitalism.
Originaltitel: Black Dynamite
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Scott Sanders
Drehbuch: Scott Sanders, Michael Jai White, Byron Minns
Darsteller: Michael Jai White, Salli Richardson, Arsenio Hall, Kevin Chapman, Tommy Davidson, Byron Minns
Black Dynamite ist Black Dynamite and the badest Motherfucker ever lived. Can you dig it?
So könnte man Black Dynamite zusammenfassen und läge damit goldrichtig. Eine Komödie, die okay startet, sich konsequent steigert und recht grandios endet, sofern man auf ein Nunchaku-Duell mit Richard Nixon steht.
Zu Beginn nervt der Film etwas mit seinen Afrofrisuren-Witzen, die seit der nackten Kanone nicht mehr witzig sind und mit seinem endlosen „Can you dig it?“ und den tausend Klischees des schwarzen Films, die er einem auf’s Auge drückt. Doch im Verlauf des Films löst er sich ein wenig von diesen etwas zwanghaft wirkenden Jokes, nimmt eine eigenständige Dynamik an und wird ab etwa der Mitte tatsächlich richtig komisch.
No one ain’t disturbing my Kung-Fu! Hier der Trailer:
Originaltitel: Rasuto Buraddo
Herstellungsland: Japan 2009
Regie: Chris Nahon
Drehbuch: Chris Chow
Darsteller: Gianna Jun, Allison Miller, Masiela Lusha, JJ Feild
Anime-Verfilmung von Chris Nahon, in der sich die letzte Vampirin durch eine Horde Dämonen schlitzt, um ihren Vater zu rächen. Ich kenne die Vorlage nicht, die Verfilmung ist aber unabhängig davon eher durchwachsen.
Einerseits: Wahnsinnig schlechte CGI-Effekte aus den Neunzigern, wahnsinnig unbeholfen wirkendes Dämonen-Design. Im Gegensatz dazu: Atemberaubende Kampf-Choreographien, die tatsächlich eine Menge eher mittelmäßiger Momente aufwiegen, jede Menge durchtrennter Körperteile (inklusive wahnsinnig schlechter CGI-Blutfontänen) und ein Finale, das in seinen besten Momenten an den schicken „Chinese Ghost Story“ erinnert.
Als Fan des Animes wird man an der Verfilmung wohl sowieso nicht vorbeikommen, Anhänger von Asia-Filmen wohl auch nicht. Dem Rest empfehle ich die DVD. Wenn überhaupt.
„And your friends were slaughtered by some sort of… snow monster?“
Originaltitel: Fritt Vilt II
Herstellungsland: Norwegen 2009
Regie: Mats Stenberg
Drehbuch: Thomas Moldestad, Roar Uthaug, Martin Sundland
Darsteller: Ingrid Bolsø Berdal, Marthe Snorresdotter Rovik, Kim Wifladt
Es ist ja ein bisschen problematisch, einen Slasherfilm zu rezensieren, dessen Vorgänger man nicht kennt. Cold Prey 2 macht es einem hier allerdings einfach: Er steigt ganz einfach genau am Schluß von Teil 1 ein und spinnt die Geschichte einfach weiter. Während im ersten Teil vier Kids in einem verlassenen Hotel gemeuchelt wurden, landet die einzige Überlebende Jannicke in einem Krankenhaus in der Nähe, wo der fiese Killer natürlich schon bald wieder umgeht.
Cold Prey ist handwerklich sehr gut gemacht, atmosphärisch dicht inszeniert und stellenweise hochspannend. Er ist gradlinig erzählt und angemessen hart ohne Grenzen zu überschreiten. Leider belässt er es dabei und bietet nur Standard-Slasherkost der gehobenen Güteklasse und der Killer bleibt farblos und blass und uninspiriert, latscht durchs Krankenhaus wie Michael Myers und bietet leider keinerlei eigenen Facetten. Was dem Film als ganzes aber keinen wirklichen Abbruch tut, dank durchweg guter Schauspieler, deren Charaktere genug Ecken und Kanten bieten, um sofort greifbar und nachvollziehbar zu sein. Nicht nur für Fans des Genres durchaus zu empfehlen.
Originaltitel: The Killing Room
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Jonathan Liebesman
Drehbuch: Gus Krieger, Ann Peacock
Darsteller: Chloë Sevigny, Nick Cannon, Timothy Hutton, Clea DuVall, Shea Whigham, Peter Stormare
The Killing Room basiert auf einem realen Forschungsprogramm der CIA namens „MK-ULTRA“, in dem untersucht wurde, wie man die Gedanken von Zivilisten kontrollieren könne. Nach schon zwanzig Jahren wurde das Programm offiziell eingestellt und „The Killing Room“ spielt in einer fiktiven Gegenwart, in der es noch weiterhin betrieben wird.
Vier Menschen werden also in einen Raum gesperrt und mit ihnen allerlei Psychospielchen getrieben, von denen das erste lautet: Mal gucken, wie die anderen reagieren, wenn wir einen der Vier erschießen. Wie man sich denken kann, werden die Methoden nicht grade zimperlicher.
Der Film ist okay inszeniert, leider nur leidlich spannend und nervt mit einer trotz ruhiger Bilder wackelnden Wackelcam. Mal ein bisschen „Saw“, mal ein bisschen „Das Experiment“ bietet der Film nichts, was man nicht schon kennt. Muss man nicht gesehen haben, auch nicht als Genrefreund.
Endlich ist der bislang nur in einer Wackelcam-Version online gewesene Trailer zu dem Remake des Universal-Monster-Klassikers „The Wolfman“ veröffentlicht worden. Die ersten Bilder der Transformation beruhigen mich schonmal und auch sonst sieht mir das endlich mal wieder nach gepflegten, viktorianischen Werwolf-Horror aus. Finally!
Originaltitel: Moon
Herstellungsland: Großbritannien 2009
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Duncan Jones & Nathan Parker
Darsteller: Sam Rockwell, Kevin Spacey (Stimme von GERTY)
Die Zukunft: Die Energieprobleme der Erde sind fast Geschichte. Der Mond liefert saubere sichere, kostengünstige Energie. Riesige vollautomatische Erntemaschinen ernten Mondgestein und gewinnen daraus irgendwie Energie, die dann zur Erde geschickt wird.
Die gesamte Ernteanlage ist so hochtechnisiert, dass sie von einem einzigen Menschen und einem intelligenten Roboter namens GERTY verwaltet werden kann.
Sam Bell ist einer von denjenigen, die sich für eine dreijährige Arbeitsmission auf der Station verpflichtet haben. Jetzt steht er aber kurz vor dem Ende seines Turns und freut sich zu Frau und Tochter zurückzukehren. Doch die Gesundheit macht ihm zu schaffen und nach einem Unfall macht er eine bizarre Entdeckung…
Moon das Low-Budget Regiedebut von David Bowies Sohn Duncan Jones, ist hübsch gedreht und von Sam Rockwell in Doppelrolle hervorragend gespielt. Auch Kevin Spacey als Stimme des Roboters Gerty, der bewusst als Anti-HAL angelegt wird, ist passend und sorgt für amüsante Momente. Moon ist hübsch ausgestattet (sieht für sein mageres Budget sehr gut aus, auch wenn die beim FFF gezeigte Kopie extrem unscharf schien) und hat ein paar schicke Ideen, die den Arbeitsalltag an Bord der Raumstation recht realistisch wirken lassen. Der über Smileys kommunizierende Roboter ist drollig anzusehen und die überall klebenden Post-Its lassen vermuten, dass auch die Klebezettelindustrie gewaltige Fortschritte gemacht hat, denn die Teile bappen bombenfest, anstatt wie ihre heutigen Vertreter nach kurzer Zeit die haftung zu verlieren und gen Boden zu segeln. Das nenn ich mal Fortschritt.
Das große Problem dieses Films der ja allenthalben als “intelligent SciFi” verkauft wird, ist seine völlige Überraschungslosigkeit und die unnötig gedehnte Erzählweise. Moon ist mal wieder einer jener Filme, die eine großartige 25min Twilight Zone-Folge abgäben, ihre Idee aber leider unnötigerweise auf Spielfilmlänge dehnen.
Der Teaser zu James Camerons erstem Kinospielfilm seit 12 Jahren. Sieht eher nach dem Trailer zum dazugehörigen Computerspiel aus. Will aber natürlich noch kein Urteil fällen, Erwartungen sind allerdings gedämpft jetzt. Befürchte vor allem schlimmen Ethno-Kitsch.
Hier der Trailer zu Steampunk-Anime-Sequel zu „War of the Worlds“. Sieht okay aus für ein Anime, nur leider nicht sehr steampunkig. Sei’s drum, unsteampunkige Tripods sind besser als gar keine Tripods.
In 1900, the Earth was attacked by ruthless invaders from the planet Mars. The Martian’s 80 ft tall, heat-ray spewing, Tripod battle machines laid waste to the planet, but the invaders ultimately fell prey to Earth’s tiny bacteria.
Fourteen years later, Man has rebuilt his shattered world, in large part by utilizing captured Martian technology. Equipped with giant, steam-powered Tripod battle machines, the international rapid reaction force, A.R.E.S., is Mankind’s first line of defense against the return of the rapacious Martian invaders. Based in a massive fortress complex at the south end of Manhattan Island, the young warriors of A.R.E.S. train under the leadership of Secretary of War, Theodore Roosevelt, and the grim General Kushnirov.
And return the Martians do. The rematch finds the multinational squad of the A.R.E.S. battle Tripod “Goliath” on the front-lines of a vicious interplanetary offensive when the Martian invaders launch their second invasion using even more advanced alien technology. In the crucible of combat, this young team helming the mighty Goliath will be tested to the limits of their endurance and courage as they fight for Mankind’s very survival under the onslaught of an implacable enemy.
Originaltitel: The Children
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Tom Shankland
Darsteller: Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Eva Sayer, Jeremy Sheffield
Zwei Paare samt Kinder verbringen die Weihnachtsfeiertage zusammen und laut den Regeln des Horrorfilms dreht irgendjemand durch. In diesem Falle sind’s die Kids, die ihre Eltern auf die ein oder andere originelle Art meucheln.
„The Children“ war für mich eine kleine Überraschung, den erwartet hatte ich genau nichts von diesem Film. Und er startet auch mit jeder Menge Klischees und Standards, mündet dann aber recht schnell in einen überraschend blutigen, gorigen und noch überraschender konsequenten Horror-Streifen, der auch vor unangenehmen Szenen nicht zurückschreckt.
Sicher, der Schrecken beschränkt sich auf Standards, angefangene Erklärungen werden nicht zu Ende erzählt, die Schauspielerei ist nicht mehr als okay… aber auf DVD lässt sich das schön anschauen. Ins Kino muss man dafür allerdings nicht.
Children hätte ein ganz netter Beitrag zum “Evil Kids”-Genre werden können, wenn er auch nur einen Hauch Originalität mitbringen würde. Leider verlässt er sich ausschließlich auf das Konzept “kleine Kinder machen böse Sachen”, bzw. “Erwachsene müssen sich kleiner Kinder erwehren”, ohne das Potential das diese Idee bietet wirklich auszuloten. Jegliche metaphorik bleibt ungenutzt und die rein technische Inszenierung, die obendrein auch mit relativ stereotypen Charakteren bestückt ist, schafft es auch nicht echtes Interesse für die Figuren zu wecken.
Wo ein Film wie “Who could kill a child – Ein Kind zu töten” auch heute noch eine verstörende Atmosphäre verströhmt, die über den reinen Film hinaus wirkt, bleibt The Children brav im Rahmen der Genrekonventionen und hat nicht eine Szene zu bieten, die wir nicht andernorts schon besser gesehen hätten.
Da dann vielleicht doch lieber mal “Joshua” von George Ratliff angucken, denn der hat tatsächlich ein paar neue Ideen an Bord.
„Oh God, please give me strength… because I need a drink.“
Originaltitel: The Tournament
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Scott Mann
Buch: Jonathan Frank, Nick Rowntree
Darsteller: Ving Rhames, Kelly Hu, Robert Carlyle, Andy Nyman
Alle sieben Jahren findet ein Wettkampf auf Leben und Tod zwischen den 30 besten Auftragskillern der Welt statt. Nur einer überlebt und räumt den Preis von 10 Millionen Dollar ab. Und diesmal ist sogar der Gewinner der letzten Saison am Start, und der ist aus auf Rache für seine ermordete Frau. Die Killer haben allesamt eine „Ortungs-Bullet“ eingenäht und fiese Geschäftsleute sitzen zusammen in einem Raum, um das 24 Stunde dauernde Spektakel auf Überwachungskamera und Hightech-Schnickschnack zu verfolgen. Nur blöd, dass einer der Killer seine „Ortungs-Bullet“ rausgeschnitten und einem Priester in den Kaffee geschmissen hat. Und der findet sich ab dann ziemlich vielen Anschlägen auf sein Leben ausgesetzt.
„The Tournament“ ist ein ziemlich abgefahrener Over-The-Top-Actionfilm in der Tradition von „Crank“ und ebenfalls wie der mit jeder Menge platzender Köpfe und Körper ausgestattet. Splatter-Action at its best mit einer Cast, der der Film sichtlich Spaß macht. Eigentlich ein sicherer 4 Sterne-Kandidat, wenn, ja, wenn…
Wenn das Ende nicht wäre. Ohne zu spoilern, aber der Film leistet sich am Ende einen dermaßen Bruch in der Logik, der tatsächlich die Rezeption des Films beeinträchtigt und mindestens holpern lässt. Wenn das komplette Finale des Films in der Nacht stattfindet, in Echtzeit (Countdown) und dann innerhalb weniger Minuten die Sonne scheint, wie es jeglicher Erfahrung widerspricht… dann muss man sich als Betrachter schon fragen: „Was zum Geier haben die sich dabei nur gedacht?“
Wäre das Ende dann ganz am Schluß nicht so explosiv, wie es ist, hätte der Film noch schlechter abgeschnitten, denn das hier versaut einem die ansonsten wirklich sehr vergnüglichen ersten 90 Minuten. Es bleibt ein sehr guter Film mit jeder Menge explodierenden Köpfen und einem sehr durchwachsenen Ende, den man aber trotzdem im Kino schauen sollte.
Am 6. Dezember 1989 kommt der 25jährige Marc Lépine mit einem halbautomatischen Gewehr in die École Polytechnique in Montreal, Quebec, Canada und erschießt 28 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nimmt. Seine erste Attacke fand in einem Schulraum statt, in dem er Frauen von den Männern separierte, letztere aus dem Raum schickte und die Damen erschoß (drei von neun überlebten), nachdem er von sich gab, gegen Feminismus zu kämpfen. Die ganze Story dazu steht auf Wikipedia, „Polytechnique“ erzählt die Geschichte dieses Amoklaufs.
„Polytechnique“ ist mit einigem Abstand der beste Film, den ich jemals zum Thema Amoklauf gesehen habe. Fange wir zunächst mal mit den cineastischen Formalien an, die dieser Film mit Bravour meistert. Der Film ist klar gegliedert in drei Akte. Erster Akt sind die Vorbereitungen aller Protagonisten auf den bevorstehenden Schultag, sowohl von Opfern als auch Amokläufer. Der zweite Akt ist die Tat an sich, die sich an einer Scharnierstelle (die Separation von Männern und Frauen) zunächst der männlichen Sicht des Geschehens widmet, um daraufhin dieselbe Geschichte (wieder nach einer Scharnierstelle, die im Selbstmord eines Überlebenden mündet) aus Sicht der weiblichen Protagonisten erzählt und schließlich in einem finalen Monolog (einem Brief einer Überlebenden an die Mutter des Amokläufers) endet. Diese Perspektivwechsel sind angelehnt an Erzähltechniken, die damals von Kubrick erfunden wurden (Die Rechnung ging nicht auf) und von Tarantino in Reservoir Dogs und Pulp Fiction weiterentwickelt wurden. Das macht den Film aber noch nicht zu dem brillanten Film, der er ist.
Originaltitel: Coffin Rock
Herstellungsland: Australien 2009
Buch & Regie: Rupert Glasson
Darsteller: Lisa Chappell, Robert Taylor, Sam Parsonson
Jessie und Rob Willis versuchen seit Jahren, ein Kind zu zeugen. Beim Testen von Robs Spermien sieht der psychopatischen Evan Jessie und verliebt sich in sie, kündigt seinen Job und zieht in das Heimatkaff von Jessie und Rob. Als Jessie nach einer Party betrunken ist, kriegt Evan seine Chance, pimpert die Gute und die wird prompt schwanger, woraufhin Evan natürlich einige Ansprüche an die Dame stellt.
Was sich ab dann vollzieht, ist ein gradlinig erzählter Psycho-Thriller, der trotz seiner etwas konstruiert wirkenden Ausgangsszenarios durchaus zu gefallen weiß. Der Film bietet zwar beileibe nichts neues, das erzählt er aber konsequent durch und hat mit Fisch-Felatio und Tattoo-Entfernungsmethoden, die der Schulterbiss-Szene aus „Dawn of the Dead“ in nichts nachsteht, durchaus seine Momente.
Sicherlich kein großes Kino, aber solide inszeniert und gespielt. Kann man auf DVD gut weggucken.
„I gave you fucking magic down there“ – „No Charlie, you pissed on a fucking Gypsie in the middle of nowhere“
Originaltitel: Bronson
Herstellungsland: UK 2009
Buch & Regie: Nicolas Winding Refn
Darsteller: Tom Hardy
Michael Gordon Peterson ist Charles Bronson (gespielt von Tom Hardy), ein Knastbruder, der in diesem Film seine (auf einer wahren Story basierende) Geschichte erzählt. Und die geht so: Michael war schon immer ein Raufbold und begrüßt so ziemlich jeden als erstes mit einem Kinnhaken. Mit 19 überfällt er ein Postamt und landet im Knast, wo er zu Charles Bronson wird. Und immer noch munter Kinnhaken verteilt.
Raus aus dem Knast und nach einer verwirrenden Session im Irrenhaus besucht er seinen Onkel, der Transenpartys schmeisst, bleibt für Paarundneunzig Tage auf der legalen Seite und klaut schließlich den Ring, den er seiner Freundin schenken will. Und landet wieder im Knast, wo er schließlich Künstler wird. Is ja logisch. Und wieder jede Menge Kinnhaken.
Bronson ist ein schlechter Film, der sich nicht entscheiden kann, ob er nun arty-farty Arthouse, eine Gewaltstudie oder Slapstick sein will und da mäandert er munter zwischendrin rum und hinterlässt den Zuschauer ziemlich ratlos.
Wäre da nicht Hauptdarsteller Tom Hardy, dessen Mimik und Spiel durchaus die humorige Seite des Films betonen will und so den Film mehr als einmal auf ein unterhaltendes Niveau hebt, wäre der Film eine ziemliche Vollkatastrophe. So bleibt ein ziemlich verworrener Film ohne nennenswerte Momente und mit einem guten Hauptdarsteller. Nichtmal auf DVD empfehlenswert.
Heute im Kurzdurchlauf kommen wieder all jene Film vor, die in den letzten Wochen aufgelaufen sind und für die einfach die Zeit fehlte sie in der mir eigenen epischen Ausführlichkeit abzuhandeln.
Dabei: Zack and Miri make a porno +++ State of Play +++ Radio Rock Revolution +++ Nachts im Museum 2 +++ Ex Drummer +++ Shopping Center King
Zack and Miri make a porno – USA 2008
Zwei Freunde (Seth Rogen und Elisabeth Bank) versuchen ihrer ewigen Finanzklemme durch eine einfache Idee zu entkommen, sie drehen einen Amateurporno, denn Sex verkauft sich immer gut. Natürlich klappt das trotz viel gutem Willen nicht ganz so problemlos wie gehofft…
Kevin Smith versucht sich an einer überraschend konventionellen RomCom, die er mit den Zutaten würzt die ihn berühmt gemacht haben: Absurde Dialoge von liebenswerter Obszönität und spassigen Popkultur-Referenzen. Das Ganze ist wie zu erwarten ein seltsamer Zwitter, dessen Elemente unterschiedlich gut funktionieren, wobei die sympathische Besetzung und die dem ganzen innewohnende Herzlichkeit viele der lahmeren Momente verschmerzen lässt.
Star Wars in der Pornoversion ist nicht neu, hier aber durchaus ulkig. Jason Mewes mal nicht als Jay, aber irgendwie doch Jay sorgt für einige Lacher und Justin Long darf als schwuler Pornostar in einem Cameo brillieren. Das am Ende doch etwas weniger Begeisterung aufkommen mag, als bei anderen Smith-Produktionen liegt dann wohl auch eher in der Berechenbarkeit des Formats, das hier weniger karikiert, denn brav variiert wird. Trotz vieler Four Letter Word und ein paar nackigen Verrenkungen ist der Film letztlich doch eine typische Liebesgeschichte und damit wesentlich harmloser als andere Werke Smiths. Dennoch, für nen netten Sonntagabend ist der Film okay.
Zum “Skandalfilm” von Lars von Trier, der hierzulande am 10.09. startet, wurde ein hübsches neues Poster veröffentlicht, das mich an die Cover der britischen video nasties erinnert mit einer hübsch ausgestellten banned-Attitüde. Im Übrigen finde ich alle Poster des Films recht eindrucksvoll, weshalb ich sie hier noch mal zusammentrage, da wir sie noch nicht hatten.
Hollywood bündelt seine Kreativkräfte und macht mal wieder etwas sehr erstaunliches: Ein Remake eines SciFi-Klassikers aus den 80ern. Diesmal der Space-Krimi „Outland“, damals mit Sean Connery unter der Regie von Peter Hyams. Regie beim Remake wird Michael Davis führen, dessen „Shoot ‘em up“ ich alleine deshalb nicht mochte, weil ich keine Mohrrüben mag (was ich schreibe, währen ich nen Shot Karrottensaft zu mir nehme, ahem).
Warner Bros. is resurrecting the 1981 space Western in an incarnation to be written by Chad St. John and directed by Michael Davis. Hollywood Gang’s Gianni Nunnari is producing, with the company’s Craig Flores exec producing.
The original, which drew comparisons to “High Noon,” starred Sean Connery as a marshal on one of Jupiter’s moons who is investigating mysterious deaths. He’s forced to take on the colony’s corporate administrators alone when the rest of the colonists refuse to help. It was written and directed by Peter Hyams.
The new take expands the concept, making it tentpole-sized, while keeping the original’s theme. The story takes place in an orbiting city around the moon, where a cop uncovers a murderous conspiracy endangering the entire city. With a week before his retirement back to Earth, our hero has to choose between walking away with his wife, or taking on a private army with his overachieving ex-partner and wife’s former boyfriend.
IMDB hat die 15 bestbewerteten Filme der letzten zehn Jahre in eine Liste gepackt. Nummer Eins ist keine große Überraschung und wenn ich richtig wach bin, denke ich mal drüber nach, wie meine Liste aussähe… jedenfalls anders, als die hier:
15. Requiem for a Dream (2000)
14. Eternal Sunshine of the Spotless Mind (2004)
13. Spirited Away (2001)
12. The Pianist (2002)
11. The Lives of Others (2006)
10. The Departed (2006)
9. Amélie (2001)
8. Wall-E (2008)
7. The Lord of the Rings: The Two Towers (2002)
6. Memento (2000)
5. Up (2009)
4. The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (2001)
3. City of God (2002)
2. The Lord of the Rings: The Return of the King (2003)
1. The Dark Knight (2008)
What hath this new century wrought? In our latest Power of Film feature, we chronicle the The Top Rated Films of the New Millennium, looking at the 15 films made since 2000 that our users have rated as the best of the new millennium. Despite the prevalence of a certain trilogy and a particular comic book hero, there are surprises to be had, from independent films to non-English language films to even two animated favorites, one from just this year.
Originaltitel: Carriers
Herstellungsland: USA 2009
Buch & Regie: Àlex Pastor, David Pastor
Darsteller: Chris Pine, Lou Taylor Pucci, Dale Malley, Emily VanCamp, Piper Perabo
Der Eröffnungsfilm des Fantasy Filmfests 2009 war „Carriers“, der Pandemie-Apokalypsen-Thriller, dessen Trailer wir hier vor einer Weile posteten. Ursprünglich war der Film bei IMDB von 2007 gelistet und jetzt, da ich ihn gesehen habe, dünkt mir auch, warum er auf einmal einen Release beschert bekommt: Weil Chris „Captain Kirk“ Pine darin quasi genau dieselbe Rolle des liebenswerten Arschlochs spielt. Nur heisst er hier anders.
Danny und sein Bruder Brian (Chris Pine), dessen Freundin Bobby und Dannys Bekannte Kate befinden sich auf der Flucht vor einem Virus, das bereits fast das ganze Land entvölkert hat. In einem verlassenen Hotel an der Küste, in dem die Brüder früher immer Urlaub machten, wollen sie die Apokalypse aussitzen. Unterwegs treffen sie auf einen Vater und seine infizierte Tochter, lassen diese zunächst stehen, arangieren sich aber mit ihnen, nachdem ihr Motor explodiert und sie auf deren Auto angewiesen sind. Also wird der hintere Teil des Wagens abgeklebt, ein Kompromiß bezüglich der Reiseziele ausgehandelt (der Vater hat von einem Heilmittel in einem Krankenhaus in Texas gehört) und weiter gehts. Als sich das Heilmittel als Bullshit erweist, und die Kleine kacken muss, es aber nicht alleine aufs Klo schafft, klauen die vier schnurstracks die Karre und lassen beide stehen, auf dass sie nie wieder im Film eine Rolle spielen.
Womit wir beim ersten sehr ärgerlichen Punkt des Films wären: Er führt Figuren lange ein, knüpft mit ihnen Handlungsstränge, nur um sie dann einfach zurückzulassen. Und das macht der Film nicht nur einmal, wie man sich denken kann.
Sylvester Stallones in Produktion befindlichen „The Expendables“ hatte ich bisher nur am Rande im Auge, jetzt hat Bruce Willis allerdings einen Cameo-Auftritt bestätigt, bei dem sowohl er als auch Arnold Schwarzeneger und Stallone himself gleichzeitig auf der Leinwand zu sehen sein werden. Clash of the Action-Giants, würde ich mal sagen.
The “Die Hard” star confirmed to MTV News that he is leaving time open on his schedule to shoot a cameo for “The Expendables,” the ultra-violent, star-studded action flick written/directed by and starring Sylvester Stallone. Sly is currently putting the finishing touches on the movie, which also stars Jason Statham, Jet Li and Mickey Rourke as mercenaries overthrowing a South American dictator. Willis said that the he will soon join Stallone and Arnold Schwarzenegger to shoot a very special scene for the flick.
Das muss man sich einmal vorstellen: David Lynch, verantwortlich für soviele Brainfucks, dass mir schlecht wird, wenn ich nur an seine (zugegeben, meistens genialen) Filme denke, dreht einen Road Trip Film, der zeigen soll wie die Amerikaner wirklich sind, ohne Vorurteile zu bestärken und auf die Lustigkeit der Rednecks hinzuarbeiten.
Der Plan: Es gab keinen Plan. Ein Team hat innerhalb von 70 Tagen 20.000 Meilen zurückgelegt und sich mit Menschen getroffen, um sie zu interviewen. Was dabei rausgekommen ist, ist nicht einmal ansatzweise so banal, wie es sich anhört und das nicht nur, weil Lynch seine Finger im Spiel hat, sondern weil endlich mal normale Menschen mit normalen Träumen und Sorgen in die Kamera sehen und dabei zeigen wie besonders jede Geschichte ist.
Umgesetzt wurde die Serie so, dass man alle drei Tage eine neue Folge online sehen kann. Ich habe gerade damit angefangen und muss wohl meine heutige To-Do-List irgendwo verstecken, wo ich sie erst morgen wieder finde.
Ich weiß, ich weiß, es gibt einige Leser, die mit der Serie nichts anfangen können und angeführt werden sie vermutlich vom Filmfreund Batzman, der behauptet, dass Family Guy den einen Witz immer und immer und immer wieder reißt. Aber ich kann mir nicht helfen: Immer wenn ich traurig bin, zwanzig Minuten Zeit und/oder schlechte Laune habe, schaue ich mir eine Folge Family Guy an und bin wieder Mensch. Und weil ich gerade zum x-ten Mal die sieben Staffeln durch schaue, fiel mir auf, dass wir noch keinen Family Guy vs Hollywood Artikel haben.
Deswegen haben wir hier die Top 10 der besten Hollywood-Prügel. Darf, nein muss in den Kommentaren fortgeführt werden!
Sony hat grade Drehbuchautor James Vanderbilt, der bereits einen ersten Entwurf für Spiderman 4 schrieb und davor u.a. das Script zu „Zodiac“ lieferte, angeheuert, um die Drehbücher für Spidey 5 und 6 zu schreiben. Ob Sam Raimi, Tobey Maguire oder Kirsten Dunst an Board sind, ist noch nicht klar. Ist Sony aber auch egal, wenn die abspringen, wird’s eben ein Reboot, hauptsache Spidey.
Sources said it was unclear whether Raimi, Tobey Maguire and Kirsten Dunst will be back. If they aren’t, Vanderbilt’s script would be the blueprint for a franchise reboot.
Da wir ja, wie hier schon angemerkt wurde, jeden Pups zu dem Film veröffentlichen. Hier das erste Poster zum unangekündigten Crossover, von Quentin Reitman.
Als Dexter-Fanboy sauge ich beinahe alles auf, nur um die Zeit zu überbrücken bis die neue Staffel beginnt. So auch einen klitzekleinen Teaser Trailer zu einem 12-teiligen Webisode Prequel, der uns zeigt wie Dexter überhaupt die Zeit verbracht hatte, bevor er zur Polizei ging. Warten müssen wir noch bis Herbst, aber das sollte es uns auch wert sein..!
Liebe Dexter-Freunde, das ist ja noch nicht alles, denn es gibt noch ein paar kleine Baby-Häppchen für Zwischendurch.
Ich glaube das viel zu schöne Wetter und die Sonntaghaftigkeit des Tages entschuldigen, wenn ich eher semi-wertvolles Zeug auf den Markt bringe. Quasi nur der Aktualität und Nerdigkeit wegen:
Nach einer durchzechten Nacht geht doch nichts über eine schöne Dokureihe. Man muss sich überhaupt nicht anstrengen, hat alle Zeit der Welt und lernt noch etwas dazu. Für all diejenigen, die ähnlich wie ich, erst viel zu spät ins Bett gegangen sind und sich so untot fühlen, habe ich hier genau das Richtige:
Die Dokumentation über Emily Hagins, die einen Zombie-Film dreht (F5 berichtete). Das Besondere daran liegt auf der Hand, nämlich dass sie erst 12 Jahre alt ist (und schon mit 10 das Skript geschrieben hat!).
Emily Hagins is making a zombie movie. It’s feature-length, it’s bloody, and the zombies don’t run—just like it should be. But there’s just one difference between her film and every other zombie movie you’ve ever seen: Emily is twelve. ZOMBIE GIRL: THE MOVIE is the documentary that chronicles the making of her film.
Most twelve-year-olds are busy with friends, homework, and online chatting. So is Emily, but she’s also part of a new generation of teenagers raised on technology and expressing themselves through video. Only—she’s doing it on a feature-length scale!
With the help of her mother as agent, crew, and biggest fan, Emily launches an epic adventure in genre filmmaking, battling everything from budget shortfalls to self-doubt, all while coming of age as a teenager. Emily has the vision and her mom has the driver’s license. Together, their journey is a fascinating look at a growing world of young moviemakers and the bloodiest mother/daughter story you’ve ever seen.
Und das Beste: Diese Dokumentation gibt es für nichts und wieder nichts im Internet zu sehen. Einfach hier entlang.
Und jetzt lasst mich in Ruhe. Mein Kopf…
Mein.
Kopf.
Auaua aua.
Hier der Trailer zu „Gentlemen Broncos“, dem neuen Film von Jared „Napoleon Dynamite“ Hess und der hat damit praktisch den dritten Teil zu Napoleon gedreht, oder wie? Ich finde diese ganzen „Skurrile Charaktere“-Filme ja zusehends anstrengend, wenn das hier mit den ganzen SciFi-Elementen auch durchaus okay aussieht, aber eben auch ein Stück weit sehr bemüht. Meh.
Originaltitel: The Hurt Locker
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Kathryn Bigelow
Darsteller: Jeremy Renner, Anthony Mackie, Brian Geraghty, Guy Pearce, Ralph Fiennes, David Morse, Christian Camargo, Suhail Aldabbach, Sam Spruell, Sam Redford
Nie hat sich Hollywood so zügig und zahlreich der Traumata im eigenen Land angenommen. Nie haben so schnell so viele Filme den gesellschaftlichen Wandel zu erfassen, nie die Auswirkungen eines US-Krieges so sehr ins kollektive (Kino-)Bewusstsein zu rücken versucht wie in den vergangenen Jahren. Zahlreiche Autorenfilmer meldeten sich zu Wort, mit Filmen wie “United 93″, “World Trade Center”, “Rendition”, “In the Valley of Elah” oder “Redacted”, noch bevor überhaupt ein Ende der Intervention im Irak absehbar sein konnte. All diese Arbeiten waren kommerzielle Misserfolge, ob starbesetzt oder nicht, und all diese Filme hatten trotz unterschiedlichster formaler Ansätze wenig bis gar nichts mitzuteilen über den so genannten Krieg gegen den Terror, den internationalen Konflikt, „das zweite Vietnam“. So sinnfällig ihre Zwischenmeldungen erscheinen mochten, der fehlende zeitliche und räumliche Abstand hat keine allzu tiefsinnigen Reflexionen hervorgebracht – und so verstanden sich diese Filme offenbar als politisches Sprachrohr, gleich wenn sie angesichts ihrer von banal (“Lions for Lambs”) bis reaktionär (“The Kingdom”) changierenden Erkenntnisse besser hätten schweigen sollen.
In der Post-Bush-Ära, eingeleitet sogleich mit einem verkündeten Rückzug amerikanischer Truppen aus dem Irak, werden die Geschichten im Konfliktherd munter weitererzählt, selbst wenn man dazu in der Zeit um einige Jährchen zurückgehen muss, wie in Kathryn Bigelows erster Langfilmregiearbeit seit sieben Jahren. Mit unmittelbarer Handkamera rückt sie einem auf Bombenentschärfung spezialisierten Sondereinsatzteam im irakischen Kriegsgebiet auf die Pelle: Gemeinsam mit ihnen lässt sie den Zuschauer durchs Zielfernrohr blicken, sich hinter Mauern verstecken oder minutenlang Zünder deaktivieren, während ihr Objektiv hautnah jedes Hitzeflimmern, jede Schweißperle und jedes Staubkorn ins Visier nimmt.
Hier der Trailer zu „Law Abiding Citizen“ mit Gerard Butler und Jamie Foxx, sieht mir nach einem vielversprechenden Selbstjustizthriller der anderen Art aus. Die Poster gibt’s bei /Film, hier der Plot:
Clyde Shelton (Gerard Butler) is an upstanding family man whose wife and daughter are brutally murdered during a home invasion. When the killers are caught, Nick Rice (Jamie Foxx), a hotshot young Philadelphia prosecutor, is assigned to the case. Over his objections, Nick is forced by his boss to offer one of the suspects a light sentence in exchange for testifying against his accomplice.
Fast forward ten years. The man who got away with murder is found dead and Clyde Shelton coolly admits his guilt. Then he issues a warning to Nick: Either fix the flawed justice system that failed his family, or key players in the trial will die. Soon Shelton follows through on his threats, orchestrating from his jail cell a string of spectacularly diabolical assassinations that can be neither predicted nor prevented. Philadelphia is gripped with fear as Shelton’s high-profile targets are slain one after another and the authorities are powerless to halt his reign of terror. Only Nick can stop the killing, and to do so he must outwit this brilliant sociopath in a harrowing contest of wills in which even the smallest misstep means death. With his own family now in Shelton’s crosshairs, Nick finds himself in a desperate race against time facing a deadly adversary who seems always to be one step ahead.
Jaja, richtig: Es ist Zac Efron in diesem Trailer zu sehen und das was er macht, sieht tatsächlich nach ernstzunehmender Schauspielerei aus. Auf die Gefahr hin eine ganze Bastion unterentwickelter, frustrierter, ekelhaft pubertierender Teenie-Gören anzulocken, die reihenweise Efron ihre ewige verpickelte Liebe schwören: Es sieht ganz so aus, als könnte er tatsächlich mehr als nur der feuchte Traum einer Horder verwirrter Teeanger zu sein.
Zac Efron spielt hier einen vielversprechenden Teenager-Schauspieler, der in Orson Welles Theaterstück “Julius Caeser” auftreten möchte. Und was ein “Theater” ist, das erklären wir den kleinen Mädchen in der nächsten Folge.
Vielleicht erleben wir ja gerade die Geburt des nächsten DiCaprio..!
Nachdem die Serie „Battlestar Galactica“ abgeschlossen wurde, dreht Bryan Singer demnächst eine Kinoversion des Stoffes. Das Teil wird eine komplette Neuerfindung und soll weder mit den alten Filmen und Serien noch mit den neuen Verfilmungen zu tun haben. Egal, hauptsache Zylonen.
Bryan Singer is attached to direct and produce Universal’s big-screen version of “Battlestar Galactica.”
The deal hyper-jumps the development of “Galactica,” for which Universal quietly picked up the movie rights in February from original show creator Glen A. Larson as the lauded Sci Fi series was wrapping up.
The deal also brings Singer back to a project he was close to getting off the ground at the beginning of the decade. Singer and Tom DeSanto were developing with USA for Fox TV a backdoor pilot that was intended to be a sequel to the 1978 series, but those were shelved after the attacks of Sept. 11.
(The premise involved a human civilization on 12 planets decimated from an attack by intelligent robots known as Cylons. Survivors are led by the starship Galactica in their attempt to find a mythic 13th planet named Earth.)
Oscar Wildes “Das Bildnes des Dorian Gray” hat vor über 100 Jahren für Skandale gesorgt (“Oscar goes Wilde”-Kalauer bitte hier einfügen). Was der Trailer heute verspricht ist wahrscheinlich mittlerer Hollywood-Porn-Standard. Nichts desto trotz sieht der Trailer recht viel versprechend aus, was wahrscheinlich nicht nur an Colin Firth liegt, sondern an der hübsch-düsteren Atmosphäre. Hoffen wir mal, dass der Film hält was der Trailer verspricht.
Die Geschichte handelt vom reichen Dorian Gray, der eines Tages erkennt, dass auch er altert. Um das zu verhindern, lässt er sich von dem erfolgreichen Maler Basil Hallward portraitieren und lässt nach einer Art Seelenausverkauf das Portrait statt seiner selbst altern. Und ab hier beginnt die Party…
Ich mag Kunst eigentlich ganz gerne, vor allem wenn ich sie nicht verstehe. Dazu zählt natürlich zum großen Teil Konzept-Kunst oder Performance Art. Da kann ich mich amüsieren, aber trotzdem fasziniert davor stehen. Und ich mag das immer, wenn das auch in Filmen mal vorkommt. Ich mochte Waters “Pecker” zum Beispiel sehr gerne, weil der sich so herrlich lustig gemacht hat über die New Yorker Kunstwelt, ohne sie dabei scheisse zu finden. Ich finde ja sowieso das diese geschlossenen Zirkel aus Künstlern, Galeristen und Kunstliebhabern extrem viel Potential bereithält für einen (oder mehrere) Filme. Und jetzt gibt es einen, dessen Trailer mir so viel Spaß macht, das ich das Gefühl habe das da jemand einen Film gemacht hat, den ich mir schon immer so gewünscht habe. Ausserdem ist der tolle Adam Goldberg dabei.
Heute hat Steve Martin Geburtstag. Für mich immernoch die Referenz in Sachen Comedy und einer der Größten überhaupt. Ich habe den auch mal vor Jahren getroffen, da war ich 18 oder so und eingeladen zur Premiere von “Vater der Braut 2″ in München unter Anwesenheit von Steve Martin und Martin Short. Und danach gab es eine Art After-Show-Dinner. Am grossen Tisch am Ende des Raumes sassen die beiden Martins mit ihren Frauen und den Leuten vom Verleih. Drumherum waren lauter kleine Tische mit den anderen Gästen der Premiere. Ich kam da rein mit einem meiner besten Freunde und wir wollten direkt wieder gehen, weil nix los war. Da wurden wir von einer Dame vom Verleih zum Tisch gebeten, die Herrschaften würden uns gerne einmal kennenlernen. Und so sassen wir, recht eingeschüchtert, zwischen Steve Martin und Martin Short.
Shorts Frau sagte, sie habe mich am Nachmittag im Fernsehen im Hotel gesehen (damals war ich gerade bei Viva) und was ich denn da so machen würde und ob ich ihr eine aussergwöhnliche deutsche Band vorschlagen könne, deren CD sie mit nach USA nehmen könnte. In meiner jugendlichen Unbekümmertheit schlug ich ihr “Atari Teenage Riot” vor, gut, vielleicht nicht unbedingt das was sie hören wollte. Ich frage mich sowieso ob sie am nächsten Tag vielleicht noch versucht hat, eine CD von denen zu bekommen…
Es war ein sehr schöner und angenehmer Abend, mit extrem netten und aufmerksamen Gesprächspartnern. Im Gedächtnis geblieben ist mir vor allem aber ein Moment von meinem Kumpel Peta und Steve Martin. Nachdem ich der Runde den noch jungen Sender “Viva” erklärt hatte und was ich dort so mache, fragte Steve meinen Kumpel wer er denn sei. Daraufhin sagte Peta: “I´m just a friend.” Steve Martin wurde ganz ernst, lehnte sich zu Peta vor, hob mahnend seinen Zeigefinger und sagte ihm sehr eindringlich und ganz ernst:
Bei den Moviepiloten habe ich gerade erfahren, das Sylvester Stallone in Venedig geehrt wird mit einem Preis für Autorenfilmer, dem “Jaeger-LeCoultre Glory to the Filmmaker Award” (den vor ihm Takeshi Kitano, Agnès Varda und Abbas Kiarostami bekommen haben). In der Begründung steht auch ziemlich genau warum:
With the now legendary franchises of Rocky and Rambo (he wrote all the scripts), Stallone travelled through the light and the darkness of the American Dream – each of those films remarkably anchored in its own present time.
Through all of his movies – even the ones he has not directed or are considered “less important”- Stallone has shaped his own character with much care, and reflected upon it, giving us an iconic exploration among the most coherent and lucid of contemporary America cinema.
Nun muss ich sagen, das es an dieser Auszeichnung überhaupt keinen Zweifel geben kann. Nehmen wir mal den ersten Rambo “First Blood”. Für mich ist das einer der eingängigsten, bittersten und kompromisslosesten Anti-Vietnam-Filme, die ich kenne. Über die Genialität von Rocky müssen wir hier auch nicht sprechen (den Fünften einmal ausgenommen), ich habe zuletzt nochmal den zweiten Teil gesehen und muss sagen: Die athmosphärische Dichte, das ausgewogene Auf und Ab des Hauptcharakters, die Erlösung beim zuschauen, wenn er dann doch gewinnt am Ende (und ich hab den schon oft gesehen, dennoch fieber ich jedesmal beim Endkampf wieder mit), DAS ist die Art Film, aus der grosses Kino gemacht ist. Heldenkino. Film über Menschen und ihre Träume. Ausserem hat Stallone ja auch noch “Staying Alive” directed und geschrieben, das Sequel zu “Saturday Night Fever”, das eigentlich der bessere Film ist (Mit dem grossartigen Soundtrack von seinem Bruder, Frank Stallone). Geschrieben hat er auch noch “F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg” oder “Cliffhanger” uvm. Auch wenn er “nur” als Schauspieler am Start war hat er in grossartigen Projekten brilliert, ich empfehle dringend einmal “Nachtfalken” von Bruce Malmuth zu sehen, wenn man sich davon überzeugen möchte.
Originaltitel: Coraline
Herstellungsland:USA 2009
Buch & Regie: Henry Selick
Darsteller: Dakota Fanning, Terri Hatcher, Jennifer Saunders, Dawn French, Keith David, John Hodgeman Batzman Jet Strajker (Review gibt’s hier)
Coraline ist mit ihren Eltern grade umgezogen. Weg von ihren Freunden in der Stadt, aufs Land in den Pink Palace, ein merkwürdiges altes Haus, weitab vom Schuss. Ihre Eltern die beide Botanik-Bücher schreiben, haben wenig Zeit für das kreative und smarte junge Mädchen.
Als Coraline (Dakota Fanning) durch Zufall beim Spielen eine versteckte Tür entdeckt, eröffnet sich ihr ein Zugang zu einer fabelhaften Parallelwelt, in der alles viel bunter, lustiger und spannender ist. Ihre “Other Mother” und ihr “Other Father” scheinen die perfekten Eltern zu sein. Doch die scheinbare Idylle verwandelt sich bald in einen Alptraum…
Mit Coraline dürfte Henry Selick hoffentlich endlich die Anerkennung bekommen, die er sich schon mit “Nightmare before christmas” und “James and the giant peach” verdient hat. Beides Filme die vom Look und Feel eindeutige Vorläufer dieses brillanten Animationsfilms sind, der die klassische Stop-Motion-Technik mal wieder in neue ungeahnte Höhen treibt. Schon mit “James and the giant peach” hat Selick bewiesen, dass er fantastische Jugendbücher wie das von Roald Dahl und dessen Mischung aus schwarzem Humor, moralischer Fabel und liebevoller Karikatur verstanden hat und in süffige aber nicht zu glatte Bilder umzusetzen weiß. Mit Neil Gaiman, der ähnlich vielschichtig schreibt und dessen “Mirror Mask” ebenfalls schon Grundlage einer phantastischen Reise in eine Parallelwelt war, hat sich Selick eine passende Vorlage ausgesucht.
Hier der Trailer zu „Legion“, in dem Erzengel Gabriel Dennis Quaid, eine schwangere Dame, deren Kind natürlich die Menschheit retten wird, und noch ein paar andere Leute vor der Apokalypse beschützt, während dieser Gott seine Engel auf die Erde schickt, um die Menschheit auszurotten. Good oldfashioned Fantasy also, hier gepaart mit einer Menge Action. Könnte okay werden.
Was mir hier schon so so so so so oft aufgefallen ist: Jeder benutzt das Wort „Review“ mit dem Geschlecht, wie es ihm oder ihr grade passt. Was jetzt nur und ausschließlich grammatikalisch gemeint ist.
Ich sage immer „Das Review“ und zwar aus dem einfachen Grund, weil ich Recht habe. Es kommt aber immer wieder in den Comments vor, dass kunterbunt von „Der Review“ oder „Die Review“ die Rede ist und ich habe da immer meine Probleme überhaupt zu verstehen, von was zum Geier da denn bitteschön die Rede sein soll. Also habe ich mich mal schlau gemacht.
Erste Anlaufstation natürlich der Duden. Der schreibt:
Die meinen also ebenfalls, „das Review“ wäre falsch und alles andere richtig. Schaut man aber in ihre Beispiele, fällt auf, dass dort ausschließlich Zeitungen und Zeitschriften aufgelistet sind, also: „Die Saturday Evening Review hat gesagt, dass…“ Die schreiben also ebenfalls Bullshit. Fragen wir also die Instanz, die es wirklich am besten wissen muss: Google (beschränkt auf den deutschen Sprachraum).
Was heisst das nun? Das heisst, dass Sprache einem ständigen Wandel unterliegt, wie einem jeder Linguist bestätigen wird, und sich „Das Review“ mittlerweile durchgesetzt hat, was der Duden und das deutsche Wortschaftportal nur noch nicht geschnallt haben. Und das heisst auch, dass ich Recht habe. Und es heisst „Das Blog“! („Der Blog“… ahem…)
[update] Video wurde gelöscht, dabei handelte es sich wahrscheinlich sowieso um einen Rohschnitt, den ich hier schonmal vor ein paar Wochen gepostet hatte.
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Hier der Trailer zu George A. Romeros neuem Film „Survival of the Dead“ formerly known as „… of the Dead“. Und ich bin alles andere als überzeugt und denke wirklich, Romero lost ist. Ich fand „Land of the Dead“ schon nicht sonderlich toll und „Diary“ okay, aber nicht mehr und der hier sieht noch mittelmäßiger aus, als beide. Ich hatte nach den Ankündigungen mit Insel und so badass Unterwasser-Zombies erwartet, aber das hier… vielleicht sollte Romero mal was lebendiges drehen.
Nach „Transformers“, „Monopoly“ und weiß nicht was für Toy-Verfilmungen noch anstehen werden, kommt jetzt also endlich die lange überfällige Nachricht eines Lego-Films. It’s about time.
Warner Bros. is building a Lego movie.
The studio and producer Dan Lin have acquired theatrical rights for a motion picture about the timeless toy, and set writers Dan and Kevin Hageman to pen the script.
The live action-CG hybrid is described as a movie set in the world of Lego that centers on the subject of child-like imaginations and examines themes of creativity and teamwork in the manner of “Toy Story.” While the pic will have elements for children, the studio is hoping the film is a four-quadrant play that can also appeal to adults.
In addition to Lin (whose credits include Guy Ritchie’s upcoming “Sherlock Holmes” at Warners), Roy Lee will produce and Stephen Gilchrist will co-produce, while Jill Wilfert will oversee creatively for Lego. Matt Reilly is overseeing for the studio.
Bei Nerdcore habe ich grade über die Serien-Adaption meines Lieblingscomics „The Walking Dead“ gebloggt.
Mein Lieblingscomic „The Walking Dead“ von Robert Kirkman wird eine TV-Serie. Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yessssssss! Schreiben und inszenieren wird das ganze niemand anderes als Frank Darabont („The Green Mile“, „Shawshank Redemption“, „The Mist“) und hier auch nochmal: Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yessssssss!
Hier der Trailer zu „Cargo“, laut Quiet Earth seit 10 Jahren in Produktion: „Director Ivan Engler wrote over 8 entirely different versions of his scifi script before even attempting to secure funding and when he did in 2000, he hit a snag when 9/11 happened and everyone pulled their money out of the project. Determined to finish his dream project, Engler decided to make Cargo on a fraction of the budget with Swiss money only. So, the fact that this ambitious feature was made at all is a testament to Engler’s passion and the tireless efforts of his talented team of supporters.“
The story of CARGO takes place on rusty space-freighter KASSANDRA on its way to Station 42. The young medic LAURA is the only one awake on board while the rest of the crew lies frozen in hibernation sleep. In 4 months will Laura’s shift be over.
During her daily patrols, through the eerily empty ship, LAURA begins to get the feeling that she is not alone on-board. A discovery mission in the dark and ice-cold cargo hold ends in catastrophe. The remainder of the crew is awakened. A cat and mouse game begins in which nothing is what it seems. What lies hidden in the strange freight containers and who, or what, is also on-board?
Technically, we don’t exist. We answer to no one. And when all else fails, we don’t.
Originaltitel: G.I. Joe: The Rise of Cobra
Herstellungsland: USA/Tschechien 2009
Regie: Stephen Sommers
Darsteller: Adewale Akinnuoye-Agbaje, Christopher Eccleston, Joseph Gordon-Levitt, Lee Byeong-heon, Sienna Miller, Rachel Nichols, Jonathan Pryce, Saïd Taghmaoui, Channing Tatum, Marlon Wayans, Dennis Quaid, Brendan Fraser, Arnold Vosloo
Es ist die nächste vom Actionspielzeug ins donnernde Effektspektakel konvertierte, die neueste Hasbro-goes-Kino-Schlachtpalette und weitere Militärmär im adaptionsdominierten sommerlichen Blockbuster-Geschehen: Nach Michael Bays zweiter Autoroboternahkampflyrik „Transformers II“, die genauso megalomanisch wie selbstbewusst alles verdächtig Tiefsinnige und Grundsätzliche eines irgendwie vernünftigen Filmes gegen überlange Ton- und Effektorgien eintauschte und damit sogar den seinerseits schon merklich gefährlich bekloppten ersten Teil erfolgreich zu überbieten verstand, darf nun der offenbar irgendwie als Sommerhit-Garant gehandelte Stephen Sommers die US-Spielzeug-Helden der „G.I. Joe“-Elite zu einem mehr oder weniger plausiblem Marketing-Event auf der Leinwand vereinen. Das Ergebnis ist in etwa so feingeistig wie ein Stück Brot und damit selbstredend mehr als adäquat: Eine anständig blöd-schöne Auftragsarbeit ist dem Regisseur von „The Mummy“ und „Van Helsing“ da gelungen.
Es geht in „G.I. Joe“, der im Originaltitelzusatz auch noch etwas vom Aufstieg einer Cobra verspricht, uns das allerdings vor- und sich damit offenbar lieber für die ganz dezent angekündigte Fortsetzung aufbehält, um gute Soldaten gegen böse Weltzerstörer, die mithilfe so genannter Nanomilben ganze Städte vernichten wollen. Sic!
Okay. Klassischer Hollywood-Content, denn es wurde mal wieder “Wechsel das Cast” gespielt. Nachdem im März gemeldet wurde, das das Cast für die Farrelly-Brüder-Neuverfilmung der drei Stooges sicher wäre mit Sean Penn, Benicio del Toro und Jim Carey, sieht es jetzt schon wieder ganz anders aus. Mark Shanahan vom Gossip Blog bei Boston.com hat nämlich die Farrellys getroffen, bei einem Paul McCartney Konzert (Au weia). Und da haben sie ihm mal einige Neuigkeiten gesteckt, bezüglich ihrer Besetzung.
- Sean Penn ist raus. Irgendwo habe ich mal am Rande mitbekommen, das der jetzt eine schauspielerische Pause einlegen möchte. Hm. Nun ja. Vielleicht hat er auch eines Morgens nach dem aufstehen in den Spiegel geguckt und sich gedacht: “Mensch, ich war schon so lange nicht ehr lustig, vermutlich kan ich das gar nicht mehr. Ich bin ja ein ernster und ernstzunehmender Schauspieler. Da kann ich jetzt nicht so einen auf lustig machen.” Würde mich zumindest nicht wundern, bei dem Jammerlappen (Und ja, ich kann sehr nachtragend sein, wenn jemand einen albernen, humorlosen offenen Biref in der “Variety” schreibt…).
- Jim Carey ist nicht raus…sondern war noch nie drin! So zumindest das Celebrity Blog. Finde ich dann zwar etwas merkwürdig, das der Verleih ihn angekündigt hat und meinte er hätte schon unterschrieben, aber Meh. Steckste nicht drin.
- Benicio del Toro stimmt aber und er ist auch nachwievor mit dabei.
- Neuzugang und quasi Ersatz für Penn ist: PAUL GIAMATTI! Ich sag es gerne nochmal: PAUL GIAMATTI! Ach, so, es haben nicht alle mitbekommen? Liebe Leute: PAUL GIAMATTI! Ein Glück ist Penn raus. Ich freu mich total das Paul Giamatti dabei ist. Ich meine, wie geil ist der Typ bitte? Ich liebe es dem zuzusehen. Supergute Wahl. Ach so, übrigens: PAUL GIAMATTI!
“Jesus Fucking Christ! They play this song like 20 times a day!”
Originaltitel: Adventureland
Herstellungsland: USA 2009
Buch und Regie: Greg Mottola
Darsteller: Jesse Eisenberg, Kristen Stewart, Ryan Reynolds, Bill Hader, Martin Starr, Kristen Wiig, Margarita Levieva
1987: Eigentlich sah alles wunderbar aus für James (Jesse Eisenberg). Er hatte eine Freundin, ein tolles Studium in Aussicht und einen Europaatrip mit seinem besten Kumpel geplant.
Doch innerhalb weniger Tage zerplatzen alle seine Träume. Seine Freundin macht Schluss und seine Eltern informieren ihn, dass sie sich weder den Europatrip noch die Unigebühren leisten können, weil sein Vater auf eine schlechter bezahlte Stelle versetzt wurde. Alles was ihm bleibt ist sein meschuggener Jugendfreund Frigo (Matt Bush), dessen größter Spaß es ist, James unverhofft ins Gemächt zu boxen.
Die Reise kann er sich stecken und wenn er wenigstens zur Uni will, muß er irgendwie Geld verdienen. Leider sind die Möglichkeiten im kleinen Kaff Oberlin in Ohio, eher begrenzt und so landet er dort wo alle die meisten Jugendlichen jobben: Im Vergnügungspark Adventureland, der vom liebenswert-hippeligen Bobby (Bill Hader) gemanaged wird. Dort darf er Schießbuden betreuen, sich mit unwilligen Kunden herumärgern und dutzendfach am Tag “Rock me Amadeus” hören, das dort im Dauerloop läuft.
Doch es gibt nicht nur Schattenseiten, denn zumindest die Kollegen sind nett: Der von allen bewunderte Draufgänger Mike Connell (Ryan Reynold), von dem behauptet wird er habe mal mit Lou Reed gejammed und die problemgeplagte Em (Kirsten Steward), die sich dem Neuling James annimmt. Was zunächst schwierig beginnt, entwickelt sich zu einem Sommer, den James wohl nie vergessen wird…
Gregg Mottola liefert nach Superbad hier einen weiteren liebenswerten Coming of Age-Streifen ab, der trotz einiger klamaukiger Einfälle und zotiger Running Gags, eine sehr warmherzige und oftmals auch melancholisch-nostalgische Geschichte erzählt, die weniger als Haha-Komödie und eher als Skizze eines Sommers und den ersten großen Schritten zum Erwachsenwerden funktioniert.
Quentin Tarantino spricht bei Jimmy Kimmel über seinen neuen Film “Inglourious Basterds”, seine Waxfigur bei Madame Tussauds und die “Entdeckung” Christoph Waltz’ – der für einen Oscar nominiert werden solle.
Erwischte mich kurz dabei, dass ich bei dem Titel dachte: “Oh ha. Könnte das nicht ein bisschen zu weit gehen?”, erschrak kurz, lachte und entschied mich sogar dafür es zu bloggen, noch bevor ich sah, dass Mel Brooks (der nach eigenen Angaben der Jude ist, der mit Hitler die meiste Kohle scheffelt) dafür verantwortlich ist, dass Hitler mitsamt großartiger Backgroundsängerinnen und schwulen SS-Offizieren the roof on fire setzt. Oder so.
Der Song hat übrigens nichts mit “The Producers” zu tun, sondern war ein Promo-Video zu Brooks “To be or not to be”-Remake, in dem das Lied selbst aber nicht vorkommt.
Endlich wieder ein neuer Film von Joe Dante! Nach dem ja doch ein klein wenig unterschätzten “Looney Tunes” (nicht zuletzt wegen der hervorragenden Musik von Jerry Goldsmith) wird der “Gremlins”-Regisseur mit “The Hole” 2010 seine erste Langfilmarbeit seit 7 Jahren vorstellen. Der Horrorfilm schwimmt natürlich auf der 3D-Welle mit (die ich zugegeben langsam etwas inflationär finde – und auch den Sinn nur partiell begreife) und hat seine Premiere auf dem Festival von Venedig außerhalb des Wettbewerbs.
Auf der Besetzungsliste ist besonders ein Name interessant: Bruce Dern. Was mich gleich zu meinem Lieblingsfilm von Joe Dante bringt, in dem Dern grandios den Kriegsveteranen Rumsfield spielte: “The ‘Burbs”, jener königlichen, unfassbar witzigen, großartig geschriebenen Vorstadtsatire mit Tom Hanks, Carrie Fisher und Corey Feldman. Richtig, der Dante gehört schon zu den guten. Trotz seiner weniger gelungenen “Masters of Horror”-Beiträge zuletzt. Und muss ich noch “The Howling”, “Explorers”, “Innerspace” oder den grandiosen “Matinée” erwähnen? Nein? Also.
Hier der Trailer oder besser: die ersten Bewegtbilder aus Iron Man 2, die auf der ComicCon zu sehen waren. Ich hab’s mir noch nicht angeschaut, wollte es erstmal bloggen, weil das ist so schnell wieder offline, so schnell guckste nich…
[update] Whoa. Das da oben braucht zwar zwei, drei Minuten um Fahrt aufzunehmen, aber was dann kommt verspricht einen ebenso unterhaltsamen Filmspaß wie schon der erste Teil… und ich liebe Mickey Rourke als Whiplash jetzt schon.
“Lass ihn nicht sterben. Du darfst nicht sterben.”
Originaltitel: The Fall
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Tarsem Singh
Darsteller: Catinca Untaru, Lee Pace
Ich mag es zu bügeln. Bügelzeit ist Malcolmzeit und die muss zelebiert werden. Ungeachtet der garantierten postbügelischen Rückenschmerzen, kribbelt es überall, wenn die Wäschekörbe voll sind, denn dann kommt der Moment, in dem ich den Film aussuchen darf. Ich schlendere in der Videothek um die Ecke von Regal zu Regal und es ist ein ähnliches Gefühl, wie das zusammengesparte Taschengeld eines 6-jährigen, das in der Tasche klimpert, während das Kind durch die Spielzeugabteilung geht und sich etwas für sein Geld aussuchen darf.
Manchmal reicht nur ein Name. In diesem Fall “Spike Jonze”. Und noch ein Name: “David Fincher”. Und zusammen präsentieren sie “The Fall”. Was das “präsentieren” genau bedeutet, verstehe ich nicht, aber die beiden würden wohl kaum ihre Namen unter einen schlechten Film setzen. Und weil ich gerade ein wenig aufgeregt bin, wegen dem kommenden “Wo die wilden Kerle wohnen” Film, musste ich nicht weiter durch die Gänge flanieren.
„Saw“ mag als Filmreihe mittlerweile mehr als durch sein, die zu jedem Film stattfindenden Blutspendeaktionen an Halloween und die Poster dazu sind allerdings mehr als nett. Ein weiteres nach dem Klick.
Hier nun also endlich der erste Trailer zu Terry Gilliams „The Imaginarium of Doctor Parnassus“. Und nachdem ich den Trailer gesehen habe, muss ich zugeben, dass ich verstehen kann, dass der Film keinen Verleih findet… egal wie gut er aussieht. Denn er sieht mir nach einem ziemlich verworren erzähltem Film aus, natürlich mit mehr als träumerischen Sequenzen, aber dennoch bleibt bei mir ein komisches Bauchgefühl zurück…
Sieht mir nach einem Film aus, der vor allem sagen will: „Guckt mal, wie fuckin’ arty-farty ich bin“ denn nach einem Film, der eine Geschichte erzählen will. Schöne Bilder, aber irgendwie bin ich nicht besonders beeindruckt. Schade.
Nachdem erst vor ein paar Tagen das unfassbare Casting (Robert De Niro, Jessica Alba, Steven Seagal, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Don Johnson und Jeff Fahey) für Machete bekannt wurde, hier jetzt der Plot.
The feature version of the trailer finds Machete (Trejo) a renegade former Mexican Federale, roaming the streets of Texas after a shakedown from drug lord Torrez (Seagal). Reluctantly, Machete takes an offer from spin doctor Benz (Fahey) to assassinate McLaughlin (De Niro) a corrupt Senator. Double crossed and on the run Machete braves the odds with the help of Luz (Rodriguez), a saucy taco slinger; Padre (Marin), his “holy” brother; and April (Lohan), a socialite with a penchant for guns. All while being tracked by Sartana (Alba), a sexy ICE agent with a special interest in the blade slinger.
Alison hat in den 80ern einen Brieffreund namens John Hughes. Gestern abend hat sie die Geschichte dazu aufgeschrieben und damn, ich musste mir grade tatsächlich ‘ne Träne wegdrücken. RIP, John.
For two years (1985-1987), John Hughes and I wrote letters back and forth. He told me – in long hand black felt tip pen on yellow legal paper – about life on a film set and about his family. I told him about boys, my relationship with my parents and things that happened to me in school. He laughed at my teenage slang and shared the 129 question Breakfast Club trivia test I wrote (with the help of my sister) with the cast, Ned Tanen (the film’s producer) and DeDe Allen (the editor). He cheered me on when I found a way around the school administration’s refusal to publish a “controversial” article I wrote for the school paper. And he consoled me when I complained that Mrs. Garstka didn’t appreciate my writing.
“As for your English teacher…Do you like the way you write? Please yourself. I’m rather fond of writing. I actually regard it as fun. Do it frequently and see if you can’t find the fun in it that I do.”
He made me feel like what I said mattered. [...]
“You’ve already received more letters from me than any living relative of mine has received to date. Truly, hope all is well with you and high school isn’t as painful as I portray it. Believe in yourself. Think about the future once a day and keep doing what you’re doing. Because I’m impressed. My regards to the family. Don’t let a day pass without a kind thought about them.” [...]
Nach dem Klick das neueste Video von Trailers from hell: Joe Dante kommentiert darin den letzten Film der alten Universal Monster Movies „House of Dracula“.
Cut-rate climax to the “straight” Universal Frankenstein series gives us two Lon Chaneys for the price of one. In addition to playing the Wolf Man he’s seen here burning up again as the Monster in stock shots from Ghost of Frankenstein– inadvertently fulfilling the dropped idea of having him play both roles in Frankenstein Meets the Wolf Man.
Nooooooo! Nothing is sacred anymore. Warner plant derzeit ein Remake von „Enter the Dragon“ aka „Der Mann mit der Todeskralle“. Und ja, es wird noch schlimmer.
A noir-style remake of “Enter the Dragon,” the 1973 martial arts classic that made Bruce Lee a global star, Sutter said he’s writing “Awaken the Dragon” as a contemporized drama about a lone FBI agent who pursues a rogue Shaolin monk into the bloody world of underground martial arts fight clubs.
Und wer soll die Hauptrolle übernehmen? Rain. Von dem ich noch nie gehört habe, aber grade dank Wikipedia lernen durfte, dass er ein Südkoreanischer Über-Popstar ist. Bruce Lee rotiert grade mit 380 Sachen im Grab.
Hier ein neuer Trailer zu „Where the wild things are“, leider ohne einen Song der Flaming Lips, dafür aber mit jeder Menge neuer Szene und Max wird auch niemanden essen.
Hier der Trailer zu einer neuen Doku über John Hughes, der gestern mit nur 59 Jahren an einem Herzinfarkt verstarb. Es gibt auch ein Blog zum Film, der noch kein Release-Date hat, und dort gibt es ein Interview mit niemand anderes als Mia Sara aka Slone Peterson, mit der jeder, aber auch wirklich jeder gehen wollte damals in der 6. Klasse. Und die Headline dazu ist auch super: „She knows Abe Froman“.
John Hughes ist tot. Er ist gestern bei einem Spaziergang in New York einfach zusammengebrochen. Herzinfarkt. Mit 59.
He’s only a kid Harry. We can take him. (Marv, der Gangster aus “Kevin-Allein zu Haus”)
Wir haben in den letzten Jahren einige wichtige und einflussreiche Genies aus der Filmbranche verloren, aber Hughes hinterlässt wirklich eine Lücke. Als Autor hat er Ferris erfunden, den Breakfast Club gegründet. Er hat uns sämtliche Familienausflüge der Grisswolds beschert, hat Kevin allein zu Haus oder L.I.S.A. den hellen Wahnsinn sein lassen. Er stellte das Ticket für zwei aus, fragte ob sie nicht wunderbar sei und fand sie pretty in Pink. Er brachte Dennis auf die Leinwand, liess das Baby einen Tag frei nehmen und brachte einen Hund namens Beethoven in die Familie. Er hat sich ehrlich gesagt in den späteren Jahren etwas in Money Jobs verrannt (Home Alone 4, Beethoven 5, Maid in Manhatten), aber erst vor kurzem schien er wieder in voller Stärke zurückzukommen, mit dem wundervollen Drillbit Taylor.
I am not going to sit on my ass as the events that affect me unfold to determine the course of my life. I’m going to take a stand. I’m going to defend it. Right or wrong, I’m going to defend it. (Cameron in “Ferris macht blau”)
Mit 18 hat man noch Träume und Ziele. Mit 18 leidet man allerdings auch schneller an einer Geschmacksverunreinigung: Mit 18 sah ich Independence Day und war der festen Überzeugung den weltbestesten Film der Welt aller Zeiten ever gesehen zu haben. Ich war so begeistert, dass ich mir schwor, von nun an jeden guten Film zu sehen, den man seit 1996 gedreht hatte. Der Schwur kostet mich seitdem viel zuviele Stunden, die ich eigentlich mit… lesen verbringen könnte.
Brian Henson, Sohn von Jim Henson, der jetzt die Henson Company leitet, hat MTV ein paar Updates zu dem Fraggle-Film und dem Sequel zum Geek-Kultfilm „The Dark Crystal“ gegeben. Long Story short: Beide stehen kurz vor Produktionsbeginn. Yay!
Henson told us that “Fraggle Rock” is “still in very active development. Very active development. That has a very strong script.” Woosh. See that emphasis on the second ‘very’? That’s all Henson baby. He was emphatic in his “Fraggle” talk. And that’s not all!
“It’ll have a strong musical component,” he said. “It’ll be expanded to an older audience. ‘Fraggle Rock’ [the TV show] was presented… for a pretty exclusively children’s audience. The feature film does expand it to be more accessible to a wider audience.”
“We have a ‘Dark Crystal’ sequel, called ‘The Power of the Dark Crystal.’ It has a very strong script.” More emphasis. I like that, Mr. Henson. Enthusiasm. It’s infectious. I’m already excited about these projects, and hearing your comments only amplifies that.
“Both of those projects… are very close to going into pre-production,” Henson said. “They’re both really ready to go. [The studio is] just [in the process of] putting together the final finance pieces and the final distribution pieces.”
-”What keeps you up nights, Mr. Dillinger?”
-”Coffee.”
Originaltitel: Public Enemies
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Michael Mann
Drehbuch: Ronan Bennet / Michael Mann
Darsteller: Johnny Depp, Christian Bale, Billy Crudup, Channing Tatum, Leelee Sobieski, Emilie de Ravin, Stephen Dorff, Marion Cotillard, Giovanni Ribisi Batzman Jet Strajker (Review gibt’s hier)
1933 – John Dillinger (Johnny Depp) hat grade in einer tolldreisten Aktion einen Gefängnisausbruch inszeniert und ist der meistgesuchte Bankräuber der USA. Wieder und wieder hat er die Staatsmacht als impotente Versager dastehen lassen, die nun versucht zu resoluteren Mitteln zu greifen und Verbrecher wie Dillinger künftig effektiver aus dem Verkehr zu ziehen.
Unter Führung von J. Edgar Hoover (Billy Crudup), versucht Melvin Purvis (Christian Bale) das FBI zu einer bundesweiten Ermittlungsmacht auszubauen.
Doch Dillinger schafft es immer wieder knapp zu entwischen und selbst als Purvis ihn schon sicher im Gefängnis wähnt, schafft Dillinger einen weiteren spektakulären Ausbruch und setzt seine Raubzüge immer dreister fort. Doch die zunehmende Aufmerksamkeit durch die Polizei und das FBI, halten ihn beständig auf Trab und seine Selbstinszenierung stößt auch bei der organisierten Unterwelt auf wenig Gegenliebe, denn auch die subtiler agierende Mafia bekommt den Druck des FBI zu spüren…
Der erste Eindruck dieses langen und leider auch oft langweiligen Films ist: Dreht Michael Mann jetzt aus Kosten- oder falsch verstandenen Coolnessgründen eigentlich auf Mini-DV? Public Enemies – der rund 80 Mio. Dollar gekostet haben soll – sieht aus wie für ne halbe Million mitm Camcorder und nem Halogenstrahler runtergekurbelt. Das Bild ist dank Handkamera extrem unruhig und wenn es mal nicht wackelt und Schlieren zieht, viel zu scharf, wie man es von Aufnahmen bei Ommas Geburtstag kennt. Mann hat schon zuvor mit digitalen Kameras experimentiert und in der Tat hat die Technik ja mittlerweile einen Stand erreicht, der auch Zelluloid-Puristen zum Umdenken bewegen kann.
Ich halte es immer noch für möglich, dass “Inglorious Basterds” ein ordentlicher Film wird. Doch weder die bisherigen Trailer, das unlustige Baller-Flashgame noch die markigen Marketingsprüche waren bisher dazu angetan, wirkliche Begeisterung zu erzeugen. Quentins Weltsicht ist eine simple und der Kritiker der ihm einst unterstellte, er würde “Revenge is a dish best served cold” wohl tatsächlich für ein klingonisches Sprichtwort halten, hat damit Tarantinos intellektuellen Horizont wahrscheinlich besser umrissen, als viele langen Abhandlungen und Analysen.
Doch bei aller Kritik hat QT eindeutig Talent, visuelles Gespür, einen verschrobenen Sinn für Humor und ein gewisses menschliches Interesse an seinen Figuren – auch wenn er sie stets als Reflektion popkultureller Stereotypen inszeniert.
Eli Roth ist auch nicht grade die hellste Leuchte im Kronleuchter, wurde von vielem beeinflusst, dass auch Tarantino prägte, aber ihm fehlt schlicht das Talent etwas hervorzubringen das auch nur die geringste Originalität, Einsicht oder Ideen hat die über pubertäres Gepose hinausgeht.
Weswegen wir eine Weile überlegt haben, ob wir diesen öden Fake-Trailer der den Film im Film von “Inglorious Basterds” bewirbt, überhaupt posten sollen. Denn so unwitzig und völlig neben dem Ziel seiner Vorlage, sind nichtmal einige Home-Made-Fake-Trailer aus der Handycam und Magix-Moviemaker-Ecke.
Aus Gründen der Vollständigkeit halber und weil wir sonst zurecht gefragt werden, ob wir den Trailer nicht mal posten wollen (nachdem hier ja auch sonst jeder Pups zu IB stattfindet): Hier ist Eli Roths Nations Pride. Auf das ihm Leni Riefenstahls Geist erscheinen möge um ihn in den Arsch zu beißen.
(via: moviepilot und zahlreiche Hinweise von euch. Danke :))
Hier der Trailer zu „Cirque Du Freak: The Vampire’s Assistant“, dem neuen Film von Paul Weitz („American Dreamz“, „About a Boy“) und der sieht nach ziemlich kurzweiliger Unterhaltung aus. Klar, alles aus „Vamp“, „Ein Interview mit einem Vampir“ und „Fright Night“ geklaut, aber 1.) kriegt man mich, wenn man mit den Chemical Brothers im Trailer-Soundtrack einsteigt und 2.) hat der Film John C. Reilly als Vampir.
Hier der neue Zombieland-Trailer, den wir neulich schonmal als Rohschnitt hatten. Hier nochmal ein bisschen überarbeitet und immer noch sehr, sehr großartig.
Als ob das Grindhouse-Ablegerprojekt von Robert Rodriguez, natürlich die Verfilmung des Fake-Trailers zu „Machete“, nicht schon interessant genug wäre (um das mal vorsichtig zu formulieren), jetzt hat ein Artikel auf Variety anscheinend die Casting-Gerüchte bestätigt, die ich die ganze Zeit ignoriert hatte, weil sie mir zu… abgefahren erschienen.
Aber es scheint wirklich so und wenn das alles stimmt, dann spielen neben Danny Trejo in der Hauptrolle noch (Achtung, festhalten): Robert De Niro, Jessica Alba, Michelle Rodriguez, Steven Seagal, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Don Johnson und Jeff Fahey in Nebenrollen. Mir fehlen da ein bisschen die Worte. Machete mit Taxi Driver, Susan Storm, Ana-Lucia Cortez, Steven Handrumgefuchtel Seagal, Lindsay Oberbitch Lohan, Cheech, Detective James Crockett und dem fucking Rasenmähermann? W00t?!
Hier der Trailer zum neuen Film von Peter Jackson „The lovely bones“, in dem ein ermordetes Mädchen im Himmel ihre Mörder jagt. Hier der Plot via Wikipedia:
In 1973, Susie Salmon (Ronan) is raped and murdered by a neighbor, George Harvey (Tucci), a serial killer of young girls and women. She finds herself in Heaven, observing her family as they grieve for her. She also watches her killer who, having covered his tracks successfully, is preparing to murder again. Susie struggles to balance her desire for vengeance on Harvey and her desire to have her family recover from their loss.
Zu neuen zweifelhaften Extravaganzen schwingt sich die Filmpromotion zu Tarantinos WWII-Heuler “Inglorious Basterds” auf. Im Moorhuhn-Stil dürft ihr hier böse Nazis smashen. Na, dann… baseballern macht frei, wie es Quentin und sein frontallobotomierter Freund Eli Roth (auf dessen MySpace-Seite sich das Ding befindet) wahrscheinlich geschmackssicher formulieren würden.
(Wegen Autostart gibts das Game erst nach dem Klick.)
Für meinen Hauptjob war ich gestern bei der Pressepremiere mit anschließender PK des neuen Bully Herbig-Film:
Ein Überraschungsei segelt durch den Saal und verfehlt einen Journalisten um Haaresbreite. Der Werfer entschuldigt sich artig: “Ups, das war zu weit.” Denn eigentlich war das Ei zur Belohnung für besonders gute Fragen gedacht. Der Werfer ist der zehnjährige Jonas Hämmerle, Hauptdarsteller der neuen Michael Herbig -Komödie um den neunmalklugen, rotbeschopften Wikinger-Bengel Wickie und die starken Männer.
Jonas hat neben Bully eindeutig die meisten Lacher auf seiner Seite, wenn er seinen Regisseur irritiert anguckt, als dieser ihm unrealistisch verspricht, er wäre garantiert auch bei einer Fortsetzung dabei, denn Harry Potter würde ja auch immer älter. Jonas verdreht die Augen und meint “Ja klar. Aber Wickie bleibt in der Serie immer gleich alt”, was Bully prompt zu einem Dementi nötigt.
Doch bevor Fortsetzungen gedreht werden, soll es zunächst mal um den jetzigen Film gehen, denn Bully und seine Crew gutgelaunt, wenn auch sehr professionell präsentieren. Ein wenig schwingt bei den Plänkeleien zwischen allen Beteiligten die Routine mit, was dem Unterhaltungswert jedoch keinen Abbruch tut. Einen BILD.de-Schreiber der unbedingt wissen will, warum die Pressekonferenz zeitgleich zur Premiere des neuen Penélope Cruz -Films Zerrissene Umarmungen stattfindet, verwirrt Herbig gekonnt mit einem Redeschwall von Nonsense, dass selbst der Fragesteller nicht mehr genau weiß worauf er eigentlich hinauswollte.
Kein Zweifel Bully weiß mit den Medien umzugehen und ist als Regisseur, wie Promoter ein Vollprofi, der weiß was von ihm erwartet wird. Günther Kaufmann, der im Film den Bösewicht spielt, ist zweifellos von seinem Regisseur beeindruckt und bedankt sich mehrfach für die Rolle – auch wenn er an die Dreharbeiten im hitzegeplagten Malta und den kiloschweren Fat-Suit, den ihm das Buch abverlangte, wohl gemischte Erinnerungen hat.
