James Bond 007: Skyfall – Teaser Trailer
Bond 23. Teaser. Epic.
Bond 23. Teaser. Epic.
Besessenes Kind, die soundsovielte. Heute mit der Ghost-House-Pictures-Produktion “The Possession”, präsentiert von Sam Raimi und inszeniert von – ah stimmt, den gibt’s ja auch noch – Ole Bornedal (Nightwatch, Bedingungslos, Deliver Us From Evil). Besetzt mit Jeffrey Dean Morgan und Stephanie Brenek. Macht einen konventionellen Eindruck. Oder anders: Diesen Film meint man eigentlich schon zu kennen, bevor man ihn überhaupt gesehen hat. Aber nettes Poster:
ManiacOnTheLooseAufYoutube / via
Frisch aus Cannes: Ein erster Trailer zum Remake von William Lustigs bluttriefendem Genreklassiker “Maniac”, unvergessen durch Joe Spinells Darstellung des Serienmörders und Tom Savinis böse Spezialeffekte. Franck Khalfoun (“P2″) inszeniert die Neuverfilmung, Elijah Wood tritt in Spinells Fußstapfen. Drehbuch und Produktion übrigens: Alexandre Aja. Und der Trailer… scheint erste Befürchtungen nicht zu bestätigen. Der sieht nämlich gut aus.
Kurz bevor der erste Trailer zum 23. Bond-Film “Skyfall” erscheint, tauchte auf der offiziellen Website jetzt erst einmal ein Teaser Poster auf, das das Gun Barrel zum Tunnel verfremdet. Wir alle wollen diesen Film sehen, richtig? Kinostart: 1. November.
(via)
Es gibt einfachere Aufgaben als Filmjournalist, als Sacha Baron Cohen zu interviewen. Vor allem, weil er fast nie Interviews gibt, sondern immer als eine seine Kunstfiguren auftritt. Egal ob Brüno, Borat oder eben General Aladeen – es ist immer der Charakter der antwortet, nie Cohen selbst. Die BBC zog daraus ihre Konsequenzen und hat General Aladeen zur unerwünschten Person in ihren Sendungen erklärt, mit dem ironischen Verweis das Sacha Baron Cohen natürlich jederzeit herzlich willkommen sei um über seinen neuen Film “Der Diktator” zu reden. Cohen wollte das nicht, beschwerte sich lautstark (natürlich als Aladeen) und blieb der BBC fern. Ich habe mich drauf eingelassen und den Diktator in Köln getroffen, die Fragen brav eine Woche vorher eingereicht damit Cohen die Antworten dann im Interview vom Teleprompter ablesen konnte. Hier ist das Ergebnis…
“It’s to hot for crazy…”
Originaltitel: Dictator, The
Herstellungsland: USA 2012
Regie: Larry Charles
Buch: Sascha Baron Cohen, David Mandel, Alex Berg
Darsteller: Sacha Baron Cohen, Megan Fox, Anna Faris, Ben Kingsley, John C. Reilly






Diktator Aladeen, Herrscher des Wüstenkaffs Wadiya, steht bei einem Besuch in den USA plötzlich bart- und mittellos auf der Strasse. Seine politischen Gegner wollten ihn ausschalten. Nur mit Hilfe einer überkorrekten vegan-lebenden Feministin kann er sich seine Position zurückholen…
Trotz einiger sehr schöner Gags und Ideen, bleibt Der Diktator weit unter seinen Möglichkeiten. Wie schon bei Brüno wird oft reiner Shock-Value (der in der dritten Wiederholung dann auch eher zum genervten Augenrollen denn zum Lachen animiert) vor die Satire gestellt.
Das ist schade, denn in ein paar Szenen – besonders am Anfang und am Ende – lässt Cohen erkennen, wie gut der Film hätte werden können, wenn er sich statt auf Pipikakamumu-Witze auf satirische Breitseiten beschränken würde. Doch leider traut er sich das nicht, will vielleicht auch die Teenie-Zuschauerschaft nicht überfordern und serviert deswegen banale Scherze – die oftmals nicht sehr gut getimed sind.
Das hier im Gegensatz zu Borat und Brüno auch noch alles inszeniert ist rettet nichtmal mehr der WTF-Faktor die derberen Einlagen des Films. In seinen improvisierten Momenten überzeugte gerade Borat oft durch die Konfrontation realer Personen mit Cohens-Kunstfigur. In der Inszenierung geht dieser Reiz verloren und bleibt im Zweifel dann nur laue Zote. Für jeden gelungenen Gag wie den Helikopterflug oder Aladeens süffisante Schlussrede vor der UNO, gibt es dutzende Kalauer und Promi-Cameos die mal mehr mal weniger gelungen sind, aber selten wirklich laut lachen machen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es keinen schlechten Film von Darren Aronofsky gibt. sollte jemand ein Film einfallen, dann glaube ich ihm einfach mal nicht. Wer sich bisher noch nicht Pi, Black Swan oder Requiem for a Dream angeschaut hat, hier gibt es eine kurze Zusammenfassung.
Danke Claus!
Ich glaube 2012 wird ein gutes Kinojahr. Bisher wurde ich nicht einmal im Kino enttäuscht und was noch so ansteht, sieht vielversprechend aus. Einer der ganz großen Highlights wird für mich und meine Kleine definitiv dieser tiefsinnige Horrorschocker mit CGI-Effekten aus einer anderen Zeit sein: Piranhaconda.
Bisher gab es kaum einen Trashfilm, den die Kleine und ich noch nicht gesehen haben. Das letzte Juwel, Shark Night, ließ zwar zu wünschen übrig, da es selbst für Trash langweilig war, dafür setze ich viel auf Jim Wynorskis Meisterwerk Piranhaconda. Wenn nämlich Killerfische oder tödliche Riesenschlangen einfach nicht genug sind, dann muss man eben alles in einen Topf schmeißen und eine “unheilige Mischung aus Piranha und Anakonda” schmieden. Wobei ich mich ernsthaft frage wie man Sharktopus toppen will. Ehrlich jetzt. Wie soll das denn gehen?
(Youtube Direkt, via The Daily What)
Der neue Spider-Man wird es nicht einfach haben, nachdem The Avengers so groß vorgelegt hat. Aber Marc Webb bemüht sich sehr und die folgenden vier Minuten sind so vielversprechend, dass ich guter Hoffnung bin.
(Youtube Direkt, via )/Film
Allerdings würde es mir schon reichen, wenn Webb es schafft den Film nicht so zu verkacken, wie Sam Raimi einst.
Von daher sind die Erwartungen entsprechend gering. Das sieht Rajko insgeheim auch so, würde es aber nicht zugeben.
Für viele unter uns ist das heute wahrscheinlich der schönste tag der Woche. Bei Limeisbetter bin ich über einen Schatz gestolpert, den sie selber wohl hier gefunden haben: 65 Bilder von hinter den Kulissen der Zurück in die Zukunft Trilogie. Wahre Fans werden die meisten Bilder schon hier oder dort mal gesehen haben.
Jetzt erstmal durchatmen…
Als bekennender Fast & Furious Fan freut es mich zu sehen, dass jemand sich die Zeit genommen hat die Filme auf das Nötigste zu reduzieren.
(Youtube Direkt, via )

Seit der Meldung über Ashton Kutchers Rolle als Steve Jobs sind inzwischen ein paar Wochen ins Land gezogen. Nun gibt es die ersten Bilder zu sehen. Nichts dolles, aber ich bleibe dabei, dass man absolut den Richtigen für die Rolle ausgewählt hat.
Das Biopic über den Apple-Gründer wird den Weg vom Langhaar-Zottel zu einem der bekanntesten Entrepreneurs unserer Zeit zeigen. Steve Wozniak wird übrigens von Josh Gad gespielt. Noch eine gute Wahl, wie ich finde.
YT Direktrevolution, via Horror Movies
Hier der Trailer zu JJ Abrams neuer Serie “Revolution”, in der nach einem Blackout Elektrizität vom kompletten Planeten verschwindet. 15 Jahre danach müssen ein paar Leute die Erde retten. Sieht toll aus!
Our entire way of life depends on electricity. So what would happen if it just stopped working? Well, one day, like a switch turned off, the world is suddenly thrust back into the dark ages. Planes fall from the sky, hospitals shut down, and communication is impossible. And without any modern technology, who can tell us why? Now, 15 years later, life is back to what it once was long before the industrial revolution: families living in quiet cul-de-sacs, and when the sun goes down lanterns and candles are lit. Life is slower and sweeter. Or is it?
On the fringes of small farming communities, danger lurks. And a young woman’s life is dramatically changed when a local militia arrives and kills her father, who mysteriously – and unbeknownst to her – had something to do with the blackout. This brutal encounter sets her and two unlikely companions off on a daring coming-of-age journey to find answers about the past in the hopes of reclaiming the future.
YT Direktshadows, via Twitch
Hier der erste richtige Trailer zu David Cholewas No-Budget-SciFi-Horrorstreifen “Dead Shadows”, in dem ein Komet Tentakelviecher und Zombies auf die Erde bringt. Klingt natürlich voll nach “Night of the Comet” und sieht angenehm “Attack the Block”ig aus. Ich bin sehr gespannt!
Dead Shadows tells the terrifying story about a young man, Chris, whose parents were brutally killed 11 years ago, on the same day that tHaley’s Comet could be seen from earth. Tonight, a new comet is going to appear and everyone in his building are getting ready for a party to celebrate the event. There’s even an apocalypse theory going around. As the night falls, Chris starts to discover that people are acting strange – and it seems to somehow be connected to the comet. People are becoming disoriented and violent and it doesn’t take long before they start mutating into something from beyond this world. In a fight for survival, Chris has to try to escape from his building with the help from some other tenants – but will they make it out alive?
Wenn man bedenkt wie ätzend peinlich der Film damals war, ist es ein kleines Wunder, dass MTV es tatsächlich geschafft hat aus Teen Wolf eine ziemlich coole Serie zu machen. Hier ist der Trailer zur zweiten Staffel die Anfang nächsten Monats anläuft.
Get More: Teen Wolf, Full Episodes
Ich bin gespannt.
Für eine Cannes-Spezialausgabe des Magazins Premiere hat Robert Pattinson sich in Anlehnung an ausgewählte Filme von David Cronenberg ablichten lassen und präsentiert nachgestellte Stills zu “Videodrome”, “Dead Ringers” (Die Unzertrennlichen) und “Scanners”. Gibt bekanntlich einen Anlass: Pattinson spielt die Hauptrolle in Cronenbergs neuem Film “Cosmopolis”, der in Cannes Weltpremiere feiert und hierzulande am 5. Juli in die Kinos kommen wird. Die Bilder lassen erahnen: Pattinson scheint ein adäquater Nachfolger von Michael Ironside, James Woods und Jeremy Irons zu sein. Das wird ein Meisterwerk.
“Ugliest Woman ever!”
Dark Shadows (Dark Shadows) – USA 2012





Die dysfunktionale Familie Collins trauert dem einstigen Reichtum auf ihrem opulenten Anwesen hinterher, als Vorfahre Barnabas zurückkehrt. Der Vampir schwört die Familienehre wiederherzustellen und sich an der Hexe die ihn einst verfluchte zu rächen…
Nach dem eher enttäuschenden “Alice im Wunderland” ist “Dark Shadows” wieder ein Schritt in die richtige Richtung für Burton. Wobei der episodisch und etwas unfokussiert schlingernde Film es sicher schwerer haben wird sein Publikum zu finden, denn die trashige Billig-Soap auf der das ganze basiert, dürften nichtmal in den USA noch viele der heutigen Kinozuschauer kennen. Live gedreht und mit Schnürsenkel-Budget wurde das ganze nach einem biederen Start erst zum Erfolg, nachdem die Macher begannen übernatürliche Elemente einzuführen, allen voran den Vampir Barnabas. Die Mischung aus Intrigen, großen Gefühlen, Magie, Geistern, Werwölfen und hölzernem Spiel besitzt schon einen sehr eigenen Charme der die Zuschauer damals für über 1000 Folgen an den Bildschirm bannte.
Gemessen daran ist die Verfilmung mit all ihren Schwächen durchaus unterhaltsam geraten. Das überspitzte Spiel aller Beteiligten (großartig wie immer: Chloe Moretz) macht viel Spaß, das 70er Jahre Setting verstärkt die skurrile Atmosphähre und der beständige Wechsel zwischen Pathos, Drama, Klamauk und überraschender Brutalität zieht doch irgendwie in den Bann. Das die Dramatugie dabei streckenweise ganz schön durchhängt und es nie wirklich spannend wird, kann allerdings auch kaum bestritten werden. Es macht Spaß die Figuren miteinander agieren zu sehen, die Bilder sind wie stets bei Burton schön anzuschauen und eine Musical-Nummer inkl. Gastauftritt von Alice Cooper, die zu seinem Ballad of Dwight Fry montiert ist, verfehlt ihre Wirkung nicht. Überhaupt verblüfft es, dass Cooper sich selbst immer noch einigermaßen Glaubwürdig spielen kann – aber er war wohl schon immer die hässlichste Frau auf Erden.
Zeit für einen Kurzfilm von Lucy Tcherniak, über die Freundschaft zwischen einem Obdachlosen und einen kleinen Jungen.
(Vimeo Direkt, via Kraftfuttermischwerk)
This film was made for 10% of its standard industry cost with so many individuals and companies offering their time and services for free. We want as many people to watch this film as possible and help bring the growing problem of homelessness back into the main public debate. Please help us by spreading the word. We have a marketing budget of £0 and so we need your help. Post us on your facebook page, tweet about us, embed us in your blog and ask your friends to do the same. Thank you for your help.
Mehr dazu auf thetruthaboutstanley.com.
YT Direktgangster, via We Like That
Klassischer Gangster-Stoff von Ruben Fleischer (Zombieland) in unpassend moderner Optik und grandios unpassendem Soundtrack, dafür aber mit Sean Penn, Josh Brolin, Ryan Gosling, Nick Nolte und Emma Stone. Mal sehen.
Los Angeles, 1949. Ruthless, Brooklyn-born mob king Mickey Cohen (Sean Penn) runs the show in this town, reaping the ill-gotten gains from the drugs, the guns, the prostitutes and–if he has his way–every wire bet placed west of Chicago. And he does it all with the protection of not only his own paid goons, but also the police and the politicians who are under his control. It’s enough to intimidate even the bravest, street-hardened cop…except, perhaps, for the small, secret crew of LAPD outsiders led by Sgt. John O’Mara (Josh Brolin) and Jerry Wooters (Ryan Gosling), who come together to try to tear Cohen’s world apart. “The Gangster Squad” is a colorful retelling of events surrounding the LAPD’s efforts to take back their nascent city from one of the most dangerous mafia bosses of all time.

Hier der Trailer zu Ben Afflecks zweiter Regiearbeit “Argo”, der auf der wahren Geschichte eines irren Vorhabens der CIA beruht, die einen Fake-SciFi-Film entwickelten, dessen “Filmcrew” eine Handvoll entflohener Geiseln im Iran befreien sollte. Der Film ist aus einer ganzen Reihe von Gründen ziemlich interessant, zunächst mal sieht der Trailer nach ziemlich unterhaltsamen Meta-Kino mit Geheimdienst- und Terrorquatsch aus. Außerdem kamen die Designs des “echten” Films in den 70ern von Comic-Legende Jack Kirby, wobei ich natürlich nicht weiß, ob das in Afflecks Film eine Rolle spielen wird und wenn ja, wie groß die sein wird.
YT Direktargo, via Cinematze
Die Geschichte mit Kirby geht kurzgesagt so: Im Zuge des Erfolgs von Star Wars arbeitet ein Produzent an der Verfilmung des Buchs “Lords of Light” von Roger Zelazny, der ebenfalls eine SciFi-Saga werden soll. Kirby liefert verschiedene Designs, unter anderem für einen geplanten Theme-Park “Science Fiction World”. Der Film landet in der Produktionshölle und wird im Zuge der CIA-Aktion zu “Argo”, dem Fake-Film zur Befreiung der Geiseln. Die Jack Kirby-Story gibt’s auf Comics Alliance: How Jack Kirby’s Art Helped the CIA Rescue Diplomats in 1979, den ganzen CIA-Quatsch kann man sich auf Wired durchlesen: How the CIA Used a Fake Sci-Fi Flick to Rescue Americans from Tehran.

Mir ist es gerade aufgefallen, als American Psycho-Autor Bret Easton Ellis es getwittert hat:
What else do you want? via THE CANYONS written by BRET EASTON ELLIS kck.st/KxdPvp via @kickstarter
— Bret Easton Ellis (@BretEastonEllis) Mai 10, 2012
Sein neuer Film wird directed von Paul Schrader, seineszeichens unter Anderem Autor von Taxi Driver und Raging Bull und Regisseur von zum Beispiel American Gigolo oder Comfort of Strangers. “The Canyons” ist der Arbeitstitel und auf der Kickstarterseite ist im Prinzip nichts über die Handlung zu erfahren. Schonmal ein interessanter Ansatz. Wenn man dann aber ein paar Links folgt, dann kriegt man vage mit, das es sich wohl um einen Psychothriller handeln soll, sehr Film Noir, mit einer Menge Sex, beidgeschlechtlich. Nun ja. Ellis halt. Damit kann man schon mal von einer guten Grundqualität ausgehen, darf aber nichts wirklich Neues erwarten. Wobei ja etwas gut gemachtes auch nicht zwingend neu sein muss.
Interessant in der Kickstarter-Beschreibung finde ich noch diesen Absatz:
According to Schrader, “We all experienced the frustrations of financing and institutional censorship. But now, with advances in digital photography and distribution, we can tell a story in the manner we choose. Movies are changing and we’re changing with it.”
Also Crowdfunding um den kreativen Beschneidungsprozessen der auf Zielgruppen gebügelten Industrie zu entgehen. Erstmal ein löblicher Ansatz. Normalerweise würde ich hier die Befürchtung haben, dass man sich gegen die Industrie stemmt, weil die eh nicht interessiert, was man macht, aber wie gesagt: Ellis und Schrader sind alte Hasen, bei denen habe ich ein gewisses handwerkliches Grundvertrauen.
Vor kurzem habe ich meiner Kleinen und mir ein neues Bett gekauft. Es ist riesig groß, aber auch mächtig hoch. Wenn ich (1,92m) darauf sitze, sind noch ca 30cm zwischen meinen Füßen und dem Boden. Heute morgen fiel ich aus dem Bett und es war definitiv nicht schön anzusehen. Ich werde daran arbeiten, dass es künftig so aussieht, wie in dem folgenden Video:
(Youtube Direkt, via Devour)
Und nicht vergessen: Immer schön hoch schauen, wenn man die Landung perfektioniert hat.