Kathryn Bigelow spricht bei Komiker Stephen Colbert in “The Colbert Report” über ihren aktuellen Film “The Hurt Locker”, ihre erste Regiearbeit seit dem 2002er Debakel “K-19″. Das Review gibt es nächste Woche zu lesen.
Steven Spielberg wird ein Remake von “Mein Freund Harvey”, dem wunderbaren Film von Henry Koster, bzw. eine Neuadaption des Stückes nach Mary Chase inszenieren. Die erste Verfilmung der Geschichte, in der ein Mann eine innige Freundschaft zu einem zwei Meter großen weißen Hasen pflegt, liegt nun schon knapp 60 Jahre zurück – seinerzeit spielte James Stewart die Hauptrolle. Über die Besetzung des neuen Films ist noch nichts bekannt, ich würde aber stark auf Tom Hanks tippen.
Nach “Tim & Struppi” ist “Harvey” Spielbergs nächstes Projekt und bedeutet die erste Koproduktion zwischen DreamWorks und 20th Century Fox. Demnach liegen “Lincoln” (ursprünglich mit Liam Neeson geplant) und das “Oldboy”-Remake (siehe hier) auf Eis.
Hier der offizielle Trailer zu „Shortcut to Hollywood“, frisch von Senator rausgegeben. Ich habe den Film bereits gesehen und er ist eine ziemlich knackige, frisch erzählte Geschichte mit einigen WTF-Momenten. Es geht um Sex, Rock’n'Roll, Fame, die Sensationsgeilheit der Medien und – Amputationen! Twitch hat noch einen weiteren Trailer mit mehr Bildern, hier der Plot via Filmstarts.de:
John F., der eigentlich Johannes heißt, und seine beiden besten Freunde Matt und Chrismon (Marcus Mittermeier, Christoph Kottenkamp) gehen langweiligen Berufen nach und machen gemeinsam Musik in einer Schlagercombo. Ersteres mit sehr mäßigem, letzteres mit gar keinem Erfolg. Insbesondere für Johannes, dem sein Psychologe ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom attestiert, ist das ein unhaltbarer Zustand. Er möchte ein internationaler Superstar werden und zwar auf dem kürzesten Weg. Deshalb löst das Trio Flugtickets nach Hollywood, um von dort aus die Welt zu erobern.
Sein Plan ist schlicht, aber ergreifend: Salinger gelobt öffentlich, sich am Ende seiner Karriere vor laufender Kamera von seinen Bandkollegen umbringen zu lassen. Seinen potenziellen Fans will er damit die bestmögliche Show bieten und sich selbst einen Platz im Rockstarolymp sichern. Zum Beweis, dass es ihm wirklich ernst ist, lässt er sich zunächst einen Finger absägen, weitere Gliedmaßen sollen in regelmäßigen Abständen folgen. Wider Erwarten zucken die großen amerikanischen TV-Produzenten wegen eines fehlenden Fingers nicht einmal mit der Wimper. Erst als die drei zukünftigen Superstars mit Sonnenbrillen, Palitüchern und Bombenattrappen versehen ein gut gefülltes Lokal in Panik versetzen, bringt ihnen das die landesweite Aufmerksamkeit ein, die Johannes benötigt, um wirklich erfolgreich für sein ganz anders geartetes Selbstmordkommando zu werben. Dann geht alles sehr schnell, schneller noch als er sich das vorgestellt hatte…
Disclosure: Ich bin an dem Projekt so ein bisschen beteiligt, habe das von Senator geförderte Fan-Blog zum Film gestaltet und bin auch bei anderen Aktionen zum Film als „der Typ aus dem Internet“ an Bord.
Hier der Trailer zu „Symbol“ von Hitoshi Matsumoto, den ich nicht kenne. Aber mir fehlen ganz einfach die Worte, um diesen Trailer zu beschreiben… oder nee, doch nicht: Ein Mann drückt auf einen Knopf in einem großen weißen Raum, worauf Baby-Dämonen aus den Wänden wachsen. Gleichzeitig bellt ein Mann ein Rudel Hunde an. WTF?! Hier der Plot:
In the central tale, a Japanese man (Matsumoto) wakes up alone in a brightly illuminated white room with no windows or doors. When he presses a mysteriously phallic protuberance that appears on one wall, a pink toothbrush materializes from nowhere, clattering to the floor and setting in motion a genuinely bizarre chain of events. Soon the imprisoned man is engaged in absurd and hilarious attempts to escape the gleaming room, releasing random objects from the walls, creating a life-sized Mouse Trap game in which a rope, a toilet plunger and an earthenware jug full of sushi might just be the keys to his escape.
Meanwhile, in a dusty town, a green-masked Mexican wrestler known as Escargot Man prepares for an important match. His family gathers around him, worried about his seeming impassivity before battle. As the nameless prisoner appears closer to escape and Escargot Man steps into the ring, Matsumoto amplifies the baffling yet suspenseful atmosphere to a crescendo of ridiculous excess.
Hier der Trailer zu „BioSlime“, einem Low Budget Horrorflick, der mir aber nach einem Heidenspaß aussieht. Aber ich habe mir ja auch am Wochenende mal wieder das Blob-Remake aus den 80ern angesehen.
Laut Pedestrian könnte übrigens ein Song der Flaming Lips den nächsten Trailer beschallen:
“Hey Wayne, the guys making Where the Wild Things Are want to use a Flaming Lips song for their next trailer, they want to use either “Do You Realise” or The yeah yeah yeah song?” Wayne then decided on “Do You Realise” as he thought it was more within the WTWTA vibe but then went onto to say they can have both as he’d prefer to let them choose.
Damit würde die Stimmung, die Arcade Fire im ersten Trailer gelegt haben, erhalten bleiben.
Michael Moore hat in einem Interview verraten, dass er vorerst keine Dokus mehr drehen will, sondern sich narrativen, inszenierten Filmen widmen will. Nur konsequent, wenn man bedenkt, dass auch seine vorherigen Dokus mal mehr mal weniger inszeniert waren.
When talking about his next upcoming documentary, titled Capitalism: A Love Story, Moore revealed: “While I’ve been making this film I’ve been thinking that maybe this will be my last documentary… Or maybe for a while.” Really? This is good news for haters of Michael Moore, but what is he going to do instead? “I have been working on two screenplays over the last couple of years. One’s a comedy, one’s a mystery, and I really want to do this.”
Hier der Trailer zum kommenden Dr. Who-Special „Waters of Mars“ und der sieht auch für Who-Verhältnisse ziemlich brillant aus. Kann es sein, dass englische Serien einfach immer besser und besser werden? Hört das irgendwann auf? Hoffentlich nicht!
Matthias, Regisseur des deutschen Zombie-Kurzfilms „Arbeit für alle“, den ich überreden wollte, dass er das Ding für alle irgendwo hochlädt, schreibt mir, dass der Film vorübergehend online zu sehen ist. Oben nochmal der Trailer, Snip:
Wollte Dich darauf aufmerksam machen, dass unser Film zur Zeit endlich mal online zu sehen ist – ihn generell freizustellen ist derzeit nicht erlaubt wegen unseres französischen Vertriebs.
Er ist aber zur Zeit – ich weiß nicht genau wie lange, aber wohl bis Mitte August mindestens – in recht guter Qualität zu sehen beim Portable Film Festival.
Entgegen der zuvor bekannt gewordenen Gerüchte wird nicht Newcomer Carl Erik Rinsch Regie beim Alien-Prequel führen, sondern Ridley Scott himself. Und weil der früher schon sagte, dass er gerne ein Prequel zur Geschichte des Space Jockeys drehen würde, scheint genau das immer wahrscheinlicher.
Um den Space Jockey mache ich mir ja nicht so sehr Sorgen, wie um Scott selbst, dessen letzter guter Film mit Black Hawk Down ja auch schon länger zurückliegt und der auch davor merklich von seiner früheren Form abgekommen ist. Und da man diesen Film in jedem Fall mit dem allerersten und immer noch ungeschlagenen Teil vergleichen wird, ist es zumindest fraglich, ob Scott das nochmal reißen kann. Gönnen würde ich’s ihm, der hat für immer bei mir den Bladealienstein im Brett.
In diesem sehr kurzen, aber auch sehr charmanten Video erzählt Steven Spielberg 1978, warum alle Regisseure zunächst Animation lernen sollten.
I think all directors should be animators first, because you really can take the imagination to become something tangible, something you can hold in your hand, and say, “Can you see this? No? Well, I can.” And then you make that, make that happen.
Als ich die ersten Bilder zum neuen Wes Anderson sah, ging ich erstmal von einem weiteren CGI-Film mit sprechenden Tieren aus und war nicht im geringsten interessiert. Aber es ist fucking Stop Motion, als ob Ray Harryhausen das CGI-Tier-Genre neu erfinden würde. Und das ganze sieht ziemlich fantastisch aus, ich bin mir nur nicht wirklich sicher, ob Stop Motion einen abendfüllenden Spielfilm trägt, ich war auch bei „Team America“ recht schnell Puppenfilm-müde. Was aber an meinem AD-Syndrom liegen könnte.
Hier ein offensichtlich noch unfertiger, aber neuer Trailer zu Zombieland und damn, der Film sieht immer großartiger aus. Deliverance, Van Halen, Zombieschlägerei in Slow Motion und der Satz „I haven’t cried like this since Titanic.“ Awesome!
Hier der Trailer zur neuen Komödie der Coen Brothers. Ich bin zwar nach „Burn after Reading“ etwas ernüchtert, was die Komödien der Coens angeht, aber andererseits sieht der Trailer hier fantastisch aus und wenn die Coens irgendwas für ihre Verhältnisse mittelmäßiges abliefern, dann ist das ja anderen Filmen immer noch haushoch überlegen (sieht man mal vom vermurksten Ladykillers ab). Hier der Plot:
A Serious Man is the story of an ordinary mans search for clarity in a universe where Jefferson Airplane is on the radio and F-Troop is on TV. It is 1967, and Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg), a physics professor at a quiet Midwestern university, has just been informed by his wife Judith (Sari Lennick) that she is leaving him.
She has fallen in love with one of his more pompous colleagues, Sy Ableman (Fred Melamed), who seems to her a more substantial person than the feckless Larry. Larrys unemployable brother Arthur (Richard Kind) is sleeping on the couch, his son Danny (Aaron Wolf) is a discipline problem and a shirker at Hebrew school, and his daughter Sarah (Jessica McManus) is filching money from his wallet in order to save up for a nose job. While his wife and Sy Ableman blithely make new domestic arrangements, and his brother becomes more and more of a burden, an anonymous hostile letter-writer is trying to sabotage Larrys chances for tenure at the university.
Also, a graduate student seems to be trying to bribe him for a passing grade while at the same time threatening to sue him for defamation. Plus, the beautiful woman next door torments him by sunbathing nude. Struggling for equilibrium, Larry seeks advice from three different rabbis. Can anyone help him cope with his afflictions and become a righteous person a mensch a serious man?
Originaltitel: Proposal, The
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Anne Fletcher
Drehbuch: Pete Chiarelli
Darsteller: Sandra Bullock, Ryan Reynolds, Mary Steenburgen, Craig T. Nelson, Betty White, Denis O’Hare, Malin Akerman
Margaret (Bullock) ist die Chefin aus der Hölle. Wenn sie das Büro betritt, ziehen die Angestellten der einflussreichen Lektorin den die Köpfe ein und flüstern sich “The Witch is on her broom!” zu.
Besonders arg erwischt es immer wieder ihren Assistenten Andrew (Reynolds), der ihr panisch versucht jeden Wunsch von den Augen abzulesen, um ihren Zornesattacken zu entgehen. Auf die Probe gestellt wird seine Leidensfähigkeit, als Margaret den Chefs der Verlages spontan verkündet sie würde ihn heiraten – eine Panikentscheidung mit der sie verhindern will nach Kanada ausgewiesen zu werden, weil ihre Aufenthaltserlaubnis abgelaufen ist.
Widerwillig lässt sich Andrew auf den Deal ein, stellt aber seinerseits ein paar Forderungen. Die Scheinbeziehung nimmt ihren Lauf, unter der wachsamen Beobachtung des zuständigen Einwanderungs-Beamten , der davon überzeugt ist, Schwindlern vor sich zu haben. Um den Schein zu wahren begleitet Margaret ihren Gatten in spe auf eine Familienfeier – nach Alaska…
Was Anne Fletcher hier in dem von Sandra Bullock produzierten Film abliefert ist eine klassische Romcom, mit leichtem Screwball-Einschlag, die strikt innerhalb der bekannten Parameter agiert. Das macht sie allerdings nicht schlecht, denn so ausgenudelt die Formel der ungleichen Zwei, die sich erst hassen und dann verlieben ist, sie lebt letztlich von ihrer Umsetzung und der Chemie zwischen den Figuren. Seit sich Katharine Hepburn mit Cary Grant in “Bringing up, Baby” fetzte, ist eine Menge Zeit vergangen und doch hat es was beruhigendes dieses Ritual das Ankeifens und Annäherns zu sehen.
Originaltitel: Fanboys
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Kyle Newman
Darsteller: Sam Huntington, Chris Marquette, Dan Fogler, Jay Baruchel, Kristen Bell, Thom Bishops, William Shatner, Kevin Smith, Seth Rogen, Danny Trejo, Carrie Fisher Batzman Nilz N. Burger
1998: Der junge Eric Bottler (Sam Huntington) trifft auf einer Party seine alten High-School Freunde Linus (Christopher Marquette), Hutch (Dan Fogler), Windows (Jay Baruchel), und Zoe (Kristen Bell) wieder. Doch während Eric sich schon mit dem Leben als “Erwachsener” abgefunden zu haben scheint und brav im Laden seines Vaters den Autoverkäufer mimt, haben sich seine Freunde kaum verändert. Sie haben es sich in der selbstgewählten Spätadoleszenz gemütlich gemacht und fiebern auf nichts sehnlicher hin, als den Start von “Episode I” – dem neuen Star Wars-Streifen.
Als sie herausfinden, dass Linus den Filmstart wohl nicht mehr erleben wird, beschließen sie zusammen auf ein letztes gemeinsames Abenteuer zu gehen: Sie wollen in die Skywalker Ranch einbrechen und dort den Film stehlen, damit Linus ihn ehe er stirbt noch sehen kann. Ein Roadtrip voller Wirrungen beginnt…
Mit Fanboys kommt nach etlichen Verzögerungen ein Film in die Kinos, dessen Produktionsgeschichte wohl spannender ist, als das Endresultat. Nach ersten vielversprechenden Testscreenings entschied die Weinstein-Produktion und ihr Boss Harvey mit den Scherenhänden, dass die Story doch noch kommerzieller gemacht werden könne und die ganze Krebs-Geschichte rausgeschnitten werden solle. Außerdem wären eh noch ein paar Nachdrehs fällig.
Da Regisseur Newman davon nicht begeistert war, wurde fix der Regisseur Steven Brill (das Comedy-Genie hinter solchen Meisterwerken wie “Little Nicky” und “Mr. Deeds”) angeheuert, der diese Drehs betreute und den Film umzuschneiden begann. Die Fans waren davon nicht begeistert (zumal Brill auf ihre Kritik eher undiplomatisch reagierte) und riefen die Darth Weinstein-Kampagne ins Leben, drohten mit Boykotts anderer Weinstein-Filme, wenn Fanboys nicht in der von Newman beabsichtigten Version ins Kino käme. Nach etlichem Hin- und Her übernahm Newmann wieder das Ruder und bastelte aus seiner Version und den Nachdrehs die fertige Fassung, inkl. der Krebs-Nebenhandlung.
In der heutigen Ausgabe der Kurz-Reviews findet ihr die folgenden Filme besprochen: Killshot +++ Duplicity ++++ Haus der Dämonen +++ Die Jagd zum magischen Berg +++ XXI – Die Verschwörung +++ Simons Geheimnis +++ Neandertal +++ Bart got a room +++ Nothing but the truth +++ Albino Farm +++ Dream Boy
Killshot – USA 2008
Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände geraten der glücklose Stahlarbeiter Wayne und seine Frau Carmen, die sich grad in einer Ehekrise befinden, ins Visier zweier Hitman (Mickey Rourke und Joseph Gordon-Levitt), die ihnen mit erstaunlicher Behaarlichlkeit auf den Fersen bleiben. Polizeischutz und eine neue Identität ermöglicht dem zerstrittenen Paar eine kurze Atempause und Zeit sich einander wieder anzunähern, doch die Idylle hält nicht lange…
Der bisher eher im Romantic- und Historien-Genre hervorgetretene John Madden liefert mit dieser Elmore Leonhard-Verfilmung einen überraschend sauberem und spannenden Thriller ab, der seinen Fokus auf die skurrilen, vielschichtigen Charaktere legt, die ruhige Erzählform, die die kurzen drastischen Gewaltausbrüche um so bedrohlicher wirken lässt. Mickey Rourke, ist hier als alternder Killer wieder passend besetzt, auch wenn sich seine Mimik gewohnt sparsam zeigt. Gordon-Lewis darf einmal mehr seine Vielseitigkeit zeigen und gibt als unkontrollierter, arroganter Heißsporn den passenden Gegenpart zu Rourkes lakonischem Fleischberg. Die Story wird nicht sehr stringent erzählt, die Bedrohung steht gleichbedeutend neben den persönlichen Problemen des Ehepaars, die in der Flucht vor den Killern einen Katalysator finden.
Ein ruhiger, dennoch spannender Film, dessen Stimmung und Figuren aber wohl nicht jedermanns Geschmack sein dürften, denn von der süffigen Perma-Ironie eines Get Shorty ist diese Verfilmung weit entfernt.
Duplicity – USA 2009
Julia Roberts und Clive Owen als Trickbetrüger Pärchen, das im ständigen Wettstreit miteinander versucht eine Kosmetikfirma auszunehmen.
Spirit Pictures haben die Filmrechte am Buch „Kong: King of Skull Island“ gekauft und wollen daraus einen Motion-Capturing-Film a la Beowulf machen. Die Story ist ein Prequel zum Klassiker und verfolgt die Geschichte von Kong, während er zum King auf seiner Insel wird.
Spirit Pictures is looking to breathe new life into King Kong and a project initially developed by effects legend Ray Harryhausen.
Producers at the shingle have picked up the rights to the book “Kong: King of Skull Island,” a prequel to the well-known tale of the big ape.
Penned by Joe DeVito and Brad Strickland, book focuses on the backstory of Skull Island and how the giant gorilla became king there. It introduces other giant gorillas and dinosaurs only hinted at in the previous films.
The book was published at the same time Peter Jackson was producing his remake of “King Kong.”
Auf der ComicCon hat Produzent Andrew Lazar verraten, das Warner immer noch an der Realverfilmung von Akira arbeitet und das Projekt alles andere als tot ist. Yay?
Well, according to Andrew Lazar, a producer for Warner Bros. any ways. Apparently the movie itself is considered a priority for them, and if we’re to believe Lazar’s comments, they’re actually working on the script as we speak. Lazar let this llittle tidbit of info slip during a discussion about the graphic novel western turned live-action, Jonah Hex, which he is currently working on.
Hier ein neuer Trailer zu Pandorum von der ComicCon. Nach anfänglichen Zweifeln an einem Standard-Genre-Schocker in Space finde ich das bisher gesehene durchaus unterhaltsam für einen Standard-Genre-Schocker. Ich weiß nicht, ob ein Kinobesuch lohnt, aber auf DVD lohnt sich der bestimmt.
Hier die Trailer zu den Anime-Adaptionen von Wolverine und Iron Man. Die ersten 40 Sekunden kann man bei beiden Trailern überspringen, das ist nur Logo-Gedöns. Sieht auf jedenfall besser aus, als die Anime-Version von Halo und auch besser, als die Zeichentrick-Adaptionen aus den Achtzigern, die grade auf DVD erscheinen und deren Silver Surfer-Zeichentrick-Version ich nur mit ganz dickem Fanboy-Bonus ertragen konnte.
Hier ein Behind the Scenes-Shot von Freddys Make aus dem Nightmare-Remake. Ich halte das für echt, wenn man es mit dem Poster vergleicht, korrespondiert das in den Details. Wie sagt man nochmal? Ach ja: HOLY SHIT!
[update] Produzent Brad Fuller hat das Bild als Fake bezeichnet. (Danke Jaco!)
Hier der Trailer zum auf der ComicCon angekündigten Halo Anime. Ich bin kein großer Anime-Fan, habe aber durchaus meine Favorites, die mir gefielen. Das hier sieht nicht wie etwas aus, das mir gefallen könnte. Und das sage ich als Fan von Halo.
Hier der Trailer zur Doku „Crude“, die beinahe schon wie ein Gerichts-Öko-Thriller daherkommt und die Klage von Ureinwohnern am Amazonas gegen die Verschmutzung ihres Lebensraumes thematisiert. Snip von Youtube:
Three years in the making, this riveting new documentary from acclaimed filmmaker Joe Berlinger (Brothers Keeper, Paradise Lost, Metallica: Some Kind of Monster) tells the epic story of one of the largest and most controversial legal cases on the planet.
An inside look at the infamous $27 billion Amazon Chernobyl case, Crude is a real-life, high stakes legal drama involving global politics, the environmental movement, celebrity activism, human rights advocacy, multinational corporate power, and the fate of disappearing indigenous cultures.
Subverting the conventions of advocacy filmmaking, this award-winning film explores a complex situation from all angles, bringing an important story of environmental peril and human suffering into focus. Rarely have such conflicts been examined with the depth and power of Joe Berlinger‚s documentary Crude. These real characters and events play out on the screen like a sprawling legal thriller.
Hier ein neues Featurette zu „Where the wild things are“ von der ComicCon. Es gibt auch einen „neuen“ Trailer, der allerdings nur minimale Unterschiede zum Vorgänger aufweist. /Film hat Beschreibungen von drei Szenen und das ganze klingt ziemlich gut:
In a short video showing behind the scenes footage and interviews with Spike Jonze and original author Maurice Sendak, that author says that Jonze’s film has an emotional, spiritual and visual life that embodies the book. The footage certainly displays a deep emotional life; there are intimations of death and decay that you don’t often find in a film based on a kids’ book. [...]
Where the Wild Things Are appears to have a real emotional depth, like a dream of a strange, wild forest withbright grottoes and shadowy, frightening reaches.
Ein Whirlpool als ultimatives Zeitreisevehikel. Ja. Genau das hab ich auch gedacht: Wie geil wird dieser Film bitte schön? Gut, ich muss mal wieder meine Cusack-Allergie überwinden, aber das scheint hier nicht so schwer zu sein. Ich liebe dieses Trailer (und ich liebe es das er Red Band ist, weil…ähm…warum eigentlich? Vermutlich wegen der “Fuck”s. Oder wegen dem Koks.), hab mich gerade kaputtgelacht. Hoffentlich nicht nur ich. Und warum spielt eigentlich Adam Sandler nicht mit?…;)
Das Frat Pack. Wer schon immer Probleme hatte, die zuzuordnen, hier schon mal eine schöne Übersicht über den harten Kern der Gruppe:
Und wem das als Info noch nicht reicht, der sollte sich mal diese Seite angucken, die nun wirklich keine Fragen mehr offen lässt. Einzig den “Circle Of Trust“, den sollte man mal wieder aktualisieren, der ist jetzt nämlich ein Jahr alt und in meinen Augen hat sich da einiges im Beziehungsgeflecht verschoben. Zum Vergleich: Hier die Version, die im Moment noch auf der Seite zu sehen ist:
Zum Beispiel verstehe ich es nicht, wie Juliette Lewis da unten links schon so weit am roten Rand ist, Kristen Wiig aber zum Beispiel noch gar nicht auftaucht. Da muss mal wieder jemand ran. Ansonsten aber grossartige Übersicht. Oder fehlt da noch jemand/muss da jemand raus? Was meint ihr?
Ich hoffe immernoch das Daft Punk den Soundtrack machen werden. Gut. Werden sie wohl nicht. Und es sieht alles komisch aus. So krass animiert und so ein bischen sehr unecht, da wäre es doch schon schöner gewesen, wenn man die gleiche Technik wie damals verwendet hätte. Oh mein Gott! Ich klinge schon wie einer dieser Hardliner-Fanboys! Denn sind wir doch mal ehrlich: Der Trailer rockt! Und zwar Big Time! FLYNN IST WIEDER DA!!!! Und er sagt “Not anymore.”!!!
Okay, ich hätte mehr Punkte erzielen können, immerhin hab ich das Quiz zum neuen Bullock-Film für moviepilot mal wieder selbstgebastelt. Aber das kommt von zu schnellen Klicken: So bin ich nur der Nüchterne Norbert – was meinem Naturell wahrscheinlich auch eher entgegenkommt.
Richtig verkackt – und das ganz ohne Absicht- hab ich beim Almodovar-Video-Quiz, das meine Kollegin Anna zum neuen Film “Zerrissene Umarmungen” gebastelt hat. Da gibt’s erste Previews auf den Film und viele Ausschnitte aus Almodvar-Klassikern, von denen ich aber kaum welche kenne, weil ich die Frau mit der komischen Nase immer so irritierend fand.
Bin wohl nicht so ganz die Zielgruppe :) Aber vielleicht seit ihr ja smarter und kennt euch besser mit dem spanischen Meister aus. Und falls nicht, ist ja die Screwball-Comedy auch ein lohnenswertes Gebiet um sein Wissen zu testen. Also los, hop. Resultate. Und das Review zu “Selbst ist die Braut” gibts dann in der nächsten Woche.
1988 drehte Shinya Tsukamoto den bis heute verehrten Cyberpunk-Klassiker „Tetsuo – Iron Man“, in dem sich ein Mann nach einem Unfall in ein Auto verwandelt. Vier Jahre später kam das Sequel „Tetsuo – Body Hammer“ und nun, knapp 20 Jahre danach kommt 2010 der dritte Teil in englischer Sprache ins Kino: „Tetsuo – Bullet Man“.
The new movie comes over a decade after the sequel. Tsukamoto said through an interpreter that he made it with US-based Ace Productions. It’s about an American named Antony working in Tokyo, married to a Japanese woman. He makes the agonizing transformation into Tetsuo when their son Tom is killed by the same evil driver who creates the Tetsuos in previous films.
Tsukamoto hopes that Tetsuo: The Bullet Man will be a good way for newbies to the series to get into it. He said that if you watch Bulletman it makes a perfect entre to the two previous Japanese films.
Hier der erste Trailer zu „Books of Eli“ von den Hughes Brothers („Menace II Society“, „From Hell“) mit Denzel Washington und Gary Oldman. Der Plot via Wikipedia: „In a post-apocalyptic world, a lone hero (Denzel Washington) guards the Book of Eli, which provides knowledge that could redeem society. The despot of a small, makeshift town (Gary Oldman) plans to take possession of the book.“
Hier der Trailer zu Dexter Staffel Vier and it’s full of John Bloody Lithgow! Have a Killer ComicCon. Hell, yeah! Falls das Video gelöscht wird, hier auf Showtime gings (bis eben zumindest) auch aus Deutschland.
Auf der ComicCon haben sie gestern den vierten oder fünften Titel für Tron 2 verraten. Nach „Tron 2“, „Tr2n“ und „Tron“ heisst er jetzt „Tron Legacy“. Hier der gestern offiziell vorgestellte Plot:
TRON is a 3D high-tech adventure set in a digital world that’s unlike anything ever captured on the big screen. Sam Flynn (GARRETT HEDLUND), the tech-savvy 27-year-old son of Kevin Flynn (JEFF BRIDGES), looks into his father’s disappearance and finds himself pulled into the same world of fierce programs and gladiatorial games where his father has been living for 25 years. Along with Kevin’s loyal confidant (OLIVIA WILDE), father and son embark on a life-and-death journey across a visually-stunning cyber universe that has become far more advanced and exceedingly dangerous.
Außerdem gab es haufenweise Concept Arts, 18 Artworks nach dem Klick. (via AICN, Movieline)
Nach der Löschorgie der letzten zwei Tage hat Burton gestern nacht auf der ComicCon den Trailer zu „Alice in Wonderland“ vorgestellt, hier also nochmal, diesmal auch in besserer Qualität. Auf dem Panel hat er dann noch ein wenig über seine Probleme mit GreenScreen gesprochen:
In the Q&A, Burton mentioned that it was very difficult for him to get used to shooting with green screen. He mentioned that he stuck to a fast and involved method of shooting with his actors to help maintain a sense of reality. Burton also mentioned that they didn’t use much motion capturing in the film—instead, they stuck to animating the digital characters by hand. Overall, he felt the most difficult aspect of making this film is the process he’s currently stuck in, editing and putting together all of the many pieces of the film.
In contrast to many other Alice adaptations, Burton mentioned that the film will utilize elements from the two Alice books (Alice in Wonderland, and Through the Looking Glass), as well as reference smaller material found within those books such as the poem Jabberywocky.
Hier ein neuer Trailer zu Disctrict 9, der mir, nach den Zweifeln nach einer ersten Begeisterung, schon wieder besser gefällt. Man sieht einige neue Szenen und die Unterdrückung der Aliens.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, was ich hiervon halten soll: Must Love Death ist wohl ein Mashup aus Torture-Porn wie Saw oder Hostel mit einer romantischen Komödie. Ich habe keine Ahnung, ob sowas überhaupt funktionieren kann, denn das ernste Element ist bei Hostelsaw doch ziemlich wichtig, damit die Filme überhaupt so ein bisschen funktionieren.
Hier der Trailer zum von den Wachowskis produzierten und von Vendetta-Regisseur James McTeigue inszenierten „Ninja Assassins“. Haut mich jetzt nicht so richtig vom Hocker, wirkt aber wie ein durchaus netter Ninja-Flick. DVD-Tipp.
Hier das Poster zu „Saw 6“ und die dazugehörige Karussell-Szene. Ich erspare mir ab jetzt, dass in den nächsten Tagen alle Clips und Trailer und Poster und Zeugs von der ComicCon stammen, dürfte ja mittlerweile klar sein, oder?
Hier der ComicCon-Trailer zu Whiteout mit Kate Beckinsdale und der sieht mittlerweile schon recht ansprechend aus, womit ich diesmal nicht nur Kate meine. Für ‘nen DVD-Abend sicher brauchbar.
Originaltitel: The Hangover
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Justin Bartha, Heather Graham, Ken Jeong, Mike Tyson Jet Strajker Batzman (direkt zum Review)
Bevor er den heiligen Bund der Ehe schließt, wird der smarte Noch-Junggeselle Doug von seinen drei besten Freunden auf einen Kurztrip nach Las Vegas eingeladen, um in geselliger Männerrunde ein, zwei, drei Kästen Bier leeren und, man kennt das ja irgendwie, den letzten Abend in ‚Freiheit’ entsprechend auskosten zu können. Dass seine drei Buddies, der eitle Lehrer Phil, der etwas stockige Zahndoktor Stu und der nerdige Tollpatsch Alan, am nächsten Morgen mit einem kräftigen Kater erwachen, war dabei sicherlich noch abzusehen – nicht jedoch, dass der Bräutigam in spe plötzlich verschwunden, das Hotelzimmer komplett auf den Kopf gestellt und die Erinnerungen an die Vornacht quasi ausgelöscht sind. Und dabei gilt nicht nur zu klären, wie der Tiger ins Badezimmer kam oder wem das schreiende Baby im Schrank gehört…
Die dem Zuschauer vorenthaltene, folgenschwere Nacht gilt es nun gemeinsam mit den liebenswert gemeinten Protagonisten zu rekonstruieren. Stück für Stück versuchen die auch äußerlich gezeichneten Jungs nachzuvollziehen, warum der Concierge ihnen plötzlich ein Polizeiauto vorfährt, sie von Gangstern verfolgt werden oder Mike Tyson höchstpersönlich einen mächtigen Groll gegen sie hegt.
So here it is. Der Alice in Wonderland-Trailer. Und der sieht natürlich mindestens fantastisch aus. Die Tricks sehen zwar noch etwas unfertig aus und da wird garantiert noch geschraubt, ich stelle mich aber schonmal auf ein Meisterwerk ein.
[update] Der Trailer wird ja immer wieder gelöscht, es gibt aber auf Youtube ein paar Versionen, die leider nicht einbettbar sind. Hier eine davon.
Sehr schön: House of the Wolf Man ist ein brandneuer Film, das da oben ist der Trailer für die Comic Con und er wurde als Hommage an die alten Universal Monsterfilme gedreht.
Dr. Bela Reinhardt (Ron Chaney) has invited five people to his castle to see which of them will inherit his estate. He has arranged for a competition of sorts, the victor shall be determined through process of… elimination,” McGarr tells Bloody-Disgusting. “The film was shot in black and white, 1:33 aspect ratio and is a good old fashioned monster movie that you could bring your kids to.
Horrormovies.ca hat erste Entwürfe des Monsters aus dem Creature from the Black Lagoon-Remake.
“At this moment, I have some idea which direction they’re going in, but as of now, it’s still ongoing and we’ll have to see what the outcome of this will be. These are my ideas that are both traditional and freshened up, without destroying the classic original.
We also did a version that was an exact replica of the original creature as a model to give them a full idea where we are going from, and what improvements we can make and the possibilities of what the Creature could look like. Whatever happens I feel very confident that whichever direction Universal goes in will be the right one.”
Hier das erstes Bild von Jackie Earle Haley als Freddy Kruger. Sie haben sich augenscheinlich extrem dicht an das Original gehalten, was bei mir die Frage aufwirft, warum man dann ein Remake drehen muss (für die Studiokassen, ich weiß), denn das Original hat bis heute nichts von seiner Faszination verlosen.
Im Zuge der morgen startenden Comic Con (von der ich nicht weniger als tonnenweise Film-Content erwarte) haben die Virals für Tron 2 begonnen. Es deutet einiges darauf hin, dass sie dort irgendwie Flynns Spielhalle nachbauen werden. Hier die Viral-Websites Flynn lives und Home of Tron, die komplette Story steht auf /Film:
FLYNN’S ARCADE. For those who don’t remember, the character Kevin Flynn in the 1982 sci-fi film Tron, had been working in a arcade with the games he had created. That’s right… this is the beginning of a viral for Disney’s Tron 2!
George A. Romeros neuer Zombiefilm, der bislang eigentlich unbetitelt und unter „…of the Dead“ gehandelt wurde, heisst jetzt „Survival of the Dead“ und io9.com hat ein paar neue Bilder aus dem Film. Brains!
Hier der Trailer zu „Surrogates“, dem neuen Robot-Thriller mit Bruce Willis. Auf irgendeine komische Weise drängt sich mir bei der Optik des Films „Das fünfte Element“ auf, dessen Design ich furchtbar fand und den ich bis heute nicht mag. Mal sehen. Nicht Du, Mal Sehen.
AICN waren sich ziemlich sicher mit diesem Gerücht, das dann später von Legendary Pictures und Blizzard bestätigt wurde: Sam Raimi hat die Regie bei einer World of Warcraft-Verfilmung übernommen, die soll sehr Big Budget-Overthetop-Fantasy werden und nach Spidey 4 gedreht werden. Das hier könnte also endlich mal eine nichtvermurkte Gameverfilmung werden. Wow!
The last major update that we had on AICN on the WORLD OF WARCRAFT came from Moriarty here, back in 2007 The last major bit I heard was a rumor that Uwe Boll was offering Blizzard untold tonnages of gold left crowns of undetermined origin to direct – and that allegedly BLIZZARD laughed his ass out of the place. In Mori’s piece we were supposed to get this movie in 2009 with a $100 million budget. With LEGENDARY’s main man telling BLIZZCON that it’d be over that figure. And there was some concept art.
Well, I don’t have concept art. I don’t have the firm release date, but I do know who is directing the WORLD OF WARCRAFT film and that is Sam Raimi. It will come out in trades later this week or next. But you can take this one to the bank. Sam is going to make a huge budget fantasy bit of unfuckingimaginable coolness – and it will be yanked from the WORLD OF WARCRAFT.
Oder doch? In diesem Kurzfilm von Funny or Die unternimmt Comicbuch-Legende Alan Moore, der immer aussieht wie der bulemische Ziehsohn von Hagrid und dem Unabomber, alles um eine Fortsetzung zu verhindern. Alles.
Drei erste Poster zur Verfilmung des Fantasyabenteuer-Videogames “Prince of Persia: The Sands of Time”. Sieht nach fettem Produzentenkino (Bruckheimer) aus, das mit Jake Gyllenhaal, Gemma Arterton, Ben Kingsley und Alfred Molina gut besetzt ist. Auch wenn die Frisur von Jake-Boy schrecklich ausschaut.
Nach dem Klick das neue Motion-Poster zu Saw 6. Da steht irgendwas von einer Seuche und ich bin mir nicht wirklich sicher, dass sie damit nicht ihr Franchise meinen.
Im Kino durfte sich Kokelfresse Freddy bisher nur mit dem leicht debilen Masken-Metzler Jason messen. Am heimischen PC dürft ihr ihn aber demnächst gegen alle Größen des Horror-Genres antreten lassen – und diese natürlich auch gegeneinander. Im extrem liebevoll animierten FanGame Terrordrome, dürft ihr in bester Mortal Kombat-Manier die Recken des Splatterfilm-Universums aufeinander hetzen:
Ob Michael Meyers, Ash, Freddy Krueger, Jason Vorhees, Chucky, Leatherface, Ghostface (der Typ aus Scream), Maniac Cop… alle sind sie dabei und dürfen sich gegenseitig zerschnetzeln, zersägen und schlitzen das es nur so spritzt.
Alle Figuren sind sehr detaillert gerendet, hier ein kleiner Vorgeschmack:
YouTubeDirectSplatter
Die neueste Demo-Version ist grade raus und ist, genau wie das fertige Spiel (wenn es mal fertig ist), kostenlos. Denn als unlizensiertes Fanprojekt geht es den Machern nicht um Kohle sondern um den Spaß an der Sache.
In diesem Werbespot für Danny DeVitos Horrorkurzfilm-Website The Blood Factory spricht selbiger über die Comic Con, über seine Liebe zum Internet, über Nerds und Horrorfilme.
Das französische Kinoplakat zum CGI-Animationsfilm von Shane Acker. Eine gute Übersicht über die bislang veröffentlichten Trailer, High-Res-Stills und Poster gibt es übrigens hier.
Zufällig über dieses Foto gestolpert und auf der Suche nach dem Ursprung auf weitere grandiose Bilder gestoßen, die Dan Winters geschossen hat. Im Wired Magazine kann man übrigens unter anderem Pitts Meinung über das Twittern von Ärschen lesen, nachdem Kollege Ashton Cutcher Demi Moores Arsch gezwitschert hat:
“Don’t take a picture of your wife’s butt. That’s silly. Take pictures of other people’s wives’ butts.”
Weil die Neuauflage der genialen Groening-Serie Futurama beim kleineren Sender Comedy Central laufen wird und deswegen ein empfindlich kleineres Budget hat, ist der Sender derzeit auf der Suche nach neuen Stimmen für die bekannten Figuren.
75.000$ pro Folge sind Fox zu viel und soviel verlangen “Bender”-Sprecher JoeDiMaggio, “Leela” Katie Segal, “Hermes” Maurice Lamarche und Billy West, der Mann der tausend Stimmen, der u.a. Fry, Farnsworth, Zap Brannigan, Doctor Zoidberg und vielen anderen Figuren Leben einhaucht. Zwar betont Fox, wie sehr man die Originalsprecher schätze, aber die derzeitigen Forderungen wolle man nicht erfüllen. Ein Open-Casting wurde ausgerufen um mögliche Ersatzsprecher zu finden.
Futurama ohne seine genialen Stimmen? Schwer vorzustellen. Doch warten wir mal. Schon in den Gehaltskämpfen der Simpsons-Sprecher hatte Fox es vor einigen Jahren genausoweit kommen lassen und drohte damit die komplette Cast zu ersetzen, geeinigt wurde sich schließlich auf einen Kompromiss und es bleibt dringlichst zu hoffen, dass dies auch bei Futurama, dessen 6. Staffel mit 26 neuen Folgen grade in Vorbereitung ist, der Fall sein wird.
Nicht nur der Fake-Trailer zu „Machete“ wird verfilmt, auch Eli Roths „Thanksgiving“ ist in Arbeit. Roth sagt, die Finanzierung sei bereits gesichert und er könne schon morgen loslegen, er habe aber noch andere Projekte zuvor in der Pipeline. Oben nochmal der Fake-Trailer, Snip von Cinematical:
During an exclusive telephone interview to promote his role as Pvt. Donny Donowitz in Quentin Tarantino’s WWII epic Inglourious Basterds, Eli Roth told Cinematical that Thanksgiving is not the next film he’s set to direct, but it’s definitely going to get made. “That movie, the financing, the money is in a bank account,” Roth said. “I mean, I could literally say I’m starting production tomorrow and we’d start. It’s 100 percent up to me, but I’m just working on the script with Jeff Rendell, the co-writer. Jeff’s the one who in the trailer, he plays the Pilgrim, and we’re just writing it. We’re just figuring it out and we’re just coming up with the kills and the characters.”
David Arquette hat jetzt offiziell bestätigt, dass er und seine Frau Courteney Cox im vierten Film der “Scream”-Serie erneut in die Rollen des trotteligen Cops Dewey und der Klatschreporterin Gale Weathers schlüpfen werden.
“I love the ‘Scream’ franchise, I’m just honestly excited to be making another one,” Arquette exclaimed. “I figured it would be a blast to bring these characters back to life and see how they’ve grown since ‘Scream 3,’” he told the NY Post. “Working with Wes has been amazing and Kevin is an incredible artist. My wife and I really wanted to do this.” (via)
Kevin Williamson schreibt momentan das Drehbuch, Wes Craven wird erneut Regie führen. Ob Neve Campbell als Sidney Prescott zurückkehrt, steht noch aus. Ich bin zwar der Meinung, dass mit den drei “Scream”-Filmen alles gesagt wurde zum Genrediskurs und der Postmoderne im Kino – dennoch zählen alle drei Teile zu meinen Lieblingsfilmen und ich freue mir einfach mal einen Ast ab, dass es nun weiter geht…
“TXT ‘READER’ TO 4FOCUS.” – Das nenne ich mal ein originelles Poster. Was der Film kann, wird sich zeigen. Tim Burton und Timur Bekmambetov als Produzenten sind aber ein deutlicher Vermerk auf der Haben-Seite. Das ganze ist wie berichtet die Langfassung des gleichnamigen oscarnominierten Kurzfilms.
Die zweite Poster-Kampagne zu Tarantinos “Inglourious Basterds” gefällt mir weitaus besser. Vom Film erwarte ich zwar immer noch nichts – wirklich: nichts – aber eventuell kann die neue Schnittfassung, die eine Minute länger läuft als die Cannes-Version, mehr als es die Kritiken zur Festivalfassung vermuten ließen.
Hier der Trailer zu Drew Barrymoores Regiedebut, das Nilz neulich erst ziemlich bejubelt hat, aber der bejubelt ja so ziemlich alle Chickflicks. Aber tatsächlich sieht das hier nicht zuletzt wegen Ellen Page ziemlich super aus und mit Chicks on Skates und Weezer im Soundtrack hat man mich ja sowieso gleich.
Entertainment Weekly hat in seiner morgigen Ausgabe Bilder von Gwyneth Paltrow und Scarlett Johansson aus Iron Man 2. Heute morgen habe ich davon schon ziemlich derb pixelige Versionen gesehen, die kann man niemandem antun. Jetzt gibt es die Pics in unpixelig und sie sehen natürlich zum anbeißen aus, die Scarlett und die Gwyneth. Und was ist Gwyneth überhaupt für ein Name?
Hier ein neuer Trailer zu Guy Richies „Sherlock Holmes“ und ich mag immer mehr, was ich da sehe. Und das sage ich als Holmes-Fan und -Kenner: Ich habe die Gesamtausgabe im Schrank und alle Holmes DVD-Boxen mit dem ehrenwerten Basil Rathbone. Und ja, das hier wird ein ungewöhnlicher Holmes, aber unter der actionlastigen Oberfläche scheint immer noch der Gentleman durch. Das hier ist nicht der von mir befürchtete Proll-Prügel-Holmes, sondern eher ein DIY-Maker-Holmes. Wie gesagt: Ich mag, was ich da sehe, das wird großartig!
-”He’s got blood on his face… again.”
-”Well let’s hope it is his, this time….”
Originaltitel: Harry Potter and the Half-Blood Prince
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2009
Regie: David Yates
Drehbuch: Steve Kloves
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Michael Gambon, Alan Rickman, Tom Felton, Helena Bonham Carter, Jim Broadbent, Robbie Coltrane, Timothy Spall, David Thewlis, Maggie Smith, Julie Walters
Voldemort ist offiziell zurück und seine Death Eater randalieren in London, bringen Brücken zum Einsturz, verwüsten die Diagon Alley und töten nicht eben wenige Menschen. Mittlerweile hat bei Harry Potter (Daniel Radcliffe) und seinen Hogwarts-Kameraden die Pubertät mit leichter Verspätung um so heftiger eingesetzt und die Hormone laufen Amok.
Nicht grade zum günstigsten Zeitpunkt, denn Dumbledore (Michael Gambon) ist auf geheimnisvollen Solo-Missionen unterwegs, Draco (Tom Felton) ist zu Voldemorts Auserwähltem berufen worden und Snape (Alan Rickman) scheint endgültig zu seinem Dunklen Meister zurückgekehrt und verdingt sich als Mentor des jungen Malfoy.
Und als wäre das Ganze noch nicht kompliziert genug entdeckt Harry das mächtige Zauberbuch eines mysteriösen Halbblutprinzen, der seine ganz eigenen Methoden hatte Zaubertränke zuzubereiten. Ach ja, der neue Lehrer Horacius Slughorn (Jim Broadbent) hat ebenfalls etwas zu verbergen, das mit der Vergangenheit des jungen Tom Riddle (Frank Dillane), alias Voldemort zu tun hat…
Finally, another Potter-Movie. Und ja ich gebe zu ich mochte ihn wieder einmal, auch wenn er wie alle Filme der Reihe zweifellos seine Probleme hat. Was durchaus inszenatorische Schwachpunkte sind, zum Teil aber auch in der Vorlage begründet liegt. Denn wenn man J.K.Rowling eines nicht vorwerfen kann, dann dass sie schon mit der Verfilmung im Hinterkopf geschrieben hat. Die letzten drei Bücher ziehen ihre Stärken alle vielmehr aus psychologischen Herausforderungen, inneren Konflikten und über lange Zeit entwickelten Spannungsbögen, denn aus knallharter, effektgeladener Action (ich erinnere nur an die Endless-Camping-Kapitel im 7. Band).
Fredrik Bond, der bislang „nur“ durch Werbespots und Musikvideos auffiel, wird eine Verfilmung des Comics „Hack/Slash“ drehen, das quasi eine Comic-Adaption bekannter Horrorfilme ist. „Comics imitieren Filme imitieren Comics“ is the new „Leben imitiert Kunst imitiert Leben“. Oder so ähnlich.
Rogue Pictures has hired commercial and music video director Fredrik Bond to direct a big screen adaptation of Hack/Slash, the popular comic book created by Tim Seeley and Stefano Caselli.
The series follows a horror victim named Cassie Hack, who strikes back at the homicidal maniacs and serial killers, known as “slashers”. Justin Marks( He-Man and the Masters of the Universe) wrote the screenplay, which is said to be heavy on the comedy and horror. Rogue hopes to go into production this Winter or early next year. Todd Lincoln was previously attached to the project but moved on to other things.
Ich fand Stephen Kings „Cell“ als Zombieroman ja okay, die Idee mit dem Handy-Signal, das Menschen in Zombies verwandelt allerdings ziemlich grottig. Wie auch immer, das Ding wird in einer vierteiligen TV-Miniserie verfilmt.
Fango’s Tony Timpone just called up from Montreal’s Fantasia film festival with a hot scoop: John Harrison, whose Clive Barker-based feature BOOK OF BLOOD is premiering at the event, is writing a four-hour miniseries based on Stephen King’s CELL. The 2006 novel sees the population of America transformed into mindless, rampaging killers by a signal sent through their cell phones.
Harrison is scripting CELL for the Weinstein Company, which had originally planned to turn the book into a theatrical feature (with Eli Roth attached at one point to direct), but decided to abandon those plans and will be shopping the project to networks instead.
Hier der Trailer zu „No Impact Man“, einer Doku über Colin Beavan – hier sein Blog -, der versucht, ein Jahr lang zu leben und überleben und dabei keinerlei Umweltverschmutzung zu hinterlassen bzw. diese auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Und damit seine Familie nicht komplett in den Wahnsinn zu treiben.
Vielleicht wusstet Ihr es nicht, aber Superman-Schöpfer Joe Shuster hat neben diesem Superhelden-Comic auch Comics mit Fetisch- und Bondage-Content gezeichnet. Festgehalten ist das in dem neulich erschienenen Buch „Secret Identity: The Fetish Art of Superman’s Co-Creator Joe Shuster“ und das soll jetzt verfilmt werden. Superman 2 – How Supergirl beat the shit out of my bound ass, oder so. Snip von Empire:
Yoe is a comic archivist and stumbled across a cache of the controversial books at an estate sale, and says that he recognised them as Shuster’s work. The books, called The Nights of Horror, were sold under the counters of Times Square bookshops, until a series of copycat crimes by a group called the Brooklyn Thrill Killers led to a Supreme Court censorship case, several sensational trials and a crackdown on comics.
The film adaptation that’s now being planned is to use the crime spree and the apparent double-life that Shuster led to create a period drama.
Hier die ersten beiden Poster zum US-Remake von „Let the right one in“, das ja angesichts der Brillanz des Originals nur in die Hose gehen kann. Und „From the Director of ‘Cloverfield’“ halte ich jetzt auch nicht wirklich für einen Claim, der mich hoffnungsvoll stimmt. Aber sollen sie mal machen.
Gebts zu, darauf habt ihr alle nur gewartet. Harry Potter als Musical: “I gotta get back to Hogwarts”
Die StarKidPotter-Truppe setzt die Leiden des jungen Nachwuchszauberers in halb-parodistische Songs in “A very Potter Musical” um.
Ich habe schon Zeitschriften gekauft, nur weil eine DVD beilag, die ich Lust hatte zu gucken (An dieser Stelle sei einmal erwähnt, das ich SpOn schon deswegen unverzichtbar finde, weil die einmal monatlich in einer Rubrik schreiben, welche Filme diesmal welchen Zeitschriften beiliegen und wie die sind).
Gut, das sind in den seltensten Fällen wichtige oder grosse Filme, aber die ein oder andere Perle ist schonmal dabei. Nun haben einige Videoportale im Netz aber auch angefangen Filme zu streamen. Da kann man zwar keine Sprache auswählen, muss also immer die synchroniserte Fassung gucken, aber das muss man bei den Heft-DVDs auch. Insofern: Fair game. Hier also mal ein kleiner Überblick über deutsche, legale und umsonstene Film-Streaming-Angebote.
Anfangen könnte man ja mit dem Branchenprimus: YouTube. Die haben ja für ziemliches Aufsehen gesorgt, weil der Film “Home“, ein Natur-FIlm-Flug über unseren Planeten, komplett bei YT zusehen war und ist. Dann gab es auch mal einen Deal mit MGM, aber wohl nur in Amerika. Man kann zwar immerwieder Filme gucken, die von Usern hochgeladen wurden und auf Grund der Restriktionen in 10-Minuten-Happen geguckt werden müssen (was mit Playlistfunktion kaum auffällt), aber so macht das keinen Spass. Ehrlich nicht. Gucken wir also weiter und werden fündig bei…
sevenload. Die habe ich ja vor kurzem schon erwähnt, wegen ihres neuen SNL-Kanals, über den ich mich zwar freue, der aber leider keine kompletten Folgen streamt und auch in der Auswahlr der Sketche die er zeigt noch arg verbesserungswürdig ist. Nun habe ich auf deren Seite aber noch was ganz anderes entdeckt: Nämlich Kung-Fu-TV. Ein Kanal in dem komplette Filme mit Bruce Lee gestreamt werden. Doch damit nicht genug, man darf sie auch einbinden! Wie cool ist das? Ein Bruce Lee Film auf eurem Blog, kein Problem mehr. Hier, “Der reissende Puma” in dem super Trainigsanzug. Mit einer spektakulär spannenden Eröffnungsszene…:
Okay ich oute mich hiermit. Nein nicht die Sache mit dem Krankenpfleger und dem Hamster, das wissen ja eh alle die mir bei Twitter folgen. Ich oute mich als Harry Potter-Fan. Nicht als Fanboy, aber als Fan. Auch wenn ich zugegeben einen meiner wenigen Fanboy-Momente hatte, als ich zum Erscheinen des letzten Buchs nachts um Zwölf in einer Buchhandlung stand und gnadenlos 12jr Mädchen aus dem Weg drängelte um möglichst schnell an mein Exemplar zu gelangen.
Und auch wenn die Kritiken gemischt sind und ich Daniel Radcliff nach wie vor für hochgradig Mimikamputiert halte, ich freu mich auf den neuen Film und werd am Mittwoch ganz sicher im Preview sitzen. Review gibts dann direkt im Anschluß.
Da ist es nur folgerichtig, dass ich im ziemlich toughen Potter-Experten-Quiz das meine Kollegin Ines für moviepilot gebastelt hat, sehr gut abgeschnitten habe.
Wer braucht schon Tr2n, wenn man Tron Reboot haben kann. Hier der Youtube-Channel, morgen gibt’s eine weitere Folge. Und den Infotext bei Youtube finde ich ja äußerst charmant:
In diesem Video verraten Simon Pegg und Nick Frost ein paar Details aus ihrem neuen Film „Paul“, io9 hat noch zwei weitere Videos. Viele weitere Clips gibt’s auf der hervorragend gemachten Seite WhoisPaul.
Hier der Trailer zur neuen Serie der Produzenten von „Greys Anatomy“: „Defying Grafity“. Ich oute mich jetzt hier mal als nicht Greysanatomie-Abgeneigter und freue mich jetzt schon auf ein bisschen Getting it on in Zero G. Die Serie kommt noch dieses Jahr und wird hierzulande auf Pro7 laufen. Snip von Wikipedia:
„Defying Gravity is a forthcoming Canadian space travel television drama series, due for release in 2009. Set in the near future, the series will follow eight astronauts—four women and four men—from five countries on a a six-year space mission through the Solar System, where everything they do is monitored. The series was pitched to networks as ‘Grey’s Anatomy in space.’“
Mental Floss hat sechs alternative Film-Schlüsse rausgekramt, einer depremierender als der andere. Ash landet am Ende von „Army of Darkness“ in einer pastapokalyptischen Welt, Rambo stirbt und im obigen Ende von Clerks wird Dante erschossen.
The alternate ending to Kevin Smith’s breakthrough film turned a lighthearted vulgar comedy into a dark tragedy of Ingmar Bergman-ish proportions. Dante begins to close up shop when one final customer walks in, whips out a gun, and shoots him point blank in the chest. The man loots the cash register and leaves Dante to bleed to death on the store’s cold, unforgiving floor. Fans of the film have analyzed this new ending to its furthest end, speculating that it mirrors Dante’s view of life based on his love of The Empire Strikes Back because it has a better, downer ending. Randall unplugging the store’s security camera earlier in the film also implies that the killer will never be caught, furthering Dante’s belief that life is meaningless and “a
series of down endings.” Smith admitted that he killed off Dante in the original script because he didn’t know how to end a film.
Gute News für Comic-Freunde mit Comic-Geschmack: Der Green Lantern Film kommt. Besetzt für die Titelrolle wurde Ryan Reynolds, der damit Justin Timberlake ausgestochen hat. Gut, Timberlake in allen Ehren, aber der ist einfach keine Lantern. Bradley Cooper war auch im Gespräch für die Rolle, aber der ist doch viel zu “erwachsen”, find ich. Insofern ist Reynolds eine gute Wahl, und ehrlich: Für die B-Movies in denen der mitgespielt hat (Blade Trinity anyone?), hat der echt immer eine gute Figur gemacht. Regie führt Martin “Casino Royal” Campbell, der zumindest mir eindrucksvoll bewiesen hat, das er eine gute Actionchoreographie schätzt. Es gibt also wenig Grund für Connaisseure, sich Sorgen zu machen. Die Ausgangssituation stimmt. Bleibt nur noch der Risikofaktor “Studio”, die ja gerne mal aus grossartigen Helden unglaublichen Schrott machen (Daredevil wird nie vergessen!).
Die Drehbuchautoren haben den Hauptteil ihrer Erfahrung aus dem Fernsehen, bei Eli Stone, Law and Order und Smallville. Oh oh. Mir schwant da was….
Und die Frage überhaupt: Auf der Wikipedia steht, das Ryan Reynolds Hal Jordan spielt. Hal Jordan war die Lantern, die später durchdrehte, einen kompletten Planeten in Schutt und Asche legte, seinen Ring von den Wächtern abgenommen bekommen hat und von da an erstmal als Superbösewicht Parallax den Lanterns das Leben zur Hölle machte. Da bin ich ja mal gespannt, wieviel ich davon von den Lantern Filmen erwarten darf, bzw. wenn es Fortsetzungen gibt, wovon ich bei einem der besten Superhelden ever ausgehe, wird da der Hal Jordan Entwicklung in den Comics auch Rechnung getragen? Und mal im Ernst: Wie geil wäre das?
Ihr seht: Geek-Probleme. Ich bin aufgeregt. Was mach ich jetzt bis zum 17.6.2011?
Originaltitel: Brüno
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Larry Charles
Drehbuch: Sacha Baron Cohen, Anthony Hines, Dan Mazer, Jeff Schaffer
Darsteller: Sacha Baron Cohen, Gustaf Hammarsten, Alice Evans, Trishelle Cannatella, Sandra Seeling, Candice Cunningham Batzman Jet Strajker (Review gibts hier) Renington Steele (hier zum Review)
Brüno, der trutschige Star der österreichischen Erfolgssendung FunkyZeit, fällt nach einem mißlungenen Auftritt bei einer Modeshow in Milan in Ungnade, verliert seine Sendung und sein zwergenwüchsiger, asiatischer Lover macht mit ihm Schluss.
Als ihm nur mehr sein unansehnlicher aber loyaler zweiter Assistent Lutz (Gustaf Hammarsten) bleibt, macht er sich zusammen mit ihm auf den Weg nach Hollywood, um ein Filmstar zu werden. Doch das ist schwieriger als gedacht und so muss sich die verwöhnte Modehusche etwas einfallen lassen, um den Weg zurück ins Rampenlicht zu finden…
Sacha Baron Cohens zweiter halbdokumentarischer Streich, nach dem Überraschungsschocker “Borat“, trägt eine schwere Bürde mit sich. Konnte er den ersten Film noch in relativer Anonymität drehen, da seine “Ali G”-Show in Amerika nur mäßig bekannt war, wusste nach “Borat” die ganze Welt wer er war und erwartete weitere Angriffe auf den guten Geschmack.
Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Vorfälle kolportiert wurden: Sei es Brüno, der den Catwalk in Milan stürmte oder Brüno, der bei einer Anti-Gay-Demo enttarnt wurde. Sicherlich nicht allzu einfache Arbeitsbedingungen, besonders für einen Kontrollfreak wie Cohen, von dem schon nach seinen Eskapaden als kasachischer Hinterwäldler bekannte wurde, wie minutiös viele Streiche vorbereitet waren.
Doch genau darin bestand auch die Crux, die hinterher in allen Medien eifrigst diskutierte Frage: Was war echt, was inszeniert? Dennoch überzeugte Borat letztlich, weil er einfach eine unglaubliche Chuzpe an den Tag legte und Szenen bot die mit WTF! nur unzureichend zu beschreiben sind. Nicht zu vergessen, die vielen Momente in denen er seine Interviewpartner tatsächlich dazu brachte rassistische, homophobe oder misogyne Sprüche von sich zu geben.
Drew Barrymores Regie-Debut steht in den Startlöchern und ich freu mich wahnsinnig dadrauf. Es wird eine Komödie die im “Roller Derby” angesiedelt ist. Wohlgemerkt: Frauen-Roller-Derby. Ellen Page (Juno) wird mitspielen, Drew Barrymore auch und meine absolute Lieblings-Komikerin Kristen Wiig (SNL).
Macht summa summarum: Bildhübsche, saulustige Frauen auf Rollschuhen (und eine Schwäche für Frauen auf Rollschuhen habe ich, wie jeder anständige Kerl, seit “Roller Girl” in Boogie Nights). Schon das neueste, vom Studio rausgegebene Szenenfoto macht mich total schwach und ich kann es kaum abwarten, den fertigen Film zu sehen:
[Bild via USA Today, wo es noch eine wunderschöne Klickstrecke mit weiteren Bildern gibt]
Nun: Kristen Wiig gehört zum festen Ensemble der momentanen SNL-Staffeln. Leider konnte man die hierzulande nie sehen. Wir dürfen weiterhin nur deutsche, ähem, Comedy gucken. Aber bei Sevenload hat man jetzt eine Coop mit dem Original SNL gestartet und wir dürfen immerhin schonmal ausgewählte (wer auch immer DIESE Auswahl trifft) Sketche vom wahren Comedy-Olymp sehen. Wenn jetzt noch jemand die kleinen Filmchen an deutsche Fernsehverantwortliche schicken würde, damit die mal sehen was lustig überhaupt bedeutet, wer weiss, vielleicht begreifen sie es ja endlich. Ich habe euch einen Sketch rausgesucht in dem Wiig zwar nicht redet, aber so lutig ist, das ich regelmässig unterm Tisch liege. Ausserdem ist, Gaststar der Episode, Steve Carrell dabei! Grossartig! Und die spielt in dem Barrymore-Film mit! Habe ich schon erwähnt, das ich mich freue?
Oben nochmal der Trailer zum bis vor kurzem unbenannten neuen Moore-Film über die Finanzkrise, der jetzt den fantastischen Namen „Capitalism: A Love Story“ trägt. Hier, was Moore zum Titel sagt:
“It will be the perfect date movie,” Moore said today. “It’s got it all — lust, passion, romance and 14,000 jobs being eliminated every day. It’s a forbidden love, one that dare not speak its name. Heck, let’s just say it: It’s capitalism.”
Hier der Trailer zu Clive Barkes „Book of Blood“ und obwohl der Trailer ja durchaus solide ausschaut, habe ich trotdem was zu meckern: Das DVD-Cover ist extrem schlampig gemacht. Genauer: Die Typo auf seinem Körper soll ja aussehen, als wäre sie aus der Haut herausgeschnitten. Tut sie aber nicht, weil die Lichtquelle des Relief-Effekts genau falsch gesetzt wurde. Photoshop-Schlampen, doh!
Hier der Trailer zu Judd Apatows „Funny People“, der sieht trotz Adam Sandler so richtig, richtig witzig aus und die Cast ist trotz Adam Sandler ziemlich gelungen: Seth Rogen, Leslie Mann, Eric Bana, Jonah Hill, Jason Schwartzman, RZA, Aubrey Plaza, Maude Apatow und Iris Apatow.
Originaltitel: Countess, The
Herstellungsland: Deutschland/Frankreich 2009
Regie: Julie Delpy
Darsteller: Julie Delpy, William Hurt, Daniel Brühl, Anamaria Marinca
17. Jahrhundert: Die ungarische Gräfin Erzebet Báthory (Julie Delpy) ist eine mächtige Frau. Emanziert, smart und nicht auf den Mund gefallen, stellt sie sich selbstsicher gegen den absoluten Machtanspruch der männlichen Oberschicht. Als sie sich in den jüngeren Istvan (Daniel Brühl) verliebt und eine Affäre beginnt, scheint sie den perfekten Partner gefunden zu haben.
Leider sieht Istvans Vater (William Hurt) diese Beziehung eher ungern und schmiedet einen Plot die beiden auseinander zu bringen. Mit Erfolg: Báthory glaubt zu Unrecht Istvan würde sie verschmähen und eine jüngere Frau vorziehen.
Verbittert zieht sie sich auf ihr Schloss zurück und steiigert sich in den folgeden Jahren immer mehr in den Wahn nach ewiger Jugend und Schönheit hinein. Schönheit, die sie glaubt nur durch das Blut junger Mädchen erlangen zu können…
Julie Delpys zweite Regiearbeit hat viele gute Ansätze und weiß, in etlichen Szenen durchaus zu gefallen. Kein opulenter Kostümschinken, stilistisch zwischen einem Look pythonesker Schmodderigkeit und glanzvollem Museumsbesuch, verhindern der vielschichtige Ansatz des Drehbuchs und einige ausufernd-kitschige Dialoge aber viel Spannung, die eine eindeutigere Interpretation der wahren Geschichte der “blutigen Gräfin” angeboten hätte.
So bietet der Film verschiedene Lesarten an, die einer unglücklichen Liebe, die feministische Sichtweise auf eine starke Frau die durch das patriarche System gebrochen wird und letztlich die bekannte Horrorsicht, auf eine durchgeknallte Adlige, die Jungfrauen im Wortsinne auspressen ließ, wie reifes Fallobst. Dabei schreckt Delpy vor blutigen Bildern nicht zurück, zeigt zumindest mehr, als die Fans üblicher FSK12 Kostümschinken mit Romantiktouch erwarten dürften und beweist immer wieder Sinn für schwarzen Humor und eine erfrischend uneitle Selbstinszenierung. Zweifellos liegen Delpys Sympathien bei dieser Gräfin, auch wenn sie ihren Wahnsinn anerkennt und trefflich ins Bild setzt.
Das Mean-Magazin hat eine sehr spannende neue Video-Reihe gestartet: CineMash. Sie lassen bekannte Schauspieler Schlüsselszenen aus anderen Filmen nachspielen. Natürlich dient das ganze auch der Promo der aktuellen Projekte der Teilnehmer, was die Idee aber keineswegs schmälert. Den im Vordergrund steht eindeutig der Spaß am Material.
Hier ist ein Ausschnitt aus dem ersten Teil dieser Mini-Remakes mit V-Effekt: Der von mir überaus geschätzte Joseph Gordon-Levitt und die ätherische Zooey Deschannel (die demnächst in “500 Days of Summer” zu sehen sein werden) spielen eine Szene aus dem Sex-Pistols-Biopic “Sid und Nancy” nach. Wobei Gordon-Levitt die Rolle von Nancy spielt. Angucken.
In voller Länge ist der Clip leider nur hier auf MSN zu sehen.
Weitere Teile sind schon angekündigt: Will Arnett als Carrie. Cheech & Chong in Tron, Christopher Mintz-Plasse (McLovin) in Training Day, Milo Ventimiglia als Oldboy und noch mehr kranke Kombinationen.
Ich kann mir ihren Namen eigentlich nicht merken, aber ich weiß, dass sie seit Jahren das Schärfste ist, was man neben Stahl stellen und gut aussehen lassen kann. Wie kann da nur ein Casting ausgesehen haben..?
Wie man nun bei Page Six nachlesen kann, hat Michael Bay tatsächlich mal eine gute Idee gehabt, die wir Normalsterblichen nicht zu Gesicht kriegen sollen. Um Bay ihre hochkarätigen Fähigkeiten offenzulegen, hat sie seinen Ferrari gewaschen.
Nochmal: Um die Rolle in Transformers zu bekommen, hat Megan Fox Michael Bays Ferrari gewaschen.
Und er will den Film partout nicht rausrücken. Damit sollten nun endlich die letzten Fragen nach dem Grad seiner Arschlochigkeit geklärt sein.
Hier der neueste Trailer zu Neill Blomkamps „District 9“ mit einigen neuen Szenen. Meine anfängliche Begeisterung weicht so langsam einer Befürchtung, dass man hier eher zweitklassige Set- und Creaturedesigner rangelassen hat. Die Idee des Films finde ich immer noch gut, diese schaut aber auf eine sehr zwiespältige Art komisch aus. Mal sehen.
Stephen Norrington wird nach seinem Remake von „The Crow“ ein dreiteiliges „Blade“-Prequel um den Vampir aus dem ersten Teil Frost drehen. Anscheinend wollen sowohl Norrington, der nach dem „The League of Extraordinary Gentleman“-Debakel praktisch aus dem Filmbiz geflogen war, als auch Stephen Dorff, von dem man nach Blade auch nicht besonders viel gehört hat, ihre Karriere rebooten. Ob das was wird, steht auf einem anderen Blatt, allerdings könnten sie, wenn sie sich beeilen und auf dem „Twilight“-Hype mitsurfen, immerhin für finanziellen Erfolg sorgen, was in Hollywood ja bereits die komplette Miete ist.
Der Trailer zu Emmerichs „2012“ als sinnloser 70s-Katastrophenfilm im Exploitation-Style. Das beste, was ich bisher zu dem Film gesehen haben, großartig!
Der Vollständigkeit halber: Hollywood übertrifft sich kreativitätstechnisch mal wieder und verfilmt eine Serie aus den 80ern. Heute: T.J. Hooker. Es ist nicht anzunehmen, dass Heather Locklear oder William Shatner in irgendeiner Form beteiligt sind, weshalb das Projekt für mich schon jetzt dem Untergang geweiht ist.
Heather Locklear ist übrigens 48 Jahre alt und immer noch damn hot. Hört das irgendwann mal auf?T
Hier der Trailer zum neuen Film mit Megan Fox, die, wie ich grade feststellen musste, bislang nicht nur in Transformers mitspielte, sondern auch schon ein paar andere Filme gedreht hatte. Dass man sich nicht an die erinnert, sagt ja auch was. Und das hier, eine harmlose Highschool-Horrorkomödie, in der sie auch mal wieder nichts macht, außer ihre Hüften zu schwingen, dürfte ebenfalls nicht dazu beitragen, dass Miss Fox demnächst ernst zu nehmen wäre.
Der erste offiziele Trailer zu Dario Argentos neuem Film “Giallo”. Schaut etwas weniger trashig aus als die ersten Bewegtbilder vermuten ließen, dennoch sollte man vom einstigen Genrevisionär nach Filmen wie “The Card Player” of “Mother of Tears” besser nicht mehr allzu viel erwarten…
Mehrere Quellen haben bestätigt, dass die Dreharbeiten zur Star Wars-Live-Action-Serie noch dieses Jahr beginnen. Möglicherweise läuft sie bereits Ende 2009 an und nach allem, was ich gehört habe, wird die Serie ein noch größeres Desaster als Clone Wars.
Ihr erinnert Euch an die fantastische Sequenz aus Episode 2, in der Anakin Skywalker und Padme im grünen turteln und rumschmusen, dass einem aufrechten Jedi ganz schlecht wurde in der Magengegend? Nun, so wird wahrscheinlich die komplette Serie, anders kann ich folgendes nämlich nicht lesen:
Several big names within the Australian industry (including writers from the Award-winning Love My Way and the Award-winning Secret Life of Us) have been approached by Star Wars uber-producer, Rick McCallum.
Love My Way and Secret Life of Us can be characterised by the focus on relationships and emotional landscapes (traditional ‘chick shows’, if you will). Bringing this element into the world of Star Wars sees a marked departure of the final three films and animated Clone Wars, where the primary audience was children. (Star Wars Live Action Series Gets Serious, via Fanboy)
Ich meine, ja, klar, abwarten und erstmal ansehen. Aber, seriously: Eine Star Wars Chick Show? Star Wars 90210? Sex and the Cloud City Wenn das so wird, wie ich fürchte, gebe ich mein Lichtschwert zurück.
Hier der erste Teaser-Trailer zum französischen Gansterzombiereißer „La Horde“. Ich kann solche flashy-schnellgeschnittenen Trailer zwar wirklich nicht mehr sehen, der Film sieht aber trotzdem sehr nett aus. Könnte was werden.
Hier der Trailer zu Brothers mit Jake Gyllenhaal, Natalie Portman und Tobey Maguire in den Hauptrollen. Darin kümmert sich der Bruder eines in Afghanistan verschollenen US-Soldaten um dessen Frau, offensichtlich ein wenig zu intensiv. Sieht mir wie ein ziemlich sicherer Oscar-Kandidat aus und Tobey Maguire scheint hier ein wenig zu offenstlich zeigen zu wollen, dass er kein Hobbit Spiderman, sondern ein echter Schauspieler ist.
Das hier ist zwar nur am Rande Film-related, aber ich brings trotzdem. Gute Nachrichten für alle Transformers-Gutfinder: Demnächst muss man nicht mehr schlechte Bay-Filme gut finden, nur weil das Lieblingsspielzeug darin vorkommt. Transformers gibt es nämlich bald schon auch in echt, dass da oben ist ein früher Prototyp. Obey your new transforming Overbot.
Das wird ja jetzt wirklich langsam ein bisschen sehr absurd, Hollywood. Nach Monopoly, Cluedo und Asteroids kommt jetzt ein Film über Viewmaster? Tatsächlich schreib Fringe-Produzent Brad Caleb Kane grade an einem Drehbuch für eine Adaption des 3D-Toys. Seriously, Hollywood: WTF?!
Ich glaub da muss ich nochmal etwas an der Berechnung tweaken ;)
Ab nächster Woche läuft Sacha Baron Cohen als Erzschwuppe, Model und Reporter fürs “Austrian Gay TV” auch in deutschen Kinos. Passend dazu, dachte wir uns bei meinem Arbeitgeber moviepilot, wir könnten doch mit einem hochwissenschaftlichen Test die sexuelle Orientierung der versammelten Filmfreunde herausfinden.
Hochwissenschaftlich. Das ist mein eigenes Ergebnis.
Nun, der Rahmen mit Datum etc. sieht so scheiße aus, gehen wir mal von einem Viral aus. Aber wofür? Kann natürlich einfach irgendein neuer Monsterfilm sein mit einer Masse, die lebt. Man kennt das ja. Aber warum eigentlich nicht Cloverfield 2? Habe zuletzt sowieso nachgedacht, warum die keine Fortsetzung machen.
Aber wahrscheinlich kommt nachher wieder raus, das es Werbung für irgendeinen Kack war. Vermutlich ein Auto…;)
Warum sollte Hollywood auch immer ständig nur zeitgenössische Games adaptieren, wenn die ganzen Game-Perlen der Siebziger unverfilmt in der Geschichte rumgammeln? Und mal ganz abgesehen davon: Ich kann mir einen Asteroids-Film ziemlich gut vorstellen, mir schwebt da ein Rollerball-in-Space-Film vor, oder so ähnlich. Mal sehen, was dabei rauskommt. Snip von /Film:
Universal has won a four-studio bidding war to win the film rights to the classic Atari video game Asteroids. Newcomer Matthew Lopez, who came out of Disney’s writing program and did work on Bedtime Stories, The Sorcerer’s Apprentice and Race to Witch Mountain, has been hired to write the screen adaptation.
Hier der Trailer zum neuen Film „The Informant“ von Steve Soderbergh, darin spielt Matt Damon einen Informanten für Ermittlungen gegen den Lebensmittelkonzern ADM. Der Film sieht sehr brillant aus, wie „The Insider“ in lustig, für die Story braucht man allerdings einiges an Hintergrund-Info, hier der Plot via Wikipedia:
The Informant is about Ivy League Ph.D. Mark Whitacre (Damon), a rising star at Decatur, Illinois based Archer Daniels Midland (ADM) in the early 1990s who wound up blowing the whistle on the company’s price-fixing tactics. („Die Archer Daniels Midland Company (ADM) mit Sitz in Decatur, Illinois betreibt mehr als 270 Produktionsstätten weltweit, in denen Getreide und Ölsaaten zu verschiedenen Produkten verarbeitet werden, die in Lebensmitteln, Getränken, Industrieprodukten und Futtermitteln weltweit eingesetzt werden.“ Wikipedia)
One night in early November 1992, the high-ranking ADM executive confessed to FBI agent Brian Shepard (Bakula) that ADM executives — including Whitacre himself — had routinely met with competitors to fix the price of lysine, a food additive. As the highest-ranked executive to ever turn whistleblower in US history, Whitacre secretly gathered hundreds of hours of video and audio over several years to present to the FBI.He assisted in gathering evidence by clandestinely taping the cartel’s activity in business meetings at various locations around the globe such as Tokyo, Paris, Mexico City, and Hong Kong. During Whitacre’s undercover work that spanned almost three years, the FBI collected hundreds of hours of video and audio tapes that documented crimes committed by high-level executives from around the world fixing the prices of food additives in the largest price-fixing case in history at the time.
Winston Zeddmore (Ernie Hudson) war schon immer der fünfte Beatle unter den Ghostbusters. Der, den keiner kennt. Jetzt hier endlich ein Trailer, der ihm endlich die Ehre zukommen lässt, die er verdient. Winston Zeddmore is the Ghostbuster!
Originaltitel: 9 to 5: Days in Porn
Herstellungsland: Germany 2008
Regie: Jens Hoffmann
Mitwirkende: Sasha Grey, Roxi Devill, Belladonna, Ava Rose
„9 to 5 – Days in Porn“ ist eine Dokumentation über Arbeitnehmer in der Pornoindustrie (ach!) und folgt rund einem Dutzend größerer und kleinerer Pornostars in ihrem Alltagsleben und ihrer Arbeit am Set und liefert dabei eine ganz erstaunliche Erkenntnis: Das sind unglaublicherweise ganz normale Leute.
Der Film begleitet ein Jahr lang Protagonisten der Pornoindustrie, unter anderem Sasha Grey, zu Beginn des Films eine Anfängerin, die weiß, was sie will, zum Schluß gehört sie zu den ganz großen des Fickfilms, die ja mittlerweile im anständigen Film angekommen ist und grade „The Girlfriend Experience“ (Trailer) mit Steve Soderbergh drehte und mit „Smash Cut“ (Trailer) einen wahrscheinlich ziemlich abgefahrenen Splatter-Streifen abgeliefert hat.
Daneben folgt der Film der ehemaligen Pornodarstellerin Dr. Sharon Mitchell, die jetzt eine medizinische Beratung für Pornostars leitet und sagt, dass man niemal eine Meryl Streep wird, wenn man zwei Schwänze im Po hat. Oder das Ehepaar Bauer, beide Pornodarsteller, die eine Zeit lang zurechtkommen, bis die Frau langsam aber sicher an ihrem und dem Job ihres Mannes zerbricht. (Am Ende geht’s ihr wieder gut, sagt der Film.)
Der Film bietet einen ziemlich schmucklosen und ehrlichen Blick hinter die Kulissen der Pornoindustrie, zeigt alle Skurrilitäten, die man erwartet, die in dieser Erzählweise gar nicht mehr so skurril wirken. Und so erfahren wir beispielsweise, dass die Haare eines Pornodarstellers nach einer Anal-Szene nach Kot riechen, weil er den hier und da hervortretenden Ausfluß beim Dreh galant weg- und in die Haare wischt, weshalb danach erstmal eine Haarwäsche angesagt ist. Klingt komisch, wirkt im Film aber beinahe banal.
Ein sehr schicker Film, mit zwei Stunden für eine Doku einen Hauch zu lang, tatsächlich gelangweilt habe ich mich allerdings an keiner Stelle.
Hier der Trailer zu „Robogeisha“, dem neuen Film von Noboru Iguchi, dem Macher von „Machine Girl“, und Yoshihiro Nishimura, Special Effects Mann und Regisseur von „Tokyo Gore Police“. Das Voice Over des Trailers ist zwar sehr, sehr albern, aber dafür haben wir Transformers-Geisha-Robot-Gore-Wahnsinn, Robo-Häuser, die andere Häuser blutig hauen und Acid Milk. Herrlicher Trash!
Die Stammleser kennen es ja schon: Alle paar Wochen gibt es hier gesammelte Kurzreviews, von all jenen Streifen die ich im Kino oder auf DVD gesehen habe, für die mir aber die Zeit fehlt sie in der üblichen Ausführlichkeit zu besprechen. Here we go. Again.
Diesmal dabei: Knowing +++ Eaten Alive +++ Martyrs +++ Ein Kind zu töten +++ Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe +++ American Teen +++ The Houseboy +++ Wäre die Welt mein – Were the world mine
Knowing – USA 2009
Die in einer Timecapsule gefundenen Aufzeichnungen eines kleinen Mädchens, lassen einen Wissenschaftler (Nicoloas Cage) auf die Spur einer geheimnisvollen Botschaft kommen: Der Menschheit steht eine Katastrophe bevor.
Auch wenn ich Regisseur Alex Proyas bisheriges Werk mag, mit “Knowing” hat er einen echten Griff ins Klo abgeliefert. Numerologiefilme waren bisher immer schlecht und diese verworrene und gegen Ende unangenehm religiöse Weltuntergangsstory, kommt trotz ihrer interessanten Grundprämisse nie wirklich aus dem Quark.
Nicolas Cage spielt sich mit dem üblichen bedröppelter Basset-Gesicht durch alle Szenen, die Kinder sind hölzern und laden nicht grade zu Sympathieausbrüchen ein und die Entschlüsselung der Prophezeiungen zieht sich wie Schmierkäse. Das die Trickeffekte der diversen Katastrophen nicht grad dem Stand des Machbaren entsprechen und extrem digital aussehen macht das Ganze leider auch nicht besser. VORSICHT SPOILER
Richtig fies wird dann das Ende, wenn Engels-Aliens die unschuldigen Kinder erretten und als neue Adam und Eva in einem Garten Eden aussetzen, nachdem Papa Cage im letzten Moment zu Gott zurückgefunden hat und die sündige Welt in einem Flammenmeer verglimmt…
Das hier ist nur ein Gerücht, aber ich bloggs trotzdem: Es heisst, John Landis habe die Rechte für ein Remake von „An American Werewolf in London“ an die Weinsteins bzw. deren Genre-Filmwerkstatt Dimension verkauft. Nun.
Es gibt zwar meiner Meinung nach viel zu wenige Werwolf-Filme und unter denen zuviel Mittelmaß und Schrott, aber American Werewolf erscheint mir nicht remakable, zu ikonographisch die Transformationsszene von Rick Baker, zu stark die ganze Story, zu perfekt die Inszenierung von John Landis.
Warum sollte man American Werewolf neu drehen, ist er doch meines Erachtens der beste Werwolf-Film, der jemals gedreht wurde (und ja, das schließt „Wolfman“ mit ein, der ja mittlerweile ich im Remake-Zirkus gelandet ist und von dem man viel zu lange nichts mehr gehört hat)? Es kann und wird nichts weiter als eine Gurke dabei herauskommen, wie schon das Sequel „n American Werewolf in Paris“ gezeigt hat. Hollywood is ruining it, once again.
Hier nochmal der Trailer zum Original, um zu zeigen, was für ein Monster von einem Werwolf-Film wir es damals zu tun hatten:
After yesterday’s fan-inciting reports that Dimension Films had snapped up the remake rights to one of the last, truly great, untouched horror movies, An American Werewolf In London, today not only brings confirmation, but further details.
Yes, Dimension is behind the new version, the announcement of which caused such a shockwave of horror geek outrage that it apparently caused David Schofield to miss the board at a darts tournament. And he’s never missed that board before.
It’s very early, writer/director-less days yet, but the new movie will be produced by the Furst brothers, Sean and Bryan, who most recently produced the long-delayed vampire movie, Daybreakers. Confidence-inspiring, we’re sure you’ll agree.
Tobias Fleischer hat auf dem Münchner Filmfest den Eröffnungsfilm „The Imaginarium of Dr. Parnassus“ von Terry Gilliam gesehen, der sich nach der Aufführung auch Fragen aus dem Publikum stellte. Lang aber sehr lesenswert. Snip:
Am 19. Januar 2008 brach Heath Ledger zu einem Kurzurlaub von den Dreharbeiten auf. Der größte Teil der Szenen seines Charakters, des ambivalenten, gedächtnislosen Tony, in der Realwelt waren abgeschlossen, in Kürze standen die Sequenzen in den Fantasiewelten (vor Greenscreen) an. Doch er kehrte nie wieder von seinem New York-Trip zurück, er starb am 22. Januar 2008 an einer Überdosis Tabletten.
Das plötzliche Ableben von einem der Hauptdarsteller des Films brachte die Produktion zunächst vollkommen zum Erliegen – Fassungslosigkeit, Trauer und Ratlosigkeit machten sich breit. Terry Gilliam war oft davor, den Film jetzt einfach bleiben zu lassen, denn die Alternativen – Neudreh aller Szenen mit einem anderen Schauspieler oder digitale Projektion von Ledgers Gesicht auf jemand anderen – schienen nicht wirklich verheissungsvoll. Schließlich entschloss man sich nach 5 Wochen dann zu einem ganz anderen Schritt, nämlich die restlichen Szenen seiner Rolle von 3 anderen Schauspielkollegen übernehmen zu lassen, die eng mit Ledger befreundet waren – Johnny Depp, Collin Farell und Jude Law.
Über das Steampunk-Sequel zu „War of the Worlds“ bloggte ich zuletzt im März, jetzt gibt’s ein Poster, einen Titel namens „War of the Worlds: Goliath“ und den Plot. Das Ding wird ein Animationsfilm, ist 14 Jahre nach dem Angriff der Marsianer angesiedelt und die Story klingt absolutely kick-ass:
In 1900, the Earth was attacked by ruthless invaders from the planet Mars. The Martian’s 80 ft tall, heat-ray spewing, Tripod battle machines laid waste to the planet, but the invaders ultimately fell prey to Earth’s tiny bacteria.
Fourteen years later, Man has rebuilt his shattered world, in large part by utilizing captured Martian technology. Equipped with giant, steam-powered Tripod battle machines, the international rapid reaction force, A.R.E.S., is Mankind’s first line of defense against the return of the rapacious Martian invaders. Based in a massive fortress complex at the south end of Manhattan Island, the young warriors of A.R.E.S. train under the leadership of Secretary of War, Theodore Roosevelt, and the grim General Kushnirov.
And return the Martians do. The rematch finds the multinational squad of the A.R.E.S. battle Tripod “Goliath” on the front-lines of a vicious interplanetary offensive when the Martian invaders launch their second invasion using even more advanced alien technology. In the crucible of combat, this young team helming the mighty Goliath will be tested to the limits of their endurance and courage as they fight for Mankind’s very survival under the onslaught of an implacable enemy.
This is the saga of “War of the Worlds: Goliath”, a 90-minute, animated, steampunk epic of war, comradeship and courage under fire.
Wie sagte doch Christoph Minhoff jüngst in der hochjournalistischen Gesprächssendung “Unter den Linden”: “Twitter, das ist doch so eine Möglichkeit Gerüchte zu verbreiten, eigentlich.”
Und da Filmfreunde ja nichts mehr lieben als Gerüchte (und machmal auch Gerüche) zu verbreiten, weisen wir hiermit nochmal auf unseren Twitter-Account hin. Der hält euch nicht nur über jedes Posting von uns auf dem Laufenden, sondern wird von uns auch mit all jenen kurzen Gedanken, Links und Kommentaren gefüttert, die uns zwischen den Artikeln so einfallen.
Über Carriers hatte ich schonmal im Januar gebloggt (der Trailer dort ist offline mittlerweile), damals hatte der Film von 2007 immer noch kein Release Date und es sah ziemlich schlecht für den wirklich schick aussehenden Film aus. Good News everyone! In Amerika läuft der Film im September 2009 an und er hat ein neues Poster und einen neuen Trailer verpasst bekommen. Ob und wann der hier bei uns läuft, kann ich allerdings nicht sagen. Hier der Plot via Horror Movies:
A deadly virus has spread across the globe. Contagion is everywhere, no one is safe and no one can be trusted. Four young attractive people race through the back roads of the American West to the pounding beat of a vacation soundtrack. Their aim is to retreat to secluded utopian beach in the Gulf of Mexico, where they could peacefully wait out the pandemic and survive the apocalyptic disease.
CARRIERS follow their getaway through a surreal and dangerous world where laws and rules no longer apply. Their plans takes a grim turn when their car breaks down on an isolated road starting a chain of events that will seal the fate of each of them in an inexorable and horrifying voyage of hell through a western landscape populated by only the hideous dead or the twisted living. Their desperate retreat south turns into a deadly battle against infected children, homicidal doctors, crazed survivalists, rabid dogs, and, finally each other. The virus is the least of their problems as horrible choices must be made in the face of lost humanity.
Ich kann gar nicht sagen, wie großartig ich die Idee zu diesem Film von Ricky Gervais und Matthew Robinson finde: Mark lebt in einer Welt, in der das Konzept Lüge nicht existiert, quasi psychologisch nicht möglich ist – bis er die Lüge erfindet. Quasi. Das hier dürfte ziemlich ziemlich großartig werden.
In a world where every word is assumed to be the absolute truth, Mark easily lies his way to fame and fortune. But lies have a way of spreading, and Mark begins to realise that things are getting a little out of control when some of his tallest tales are being taken as, well, gospel. With the entire world now hanging on his every word, there is only one thing Mark has not been able to lie his way into: the heart of the woman he loves.
Uncharted war eins der besten Games von 2007, das Spiel, das Lara Croft immer sein wollte. Uncharted spielte sich praktisch wie ein interaktiver Film und deshalb wundert es mich so überhaupt nicht, dass Uncharted jetzt verfilmt wird. Nur konsequent. Ob das was wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Das Drehbuch soll Kyle Ward schreiben, der momentan auch bereits an einem Sequel zu Hitman sitzt und in dessen IMDB-Eintrag auch eine Verfilmung von Kane & Lynch steht. A whole shitload more of crappy Game-Movies. Ich würde mir zwar wünschen, dass sie es bei Uncharted nicht versauen, aber das wünschte ich auch bereits bei Max Payne. Hier der Plot vom Game, Snip von /Film:
The story features Nate Drake, a descendant of Sir Francis Drake. Nate is being shadowed by journalist Elena Fisher as he searches for the coffin of his forefather. When found, the object contains a diary that seems to point to El Dorado, and Nate and Elena are soon involved in a run and gun tale featuring pirates, lost gold and mutant humans.
Ihr kennt sehr wahrscheinlich diesen Vergleich von Harry Potter und Star Wars, der zeigt, dass es sich eigentlich um die gleiche Story handelt. Auf Spirefulcritic.com hat man das Dings aktualisiert und um Matrix und Star Trek ergänzt:
Once upon a time, Luke | Kirk | Neo | Harry was living a miserable life. Feeling disconnected from his friends and family, he dreams about how his life could be different. One day, he is greeted by Obi Wan | Captain Pike | Trinity | Hagrid and told that his life is not what it seems, and that due to some circumstances surrounding his birth | birth | birth | infancy he was meant for something greater.
Hier der Trailer zu „Daybreakers“ mit Ethan Hawke, Sam Neill und Willem Dafoe, in dem eine Gesellschaft aus Vampiren menschliche Blutfarmen betreibt und vor die Frage gestellt ist, was passiert, wenn der letzte Mensch gestorben ist.
Der Film sieht, zumindest zu Beginn des Trailers, leider sehr nach „Underworld“ aus, wobei Underworld natürlich nicht zuletzt wegen Kate in ihren Lederleggins nun nicht wirklich zu verachten ist, aber geben wir es mal zu: Ganz großes Kino war Underworld nicht. „Daybreakers“ scheint mir da ein wenig mehr zu bieten, so zumindest mein erster Eindruck.
Er war ein Aussenseiter, ein Ausserirdischer, ein gefundenes Fressen für den Boulevard. Ein Spinner, ein Getriebener, ein dunkler Peter Pan und der beste Popmusiker des 20. Jahrhunderts: Michael Jackson ist tot und die Popwelt um so vieles ärmer.
Für moviepilot habe ich einen Blick auf die filmischen Ausflüge von Michael Jackson und sein mediales Selbstbild geworfen
Es bedarf keiner tiefschürfenden Analysen um zu erkennen, dass Michael Jackson nicht grade der glücklichste Mensch der Welt war, auch wenn er augenscheinlich alle Chancen dazu hatte.
Doch ein Blick auf die Selbstdarstellung Jacksons machten deutlich, wie sehr er sich als Verfolgter, als Aussenseiter, als Getriebener, ja als Freak fühlte. Das drückte sich nicht nur in seinen Songs, sondern vor allem in seinem filmischen Schaffen aus.
Natürlich war Jackson kein großer Schauspieler, unzweifelhaft war jedoch seine Begeisterung für Film und besonders das eskapistische Genrekino. Kasperte er sich in den 70er Jahren mit seinen Brüdern noch durch eine halblustige Revue-Show (und steuerte den Titelsong zum ansonsten eher vergessenswerten Ratten-Horrorstreifen Ben bei), wurde Anfang der 80er Jahre seine Vorliebe für aufwendige und makabere Genrefilme immer deutlicher. Mit dem von John Landis inszenierten Mega-Video zum Hit “Thriller”, setzte er neue Maßstäbe im noch jungen Genre Musikvideo. Der furiose, ironische und tricktechnisch beeindruckende Kurzfilm zitierte nicht nur Werwolf- und Zombie-Klassiker, er gab Jackson das erste mal die Möglichkeit seine zwiegespaltene Persönlichkeit in angemessener Weise zu präsentieren.
Im Film-im-Film-Segment verwandelt er sich vom liebenswert, kindlichen Jacko in eine Bestie, etwas was er als sein Alter Ego im Kino amüsiert goutiert, nur um gleich darauf abermals vom verspielten Boyfriend zum untoten Über-Zombie zu mutieren.
So wie das aussieht, wird R2D2 der Wilhelm Scream der Special Effects. Nachdem in Star Trek bereits ein R2D2 versteckt wurde (hier steht, wo er zu sehen ist), hat Scott Farrar von Industrial Light & Magic verraten, dass auch in Transformers ein R2 versteckt ist.
“There’s an R2-D2 flying around in there somewhere,” revealed ILM’s Scott Farrar, the film’s visual-effects supervisor, who also worked on the Star Wars episodes Return of the Jedi and The Phantom Menace. “There’s a little bit of space junk thrown in there; see if you can find it. It’s a scene in the desert.” Interestingly enough, George Lucas’ charismatic droid also had a blink-and-you’ll-miss-it cameo in Star Trek, which shares the same writing team as Transformers. Is it a coincidence? “Perhaps,” screenwriter Alex Kurtzman grinned mischievously. “Perhaps not.”
Ich hab’ ihn jedenfalls nicht gesehen, ich musste mich ganz feste auf die Roboterklöten konzentrieren.
Farrah Fawcett ist heute im Alter von 62 Jahren ihrem langjährigen Krebsleiden erlegen. Am bekanntesten war sie für ihre Rolle in „Charlie’s Angels“ und „The Cannonball Run“, ich kannte sie vor allem von ihrer Hauptrolle in „Extremities“, für die sie die erste von drei Emmy-Nominierungen erhielt.
Auf Nerdcore poste ich des öfteren über alte, verrottende Gemäuer oder Anlagen. Eins davon ist beispielsweise der Spreepark in Berlin, ein alter, vor sich hingammelnder Vergnügungspark voller Dinosaurier. Als ich ein Flickr-Set voller Bilder des Parks postete, erzählte man mir in den Comments die Geschichte hinter dem Park und Achterbahn ist ein Film genau darüber, Snip von Youtube:
Norbert Witte hatte einen Traum: er wollte aus dem Berliner Spreepark einem Freizeitpark, der zu DDR-Zeiten unter dem Namen »Plänterwald« berühmt geworden ist den größten Rummelplatz des gerade wiedervereinigten Deutschlands machen. Stattdessen ging der König der Karusselle pleite und setzte sich mit seiner Familie und dem größten Teil seiner Gerätschaften im Jahre 2002 nach Peru ab. Er hinterließ der Stadt Berlin einen Riesenberg Schulden und ein großes Chaos. In Peru verwickelt er sich und seinen 20jährigen Sohn in Drogengeschäfte. Beide landen im Knast: Norbert Witte in Deutschland, sein Sohn in einem der härtesten Knäste der Welt.
Wirklich einer meiner liebsten Comicverfilmungen: 300. Darauf lasse ich auch nichts kommen. Optik, Bild, Geschichte, Anlehnung an Comic: Da hat alles einfach alles gestimmt! Dass nun Frank Miller schon an der Fortsetzung wie ein Blöder sitzt macht mich schon ein bisschen kribbelig! Coming Soon hat mit Zack Snyder gesprochen:
“I know for a fact that Frank [Miller] is writing right now,” says Snyder, who explains that the plan is for Miller to create the story as a comic book first, “[He's] drawing away and seems to be knee-deep in it. I think he’s going to head back to Greece again and do another reconnaissance.”
Dass man nun besonders an der Optik schrauben möchte, lässt die Vorfreude gleich noch mal ein µ in die Höhe schießen:
“I think we would use the same technology… I don’t want it to look too Star Wars-ian… Just from what [Miller] told me, it would be bigger as far as landscape and terrain. We’re going to see Athens and the Aegean and other places. There would be an opportunity for bigger visions, though I’d hope for the same aesthetic. The tech we used for ’300′ was not a revolution. It’s basically what the weatherman has. Look, instead of Accuweather it’s Sparta… It’s going to be the same way, but on crazier steroids.”
Hier der Trailer zu Richard Kellys „The Box“, einer Adaption der Episode „Button, Button“ der Twilight Zone. Darin kommt ein stranger Mann zu Cameron Diaz’ Familie und stellt eine Box mit einem Knopf auf den Tisch, drücken sie den Knopf, erhalten sie eine Million Dollar und irgendwo auf der Welt stirbt ein Mensch.
Die Oscars werden verlängert. Zwar nur in einer Kategorie, aber die hat es natürlich in sich:
Statt 5 gehen von nächstem Jahr an 10 (in Worten ZEHN!) Filme ins Rennen um den begehrten Bester-Film-Oscar. Mag einem das erstmal nicht lang erscheinen, weil ja nur 5 Filme mehr genannt werden müssen bei der Verleihung, so bedeutet das ja auch 5 Zusammenschnitte mehr im laufenden Programm der Verleihung, wo doch die besten Film Nominees immer so über den Abend verteilt präsentiert werden. Puh, Leute, das wird mal wieder ne lange Nacht im Februar.
At the same time, though, Mr. Ganis said the academy clearly hoped for a ratings boost from the change. “Our partners at ABC are very, very happy,” he said.
Ja, der Sender freut sich! Mehr Werbezeit! Hurra! Mehr gleiche Werbeblöcke hier in Deutschland! Jippieh! Ich bin schonmal gespannt, welche 5 Werbespots uns in der Dauerrotation erwarten….
P.S.: Einen Komödien-Oscar wird es nachwievor nicht geben. Menno.
Ich bin nun wirklich kein großer Freund von Zeichentrick, obwohl ich Akira und Ghost in the Shell und noch ein paar andere tatsächlich liebe. Aber „Ponyo“ hier sieht mir nach einem ziemlichen Trip aus. Schön!
Ich fand ja alle bisherigen District 9-Virals und Poster nicht so gelungen, ich als Designer lege da doch wert auf eine ansprechende Formgebung und die war… eher naja. Aber das hier ist durchaus nett und zeigt ansatzweise, wo die Reise bei diesem Film hingehen könnte.
Originaltitel: Transformers: Revenge of the Fallen
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Michael Bay
Darsteller: Shia LaBeouf, Megan Fox, Megatron, Optimus Prime, Rainn Wilson, Josh Duhamel, John Turturro, Isabel Lucas Jet Strajker Batzman (direkt zum Review) Renington Steele (direkt zum Review)
Ein zweites Mal werden die einst in den weltweiten Kinderzimmern vieler Millionen Jungs und vielleicht auch einiger Hundert Mädels beheimateten Transformers aus ihrem Spielzeugkontext entlassen und zur gigantischen Weltbedrohung für das Kino aufgeblasen. Ein zweites Mal also lässt Michael Bay die guten Autobots gegen die weniger guten Decepticons kämpfen, lässt schnittige Wagen, Brücken und gar Pyramiden im fernen Ägypten in die Luft gehen. Und ein weiteres Mal hat dieses gewaltige Krawallspektakel bei alldem nicht die Spur jenes Charmes, jenes ironischen Augenzwinkerns oder aufrichtigen Willens zum Unernst, das die Giga-Adaption eines Gaga-Spielzeuges vor dem totalen Missverständnis bewahren mag: Doch es ist ein solches, es ist eine Infantilitätsgroteske von höchster Unfreiwilligkeit und eine anschauliche Beweisführung grandioser Selbstüberschätzung und mittelschweren Größenwahns.
Die Größe, die glaubt Michael Bay in allen logistischen, finanziellen und materiellen Belangen seiner Produktionen nachweisen zu können – formal und ästhetisch ist das Klotzkino in seiner größtmöglich ausgestellten Form: In ständiger Bewegung schwenkt und umkreist die Kamera ehrfürchtig die unzähligen Spezialeffekte, fügt sie sich der Überwältigungsstrategie der Bilder, die in permanenter Untersicht eine kuriose Poesie von sengenden Abendsonnen, majestätischen Armeehubschraubern und –Flugzeugen sowie lasziven Bikinimiezchen, die sich mit ihren solariumsgebräunten Traummaßen zumeist sinnigerweise über schmutzige Auto- oder Motorradhauben beugen, zu bilden meinen.
Ich verstehe kein Wort in diesem Trailer, aber die Bilder sehen ziemlich großartig aus. Ob und wann der bei uns zu sehen sein wird: Keinen blassen Schimmer.
Oh, M. Night Shyamalan darf doch noch Filme machen? Das letzte, was ich hörte, war, dass er sich nach dem Killergrasdebakel „The Happening“ auf’s Produzieren zurückziehen wollte. Nun ja. Das hier ist jedenfalls der Trailer zu „The Last Airbender“, Regie: Shyamalan.
Der Film basiert auf einer Nickelodeon-Zeichentrickserie, der Plot klingt wie etwas, das ich nicht wirklich sehen will. Snip von /Film:
Based on the hugely successful Nickelodeon animated TV series, the live-action feature film is set in a world where human civilization is divided into four nations: Water, Earth, Air and Fire.
The Fire Nation is waging a ruthless, oppressive war against the other three nations. The film’s hero, the reluctant young Aang (Noah Ringer), is the “Last Airbender” — the Avatar who, according to prophecy, has the ability to manipulate all of the elements and bring all the nations together.
Aided by a protective teenage Waterbender named Katara (Nicola Peltz) and her bull-headed brother Sokka, Aang proceeds on a perilous journey to restore balance to their war-torn world. Dev Patel plays the Fire Nation’s evil prince Zuko. Exiled from the Fire Nation by his father, Zuko is sent to capture the Avatar in order to restore his honor and right to the throne.
Hier ein neuer Trailer zu Rob Zombies „Halloween 2“. Ich mag das, was Zombie da mit dem Carpenter-Franchise macht, aber ich mochte ja auch bereits den ersten Teil.
Klingt nicht uninteressant und als Freund des letzten Star Trek Films glaube ich auch, dass es etwas werden könnte:
The exploration sci-fi plot where the unknown and nature itself is somehow an adversary, or the villain model. That’s an active discussion we’re having right now. In terms of thinking about more than one movie, we want the movie to be self-contained in a way, but we’re discussing the idea of having a couple of threads where if the second movie works, you could pick up into a cohesive whole. No thread more exciting and shocking for me when in “Star Trek III” you realize that Spock grabbed Bones and downloaded his Katra into him. When I saw “Star Trek II” I was like, “What’s going on here?” and two years later, you’re watching it and you’re like “They’re geniuses! They’re geniuses!” So we’re trying to think is there a version of that but again, “Star Trek II” does not rely on that thread, even though it turns out to be a thread. So we’re thinking in those terms.
Wieauchimmer – Der wunderbare Dan Meth hat sich mal die Zeit genommen sich darüber Gedanken zu machen, welche Helden unserer Vergangenheit demnächst durch den Hollywood-Kakao gezogen werden könnte.
USA Today hat drei Concept-Arts in High Res und Bilder von Johnny Depp als Mad Hatter, Helena Bonham Carter als Red “Off with their Heads!” Queen und Anne Hathaway als White Queen. Alle Bilder nach dem Klick, ich empfehle aber trotzdem den Besuch von USA Today, weil High Res.
Bei Entertainment Tonight waren gestern neue Szenen aus Inglorious Basterds zu sehen inklusive erster Bilder von Christoph Waltz als Nazi Col. Hans Landa. Sieht immer noch super aus, aber wie schon gesagt: Mich darf man da nicht fragen, ich bin Fanboy.
[update] Der neue Trailer ist jetzt da, aus dem oben genannte neue Szenen stammen. Ich hab’ das Video einfach mal ersetzt.
Hier der Trailer zu Alastair Siddons Breakdance-Doku „Turn it loose“, der sechs international erfolgreichen B-Boys auf ihrem Weg zu Breakdance-Meisterschaften in Südafrika folgt. Sieht großartig aus!
Back in 2007, 16 of the world’s best b-boys battled in a disused power station in the heart of Soweto, South Africa, to determine who would be the next world champion. Turn It Loose is about this competition.
Hier der Trailer zu „World’s greatest dad“ mit Robin Williams und der sieht großartig aus! Lief dieses Jahr auf dem Sundance und wurde dort ziemlich gefeiert. Der Trailer verrät so gut wie nichts über die Story, hier ein Review (Vorsicht: Spoiler!)
A very dark comedy about a man (Robin Williams) who learns that the things you want most may not be the things that make you happy, and that being lonely is not necessarily the same as being alone.
Hier der Trailer zu „Cold Souls“ mit Paul Giamatti. Darin lässt der sich seine Seele entfernen, was er natürlich bereut. Nur haben sie seine Seele nach Russland verkauft, wo er dann hinfährt, um sie irgendwie zurückzubekommen. Klingt komisch, hat was von „Being John Malkovich“ und ich bin schonmal sowas von Fan.
Hier zwei ziemlich coole, neue Character-Poster zu „Sherlock Holmes“, mit dessen Konzept ich mich mittlerweile anfreunden konnte, nachdem ich den Trailer von neulich erstmal sacken ließ. Doch, doch, das wird was.
Neues Poster zu Rob Zombies Sequel seines “Halloween”-Remakes. Wie hier schon erwähnt bin ich bei der Fortsetzung optimistischer, dass Zombie dieses Mal vom Carpenter-Wannabe-Modus in den unberechenbaren Stil seiner beiden großartigen Debütfilme gewechselt hat. Wäre wünschenswert.
Ich bin überhaupt kein Freund von Herrn Emmerich, weil er strunzdämliche Storys mit zwei, drei netten Momenten erzählt. Aber wenn dieser Trailer hält, was er verspricht (wovon ich nicht ausgehe), dann hat Emmerich bis jetzt nur geübt und diesmal haut er die ganze Welt zu Klump. Könnte ein Spaß werden, vielleicht.
Hier der Trailer zu „Zombieland“, der neuen Komödie from the dead mit Woody Harrelson, Jesse Eisenberg und Emma Stone. Sieht mir nach einem Heidenspaß aus, wenn auch nicht so brillant wie „Shaun of the Dead“.
Horst Schlämmer, unser aller Lieblingsreporter vom Grevenbroicher Tageblatt, geht in die Politik und will Kanzler werden. So ist zumindest die Story des neuen Films, der am 20. August in die deutschen Kinos kommt. Bei Schlämmer ist es ja so, habe ich gelernt: Die einen finden es total scheiße, die anderen total lustig, wobei ich mich eher zu zweiteren zähle. Ich mag die Figur, ich mag es wie liebevoll Kerkeling damit umgeht. Wie nuanciert er den spielt. Nun bin ich auf den Film gespannt. Simon Goosejohann wird darin einen Praktikanten spielen und Alexandra Kamp spielt sich selbst. Natürlich werden da erste Befürchtungen groß, denn eigentlich eignet sich die Figur Schlämmers ja perfekt für eine Art “Borat”, aber so radikal ist Kerkeling nicht. Es gibt ein schönes Drehbuch und wird wohl ein harmloses Filmchen, das hoffentlich ein wenig Kultpotential hat, wie schon “Kein Pardon”. Ich mochte ja auch “Samba in Mettmann”, aber ins Kino hätte der wirklich nicht unbedingt gemusst. Nun, ich lasse mich ja gerne überraschen und ein paar Borat-Momente scheint der Film auch zu haben, wenn auch nicht so böse und entlarvend, dann doch wenigstens Guerilla-Style. Denn Schlämmer war auf großer Wahlkampftour, die ihn u.a. zu Neun Live führte:
Gut, was soll man von den Animateuren (ich vermeide bewusst das Wort Moderatoren, denn mit moderieren hat das ja nicht viel gemein, was die da veranstalten) für spontane Reaktionen erwarten, da kommt nicht viel. Ein Borat hätte sicherlich die Begriffe noch verraten, aber okay: Der Horst ist ja ein friedlicher Typ. Ich mag das wie er das Geld zum Schluss nimmt und offensichtlich wird dieser Auftritt auch in dem Film verwurstet. Alles andere würde ja keinen Sinn machen. Ich bin auf jeden Fall gespannt und freue mich schon auf den Film. Hasenpower!
WTF?! Ich denke, Lars von Triers Filme sind diejenigen, die sich von einer Eignung als Game-Versoftung am allerweitesten entfernt befinden. Und jetzt wird es zu seinem neuesten Streifen „Antichrist“ ein Sequel als Game geben? w00t!
Hier der Trailer zu Park Chan-Wooks (Oldboy, I’m a Cyborg, But That’s OK) „Thirst“, den ich bislang gar nicht auf dem Schirm hatte. Sieht mir nach einem ziemlich guten und ungewöhnlichen Vampir-Film aus, hier der Plot von First Showing:
A beloved and devoted priest (Song Kang-ho) from a small town volunteers for a medical experiment which fails and turns him into a vampire. Physical and psychological changes lead to his affair with a wife of his childhood friend who is repressed and tired of her mundane life. The one-time priest falls deeper in despair and depravity. As things turns for worse, he struggles to maintain whats left of his humanity.
Ich mag ja die regelmässigen Ausflüge ins Kinderfilm-Genre die Robert Rodriguez alle paar Jahre unternimmt. Auch wenn die Tricks immer etwas cheesy sind, machen die quietschbunte Phantasie und die abgedrehten Ideen doch kleinere Lässlichkeiten wett. Auch wenn ich seine beiden 3D-Eskapaden nicht für die besten Teile halte, waren sie immer noch um einiges origineller und spannender als die Narnia-Filme oder andere durchkalkulierte Ausflüge in die Kommerzwelten. Hier gab es vor einer ganzen Weile ja schonmal ein Gesamtreview der bisherigen Filme zu lesen.
Der Trailer zu seinem neuen Streifen “Shorts” sieht auch wieder nach jeder Menge Spaß aus und wird, wenn ich meinem 12jr ich glauben darf, eines der unterhaltsameren Werke des Jahres.
Der Trailer zum Remake von Joseph Rubens Mini-Genreklassiker “The Stepfather” (hieß bei uns auch mal “Spur in den Tod” – ein Hoch auf die deutsche Verleihpolitik). Sehr durchschaubare Angelegenheit, zumal der Thriller-Plot vom fremden Bösen, das in die heile Familie einbricht, bereits zur Zeit des Originals einen langen Bart hatte und solcherlei Stoffe die Früh-90er zurecht nicht überlebt haben. Bleibt auch zu bezweifeln, dass Dylan Walsh (“Nip/Tuck”) dem grandiosen Terry O’Quinn das Wasser reichen kann…
Ich bin ja gespannt auf den neuen Film von Sacha Baron Cohen. Die Brüno-Clips aus seiner Ali G. waren immer extrem spannend und entlarvend und nach Borat ist Cohen durchaus zuzutrauen mit Brüno einen ähnlich polarisierenden Film abzuliefern.
Aber bitte Universal, lasst eure Pressetexte doch in Zukunft nicht mehr von des Praktis Großmutter schreiben.
“Bewaffnet mit einem warmen Lächeln und einer flotten Zunge geht Bruno dorthin, wo es Spaß macht und manchmal auch ein bisschen wehtut. Er entlarvt die Doppelmoral unserer Gesellschaft, entblößt Absurditäten der Fashionistas oder tritt ignoranten Dummköpfen wirkungsvoll vors Schienbein. Begegnungen mit dem hemmungslosen Lümmel „Bruno” – eine unartige Satire und eine vergnügliche Stichelei in der Welt des schönen Scheins.”
Ich bin mir zwar nicht sicher wann das Wort “flott” genau ausgestorben ist, aber die Bezeichnung Brunos als “hemmungslosen Lümmel” und des Films als “unartige Satire” geht gar nicht.
Oder wie Brüno sagen würde: That’s so “Kleines Fernsehspiel” Mitte der 80er Jahre.
Wenn man davon ausgeht, dass Guillermo Del Toro noch eine Weile beschäftigt sein wird, immerhin dreht er grade The Hobbit und hat dann noch At the Mountains of Madness, Dr. Jekyll and Mr. Hyde, Slaughterhouse-Five und Frankenstein im Angebot, könnte es durchaus sein, dass ein von Universal und Imagine produziertes Remake noch vor dem von Del Toro gedrehten Frankenstein zu sehen sein wird. Hollywood at its best.
Universal and Imagine are breathing new life into “Bride of Frankenstein.”
The companies are in talks with Neil Burger to write and direct their long-stirring remake of the 1935 monster movie. Burger, who would pen the script with writing partner Dirk Wittenborn, most prominently wrote and helmed “The Illusionist,” the Edward Norton magician mystery that earned nearly $40 million for Yari Film Group in 2006.
Der Trailer zu „Whiteout“, einer Comicverfilmung mit Kate Beckinsale. Sieht mir sehr nach Routinejob aus, aber ich mach ja alles, um mir hier ein bisschen Kate Beckinsale ins Blog zu kleben. Hier der Plot via Peter:
In “Whiteout” geht es um US-Marshall Carrie Stetko (Beckinsale). Sie entdeckt auf einer amerikanischen Forschungsstation im ewigen Eis der Antarktis die Leiche eines Wissenschaftlers. Die Zeit drängt, denn für die nächsten sechs Monate verabschiedet sich die Sonne und sie muss noch die verblienene Mitglieder des Teams finden und im gleichen Zuge den Mörder finden Und alleine mit dem Mörder in dem Eis und der Dunkelheit, das ist keine gute Idee.
Yay, good news everyone! Das finnische Mondnazi-Projekt „Iron Sky“ hat die Finanzierung gesichert, die Dreharbeiten starten im Januar und weil sowohl eine deutsche Produktionsfirma beteiligt ist, als auch deutsche Schauspieler mitspielen, wird das Ding hierzulande auch garantiert zu sehen sein. Yesss! Zur Feier des Tages oben nochmal der Trailer.
The project, titled Iron Sky, has finally secured the last bit of funding it needs to moved forward. The Finnish Film Foundation has given them the last $1.1 million that was necessary; other financiers include Walt Disney Finland and Finnish broadcaster YLE as well as co-producers 27 Film Production in Germany and Film & Music Entertainment in the U.K. The movie, as you expected, is a genre spoof about a group of Nazis who escaped to the moon before the end of World War II and are planning a new Fourth Reich. Shooting will start in January with a cast of German second-tier stars for a 2011 debut.
Sehr schönes, neues, italienisches Poster für Tarantinos „Inglorious Basterds“. Ich mag ja Pitts übertrieben-grimmigen Blick, aber mich darf man da auch nicht fragen, ich bin Fanboy.
Hier ein ziemlich fantastisch neu geschnittener Trailer zu Mrs. Doubtfire, der das ganze als ultracreepige Stalker-Psychothriller aussehen lässt. Liegt natürlich vor allem an der Musik, aber tatsächlich ist Robin Williams als alte Dame sowieso schon creepy genug. Da brauchts dann auch nur noch einen neuen Soundtrack.
Shia LaBeouf hat in einem Interview verraten, dass Spielberg bereits an der Story einem fünften Teil der Peitschenschwinger-Saga bastelt. Gerüchte um einen Indy 5 schwirren schon seit Indy 4 durchs Netz, das hier ist das erste offizielle Statement, dass daran tatsächlich gearbeitet wird, Lucas und Spielberg hatten bislang immer nur ein „Wenn wir eine gute Story haben“ von sich gegeben. Ach ja, und nach dem letzten Teil muss man wohl noch hinzufügen: Meh.
Newsround presenter Lizo Mzimba squeezed Shia LaBeouf for some details on his upcoming projects and according to the sometime Jones Jr., Steven Spielberg has “cracked” the story for the next movie and is “gearing that up”.
Hier der Trailer zur fünfteiligen dritten Torchwood-Staffel. Ich habe die Serie ja bislang aus mir unbekannten Gründen nicht verfolgt, aber nach diesem Trailer werde ich das definitiv nachholen. Sieht sehr nach etwas aus, das mir gefallen wird. Hier der Plot:
An ordinary day becomes a world of terror, as every single child in the world stops. A message is sent to all the governments of Earth: “We are coming”.
But as a trap closes around Captain Jack, sins of the past are returning, as long-forgotten events from 1965 threaten to reveal an awful truth.
In one epic story, told over five episodes, the new series promises to be Torchwood’s greatest adrenalin-fuelled, high-octane adventure to date. As they battle against the odds, do they stand a chance of saving humankind?
Hier ein paar Newsbits, die heute durch meinen Feedreader gerauscht sind: Das Remake von Hitchcocks „The Birds“ hat sich erledigt, weil Vögel allgemein nur herumpicken und stochern können. Und scheißen. Aus dem Herumpicken und Stochern hat Hitchcock einen ganzen Film gemacht, den Remake-Machern Brad Fuller und Andrew Form fiel dazu nichts weiter ein, also lassen sie es. Besser so.
Brad Fuller: And the limitations that birds… What do they do? They peck and poke.
Andrew Form: And poop.
BF: Right, so there’s not a lot of variety as to what can happen.
AF: You start with the (expletive removed) and you build up to pecking and then they poke..(Filmstalker)
Gleichzeitig wollen sie aber trotzdem „Rosemarys Baby“ neu verfilmen, allerdings ist es nicht wirklich „Rosemarys Baby“, sondern ein Film namens „The Sacrifice“, der am Ende nur so heissen wird, wie „Rosemarys Baby“. Ja, ich bin auch etwas verwirrt.
..whoever’s criticizing Rosemary’s Baby hasn’t read Scott Kosar’s – we’re calling it Rosemary’s Baby, but we’re not doing that movie. But they haven’t read Scott Kosar’s script, which is now called The Sacrifice. They haven’t read that script, so when they can criticize something they know nothing about, that doesn’t resonate with me.
Schlechte Nachricht für die Zombieheads da draußen: Die geplante Verfilmung von Max Brooks „World War Z“ wurde erstmal auf Eis gelegt, nachdem Mark Foster unzufrieden mit dem Script war. Schade.
Director Marc Foster does not feel that the script is anywhere near ready and is going to be moving on to another project first. What this means for us is that the movie may not happen anytime soon. (Horror-Movies)
„Chaw“ ist ein Monsterfilm und kommt aus Südkorea und sein Hauptdarsteller ist eine riesige Wildsau. Und er sieht großartig aus, Südkorea mausert sich nach dem auch international erfolgreichem „The Host“ zu einem richtig guten Filmland. Natürlich muss man auch noch „Razorback“ erwähnen, aber der taugte leider nicht so richtig, damals in den 80ern. Und das hier darf natürlich auch nicht fehlen: Scheinbar ist das Vieh an der Schweinegrippe erkrankt. Sorry, aber der musste sein.
Georg Seeßlen hat einen sehr schönen Essay über den Gegensatz der Fanboy- und der intellektuellen Filmkritik geschrieben. Ich denke ja, wir kriegen hier bei den Filmfreunden beide Seiten ganz gut unter einen Hut, was wohl vor allem an den unterschiedlichen Blogging-Herangehensweisen von uns Fünfen liegt.
Das Kino ist vor allem deswegen so spannend (und von klassischer »Kunst« unterschieden), weil es, egal in welchem Teil der Produktion zwischen Autorenfilm und Blockbuster, immer eine Begegnung ist zwischen Industrie und Ästhetik, Jahrmarkt und Salon, Kunst und Massenkommunikation. Aber diese Spannung ist auch für Krisen verantwortlich. Zum Beispiel, wenn ein Kino nur noch dafür da scheint, das Publikum zu Tode zu amüsieren, oder andererseits, wenn es so selbstreferenziell und ausgeklügelt ist, dass es nur noch von Eingeweihten zu entschlüsseln ist. Ob die Lösung »in der Mitte« liegt, darf bezweifelt werden, wie Filme zeigen, die versuchen »in der Mitte« zwischen Kunst und Unterhaltung zu liegen, und dabei nur erreichen, nicht mehr der Rede wert zu sein.
Diese Spannung zwischen politischer Ökonomie und Ästhetik setzt sich auch im Sprechen über Film fort. »Gut« und »Schlecht«, das muss jede Filmkritik mit denken, ist in diesem Medium eine Frage des Zusammenhangs. Man kann fragen, wie gut Filme für die Zeit sind, in der sie projiziert werden, man kann aber auch fragen, was sie mit dem Rest unseres Lebens machen. Man kann nach dem Interesse und der Macht fragen, nach Schönheit und Dissidenz, oder auch danach, ob man als Kunde zwei Stunden Lebenszeit und zehn Euro verschwenden soll oder nicht.
OMG, this looks insanely brillant! Warum sagt mir keiner, dass sie letztes Jahr bereits eine Doku über australische Exploitation-Filme gedreht haben? Das hier sieht absolut fantastisch aus, Quentin Tarantino auch seine Finger im Spiel und der Film hat jede Menge Werwölfe, Mad Max, Jamie Lee Curtis, Dennis Hopper, George Lazenby, George Miller, Barry Humphries, Stacy Keach und tausend andere mehr. Aaaaawww!
Hartley spent several years writing a detailed research document, which served to some degree as a script for the film, about the New Wave era of Australian cinema. It focused on the commonly overlooked “Ozploitation” films—mainly filled with sex, horror and violence—which critics and film historians considered vulgar and offensive, often excluded from Australia’s “official film history”. Hartley approached Quentin Tarantino, a longtime “Ozploitation” fan who had dedicated his 2003 film Kill Bill to the exploitation genre, and Tarantino agreed to help get the project off the ground. Hartley then spent an additional five years interviewing subjects and editing the combined 250 hours of interviews and original stock footage into a 100-minute film.
Die Meldung hier tut mir ja fast ein bisschen leid, denn ich hatte mich tatsächlich darauf gefreut, meinen Lieblingsanime Akira in echt zu sehen. Daraus wird wohl leider erstmal nix, denn das Projekt von DiCaprios Produktionsfirma Appian Way wurde auf Eis gelegt.
It has been a year and a half since we broke the news exclusively here on B-D – and about a year since THR confirmed (without credit of course) – that Ruairi Robinson would be making his directorial debut on the live-action adaptation of Akira, a massive two-part apocalypse story that was being produced by Leonardo DiCaprio’s Appian Way and Warner Bros. Pictures. Sad news comes in this weekend as we have learned that not only has Robinson left the project, but Tetsuo and Kaneda’s adventure is “dead as a doornail,” a report we’ve confirmed with two separate sources. (Bloody Disgusting)
Schade, einerseits. Andererseits macht das wiederum Platz für die Verfilmung des Stoffes, die seit Jahren schon in meinem Kopf rumspuckt: Eine Akira-Verfilmung von Chris Cunningham. Das wäre the shit. Aber den Film wird’s sehr wahrscheinlich für immer nur in meinem Kopf geben. Leider.
Hier der Trailer zum neuen Moore-Film über den Bailout der Finanzkrise. Ich kenne ja die Kritik an den Moore-Dokus: Keine echten Dokumentationen, alles inszeniert. Dennoch: Ich mag den Mann. Ich mag seine Herangehensweise, den Finger in die Wunde zu legen und ich wette, seine Doku über Businesskasper, die mal so eben den Kapitalismus verarschen wollen, wird ein Heidenspaß.
Weil, alles war grade in diesem Finanzkrisendingens passiert, ist nichts als die Folge von konsequent angewandtem Kapitalismus. Bullshit eats itseself, quasi. Und Michael Moore erscheint mir da genau der richtige, um da eine Doku draus zu basteln.
Kinder, es wird Zeit für ein bisschen Filmmusik, wie ich sie normalerweise nicht ertrage, weil House Musik mir körperliche Schmerzen zufügt. Seltsamerweise ist es bei diesem Remix von einem gewissen »Fagottron«, der den Song auch einfach mal gleich zum Download anbietet, ganz anders. Während ich hier schreibe, läuft das Lied schon zum vierten Mal und ich glaube, ich werde es gleich noch einmal anstellen. Irgendetwas hat es ja.
Video for my track ‘Expialidocious’. The track is composed of a sine wave bass, custom drum sequences, and sounds recorded from the Disney film ‘Mary Poppins’. Download the MP3 here: http://rapidshare.com/files/237356184/Expialidocious.mp3
Mary Poppins ist übrigens der erste Film gewesen, den ich im Kino gesehen habe. Nicht, dass ich so alt bin, aber das erste »Kino«, in dem ich war, war ein riesiger Army-Zelt, den die englische Armee dauerhaft auf einem Sportplatz installiert hatte, um darin eine Art Independent-Kino aufzuziehen.
Okay selbst wenn ich die grauenhafte Synchro versuche zu ignorieren: Dieser Clip hier auf den uns ein Leser aufmerksam gemacht hat, schlägt die herumstolpernde, pissenden Roboter aus Teil 1 nochmal um längen:
Hier der Trailer zu „The Time Traveler’s Wife“ mit Eric Bana und Rachel McAdams, einer Liebesgeschichte mit Zeitreisen. Sieht auf jeden Fall besser aus, als die Sandra Bullock Schmonzette „Das Haus am See“, was jetzt aber auch nicht wirklich schwer ist. Tatsächlich sieht der Trailer aber durchaus gut aus.
Guillermo del Toro hat bestätigt, dass neben Ian McKellen und Andy Serkis nun auch Hugo Weaving bei der Adaption des kleinen Hobbits mit von der Partie sein und wieder die Rolle des Elrond spielen wird. Peter Jackson und Fran Walsh schreiben das Drehbuch und übernehmen die Produktion. Am Wichtigsten finde ich allerdings die erneute Verpflichtung von Howard Shore, der mit seiner Musik für die “Herr der Ringe”-Trilogie drei Oscars gewann. Bis zum Kinostart des ersten der zwei Filme an Weihnachten 2011 ist es allerdings noch eine ganze Weile hin…
Hier ein Remake, bei dem ich mal nicht „meh“ und „och nö“ denke:
“I’ve done a deal with him [Roger Corman] for the rights to LITTLE SHOP OF HORRORS, and the remake is in progress right now,” O’Brien reveals. “I’m basically going to do it as a horror film, which is going to upset a ton of people who loved the musical—and that’s what made Roger excited. He was like, ‘You’re really going to piss them off,’ but he liked the take—he thought it was very, very smart. We’re trying to find financing for it now.”
„Little Shop of Horrors“ als echter Horrorfilm und ohne Gesangseinlagen? I’m completely sold. Ich weiß noch genau, wie ich mir das Musical damals ausgeliehen hatte, ohne zu wissen, dass es ein Musical war. Riesige, menschenfressende Pflanzen sind nämlich ziemlich genau mein Ding. Umso größer dann meine Augen, als ich unter Schmerzen feststellen musste, dass das hier ein Musical war. Ich machte den Film sofort aus und verklagte die Videothek auf Schmerzensgeld.
Und wenn das Remake nun also endlich ein Horrorfilm wird, der die Fans offpissen wird – dann bin ich sowas von dabei. Aber sowas von.
Gerüchte um einen vierten Teil der M:I-Reihe kursieren schon lange, jetzt wurden sie bestätigt: J.J. Abrams produziert M:I4 und Tom Cruise ist natürlich an Bord.
“I am incredibly honored that Tom [Cruise] has invited me back as a producer on Mission Impossible 4,” they quote Abrams as saying. Not much else was revealed, except that Tom and J.J. are looking for a screenwriter and that it’s uncertain whether J.J. might be interested in directing this (although I doubt it). “Tom and I have come up with a really cool idea we are pursuing.”
Ich mache mir jetzt wahrscheinlich keine Freunde, aber ich fand den dritten Teil der Filmreihe den besten M:I-Film, ich halte ihn nach wie vor für einen der stärksten Actionfilme des Jahrzehnts und Philip Seymour Hoffman war ein fantastisch diabolischer Fiesling. So, jetzt hab’ ich gesagt, steinigt mich.
Okay, das hier ist nicht wirklich film-related, aber ich habe grade das sehr seltsame Gefühl, dass der Tod aus Final Destination im echten Leben zugeschlagen hat. Denn eine Dame, die den Air France-Flug verpasste, der letzte Woche im Atlantik abstürzte, ist jetzt bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
An Italian woman who arrived late for the Air France plane flight that crashed in the Atlantic last week has been killed in a car accident, it has been reported.
Johanna Ganthaler, a pensioner from Bolzano-Bozen province, had been on holiday in Brazil with her husband Kurt and missed Air France Flight 447 after turning up late at Rio de Janeiro airport on May 31.
Okay. Ich weiß ja, das die intelligenten Leser unter euch sich nie an der Diskussion beteiligen, wer besser sei, Marvel oder DC. Denn wie ja jeder weiß ist DC das Mass aller Dinge. Da kann Marvel noch so sehr versuchen seinen kompletten Backkatalog an Helden zu verfilmen, die Chefs kommen alle von DC wie Batman, Superman oder Green Lantern. Und für alle die es immernoch nicht kapiert haben: Vertigo ist ein DC-Label, also kommen auch so Sachen wie Preacher, Hellblazer (Constantine), Watchmen, Transmetropolitan etc. von DC. Ach so: Das MAD Magazine übrigens auch.
Einer der grössten Superhelden aller Zeiten kommt ebenfalls von DC und gegen den hat wirklich keine einzige Strumpfhosenfigur eine Chance: Lobo. Ein intergalaktischer Kopfgeldjäger, der unsterblich ist, nachdem er aus dem Himmel und der Hölle rausgeschmissen wurde, weil die mit so einem üblen Typen da einfach nicht klar gekommen sind. Ihr versteht also ungefähr, wohin die Reise geht. Nun haben sich Lobo-Fans weltweit natürlich schon immer eine Verfilmung der Geschichten des coolsten Arschlochs aller Zeiten gewünscht, aber nie bekommen (und vorraussichtlich werden sie die auch nie kriegen). Da haben sich junge, amerikanische Filmstudenten und Lobo-Fans gedacht: Machen wir es eben selber.
Herausgekommen ist die Verfilmung eines Lobo-Comics, in dem er vom Osterhasen beauftragt wird, den Weihnachtsmann umzunieten. Der Film der dabei herausgekommen ist, ist sicher kein Meisterwerk und beachtet elementare Züge der Comicvorlage nicht so recht (der Darsteller des Lobo sieht zwar original aus, spielt aber nicht so toll…der Präsi spricht nicht immer so leise und bedrohlich, der brüllt auch mal gerne rum und dieses alberne lecken am Hasenblut würde der niemals machen – der macht das Vieh platt und gut ist…), aber hey: Es ist Lobo als Film. Manchmal muss man sich eben mit kleinen Freuden zufrieden geben.
Hier der Trailer zum neuen Film von Martin Scorsese, einem Mystery-Thriller mit Leonardo DiCaprio. Das Problem: Ich nehme DiCaprio seine Rolle in keiner Sekunde ab. Sieht zwar dennoch okay aus, aber okay ist für einen Scorsese nicht genug.
Die Take180-Truppe hat sich Harry Potter vorgeknöpft und einen Trailer für den kommenden Potter-Film gedreht. Schockierende Enthüllung: Voldemort hat Harry mit ADHS infiziert!
Schön animierter Kurzfilm von Adel Benabdallah, in dem ein Archäologe aus der Zukunft auf ein FX-Studio stößt. Nette Gegenüberstellung von Stop Motion-Effekten von Harryhausen und modernen CGI.
Originaltitel: Drag Me to Hell
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Sam Raimi
Buch: Sam Raimi / Ivan Raimi
Darsteller: Justin Long, Alison Lohman, lorna Raver, David Paymer, Fernanda Romero, Chelcie Ross
Christina Brown (Alsison Lohman) steht kurz vor der Beförderung in ihrem Bankjob. Um sich gegen einen Kollegen durchzusetzen, zeigt sie unnötige Härte als eine alte Frau namens Ganush um einen weiteren Aufschub bittet um die Raten für ihr Haus zahlen zu dürfen.
Keine gute Idee, denn Mrs. Ganush ist mit finsteren Mächten im Bunde und verflucht Christina, die bald herausfindet, dass ihr nur drei Tage bleiben, bis ein Dämon sie in die Hölle zerren wird. Und auch die Wartezeit darauf gestalteten die Mächte der Finsternis äußerst unerfreulich. Wie weit wird Christina gehen, um den Fluch abzuwenden?
Es war dringend an der Zeit für Sam Raimi, sich nach den ganzen Blockbuster-Eskapaden und den vergeigten Fortsetzungen von Spider-Man, doch mal wieder selbst am Thema Horror zu versuchen. Neun Jahre nach dem halbgaren Schlummergrusler *The Gift* liefert er jetzt wieder einen reinrassigen Kreisch-Streifen ab: Drag me to Hell bietet alles, was seine alten Fans erwarten: Dämonische Erscheinungen, derbe Schockeffekte und unheimliche alte Frauen, denen auch Dr.Best und der Dentagard-Biber nicht mehr helfen können.
Im Einerlei aus Remakes und Sequels, Folterpornos, Slasher-Aufgüssen und Zombie-Cheapies bietet “Drag me to Hell” in der Tat einen kleinen Lichtblick. Das er dafür nicht überdurchschnittlich gut sein muss, sagt viel über den Zustand des Genres aus. Denn für Fans bietet sich bei genauerer Betrachtung hier ein gemischter Spaß. Einerseits ist es zweifellos der beste und spannendste Raimi-Film seit vielen, vielen Jahren und die Anzahl der Anspielungen und Selbstzitate auf die *Tanz der Teufel*-Reihe sind unübersehbar. Und auch ansonsten hat der Film durchaus was zu bieten: Die von Paranoia geprägte Szene in der ein Besuch bei den Eltern ihres Freundes zum Alptraum wird, gehört zu den Highlights des Films. Natürlich ist “Drag me…” Meilen besser als die Gurken die Raimi nur produziert hat: Jene “Grudges”, “Boogeymen” und ähnliche Schlaftabletten.
Neulich erst wurden wir von einem Leser freundlich darauf hingewiesen, dass wir doch bitte die Drehbuchschreiber mehr berücksichtigen sollten zum Geier verdammt nochmal und wo er Recht hat, hat er ja auch Recht. Aus reinem Zufall kommt mir jetzt der Trailer zur einer ganzen Doku über Drehbuchautoren unter die Finger mit Interviews mit u.a. Paul Schrader und John Carpenter. Damit hätte ich dann mein Pensum zum Thema Drehbuch für ein halbes Jahr abgearbeitet, würde ich sagen. Snip von der Filmwebsite:
Enjoy inside conversations with the men and women who dreamed up some of the world’s most beloved movie characters. Learn how they surmounted the incredible odds against breaking into Hollywood, and discover the myriad ways in which they transformed their ideas into films that topped the box office, launched the careers of major stars, and earned them Oscars. The stories behind the storytellers are as exciting, surprising, and inspirational as the narratives of their celebrated films.
Revel in the exploits of Shane Black (Lethal Weapon), John Carpenter (Halloween), Frank Darabont (The Shawshank Redemption), Nora Ephron (When Harry Met Sally…), William Goldman (The Princess Bride), David Hayter (Watchmen), Paul Mazursky (An Unmarried Woman), Bruce Joel Rubin (Ghost), Paul Schrader (Taxi Driver), Ron Shelton (Bull Durham), and dozens of other Hollywood writers.
Fubiz hat den Kurzfilm „Party Cloudy“, der vor dem neuen Pixar „Up“ gezeigt wird. Ich hatte den gestern schonmal auf Youtube gesehen, das Teil war aber praktisch wieder sofort offline. Watch it while it lasts.
Dieses Bild geht grade durch’s komplette Internet und Ihr habt’s wahrscheinlich schon gesehen, aber der Vollständigkeit halber: Das hier ist Mickey Rourke als Whiplash in „Iron Man 2“, ein Russe, der seine eigene Power-Suit/Peitschen-Kombo baut.
Gerade eben in meinem Schweißausbruch beinahe ertrunken. Scheinbar ist der Sarah-Chalke-Newsletter im Nimbus meines Spamfilters verschluckt worden und so ist mir entgangen, dass meine Traumfrau demnächst in einer Miniserie des Kabelsenders “Lifetime” die frustrierte Clarissa Alpert spielen wird, die inzwischen die dreißig längst passiert hat und immernoch nicht verheiratet ist. Was liegt da also näher sich an ihren schmachtensten Fan, dem deutschen Blogger… einen Hollywood-Produzenten zu schmeißen, um dem Traum des Verheiratetseins näher zu kommen?
Die Mini-Serie soll eine Laufzeit von vier Stunden haben, von einem Schauspieler/Produzent/Regiesseur (Timothy Busfield) umgesetzt werden, der von Suzanne Martin (Autorin) die Vorlagen bekommt. Fassen wir es zusammen: Die Serie wird die absolute Tussi-Serie werden. Da wundert es auch nicht, dass ich in ein lautstarkes Lachen ausbreche, wenn ich den Sponsor sehe.
Scheiß egal, ich kriege mich nicht mehr ein, vor Freude. Wen wundert’s, bei solchen Bildern..?
Hier der TV-Spot zu Zombie Christ, einem billig aussehenden Zombie-Fun-Streifen, der wie ein billiger Zombie-Fun-Streifen aus den 80ern aussehen will. Um diese hervorragende Qualität hinzubekommen, hat man den Film mehrmals per VHS kopiert. Yay, good old days!
What we want to do with this movie is recreate, as closely as possible, the aesthetic of being thirteen and watching that s****y-ass B-Horror that you recorded on VHS (over cherished home videos, of course) off of Joe Bob Briggs’ Drive-In Theater or something. And we made it take place in what we refer to as “The 80′s Future” (like 1994 as seen from 1987, for example) [...]
The year is…”80′s future”. The world is in shambles. A bitter and desolate place. The zombie apocalypse has been devouring the world for nearly 7 years. Now, the powers that be think the suffering should end – so the ultimate weapon is sent to earth. The Zombie Christ.
Those that fight alongside him have become his apostles, and together – they attempt to rid the world of zombies. But who believes, and who is along for the ride? Each with their own destinies, the Zombie Christ guides them across the godforsaken land as he walks directly towards his own.
Die Gerüchte plätschern seit gestern durch meinen Feedreader, ich wollte aber warten, bis ich eine offizielle Bestätigung habe. Now, here it is: Good News, everyone! FoxTV hat 26 weitere Folgen Futurama in Auftrag gegeben.
Comedy Central will begin airing the new episodes in mid-2010. Voice actors Billy West (who played Philip Fry), Katey Sagal (Leela) and John DiMaggio (Bender) have all signed on to return.
Created by Matt Groening and David X. Cohen, “Futurama” originally aired on Fox from 1999 to 2003.
“It’s sweet, and basically everybody who has worked on the show wants to come back,” Groening said. “I choose to believe it’s more than the economic situation. People had a good time working on this show.”
After “Futurama” ended its run, 20th Century Fox TV produced four new “Futurama” segs for DVD, which first spurred talk of a series revival.
ED-209 will einen Oscar von Pee-Wee Herman, oder er ballert ihm den Kopf von der Rübe. Da fliegt Pee-Wee einfach davon und Robocop macht ED-209 platt. Herrschaften, das waren noch Oscar-Verleihungen.
Hier der Trailer zu einem weiteren TV-Apokalypsenfilm, diesmal kommt ein Meteor auf die Erde zugerast und irgendwie scheint mir da noch ein schwarzes Loch eine Rolle zu spielen. Jedenfalls sieht es wieder mal mehr als schlecht für die Menschheit aus. Der Film läuft im September auf dem SciFi-Channel und schätzungsweise im Winter dann bei uns.
Synopsis:
A group of talented but rebellious ‘rock-star scientists’ find themselves in a race against time to save Earth when a comet makes an unexpected turn towards our blue planet where all life may cease to exist within days if our small town heroes fail to find a solution.
Vor einer Weile habe ich ja hier schon einmal einen Hinweis auf ein Redaktions-Praktikum bei moviepilotgeposted (jep, das ist der Laden bei dem ich meine Brötchen verdiene).
Damals habe ich sehr viel positives Feedback bekommen und letztlich haben wir uns auch für einen Bewerber entschieden, der über die Filmfreunde reinkam. Khesrau hat sich hier auch gut eingelebt und sein Praktikum freiwillig verlängert und fühlt sich hier glaube ich ziemlich wohl.
Für alle die es interessiert, gibt es jetzt eine neue Chance etwas Redaktionserfahrung zu sammeln, sich mit Filmen zu beschäftigen aber natürlich auch Praktikantenaufgaben zu erledigen. Aber seid vorgewarnt: Wer nur Kaffeekochen oder kopieren will, ist bei mp nicht an der richtigen Adresse.
Das Remake des „Heavy Metal“-Animationsfilms ist grade um 1000% interessanter geworden. Letztes Jahr bloggte ich zuletzt über das Remake, das von David Fincher produziert wird, der auch eine Episode inszenieren wird.
Jetzt las ich grade bei /Film, dass Zack Snyder, Mark Osborne (Kung Fu Panda), Gore Verbinski, James Cameron (der wohl nach einiger Zeit Regie-Abstinenz jetzt wohl wieder Lust auf’s Filmdrehen bekommen hat) und Jack Black ebenfalls dabei sind und Rob Zombie in Verhandlungen steht. Drei Regisseure stehen noch aus für das Projekt und der ebenfalls beteiligte Regisseur Kevin Eastman meinte dazu, die seien „equally as jaw-dropping“. Das klingt für mich nach einem ziemlich ambitionierten Vorhaben und das könnte sowas von was werden, ich bin gespannt.
Hier der Trailer zu „Miss Nobody“, einer schwarzen Komödie mit Leslie Bibb (Iron Man, Talladega Nights), die als Sekretärin ihr Talent für Mord und Totschlag entdeckt. Muss man wahrscheinlich nicht im Kino sehen, scheint aber durchaus unterhaltsam zu sein, der Film.
Für Ghostbusters-Nerds vielleicht ein alter Hut (immerhin schon fast eine Woche online!), aber als ich meine Feeds überflog, blieg ich bei io9 hängen, die bisher nie gezeigte Bilder anprangern. Neben einigen süßen Spielchen, zu sehen auf der neuen Ghostbusters.com
Hier der Trailer zu Asylums Transformers2-Version „Transmorphers: Fall of Men“ mit Bruce Boxleitner. Also, wenn ich die Wahl hätte zwischen Transmorphers und Transformers… ich würde ersteres wählen. Aber ich schau mir ja gleich auch freiwillig „Mega Shark vs Giant Octopus“ an und dessen wahrscheinlich bescheuertste Szene poste ich einfach als Bonustrack hinterher:
Der Trailer verrät zwar so ziemlich genau nichts über die Story des Films und nach der Synopsis weiter unten bin ich auch nicht schlauer, aber der Trailer sieht dennoch ziemlich fantastisch aus und ich bin sehr, sehr gespannt, was das für ein Film wird. Snip von der Website zum Film:
“Where’s your sense of humor? With a face like yours, you’d think it’d be standard equipment.” – Gloria Conway
ACCIDENTS HAPPEN is a brash and moving comedy about family, fate and misfortune in American suburbia. The manicured lawns of 1980’s New England imply an order that simply doesn’t exist for the Conway family, headed by razor-tongued Gloria. Youngest son Billy has been a witness to a series of tragic accidents, including one that fractured his whole family. Always the good boy, Billy takes up with the neighbourhood troublemaker in acts of delicious delinquency in a world already spinning out of control. The ensuing collision of guilt, truth and self discovery may be just what his family needs to move on.
ACCIDENTS HAPPEN stars Academy Award®-winner Geena Davis as Gloria Conway and introduces Harrison Gilbertson as her teenage son Billy.
Hier der Trailer zu „Offline“, dem Regiedebut von Matthew Santoro, der bislang an den Special Effects von „Alien vs Predator“ und „Fantastic Four 2“ mitarbeitete. Snip vom Affenheimtheater:
OFFLINE spielt in einer düsteren Zukunft in der die Menscheit vollständig vom Internet abhängig ist und sämtliche Reize nur durch das Netz oder besser durch dessen Besitzer, die Naneuron Corperation, bedient werden. Nur eine Gruppe von Aufständischen unter der Führung des jungen Maro verwehrt sich der kompletten Vernetzung und nutzt Fehler im System um dieses zu stören. Aus unerfindlichen Gründen stellt sich Maro jedoch und wird als Bestrafung seiner Menschlichkeit beraubt, seine Erinnerungen werden gelöscht und er in eine perfekt funktionierende Cyber-Soldaten umprogrammiert.
Doch plötzlich meldet sich sein Unterbewußtsein zurück und Maro versucht sein Ich und seine Menschlichkeit aus dem Inneren des Systems hinaus zurück zu gewinnen.
Sein neuester Film “Limits of Control” läuft seit einer Woche und spaltet mal wieder die Meinungen. Mit Jim Jarmusch wird man entweder warm oder nicht. Ich tue mich mit seinem Werk ja bisweilen etwas schwer. Neben unterhaltsamen Klassikern wie “Night on Earth” stehen da schwergängige Klopse wie “Dead Man”.
Meine Kollegin Anna ist echter Jarmusch-Fan und hat sich nochmal durch alle Filme von Jarmusch geguckt um daraus ein Video-Quiz zu basteln. Jetzt könnt ihr testen, wie gut ihr euch mit dem eigenwilligen Indie-Regiesseur auskennt.
Das schlimme an Terminator 4 ist ja, dass im Direktvergleich Teil 3 schon wieder unterhaltsam wirkt. Und das obwohl Nick Stahl als quengeliger John Connor so gar nicht passen wollte. Für moviepilot bin ich die Strasse der Erinnerung hinabgejoggt und hab mir die Karriere des einzig wahren John Connor-Darstellers nochmal angesehen: Whatever happend to Eddie Furlong?
Es hätte der Start zu einer Traumkarriere sein können. Edward Furlong erlebte als 13jähriger, wovon wohl viele Kids heute immer noch träumen. Er wurde von der Straße für einen der wichtigsten und größten Actionfilme der 90er Jahre weggecasted: Terminator 2 – Tag der Abrechnung sollte Maßstäbe setzen.
Der späte Nachfolger des B-Movie-Erfolgs The Terminator stand am Anfang der digitalen Revolution und verband genial geradlinigie, packende Actiondramaturgie mit einer relativ smarten Story, nachhaltigen Dialogen und bahnbrechenden Spezialeffekten voller optischer Inspiration. Furlong schaffte es darin überraschend gut, sich als frühadoleszenter John Connor gegen seine Erwachsenen Mitspieler zu behaupten.
Nach dem bombastischen Erfolg des Films galt Furlong als Jungstar, wurde zum Idol für japanische Teenager, nahm schlechte Popmusikalben auf und modelte für Calvin Klein. Auch die Kinokarriere gab Anlass zu schönsten Hoffnungen. Nach T2 folgten diverse Dramen und Genrefilme: Friedhof der Kuscheltiere II, Brainscan, Little Odessa – Eiskalt wie der Tod, American Heart – Die zweite Chance, Die Grasharfe, Davor und danach – und wenn auch nicht alle davon Erfolge waren, bestand Konsens, dass dieser Knabe Talent hatte. Für ihn sprach sein anämisch-zerbrechliches Aussehen, gepaart mit rauen Sprüchen und einem verschlossenen, skeptischen Blick aus Augen, die ihn viel abgeklärter und erwachsener wirken ließen, als er es tatsächlich war. Furlong war der Poster-Boy aller Troubled Teens, der Sensibilität und Düsternis perfekt verband.
Die Scott-Brüder arbeiten an Blade Runner-Prequels in Form von Online-Episoden unter CC-Lizenz. Die Details habe ich grade bei NC gebloggt.
Ridley Scott, Regisseur von „Blade Runner“, arbeitet an Sorta-Prequels in Form von kurzen fünf- bis zehnminütigen Clips, die in Form einer Webserie namens „Purefold“ Themen des Films aufgreifen sollen. Die Figuren aus dem Original sollen nicht vorkommen, es ist eine Online-Serie „inspired by Blade Runner“. Das besondere: Die Serie wird unter CC-Lizenz stehen und User sollen die Clips remixen und online stellen, was dem ganzen eine ganz eigene Dynamik verpassen könnte. Willkommen im 21. Jahrhundert, Film.
Final Destination 4 heisst nun also „The Final Destination“ und hier ist der Trailer dazu. Überzeugt mich nicht so richtig, auch weil der Trailer ziemlich viele der „Ideen des Todes“ verrät, aber ein vierter mittelmäßiger Destination-Film ist garantiert unterhaltsamer, als alle vierten grottigen Terminators.
David Carradine ist im Alter von 72 Jahren an bisher ungeklärten Ursachen gestorben. Er wurde in einem Hotelzimmer in Bangkok, Thailand aufgefunden, die Berichte sprechen sowohl von einer natürlichen Todesursache, als auch von Selbstmord.
Thai police told the BBC the 72-year-old was found by a hotel maid sitting in a wardrobe with a rope around his neck and body on Thursday morning. (BBC)
A news report said he was found hanged in his hotel room and was believed to have committed suicide. (MSNBC)
David Carradine spielte in weit über 200 Filmen mit und wurde mit seiner Rolle als Kwai Chang Caine in der Serie „Kung Fu“ international bekannt, nach Jahren, in denen er sich durch jede Menge B-Movies spielte, holte ihn Quentin Tarantino als Bill in „Kill Bill“ zurück in die A-Liga. Zuletzt war er in „Crank: High Voltage“ zu sehen. Carradine hinterlässt eine Frau und vier Kinder.
Ich bin wahrlich nicht der größte Lost-Fan, aber ich weiß, dass hier einige mitlesen, die diese Serie ganz gerne haben. Warum auch immer. So, here I give you a real reason: LOST, simpsonized.
“If you can hear me, you”re the resistance. This was John Connor on WT800 FM. Coming up next: Dancefever with Dylan Petrauski. Keep rocking!”
Originaltitel: Terminator Salvation
Herstellungsland: UK/USA 2009
Regie: McG
Drehbuch: John D. Brancato, Michael Ferris
Darsteller: Christian Bale, Sam Worthington, Anton Yelchin, Moon Bloodgood, Helena Bonham Carter, Michael Ironside
Wir schreiben das Jahr 2018. Alles doof. Skynet will immer noch alle Menschen auslöschen. John Connor (Christian Bale) arbeitet beim Widerstand, der grade einen Pfeifton entwickelt hat der Terminatoren ausschaltet. Damit soll eine große Attacke eine Skynetzentrale gestartet werden.
Doch Connor ist gegen die Mission, denn er hat rausgefunden, dass Skynet Menschen einfängt um an ihnen zu experimentieren. Er will die Menschen retten, ehe die Zentrale zerstört wird, denn auch sein zukünftiger Vater Kyle Reese (Anton Yelchin) und ein stummes kleines Mädchen (Stupid Plot Device) gehört zu den Gefangenen. Für Komplikationen sorgt der auf den ersten Blick freundliche Mensch/Maschinen-Hybride Marcus (Sam Worthington) von dem unklar ist, auf wessen Seite er steht…
Was für ein bizarrer Film. McGs neuester Eintrag in Terminator-Franchise, der bereits durch den blödsinnigen dritten Teil schwer beschädigt wurde, wäre eigentlich fast lustig, wenn er sich nicht so grandios ernst nehmen würde.
T2 kann auch heute noch als einer der smartesten und am besten getimeten Actionfilme aller Zeiten bestehen, der nicht nur durch die damals revolutionären Tricks bestach, sondern stimmige Dialoge und sympathische, nachvollziehbare Figuren in einem atemlosen, konsequenten Setting aufbot. Der dritte Teil konnte eigentlich nur als Eigenparodie des mittlerweile zum Kult mutierten Vorgängers goutiert werden, aber immerhin, auch wenn er nichts weltbewegend neues bot, blieben ein zwei Szenen im Gedächnis und mit zwei zugedrückten Augen war er als Mindless-Popcorn-Trash erträglich.
Hier der Trailer zum Nachfolger des spanischen Überraschungserfolgs [rec], voller Zombie-Action und Blut in Ego-Shooterperspektive und der hat mich eben ziemlich vom Hocker gehauen, grade weil mich der erste Teil nicht so komplett überzeugen konnte. Ich fand ihn gut, ja, aber er hatte (aus der Erinnerung heraus, ist lange her) seine Längen. Aber gut war er auf jeden Fall, der Trailer hier sieht allerdings sehr gut aus, aber: Es ist nur der Trailer. Dennoch: mindestens gut wird der hier wahrscheinlich auch.
Ich habe keine Ahnung, ob das echt ist oder ein Fake, für mich sieht es echt aus. Der Spidey-Font wäre leicht zu bekommen, aber der Metal-Effekt sieht zu professionell aus, das kann man trotz der Unschärfe sagen. Zum Film selbst ist noch nichts bekannt, außer dass sich Raimi stärker auf die Figur des Peter Parker konzentrieren will. Also weniger Spidey, mehr Nerd. Und ich weiß so ganz überhaupt nicht, was ich davon halten soll.
Na, wie konnte uns denn die Veröffentlichung des Trailers jüngst durch die Lappen gehen? Wo doch Batzman eigentlich der größte TWILIGHT-Fan hier unter uns ist… muss er bestimmt vergessen haben, bei all der Vorfreude. Und das deutsche Kinoposter gibt es auch gleich noch dazu. Juchuu!
Hier der Trailer zu „Shrink“, dem neuen Film mit Kevin Spacey. Darin spielt er einen Psychiater, der selbst zusammenbricht und seinen Patienten – allesamt Hollywoodstars – nicht weiter helfen kann. Sieht gut aus!
What happens when the people we count on to hold us together…are barely holding it together themselves? Jonas Pate’s Shrink is a striking, fast-paced exposé of the “other” Hollywood, featuring folks living outside their comfort zone and the people who put them there.
Unable to cope with a recent personal tragedy, LA’s top celebrity shrink (Kevin Spacey) turns into a pothead with no concern for his appearance and a creeping sense of his inability to help his patients.
Hier der Trailer zur Doku „Eurocrime – The Italian Cop and Gangster Films that ruled the 1970s“: Franco Nero, John Saxon und Fred „The Hammer“ Williamson in einem Film… whoa! Wahrscheinlich unterhaltsamer als jeder einzelne Italian Action Movie.
Hier ein Clip aus Duncan Jones’ „Moon“, der wie eine Introsequenz aussieht. Ich bin immer noch sehr begeistert von der Tonalität des Films und freue mich auf einen der hoffentlich besten Science Fiction-Filme seit Jahren.
Dieser neue Clip aus „G.I. Joe“ überzeugt mich schonmal mehr als der Trailer neulich. Auch wenn diese hüpfenden Figuren wahrscheinlich den Film killen werden. Hüpfende Helden und Bösewichter sind immer unangebracht, das war schon bei Episode 2 und dem grünen hüpfenden Kampffrosch namens Yoda so, das war in der Gurke Van Helsing so und das wird auch hier so sein. Dieses Rumgehüpfe nervt, Ballett-Action nenne ich sowas und Ballett und Action geht nicht zusammen, so rein gar nicht geht das. Aber ansonsten ganz nett, würde ich sagen.
Hier also der Vollständigkeit halber die Gewinner der gestrigen MTV Movie Awards. Twilight hat natürlich abgeräumt, neben High School Musical 3. Das sagt alles. Nach den Gewinnern noch ein Brüno, der auf die Bühne fliegt und genau über Eminem abstürzt, der alles andere als amüsiert aussieht, und ein Video mit Andy Samburg als Bruce Springsteen und Will Ferrell als Neil Diamond, die ein Lied davon singen, dass coole Jungs niemals Explosionen anschauen.
Best Movie Winner: Twilight (Directed by Catherine Hardwicke)
The romantic best-seller-based blockbuster that made pale and brooding the new black.
Best Female Performance Winner: Kristen Stewart – Twilight (Directed by Catherine Hardwicke)
Kristen Stewart stakes her claim as a leading lady the moment she appears on screen as simple, appealing and marginally reserved Bella Swan.
Best Male Performance Winner: Zac Efron – High School Musical 3: Senior Year (Directed by Kenny Ortega)
Zac Efron goes out on a high note as Troy Bolton, the sauve high schooler who is equal parts athlete and theater geek.
Breakthrough Performance Female Winner: Ashley Tisdale – High School Musical 3: Senior Year (Directed by Kenny Ortega)
If scene-stealing, amusingly wicked Sharpay Evans, played by Ashley Tisdale, went to our high school, it would have been harder to say goodbye.