Crossposting, weil ich gerade ernsthaft traurig bin:
Maurice Sendak ist im Alter von 83 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.
Jetzt könnte man meinen: “Das hier ist ein Filmblog. Was hat der Sendak damit zu tun?”
Mir egal. Ich mache das jetzt so. Und wenn es nur dazu dient euch die Doku “Tell Them Anything You Want: A Portrait of Mauric Sendak” ans Herz zu legen.
(Leider ist die Doku nicht mehr zu sehen. Dann müssen wir eben mit kleinen Ausschnitten vorlieb nehmen:)
Ich bin nicht wirklich gut darin Nachrufe zu schreiben und es wäre mir zu banal all die Preise aufzuzählen, für all die Bücher, die Maurice Bernard Sendak geschrieben hat. Kennt eigentlich jemand noch “In der Nachtküche“? Ganzganztoll!
Wer sich dennoch berufen fühlt einen ausführlichen Nachruf zu schreiben, ist in den Kommentaren herzlich Willkommen.
Normalerweise berührt es mich nicht wirklich sehr, wenn ein prominenter Mensch stirbt, da ich die Person ja nicht kenne. Ist hier ähnlich.
Da Sendak aber zu einer ganz kleinen Gruppe Menschen gehört, deren Arbeit mich seit meiner frühesten Kindheit begleitet, ist es so ein kleines bisschen, als hätte man einen entfernten Verwandten verloren, den man zwar nie kennengelernt hat, von dem man aber auf Familienfeiern immer die tollsten Geschichten gehört hat.
Nilz hat es in seinem Nachruf zu MCA ganz toll getroffen:
Und wenn man so etwas über jemanden hört, dann vergisst man irgendwann nachzufragen. Man vergisst nachzuhorchen, zu gucken ob es wirklich besser geworden ist oder vielleicht doch wieder schlechter.
In diesem Sinne…
Lehnen wir uns einen Moment zurück und stellen uns eine Welt vor, in der man nur noch über Dinge lachen darf, die nach gründlicher Prüfung politisch korrekt wären. Klar, uns würden die Pochers und Barths dieser Welt erspart bleiben, aber was wäre mit den guten Menschen? Menschen wie Louis CK oder Ricky Gervais? Es geht aber auch harmloser: Was wäre mit Ashton Kutcher.
Schauen wir uns erstmal diesen eher mittellustigen Spot vor, in der Kutcher in verschiedene Rollen schlüpft, um Chips zu verkaufen:
Empfindlichere Seelen heulen auf, wenn sie sehen, dass Ashton Kutcher sich braun anmalt und einen indischen Bollywood-Produzenten spielt. Ist das schon Rassismus? Haben wir es dann hier mit Anstiftung zum Rassismus zu tun?
Die Chipsmarke hat übrigens reagiert und sich bei jedem entschuldigt, der sich angegriffen fühlte. Der Spot ist von der Seite entfernt worden und bei Facebook sind alle Charaktere, bis auf Raj zu sehen. Eine einigermaßen nachvollziehbare Reaktion aus Sicht des Unternehmens, wie ich finde.
Seht ihr das ähnlich, oder hätte das Unternehmen weitermachen sollen?
via W&V
Ach, James Cameron. An welchem Punkt in deinem Leben hast du eigentlich gesagt: Scheiss auf Filme, ich will Geld drucken? Und warum hat dich niemand von uns aufgehalten?
“I’m making ‘Avatar 2,’ ‘Avatar 3,’ maybe ‘Avatar 4,’” Cameron recently revealed during an interview about the Chinese film industry.
Und wer dahinter jetzt schnöden Mammon vermutet, der liegt natürlich total falsch, denn:
While Cameron admitted that the all-”Avatar,” all-the-time career arc might seem a “bit restricted,” he says the films allow him to say “everything” he needs to say about “the state of the world.”
Mir solls ja egal sein. Ich kann auch Avatar 2, Avatar 3 und ebenfall einen eventuellen Avatar 4 ganz gut ignorieren. Aber das ganze zu einem Statement über die Lage der Welt hochzujazzen, ist dann doch sehr interessant.
[via HuffPost]
Félicitations officielles du Général Aladeen au… von Paramount_Pictures_France
Hätte man beinahe mit rechnen müssen.
via Buzzfeed

Wenn der Montag mit so einer Meldung beginnt, kann der Rest der Woche ja nicht so schlimm werden:
Seth Grahame-Smith hat sich während der Pressekonferrenz zu “Dark Shadows” zu der Fortsetzung zu Beetlejuice geäußert. Ja, Fortsetzung – kein Reboot! Die Gerüchte purzeln ja seit Monaten durchs Netz, aber das hier klingt doch schonmal nach einem guten Plan:
“It’s all possible. In terms of the story, however, many years that are between the two films will be the amount of years that are between the two story lines,” he explained. “It’s not a reboot or a remake, it’s a straight sequel with Michael Keaton returning as Beetlejuice.”
Da schlägt das Herz doch gleich viel höher und der Montag fühlt sich plötzlich eher so wie ein Donnerstag an! Sieht René bestimmt anders.
“I’ve met with Michael Keaton about it, I’ve met with Tim [Burton] about it. Warner Brothers is obviously eager,” he said. “But right now the ball is in my court to crack the story that will make it worth doing this again. I don’t want to have to look fans in the face and apologize for making a bad ‘Beetlejuice’ movie. And I don’t want to make anything just because I can.”
Malcolm hatte vor ein paar Wochen einen taiwanesischen Trailer zum Remake von Totall Recall gepostet, hier der neue “official international trailer” und ich hab’ keine Ahnung, was ich davon halten soll. Sieht einerseits wie glattgebügelter New School-Murks aus Hollywood aus, andererseits lag ich mit meiner Einschätzung des Avengers-Trailer bereits so dermaßen daneben… wie auch immer. Hier der Plot: “As the nation states Euromerica and New Shanghai vie for supremacy, a factory worker (Farrell) begins to suspect that he’s a spy, though he is unaware which side of the fight he’s on.”
Der mittlerweile dritte und wahrscheinlich auch letzte Trailer zu Sonys 3D-Reboot von Spider-Man, diesmal mit ordentlich Lizard-Action. Ich bin schon irgendwie gespannt darauf, was Marc Webb aus Marvels bestem Superhelden machen wird, bleibe aber trotzdem erst einmal skeptisch. Sam Raimis Spidy-Filme sind schließlich nachweislich absolut großartig. Das weiß sogar unser Malcolm, traut er sich nur nicht zu sagen.
Oder sagen wir mal vielmehr: Der erste richtige Trailer überhaupt. Zum Film selbst haben wir ja in der Vergangenheit genug gepostet, also Trailer an und ab dafür. Sly spricht übrigens noch eine kurze Einleitung für IGN. Der wird super.
Okay, der Tenacious-D-Film “Pick of Destiny” war bis auf die ersten 20min eher anstrengend und nicht wirklich soooo lustig. Aber Jack & Kyle sind trotzdem ziemlich großartig und die herzerwärmende Geschichte ihres Comebacks muss einfach erzählt werden.
Tenacious D — To Be The Best – MyVideo
Das neuste Musikvideo gibt’s dann gleich noch hinterher:
Hier der neue Trailer zu “The Dark Knight Rises”, der in den USA vor den Avengers läuft.
In Vorfreude auf Prometheus hier ein nettes Video, das eventuelle nostalgische Aufwallungen gegenüber den klassischen Text-Adventures wieder auf den Boden bringt. Ripley versucht das Alien-Adventure zu lösen, doch Mutter zeigt sich nicht gerade kooperativ.
[via: lastexittonowhere]
YT Direktalien, via The Verge
Hier der internationale Trailer zu “Prometheus” mit einer Reihe von neuen Bildern. Sieht mir ja mittlerweile ‘ne Spur zu glatt aus, aber mal abwarten.
Zur Fortsetzung der “Expendables” veröffentlichte Lionsgate jetzt ein ganzes Dutzend Charakterposter, auf denen Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Dolph Lundgren, Jean-Claude Van Damme, Bruce Willis, Jason Statham, Chuck Norris, Jet Li, Liam Hemsworth, Randy Couture, Terry Crews und Nan Yu zur Wumme greifen. Die 100-Million-Dollar-Produktion startet hierzulande am 30. August.
Vergangene Woche war ich ja in London zum Interview mit den Avengers-Darstellern. Neben dem normalen Interview habe ich ihnen die Aufgabe gestellt einen ihrer Lieblingsfilme pantomimisch als Scharade darzustellen. Was dabei herausgekommen ist könnt ihr in den Videos sehen bei unserer ersten Film-Scharade:
Und falls ihr noch sehen wollt was sie im Interview erzählt haben, dann gibts das hier zu sehen nach dem Klick:
American Pie – Das Klassentreffen (American Pie: Reunion) – USA 2012






Die Ex-Teenies aus American Pie kommen für ein Klassentreffen zurück in die alte Heimat und müssen sich mit Eheproblemen und dem Erwachsenwerden herumschlagen.
Öfftz. Nachdem die Regisseure ja doch sehr sympathische Zeitgenossen waren und ich den letzten Harold & Kumar-Film durchaus witzig fand, tut es mir fast leid American Pie eine so schlechte Bewertung zu geben. Doch es hilft nichts: Der Film ist langweilig, die Gags sind abgestanden, der Humor ist unglaublich verklemmt und eine Entwicklung scheint seit Teil 1 nicht stattgefunden zu haben. Es hat fast etwas mitleidiges, wie sehr der Film nostalgische Gefühle beschwört und dabei nicht nur originelle neue Ideen vermissen lässt, sondern überschätzt wie gut die alten Filme waren. Die US-Antwort auf die isrealisch-deutsche “Eis am Stiel”-Serie war immer pubertäres Kicherkino mit zu alten Darstellern, doch damals konnten die R-Rated-Momente zumindest noch für ein “ohoho wie gewagt”-Hüsteln sorgen.
Nachdem die Epigonen wie “Hangover” die (haha) Latte mittlerweile immer tiefer und tiefer gelegt haben, wirken die Scherze in Reunion schon sehr betulich und angestaubt. Zumal die Figuren jetzt auch nicht wirkliche Sympathiebolzen sind, an deren Schicksal einem irgendwas liegen würde. Stiffler ist immer noch ein asoziales Arschloch und es erschreckt etwas, wie sehr er am Ende zum missverstandenen Best Buddy verklärt wird, wie selbstverständlich es als Sieg gefeiert wird, wenn er dem unamerikanischen ekligen Ausländer der sein Boss ist (und der natürlich ein Schwächling mit kleinem Schwanz ist, der nur die Heißen Weißen Weiber flachlegen will) Schläge androht und ihn so auf seinen Platz verweist. Das es keine 10min bis zum ersten Schwulenwitz dauert und der Humor auch ansonsten eher auf dem Niveau von “Ich scheisse in eine Kühlbox” bleibt, macht die Sache nicht erträglicher. Schade auch um Jims Dad und Stifflers Mom – wahrscheinlich noch die unterhaltsamsten Charaktere des Films, die insgesamt vergeudet werden und im Abspann eine Fremdscham-Szene hinlegen, die man Menschen ihres Alters gerne erspart hätte.
Ich freue mich wie Bolle auf die neuen Hobbit-Filme, denn die Original-Ring-Trilogy von Peter Jackson wird für immer zu meinen Lieblingsfilmen gehören (auch wenn sie keineswegs perfekt sind und ihre Längen und Probleme haben). Die Production-Diaries von Jackson habe ich verschlungen und selbst die Entscheidung in 3D zu drehen, mochte ich Jackson nachsehen: Vielleicht wäre er ja der erste Regisseur der Welt, der es schafft aus dem Format etwas interessantes zu machen. Jetzt hat meine Vorfreude allerdings einen herben Dämpfer erfahren, denn auf der CinemaCon präsentierte Jackson ausgewählten Filmjournalisten und Brancheninsidern exklusiv 10min Footage aus dem Film.
Die Reaktionen waren mehr als niederschmetternd – was vor allem an Jackson Entscheidung liegt den Film in doppelter Framerate zu drehen um einen “realistischeren Look” hinzubekommen. Vielleicht hätte ich in den Production Diaries schon hellhörig werden sollen, denn ein “realistischer Look” ist nun wirklich das Letzte was ich von einem Fantasy-Film erwarte. Mich nervt ja schon die Nolan-Version von Gotham die so langweilig aussieht wie jede US-Großstadt und nichts mehr vom düsteren Zauber der Burton-Filme atmet – aber will ich wirklich ein realistisches Mittelerde? Wohl kaum. Und die meisten Kollegen die das Hobbit-Material gesehen haben wohl auch nicht.
“I didn’t go into CinemaCon expecting to write anything less than great things about The Hobbit, but the very aesthetic chosen by Peter Jackson has made me very nervous about this film. It just looked … cheap, like a videotaped or live TV version of Lord of the Rings and not the epic return to Tolkien that we have all so long been waiting for. I still have hope for The Hobbit, but I’d be lying if I didn’t say my expectations for the film have now been greatly diminished. ”
-Tony Stark: Let’s do a headcount: Your brother, the demigod; a super-soldier, a living legend who actually lives up to the legend; a man with breathtaking anger management issues; a couple of master assassins; and you’ve managed to piss off every single one of us.
-Loki: That was the plan.
-Tony Stark: Not a great plan.

Originaltitel: Avengers, The
Herstellungsland: USA 2012
Regie & Buch: Joss Whedon
Darsteller: Chris Hemsworth, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Chris Evans, Mark Ruffalo, Jeremy Renner, Stellan Skarsgård, Samuel L. Jackson, Gwyneth Paltrow, Cobie Smulders, Tom Hiddleston, Clark Gregg





Mal Sehen: 




Thors Adoptivbruder Loki ist zurück und will die Weltherrschaft. Nick Fury trommelt die mächtigsten Helden der Welt zusammen um gegen ihn zu kämpfen. Dumm nur, dass Iron Man, Thor, Captain America, Hulk, Black Widow und Hawkey nicht gerade die geborenen Teamplayer sind.
Boy, that was fun. Ich bin kein Superhelden-Fan. Ich lese ab und an mal ein Comic, kenne die bewegte Historie der meisten Helden aber eher durch Recherche in Wikipedia und der großen Marvel-Encyclopedie als durch eigenes Schmöckern Hefte. Mein Überblick über die unzähligen Reboots, Crossovers und Re-Imaginations, Alternate Timelines usw. ist eher fragmentarisch. Ich schaue mir Superhelden-Filme an und einige mag ich und andere nicht. Deswegen mag mir vergeben sein, wenn mir nicht alle Abweichungen, Kanonverstösse und ähnliches auffallen an denen sich die Hardcore-Fans aufreiben mögen: Ich mochte den Film als Film verdammt gerne. Als Film, der zugegeben die gewaltige Bürde trägt durch fünf Vorgänger-Streifen von sehr unterschiedlicher Qualität gehyped worden zu sein. Von großartig (Iron Man 1) über gut (Captain America), zu okayish (Iron Man 2), bis vergessenswert (Thor, Hulk) war eine Menge dabei und alleine das Joss Whedon sich der Aufgabe gestellt hat, diese ganzen sehr unterschiedlichen Figuren in einem Film vereinen zu wollen gebührt ihm Respekt.
YT Direktlaw, via First Showing
Toller Trailer zum Prohibitions-Gangsterflick Lawless, inszeniert von John Hillcoat (The Road), geschrieben von Nick Cave, mit bemerkenswerter Cast: Tom Hardy, Shia LaBeouf, Jason Clarke, Gary Oldman, Jessica Chastain, Guy Pearce und Mia Wasikowska
LAWLESS is the true story of the infamous Bondurant Brothers: bootlegging siblings who made a run for the American Dream in Prohibition-era Virginia. In this epic gangster tale, inspired by true-life tales of author Matt Bondurant’s family in his novel “The Wettest County in the World”, the loyalty of three brothers is put to the test against the backdrop of the nation’s most notorious crime wave.
Okay es wird mal wieder Zeit für eine Praktikumsausschreibung. Für den Bereich Video-Content suchen wir zum 1. Juni einen technikaffinen Filmfan, der Lust hat für drei Monate ein Schnitt-Praktikum bei moviepilot in Berlin zu machen.
Was wir bieten:
-Schnitt von Interviews, Magazin-Beiträgen und Specials
-Teilnahme an Drehs wie den Filmchecks, Interviews etc.
-redaktionelle Betreuung der Rubrik Video des Tages
-Arbeit mit der Adobe Production Premium CS5 (Premiere, After Effects, Photoshop)
-kreative Arbeit in einem Umfeld mit flachen Hierarchien
-Teilnahme an Pressevorführungen
-400€ / Monat
-2 Tage Urlaub pro Monat
-40h/Woche zu moderaten Arbeitszeiten (Beginn 10h)
Was wir erwarten:
-Grundkenntnisse in Photoshop und Adobe Premiere
-sehr gute Englischkenntnisse
-Netzaffinität (ihr kennt euch aus auf Facebook, YouTube etc)
-mindestens drei Monate Zeit
-Teamfähigkeit und Lust an kreativer Arbeit
-Gute Filmkenntnisse und Begeisterung fürs Kino
-ihr seid mind. 18 Jahre alt
Schickt eure Bewerbung mit den üblichen Anlangen (Anschreiben, Zeugnisse, Lebenslauf, 300 Worte Textprobe, eure drei Lieblingsfilme) an oliver[ät]moviepilot.com.
Was aussieht, als hätte jemand tagelang Photoshop-Tutorials ausprobiert, sind nur die aktuellen Promobilder zu Christopher Nolans dritten und letzten Batman. Bis zum neuen Trailer (anfang Mai) müssen wir uns also mit Bildern, gegen die Barbiepuppen lebendig wirken, zufrieden geben. Deutschlandstart von “The Dark Knight Rises” ist der 26. Juli.
Und zwar in der wenig bekannten 1978er-TV-Verfilmung des Marvel-Stoffes. Paul Lynde spielte damals Loki. :-)
Vimeo Direktlook, via Peter
Schicker Supercut aus in die Kamera guckenden Darstellern mit passendem Soundtrack (Manic Street Preachers – Can’t take my eyes off you). Die Liste der verwendeten Filme nach dem Klick.
Hier der neue Trailer zu Pixars Brave. Wird selbstverständlich großartig!
Since ancient times, stories of epic battles and mystical legends have been passed through the generations across the rugged and mysterious Highlands of Scotland. In “Brave,” a new tale joins the lore when the courageous Merida (voice of Kelly Macdonald) confronts tradition, destiny and the fiercest of beasts. Merida is a skilled archer and impetuous daughter of King Fergus (voice of Billy Connolly) and Queen Elinor (voice of Emma Thompson). Determined to carve her own path in life, Merida defies an age-old custom sacred to the uproarious lords of the land: massive Lord MacGuffin (voice of Kevin McKidd), surly Lord Macintosh (voice of Craig Ferguson) and cantankerous Lord Dingwall (voice of Robbie Coltrane). Merida’s actions inadvertently unleash chaos and fury in the kingdom, and when she turns to an eccentric old Wise Woman (voice of Julie Walters) for help, she is granted an ill-fated wish. The ensuing peril forces Merida to discover the meaning of true bravery in order to undo a beastly curse before it’s too late.
Die Kuchenficker-Serie bekommt ihre dritte Kinofortsetzung: “American Pie: Reunion” bzw. “Das Klassentreffen” zeigt die üblichen Verdächtigen in fortgeschrittenem Alter, bzw. der Spätpubertät. Zum Start des Films habe ich die Regisseure Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg getroffen und mich mit ihnen darüber unterhalten, welche Backwaren den meisten Sexappeal haben, was an Penissen lustig ist und wie schwer es ist heutzutage noch eine Komödie zu machen, die ein Tabu bricht.
Guilty Pleasure #4213: Ich fand “G.I. Joe: The Rise of Cobra” unfassbar unterhaltsam und auf eine Stufe mit den “Fast And The Furious”-Filmen (ausgenommen Tokyo Drift, weil: Langweilig). Herrlich stumpf und auch noch gut choreografiert. Meine Action-Überraschung 2009 und das obwohl der Trailer damals eher so meh war. Jetzt sehe ich den Trailer zur Fortsetzung in denke mir: “WHOA! Dwayne Johnson! BÄM! WUSCH! Fuck yeah, Bruce Willis! KRABÄMM!”
Ein ganz gutes Zeichen, wie ich finde.
(Youtube Direkt, via Coming Soon)
(Dass der Trailer entschieden zu lang geraten ist, lassen wir mal dahingestellt.)
Trailer zu “Virginia”, dem Regiedebüt des sonst als Drehbuchautor arbeitenden Dustin Lance Black, der für “Milk” einen Oscar gewann und zuletzt den sehr unterschätzten “J. Edgar” von Clint Eastwood schrieb. Der Film lief vor zwei Jahren bereits auf dem Toronto Film Festival, erhielt dort durchweg schlechte Kritiken und wurde nun umbenannt und neu geschnitten – keine guten Voraussetzungen. In den Hauptrollen sind u.a. Jennifer Connelly, Harrison Gilbertson, Ed Harris, Emma Roberts und Toby Jones zu sehen.
Am 27. April veröffentlicht Pierrot Le Fou zwei frühe Meisterwerke von Roman Polański als mit schönem Bonusmaterial bestückte Neuauflagen auf DVD: Das Messer im Wasser (1962) und Ekel (1965), letzteren in einer 3-Disc-Special-Edition inkl. Blu-ray. Wir verlosen zwei Mal beide Filme! Postet einfach bis Ende der Woche Euren liebsten Polański-Film in die Comments, die Gewinner werden ausgelost und per Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Carol (Catherine Deneuve) arbeitet in einem Londoner Schönheitssalon als Maniküre. Die sensible junge Frau hat Abscheu vor Berührungen mit anderenMenschen entwickelt und fühlt sich insbesondere von Männern bedroht. Als ihre lebenslustige Schwester Helen mit ihrem Freund einige Tage verreist, schließt sich Carol in der gemeinsamen Wohnung ein. Sie verliert sich in schrecklichen Visionen und Albträumen und wird, als ihr Verehrer Colin (John Fraser) sie besucht, zur Mörderin.
Das Messer im Wasser
Der Sportreporter Andrzej (Leon Niemczyk) und seine hübsche, aber frustrierte, Ehefrau Krystyna (Jolanta Umecka) fahren wie so oft am Wochenende zum Segeln. Unterwegs treffen die Beiden einen Tramper und laden ihn ein, sie zu begleiten. Doch der junge Tramper hat es auf Krystyna abgesehen und aus der gemütlichen Segelpartie entwickelt sich ein verbissener Machtkampf zwischen den beiden Männern. Der junge Außenseiter scheint in dieser Auseinandersetzung zu triumphieren, erweist sich letztendlich aber als das jugendliche Spiegelbild seines Gegners.
Sehr schicke neue Folge von Trailer from Hell: Guillermo del Toro on “The Hunchback of Notre Dame ’39”. Meine persönliche Lieblingsversion ist zwar die 1956er mit Anthony Quinn und den grandiosen Farben, aber hauptsache Quasimodo.
RKO’s biggest budget film to date remains one of the finest literary adaptations ever, and is arguably Charles Laughton’s greatest screen role. His protege Maureen O’Hara never looked more stunning as the gypsy girl. Among the actors considered for Quasimodo were Orson Welles, Bela Lugosi, Claude Rains, Robert Morley and Lon Chaney Jr., whose father made an indelible impression in the earlier silent version. Cedric Hardwicke is creepy in the villain role intended for Basil Rathbone, and Edmond O’Brien is almost unrecognizably young and svelte in his first movie. This was the only picture shown at the first Cannes Film Festival, which was canceled when Hitler invaded Poland.

Meinen ersten Gedanken, als ich gerade den Tweet von Janos las, hat Simon Bisley mit diesem Bild ganz gut zusammengefasst. Immerhin hat Brad Peyton neben “Cats & Dogs – Die Rache der Kitty Kahlohr” gerade mal “Die Reise zur geheimnisvollen Insel” zustande gebracht. Und wie jeder weiß, taugen die Filme höchstens dazu, nebenbei zu laufen, während man stark verkatert auf der Couch liegt und sich das Sonntag-Mittags-Programm auf Pro7 anschaut.
Wie kann es also angehen, dass jemand wie Brad Peyton die Chance bekommen soll eine Comicverfilmung zu machen, die schon für “richtige” Regiesseure eine Herausforderung wäre? Wir reden hier immerhin von einem Kopfgeldjäger, der seinen ganzen Planeten gekillt hat, im Himmel und in der Hölle Hausverbot hat und den Weihnachtsmann hasst. Was will Peyton mit so einer Figur anstellen?
Ich mag nicht einmal aus Spaß darüber nachdenken.
Alex Russel spielt in Chronicle Matt, also den Jugendlichen, der seine telekinetischen Kräfte nicht missbraucht und versucht seinen Kumpel Andrew davon abzuhalten zum Superschurken zu werden. Für moviepilot war ich mit Alex in der Videothek und habe ihn zu seinen Lieblingsfilmen befragt.
Finally. The first film about our new millenium. Nach dem bereits fantastischen Teaser zu David Cronenbergs Don-DeLillo-Adaption nun zwei nicht minder vielversprechende komplette “Cosmopolis”-Trailer, die einen Croni in allerbester Form erwarten lassen. Das wird pur. Und Robert Pattinson scheint ganz zu sich selbst zu finden. Weltpremiere im offiziellen Wettbewerb von Cannes!
Einfach mal nichts machen. Klingt einfacher, als es ist. Ich probiere das schon seit Wochen, aber ohne Erfolg. Ich komme nachhause, lege mich aufs Bett und versuche 15 Minuten lang nichts zu machen. Gar nichts. Kein Handy, keine Musik, kein Rechner, nichts. Wisst ihr eigentlich wie schwer das ist?
Tatsächlich hat John Cage es schon vor ein paar Jahren in seinem non-instrumentalen Stück “4’33” perfektioniert. Die Zuschauer schauen zu, wie rein gar nichts passiert. Irgendein findiger Mensch, der es ebenfalls nicht zustande bringt einfach mal nichts zu machen, hat alle möglichen Szenen von Nicolas Cage zusammengetragen, in denen er John Cage imitiert.
(Youtube Direkt, via FRONT)
Ich würde die Performance gerne kritisch beäugen, das Timing analysieren, die Spannungskurze sezieren und die Dramaturgie unter die Lupe nehmen, aber ich habe noch da 8 Minuten Mittagspause vor mir und will mal…
Ach, nichts.
»There’s something wrong with Andrew.«
Originaltitel: Chronicle
Herstellungsland: USA/GB 2012
Regie: Josh Trank
Darsteller: Dane DeHaan, Alex Russell, Michael B. Jordan, Michael Kelly, Ashley Hinshaw, Bo Petersen, Anna Wood
Kinostart: 19. April 2012




Jet Strajker




Batzman
Jetzt nun endlich hat auch der Superheldenfilm seinen Found-Footage-Eintrag. Obwohl es die Heldenhaftigkeit der “Chronicle”-Protagonisten erst einmal zu diskutieren gilt: Zufällig nämlich finden die drei High-School-Schüler Andrew (Dane DeHaan), Steve (Michael B. Jordan) und Matt (Alex Russell) zu übernatürlichen Kräften, nachdem sie in einer Waldgrube auf ein seltsam schimmerndes Objekt stießen. Und die spontan erlangten Fähigkeiten werden von den drei ungleichen Jungs zuallererst in Jackass-Manier unter Beweis gestellt. Da ahnt man schon: Es kann nur eine Frage der Zeit sein, bis das Spiel mit der adoleszenten Omnipotenz in ein dramatisches (Super)Kräftemessen umschlägt.
Die Frage der Verhältnismäßigkeit, des sinnvollen Gebrauchs besonderer Fähigkeiten, wirft ein solcher Stoff immer wieder auf. An ihr zeigt sich, wer Superheld und wer nur Superschurke ist. “With great power comes great responsibility.”, lautet die berühmte programmatische Tagline des ersten “Spider-Man”-Films. Die Verantwortung der Superkraft steht dann auch im Zentrum von “Chronicle”: Wozu Held spielen, wenn man sich mit ihr auch gegen die Schikanen der High-School-Jerks zur Wehr setzen, sich als allmächtig behaupten könnte. Wenn sie es dem Unterdrückten ermöglicht, selbst zum Peiniger zu werden.
For me, a chair is a chair. Werner Herzog nimmt die Dinge für das, was sie sind. Deshalb erkenne er auch keine Schwulen, sagt er. Und so habe er erst jetzt – nach 35 Jahren Bekanntschaft – herausgefunden, dass John Waters (!!!) schwul ist. Wahnsinn! Unbedingt anschauen.
Ich habe erst vor einigen Wochen gelernt, dass “Stifflers Mom” eine feste Institution ist, die vielen Freunden von American Pie zu nostalgisch-erotischen Erinnerungen verhilft. Gespielt wird sie, auch im nunmehr vierten offiziellen Teil von American Pie, von Jennifer Coolidge. Die ist mittlerweile 48 und hat sich daran gewöhnt den Begriff MILF zu verkörpern (auch wenn American Pie ihn entgegen aller Gerüchte nicht erfunden hat).
Beim Besuch in der Videothek hat uns Jennifer Coolidge etwas über ihre Lieblingsfilme, Werner Herzog, Hollywoodparties und das MILF-sein verraten.
JenniferCoolidgeDirectInterview
Nächste Woche startet der neue American Pie-Film, Das Klassentreffen. American Pie Reunion.
Manche Leute haben entschieden zuviel Zeit und schneiden alle 193 Mal zusammen, wenn jemand in einem der bisher 23 James Bond Filmen “Double-Oh” sagte.
Andere Leute haben auch ein bisschen Zeit, weil das Herausrendern von Animationen eben dauert. Dann schauen sie sich solche Zusammenschnitte ganz bis zum Ende an und fragen sich, was in ihrem Leben schiefgelaufen ist, sich solche Zusammenschnitte bis zum Ende anschauen zu können, ohne Wahnsinnig zu werden. Sagt mir bitte, dass ich nicht alleine bin..!
Ich hatte schon das Vergnügen mir den Film anzuschauen, wurde aber darauf hingewiesen, dass ein Review erst kurz vor dem Kinostart rausgehauen werden darf. Also bleiben meine Lippen versiegelt und stattdessen vertreibe ich eure Zeit mit zwei Ausschnitten aus The Avengers. Wir sehen einen Teil des Kampfes Thor gegen Iron Man und wie Loki verbal auf die Fresse kriegt.
Soviel sei aber dennoch vorab gesagt:
Fuck. Yeah.
via Blastr
Für die Wahnsinnigen da draußen, die mehr Geld für Spielzeug ausgeben, als für ihre eigenen Kinder, mag diese Doku so ziemlich der Höhepunkt des Kinojahres werden.
“Plastic Galaxy: The Story of Star Wars Toys” is a documentary that celebrates the action figures, play sets, space ships, and props we grew up with as kids — and still collect today. Through interviews with collectors, historians, former Kenner and Hasbro employees, and others, the film explores their history, influence, and continued impact on pop culture.
Hier der Teaser zu dem Film, der leider erst im November kommt und nicht, wie angekündigt, im Sommer 2012.
via Topless Robot
Knetanimationsfilmchen kann es nicht genug geben. Da kann man von mir aus auch alle Filme der letzten 100 Jahre verkneten und neu aufsetzen. Lee Hardcastle (den hatten wir ja schonmal) fängt schonmal ganz gut an und hat unter anderem neben Shaun Of The Dead und Texas Chainsaw Massacre, The Thing mit Katzenknete nachgespielt:
via Misterhonk
Ab Juni gibt es auf Disney XD die neue animierte Serie TRON: Uprising. Der Teaser verspricht schonmal eine schöne Sonntag Morgen Unterhaltung:
Die Geschichte von Beck (Elijah Wood), der zum Anführer einer Revolution wird, spielt zwischen dem ersten TRON und TRON: Legacy. Beck kämpft mit seinen Kollegen gegen den bösen Clu und seinem Handlanger General Tesler. Dabei wird Beck von niemand geringerem als TRON selber trainiert.
Diese Serie muss man doch einfach lieb haben!
via Coming Next
Originaltitel: Let Me In
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Matt Reeves
Darsteller: Kodi Smit-McPhee, Chloë Grace Moretz, Richard Jenkins





1984.
Der zwölfjährige Owen (Kodi Smit-McPhee) ist ein klassischer Außenseiter, der von seinen Klassenkameraden gehänselt wird. Wer kann es ihnen verdenken, sieht Owen doch verdammt unheimlich aus, mit seiner blassen Haut und diesem ständig abwesenden Blick. Dass er auch nachts halbnackt mit einer seltsamen Maske seine Nachbarn beobachtet, macht ihn auch nicht wirklich normal.
Der neue internationale Trailer zeigt jetzt auch nicht so viel neues, verspricht aber definitiv spannender zu sein, als die Verbrechen, die Sam Raimi begangen hat (Nimm DAS, Rajko!)
Was mit Batman geklappt hat, könnte vielleicht auch bei Spider-Man funktionieren: Eine düstere Version des Superhelden zeigen und ein bisschen mehr Vergangenheitsbewältigung. Ich bin noch skeptisch, weil Mir Andrew Garfield as Peter Parker nicht so gefallen mag, aber er verdient eine Chance. Ob er sie verkackt, sehen wir ab dem 3. Juli 2012.
via Moviepilot
Und immer wieder die Frage: “Warum hier in die Kommentare und nicht per Mail?”
Wo bliebe dann der Spaß?
Außerdem habe ich das Hulk zuliebe getan, der mit dem Scrollen durch Mails überfordert gewesen wäre. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an meine Glücksfee Hulk! Man beachte die gelungene Wahl seines Nagellacks, passend zur Gesichtsfarbe. Ein Traum.
Herzlichen Glückwunsch an Alex und ren und Samwise63
Ich werde eure Kontaktdaten sofort an die zuständigen Behörden schicken, die sich mit euch in Verbindung setzen werden. Hoffen wir mal, dass ihr eure richtigen Mailadressen angegeben habt!

An eurer Stelle wäre ich jetzt gerade so ein kleines bisschen aufgeregt. Ich bin es jedenfalls, was auch der Grund dafür ist, dass ich derjenige bin, der auserkoren wurde euch die gute Nachricht des Tages zu überbringen: Wir verlosen 3×2 Tickets für das Fan-Screening von “The Avengers” am kommenden Samstag den 14. April.
Alles was ihr dafür tun müsst ist folgende (wie ich finde) einfache Frage zu beantworten:
Wie heißen die fünf Gründer der Rächer?
Kleiner Tipp: Es sind nicht dieselben, wie im Film.
Einsendeschluss ist der kommende Freitag, den 13. April um 12:00. Bei mehr als drei richtigen Antworten entscheidet ein komplexes Losverfahren, das ich mir bis Freitag überlegen muss.
Mal wieder was zu unserer kleinen Classic-Trailer-Serie: Ich bin eben über den legendären Teaser Trailer zu Sam Raimis “Spider-Man” gestolpert, den Sony im Sommer 2001 zusammen mit einem (heute nur noch zu Mondpreisen erhältlichen) Poster veröffentlichte. Da sowohl im exklusiv produzierten Trailer, als auch auf dem Poster die Twin Towers eine Rolle spielen (im Teaser natürlich mehr als nur das, das Poster hingegen zeigt die Türme lediglich in einer Reflektion von Spidys Auge), wurden beide nach den Anschlägen auf das World Trade Center zurückgezogen und sind heute nirgendwo mehr offiziell erhältlich oder abrufbar (außer natürlich in den Weiten des Internets).
Universal arbeitet zur Zeit an einer restaurierten Version des Spielberg-Klassikers “Jaws”, der im August erstmals auf Blu-ray erscheinen wird. In einem Behind-the-scenes-Video kann man sich davon schon mal erste Eindrücke verschaffen.
Zuletzt sorgte Universal diesbezüglich bei mir allerdings eher für Kopfschütteln, als ich dieses Video sah, in dem sich die Restaurationsprozesse diverser hauseigener Klassiker als filmgeschichtliche Schändung entpuppen. Im Mantel der angeblichen Film Preservation wird da beispielsweise Körnung, die das Ergebnis eines natürlichen Kameraprozesses ist, durch hässliche Glättung eliminiert und das auch noch als vermeintliche Intention der Filmemacher zu verstehen gegeben. In anderen Filmen wiederum, z.B. “Jenseits von Afrika”, wird sogar nach Lust und Laune im Lucas-Stil herumgepfuscht. Wenn solche HD-Restaurationen Schule machen, dann tritt das Blu-ray-Zeitalter offiziell den Rückschritt zur frühen Heimkinophase an, als Filme für die Fernsehgeräte beispielsweise um die Hälfte beschnitten wurden.
So lässt sich der dritte Zurück in die Zukunft anschauen, ohne, dass es nervt:
(Youtube Direkt, via nom nom nom)
Iron Sky (Iron Sky) – Finnland, Deutschland, Niederlande – 2012





Die Nazis kommen zurück. 1945 flüchteten sie sich auf die dunkle Seite des Mondes. Dort bereiteten sie in ihrer Festung die Invasion der Erde vor…
Trash wie er sein soll. Iron Sky schafft es tatsächlich die Erwartungen zu erfüllen, die die Teaser vor 3 Jahren geweckt haben. Böse Nazis, dumme Amis, holde Heldinnen und ein Bad Motherfucker, der sich als fotogenes Model entpuppt, der nur zufällig auf dem Mond gelandet ist. Götz Otto hat sichtlich Spaß an seiner Schurkenrolle, Julia Dietze ist ideal als die unschuldige Blondine mit dem guten Herzen, Kym Jackson eine herrliche Bitch und Chris Kirby ein sehr sympathischer Schwarzer Weißer.
Udo Kier macht aus seinen wenigen Szene das Beste, genau wie Tilo Prückner. Die Tricks sind irgendwo zwischen Sky Captain und Star Trek und genau richtig für diese Art Film, die Musik von Laibach passt wie Faust aufs Auge und die Handlung ist simpel genug um auf einen Bierdeckel zu passen. Was fasziniert sind die vielen kleinen optischen Gags, die mal subtilen, mal brachialen Seitenhiebe auf die Realität und der durchweg trashkonforme Tonfall, den man in der Konsequenz zuletzt bei Planet Terror, Machete und Hobo with a Shotgun erleben durfte.
Iron Sky macht Spaß und unterhält in seinem Deutsch/Englisch-Mix bestens, überrascht wieviel Spektakel ein Film für um die 8 Millionen Euro bieten kann und macht eindeutig Lust auf mehr Filme von den durchgeknallten Finnen.
Die Frau in Schwarz (Woman in Black) – UK 2012





Ein junger Witwer reist geschäftlich in ein abgelegenes britisches Dorf, dort soll er den Verkauf eines Hauses vorbereiten. Doch das Dorf hat ein Geheimnis, dass den Mann bald in seinen Bann zieht…
Wir leiten das Osterwochenende mit guter Musik ein, würde ich mal sagen.
via Buzzfeed

Mein weltallerliebster Lieblingsmensch hat ab dem 4. April 2012 eine neue Show auf Channel 4 und wie es aussieht, sieht es großartig aus! Anhand der gleich zu sehenden zusammengeschnipselten Fernsehertrailer und Outtakes, könnte man auf die Idee kommen, dass Gervais den Insassen eines Heim für geistig behinderte Menschen spielt. Laut der Beschreibung der Show, arbeitet er allerdings in einem Heim, der nicht für geistig Behinderte, dafür aber für alte Menschen gedacht ist:
Derek Noakes is a tender, innocent man whose love for his job and the people he cares for shines through.
He’s 49, adores animals, Rolf Harris, Jesus, Deal or No Deal, Million Pound Drop and Britain’s Got Talent – but his main hobby is autograph hunting.
Derek works in a retirement home with his mate and landlord, Dougie. Derek cares deeply for old people because they’re kind and funny and tell him stories about the olden days.
Hannah is a care worker at the home and is Derek’s best friend. She’s smart, witty and hard-working, but unlucky in love, and, like Derek, always puts other people first.
Gervais gehört einer winzig kleinen Gruppe von komischen Menschen an, die es schafft das Dramatische mit dem Lustigen so perfekt zu vermischen, dass niemand dabei lächerlich weg kommt. Das zeigen auch die folgenden Ausschnitte, die Gänsehaut und Tränen in den Augen (aus allen möglichen Gründen) für die Show versprechen.

Vorgestern hatte ich die Meldung noch gelesen und überlegt, ob ich sie als Aprilscherz hier veröffentliche. Aber nach 2-3 Sekunden dachte ich: “Meh. Viel zu offensichtlich.”
Da habe ich mich wohl vertan: Sie meinen es ernst!
Today, at the junket for he and his brother’s latest, The Three Stooges, Peter Farrelly says that not only is Dumb and Dumber 2 coming, it’s set to begin production later this year.
“We’re getting set to shoot ‘Dumb and Dumber 2′ in September,” he says. “It’s the first sequel we’ve ever done and we’ve got Jim Carrey and Jeff Daniels back.”
“We did not do ‘Dumb and Dumberer,’” he continues. “That was a studio thing. So we’ve always wanted to do a sequel and finally Jim called up. Jeff always wanted to do it. We always wanted to do it. Jim was busy, but he called and said, ‘We’ve got to do this thing again.’ He had just watched ‘Dumb and Dumber’ and he said, ‘This is the perfect sequel. Let’s do it.’”
Die Produktion wird schon im Dezember beginnen und ich fühle mich gerade etwas verwirrt. 1994 war Dumm und Dümmer der witzigste Film, den ich je gesehen hatte. Schon zwei Jahre später hatte die Lustigkeitshalbwertszeit zugeschlagen und ich lachte nur halb so hart. Nach dem sechsten Mal kicherte ich nur noch sporadisch und inzwischen habe ich Angst den Film zu schauen und mich zu schämen.
Auf der anderen Seite: Whoo!!!
via Coming Soon

Schaut man sich das Bild an, ergeben sich keine Fragen darüber wer der geeignetste Mann ist, der Steve Jobs in dessen Biopic spielen soll. Schaut man sich allerdings Kutchers letzte Filme an, frage ich mich, ob er überhaupt jemals wieder etwas spielen sollte.
Regie wird Joshua Michael Stern (“Swing Vote”) führen, das Script stammt von Matt Whiteley. Wann die Dreharbeiten beginnen und wann der Film letztendlich zu sehen sein wird, ist leider nicht bekannt. Ich höre aber schon die Apple-Jünger ihre Messer wetzen. Sollte auch nur ein Fehler in dem Film zu sehen sein, stelle ich mir die Konsequenzen schlimmer vor, als nach der Aufführung von “Herr der Ringe”.
via Laughing Squid
Manchmal sitze ich vor dem Internet und denke mir: “Du hast alles gesehen. Was jetzt?” Dann denke ich kurz darüber nach den Rechner auszuschalten und mir ein Hobby zuzulegen. Zum Glück denke ich lang genug darüber nach, dass irgendwo wieder etwas interessantes aufpoppt und ich mir keine Arbeit machen muss.
Anders sieht es bei MechaStewart aus. Er bearbeitet Yodas Grammatikschwäche und bastelt sinnvolle Sätze daraus. Dass jemandem so langweilig ist, ist so traurig, das muss ich jetzt hier einfach breit treten.
via Neatorama

Hier kommt mit Abstand der von mir meisterwartete Film der nächsten 100 Jahre. Warum? Weil mich Donald verließ, als ich 12 Jahre alt wurde.
Donald war so etwas wie ein Hund und hat seinen Namen aufgrund akutem Fantasiemangel bekommen. Zum Ende hin hat er keine Augen und nur noch ein Ohr gehabt. Eines Tages hörte er auf mit mir zu reden, zu spielen, mit mir um die Wette um die Couch zu laufen. Stattdessen suchte er sich einen Job in Berlin und schrieb immer seltener Postkarten. Eines Tages verlor er seinen Job und seitdem wohnt er in meinem Schrank, ganz oben, neben der Mützensammlung, die vor sich hin rottet.
Egal, kommen wir zu Ted. Ted (Seth MacFarlane) ist ein Teddybär, wohnt bei John (Mark Wahlberg) und sieht überhaupt keine Notwendigkeit auszuziehen. Das macht wiederrum Lori (Mila Kunis) mächtig zu schaffen. Ich denke mehr müssen wir erstmal nicht wissen. Schaut euch den Trailer an und sagt mir, dass das nicht das witzigste ist, was ihr heute gesehen habt.
Ich würde sogar so weit gehen zu sagen: Wer darüber nicht lachen kann, ist kein böser Mensch und zur ewigen Langeweile verdammt (tatsächlich habe ich gerade eine Handvoll Namen vor Augen, denen ich es vorwerfen kann).