Breakthrough Performance Male Winner: Robert Pattinson – Twilight (Directed by Catherine Hardwicke)
Alluring as the 108-year-old vampire Edward Cullen, Robert Pattinson had girls all over the country ready to get bitten.
Best Comedic Performance Winner: Jim Carrey – Yes Man (Directed by Peyton Reed)
Jim Carrey’s classic boyish charm and elastic faces as Carl stretches ‘Yes Man’ into a laugh-riot.
Best Villain Winner: Heath Ledger – The Dark Knight (Directed by Christopher Nolan)
Heath Ledger convincingly delivers the warped psychopathic Joker of your nightmares in one of his last performances.
Tony Scott hat die Gerüchte um einen neuen Alien-Film bestätigt und bekannt gegeben, dass es sich um ein Prequel handelt.
Tony Scott: Yes, Carl Rinsch is going to do the prequel to Alien. He’s one of our directors at our company.
Da eine Storyline um Menschen, die den Alien-Planeten entdecken, keinen Sinn machen würde (der Planet wurde ja im ersten Teil entdeckt und es wäre somit ein Remake, kein Prequel), gehe ich schwer davon aus, dass man tatsächlich einen Film um die Abenteuer des Space-Jockeys drehen wird.
Hier der erste Trailer zu „Toy Story 3“. Wirken im Jahr 2009 ein wenig angestaubt finde ich, die animierten Spielzeuge. Dürfte aber dennoch ganz nett werden.
Der vierte Film des “Final Destination”-Franchise kommt ja bekanntlich in 3D, was den ohnehin enormen Happening-Charakter der Serie gewiss noch erhöhen dürfte. Ich bin großer Fan der drei ersten Teile, weil sie aufrichtig die Schablonen des Slasherfilms nutzen und ausstellen, originell und kreativ sind, verspielt und unbekümmert, und wirklich viel Spaß machen. David R. Ellis, Regisseur des zweiten Films, führt Regie und dürfte die ohnehin sensationelle Opening-Sequenz aus ebendiesem hier noch übertreffen: Eröffnet wird “Final Destination 4″ nämlich mit einem Nascar-Rennen, wie der Clip vom Dreh zeigt. Doch, doch… das wird spaßig.
Von den BOOM! Studios kommt diesen Sommer ein Die Hard-Prequel – in Form eines Comics! John McClane is back, Yippee Ki Yay! Snip von ComicBookResources:
BOOM! Studios is proud to present America’s greatest action hero translated into the sequential art form for the first time! Every great action hero got started somewhere: Batman Began. Bond had his Casino Royale. And for John McClane, more than a decade before the first DIE HARD movie, he’s just another rookie cop, an East Coast guy working on earning his badge in New York City during 1976’s Bicentennial celebration. Too bad for John McClane, nothing’s ever that easy. Join legendary industry creator Howard Chaykin on a thrill ride that’s rung up over $1 billion in box office worldwide and become the gold standard for classic action! Yippee Ki Yay!
Erste konkrete Entwürfe zu James Camerons erstem Kinospielfilm seit 12 Jahren. Am 17.12.2009 ist es soweit. Kann er es noch, oder kann er es nicht mehr? Ich weiß es nicht. Ich hoffe wirklich, dass sich Cameron synästhetisch in neue Bereiche vorwagt, dass der Film so einschlagen wird wie einst “T:2″, dass er mich wegblasen wird, dass er das laute doofe dröge Michael-Bay-Zeugs in die Schranken weist und dort anknüpfen kann, wo er mit dem grandiosen “Titanic” aufgehört hat.
Delorean ist sowas von 1985. Richtig stilecht durch die Zeit reisen geht heute nur mit einem Jacuzzi! Und damit das Ding immer in Schuss gehalten wird, hat United Artists Chevy Chase eingestellt, als den mysteriösen, Weisheit verteilenden Mechaniker.
»Hot Tub Time Machine« handelt von einem Haufen Typen, die ihrer College-Zeit hinterhertrauern. Als sie eines Tages besoffen in ihrem Jacuzzi einschlafen, wachen sie im Jahr 1987 auf und haben die Chance die gute, alte Zeit neu zu erleben.
In weiteren Rollen: John Cusack, Rob Corddry, Craig Robinson, Clark Duke, Lizzy Caplan, Crispin Glover, Sebastian Stan und Charlie McDermott
Die Gerüchte um eine weitere Alien-Fortsetzung (ohne den Predator-Murks und mit Ridley Scott und Sigourney Weaver) geistern schon eine Weile durchs Netz, jetzt scheinen sie aber tatsächlich alles festzuzurren: Michael Costigan, Ridley Scott und Tony Scott produzieren ein Prequel, Regie soll Carl Erik Rinsch führen, der bislang nur Musikvideos und Werbespots drehte (unter anderem den Technology Evolution-Spot für Saturn).
Über die Story ist noch nichts bekannt, es hieß aber schon desöfteren, man plane einen Film um den versteinerten „Space Jockey“, den die Besatzung der Nostromo im ersten Teil finden. Also ein Prequel. Es gibt aber auch die Version, man plane ein Reboot, in dem ein Alien wieder die Mannschaft eines Raumschiffes meuchelt.
Solange sie das Alien-Design nicht antasten und einen Facehugger dabei haben, soll’s mir recht sein.
Immer wieder schön: Comedian und Schauspieler Zach Galifianakis (demnächst im “Dude wheres your car”-Rip-Off “The Hangover” zu sehen) nervt Michael Cera in seiner “Funny or Die”-Talkshow “Zwischen Zwei Farnen”:
Neuer Trailer zum Sci-Fi-Schlock von Christian Alvart (der auch den köstlichen “Antikörper” inszeniert hat, jene deutsche Wald-und-Wiesen-Trashgranate mit dem beklopptesten Finale der jüngeren Filmgeschichte). Sieht sehr zweitklassig aus, fast wie eines der vielen italienischen “Alien”-Rip-Offs von damals… Sehr gut!
Hell, yeah! Dexter bekommt es in der vierten Staffel mit einem ausgewachsenen Gegner zu tun, gegen den der Ice Truck Killer ziemlich blass aussieht: John Lithgow wird den Trinity Killer spielen, der immer drei auf einen Streich auseinandernimmt. Lithgow sieht ja ohnehin schon leicht irre aus und im 80er-Thriller von Brian De Palma „Raising Cain“ spielte er schonmal einen Killer-Schizo und jagte mir damals eine Heidenangst ein. Der Film ist zwar aus heutiger Sicht eher ach naja, aber wurscht: Cain is back and this time he fights Dexter! Nochmal: Hell, yeah!
Hier also der Trailer zu Werner Herzogs Remake von „Bad Lieutenant“, von dem er behauptet, es wäre ja kein Remake, sondern was anderes (Vorher bei den F5: Werner Herzogs „Bad Lieutenant“: Not a Remake!). Was auch immer das da oben nun sein soll, es sieht scheiße aus.
Abel Ferrara wird zum Driller Killer, wenn er das sieht und die Cast bestehend aus Eva Mendes, Val Kilmer, Jennifer Coolidge, Xzibit und Brad Dourif ist komplett für die Katz, wenn man Nicolas Cage die Hauptrolle gibt. Ich konnte Cage ja noch nie leiden, aber die Vorstellung, die er hier zumindest nach diesem Trailer zu urteilen abliefert, ist unter aller Sau. Könnte man einfach mal aufhören, Cage irgendwelche Rollen anzubieten?
Hier der ziemlich fantastisch aussehende Trailer zu „Mr. Nobody“ von Jaco van Dormael mit Jared Leto (Requiem for a Dream) und Sarah Polley (An ihrer Seite) in den Hauptrollen. Snip von IheartPluto:
Mr. Nemo Nobody is 35 years old and lives an ordinary life with his wife and three kids but, somehow, he one day wakes up in the swimming pool of an opulent mansion in the year 2092. Not only is he the oldest man in the entire world, at 120, hes also the only mortal man – nobody else is ever going to die. He tries to work out what is real, and if his real life is the one he should have lived.
Dieser Wackeldackel in Gestalt eines Terminators T-600 summiert so ziemlich alles, was an Hollywood falsch ist im Jahr 2009. Ein Terminator Wackeldackel. Ein Terminator Wackeldackel! Wer von allen guten Robots verlassen ist: Kostet nur 11$ exklusive Versandkosten.
Old Hollywood, ein Tumblelog mit nichts weiter als Bildern und Zitaten aus dem Hollywood der 30er, 40er und 50er Jahre. Und mit verdächtig viel Audrey Hepburn-Content.
“This girl, single-handedly, may make bosoms a thing of the past!” – Billy Wilder, director (Sabrina, Some Like It Hot), on Audrey Hepburn
Hollywood ruiniert einen weiteren meiner Kindheitslieblinge aus den Achtzigern: „Flight of the Navigator“ wird von Disney als Blockbuster neu verfilmt. Brad Copeland schreibt grade das Drehbuch, mehr ist noch nicht bekannt, außer: Meh.
Navigator, which has the most memorable dog-based opening sequence in any film, will be taken in hand by Arrested Development and Wild Hogs writer Brad Copeland, and produced by the duo about to bring us Bruce Willis in Surrogates, David Hoberman and Todd Lieberman. Executive producer of the 1986 film, John Hyde, will oversee the proceesings here also. (Empire)
„Buffy the Vampire Slayer“ kommt erneut in die Kinos, hat aber nichts mehr mit der Serie zu tun und Joss Whedon ist auch nicht involviert. Sie wollen den neuen Film selbstverständlich düsterer machen, war ja klar, alle Reboots sind düsterer. Außer Star Trek, der blinkt und leuchtet in jedem zweiten Frame. Snip von First Showing:
This new Buffy won’t have any connection to the TV series and also won’t use popular supporting characters like Angel, Willow, Xander or Spike. Vertigo is looking to restart the storyline without trampling on the beloved existing universe created by Whedon, making this similar to the Star Trek reboot. Plus, fans know that each generation has its own vampire slayer to protect it, so they can get away with it. The goal is to make a darker, “event-sized movie” that will, of course, have franchise potential. No writer or direct has been hired, and they haven’t ruled out the possibility of getting Whedon, but they haven’t contacted him yet.
Ja, ja, der neue Film hat mich bekanntermaßen ja nicht aus dem Schuhen gehauen. Aber dennoch: Dieses Widget hier ist ganz drollig gemacht. Oder faszinierend.
Wenn die kommende „Green Lantern“-Verfilmung nur halb so gut wird, wie dieser Fan-Trailer, dann wird das ein hammermäßiger Film über den lamesten Superheld der Comic-Geschichte. Grüne Leuchte, pffft. Aber der Trailer rockt, Snip von Youtube:
Shots I adapted from the following movies, tv shows, and trailers:
Planet of the Apes
Serenity Trailer
Fantastic 4: Rise of the Silver Surfer
Stardust Trailer
The Lord of the Rings – The Fellowship of the Ring
Firefly
Dragonball Evolution Trailer
Galaxy Quest
The Fountain Trailer
Superman Returns Trailer
The Day the Earth Stood Still
Smallville
Justice League TAS
GI Joe Trailer
Contact
Star Trek Enterprise
Star Wars Episode III
The Mutant Chronicles Trailer
Iron Man
Star Trek Trailer
Mortal Kombat vs DC Universe Cutscene
The Chronicles of Riddick
Kamen Rider
Bedtime Stories
Escape from Witch Mountain Trailer
The Matrix Revolutions
The Chronicles of Narnia – Prince Caspian
White Noise 2
Nachdem Terry Gilliams „The Imaginarium of Doctor Parnassus“ in Cannes gelaufen ist, landen grade die ersten Bewegtbilder in meinem Feedreader, hier die drei bislang aufgetauchten Clips via /Film:
Christopher Plummer plays the aging Dr. Parnassus, a former monk whose mind is connected to a magical mirror that transports those who enter into his imagination. Parnassus travels around London with a small theater troupe made up of his daughter Valentina (Lily Cole), performer Anton (Andrew Garfield), and sidekick Percy (Verne Troyer). Unfortunately, Parnassus made a deal with the devil, known as Mr. Nick (Tom Waits), and will lose his daughter to him on her 16th birthday. But in a chance encounter they save Anthony (Heath Ledger) from suicide and are given the chance to potentially change Valentina’s destiny.
It’s a confusing film, as is expected with Gilliam, since there’s plenty to take in regarding the idea of the Imaginarium and the story of Mr. Nick and the importance of Ledger’s character. I even had to see it a second time to give it a full analysis, a luxury I didn’t have with Inglourious Basters. Basically, I enjoyed it, thanks mainly to Gilliam’s directing and his technical finesse, but otherwise, the story and its characters were the most troubled. The first half was incredible, but it slowly starts to spin out of control, and by the end, which is spent primarily in Parnassus’ imagination, it gets so wild that it’s almost hard to enjoy.
In der neuesten Ausgabe von Trailers from Hell spricht Adam Rifkin, Regisseur von „Detroit Rock City“ über Monty Pythons „Ritter der Kokosnuß“. Blau, äh nein, gelb.
IheartPluto schreibt: „Genauso wie in City of God geht es auch in City of Men wieder um das Leben in den Fevelas von Rio de Janeiro, irgendwo zwischen Bandenkrieg und Drogenschmuggel. Die Protagonisten sind diesmal jedoch die beiden jungen Freunde Acerola (gespielt von Douglas Silva, der in City of God schon Löckchen verkörpert hat) und Laranjinha.“
Hier alle Preisträger der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2009, Christoph Waltz hat einen Preis für seine Rolle in „Inglorious Basterds“ geholt.
Goldene Palme: Das Weiße Band von Michael Haneke Großer Preis des Festivals: Un Prophète von Jacques Audiard Preis der Jury:Thirst von Park-Chank Wook, Fish tank von Andrea Arnol Spezial Preis der Jury: Alain Resnais Bester Regisseur: Brillante Mendoza für Kinatay Beste Hauptdarstellerin: Charlotte Gainsbourg für Antichrist Bester Hauptdarsteller: Christoph Waltz für Inglorious Basterds. Goldene Kamera: Samson and Delilah von Warwick Thornton Bestes Drehbuch:Spring Fever von Lou Ye Lobende Erwähnung für Kameraarbeit: Ajami von Scandar Copti und Yaron Shani Palm d’Or für besten Kurzfilm: Arena von João Salaviza (bei theauteurs.com ansehen)
Hier der Trailer zu „Mighty Uke“, einer Doku über die Ukulele. Der Trailer sieht tatsächlich so gut aus, dass ich mir überlege, mir eine Ukulele zuzulegen. Im Ernst! Snip von der Film-Website (Vorsicht, Comic-Sans! NSFT, Not Safe For Typographers, sozusagen):
In the internet age, the ukulele is making a comeback. Clubs and ensembles are sprouting up around the world, and a new generation is pulling their grandparents’ ukes out of the closet, challenging our images of the humble ukulele. Ukes top the charts in Japan, Swedish punks thrash uke angst, California popsters serve it to ya ukulele style, classical composers carefully pluck out musicbox sonatas, and all of them meet together at the myriad ukulele festivals from New York to London to Tokyo.
MIGHTY UKE travels the world to discover why so many people of different nations, cultures, ages and musical tastes are turning to the ukulele to express themselves, connect with the past, and with each other. From the Redwoods of California through the gritty streets of New York, from swinging London through Tokyo’s highrise canyons to Hawaii, ukers tell the story of the people’s instrument: The Mighty Uke.
Hier ein neues Featurette zum vorletzten Potter-Film und ich finde es doch sehr erstaunlich, wie sehr sich das Film-Franchise gesteigert hat, wenn man von den eher netten ersten Teilen ausgeht. Sieht ziemlich fantastisch aus.
Nach der etwas seltsamen Idee, mit Monopoly als auch Cluedo zwei Brettspiele zu verfilmen, kommt Hollywood jetzt auch die noch seltsamere Idee, einen Kaugummi zu verfilmen. Einen Kaugummi! Der heisst zwar Bazooka Joe und hat ein Maskottchen in Form eines Jungen mit Augenklappe, aber es ist immer noch eine Kaugummi-Verfilmung. Ich schlage McG als Regisseur vor, der bei mir intern ja eh schon den Beinahmen „dieser Bubblegum-Regisseur“ führt.
Produzent ist Michael Eisner, der jüngst die Trading Card Company Topps gekauft hat, der zufällig Bazooka gehört. Das wird also ein einziger, riesiger Werbespot für Kaugummis. Filme, die die Welt nicht braucht #5678.
Yes, the munchkin-faced, eye-patch wearing star of bubble gum wrapper comic strips is heading for the big screen, as a script has been comissioned by producer Michael Eisner from new screenwriter Mark Hammer.
Eisner spotted the recent film graduate after he submitted another script which wasn’t used but, sticking with the new writer, he gave him the Bazooka Joe property instead.
Having thrived since the 1950s, Bazooka bubble gum is still an iconic childhood sweet and the distinctive comic strip inner-wrapper featuring Joe’s adventures with a whole host of characters which can be used in the film, including Pesty, Mort, Toughie, Hungry Herman, Jane and the interestingly named pooch, Walkie Talkie.
As a man of big business, Eisner has real interest in the bubble gum flick film making a suitable pop. He purchased Topps, the trading card company that owns Bazooka, in 2007 for a massive $380 million, looking to kickstart the image of its brands – and what better way than with a film?
Michael Moores nächste „Doku“ hat die Wirtschaftskrise zum Thema und kommt in den Staaten am 2. Oktober in die Kinos. Darin nimmt er das auf’s Korn, was er als „”the biggest robbery in the history of this country“ bezeichnete und was tatsächlich nicht sehr weit hergeholt ist. Snip von FirstShowing:
“The wealthy, at some point, decided they didn’t have enough wealth. They wanted more – a lot more. So they systematically set about to fleece the American people out of their hard-earned money. Now, why would they do this? That is what I seek to discover in this movie.” That’s Michael Moore’s intro to this documentary and considering we’re still in an economic rut, it couldn’t be a more perfect time to debut it.
Wer sich ein wenig mehr zum Thema durchlesen will, der Rolling Stone hatte einen hervorragenden Artikel über den Bailout der AIG, den ich neulich bei Nerdcore gebloggt hatte (Der Rolling Stone über Businessbullshit und Finanzkrise). Damals schrieb ich:
Das schöne an diesem Text ist, dass man nichts vom Wallstreet-Geblubber der Businesskasper wissen muss, um ihn zu verstehen, weil das Wallstreet-Geblubber einer der Gründe ist, warum die Finanzkrise überhaupt existiert und genau deshalb bin ich immer noch dafür, keine Steuergelder in schwarze Löcher zu pumpen, in eine Scheinwirtschaft ohne Haftung in der Realität. Der Artikel geht aber noch weiter und erkennt im Bailout eine Machtübernahme von Businesskaspern in den USA über geheime Bailout-Instrumente.
Deshalb suckt Terminator Salvation also offensichtlich: transformende Riesenroboter mit ADS haben das Set infiltriert. Kein Wunder, das Christian Bale beim Dreh so ausgerastet ist.
Originaltitel: My Bloody Valentine
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Patrick Lussier
Drehbuch: Todd Farmer, Zane Smith
Darsteller: Jensen Ackles, Jaime King, Kerr Smith, Betsy Rue, Edi Gathegi, Tom Atkins
Vor 10 Jahren drehte der Kumpel Harry Warden durch (nachdem er zuvor in einem Grubenunglück verschüttet wurde und ein Jahr im Koma lag) und legte in einem Bergwerk (in dem grade eine Valentinstagsparty stattfand) einen sauberen Amoklauf mit der Spitzhacke hin, bei dem er 22 Leute umbrachte.
Zehn Jahr später kehrt Tom (Jensen Ackles), einer der wenigen Überlebenden in seine Heimatstadt zurück. Sein Vater ist gestorben und hat ihm das Bergwerk hinterlassen. Dummerweise gehen auch prompt mit seiner Ankunft die Morde wieder los. Ist Harry Warden doch nicht tot? Schnell fällt der Verdacht auf Tom, der jetzt versuchen muss sein Unschuld zu beweisen.
Der Original-”Blutige Valentinstag” war einer der vielen Feiertagsslasher, die im Gefolge von “Halloween” und “Freitag der 13.” herauskamen. Er war solide gemacht, aber nicht wirklich originell und folgte dem Strickmuster des 80er Slashers ziemlich brav. Statt Halloween- oder Hockey-Maske durfte hier das Kumpel-Outfit inklusive Gasmaske herhalten und wie immer ging es darum möglichst viele Leute, möglichst originell zu zerschnetzeln. Ungewöhnlich war hier vielleicht der recht hohe Anteil an Erwachsenen die dran glauben mussten – ein kleiner Unterschied zu der Art von Filmen, die Roger Ebert damals “Dead Teen”-Movies taufte.
Im Zuge des damaligen Video-Nasty-Backlashs bekam Paramount kalte Füsse und ließ die Mordszenen extrem zusammenkürzen (was die BPJM nicht daran hinderte den Film hierzulande dennoch zu indizieren), erst in diesem Jahr kam – um das Remake zu pushen – eine Uncut-Fassung heraus, die die rund dreieinhalb Minuten getrimmten Szenen wieder einfügte.
Nach den eher vernichtenden Urteilen über Terminator Salvation ist dieser Soundtrack mit dem Theme auf einer Ukulele vielleicht doch etwas passender und als Bonustrack hier noch ein netter Spoof, in dem Arnie das mit der Roboter-Aussprache nicht so richtig hinbekommt.
Oben ein neuer Clip aus Tarantinos „Inglorious Basterds“, in dem Tarantino selbst den deutschen Nazikiller Sgt. Hugo Stiglitz (Til Schweiger) vorstellt. Lars-Olav Beier hat ihn sich in Cannes angesehen und er ist nicht sehr begeistert (das Zitat verrät nicht das Ende des Films, die Rezension auf spOnline aber sehr wohl): Quälend langsame Nazi-Walze.
“Inglourious Basterds” zu sehen ist so, als würde man dem Blut beim Trocknen zuschauen.
Allein die erste Dialogszene dauert über 20 Minuten. Ein Nazi-Offizier (Christoph Waltz) sucht im Jahr 1941 mitten in Frankreich einen Bauernhof auf, um Juden aufzuspüren. Er schraubt seinen Füller zusammen, als würde er eine Waffe zusammensetzen, er trinkt voller Genuss ein Glas Milch, erklärt lang und breit, was er so macht, und trägt höchst umständlich seine Ansichten über Rattenbekämpfung vor. Nach etwa 15 Minuten schwenkt die Kamera nach unten und entdeckt unter den Dielen versteckte Menschen. Doch bevor sie kurz darauf von Maschinengewehrgarben zerfetzt werden, bekommt keiner von ihnen ein Gesicht.
Tarantino beginnt mit totalem Stillstand – und nimmt danach langsam das Tempo heraus.
Naja. Tatsächlich funktionieren Tarantinos Filme immer über den Dialog und pointierte Gewalt, die nicht so zahlreich ist, wie es einem die Erinnerung vorgaukelt. Aber ich bin ja auch Fanboy und mochte auch „Death Proof“. Das Review auf AICN liest sich dann auch wieder ganz anders und ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und die 58% auf Rotten Tomatoes dürften noch ein wenig steigen:
Sein Film ist damit in allem DAS Gegenstück zum Stauffenberg-Drama “Valkyrie”, kein beflissenes, depressives, graues Drama, bei dem man schnell vergisst, was eigentlich das Problem mit den Nazis war, sondern bunt und grell, so pervers wie die Nazis waren, eine kontrollierte Überschreitung der historischen Wirklichkeit, der diese dadurch um so sichtbarer macht. Dass man den Faschisten gerechter wird, wenn man sie als Monster und Bodysnatcher zeigt, als Unholde und Horrorgestalten in der Nachfolge des “Nosferatu”- und “Mabuse”-Kinos der Weimarer Republik, statt als “Talking Killer” der Hollywood-Tradition, der seinem Jäger nur allzu ähnlich ist, das hat schon Guillermo del Toro in “Pans Labyrinth vorgemacht.
Als ich die Kombination Bergsteigen (gähn) und Horror (yay!) gesehen habe, dachte ich zunächst, dabei könne ja nix herauskommen (obwohl mich der Höhlenkletterhorror namens „Dingens“, ich komm’ grade nicht drauf, durchaus überzeugen konnte, damals). Aber der Trailer sieht durchaus gut aus, auch wenn das Geflacker am Ende nervt und die Story nichts neues verpricht (‘Ein Haufen Teenager geht auf Kraxeltour und entdeckt, dass sie nicht alleine sind.’) Wir werden sehen.
“McG is a director with an above-average eye and an original instinct for camera placement. To his credit, he’s not one of those lazy types who think they can generate excitement in an action sequence by shaking the camera or kicking it. But he has a major weakness as a filmmaker, and that weakness is all over “Terminator Salvation”: His grand, elaborate visual sense is completely detached from his brain.
So what we end up with is a filmmaker who gets it right in all the small ways, meticulously crafting bits of action – showing what it might be like, for example, to be inside a crashing helicopter. But in all the big ways, he’s so lost that the movie becomes comical. He piles action blowout on top of blowout. When in doubt, he increases the scale. Explosions get larger, fireballs bigger. The machines become increasingly resilient, as the soundtrack goes right up to your ears and keeps pounding.
Yet nothing he does can distract us from the fact that he barely has a story to tell. The only question is, was he covering for the absence of story, or did he actually not notice the lack of one?”
In McG’s new world order, the machines now rule with enforcers of every shape imaginable roaming the land — they fly, swim, search, chase, harvest, transport, jail, crush, and on and on, but there’s not a strategic thinker or a standout personality among them. In the countless battle scenes, a sort of metallic madness takes hold, but the tension of the chess match between hunted and hunter has been lost (for this, screenwriters John Brancato and Michael Ferris, who also wrote “Terminator 3: Rise of the Machines,” must share in the blame).
Oben der Trailer zu „Colin“, einem Zombiefilm, der grade in Cannes lief, dort für Überraschung sorgte, vor allem, wenn man sich sein unglaubliches Budget von 45£ anschaut. Dafür sieht der Film tatsächlich nicht schlecht aus und er wird bereits mit Peter Jacksons „Bad Taste“ verglichen. Snip von der Dailymail:
It is one of the most glamorous events on the film calendar, with a small fortune spent on parties, champagne and red carpet gowns.
But a British zombie movie, which cost just £45 to make, could be a surprise success story amongst the decadence of the Cannes Film Festival.
The makers of Colin, which is told from the zombie’s point of view, shot their film on a camcorder and persuaded actors and make-up artists to donate their service for free.
Welsh director Marc Price even asked his friends to star as zombie extras and told them to bring along a weapon of their choice.
‘We spent about £45 in total,’ Mr Price told the Mail.
‘The most extravagant expense was a crowbar, some mini DV tapes and some tea and coffee – but only Tesco Value tea and coffee, not any expensive stuff.’
Hier der Trailer zu Sasha Greys Mainstream-Film-Debut in Steve Soderberghs „The Girlfriend Experience“. Der Trailer sieht schonmal ziemlich interessant aus, Spout hat ein Interview und zu Sasha Grey, die ich in der Porn-Doku „9to5“ am Wochenende, äh, bewundert habe, komme ich in dem Zusammenhang später auch nochmal. Snip von Spout:
LW: So how did you hook up with Steven Soderbergh?
SG: One of his writers contacted me through my MySpace page. They’d both read an article about me in a Los Angeles magazine, um, about three years ago now. So Brian Koppelman said Soderbergh’s casting his next film and he’d like to talk to me, and I was like, “Yeah, right, whatever. O.K., have him leave me a voicemail.” And then I get home one day and there’s a message on my voicemail and it’s Steven Soderbergh and I was, like, “Oh, wow! O.K., this is getting interesting.” (laughs) So we had a meeting about three days later. It was really an unorthodox way of casting. Literally, it was a forty-five minute meeting and that was that.
So it just kind of fell into your lap? That’s interesting. As someone who’s been around the sex industry for over a dozen years, though in the S&M area, and who spent six years with a high-end male escort, one of the things –
Gestern veranstaltete die Macher der neuesten Verfilmung von Charles Dickens Dauerbrenner “A Christmas Carol” in Cannes ein Virtual Junket, d.h. ausgewählte Journalisten bekamen das Passwort zu einer Seite, den untenstehenden Clip zu sehen und durften die Produzenten des Films Steve Starkey und Jack Rapke zu dem Projekt befragen.
Ich liebe die Dickens-Story und “Scrooged” sowie “The Muppets Christmas Carol” zählen für mich bislang zu den besten Adaptionen der Geschichte. Jim Carrey als Ebenezer Scrooge is durchaus auch eine ganz spannende Besetzung, wenn ich an seine Performance als Count Olaf in “Lemony Snicket” zurückdenke. So richtig überzeugt bin allerdings vom Look & Feel dieses neusten 3D-Projekts noch nicht, was auch daran liegen mag, dass ich sowohl “Beowulf” als auch “The Polar Express” nicht wirklich gelungen fand. Die Figuren wirkten alle wie Mickey Rourke nach zwei Eimern Botox was mit dem angestrebten realistischen Look der Filme nicht ganz in Einklang zu bringen war. Viel besser gefiel mir da schon der von Zemeckis nur produzierte “Monster House”, in dem die Figuren bewusst karikierter designt wurden, was im Zusammenspiel mit den MoCap-Performances einen interessanten und sehr lebendigen Effekt erzielt. Der oben gezeigte Clip ist noch recht unspektakulär und lässt bis auf den “3D-Kisten fliegen dir ins Gesicht” Effekt wenig Rückschlüsse auf den Tonfall und die Machart des Films zu.
Das Virtual Junket zu dem ich eingeladen war, lieferte leider auch wenig originelle Erkenntnisse, da die Moderatoren sich schwer taten kritischere Fragen freizuschalten und die beiden Produzenten daher nur die üblichen PR-tauglichen Antworten gaben, die so auch dem Presseheft zu entnehmen waren. Ja man habe die Performance-Capture-Technik noch verbessert, damit mehr Schauspieler im Zusammenspiel gecaptured werden können. Ja, Jim Carrey habe hart gearbeitet die insgesamt vier Rollen die er im Film verkörpert zu erschaffen. Ja das ganze sei respektvoll gegenüber Dickens und würde nur moderate Zugeständnisse an das heutige Publikum machen und ja, der Film würde trotz Disney-Einfluß auch die dunklen Seiten der Story nicht verleugnen.
Es gibt neues von den verschollenen und erst letztes Jahr wiederentdeckten Szenen aus Fritz Langs „Metropolis“. Argentinien hat zugestimmt, die Filmrollen dem Friedrich-Wilhelm-Murnau Institut zu übergeben, das den Film restaurieren und im Fernsehen und auf DVD veröffentlichen wird. Yay!
At a meeting in Buenos Aires on Wednesday, Argentina’s culture minister Hernán Lombardi said the country would hand the some 9,000 metres of film over to the Friedrich-Wilhelm-Murnau Institute. The German film preservation experts have agreed to finance the restoration and transfer it to a digital medium.
The institute, which owns the rights to the groundbreaking science fiction film, said it is optimistic that the badly damaged 82-year-old film can be restored after an initial test attempt in February.
“We will use the most modern means available to restore this masterpiece together with our partners for a film festival and cinema audience, as well as for television and DVD,” institute leader Helmut Poßmann said in a statement.
Wie geil ist bitte dieser Trailer! Ich warte ab jetzt auf keinen anderen Film mehr. Und auch wenn zum Beispiel die Kollegen beim Moviepilot eher skeptisch wirken und meinen, das hat mit Holmes nicht mehr viel zu tun, so wie Sir Arthur Conen Doyle ihn sich ausgedacht hat: Das ist der Holmes, den ich immer sehen wollte. Nochmal: YES! Und btw: Pfeife raucht er doch immernoch….
Sieht so aus als wenn ich wieder mit Guy Ritchie versöhnt wäre, nach dem Revolver-Schrott. Die Scheidung von der Rentnerin scheint ihm gut zu tun…;)
Renington meint: Hier also der Trailer zu Gui Ritchies „Sherlock Holmes“, seiner „action-packed“ Variante des Stoffes von Sir Arthur Conan Doyle. Ich könnte ja anfangen damit, dass der Film genau den Charme der Vorlage vermissen lässt, die sie ausmacht. Ich muss aber auch sagen, dass Robert Downey Jr. ziemlich gut in die Rolle passt und das ganze eigentlich sogar ganz gut aussieht. Aber als Fan der Bücher muss ich doch sagen: Ach naja. Holmes 2009. Meh.
Lars von Triers „Antichrist“ hatte am Wochenende Premiere in Cannes und die Reaktionen sind bemerkenswert, „this film needs to be burned“ ist eine davon. Wenn man das Werk von von Trier einigermaßen kennt, der kennt auch die fast schon körperlichen Schmerzen, die Filme von ihm verursachen können und wenn der Herr meint, das hier sei „der persönlichste und wichtigste aller seiner Filme“ und nun die ersten Reaktionen liest, der macht sich sehr wohl Sorgen um das Seelenheil von Lars von Trier.
Telepolis schreibt: „”Das ist ein kranker Mann.” “Er ist bestimmt impotent.” “Er braucht eine Therapie.” So und so ähnlich waren viele Reaktionen, unmittelbar nach der Premiere. Schockiert, mit bleichen Gesichtern, manche grinsend, andere kopfschüttelnd, die meisten nachdenklich und ungewohnt schweigsam, taumelte die viel gewohnte internationale Kritikerschar aus dem Kino. Zuvor hatte sich lautes “Buh” und Beifallsklatschen in etwa die Waage gehalten, und man hatte einen Film gesehen, wie man ihn auch auf diesem Filmfestival nicht oft zu sehen bekommt, der unmittelbar zu “dem” Aufreger des diesjährigen Wettbewerbs wurde, und von dem man sich noch in Jahren erzählen wird.“
Roger Ebert: “…goes beyond malevolence into the monstrous. Never before have a man and woman inflicted more pain upon each other in a movie. We looked in disbelief.” … “Whether this is a bad, good or great film is entirely beside the point. It is an audacious spit in the eye of society. It says we harbor an undreamed-of capacity for evil. It transforms a psychological treatment into torture undreamed of in the dungeons of history. Torturers might have been capable of such actions, but they would have lacked the imagination. Von Trier is not so much making a film about violence as making a film to inflict violence upon us, perhaps as a salutary experience. It’s been reported that he suffered from depression during and after the film. You can tell. This is the most despairing film I’ve ever have seen.”
Ja, ich hab auch meinen Spass an den “Osbournes” gehabt. Und trotzdem freue ich mich über die Tonalität dieses Trailers. Denn ich war nie ein Ozzy Osbourne Fan, aber das Leben dieses Typen ist natürlich ein spannender Stoff für eine Doku. Und deswegen freue ich mich das der Film wohl nicht in die gleiche, lustige Richtung geht wie die TV-Serie, sondern deutlich nachdenklichere Töne anschlägt.
Seitdem das Internet existiert, kursieren Gerüchte um einen möglichen A-Team-Film durchs Netz. Eigentlich sollte man sich dezent zurückhalten, nicht weiter Brennmaterial ins Gerüchtefeuer zu geben, aber bei Empire habe ich nicht nur einen möglichen Lt. Templeton “Faceman” Peck Darsteller gefunden, sondern noch das Datum, an dem der Film in die Kinos kommen soll. Und da ich das Datum inzwischen zum dritten Mal lese, denke ich, dass es vielleicht doch eine Meldung wert sein könnte:
IESB, those cunning devils, managed to get confirmation of a sort when they asked Cooper if he was excited to be playing Face.
He answered: “That’s out already!?” And following some laughter and excitement, he continued, “Wow. Yeah…it’s Joe Carnahan’s. It’s very interesting. It’ll be cool. It will be cool [to] see what…He’ll make a great movie out of it.”
Auf “Gone Elsewhere”, haben zwei Autoren das Script zum neuen Cameron Crowe Film gelesen und unterhalten sich drüber. Die Hauptrollen werden von Ben Stiller und Reese Witherspoon gespielt. Ich weiss, viele Leute haben ihr Problem mit dem œuvre (schreibt man das überhaupt so?) von Cameron Crowe, aber ich liebe jeden Film von ihm auf seine Weise (Elizabethtown is a fuckin Masterpiece für Menschen mit Herz). Deswegen freu ich mich schon, auch wenn mich die Beschreibung des Plots etwas…nun ja…ich musste die ganze Zeit an “Joe gegen den Vulkan” denken, was ja echt ein komischer Film war:
James – Brian Gilcrest, 37, is a military contractor for the US Army. He hasn’t done many things right in life. He’s married the wrong women, broke up with the only good one and most people don’t like him. His only friend is a military techie named Jeremy who lives in the caves of the Cheyenne Mountains who he’s only spoken with on the phone. Brian is an angry man, but he learns that this doesn’t bother him. He’s just relieved that he doesn’t have to pretend to be anything else. Unfortunately, this has also killed his career.
However, Gilcrest soon gets a shot at redemption thanks to escalating tensions between the United States and China. The military needs him to set up the launch of a private satellite at his old stomping grounds in Hawaii. There, Gilcrest gets a chance to meet up with “the one who got away”, Tracy, her kids and her new husband. He also meets the designated liasion officer for the mission, Major Lisa Ng. Together these two must secure the blessings of the native Hawaiian council and see that the launch happens on schedule. If only they weren’t haunted by visions of Hawaiian ghosts in green mists, mistaken for incarnations of the Hawaiian gods Lono and Pele, and prophesied to bring about the Arrival… whatever that is.
Auf der Website zu „Iron Sky“ gibt’s jede Menge Updates zu dem neuen Film der Macher von „Star Wreck“, in dem die Nazis sich auf den Mond flüchteten und 2018 zurückkehren. Nazis from Space, hell yeah, hier hatte ich damals den Trailer gebloggt. Oben nun ein neues Motion-Poster zum Film und ein Bild aus der neuen Concept-Art-Galerie, das Poster nach dem Klick.
Hier der Trailer zu „Dark House“, einem kleinen billigen Horror-Film über die herkömmliche Geschichte eines verfluchten Hauses. Aber trotz der herkömmlichen Story und den eher billigen Effekten hat der Film (zumindest im Trailer) einen gewissen Charme der 80er-Jahre Horror-Flicks. Kann man sicherlich auf DVD gut wegsehen.
Hier der Trailer zu „The Road“, der Verfilmung von Cormac McCarthys Buch, der dafür den Pulitzer Preis abstaubte und auch schon die Vorlage zu „No Country for old Men“ lieferte. In den Hauptrollen des Thrillers latschen Viggo Mortensen und Charlize Theron eine Straße entlang durch eine post-apokalyptische Welt, verteidigen sich gegen Kannibalen und dem sieht im Trailer zufolge ziemlich großartig aus.
Nach dem Sequel „Hannibal“ und dem Spin-Off „Hannibal Rising“ wird Anthony Hopkins ein viertes mal die Rolle des Kannibalen und Ridley Scott erneut die Regie übernehmen. Diesmal wird er Cate Blanchett als Clarice Starling ärgern und ihr seine neuesten kulinarischen Kreationen per Telefon mitteilen.
“The actor will reprise his cannibalistic serial killer for the fourth time in a second sequel to the 1991 hit film The Silence of the Lambs, for which he won a Best Actor Oscar. Hopkins also appeared in 2001′s Hannibal before starring in the 2002 prequel Red Dragon. And actress Cate Blanchett has been tipped to take over the role of Clarice Starling after Jodie Foster pulled out to direct Claire Danes in the forthcoming Flora Plum. A spokesperson for film-makers Universal says, “Hopkins and Scott are both very committed. We like what we’ve got, and the revised script is really, really good.”
Ich wusste es: JJ Abrams put the Star Wars into Star Trek und jetzt ist es offiziell. Auf Facebook läuft ein Contest, wer als erstes dieses Easter Egg entdeckt: Die Szene, in der R2D2 im neuen Star Trek-Film auftaucht. Ey Trekkies, who’s your daddy, hm?
Nicht von jedem Film zu dem ich drüben bei moviepilot von berufswegen Quizze bastele bin ich wirklich so restlos begeistert, auch wenn es immer nett ist sich knifflige Fragen auszudenken. Das neueste Quiz hat allerdings wirklich Spaß gemacht, katapultierte es mich doch direkt zurück in die Kindheit und die 80er Jahre, als ich noch gespannt auf jede neue Folge von “Die Besucher” und “Die Märchenbraut” hinfieberte. Denn was skurrile Ideen angeht, können sich die tschechischen Serien von damals auch heute noch sehen lassen. Schön für einen alten Sack wie mich, sich noch mal an die Zeit vor Hannah Montana, Digimon und Twilight erinnern.
Hier also ein Blast From The Past, mit dem ihr euer Gedächnis auffrischen und testen könnt, wie gut ihr euch noch an die 80er Jahre erinnert.
Als bekennender Jim Carrey Fan habe ich mich gerade dezent gefreut, als ich bei Empire das Poster zu Robert Zemeckis 3D-Version der Weihnachtsgeschichte fand:
Carrey spielt nicht nur meinen Zweitlieblingsweihnachtsmuffel (nach dem Grinch), sondern natürlich auch gleich alle drei Geister, die Scrooge Weihnachten nahe bringen.
In diesem Sinne, “If I could work my will, every idiot who goes about with ‘Merry Christmas’ on his lips, should be boiled with his own pudding, and buried with a stake of holly through his heart. He should!”
Geburtstagsparty bei Onkel Lucas – er ist der dritte von links
Der alte Sternenritter wird heute 65. Grund genug in Kindheitserinnerungen zu kramen und ihm zu ähm… gratulieren, genauso wie ich es damals bei Steven Spielberg getan habe.
Lieber George Lucas,
zunächst einmal herzlichen Glückwunsch und – um mal mit dem konkurrierenden Franchise zu sprechen – “live long and prosper”. Und, als jemand für den Star Wars zu seinen frühen und prägenden Kindheitserfahrungen gehört, auch ein Danke.
Ich bin erst spät zum Krieg der Sterne (wie das Ganze hierzulande ja damals noch hieß) gekommen. Ich rollte die Sahnetorte von hinten auf. Der erste Streifen den ich im Kino sah war Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter, dann erst Monate später in Wiederaufführungen Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung und Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück. Oder wie wir damals noch sagten: Teil 1 und 2.
Es war egal, dass ich nicht sofort alles kapierte. Die Novelisationen haben mir die Zusammenhänge erklärt, die ich brauchte um Jedi zu verstehen, selbst ohne die Vorgänger gesehen zu haben.
Ich verdanke Ihnen sehr viel George. Star Wars hat mich zum Filmfan gemacht, auch wenn ich zunächst nur Sachen sehen wollte, die mit Science-Fiction zu tun hatten: Es war der Zündfunke für mein Interesse am Film. Damals waren Filme noch nicht ständig und überall verfügbar. Es gab keine Privatsender, wir hatten keinen Videorecorder und mein erster Computer war ein ZX81 von Sinclair.
Wenn ich nicht grade mit meinen Freunden auf dem Spielplatz herumtollte und Szenen aus Krieg der Sterne nachspielte (wobei ich immer C3PO sein wollte – aber das ist eine andere Geschichte), verschlang ich alles was mit SF zu tun hatte – was damals zumeist Bücher waren. Die Begleitromane und Abenteuer von Han Solo und Lando Calrissian, aber auch viele Filmlexika und Abhandlungen über das Genre. Mein Grundwisse über Film, filmtheoretische Ansätze und alle wichtigen Klassiker habe ich mir damals angeeignet.
„Arbeit für alle“ ist ein Zombiekurzfilm, der bereits letztes Jahr auf dem Fantasy Filmfest lief, der mir bislang nicht bekannt war (I’m pointing at you, deutsche Filmblogs!) und der absolut großartig aussieht. Zombiejäger als ABM, hell yeah!
Ich habe keine Ahnung, wo man den Film heute noch sehen könnte, bei Google Video is’ nüscht, die Produktionsfirma hat nichtmal ‘ne Website und ich finde nix. Kennt die jemand? Kann man die nichtmal anhauen, ob sie ihren Kurzfilm irgendwo hochladen? Wär’ doch mal was…
Als ich letzte Woche von einem neuen Jekyll & Hyde-Film hörte, in dem Keanu Reeves die Hauptrolle übernehmen sollte, dachte ich mir so „Och nö“, denn der Herr des einen Gesichtsausdruckes (Vorher bei den F5: Complete Field Guide to the Facial Expressions of Keanu Reeves) ist mal so gar nicht der Richtige für eine Rolle wie Jekyll/Hyde.
Da bin ich dann schon eher Fan des neuesten Projektes von Abel „Bad Lieutenant“ Ferrara, der sich ebenfalls am klassischen Stoff „The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ von Robert Louis Stevenson versuchen will – mit Forest Whitaker and Curtis “50 Cent” Jackson (naja) in den Hauptrollen. Klingt auf jeden Fall spannender, als Mr. One Face als Mad Professor.
Ich weiss auch nicht warum das so ist, aber: Die Österreicher machen immer die besseren Komödien, als die Deutschen, was vermutlich auch daran liegt, das sie die lustigeren Komiker haben (man denke an Hader, Dorfer, Stermann und Grissemann etc.). Nun bin ich kein Freund von Drogenfilmen. Deren Humor zündet bei mir oft nicht. Aber wenn ich diesen Trailer hier sehe, dann denke ich doch, das da ein Film ist, den ich sehen muss. Hat was Snatch´iges. Sehr fein. Und für alle Dialektphobiker: Detlev Buck ist auch dabei…
Ich hatte beim Schauen von „Star Trek“ ohnehin die ganze Zeit dieses Gefühl, das Szenario irgendwoher zu kennen. Abrams put the Star Wars into Star Trek, yay!
Der Trailer zum neuen Film von Rob Marshall (“Chicago”), der Adaption des Musicals “Nine” – das auf Federico Fellinis zeitlosem, unübertroffenem Meisterwerk “8 1/2″ basiert. Die Besetzung ist ein Traum: Daniel Day-Lewis, Marion Cotillard, Penélope Cruz, Judi Dench, Nicole Kidman, Kate Hudson und Sophia Loren. Nach dem Trailer ist alles möglich: Von brillant bis peinlich, von meisterhaft bis trashig. Allerdings hat Marshall mit “Chicago” bewiesen, dass er das Genre verstanden hat, also mache ich mir keine großen Sorgen…
Originaltitel: Angels & Demons
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Ron Howard
Drehbuch: David Koep, Akiva Goldsman
Darsteller: Tom Hanks, Ewan McGregor, Ayelet Zurer, Stellan Skarsgård, Armin Mueller-Stahl, Carmen Argenziano
Symbologe Robert Langdon (Forrest Gump) wird mal wieder gebraucht. Im CERN hat jemand einen Eimer mit Antimaterie mitgehen lassen und droht nun damit denVatikan zu sprengen. Das kommt denkbar ungelegen, denn grade ist der der Heilige Vater Koppheister gegangen und das Konklave berät wer ihm nun nachfolgen soll.
Obwohl die unmittelbare Sprengung des Vatikan vor der Tür steht, haben die Kirchenoberen die Ruhe weg und wenig Verständnis für den Papstvertrauten, den Camerlengo (Obi Wan Kenobi), der drängt man möge doch später weiter Rauchzeichen machen und erstmal ne Runde evakuieren. Doch die Kirchenväter bleiben bockig und so ist es an Robert Langdom und Violetta Vendetta (die schärfste Granate die das CERN zu bieten hat) herauszupuzzlen, wo der Eimer Antimaterie versteckt steht. Blitzschnell kommt Langdon auf den Trichter, dass die Illuminati hinter der Bedrohung stehen. Dafür sprechen feine Hinweise die nur ein Symbologe entschlüssen kann (zum Beispiel das Wort Illuminati das einem Onkel vom CERN eingebrannt wurde). Ein fröhliche Sightseeing-Schnitzeljagd quer durch Rom beginnt. Werden Langdon und Violetta herausfinden wo die Bombe versteckt ist? Und was hat die Schweizer Garde mit alledem zu tun?
Dan Brown schreibt Groschenromane. Zusammenklaubtes Halbwissen, aus populärwissenschaftlichen Magazinen wie “Conspiracy Today”, dem “Loney Planet: Rom”, ein paar Bildbänden und der Readers Digest Fassung der Bibel vermengt er zu ungemein rasanten, wenn auch ziemlich schludrig geschriebenen Verschwörungs-Thrillern, wie man sie gerne in Bahnhofsbuchhandlungen und unter wackelnden Tischen findet. So doof das Ganze auch ist, es fällt schwer sich bei der ersten Lektüre dem Sog der sich überstürzenden Handlung und ihrer wuseligen Halbwahrheiten zu entziehen. Brown schreibt nicht schön, aber gehetzt, baut seine Kapitel wie Drehbücher auf, die es nicht schwer machen sich die passenden Bilder vorzustellen und lässt den Lesern wenig Zeit zum Nachdenken. Ideale Lektüre für die Bahnfahrten und für all jene denen Michael Crichton und Robert Anton Wilson immer zu literarisch und schwer verständlich waren.
Kleiner Reminder an „Impact“, der jetzt eben grade auf Sat1 läuft, morgen der zweite Teil. Damals schrieb ich:
Hier der Trailer zur Miniserie „Impact“, in der ein Meteorschauer den Mond zerbröselt, woraufhin dieser sich anschickt, in die Erde zu stürzen. Und ich musste ja eben ein bisschen weinen, denn der Trailer verspricht nichts anderes, als alle Katastrophen-Space-Meteor-Filme der letzten Jahre in einer gigantischen Miniserie. Und sie haben auch die einzige gute Idee aus dem „Zeitmaschine“-Remake, nämlich den in die Erde stürzenden Mond. Und dazu noch Gravitations-Schwankungen, Meteore, Explosionen – I fucking love this.
Und das schönste: Die Serie wird mitproduziert von den Münchner Tandem Communications, das Teil wird also garantiert im deutschen Fernsehen laufen, wahrscheinlich bei ProSieben. Hell, yeah! Hier der Plot:
While the entire world watches the largest meteor shower in 10,000 years, a brown dwarf, hidden by the meteor field, smashes into the moon in a tremendous explosion of rock and debris. Fragments of the moon itself, penetrate Earth’s atmosphere and make impact. Even though the initial damage is minimal, nerves are frayed throughout the planet. Then strange anomalies begin to manifest themselves on Earth. It starts small – cell phone disruptions, unusual static charges and odd tidal behavior. Then, gravity on earth is effected.
The world now has 39 days to stop it or Earth, and all of mankind, will perish!
Nachdem ihr euch ja alle ein bischen geärgert habt, über meinen kleinen “Lahmarschrocker”-Spöki (ich weiss auch, das das heute etwas anders ist, aber ich habe mich mit Nick Cave seit “Wild Roses” nicht mehr beschäftigt, weil mir das nicht gefallen hat, kann aber durchaus seine Leistung und sein Schaffen würdigen, sprich: Der Typ ist cool, aber ich mag die Stimme nicht – mein Geschmacksproblem), mache ich es nun wieder gut, ok?
Hier, bei Insulin Funk, kann man das Script nämlich runterladen und selber lesen. Na? Ist das nix? Vertragen wir und wieder?
Begeistert kam ich gestern aus dem Kino. Der wohl zweitbeste Star Trek Film hat mich dermaßen begeistert, dass ich beinahe davon absehen konnte, dass die Kleine der Meinung ist, dass Chris Pine/Cpt. Kirk ein geiler Typ wäre. Besonders gefreut habe ich mich allerdings, als ich heute morgen bei /Film las, dass meine Theorie um die Auswahl des Songs in der Autoklau-Szene, tatsächlich bestätigt wurde. Der erste Gedanke, der mir kam war: “So, liebe Kinder – jetzt werfen wir mal alles was wir über Star Trek wissen über Bord und hauen mal richtig auf die Kacke.”
Es gibt zwei Dinge, bei denen das MEH über meinem Kopf pink aufleuchtet, galaktische Ausmaße annimmt und in goldenen Lettern mein MEH durch’s Universum schleudert. Und zwar bei Remakes und bei Musical-Adaptionen. Hier jetzt nun also ein Musical, das auf den Cartoons zur allseits beliebten Addams Family beruht. Deshalb:
Endlich der erste Trailer (und das Poster) zu Disneys neuestem klassisch animierten Musical. Sieht wunderbar aus… ein bunter, verspielter Farbenrausch. Ich weiß jetzt, was ich bei all diesen CG-Produktionen vermisst habe. Sehr, sehr schön.
Hier der Trailer zum koreanischen Katastrophen-Blockbuster „Haeundae“, der wie ein Emmerich-Film aussieht, aber den Vorteil hat, keinen Emmerich im Regiestuhl zu haben. Könnte lustig werden, hier der Plot:
Haeundae, a popular vacation spot on the East Sea coast of the Korean peninsula, draws one million visitors to its beaches every year. Man-sik, a native of Haeundae lost his co-worker in a tsunami four years ago, but now he leads a simple life running a small sushi shop and is preparing to propose to his longtime girlfriend, Yeon-hee.
Meanwhile, a tsunami researcher KIM Hwi discovers the East Sea is showing signs of activity similar to the Indian Ocean at the time of the 2004 tsunami. Despite his warnings, the Disaster Prevention Agency affirms that Korea is in no harm. Eventually, a deadly wave is coming with only ten minutes to spare. While the vacationers enjoying a peaceful hot summer day, a mega-tsunami is headed straight for Haeundae.
Nachdem ich mich im vorangegangen Artikel aller Serien angenommen habe, ist es jetzt an der Zeit sich auch mal die Kinoausflüge der Föderations-Recken anzuschauen und ebenfalls im Rückblick noch einmal zu bewerten. Ausgenommen ist der neueste Film, dessen ausführliches Review schon hier nachzulesen ist.
Nach dem Ende von TOS und dem kurzen Intermezzo mit der ZeichenTrek-Serie, standen die Macher vor der Frage, wie sie den zwar mit ergebenen Fans gesegneten, aber dennoch recht speziellen Franchise weiterführen wollten. Die 70er Jahre waren vom neuen Hollywood dominiert. Von Realismus, Politthrillern, Dramen, von Gewalt, Korruption und – nach Vietnam und Watergate – Mißtrauen der Obrigkeit gegenüber.
Nicht grade ideale Voraussetzungen für Roddenberrys Vision einer utopisch kuscheligen Zukunft, in der die Erde unter dem Schutz einer humanistischen Militärmacht in konstruktivem Miteinander lebt. Verschiedene Ideen für Specials und Spielfilme wurden gewälzt und verworfen, doch das wachsende Faninteresse, drängte dazu die Serie wiederzubeleben.
So sollte es sein: Im TV – mit kaum veränderter Besetzung. Lediglich Leonard Nimoy ließ sich mehrfach bitten, haderte er zur damaligen Zeit doch noch damit, für ewig nur als grünblütiger Logikalien mit fieser Frisur gesehen zu werden. Da die Karriere der übrigen Besatzung eher mit Impulsantrieb dahindümpelte, war es nicht so schwer sie davon zu überzeugen, sich für eine zweite fünf Jahresmission zu verpflichten und nach einigem hin und her willigte schließlich auch Nimoy ein, wieder den Spock zu geben.
Recht kurzfristig (und sicher beflügelt durch den Überraschungserfolg von Star Wars, der SciFi im Kino wieder zu einem Thema gemacht hatte) wurden die recht weit vorangeschrittenen Pläne (nebst etlichen fertigen Drehbüchern und Sets) einer zweiten TV-Serie jedoch zugunsten eines Spielfilms auf Eis gelegt. Und aus dem Pilotfilm von Star Trek Phase II – wurde…
Im Zuge der Trek-Wochen bei den F5, bin ich über diesen spannenden kleinen Clip gestolpert. In derTNG- Folge The Drumhead diskutiert Captain Picard wider die vorschnelle Verdächtigung, Hexenjagden und die Einschränkung von Freiheitsrechtung.
Picard: “You know, there are some words I’ve known since I was a schoolboy: “With the first link, the chain is forged. The first speech censored, the first thought forbidden, the first freedom denied, chains us all irrevocably.” Those words were uttered by Judge Aaron Satie, as wisdom and warning. The first time any man’s freedom is trodden on, we’re all damaged. “
Und auch im Trek-Universe gab es die Schäubles und Ursulas, vor denen wir auf der Hut sein müssen: -”Mr. Worf, villains who twirl their mustaches are easy to spot. Those who clothe themselves in good deeds are well-camouflaged.”
-”I think, after yesterday, people will not be so ready to trust her.”
-”Maybe, but she, or someone like her, will always be with us – waiting for the right climate in which to flourish. Spreading fear in the name of righteousness. Vigilance, Mr. Worf – that is the price we have to continually pay.”
Vielleicht funktioniert sowas – trotz des Pathos – tatsächlich nur im TV. Ich vermute trotzdem: Diese Seite von Trek – die so gar nichts mit Effekten, Explosionen und billigem Heldentum zu tun hat, dieses “langweilige” verhandeln von Themen, wird J.J.Abrams wahrscheinlich nie kapieren.
Und wenn wir grade dabei sind. Falls ihr noch nicht gegen Netzzensur unterschrieben habt, dann könnt ihr das hier immer noch nachholen. Und falls ihr unsicher seit, warum ihr das machen solltet, helfen euch vielleicht diese Argumente von Jens weiter.
“If bad people hurt someone you love, how far would you go to hurt them back?”
Originaltitel: The Last House on the Left
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Dennis Iliadis
Darsteller: Monica Potter, Tony Goldwyn, Sara Paxton, Garret Dillahunt, Martha MacIsaac, Riki Lindhome, Spencer Treat Clark, Aaron Paul
Einmal mehr wird ein einstiger Undergroundstoff seinem zeitlichen und räumlichen Kontext entrissen und für die immer noch fraglich hochkonjunkturelle Unkultur zeitgemäßer, auf ein klar abgestecktes Teenager-Publikum hinproduzierter Horror-Remakes, die in ihrer deutlichen formalen Abgrenzung der Vorbilder nach allen Regeln der Kunst die Gesetze des Mainstream-Kinos wahren, umgemodelt und vermeintlich aufgefrischt. Interessanterweise versuchte sich bereits der originale “Last House on the Left” an einer Interpretation seines Referenzvorbildes, Ingmar Bergmans “Jungfrauenquelle”, dessen religiöses Meditieren über Verlust und den Willen Gottes er gegen eine kühne, rücksichtlose und von studentischem Übereifer gekennzeichnete Gewaltballade eintauschte.
Verhielt sich Wes Cravens frühe Regiearbeit zu ihrem Bezugsobjekt noch wie die naiv-intellektuelle, zumindest aber überaus geistreiche und im Anliegen deutlich gesellschaftspolitische Umkehrung des Bergman-Films, also einer Low-Budget-Neubearbeitung mit freimütigen Akzentverschiebungen, so begnügt sich Dennis Iliadis’ in der 2009er-Version des Materials größtenteils auf das brave Nachstellen jener einst verstörend bösen Bilder Cravens, die in ihrer jetzigen aalglatten Berechenbarkeit bestenfalls zu ein wenig Popcornrascheln beim pubertierenden Publikum führen dürften.
Nachdem ich neulich schon vom Poster zu Asylums neuester Gurke „Mega Shark Vs. Giant Octopus“ sehr angetan war, hier nun also der Trailer. Und auch wenn das Wort bei einem Laden wie Asylum nicht wirklich passt: Das hier könnte das absolute Meisterwerk der Z-Film-Schmiede werden. Alleine der Titel schon: „Mega Shark Vs. Giant Octopus“… Mmmmmmm….
Hier der Trailer zu „Gamer“, dem neuen Film von Mark Neveldine und Brian Taylor (Crank 1+2 – wann sie den gedreht haben ist mir schleierhaft, aber egal). Darin können Menschen andere Menschen in einem Multiplayer Onlinegame per Gedanken fernsteuern, die sich gegenseitig abballern. Simon steuert also Kable (Gerard Butler), den Star unter den Zockern (auf dem Spielfeld), der aus seinem Mindcontrol-Game-Gefängnis entkommen will.
Liest sich ein wenig wie „Running Man“ und sieht nett aus, muss man aber nicht im Kino sehen, denke ich. Aber unterhaltsame 90 Minuten dürften das schon werden.
„Surrogates“ hatte ich bislang gar nicht auf dem Schirm, obwohl es um Roboter geht. Shame on me. „Surrogates“ basiert auf einem Comic von 2005, in dem Menschen nur noch durch Roboter agieren. Snip von Wikipedia:
In the near future, humans live in isolation and only interact through robotic bodies that serve as surrogates. When several surrogates are murdered, a cop (Bruce Willis) investigates the crimes through his own surrogate. The investigation forces the cop to bring his human form out of isolation and unravel a conspiracy behind the crimes.
Obiges Featurette bietet schonmal jede Menge Bilder aus dem Film, der sehr nett aussieht, aber von Jonathan Mostow gedreht wird, der schon „Terminator 3“ verwurstete. Abwarten.
Quentin Tarantino ist bekannt dafür, dass er gerne mal Projekte ankündigt, die nie gedreht werden, man denke nur an das „Vegas Brothers“ Prequel zu Reservoir Dogs und Pulp Fiction. Deshalb ist das hier mit Vorsicht zu genießen, wenn er sagt:
“I have a half-written prequel ready to go if this movie’s a smash,” Tarantino tells the New York Times .
Aber so prinzipiell habe ich nichts gegen eine weitere Runde Basterds auf der Jagd nach Nazi-Skalp.
Das wollte ich ja schon immer mal schreiben, ohne in die Gefahr einer Abmahnung zu geraten, aber: Til Schweiger is a Bastard… errrr… Basterd, Baby! Yeah! Hier in groß.
Das hier ist ein Dokument der Filmgeschichte. Als Robert De Niro seine Rolle in „Taxi Driver“ vorbereitete, fuhr er auch ein paar Tage lang in New York tatsächlich Taxi. Das hier ist seine Fahrer-Lizenz.
Die heutige Folge von Family Guy nimmt Stephen King-Filme auf die Schippe und ist in drei Mini-Folgen unterteilt. Nach dem Klick die Trailer zu Family Guys „Stand By Me“, „Misery“ und „Shawshank Redemption“.
In „Land of the Lost“ reist Will Ferrell durch Raum und Zeit und trifft auf Dinos, riesige Krabben und Echsenmenschen. Endlich mal eine Ferrell-Komödie, die mich tatsächlich interessiert.
Mélanie Laurent spielt in Basterds die Shosanna Dreyfus, eine jüdische Französin, deren Familie von Nazis ermordet wurde und die nun ein Kino betreibt, in dem der Film im Film gezeigt wird und in dem die Basterds zum entscheidenden Schlag gegen die Nazis ausholen. Hier in größer.
Die Story kann mittlerweile jeder mitsprechen. Anfang der 60er Jahre hatte Gene Roddenberry die Idee eine Art “Wagon Train” statt im wilden Westen im Weltraum spielen zu lassen. Das war die Geburtsstunde des zweitältesten Dauer-SciFi-Franchise nach “Doctor Who”. Im Zuge des jüngst gestarteten Reboots durch DschejDschej Abrams, ergreifen wir die Gelegenheit nochmal die bisherigen Serien und Filme unter die ganz subjektive Lupe zu nehmen. Zunächst soll es um die TV-Serien gehen, die wir uns anmaßen pauschal zu bewerten, danach folgen dann alle Filme…
Los geht’s: Space the final frontier…
STAR TREK – Raumschiff Enterprise (1966-1969) kurz TOS
Die Serie mit der alles anfing. Nach einem abgelehnten Pilotfilm, der später in der Doppelfolge “The Cage” verbraten wurde, startete nach einigen Umbesetzungen die Serie die das Triumvirat Kirk, Spock, Pille (im Original: Bones) zu Fernsehlegenden machen sollte. Als Macho und Womanizer legte Kirk mit eingezogenem Bauch das halbe weibliche Universum flach, diskutierte rudelweise Supercomputer in den Kurzschluss und rang heldenhaft mit glubschäugigen Echsenwesen. Spock haderte mit seiner menschlichen Seite, Pille war für die sarkastischen One-Liner zuständig, Scotty reparierte dauernd den Warp- (oder wie es in Deutschland hieß Sol-) Antrieb und Checkov und Sulu und Uhura waren auch da und konnten froh sein, dass sie bei Bodeneinsätzen das Sterben immer einem Statisten im roten Leibchen überlassen durften.
Skandale gabs auch: Kirk küsste eine Schwarze, eine Frau durfte nicht Number One werden und Bele jagte Lokai. Es gab Tribbles und schlechte Halloweenfolgen. Einen Besuch von Joan Collins in der Vergangenheit, viele genial-poetische Folgentitel und creepige Kinder die im Kreis sangen. Nach Staffel zwei sollte Schluss sein, doch der Fanprotest verschaffte der im Quotenloch dahindümpelnden Serie eine Gnadenseason. Dann war wirklich Schluss – die fünfjahres Mission der Enterprise war nach drei Jahren zu Ende.
…hat der F5-Leser und derzeitige moviepilot-Prakti’Can!Khesrau zusammengestellt. Eine erfrischende Abwechslung zu all den Meldungen um die Sequels, die Besetzung der Sequels, den weiteren Projekten der Stars und ein schöner Kontrapunkt zu den ganzen Backfischen, die bei moviepilot Robert Pattinson ihre ewige Liebe schwören. Zeit für eine Abrechnung:
Robert Pattinson wird vergöttert, weil er einen glitzernden Vampir spielt. Warum ist bislang eigentlich niemand auf die Idee gekommen, eine Liste von Gründen zu erstellen, warum Twilight gehasst gehört? Dieses Vakuum ist nicht gesund. Deshalb gibt es jetzt die Sieben Gründe, Twilight zu hassen.
„ICH BIN NICHT ANTIFEMINISTISCH, ICH BIN ANTI-MENSCHLICH“
Es gibt genug Kritiker, die Meyer für ihr frauenfeindliches Portrait der Bella kritisieren. Sie antwortet darauf mit unerschrockener Dummheit: „Ich bin nicht antifeministisch. Ich bin antimenschlich.“ Man könnte fast Gefahr laufen, diesen Satz zu lesen und ihn zu ignorieren. „Ach, wenn’s so ist.“
Aber das tun wir hier natürlich nicht. Sie begründet diese Aussage auch: „Wenn ein menschliches Wesen umgeben wird von Kreaturen mit übernatürlichen Kräften, Geschwindigkeiten, Sinnen und diversen anderen unheimlichen Fähigkeiten, wird er oder sie nicht in der Lage sein, sich behaupten zu können. Sorry. Aber das ist einfach so. Wir können nicht alle Mörder sein.“ Wichtig ist, festzuhalten, dass diese Wenn-Form natürlich Quatsch ist und denkbar ungünstig für eine Argumentation, da dieser Fall noch nie eingetreten ist. Zudem scheint sie die Kritik nicht verstanden zu haben: Es geht um die für viele Frauen beleidigende Art und Weise, in der Bella beschrieben wird. Eine Person, die sich alles gefallen lässt von ihrem verrückten und eifersüchtigen Freund und Träume und Ambitionen aufgibt, um mit ihm zusammen zu sein. Viele sagen, das sei sexistisch. Meyer sagt, das sei anti-menschlich. Irgendwie kommt das dann doch auf dasselbe hinaus…
Hier nochmal ein vierminütiger Trailer zu „Terminator Salvation“. Sieht immer noch gut aus, auch wenn ich Marcus’ Maske als Cyborg immer noch daneben finde.
„Humpday“ ist ein improvisierter Film, der dieses Jahr auf dem Sundance-Festival Premiere hatte und der Plot klingt absolut über-hilarious:
Humpday tells the story of two straight college friends who reunite after years apart, fall back into their old habit of competing in increasingly outrageous dares in order to one-up each other, and, at the end of a wild night out, challenge themselves to have sex together in a gay porno for an art film contest.
Lahmarsch-Rocker Nick Cave war offensichtlich dazu beauftragt, doch mal zu versuchen ein Sequel zu Ridley Scotts “Russel Crowes Mienenspiel”-Shworeel zu schreiben. Und als wäre die Wahl des Autors nicht schon WTFig genug, hat Cave auch noch das OMGigste Script geschrieben, das man sich als Fortsetzung vorstellen kann. In dem Drehbuch beauftragen die römischen Götter Maximus aktiv als Kriegstreiber auf der Welt zu agieren, wenn er seine Familie wiedersehen will. Weil nämlich durch die schnelle und grosse Verbreitung des Christentums die römischen Gottheiten langsam verschwinden und dahin siechen, was sie nicht so gerne wollen. Dabei schicken sie Maximus durch alle Zeiten. Er kämpft an der Seite der Kreuzzügler, mit einem Flammenwerfer in Vietnam oder alleine gegen Panzer im zweiten Weltkrieg.
Das ganze klingt absurd und für Fans des Films sicherlich zum Haare raufen, aber das krasseste an der ganzen Sache ist: Die Story funktioniert! Hier, bei Gone elsewhere, steht eine ausfürhrliche Synopsis und ein Review des ins Netz geleakten Drehbuchs und ich muss sagen: Also DEN Film würd ich gerne sehen. Wenn auch nicht unbedingt als Gladiator-Sequel. Da fand ich nämlich den ersten schon doof, was vermutlich an meiner schlimmen Russel-Crowe-Allergie liegt. Bei G.E. sieht man das wohl ähnlich, zumindest was die Idee betrifft, das ganze als Fortsetzung zu drehen:
It’s like making an action-packed follow-up to Schindler’s List with a cryogenically-frozen Liam Neeson helping to save a doomed alien species 10,000 years in the future. Sure, there might be an interesting story there…but it doesn’t make sense given the pre-established universe.
Wie auch immer: Das Studio hat das Buch abgelehnt. Aber wer weiss: Vielleicht wird es ja als eigenständiger Film realisiert. Das Zeug dazu hat es auf jeden Fall.
Hier ein neuer Trailer zu „Doghouse“, in dem eine Gruppe von Männern in einem Kaff voller mutierter Frauen landet. Sieht mir nach einem schönen Splatter-Spaß in der Tradition von „Shaun of the Dead“ aus und die Mutantenweibchen erinnern mich an „Demons“, den ich ja auch schon immer sehr gerne mochte.
Hier der Trailer zur kommenden Toyverfilmung von „My Little Pony“, darin wollen buntgefärbte Pferdchen die Weltherrschaft übernehmen und die Menschheit versklaven. Sieht ausgesprochen gut aus, der Trailer!
Ich fragte mich ja schon, warum im Trailer zu „District 9“ die Aliens nur verpixelt gezeigt wurden, vermutete irgendeine Privacy-Message. Hier nun der Trailer ohne Pixel, dafür mit Untertitel, aus denen wir erfahren, dass die Aliens eher zufällig auf die Erde geraten sind. Sieht immer noch schick aus.
Hier der Trailer zu „Ninja“, der mich ja schon alleine des Titels wegen überzeugt. Wenn ein Film schon „Ninja“ heisst, dann kann er nur gut sein und der Trailer verspricht einen durchaus unterhaltsamen Film in der Tradition der American Ninja-Filme aus den 80s. B-Movies wie sie sein sollen. Hier der Plot: „A westerner named Casey, studying Ninjutsu in Japan, is asked by the Sensei to return to New York to protect the legendary Yoroi Bitsu, an armored chest that contains the weapons of the last Koga Ninja.“
-”I’m Spock”
-”Bullshit”
Originaltitel: Star Trek
Herstellungsland: USA 2009
Regie: J.J. Abrams
Buch: Alex Kurtzman, Roberto Orci
Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Eric Bana, Simon Pegg, Winona Ryder, Karl Urban, John Cho, Zoe Saldana, Bruce Greenwood
Ben Cross, Anton Yelchin, Leonard Nimoy Batzman Jet Strajker Mal Sehen
Die Story
>>>Spoiler Anfang<<<
Kirks Vater wird nach der Entführung seines Chefs durch die Besatzung einer riesigen Rose von Jericho (evtl auch einer Artischocke), selbst kurzzeitig zum Captain eines Raumschiffs. Es gelingt ihm noch die Besatzung inklusiver seiner schwangeren Frau rechtzeitig zu evakuieren ehe das Schiff mit ihm an Bord an der Artischocke zerschellt.
Jahre später. Kirk und Spock – beide mit rebellischen Tendenzen und dem Hang zu emotionalen Ausbrüchen – treffen an der Starfleet Academy aufeinander und können sich nicht ausstehen. Kirk hackt Spocks Kobayashi Maru-Trainingsprogram, doch ehe er dafür zur Verantwortung gezogen werden kann ist Red Alert: Vulkan wird angegriffen und weil die übrige Föderationsflotte grade Halma auf Alpha Centauri spielt, müssen die versammelten Kadeten ran. Nur Kirk darf nicht mit, schafft es aber doch an Bord, nachdem ihn sein alter Kumpel Pille in den verrückten Professor verwandelt, was ganz doll lustig ist.
Auf der Enterprise rettet Kirk auch gleich den Tag, weil er sich an die Weltraumartischocke erinnert, die seinen Vater umgebracht hat. In der Artischocke lebt ein schlechtgelaunter Romulaner namens Nero, der Spock hasst und deswegen mit einem intergalaktischen Korkenzieher ein Loch in Vulkan bohrt und den Planeten sprengt, inkl. Spocks Mutter WinOma Ryder. Vorher wurde noch der Kaptain der Enterprise von Nero entführt um mit Schwippschwäger des Ceti-Aals herauszufoltern wie man die Sprinkleranlage der Erde ausstellt, damit er die ebenfalls mit seinem Korkenzieher und dem Blubb roter Materie in ein schwarzes Loch saugen kann.
Originaltitel: Boy A
Herstellungsland: Großbritannien 2007
Regie: John Crowley
Darsteller: Andrew Garfield, Peter Mullan, Siobhan Finneran, Alfie Owen, Victoria Brazier, Skye Bennett Batzman Jet Strajker
Eigentlich ist Jack (Andrew Garfield) , die Hauptfigur in Boy A, ein ganz sympathischer Kerl. Ein bißchen linkisch und naiv vielleicht, ein wenig unbeholfen für seine 24. Jack fehlt es eindeutig an Erfahrungen im Umgang mit seinen Mitmenschen, im Umgang mit dem anderen Geschlecht. Das ist wenig verwunderlich, denn Jack war 14 Jahre im Jugendknast und lernt erst jetzt, langsam auf eigenen Beinen zu stehen.
Mit 10 hat er zusammen mit einem Freund eine schreckliche Tat begangen, die sein Leben bis heute geprägt hat. Jetzt versucht er zurück in die Normalität zu finden. Mit neuem Namen und neuer Identität und der Hilfe seines Bewährungshelfers soll er in der Welt zurechtkommen. Die Öffentlichkeit kennt ihn nur aus dem Prozess, dort wurde die Namen der jungen Täter verschwiegen, das Gericht nannte sie nur Boy A und Boy B. Jack ist Boy A.
John Crowley nimmt sich in dieser Buchverfilmung eines spektakulären Themas an. Inspiriert wurde der Film, wie seine Buchvorlage, von dem grausigen realen Fall um die Ermordung des Jungen James Bulger – der von zwei Elfjährigen Jungen umgebracht wurde. Eine sinnlose und kaum zu begreifende Tat, die Anfang der 1990er Jahre Großbritannien und die Welt erschütterte.
Doch so boulevardtauglich auch das Thema ist, so wenig reißerisch geht Boy A damit um. Die einfühlsame, aber nie rührselige Inszenierung schildert Jacks Rückkehr ins Leben, seine beständige Angst vor der Entdeckung, aber auch seine Sehnsucht nach Normalität. Seine Tat, die sich erst nach und nach erschließt, wird nie banalisiert, auch wenn der Zuschauer dem ungelenken jungen Mann zweifellos Sympathien entgegenbringt.
Diejenigen unter euch, die Wolverine gesehen haben, werden ein bisschen skeptisch sein, wenn sie folgende News lesen und das nicht nur, weil man Wolverine: Origins auf 6 Minuten gekürzt hat, um mehr Platz für Weapon X und das was Hollywood dafür hält zu schaffen. Da ein paar Spoiler bevorstehen, müssen diejenigen, die sich Wolverine noch anschauen wollen, mit dem Klicken zurückhalten:
Nach dem guten Startwochenende war das ja klar: Die Vorbereitungen für einen zweiten Teil von Wolverine laufen schon. Bei Empire steht, was Jackman neben Wolvie noch so alles in petto hat, Snip:
The Wolverine sequel is – chorus it with us now – to be set in Japan, and will focus on the samurai / Yakuza storyline of the comics, wherein Wolverine trains in the way of the samurai in order to control his feral nature, and falls in love with Mariko Yashida, heir to a Yakuza family.
Die Nominierten für den lamesten Award in der Filmwelt, die MTV Movie Awards, sind bekanntgegeben worden. Der meistnominierte Film der Awards 2009 ist … Twilight! Das spricht Bände.
Nilz N. Burger meint: Hier irrt Renington übrigens. Die MTV Movie Awards sind die einzige Award-Show, auf die es sich regelmässig zu freuen lohnt, schon alleine wegen der jährlich genialen, liebevoll gemachten und ausserordentlich lustigen Spoofs (Remember Jack Black in Herr der Ringe? Nur als Beispiel). Ausserdem führen sie das Prinzip Award ein wenig ad absurdum, was man an den, ja nicht wirklich ernst gemeinten, Kategorien wie “Best Kiss” bestens sehen kann. Sie machen alles richtig, was sämtliche andere Award-Shows (Oscars eingeschlossen) immer falsch machen. Die MTV Movie Awards sind die einzige Award-Show, die man genüsslich von Anfang bis Ende gucken kann. Und ja: Sie sind ausserdem ein Publikumspreis. Unterhaltung at its best. Und hey: Sie haben nicht nur einen Preis für den besten Bösewicht, sondern auch für den besten WTF-Moment! Muss ich noch mehr sagen? Ein Filmaward von Leuten, die Film offensichtlich lieben. For the masses. So muss das sein.
BEST MOVIE (voting stays live throughout the 2009 Movie Awards ceremony)
* The Dark Knight
* High School Musical 3: Senior Year
* Iron Man
* Slumdog Millionaire
* Twilight
BEST FEMALE PERFORMANCE
* Angelina Jolie – Wanted (Universal Pictures)
* Anne Hathaway – Bride Wars (20th Century Fox)
* Kate Winslet – The Reader (The Weinstein Company)
* Kristen Stewart – Twilight (Summit Entertainment)
* Taraji P. Henson – The Curious Case of Benjamin Button (Paramount Pictures)
BEST MALE PERFORMANCE
* Christian Bale – The Dark Knight (Warner Bros. Pictures)
* Robert Downey Jr. – Iron Man (Paramount Pictures)
* Shia LaBeouf – Eagle Eye (DreamWorks SKG/ Paramount Pictures)
* Vin Diesel – Fast & Furious (Universal Pictures)
* Zac Efron – High School Musical 3: Senior Year (Walt Disney Pictures)
Coming Soon hat am Set von „Terminator Salvation“ mit McG und Production Designer Martin Laing geredet, die fast den kompletten Film verraten haben. Lediglich das Ende fehlt. Wenn Euch also Spoiler wenig ausmachen (so wie mir), wird man dort glücklich.