Nach viel zu langer Zeit gehen wir endlich mal in die zweite Runde. Für die Neulinge: Wir Filmfreunde glauben daran, dass viele Kriege und Meinungsverschiedenheiten aus der Welt zu schaffen wären, wenn man sich einfach mal einigen könnte, wer der bessere… naja, was auch immer… ist! Angefangen haben wir mit Kirk vs Picard, jetzt gehen wir in die zweite Runde und ich möchte nur wissenschaftlich nachprüfbare Beweise lesen, wer der bessere Cop ist: John MccLane oder Dirty Harry
FIGHT!
Das Adam Sandler nicht gerade ein Kritiker-Liebling ist, dürfte bekannt sein. Doch selbst gemessen daran war sein letztes Werk “Jack & Jill” ein neuer Tiefpunkt, der derzeit ein 3% Fresh-Rating bei Rotten Tomatoes vorweisen kann. Bei den gestrigen Razzie Awards, der Goldenen Himbeere, räumte Sandler mit seiner Man-in-Drag-Klamotte dann auch gleich nochmal so richtig ab. 10 Nominierungen und 10 Gewinne, das hat vor ihm noch niemand geschafft. Wenn ihr nochmal wissen wollt warum er es verdient hat, schaut euch doch nochmal RedLetterMedias einstündige Analyse des Films an, in dem sie zu dem Schluss kommen, dass “Jack & Jill” nichtmal mehr ein Film ist, sondern glatter Finanzbetrug.
Hier sind die Razzie-Nominierungen und die Gewinner jeweils hervorgehoben.
Worst Picture
Jack and Jill
Bucky Larson: Born to Be a Star
New Year’s Eve
Transformers: Dark of the Moon
The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 1
Worst Director
Dennis Dugan – Jack and Jill & Just Go with It
Michael Bay – Transformers: Dark of the Moon
Tom Brady – Bucky Larson: Born to Be a Star
Bill Condon – The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 1
Garry Marshall – New Year’s Eve
Worst Actor
Adam Sandler – Jack and Jill (as Jack) and Just Go with It
Russell Brand – Arthur
Nicolas Cage – Drive Angry, Season of the Witch and Trespass
Taylor Lautner – Abduction and The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 1
Nick Swardson – Bucky Larson: Born to Be a Star
Worst Actress
Adam Sandler (as Jill) – Jack and Jill
Martin Lawrence (as Big Momma) – Big Mommas: Like Father, Like Son
Sarah Palin – The Undefeated
Sarah Jessica Parker – I Don’t Know How She Does It and New Year’s Eve
Kristen Stewart – The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 1
Einige von euch haben Chronicle ja neulich schon in der Fanpreview ansehen können. Bei moviepilot hab ich mit ein paar Kollegen mal ausprobiert, ob das mit den telekinetischen Kräften tatsächlich funktioniert. Sort of.

In den letzten Tagen ist es ziemlich ruhig bei den Filmfreunden gewesen. Ich würde jetzt gerne sagen, dass wir in einer Art Schockstarre verfallen sind, als wir hörten, dass es nach 24 Jahren eine Fortsetzung von “Twins” geben wird:
Universal Pictures is developing the new film, called “Triples,” that would reunite DeVito and Schwarzenegger as brothers who were conceived experimentally. This time, however, they learn that they have a third brother, to be played by Eddie Murphy.
Leider hatte es aber eher technische Schwierigkeiten gegeben. Nichts was man nicht mit einer Büroklammer und einer Haarlocke von Richard Dean Anderson hätte richten können. In diesem Sinne…
Nach seiner unerträglichen Prätentionsbombe “Die Liebesfälscher” (Cannes-Gewinn für Juliette Binoche), die Regisseur Abbas Kiarostami vor zwei Jahren in Europa inszenierte, hat es den Exil-Iraner nun nach Japan verschlagen. “Like Someone In Love” scheint den Vorgänger einigermaßen fortzusetzen, dürfte also ein großes Vergnügen werden. Nicht.
Alles dreht sich gerade um die Tribute von Panem, dabei ist doch Twilight viel schöner. Nun jedenfalls der richtige Teaser zu “Breaking Dawn Teil 2″, dem letzten Film der Serie. Wesentlich viel mehr als der Mini-Teaser zeigt dieser allerdings auch nicht. Na ja, am 22.11. sind wir schlauer. Team Jacob.
edit:
Darf natürlich nicht fehlen:
Stephenie Meyer, verantwortlich für die Twilight Schmonzetten, kann nicht nur Glitzervampire und Werwölfe, sondern auch Science Fiction:
Our world has been invaded by an unseen enemy. Humans become hosts for these invaders, their minds taken over while their bodies remain intact and continue their lives apparently unchanged. Most of humanity has succumbed.
When Melanie, one of the few remaining “wild” humans is captured, she is certain it is her end. Wanderer, the invading “soul” who has been given Melanie’s body, was warned about the challenges of living inside a human: the overwhelming emotions, the glut of senses, the too vivid memories. But there was one difficulty Wanderer didn’t expect: the former tenant of her body refusing to relinquish possession of her mind.
Der dazugehörige Film kommt nächstes Jahr in die Kinos und der Teasertrailer macht schonmal neugierig:
via First Showing
“Pfeif!”
Die Tribute von Panem (The Hunger Games) – USA 2012






In einem dystopischen Zukunftsstaat namens Panem (die früheren USA) werden alljährlich zur Disziplinierung der renitenten Distrikte tödliche Spiele ausgetragen, zu denen jeder Distrikt zwei Teilnehmer entsenden muss, die dann in einer virtuellen Wald-Arena gegeneinander antreten. Die junge Katniss springt für ihre kleine Schwester freiwillig ein und darf in der Reality-Show um ihr Leben kämpfen…
Den Hype mal beiseite lassend, hat der Film leider nicht so richtig viel zu bieten. Was nicht unbedingt an der ausgenudelten Story liegt, denn Todesduelle und Überlebenskampf sind ewige Themen, die durchaus in Variation immer wieder und wieder erzählt werden können. Und vielleicht ist es mit Panem ja wie mit den Potter-Filmen, die man auch nur wirklich verstand, wenn man die fehlenden Elemente aus Kenntnis der Romanvorlage ergänzt. Das will ich nicht ausschliessen, als reiner Film hat dieser erste Teil der Hunger Games für mich jedoch so gar nicht funktionieren wollen.
Some Spoilers ahead. Beware.
Die Kamera wackelt in der Art wie in schlechten Found Footage-Filmen Realismus angetäuscht werden soll und die Action (so sie denn vorkommt) wird in hektische Schnitte und Closen aufgelöst, die mehr verbergen als erhellen. Willkommen in PG13-Country in dem die Grundprämisse eines Kids bringen sich gegenseitig um nicht wirklich thematisiert wird. Wie sovieles andere auch. Als reine Filmfigur bleibt Hauptdarstellerin Katniss (gespielt von Jennifer Lawrence die im Grunde mit dem gleichen Muffelgesichtsausdruck den kompletten Film relativ emotionsfrei durchspielt) herzlich eindimensional. Weder erfahren wir wer sie ist, wie sie denkt, ob sie denkt – noch offenbart sie über das Retten ihrer Schwester hinaus irgendwelche Qualitäten die sie menschlich interessant machen. Sie redet kaum, sie wirkt beständig angenervt und solange ihr nicht irgendwer sagt was sie tun soll (“zieh dich fesch an, begeister das Publikum, spiel eine Romanze, beeindrucke die Jury, Schmeiss das Wespennest runter”) kommt sie auch nicht wirklich aus dem Quark. Das die Chemie zwischen ihr und Peeta-Darsteller Josh Hutcherson sich unter der µ-Grenze befindet, mag im Zeichen ihrer gespielten Liebe beabsichtigt sein, ändert sich aber den kompletten Film nicht und lässt den Charakter des Jungen schon ehe er sich mit Tarnborke bepinselt so blass erscheinen, dass er fast mit dem Hintergrund verschwimmt. Von charmlosen Testosteron-Bolzen Liam Hemsworth der eh nur 5min Screeentome hat ganz zu schweigen – er ist mindestens so fade wie sein Bruder Thor.
LongLiveTheNewFleshDirekt / via
Ein erster Teaser Trailer zu David Cronenbergs neuem Film “Cosmopolis”, der Adaption von Don DeLillos gleichnamigem Roman. Die Hauptrollen spielen Robert Pattinson, Juliette Binoche, Paul Giamatti, Samantha Morton, Mathieu Amalric und Jay Baruchel, Cronenberg und Don DeLillo haben das Drehbuch geschrieben. Nach seinem Absturz in die seichten Gefilde des Qualitätskinos, zuletzt mit dem grausigen “A Dangerous Method”, verspricht der Teaser einen Cronenberg in alter Form: Er erinnert an “Videodrome”, “eXistenZ” und besonders “Naked Lunch”. Habe auch keinen Zweifel, dass er aus Pattinson erstmals großes Schauspiel herauskitzeln wird, so wie einst aus Jeff Goldblum, Peter Weller oder James Spader. Einer meiner Most Wanteds 2012. Teaser sieht fantastisch aus.
Unser Leser Bäm! regte mich dazu an, doch mal die Poster zu Tim Burtons “Batman Returns” (Batmans Rückkehr) vorzustellen, die zu meinen liebsten Motiven überhaupt gehören und auch als Originaldrucke an meiner Wand hängen. Die Poster zum Film wurden von der Illustratorin, Malerin, Animationskünstlerin und Graphidesignerin Andrea Alvin unter “Aufsicht” von Tim Burton entworfen. Die Posterkampagne begann lange vor Start des Films im Juni 1992 (ja, man ließ diesen durch und durch düsteren Film, in dem es zu 75% schneit, im Sommer anlaufen und wunderte sich dann, dass er nicht das Einspiel des Vorgängers erreichte). Das allererste Poster war, gelinde gesagt, sehr schlicht: Es zeigte lediglich die gemalte Silhouette des Batman-Kopfes (siehe oben), ein früher Teaser-Entwurf sozusagen. Auf dem ersten richtigen Teaser-Plakat war dann das Bat-Logo zu sehen, das im Gegensatz zum ersten Film drei Jahre zuvor seine goldgelbe Farbe verlor – ein erstes Indiz dafür, dass das Sequel deutlich dunkler ausfallen würde. Auch die weiteren Motive verfolgten diese Richtung: Finstere Schwarz- und Blautöne bestimmten die drei Charakterposter von Batman, Catwoman und dem Pinguin sowie das finale Gesamtplakat.
Ein sehr schönes kurzes Video von Ian Kammer, in dem alle Zooms aus Stanley Kubricks “The Shining” zu einer Übersicht vereint werden. Unbedingt in hoher Auflösung und vergrößert schauen.
Chronicle könnte der erste gelungene Found-Footage-Film der letzten Jahre werden. Die Story um Teenager die ihre telekinetischen Kräft entdeckten und per Kamera dokumentieren hat auf jeden Fall Potential. Am Montag den 26.03. findet im Cinestar, Potsdamer Platz ein Fanscreening statt, in Anwesenheit des Produzenten und des Hauptdarstellers Alex Russel. moviepilot hat uns 20 Karten davon abgegeben, die ich an euch weitergeben möchte.
Also wer dabei sein will, der schreibt schnell eine Mail mit dem Kennwort “Chronicle” an adrian@moviepilot.com – Die Karten werden +1 verlost, also haben 10 Teilnehmer die Chance reinzukommen! Bis Freitag abend erhaltet ihr die Nachricht ob ihr gewonnen habt.
Ich drücke euch die Daumen und wünsche den Gewinnern schonmal viel Spaß beim Film.
Warum auch immer, aber: 2013 werden gleich zwei Filme über Alfred Hitchcock zu sehen sein. Der erste trägt den Titel “The Girl” und beschreibt die komplizierte Beziehung zwischen Hitchcock und seiner Kurzzeitmuse Tippi Hedren, mit der er Anfang der 60er deren bis heute bekanntesten Filme, “Die Vögel” und “Marnie”, drehte. Toby Jones wird den Großmeister spielen, Sienna Miller die gepeinigte Diva (auf dem Bild allerdings sieht sie m.E. eher aus wie Grace Kelly!). Außerdem ist Imelda Staunton als Alma Hitchcock zu sehen. Regie führt Julian Jarrold, der auch den bezaubernden “Geliebte Jane” inszenierte. Hier das erste Produktionsphoto und zum Vergleich die Vorlage:
Hat eine Weile gedauert, aber nun läuft die Marketingmaschine in Sachen “Dark Shadows” auf Hochtouren. Und wie es sich für Tim Burton gehört, fällt bereits das Posterdesign aus dem Rahmen: Wer außer er würde sonst solche schrillen “Pop-Art”-Motive durchbekommen? Wunderbar. Warner weiß immer noch am Besten, wie man Filme ansprechend verkauft. Die Posterkampagne zu Burtons “Batman Returns” ist bis heute unübertroffen.
Der spektakulärste Teaser aller Zeiten. Ob NuttyMadam ihn auch schon gesehen hat? Und viel wichtiger: Überlebt hat?
Kinostart jedenfalls am 22.11.2012. Und, believe or not, ich freue mich sehr drauf. So.
Vor wenigen Tagen erst veröffentlichte Warner endlich den überfälligen ersten Trailer zu “Dark Shadows”. Jetzt gibt es bereits einen zweiten, der sich im Wesentlichen dadurch vom ersten unterscheidet, dass er am Ende Alice Cooper auftreten lässt. Es gibt aber tatsächlich viele kleine Unterschiede, die vielleicht nur dann auffallen, wenn man den Trailer ca. 100 Mal gesehen hat (weiß auch nicht, wer sowas macht). Ich glaube ja, dass der Film ziemlich offbeat wird. Und dass er eher in der Tradition von Burtons früheren Filmen wie “Pee-wee’s Big Adventure” und “Beetlejuice” steht.
Neuer Trailer. Mit ein bisschen mehr Titten und Gore. Verspricht insgesamt einen noch amüsanteren Film als den Vorgänger. Einen deutschen Kinostart hat das Sequel allerdings noch immer nicht.
(Youtube Direktvoice, via Filmaddicts)
Toller Trailer zu „Sound of my Voice“ von Zal Batmanglij über ein Journalisten-Pärchen, dass undercover in einer Sekte recherchiert, die eine Dame aus der Zukunft verehrt. Tolle Story, ich bin sehr gespannt!
In SOUND OF MY VOICE, Peter (Christopher Denham) and Lorna (Nicole Vicius), a couple and documentary filmmaking team, infiltrate a mysterious group led by an enigmatic young woman named Maggie (Brit Marling). Intent on exposing her as a charlatan and freeing the followers from her grip, Peter and Lorna start to question their objective and each other as they unravel the secrets of Maggie’s underworld.
Nach dem Klick noch die ersten zwölf Minuten des Films, die ich mir allerdings noch nicht angesehen habe. Vorsicht Autostart!
Neuer Trailer zum Killer-Schneewittchen mit Kristen Stewart, die als Schneewittchen (man verzeihe mir) schon so ein bisschen scharf aussieht. So richtig viel neues gegenüber dem ersten Trailer gibt es nicht zu sehen, aber ich denke, wir werden ganz nett unterhalten werden.
Hier noch mal die Geschichte:
In the epic action-adventure Snow White and the Huntsman, Kristen Stewart (Twilight) plays the only person in the land fairer than the evil queen (Oscar(r) winner Charlize Theron) out to destroy her. But what the wicked ruler never imagined is that the young woman threatening her reign has been training in the art of war with a huntsman (Chris Hemsworth, Thor) dispatched to kill her. Sam Claflin (Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides) joins the cast as the prince long enchanted by Snow White’s beauty and power. The breathtaking new vision of the legendary tale is from Joe Roth, the producer of Alice in Wonderland, producer Sam Mercer (The Sixth Sense) and acclaimed commercial director and state-of-the-art visualist Rupert Sanders.
Danke Rafa!
Der Starship-Troopers-Franchise geht mit dem computeranimierten “Starship Troopers: Invasion” in die nächste Runde. Der Film erscheint im Sommer voraussichtlich nur auf DVD/BD und wird vom japanischen Anime-Regisseur Shinji Aramaki inszeniert, der durch “Appleseed” und “Appleseed EX Machina” nicht nur Kennern ein Begriff sein dürfte. Infos zur Story und mehr gibt es auf der Offiziellen Website.
Man lernt ja nie aus. Auch als Jedi nicht.
Wo ist mein Schwert, verdammt?
via MPViral
(Youtube Direktprometheus, via First Showing)
Heute wurde auf der WonderCon jede Menge Kram zu Ridley Scotts „Prometheus“ veröffentlicht. Zunächst der obige Full Trailer, nach dem Klick noch der IMAX-Trailer und ein Viral mit David, dem Roboter der Weyland Industries. Auf der Website zu den Weyland-Virals (es gab da noch einen TED-Talk aus der Zukunft, der hat mich aber aus irgendwelchen Gründen überhaupt nicht angemacht) findet man noch eine Timeline der Firma aus Alien. Ziemlich toll, das alles und der Full Trailer sieht natürlich extrem schick aus. Ich bin sehr gespannt, ob der Film dem ganzen Hype am Ende gerecht wird.
(Youtube Direktabraham, via io9)
Hier der neue Trailer zu Abraham Lincoln Vampire Hunter. Sieht immer noch doof aus.
Abraham Lincoln: Vampire Hunter explores the secret life of our greatest President, and the untold story that shaped our nation. Visionary filmmakers Tim Burton and Timur Bekmambetov (director of Wanted) bring a fresh and visceral voice to the blood-thirsty lore of the vampire, imagining Lincoln as history’s greatest hunter of the undead.
Am 19. Juli 2013 (US-Starttermin) wird Steven Spielbergs “Jurassic Park” nach 20 Jahren wieder in die Kinos kommen – im konvertierten 3D. Was George Lucas und James Cameron können, das kann Spielberg sowieso. Auf Facebook wünschte man sich schon vor zwei Jahren eine 3D-Veröffentlichung des Films, nun ja. Gibt natürlich schlimmeres, als Re-Releases absoluter Meisterwerke. Also: Vorfreude.
(via)
Gerade dieses Video wiederentdeckt und mich gefragt, ob wir es irgendwie versäumt haben es hier rauszuhauen. Habe nichts gefunden und hole es hiermit nach.
via Neatorama
Und da ist er endlich, der längst überfällige erste Trailer zu Tim Burtons neuem Film “Dark Shadows”, der heute bei Ellen (DeGeneres) seine Premiere feierte. Leider jedoch in noch sehr dürftiger Qualität, die richtige Online-Veröffentlichung wird noch ein paar Stunden dauern. Wer mit dem Dark-Shadows-Stoff nicht vertraut ist, der bekommt die Geschichte von Barnabas Collins im Trailer gleich zu Beginn erzählt. Und was soll man groß sagen – das wird ohne Zweifel der beste Film aller Zeiten.
edit:
Nun auch in hübsch. Danke an Sascha.
edit 2:
Und das erste Poster! Nach dem Klick.
Drüben bei Moviepilot habe ich gerade den taiwanesischen Trailer zum Total Recall Remake gefunden, der vollkommen gurkig aussieht. Also der Trailer. Nicht der Film. Ich sehe den CvD schon vor mir, wie er dem armen Schnittmeister sagt: “Dieses Geräusch von Transformers: Mach es noch mal! Super! Und jetzt: Noch mal!”
Wenn man das Audio-Gezuppel einmal weg lässt, gibt es ganz ordentliche Bilder mit Colin Farrel:
Kinostart: 16.8.2012.
Bin gespannt!

Der im Internet superbekannten Stop Motion-Animator PES wird die Adaption von Art Spiegelmans Garbage Pail Kids übernehmen. PES kennt man vor allem von seinen Videos Western Spaghetti oder Human Skateboard, sein neuester Clip war ein Kurzfilm für Showtime, den ich auf Nerdcore gebloggt hatte: Fresh Guacamole. Art Spiegelmans Maus-Comic ist Legende und Michael Eisner, ehemaliger Disney-Chef, produziert das ganze – er hatte mit einer Partnerfirma im Jahr 2007 die Sammelkarten-Hersteller Topps übernommen, die auch die Garbage Pail Kids-Karten produzierten. Kein Wunder also und besser als die 1987er-Gurke (Trailer unten) kann’s nur werden.
Von Deadline:
Michael Eisner’s The Tornante Company will finance and produce the development of a feature film based on Garbage Pail Kids, the trading card line published by Topps. Eisner bought the card company in 2007 and this is his first feature spinoff project. Toby Ascher is producing. PES (that is what he goes by) will direct the film, which will be scripted by Michael Vukadinovich, who most recently set his Black List script The Three Misfortunes Of Geppetto at Fox and Shawn Levy’s 21 Laps. PES, an award winning creator of shorts, developed the story with Vukadinovich. His latest film is Fresh Guacamole, and his other shorts include Roof Sex and Western Spaghetti. All of them have been wildly popular viral videos.
Hier eine kleine Sammlung mit Garbage Pail Kids-Stickern, hier eine Gruppe mit den GPKs auf Flickr.
(Youtube Direktpail, via Cartoon Brew)
Ich höre mir das jetzt seit knapp 20 Minuten an und es wird tatsächlich nicht langweilig.
Danke Torben!
Stille. Wummen. Lauter Krach! Dann wieder Stille. Wieder baut sich alles auf und schon wieder kracht es! Dann fängt es wieder von vorn an. Die Dramaturgie des Trailers spiegelt mit Sicherheit das überschaubare Niveau des Films wieder. Zwischendurch Transformersgeräusche und ganz viele Explosionen. Mir läuft ein dünner Speichelfaden aus dem Mundwinkel runter, ich beschränke meine Sätze auf ein bis zwei Wörter, mit nicht mehr als ein bis zwei Silben. Und dann das Bedürfnis mir eine RTL2-Dokusoap anzuschauen, die mit jeder Sekunde des Trailers wächst.
Kann man mal machen.
Hier die anderen beiden Trailer:
Battleship Trailer 1
Battleship Trailer 2
via Trailerseite.de
Seit SLC Punk schaue ich mir alles von Lillard an, was es nur gibt. Ja, auch Trouble ohne Paddel. Fürchterlicher Film. Aber Matthew Lillard und Seth Green? Macht auch den schlimmsten Film wett!
Und auch dieser Trailer sieht gar nicht mal so gut aus. Aber egal, weil: Matthew Lillard.
Die Geschichte um einen dicken Troy Billings, der sich vor einen Bus stürzen will, um sein Leben ein Ende zu setzen, nur um daraufhin mit dem Draufgänger Marcus zusammenzustoßen, ist jetzt nichts dolles. Auch, dass Marcus ihn in die wunderbare Welt des Punk Rocks schleift (oder was hier als Punk Rock dargestellt wird) und ihn damit cool macht, macht es auch nicht besser. Aber es ist Matthew Lillard und muss deswegen schon gesehen werden!
via Worstpreviews
Das ist jetzt schon so eine kleine Sensation: Der erste Film von Charles Dickens wurde jetzt gefunden, nachdem es knapp 50 Jahre auf irgendeinem Regal rumgegammelt ist. Der Stummfilm basiert auf einer Episode in Dickens Werk ‘Bleak House’ und wurde 1901 gedreht.
via Explore
Zum Start des Films habe ich mich für moviepilot mit den Darstellern und dem Pixar-Regisseur Andrew Stanton unterhalten, der diese 250 Mio Dollar Produktion als seinen ersten Realfilm stemmen durfte. Schon zwei Jahre zuvor hatte ich mich in einem Roundtable-Gespräch während eines Setbesuchs mit ihm unterhalten und wollte wissen, wie zufrieden er jetzt mit dem Gesamtwerk ist, dass sich für Disney zu einem veritablen Problem zu entwickeln scheint, denn die Kritik ist gespalten und das Publikum steht dem Ganz hauptsächlich des Looks wegen sehr kritisch gegenüber – und verpasst dadurch vielleicht die interessanteste Alienrasse die in den letzten Jahren auf der Leinwand zu sehen war: Die Thargs, deren Anführer von Willem Dafoe gespielt wird.
Hier die Interviews mit Taylor Kitsch und Lynn Collins
Hier Teil 2 mit Andrew Stanton, Willem Dafoe und Dominic West
“Virginia!”

Originaltitel: John Carter
Land: USA 2012
Regie: Andrew Stanton
Buch: Andrew Stanton & Marl Andrews
Besetzung: Taylor Kitsch, Lynn Collins, Willem Dafoe, Mark Strong, Dominic West, Ciaran Hinds





Durch einen Zufall verschlägt es den Bürgerkriegs-Soldaten John Carter aus Arizona auf den Mars, den seine Einwohner Barsoom nennen. Zu seiner Überraschung hat er dort Superkräfte und wird schnell zum Spielball im Krieg zwischen den drei Völkern des Mars, die sich auf dem ressourcenarmen Planeten bis aufs Blut bekämpfen.
Was für ein angenehm-altmodischer Film. Obwohl ich die Trailer eher uninteressant fand und auch kein Freund von Sandalenfilmen bin, hat es John Carter geschafft mich gut zu unterhalten.
Als Sci-Fi sollte man das ganze allerdings nicht betrachten, denn auch wenn es um Aliens und den Mars geht ist John Carter näher an Indiana Jones und dem Prince Persia, als an Star Wars oder Avatar. Die Story ist auf den ersten Blick recht simpel, hat aber einige nette Wendungen und Facetten, die dem Zuschauer konstante Aufmerksamkeit abnötigen. Wer nicht aufpasst kann gerade am Anfang schnell verpassen, in welcher Konstellation die Figuren zueinander stehen und wer da jetzt warum mit wem Zoff hat.
Ob es geschickt ist den Zuschauer erst mit einer Mars-Schlacht zu ködern und ihn dann durch die Exposition auf der Erde und im Wilden Westen zu führen, anstatt gleich dort anzusetzen und den Sprung auf den Mars tatsächlich als Überraschung wirken zu lassen, sei mal dahingestellt. Die Vorgeschichte ist notwendig und charmant umgesetzt, wirkt aber natürlich unspektakulärer… wirklich Fahrt nimmt der Film erst auf, als es nach Barsoom geht. Dort schüttelt der Film auch seine anfänglich noch recht ernsthafte Stimmung ab und wird zu einem abenteuerlichen Wilde-Ride, der sich seiner Pulp-Herkunft an jeder Stelle bewusst ist.

Tolles Poster zum kommenden Wes Anderson-Film „Moonrise Kingdom“. Den Trailer hatte Rajko vor einer Weile hier gepostet. (via First Showing)
Wirklich absolut großartiges Simpsons-Intro in Anlehnung an die aktuelle HBO-Fantasy-Erfolgsserie “Game of Thrones” (die hierzulande ab 23. März im Free-TV zu sehen sein wird, allerdings vermutlich gekürzt).
(Danke an Florian)
Himmel hilf, ein neuer Sandler! Oder auch nicht. Seinen letzten Film nämlich, “Jack und Jill”, fand ich gar nicht mal übel. Der bot 200% Adam Sandler, und wem das gefällt, dem gefällt das halt. “That’s My Boy”, zu dem jetzt sowohl Red-Band- als auch Green-Band-Trailer vorliegen (beide sehr unterschiedlich), zeigt Sandler als Playboy, der auf seinen gradlinigen und kurz vor der Hochzeit stehenden Sohnemann trifft (“Holy cow, that’s my boy!”). Aus solchen Geschichten werden Sandler-Filme geschnitzt. Mit dabei: James Caan, Susan Sarandon und – OMG – Vanilla Ice. Bleibt abzuwarten, ob sich der Mann nach seinem letzten Riesenflop am Box-Office wieder aufrappeln kann.
Unglaublich, dass Warner bislang noch nicht einmal einen Teaser Trailer oder erste Poster zum bereits im Mai startenden “Dark Shadows” veröffentlicht hat. Sehr mysteriös. Die Kinoadaption der gleichnamigen ABC-Gothic-Seifenoper aus den späten 60ern ist, ich verhehle es nicht, mein meisterwarteter Film des Jahres. Hier immerhin ein paar aktuelle Bilder inklusive eines Reunion-Photos des alten Casts mit Burton und Depp. Weitere Hauptrollen spielen übrigens Eva Green, Michelle Pfeiffer, Jonny Lee Miller, Chloë Moretz, Jackie Earle Haley, Christopher Lee und Alice Cooper (!).
Der erste Kinotrailer zum nunmehr vierten “Ice Age”-Film verspricht einträchtiges Malen nach Zahlen. Regie führt Steve Martino (Horton Hears a Who!) gemeinsam mit Mike Thurmeier. Das Voice-Casting ist u.a. mit Jennifer Lopez, Seann William Scott, John Leguizamo, Nick Frost, Queen Latifah und Denis Leary mehr oder weniger hochkarätig. Auf Deutsch dann sicher wieder mit Otto… Alles irgendwie eher trist. Kinostart hierzulande: 2. Juli.
Der neue Trailer zum dritten MIB sieht doch schon ganz vielversprechend aus!
via Moviepilot
(Youtube Direktpara, via Underwire)
Hier der zweite Trailer zu ParaNorman, dem neuen StopMotion-Dings der „Coraline“-Macher. Wird garantiert nicht so schick wie Frankenweenie, aber fast. In einer besseren Welt würde Hollywood nur sowas machen und den ganzen Comic/Transformers/Whatnot-Schrott in die Tonne treten. Yeah, I said this.
Hier der offizielle Blah von Youtube:
The new 3D stop-motion comedy thriller from animation company LAIKA, reteaming the company with Focus Features after the groundbreaking Academy Award-nominated “Coraline.” “ParaNorman” is, following “Coraline,” the company’s second stop-motion animated feature to be made in 3D. In “ParaNorman,” a small town comes under siege by zombies. Who can it call? Only misunderstood local boy Norman (voiced by Kodi Smit-McPhee), who is able to speak with the dead. In addition to the zombies, he’ll have to take on ghosts, witches and, worst, of all, grown-ups, to save his town from a centuries-old curse. But this young ghoul whisperer may find his paranormal activities pushed to their otherworldly limits.
Seine Filme lassen mich oft etwas gespalten zurück, denn oft haben sie was Dialoge und Story angeht doch einige Schwächen. Andererseits sehen sie verdammt gut aus. Dennis Gansel ist einer der wenigen deutschen Regisseure, die tatsächlich Bilder und Schnitt können. Die es drauf haben ihre Filme wirklich nach Kino aussehen zu lassen – was in Deutschland immer noch eher die Ausnahme ist. Und auch wenn ich “Die Welle” inhaltlich eher schwach fand (was auch an der Vorlage liegt), hat mir der trashige Vampir-Fun “Wir sind die Nacht” viel Spaß gemacht und Napola schafft es, wenn auch etwas naiv, die Faszination Nationalsozialismus in diabolisch-betörende Bilder zu setzen.
Für moviepilot war ich mit Dennis Gansel anläßlich seines neuen Films “Die vierte Macht” in der Video-Collection in Berlin – und erlebte einen sehr sympathischen Regisseur, der spürbar Filmfan ist und offen erzählt welche Filme er mag und mit welchen er gar nichts anfangen kann.
ComicTwistOnAClassicTAIL / via
Während man als Tim-Burton-Fan momentan jeden Tag auf den überfälligen Trailer zu “Dark Shadows” wartet, ist nun immerhin das erste Bewegtmaterial zum später erscheinenden zweiten Burton-Film des Jahres zu sehen. “Frankenweenie”, die Langfilmadaption des gleichnamigen Kurzfilms von 1984, kommt in schwarzweiß, Stop-Motion und 3D. Mit großartigem Voice-Casting. Wunderbar!
Hier gibt es den Trailer in HD zu sehen.
Gefährten (War Horse) – USA 2011






Junge freundet sich mit Pferd an. Als das im ersten Weltkrieg als Kriegspferd verkauft wird, setzt er alles daran es wiederzufinden….
Selbst ein besserer Regisseur als Steven Spielberg hätte wohl seine Schwierigkeiten aus diesem Kinderbuch, diesem My-little-Pony–with-Weapons-Abenteuer etwas ansehbares zu machen. Und über Spielberg wird die Luft ja, trotz Ausfällen, immer noch ziemlich dünn. Was ihn bewogen haben mag diese Story zu verfilmen weiß ich trotz diverser Making-Of-Interviews nicht, noch was der Appeal der Geschichte sein soll. Vielleicht funktioniert es stilisiert auf der Bühne ja besser und vielleicht sieht Spielbergs Film deswegen auch aus wie eine Mischung aus Bauerntheater, Titanic – quasi Von der Wunde verweht. Aber der Film ist wirklich ganz gruselig fade. Der Hauptdarsteller Albert (Jeremy Irving), ein Kritikerkollege nannte ihn verdient den ältesten Teenager der Welt, ist derart charismalos und austauschbarer Hunk, dass es schwer fällt ihn auch nur auf der Leinwand zu bemerken – und das in einem Spielbergfilm, der bislang immer ein Händchen dafür hatte gute Kinderdarsteller zu casten. Das Pferd… ist nunja ein Pferd und auch wenn man ihm zum Glück eigene Dialoge erspart hat, wie sie im Roman vorkommen, ist seine digital verbesserte Mimik immer noch für ein paar sehr creepige Momente gut. Als Charakter bleibt es hingegen aber ähnlich blaß wie Albert, dessen unsägliche Ansprachen es in der ersten Hälfte des Films erdulden muss. Komm Junge, du schaffst es, ich glaube an dich, wir verlieren die Farm wenn du den Pflug nicht ziehst, usw. usf.
(Youtube Direktbite, via First Showing)
Hier der neue Trailer zu meinem Lieblingsfischgemetzel „Piranha 3DD“. Wird komplett trashiger Unsinn und wahrscheinlich toll. Regie führt John Gulager, der bereits die sehr schöne Feast-Trilogie gemacht hatte. Und diesem Casting möchte ich unbedingt beim Fischessen zusehen: Danielle Panabaker, Matt Bush, Gary Busey, Katrina Bowden, Christopher Lloyd, Ving Rhames, Paul Scheer und David Hasselhoff.
Having awoken from their spring break extravaganza at Lake Victoria, the swarm heads upstream where they look to make a meal out of Big Wet, a local water park where when it comes to fun, nobody does it wetter! Thought they came to get wet, get loaded and get some, the staff and patrons get more than they bargained for when they must face the fiercest, most bloodthirsty piranhas yet. Lead by the strong-willed, studious Maddy and her friends, Barry and Kyle, the trio must dive in and take on these man-eating creatures using every ounce of their being…but can they be stopped?
Hier noch das neue Poster, dass vor ein paar Tagen veröffentlicht wurde:

(Youtube Direktavengers, via Superpunch)
Hier der neue Trailer zu The Avengers mit jeder Menge neuen Szenen. Ich werde mir den als Comic-Fan natürlich ansehen müssen, aber ich glaube nach wie vor, dass der hier dem ganzen Comicverfilmungswahn der letzten Jahre mit ‘nem ziemlichen Overkill ein Ende setzen wird. Ich hoff’s jedenfalls.
Seth Rogen hat die “Independent Spirit Awards” gehostet und der Eröffnungsmonolog macht total Spaß. Das ist nicht so gediegen wie Crystal, aber auch nicht so asi wie Gervais. Das ist halt irgendwo dazwischen. So gefällt mir persönlich das am Allerbesten. Groß!
Nur für den Fall, dass jemand es noch nicht gesehen hat (weil: verteilt sich schneller als Katzen über das Internet):
via überall
Bester Film: The Artist
Beste Regie: Michel Hazanivicius (The Artist)
Bester Hauptdarsteller: Jean Dujardin (The Artist)
Beste Hauptdarstellerin: Meryl Streep (The Iron Lady)
Bester Nebendarsteller: Christopher Plummer (Beginners)
Beste Nebendarstellerin: Octavia Spencer (The Help)
Bester Fremdsprachiger Film: A Separation (Nader und Simin)
Bester Animationsfilm: Rango
Kurz vor den Oscars, hier ein paar aktuelle und ein paar nachgeholte Reviews.
Hugo – USA 2012




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Nach dem enttäuschenden Trailer der eine Kinderlovestory im Amelie-Look versprach, ist der Film letztlich eine positive Überraschung. Auch wenn Asa Butterfield hauptsächlich aus blauen Kulleraugen und schiefer Schnute besteht, funktioniert seine Figur hinreichend gut um in die Geschichte zu ziehen. Natürlich wird er von Chloe Morez in jeder Szene die die beiden zusammen haben an die Wand gespielt, aber dennoch wünscht man dem armen Waisenkind, dass es seinen Sinn im Leben finden möge.
Die Story, so konstruiert sie auch ist, schafft tatsächlich die Begeisterung für das frühe Kino des Trickfilmpioniers George Méliès in angemessene Bilder umzusetzen, die auch dem heutigen Publikum eine Ahnung von der Faszination geben, die die simplen Effekte damals gehabt haben müssen. Natürlich geschieht dies meist durch kühle berechnetes Stellvertreterstaunen, aber was einem Spielberg recht ist, sollte Scorcese nur billig sein. Ben Kingsley legt viel Gravitas und Wehmut in seine Figur, die von allen im Film am menschlichsten wirkt. Neben ihm geraten viele der anderen Nebencharaktere leider zu Holzschnitten, die bewusst auch “skurrilen Charme” gebürstet sind, deren Subplots aber leider mehrheitlich im dramaturgischen Nichts enden. Schade um großartige Schauspieler wie Richard Griffths, Frances de la Tour und Christopher Lee, die zwar immer eine Freude anzusehen sind, letztlich aber nur malerisches Hintergrundrauschen gerieren, ohne tatsächliche Relevanz für die Geschichte zu haben.
Gewöhnungsbedürftig auch der hochartifizielle Look, der manchmal funktioniert, manchmal aber auch aus Story reisst, genau wie das uneinheitliche 3D das nur in wenigen Momenten interessant wirkt, meist aber egal ist oder sogar (wie im von ILM hingeschluderten Eingangs-Shot) billig wirkt und genau die Stimmung zerstört, die der Film zu erzwingen sucht. Vieles ist zu dick aufgetragen, die Farben zu bunt, der Dreck zu malerisch, das oh-so-französische-Flair das mittels penetranter Musikuntermalung wie aus einem Pepe-Le-Pew-Cartoon wirkt. Stellenweise versucht der Film einfach zu sehr niedlich, pitoresk und adorable zu sein und hämmert einem die Poesie ähnlich wie Amelie mit dem Holzhammer ins Auge.
(Youtube Direktaard, via Motionographer)
Tolles Behind the Scenes-Featurette von Aardman zu ihrem neuen Piraten-Stop Motion-Dings „The Pirates! Band of Misfits“.
Nach Lars von Trier (na ja, irgendwie) und Jeff Nichols lässt nun auch Abel Ferrara (Ms. 45, Bad Lieutenant, King of New York) die Welt untergehen. Erste Eindrücke davon vermittelt der Trailer zu seinem neuen Film “4:44 Last Day On Earth”, in dem Willem Dafoe und Shanyn Leigh die Hauptrollen spielen. Erstes Fazit: Ferrara’s back on H.
(Youtube Direktmonsters, via /Film)
Hier der neue Trailer zu „Wrath of the Titans“ mit jeder Menge Monster. Ich sag’s ja fast ungern, aber das könnte ein durchaus nettes Creature-Feature werden, so als Guilty Pleasure vielleicht wirklich zu gebrauchen.
(Youtube Direktcon, via Polkarobot)
Netter Trailer zu Morgan Spurlocks neuer Doku „Comic-Con Episode IV: A Fans Hope“.
Have you ever imagined a place where Vulcans and vampires get along? Where wizards and wookies can be themselves? Welcome to Comic-Con San Diego. What started as a fringe comic book convention for 500 fans has grown into the pop culture event of the year that influences every form of entertainment, now attended by over 140,000 strong. COMIC-CON EPISODE IV: A FAN’S HOPE- a film by Morgan Spurlock explores this amazing cultural phenomenon by following the lives of five attendees as they descend upon the ultimate geek mecca at San Diego Comic-Con 2010.
Gänsehaut vor Vorfreude auf einen Pixar-Film? Bittesehr:
Merida is a skilled archer and impetuous daughter of King Fergus and Queen Elinor. Determined to carve her own path in life, Merida defies an age-old custom sacred to the uproarious lords of the land: massive Lord MacGuffin, surly Lord Macintosh and cantankerous Lord Dingwall. Merida’s actions inadvertently unleash chaos and fury in the kingdom, and when she turns to an eccentric old Witch for help, she is granted an ill-fated wish. The ensuing peril forces Merida to discover the meaning of true bravery in order to undo a beastly curse before it’s too late.
Danke Huschi!

Das ist mal eine Meldung, bei der ich kurz kichern musste und mich gleich danach sehr schämte.
Man stelle sich folgende Szenerie vor: Du gehst mit deiner kleinen Tochter oder kleinem Sohn ins Kino, um euch den gestiefelten Kater anzuschauen. Genüsslich mampft der kleine Spross die eine hälfte des Popcorns weg, während die andere Hälfte aufgrund natürlich-kindlicher motorischen Störungen quer durchs Kino verteilt wird. Plötzlich geht das Licht aus, und neben dir streckt sich der Nachwuchs, um auch bloß kein Photon zu verpassen, was von der Kinoleinwand kommt. Die Augen werden weit aufgerissen und das debile Grinsen zeugt von purer Vorfreude, als das passiert:
Youtubedirektlink
So geschehen in einem britischen Kino. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, mussten die Kinder sich den neuen Ghostrider-Trailer anschauen, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass Nicolas Cages Gesicht das ist, was an dem Abend den meisten Schaden angerichtet hat.
Eigentlich sollten die Trailer vor dem nachfolgenden Film laufen. Tragisch. Aber auch ein bisschen lustig, für Außenstehende. Zumindest wenn man keine Kinder hat. Ich glaube, mit Kindern ist es eher weniger lustig bis hin zu ganz schön scheiße.
Was übrigens noch scheiße ist: Unter welcher Kategorie soll ich das hier eigentlich abheften? “Filmfun” kommt mir ein bisschen fehl am Platz vor. Naja, egal.
via Guardian
Sam Mendes, Regisseur des neuen 007-Films “Skyfall”, spricht im ersten von hoffentlich vielen Videoblogs zum neuen Bond über seine Beziehung zur Serie und besonders “Casino Royale”. Bilder von “Skyfall” gibt es noch keine zu sehen, aber das ist natürlich nur eine Frage der Zeit. Der Film startet am 1. November in den deutschen Kinos.
(Youtube Direktsushi, via Twitch)
Neues von „Machine Girl“ und „Robo Geisha“-Regisseur Noboru Iguchi! Diesmal geht’s um beißendes Sushi und der Film ist laut Trailer voller Sushi Action, Sushi Erotica und Sushi Violence. Kann ja nur super werden!