McG hat in einem Interview mit Filmjournal ein paar Details aus dem fünften Terminator-Teil erzählt, der bereits 2007 offiziell angekündigt wurde – zusammen mit einem sechsten Teil. Hier McGs Ideen für Termi 5:
“I strongly suspect the next movie is going to take place in a [pre-Judgment Day] 2011,” McG reveals. “John Connor is going to travel back in time and he’s going to have to galvanize the militaries of the world for an impending SkyNet invasion.”
“They’ve figured out time travel to the degree where they can send more than one naked entity. So you’re going to have hunter killers and transports and harvesters and everything arriving in our time and Connor fighting back with conventional military warfare, which I think is going to be fucking awesome. I also think he’s going to meet a scientist that’s going to look a lot like present-day Robert Patrick [who famously played the T-1000 in Terminator 2], talking about stem-cell research and how we can all live as idealized, younger versions of ourselves.”
Um die Chihuahuas möglichst genau zu kontrastieren und schnell schnell husch husch von der Startseite zu verdrängen, denn mit katatonischen Starren bezüglich Disney-Chihuahuas, da gehts mir genau wie Batz… wo war ich? Genau: Um die Chihuahuas möglichst genau zu kontrastieren und schnell schnell husch husch von der Startseite zu verdrängen, kommt mir das hier grade Recht: Der Trailer zu „It Ate His Face“, der mir nach einem schönen Horrorflick in der Tradition der Öko-Horrors der 70er aussieht. Der Film hat wohl grade Finanzierungsschwierigkeiten, aber hey: Hauptsache keine Chihuahuas. Hier der offizielle Plot:
After setting out to research an unknown section of the great lakes in Michigin, four adventurous students find themselves battling crazed rednecks, and something lurking in the water the hasn’t evolved in over 250 million years. This pre-historic parasitic monster has turned the once quintessential eco-system in this small town flat on it’s back and all living creatures are soon finding themselves prey to it. Intially distracted by the good time they are having and the loss of their friend’s brother in a sick and twisted unexplained accident only a month before they find themselves trapped in a gruesome situation as old as time itself- will they kill or be killed? They will discover that this evolution phenominon is as deep and wide and dark as the great lake they came to research- if they survive.
Meine Kollegen drohten damit mich zu verprügeln. Seite Tagen summte ich im Wachkoma nur noch ein Lied vor mich hin: Ay Chihuahua von D.J. Bobo. Das Lied ist perfide. Am Anfang hasst man es. Aber man bekommt es nicht aus dem Kopf. Dann sickert es in die tieferen Teile vom Stammhirn ein und setzt sich dort fest. Und irgendwann antwortet man auf alles nur noch mit “Ay Chihuahua!”
Und wozu das alles? Weil ich für meinen Arbeitgeber moviepilot mal wieder ein Quiz gebastelt habe. Zu einem Film, dessen erster Trailer bei mir leicht katatonische Starre ausgelöst hat: Beverly Hills Chihuahas. Aber zugegeben: Wenn man die singenden Hunde vergisst, ist der Streifen mehr sowas wie Clueless mit Hunden und hat einige ganz nette Gags zu bieten.
Hier also das Quiz. Diesmal sogar mit Videoclips, zu denen hinterher Fragen gestellt werden. Und um das Ganze noch difteliger zu machen, darf man nur 3x falsch antworten. Und dazu summt es immer ganz leise im Ay Chihua…
Dass der Herr Tarantino einem ausgeprägten Fetisch für Füße frönt, ist nach der Rezeption seiner Filme ja eher offensichtlich. Jetzt hat der gute in einem Fotoshooting von Diane Kruger fürs New York Times Magazine alle Hemmungen fallengelassen und füßelt sich völlig ungeniert durch die Fotoserie.
Hier der Trailer zu „Merantau“, dem ersten indonesischen Martial Arts-Film seit 15 Jahren. Darin verlässt Yuda, ein Silat Harimau-Kämpfer, im Zuge eines Initiationsritus namens „Merantau“ sein Heimatdorf und zieht nach Jakarta, wo er gegen einen fiesen Menschenhändler-Ring kämpft. Hier der Plot:
After a series of setbacks leave Yuda homeless and uncertain about his new future, a chance encounter results in him defending the orphaned Astri from becoming the latest victim of a European human trafficking ring led by the wildly psychotic, Ratger and his right-hand man Luc. With Ratger injured in the melee and seeking both his “merchandise” and bloody retribution, Yuda’s introduction to the city is a baptism of fire as he is forced to go on the run with Astri and her younger brother Adit as all the pimps and gangsters that inhabit the night hound the streets chasing their every step. With escape seemingly beyond their grasp, Yuda has no choice but to face his attackers in an adrenaline charged, jaw-dropping finale.”
Cleveland, der Quotenschwarze aus der besten Cartoonserie seit den ersten vierzehn Simpsons-Staffeln (alles was danach kam stinkt nachweislich), bekommt eine zweite Staffel, noch bevor die erste überhaupt ausgestrahlt wurde.
Damit kann man sich mal locker auf insgesamt 35 Folgen der Cleveland-Show freuen. Nur stutzig macht mich, dass die Familie aus einer Teenager-Tochter, einem fetten Sohn und einem Baby besteht. Außerdem: Die Nachbarn sind fette (natürlich sprechende) Bären, einem Redneck-Pärchen (Cletus?) und einer britischen Familie.
Kommt mir alles so erschreckend bekannt vor. Schade, Mr. MacFarlane..!
Chris Bouchards Fanfilm im Herr der Ringe-Universum, „The Hunt for Gollum“, dessen Trailer ich im Februar gebloggt hatte, ist seit heute komplett online anschaubar, oben in der Dailymotion-Version, auf der Website in HD. Ich habe ihn mir noch nicht angesehen, aber der Trailer war schon anständig.
Hier der Trailer zu Francis Ford Coppolas „Tetro“, der erste Film seit seinem 1974er Überwachungs-Thriller „The Conversation“, zu dem er ein Drehbuch schrieb, das nicht auf einer Vorlage basierte. Snip von IMDB:
Fresh faced and naive, 17-year-old Bennie arrives in Buenos Aires to search for his older brother who has been missing for more than a decade. The family had emigrated from Italy to Argentina, but with the great musical success of their father Carlo, an acclaimed symphony conductor, the family moved from Argentina to New York. When Bennie finds his brother, the volatile and melancholy poet Tetro, he is not at all what he expected. In the course of staying with Tetro and his girlfriend Miranda, the two brothers grapple with the haunting experiences of their shared past.
Dieses neue Character-Poster mit Brad Pitt aka Lt. Aldo Raine könnte das erste in einer Reihe von Basterds-Character-Poster sein. AICN hat die High-Res-Version.
Hier der Trailer zur Doku „How Bruce Lee changed the World“, die am 10. Mai im amerikanischen Sender History US ausgestrahlt wird. Wann und ob die Doku hier zu sehen sein wird, ist nicht bekannt. Snip von Twitch:
HOW BRUCE LEE CHANGED THE WORLD takes a detailed and unique look into Lee’s legacy— revealing the story of his rise from the backstreets of Hong Kong, while documenting Lee’s qualities, both physical and philosophical, that drove him to international stardom. More than just a biography, this special pieces together rare family archive and material owned by the Bruce Lee Foundation, together with in-depth interviews with individuals who continue to cite inspiration from Lee to this day.
Bruce Lee is known as one of the greatest martial artists of all time. His commitment to a principled approach of training, and an unparalleled skill and proficiency in all martial arts disciplines, resulted in the creation of one of the greatest physiques in modern history.
He was able to perform superhuman physical feats that have yet to be equaled, such as a two fingered push-up and a lethal blow called the one-inch punch, and was the first person to use kung fu skills on screen without the aid of special effects.
Hier der erste Trailer zu Neil Blomkamps „District 9“, den Batzman hier schonmal vorstellte und in dem Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in einer Besucher-aus-dem-All-Story verhandelt werden. Batzman schrieb damals:
Diese Grundidee hat Neill Blomkamp vor einiger Zeit in seinem Kurzfilm “Alive in Joburg” aufgegriffen, was promt dazu führte das Peter Jackson auf ihn aufmerksam wurde und Blomkamp als Regisseur für HALO in die engere Wahl kam. Das Projekt zerschlug sich aus vielerlei Gründen, doch Jackson und Blomkamp scheinen gut miteinander zu können, denn aus “Alive in Joburg” ist mittlerweile der Spielfilm “District 9″ geworden, um dessen genaue Handlung noch viel Geheimnis gekrämt wird. Fest steht jedoch, es wird um Ausländer gehen, um Illegal Aliens und um die Firma Multinaltional United, die diese unterdrückt. Jackson produziert und Blomkamp führt Regie.
Mal abgesehen aber vom überaus spannend klingenden Plot ist es vor allem die Optik, die mich umhaut. Der Hang zeitgenössischer Filme zu realistischer Darstellung ist seit einiger Zeit mehr als offensichtlich und wurde zur Handschrift von beispielsweise JJ Abrams. Das was Blomkamp hier allerdings anscheinend abliefert, geht allerdings nochmal einen Schritt weiter und transportiert einen From-Outer-Space-Film mit dokumentarischen Mitteln, die mit Hilfe von CGI wiederum kontrastiert werden.
Wenn „District 9“ so gut wird, wie es der Trailer verspricht, dann wird das hier mit Sicherheit eins der Highlights 2009 werden.
Ich war mal wieder fleißig und hab für meinen Zweitjob ;) bei moviepilot ein Quiz zu Illuminati gebastelt. Diesmal müsst ihr nicht nur raten sondern auch gut aufpassen, denn vor jeder Frage gibts einen kurzen Videoclip.
Hier der erste Trailer zu „G.I. Joe“. Sieht mir nach einer spektakulär unspektakulären Effektorgie und einem typischen Stephen Sommers-Film aus, der mal wieder Leute durch die Luft hüpfen lässen, wie im unsäglichen „Van Helsing“ bereits. Dieser Film könnte ziemlich egal werden.
Wie Schnittberichte.com schreibt, ist der neuste Ableger des X-Men-Franchise hierzulande in der deutschen Fassung anscheinend gekürzt. Bisher bekannt wurden zwei Kürzungen: Es fehlt der aus dem Trailer bekannte Moment, in dem Wolverine mit seiner Klaue einen Funken schlägt, der dazu führt das ein gecrashter Helikopter samt (bösem) Piloten explodiert und die Schüsse auf zwei alte Leute, die Wolverine Zuflucht gewährt haben, wurden ebenfalls gekürzt. Ob noch weitere Entschärfungen vorgenommen wurden, werden sicher die nächsten Tage zeigen.
Die Entscheidung den Film zu kürzen – vermutlich um eine FSK16 zu garantieren – ist verwunderlich, da Wolverine eh schon mehr als schaumgebremst daherkommt und man ihm die avisierte US-Freigabe PG13 nur zu deutlich anmerkt.
Das in Deutschland nochmal die Schere angesetzt wurde ist bezeichnend. Damit reiht sich Wolverine ein in die Reihe der Superhelden, die hierzulande nur kastriert auf die Leinwand durften. Erst im letzten Jahr mussten Iron Man und Hulk ebenfalls Federn lassen. Und wir dürfen gespannt sein, wie die Sache mit Terminator 4 aussieht. Auch ihm wurde Studiohalber das kassenträchtige PG13 verordnet – damit wird er der erste Terminator sein, der kein R-Rating hat. Ob das aber ausreicht um in Deutschland Schnitte zu vermeiden, wird sich zeigen…
Sport Science auf FSN (wer oder was auch immer ein FSN ist) untersucht, ob der Happy Gilmore Golfschwung tatsächlich besser ist, als der herkömmliche. Und da Happy Gilmore der beste Film Sandlers ist, um nicht zu sagen: der einzig ansehbare und weil sich Wissenschaft und Film sowieso hervorragend vertragen, ist das ganze auch sehr, sehr unterhaltsam geworden.
In letzter Zeit bin ich ein bisschen vernünftiger geworden, wenn ich über Filme erzähle: Ich bin be-/entgeistert, warte einen Tag, denke lange nach, schreibe ein Review, lösche ihn wieder, denke noch einmal nach und dann kann es losgehen. So auch bei dem Film, den ich seit gefühlten 100 Jahren sehnlichst erwarte: X-Men Origins: Wolverine
Fangen wir erst einmal mit der Geschichte an, die an dem Original-Origin angelehnt sind, wobei die Betonung auf “angelehnt” liegt. Denn obwohl gerade die ersten sechs Bände, also der erste Teil der Origin-Serie, einer der besten Serien sind, die ich über Wolverine gelesen habe, hat man sich entschieden diese nicht nur in 3-4 Minuten abzukaspern, sondern auch noch abzuändern, was mehr als schade ist, weil die Origin-Serie mehr Tiefgang hat, als man es von Comics normalerweise kennt.
Der Film startet im 19. Jahrhundert, als Jimmy (aka Logan aka Wolverine) schwer krank miterleben muss, wie sein Vater getötet wird. Als ihm daraufhin Krallen wachsen, tötet er im Affekt den Mann, der sich daraufhin als sein Vater ausgibt. Zusammen mit seinem Bruder Victor flüchtet Jimmy und ist aufeinmal unverwundbar und altert ab einem gewissen Alter nicht mehr. Warum das so ist, bleibt dem Zuschauer verborgen. Muss man ja auch nicht wissen, weil: Ist ja ein Mutant. Wird schon stimmen.
Jimmy und Victor haben eine Mordszeit miteinander. Es werden jede Menge Kriege mitgespielt, und nach und nach verändert sich Victor zu einem sadistischen Killer. Schließlich rastet dieser aus, woraufhin er und Jimmy, der ihm hilft nicht von den eigenen Männern gekillt zu werden, erschossen werden sollen. Klappt natürlich nicht, also entschließt man sich erst die beiden einzusperren und dann zu einer Spezialeinheit hinzuzufügen.
Für die Ausgabe zum zwanzigsten Geburtstag des Empire Mags haben sie die Goonies nach über 25 Jahren vor der Kamera vereint (inklusive Regisseur Richard Donner und Produzent Steven Spielberg) und mit ihnen (selbstverständlich) über ein mögliches Sequel gesprochen.
Richard Donner: “We tried for a long time. Steven and I had many meetings with writers but nothing stuck. It seemed disrespectful.”
Corey Feldman: “So I guess the answer about the sequel is that there’s always hope.”
Donner: “No. No hope.”
Sean Astin: “A year from now, ten years from now, 50 years from now, I’m absolutely convinced there’ll be one. We’ll figure it out. A sequel could be great. It could be shitty. You never know. But the original is the thing it is and no-one can ever change it.”
Dass es ein Sequel zu „Wall Street“ geben wird, bloggten wir im Oktober 2008. Damals waren aber außer den Drehbuchautoren nichts bekannt. Jetzt hat Oliver Stone beim Projekt angeheuert und wird wieder die Regie übernehmen. Außerdem ist Michael Douglas an Bord und spielt wieder den gierigen Gecko. Shia LaBeoff steht in Verhandlungen um die Rolle eines jungen Börsenhändlers, das ganze fühlt sich also eher als ein Remake an, als an ein echtes Sequel.
Hier der ins Netz geleakte Trailer zu Transformers 2, der vor „Wolverine“ laufen wird und der einiges an noch nicht gesehenem Bildmaterial enthält. Ich gehe davon aus, dass der Trailer in drei Minuten von Youtube gelöscht wird, deshalb: Schnell, schnell!
Christian Bale hat in einem Interview bekanntgegeben, dass er den Vertrag für einen dritten Batman-Film schon längst unterschrieben hat. Ob Christopher Nolan wieder Regie führen wird, ist noch unklar.
“I would like it if people say, ‘You’ll never make a good third movie,’” he said. “I say, ‘OK, let’s make a third movie in that case, let’s prove them wrong. But that’s just me. The fact is, I have to! I’ve signed up! Chris doesn’t. So I’m in a bit of a fix if he says he doesn’t want to!”
Das hier hatte ich zwar gestern schon bei mir gepostet, will Euch das hier aber nicht vorenthalten, weil dieses Video einfach zu fantastisch ist.
Hier das Video/Musik-Mashup-Wunder Eclectic Method mit einem Tarantino-Mix, in dem sie Szenen und Songs aus den Soundtracks zu allen möglichen seiner Filme mixen. Schonmal sehr fantastisch. Und ab Minute 5:20 wird das ganze erst richtig abartig brillant!
Im neuen TV-Spot für „Night at the Museum 2“ erzählt der zum Leben erweckte Pharao Azaria einem Herrn in dunklem Anzug, der manchen unter dem Namen Darth Vader bekannt sein dürfte, dass die Macht nicht funktioniert. I shit you not!
Nur um dem lieben Filmfreund Mal Sehen eine Freude zu machen, habe ich mich während der Arbeitszeit bei moviepilot hingesetzt und ein Wolverine-Quiz gebastelt. Nur für Mal alleine. Weil er so männlich und sexy aussieht in seinem Latex-Schlübber! Mal, from me to you with love ;)
Hier der Trailer zu Jennifer Lynchs (ja, die Tochter von Herrn Lynch) neuem Film „Hiss“, eine Bollywood-Produktion, in der sich Mallika Sherawat in eine Schlangenfrau verwandelt, eine Archetypus aus der indischen Mythologie. Hier der Plot von Wikipedia, mehr ist noch nicht bekannt:
The film, based on the legend of Nāga, is about a snake woman whose mate is captured by an American hunter. The snake woman decides to take revenge on the hunter.
Am 5. Juni, dem Tag der Umwelt, kommt die von Luc Besson produzierte und von Fotograf Yann Arthus-Bertrand inszenierte Doku „Home“ in die Kinos. Die Doku ist der weltweit erste Film, der gleichzeitig im Kino und im Internet (und dort neben der englischen Fassung auch auf Deutsch, Französisch und Spanisch) zu sehen ist. Im Youtube-Channel gibt es BehindTheScenes-Videos und Interviews. Snip von Youtube:
In den 200.000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in 4 Milliarden Jahren entwickelt hat. Der Preis dafür ist hoch, doch es ist zu spät, um sich Pessimismus leisten zu können. Es bleiben der Menschheit kaum noch 10 Jahre, um den Trend umzukehren: Wir müssen Schluss machen mit der maßlosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und müssen unsere Konsumgewohnheiten ändern.
HOME ist ein Spielfilm von Yann Arthus-Bertrand in Koproduktion mit EuropaCorp (Unternehmen von Luc Besson) und Elzévir Films mit der Unterstützung durch PPR. HOME besteht aus Luftbildaufnahmen, die die großen ökologischen Fragen behandeln und gleichzeitig zeigen, dass es Lösungen gibt. HOME erscheint am 5. Juni 2009 auf der ganzen Welt und in allen Medienformaten. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und uns alle davon zu überzeugen, dass wir jede Verantwortung für diesen Planeten tragen.
Für Google Maps stellt Google fünf verschiedene Layer zur Verfügung. Hier findet man nutzergenerierte Inhalte zum Thema des Films und Wissenswertes zum Natur- und Umweltschutz. Ein weiteres Layer zeigt Orte an denen Home live aufgeführt wird. Gleichzeitig mit dem Kinostart, den Austrahlungen im TV und im Internet auf YouTube wird der Film auch wie bei der WM als Public Viewing auf Leinwänden in deutschen Großstädte und überall auf der Welt gezeigt.
Hier spricht Kevin Smith über das in den Neunzigern gescheiterte Superman-Projekt, zwanzig sehr, sehr unterhaltsame Minuten und bei circa 5:20 spricht er über John Peters, der von Barbara Streisands Frisör zum Produzenten aufstieg. „Because in Hollywood you fail upwards“. Wunderbar!
Universal will David Cronenbergs „Videodrome“ neu verfilmen, was für eine tolle Idee! David Cronenberg ist natürlich nicht bzw. noch nicht an Bord, ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass er bei einem solchen Vorhaben dabei wäre. Das Drehbuch kommt von Ehren Kruger, der oder die solche Perlen wie „The Skeleton Key“ oder den schwächsten Gilliam ever „The Brothers Grimm“ schrieb. Der Fairness halber sollte man anfügen, dass er auch die Bücher zu den soliden „Ring“-Remakes schrieb.
Dennoch wird das Remake wohl kaum die Cronenbergsche Weirdness erhalten können und damit wird sich der Stoff in einen weiteren „One of the SciFi-Horrors“ verwandeln. Super. Das Original ging so, Snip von Wikipedia:
Max Renn, der Betreiber eines privaten Kabelsenders in Toronto, ist stets auf der Suche nach den neuesten pornografischen und gewalttätigen Sendungen, um sein Publikum zu halten. Dabei stößt er auf einen Piratensender, der ausschließlich das Folter-Programm „Videodrome“ sendet. Max mag „Videodrome“ und auch seiner neuen Freundin, der masochistisch veranlagten Radiomoderatorin Niki Brand gefällt die Sendung: am liebsten würde sie sich selbst für eine Sendung bewerben. Max rät ihr ab, stellt aber selbst Nachforschungen an, die ihn nach Pittsburgh, USA, führen, und zwar zu dem Medienprofessor Brian O’Blivion, der seine Aussagen nur noch per Videoband macht (da er, wie Renn feststellen muss, längst an einem Gehirntumor gestorben ist) und von da aus zu der Brillenfirma „Spectacular Optical“, die Videodrome produziert.
Längst von Halluzinationen geplagt, muss Max Renn feststellen, dass „Videodrome“ keine Piratensendung ist, sondern vor allem das unter die Sendung gelegte Signal, das im Kopf des Zuschauers einen Tumor auslöst, der Halluzinationen hervorruft.
Die neue Version soll das ganze mit ein bisschen Nanotechnologie aufsexen:
The new picture will modernize the concept, infuse it with the possibilities of nano-technology and blow it up into a large-scale sci-fi action thriller.
Ich bin kein großer Freund von Frau Zellweger und auch das Thema „Frau und Kind in einem spooky Haus“ ist mehr als durch, „Case 39“ sieht mir aber dennoch wie eine unterhaltsame Variante des Themas aus, zumindest für einen DVD-Abend.
Hier die neueste Ausgabe der beliebten Kurzreviews, in denen die Kino- und DVD-Filme zu ihrem Recht kommen, die auf Grund von Zeitmangel einfach nicht in epischer Länge von mir besprochen werden können.
Die Bildchen sind wie immer ganz geschickt getarnte Amazonlinks, falls ihr euch sofort einen der Filme holen wollt und denkt: Hey cool, da lass ich doch diese raffgierigen kleinen Cineschweine mitverdienen.
Heute dabei sind: Die drei ??? und das verfluchte Schloss +++ Twilight – Biss zum Morgengrauen +++ The Spirit +++ Er steht einfach nicht auf dich +++ Franklyn +++ Eden Lake +++ Thick as thieves +++ Ice Blues +++ Splinter +++ Chrysalis +++ Muzika +++ Virus Undead
Die drei ??? und das verfluchte Schloss – BRD / Südafrika 2009
Das zweite Abenteuer der mittlerweile Gott sei Dank etwas älteren Jungdetektive führt Justus und seine Freunde auf die Suche nach einem Geheimnis das ihm seine Eltern aufgeben haben.
Ein klassischer und im positiven Sinne altmodischer Kinderfilm. Für die Zielgruppe bis 15 genau das richtige, etwas Spannung, Gadgets, moderater Grusel, ein paar sexuelle Anspielungen die aber nie zotig werden. Die bisweilen etwas gestelzten Dialoge treffen oft genau den Ton der geliebten Hörspielvorlagen.
Twilight – Biss zum Morgengrauen – USA 2008
Mädchen kommt auf neue Highschool und ist sofort superbeliebt. Sie freundet sich mit Vampir an, dessen Familie sie gleich akzeptiert. Alles ist ganz doll romantisch bis ein paar böse Vampire sie als Fünf-Minuten-Terrine benutzen wollen.
Ein ganz gewaltiger Haufen Brontosaurierkacke. Ich hab nicht automatisch was gegen Hype und im Falle von Harry Potter oder High School Musical lassen sich ja durchaus gewissen Qualitäten erkennen, aber “Twilight” ist wirklich grauenhaft mies und sein Erfolg spricht nicht grade für die nachwachsende Generatione junger Frauen. Die Dialoge erreichen nicht mal Schülertheaterniveau und sind schlimmer als in mancher Daily Soap. Die Story ist ebenso furchtbar wie fragwürdig. Frauen haben keinen anderen Lebenszweck als nur einen Kerl anzuhimmeln, mit dem sie dann keusch zusammenleben. Man merkt deutlich das die Autorin der Buchvorlage Mormonin ist… ihre lustfeindliche und antiemanzipatorische Geschichte lässt die Bravo Girl im Vergleich wie die Emma wirken.
Warren Ellis hat für Hasbro die 11teilige Miniserie „GI Joe: Resolute“ geschrieben, deren letzte Folge grade bei Adult Swim gezeigt wurde, Snip von Ellis’ erstem Posting:
So I wrote what we call a “micro-series” called GI JOE: RESOLUTE. (This has been misreported elsewhere as GI JOE ABSOLUTE, which may give aid and comfort to the people at Hasbro who weren’t wild about the title!) It’s an hour long, broken into ten 5-minute episodes and one 10-minute final episode.
Oben die erste Episode, alle weiteren Teile nach dem Kaboom.
Was kommt dabei raus, wenn man „Snakes on a Plane“ im sittlichen US-Fernsehen zeigt, und eine der Dialogzeilen gleich zweimal eins der sieben bösen Worte Shit, Piss, Fuck, Cunt, Cocksucker, Motherfucker und Tits enthält? Genau, wunderbarste Comedy:
„Enough is enough! I’ve had it with these monkey fighting snakes on this monday to friday plane!“
Der Teaser zur Fortsetzung des Remakes. Mochte Rob Zombies erste Filmversuche überaus gern, die krude Verspielt- und Unbekümmertheit von “House of 1000 Corpses” und “TDR”, das stilistische Wildern und Plündern, ja, schon sehr beeindruckend. Umso enttäuschender fiel dann sein “Halloween” aus: Der Musiker Zombie ist nicht der Regisseur Carpenter, er hat weder verstanden, worum es bei der Figur Michael Myers, noch überhaupt im Slasherfilm geht.
Immerhin: Das hier sieht zumindest auf den ersten Blick so aus, wie ich mir den ersten Film vorgestellt hatte…
Argh! RTL startet im Sommer eine Casting-Show, in der Rollen für die Fortsetzung des Wannabe-Horror-Schunds „Twilight“ vergeben werden. Mit Till Schweiger und Carmen Electra als Juroren. Das wird… bestimmt ganz, ganz großartig.
The show, which premieres June 8 in primetime on leading German network RTL, features Til Schweiger, Germany’s biggest star, and the prize — a role in one of the “Twilight” sequels — is enough to entice even the most skeptical would-be thespian.
RTL and production house Tresor TV also have secured an impressive lineup of jury judges to assess the talent. Permanent jury members Schweiger and famed acting coach Bernhard Hiller will be joined every week by a third juror, among them Carmen Electra, producer Erwin Stoff (“The Day the Earth Stood Still”), Summit Entertainment exec Michael Schaefer and German A-list actors Thomas Kretschmann and Moritz Bleibtreu.
“Mission Hollywood” hopes to capitalize on the phenomenal ratings success of casting shows like “Germany’s Next Top Model,” which has become a flagship hit for RTL competitor Pro7.
Was bislang nur vermutet wurde, bestätigte Rodriguez nun auf einer Pressekonferenz. Er wird den Dschungel-Horror um das einst von Stan Winston entworfene Monster “re-booten” (= Synonym für: ein Remake inszenieren) und den Predator, den ich jetzt nie ganz ernst nehmen konnte (-> Fummeltunte im Netzhemd mit Rastalocken), auf dem Originalkonzept des Ursprungsfilmes von John McTiernan basierend erneut in die Kinos bringen. Titel: “Predators”. Ah ja… und nebenher macht der gute Robert auch noch “Machete”, “The Jetsons”, “Sin City 2″ und “Nervewreckers”.
Ich würde lieber keinen “It’s official” hier reinhauen, wäre aber der erste im Kino, der aufsteht und Standing Ovation vollführt, wenn es wahr ist: io9 will es Schwarz auf weiß aus der Variety haben, dass Arnie mit McG gemeinsame Sache gemacht hat:
Turns out Schwarzenegger has been secretly working with helmer McG and the effects team to reprise his signature role … without lifting a finger.
A body-cast mold of Schwarzenegger, created when he first appeared as the muscle-ripped cyborg, provided the basis for a digital-effects version of his famous character. The figure appears in “Terminator Salvation” as a living, breathing actor.
Schwarzenegger viewed the resulting footage and gave his go-ahead just in time for McG to include the footage before the helmer completes his cut of the movie.
Die Meldung erreicht mich erst nach drei Tagen, erwischt mich aber mit einer solchen Wucht, dass ich kurz ohnmächtig wurde: DIE PARTEI, Titanics Reaktion auf den stetig wachsenden Humor in der deutschen Politiklandschaft, versteigert bei ebay eine Rolle in dem DIE PARTEI-Film, der im August in die deutschen Kinos kommen. Und da jegliche Beschreibung ab diesem Punkt nicht einmal im Ansatz den Göttern in grauem Polyester gerecht wird, lasse ich das Angebot sprechen:
Hier der Trailer zu „The Garden“, einer Dokumentation über die South Central Farm in Los Angeles, einer der größten urbanen Farmen in den USA, die aufgrund einiger rechtlicher Streitigkeiten dem Erdboden gleich gemacht und damit einem ganzen DIY-Lebensstil der Gar ausgemacht wurde. Die Doku war dieses Jahr für den Oscar nominiert und läuft morgen in den USA an, einen deutschen Starttermin konnte ich nicht ermitteln. Snip von Wikipedia:
The South Central Farm, also known as the South Central Community Garden, was an urban farm and community garden located at East 41st and South Alameda Streets in an industrial area of South Los Angeles, California (known as South Central Los Angeles) which was in operation between 1994 and 2006. At 14 acres (~0.056 km²), it was considered one of the largest urban farms in the United States. The farm was sold in 2004, and the farmers were evicted in 2006. The farmers are disputing the validity of the sale in court and are also, as of February 2007, staging vigils in protest.
“Der Verstand stirbt nie. Der Beweis dafür ist, dass sie an mich denken.”
Originaltitel: L’Instinct de mort
Herstellungsland: Frankreich, Italien, Kanada 2008
Regie: Jean-François Richet
Darsteller: Vincent Cassel, Cécile De France, Gérard Depardieu, Roy Dupuis, Gilles Lellouche, Elena Anaya, Michel Duchaussoy, Myriam Boyer
Ist es nun clever oder schlicht als vorzeitiges Bekenntnis zum Scheitern zu verstehen, wenn ein Biopic, das immer nur eine filmische Interpretation anführen kann, sich mit den einleitenden Worten vorstellt: “Kein Film kann die Komplexität eines Menschenlebens abbilden”? Immerhin beansprucht “Mesrine: L’instinct de Mort” bzw. “Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt”, die erste von zwei umfassenden Kinonachstellungen des berühmten französischen Gangsters Jacques Mesrine (1936 – 1979) von Jean-François Richet, somit gleich vorweg eine Narrenfreiheit, die dem Genre nicht zusteht: Dessen Aufgabe ist es doch, die besagte Komplexität zu verdichten, umzuwandeln und sinnlich erfahrbar zu machen, je nachdem – auch mit einer eigenen Haltung.
Mesrine, der vom Algerienlegionär zum kleinkriminellen Aushilfsgangster und später meistgesuchten Verbrecher Frankreichs avanciert, als Bankräuber und Ausbrecherkönig verehrt, gefeiert und Dank seiner steten Selbstinszenierung zum Medienstar stilisiert wird, ist in diesem ersten Teil zunächst noch eine sehr passive Figur.
Ich hasse Muscials. Ich hasse Musicals so sehr, dass mich Hugh Jackman, für das was er den Oscars antat, anekelt (was sich wiederrum auf die Vorfreude auf den Wolverine Film auswirkte). Und wenn jemand Musicals so sehr hasst, wie ich, dann kostet es eine übermenschliche Überwindung auf einen Link zu klicken, in dem das Wort “Musical” vorkommt. Aber da Doogie Howser in einem Ärztekittel zu sehen war, konnte ich nicht widerstehen!
Aber jetzt kommt es noch besser: Wie es ausschaut, hat Joss Whedon vor eine Fortsetzung der Web-Serie zu drehen und die könnte es vielleicht sogar ins Kino schaffen!
“Well, we don’t want to be beholden to anybody,” Whedon said in a group interview on Tuesday in Hollywood at a Paley Fest panel on the show. “We want to do the product the same way we did the first one, which is out of our hearts, and then go to people [and say], ‘OK, if you’re interested in this, this is what it is.’ Besides, it could be something theatrical. It could be something on the Internet again, where it’s done on the fly and it all comes from us. We don’t know how we want that to be. The best thing to do is to write it. Then we can start deciding a business model based on the script.”
Yeah, noch mehr Splattergorefeste aus dem Umfeld von Yoshihiro Nishimura (Machine Girl, Tokyo Gore Police, Samurai Princess), diesmal eine Interpretation des klassischen Klassikermashups vom Zusammentreffen von Dracula und Frankensteins Monster, nur mit japanischen Schulmädchen.
Da der Workprint von Wolverine sowieso schon vor ein paar Wochen online geleakt ist, haben sich die Jungs und Mädels von Funny or Die gedacht: Ey, da können wir auch gleich den ganzen Film online packen. Gesagt getan. Everybody’s gone surfin’.
Hier der Trailer zum neuen Jim Jarmusch-Film mit Isaach de Bankolé, Bill Murray, Tilda Swinton und John Hurt. Der Plot hört sich für mich sehr nach David Lynch an und das Poster mag ich schonmal sehr, Snip von Moviepilot:
Ein geheimnisvoller Fremder (Isaach De Bankolé) reist nach Spanien. Er hat dort einen Auftrag zu erledigen. Welcher Art dieser Auftrag ist, bleibt im Dunklen. Alles deutet darauf hin, dass sich sein Vorhaben nicht ganz im Rahmen des Gesetzes bewegt. Aber weiß er überhaupt selbst genau, was er dort tun soll? Auf verschiedenen Stationen seiner Odyssee übermitteln ihm allerhand mysteriöse Gestalten rätselhafte Botschaften. Ist ihnen zu trauen? Das irgendwie merkwürdige Gefühl über allem verdichtet sich allmählich immer mehr zu einer unheimlichen, düsteren Vorahnung…
Hier erstes Material aus der kommenden Fortsetzung von Rob Zombies Halloween-Remake. Ich mochte das Original, ich mochte das Remake und ich schätze mal, ich werde auch den zweiten Teil mögen.
Ich bin dieses Jahr mal Erster! und poste als Erster! Weihnachtscontent: Silent Night, Zombie Night mit einem untoten Weihnachtsmann. Hach! Snip von der Filmwebsite:
A week before Christmas a viral outbreak turns the citizens of Los Angeles into the feral undead. On the brink of breaking up with both his wife and partner, L.A.P.D. officer Frank Talbot finds himself trapped in a apartment with them. As death closes in they try not only to survive, but work around the fact both men love the same woman.
Hier der Trailer zur Miniserie „Impact“, in der ein Meteorschauer den Mond zerbröselt, woraufhin dieser sich anschickt, in die Erde zu stürzen. Und ich musste ja eben ein bisschen weinen, denn der Trailer verspricht nichts anderes, als alle Katastrophen-Space-Meteor-Filme der letzten Jahre in einer gigantischen Miniserie. Und sie haben auch die einzige gute Idee aus dem „Zeitmaschine“-Remake, nämlich den in die Erde stürzenden Mond. Und dazu noch Gravitations-Schwankungen, Meteore, Explosionen – I fucking love this.
Und das schönste: Die Serie wird mitproduziert von den Münchner Tandem Communications, das Teil wird also garantiert im deutschen Fernsehen laufen, wahrscheinlich bei ProSieben. Hell, yeah! Hier der Plot:
While the entire world watches the largest meteor shower in 10,000 years, a brown dwarf, hidden by the meteor field, smashes into the moon in a tremendous explosion of rock and debris. Fragments of the moon itself, penetrate Earth’s atmosphere and make impact. Even though the initial damage is minimal, nerves are frayed throughout the planet. Then strange anomalies begin to manifest themselves on Earth. It starts small – cell phone disruptions, unusual static charges and odd tidal behavior. Then, gravity on earth is effected.
The world now has 39 days to stop it or Earth, and all of mankind, will perish!
F5-Leser Wilhelm hat uns einen Link zu seinem Kurzfilm „myfantasyreality“ geschickt und den finde ich mindestens interessant, wenn man bedenkt, dass der Herr Wilhelm grade mal zwanzig Jahre alt ist. Splitscreen finde ich als cineastische Technik sowieso immer gut und die Idee, Fantasie und Realität mit diesem Stilmittel darzustellen, ist großartig. Der Film hält sich damit zwar ein wenig zu lange auf und verpasst damit die Chance, eine „wirkliche“ Geschichte zu erzählen, aber trotzdem: durchaus gelungen. Snip von der Film-Website:
___PLOT________________________
myfantasyreality ist die geschichte eines jungen mädchens, das sich im strom des tristen alltags verliert und nur über ihre eigene fantasie abwechslung findet. nichts ist wahr. alles ist erlaubt. wir begleiten sie einen tag lang von der schule bis zum nächtlichen wandeln durch die verlassene stadt und geraten in einen intimen sog betörend verstörender gedanken.
_______________HISTORY_______________
dieser film entstand in etwa einem monat schaffens-, bedenk-, dreh- und schnittzeit mit einem geschätzten budget von etwa 300,- tacken. die premiere war ende märz 2009 oder so in der reithalle a in potsdam. im rahmen einer jugendkulturveranstaltung des spartacus e.v. wurde der film auf zwei großen leinwänden abgespielt. im grunde war er zu dem zeitpunkt noch gar nicht fertig. die finalversion gibt es dementsprechend (nur) hier zu bestaunen.
Hier der neueste Trailer zu „Transformers – Revenge of the Fallen“, den sie auf der Showest Conference gezeigt haben und ich bleibe dabei: Das hier sieht besser aus, als der erste Teil, die Action-Szenen scheinen übersichtlicher, verfolgbarer. Die schnellen Schnitte sind wohl Zeitlupen gewichen. Ich habe zwar immer noch ein Problem mit der Verniedlichung der Giant Robots, die heulen und altern und am Stock gehen… aber solange der zweite nicht so ein filmisches Fiasko wird, wie es der erste Teil war, dann okay. Auch einem Michael Bay gestehe ich eine Weiterentwicklung zu. Blowing Shit upper, quasi.
Ich lese schon länger Nerdcore und die Filmfreunde und habe mir gedacht vielleicht interessiert dich ja Folgendes: Das Studentenfilmfestival sehsüchte!
Vielleicht kennst du sehsüchte ja schon, wenn nicht, mal kurz zusammengefasst: sehsüchte wird jedes Jahr komplett von Studenten der Medienwissenschaft der HFF “Konrad Wolf” organisiert und ist das größte Studentenfilmfestival Europas (eigentlich sogar der Welt, nach unseren Google-Nachforschungen).
Wir stecken wirklich sehr viel Arbeit und Herzblut in das Festvial und es wäre natürlich schön, wenn man die Leidenschaft für das junge Kino auch mit viel Publikum teilen kann.
Klingt ja auch so schon interessant, aber tatsächlich hatte er mich dann mit folgendem Satz:
Wir haben auch einen sehr feinen Trailer mit Florian Lukas und Nora Tschirner.
Hier der Trailer zu „One-Eyed Monster“, in dem Ron Jeremy vom Blitz getroffen wird, woraufhin ihm der Penis abfällt und dieser auf Mordtour geht. Doch, doch, wirklich! Wurde ja auch Zeit, nachdem den Damen bereits mit „Teeth“ (Trailer) und „Boob“ schon zwei Horrorfilme mit ihren primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen gewidmet wurden. Nun also Killerpenisse from outer Space, musste ja kommen. Hier ein paar Teaserplakate, die Penisse in berühmten Filmplakaten platzieren, hier der Plot:
When a ferocious blizzard strands the cast and crew of an adult film shoot, the ragtag band of eccentric heroes must band together against a mysterious and deadly alien menace which has literally possessed the casts largest member — Ron Jeremy (naturally).
After slaying Ron, his detached penis embarks on a spree of carnal carnage on a colossal scale. With the help of a half-crazed Vietnam vet (Russ Meyer legend Charles Napier), haunted by his own wartime experience with this alien fiend, the race is on to trap and destroy this penile predator before there are more victims of its vicious, utterly unique method of murder.
Starring adult film legends Ron Jeremy & Veronica Hart and Buffy The Vampire Slayer pin-up Amber Benson, One Eyed Monster is an outrageous and spectacular homage to the classic sci-fi horror of “Alien” and “The Thing”. Its also a thrilling, throbbing, thoroughly depraved comedy which dares to invade the parts other aliens can only dream of!
Als ich eben bei io9 das Interview mit Jay Maynard aka Tron Guy las und dort den Trailer zum ersten Teil sah, fiel mir auf, dass ich Tron zwar schon zweihundertsechsundfünfzig mal gesehen habe, aber noch nie den Trailer! Hier also der Trailer zum Original und ein Snip vom Interview:
Not a word, I have not been asked, and I would dearly love to. Everytime that I see a discussion about it on the net, someone will always ask, “Is Tron Guy in it?” I would dearly love to be involved with it in just about any capacity. If they asked me, I’m there.
Ok now, Tron Guy muss natürlich im zweiten Teil auftauchen. Ich bin für ‘ne Petition oder sowas.
Das haben wir jetzt wohl von der Verschiebung des Halbblutprinzen – dass ungefähr gefühlte 3000 Trailer dazu vorab erscheinen. Aber gut… meine Vorfreude soll das nicht trüben.
Quentin Tarantino war wohl seltsamerweise Gast bei American Idol, aber das beschert uns immerhin einen Clip mit ein paar neuen Szenen aus „Inglorious Basterds“. Und ich liebe den Spruch „We are in the Killing-Nazis-Business“.
Das Marketing für Wolverine könnte ja peinlicher nicht sein. Erst verspricht man den Fans einen dunklen, harten Wolvie-Film, dann wird das alles immer weichgespülter, die Poster erreichen 90210-Niveau und jetzt macht Wolverine Werbung für Milch. Mit Sprüchen wie:
My power to regenerate might be top secret but my ability to re-energize is simple. Milk has protein to help build muscle and a unique mix of nutrients to help you refuel. So eat right, train hard and drink lowfat milk. That’s just common mutant sense.
Wenn der Film genauso schlecht wie sein Marketing ist, dann dürfte das die grottigste Comic-Verfilmung seit Spawn oder den Fantastic Four werden. Vielleicht hat der Praktikant in der PR-Agentur aber auch einfach nur Milch über die Tastatur geleert, kann ja mal vorkommen.
Hier ein neuer Trailer zu Kathryn Bigelows „The Hurt Locker“ und der Film über Bombenentschärfer im Irak sieht immer noch sehr, sehr gut aus. Das Drehbuch stammt von Mark Boal, einem Kriegsfotografen, der im Irak Bombenkommandos begleitete und dessen Stories die Grundlage des Films bilden.
Sehr schön: Filme in einem Satz sehr zynisch zusammengefasst, hier meine Favs:
- BATMAN: Wealthy man assaults the mentally ill.
- BLADE RUNNER: Man with no apparent skill stumbles into escaped robots, fails to kill most, fucks one.
- E.T.: Out-of-control pet causes mayhem, sadness.
- FERRIS BUELLER’S DAY OFF: Amoral narcissist makes world dance for his amusement.
- GHOSTBUSTERS: Unemployed college professors destroy hotel with nuclear weapons.
- GROUNDHOG DAY: Misanthropic creep exploits space/time anomaly to stalk coworker.
- PREDATOR: American military-industrial complex ruins first contact with alien life.
- RAMBO III: The United States provides arms, equipment and training to the terrorists behind 9/11.
- SPIDER-MAN: Nerd gets bitten by spider, complains about how this ruins his life for years to come.
- STAR WARS: A NEW HOPE – Religious extremist terrorists destroy government installation, killing thousands.
- THE EXORCIST: Jesus trumps science.
- TITANIC: Crazy old widow disregards lifelong memories of husband, children, and grandchildren in favor of that one time she fucked a bum.
- WATCHMEN: Homosexual destroys New York, blames God.
Hier der Trailer zum neulich erst angekündigten „Samurai Princess“ von den Machern von „Machine Girl“ und „Tokyo Gore Police“. Natürlich voller absurdester Splatter- und Gore-Effekte und fliegenden Motorsägen. Hell, yeah!
Aus irgendeinem Grund stehe ich ja total auf die Asylum Ripoffs, die zu praktisch jedem größeren Hollywood-Film ihre schnell und billig gedrehten Kopien auf den Markt werfen. Hier nun der Trailer zu ihrer Terminator-Variante.
A small band of resistance fighters battle the cyborgs that have taken control of the planet.
In der letzten F.A.S. stand ein schöner Artikel von Peter Körte, der am Set von “Inglorious Basterds” zuschauen durfte. Dabei kam er auch u.a. kurz mit Eli Roth ins Gespräch, der nicht nur im Film mitspielt, sondern der auch die Regie für den Film im Film geführt hat, “Stolz der Nation”, ein Propagandafilm mit Daniel Brühl in der Hauptrolle.
Roth hat, das war in den Ausschnitten zu sehen, genau kapiert, wie man das Pathos eines Propagandafilms so weit treibt, bis es bricht. Indem man es nämlich ganz genau nimmt – bis hin zum Zulassungsstempel auf dem Filmplakat von „Stolz der Nation“, bis hin zu Schrift und Farbgebung. Insofern ist auch Tarantino ein akribischer Historiker, so gewissenhaft und detailbesessen wie Regisseure, die sich mit einem Stab seriöser Wissenschaftler umgeben und sich ihrer Faktentreue rühmen.
Slack Adaptation hat eine Liste mit fantastischen surrealen Filmen inklusive Videoclips. Dort gibt es nackte Damen, die sich mit Eidotter einreiben, sehr seltsame Methoden des Wäschewaschens oder obiges, absolut oberwitziges Video mit einem Herrn und seinem Bürstenfetisch, der sich seine Nippel ordentlich durchbürstet. Ich lieg’ unter’m Tisch hier. Oh, meine Nippel explodieren vor Lust!
Die Szene stammt aus dem tschechischen Film CONSPIRATORS OF PLEASURE von Spiklenci Slasti.
It’s definitely my favorite film.
Svankmajer is a master of surrealism and a world-reference for stop-motion animation. Although this isn’t one of his most known films, I consider it his masterpiece. With no dialogues (nor need for any), the characters never meet – and obliviously craft a synesthetic network where fetishes and desires are realized in a surprising manner. You could oversimplify it as being a film about onanism full of surreal sequences with Tchaikovsky’s Fifth Symphony as soundtrack, but that wouldn’t do it justice. Pure cinema at its best.
Wir sind ja eigentlich nicht so die Arthaus-Mäuschen, aber von Trier ist ja eh so ein komsicher Zwitter zwischen Mainstream und Kunstkino. Und der Trailer zu seinem neuen Film mit Willem Dafoe sieht auch vielversprechend aus…zumindest bis zum Schluss, als wieder das Arthaus-Gekreische losgeht. Dennoch: Scheint so als wenn er mal wieder seine diversen Ängste thematisiert hätte. Ich bin gespannt…
In the largest deal ever made to shit out a movie, Warner Bros. and director Michael Bay announced a landmark $50 million agreement this week to monumentally fuck up ThunderCats.
“I couldn’t be more excited to completely fuck this up,” said Bay, who plans to begin production on destroying the live-action adaptation next month. “ThunderCats has a great story, endearing characters, action, adventure, space-travel, and fantasy. It will be an honor to run it into the ground.”
“I’ll use every directorial tool I have to suck the very life and charm out of this beloved cartoon,” added Bay, claiming that the film could turn out to be the most colossal piece of shit he’s ever worked on. “I won’t rest until I get every last scene exactly wrong.”
According to executives, Warner Bros. settled on Bay after a 12-month search of Hollywood’s most reviled directors, including Joel Schumacher, Roland Emmerich, and Brett Ratner. In the end, the studio decided only Bay could be relied upon to deliver a 220-minute cinematic clusterfuck with enough tedious performances, overblown cinematography, and CGI explosions to make even the most casual fan want to scratch their eyes out.
“No filmmaker working today has Bay’s ability to somehow direct his actors to be both emotionless and melodramatic at once,” Warner Bros. CEO Barry Meyer said. “And I personally can’t wait to see how he needlessly overcomplicates the plot.”
Trailer sind ja mittlerweile eine eigene Kunstform. Man kriegt sehr schnell die Tonalität des Films mit und im Idealfall weiss man entweder sehr genau was einen erwartet, oder man wird so neugierig das man es nicht mehr aushält, den Film endlich zusehen. Es gibt aber auch noch andere Beispiele:
Mike Judge, der Erfinder von Beavis and Butt-Head hat einen neuen Film gemacht. Ich mochte ja seinen “Office Space” sehr, aber das hier lässt mich etwas ratlos zurück…
1.) Scheint es schon wieder um den Kosmos eines Betrebs zu gehen, eigentlich genauso wie in Office Space.
2.) Habe ich nach dem Trailer irgendwie null verstanden, um was es jetzt eigentlich genau gehen soll?
3.) Weiss ich nicht wie ich Ben Affleck mit langen Haaren und Bart einordnen soll: Cool oder Nicholas-Cage-Nur-noch-60-SekundenCon-Air-peinlich?
Ein absoluter Grund für mich den Film auf jeden Fall zu gucken ist Kristen Wiig, die gehört zum aktuellen SNL-Cast und ist tatsächlich eine der lustigsten Komikerinnen, die ich jemals gesehen habe. Es ist ein wirklicher Genuss dieser Frau bei der Arbeit zuzugucken. Also, give it a try:
Ich wusste gar nicht, dass eine Mega-Dokumentation zu Spielbergs „Der weiße Hai“ in der Mache ist. Die hat wohl einige Finanzierungsprobleme, weil das Zeigen von Material aus „Jaws“ ziemlich teuer und die Doku mit über zwei Stunden extrem lang ist und wahrscheinlich bekommt man sie hierzulande ohne Umwege sowieso nicht wirklich zu sehen. Aber egal, der Trailer oben macht Lust auf mehr.
Ich hatte mal einen Praktikanten, der mich verächtlich anprustete, weil ich mir eine stolze PHP-Bibliothek zusammengestellt hatte, voll mit Scripts die ich mir nach gut dünken an meine Bedürfnisse anpassen konnte. Er würde ja jedes Teil von Grund auf selber bauen und niemand anderes ranlassen. Und genau deswegen wurde er nicht übernommen: Er war so fürchterlich langsam!
Disney kennt das und warum sollte man Bewährtes nur einmal benutzen? Dass es aber so krass war, habe ich gar nicht in Erinnerung:
“My name is Chev Chelios.” Originaltitel: Crank: High Voltage
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Mark Neveldine / Brian Taylor
Darsteller: Jason Statham, Amy Smart, David Carradine, Corey Haim, Clifton Collins Jr.
Chev Chelios ist beim ersten Teil aus einem Helikopter geflogen und auf dem harten Asphalt von Downtown L.A. aufgeschlagen. Damals bekämpfte er ein Kartell, das ihn vergiftet hatte und sein Freund und Arzt riet ihm, immer dafür zu sorgen, das Adrenalin ordentlich durch seinen Körper gepumpt würde, damit das Gift nicht wirkt. Sein abgestürzter Leichnam wurde aber künstlich am Leben gehalten, weil man für Chevs unglaublich starken Power-Organe einen super Preis kriegen würde. Insbesondere ein verrückter, reicher Gangboss wollte einiges haben aus dem menschlichen Ersatzteillager. Als erstes wurde das Herz entnommen und der Körper mit einem küntlichen so weit am Leben gehalten, das es die anderen Organe nicht schädigt. Als man Chelios aber “sein bestes Stück” entnehmen will, bäumen sich alle Lebensgeister in ihm auf und er wird wieder fit, nimmt alle die an ihm rumschnippeln auseinander und geht auf grosse Zerstörungstour durch Los Angeles, um sein richtiges Herz wiederzubekommen. Sein Freund und Arzt rät ihm, immer genug elektrische Spannung abzubekommen, damit das Herz nicht versagt. Willkommen im kranken Crank-Real-Life-Comic-Kosmos.
Erstmal das: Ich halte den ersten Teil für ein fuckin Masterpiece. Ich mag den Humor, ich mag die kompromisslos alberne und MTVige Bildgestaltung. Wobei: Mittlerweile ist das ja nicht mehr MTV-Style, sondern quasi YouTube-like. Crank fühlt sich an als wenn man sich durch 20 YouTube-Videos hintereinander klicken würde, wo alles dabei ist, aber als Kitt der alles zusammenhält immer seine Hauptfigur und ihr Problem hat. Das fand ich erzählerisch neu und frisch (und nicht so behäbig wie im vielgelobten “Spun”, den ich eher bemüht und langweilig fand), das war auch sehr böse, aber auf eine lustige Kaugummi-Art. In Crank werden reihenweise “Böse” umgenietet, es gibt Sex im vollsten Viertel der Stadt und trotzdem kann man den auch einem meinetwegen 16-jährigen (mit ein bischen Materie im Kopf) zeigen, ohne sich gleich Sorgen um seinen seelischen Zustand machen zu müssen. Denn hier ist nicht nur alles überzeichnet und wie ein einziges grosses Videospiel, hier ist auch alles total kindisch. Auf eine gute Art und Weise. Deswegen habe ich den wohl so genossen.
Hier der Trailer zu „Vengeance“ von Hong Kong-Filmer Johnnie To und der macht im Gegensatz zu gewaltverherrlichendem Rachefilmdreck wie „96 Hours“ einiges richtig. Denn „Vengeance“ zeigt Gewalt und davon viel, überschreitet aber nie die Grenze zur Gewaltverherrlichung, zumindest nach dem Trailer zu urteilen. Außerdem kontrastiert er sie mit Film-Noir-Stimmungen und Comic-Elementen, stilisiert sie somit. Kann man so machen.
Nach „The Imaginarium of Doctor Parnassus“ will Terry Gilliam den Film „The Zero Theorem“ drehen, über den bisher wenig bis gar nichts bekannt war. Jetzt ist der Plot online aufgetaucht und der enthält nicht grade wenige Spoiler, here we go:
Qohen Leth, a socially maladjusted “cubicle zombie” with a genius for computer work, is waiting for a phone call. His entire life has been consumed with the wait for this call. He doesn’t know the nature and origin of the call, but he knows it will provide him with the purpose that he has long lived without.
Qohen is given a special project by his corporate managers. His task is to solve a mysterious theorem that has stumped, and mentally broken, the long list of computer geniuses that were previously assigned the job.
Living in an Orwellian corporate world where “mancams” serve as the eyes of a shadowy figure known as Management, Qohen works on a solution to the strange theorem while living in isolation in his home—the shattered interior of a fire-damaged chapel.
His isolation and work are interrupted by a gorgeous, sexy woman who has recently befriended him named Bainsley. They communicate and make love via a tight, translucent, red virtual reality suit. An unlikely torrid romance develops, in which Bainsley has gotten Qohen to open up and come out of his shell like never before.
Qohen is occasionally visited by Bob, the rebellious whiz-kid teenage son of Management. These visits seem to be orchestrated by Management to keep control of Qohen’s progress on the project. But Qohen and Bob become friends, and start to dig deeper into the meaning of the Zero Theorem. Bob lets it slip that Bainsley has been hired by Management to help control him, and, as a result, when Bainsley earnestly tells Qohen she’s going to run away and pleads with him to come with her, he coldly rejects her.
Originaltitel: Monsters vs Aliens
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Rob Letterman / Conrad Vernon
Darsteller: Hugh Laurie, Seth Rogen, Reese Witherspoon, Kiefer Sutherland, Stephen Colbert
Susan hat sich kaum daran gewöhnt plötzliche eine Riesenfrau zu sein, die mit anderen “Monstern” zusammen von der Regierung weggesperrt wird, als auch schon ausserirdische Riesenroboter die Erde angreifen. Nachdem das Militär versagt hat, sehen die Experten nur eine Rettung: Die Monster müssen ran. Susan, der lebende Gelantineklumpen B.O.B. (Seth Rogen), Missing Link (Will Arnett – eine Art Monster from the Black Lagoon), der Mad Scientist in Schabengestalt Dr. Cockroach (Hugh Laurie) und ein hausgroßes Rieseninsektendingsbums nehmen den Kampf gegen die außerirdischen Schergen auf…
Hier kommt also der erste 3D-Animationsfilm der komplett in 3D geplant und designed wurde. Ein Nerd-Film in jeder Beziehung von der eingesetzten Technik bis zum Inhalt, der zwar die Familie im Visier hat aber doch unzweifelhaft von Moviegeeks erdacht wurde. In Interviews wird Ober-Geek Katzenberg nicht müde zu betonen, dass 3D die Zukunft des Kinos darstellt und dies einer der Filme sein wird, der die Zuschauer endgültig von der Qualität der neuen Technik überzeugen wird.
Zumindest hierzulande ging die Rechnung bisher nicht auf, was nur bedingt daran liegt, dass die Zahl der 3D-Kinos in Deutschland noch deutlich unter 50 liegt, die das neue RealD-Verfahren beherrschen. Denn auch wenn Dreamworks letztes Werk Kung Fu Panda erfolgreich lief, bleiben die Zuschauer den Monsters vs. Aliens bislang in Scharen fern. Ähnlich wie bei Pixars “Incredibles” fällt der Film in ein Zielgruppenloch, das Deutschland deutlich von den USA unterscheidet. Monsters, Aliens, Superhelden… das scheint für kleine Kinder nicht wirklich geeignet. Und Erwachsene finden riesige Motten dann doch zu albern. Der Film ist schlecht verortbar, er ist nicht eindeutig genug niedlich, nicht eindeutig genug für Ältere. Und während sich der Streifen in den USA bei Kritikern wie Publikum ganz respektabel schlug geht er in Deutschland baden. B-Movies und Superhelden haben hier – allem Hype um den Dark Knight und Planet Terror zum Trotz – keine Aktien im Mainstream und nur mit Fanboys füllt sich hier kein Multiplex.
Als ich eben den ersten Trailer zu Lee Demarbres „Smash Cut“ sah, dachte ich die ganze Zeit, der Film sähe aus wie die früher Splatterfilme von Herschell Gordon „Godfather of Gore“ Lewis, der als Erfinder des Splatter- und Gore-Genres gilt. Dann erkannte ich, das Lewis im Film tatsächlich mitspielt. Wow! Aber was den Film noch viel interessanter macht ist die Hauptdarstellerin Sasha Grey, die bisher in Meisterwerken wie „Sasha Grey Superslut“ oder „Lord of Asses 13“ mitspielte, grade ins ernsthafte Fach wechselt und demnächst tatsächlich in der Hauptrolle in Steven Soderberghs „The Girlfriend Experience“ zu sehen sein wird. Hier der Plot via Twitch:
Smash Cut is the dizzying portrayal of ABLE WHITMAN, a trouble filmmaker losing his mind in an extraordinary way.
After his latest “serious” film is met with gales of laughter, Able decides to drown his sorrows at a local strip club—where he meets dancer GIGI SPOT. Minutes later, he’s convinced the honey dripping sex-pot to star in his next project. Minutes after that, he’s killed her in a drunk driving accident. Needing to dispose of the body, Able stumbles upon the one place nobody would notice a corpse…spread around the set of his new horror film. When the response to this new footage is praised for its realism, the guilt ridden Able has a complete mental breakdown. Believing he has finally discovered the key to making a great horror film, the director quickly discovers that one human body doesn’t yield a lot of parts, and if he wants to finish, he’s going to have to keep on killing.
Meanwhile, Gigi’s sister APRIL hires the city’s most celebrated private detective, ISAAC BEAUMONDE, to investigate Gigi’s disappearance. But when the simple missing person investigation turns into a string of stomach turning murders, Isaac realizes he’s found the case of a lifetime.
Hier ein neues Poster und ein neuer Trailer zu „Moon“ von Duncan Jones aka Zowie Bowie aka David Bowies Sohn, und der Trailer sieht fantastisch aus. Das Poster gibt’s in groß bei AICN, hier der Plot von IMDB:
Sam Bell (Sam Rockwell) is nearing the end of his contract with Lunar. He’s been a faithful employee for 3 long years. His home has been Selene, a moon base where he has spent his days alone, mining Helium 3. The precious gas holds the key to reversing the Earth’s energy crisis.
Isolated, determined and steadfast, Sam has followed the rulebook obediently and his time on the moon has been enlightening, but uneventful. The solitude has given him time to reflect on the mistakes of his past and work on his raging temper. He does his job mechanically, and spends most of his available time dreaming of his imminent return to Earth, to his wife, young daughter and an early retirement.
But 2 weeks shy of his departure from Selene, Sam starts seeing things, hearing things and feeling strange. And when a routine extraction goes horribly wrong, he discovers that Lunar have their own plans for replacing him and the new recruit is eerily familiar.
Before he can return to Earth, Sam has to confront himself and the discovery that the life he has created, may not be his own. It’s more than his contract that is set to expire.
Der zweite Trailer zum neuen Michael Mann. Vom Tonfall her ein wenig anders als der Vorgänger, aber die Kritik bleibt bei mir die gleiche: Blöde DV-Optik, blöde Musik.
Ich denke mein Enthusiasmus bezüglich des kommenden Wolverine-Films düfte inzwischen auch bei dem letzten Leser durchgedrungen sein. Dass sich meine Vorfreude bremsen lassen könnte, war für mich, bis vor ein paar Stunden, ungefähr so vorstellbar, wie ein guter Film mit Sarah Jessica Parker und doch ist das Unmögliche geschehen: Meine Vorfreude hat einen Haarriss bekommen, bei dem Anblick des Posters:
Das schönste am Bloggen ist ja der unmittelbare Kontakt zu den Lesern. Dieses niedrigschwellige Miteinander.
Oder unterirdische.
Hier ist der Kommentar des Monats April 2009
Neuer Kommentar zu Ihrem Artikel #182 “Old Boy”
Autor : OH AMIR (IP: xx.xxx.121.10, xx.xxx.121.10)
E-Mail : xxxxxxxx@xxxxxxxxx.com
Kommentar:
Fuck you Batzman. Anscheinend hast du überhaupt keinen Geschmack, geschweige denn Talent für vernünftige Kritiken. Ich hoffe du stirbst.
Dieser Film hat nicht umsonst den großen Preis der Jury (Cannes 2004) gewonnen.
ER IST MEINER MEINUNG NACH SPITZE!
Ich hoffe der gute Amir lebt noch sehr lange und wird im Leben nie größere Probleme haben, als Filmkritiken die nicht seiner Meinung entsprechen.
Nicht auszudenken, wenn der nächste Genozid ausgelöst wurde, weil er mal keinen Parkplatz findet oder die Haribo-Goldbärenpackung nicht aufbekommt.
In diesem Sinne, euch allen ein frohes, stressfreies und unterhaltsames Osterfest.
Den Trailer zu Ang Lees sehr gut aussehendem Film „Taking Woodstock“ hatten wir neulich erst, hier das fantastische Poster dazu. Ich stehe ja total auf psychedelische Regenbogenfarben und die Hippie-Typografie und ich sehe schon wieder so komische Dinge in der Luft. Wo ist eigentlich meine lila Lennon-Brille?
Gore Verbinski hat eine Beteiligung am vierten Teil der „Pirates of the Caribbean“-Reihe abgesagt und will sich auf die Verfilmung das Games „Bioshock“ konzentrieren. Und ich denke, er ist ziemlich genau der richtige für den Job, denn was mir an Pirates am besten gefiel, waren die Tentakelviecher und, ich nenne sie einfach mal so, Algenzombies. Das deckt sich zwar nicht ganz mit der Steampunk-Ästhetik von Bioshock, aber ich denke trotzdem, der könnte das gut hinbekommen und vielleicht, ganz vielleicht, wird das dann endlich mal eine gute Game-Verfilmung.
„The Brothers Bloom“ ist der neue Film von Rian Johnson, der schon den genauso spröden wie fantastischen „Brick“ gedreht hat. Der Film feierte im November 2008 auf dem Toronto Filmfestival Premiere und ich konnte leider noch keinen Deutschlandstart finden. Was eine Schande ist, denn der Film mit Rachel Weisz und Adrien Brody sieht absolut grandios aus. Snip von First Showing:
The Brothers Bloom (Brody / Ruffalo) are the best con men in the world, swindling millionaires with complex scenarios of lust and intrigue. Now they’ve decided to take on one last job – showing a beautiful and eccentric heiress the time of her life with a romantic adventure that takes them around the world.
Hach, das Internetz, wie ich es liebe: Hier die Doku „Watch the Skies!“, in der die Schöpfer von E.T., Star Wars, Blade Runner und Terminator über ihre Lieblingsfilme aus den 50s reden. In sechs Teilen auf Youtube.
Der Trailer neulich hat mich ja völlig von den Socken gehauen, 2009 könnte ein sehr gutes Filmjahr werden, da kommt ja schließlich noch einiges und Wild Things ist einer meiner Favoriten bisher. Hier jedenfalls ein neues Poster.
Fox hat sich die Rechte am Buch „The World Without Us“ gesichert und Drehbuchautor Mark Protosevich und Regisseur Francis Lawrence, die beide schon „I am Legend“ gedreht hatten, an den Stoff gesetzt. Das Buch beschreibt ganz einfach die Geschichte der Erde, wenn die Menschheit von heute auf morgen verschwunden wäre und hat bereits eine Dokumentation des History Channels hervorgebracht: Life after People. Der Film soll allerdings keine neue Doku werden, sondern ein Katastrophen-Film, sort of.
Ich könnte mir ja die erste halbe Stunde von „I am Legend“ durchaus auch als kompletten Film vorstellen ohne schlecht gerenderte CGI-Vampire, dafür mit mehr verrottenden Großstädten.
Jackie Earle Haley, der Rorschach aus „Watchmen“ ist offiziell als Freddy Krueger für den Reboot von „Nightmare on Elm Street“ bestätigt worden. Ob Reboots jetzt gut oder nicht so gut sind, Haley als Freddy: das passt.
Bloody-Disgusting learned exclusively that Haley is now locked and loaded to pull over that grimy red and green sweater, strap on the infamous razor glove and tip his fedora as the brand-spanking-new Freddy Krueger! Expect an official announcement as early as next week. Shooting begins under the watch of Samuel Bayer at the end of the month in Chicago on A Nightmare on Elm Street, New Line Cinema’s reboot of the infamous franchise.
Hier der erste Trailer zu Ali Borat G Sasha Baron Cohens überschwulen neuen Film „Brüno: Delicious Journeys Through America for the Purpose of Making Heterosexual Males Visibly Uncomfortable in the Presence of a Gay Foreigner in a Mesh T-Shirt“ und er ist assfucking hilarious. Das wird ein Fest der Comedy, genau wie „Borat“.
“Rational people, anti-religionists, must end their timidity and come out of the closet and assert themselves. And those who consider themselves only moderately religious really need to look in the mirror and realize that the solace and comfort that religion brings you actually comes at a terrible price.”
Originaltitel: Religulous
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Larry Charles
Darsteller: Bill Maher
Bill Maher ist ein freundlicher Zeitgenosse mit entwaffnendem Grinsen und Humor. Er schafft es die subversivsten Fragen zu stellen und dabei so harmlos zu lachen, als hätte er nur nach der Zeit gefragt.
Eine Art mit der nicht jeder umgehen kann, denn nicht nur viele Gäste seiner diversen Late-Nite-Show fühlten sich durch ihn angegriffen und beleidigt. ABC feuerte ihn und seine Sendung “Politically Incorrect” als er nach dem 11. September sagte die Bezeichnung der Terroristen als Feiglinge sei falsch, schließlich seien die USA diejenigen die ferngelenkte Raketen auf viele Meilen entfernte Ziele abschössen. Das war ABC dann doch zu “Politically Incorrect”.
Seiner Karriere hat dies nicht geschadet, derzeit ist er mit Real Time with Bill Maher im Pay-Sender HBO zu sehen, erfahrungsgemäß ein Tummelplatz für Formate in denen mehr gewagt werden darf als im normalen Fernsehen.
Jetzt hat sich Maher, der sich selbst als Libertarier bezeichnet, ein neues Ziel gesucht und nimmt sich diesem, unter der Regie des Borat-Regisseurs Larry Charles in Spielfilmlänge an: Religion. In Religulous, einer Mischung aus den Worten Religiös und Ridiculous (albern), erkundet Maher die Welt der Gläubigen und lässt sich mit ihnen auf mitunter sehr unterhaltsame Diskurse ein. Im Holy-Land in dem – wie in einem religiösen Disneyland – mehrmals täglich Jesus ans Kreuz geschlagen wird, wird ihm das Geheimnis der Trinität erklärt (Gott ist wie Wasser, das kann auch flüssig, gasförmig oder gefroren sein, deswegen sind der Vater, der Sohn und der heilige Geist alles dasselbe), diskutiert mit den Besuchern einer Trucker-Kirche über den Sinn des Glaubens, fragt einen mit Klunkern zugehängten schwarzen Prediger, ob Zuhälter sich nicht genauso zurechtmachen wie er und wie er seinen Reichtum vor den armen Gläubigen rechtfertigt, flirtet mit einem bekehrten Homosexuellen der sich die Umerziehung von der Sünde zur Aufgabe gemacht hat und besucht seine alte Schule und seine Familie in der er als Kind religiös erzogen wurde.
Hier der Trailer zum französischen Zombie-Flick „Mutants“ und der sieht schon ziemlich großartig aus. Bin sehr gespannt, hier der Plot von Quiet Earth, Snip:
In a world devastated by a pandemic virus that turns human beings into primitive and bloodthirsty creatures, Marco and Sonia set off to find a secret base to escape from the mutants. When the latter attack them, Marco is contaminated too. Little by little, he undergoes the same changes. Sonia, who is expecting a baby, is then forced to fight her worst enemy, the man she loves.
Hier der Trailer zu „The Whisperer in Darkness“ nach einer Geschichte von H. P. Lovecraft. Der Film kommt von der H.P. Lovecraft Historical Society, die schon einen „The Call of Cthulhu“-Stummfilm gedreht haben, so als wäre er 1928 erschienen, genau wie die Story von Lovecraft. Die Geschichte „The Whisperer in Darkness“ erschien 1931 und der Film sieht aus, wie ein 30er-Jahre Universal-Monsterfilm. Toll!
Sequelwahnsinn bei Sony: Rory Bruer, Präsident von Sony Worldwide Distribution, hat auf der ShoWest 2009 bekanntgegeben, dass sie ein Release-Date für Ghostbusters 3, Spiderman 4 und Men In Black 3 im Jahr 2011 anstreben. Dass Sequels zu Ghostbusters und Spiderman in Arbeit waren, habe ich hier schon vor drölf Jahren gebloggt, aber das Sequel zu Men In Black ist neu. Snip:
The big news from their presentation was Rory Bruer (the President of Sony Worldwide Distribution) announcing that they are developing another “Men in Black” movie. He also confirmed they’re hard at work on a “Ghostbusters” sequel and “Spider-Man 4”.
When talking about these projects, he mentioned the year 2011. I don’t know if that means we can expect to see these movies in that year, or if that’s just their goal right now.
The important thing to take from his remarks is when the President of a company says movie titles to a crowd of theater owners; it means they’re serious about the project.
“I am Shiva the destroyer, your harbinger of doom this evening.”
Originaltitel: Rachel Getting Married
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Jonathan Demme
Darsteller: Anne Hathaway, Rosemarie DeWitt, Mather Zickel, Bill Irwin, Anna Deavere Smith, Anisa George, Tunde Adebimpe, Debra Winger, Roger Corman
Familienfest und andere Schwierigkeiten. Die Hochzeit von Rachel (Rosemarie DeWitt) steht an. Im Elternhaus und großen familiären Kreis möchte sie ihrem fürsorglichen schwarzen Freund das Ja-Wort geben. Dazu reist auch ihre Schwester Kym (Anne Hathaway) an, für ein Wochenende darf sie die Entzugsklinik verlassen, um die Festlichkeiten nicht zu verpassen – und ein wenig für die Schwierigkeiten zu sorgen. Kym ist der Fremdkörper an diesem Wochenende: Der Ex-Junkie, der ein großes schwarzes Loch in die Geschichte der Familie riss. Vor vielen Jahren hat sie unter Drogeneinfluss ihren kleinen Bruder in den Tod gefahren. Die Wunden der Vergangenheit drohen bei der Zusammenkunft erneut aufzureißen, nicht zuletzt weil Kym ihrem Gefühl, unerwünscht zu sein, bei jeder Gelegenheit großzügig Ausdruck verleiht.
Der Titel des Films suggeriert, die Handlung würde sich um Kyms Schwester Rachel drehen, doch die Perspektive dieses Familiendramas ist stets die der heimgekehrten Tochter, die über die harmonischen Multikulti-Feierlichkeiten wie ein Orkan hereinbricht: Die enorme innere (An)Spannung in “Rachel Getting Married” generiert Regisseur Jonathan Demme, der nach seinen Oscarhits “The Silence of the Lambs” und “Philadelphia” vor allem Dokumentarfilme inszenierte, mithilfe einer ständig bewegten digitalen Handkamera, die den Film ästhetisch im Heimvideo-Bereich zu verorten sucht.
Paramount hat noch vor dem Kinostart des Reboot von Star Trek einem zweiten Teil grünes Licht gegeben. Die Drehbuchschreiber sind wieder mit an Bord, ob Abrams wieder Regie führen wird oder ob die Cast so bestehen bleiben wird ist nicht bekannt. Live long and prosper und so.
Ich glaube ein großes Problem, bei Wolverine, ist für viele Menschen diese Macho-Attitüde. Das wird wohl auch der Grund sein, warum so zarte Zaubermäuse wie Nilz so ein Problem mit ihm haben. Sie sind einfach nicht in der Lage den weichen Kern in Wolverine zu sehen (und nein: Ich will nicht über die Oscars reden). Ich meine, der Mann muss ständig Ärsche treten, Welten retten und dabei noch cool aussehen. Dass letztes nicht dem Zufall überlassen wird, sehen wir in dem folgenden Beitrag:
Endlich ein neuer Film von den Machern von „Machine Girl“ und „Tokyo Gore Police“. Samurai Princess wird von Kengo Kaji inszeniert, dem Drehbuchautor der Gore Police, und dessen Regisseur Yoshihiro Nishimura liefert die Effekte. Auf der offiziellen Seite gibt es nur obiges Poster zu sehen und das erinnert mich doch sehr an das Poster zu Onechanbara, aber wurscht: Ninja-Mädchen gehen immer. Snip von AHT:
Die Handlung spielt während der Ära der Samurai, jedoch leben die Menschen zusammen mit hochentwickelten mechanischen Puppen. Als einige der hochgezüchteten Spielgefährten beginnen durchzudrehen und Menschen abzuschlachten entwickelt ein verrückter Wissenschaftler eine nahezu unzerstörbare, weibliche Ninja Puppe, die ihren Kameraden mit 11 verschiedenen, natürlich in ihren Körper integrierten, Waffen entgegentritt…
Eine Mischung aus Westworld, Ninjafilmen und Machine Girl? Ich bin sowas von dabei, dieser Film schreit gradezu meinen Namen.
Ich kann Feuerstuhl-Tobi nicht oft genug für diese Figur bedanken!
Ich brauchte ein paar Tage, bis ich mich durchringen konnte auf diese Aktion hinzuweisen, denn wie es so ist, im Leben: Es kommt immer anders als man denkt. Besonders wenn der Gewinnmaximierungseffekt, mit Hilfe blumiger und gleichzeitig hart kalkulierte Marketingsprache, maximiert werden soll.
Aber fangen wir doch lieber mit der Mail an, die uns vor knapp zwei Wochen erreichte. Man fragte uns, ob zufällig einer Wolverine-Fan wäre und ob wir… JA, ICH ICH ICH ICH ICH!!!
Was für eine Frage! Ich bin nicht nur Fan unseres Zottel-Mutanten, ich bin ein großer Fan. Ist vielleicht sogar bis in dieses Blog gedrungen. Als man uns dann fragte, ob wir nicht Lust hätten an einer Aktion teilzunehmen, wurden die anderen vier Filmfreunde etwas skeptisch. Ich aber war zu sehr damit beschäftigt “ICH ICH ICH ICH!!!” zu krakeelen und ignorierte die Stimmen meiner Mitfilmfreunde.
“Brüno”, der erste Kinofilm des gleichnamigen schwulen österreichischen Reporters, hat in seiner jetzigen Form von der MPAA die höchste Freigabe erhalten. NC-17-Filme sind bekanntlich Kassengift und werden von den Major-Kinos gar nicht erst ins Programm genommen. Universal ist selbstredend an einem R-Rating interessiert, während Brunos Alter Ego Sacha Baron Cohen das Urteil anfechten möchte. Ehrlich gesagt: War zu erwarten, ich hatte mich schon gewundert wie “Borat” damals durchkam.
Among the objectionable scenes is one in which Bruno appears to have anal sex with a man on camera. In another, the actor goes on a hunting trip and sneaks naked into the tent of one of the fellow hunters, an unsuspecting non-actor.
Cynical-C hat eine schöne Serie namens „You can’t please everybody“, in der Chris 1-Stern-Amazon-Kritiken von anerkannten Meisterwerken sammelt. Heute: Pulp Fiction.
QUENTIN TARENTINO WORKED IN A VIDEO STORE IN YOUNGER YEARS.
HE “STEALS” PEOPLES IDEAS AND CALLS THEM HIS OWN.
IT IS CALLED PLADGERISM, FOLKS!
I COULD NAME 35 OTHER MOVIES HE STOLE TO MAKE THIS S..T ON CELLULOID.