(Youtube Direktship, via Bleeding Cool)
Hier der neue Trailer für „Battleship“. Schiffeversenken mit Aliens in Transformers-Optik. Schau’ ich mal nebenher beim Abwasch im Fernsehen. Vielleicht.
Bevor hoffentlich bald einmal der erste Trailer zu “Dark Shadows” erscheint (Kinostart bereits im Mai), hat Disney nun immerhin ein Poster zum zweiten Film von Tim Burton dieses Jahr veröffentlicht. “Frankenweenie”, die animierte Langversion des gleichnamigen Kurzfilms, wird Ende des Jahres in die Kinos kommen. Der Stop-Motion-Film vereint Stimmen von (langjährigen Burton-Weggefährten wie) Winona Ryder, Martin Short, Catherine O’Hara und Martin Landau. Die Musik stammt natürlich von Danny Elfman. Unfassbare Vorfreude.
(via)
(Vimeo Direktchuck, via Twitch)
Chuck Norris vs Communism soll eine Doku über das kommunistische Regime im Rumänien der 80er und die dort illegal vertriebenen Filme auf VHS-Tapes werden. Der Film sucht grade finanzielle Unterstützung per Crowdfunding auf Indiegogo.
In the 1980′s, Romania’s communist regime reached its most drastic stage. Ceausescu became obsessed with repaying Western loans and with building himself a palace of unprecedented proportions. TV was reduced to two hours of broadcast, focused mostly on praising Ceausescu and the regime’s achievements.
It was then that Irina Margareta Nistor dubbed over 5,000 foreign films that entered the country illegally and were distributed on the black market. Her husky and high-pitched voice became the symbol of freedom. ‘Chuck Norris vs. Communism’ follows the story of the tapes, the lives that were touched by them and the people who made it possible for Romanians to escape their harsh reality through the spectacular world of film.
(Youtube Direktdays, via Peter)
Schöner Trailer zur Doku „Last Days Here“ über Bobby Liebling, ehemaliger Sänger der Metalband Pentagram, der mit 50 im Keller der Eltern lebt und an der Nadel hängt. Erinnert natürlich sehr an „The Story of Anvil“, sieht aber etwas düsterer und hoffnungsloser aus.
LAST DAYS HERE, the new documentary from Don Argott and Demian Fenton (THE ART OF THE STEAL, ROCK SCHOOL), is a raw yet unexpectedly touching portrait of cult metal legend Bobby Liebling, chronicling his bid to resurrect his life and career after decades wasting away in his parents’ basement.Liebling made his mark in the ’70s as the outrageous frontman of Pentagram, a “street”Black Sabbath whose heavy metal riffs once blew audiences’ minds. But various acts of self-destruction,multiple band break-ups and botched record deals eventually condemned his music to obscurity. Now in his 50′s, wasted by hardcore drug use and living on the charity of his ever-patient mother and father (a former Nixon advisor), Bobby’s music is finally discovered by the heavy metal underground. For over three years filmmakers (and metal musicians) Argott and Fenton are witnesses to his unbelievable journey, following the triumphs and downfalls of this underground icon at the crossroads of life and death.
Hier noch einmal unsere gesehenen Berlinale-Filme dieses Jahr im Wertungsüberblick. Den Gewinner des Goldenen Bären, “Caesar Must Die” von Paolo & Vittorio Taviani, haben wir allerdings ebenso verpasst wie “Just The Wind” von Bence Fliegauf (Großer Preis der Jury). Aber die hatte auch wirklich niemand als potenzielle Gewinner auf dem Schirm.
NILZ N BURGER
JOVEN & ALOCADA (Young & Wild) (Marialy Rivas)





WAS BLEIBT (Hans-Christian Schmid)





BESTIAIRE (Denis Côté)





AVALON (Axel Petersén)





WHAT IS LOVE (Ruth Mader)





RENTANEKO (Rent-a-cat) (Naoko Ogigami)





TWO LITTLE BOYS (Robert Sarkies)




Ich lese “Musical” und will gerade instinktiv den Browser schließen, Rechner herunter fahren und schreiend rauslaufen, als irgendetwas in mir zögert und stattdessen auf “Play” klickt. Was ich sehe, sieht aus wie “Ok Go – Der Film” und ich freue mich:
Es wird die Geschichte einer Band erzählt, die eine ganze Stadt zwingt sich ihre Musik anzuhören. Nehmt mich als Geisel!
Einzelreviews! Ich hatte so viel Material über die jeweiligen Filme, das ich beschloss sie zu einzelnen Videos zu machen. Es geht um das amerikanischen Porno-Drama “Cherry” und Mathias Glasners Aussteiger-Drama “Gnade”. Viel Spass:
Es geht langsam dem Ende zu….aber ein bisschen Programm haben wir noch :)
Diesmal mit Fotsetzung von gestern, einem fastausrutschen auf dem Eis und “The Summit”.
(Youtube Direktsnow, via Horror Movies)
Hier ein neuer Trailer zu Snowtown, einem australischen Serienkillerfilm basierend auf wahren Begebenheiten (gedreht an den tatsächlichen Tatorten der Snowtown Murders). Der Film macht seit rund einem Jahr seine runden auf Festivals, ist in Australien schon auf DVD raus und gehört zu meinen Top 5-Lieblingsfilmen des vergangenen Jahres. Jetzt kriegt er doch nochmal ‘nen Kino-Release in den USA, wann der Film hierzulande zu sehen sein wird, weiß ich nicht, aber man hat ja andere Möglichkeiten.
Hier der Plot: „When 16 year-old Jamie is introduced to a charismatic man, a friendship begins. As the relationship grows so does Jamie’s suspicions, until he finds his world threatened by both his loyalty for, and fear of his newfound father figure, John Bunting: Australia’s most notorious serial killer.“
So mag ich das am allermeisten:
Ein toller Film, ein guter mit Schwächen und ein völlig seltsamer. Für solche Tage liebe ich die Berlinale.
Filme diesmal:
- Was bleibt
- What is love
- Rentacat

Nachdem wir uns nun alle die Köpfe zerbrochen haben was es mit der Seite Mark of the Spider-Man auf sich hat, ist die Seite inzwischen in die nächste Runde gegangen:
All operatives have been selected and are standing by for further communication.
Stay vigilant, we will be in touch over the next couple of days.
#markofthespiderman
Es hatte sich tatsächlich um einen Countdown gehandelt und jetzt wo alle Countdowns bei 0 angekommen sind. Alex von First Showing war schnell genug um vor Ort zu sein:
Originaltitel: The Iron Lady
Herstellungsland: GB 2011
Regie: Phyllida Lloyd
Darsteller: Meryl Streep, Jim Broadbent, Anthony Head, Richard E. Grant, Roger Allam, Olivia Colman, Julian Wadham





Weil wohl keine Besprechung des Thatcher-Films ohne Worte schäumenden Sprudels über Meryl Streeps ja so, so eindrückliche Verwandlung zur britischen Regierungschefin auskommen darf, sei gleich vorneweg gesagt: Fieberhafteres Acting wird man dieses Jahr sicherlich nicht mehr im Kino zu sehen bekommen. Wahrlich eisern, jaja, tut sie es Habitus und Körpersprache der Iron Lady gleich, am Rande zur Selbstparodie und in der Anmutung zeitweilig wie eine aufgetakelte Drag Queen auf Amphetamin. Folglich zelebriert dieser Film weniger den Thatcherismus der 80er Jahre, als vielmehr den Streepismus des Schauspielgewerbes: Ein Verkaufsargument namens Mimikry.
Und der Film? Das weiß er selbst am allerwenigsten. Mal versucht “The Iron Lady” die Titelfigur auf vollkommen absurde Art zur feministischen Lichtgestalt im von grinsenden Männerfratzen dominierten Madhouse-Parlament zu erklären (bis hin zur Bildebene: während eines Stromausfalls in einer Kabinettssitzung zückt Thatcher die Taschenlampe!), um sich dann wieder auf deren Darstellung als verwirrte alte Witwe konzentrieren zu wollen, die sich ihren verstorbenen Ehemann noch immer Kreuzworträtsel lösend an die Seite denkt. Thatchers Weg von der Vorsitzenden der Conservative Party zur ersten Premierministerin des Vereinigten Königreichs wickelt der Film mittels einer rund fünfminütigen Zeitmontage gleich noch im ersten Drittel ungalant ab, um nachgerade auch die weiteren politischen Stationen ihres Lebens beiläufig streifen und hinter Unwesentlicherem anstellen zu können.
Ein erstes Highlight und das ausgerechnet im ausgelagerten Kinder- und Jugendfestival “Generation”. “Joven y Alocada” ist men jetziger Festivalfavorit. Ausserdem noch “Young Adult”, der neue von Jason Reitman und Diablo Cody (“Juno”) gesehen, der ja jetzt auch anläuft. Leider kein Festivalfavorit. Leider gar kein Favorit:
[YouTubeDirektBusHinBusZurück]
Und hier, als Bonus, noch der Trailer zu “Joven y Alocada”, damit ihr euch einen Eindruck vom bislang besten Berlinale-Film 2012 machen könnt:
(Youtube Direktlincoln, via /Film)
Hier der erste Trailer zu „Abraham Lincoln Vampire Hunter“. Ich glaub’ ja, das wird ganz großer Müll, aber ansehen werde ich ihn mir. Hier der Plot:
Abraham Lincoln: Vampire Hunter explores the secret life of our greatest President, and the untold story that shaped our nation. Visionary filmmakers Tim Burton and Timur Bekmambetov (director of Wanted) bring a fresh and visceral voice to the blood-thirsty lore of the vampire, imagining Lincoln as history’s greatest hunter of the undead.
Originaltitel: Captive
Herstellungsland: Philippinen 2012
Regie: Brillante Mendoza
Darsteller: Isabelle Huppert, Katherine Mulville, Marc Zanetta, Maria Isabel Lopez, Rustica Carpio





Allmählich kristallisieren sich nach einigen Tagen Berlinale wieder einmal Themen heraus, die in völlig unabhängig voneinander entstandenen Filmen motivgeschichtliche Verbindungen eingehen. Der resultierende Dialog unterschiedlicher und auch grundverschiedener Produktionen kann im Zuge eines solchen Festivalbetriebs nicht nur ganz eigene Reize entwickeln, sondern ermöglicht auch eine vergleichende Beobachtung dessen, wie identische Themenkomplexe im Kino der jeweils vertretenen Produktionsländer aufgegriffen und bearbeitet werden. In diesem Jahr scheint, aus welchen Gründen auch immer, wieder einmal der Terror zum Topthema auserkoren zu sein. Und das in all seinen Facetten: Im Privaten (“A moi seule – Coming Home”), im Unsichtbaren (“Extrem laut und unglaublich nah”) oder im wahr gewordenen Albtraum terroristischer Gefangenschaft: “Captive” heißt er, der neue Film von Brillante Mendoza.
Der philippinische Regisseur gilt spätestens seit seinem Cannes-Erfolg “Kinatay” vor drei Jahren als ein besonderer Liebling der europäischen Festival-Cinéphilie und selbstverständlich auch des so genannten Weltkinos (siehe “The Woman in the Septic Tank”). Das Kernthema seines letzten Films greift Mendoza nun erneut auf: Wie schon “Kinatay” kreist auch “Captive” um Gefangenschaft, Isolation und die vielen Gesichter der Gewalt.
Es tut mir leid, aber ich hab “Iron Sky” gesehen. Und es tut mir wirklich leid.
Dann hab ich noch “Avalon” gesehen und das tut mir nur ein bisschen leid.
Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich den Fan-Trailer zu “Worst Case Scenario” immer irgendwie viel interessanter und goiler fand, als den zu “Iron Sky”. Aber maybe that´s just me. Mehr als 2 Sterne würd ich dem aber nicht geben. Warum, das erkläre ich euch hier:
//www.fuenf-filmfreunde.de/”>Filmfreunden: The Onion, man muss sie einfach lieben: Meet The Man Inside The Nicolas Cage Costume: „Star Fix has an exclusive interview with the man who has enchanted audiences for the last 30 years playing the delightfully wacky, oversized puppet of Nicolas Cage.“
(Youtube Direktblack, via Twitch)
Den ersten Trailer zu „Beyond the Black Rainbow“ hatte ich hier vor zwei Jahren gebloggt, seitdem läuft der Film auf Festivals hoch und runter und ich habe bislang nur gutes über den Film gehört. Jetzt startet er wohl endlich in den USA im Kino und dürfte dann früher oder später hierzulande wohl auf DVD erscheinen. Besser als gar nicht, denn auch der neue Trailer sieht fantastisch aus.
Set in the strange and oppressive emotional landscape of 1983, Beyond The Black Rainbow is a Reagan-era fever dream inspired by hazy childhood memories of midnight movies and Saturday morning cartoons.
Deep within the mysterious Arboria Institute, a disturbed and beautiful girl (Allan) is held captive by a doctor in search of inner peace. Her mind controlled by a sinister technology. Silently, she waits for her next session with deranged therapist Dr. Barry Nyle (Rogers). If she hopes to escape, she must journey through the darkest reaches of The Institute… but Nyle wonʼt easily part with his most gifted and dangerous creation.
Originaltitel: Ang Babae sa Septic Tank
Herstellungsland: Philippinen 2011
Regie: Marlon N. Rivera
Darsteller: JM De Guzman, Kean Cipriano, Cai Cortez, Eugene Domingo





Er habe nicht Armut thematisieren wollen, sagt Regisseur Marlon Rivera, sondern die Art, wie Armut auf den Philippinen im Kino dargestellt werde. Und dass die meisten philippinischen Filme, die ein internationales Publikum erreichten, immer nur von Armut handelten oder sie zumindest in einer bestimmten Weise darstellten. Rivera spricht von Filmen, die man besonders im Kontext der Festivalverhältnisse mittlerweile unter dem schrammeligen Begriff des Weltkinos subsumiert. Wie Simon Rothöhler einmal anschaulich in der taz beschrieb, seien dies Filme, die eigentlich einen westlichen – im Besonderen europäischen – Festivalmarkt bedienten, und nicht mithilfe staatlicher, sondern transnationaler Förderung entstünden.
Zu Tage treten dabei nicht selten Produktionen, die, inhaltlich um Missstände kreisend, Fremdartiges im Mantel des Gehobenen verkaufen, gern auch verortet im leidigen Slow Cinema, und zu denen die hiesige Kritik dann frohgemut ihre Einlassungen ins Festivalgeschehen hauen kann. Warum also damit nicht gleich die ganz großen Preise abräumen, wenn schon all diese Filme am breiten Publikum in der Regel komplett vorbeigehen? Das zumindest ist der Plan der Protagonisten aus “Woman in the Septic Tank”, einem jungen Filmemacher, seinem Produzenten und der tagträumerischen Assistentin.
Ich bin wieder hiiiiiieeeeerrrrr!!!!!!!
Nach diesem Poltergeist-Zitat fangen wir doch dann auch gleich mal an. Der Einfachheit halber die ersten beiden Tage zusammengefasst. Viel Spass!
[YouTubeDirektGravisHatMitMeinerAngeblichNeuenKameraGefilmt]
Originaltitel: Extremely Loud & Incredibly Close
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Stephen Daldry
Darsteller: Thomas Horn, Tom Hanks, Sandra Bullock, Max von Sydow, John Goodman, Viola Davis, Jeffrey Wright





Der 50jährige britische Theaterregisseur Stephen Daldry hat in 12 Jahren bislang nur vier Filme inszeniert. Gleich sein erster, das Coming-of-Age-Drama “Billy Elliot – I Will Dance”, war schon ein weltweiter Publikums- und Kritikerliebling, an dessen Erfolg die darauf folgende Michael-Cunningham-Adaption “The Hours” nahtlos anknüpfen konnte. In diesem Mehrpersonenstück, das Nicole Kidman und ihrer Nasenprothese 2003 alle Preise der Welt einbrachte, zeichnete sich bereits die formalästhetische Nähe zum festivalgewerblichen Award-Kino ab, mit der er zum Lieblingsengländer der Weinsteins gedieh. Obwohl dies im Entwurf noch ein sehr kluger, sogar komplexer Film war, sollte wenig später “Der Vorleser” schließlich die Befürchtungen bestätigen: Im Oscarsystem angekommen, rührte Daldry fortan die Schmalzsoße mit extra viel falschem Sentiment an.
“Extrem laut und unglaublich nah” nach dem gleichnamigen Beststeller von Jonathan Safran Foer, den offenbar jeder gelesen und jeder geliebt hat, ist nun Daldrys vierte Regiearbeit fürs Kino. Und natürlich gehört diese Schnulze ins Hauptprogramm der Berlinale, damit der britische Gefühls-Deliverer und sein frisch oscarnominierter Nebendarsteller Max von Sydow den Roten Teppich entlang spazieren und in der Pressekonferenz für mehr 9/11-Geschichten im Kino einstehen dürfen, obwohl ihr Film ja eigentlich längst durch ist. Und da sein Kritikerecho ein für Daldry-Verhältnisse erstaunlich durchwachsenes war, schaut man die negativen Stimmen nun unweigerlich mit.
Originaltitel: Hot boy noi loan
Herstellungsland: Vietnam 2011
Regie: Vu Ngoc Dang
Darsteller: Luong Manh Hai, Ho Vinh Khoa, Linh Son, Phuong Thanh, Hieu Hien





Die englische Übersetzung des ausgeschriebenen Originaltitels von “Lost In Paradise” fasst im Wesentlichen zusammen, worum es in diesem Film geht: “Rebellious Hot Boy and the Story of Cười, the Prostitute and the Duck” erzählt von heißen Typen, einer Prostituierten und dem geistig behinderten Cười, der ein Entenei mit sich herum trägt. Eines Tages übrigens schlüpft das Küken und dann spielen die heißen Typen und die Prostituierte erst einmal keine so große Rolle mehr, weil der Film alle Gelegenheiten nutzt, die Mensch-Tier-Freundschaft in herzzerreißende Bilder zu übersetzen. Eigentlich aber geht es schon um die heißen Typen, die Stricher auf den Straßen Saigons, die an Lebens- und Liebesfragen verzweifeln. Aber dann doch auch wieder um die Prostituierte, in die sich der obdachlose Entenmann verliebt.
Man ahnt es schon, die zwei parallelen Handlungsstränge wissen beide nicht recht, wohin mit sich. Ungelenk changiert Regisseur Vu Ngoc Dang zwischen schwuler und heterosexueller Annäherungsgeschichte, die in beiden Fällen den Weg über die emotionale Isolation und soziale Verkümmerung des anonymen Großstadtmolochs hin zum fürsorglichen Miteinander und den ganz großen wahren Gefühlen geht. Die zwei Paarentwürfe sind queer gedacht, interessanterweise folgt die Liebesgeschichte zwischen Stricher und Neuankömmling dabei dem deutlich konventionelleren Verlauf.

Hergehört! Jetzt kann der Kampf endlich beginnen. Wie ich hier schon ankündigte, möchten die Filmfreunde etwas für den Weltfrieden tun und endlich ungeklärte Fragen aus der Welt schaffen: Wer ist besser..?
Auf die Idee hat mich Frybo gebracht und warum sollten wir nur klären, ob nun Picard der bessere Kapitän der Enterprise war, oder Kirk? In dieser Serie geht es darum viele weitere Kontrahenten zu finden und ich freue mich, dass ihr so zahlreich in den Kommentaren erschienen seid, um epische Kämpfe auszutragen!
Mit diesen beiden fangen wir an. Bitte in den Kommentaren so sachlich wie möglich bleiben und weitere Vorschläge nur in dem vorherigen Beitrag posten. Ich möchte übrigens nicht lesen “Picard ist cooler, weil… Ist so!”. Ich will es wissenschaftlich und fundiert begründet haben. Holt weit aus, belegt eure Theorie gerne mit dem atzekischen Kalender, befragt Hühnerknochen, schaut unter dem Mikroskop nach, recherchiert in alten britischen Bibliotheken, holt alles aus euch raus und lasst uns endlich diese eine ungelöste Frage beantworten: Wer ist der bessere Kapitän der Enterprise – Picard oder Kirk?
Dieses Bild hier sollten die meisten von euch schon kennen:

Die Ähnlichkeit ist nun wirklich nicht wegzudenken. Deswegen stellt man sich die berechtigte Frage: Ist Nicolas Cage ein Vampir? Diese Frage muss er sich auch bei Letterman gefallen lassen, als er mit dem Bild konfrontiert wird:
Die Reaktion ist schon ziemlich cool. Das kann man ruhig zugeben.
via Buzzfeed
(Youtube Direktend, via Pew Pew Pew)
Steve Carell sucht mit Keira Knightley seine verlorene erste Liebe am Ende der Welt, als ein Komet auf die Erde kracht. Sieht mir nach sehr sympathischer RomCom-Unterhaltung mit schönem Plot und tollem Soundtrack aus (Road to Nowhere ist einer meiner Lieblings-Talking Heads-Songs). Wir definitiv angeschaut.
Set in a too-near future, a man searches for a meaningful connection as humanity’s last days are at hand. Can he find his greatest love at the worst possible time? As the respective journeys of Dodge and Penny converge, the two spark to each other and their outlooks – if not the world’s – brighten.

(Youtube Direktkönig, via Unfug)
Hier der Trailer zur Doku von Rosa von Praunheim „König des Comics“, natürlich über das Leben von Ralf König. Natürlich alles sehr homosexuell und voller Pimmel, aber ich kann mich dem Hetero-Zeitgenossen am Trailer da anschließen: „Könnte man nach Ralf Königs Comics schwul werden? – Joa.“ Der Comicverkäufer im Trailer ist übrigens der Inhaber „meines“ Comic-Dealers Grober Unfug.
Ralf König ist einer der erfolgreichsten Comiczeichner Deutschlands. 1987 wurde er mit dem Comic Der bewegte Mann berühmt. Er hat es geschafft, als Chronist des schwulen Alltags, auch ein großes heterosexuelles Publikum zu begeistern.
Schamlos zeichnet er schwulen Sex in allen Variationen. Er zeigt mit viel Humor schwule Klischees, von der kreischenden Tunte, dem Lederkerl, der Kulturhusche, um sie im selben Moment zu widerlegen, indem er sie satirisch überzeichnet. Mit seiner Bibeltrilogie macht er sich über die Sexfeindlichkeit der katholischen Kirche lustig und mit mutigen Comics zum Islam zeigt er, dass er keine Angst vor Kontroversen hat.
Der Film zeigt den Lebensweg Ralf Königs. Gerade 50 geworden ist Ralf König auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft und begeistert sein Publikum mit Comiclesungen, in denen er seine Charaktere mit verstellter Stimme zum Leben erweckt. Der Film zeigt einen bescheidenen, zurückhaltenden Menschen, dessen Beobachtungsgabe die komischsten Situationen von uns allen entdecken lässt.
Zur Fortsetzung von Robert Rodriguez’ Wannabe-Grindhouse-Pastiche “Machete” tauchte auf dem European Film Market der Berlinale heute dieses Promo-Motiv auf. Drehbeginn von “Machete Kills” wird voraussichtlich im April sein, wie der Titelheld den ersten Teil überleben konnte, spielt wahrscheinlich keine Rolle.
Unser Filmfreunde-Review zum ersten Film gibt’s hier zu lesen.
(via)

Frybo hat mich gerade in den Kommentaren zum Neeson/Picard-Facoff auf eine Idee gebracht: Die Frage wer der bessere Kapitän der Enterprise war, scheint die Trekkies (darf man sie jetzt eigentlich so nennen, oder nicht?) in zwei Lager zu spalten. Picard oder Kirk?
Auch die Frage, ob nun Star Trek cooler ist, oder Star Wars hat zu unendlich herrlich-sinnlosen Debatten geführt. Aber es gibt noch viele weitere Fragen: DC oder Marvel, wer ist der beste Bond, welcher Batman ist der coolste… Und und und. Ich hätte große Lust hier eine lose Serie zu starten, in der wir gemeinsam endgültig entscheiden wer denn nun besser ist. Aber dafür brauchen wir würdige Gegner. Ich habe mir mal spontan Gedanken gemacht und würde mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren erstmal nicht über meine Vorschläge streitet, sondern eigene Vorschläge bringt. Die besten (und natürlich ernstzunehmensten) werden wir dann hier austragen.
Sobald es losgeht, will ich nicht einfach nur stumpfes “PICARD!” hören, sondern auch wissenschaftlich belegt (gerne so sinnlos wie möglich), warum Picard der bessere Kapitän ist (Beispiel).
Fangen wir mit folgenden Fragen an:
Was ist denn nun cooler – Star Trek oder Star Wars?
Wer ist der bessere Star Trek Kapitän – Picard oder Kirk?
Wer ist der bessere Bond – Connery oder Moore?
Wer hat den cooleren Schnäuzer – Selleck oder Reynolds?
Wer ist der bessere Lehrmeister – Mr. Miyagi oder Yoda?
Wer ist der bessere Batman – Keaton oder Bale?
So, und nun seid ihr gefragt. Lasst uns endlich die epischten Kämpfe zu einem Ende bringen und sie hier austragen!
Ich denke wir können jetzt den Streit darum was cooler ist (Star Wars vs Star Trek) endlich einstampfen.
Crossposting von esib
Neuer Film vom deutschen Regiewunderkind der 90er Jahre, Hans-Christian Schmid (Nach Fünf im Urwald, 23 – Nichts ist so wie es scheint, Crazy), der selbstverständlich ebenfalls im Wettbewerb der Berlinale 2012 läuft. “Was bleibt” (englischer Titel: “Home For The Weekend”) vereint Lars Eidinger, Corinna Harfouch und Sebastian Zimmler in einem, dem Trailer nach zu urteilen, bürgerlichen Familiendrama teutonischer Art.
Synopsis aus dem Festival-Programm:
Marko ist Anfang dreißig und lebt seit seinem Studium in Berlin – weit genug entfernt von seinen Eltern Gitte und Günter, mit deren bürgerlichen Lebensentwurf er sich nie recht anfreunden wollte. Ein, zwei Mal im Jahr besucht er die beiden, in erster Linie um ihnen ein paar gemeinsame Tage mit ihrem Enkel, Markos fünfjährigem Sohn Zowie, zu ermöglichen.
Marko hofft auf ein halbwegs ruhiges Wochenende in der Kleinstadt, doch es gibt Neuigkeiten: Gitte, die seit Markos Kindheit manisch-depressiv ist, fühlt sich nach einer homöopathischen Behandlung zum ersten Mal seit langer Zeit wieder gesund. Sie verzichtet auf ihre Medikamente und baut auf einen gemeinsamen Lebensabend an der Seite ihres Mannes, nicht ahnend, dass sie mit ihrer unerwarteten Genesung seine Pläne durchkreuzt. Auch Markos jüngerer Bruder Jakob und dessen Lebensgefährtin Ella stehen an einem Wendepunkt, denn Jakob richtet sich mehr und mehr auf ein Leben in Blicknähe zu seinen Eltern – vor allem zu Gitte – ein, Ella hingegen würde gern ihre beruflichen Pläne erst mal im Ausland weiterverfolgen.
Markos Anwesenheit wirkt wie ein Katalysator, er provoziert die Konfrontation mit den unausgesprochenen Wahrheiten, die Fassade des harmonischen Familienlebens bröckelt.
Heute starten die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin, in deren offiziellem Wettbewerb auch Christian Petzolds neuer Film “Barbara” vertreten ist (wieder einmal mit Nina Hoss in der Hauptrolle). Petzolds letzten Film, seinen Beitrag zum Dreileben-Projekt, fand ich schwer enttäuschend, aber “Barbara” sieht schon verdammt gut aus.
In einem heute in der FAZ erschienenen Interview sinniert der “Wolfsburg”-Regisseur übrigens gemeinsam mit Hans-Christian Schmid und Matthias Glasner über das deutsche Kino. Lesenswert.
Der erste Teaser zum Bourne-Nachfolger von Autor und Regisseur Tony Gilroy (Michael Clayton, Duplicity) wurde veröffentlicht, in dem nun Jeremy Renner einen Superagenten auf der Flucht gibt. Die Messlatte liegt natürlich hoch, insbesondere die beiden Greengrass-Bourne-Filme gehören zum Besten, was der Actionfilm in den letzten Dekaden hervorgebracht hat. Albert Finney, Joan Allen, David Strathairn und Scott Glenn sind in ihren alten Rollen zu sehen, Neuzuwachs bekommt die Serie von Edward Norton, Stacy Keach und Rachel Weisz. Der deutsche Kinostart ist für den 13. September angesetzt.
(Youtube Direktmoon, via Interweb3000)
Hier der dritte (oder vierte?) und letzte Trailer zu Iron Sky, dem fanfinanzierten Nazis-auf-dem-Mond-Film, kurz vor seiner Premiere auf der Berlinale. Ich glaube, der Produktionshintergrund macht den Film als allerletztes zum Must Watch.
Wer ganz aufmerksam den Trailer zum neuen Spider-Man angeschaut hat, wird vielleicht folgenden Ausschnitt erkannt haben:

Ist mir persönlich nicht ins Auge geschossen und selbst wenn: Wäre ich auf die Idee gekommen “Mark of the Spider-Man” in den Browser einzugeben, in der Hoffnung, dass es die Seite markofthespider-man.com gibt? Wohl kaum. Andere hatten aber die Idee und stießen auf eine Seite, die eben so aussieht:
Wen haben wir denn da? Perseus, Andromeda (Rosamund Pike), Agenor (Toby Kebbell), Hades (Ralph Fiennes) und Zeus (Liam Neeson). Soso. Aha.
Wie kann man sich diese Bilder zu der 3D-Fortsetzung anschauen, ohne mordsmäßige Explosionen im Kopf? BAM! WUSCH! KAWUMM! WOOOOOAAAAAA!!! Da schlägt das Popcornkino-Herz gleich tausendmal höher! Und dann erinnert man sich an den ersten Teil und denkt sich: “Meh.”
Das Spannenste an dieser Super Bowl Schose war und ist schon immer für mich die Werbeunterbrechung gewesen. Endlich gibt man sich mal so richtig Mühe und zaubert größtenteils großartige Werbung zusammen. Und eben auch jede Menge Trailer! Rope Of Silicon hat sich mal die Mühe gemacht alle zusammenzusuchen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht nach dem Klick alle zusammenzuklauen.
Faire Arbeitsteilung, wie ich finde.
Star Wars: Episode I The Phantom Menace 3D
Youtubedirektlink
Als Spider-Man-Fanboy war die Enttäuschung der letzten Verfilmungen schon beinahe schmerzhaft. Es war ein bisschen zu viel Lollypop-Gedöns und zu wenig schlecht gemachter Action. Was wir hier beim zweiten Trailer zum Reboot sehen, macht schon einen ganz anderen Eindruck. Verdammt, ich freue mich gerade so dermaßen!
Hier der Link zum ersten Trailer
via Coming Soon
Wie konnte eigentlich dieser Trailer an mir vorbeigehen? Eine gute Freundin hat es mir gerade geschickt, weil sie mich erschrecken wollte. Wir wissen alle, dass ich ein ziemlich schreckhaftes Häschen bin und weil sie mir die Freude einer nassen Unterbuchse bereiten wollte, dachte sie, dass sie mir etwas gutes damit tut.
Natürlich habe ich nicht einmal gezuckt. Das ist wohl immer so, wenn etwas vermeintlich gruseliges mit Staraufbeot daherkommt (Robert De Niro, Sigourney Weaver, Elizabeth Olsen und Cillian Murphy). Aber lohnenswert scheint der Film dennoch zu sein.
Die Geschichte in Kürze:
Psychologist Margaret Matheson and her assistant study paranormal activity, which leads them to investigate a world-renowned psychic.
Ich durfte mich ja vergangene Woche mit Kate Beckinsale unterhalten, die in der Stadt war um den ganz furchtbaren neuen Underworld Awakening zu promoten, der tatsächlich nur Fans der Serie zu empfehlen ist. Im Gegensatz zu ihrer Filmfigur Selena ist sie allerdings durchaus ganz charmant und sympathisch. Nachdem sie ja in den Underworld-Filmen nie viel mehr machen darf als sexy aussehen, in Zeitlupe zu laufen und Leute umzubringen, habe ich sie mal gefragt wie man das eigentlich anstellt. Und warum sie nicht glitztert. Und was wir vom neuen Total Recall erwarten dürfen.
“So finster die Nacht” war der wohl beste Vampirfilm der letzten zehn Jahre. Regisseur Tomas Alfredsons Neuverfilmung von John le Carrés “Tinker, Tailor, Soldier, Spy” mit Gary Oldman ist mindestens genauso gelungen und zählt für mich jetzt schon zu den Highlights des Jahres. Zumindest für Zuschauer die sich auf die langsame, kompromisslos erwachsene Erzählweise einlassen. Für moviepilot waren wir mit Alfredson in der Videothek in der er uns etwas über seine Einflüsse und Lieblingsfilme erzählt hat. Der gediegene Schwede, der genauso bedacht, ruhig und klug wie seine Filme wirkt überraschend in seiner Filmauswahl dann allerdings doch, denn wer hätte gedacht, dass er sich für überdrehte, laute Komödien wie Richard Lesters Version von “Die Drei Musketiere” begeistern kann?
Nachdem ein offensichtlich verwirrter FOX-Moderator die Ansicht vertrat, dass die Muppets Gehirnwäsche an Kinder vollziehen, um sie zu Kapitalistenhasser zu erziehen, haben sich die Muppets bei einer Pressekonferenz dazu geäußert:
Henry Cavill, Bruce Willis und Sigourney Weaver in einem Agententhriller klingt erstmal nicht so spannend. Wenn man den Trailer anschaut, dann sieht es auch nicht so spannend aus. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es den einen oder anderen geben wird, den es interessieren wird. In diesem Sinne:
Will goes to Spain for a vacation with his family but his world turns upside down when the family is kidnapped by agents hell-bent on recovering a mysterious briefcase and suddenly finds himself on the run.
via First Showing
Youtube Direktferris, via /Film
X-Posting von Nerdcore: Hier der Vollständigkeit halber das Commercial für den Stinkbolzen mit Ferris Bueller. Ein ziemlich trauriges Kapitel im Leben von Matthew Broderick, denke ich.
(Youtube Direktthrones, via Hacker News)
Hier der erste richtige Trailer zur zweiten Staffel von Game of Thrones. Am 1. April geht das Gemetzel wieder los. Ich freu mich.
Und hier zwei Reviews zu den beiden wichtigsten Starts der Woche:
The Artist – Frankreich 2011





Der Stummfilmstar Georg Valentin sieht sich durch den anbrechenden Wechsel zum Tonfilm in der Defensive. Trotzig behauptet er Ton wäre nur eine Phase und nur der Stummfilm habe Zukufunt, doch schon bald sieht er sich vor dem Karriereknick. Hollywood braucht neue Stars für die Tonfilm-Ära und während Georgs Stern sinkt, wird die ehemalige Nebendarstellerin Peppy Miller zur umjubelten Ikone.
Heutzutage mit großen Aufwand einen Stummfilm zu drehen, kann nur zum grandiosen Erfolg oder totalen Flop werden möchte man meinen. Der letzte der dieses Experiment im großen Stil wagte war Mel Brooks mit seinem “Silent Movie” und auch das ist mittlerweile wieder fast 40 Jahre her. Die Zeit war also reif für eine weitere Hommage an die Zeit in der große Gestik und Mimik das gesprochene Wort ersetzten. Und Regisseur Michel Hazanavicius gibt sich alle Mühe den Look und Gefühl der alten Zeit wieder zu beleben. Wo Brooks einfach den Ton wegließ aber ansonsten einen relativ modernen Streifen drehte, setzt The Artist auf die totale Imitation – zumindest an der Oberfläche. Denn so Meta wie die Story, so doppelbödig ist auch das stumme und geräuschlose Spiel, dass immer mit dem Wissen spielt, dass der Verzicht ein bewusster und kein erzwungener ist. Wir könnten Ton haben, aber wir nutzen ihn bewusst nicht – was die wenigen Stellen an denen Geräusche und Sprache vorkommen umso effektvoller macht.
(Youtube Direktbless, via Pew Pew Pew)
Hier der Trailer zu „God Bless America“, ‘ne ziemlich gewalttätige Satire über Frank, der mit einem Tumor im Kopf und nicht mehr allzu vielen Tagen übrig auf Rachefeldzug durch Amerika fährt und alles umnietet, was ihm dumm kommt.
Loveless, jobless and possibly terminally ill, Frank has had enough of the downward spiral of America. With nothing left to lose, Frank takes his gun and decides to off the stupidest, cruelest and most repellent members of society with an unusual accomplice: 16-year-old Roxy, who shares his sense of rage and disenfranchisement. From stand-up comedian and director Bobcat Goldthwait comes a scathing and hilarious attack on all that is sacred in the United States of America.
(Youtube Direkttiger, via Filmaddicts)
Willem Dafoe jagd den ausgestorbenen Tasmanischen Tiger. Ich halte die Prämisse für ziemlich beknackt – ein als ausgestorben geltendes Tier wird wiederentdeckt und dann schickt man selbstverständlich nen Jäger los… yawn! –, der Trailer sieht allerdings dennoch sehr, sehr schick aus.
THE HUNTER is the story of Martin, a skilled and ruthless mercenary sent into the Tasmanian wilderness on a hunt for a tiger believed to be extinct. Hired by an anonymous company that wants the tiger’s genetic material, Martin arrives in Tasmania posing as a scientist. He proceeds to set up base camp at a broken-down farmhouse, where he stays with a family whose father has gone missing. Usually a loner, Martin becomes increasingly close to the family; however, as his attachment to the family grows, Martin is led down a path of unforeseen dangers, complicating his deadly mission.
(Youtube Direktmirror, via First Showing)
Hier der neue Trailer zu Tarsem Singhs Schneewittchen-Interpretation „Mirror Mirror“ mit der Roberts als böser Königin. Der Singh und ich werden ja keine Freunde mehr, ich finde alles von dem okayish (The Cell) über langweilig (The Fall) bis absolut furchtbar (Immortals). Mirror sieht immerhin okay aus, mehr allerdings auch nicht. Hier der Plot:
An evil queen steals control of a kingdom and an exiled princess enlists the help of seven resourceful rebels to win back her birthright in a spirited adventure comedy filled with jealousy, romance and betrayal that will capture the imagination of audiences the world over.
Visionary director Tarsem Singh (Immortals) rewrites fairy tale history as a wicked enchantress (Roberts) schemes and scrambles for control of a spirited orphan’s (Collins) throne and the attention of a charming prince (Hammer). When Snow White’s beauty wins the heart of the prince that she desperately pursues, the Queen banishes her to the forest, where a ravening man-eating beast hungrily awaits.
Rescued by a band of diminutive highway robbers, Snow White grows into an indomitable young woman determined to take back her realm from the treacherous Queen. With the support of her subjects, she roars into action in an epic battle that blends spectacle, magic and contemporary humor in Singh’s signature, jaw-dropping visual style.
(Youtube Direktlockout, via Superpunch)
Hier der Trailer zu Lockout, produziert von Luc Besson, inszeniert von Stephen Saint Leger und James Mather. Snake Plissken in Space ohne Augenklappe. Sieht mir nach einem superunterhaltsamen B-Movie aus, werde ich mir definitiv ansehen. Hier der Plot: „A man wrongly convicted of conspiracy to commit espionage against the U.S. is offered his freedom if he can rescue the president’s daughter from an outer space prison taken over by violent inmates.“
(Youtube Direktbueller, via Geekosystem)
Teaser-Trailer für Superbowl-Commercials sind ja nun mehr als albern, aber der hier verursacht bei mir tatsächlich Gänsehaut. Oder wie’s ein YT-Kommentator auf den Punkt bringt: „Instant winner of all Super Bowl ads.“

Die Pythons sans Eric Idle (und Graham Chapman natürlich, dessen Asche für immer in Aspen verschüttet bleibt) haben zugesagt, Sprechrollen für „Absolutely Anything“ zu übernehmen, einen SciFi-Film mit CGI- und Realfilm-Elementen. Robin Williams übernimmt die Rolle eines sprechenden Hundes, Terry Jones führt Regie und derzeit sind sie dabei Eric Idle zu einer Rolle zu überreden. Was dann sowas wie eine Monty Python-Reunion in Sprechrollen wäre. Immerhin.
Members of Monty Python’s Flying Circus are reteaming for “Absolutely Anything,” a sci-fi farce combining CGI and live action, with Terry Jones to direct and Mike Medavoy to produce.
Plans are for filming to begin in the U.K. this spring, with the Pythons voicing key roles as a a group of aliens who endow an earthling with the power to do “absolutely anything” to see what a mess he’ll make of things — which is precisely what happens. There’s also a talking dog named Dennis who seems to understand more about the mayhem that ensues than anyone else does. Robin Williams will voice the character.“It’s not a Monty Python picture, but it certainly has that sensibility,” Jones told Variety.
“Anything” is based on a script developed by Jones and Gavin Scott over the past two decades. Medavoy, a producer on the Pythons’ “Life of Brian,” is producing along with David Thwaites and Chris Chesser, in conjunction with U.K. partners Bill and Ben Prods.
Pic reunites Monty Python members – ‘Absolutely Anything’ will be sci-fi comedy (via Topless Robot)