IT ABSOLUTELY APPALLS ME TO THINK GULLABLE PEOPLE CAN’T RECONGNIZE THE FILMS THAT ARE RIPPED OFF IN THIS WRECK!
IF THEY ARE MOVIE BUFFS, THEY SHOULD KNOW THAT THIS LINE IS FROM THIS MOVIE, AND THAT SCENE WAS BODILY STOLEN FROM THAT FILM………BUT NO. THEY END UP SAYING, “WOW, MAN, THIS DUDE CAN REALLY WRITE, LOOK HOW “ORIGINAL” THIS IS”.
YEAH, YOU JUST KEEP TELLING YOURSELVES THAT, TARANTINO FOLLOWERS.
3 FILMS, [GO -- 2 DAYS IN THE VALLEY -- and THINGS TO DO IN DENVER WHEN YOUR DEAD ] ARE BETTER, SMARTER, AND A LOT MORE ORIGINAL THAN THIS JUNK!!!!!
PULP FICTION has to be one of the most disgusting and overrated film of this decade. Pretentious camera angles and dialogue, mangled pacing and another bad performance by the tremendously under-talented Bruce Willis made this film difficult for me to watch. As for the use of the “N” word, I wonder what Tarantino would do if Spike Lee made a movie where Italians were called nasty names, and I think there are plenty. You don’t get to use the word sir – you ain’t a member of the club. His subsequent efforts may not have been as lurid, but are equally as bad.
This movie had poor taste. I didn’t like how it tried to be too original. I want a movie I can read from cover to cover. This one jumped around all over the place. It wasn’t funny, no suspense, lack of action, didn’t flow, dark film. This movie shouldn’t have been made.
Ok. Langsam habe sogar ich eine Seth Rogen-Überdosis. Ich weiss auch nicht, aber der junge Mann ist doch etwas sehr präsent in den letzten Jahren. Seis drum, dieser Trailer hier sieht nach einem Film aus, in dem ich jede Menge Spass haben werde. Dabei fällt natürlich erstmal die thematische Nähe zum aktuellen Kevin James Film auf, aber schnell wird klar: Das hier ist kein glattgebügeltes, aufgebohrtes Sitcom-Figuren-Vehikel für die ganze Familie, sondern dreckiges, böses Spasskino über das irrationale Verhalten kleingeistiger Prolos, denen man ein bischen Macht gibt (und sei es nur die über die Sicherheit eines Einkaufszentrums). Und im ganzen Trailer habe ich zwar einige Fahrzeuge gesehen, aber es scheint nicht so, als wenn eines davon besonders promotet würde….;)
Ausnahmsweise mal ein Doppelposting, weil: Ich freu’ mich auch doppelt.
Zum 40sten Jahrestag der Erstausstrahlung von „Monty Pythons flying Circus“ wird die DVD „Monty Python: Almost The Truth (The Lawyer’s Cut)“ erscheinen, die die Truppe zum ersten mal vor der Kamera vereint seit der 99er Doku „The Life of Python“, dem berühmten Interview „Live At Aspen“, während dem sie Graham Chapmans Urne umstießen und seine Asche unter den Teppich kehrten und einem extra schlecht getricksten Sketch auf der „Sinn des Lebens“-DVD, für den sie allerdings nicht gemeinsam vor der Kamera standen.
Monty Python: Almost The Truth (The Lawyer’s Cut) will to mark the 40th anniversary of the first broadcast of the show.
The Monty Python’s Flying Circus troupe comprises John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones, Michael Palin and Graham Chapman.
The documentary will feature interviews with all of the surviving Python members, along with archive footage of Chapman, who died in 1989.
Jones said: “This is the documentary I always hoped that would be made – something so complete and so faithful to the truth that I don’t need to watch it.”
Hier ein nettes Featurette zu Pixars „Up“, das ein paar neue Szenen bietet und die Motivation hinter der Ballon-Reise des alten Herrn verrät. Der Film wird mir immer sympatischer.
Vom Set der Dreharbeiten zu „The Crazies“, dem Remake von George A. Romeros 70s-Seuchen-Flick, wird getwittert. Ich schätze mal, das hier ist tatsächlich der erste Film, der twittert. Hier ist übrigens unser Twitter-Account, müsste man vielleicht mal mehr mit machen, als automatisch die Blogpostings reinzuhauen, aber hey: Immerhin haben wir schon einen.
In diesem Video erzählt William „Captain Kirk“ Shatner, wie seine Totenmaske, die sie für eine Folge der Star Trek-Serie produziert hatten, auf Umwegen in John Carpenters „Halloween“ landete und zu Michael Myers Markenzeichen wurde.
„ZMD: Zombies of Mass Destruction“ ist eine „political zomedy“ über Politik, Homosexualität, Massenvernichtungswaffen und Zombies und basiert nicht auf dem gleichnamigen Comic. Snip von Youtube:
Life is wonderful for the people in the quiet, Island town of Port Gamble. Frida, a young Iranian-American college dropout is back in town to help her father run the family restaurant. Tom Hunt, a Wall Street broker, visits his hometown with his outspoken boyfriend Lance in order to finally come out to his estranged mother. As Frida, Tom, and Lance take life-changing steps, the town faces a far greater challenge: A zombie virus outbreak!
Arte zeigt morgen ab 20:15 Uhr einen Themenabend zum Thema „Monster“. Um 20:15 zeigen sie die 70er-Version von „King Kong“ mit Jeff Bridges und Jessica Lange, was jetzt nur semi-interessant ist. Danach zeigen sie aber um 22:25 Uhr eine ziemlich interessante Dokumentation „Monsterland“ mit Jörg Buttgereit auf Tour und zu Besuch bei allen möglichen Monstermachern.
In Los Angeles trifft Monsterexperte Jörg Buttgereit Hollywoods berühmtesten Maskenbildner Rick Baker, dessen Arbeit unter anderem in der “King Kong”-Verfilmung von 1976 zu bewundern ist. Baker hat auch für einen der bekanntesten Horrorfilmregisseure gearbeitet, für John Carpenter. In dessen Filmen lauert das Böse im Verborgenen und im Menschen selbst. In “Halloween” hat er mit dem stummen maskierten Killer Michael Myers den Prototyp des Monsters in Menschengestalt geschaffen.
In New York sucht Jörg Buttgereit den exzentrischen Maler Joe Coleman in seinem vollgestopften Atelier auf. Coleman verewigt in seinen an Hieronymus Bosch erinnernden Gemälden Serienmörder, Freaks und Mutationen.
Die monströsen femininen Schöpfungen aus den amerikanischen Blockbustern “Alien” und “Species” stammen vom Schweizer Künstler H. R. Giger. Mit seinen weiblichen Alptraumkreaturen hat er das Erscheinungsbild der Monster seit den 80er Jahren maßgeblich beeinflusst.
Ob Aliens oder Zombies, Serienmörder oder Urzeitwesen, Spezial-Effekt-Guru Gregory Nicotero hat sie alle auf die Leinwand gezaubert. So wurde er von bedeutenden Regisseuren des Genres engagiert, unter anderem von John Carpenter und Quentin Tarantino. Er ist einer der letzten Spezialisten für “handgemachte”, nicht am Computer animierte Monster.
Anders als im Illusionskino Hollywoods hat sich der japanische Monsterfilm seine artifizielle Ästhetik bewahrt. In Tokio trifft Jörg Buttgereit den Schauspieler Kenpachiro Satsuma, der seit den 70er Jahren in unzähligen Monsterfilmen die Riesenechse Godzilla und andere Riesenmonster dargestellt und ihnen auch eine menschliche Note verliehen hat.
Seit gestern läuft Kevin James jetzt als Der Kaufhaus-Cop durch die Kinos und ihr diskutiert hier bei uns, wie euch der Film gefallen hat.
Wer gerne ein echtes Autogramm des King of Queen-Stars bei sich hängen haben möchte der schreibt uns einfach eine mail an gewinnen@fuenf-filmfreunde.de mit dem Stichwort Kaufhaus-Cop und wir losen aus, wer das signierte Plakat bekommt.
Was könnte man am besten nach einem Posting mit halbnackten Damen und schlecht getricksten Killerrobotern bringen? Richtig, diese Meldung hier: Das Sandmännchen kommt ins Kino.
Das Sandmännchen wird Kinostar: Zum 50. Geburtstag von Deutschlands beliebter Kinder-TV-Figur in diesem Jahr starten am 1. April die Dreharbeiten für den ersten Sandmann-Kinofilm. An 20 Sets in der Caligari Halle im Potsdamer Filmpark Babelsberg werden 15 Animatoren den Sandmann und weitere Figuren in bunten aufregenden Welten zum Leben erwecken, wie die Produktion am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Arbeitstitel lautet: „Der Sandmann und der verlorene Traumsand“.
Die Dreharbeiten für den Streifen mit dem kleinen Traumbringer dauern bis zum 31. August. Wann der Film in die Kinos kommt, steht noch nicht fest. Regie führen Jesper Møller, der etwa in den Animation Departments von „Asterix und die Wikinger“ und „Felidae“ wirkte, und Sinem Sakaoglu, die ihr Inszenierungsdebüt gibt.
Das Drehbuch für den Animationsfilm stammt von Katharina Reschke („Hanni und Nanni“) und Jan Strathmann („Löwenzahn“).
Das hier ist der Trailer zu Exterminator City, einem Film von 2005, der bei IMDB die sensationelle Bewertung von 2,4 von 10 Sternen hat. Darin gibt’s jede Menge halbnackter und ganz nackter Porn-Stars, Models und Roboter, die sich mit Schwertern bekämpfen. Brüste und Roboter, hell yeah! I’m lovin’ it!
- “This lemonade is insane!”
- “That’s because it’s a Margarita, Paul.”
Originaltitel: Paul Blart: Mall Cop
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Steve Carr
Darsteller: Kevin James, Keir O´Donnell, Jayma Mays, Raini Rodriguez
Doug Heffernan ist plötzlich Sicherheitsbeamter im Kaufhaus geworden. Oh, Pardon, das ist ja jetzt eine ganz andere Figur. Nochmal von vorne: Paul Blart ist Security Mann in einem typischen, amerikanischen Vorstadt-Einkaufszentrum, wie es sie zu tausenden gibt. Er wollte eigentlich zur Polizei, scheiterte aber an der Aufnahmeprüfung, weil er bei Zuckermangel immer zusammenbricht. Das hält ihn natürlich nicht davon ab, seinen Dienst in der Mall so gewissenhaft wie möglich auszuführen. Er ist ein oberkorrekter Sicherheitsmann, der stets streng nach Vorschrift agiert, egal was sich ihm für Probleme in den Weg stellen. Und die sind an so einem Ort nunmal nicht sonderlich dramatisch: Zwei Frauen streiten sich im Wäscheladen um ein Kleidungsstück. Und ähnliche aufregende Missionen erwarten ihn in seinem Alltag. Paul ist alleinerziehender Vater einer Teenager-Tochter, lebt noch mit seiner Mutter zusammen und ist verknallt in das wirklich äusserst süsse Mädchen vom Schmuckstand auf dem grossen Platz im Einkaufsparadies. Aber wenn er sie ansprechen will, versaut er es meistens. Als er einen neuen Auszubildenden an die Seite gestellt bekommt, geht er übereifrig im Dienst zur Sache um seinem Schützling ein gutes Vorbild zu sein.
Aber dann passierts: Die gesamte Mall wird von einer Gang in Beschlag genommen. Einige Anwesende, darunter Pauls Flamme, werden als Geiseln gehalten. Die Polizei schafft es nicht einzudringen, nur Paul wurde zufällig mit eingeschlossen und die Gangster ahnen noch nicht, das er über sich hinauswächst. Denn jetzt nimmt Paul die Sache in die Hand.
So weit, so gut. Ich muss ehrlich gestehen, das mich der Trailer eher abschreckt. Ich finde das alles ein bischen ekelhaft. Diese Riesenmücke macht mir Angst, die Spinnen aus der Frucht finde ich ekelig und auch sonst kreucht und fleucht mir da zuviel Viech herum, als das ich mich wirklich entspannen und aufs lachen konzentrieren könnte. Seis drum, etwas anderes hat mich nicht mehr losgelassen. Mir kam das irgendwie bekannt vor mit den Monden und so. Und siehe da: Ich fand den alten Vorspann dieser 90er-Serie, die ich damals ein paar Mal auf RTL Plus gesehen habe wieder. Hier:
Ja, ganz nett, hab ich ein paarmal gesehen damals. Irgendwie fand ich schon in jungen Jahren das der Vorspann mir so seltsam spröde vorkam. Und ich sollte recht behalten, denn die deutsche Version unterscheidet sich dann doch sehr vom Original, schon alleine weil die ganze dramatische Hintergrundgeschichte nicht von einem Sprecher erzählt wird, bei dem man sich fragt, warum um alles in der Welt Professor Hastig aus der Sesamstrasse jetzt spannende Geschichten nacherzählen sollte in der ihm eigenen, de facto nicht vorhandenen, Dynamik, sondern bei den Amerikanern wird sie als cooles Action-Tune gesungen:
Okay, sollte man jetzt meinen, dann basiert der Ferrell-Film eben auf der alten 90er-Serie, aber weit gefehlt, denn die Serie ist auch wiederum nur ein Remake. Und zwar einer alten Serie aus den 70ern. Siehe hier:
Gut, das ist lustig, mit dieser Countrymusik und wie doof der Onkel da in dieses rautenförmige Loch fällt, nur um direkt auf einem Schlauchboot zu sitzen. Und dieses Geschwister(?)Paar auf der Picknickdecke, die kommen auch ordentlich dödelig rüber. Halt ein grosser Spass. Das könnte es auch gewesen sein…könnte! Denn was ihr hier gesehen habt war der Vorspann zur zweiten Staffel! Der Vorspann zur ersten Staffel löst dann endlich alle unsere Fragen:
Thomas schreibt mir: „Ab 01.04. immer jeden Mittwochabend im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz : “Hitlers Resterampe” – eine fast ausschließlich aus Exploitationstreifen bestehende Filmreihe zum Thema Nazis mit dem grandiosen Nazi-Zombie-Reißerfilm ‘Shock Waves’ (Peter Cushing!) als Eröffnungsfilm. Natürlich als alte Filmkopie, kein DVD-Screening.“
Das Programm kann sich wirklich sehen lassen und ich schätze mal, ich werde bei dem ein oder anderen Termin dabei sein:
Hier der Trailer zum neuen Ang Lee „Taking Woodstock“, das auf Elliot Tibers Memoiren „Taking Woodstock: A True Story of a Riot, a Concert, and a Life“ basiert und die Geschichte hinter einem der Veranstalter des legendären Woodstock Festivals 1969 erzählt.
AddictiveTV, die damals schon den „Slumdog Millionaire“-Trailer remixten (vorher bei den F5: Slumdog Millionaire Remixed Trailer), haben sich jetzt dem neuen „Fast and the Furious“-Teil angenommen. Ich kann zwar nix mit „Fast and the Furious“ anfangen, diesen Remix hier finde ich aber dennoch sehr cool.
Zu “Astro Boy”, der Adaption des populären 50er-Jahre-Mangas und späteren Anime-Serie nach Osamu Tezuka, ist ein neuer Trailer erschienen. Als Animationsfilm reizt mich die Geschichte jetzt nicht sonderlich, aber vielleicht ist das auch Steven Spielberg geschuldet, der den Stoff frech und unkreditiert zu “A.I.” verhunzte.
Sie sind noch in “Verhandlungen”, aber der Verleih geht damit schon an die Öffentlichkeit, also gehen wir mal davon aus, das es so gut wie Fix ist: Sean Penn, Jim Carey und Benicio Del Toro spielen die drei Stooges in der Neuverfilmung des alten Slapstickklassikers. Regie und Buch: Die Farrelly-Brüder. Und wäret ihr jetzt hier bei mir, dann könntet ihr eine klitzekleine Glücksträne aus meinem Auge tropfen sehen und die Tatstatur verschmieren. Ja, Penn und Del Toro sind nicht gerade als die Comedy-Experten bekannt, aber glaubt mir: Ich habe ein grossartiges Gefühl. Und hier hab ich mal eben ein Bild für euch gemacht, damit ihr eine Vorstellung bekommt was uns da erwartet….
(Symbolbild)
MGM is pushing them out there now, as production is supposed to start in early fall for release sometime in 2010.
[update] Empire meldet, die Verhandlungen seien abgeschlossen und das Casting offiziell. Sean Penn, Jim Carey und Benicio Del Toro als die Drei Stooges. Das ist schlichtweg ein Hammer.
Well, it’s official. After a casting process so long and involved that we heard the BBC were in talks to turn it into a 10-part series with Graham Norton hosting, the Farrelly Brothers have finally, finally, finally found their Three Stooges: Jim Carrey, Sean Penn and Benicio Del Toro.
Let’s put it another way: Jim Carrey, two-time Oscar winner Sean Penn, and Oscar winner, Benicio Del Toro will be playing, respectively, Curly, Larry and Moe in the Farrellys’ revamp of the much-loved Stooges franchise.
Hier der erste Full Trailer zu „Ice Age: Dawn of the Dinosaurs“, dort finden Säugetiere die Lost World und jede Menge Dinos (ach was!). Ich freue mich auf die deutsche Synchro und Otto Waalkes als Faultier. Nicht.
Hier der erste Trailer zu Spike Jonzes Kinderbuch-Verfilmung „Where the Wild Things are“ und grundgütiger, sieht das toll aus und für den Einsatz von Arcade Fires „Wake up“ als Soundtrack könnte ich Warner ausnahmsweise mal knutschen. Hach!
Wired hat eine schöne Artikelserie über den Terminator. In einem davon erzählt James Cameron über die Wurzeln des Cyborgs und über Arnold Schwarzenegger als Roboter.
I’ve been fascinated ever since by our human propensity for dancing on the edge of the apocalypse. So when I wrote the first Terminator outline around 1982, I was just working out my childhood stuff. It was also born out of the science fiction movies and literature I grew up with. For the most part, they were warnings—about technology, about science, about the military and the government. You couldn’t escape those themes or the fear of nuclear holocaust.
The idea of a hit man from the future trying to change past events was certainly not new. What I thought was cutting-edge was deciding to not have the Terminator be a guy in a robot suit. That’s how it was typically done. But a flesh-covered endoskeleton? That was new. So for me it was all about how we could develop stop-motion animation and puppetry to create a true robotic endoskeleton. The team at visual-effects house Stan Winston Studio jumped into it and made it work.
Casting Arnold Schwarzenegger as our Terminator, on the other hand, shouldn’t have worked. The guy is supposed to be an infiltration unit, and there’s no way you wouldn’t spot a Terminator in a crowd instantly if they all looked like Arnold. It made no sense whatsoever. But the beauty of movies is that they don’t have to be logical. They just have to have plausibility.
Wenn man derzeit auf die Viral-Seite zu Terminator: Salvation geht, schallt einem dort ein offensichtlich beschleunigter Audio-Stream entgegen. Im obigen Video ist derselbe Audio-Stream, nur verlangsamt. Hat jemand eine Idee, was dort gesagt wird?
Ende der 80er gab es einen Film namens Alien Nation, gefolgt von einer kurzlebigen TV-Serie und einigen TV-Movies. Prämisse der Reihe waren Aliens die auf der Erde gelandet waren und sich nun mit Rassismus, Ausgrenzung und Bigotterie auseinandersetzen durften. Das ganze war eine recht smarte Parabel auf den Umgang mit Ausländern und allem Fremden.
Diese Grundidee hat Neill Blomkamp vor einiger Zeit in seinem Kurzfilm “Alive in Joburg” aufgegriffen, was promt dazu führte das Peter Jackson auf ihn aufmerksam wurde und Blomkamp als Regisseur für HALO in die engere Wahl kam. Das Projekt zerschlug sich aus vielerlei Gründen, doch Jackson und Blomkamp scheinen gut miteinander zu können, denn aus “Alive in Joburg” ist mittlerweile der Spielfilm “District 9″ geworden, um dessen genaue Handlung noch viel Geheimnis gekrämt wird. Fest steht jedoch, es wird um Ausländer gehen, um Illegal Aliens und um die Firma Multinaltional United, die diese unterdrückt. Jackson produziert und Blomkamp führt Regie.
Die virale Marketingmaschinerie ist jedoch schon angelaufen und wie der Kurzfilm soll es wohl auch in District 9 um mehr als nur Blockbuster-Unterhaltung gehen, auch wenn die Optik sich wohl nicht zu verstecken braucht.
Als Releasedate ist der 14. August 2009 angekündigt. Es gibt eine Informationsseite der MNU über District 9 und eine über die MNU selbst. Zudem gibt es noch ein fiktives Anti-MNU-Blog“, den man entweder in Aliensprache oder auf englisch lesen kann. In der Propaganda-Sektion kann man sich nette Wallpaper downloaden, um seine Unterstützung gegen die Apartheid zu zeigen.
TV-Spot mit einigen neuen Einstellungen. Ist momentan mein heißersehntester Film. Da müssten die Trailer schon sehr falsche Eindrücke vermitteln, falls mir das nicht gefallen sollte.
„Deutschland 09“ ist eine Kurzfilm-Anthologie mit Filmen von Filmen von Fatih Akin, Wolfgang Becker, Sylke Enders, Dominik Graf/Martin Gressmann, Christoph Hochhäusler, Romuald Karmakar, Nicolette Krebitz, Dany Levy, Angela Schanelec, Hans Steinbichler, Isabelle Stever, Tom Tykwer und Hans Weingartner. Der Film kommt in dieser Woche in die Kinos und er sieht trotz des etwas angestrengt wirkenden Themas sehr interessant aus. Oben der Trailer, Snip von der Filmwebsite:
Über 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, 40 Jahre nach dem studentischen Aufbruch 1968, 30 Jahre nach dem “Deutschen Herbst” 1977, 20 Jahre nach dem Fall der deutsch-deutschen Grenze 1989 und mitten im gesellschaftlichen Umbruch der “Agenda 2010″ auf dem Weg in die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts, findet sich eine Gruppe von Kino-Regisseurinnen und Regisseuren aus Deutschland zusammen, um aus ihren individuellen Blickwinkeln ein Panoramabild der gesellschaftlichen und politischen Situation der heutigen Bundesrepublik zusammenzusetzen.
Jeder der beteiligten Regisseure interpretiert seine persönliche Wahrnehmung und eigene filmische Sicht auf das heutige Deutschland, abstrakt oder konkret, frei in der Wahl des Formates und des Inhaltes. Die einzelnen Beiträge konnten Kurzspielfilme, Dokumentarfilme, essayistisch oder experimentell sein.
Regisseur und Mit-Initiator Tom Tykwer Über das Projekt: “Der Film Deutschland 09 vereint ein gutes Dutzend individuelle filmische Blicke auf das, was wir heute und jetzt als Heimat erleben – und wie wir uns in diesem Land verorten, verirren, verstricken.”
Auf der Website des WDR kann man sich derzeit das Film-related Hörspiel „Walk of fame – Der Weg der Pussy Stanton“ runterladen, das 2007 den ARD Online Award gewann.
Pussy Stanton will nach oben, auf den „Walk of Fame“, die legendäre Meile am Hollywood Boulevard, die mit den Namen großer Filmstars gepflastert ist. „Walk of Fame“ heißt auch Pussys erster Film, eine Persiflage auf die Produktion eines B-Movies und dessen erschwerte Drehbedingungen: Moskitos, Tsunamis, verschwundene Eingeweideeimer. Nackte Filipinas laufen durchs Bild, bei einem Zombie löst sich der Glibber und dann geschieht noch ein Mord auf dem Filmset von „Racheengel auf der Blutinsel“.
Eine saftige Hommage an die allerschlechtesten Filme der 60er- und 70er-Jahre, an Giallo-, Gore- und Bikerinnen-Movies, Insel-, Foltercamp- und Frauengefängnisfilme, an Sexploitation jeder Couleur sowie schwimmende Leichen. Und an die B-Filmköniginnen Mary Woronov und Candice Rialson. Und der Beweis, dass aus einem dünnen Film ein fettes Hörspiel werden kann. Das akustische Film-im-Film-Geschehen wird kommentiert von den Splatter-Impresarios und Kinospezialisten Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann.
Ich lach mich tot: Dieses Toy für das kommende Transformerssequel spoilert ein bisschen und ist ein transformierender Riesenroboter – der am Stock geht, siehe linke Hand. Ich fass’ es nicht.
Michael Bay hat einem französischen Magazin verraten, der Film enthalte einen alten Transformer, der ständig Schrauben und Nieten verliert („an old Transformer, who loses screws and bolts at every move“). Man will einen Kickassgiantrobotfilm und was bekommt man von Bay? Roboter-Greise. Und kommt mir jetzt bitte keiner der Transformerstollfinder damit, das wäre auch nur in irgendeiner Art und Weise cool. Ist es nicht. Es ist ganz einfach nur unfassbar lame.
Hell, yeah! Das ist für mich die Nachricht des Jahres: Kevin Eastman, der das Heavy Metal Comicmagazin herausbringt, arbeitet an einem Sequel zu „War of the Worlds“, das 2010 als Direct2DVD kommen soll, die Dreharbeiten laufen seit 2007. Trailer gibt es leider noch keinen, dafür aber jede Menge Concept Arts. Yesss!
“It’s an R rated, retro-history, steam punk epic set in a 1914, fourteen years after the first failed Martian invasion. Mankind has rebuilt her cities and military adapting a lot of the abandoned Martian technology. They’ve created an international defense force, A.R.E.S., based on the lower end of Manhattan and under the command of Theaodore Roosevelt. They’ve built a formidable force centered around giant, steam powered battle tripods. Think of “Band of Brothers” meets “Star Wars”, meets World WO. It will be cool-steam powered battle tripods, doomed Cossack cavalry charges, victorian decco, steam punk Manhattan, 1500 foot long armored battle zeppelins, Teddy Roosevelt, souped up Tri-planes, blood on steaming metal, sex in the cockpit. The usual.”
This story is not directly based on Heavy Metal, but it is a sequel to the classic War Of The Worlds novel by H.G. Wells. It will have a budget of around $3 million, and be produced by Tripod Entertainment Sdn Bhd (joint venture between Elemental Ventures Sdn Bhd and Epoch Ink Corp). It is uncertain how connected this movie is to Heavy Metal. It was originally indented on being part of a series of Heavy Metal Videos. And is being co-produced by Kevin Eastman (owner of Heavy Metal).
Bikinis! Monsters! Motorcycles! Welcome to BMC, your new go-to site for B-movies by the likes of John Carpenter (Dark Star) and Roger Corman (Saga of the Viking Women). Now online and in full screen, watch unsung classics like Asylum by Psycho screenwriter Robert Block or Corridors of Blood with the inimitable Christopher Lee. Want to see international icons before they made it big? Check out Raquel Welch in A Swingin’ Summer or kung fu king Sonny Chiba in Terror Beneath the Sea. Looking for the unexpected? How about The Ruthless Four, a spaghetti Western starring Klaus Kinski. Whether it’s hotrod culture (Dragstrip Girls) or beefcake epics (Hercules Unchained), BMC has got you covered.
Die Einschläge kommen näher. Sie sind klein, kläffig und ich war nach Ansicht des ersten Trailers leicht katatonisch und hab wochenlang die Melodie gesummt.
Hier seht ihr, dass sie auch unterhaltsam sein können.
In „Cloudy with a Chance of Meatballs“ erfindet ein Mad Scientist namens Flint Lockwood nichts geringeres als das Schlaraffenland. Regie und Buch kommen von Phil Lord und Chris Miller, den Produzenten von „How I Met Your Mother“ und Voice Overs von u.a. Bruce Campbell und Mr. T. Yay!
Okay, heute ist offenbar wieder grosse Trailer-Schlacht. Aber der hier muss einfach noch sein. Nicht nur weil ich Paul Rudd absolut grossartig finde und gerne bei der Arbeit zusehe, sondern auch weil das hier der erste Hollywood-Trailer ist, den ich sehe, in dem Musik von “I´m from Barcelona”, meiner absoluten Super-Duper-Lieblingsband, benutzt wird. Jetzt will ich den Film auch sehen.
Ich war zwar nie ein Hardcorefan, hatte aber für die Hörspiele trotz allem immer eine gewisse Sympathie, auch oder grade wegen ihrer offenkundigen Schwächen. Die erste Verfilmung hab ich noch recht skeptisch gesehen, muss aber zugeben, das ich den zweiten Teil für sich genommen für einen soliden Old-School-Abenteuerfilm für Kids halte. Es geht insgesamt etwas düsterer zu und die Gags sind auch etwas erwachsener als bei der “Geisterinsel”. Ich glaub wenn ich 12 wäre, würde ich “Die Drei ??? – Das verfluchte Schloss” wirklich gern mögen, denn die Vorliebe des Regisseurs für Goonies und andere 80er Jahre-Streifen ist dem Film durchaus anzumerken.
Für meinen Brötchengeber moviepilot hab ich mich nach der Pressevorführung mit den Darstellern, dem Regisseur und Das Bo unterhalten (genau der von “5 Sterne Deluxe” und “Tobi und das Bo” – der hat aus dem Rocky Beach-Theme den Song zum Film gemacht) und sie gefragt, welche Filme sie mögen, welche sie grauenhaft fanden und ob auch alte Fans von Justus, Bob und Peter in dem Film ihren Spaß haben.
- “Ever notice how you come across somebody once in a while you shouldn’t have fucked with? That’s me.”
Originaltitel: Gran Torino
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Clint Eastwood
Darsteller: Clint Eastwood, Christopher Carley, Bee Vang, Ahney Her, Brian Haley, Geraldine Hughes
Walt Kowalski ist ein Stinkstiefel. Selbst auf der Beerdigung seiner Frau blafft er seine Familie an, ist von ihr genervt. Das ganze beruht auf Gegenseitigkeit: Aus wirklichem Interesse wendet sich niemand mehr an das vermeintliche Familienoberhaupt. Wenn sich Walts Sohn meldet oder seine Nichte mit ihm ein Gespräch in der Garage beginnt, dann eigentlich nur, weil sie etwas von ihm wollen. Am liebsten natürlich sein Auto, das er seit Jahr und Tag pflegt. Seinen 72er Ford Gran Torino. Es hat nochwas mit diesem Wagen auf sich: Walt hat selber Jahrzehnte am Fliessband von Ford gestanden und auch einen Teil seines eigenen Wagens montiert. Der emotionale Wert ist also mehr als verständlich, das Auto ist ein Stück manifestierte Vergangenheit Walts. Ein anderer Aspekt ist seine Zeit als Soldat im Korea-Krieg in den 50er Jahren. Die Erinnerungen, die Bilder lassen ihn nicht los. Auch ein Grund, wenn nicht sogar der Hauptgrund, das er niemand an sich ranlassen will.
Als neue Nachbarn bei Walt einziehen, ist er mehr als unglücklich. Asiaten. Hmong, ein Volk ohne Land. Walt ist skeptisch, lässt die Annäherungsversuche abprallen. Als aber der junge Spross der Familie von einer lokalen Asiaten-Gang bedroht und gezwungen mitzumachen wird, platzt Walt der Kragen. Er vertreibt die Gangmitglieder mit einer Waffe aus seinem grossen Arsenal das er wohl noch seit Kriegszeiten hat. Die Nachbarsfamilie will es ihm danken, aber er lässt es nicht zu. Bis er sich, gezwungenermassen, mit dem Jungen beschäftigt, auseinandersetzt. Walt lernt wieder sich zu öffnen, findet in den Hmong eine neue Familie. Und landet unversehens mitten im Fadenkreuz der Gang. Aber für Angst ist Walt mittlerweile zu alt. Dafür hat er schon zu viel gesehen.
Die Pussycat Dolls und M.I.A. machen jetzt indische Musik. Gemeinsam mit A.R. Rahman, dem oscarprämierten Komponisten von Danny Boyles Under-, nein, Slum-dog-Märchen, wollen sie jene R’n'B-Exotik in die Charts bringen, die schon auf der diesjährigen Verleihung der Academy Awards für schunkelnde Designerschühchen unter den hiesigen Hollywoodstars sorgte. Im Film selbst ertönt das rasante Gemisch aus Folklore, Elektroclash und Hip Hop zumeist, wenn kleine indische Jungs in dreckigen alten Lumpen über Dächer springen, sich durch schmuddelige Gassen schlängeln oder auch mal in Scheiße baden. Die besten Beats und Up-tempo-Nummern hebt sich “Slumdog Millionaire” allerdings zur Untermalung diverser Kinderfoltereinlagen auf. So viel Feelgood-Movie muss sein, was die wichtigsten Filmpreise des Jahres abräumt.
Der Film schildert in Rückblenden, wie der junge Jamal, der so genannte Slumdog also, im Laufe seines bewegten Lebens über illustre Zufälle zum Wissen gelang, das ihn bei der indischen Version von “Wer wird Millionär” nun Frage für Frage näher an den Sieg führt. Von der Polizei gefoltert und des Betrugs bezichtigt, blickt Jamal in einem klassischen Verhörrahmen auf seine Erfahrungen als Straßenkind zurück. Dem Jungen geht es jedoch nicht ums Geld, vielmehr möchte er eigentlich nur mit Latika glücklich werden, in die er seit seiner Kindheit verliebt ist. Wozu ein Leben in Armut, eine westliche Fernsehsendung und schließlich der Telefonjoker so gut sind, bebildert Boyle dann schnittig, schick und immer gemütlich ästhetisiert zu einem wohligen Gute-Laune-Film für die ganze Familie.
Gut vorstellen könnte ich mir ebenso, dass es mehr als die Hälfte der Produktionskosten wieder einnehmen würde, im Gegensatz zu “Leatherheads”, für den dieser Test aufgenommen wurde.
Hier der Trailer zum neuen Film von Sam Mendes und der sieht genauso gut aus, wie bisher alle Filme von Mendes. „Away we go“ ist quasi eine Art Sequel zu seinem bereits sensationellen „Revolutionary Road“, nur erzählt er hier die gegenteilige Geschichte von einem Paar, das sich traut, aus seiner gewohnten Umgebung auszubrechen und der Trailer fühlt sich sehr nach „Little Miss Sunshine“ an, was ja beileibe kein Nachteil ist. Snip von /Film:
The film is a comedy about a couple who are expecting their first child, who travel around the U.S. in order to find a perfect place to start their family. The movie stars John Krasinski, Maya Rudolph, Maggie Gyllenhaal, Catherine O’Hara, Jeff Daniels and Allison Janney.
Als ich über Transmorphers stieß, habe ich noch gedacht, dass da einfach jemand auf den Zug aufgesprungen ist, bis ich durch Zufall bei Youtube über “The Day The Earth Stopped” stieß, dem Trailer zu einem Film, von denselben Machern, um riesige Roboter, die auf die Erde landen, während eine Frau gefangen gehalten wird, die die Erde retten/zerstören/whatever kann/soll:
Wer einmal klaut, hat vielleicht einfach mal keine Idee. Wer zweimal klaut, ist doof. Aber wer 44 Mal klaut, ist schon fast cool!
“Snakes On A Train”, “18-year-old-virgin”, “Death Racers” War Of The Worlds 2″ – nicht einmal bei den Titeln hält man sich zurück (man könnte meinen, dass das mit Absicht passiert, um DVD-Ausleiher zu verwirren). Aber schauen wir doch mal rein und spielen lustiges Originale-raten:
Jep es war mal wieder Bastelzeit. Für moviepilot haben manniac und ich uns mal wieder hingesetzt und unser Quiz überarbeitet. Erster Einsatz for the new and improved Quiz (mit Smirkolin Forte) ist der nächste Woche anlaufende “Kaufhaus Cop” in dem der “King of Queens”-Knubbel Kevin James erstmals in einer echten Hauptrolle sein komisches Talent unter Beweis stellen darf. Und da ich die Serie eher sporadisch geguckt habe, hat mir unser Nilz N. Burger bei den Fragen ein wenig auf die Sprünge geholfen.
Also los: Wie gut seit ihr? Gibt natürlich auch wat zu gewinnen: Das hier ist eure Chance die “King of Queens”-Komplettsammlung auf Palette abzugreifen und ein von Kevin James signiertes Plakat zum Film.
Es sind noch über drei Monate bis Transformers: Revenge Of The Fallen in die Kinos kommt und schon kann man sich ein Wochenende im Juli 2011 freihalten, wenn der dritte Teil in die Kinos kommt. Natürlich ist noch kein Deal abgeschlossen, sei es mit Autoren, Bay oder diesem scharfen Mädchen mit dem tollen Bauch, abgeschlossen, aber heutzutage muss man sich eben rechtzeitig anmelden, wenn man den 4. Juli als Veröffentlichungstermin bunkern will.
Zur Feier des Tages schauen wir mal in den Direkt-auf-DVD-Lockbuster von den Machern von “The Day The Earth Stopped” rein: TRANSMORPHERS (sic!)
Er ist wieder da. Pinker than ever. Steve Martin hat sich laut Eigenauskunft richtig mit der Rolle des Inspektor Clueseau angefreundet und freut sich schon auf die nächste Fortsetzung. Hardcorefans werden zwar immer noch Peter Sellers nachtrauern, aber wenn man bedenkt das auch Roberto Begnini schon als Clueseaus Nachfolger zu sehen war, weiß man Martin dann doch wieder zu schätzen.
Natürlich geht es auch diesmal wieder um geklaute Klunker. Als weltweit plötzlich berühmte Schätze verschwinden und der Dieb auch vor dem legendären Rosaroten Panther, einen Diamanten von unermesslichem Wert, nicht haltmacht, wird ein internationales Experten-Team zusammengestellt, das den Dieb in den Straßen von Paris und Rom dingfest machen und die Kostbarkeiten wiederbeschaffen soll. Chefinspektor Dreyfus stellt dem Team seinen aufgeschlossenen Mitarbeiter Clouseau zur Verfügung.
Und wer sich einen echten Martin an die Wand hängen möchte hat dazu jetzt die Gelegenheit, denn wer uns die folgende Frage beantwortet kann ein Filmplakat gewinnen, dass von Steve Martin, Jean Reno und der Bollywoodschönheit Aishwarya Rai unterschrieben wurde
Die FRAGE: Welcher dünne Mann spielte im allerersten Pink Panther-Film die eigentliche Hauptrolle?
Die Antwort geht wie immer an gewinnen@fuenf-filmfreunde.de und linkische Rechtswege sind wie immer von der Verlosung ausgeschlossen. Sendeeinschluss ist les 26.03.2009.
Eine Dose Cola, ein langes Rohr und ein paar Minuten. Und natürlich jemand, der mich in ein Kühlhaus einsperrt, aber das sollte das kleinste Problem sein.
Dank MacGyver bin ich schon früh auf die wahre Welt vorbereitet worden. Das sollte vielleicht auch die Skepsis erklären, die meine Augenbrauen in die Höhe reißen, als ich folgendes lese:
New Line is using twine, bubble gum and a pencil to throw “MacGyver” into development as a feature film.
Raffaella De Laurentiis, daughter of Dino De Laurentiis, is producing through her Raffaella Prods. along with Martha De Laurentiis and series creator Lee Zlotoff.
…
No writer is attached, but the studio hopes to find a script that can acknowledge how the concept has staked a place into pop culture yet still makes for a serious and fun adventure movie.
“We think we’re a stick of chewing gum, a paper clip and an A-list writer away from a global franchise,” said New Line’s Richard Brener, who will oversee with Sam Brown and Walter Hamada.
Die neue „Terminator: Judgement Day“-Special Edition mit Blueray und DVD-Discs kommt am 26. Juni 2009 und mit einer Terminator-Büste, deren Augen rot leuchten. Aaaaaaaaww! Snip von Amazon:
# Blu-ray und DVD im einzigartigen T2 ENDOSKULL mit leuchtenden Augen und Sound-Chip
# Alles auf einer Blu-ray: Seemless Branching vom Directors Cut, der Kinofassung und der Extended Special Edition!
# Als weiteres Extra: Der T2 Directors Cut auf DVD
# Endoskeleton: Höhe ca. 35 cm, Breite ca. 17,5 cm
# Audiokommentar von Cast & Crew
# Audiokommentar von James Cameron und Co Autor William Wisher
# Deleted Scenes mit Audiokommentaren
# Interaktive Features:
# Picture-in-Picture-Mode
# Produktionsdaten- und Triviadaten-Modul parallel zum Film
# Exklusive Behind-the-Scenes-Kommentare zum Film (ca. 100 Min.)
# Original-Drehbuch und Original-Storyboard parallel zum Film
# Interaktiver T2-Quiz-Mode
# Interaktive Spiele zum Film
# Restaurierte T2-HD-Trailer
# Bookmarks, BD-Live
# D-Box Motion Codes
# THX Optimizer (Bild und Ton sind THX zertifiziert)
# Auflösung: 1080/24p Full HD digitally remastered
Bei Spacesick gibt es fesche web2.0ige, neue Logos für your favorite evil Megacorporation, den Anfang machen OCP aus Robocop, die Tyrell Corp aus Bladerunner, Cyberdyne aus Terminator und Recall aus Total Recall. Gibt’s auch als Flickr-Set, dessen RSS-Feed man abonnieren kann, wenn man will.
Zu “The Goon”, dem CGI-Animationsfilm nach den preisgekrönten Abenteuer-Comics von Eric Powell, sind erste Bilder veröffentlicht worden. Der Film wird von niemand geringerem als David Fincher produziert und ist für 2010 angekündigt.
The story is about the adventures of the Goon, a muscle-bound brawler who claims to be the primary enforcer for the feared mobster Labrazio. The Goon (and his sidekick Franky) often get tied up in other machinations, often in relation to the evil zombie gangs under the command of the Nameless Zombie Priest. The series has a distinctly paranormal slant, with the average story concerning ghosts, ghouls, skunk-apes with an unnatural hunger for pie, extra-dimensional aliens, and mad scientists. [Wikipedia]
Das Team, das schon „Beware the Moon: Remembering ‘An American Werewolf in London’“ (den ich leider nie gesehen habe) gedreht hat, arbeitet derzeit an einer Dokumentation über Ghostbusters, die ich leider und wahrscheinlich genausowenig sehen werde.
Feature length documentary on the films that made “being slimed” cool!
Currently filming a round the United States, interviewing many of the cast and crew to give the most complete account of how these classic films came to be.
Made in 1984 in the pre digital age when special effects was still evolving, Ghostbusters was an instant classic followed up 5 years later with Ghostbusters 2. These films have sparked the imagination of many so as well as cast and crew we we’ll be talking to the fans of both old and new to see how the Ghostbusers are still a part of popular culture.
Nachdem Hollywood die kompletten 80er neu verfilmt und den Rest auch, denken sie sich jetze: Ach komm, die King-Geschichten können wir doch auch alle nochmal drehen. Nun gut, ich will mal nicht allzu unfair sein, Stephen Kings „Es“ war eine Fernsehserie und kam bei uns als Direct-to-Video, ein Umsetzung des Stoffes für die große Leinwand ist also eigentlich überfällig, solange sie den Clown genauso creepy besetzen, wie mit Tim Curry damals in der Serie.
Vin Diesel hat in einem Interview mit SCI FI Wire ein paar Details zum kommenden dritten Teil der Riddick-Saga verraten. Nun gut, es sind keine Details, sondern nur ein Detail, das freut mich allerdings sehr.
“We’re going to find Riddick alone for the first part of the movie, barely alive, surrounded by carnivorous monsters who are trying to eat him,” Diesel said in response to a question from SCI FI Wire. “So you’ll see a futuristic Rambo-esque Riddick trying to survive.”
Diesel added: “David Twohy is scripting the next installment of Riddick as we speak, and it’s underway. The story will return to a Pitch Black [sensibility] while servicing the mythology that’s been enhanced in Chronicles of Riddick.” (SciFi Wire, via io9)
Wait, what? Riddick als Rambo gegen furchtbare Space-Monster? Fuck, yeah! Das könnte genau der Riddick werden, den ich schon im schlechten zweiten Teil sehen wollte!
Der Trailer zum neuen Film von Sam Raimi. Dessen Rückkehr zum Genre sieht aber irgendwie… genauso aus wie der PG-13-Müll, den er die letzten Jahre mit Ghost House Pictures produziert hat. Ich will keinen Okkult-Quatsch, ich will “Evil Dead 4″. Oder Spidy zurück.
Juan Carlos Fresnadillo, Regisseur von „28 Weeks Later“, wird ein Remake eines meiner liebsten Roger Corman-Filme „X – The Man with the X-Ray eyes“ entwickeln. Im Klassiker von 1963 entwickelt Dr. James Xavier (Ray Milland) ein Mittel, mit dem er die sichtbaren Wellenlängen der Augen erweitert, auf einmal kann er ultraviolette und infarote Strahlung sehen. Mit fortschreitenden Experimenten hat er dann auf einmal den Durchblick durch Materie und schließlich durch die ganze Realität.
Ein kleiner, feiner Trash-Klassiker und ich hoffe, Fresnadillo macht was gutes draus und hier finde ich, dass ein Remake durchaus viel Potential besitzt und dem Original sehr viel hinzufügen kann. Ich bin sehr gespannt. Das Original ist in 10 Teilen auf Youtube, hier der erste davon:
Manchmal lege ich es drauf an, dass sie kommen: All die jungen Fans, die kurz vor der Pubertät stehen und etwas durcheinander sind, von den ganzen Eindrücken, die diese Hormoncocktails mit sich bringen. Aber ich mag sie, irgendwie. Sie erinnern mich daran, wie ich mich gefühlt habe, als ich den ersten Wolverine:Origins Trailer gesehen habe in dem Alter war, in dem Mädchen doof waren und das Internet in weiter Ferne stand.
Und auch wenn Dragonball Evolution ein Film ist, der egaler nicht sein könnte, freue ich mich euch sechs neue Clips und dem UK Spot zu zeigen. Einfach nur so, weil ich es kaum abwarten kann, dass die Kids (nennt man sie heute noch so? “Kids”?) durchdrehen und ganz wuschig werden, vor Glück.
20th Century Fox sind unzufrieden mit den beiden Fantastic Four Filmen (genauso wie der Rest der Welt) und denkt darüber nach, die Geschichte um die F4 einfach neu zu verfilmen. Man will den neuen Filmen (wenn er denn kommen sollte) weniger „bubblegum“ haben und mehr Ironman-esque und natürlich Darkknigh-esque. Was soll man dazu noch sagen? Ich sage mal: Meh.
Das ist auch mal was neues: Der zweite Teil zu John Woos „Hard Boiled“ kam als gar nicht mal so tolles Actiongame „Stranglehold“ (vorher bei den F5: John Woo Actiongame), und genau das wird jetzt Verfilmt. Ein Sequel über den Umweg der Game-Versoftung. Gab’s das schonmal? Snip von /Film:
Screenwriters Jeremy Passmore (Special) and Andre Fabrizio (upcoming John Carpenterfilm The Prince) are penning the adaption of the Woo-produced 2007 video game Strangehold, which was an official sequel to Hard Boiled and featured star Chow Yun-Fat reprising his role as hard-boiled cop Inspector “Tequila” Yuen. I assume the film being developed for American audiences, as American screenwriters are attached. Which makes me wonder if this would be a real sequel to Hard Boiled, or a stand-alone film which could function as a sequel to Hard Boiled in an alternative universe where the first film took place in the United States (and some people thought Watchmen was confusing?).
Mystery Man on Film hat ein 125seitiges PDF mit dem Transkript einer Story-Konferenz mit George Lucas, Steven Spielberg und Lawrence Kasdan, auf der sie Details zu einem Film besprechen, dessen Hauptfigur „Indiana Smith“ heissen soll. Arbeitstitel des Films: „ Raiders of the Lost Ark“. Ein wunderbares Stück Filmgeschichte, sollten die das PDF runternehmen müssen, ich habe hier eine lokale Kopie.
George Lucas – The other thing we’ve added to him, which may be fun, is a bull whip. That’s really his trade mark. That’s really what he’s good at. He has a pistol, and he’s probably very good at that, but at the same time he happens to be very good with a bull whip. It’s really more of a hobby than anything else. Maybe he came from Montana, someplace, and he… There are freaks who love bull whips. They just do it all the time. It’s a device that hasn’t been used in a long time.
Steven Spielberg — You can knock somebody’ s belt off and the guys pants fall down.
George Lucas — You can swing over things, you can…there are so many things you can do with it. I thought he carried it rolled up. It’s like a Samurai sword. He carries it back there and you don’t even notice it. That way it’s not in the way or anything. It’s just there whenever he wants it.
Steven Spielberg — At some point in the movie he must use it to get a girl back who’s walking out of the room. Wrap her up and she twirls as he pulls her back. She spins into his arms. You have to use it for more things than just saving himself.
Christopher interviewt Mickey. Sie reden über Mädchen, ihre Zeit im Actor’s Studio, den Wrestler und das Boxen. Über vertane Chancen, Rourkes Karriere und ihren gemeinsamen Film “Heaven’s Gate”.
Walken: You know, I have to say that I recently saw The Wrestler, and you are great in it. It’s very difficult nowadays to get independent movies done . . . Oh, by the way, how’s your dog?
Rourke: She’s barking because I’m not paying no attention to her.
Walken: Well, give her a pet or something. I had that on my list of questions. I was going to say, ”How’s your dog?“
Letzte Woche bloggte unser very own Nilzenburger über die sensationelle News, dass Daft Punk den Soundtrack für Tr2n liefern werden. Wie hervorragend das passt, zeigt dieser fanmade Trailer des Originals von Youtube User DriveByMPLSStyle mit Daft Punks „Aerodynamic“ als Soundtrack.
Die Spezis vom SLATE MAGAZINE haben sich überlegt, wie die Verfilmung des Autoren-Comics “Watchmen” ausgesehen hätte, wenn sich andere Regisseure daran versucht hätten. Neben Woody Allen, Judd Apatow und Quentin Tarantino findet sich dort auch die Version der anämischen Schwurbelregisseurin Sophie Coppola.
Watchmen by Sofia Coppola
It’s 1985. The Soviets are amassing on the Afghan border. American forces are at DEFCON 2. Nuclear apocalypse is nigh. And in New York City, with gangs roaming the streets and dread in the air, Ozymandias (Jason Schwartzman) and Silk Spectre (Kirsten Dunst) head out for one final night of clubbing and karaoke. Pictured: a still from the movie’s dramatic centerpiece, an 11-minute shot of Dunst staring out a taxicab window while Television’s “Marquee Moon” plays in its entirety.
„Mega-Shark vs Giant Octopus“ ist ein neuer Film von The Asylum, die Produktionsfirma, die solche Perlen wie „Alien Abduction“ oder „Snakes on a Train“ verbrochen haben, die noch trashiger als Troma sind, aber im Gegensatz zu denen eben nicht ab und zu einen wirklich guten Film machen. Der Film dürfte also Müll werden.
Trotzdem: Mega-Shark vs Giant Octopus, mehr braucht es nicht, um den 12jährigen in mir glücklich zu machen. Hach!
Ed Ulbrich war zum TED-TALK eingeladen und erzählte wie lange sie getüftelt haben um den digitalen Kopf für Benjamin Button zu basteln, der in der ersten Stunde des Films Brad Pitt doubelt.
Auch wenn ich die Leistung durchaus anerkenne, wäre es wohl besser gewesen, wenn sie mehr Zeit für das Drehbuch aufgewendet hätten. Finchers Fixierung darauf, das Ganze von einem Schauspieler spielen zu lassen, beweist das ihm das Gimmick wichtiger war, als die schauspielerische Leistung. Die Bilder zeigen auch gut, wieviel Nuancen verloren gehen, wenn ein Schauspieler seinen Digitaldummy steuert – ganz abgesehen davon, dass jede schauspielerische Dynamik die sich im Zusammenspiel mit den anderen Akteueren ergibt, völlig auf der Strecke bleibt. Das Button so ein langweiliger und uninteressanter Charakter ist, dürfte nicht zuletzt diesem “digitalen Botox”-Effekt zu verdanken sein. Ein Meilenstein der CGI-Entwicklung, aber filmisch lange nicht so beeindruckend wie Gollums Szenen in LOTR2 – denn im Gegensatz zu Peter Jackson ist Fincher jemand der mit den Augen denkt.
Und noch eines beweist der Vortrag: Makin ofs werden immer langweiliger. Wo früher das kreative Herumgebastle von Masken- und FX-Designern gezeigt wurde, die immensen Aufwand betrieben um tatsächlich etwas cooles VOR die Kamera zu bekommen, sieht man heute immer dasselbe: Effekt-Nerds die mit leuchtenden Augen davon erzählen, das sie noch mehr Polygone verwenden und noch feinere Drahtgittermodelle bauen können. Ganz ehrlich, da schau ich lieber noch 3x das Making of von Hellboy II. Da gabs wenigstens noch was zu sehen.
Tim Burton ist zweifelsohne der grösste (mindestens visuelle) Visionär des modernen Kinos. Wäre PTA nicht auf der Bildfläche erschienen, wäre Burton bis heute mein absoluter Filmgott. Schon für Pee-Wee und Beetlejuice könnte ich dem 2000 Jahre die Füsse küssen. Nun hat Tim Burton begonnen Alice im Wunderland zu drehen und natürlich erwarte ich davon nichts weniger als die bislang adäquateste Umsetzung eines meiner 2 absoluten Lieblingsmärchen (Das andere ist “Der Zauberer von Oz”, das Buch wohlgemerkt, nicht der viel zu brave Film), wenn natürlich auch zu befürchten ist, das Burton das ganze etwas morbider macht als die Vorlage, aber solange er den wunderbaren Humor beibehält, geht das wohl klar. Vor allem bei den ersten Setbildern, die hier aufgetaucht sind, hüpft mein Herz vor Vorfreude. Ich meine wie perfekt sieht diese Alice, gespielt von Mia Wasikowska, aus? Genauso wie man sie sich immer vorgestellt hat! So sieht Alice aus! Wahnsinn!
Aber, und da bin ich sehr gespannt, wo kommt das Boot her? Ich hab das Buch sicher schon 4mal gelesen und glaubt mir: In dem Originalmärchen gibt es kein Boot, erst recht kein Segelschiff. Ich bin verwirrt. Vielleicht auch ein bischen verängstigt, aber die Vorfreude überwiegt dann doch…
Hier der neue Trailer zu Pixars „Up“, der ein bisschen mehr über die Story verrät. Und ich mag den Film jetzt schon, grantige alte Männer sind sowieso super, Häuser an Luftballons auch und beides mit einer „New World“-Story ist dann doch sehr schön. Könnte was werden…
Ich bin kein Trekkie und mir ist es sehr wurscht, ob der Reboot von JJ Abrams irgendwelchen Trekkie-Traditionen gerecht wird und deshalb kann ich sagen: Ich bin tatsächlich beeindruckt, mein anfänglichen Befürchtungen eines Star Trek 90210 sind erstmal beiseite gewischt. Das sieht mir nach einem sehr guten Science-Fiction-Feuerwerk aus. Ich bin gespannt. Hier der Trailer in HD.
Der vierte Teil von Mad Max kommt, und zwar ohne Mel Gibson, dafür aber als Anime in 3D. Und ein Game gibt es gleich mit dazu. Letzteres entsteht grade in Zusammenarbeit von George Miller und Cory Barlog, der Gods of War 2 entwickelt hat (das ich nie gespielt habe. Kann das was?)
Ich bin ja sehr skeptisch was das Anime angeht, lebte Mad Max doch sehr von seiner körnigen Sand-Optik, die gezeichnet nur verloren gehen kann, und der expliziten Gewalt und den Actionszenen, auch die sind in einem Anime so nicht umzusetzen, denke ich. Aber mal sehen, vielleicht fällt Miller ja dafür was anderes ein.
Was die Welt ja wirklich nicht braucht, ist ein Remake von „The Re-Animator“, dem schönen kleinen fiesen Bastard von einem Horrorfilm, der bis heute genau so wunderbar funktioniert, wie er ist. Das dachten sich auch andere Leute und haben das 3D-Remake des Films kurzerhand abgesagt. Und das wäre eine schöne, kleine Meldung, wenn es nicht noch andere Menschen auf der Welt gäbe, die ich einfach mal Arschlöcher nenne und die meinen Lieblingsfilm mit fliegenden Köpfen als Fernsehserie verwursten wollen.
Demnächst also Herbert West mit neongrünen Flüssigkeiten in Serien-Optik mit schönen, weißen Twens. Oh noez!
What BUFFY THE VAMPIRE SLAYER was for Gothic storytelling, HERBERT WEST: RE-ANIMATOR will be for sci-fi and horror.
…
Fall–Freshman Year–Miskatonic University
The campus is finally reopening after 10 years of closure. It seems years ago, a student suddenly possessed with an uncontrollable rage broke out into a violent murder spree that left half the campus up in flames. Officials never found out just what filled the young man with the desire to kill so many.
Herbert West, a dark and mysterious young man, arrives on campus, instantly shining as a brilliant young student and the object of many of his female schoolmates’ desires. We soon learn that along with his medical school, Herbert also has a secret passion that he relentlessly is pursuing. Late at night when everyone else is gone, Herbert conducts groundbreaking experiments…to learn the secret of life itself…to unlock the code that will allow him to reanimate the dead.
Charismatic, sexy and dangerous, Herbert’s obsessions eventually draw his young colleagues, friends and lovers into his dark world. They will all share in the rewards and consequences of meddling with things that man was not meant to–all the while dealing with their own growing relationships and unfolding subsequent storylines inspired by the fantastic works of H.P Lovecraft.
Heute vor zehn Jahren starb Stanley Kubrick im Alter von 70 Jahren. Die anderen Filmfreunde können meine Leidenschaft für Kubrick nicht ganz nachvollziehen, ich aber finde, der Mann war ein Visionär des Kinos, der kompromisslos nach den besten Einstellungen, nach den besten schauspielerischen Leistungen und nach der besten Erzählform suchte. Was ihm mit eigentlich jedem Film gelungen ist, denn tatsächlich kann ich mir keine von Kubrick verfilmte Geschichte besser verfilmt vorstellen, als er es tat. Wobei ich anfügen muss, dass ich nicht alle Filme von Kubrick gesehen habe, allen vorneweg „Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben“, den ich bis heute nur auszugsweise kenne.
Viele seiner Filme stehen bis heute auf meiner Alltime-Topliste ziemlich weit vorne. „Die Rechnung ging nicht auf“, sein Krimi-Drama, das den Coup einer Gangster-Bande minutiös nacherzählt. Diesem Film hecheln alle OceanElevens hinterher, ohne jemals diese punktgenaue Erzählweise zu erreichen. „2001“, bis heute ein unerreichter Science-Fiction-Film, dem man vielleicht religiöse Untertöne vorwerfen kann, aber nicht muss. Ein ganz absichtlich episch und breit erzähltes Meisterwerk, das darüber hinaus als ganz banaler Space-Thriller funktioniert. „Clockwork Orange“ mit seiner WTF-Optik, der gleichzeitig Staatsgewalt als auch die totale Freiheit dekonstruiert. „Full Metal Jacket“, sein fast schon zynischer Kommentar zum allzu menschlichen Mechanismus „Krieg“. All diese Geschichten, all diese Filme wären ohne Kubricks Handschrift nichts.
Ein Zitat von ihm lautet: „Ich weiß nicht, was ich will – Ich weiß aber sehr genau, was ich nicht will.“ Ein solcher Satz kann nur von einem wahren Künstler stammen, jemand, der weiß, wie kreativer Prozess funktioniert und der sich mit nicht weniger, als dem bestmöglichen Ergebnis zufrieden gibt.
Das Kino hat vor zehn Jahren einen seiner besten verloren. Here’s Johnny!
Ich weiss, überdurchschnittlich viele Trailer gerade, aber der hier sieht einfach nach so einem geilen Film aus, den kann ich euch nicht vorenthalten….
Dexter MorganZack Snyder stellt sich geduldig den Fragen der Spiegel Online Redaktion und erzählt über Morddrohungen, sein wegen Alan Moore gebrochenes Herz und warum man vielleicht doch lieber wartet, bis der Film auf DVD erscheint:
SPIEGEL ONLINE: Ist der Film, der jetzt in die Kinos kommt, Ihre definitive Version von “Watchmen”?
Snyder: Ich hätte noch jahrelang weiter dran arbeiten können. Aber im Ernst: Es gibt einen Director’s Cut, der drei Stunden lang ist, und eine noch längere Version, die eine animierte Nebenhandlung um das Piratenschiff, den “Black Freighter”, enthält. All das wird irgendwann auf DVD erscheinen. Aber die etwas kürzere Kinoversion ist gut so, wie sie ist und wird auch funktionieren.
Heute habe ich auf dem Blog unserer Kollegen bei Moviepilot den Trailer zum neuen Todd Philipps (Old School, Starsky and Hutch) Film “The Hangover” entdeckt. Das verspricht einiges, einmal wegen der wirklich lusitgen Szene mit Mike Tyson, andererseits wegen Bradley Cooper in einer der Hauptrollen, den man spätestens seit seinem Gasthosting bei “Saturday Night Live” grossartig finden muss. Hier der Trailer.
Ich bin ja ein ausgesprochen grosser Fan von “Kater als Handlung”, das ist sicher auch einer der Gründe, warum ich “Ey Mann wo ist mein Auto” so ausgesprochen lustig finde. Trotz seiner sehr flachen und schlechten Kifferwitze. Viele andere sehr gute Gags entschädigen dafür. Deswegen verspreche ich mir auch von “The Hangover” einen grossen Spass. Und jetzt, das muss einfach sein: Ein weiteres Indiz dafür das ich Kater-Filme anscheinend ganz gut finde und meine Vorfilm-Empfehlung für den deutschen Verleih:
Ich liebe bezaubernde Filme über die Liebe. Da hatten wir ja einiges die letzten Jahre. Wie zum Beispiel Juno oder Dan – Mitten im Leben. Nun scheint da wieder etwas zu kommen, was eine ähnliche Tonalität hat. Mal im Ernst: Ein Mädchen das mit euch im Fahrstuhl steht und sagt das sie die Musik liebt, die ihr gerade auf dem iPod hört (in diesem Falle auch noch die Smith), nur um im gleichen Moment schräg mitzusingen, wer würde sich nicht sofort in sie verlieben? Eben.
Aber, oder vielleicht ist das gar kein “aber” sondern ein: Ausserdem haben sie in dem Trailer eine kleine Szene, die mich dann doch sehr an einen meiner Lieblingsfilme erinnert. Nämlich den grossartigen Fletch 2 mit Chevy Chase (Wer die beiden Fletch-Filme nicht kennt: SOFORT nachholen, gibts in einer DVD-Box für nen Zehner und lohnt sich aber sowas von…Auch hier zu kriegen (Affilate oder wie das heisst)). Nun wollt ihr wissen, welche Szene ich meine? Bitte sehr:
Doghouse sieht mir nach einem schönen, kleinen, dreckigen Horrorfilm in Tradition vom (explizit erwähnten) „Evil Dead“ aus. Hier der Plot von der offiziellen Filmwebsite:
Vince is handling his divorce badly.
He’s depressed. Gone to pieces. But his mates aren’t giving up on him. Struggling with their own mid-life troubles, they drag him off for a boy’s weekend in the country. When they arrive in Moodley, a small town in the middle of nowhere, they discover that all the women have turned into man-eating frenzied Zombirds.
Forced to hide out in the empty shops when their minibus driver also goes crazy, they’re cut off and helpless. And clueless.
Getting back to boy scout basics, the boys utilise anything and everything at their disposal to fight off the infected women. They attempt to distract the Zombirds with radio-controlled cars and fight back with water pistols filled with nitro fluid. Their most ingenious plan – dressing up in women’s clothes and sneaking away under their noses – works for about twenty seconds. One violent street fight later, and everyone is holed up in a CHURCH, waiting for daybreak.
This turns out to be their unluckiest plan yet. Below the church, the underground crypt is wall to wall with dead meat. This is where the town’s men have ended up, as FOOD. The crypt is a NEST.
Escaping on to the rooftops from a church packed with rabid freaks, the last survivors end up back on the minibus. But something has happened to Vince. The boyish behavior required to beat the odds here has kicked his mid-life crisis into high gear. He guns the minibus engine and takes the boys OFF ROAD, navigating a bumpy, scenic route to freedom.
Auch in den Bewegtbildern scheint sich meine “Befürchtung” von zuletzt zu bestätigen: Wir kriegen es hier mit einem ziemlichen Sonnenbrillenshowreel zu tun. Was ja erstmal nichts schlechtes ist, sind Sonnenbrillen doch, neben Zigaretten die aber quasi gar nicht mehr in US-Filmen auftauchen, ein perfekt funktionierender Coolness-Indikator. Trotzdem: Ich weiss nicht ob ich auf diesen Film gespannt sein soll. Bei der Musik im Trailer schlafen mir auf jeden Fall schonmal die Füsse ein…
Rotten Tomatoes, die bekannte Meta-Kritik-Seite, macht jetzt eine eigene Show auf CurrentTV. Jeden Donnerstag gibt es eine neue Folge, oben die Premieren-Show. Snip von CurrentTV:
In the premiere episode of The Rotten Tomatoes Show, hosts Brett Erlich and Ellen Fox lead ensemble reviews of “Street Fighter: The Legend of Chun Li,” “Echelon Conspiracy” and Harrison Ford’s “Crossing Over,” they unveil the top five conspiracy movies of all time, and they ask the question: is there ever going to be a good video game movie?
The Rotten Tomatoes Show is a movie review show that airs on Thursday nights at 10:30 e/p on Current TV. From reviews of the newest releases to commentary on cult favorites and movie trends, each episode of The Rotten Tomatoes Show is a fast-paced, comedic journey through the week in cinema. Premiering movies get the treatment, but so do DVD releases, trailers, childhood favorites, DVD extras, and film classics. Sprinkle in some irreverent Top 5 Lists and you’ve got the first movie review show to embrace the way we watch, talk, and over-talk movies. Viewer interaction will be a big part of each episode. By submitting webcam reviews, three word reviews, haiku reviews and comments through this site or responding to specific callouts and questions asked by the hosts during each episode, viewers will help define which films are “fresh” and which are “rotten.”
Die Serie “Two and a half men” ist hierzulande ja nur bedingt populär. Dennoch, diese Watchmen-Parodie von Electric Spoofaloo ist auch dann witzig, wenn man die Vorlage nicht kennt.
die Farrelly Brüder verfilmen ja bekanntlich die Stooges neu, eine alte Serie noch in Schwarz und Weiss, keine Farbe, nciht eine einzige. Ich kann mir das ja immer nicht vorstellen das es keine Farbe gab, aber da war halt keine, wobei ich ja bunt besser finde. Jetzt machen erste Gerüchte über das Cast die Runde. Ich wüsste ja gar nicht, wen ich da besetzen sollte, vielleicht Phil Collins *duck* hehe, ;)
Ok, die Schreibart des obigen Absatzes mal beiseite, ich kann das nicht die ganze Zeit durchziehen. (Es handelt sich um eine kleine, interne Spass-Competition der F5, tut mir leid wenn das nicht so offensichtlich ist..)
Also, kommen wir nochmal zu den Stooges-Gerüchten: Angeblich wünschen sich die Brüder Farrelly Depp und Penn als zwei der drei Komiker, einzig die Rolle von Curly (der Lockenkopf) suchen sie noch. Nun wissen wir ja alle wie das mit Internetgerüchten ist, die lösen sich meistens in Luft auf, wenn man nur mal ein paar Links folgt. So auch hier: Dreimal geklickt und man ist in einer Sackgasse, in der es nicht mehr weitergeht. Aber dennoch, nehmen wir mal an, da wäre was dran: WIe geil wird dann der Film bitte schön?!? Und Sean Penn könnte es schaffen sich wieder bei mir beliebt zu machen und aus keinem anderen Grund würde er eine solche Rolle annehmen, oder?
Quoting In Touch’s insider of the matter, the gossip site claimed that Johnny could be up for the role of Moe and Sean is most likely be given the Larry character, adding further that the filmmaker brothers haven’t got a clue of whom to play Curly. “They want Johnny to play Moe and Sean Penn will be Larry – they’re still looking to cast Curly,” the quotation from the insider read.
Brandneuer Trailer zum sechsten und bekanntlich längst überfälligen Harry-Potter-Film, “Harry Potter und der Halbblutprinz”. Das wird was, doch. Yates hat schon den fünften gut hinbekommen, auch wenn ich damit etwas allein dastehe, fürchte ich. Ach ja, fange ich jetzt mit den LOTR-Parallelen an? Nee, fange ich nicht. Vorfreude macht mehr Spaß.
Nachdem ich heute meine erste Amazon-Lieferung mit dem unübersehbaren FSK-Sticker bekam, habe ich mich drüben bei moviepilot mal näher mit dem Thema beschäftigt:
“Film-Fans die in der jüngsten Zeit aktuelle DVD-Veröffentlichungen gekauft haben, wissen es natürlich schon: Die neuen Freigabe-Logos der FSK sind mittlerweile Pflicht und prangen unübersehbar auf dem Cover jeder neuen Scheibe. Unübersehbar, dank des neuen Jugendschutz-Gesetzes, das auch im Hinblick auf Größe und Platzierung der Altersfreigabe harte Vorgaben macht: “Die neuen Zeichen sind auf der Frontseite der Hülle links unten auf einer Fläche von mindestens 1200 mm² (3,46 cm x 3,46 cm) und dem Bildträger auf einer Fläche von mindestens 250 mm² (1,58 cm x 1,58 cm) anzubringen (§ 12 Abs. 2 Satz 2 JuSchG).”
Nachdem schon andere Änderungen für Diskussionen gesorgt haben ist die Verpflichjtung zum Riesensticker nur das sichtbarste Ärgernis für Filmfans. Denn auch wenn jeder für die Altersfreigabe Verständnis hat, dürften sich die wenigsten DVD-Käufer freuen auf ihrem Lieblingsfilm einen fetten FSK-Kasten wiederzufinden….
-”But the country’s disintegrating. What’s happened to America? What’s happened to the American dream?”
-”It came true. You’re lookin’ at it.”
Originaltitel: Watchmen
Herstellungsland: Großbritannien / USA 2009
Regie: Zack Snyder
Darsteller: Jeffrey Dean Morgan, Malin Akerman, Carla Gugino, Patrick Wilson, Billy Crudup, Jackie Earle Haley, Matthew Goode, Stephen McHattie, Matt Frewer
Amerika in einer alternativen Zeitlinie, die der unseren sehr ähnelt mit einer Ausnahme: Es gibt Superhelden. Auslöser der Story, die Anfang der 80er Jahre auf der Spitze des Kalten Krieges und mitten in einer Phase politischer Spannungen zwischen den beiden Supermächten beginnt: Edward Blake wird tot aufgefunden. Wie sich herausstellt war er Der Comedian, einer der wenigen noch aktiven Superhelden, einer derjenigen die auch nach Inkrafttreten des Keen-Acts noch arbeiteten, der Superheldentum illegal machte.
Der Comedian arbeitete für die Regierung und wurde von einem unbekannten ermordet. Rorschach, ein weiterer Superheld der sich als paranoider, einsamer Rächer ausserhalb des Gesetzes bewegt, untersucht den Fall und findet vermutet bald, dass es jemand auf die ehemaligen Helden, die Watchmen abgesehen hat.
Ein Verdacht der sich schon bald zu bewahrheiten scheint.
Ich gebe zu ich bin überrascht, denn Watchmen hat trotz des Hypes , der Kontroversen und des Regisseurs, eindeutige Qualitäten die ihn sehr spannend machen. Ich mochte das “Dawn of the Dead”-Remake von Snyder und hasste “300” (wie der Autor der Comic-Vorlage Allen Moore übrigens auch). Insofern war ich zwiespältig, was von der Verfilmung dieses heiligen Grals der Graphic-Novelle zu erwarten sein würde. Die Trailer waren wenig beeindruckend, zeigten sie doch im Wesentlichen das übliche CGI-Geraffel und explodierendes Zeug, also die typischen Blockbusterzutaten.
Vorhin angekündigt, schon da. Aber Junge, Junge, die DV-Optik geht ehrlich gesagt irgendwie mal so gar nicht. Erst recht nicht bei diesem Sujet. Und die Musik…
Es gab ja schonmal ein Tron 2.0 Vor ein paar Jahren gab es ein Spiel, das so hiess, welches auf dem Film basieren sollte und die einzig “echte” Fortsetzung von Tron dartsellen sollte. Zum Glück hat man sich eines besseren besonnen: Tron 2.0 ist definitiv in der Mache und heute wurde bekannt, das der komplette Soundtrack von Daft Punk gemacht werden soll:
French electronica duo Daft Punk has been signed to write the original music score for Tron 2.0, Walt Disney’s upcoming sequel to the groundbreaking 1982 animation cult hit which was scored by electronic music icon Wendy Carlos. Daft Punk’s members Guy-Manuel de Homem-Christo and Thomas Bangalter have been involved in various films before, but Tron 2.0 will be their first complete feature film score.
Ich kann euch gar nicht sagen, wie fantastisch ich diese Meldung finde. Sie beruhigt mich ungemein, anscheinend hat da jemand seine Hausaufgaben gemacht und achtet darauf alles richtig zu machen. Juchuh!
In „Pandorum“, dem neuen Film von „Antikörper“-Regisseur Christian Alvart und dem Produzenten des „Resident Evil“-Franchises, wachen zwei Astronauten aus dem Tiefschlaf auf und wissen weder, wo noch wer sie sind. Und stellen natürlich nach geschätzten 45 Minuten erschreckt fest, dass sie nicht alleine auf ihrem Raumschiff sind.
Zum morgigen Kinostart des von allen Comic-Fans inniglichen erwarteten Watchmen-Films, der immer wieder als heiliger Gral aller Graphic-Novels beschrieben wird (und über den wir ja auch schon seit Monaten gespannt berichten – siehe Links unten), haben wir für euch wieder ein paar schicke Gewinne an Land gezogen.
Wir verlosen:
1x Ein von den Watchmen-Stars signiertes Poster
3x das WATCHMEN-Notizbuch
6x WATCHMEN-Buttons
Alles was ihr machen müsst um eure gierigen kleinen Hände in die Nähe der Preise zu schieben ist uns folgende Frage zu beantworten:
Welches wichtige politische Ereignis, einen US-Präsidenten betreffend hat in der alternativen Watchmen-Welt NICHT stattgefunden. Tipp: Ein aktueller Film hat sich grade wieder mit diesem Ereignis beschäftigt.
Die Antwort schickt ihr bis zum 28.03.2009 mit dem Stichwort WATCHMEN an gewinnen[ät]fuenf-filmfreunde.de. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen ;)
Wir wünschen euch viel Glück und hier gibts noch einmal den Trailer zu Zack Snyders Magnum Opus.
Sie waren das Dream-Team der US-Filmkritik: Gene Siskel und Roger Ebert. Kenntnisreich, kontrovers und leidenschaftlich wurden sie mit ihren eingängigen Thumbs up / Thumbs down-Bewertungen zu festen Größen der Kinowelt. Seit Siskels Tod machte Roger Ebert mit dem Kollegen Roeper weiter, bis auch ihn schwere gesundheitliche Problem zum Rückzug aus dem Fernsehen zwangen.
Warum ich die beiden sehr schätze habe ich HIER ja schonmal ausführlich geschildert. Ein paar Filmstudenten haben sich jetzt Gedanken gemacht, wie man aus der Siskel & Ebert-Story ein rühriges Biopic a la Hollywood machen könnte.
Al Lettieri und Al Pacino spielen am Esstisch mit Waffen
Vor einer Woche bloggte ich über das Making Of von „The Godfather“ und über die Rolle der Mafia in der Entstehung des Films, jetzt hat Vanity Affair eine weitere Anekdote ausgegraben: Kurz nachdem die Ausgabe mit der Story an den Kiosken war, meldete sich eine junge Frau in der Redaktion, deren Freundin eine Tochter eines Mafia-Mitgliedes ist und deren Familie die Cast vom Paten zum Essen einlud. Superinteressanter Artikel!
“I was 15, going on 16,” said Giovannina, who goes by Gio. Her father, Pasquale “Patsy Ryan” Eboli—“a reputed capo in the Genovese crime family,” according to The New York Times—got a call from his brother-in-law Al Lettieri. “How about if I bring some of the cast over for a nice dinner?,” Lettieri asked. Eboli said sure; after all, his brother, Thomas “Tommy Ryan” Eboli, the head of the Genovese family, had granted permission for Lettieri to get involved with the film in the first place. So Gio’s mother, Jean (Lettieri’s sister), prepared some of her Italian specialties, set the table, and put on some music.
The doorbell rang at seven p.m. at the family house in Fort Lee, New Jersey, right across the Hudson River from Manhattan. “I opened the front door and there was Marlon Brando, James Caan, Morgana King [who played Don Corleone’s wife], Gianni Russo [who played Don Corleone’s son-in-law, Carlo], Al Ruddy [the film’s producer], and my uncle Al [Lettieri],” recalls Gio. “We all went downstairs into the family room, where the table was set and where we had the pool table and the bar.”
Hier also der neue Trailer zum vierten Terminator und ich bin alles andere, als überzeugt. Und das liegt nicht am furchtbaren Make-Up von Marcus in der letzten Szene. Ich befürchte viel eher die von mir bereits vorher befürchtete Befürchtung, das Terminator-Thema würde McGeeisiert, Terminator meets Bubblegum, hier eben in Form schlechter NuMetal-Mucke und zu gewollt harten Bildern. Meh.
Und viele neue Bilder. Ich glaube das wird nix. Bei dem Regisseur. Und dem Hauptdarsteller. Aber ich gönne den Fan(boy)s ihre Vorfreude, ich hab mich vom Franchise eben nur nach Teil 3 und den SCC verabschiedet.
Entgegen vielen anderen fand ich „Cube“ ja eher sehr schwach. Nette Idee zwar, aber sehr mau ausgeführt und schlecht gespielt. Wie auch immer, der neue Film des Regisseurs Vincenzo Natali ist eine Mutanten-Story, bei Mutanten drücke ich so generell immer ein Auge zu und die Bilder sehen ja schonmal sehr schick aus. Produziert wird der Streifen von Guillermo Del Toro, in den Hauptrollen sieht man Adrien Brody und Sarah Polley. Die restlichen Bilder kann man sich hochauflösend bei Peter anschauen.
Wissenschaftlerpaar experementiert illegal mit der DNA von Mensch und Tier und erschafft so eine neue Spezies, welche eine neue Stufe der Evolution bedeutet. Einerseits machen die beiden aufgrund ihrer Forschung Karriere, werden aber auch mit den Folgen ihres Experiments konfrontiert.
Hier der erste von vier Teilen des Behind-The-Scenes-Featurettes „Watching The Watchmen“, im obigen Video geht es um Dr. Manhattan & Silk Spectre. Die anderen drei Videos nach dem Klick.
Entertainment Tonight hat eine Vorschau auf den neuen Terminator Salvation-Trailer. Es ist zwar ein bisschen absurd, eine Vorschau auf eine Vorschau auf einen Film zu posten, aber solange ich keine Textbeschreibung eines Trailers poste, so wie manche der amerikanischen Bloggerkollegen ist eigentlich alles gut. Und ich bleibe übrigens dabei: Terminator 4 wird der bessere Transformers mit Robots beating the shit out of each other.
Bei dem ganzen Mist den Eddie Murphy seit Jahrzehnten dreht, vergisst man ja leicht, dass er auch anderthalb wirklich gute Filme gemacht, „Beverly Hills Cop“ (das ist der halbe gute) und „Raw“. Darin erzählt Murphy immer wieder von seinen Versuchen in der Kindheit, Richard Pryor zu imitieren. Jetzt kann er zeigen, was er damals gelernt hat, denn er übernimmt die Hauptrolle in einem Richard Pryor Biopic.
Fox Searchlight will finance Bill Condon’s $25 million biopic RICHARD PRYOR: IS IT SOMETHING I SAID?, for which Murphy will waive his usual eight-figure fee in order to play his lifelong idol. According to HitFix, Condon’s screenplay also features significant roles for Pryor’s four wives and Redd Foxx. (AICN)
Nach dem Klick findet Ihr noch der komplette Film „Raw“: WARNING! You may be offended if you’re black, white, male, female, rich or poor, Bill Cosby, Mr. T or Richard Pryor.
In diesem Video von der Florida Anime Supercon erzählt Billy West, die amerikanische Stimme von Fry, Farnsworth, Zoidberg, Brannigan und anderen, dass die starken Verkaufszahlen der Futurama DVDs Fox dazu veranlasst haben, eine sechste Staffel mit Bender und Co in Erwägung zu ziehen. Die futuristische Neuigkeit kommt bei 0:55… Oh. Your. God!
Der allerallerneueste Kandidat in der Remake-Hölle: Die unendliche Geschichte. Leonardo DiCaprios Produktionsfirma Appian Way, die auch die Live-Action-Verfilmung von Akira entwickeln, befinden sich zusammen mit den Leuten hinter Benji Button in Verhandlungen mit Warner und planen ein Remake des Fantasy Klassikers. Mit haufenweise CGI und Boa und Ey, so much for sure. Meh.
Der neueste Kandidat für ein Remake: Paul Verhoevens „Total Recall“. Und warum wollen sie den Film neu drehen? Weil die Geschichte von Philip K. Dick so super war? Weil die gar nicht so subtile Gesellschaftskritik dazu noch der Knaller war? Weil Arnies Superbrainpopelsonde ein ziemliches WTF war? Nix da: Weil sie die Effekte updaten wollen. And that’s it.
Neal H. Moritz and his Original Films banner are in final negotiations to develop and produce for Columbia a contemporary version of “Total Recall,” the 1990 Arnold Schwarzenegger sci-fi action movie directed by Paul Verhoeven.
The original, based on the Philip K. Dick story “We Can Remember It for You Wholesale,” follows a man haunted by a recurring dream of journeying to Mars who buys a literal dream vacation from a company called Rekall Inc., which sells implanted memories. The man comes to believe he is a secret agent and ends up on a Martian colony, where he fights to overthrow a despotic ruler controlling the production of air. [...]
Calling Dick’s story “prescient,” Moritz said he hoped the advancements in technology and state-of-the-art visual effects can help tell the “Recall” story in a fresh way.
Samuel Jackson hat mit Marvel Films einen Vertrag über nicht weniger als neun Comic-Verfilmungen unterschrieben, in denen er die Rolle des Nick Fury übernehmen wird. Da wird wohl neben Iron Man 2, Thor, Captain America und The Avengers noch einiges auf uns zukommen und ich bin mir sehr sicher, dass sie ihr Marvel Universum auch im Kino immer weiter verschachteln werden. Ich bleibe gespannt, aber skeptisch.
“The only place I get hurt is out there. The world don’t give a shit about me. “
Originaltitel: Wrestler, The
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Darren Aronofsky
Darsteller: Mickey Rourke, Marisa Tomei, Evan Rachel Wood, Mark Margolis, Todd Barry
Randy “The Ram” Robinson ist durch. Der ehemalige Star der Wrestling-Szene, der in den 80ern so populär war wie Hulk Hogan, steht vor den Scherben seines Lebens. Mit über 50 macht sein Körper nicht mehr so mit wie einst. Der Ruhm ist verflogen, die Zeiten in denen er die großen Arenen füllte sind lange vorbei.
Randy lebt in einem Trailerpark, frisst Schmerzmittel und hält sich mit harten Fight im gnadenlosen Indie-Wresteling-Circuit über Wasser.
Seine einzigen nennenswerten Sozialkontakte bestehen zu einer Pole-Dancerin (Marisa Tomei), bei der er sich ein wenig Nähe und Zuneigung erkauft. Seine Versuche den Kontakt zu seiner Tochter wieder aufzubauen, stehen unter keinem guten Stern. Randy hat kaum noch Perspektiven, er weiß, das er ein Verlierer ist, der nichts als den Ring kennt. Ein Revival-Kampf mit seinem bekanntesten Gegner, dem Ayatolla, könnte ihm noch einmal einen Schub geben, die Chance auf etwas Geld und Ruhm, einen würdevollen Abgang…
Nach dem zwispältigen Augenfilm “The Fountain” beackert Aronofsky hier deutlich sichereres Terrain. Er erzählt eine klassische Loser-Geschichte die davon lebt, dass sie das im Gegensatz zum Boxen bisher cineastisch wenig beackerte Millieu des Indie-Wrestlings vorführt. Das gibt “The Wrestler” einen gewissen Novitätswert, der oft darüber hinweghilft, dass die Geschichte des Films nicht sonderlich originell ist und alle klassischen Drama-Marks eines Has-Been-Sportler-Films abhakt: Verblassender Ruhm, die kaputte Gesundheit, das gestörte Verhältnis zur vernachlässigten Familie, die verzweifelten und erniedrigenden D-Promi-Momente, das Scheitern im alltäglichen Leben. Das haben wir seit den Rocky-Filmen natürlich dutzendfach gesehen – nicht zuletzt im sehenswerten “Rocky Balboa” von Stallone.
Nach „Monopoly“ von Ridley Scott jetzt schon das zweite Brettspiel, das verfilmt wird. Diesmal: „Cluedo“ („Clue“ ins den Staaten) unter der Regie von Gore Verbinski („Pirates of the Caribbean“). Ich freue mich schon auf „Schiffe versenken“ von Michael Bay… oh, wait!
Pirates of the Caribbean helmer Gore Verbinski has signed on with Universal to direct and produce a live-action adaptation of the board game Clue. While most of the other properties might seem like odd choices, Clue has a murder mystery storyline that seems much easier to turn into a narrative story.
As you know, the board game is set in a big mansion where a murder has taken place. The competitors try to uncover who committed the murder, Professor Plum, Ms. White, Col. Mustard, Miss Peacock, Mr. Green or Ms. Scarlet, what murder weapon was used, either a knife, rope, candlestick, wrench, pistol or a lead pipe, and what room the murder was committed in. The board game has made over $1 billion in sales over the last 61 years.
Hier der Trailer zum Kurzfilm „Boob“, der auf dem kommenden SXSW Festival Premiere hat. Darin gibt es fliegende Killerbrüste. WTF?! Snip von Youtube:
A doctor performs an experimental breast enhancement procedure to be able to remotely enhance a woman’s breast size. Unfortunately a surge of electricity brings her boob to life! Run Boob, run!
Vanity Fair hat einen langen und schönen Artikel zum Making Of des Paten, der von Mario Puzo, Coppola, Robert Evans, und Al Ruddy gegen Widerstände der Mafia selbst gedreht wurde. Erinnert mich ein bisschen an den Artikel von Mario Puzo selbst bei der Dailymail.
A top priority of the league’s was to eradicate “Mafia” from the English language, since Colombo contended that it had been turned into a one-word smear campaign. “Mafia? What is Mafia?” he asked a reporter in 1970. “There is not a Mafia. Am I the head of a family? Yes. My wife, and four sons and a daughter. That’s my family.”
What began with the picketing of F.B.I. offices on March 30, 1970, soon grew into a crusade with a membership of 45,000 and a $1 million war chest. An estimated quarter of a million people showed up at the league’s inaugural rally in New York City in order to put the feds and everyone else on notice. “Those who go against the league will feel [God’s] sting,” said Colombo.
The film The Godfather quickly became the league’s No. 1 enemy. “A book like The Godfather leaves one with a sickening feeling,” read a form letter the league addressed to Paramount and many elected officials, following a rally in Madison Square Garden that raised $500,000 to stop production.
“It became clear very quickly that the Mafia—and they did not call themselves the Mafia—did not want our film made,” says Al Ruddy’s assistant, Bettye McCartt. “We started getting threats.”
#backflick ist eine Internet-Meme, die grade bei Twitter stattfindet und da dass hier ein Filmblog ist, erkläre ich mal kurz, was eine Meme ist: Quasi eine Idee, die bei vielen Leuten zündet und durch die Blogs wandert, dort geremixed und gemasht und neu interpretiert wird, das ganze viele tausend Male. Bekannte Memes sind die Rickroll (kein Link, hihi) oder auch der Dramatic Chipmunk. Soviel dazu.
Die Meme Backflick erzählt nun Filme nach, nur rückwärts. Das Ganze fand seinen Anfang vor drei Tagen auf Reddit: „If you watch the movie ‘Jaws’ backwards, it’s a movie about a shark that keeps throwing up people until they have to open a beach.“ Dort zählt man derzeit über 1000 Kommentare und von hier ab wird es unglaublich großartig. Aus den Comments:
If you watch LOST backwards you realize it’s the same thing as if you would watch if forward.
If you watch Rambo backwards, it’s Sylvester Stallone healing people with his magical bullet vacuum.
If you watch Scarface backwards, it’s about a man who gives up cocaine and crime to follow his dream of becoming a dishwasher to earn enough money so he can visit Cuba.
Oder auch diese beiden Comments, traumhaft:
If you watch Fight Club backwards, you see Ed Norton turn from a crazy streetperson into a successful productive member of society.
If you watch American History X backwards, you see Ed Norton turn from a successful productive member of society into a crazy streetperson.
Oder:
If you watch the Internet backwards its a story about how a huge population of idiots was overthrown by a small group of highly intelligent and sexless geeks.
Der war jetzt zwar nicht Film-related, aber trotzdem großartig. Hier noch ein paar, danach müsst Ihr selber lesen. Fantastische Idee, gibt’s mittlerweile auch mit Games.
Jetzt muss ich mich aber langsam zurückhalten, bevor ich Reningtons Postingfreuquenz übertreffe. Aber ein Eintrag muss noch, bevor ich mich wieder tagelang vor der Verantwortung als Filmfreund drücke:
Jimmy Kimmel in der Rolle des wohl überschätztesten Superhelden des Jahres 2008… Benjamin Batman
Nachdem Uwe Boll für sein Lebenswerk mit einem Razzie ausgezeichnet wurde, hat er sich nicht nehmen lassen den Juroren so richtig die Meinung zu blasen. Nun lebt er ja in Darfur und ist total sauer, dass man sein Leben zerstört hätte.
Was für eine Verleihung! Nun, zumindest in der ersten Hälfte war das die beste Oscarshow, die ich bislang gesehen habe (immerhin schon das zehnte Jahr, in dem ich die Awards live verfolge), Tony-Gewinner Hugh Jackman hat das getan, was er am Besten kann: tanzen und singen. Er ist kein sehr lustiger Mann, kein wirklich guter Moderator, aber er hat die Show – ehe er irgendwann verschwunden ist? – überraschend leichtfüßig und charmant vorangetrieben. Die Autoren schienen back on track, besser kann man so eine Show wohl kaum schreiben und planen, die Abläufe haben alle gesessen, und die Änderungen am Konzept der Gala, den Laudationes und Preisvergaben fand ich allesamt großartig. Im Prinzip waren diese 81. Oscars eine einzige große Hommage ans Filmmusical. Und das von Baz Luhrman inszenierte Centerpiece – ein wunderbares Medley, das die Brücke vom klassischen Astaire/Kelly-Handwerk zum neuerlichen Teen-Musical schlug – hat mir fast Freudentränen in die Augen getrieben.
Um mich von dem Schrecken von Mr. Musicals Entgleisung auf der Oscar-Verleihung zu erholen, habe ich mir gerade jeden der drei TV-Clips, die auf Fox-Network gelaufen sind, jeweils 6 Mal angeschaut. Ich spüre wie das Testosteron langsam zurückkommt und mir die ausgefallenen Brusthaare nachwachsen.
Also, zurücklehnen, Eier(stöcke) kraulen, und grunzen. Jetzt wird es wieder männlich!
Hier der Clip, den wir euch schon einmal gezeigt haben:
Oooouuuuhhhh, was für eine Überschrift! Ich höre schon wie Messer gewetzt und Tomaten in Reißzwecken gedippt werden.
Ja, ich habe gestern die schlimmste Show meines Lebens gesehen. Unter der Regie von Zac Efron, mit Hugh Jackman in einer Nebenrolle, fand gestern die, meiner Meinung nach, langweiligste Preisverleihung seit dem Bambi statt.
Es ist ja nicht nur so, dass ich Musicals für das Böse halte und Wolverine von einer Broadway-Schlampe vergewaltigt wurde – ich habe mich nur nicht ins Wachkoma gelangweilt, weil ich alle paar Minuten darauf aufmerksam gemacht wurde, dass Narnia oscarprämiert und jetzt auf DVD zu kaufen ist. Die Reden waren eher semi-gut, bis auf wenige Ausnahmen konnte ich, der Jim Carrey für Gottes Geschenk an die Comedy halte (was dann also beweist über was ich alles lachen kann!) vielleicht sechsmal in gefühlten vierunzwanzig Stunden lachen.
Aber ich bin natülich nicht der einzige, der sich mit der Problematik der eingeschlafenen Füße im Smoking und backpapierfarbenden Abendkleidern auseinandersetzt. Die Time sieht es ähnlich und hat auch gleich ein paar Vorschläge, wie die ehemals größte und glamoröseste Auszeichnung der Welt wieder an Bedeutung gewinnen kann:
Ratings for the Motion Picture Academy’s annual rite of self-congratulation have fallen more than 40% in the past decade, from 1998, when Titanic was named Best Picture, to 2008, when No Country for Old Men won. What for ages was the year’s most watched entertainment program is now just another awards show.
Als Leath Hedger gestern Nacht posthum seinen Oscar für die beste Nebenrolle bekam und die Familie diesen entgegennahm, brandete in unserem Liveblog kurz eine Diskussion auf, ob das fair wäre den anderen Nominierten und der Jury gegenüber, ob man das machen dürfe. Die Diskussion ging verkürzt so:
Nilzenburger: es ist einfach unfair ihn in den “normalen” wettbewerb mit rein zu nehmen, weil seine rolle durch seine tragische geschichte noch viel mehr gewicht bekommt.
Renington: Was wäre denn die Alternative gewesen? Eine Nominierung wäre auf jeden Fall drin gewesen. Mindestens.
Nilzenburger: die alternative muss sein, das verstorbene eben nicht nominiert werden können. so scheisse das auch klingt, das kann nie ein fair game sein.
Renington: Muss ich drüber nachdenken, aber eigentlich gibt es keinen Grund, Awards posthum nicht zu vergeben, finde ich. Das verschiebt die Chancen, ja, klar, aber…. hmmm… muss ich drüber nachdenken… Ich denke, wir machen da ein eigenes Posting zu.
Nun, das hier ist das eigene Posting und ich habe darüber nachgedacht.
Selbstverständlich kann man posthume Oscars vergeben, man muss sogar, wenn es die Leistung verdient. Ebenso selbstverständlich befindet sich die Jury dann allerding unter einem enormen moralischen Druck, den Verstorbenen auszeichnen zu müssen. Das ist nicht wirklich fair den Mitnominierten gegenüber, das ist wahr. Aber:
Die Oscar-Verleihung ist in der Filmwelt ein quasi öffentliches Ritual, ein Standard, eine Zeremonie, während der sich Hollywood, immer noch das Zentrum der westlichen Filmwelt, selbst feiert und auszeichnet. Ein fast schon amtlicher Vorgang im Wortsinne. Hier werden die besten Leistungen präsentiert und prämiert und Fehlentscheidungen passieren hier genauso wie überall auf der Welt, das gehört dazu.
war natürlich nicht die Verleihung der Preise, die war in diesem Jahr besonders unspektakulär und mit dem Crowd-Pleaser Slumdog wurde da natürlich auf die sichere Bank gesetzt. Unterhaltsamer waren da schon die paar Shownummern, zu denen Hugh Jackman auf seine Erfahrung als Bühnenstar zurückgreifen konnte. Hier die Nummer, die die Filmfreunde spaltete. Während Nilz, Jet und ich Musicals lieben und diese von Baz Luhrmann inszenierte Showeinlage grandios fanden, haben sich Mal Sehen und Renington in Schmerzen gewunden.
Die beiden halten aber auch echt nix aus. Hier ist “The Musicals are back”…
Was will Mal erst machen, wenn Wolverine – The Musical kommt und Hugh eine Ode an seine Adamantium-Klauen singt? “I can feel it running thru my bones…. its like a metal, like a stone… Aaaaaaadaaaamantium! I love you, I hate you, I need you…”
„Sleep Dealer“ ist ein Cyberpunk-Thriller, sieht fantastisch aus und lief letztes Jahr auf dem Sundance Festival und kommt jetzt in die amerikanischen Kinos, hierzulande dürfte er wenn überhaupt auf DVD erscheinen. Hier der Plot von /Film:
Set in a future where people can plug into a global computer network using installed body modified holes that tap in their nervous system. The U.S. has installed a wall along the Mexican boarder, but the country still allows outsourcing through node workers who plug in and control remote control robots.
A private company has hijacked control of a small Mexican village’s water supply, selling it back to them at a higher price. Memo Cruz is a young man living in this isolated non-tech village, with dreams of working in high-tech factories up north. One day he builds a transmitter that allows him to tap into signals from around the world. But when this transmission is intercepted, it changes his life forever.
Ich sitze gerade zwischen Batzman und Renington und höre von links “Boar… Nee… Ach nee. Was ist das – Old Boy für Arme?” und von rechts: “Ach Batz, halt die Klappe!”
Das Gezicke ist beinahe so unterhaltsam wie der Clip!
Ich freue mich:
Bezüglich Tron 2 bzw. „Tr2n“ bin ich grade eine ganze Spur zuversichtlicher geworden, zumindest was das Vehicle-Design angeht. Das wird nämlich von Daniel Simon gemacht, dessen Buch „Cosmic Motors“ ich letztes Jahr schonmal bei Nerdcore hatte. Wenn die Tron 2-Vehikel auch so fantastisch aussehen, wie seine anderen Arbeiten, dann wird der Film wenigstens optisch ein ziemlicher Knaller. Oben der Trailer zum Buch.
Sonntagnacht sind Renington, Mal Sehen, Nilz N Burger, Jet und Batzman (und manniac als Gast) hier Live dabei und kommentieren die Oscarverleihung. Nicht verpassen!
Hier meine Tipps für die Oscar-Verleihungen inklusive schicken unausgefüllten Kategorie-Dings zum Cut’n'Paste-Selberausfüllen in den Kommentaren. Der Gewinner gewinnt viel Ruhm und Ehre und einen Keks. Ich gehe mal schwer davon aus, dass Slumdog Millionaire und The Wrestler verdient schwer abräumen werden, beides ganz wunderbare Filme. Here we go:
Bester Film
Slumdog Millionär
Bester Hauptdarsteller
Mickey Rourke für The Wrestler
Beste Hauptdarstellerin
Kate Winslet für Der Vorleser
Bester Nebendarsteller
Heath Ledger für The Dark Knight
Beste Nebendarstellerin
Penélope Cruz für Vicky Cristina Barcelona
Beste Regie
Danny Boyle für Slumdog Millionär
Beste Kamera
Wally Pfister für The Dark Knight
Bestes Drehbuch (Adaption)
Slumdog Millionär – Simon Beaufoy
Bestes Drehbuch (Original)
Milk – Dustin Lance Black
Beste Musik
Slumdog Millionär – A.R. Rahman
Bester Song
Wall-E – “Down to Earth”
Beste Ausstattung
Der seltsame Fall des Benjamin Button – Donald Graham Burt, Victor J. Zolfo
Beste Kostüme
Der seltsame Fall des Benjamin Button – Jacqueline West
Bestes Make-Up
The Dark Knight
Bester Schnitt
Slumdog Millionär – Chris Dickens
Bester Ton-Schnitt
The Dark Knight
Bester Ton-Mix
Wall-E
Beste Special Effekte
Der seltsame Fall des Benjamin Button
Bester Animationsfilm
Wall-E
Bester Dokumentarfilm
Man on Wire – James Marsh, Simon Chinn
Bester Nicht-englischsprachiger Film
Waltz with Bashir
Hier noch die unausgefüllten Kategorien inklusive der Nominierten zum In-die-Comments-kopieren, nach dem Klick:
Paris Hilton wurde dreimal, Uwe Boll leider nur zweimal mit Himbeeren beworfen. Wie immer wurden einen Tag vor der Oscar-Verleihung die goldenen Himbeeren verteilt, für alles was schlecht ist in der Filmwelt. Unverdienterweise hat Shyamalans „The Happening“ das Rennen um den schlechtesten Film 2008 nicht gewonnen, sondern „The Love Guru“. Uwe Boll hat die Beeren für die schlechteste Regie (dafür aber gleich in drei Filmen, zählt also dreifach, ha!) und das schlechteste Lebenswerk erhalten. Hier die komplette Liste der Versagerloser des Grauens:
Worst Picture: The Love Guru
Worst Actor: Mike Myers, The Love Guru
Worst Actress: Paris Hilton, The Hottie and the Nottie
Worst Supporting Actor: Pierce Brosnan, Mamma Mia!
Worst Supporting Actress: Paris Hilton, Repo: The Genetic Opera
Worst Screen Couple: Paris Hilton and either Christin Lakin or Joel David Moore, The Hottie and the Nottie
Worst Prequel, Remake, Rip-Off or Sequel: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
Worst Director: Uwe Boll, 1968: Tunnel Rats, In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale and Uwe Boll’s Postal
Worst Screenplay: The Love Guru
Worst Career Achievement Razzie: Uwe Boll
Dan Meth hat sich die Zeit genommen über das Verhältnis von Trilogien untereinander nachzudenken. Teilweise ist der liebe Dan recht nahe dran, allerdings so ganz überzeugt bin ich nicht davon.
Ich habe mich also ins Filmfreunde-Labor begeben und unsere Wissenschaftler über die Ergebnisse schauen lassen, die sich promt an die Arbeit machten, um wissenschaftlich fundierte Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren, welche ich euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Und die gibt es natürlich exklusiv bei euren Lieblingsfreunden…
Kurzer Hinweis: Ich habe grade den Trailer zur Zeitreisekomödie „Frequently Asked Questions About Time Travel“ bei aus einer Reihe von Gründen auf Nerdcore gepostet, das tut mir leid. (Nicht.) Aber Riesenameisen, Timetravel, sexy Blondinen und Roy aus der IT Crowd, das gehört auf Nerdcore.
Dass „Crazies“ von George A. Romero neu verfilmt wird – geschenkt, wird wahrscheinlich nix, vielleicht aber doch, man weiß ja nie. Aber dieses Teaser-Poster zum Remake ist so dermaßen over the top badass, so ein fantastisches Poster habe ich lange nicht gesehen. Ja, ich bin begeistert. Sehr sogar. Gibt’s bei Bloody Disgusting nicht in groß, sondern in supergroß.
Hier der Plot des Originals von Wikipedia und das Poster von damals:
Ein Flugzeug stürzt in der Nähe der Stadt Evans City, Pennsylvania, ab. Die Ladung an Bord der Maschine waren Behälter mit dem Kampfstoff Trixie. Durch die geborstenen Behälter gelangt Trixie in das Grundwasser. Der freigesetzte Kampfstoff tötet sofort oder verwandelt Menschen in Psychopathen. Die zunächst einzeln auftretenden Fälle von Verseuchung erhöhen sich schnell.
Das angerückte Militär verhängt den Ausnahmezustand und riegelt die Stadt ab. Um die Bürger unter Kontrolle zu halten, werden sie von schwer bewaffneten Soldaten zusammengetrieben. Die Soldaten tragen im Gegensatz zu den ungeschützten Bewohnern der Stadt weiße Schutzanzüge und Gasmasken, um sich vor der Seuche zu schützen. Während Wissenschaftler und Militärs fieberhaft nach einer Lösung suchen, regt sich unter dem noch gesunden Teil der Bevölkerung Widerstand.
Eine kleine Gruppe versucht dem Wahnsinn zu entkommen und widersetzt sich den Anweisungen des Militärs. Die Gruppe versucht aus der Stadt zu fliehen, wird aber immer wieder durch Zusammenstöße mit den Soldaten aufgehalten und nach und nach durch die Übergriffe der Militärs und durch die Seuche dezimiert.
Die Situation eskaliert, die Spezialkommandos schießen praktisch auf alles was sich bewegt, die Wissenschaftler finden kein Mittel um die Seuche zu stoppen, immer mehr Bürger sind infiziert und fallen über einander her, Evans City wird zu einem Schlachthaus.
Der Elektrische Reporter Mario Sixtus, den ich auf Nerdcore schon oft mit anderen Themen (meistens Urheberrechts-Kram) hatte, beschäftigt sich in seiner neuesten Folge mit Open Source Filmerei.
Filmemachen ist Diktatur – der Regisseur hat immer das letzte Wort. Wirklich? Was würde wohl passieren, wenn man das Publikum in die Produktion einbeziehen würde? Den sonst zur Passivität verdammten Kinogänger über das Internet auffordern würde, seine eigenen Ideen einzubringen?
Matt Hanson und Timo Vuorensola, zwei Regisseure aus Großbritannien und Finnland, wollen genau das mit ihren Projekten “A Swarm of Angles” und “Wreck a Movie” herausfinden. Unterliegt das kollektive Filmemachen den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie die freie, von den Nutzer selbst geschriebene Online-Enzyklopädie Wikipedia? Wie muss man die Produktion unter Einbeziehung einer Online-Community organisieren, damit ein vorzeigbares Ergebnis herauskommt? Diesen Fragen geht der Elektrische Reporter nach.
-”I have a daughter who wants to be a singer. I was wondering if you have any tips for her.”
-”Yeah, I do. Tell her pick another career.”
Originaltitel: Taken
Herstellungsland: Frankreich 2008
Regie: Pierre Morel
Darsteller: Liam Neeson, Maggie Grace, Famke Janssen, Xander Berkeley, Katie Cassidy, Olivier Rabourdin, Leland Orser, Jon Gries, David Warshofsky
Ryan (Liam Neeson) ist ein ehemaliger Regierungsagent, ein Preventer, wie er selbst sagt. Doch er hat seine Karriere, an der seine Ehe zerbrach, an den Nagel gehängt um das Verhältnis zu seiner Tochter zu kitten, die er lange Jahre kaum gesehen hat. Die Tochter lebt bei ihrer Mutter und deren Mann, einem reichen Industriellen.
Ehe Ryan seine Tochter wirklich neu kennenlernen kann, wird diese auf einem Paristrip gleich am ersten Abend entführt. Zufälligerweise hört Ryan die Entführung am Handy mit und reist sofort nach Paris um sie zu retten. Mit seinen geballten Special-Ops-Fähigkeiten räumt er alleine in der albanischen Mädchenhändlerszene der französischen Hauptstadt auf, um herauszufinden, wer der eigentliche Drahtzieher hinter den Entführungen ist.
WTF. Ich hoffe Liam Neeson hat irgendwas sinnvolles mit der Gage gemacht, vielleicht eine Party mit Koks und Nutten, irgendwas das mehr Spaß macht als das Ansehen dieses unerfreulichen Drecksstreifens. Nach einem soliden ersten Akt, der trotz vieler Klischeemomente noch hinreichend charmant ist und durchaus den Auftakt für einen mittelprächtig-intelligenten Thriller geben könnte, kippt der Film mit Neesons Ankunft in Paris sehr schnell in eine hirnrissige, unlogische und zunehmend widerwärtige Selbstjustiz-Klamotte, die ihre reaktionäre Hauptfigur nicht eine Sekunde in Frage stellt.
Ich gebe zu: Ich bin nicht der grösste Jarmusch-Fan. Also, ich finds auch nicht schlecht was der macht, die Filme wissen zu gefallen, aber die grosse Offenbarung war es für mich nie. “Ghost Dog” fand ich sehr gut, aber am besten gefällt mir vermutlich immernoch “Night on earth” und da vor allem die Bengini-Episode. Wie vermutlich 20000000 andern Menschen auch. Macht ja nix. Nun sind erste Bilder vom neuen Jarmusch-Film auf einem spanischen Blog aufgetaucht was insofern Sinn macht, als das der Film in Spanien spielt. Tilda Swinton ist dabei, John Hurt, Gael Garcia Bernal und der mittlerweile in “lakonisch” gennanten Filmen nicht fehlen dürfende Bill Murray natürlich auch (Ich bin übrigens ziemlich abgestossen von der vereinnahmung Murrays durch das sogenannte Arthaus-Kino in den lezten Jahren. Die tun immer so als wenn Murray sich für alle Filme schämen müsste, die er vor “Lost in Translation” gemacht hat, weil die ja künstlerisch nicht ach so wertvoll gewesen seien, was nicht nur Quatsch ist, sondern auch eine alberne Attitüde…Ich tausche übrigens 10000000 “Lost in Translations” gegen einen “Was ist mit Bob?”).
Der Film wird “Limits of Control” heissen und wenn ich mir die Screenshots so angucke, dann ist das schon eine ziemliche Sonnenbrillenshow. Was ich überraschenderweise gar nicht mal so schlecht finde. Sind Sonnenbrillen doch das perfekte Anzeichen totaler Coolness. Wenn also der Film so cool rüberkommt wie seine Stills, könnte ich meine persönliche Jarmusch-Hitliste gerne nochmal überarbeiten…
The Limits of Control sees De Bankole play a mysterious loner used to operating outside the law, who is about to complete a job in contempo Spain. Judging by the stills, the traveling guitar case might explain why so many people intersect in the film’s storyline.
In der neuesten Folge von BoingBoingTV interviewt Xeni Jardin den FX-Macher John “DJ” Des Jardin und Regisseur Zack Snyder. Es geht um die Effekte von „Watchmen“ und vor allem um Dr.Manhattan.
Both Snyder and Des Jardin spoke with us about the challenges of bringing “Watchmen” from novel to CG-driven feature form. In today’s episode we explore that challenge through the making of one character: Dr. Manhattan. The filmmakers contended with interesting creative and technical obstacles, which involved the fact that Manhattan is (a) pretty much nude, and (b) luminous. Actor Billy Crudup plays the stoic, white-eyed protagonist, and they used a sort of LED bodysuit to create the melded “real”/CG persona we see on screen. Blue superhero man-junk was a subject of serious discussion.
- “If you don’t have a drummer, then why do you have drums you fistful of assholes?”
-”Fistful of assholes! I like it.”
Originaltitel: Nick and Norah’s Infinite Playlist
Erscheinungsjahr USA 2008
Regie: Peter Sollett
Darsteller: Michael Cera, Kat Dennings, Alexis Dziena, Aaron Yoo, Ari Graynor, Rafi Gavron, Jonathan B. Wright, Zachary Booth, Jay Baruchel
Nick (Michael Cera) ist ein liebenswert, linkischer Nerd. Der einzige Hetero in der Queer-Core Band seiner Kumpels, ist seit Wochen depressiv, weil seine Freundin Tris (Alexis Dziena) mit ihm Schluss gemacht hat und bombardiert diese seither mit sorgfältigst zusammengestellten Mix-CDs, die ihr sein Seelenleben offenbaren sollen.
Dumm nur das die Angebetete schon längst Ersatz gefunden hat. Dumm auch, das er ihr ausgerechnet an jenem Abend wieder über den Weg läuft, als ihn seine Band-Kollegen mit zu einem Gig nehmen und ganz New York dem Geheimkonzert der medienscheuen Gruppe “Where’s Fluffy” entgegenfiebert. Durch einen Zufall stolpert Nick dann Norah (Kat Dennings) in die Arme, einer Bekannten von Tris, die sich in Nicks Mix-CDs verliebt hat, welche Tris achtlos in den Müll warf. Auf der Suche nach dem Ort des “Where’s Fluffy” Konzerts, irren Nick und Norah durch die Nacht, verlieren sich, finden sich wieder und kommen sich dabei natürlich näher. Näher als es Nicks Ex Tris lieb ist. Doch noch ist die Nacht nicht vorbei und bis zum Morgen wird es noch einige gekreuzte Wege, Streits und Versöhnungen gegeben haben…
Nick & Norah basiert auf dem gleichnamigen Popbuch von Rachel Cohn and David Levithan und fühlt sich wie die leichtgewichtige Teenie-Variante von “High Fidelity” an. Der Film ist fluffig, liebenswert und unterhaltsam. Michael Cera spielt das was er immer spielt, den unsicheren knuddeligen Milchbubi (vielleicht sollte er sich langsam aber auch mal nach anderen Rollen umschauen, wenn er auf Dauer schauspielerisch ernst genommen werden will). Kat Dennings ist das sympathische Mädchen, das erst auf den zweiten Blick wirklich schön wirkt. Kein Wow-Blondchen sondern eine junge Frau mit Ecken und Kanten, die alleine aus diesem Grund schon viel spannender ist als die Blödblinse Tris, der Nick den halben Film hinterherjammert.
-Society can’t exist without the family.
-We’re not against that.
-Can two men reproduce?
-No, but God knows we keep trying.
Originaltitel: Milk
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Gus Van Sant
Darsteller: Sean Penn, Josh Brolin, Emile Hirsch, James Franco, Diego Luna, Brandon Boyce, Kelvin Yu, Lucas Grabeel Batzman Jet Strajker
San Francisco, 1972. Harvey Milk (Sean Penn) und sein Lebensgefährte Scott Smith (James Franco) haben vom Leben in New York genug und ziehen nach San Francisco. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen. Trotz Widerstands der etablierten Geschäftsleute des Castro, entwickelt sich das Geschäft zum Treffpunkt der grade erstarkenden Gay-Community, die aus den Folgen der Stonewall-Riots neues Selbstbewusstsein gezogen hat.
Bald schon entwickelt Harvey politische Ambitionen: Sein Interesse gilt sozial benachteiligten Bürgern seines Viertels – und der schwulen Community. Er schafft es gemeinsame Interessen zu bündeln, arrangiert sich mit Gewerkschaftlern und der Arbeiterbewegung. Im Laufe von drei (zuletzt sehr knapp) verlorenen Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco gewinnt Milk unzählige Mitstreiter. Doch sein politischer Aktivismus bleibt nicht ohne Opfer. Die Beziehung zu seinem Freund Scott zerbricht und als Harvey schließ in den Stadtrat einzieht, stösst er auf viele Widerstände – nicht zuletzt durch den streng christlich geprägte Stadtrat Dan White (Josh Brolin), der sich nach anfänglicher Zusammenarbeit mehr und mehr von Milk bedroht sieht.
Nach seinen ausgedehnten Exkursen in eher schwer zugängliche Indie-Filme (sehenswerte, sperriges wie “Last Days” bis zu prätentiös, belangloses, wie sein Skaterboys in Zeitlupe-Drama “Paranoid Park”) kehrt Gus van Sant mit “Milk” zum Mainstreamkino zurück, das ihm bereits mit “Good Will Hunting” Glück und Auszeichnungen brachte. Doch auch wenn der Film selbst starbesetzt, unterhaltsam und spannend inszeniert ist, widmet er sich doch einem unbequemen Thema: Er schilderte die zweite Phase der queeren Emanzipationsbewegung in den USA, die nach dem Urknall, den Christopher Street-Unruhen in den 70ern an Fahrt gewann.
Chris Bouchard hat einen Fanfilm mit einem Budget von $3,000 gedreht, der Anfang Mai auf der Filmwebsite für lau veröffentlicht werden soll. Der Trailer sieht schonmal nicht schlecht aus, ich bezweifle aber, dass sie das geniale Creature-Design und auch das CGI für $3000 hinbekommen haben.
The story follows the Heir of Isildur; the “greatest huntsman and traveler in Middle Earth” as he sets out to find the creature Gollum. The creature must be found to discover the truth about the Ring, and to protect the future Ringbearer.
Hier eine Parodie des ganz hervorragenden Films „The Wrestler“ mit Alyssa Milano und einem Uncle Sam, der hier nicht gegen Herzprobleme und das Alter, sondern die Wirtschaftskrise kämpft. Fantastisch!
Ich fand ja Benjamin Button ganz wunderbar, im Gegensatz zu unserem batzigen Batzman. Sicherlich nicht der große Wurf, den sich jeder erhofft hatte, aber immer noch toll. Jedenfalls: Hier ist eine fantastische Promo-Website, die die „Wissenschaft“ hinter den Effekten erklärt. Wie eine vintage Anatomie-Website für Filmeffekte, oder so ähnlich.
Hier der komplette Trailer zu „Lesbian Vampire Killers“, der mir nach einem hervorragenden Mashup aus „From Dusk Till Dawn“ und dem Simon Pegg/Nick Frost-Schema aussieht. Ich habe mich jedenfalls schon beim Trailer hervorragend amüsiert und einmal wirklich laut gelacht. Außerdem hat der Film lesbische Vampirkiller. Ich liebe lesbische Vampirkiller und schaue mir jetzt nochmal „Vampyros Lesbos“ an. Hach!
„Zone of the Dead“ ist ein serbischer Zombie-Film mit niemandem geringeren als „Dawn of the Dead“-Held Ken Foree. Snip von Twitch:
After the success of Resident Evil, 28 Days Later and Dawn Of the Dead remake it seems that everybody and their mothers started to make zombie movies and now the undead have spread all over the world as countries that are not exactly known for their genre pictures are emerging with their take on the reanimated corpses. Serbia is stepping up to the plate with their own zombie flick, Zone Of The Dead, starring none other than Dawn Of The Dead alumni Ken Foree. The film is about two Interpol agents who are to escort a criminal to back to Belgrade only to encounter a zombie infestation in a small town on the way. The film also stars Rob Zombie’s Halloween Kristina Klebe and looks to be an old school zombie craziness.
The film has already been premiered in its native country and the good folks over at Epic Pictures (Dark Island) are handling distribution but so far no word on US release.
Here’s our latest video which is a follow up to our “100 Movie Spoilers in 5 Minutes” video that you featured in November [hier] and went on to be seen nearly 2 million times around the web. This time, we spoil every best picture winner in Oscar history including the 5 nominated this year all in one take in under 5 minutes.
Der Teaser zum zweiten Teil, der erneut von Jaume Balagueró und Paco Plaza inszeniert wird. Der erste Film hat mich kalt gelassen, weil das Konzept für mich nicht funktioniert hat. Den zweiten lasse ich dann wohl gleich aus…
“You’re looking for this…? for you know it completes your outfit.”
Originaltitel: Friday the 13th
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Marcus Nispel
Darsteller: Jared Padalecki, Danielle Panabaker, Amanda Righetti, Travis Van Winkle, Derek Mears, Aaron Yoo
Batzman:
Renington Steele:
Anfang der 80er drehte Mutter Voorhees durch und schlachtete die Camp-Aufseher von Crystal Lake ab, weil diese ihren Sohn Jason ertrinken ließen. 30 Jahre später macht sich eine Gruppe Teenagern (alle Ende zwanzig )auf in den Wald um zu pimpern. Jason zerschnetzelt sie.
Ein paar Wochen später kommen McArschloch und seine Freunde Dumb Asian Guy, Dumb Black Guy, Stupid Chick One, Dumb White Guy, Stupid Chick Two und Final Girl in dieselbe Gegend um sich ein gepflegtes Partywochenende mit Kiffen und Pimpern zu machen. Zufällig ist auch Hero Dude in der Nähe, der nach seiner verschwundenen Schwester sucht. Jason kommt und versucht alle zu zerschnetzeln.
Von einem Reboot, war vollmundig die Rede. Von einem Film der Elemente der ersten vier Friday-Filme neu erzählen würde. Das ist natürlich im wesentlichen Quatsch. Was Marcus Nispel hier relativ gelangweilt abliefert ist (wenn man mal vom Intro absieht) ein reinrassiges 0815-Sequel. Viel zu alte Teenies rennen durch den Wald und werden von Jason zerschnitzelt. Dabei sind die Figuren genau so hohl und uninteressant wie seit eh und jeh. Es überrascht dann doch, wie völlig ambitionslos Nispel und seine Produzenten hier vorgehen. Die letzten Fortsetzungen versuchten zumindest, mal mehr (Jason X) mal weniger (Freddy vs Jason) erfolgreich, der völlig ausgegurkten Formel irgendeinen neuen Dreh abzugewinnen. Nispel erzählt seine Auftragsarbeit, als würden 40 Jahr Slasher-Geschichte nicht existieren. Bierernst und in Malen-nach-Zahlen-Manier, frühstückt Jason seine Opfer ab.
Hier der Trailer in der Non-Bootleg-Version und ich erspare mir jegliche weitere Sprüche. Dafür folgen nun zwei Absätze voller Gnnnnnnns, die für die Zunge stehen, auf die ich mir eben beissen musste:
Jetzt habe ich in den letzten Wochen eher durch Abwesenheit geglänzt, als durch Fanboytum und so ist es eigentlich nur logisch, dass ich meine letzte Prüfung und die damit begonnenen Semesterferien mit einem lauten WHEEEEEE!!! starte!
Renington hat mir ja schon den Gefallen getan und den geleakten Transformers-Teaser-Trailer online gestellt, der angeblich anfang dieser Woche in besserer Qualität online gehen wird, und jetzt komme ich mit einem von drei 60-Sekunden-Spots, die im Fox-Network ausgestrahlt und natürlich umgehend online gestellt werden. #1 lief jetzt während Family Guy und sieht so aus:
Wir haben ja den Link zu dem angeblichen Insider des angeblichen Sets zu Ghostbusters 3 relativ oft zugeschickt bekommen. Jetzt ist auf dem Blog offiziell Schluss, als letztes Video steht da ein 30 Sekünder in dem ein modernes Leder/Latex Team in einem französichen Auto ein Schrottmonster einfängt. Zu einer aufgebohrten Version des alten Ghostbusters-Thema. Einen Link erspare ich euch und mir. Warum wird vielleicht aus meinem folgenden Brief erkenntlich:
Liebe Firma Citroen, liebe Agenturen, die ihr grossen Firman die letzten Groschen aus der Tasche labert, indem ihr ihnen irgendwas erzählt, von wegen man müsse was virales machen um überhaupt wahrgenommen zu werden:
Ihr kriegt von mir ein grosses “F” gefolgt von einem freundlichen “ickt euch!”, denn sowas geht gar nicht. Welchen Teil von “Der User wird nicht gern verarscht…” habt ihr nicht verstanden? Wo wart ihr als der Begriff “Transparenz” erklärt wurde? Ich weiss: Für euch ist es unvorstellbar eine Kampagne “transparent” und gleichzeitig “viral” sein zu lassen, aber glaubt mir: Das geht. Bei den “Batman”-Seiten hat auch niemand gedacht, das es den jetzt plötzlich wirklich gibt und dennoch waren alle glücklich. Ähnlich mit den Cloverfield-Virals. Aber was ihr da gemacht habt, das ist schäbig. Das ist “falsche Fährte” und genüsslich darauf rumreiten, damit sich am Ende jeder den Spot zu eurer Scheisskarre anguckt, den ihr vermutlich auch noch für extrem gelungen haltet und ihr euch auf die Schenkel klopfen könnt, wie toll alles gefunzt hat. Ich hab so nen Hals auf solche Drecksaktionen. Spot rausnehmen und schämen. Aber so gehts ja mal wirklich nicht.
Idioten. Idioten mit Geld, das ist immer die schlechteste Mischung.
Als jemand dessen DVD-Sammlung wohl auch im vierstelligen Bereich anzusiedeln ist, tun mir einige der Szenen in diesem Clip schon fast körperlich weh. Andererseits: Es ist auch verdammt drollig und albern anzuschauen, wie die meisten Sachen der Koslowski-Brothers alias “Die Aussenseiter“.
Ein Promo-Trailer zur Fortsetzung von Neil Marshalls “The Descent” ist ins Internet gelangt, was Lions Gate wohl offenbar nicht so toll findet und deshalb schon diverse Säuberungsaktionen in Gang gesetzt hat.
Es scheint, als sei der zweite Film ein direkter Anschluss an den Vorgänger. Was natürlich seltsam ist bei dem, nennen wir es mal: metaphysischem, Ende, das eigentlich sowieso eine klare Absage an etwaige Sequels darstellte. Ich verspreche mir nicht viel von “The Descent II”, ganz einfach weil ich den ersten so überirdisch groß und herausragend fand. Das war irgendwie der komplexeste Horrorfilm seit… Ewigkeiten. Ich habe ihn geliebt für seine unfassbar ökonomische, effektive Inszenierung. Und ich liebe ihn noch immer.
Zum 23. Mal wurden gesten abend die Teddy Awards verliehen, die seit einigen Jahren auch offiziell zur Berlinale gehören (auch wenn sie in den offiziellen Programmheften gerne mal komplett unter den Tisch fallen – WTF?). Der Teddy gehört damit zu den rennomiertesten Filmpreisen die Werke auszeichnen, die für die sog. LGBT-Community (Lesbian, Gay, Bi, Transgender) besonders wichtig waren.
Einer von zwei Spezialpreisen ging dabei an John Hurt der neben seinen Rollen fürs Mainstreamkino (u.a. in diesem Jahr in Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels und Hellboy II – Die Goldene Armee) immer wieder auch in Filmen des Queer-Cinema zu sehen war. Seit den 70ern Jahren schlüpfte er u.a. mehrfach in die Rolle von Quentin Crisp, für die er jetzt auch ausgezeichnet wurde: An Englishman In New York hat die Jury stark beeindruckt.
Nach dem ersten Teaser während des Superbowls hier also der erste richtige Trailer zu Transformers 2. Sieht mir ein klitzekleines bisschen besser aus, als der erste Teil, aber auch dieses klitzekleine Bisschen wird Michael Bay wieder mit ölpissenden Roboterwitzchen im Sand versenken. Da bin ich mir sehr sicher.
Die Viralseite für den vierten Terminator ist gestartet. Dort gibts eine Produktwebsite, die ein paar Robotermodelle (alle Prä-Terminator) vorstellt und zwei unspektakuläre Videos zeigt. Alles nicht wirklich der Burner, aber der Vollständigkeit halber: Link.
In den 80er Jahren gehörte es zum guten Ton, dass jeder Leinwandpsycho der etwas auf sich hielt in jedem Jahr eine neue Fortsetzung bekam, handlungsmässig meist ein Aufguss des vorigen Filmes. Nach und nach, von Folge zu Folge wurde das Interesse des Publikums allerdings geringer, bis die meisten Serien irgendwann einfach ausliefen. Seitdem sind einige Jahrzehnte ins Land gezogen und das Publikum hat sich verändert. Die Filmindustrie erkannte, das mit eienr bloßen Fortsetzung kein Statt mehr zu machen war und probierte einen neuen Vermarktungsansatz. Reboots. Reimaginationen. Planet der Affen erlebte unter der Regie von Tim Burton einen veheerenden Reboot, der die Serie auf Absehbare zeit killte. Marcus Nispel lieferte mit seiner slick-brutalen Neufassung von The Texas Chainsaw Massacre einen respektablen Erfolg ab, den er seit heute mit der Neufassung von Freitag der 13. zu wiederholen sucht. Im Sommer dürfen sich SciFi-Fans auf ein rebootetes Star Trek freuen. Die Neuinterpretation von Hellraiser und Tanz der Teufel sind ebenfalls in der Pre-Produktion.
Bei soviel Reimaginierungswahn durfte natürlich auch der witzigste und phantasievollste Franchise nicht lange auf sich warten lassen. Wes Cravens Kultkiller Freddy Krueger, der 1984 in “Nightmare – Mörderische Träume” zum ersten Mal die Träume unschuldiger Teenies heimsuchte, soll zu neuem Leben erweckt werden. Schon der zweite Reboot, den Freddys Vater Craven schickte sich bereits 1994 in “Freddys New Nightmare” an die Geschichte auf eine neue Ebene zu heben, die mit den klassischen Filmen nichts mehr zu tun hatte. Ein Versuch mit mäßigem Erfolg.
“Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3″ ist einer meiner Lieblingsthriller aus den 70ern. Walter Matthau, Martin Balsam und Robert Shaw sorgten dafür, das aus der hanebüchenen Prämisse ein extrem spannender Film wurde.
Die Nachricht, das sich Gloss-Filmer Tony Scott, bei dem jeder Film gleich aussieht, sich ans Remake gemacht hat und Denzel und Travolta die Hauptrollen in “The Taking of Pelham 1-2-3″ spielen, ließ mich nicht grade vor Freude aufjauchzen. Der jetzt erschienene Trailer macht die Sache leider auch nicht besser. Irgendwie hab ich langsam keinen Bock auf Filme in denen Travolta als irgendein Mr. Obercool und Superbad am Telefon mit irgendwem verhandelt. This schtick is getting old. Fast.
Jep ich gehe diese Woche mal fremd, denn Spreeblick hat das Angebot der Berlinale Talent Campus Macher angenommen, sich doch dort umzuschauen und etwas drüber zu schreiben. Und weil die Mär geht, ich hätte Ahnung von Film, wurde mir angetragen diesen Job zu übernehmen. Damals wusste dort noch niemand von meiner kreativen Zeichensetzung, ansonsten hätte Johnny sich das vielleicht nochmal überlegt. Wie auch immer, ich hab zugesagt und mich deswegen in den letzten Tagen häufiger mal rumgetrieben auf dem Berlinale Talent Campus rumgetrieben und auch drüber gebloggt.
Für diejenigen die es nachlesen möchten, hier sind die Links zu den Artikeln:
-Filme, Preise, guter Sex – Das Berlinale Talent Campus 2009 -Im Bett mit Tilda – Die Diva, die nicht schauspielern kann und eigentlich keine Karriere hat
-No YouTube, please, we’re Deutsche! – Wie man seine Filme online vermarktet und warum die Deutschen YouTube-Muffel sind.
Die Doku „The People vs. George Lucas“ (vorher bei den F5) fragt Fans, speziell: Star Wars-Fans, warum George Lucas der Antichrist ist und soll irgendwann 2010 in die Kinos kommen.
In meiner Jugend gab es einen Fernsehfilm, der spektakulär war: Es ging um eine Kinder-Bande in irgendeinem Vorort, offensichtlich im Rheinland wie sich am Dialekt einiger junger Laiendarsteller unschwer erkennen liess, und es ging um Mutproben, um Erwachsene und um, was mir damals natürlich nicht bewusst war, soziale Unterschiede. Und ausserdem klang “Vorstadtkrokodile” verdammt cool. Der grosse Bruder eines der Kids, der seinen kleinen Bruder immer piesackt wurde übrigens gespielt von einem noch sehr jungen Martin Semmelrogge.
Die Jahre ziehen ins Land und diese Perle Jugendkultur ist ein wenig verschütt gegangen…Bis man, wohl auch im Fahrwasser erfolgreicher Kinder-Banden-Franchises wie den wilden Kerlen oder den wilden Hühnern, beschlossen hat die Krokodile wieder auferstehen zu lassen. Nun, ich bin kein Traditionalist, war nie einer, aber der Trailer zum Remake weckt trotzdem gemischte Gefühle in mir. Guckt mal:
Also, das ist schon ganz spannend gemacht und alles, aber eben auch sehr effekthascherisch. Zum Vergleich nochmal die gleiche Szene aus der Originalverfilmung:
Das hat auch nach Jahren, inklusiv angesetzter Patina, irgendwie mehr Charme. Aber das ist es vermutlich nicht, was die jungen Zuschauer heute sehen wollen. Hoffen wir also das die eigentliche Botschaft des Filmes erhalten bleibt, ohne zu cheesy zu werden. Ich bleibe gespannt…
Vor einigen Monaten verkündete Rivers kleiner Bruder, er wolle sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen. Nicht die schlechteste Idee wie ich fand. Seither machte er hauptsächlich durch peinliche Rapauftritte und einen Look auf sich aufmerksam, den man gutwillig als gefickter Yeti beschreiben könnte.
Gerüchten zufolge, ist das aber alles gar nicht ernst gemeint sondern nur Teil eines very elaborate Hoax, den sich Joaquin Phoenix zusammen mit Casey Affleck ausgedacht hat und die ganzen Auftritte als zugedrogter Heckenpenner sind in Wirklichkeit Teil einer Doku im Borat-Style. Wenn das wahr sein sollte, hat Phoenix mit seinem jüngsten Auftritt bei David Letterman, wirklich ein Kabinettstückchen hingelegt.
Vergesst das Holiday Special! In den Disney Hollyood Studios finden jedes Jahr die Star Wars-Weekends statt – und was dort an bizarrem, trashigen und in diesem Fall unfassbar queerem Ausverkauf abläuft, lässt das Fanherz in ungeahnte Höhen schlagen!
Wie Variety berichtet, steht Tom Cruise in Verhandlungen für eine Hauptrolle im neuen Film von David Cronenberg, der Adaption des Thrillers “The Matarese Circle”. Puh. Durchatmen. Und weiter: Neben Denzel Washington …. ah ja.
Die Nachricht des Tages. Irre, ich glaube ich werd’ nicht mehr. Ein Schauspieler, ähm, Darsteller, den ich zum Kotzen finde (Washington) und einer, der nur als Trash-Abziehbild seinerselbst eine gewisse Daseinsberechtigung hat (Cruise), unter der Regie eines meiner absoluten Lieblingsregisseure, dem großartigen, nein, dem begnadeten Erschaffer von Meisterwerken wie “Dead Ringers” oder “Crash”.
Zwei mögliche Szenarien: Cruise spielt das erste Mal seit “Magnolia” wieder eine Rolle – und Cronenberg wird sich dafür ähnlich wie PTA ein subversives, demaskierendes Konzept erdenken. Oder aber, was nicht schön, aber leider möglich wäre, Cronenberg setzt seinen weichgespülten Mainstreamkurs fort und inszeniert nach dem metalevelfreien “Eastern Promises” jetzt A-Liga-Star-Kino der schlimmsten Sorte.
Renington Steele: Hier der Trailer in „guter“ Qualität. Wer’s noch besser mag, geht you Yahoo, dort in HD. Und im Gegensatz zu F5s very own Jet mag ich, was ich da sehe. Aber ich bin Tarantino-Fanboy, das zählt nicht.
Der Teaser in abgefilmter Wackel-Qualität. Ich weigere mich strikt, mir sowas anzusehen, aber es gibt ja Fans, die das gern tun. Also Fans, tut es gern!
(ok, ich habe dennoch mal kurz geschmult – sieht nicht gut aus, finde ich)
In schön gibt es den übrigens morgen zu sehen. Wird dann umgehend nachgereicht.
Another Day, another Viral. Ich mag ja diese customizable Videos ;) Dieses fiktive Reiseblog zum Friday the 13th-Remake bietet euch die Möglichkeit euch von Jason ganz persönlich bedrohen zu lassen.
Okay, hier mal eben ein kleines Posting on-behalf of my Brötchengeber, da ich nicht zu unrecht vermute, dass sich unter unseren Lesern so einige befinden, die a) in Berlin wohnen und b) ziemliche Filmgeeks sind.
moviepilot sucht derzeit zwei Praktikanten für den redaktionellen Bereich. Also Film-News schreiben, Kritiker betreuen, Filmquizze basteln usw. Vorweg: Jep, das heißt arbeiten und ne ganze Menge lernen und Nein, ihr werdet nicht zum Kaffeekochen und Lager umräumen verheizt sondern arbeitet tatsächlich redaktionell.
Gesucht wird ab Anfang März, bissel Kohle gibts auch dafür und außerdem dürft ihr mit mir zusammenarbeiten, was ja eigentlich Bezahlung genug sein sollte. Meine warmer, menschenfreundlicher Humor ist ja weltbekannt. Okay hey, bleibt hier! Ihr habts nicht nur mit mir zu tun, sondern auch mit meinen Kolleginnen Ines und Anna, die sind wirklich nett.
Also, falls sich jemand für mehr Infos interessiert, HIER gehts zur Jobseite bei moviepilot. Wer für den offiziellen Weg zu schüchtern ist, kann mich auch direkt über moviepilot kontaktieren (oliver[ät]moviepilot.de)
(So und jetzt will ich nen Keks haben für die Überschrift)
Über den Trailer zur Neuverfilmung hat Renington hier bereits berichtet, jetzt wurde auch ein schickes Poster veröffentlicht (größere Version). Am 13. März startet der Film in den US-Kinos, hierzulande wurde bislang noch kein Starttermin bekannt gegeben. Ob es das Remake des auch hierzulande durch ewige Zensurdebatten gegeisterten Klassikers von Wes Craven (alter Titel: “Mondo Brutale”) überhaupt in die Kinos schafft, darf wohl bezweifelt werden. Immerhin ist das Original in seiner unangestateten Version bis heute ein sicherer Fall nach §131. Und ist der Ruf erst ruiniert… [edit: Oder auch nicht: deutscher Kinostart: 23.07.09)]
Morgen soll der erste Trailer zu Tarantinos „Inglorious Bastards“ kommen, jetzt sind aber bereits erste Bewegtbilder ins Netz geleakt. Und ich mag, was ich da sehe.
Regie-Ensemblefilm von Michel Gondry, Leos Carax und Bong Joon-ho. Sieht sehr interessant aus, obwohl ich Gondry mittlerweile eher anstrengend finde. Wir werden sehen, wie der Film am Ende aussieht.
Designer Martin Ansin hat ein neues Poster für George Lucas „THX 1138“ entworfen. Hier gibt er ein paar Einblicke in den Entstehungsprozess, hier kann man Prints davon kaufen.
Wie toll: Michael Paul Stephenson hat damals in „Troll 2“ die Hauptrolle gespielt, einem Film der tatsächlich so schlecht ist, dass er nicht gut wird. Und man schaut ihn sich trotzdem an, aus irgendeinem Grund. Die Zwerge in Kartoffelsäcken und Halloweenmasken (Internet-Trolle sehen in Wirklichkeit übrigens ebenso aus) dürften irgendwas damit zu tun haben.
Jedenfall: Dieser Michael Paul Stephenson hat jetzt eine Dokumentation über „Troll 2“ gedreht und die Menschen, die sich diesen Schund auch heute noch anschauen. „Best Worst Movie“ läuft dieses Jahr auf dem SXSW Festival in Austin, Texas. Hier noch ein Video mit dem Titel „Best of Troll 2“.
Okay. Jetzt geht ihr schön auf die Knie. Wischt euch den Sabber aus dem Mundwinkel und denkt mal drüber nach, ob ihr in letzter Zeit auch wirklich brav zu uns gewesen seit. Denn wir wachsen mal wieder über uns hinaus. Zu Halloween erst, haben wir uns dem Mann behind the Mask ausführlichst gewidmet. Alle bisherigen “Friday the 13th”-Filme in einem fetten Riesenreview. Und jetzt legen wir nach.
Wir dachten wir wären fertig mit Jason. Doch jetzt ist er schon wieder da! Marcus Nispel, der Mann hinter dem “Texas Chainsaw”-Remake hat sich dem stringentesten Slasher-Veteranen angenommen. Es braucht nicht viel um Jason Voorhees glücklich zu machen. Ein paar notgeile Teenies. Eine Machete oder einen anderen spitzen Gegenstand und schon kann der Spaß losgehen. Denn Jason ist unkaputtbar. Jason ist ein Phänomen. Ein Serienkiller, der in seinem ersten Film nur am Rande vorkommt und seine charakteristische Maske erst zwei Filme später bekam. Und doch wollten ihn die Fans sehen. Wieder und wieder und wieder.
Mit “Freitag der 13.” kehrt er jetzt zurück auf die Leinwand. Kein Remake, mehr eine Neuinterpretation der ersten vier Filme. Härter. Unheimlicher und brutaler soll der Jason werden. Köpfe werden rollen. Passend zum Titel startet der Film deswegen auch nicht am Donnerstag, sondern erst am kommenden Freitag. Den 13.
Welches bessere Datum könnte es geben um sich anzusehen, wie der alte Haudegen zu neuem Leben erwacht. KiKiKi-MaMaMa. Play it again, Harry.
Und um euch die Wartezeit zu verkürzen, haben wir von Paramount wirklich geile Preise an Land gezogen: Dreimal verlosen wir das Pack aus Jason-Maus und Bloody-Mousepad – stilechter kann ein echter Horrorfreak nicht durchs Web surfen.
Doch vor jedem Gewinn steht die Antwort und zwar die richtige.
Wieviele Verbindungen gibt es zwischen Jason Voorhees und dem Traumschlächter Freddy Krueger und welche sind das?
Der Esquire hat einen schönen Artikel über Paul Thomas Anderson (Boogie Nights, Magnolia, There Will Be Blood), darin geht es vor allem um PTAs Vergangenheit, die er bislang immer sehr geheim hielt. Absoluter Lesebefehl für Fans, für alle anderen aber eigentlich auch.
His best friend was a kid named Shane Conrad, and they were always thick as thieves, plotting one mysterious adventure after another. He was popular with girls and brilliant in the classroom, but he always had another agenda. And he always used to say, “Miss Stevens, I’m going to be a famous director. I’m going to win the Academy Award.” And then he grew up to become Paul Thomas Anderson, the acclaimed director of Hard Eight, Boogie Nights, Magnolia, Punch-Drunk Love, and There Will Be Blood. It’s wonderful to think about, almost a fairy tale.
But then Stevens stops, puzzled and even a little sad. Although Anderson is one of the most autobiographical filmmakers of his generation, drawing heavily on his childhood in the San Fernando Valley, most stories about him offer some variation on “very little is known about his early years” or “little is known about Paul’s childhood.” He has stopped talking to most of his friends from those years, and none of them can say whether he just moved on naturally or broke with his past for some secret reason.
“When he did Magnolia,” Stevens says, “I sent word through someone who worked with him to tell Paul it would be great if he could come back for a visit. I’d love to see him. And the answer came: ‘Paul doesn’t go back.’”
John Carpenter is back. Sein letzter Film „Ghosts of Mars“ lief 2001 und war Bockmist, weshalb ich grade mit einem lachenden und einem weinenden Auge diese Nachricht gelesen habe: Carpenter wird wieder Regie führen im Film „The Ward“. Der Plot: ein Mädchen in einer Psychiatrischen Klinik wird von einem Geist heimgesucht, mehr ist nicht bekannt.
“The Ward is the kind of script that I’ve been looking for: a complex, visceral story, full of suspense and scares,” Carpenter told Hollywood Reporter. The script was written by Michael and Shawn Rasmussen, of only a film titled Long Distance previously.
Ich bete einfach zum Flying Spaghetti Monster, dass Carpenter wenigstens stellenweise sein altes Talent wieder aufleben lassen kann.
Fangoria hat dieses mögliche Pinhead-Design aus dem Hellraiser Remake gepostet und ich kann gar nix damit anfangen. Statt Drähte, die sich um das Gesicht spannen, nun nur einfach Wunden. Sicherlich blutiger, aber eben auch gewöhnlicher, eben nicht strange. Und das war genau das, was das Original ausmachte. Video wegen Autostart-Crap nach dem Klick.
/Film hat einen schönen Artikel zu George Lucas Skywalker Ranch, hier die Highlights des Hauses. Wenn die Filmfreunde Ende des Jahres irgendwann die Weltherrschaft übernommen haben (weil: schön und reich sind wir ja sowieso schon), werde ich George Lucas da rausschmeißen, ihm für Clone Wars auf die Finger hauen und einziehen.
Besides all of the work buildings, Lucas also constructed an observatory on-site to house a large telescope sent to him by a Star Wars fan.
In additon to the working building, there’s also a motel, four restaurants, a day-care center, and fitness center on the property.
In case you were wondering, there’s a free continental breakfast provided daily. Although I imagine if you can afford to book Skywalker Ranch, you’re not worried about the price of a muffin and a glass of juice.
The Ranch also has its own fire department, whose trucks are emblazoned with the word “Skywalker” on the sides. They often help with fires in the Marin County area.
Lucas went to great length to make sure that it’s difficult to see the buildings from the main road, and has also hidden most of the parking structures underground.
As you’d expect, Lucas has an on-site security team with extensive surveillance over the entire property. Supposedly he’s extremely terrified of being kidnapped. Probably more so after the invention of Jar Jar Binks.
The Ranch has it’s own screening room, a 300 seat state-of-the-art theater called “The Stag.” It’s one of the most sophisticated theaters in the world.
One of the coolest places on the ranch is the Skywalker Library, which is a two-story research center that provides archives and research to filmmakers.
Wie abgefahren ist das denn? Ein authistisches Mädchen entdeckt seine Liebe für Martial Arts und verkloppt die bösen Jungs, wärend sie Smarties sortiert. „From the People who brought you Ong Bak comes a special needs girl with a special need to kick some Ass.“ Hell, yeah! In Thailand läuft der Film bereits und man kann nur hoffen, dass er ein Erfolg wird und damit international anläuft.
Erst hieß es, ein Grindhouse-SpinOff zu Machete käme unter der Regie von Robert Rodriguez, dann hieß es, der Film wird ein Dreiteiler, dann: Der Film sei gestorben. Und jetzt haben die Weinsteins dem Film offenbar grünes Licht gegeben. Entweder das, oder Danny Trejo schwingt die Eigen-PR. Jedenfalls:
Danny Trejo, the engraved hero in the faux trailer, just announced that the Weinstein Brothers want to quickly turn Machete into a full fledged direct-to-dvd movie or possibly a trilogy, as a way to going back to the b movies’s double-bills’s tradition, which Grindhouse paid tribute to, with the help from Robert Rodriguez.
„Japan Big Man“ zu beschreiben ist nicht einfach, ich versuch’s trotzdem mal. Hier die Kurzfassung: WTF?! Hier die Langfassung: „Japan Big Man“ nimmt Elemente aus den Godzilla-Filmen und mischt sie mit Doku-Style und dem GigantischerMann-Thema. Heraus kommt reinstes Trash-Kino der allerfeinsten Sorte, wenn der Film hält, was der Trailer verspricht. Snip von Youtube:
A middle-aged slacker living in a rundown, graffiti-ridden slum, Daisatos job involves being shocked by bolts of electricity that transform him into a stocky, stick-wielding giant several stories high who is entrusted with defending Japan from a host of bizarre monsters. But while his predecessors were national heroes, he is a pariah among the citizens he protects, who bitterly complain about the noise and destruction of property he causes.
And Daisato has his own problems an agent insistent on branding him with sponsor advertisements, an Alzheimer-afflicted grandfather who transforms into a giant in dirty underwear, and a family who is embarrassed by his often cowardly exploits. A wickedly deadpan spin on the giant Japanese superhero, BIG MAN JAPAN is an outrageous portrait of a pathetic but truly unique hero.
Hot Toys wird eine 40cm hohe Skulptur der Terminator Factory herausbringen: Der T700 mitten im Produktionsprozess, yeah! Und es gibt eine Website namens Skynetresearch.com, dort kann man bislang aber lediglich seine E-Mail hinterlassen. Damit der Terminatoren nach der Singularität schonmal ein paar Namen haben, wenn die Roboter die Weltherrschaft übernehmen.
Henry Selick hat mit io9 über sein nächstes Stop Motion-Projekt, Paranorman, gesprochen. Eine Zombie-Komödie in Stop Motion. Ich bin da schonmal sowas von dabei! Aber sowas von!
Our head story artist Chris Butler, for Coraline, he’s a really good writer, he has an original script called Paranorman, so I’m going to be a creative producer on that. He’s writing the second draft. We’re putting together the character designs. That’s something that I want to get going.
It’s a kid Norman, who…it’s a sweet zombie comedy. It’s great. The zombies, I can’t tell too much about it, it’s different it’s something never quite done before in animation. It has a lot of heart about differences. There’s elements of witchcraft, communicating with the dead, and an army of zombies.
„The Boat That Rocked“ ist eine neue Komödie aus England von Richard Curtis („Notting Hill“, „Four Weddings and a Funeral“ und auch, ahem, „Bridget Jones“). Bridget hin oder her, der Trailer sieht gut aus, die Poster auch und vor allem liebe ich die Idee eines Filmes über Piraten-Radio. Snip von Firstshowing:
The Boat That Rocked is an ensemble comedy in which the romance takes place between the young people of the ’60s and pop music. It’s about a band of rogue DJs that captivated Britain, playing the music that defined a generation and standing up to a government that, incomprehensibly, preferred jazz.
The Count, a big, brash, American god of the airwaves; Quentin, the boss of Radio Rock — a pirate radio station in the middle of the North Sea that’s populated by an eclectic crew of rock and roll DJs; Gavin, the greatest DJ in Britain who has just returned from his drug tour of America to reclaim his rightful position; Dave, an ironic, intelligent and cruelly funny co-broadcaster; and a fearsome British government official out for blood against the drug takers and lawbreakers of a once-great nation.
Zeitgleich erscheint, wie schon so oft bei Genrevertretern, das gleichnamige Spiel zum Film, dessen Vorschau nett anzuschauen ist. Richtig viel sieht man leider noch nicht, aber wenn die Ingame-Grafik genauso aussieht, macht das Spiel optisch wenigstens eine gute Figur.
Ich liebe dieses Poster zum UFO-Fun „Alien Trespass“ (hier der Trailer). In einem Viralvideo, das auf der ComicCon lief, verkaufen sie den Film als 50 Jahre verschollenen Film, der auf einer Baustelle wiedergefunden wurde. Außerdem haben sie dort ein wenig über das Creature Design geredet.
“Wait ’till you see the monster!” According to them – and to creature designer Joel – it “looks like a seven-foot-tall penis with an eye.”
Das Gedächnis neigte ja dazu die Vergangenheit zu verklären. Irgendwie war früher dann oft alles besser. Auch Filme und Serien hinterlassen oft einen bleibenden Eindruck, der sich nicht immer nachvollziehen lässt, wenn man sie einige Zeit später von neuem ansieht. Das damit verbundene Gefühl nennt man Nostalgie (einsetzende träumerische Musik aus Bilitis), goldener Schleier, der zurückliegende Ereignisse mit einer schimmernden Patina überzieht, die sie besser aussehen lässt als sie je waren. Wir erinnern uns an die Zeit, fühlen uns zurückversetzt an den Punkt als wir zum ersten mal…. Damals…
Moment (Geräusch einer scratchenden Nadel die von der Platte gezogen wird). Bullshit. Klar man wird älter und und verklärt vielleicht manche Dinge, aber noch hat Gevatter Alzheim meinen Brägen nicht so fest umklammert, dass ich meine Erinnerungen für einen löcherigen Badeschwamm eintauschen könnte. Manche Dinge waren früher tatsächlich besser.
Ich gehöre ja zu den blöden Menschen, die Geld, viel Geld für DVDs ausgeben. Zum einen weil ich gerne schön aufgemachte Editionen im Schrank stehen habe, weil ich Bonus-Material Junkie bin und nicht zuletzt, weil ich der Ansicht bin, dass die Produzenten von guter Unterhaltung auch angemessen entlohnt werden sollten. Auch wenn ich durch Pressevorführungen, Rezensions-DVDs und Gedöns verwöhnt bin: Ich zahle verdammt oft fürs Kino und noch viel viel öfter für Filme und Serien auf Silberscheibe. Im Gegensatz zu CDs, bei denen ich immer das Gefühl habe das Produktionskosten und Preis in keinem angemessenen Verhältnis stehen (insbesondere bei Backkatalog-Sachen die sich schon millionenfach refinanziert haben. Meine letzte CD habe ich vor ca einem Jahr gekauft und das war eine Selbstveröffentlichung des durch YouTube bekannt gewordenen Musikers Tom Milsom), im Gegensatz zu CDs also, habe ich bei Filmen meist das Gefühl einen entsprechenden Gegenwert zu erhalten. Die Preise sind angemessen, es gibt ein tatsächliches Plus gegenüber der Kinoversion in Form von Bonusmaterial und oft sind Verpackung und Ausstattung sehr ansprechend. Wirklich ich mag DVDs und es tut mir nicht leid, Geld dafür auf den Tisch zu legen.
Es ist Berlinale! Und das bedeutet für jeden guten Berliner Filmfan dasselbe: Zuhause bleiben, den promihungrigen Touris aus dem Weg gehen (das Lieblingskino wird eh durch die Berlinale und die Retrospektive “Burmesische Bauerndramen der 60er Jahre” blockiert) und ein paar gute DVDs gucken oder im Netz nach absurden Videos stöbern.
Zum Beispiel dieses hier: Star Wars nacherzählt von einem Mädchen die die Filme nie ganz gesehen hat.
Hier das neueste Watchmen Viral-Video, wieder völlig awesome. Auch wenn Alan Moore das nicht gerne hören wird, aber ich freue mich wie Bolle auf den Film. Nach dem Klick noch zwei neue Poster.
Es kommt leider immer wieder vor, das einfach nicht die Zeit da ist um alle Filme die ich gesehen habe auch ausführlich zu besprechen. Deswegen hier eine neue Runde unserer beliebten Reihe an Kurz-Reviews, von aktuellen und älteren Filmen.
Diesmal dabei: Zeiten des Aufruhrs +++ Der Fremde Sohn +++ Der Mann der niemals lebte +++ Death Race +++ Eagle Eye +++ Swing Vote – Die beste Wahl +++ Bank Job +++ Summer Scars
Zeiten des Aufruhr – Revolutionary Road – USA 2008
Frank und April Wheeler leben den (Alp)Traum der sechziger Jahre. Nach außen führen sie als Vorzeigepärchen eine Musterehe. Er arbeitet, sie kümmert sich um die Kinder und das Häuschen in der Vorstadt. Doch im hinter der dünnen Fassade lebt der Alltagsfrust, die Enttäuschung, die Leere des in Routine gefangenen Lebens. Sam Mendes liefert hier eine mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet genial besetzte Variante eines altbekanntes Themas, an dem er sich auch schon in “American Beauty” abgearbeitet hat. Natürlich ist das alles nur eine Variation bekannter Motive irgendwo zwischen “Wer hat Angst vor Virginia Woolf”, “Look back in Anger” und “Al Bundy” – aber die Umsetzung ist sehenswert. Es herrscht eine konsequent düstere Stimmung wenn wir Frank und April dabei zusehen, wie sie verzweifelte Versuche unternehmen der kleinbürgerlichen Gewohnheitsfalle zu entkommen. Und natürlich ist die Besetzung ein Coup, weil sich permanent der Gedanke aufdrängt: So wären Jack und Rose auch geendet, wenn die Titanic damals nicht abgesoffen wär. Kate Winslet spielt die Rolle der Ehefrau, die alles dafür Tun würde aus dem tödlichen Trott zu entkommen perfekt und Leo überrascht einmal mehr mit seinem Facettenreichtum, einer Palette die innerhalb kurzer Zeit zwischen extrem liebenswürdigkeit und verbiestertem Beamtenspießer hin und her springt. Sehenswert auch die Nebenrollen: Kathy Bates ist als gouvernantenhafte Nachbarsspiesserin zwar nur eine Karikatur, aber eine sehr unterhaltsame und Michael Shannon schafft es in wenigen Szenen den in einer Nervenheilanstalt lebenden John Givings, mit dem die Wheelers sich zunächst anfreunden, mit beeindruckender Präsenz, Scharfsicht und Witz zu zeichnen. Ein Film der nicht viel neues enthüllt, aber eine gelungene Iteration des Themas darstellt, die durch die gekonnte Inszenierung, wie auch die beeindruckenden Performances zu überzeugen vermag.
-”Where is your compassion?”
-”Nowhere you can get at it. “
Originaltitel: Doubt
Herstellungsland: USA 2008
Regie: John Patrick Shanley
Darsteller: Meryl Streep, Philip Seymour Hoffman, Amy Adams, Viola Davis, Alice Drummond, Audrie J. Neenan, Susan Blommaert
1964: Die in der Bronx gelegene St.Nicholas Elementary-School untersteht dem harten Nonnenregiment von Schwester Aloysius (Meryl Streep). Für sie ist es eine Auszeichnung, dass die Schüler sie fürchten. Mißtrauisch beäugt sie die sich wandelnde Welt, die Anfang der 60er grade die Nachwehen der Rock’N'Roll-Revolution durchlebt. Weltliche Musik, Undiszipliniertheit, kritisches Denken sind der resoluten Nonne ein Dorn im Auge.
Sie ermuntert ihre Lehrerinnen Härte zu zeigen und wachsam zu bleiben. Insbesondere Pater Flynn (Philip Seymour Hoffman) ist ihr mit seiner modernen Einstellung, den ungewöhnlichen Predigten und seiner weltoffenen Haltung suspekt. Als die junge Lehrerin Schwester James (Amy Adams) beobachtet, dass Flynn einem Jungen – dem einzigen Schwarzen an der Schule – besondere Aufmerksamkeit widmet und dieser Junge daraufhin einen scheinbar verstörten Eindruck macht, befürchtet Schwester Aloysius das Schlimmste.
Fortan setzt sie alles dran Flynn als Kinderschänder zu entlarven und ihn der Schule zu verweisen. Eine schwere Anschuldigung, die es dem Pfarrer nicht leicht macht sich zur Wehr zu setzen…
Ein Zufall, dass mit “Doubt” eine zweite hochkarätig besetzte Theaterverfilmung anläuft. Doch damit enden auch schon die Parallelen zu “Frost/Nixon“, denn hier geht es wesentlich schwerblütiger und ernsthafter zur Sache. Ein heikles Thema, das sich John Patrick Shanley hier vorgenommen hat und eine ebenso heikle Konstruktion. Das Thema falsche (oder zumindest zweifelhafte) Beschuldigung ist brisant und der Aufarbeitung wert, das Setting drängt jedoch die Frage auf, ob hier nicht Täter zu Opfern stilisiert werden. In Zeiten in denen die Kirche, grade in Amerika immer noch sehr widerstrebend, oft sogar vertuschend bei der Aufklärung ephebophiler Übergriffe von Geistlichen auf ihre Mündel agiert und die eigentlichen Opfer viel eher beschuldigt und beschädigt werden, als die Priester, hat es doch einen etwas faden Beigeschmack, wenn in diesem Film vor allem der Priester als Opfer voreiliger Verdammung präsentiert wird. In diesem Fall mag es berechtigt sein, aber die Realität sieht wohl eher anders aus.
*Some Small Spoilers Ahead*
F3 bei Sputnik: Nilz N. Burger, Mal Sehen, Batzman. Bild von manniac
Wer immer schonmal wissen wollte, wie es klingt wenn die Filmfreunde miteinander diskutieren (zumindest der Teil der verbal ausgetragen wird), der kann sich heute Abend ein Bild davon machen.
Ab ca. 20:30h sind wir bei SPUTNIK in der Sendung POPKULT zu Gast und werden uns über Lasagne-Rezepte unterhalten. Moment stimmt nicht, es geht um Synchronisation Pro und Contra. Nilz N Burger, Malcolm und meine Wenigkeit werden dann ihre durchaus kontroversen Ansichten zu dem Thema ausbreiten, wie wir es auch hier schon einige Male getan haben.
UPDATE: Wer es verpasst hat, kann es sich nach dem Klick hier anhören, denn Patrick hat sich die Mühe gemacht unseren Quatsch mitzuschneiden und bei YouTube einzustellen. Dafür ein herzliches Danke von uns :) Aufzeichnung nach dem Klick.
-”Are you really saying the President can do something illegal?”
-”I’m saying that when the President does it, that means it’s not illegal!”
Originaltitel: Frost/Nixon
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Ron Howard
Darsteller: Frank Langella, Michael Sheen, Sam Rockwell, Kevin Bacon, Matthew Macfadyen, Oliver Platt, Rebecca Hall, Toby Jones
Die Siebziger Jahre. David Frost (Michael Sheen) ist das erfolgsverwöhnte britische TV-Wunderkind. Mit seinen Comedy-Serien, Talkshows und Filmen begeistert er ein Millionenpublikum. Nicht nur im Vereinten Königreich, sondern auch in Australien. Nur in Amerika wollte der Erfolg nicht so recht gelingen, dort wurde seine Show abgesetzt.
Als er im TV sieht, wie Richard Nixon (Frank Langella) sich, gebeutelt von der langen und schmutzigen Watergate-Affäre im August 1974 aus dem Amt verabschiedet, ohne ein Worten der Entschuldigung und des Bedauerns, reift ihn ihm eine Idee. Vielleicht kann er den US-Markt doch noch erobern.
Nixon wird kurz darauf von seinem Nachfolger mit einer Amnesty bedacht, die ihm jegliche Strafverfolgung erspart. Für Forst steht fest: Er will das Interview des Jahrzehnts: Er will Nixon vor die Kamera holen und ihn in einem ausführlichen Gespräch eine Reaktion zu Watergate entlocken, denn er ist davon überzeugt, dass Amerika genau danach hungert. Es beginnt eine schwierige und langwierige Verhandlung mit Nixon und seinen Beratern, der sich für eine fürstliche Summe bereit erklärt das Interview zu machen. Doch Frost hat sich verkalkuliert, was die Einschätzung des Interesses angeht: Kein Sender will die Rechte an dem Interview kaufen, niemand will sich finanziell an dem Wagnis beteiligen. Es folgen zermürbende Monate, in denen Frost nicht nur das Geld auftreiben muss, um Nixon zu bezahlen, sondern intensive Recherche und Vorbereitungen trifft, um gegen den erfahrenen Redner bestehen zu können. Denn so einfach, wie Frost es sich vorstellt, ist der raffinierte Ex-Präsident nicht aus der Reserve zu locken. Als das Interview endlich aufgezeichnet werden soll, entwickelt es sich zu einem mehrtägigen, gnadenlosen Schlagabtausch, bei dem Frost sehr schnell, sehr alt auszusehen droht…
Die Fantasy Filmfest Nights, jene zwei Einstimmungsnächte auf das große Filmfest im Herbst, stehen an. Bislang wurden sieben Titel bekannt gegeben, darunter der norwegische Nazi-Zombie-Splatter “Dead Snow” und als große Überraschung das “My Bloody Valentine”-Remake in der 3D-Version (und somit lange vor dem noch unbekannten deutschen Start im Sommer).
Überraschenderweise ist noch kein französischer Beitrag im Programm, aber der Nachfolger von “Inside”, “Frontiere(s)” und “Martyrs” wird schon noch gefunden…
Der Trailer zum Riesenbotsmashsequel, hier in groß. Stilistisch hat sich anscheinend nichts geändert, den debilen Humor zeigt man im Trailer absichtlich nicht, es soll ja wie ein goddamn kickass action-movie aussehen. Man darf sich also über noch mehr enthirnte Robotaction freuen, oder eben nicht. Hier die anderen Trailer, die während des Superbowls liefen.
Underwire hat ein paar neue fantastische Concept-Arts zu „Terminator 4“ und McG erzählt ein bisschen was zu seiner Vision zum vierten Teil. So bescheuert ich einen Namen wie McG auch finde und meine Probleme mit seiner Kaugummi-Ästhetik habe, ich mag seine Einstellung („’Nobody heard ‘Terminator 4′ and said, ‘Oh that’s a great idea — I know, let’s get McG to do it!’ said McG when he rolled clips from his upcoming movie in Los Angeles earlier this month. ‘This asshole who did Charlie’s Angels, and what kind of cock calls himself McG?’”).
Die Concept-Arts zeigen unter anderem die Terminator-Fabrik, das Botbike und die Evolution der Terminator (Bild oben). Ich muss zugeben: Ich werde bei diesem Teil des Franchises immer zuversichtlicher. Das könnte was werden. Was richtig gutes sogar. Vielleicht.
Youtube User gazorra macht seit Anfang des Jahres fantastische Star Trek TNG-Mashups am laufenden Band. Subtil geschnitten, ohne Bruhaha-Humor, aber völlig whatthefuck. Wunderbar! Ich habe mich eben durch alle Episoden geklickt, there you go: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13. Oben Folge 6: „Music atTROIcities“.
Angelehnt an die bekannten Mac vs. PC-Spots gibt es jetzt eine Reihe von Clips die die Unterschiede von Major-Pictures gegenüber Indiefilmern aufs Korn nehmen. Natürlich sehr zugespitzt, aber durchaus mit einem Körnchen Wahrheit.
Wenn man zurück denkt und sich vorstellt, wie diese wunderbare Zeichentrickserie entstanden ist, müsste eigentlich jedem klar sein, dass man uns abzocken wollte. Es hatte ja auch geklappt! Und wenn ich überlege wie mein Freund Stuart da stand, mit seinen Fake-Transformers aus Fern-Ost, muss ich sogar gestehen, dass es fast zu gut funktionierte. Immerhin waren diejenigen welche, die echte Hasbro-Transformers aufweisen konnten höher angesehen, als der schnöde Rest.
Und so wäre es eigentlich nur konsequent, dass die Figur, die neben Optimus Prime am beliebtesten war (Soundwave), sich an den heutigen Standard anpasst und zum MP3-Player mutiert. Aber mal ehrlich: Wie kann ein MP3-Player etwas zum explodieren bringen? Lieber Herr Hasbro, da hätte man eben jemand anderes als Michael Bay engagieren müssen.
Filme, die die Welt nicht braucht, Teil 6782. Snip von /Film:
Bloody Disgusting has confirmed that Columbia Pictures is officially out to screenwriters for Ghost Rider 2, and star Nicolas Cage is already signed on to reprise the role as Johnny Blaze.
Dass Max Brooks epischer Zombie-Roman „World War Z“ verfilmt wird, hatte ich neulich bereits hier gebloggt. Jetzt ist ein erstes Concept Artwork von Daniel LuVisi ins Internet geleakt, das noch nicht offizielle World War Z-Art ist, sondern LuVisis Bewerbung, quasi. Das Motiv ist natürlich die Schlacht von Yonkers, in der Untote massenweise plattgemacht werden (und die Menschheit natürlich trotzdem scheitert). Io9 hat eine größere Version des Bilds und noch ein paar andere Artworks von LuVisi.
Ich bin wirklich nicht der größe Fan von Chickflicks. Genau genommen gehen mir die meisten romantischen Komödien a la “Wedding Planner” und alles was Meg Ryan außer “Harry & Sally” je gedreht hat, ziemlich auf den Sack. Aber ich gebe zu, dieses Viral-Video in dem die männlichen Hauptdarsteller von “He’s just not that into you” (der neuen ROmcom mit Drew Barrymore) versuchen Männern die Angst vor dem Film zu nehmen, ist schon ziemlich ulkig.
-”Would you still love me if I were old and saggy?”
-”Would you still love ME if I were young and had acne? When I’m afraid of what’s under the bed? Or if I end up wetting the bed?”
Originaltitel: Curious Case of Benjamin Button, The
Herstellungsland: USA 2008
Regie: David Fincher
Darsteller: Brad Pitt, Cate Blanchett, Tilda Swinton, Elle Fanning, Elias Koteas, Jason Flemyng, Julia Ormond Batzman Jet Strajker Mal Sehen
Benjamin Button (der Kopf von Brad Pitt mit wechselnden realen und digitalen Körpern) wird kurz nach dem Ende des ersten Weltkriegs geboren. Seine Mutter stirbt bei der Niederkunft, der Vater gibt das Baby angewidert in einem Pflegeheim ab, nachdem er festgestellt hat, dass Benjamin aussieht wie ein alter Mann.
Durch einen merkwürdigen Geburtsfehler, der vielleicht, aber vielleicht auch nicht mit einer seltsamen rückwärtslaufenden Bahnhofsuhr zusammenhängt, altert Benjamin rückwärts. Er wächst im Seniorenpflegeheim in New Orleans auf und wird mit jedem Jahr jünger. Schon früh verguckt er sich in das Mädchen Daisy (Cate Blanchet und andere), doch auch wenn die Sympathie gegenseitig sind, verlieren sie sich immer wieder aus den Augen, während Benjamin älter wird und dabei immer jünger aussieht und das 20. Jhd. an sich vorbeiziehen sieht…
Ein neuer Fincher, ein weiteres Großereignis. Schon jetzt kann sich der Regisseuer mit den Oscarnominierungen die Küche kacheln, denn was die Zutaten angeht bietet “Benjamin Button” – die sehr, sehr, sehr, sehr freie Adaption der gleichnamigen Kurzgeschichte von F.Scott Fitzgerald, alles was das Juroren-Herz höher schlagen lässt. Pitoreske Bilder, einen epochalen Ansatz, einen “High-Concept”-Ansatz, der trotzdem nicht schwer zu verstehen ist und glamouröse Stars im Doppelpack.
Ein halbes Jahr ist rum. Also ist es wieder Zeit für: Das neueste vom A-Team-Film!
Der sollte ja in diesem Sommer auf die Leinwand kommen, directed von John Singleton. So hiess es letzten Mai. Jetzt sieht das natürlich alles schon wieder anders aus: Das Skript wird gerade neu geschrieben von Skip Woods, der Thursday, Swordfish und Hitman geschrieben hat. Es gibt auch einen neuen auf dem Regiestuhl: Joe Carnahan, Regisseur von Narc und Smokin Aces. Der Film soll im Sommer 2010 kommen. [via Variety]
Was soll man jetzt dazu sagen? Haut mich alles nicht vom Hocker, hätte mir etwas ambitioniertere Leute gewünscht. Aber vielleicht kann ich an dieser Stelle ja schonmal ein paar Postings vorgreifen, dann spar ich mir das schreiben wenn es so weit ist:
19. Juli 2009
Carnahan verlässt A-Team
Joe Carnahan, der das Kino-Remake des A-Teams directen sollte, hat eine Woche vor Drehbeginn das Handtuch geworfen. Er liebe es wenn ein Plan funktioniert, so sagte er, aber Martin Lawrence als B.A. Baracus sei für ihn inakzeptabel. Das Studio will sich um schnellen Ersatz kümmern.
12. Februar 2010
A-Team Film im Frühjahr 2011
Fox hat bestätigt unter Hochdruck an einer Verfilmung der beliebten Fernsehserie der 80er zu arbeiten, “solange überhaupt noch jemand lebt, der sich an die Serie erinnern kann”, so ein Studioinsider. Nachdem das letzte Skript von Skip Woods bei Testlesungen keinen grossen Anklang fand, hat man nun überraschenderweise Mr.T als Autor gewinnen können, der gerade zwischen den Drehs von zwei Kontakt-Grill-Commercial-Presentations genug Zeit fand, das Drehbuch zu schreiben. Wes Anderson soll Regie führen, was viele mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen. Anderson selbst sagt dazu: “Ich drehe doch immer Filme über eine Gruppe kauziger Kauze. Da werd ich das ja wohl mit links schaffen.” Für die Rolle des B.A. Baracus ist Will Smith im Gespräch.
P.S.: Der erste der schreit “Bei Bourne geklaut!” oder “Bei Bond geklaut!”, der muss sich den Film mit seinem lokalen Opel-Club zusammen im Kino ansehen…
Bekannterweise freuen wir uns ja alle auf zwei Sherlock Holmes Verfilmungen: Einmal mit Sasha Baron Cohen und Will Ferell als Holmes und Watson und dann noch die andere Verfilmung von Guy “Hoffentlich findet er endlich zur alten Form zurück” Ritchie mit Robert Downey jr. in der Titelrolle. Und von letzterem sind jetzt erste Bilder vom Set aufgetaucht. Und das lustigste an diesem Bild finde ich: Ritchie sieht in seinem mausgrauen Anzug aus als wenn er Watson spielen würde…..
Steven Spielberg geht ans Eingemachte und hat bekannt gegeben, dass Jamie Bell (der uns doch alle in “Billy Elliot” verzaubert hat, nicht?) die Hauptrolle in seiner “Tim & Struppi”-Kinoadaption “The Adventures of Tintin: The Secret of the Unicorn” übernehmen wird. Neben ihm werden auch Simon Pegg & Nick Frost (oh ja, OH JA!!!) als Thompson-Zwillinge, Daniel Craig als Red Rackham und (natürlich) Andy Serkis als Haddock zu sehen sein.
Das von Peter Jackson produzierte Motion-Capture-Unterfangen in 3D wurde von Edgar Wright (ich bekomme gleich einen Anfall, so geil ist das), “Doctor Who”-Autor Steven Moffat und Joe Cornish geschrieben. Der zweite Film soll dann von Jackson selbst inszeniert werden.
Klar, “Tim & Struppi” ist eine heilige Kuh, hat Maßstäbe gesetzt in jeder Hinsicht und so… aber da kann ja wohl nichts mehr schiefgehen!
Hier der Trailer zum nächsten Fall von Justus, Bob und Peter auf der großen Leinwand. Ich finde den Trailer ja tatsächlich mehr als okay, diese Harrypotterisierung mit einem Schuß Goonies bekommt den Detektiven ganz gut, ob er auf 90 Minuten aber auch gut erzählt ist, wird sich zeigen. Der Film kommt im März 2009 in die Kinos.
Seit Monaten berichten nicht nur wir über den aktuellen Teeniehit mit moderatem Grusel- und hohen Aufseufzfaktor: Twilight – Biss zum Morgengrauen. Dem Östrogen-Gegenstück zu “The Lost Boys”, dem “Bram Stoker’s Dracula” für die Generation Jamba, dem “Nosferatu” für alle die noch mit dem Wedding-Peach-Nachtlicht einschlafen und für die “Der kleine Vampir” einfach zu nervenzerfetzend ist.
Ob Teenie-Gazette, Merchandising-Shop oder seriöse Filmpresse, derzeit gibt es kein Herumkommen um den Erfolgsfilm, der auch bei uns auf Platz 1 der Kinocharts schoss und sich dort derzeit mit Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat herumkabbelt. Wer ist süßer, Tom Cruise mit beklapptem Auge und Second Hand-Appeal oder Glitzer-Ede von Schloss Schreckenstein? Das hängt wohl sehr vom Alter der Zuschauer ab. Wer noch im Krabbelalter war, als die erste Dot-Com-Blase platzte, wird wohl in jedem Fall für den unschuldigen Blutsauger-Charme von Robert Pattinson votieren, der mindestens so leer aus der Wäsche gucken kann, wie Cruisens Tommie.
Für alle die mitreden wollen, ohne sich den kompletten Film in Gesellschaft hyperventilierender Backfische anzutun reicht vielleicht auch diese Zusammenfassung von “Die Aussenseiter”
Hier der Trailer zum Knetmännchenfilm „Mary and Max“, der grade auf dem Sundance Premiere hatte. Der Plot von Collider, wo es noch haufenweise andere Clips und Videointerviews mit den Machern gibt.
Spanning 20 years and 2 continents, “Mary and Max” tells of a pen-pal relationship between two very different people: Mary Dinkle (Toni Collette), a chubby, lonely 8-year-old living in the suburbs of Melbourne, Australia; and Max Horovitz (Phillip Seymour Hoffman), a severely obese, 44-year-old Jewish man with Asperger’s Syndrome living in the chaos of New York City.
As “Mary and Max” chronicles Mary’s trip from adolescence to adulthood, and Max’s passage from middle to old age, it explores a bond that survives much more than the average friendship’s ups-and-downs. Like Elliot and Coombs’ Oscar winning animated short “Harvie Krumpet”, “Mary and Max” is both hilarious and poignant as it takes us on a journey that explores friendship, autism, taxidermy, psychiatry, alcoholism, where babies come from, obesity, kleptomania, sexual differences, trust, copulating dogs, religious differences, agoraphobia and many more of life’s surprises.
Es ist der Überraschungserfolg des letzten Jahres. Weltweit hat die Teenie-Schmonzette “Twilight” (Biss zum Morgengrauen) bislang über 325 Mio. US-Dollar eingespielt, bei Produktionskosten von nicht einmal 40 Millionen. Für die Fortsetzung wurde vom Indie-Verleih Summit deshalb schon nach dem Startwochenende grünes Licht gegeben.
Das Sequel “New Moon” (Biss zur Mittagsstunde – wtf?) wird hierzulande am 7. Januar 2010 in die Kinos kommen.
„Carriers“ ist bei der IMDB als Film von 2007 gelistet, scheint also bereits eine ganze Weile in der Mache zu sein, denn das hier ist der erste Trailer. Der Trailer ist nicht offiziell veröffentlicht worden und der Film hat noch kein Release-Date, man könnte also sagen, dass er in der Produktionshölle brutzelt. Was eine Schande ist, denn der Vogelgrippe-Apokalypsen-Seuchen-Thriller sieht verdammt gut aus. Hier der Plot von Bloody Disgusting:
Four friends fleeing a viral pandemic soon learn they are more dangerous than any virus.
A deadly virus has spread across the globe. Contagion is everywhere, no one is safe and no one can be trusted. Four young attractive people race through the back roads of the American West to the pounding beat of a vacation soundtrack. Their aim is to retreat to secluded utopian beach in the Gulf of Mexico, where they could peacefully wait out the pandemic and survive the apocalyptic disease.
CARRIERS follow their getaway through a surreal and dangerous world where laws and rules no longer apply. Their plans take a grim turn when their car breaks down on an isolated road starting a chain of events that will seal the fate of each of them in an inexorable and horrifying voyage of hell through a western landscape populated by only the hideous dead or the twisted living.
Their desperate retreat south turns into a deadly battle against infected children, homicidal doctors, crazed survivalists, rabid dogs, and, finally each other. The virus is the least of their problems as horrible choices must be made in the face of lost humanity.
Ich bin kein großer Fan von französischen Filmen, was vor allem damit zu tun hat, dass ich die Sprache nicht verstehe. Die Idee zu „Ricky“ finde ich aber dennoch ganz wunderbar: Ricky ist ein Baby und es hat Flügel und kann damit rumfliegen. Ein französischer Autorenfilm mit einem fliegenden, mutierten Baby. Aaaaaaw!
Der Film läuft auf der Berlinale und kommt in Deutschland am 14. Mai 2009 in die Kinos.
Christina “Dumpfbacke” Applegate hat ja den Absprung geschafft und ich glaube Ed und Katey haben auch genug zu tun, nur von David Faustino hat man wirklich nichts mehr gehört. Der hat jetzt eine kleine Internetserie namens “Star-ving” (okay, ein Wortspiel das eher so…naja) in der er mit mehreren anderen B-Leuten seine eigene Nicht-Karriere auf die Schippe nimmt. Das ist oft gar nicht mal so lustig, wie es gemeint ist und manchma sogar etwas peinlich bemüht. Plus das man zu oft das Gefühl hat, das das gar ncht mal so unwahr ist, was da so passiert. Aber egal wie gut oder schlecht das gemacht ist, die folgenden 7 Minuten kann man sich doch schonmal angucken, denn er hat es geschafft das komplette “Eine schrecklich nette Familie” Cast wieder zusammenzubringen und das ist schon ein schönes Bild, wie die da alle so an einem Tisch sitzen. Und was Seth Green damit zu tun hat ist wirklich ganz lustig.
Ich bin ja mit Zini und “Spass am Dienstag” aufgewachsen. Für alle Transformers-Fans: Das war eine Sendung im ersten Programm für Kinder die, überraschenderweise, immer Dienstags kam und in der ein Mensch mit einem gelben Wurm, ein sogenanntes “Wuslon”, lustige kleine Serien anmoderierte. Es gab meistens die Zeichentrickserie “Danger Mouse” und eine alte schwarz-weiss Slapstick-Serie, eben “The three Stooges”. Die waren vor allem dafür bekannt, das sie sich immer selbst auf die Nase hauten. Das sah dann so aus:
In Amerika sind die Stooges so etwas wie nationales Heiligtum und ich selbst liebe ihre Shorts auch sehr. Und nun werden die Farrelly Brüder, die Regisseure meiner absoluten Ober-Super-Duper-Komödie “Verrückt nach Mary” einen Stooges Kinofilm machen. Der ist anscheinend schon seit 5 Jahren in der Planung und wenn alles gut geht kommt er diesen November ins Kino.
The Farrellys, whose credits include Dumb And Dumber and There’s Something About Mary, have been working on a modern Stooges incarnation since the ’90s. They will direct from their own script, with a release scheduled for November 20, 2009.
Peter Farrelly said: “We love The Stooges! They have been sending the world into hysterics for more than 80 years.
“Movie-goers today deserve their own Stooges and we look forward to introducing them to a new generation of knuckleheads.”
Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darauf freue. Vielleicht sollte ich mich beim Verleih melden und für Deutschland einen “Wuslon”-Vorfilm vorschlagen?
Wer unglaublicherweise nicht dazu kommt, nach Sundance in Utah zu fahren und dort das gleichnamige Filmfestival zu besuchen, der kann wenigstens einen kleinen Gratis-Eindruck davon per iTunes-Store bekommen. Morgen bietet das Festival im Store seine 96 Kurzfilme aus dem Programm dort zum Gratis-Download an (Underwire schreibt zwar was von 10 Filmen, im iTunes-Store selbst ist davon aber keine Rede). 10 Kurzfilme aus seinem Programm dort zum Gratis-Download an.
The 10 [96!] films include This Way Up, a U.K. horror parody nominated Wednesday for an Oscar, along with several catchy experiments in animation:
Field Notes From Dimension X: Oasis (trailer embedded) from director Carson Mell is set against real footage of a desert as Captain Fred T. Rogard bitterly recounts life as a stranded explorer on the planet Oasis.
Magnetic Movie, directed by Joe Gerhardt (aka Semiconductor), uses audio of University of California at Berkeley space sciences lab geeks dryly discussing photons while pulsating magnetic fields crawl across the screen like manic strings of spaghetti gone wild.
Our vote for Outstanding Goofiness in a Lead Role goes to I Live in the Woods (pictured top) by CalArts’ filmmaker Max Winston (Robot Chicken). The hero is a leprechaun hillbilly with hard-boiled eggs for eyes who boasts, “I command a whole army of deaf bumblebees” and serenades a pack of wolves with music-hall ditties. For the blood-drenched finale, he stabs a white-haired deity with his sharp-toed boot.
Hier ein neuer Trailer zu Coraline, meinem Jetztschonlieblingsfilm des Jahres. io9 hat ein Video mit Neil Gaiman, der ein bisschen was zur Knopfphobie erzählt und das Knöpfe doch gar nicht so creepy sind. Sind sie nicht. Knöpfe sind nicht creepy. Selbst dann nicht, wenn man sie an die Augen näht.
Hier der Trailer zum Indie-Fantasy-Film „Ink“ von Jamin Winans, der nächste Woche auf dem Santa Barbara International Film Festival Premiere feiert. Der Film kommt hierzulande wahrscheinlich maximal als Direct-to-DVD-Veröffentlichung, hier der Plot von der Film-Website:
As the light fades and the city goes to sleep, two forces emerge. They are invisible to us except for the power they exert over us in our sleep. These two groups battle for our souls through our dreams. One force supports our hopes and gives us strength through good dreams. The other force leads us toward desperation through our nightmares.
There are other forces in the world we don’t know. One of these is the brutal mercenary named Ink. Ink is on a mission for those who give the nightmares though he has his own unknown purposes.
Tonight as the city sleeps, the 8-year-old Emma awakens in the dream world. Before she can catch her breath, she is ripped from her sleeping body by Ink.
The fight is on for Emma’s life, as Ink pulls her through the many dimensions of the dreamworld. To save her, the dream-givers marshal all their resources. They focus in the real world on winning back the soul of Emma’s tragically broken father, trying to pull him out of his ever-increasing downward spiral.
The motion picture Ink is the allegorical story of good and evil and those trapped in between. No matter how safe you feel, evil may find you. But no matter how far you’ve fallen, redemption is possible.
Uwe Boll über seine Nominierungen für die Razzies 2008:
“that I’m this time also nominated as best supporting actor against stars like BEN KINGSLEY and PIERCE BROSNAN shows that my genius comes more and more into his peak stadium! all my three movies are nominated in different categories: IN THE NAME OF THE KING (what an epic masterpiece with tons of stars like jason statham), TUNNELRATS (against Tunnelrats Clint Eastwoods bullshit Letters of Imovio ..or what the fuck was the title of that movie …is an amateurclip of brainwashed patriots) and of course POSTAL (where Dave Foley dick is in a very nice shot –i created in inspiration of Jean Luc Gordards work in the sixties…you remember: the black and white stuff with jean paul belmondo…and Verne Troyer gets raped by 1000 monkeys (this was inspired by the later work of Gus van Sant .especially the work he is doing in his trailers…).!
I never won a razzie …but this year I’m sure that there is no way around Uwe Boll so that finally I get the award I deserve!”
Hier der neue Trailer zu „Harry Potter And The Half Blood Prince“ mit haufenweise neuen Bildern und japanischen Voiceovers, der Trailer selbst ist aber in englischer Sprache gehalten.
Kaum ist der Rechtsstreit beigelegt, schon haut Warner die Viralkampagne für „Watchmen“ raus. Und die könnte nicht besser sein, nicht so blödes Rätselraten wie seinerzeit bei „Cloverfield“, sondern einfach nur pure Overthetopawesomeness galore. Die Viralstückchen kommen durch die Website The New Frontiersman, was im Comic das ultrakonservative Blatt ist, das Rorschach liest. Dort haben sie erst ein paar eher langweilige Akten und Dossiers gepostet (vielleicht sind die auch total spannend, ich hab sie mir nicht näher angesehen) und schließlich obiges Bild rausgehauen, darunter steht bei Flickr: „Dr Manhattan photographs Neil Armstrong on the occasion of the Apollo moon landings, July 20th 1969“. Aaaaaw!
Das neueste Item bisher: Dieses fantastische Retro-Nachrichten-Video, das auf zehn Jahre Dr.Manhattan zurückblickt.
Jep jetzt stehen sie also fest und es verspricht mal wieder eine eher unspektakuläre Verleihung zu werden. Die Liste der Nominierten ist absolut überraschungsfrei und hält sich an solide Mainstreamwerke. Der Oscar für Heath Ledger dürfte auch schon als sicher gelten, denn eine zweite Chance einen zu bekommen hat der Gute nicht (es sei denn der nächste Gilliam knallt wirklich extrem).
Vielleicht reisst es die Moderation von Hugh Jackman ja raus, aber so richtig nach mitfiebern sieht die Liste hier leider nicht aus, auch wenn einige ganz gute Filme dabei sind. Im Jahr der Krise bleiben die Oscars brav und vermeiden das Risiko – was ja irgendwie auch das etwas fade letzte Kinojahr widerspiegelt.
Meine Favoriten wären Forst/Nixon, Milk, In Bruges und Revolutionary Road.
Bester Film
Der seltsame Fall des Benjamin Button
Frost/Nixon
Milk
Der Vorleser
Slumdog Millionär
Bester Hauptdarsteller
Richard Jenkins für The Visitor
Frank Langella für Frost/Nixon
Sean Penn für Milk
Brad Pitt für Der seltsame Fall des Benjamin Button
Mickey Rourke für The Wrestler
Beste Hauptdarstellerin
Anne Hathaway für Rachels Hochzeit
Angelina Jolie für Der fremde Sohn
Melissa Leo für Frozen River
Meryl Streep für Glaubensfrage
Kate Winslet für Der Vorleser
Bester Nebendarsteller
Josh Brolin für Milk
Robert Downey Jr. für Tropic Thunder
Philip Seymour Hoffman für Glaubensfrage
Heath Ledger für The Dark Knight
Michael Shannon für Zeiten des Aufruhrs
Beste Nebendarstellerin
Amy Adams für Glaubensfrage
Penélope Cruz für Vicky Cristina Barcelona
Viola Davis für Glaubensfrage
Taraji P. Henson für Der seltsame Fall des Benjamin Button
Marisa Tomei für The Wrestler
Beste Regie
David Fincher für Der seltsame Fall des Benjamin Button
Ron Howard für Frost/Nixon
Gus Van Sant für Milk
Stephen Daldry für Der Vorleser
Danny Boyle für Slumdog Millionär
-”What is this red liquid coming from my paw?”
-”It’s called blood, hero!”
-”Do I need it?”
-”Yes, so if you want to keep it inside your body, where it belongs, you should stop jumping off trucks doing eighty on the interstate!”
Originaltitel: Bolt
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Byron Howard / Chris Williams
Sprecher: John Travolta, Miley Cyrus, Susi Essman, Mark Waltin, Malcolm McDowell Mal Sehen
Bolt kläfft sich frei. Wie weiland Jim Carrey in der Truman Show hat auch der putzige weisse Schäferhund sein ganzes Leben als Teil einer TV-Show verbracht. Jede Woche fiebern Millionen Menschen an den Bildschirmen mit, um zu sehen wie Superhund Bolt und sein Frauchen Penny gegen hochtechnisierte Schurken kämpfen, die Pennys Vater gefangen halten.
Dumm nur, dass Bolt nicht realisiert, dass alles nur Show ist. Er glaubt tatsächlich über Kräfte wie den fantastischen Superbeller zu verfügen. Als es ihn durch Zufall in die wahre Welt verschlägt, beginnt eine skurrile Odysse für den irritierten Vierbeiner, der nach und nach lernen muss, dass er irgendwie doch nur ein ganz normaler Hund ist. Bolt zur Seite stehen die sarkastische Katze Mittens und der Fanboy Hamster Dino in seiner fantastischen Plastikkugel. Gemeinsam ziehen sie durchs Land um Bolt zurück zu Penny zu bringen, die vermeintlich von bösen Schurken gekidnapped wurde.
Ich hatte es neulich ja schon erwähnt: Bolt macht Spaß. Ich fand ihn spontan unterhaltsamer als die meisten Pixar-Filme, auch wenn viele wohl die Werke aus John Lasseters Imaginations-Fabrik bevorzugen. Doch ehe man Bolt als Zweitklassig abstuft: Lasseter, der seit einer Weile auch Chef von Disneys Animationsabteilung ist, hat auch hier die Finger im Spiel und einige Änderungen gegenüber der ursprünglichen Filmidee durchgesetzt. Statt in Atombombentestgebiet spielt der Film jetzt an Schauplätzen quer durch die USA. Und statt einem mutierten Kaninchen gibt es Dino (oder Rhino wie er im Original heißt), einen überdrehten Hamster-Fanboy der sein Leben freiwillig in einer Plastikkugel verbringt. Auch wenn die Idee mit dem Atomtestgebiet durchaus einen gewissen perversen Reiz gehabt hätte, es fällt doch schwer zu sehen, wie das in einem Disney-Film adäquat umgesetzt worden wäre.
Originaltitel: Valkyrie
Herstellungsland: Deutschland/USA 2008
Regie: Bryan Singer
Darsteller: Tom Cruise, Kenneth Branagh, Carice van Houten, Bill Nighy, Terence Stamp, Tom Wilkinson, Thomas Kretschmann, Christian Berkel Jet Strajker Batzman
Man wird ja nun wahrscheinlich niemals erfahren, wie “Valkyrie” denn eigentlich ausgesehen hätte, wenn die gesamten Produktions- und Distributionsbedingungen nicht von Anfang ein derart reges, öffentliches, mediales Interesse auf sich gezogen hätten. Und der Film dadurch nicht mit allerlei Bedeutung aufgeladen worden wäre: Drehverbot im Bendlerblock, Scientology-Diskurs, verletzte Statisten. Fast zwei Jahre nun, nachdem die erste Klappe fiel, einen Courage-Bambi und mindestens fünf freiwillige Cruise-Lobgesänge von Florian Henckel von Donnersmarck später kann der fertige Stauffenberg-Film natürlich keine seiner Erwartungen erfüllen – es ist weder das vermutete peinliche Trash-Debakel, noch ein sehenswerter Geschichtsfilm. Oder überhaupt so etwas wie ein Film. Eher noch erinnert es irgendwie an eine Faschingssause, für die sich Cruise mal in ein hübsches Grafenkostüm schmeißen durfte.
Dass Bryan Singer hier nur als ausführender Handwerker angeheuert wurde, durfte wohl zu Recht vermutet werden. Immerhin war “Valkyrie” von Anfang an als Prestigeproduktion vorbelastet, es musste der Film werden, der Cruises neu erworbenes Studio United Artists wieder in die Gewinnzone manövriert, nachdem der hübsch ambitionierte und ebenso hübsch harmlose “Lions for Lambs” gewaltig floppte.
Hier sind fünf Clips aus Duncan Jones’ SciFi-Drama „Moon“, in dem Sam Rockwell einen vereinsamten Astronauten auf dem Mond spielt, der dort in einer Helium-Mine arbeitet. Regie führt Duncan Jones aka Zowie Bowie aka David Bowies Sohn, die künstliche Intelligenz wird von Kevin Spacey gesprochen, eine klare Referenz an Kubricks „2001“. Der Film hatte grade Premiere auf dem Sundance, Cinematical hat ihn bereits gesehen und ein Review getippt. Snip von IMDB:
Sam Bell (Sam Rockwell) is nearing the end of his contract with Lunar. He’s been a faithful employee for 3 long years. His home has been Sarang, a moon base where he has spent his days alone, mining Helium 3. The precious gas holds the key to reversing the Earth’s energy crisis.
Isolated, determined and steadfast, Sam has followed the rulebook obediently and his time on the moon has been enlightening, but uneventful. The solitude has given him time to reflect on the mistakes of his past and work on his raging temper. He does his job mechanically, and spends most of his available time dreaming of his imminent return to Earth, to his wife, young daughter and an early retirement.
But 2 weeks shy of his departure from Sarang, Sam starts seeing things, hearing things and feeling strange. And when a routine extraction goes horribly wrong, he discovers that Lunar have their own plans for replacing him and the new recruit is eerily familiar.
Before he can return to Earth, Sam has to confront himself and the discovery that the life he has created, may not be his own. It’s more than his contract that is set to expire.
Hier drei neue Clips zum von mir mit Hochspannung erwarteten neuen Baby von „Nightmare before Christmas“-Schöpfer Henry Selick. Ich lese grade das Comic zu Neil Gaimans Buch, die Geschichte ist wundervoll und auf diese subtile Art völlig bedrohlich und düster, wie ich es liebe. Zwei weitere Videos nach dem Klick.
Hier der Trailer zu „500 Days of Summer“ mit Joseph Gordon-Levitt und der wunderbaren Zooey Deschanel, der am Wochenende auf dem Sundance Festival Premiere feierte. Hier der offizielle Plot:
This post modern love story is never what we expect it to be — it’s thorny yet exhilarating, funny and sad, a twisted journey of highs and lows that doesn’t quite go where we think it will. When Tom (Joseph Gordon-Levitt), a hapless greeting card copywriter and hopeless romantic, is blindsided after his girlfriend Summer (Zooey Deschanel) dumps him, he shifts back and forth through various periods of their 500 days “together” to try to figure out where things went wrong. His reflections ultimately lead him to finally rediscover his true passions in life.
Michel Gondry, unser aller Lieblings-WTF-Regisseur, dreht einen Zeitreise-Film am Massachusetts Institute of Technology. Derzeit schreibt er noch am Drehbuch, bis das Projekt wirklich startet, wird es wohl eine Weile dauern. Ich freu mir trotzdem schonmal ein Paradoxon im Raumzeit-Kontinuum in den Bauch.
The former MIT artist-in-residence said he was happy to be back in Cambridge, despite the excruciating cold. “It’s a perfect environment for me, because it’s where art meets science,” he said, of MIT. “In France, art is much more associated with literature, and more political. I like the spirit here.” Gondry also revealed that he’s working on a new film, set at MIT, about time travel. “I’m rewriting the screenplay, so we’re not shooting yet,” he said, laughing.
Er gehört zu den bedeutensten Dichter und Schriftstellern der Weltliteratur. Die Filmgeschichte wäre ärmer ohne die Inspiration, die Edgar Allan Poe nicht nur Regisseuren wie Roger Corman gegeben hat. Von der Stummfilm-Ära bis zu den Simpsons und Heroes, Poes Motive, Stories und Geschichten werden zitiert, variert und neu verfilmt.
Am 19.01.1809 wurde Poe in Boston geboren. Nur 40 Jahre später starb er bereits wieder unter merkwürdigen und rätselhaften Umständen und hinterließ seinen reichen Schatz an Gedichten und Stories. Sein bekanntestes Gedicht “The Raven” sei an dieser Stelle noch einmal zitiert.
Once upon a midnight dreary, while I pondered weak and weary,
Over many a quaint and curious volume of forgotten lore,
While I nodded, nearly napping, suddenly there came a tapping,
As of some one gently rapping, rapping at my chamber door.
`’Tis some visitor,’ I muttered, `tapping at my chamber door -
Only this, and nothing more.’
Ah, distinctly I remember it was in the bleak December,
And each separate dying ember wrought its ghost upon the floor.
Eagerly I wished the morrow; – vainly I had sought to borrow
From my books surcease of sorrow – sorrow for the lost Lenore -
For the rare and radiant maiden whom the angels named Lenore -
Nameless here for evermore.
And the silken sad uncertain rustling of each purple curtain
Thrilled me – filled me with fantastic terrors never felt before;
So that now, to still the beating of my heart, I stood repeating
`’Tis some visitor entreating entrance at my chamber door -
Some late visitor entreating entrance at my chamber door; -
This it is, and nothing more,’
Jonzes Skateboard Firma wird zum Start von „Where the wild things are“ ein paar limitierte Boards auf den Markt bringen, die Bilder der Boards sind ins Netz geleakt und zeigen erstmals die Monster aus dem Film, von dem es bis auf eine unfertige Sequenz und unschönen Nachrichten bislang nicht viel zu sehen gab.
Von links nach rechts:
Ryan Reynolds als Wade Wilson aka Deadpool, Taylor Kitsch als Remy LeBeau aka Gambit, Hugh Jackman als Logan aka Wolverine, Liev Schreiber als Victor Creed aka Sabretooth und Lynn Collins als Silver Fox.
Das neue Jahr ist kaum angebrochen, da steht einem die Arbeit auch wieder bis zum Hals. Gott sei Dank macht sie auch meist Spaß, zum Beispiel wenns dran geht, mal wieder einen neuen Film-Test zu basteln. Das ich vom neuen Disney-Streifen Bolt recht angetan war, hatte ich ja neulich schon durchblicken lassen. Das ich Zyniker bin und mich deswegen mit dem besten Freund des Menschen von Natur aus gut auskenne, sollte auch klar sein (Wir wissen ja alle das Zynismus (griechisch κυνισμός kynismós wörtlich „die Hundigkeit“ im Sinne von „Bissigkeit“, von κύων kyon „der Hund“) ursprünglich die Lebensanschauung der antiken Kyniker bezeichnet). Dazu passend bin ich mal wieder in mich gegangen, habe Psychologie-Seminare belegt, hermeneutische Hundeanalyse betrieben und ein bis zwei Hunde süss-sauer beim Bringdienst bestellt. Das Ergebnis ist der Check und dabei kam heraus: Ich bin seltsam. Wusste ich eh. Denn Stitch wäre der perfekte Hund für mich. Dabei ist das ja nichtmal wirklich ein Hund! Passt, irgendwie. Auch wenn ich gern Strolch gehabt hätte.
Und wer bin ich mein Testergebnis anzuzweifeln. Ich werd mich ja am besten kennen.
Wie immer stellt sich aber natürlich eine Frage: Welcher Disney-Wuffel passt am besten zu euch?
[Edit: Der Artikel wurde wg nem technischen Fehler mit der Sidebar nochmal neu eingestellt und alle bisherigen Kommentare kopiert. Also nicht wundern]
[update] Hulu ist für Deutschland wieder gesperrt. Ich gehe davon aus, dass das ein Testballon war und wir demnächst eine Öffnung für den deutschen Markt sehen werden, wie es Hulu bereits explizit angekündigt hatte.
So wie es aussieht, öffnet Hulu seine Videos für den deutschen Markt. Jens schreibt:
Offenbar waren einige Serien auf der US-Videoplattform “hulu” auf einmal nicht mehr außerhalb der USA gesperrt, sondern funktionierten auch in Deutschland. Normalerweise ist es aus lizenzrechtlichen Gründen ja so, dass sämtliche “hulu”-Inhalte außerhalb der USA gesperrt sind. Ich recherchierte ein bisschen und stellte zusammen, was genau funktioniert – und was nicht. Anschaubar sind (zur Stunde immer noch) folgende Serien-Episoden:
Die Serien sind immer noch in Deutschland online, um einen Fehler scheint es sich also nicht zu handeln. Bis jetzt liegen noch keine Stellungnahmen von NBC oder Hulu vor, die Serien von Fox, Comedy Central und sämtliches Archiv-Material sind in Deutschland nach wie vor nicht ansehbar.
Das ist die Nachricht des Jahres bisher: Terry Gilliam hat, nachdem er die Arbeiten an „The Imaginarium of Dr. Parnassus“ abgeschlossen hat, damit begonnen, ein neues Script zu seinem grandios gescheiterten Don Quixote-Projekt zu schreiben. Snip von Wikipedia:
Im Jahr 2000 wollte sich Gilliam, der seinen Ruf als respektabler Filmemacher nach den Erfolgen in den 90ern wiederhergestellt sah, endlich um ein Projekt kümmern, an dem er bereits etwa zehn Jahre lang gearbeitet hatte: The Man Who Killed Don Quixote, für dessen Hauptrollen er Johnny Depp und Jean Rochefort gewinnen konnte.
Doch die Dreharbeiten wurden zur Katastrophe, Jets einer nahen Nato-Basis stiegen ständig während des Drehs auf, ein unerwarteter Sturm machte die Wüstenlandschaft ungeeignet für den Dreh und als schließlich der Hauptdarsteller Jean Rochefort wegen gesundheitlicher Probleme nicht mehr reiten konnte, wurden die Dreharbeiten eingestellt. Der Dokumentarfilm Lost in La Mancha von Keith Fulton und Louis Pepe zeigt das Scheitern dieser Dreharbeiten. Das Drehbuch wurde von einer deutschen Versicherungsfirma, die den Film versichert hatte, eingezogen und befand sich jahrelang in deren Besitz, was eine Neuaufnahme der Dreharbeiten unmöglich machte.
Im Juli 2006 jedoch berichtete Gilliam, dass die rechtlichen Streitigkeiten mittlerweile beigelegt wären, so dass The Man Who Killed Don Quixote doch noch in absehbarer Zeit realisiert werden könnte.
“Tony and I have started rewriting Don Quixote just this last week. [We] finally got the script back. I re-read the greatest script ever written and realise we gotta get rewriting! I really wanna knock that one out in the next month or so.”
Gilliam was vaguer on details, saying only that he had “some very different ideas” for the movie, but he has not lost any of his enthusiasm for the lance-wielding Spaniard. “[I’m] starting to think I was lucky, because maybe the film will be better seven years later. It will have matured a bit longer.”
Sony/Columbia haben sich die Rechte an Isaac Asimovs „Foundation“ gesichert und Roland Emmerich an die Verfilmung des Stoffes gesetzt. Ich erspare mir jetzt einfach mal einen Kommentar in Richtung Emmerich, hier der Plot von Wikipedia:
Foundation tells the story of a group of scientists who seek to preserve knowledge as the civilizations around them begin to regress.
The Psychohistorians
The first story is set on Trantor, the capital planet of the 12,000-year-old Galactic Empire. Whilst the empire gives the appearance of stability, beneath this facade it is suffering a slow decay. The main character, Hari Seldon, a mathematician, has developed psychohistory which equates all possibilities in large societies to mathematics, allowing predictable long term outcomes.
Seldon discovers a horrifying truth to the Empire’s decay, but his results are considered treasonable and attract attention from the Commission of Public Safety — the effective rulers of the Empire. This leads to his arrest. A young mathematician Gaal Dornick, who has just arrived on Trantor, is also arrested. On trial, Hari shares the discoveries made through psychohistory, such as the collapse of the Empire within 500 years, followed by a 30,000-year period of barbarism.
Hari proposes an alternative to this future; one that would not avert the collapse but shorten the interregnum period to a mere 1000 years. But this plan would require a large group of people to develop a compendium of all human knowledge, titled the Encyclopedia Galactica.
Hier der Trailer zur Easton Ellis-Verfilmung „The Informers“. Regie übernahm Gregor Jordan, mir vor allem bekannt aus Buffalo Soldiers, das Drehbuch stammt von Ellis selbst in Zusammenarbeit mit Nicholas Jarecki, der Film feiert demnächst Premiere auf dem Sundance Filmfestival, es spielen Amber Heard (nackt!), Billy Bob Thornton, Mickey Rourke (nicht nackt!), Rhys Ifans, Kim Basinger und Winona Ryder. Für mich ein definitives Must Watch. Hier der Plot von Amazon:
Mobilizing his trademark first-person narrative voice, Ellis charts an amoral hyper-elitist social landscape from the interchangeable perspectives of debased Hollywood players, pseudo-celebrities and industry brats. There is Cheryl, an aging newscaster who shacks up with a narcissistic surfer and stops showing up for work; Bryan Metro, a vacuous American pop star who tours Japan leaving a wake of battered groupies and pharmaceutical bottles; Jamie, a vampire who lures teenagers home from trendy clubs and murders them in sadistic scenes reminiscent of American Psycho . Ellis’s often racist characters crisscross an L.A. littered with the trendy iconography of the early 1980s (Wayfarer sunglasses, Duran Duran, designer drugs), their affectless, inarticulate sentences registering a jaded disdain for other people’s lives.
„Alien Trespass“ sieht mir nach einem Heidenspaß in der Tradition von „Mars Attacks“ oder auch „Night of the Creeps“ aus. Außerdem hat er ein Alien mit einem Riesenauge, wenn das mal nix is’. Hier der Plot von IMDB:
Set in 1957, ALIEN TRESPASS chronicles a fiery object from space that crashes into a mountaintop in the California desert, bringing the threat of disaster to Earth. Out of the flying saucer escapes a murderous creature – the Ghota, which is bent on destroying all life forms on the planet. A benevolent alien from the spaceship, Urp, inhabits the body of Ted Lewis – a local astronomer – and with the help of Tammy, a waitress from the local diner, sets out to save mankind.
Hier nun also der offizielle Trailer zum Crank-Sequel und der sieht im Gegensatz zum Teaser nicht mehr ganz so dümmlich aus, sondern eher nach dem gleichen Spaß, den ich schon mit dem ersten Teil hatte.
Fox und Warner haben sich außergerichtlich geeinigt und so werden wir Watchmen pünktlich am 5. März im Kino sehen können. Überraschung!
Warner Bros. and Fox have resolved their dispute over “Watchmen,” with the studios scheduled to present a settlement to Judge Gary Feess this morning and request that the case be dismissed.
Terms of the agreement were not disclosed, but the deal is said to involve a sizable cash payment to Fox and a percentage of the film’s boxoffice grosses; Fox will not be a co-distributor on the film, nor will it co-own the “Watchmen” property, but it will share in revenue derived from it. The studios released a joint statement last night.
Latino Review hat ein paar Concept Arts zum neuen Terminator abfotografiert (runterscrollen!) und auch wenn ich das kleine Scharmüzel, das sich McG und Michael Bay grade liefern („Meine Riesenroboter sind aber größer als Deine!“ – „Sindse nich!“) ziemlich albern finde, so kann ich hierzu nur sagen: Transformers, kiss your ass goodbye!
Tatsächlich denke ich, Terminator 4 könnte das richtig machen, was in Transformers in den ersten Minuten auch schon geklappt hat: eine atmosphärisch dichten Kickass-Robot-Film machen, nur dann eben ohne diesen dämlichen infantilen Humor, der Transformers dann leider versenkt hat.
Coraline stammt nicht nur aus der Feder von Neil Gaman (The Sandman), der die Horror-Novella – die ein wenig nach Alice im Wunderland schmeckt – 2003 für ein Computerspiel konzipierte, nein, es kommt noch besser: Niemand geringeres als Henry Selick (A Nightmare Before Christmas) führt Regie.
Was für ein Jahr, dieses 2009. Ich glaube, es wird mein Lieblingsjahr!
Der neue Dolph Lundgren! Von ihm selbst inszeniert! Rawk! Drummers! Action! „Command Performance“ ist sowas wie „Die Hard“ auf einem Rock-Konzert. Ganz großer Sport!
When the Russian Premier is taken hostage at a rock concert in Moscow, it’s up to a drummer, an ex-biker, to save him.
Ich hatte ja so ein bisschen meine Probleme mit dem Teaser-Trailer zu „Crank 2“, das Poster ist allerdings ganz eindeutig ziemlicher Raaawk! High Voltage!
Die Produzenten Christine Forsyth-Peters und Michael Cerenzie haben ein Steve McQueen-Biopic angekündigt, eine Verfilmung seiner Biographie „Steve McQueen: Portrait Of An American Rebel“. Ich frage mich jetzt nur, wer die coolste Sau aller coolen Säue spielen soll.
McQueen, who brought his rebellious man’s man, man about town persona to a number of classic flicks including The Great Escape, The Magnificent Seven, The Thomas Crown Affair, Bullitt, The Towering Inferno, The Getaway and, erm, The Blob, was the epitome of cool, and also lived a life packed with incident.
For example, he loved fast cars. He loved to drink. He dabbled in drugs. He was married three times, including a notoriously feisty union with his Getaway co-star Ali McGraw. And, tragically, he died from lung cancer aged just 50.
That’s a lot to get into any movie, and Cerenzie and Peters have chosen to focus on McQueen’s career, rather than his early, pre-fame life. They’ve snapped up the rights to Marshall Terrill’s biography of McQueen, entitled Steve McQueen: Portrait Of An American Rebel, which came out last October. They’ve also secured the co-operation of McQueen’s widow, Barbara Minty, and are searching for a director and a studio, with Paramount likely to come on board.
Diesen Linktipp haben wir schon ein paar mal geschickt bekommen (Danke!), ich war bisher aber immer skeptisch und bin es noch. Das Blog „Ghostspy“ behauptet, es würde von einem Mitarbeiter einer Filmcrew betrieben, den Filmtitel nennt es nicht, das Logo spricht aber Bände: Es geht um nicht weniger als den dritten Teil von Ghostbusters.
Yes, they are shooting it already. And yes, I am part of the crew. And no, I won’t tell any details. Because if I do and they find out, they will kill me. That’s why my little friend here will do the talking.
Ich gehe stark von einer viralen Kampagne aus, ein Fake ist das allerdings wahrscheinlich nicht. Die drehen da irgendetwas, so viel ist sicher. Und: Die gezeigten Protonen-Packs sehen nicht mehr nach den alten, zusammengeschraubten Dingern von Venkman und Co aus, sondern nach neumodischem Plastik – was zum bereits bekannten „20 Jahre später“-Plot passen würde.
Als was auch immer sich dieses Blog herausstellen wird, hier ein Video von einem Hund, der Ektoplasma schlabbert.
So, es wird mal Zeit über James Camerons ersten Kino-Spielfilm seit 12 Jahren zu berichten. Das 3D-Sci-Fi-Spektakel “Avatar” soll am 17.Dezember 2009 in die US-Kinos kommen. Gedreht mit einem Budget von schätzungsweise 250 Mio. US-Dollar, besetzt mit Sigourney Weaver, Giovanni Ribisi, Sam Worthington, CCH Pounder, Michelle Rodriguez und Zoe Saldana. Bislang gibt es nur sehr wenig bis kein Bildmaterial, genau genommen lediglich diese drei Behind-the-scenes-Photos.
Zombies sind der moderne Alptraum. Das demokratische Monster. Kein Fluch wie beim Werwolf, keine erotisch-melancholische Komponente wie beim Vampir und nichtmal eine exotische Herkunft wie beim Monster aus der Schwarzen Lagune oder der Mumie. Jeder kann zum Zombie werden, ein einfacher Biss genügt und schon breitet sich die Infektion aus, macht aus normalen Menschen blutrünstige, tumbe Fleischfresser.
Zombies fehlt jede Eleganz, sie sind die die stumme, grunzende Masse. Zombies spielen nicht mit ihren Opfern. Sie schmieden keine Komplotte, sie breiten nicht genüßlich ihre Pläne aus. Sie sind die Reduktion des Grauens: Da ist etwas das dich auffressen will.
Einzeln sind sie relativ harmlos, doch es dauert meist nicht lange bis die Untoten als unnachgiebige Masse auch die Stärkste Gegenwehr überrollen. Das Zerrbild des Konsummenschen, der stumpf nur noch an eines denkt: Fressen. Und jeder kann zum Zombie werden. Familie, Freunde, ja sogar Tiere. Eben noch ein geliebter Mensch, im nächsten ein tollwütiger Untoter, der ohne zu zögern seinen Blutdurst befriedigt.
Natürlich haben diese Monster des modernen Horrorkinos wenig zu tun mit jenen mystischen lebenden Toten, die noch in den 30er Jahren als Opfer des hawaiianischen Voodookultes inszeniert wurden. Das heutige Bild der Zombies prägte vor allem ein Mann: George A Romero der 1968 mit “Die Nacht der lebenden Toten” den wegweisenden Meilenstein des Genres drehte, der bis heute die Regeln des Zombiefilms dominiert. Romero, der demnächst seinen neuen Untotenfilm “…of the Dead” in die Kinos bringt, ist der Vater der Zombies, darüber herrscht Einigkeit.
Ein Online-Comicstrip von “Menage a 3“stellt allerdings eine spassig-spannende Theorie auf. Er verweist auf das Comic-Album “Blauschlümpfe und Schwarzschlümpfe” von Peyo in dem sich die kleinen Schlümpfe einer Plage erwehren müssen, die durchaus Ähnlichkeit mit Zombies hat. Zitat aus *Menage a 3*:
So zufrieden mit der Verleihung der Golden Globes war ich noch nie!
Heath Ledgers posthume Auszeichnung für seine legendäre Joker-Performance in “The Dark Knight” (bereits auf DVD erhältlich) war eigentlich Pflicht und von mir schon nach dem ersten Sehen in Bezug auf die Oscars gewünscht bzw. gefordert. Colin Farrells Preis für seinen depressiven Auftragskiller in “Brügge sehen … und sterben” (bereits auf DVD erhältlich) zielt in dieselbe ironisch-hintergründige Ecke, verdankt sich aber natürlich dem komödiantischen Potenzial seiner Rolle in dieser kleinen bösen und politisch völlig unkorrekten Film-Perle.
Dass Kate Winslet den Hauptpreis für ihre Rolle im ultragesellschaftskritischen Liebesdrama “Zeiten des Aufruhrs” (Start: 15.01.) gewonnen hat, ist auch sehr genial, weil dieser Film allen Romantikkitsch-Süchtigen gehörig einen vor den Latz knallt und durch die Mitwirkung von Leonardo di Caprio so etwas wie DER Anti-”Titanic”-Film schlechthin ist. Es geht darin um ein Ehepaar in den sechziger Jahren, das sich die Hölle heiß macht und in einem repressiven Umfeld trotz rebellischer Gesinnung nicht den Ausbruch schafft. Es ist eine große Ode an den persönlichen Freiheitsgedanken von “American Beauty”- und “Jarhead”-Regisseur Sam Mendes (klar: ein Europäer!) mit einer der bissigsten und schwärzesten Schlussszenen, die ich jemals gesehen habe.
“Slumdog Millionär” (Start: 19.03.) von “Trainspotting”- und “28 Days Later”-Regisseur Danny Boyle kenne ich leider noch genauso wenig wie “The Wrestler” (Start: 26.02.) von “Requiem for a Dream”-Regisseur Darren Aronofsky, für den Mickey Rourke gewonnen hat. Aber ich bin mir sicher, dass das ebenfalls sehr gute Entscheidungen waren – vor allem auch im Hinblick auf die Inhalte: “Slumdog Millionär” handelt von einem indischen Slum-Bewohner, der in einer TV-Rateshow alle Antworten kennt und den Hauptpreis gewinnt – in “The Wrestler” geht es um einen abgewrackten Schaukämpfer, der sich zu einem letzten Match zwingt.
Clyaton Patterson filmt seit 30 Jahren die Gegensätze von Manhattans Lower East Side, benutzt seine Kamera als Waffe gegen übermotivierte Ordnungshüter. Herausgekommen ist eine spannende Dokumentation über Kunst, Freiheit und Bürgerrechte. Der Film wird am 22. Januar im Berliner Babylon-Kino im Rahmen des American Independend Filmfests gezeigt. Snip von der Festival-Website:
Berühmt für seine Musik- und Kunstszene ist New Yorks Lower East Side auch immer wieder ein Brennpunkt für die Konflikte zwischen dort ansässigen Bewohnern und Behörden. Diesen farbenfrohen wie düsteren Teil Manhattans dokumentiert seit 1979 Clayton Patterson. Von Drag Queens bis Hardcore Musiker, über Obdachlose und Heroinabhängige, Patterson dringt mit seinen Fotografien bis in die verborgendsten Winkel vor. Der Dokumentarfilm CAPTURED begleitet ihn dabei nicht nur auf seinen Streifzügen durch die Lower East Side, sondern zeigt auch Pattersons wichtige Rolle als Chronist und Anwalt dieser lebhaften Nachbarschaft.
Franklyn ist ein englischer Indie-SciFi-Flick, der nicht uninteressant aussieht, und das trotz Ryan Phillippe. Hier der Plot:
Esser is a broken man, searching for his wayward son amongst the rough streets of London’s homeless. Milo is a heartbroken thirty-something desperately trying to find a way back to the purity of first love. Emilia is a beautiful art student, her suicidal art projects becoming increasingly more complex and deadly. Preest is a masked vigilante detective, searching for his nemesis on the streets of Meanwhile City, a monolithic fantasy metropolis ruthlessly governed by faith and religious fervor. Esser is a broken man, searching for his wayward son amongst the rough streets of London’s homeless. Milo is a heartbroken thirty-something desperately trying to find a way back to the purity of first love. Emilia is a beautiful art student; her suicidal art projects are becoming increasingly more complex and deadly.
Hier der Trailer zum neuen Kathryn Bigelow, die danke „Point Break“ und „Near Dark“ bei mir für immer einen Stein im Brett haben wird. Der Film erinnert mich natürlich an „Black Hawk Down“, nur mit Bomben-Räumkommandos. Hier der Plot von IMDB, der Film kommt in Deutschland am 13 August 2009.
An intense portrayal of elite soldiers who have one of the most dangerous jobs in the world: disarming bombs in the heat of combat. When a new sergeant, James, takes over a highly trained bomb disposal team amidst violent conflict, he surprises his two subordinates, Sanborn and Eldridge, by recklessly plunging them into a deadly game of urban combat. James behaves as if he’s indifferent to death. As the men struggle to control their wild new leader, the city explodes into chaos, and James’ true character reveals itself in a way that will change each man forever.
Wunderbarer Trailer, quasi. So toll eindeutig in der Aussage, ohne irgendwelche Mätzchen. Der Plot liest sich wie Karate Kid mit einem Mädchen, oder so.
A high-school girl named KEI (aged 17) joins a karate dojo. Kei is born with extraordinary athletic ability and she quickly outshines the boys. Her status in the dojo rises quickly as her abilities and strength helps her to even defeat men.
Despite her accomplishments, the master MATSUMURA does not award her the coveted “Blackbelt”.
It is clear that Kei always plays to win and only cares about kumite (fighting).
Matsumura tries to teach Kei that Karate is about more than just fighting and that “the real strength is in the kata (forms) ”.
Kei grows impatient. She feels that she possesses the skills and deserves her blackbelt. Kei will do whatever she has to do to get it.
It’s watermark though leads to a reputable eBay seller of posters (though an eBay search doesn’t turn up this image). And the URL www.revengeiscoming.com redirects to Michael Bay’s official website.
Hier der Trailer zum Remake von Wes Cravens „Last House on the Left“, das er selbst immerhin produziert hat. Der Trailer sieht ganz okay aus. Den Skandal wie damals in den Siebzigern wird das hier aber sicherlich nicht auslösen, im Gegenteil: das hier sieht aus, wie jeder bekanntere Outback-Slasher der letzten Jahre. Das Remake von „The Hills have eyes“ erscheint mir nach diesem Trailer immer noch besser. Aber erst mal abwarten.
Normalerweise stehen wir nicht so auf Gerüchte und Net-Buzz, aber machen wir doch einmal eine Ausnahme, die vermutlich viele von euch freuen wird: Im Hause Marvel versucht man im Moment alles, damit keine Details über Iron Man 2 an die Fanboys da draussen dringen, wenn der Film in diesem Sommer dann endich gedreht wird (Diesen Sommer erst? Ich dachte die hätten schon längst angefangen!). Allerdings hört man schon etwas brodeln: Sam Rockwell soll einen der Bösewichte spielen. Wen genau weiss man nicht, aber Rockwell find ich eigentlich immer gut. Die vermeintliche Sensation ist aber eine andere: Der Oberbösewicht, der eine Art Anti-Iron Man ist in einem atombetriebenen Superanzug, soll gespielt werden von Mickey Rourke.
Bei Mickey Rourkes aktuellem, Globe-nominierten Film “The Wrestler” reden alle gerade von seinem grossen Comeback und ich bin langsam verwirrt. Gut, ich habe “The Wrestler” noch nicht gesehen und ich gönne Rourke alles was er will, aber haben die Leute nicht schon bei “Sin City” vom grossen Rourke-Comeback geschrien? Und wenn er den Part in IM2 spielt: Werden dann wieder alle vom grossen Comeback des Mickey Rourke sprechen? Ist jetzt jeder neue Film von ihm sein grosses Comeback? Sozusagen sein Comeback vom Film davor? Das kapier ich irgendwie nicht.
[via]
Wer hätte damals gedacht, dass daraus ein ganzer abendfüllender Film entstehen würde?
Die Geschichte: Reggie Carson ist ein einfacher Postangestellter, der eines Tages von einer Superkrieger-Seele befallen wird. Als wäre das nicht genug, die Superkrieger-Seele ist sein Vater, den er nie kennengelernt hat! Jetzt kämpft er gegen korrupte Polizisten und andere böse Menschen.
Was sich anhört, wie ein Plot, der selbst für ein Stephen Seagal Filme flach klingt, ist… ein Plot, der für Stephen Seagal Verhältnisse zu flach ist!
Au weia, da hat aber jemand entweder gar nicht oder viel zu sehr bei der Qualitätskontrolle aufgepasst: Wenn man sich in USA die Tropic Thunder DVD holt, dann erfährt man eine kleine Überraschung in Form eines einminütigen Spots, der abgespielt wird, wenn man sich die Extras ansehen will. Hier der Spot:
Also, ich habe den Film zu meiner Schande nicht gesehen, aber es ist wohl so, das der Begriff “Retard” wohl des häufigeren fällt und um dem entgegenzuwirken, hat man sich eben entschlossen, diesen Spot mit auf die DVD zu packen. Das heisst, es wird wohl vermutet, das der FIlm das böse R-Wort im Sprachgebrauch etablieren kann, oder das sich irgendwelche Verbände beschweren oder schlimmstenfalls sogar beides. Jetzt mal im Ernst: WTF?!?!?
Wenn das Schule macht. Dann freu ich mich schon auf die Crank-DVD auf der als erstes ein Spot von Alice Schwarzer läuft, in dem sie davon abrät, sich diesen sexistischen Film anzusehen. Oder der Spot der Frisör-Innung auf der Verrückt nach Mary-DVD, in dem sie erklären das Sperma eben doch kein guter Haarfestiger sei. Oder bei Transformers: “Der Verband der Autoindustrie warnt: Autos werden nie zu Robotern.”
[via Graham Linehan]
Wie jedes Jahr werden parallel zum Oscar die schlechtesten Filme und Filmemacher ausgezeichnet. Hier die Nominierten 2008.
Worst Picture:
Speed Racer, Disaster Movie and Meet the Spartans, The Day the Earth Stood Still, High School Musical 3, The Hottie & The Nottie, Dungeon Siege, The Love Guru, Postal, Rambo, The Happening, Meet Dave, Witless Protection
Worst Actor:
Zac Efron, Dane Cook, Larry the Cable Guy, Eddie Murphy, Al Pacino, Keanu Reeves, Sylvester Stallone, Tom Cruise, Will Ferrell, Ashton Kutcher, Mike Myers, Adam Sandler, Mark Wahlberg
Worst Actress:
Paris Hilton, Jessica Alba, The cast of “The Women,” Camilla Belle, Cameron Diaz, Kate Hudson, Diane Keaton, Jennifer Connelly, Zooey Deschanel, Vanessa Hudgens, Eva Longoria-Parker, Reese Witherspoon
Worst Screen Couple:
Any couple from HSM 3, Cameron Diaz & Ashton Kutcher, Paris Hilton & Joel David Moore, Kate Hudson & Dane Cook, Kate Hudson & Matthew McConaughey, Larry the Cable Guy & Jenny McCarthy, Any couple from Mamma Mia, Eddie Murphy & Eddie Murphy, Al Pacino & His Hair, Mark Wahlberg & Zooey Deschanel, Mark Wahlberg & Mila Kunis, Sylvester Stallone & His Ego
Worst Director:
Uwe Boll, Scott Derrickson, Jason Friedberg & Aaron Seltzer, Tom Putnam, Marco Schnabel, Sylvester Stallone, Jon Avnet, Diane English, Roland Emmerich, Brian Robbins, Kenny Ortega, M. Night Shyamalan
Worst Prequel, Sequel, Remake or Rip-Off:
Indiana Jones 4, HSM 3, Rambo, Star Wars: The Clone Wars, Disaster Movie, Meet the Spartans, An American Carol, The Women, The Day the Earth Stood Still, Prom Night, Speed Racer, X-Files: I Want To Believe
Worst Career Achievement:
Uwe Boll, Jason Friedberg & Aaron Seltzer, Madonna, Keanu Reeves, Sylvester Stallone
Nachdem ich von McG als Regisseur von „Terminator 4“ nicht überzeugt war und dann aber den Trailer zumindest schonmal ganz schick fand, gebe ich dem Herrn auch hier mal eine Chance. Denn er inszeniert nicht weniger als das Remake des Films, den ich als allerallererstes im Kino gesehen habe und dem ich eine bis heute andauernde Riesenkraken-Obsession verdanke. Jedenfalls gibt’s ein Remake von Disneys Verne-Verfilmung und McG übernimmt die Regie.
McG has signed on to direct 20,000 Leagues Under the Sea: Captain Nemo, a remake of the classic 1954 live-action Disney film of the same name. The original story, written by Jules Verne, was first published in 1870, but most people remember the Kirk Douglas version famous for its giant squid scene. This screenplay for this remake was written by Bill Marsilii, of only Deja Vu previously. 20,000 Leagues Under the Sea: Captain Nemo is an origin story focusing on Nemo as he creates his warship, the Nautilus.
So Jungs, wir können das Blog schließen. Nachdem Filme wie Bridget Jones, Sex And The City und Mamma Mia auf die Menschheit losgelassen wurden, steht uns wohlmöglich das endgültige Ende bevor:
Stylist Patricia Field singlehandedly changed the way women look on TV with her work on “Sex and the City.” She helped make Carrie, Miranda, Samantha and Charlotte style icons and household names. She’s since worked on bringing her unique sense of urban style to the worlds of “The Devil Wears Prada,” “Ugly Betty” and the upcoming “Confessions of a Shopaholic,” which opens on February 13.
But with six years of the “SATC” TV show under her belt, as well as the first installment of the movie franchise, Field can’t wait to get her hands on some more outrageous fashions if another “SATC” film production is made. “I do believe it will happen, because [creator] Michael Patrick King himself told me it’s gonna happen,”
Sogar meine Kleine, die sich die Serie regelmäßig antat, war entsetzt von der Schlechtigkeit des Films. Sie beschrieb mir eine Szene, in denen einer dieser genetischen Fehlversuche durch die Straßen ging und lachend “That’s New York!” krakeelte, als ihr Pelzmantel von einem Tierschützer mit roter Farbe übergossen wurde. Ich denke das sagt alles aus..
Ungeachtet des Rechtsstreit mit Fox haut Warner einen Trailer nach dem anderen raus, dieser hier aus Japan hat haufenweise bislang ungesehene Szenen und so langsam kann man sich mit einem geeigneten Schnittprogramm den kompletten Film selbst zusammenbasteln.
Der „Trailer“ zu [Rec]2 ist nun wirklich nicht mehr, als ein bisschen Kreisch und ein Beep, aber weil der erste Teil des spanischen Wackelcam-Schockers schon recht schick war, wollte ich Euch das bisschen Kreisch und Beep nicht vorhenthalten. Deshalb hier also 2 Sekunden Beep und Kreisch. Erwähnte ich bereits, dass der Trailer nicht besonders lang ist?
Vor einer Weile bloggte ich das geniale Poster zu „Lesbian Vampire Killers“, jetzt also der geniale Trailer dazu. Lesbian Vampire Killers are the newZombie Strippers!
Hier ist der Trailer zu George A. Romeros neuestem Zombie-Flick „…of the Dead“. Nachdem ich „Land of the Dead“ schon nicht sooo berauschend fand (intelligente Zombies gehen fast noch weniger als rennende und ja: ich fand schon den salutierenden Cutie-Zombie aus „Day of the Dead“ nicht so dolle) und „Diary of the Dead“ eine ziemlich verschenkte Chance war, die von „Dead Set“ dann in „gut“ umgesetzt wurde, sieht auch dieser Trailer eher so achnaja aus. Wir werden sehen…
AddictiveTV haben diesen Remix mit Sounds aus dem fantastischen neuen Film von Danny Boyle „Slumdog Millionaire“ produziert. Im Youtube-Channel gibt’s noch weitere Remixe. Der Film läuft ab März 2009 in deutschen Kinos.
Gestern haben wir bei den Zombie Cheerleadern gelernt, wie man einen Indie-Film nicht drehen sollte. Heute sehen wir, wie man auch ohne Big Budget einen beeindruckenden Vampir-Indiefilm machen kann (sofern der Film hält, was der Trailer verspricht). Hier der Plot:
Lara, a precocious Goth teen, hates her wholesome sister, Helen. She envies her popularity, her beauty and most of all, her mother’s love. One day, after their 16th Birthday party, during which she is particularly humiliated, Lara performs an intricate ritual in front of her Anne Rice alter involving a Barbie doll and cow heart. The next morning Helen awakens with a severe nosebleed. Then she dies in her sister’s horrified arms.
The family is desperately grief stricken. Lara is filled with guilt, Mom with philosophical anguish and Raymond, the gay neuro-scientist brother, with curiosity as he discovers a unique virus in Helen’s blood: a virus that feeds on red blood cells. Suddenly there is a knock on the door. Helen, still wearing her white body bag, is standing outside covered in blood.
It is pretty clear that all is not well with their resurrected family member. For one thing, she requires human blood as sustenance. The family realize they must find ‘human sacrifices’ to keep her going. But the angelic youth refuses to feed. She suffers gut-wrenching blood withdrawals until she blacks out and rips her victims to shreds. The first ‘sacrifices’ are a pair of Mormons who happen upon their abode with the intention of spreading love. After that it is pretty much up to Raymond, who cruises the local gay bars in search of prey. How long can they keep this up? Well at least until other vampires come for her. But that’s where the plot thickens. How did Helen become a vampire? What exactly are vampires? Get ready for a major twist on an ancient mythology.
Die ganze Welt hat mitgefiebert. Nunja zumindest die ganze Welt außer Deutschland, das ja bisher immer noch ignorant gegenüber der britischen Kultserie Doctor Who ist. Im Herbst verkündete der bisherige Doctor David Tennant, dass er nach drei Staffeln und noch 4 Specials aufhören werde. Er trat als 10. Doctor die Nachfolge von Christopher Ecclestone an, mit dem die Serie 2004 erfolgreich neu gestartet wurde. Für viele Neueinsteiger ist David Tennant THE DOCTOR. Seine erfrischende Mischung aus hyperaktivem Witz, irritierendem Optimismus, gnadenloser Härte und überraschender Melancholie definierte die Rolle.
2010 wird es Zeit für den Time Lord sich zum zehnten Mal zu regenieren und seit Monaten brodelte die Gerüchteküche. Wird der nächste Doktor ein Schwarzer? Oder gar eine Frau? Welcher Schauspieler hätte das Zeug eine so vielschichtige und eigenwillige Figur wie den Doctor zu spielen? Als heißer Anwärter galt der 44jr Patterson Joseph, ein gestandener, schwarzer Schauspieler, der bereits in einer Nebenrolle in der Serie aufgetreten war.
Doch wie immer bei Spekulationen, das Ergebnis war schließlich eine Überraschung. Heute nachmittag verkündete die BBC in einer Sonderausgabe der Serie “Doctor Who Confidential” mit dem treffenden Titel “The 11. Doctor” wer in Tennants Fußstapfen treten wird: Matt Smith, Jahrgang 1982 und bisher wohl den wenigsten Zuschauern ein Begriff. Der bubigesichtige Smith wird damit der jüngste Doctor aller Zeiten und setzt damit den Trend fort, der mit Ecclestone und Tennant begann. Nicht verwunderlich, dürfte man doch davon ausgehen, dass eine hübsche Visage auch bei der wichtigen Teeniezielgruppe gut ankommt. Bleibt nur zu hoffen, das Smith sich der Rolle als würdig erweist. Bisher war er nur in einigen Serien als Gaststar zu sehen und im Theater, u.a. im Erfolgsstück “History Boys”.
Hier ein Ausschnitt aus “Doctor Who Confidential”, in dem ihr einen ersten Eindruck von Smith bekommt.
Oh my. Manchmal gibt es Zombiefilme, da muss sogar ein Untoter wie ich sagen: Viel schlechter geht’s nicht mehr. Ich meine, ey: Cheerleader und Zombies, was kann man daraus alles machen! Zombie Strippers war zwar keine wirkliche Perle, aber schon ziemlich unterhaltsam und wer hätte gedacht, dass Jenna Jameson tatsächlich halbwegs spielen kann? Aber das hier? Oh my.
Also gut, wir sind ja unter uns: Nachdem ich mir Transformers zum zweiten Mal angeschaut habe, habe ich festgestellt, dass irgendetwas anders ist. Es war ein kleines bisschen, als hätte man sich die ganze Zeit vorgestellt, wie es wäre mit der schärfsten Braut der Klasse zu schlafen, um nach dem zweiten Mal Zurseiterollen festzustellen, dass sie zwar richtig scharf aussieht, aber im Bett langweiliger ist, als ein Film mit Freddie Prinze Jr..
Nach dem zweiten Mal Transformers habe ich nichts mehr vom Fanboytum gespürt, sondern nur noch lautes Popcorn-Kino der eher geht-so-Art. Und so bin ich jetzt nicht ganz so aufgeregt, wenn ich mir die sechs Bilder vom Set der Transformatoren anschaue, auf die uns F5-Leser Don Pablito aufmerksam gemacht hat.
(Geht es nur mir so, oder sieht die Explosion viel zu klein aus, für einen Michael Bay Film?)
Roger Corman ist eine Legende. Zurecht. Ohne ihn sähe nicht nur das Genrekino, sondern auch das Arthauskino heute anders aus. Ob Scorcese, Joe Dante, Jack Nicholson, William Shatner, Bogdanovich oder die Troma-Truppe – die Zahl derer die ihm auf die eine oder andere Art ihre Karriere verdanken oder von ihm beeinflusst wurden ist Legion. Corman hat stets darauf geachtet, dass seine Filme Geld machten und günstig produziert wurden, doch solange genug Sex und Gewalt vorkam, ließ er seinen Regisseuren freie Hand.
Die ZEIT hat sich mit dem 82jährigen ausfühlich unterhalten. Über Ausbeutung, den Vorteil des Abkupferns und die sexuelle Symbolik in seinen Poe-Verfilmungen.
Sehr lesenswert, hier geht es zum ganzen Interview.
Ja, nee… Die Ableitung ist klar: Robocop -> Waffen -> Wenn er damit schießt gibt es heiße Pistolenläufe -> Gebratenes Huhn.
Macht ja auch irgendwie Sinn. Aber die Musik zu Zurück in die Zukunft verstehe ich trotzdem nicht..
Hier der Trailer zum zweiten Teil der 2008-Action-Hektik Crank. Der Vorgänger hatte ja bereits das Problem, an einigen Stellen einfach furchtbar stillos rüberzukommen, war dann aber doch unterhaltsam genug, um zu überzeugen. Der zweite Teil zeigt leider genau die gleiche Stillosigkeit, aber vielleicht klappts ja auch nochmal mit der Unterhaltung.
Während der März-Release von „Watchmen“ immer unwahrscheinlicher wird (O-Ton eines Fox-Anwalts: „the studio will continue to seek an order delaying the release of Watchmen“), kommt Warner mit einem neuen Featurette um die Ecke, das Fans des Comics sicher nichts neues erzählt, den Newbies aber nochmal die Story erläutert und einige neue Szenen bereithält. Don’t fuck this up, Businesskaspers!