The Shiznit haben 15 Poster der Oscaranwärter remixt. Die Idee ist übrigens komplett von der Photoshop-Contest-Community Worth1000 geklaut (hier und da). Alle Posterremixe nach dem Klick.
(Youtube Direktsky, via Twitch)
Hier der neue Trailer zu Iron Sky, der in ein paar Wochen auf der Berlinale Premiere feiert.
(Youtube Direktwolves, via Twitch)
Schöner Trailer zu „The Grey“ mit Liam Neeson, der mit seiner Ölplattform-Mannschaft nach einem Flugzeugabsturz in der Wildnis Alaskas gegen Wölfe kämpft. Ich steh’ ja auf solchen Survivial-Actionkram und der Trailer weckt ein paar tolle Erinnerungen an „Runaway Train“, werde ich mir definitiv ansehen. Hier dier Plot:
In “The Grey,” Liam Neeson leads an unruly group of oil-rig roughnecks when their plane crashes into the remote Alaskan wilderness. Battling mortal injuries and merciless weather, the survivors have only a few days to escape the icy elements — and a vicious pack of rogue wolves on the hunt — before their time runs out.
Secret Cinema haben in einem Keller in London Carol Reeds „The Third Man“ gezeigt und dazu das Gebäude und das Gelände in das Wien der 40er Jahre verwandelt, Bilder vom Event gibt’s auf Flickr. Toll!
Secret Cinema brought to life Carol Reed’s ‘The Third Man’ at the Farmiloe Building in the secret streets and alleyways of Clerkenwell, London, through to the backstreets of Kabul, Afghanistan.
Over 19,000 of you travelled to Vienna becoming part of Harry Lime’s Rogue racket, Major Calloway’s investigation patrols and Crabbin’s British Cultural Office. A photographer from the Vienna Times documented the happenings here and a filmmaker from Future Shorts London Productions made this film.
Das ich den neuen Muppet-Filme liebe (genau wie Muppet Movie, The great Muppet Caper, Muppets take Manhattan und den Muppet Christmas Carol) habe ich ja vielleicht schonmal nebenbei erwähnt hier im Blog *hust* – deswegen hat es mir auch besonderen Spaß gemacht mit dem Regisseur James Bobin in die Videothek Video Collection zu gehen und einen Filmcheck mit ihm zu drehen. Der Brite hat nicht nur einen sehr guten Filmgeschmack sondern ist neben dem Muppet-Film auch für “Flight of the Conchords” verantwortlich – ein Grund mehr ihn zu mögen.
Die Oscarnominierungen 2012 wurden soeben bekannt gegeben. Die 84. Verleihung des Hollywoodfilmpreises findet am 26. Februar statt.
Best Motion Picture of the Year
Hugo
The Artist
The Descendants
Extremely Loud and Incredibly Close
The Help
Midnight in Paris
Moneyball
The Tree of Life
War Horse
Best Achievement in Directing
Terrence Malick (The Tree of Life)
Alexander Payne (The Descendants)
Michel Hazanavicius (The Artist)
Martin Scorsese (Hugo)
Woody Allen (Midnight in Paris)
(Vimeo Direktside, via Bleeding Cool)
Netter Trailer zu Keanu Reeves Doku „Side by Side – The Science, Art and Impact of Digital Cinema“ über die Zukunft der Filmproduktion. Für den Film hat Reeves offensichtlich gehörig seine Beziehungen spielen lassen, es wirken unter anderem mit: Steven Soderbergh, James Cameron, David Lynch, Richard Linklater, Martin Scorsese, Lana Wachowski, Andy Wachowski, Christopher Nolan, David Fincher, George Lucas, Robert Rodriguez, Michael Ballhaus, Lars von Trier, John Malkovich, Danny Boyle, Joel Schumacher und Barry Levinson.
Movies were shot, edited and projected using photochemical film. But over the last two decades a digital process has emerged to challenge photochemical filmmaking.
SIDE BY SIDE, a new documentary produced by Keanu Reeves, takes an in-depth look at this revolution. Through interviews with directors, cinematographers, film students, producers, technologies, editors, and exhibitors, SIDE BY SIDE examines all aspects of filmmaking — from capture to edit, visual effects to color correction, distribution to archive. At this moment when digital and photochemical filmmaking coexist, SIDE BY SIDE explores what has been gained, what is lost, and what the future might bring.
(Youtube Direktevil, via First Showing)
Hier der Trailer zum nächsten Teil des Resident Evil-Teils. Ich werde mir den anschauen, weil ich mir fast alle Genre-Filme ansehe und ich auch sonst alle Teile des Franchise gesehen habe. Aber das eklige, massive Product-Placement in der ersten Hälfte des Teasers ist fast schon unerträglich und macht das nicht unbedingt einfacher.
(Youtube Direktjeff, via First Showing)
Schöner Trailer zu „Jeff, Who Lives At Home“ mit Jason Segel. Hier der Plot: „On his way to the store to buy wood glue, Jeff looks for signs from the universe to determine his path. However, a series of comedic and unexpected events leads him to cross paths with his family in the strangest of locations and circumstances. Jeff just may find the meaning of his life… and if he’s lucky, pick up the wood glue as well.“

Schöne Meldung von Hammer Films! Die restaurieren über 30 ihrer Klassiker für aufwändige BluRay-Releases. Den Anfang macht natürlich Dracula, inklusive einer längeren Todesszene aus der japanischen Version des Films, das Teil erscheint im März, weitere folgen verteilt im ganzen Jahr, unter anderem „Plaque of the Zombies“, „The Legend of the 7 Golden Vampires“, „Frankenstein Created Woman“ und „The Mummys Shrout“. Zur Restaurations-Aktion haben sie auch ein eigenes Blog aufgesetzt, das ich mir grade in den Feedreader gepackt habe. Leider finde ich kein Wort zu meinem Lieblings-Hammer „The Curse of the Werewolf“. Abwarten.
Dracula Prince of Darkness is the first title scheduled for release in the global restoration project and will be released in the UK in conjunction with STUDIOCANAL in March 2012. The partnership continues throughout the spring for the releases of The Reptile and The Plague of The Zombies, and will also include The Devil Rides Out, Rasputin the Mad Monk and The Mummy’s Shroud during the course of the year.
Hammer will also release definitive versions of its three hugely-influential original Gothic classics in the UK: The Curse of Frankenstein, Dracula and The Mummy.
As well as featuring a fully-restored HD picture and restored sound, the remastered films will boast a host of newly-filmed extras, including interviews with cast members. These documentary extras are being produced by Hammer expert and historian, Marcus Hearn – author of the recent “The Hammer Vault”.
Pinewood Studios carried out the restoration of the first three STUDIOCANAL titles after housing the original negatives for the films, restoring the original UK title sequence to The Plague of The Zombies as well as the UK title cards to Dracula Prince of Darkness.
Der zweite Trailer unterscheidet sich jetzt nicht großartig vom ersten Trailer, zeigt dafür aber ein bisschen mehr. Außerdem werden Zuschauer noch von geheimen Screenings zitiert. Was mich persönlich anspricht, war: “Like Superbad on crack.”
Count me in!
Three high school seniors throw a birthday party to make a name for themselves. As the night progresses, things begin to spiral insanely out of control as word of the party spreads. Website: projectxthemovie.com
Nachdem Chuck Norris in einem polnischen Interview gesagt habe, die Fortsetzung des Actionheldengipfeltreffens würde eine Jugendfreigabe erhalten, bestätigte Sylvester Stallone nun die Gerüchte. “The Expendables 2″ wird, anders als der Vorgänger, bei dem die Fans noch über die Freigabe abstimmten, ein PG-13-Rating erhalten. Das heißt also, dass in der Fortsetzung weniger Gewalt und weniger bad language zu erwarten sind. Eine härtere Fassung wird dann mit Sicherheit auf dem Heimvideomarkt nachgereicht.
Altersfreigaben bestimmen gewiss nicht die Qualität eines Films, aber das Zusammentreffen einiger der härtesten Actionstars ever sollte schon irgendwie… so richtig badass sein, oder?
Auf AICN verriet Stallone Harry Knowles aber immerhin:
The film is fantastic with Van Damme turning in an inspired performance… Our final battle is one for the ages. The PG13 rumor is true, but before your readers pass judgement, trust me when I say this film is LARGE in every way and delivers on every level. This movie touches on many emotions which we want to share with the broadest audience possible, BUT, fear not, this Barbeque of Grand scale Ass Bashing will not leave anyone hungry…Sly.
(via)
Im November hatte ich ja eines meiner bisher liebsten Interviews. In L.A. durfte ich Kermit, Miss Piggy, Jason Segel, Amy Adams den Regisseur James Bobin und Walter (das neue Muppet) treffen. Und es war tatsächlich genauso cool wie ich es mir vorgestellt hatte.
Manchmal lohnt es sich eben doch seine Kindheitshelden zu treffen. Das Witzige ist, dass man zu keiner Zeit das Gefühl hat mit Puppen zu reden, selbst wenn die Puppeteers direkt vor einem auf dem Boden hocken und einen beim Reinkommen begrüßen. Sobald das Interview losgeht schaut man nur noch auf Kermit, Piggy und Walter.
Mit Bobin haben wir heute übrigens noch einen Filmcheck gedreht, der nächste Woche veröffentlicht wird. Er hat wirklich genauso den Filmgeschmack, den man sich vom Regisseur des Muppet-Films und Flight of the Conchords wünscht :)
“Haven’t you seen our first movie? We drive!”

Originaltitel: The Muppets
Herstellungsland: USA 2011
Regie: James Bobin
Buch: Jason Segel & Nicholas Stoller
Darsteller: Kermit, Miss Piggy, Fozzy, Rowlf, Walter, Jason Segel, Amy Adams, The Animal, Scooter, Gonzo, Chris Cooper





Die beste Zeit liegt lange hinter ihnen. Die Muppets sind vergessen und in alle Winde zerstreut. Ihr altes Theater soll an den reichen Geschäftsmann Tex Richman (Chris Cooper) verkauft werden, der darunter nach Öl bohren will. Doch die beiden Muppet-Fans Walter (Walter) und sein Bruder (Jason Segel) sowie dessen Freundin (Amy Adams) alarmieren Kermit um die alte Gang nochmal zusammenzutrommeln und ein Muppet-Spendenspecial zu produzieren, damit das Theater gerettet werden kann.
Was habe ich mich auf diesen Film gefreut. Ich liebe die Muppets seit ich die erste Folge irgendwann Anfang der 80er Jahre im ZDF gesehen habe (oder vielleicht sogar schon seit Peter Alexander sie in einer seiner Shows zu Gast hatte, die ich als kleines Kind immer bei meiner Oma geguckt habe). Die Muppets sind klasse und das nicht nur aus nostalgischen Gründen: Sie sind quintessential Puppets (auch wenn man sie nie als Puppen bezeichnen sollte) – sie waren der Beweis dass es nur geniale Pupeteers braucht um auch ohne große Special Effects lebendige, liebenswerte, witzige und skurrile Charaktere zu kreieren. Im Gegensatz zu blöden Bauchredner-Puppen, Kasperletheater oder den üblichen steifen Figuren die das Kinderprogramm bevölkerten waren die Muppets immer lebendig. Sie waren eben nie Puppen, sie waren People. Ohne sie gäbe es weder die Feebles von Peter Jackson noch die geniale Avenue Q-Show (bei der übrigens etliche Henson-Pupeteers mitwirkten). Kermit, Piggy, Waldorf und Stattler, Sweetums, Schweine im Weltall und der schwedische Koch sind Teil meiner Kindheits-DNA und wie ich bei neuerlicher Sichtung der alten Shows und Filme im vergangenen Frühjahr feststellte: Ich liebe sie noch immer.
Wenn man sich folgende Bilder anschaut, dann ist die Geschichte hinter dem Film “Burt Wonderstone” irgendwie vollkommen egal, weil: Ich muss das sehen, egal was das ist!
Na super. Der Tag wäre dann jetzt im Eimer. Vielen Dank Ronny.
Trailer zu “Kotoko”, dem neuen Film von Meisterregisseur Shin’ya Tsukamoto (“Tetsuo: The Iron Man”, “Vital”), der letztes Jahr in Venedig den Horizons Award erhielt. Der Film scheint Tsukamotos letzte Arbeiten thematisch fortzusetzen, und der Trailer ist im wahrsten Sinne des Wortes irre.
The story of a single mother who suffers from double vision; caring for her baby is a nerve-wrecking task that eventually leads her to a nervous breakdown. She is suspected of being a child abuser when things get out of control and her baby is taken away.
In einer Vorführung von “Hugo”, Martin Scorseses Kinobeschwörung in 3D, lief die Projektion in den finalen 20 Minuten (in denen Ben Kingsley einen rührig-kitschigen Abschlussmonolog hält) komplett aus dem Ruder und produzierte amüsante Doppelbilder. Vor dem Hintergrund des betreffenden Films (der soweit ganz schön, aber auch allzu sentimental ist) und seiner Ode an die Magie des Kinos ein Vorfall, der nicht einer gewissen bösen Gewitztheit entbehrt.
Neuer Trailer zur Kinoadaption oder wohl eher -interpretation der Kultserie “21 Jump Street”, mit der Johnny Depp (hier in einem Cameo zu sehen) einst zum Teenieidol wurde. Dem Trailer nach zu urteilen hat der Film bis auf die Ausgangsidee der Undercover-Highschool-Cops nichts mehr mit der Vorlage gemein und setzt eher auf zeitgenössischen Quatschhumor. Möglich aber, dass meine Erinnerungen an die Serie leicht verklärt sind, die mochte ich als Kind nämlich immer ganz gern (wahrscheinlich ist sie in Wahrheit furchtbar).
Quentin Tarantinos Lieblingsfilme des letzten Jahres veröffentlicht (und wenn wir uns irgendwann mal den Faulheitsstock aus dem Hintern gezogen haben, bringen wir vielleicht auch noch eine Bestenliste zustande) und da sind (wie immer) einige Überraschungen dabei. Apes auf Platz 2, Musketeers, er hat Green Lantern erwogen und Drive ist ein „Nice Try“. Naja. Hier die ganze Liste:
Quentin Tarantino’s official Top Eleven of 2011
1. Midnight In Paris
2. Rise Of The Planet Of The Apes
3. Moneyball
4. The Skin I Live In
5. X-Men: First Class
6. Young Adult
7. Attack The Block
8. Red State
9. Warrior
10. The Artist / Our Idiot Brother (tie)
11. The Three Musketeers
Others considered in no particular order
50/50
Beginners
Hugo
The Iron Lady
Carnage
Green Hornet
Green Lantern
Captain America
The Descendants
My Week With Marilyn
Fast Five
Tree Of Life
The Hangover Part II
Mission Impossible 4
The Beaver
Contagion
The Sitter
War Horse
Nice Try Award
Drive
Hannah
Drive Angry
Real Steel
Best Director
Pedro Almodovar
Bennett Miller
Woody Allen
Jason Reitman
Michel Hazanavicius
Best Original Screenplay
Midnight In Paris
Young Adult
Red State
Attack The Block
Our Idiot Brother
Beginners
Best Adapted Screenplay
Moneyball
The Skin I live In
Carnage
Rise Of The Planet Of The Apes
Hugo
X-Men: First Class
Worst Films
Sucker Punch
Potiche (Trophy Wife)
Miral
Insidious
Rampart
Straw Dogs
Paranormal Activity 3
Meek’s Cutoff
Exclusive: Quentin Tarantino’s favorite films of 2011 & more! (via Reeft)
(Youtube Direkt, via Dead Car Bounce)
Gestern fanden die 69. Golden Globe Awards statt, wie jedes Jahr ein guter Indikator auf die kommenden Oscar-Verleihungen. Schön: Peter Dinklange hat den Globe für den besten Nebendarsteller einer Serie mehr als verdient für Game of Thrones geholt und The Artist hat ebenfalls ein paar Auszeichnungen abgeräumt. Doof: New Girl hat keinen Globe für Best Comedy Series gewonnen. Schade.
Oben Ricky Gervais Opening, hier alle Gewinner:
BEST PICTURE – DRAMA: The Descendants
BEST ACTOR – DRAMA – George Clooney, The Descendants
BEST ACTRESS – DRAMA: Meryl Streep, The Iron Lady
BEST PICTURE – COMEDY OR MUSICAL: The Artist
BEST ACTOR – COMEDY/MUSICAL: Jean Dujardin, The Artist
BEST ACTRESS – COMEDY/MUSICAL: Michelle Williams, My Week With Marilyn
Best Comedy TV Series: Modern Family
BEST DIRECTOR: Martin Scorsese, Hugo
BEST SUPPORTING ACTRESS: Octavia Spencer, The Help
Best Actor, TV Comedy Series: Matt LeBlanc, Episodes
Best Actress, TV Drama Series: Claire Danes, Homeland
BEST FOREIGN LANGUAGE FILM: A Separation
Best Supporting Actress in a Series, Mini-series or TV Movie: Jessica Lange, American Horror Story
BEST SCREENPLAY: Woody Allen, Midnight in Paris
BEST ANIMATED FEATURE: The Adventures of Tintin
Best Supporting Actor in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television: Peter Dinklage, Game of Thrones
Best Actor in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television: Idris Elba, Luther
BEST ORIGINAL SONG: Masterpiece, W.E.
BEST ORIGINAL SCORE: Ludovic Bource, The Artist
Best Drama TV Series: Homeland
Best Actor, TV Drama Series: Kelsey Grammer, Boss
Best Actress in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television: Kate Winslet, Mildred Pierce
Best Television Series – Miniseries/Movie: Downton Abbey
Best Actress, TV Comedy Series: Laura Dern, Enlightened
BEST SUPPORTING ACTOR: Christopher Plummer, Beginners
Sherlock Holmes – Spiel im Schatten (Sherlock Holmes – A Games of Shadows) – USA 2011





Holmes und Watson sind wieder im Einsatz, diesmal gegen den Erzfeind Moriarty, der ein Politkomplott inszeniert, dass den Detektiv auf eine Jagd quer durch Europa treibt.
Als Holmes-Film immer noch nicht wirklich der Burner, ist der Film nichtsdestotrotz eine gewaltige Steigerung gegenüber dem Vorgänger. Statt peinlichen Green-Screen-Turnereien vor Renderkulisse sind Downey Jr. und Law diesmal meist in realer oder bestenfalls digital gepimpter Kulisse zu sehen. Der Scope ist dank Europa-Reise wesentlich größer und dank den gut aufgelegten Darstellern, die das Ermittler-Duo diesmal noch mehr an der Grenze zur Homo-Travestie spielen, macht das Ganze meist auch Spaß.
Weniger gut weg kommen die Nebendarsteller, denn außer Stephen Fry und Jared Harris als Moriarty ist keine Figur mehr als Raumdeko. Insbesondere die Zigeunerin Simsa in Form von Noomi Rapace ist sträflich verschwendet. Dazu kommt der arg holperige Plot, bei dem auch aufmerksame Zuschauer Probleme haben werden zu verstehen was jetzt genau warum passiert – zumindest bis Holmes seine Basil-Exposition-Szenen hat.
Die Anflüge moralischer Philosophie über das Wesen des Menschen, die Moriarty am Ende anbringt sind leider auch nur wenig ausgearbeitet und hingeworgen, ja beschädigen das Mastermind in seiner Brillanz sogar etwas, da sie alle seine Bemühungen ad absurdum führen.
Holmes selber bleibt als Konstrukt schwierig, seine Intelligenz wird angedeutet, doch beschränkt sie sich weniger auf kühle Deduktion, als auf MacGyverhafte Improvisation, die weniger Ermittlungsarbeit ist, als Mission Impossible im Schnelldurchlauf. Das der Film wichtige Informationen zurückhält und verschleiert damit Holmes am Ende ein Auflösung aus dem Allerwertesten ziehen darf ist dann bisweilen schon etwas anstrengend, genau wie die im Grunde stylishen Zeitlupe/Speedup-Szenen – die bisweilen so ausgewalzt sind, dass sie zum Selbstzweck verkommen und eher Ablenken als die Story vorranbringen.
Youtube Direktpablo, via Quiet Earth
X-Posting von Nerdcore: Schöner Trailer zur kommenden Doku „Pablo“ über einen der bekanntesten Typografen und Designer von Filmintros, den kein Schwein kennt. Der Mann hat am gleichen Tag Geburtstag wie ich und gestaltete die Vorspänne oder Trailer zu unter anderem (Achtung, festhalten): Bullitt, Beetlejuice, To Live and Die in L.A., Addams Family, Men in Black, A Clockwork Orange, Good Will Hunting, Jesus Christ Superstar, Zardoz oder Harold and Maude. Whoa! Regie führte ein Mann mit dem bemerkenswerten Namen Richard Goldgewicht.
Pablo blends documentary and animation elements to tell the saga of “famous unknown” Pablo Ferro, a man with a personal journey that spans from Havana, during the pre-Cuban revolution to his current home, in the garage behind his son’s house.
The animation part of the film takes us through the dream-scape of Pablo’s memories, while the documentary footage chronicles a very eccentric lifestyle of a 72 year old artist, once hailed by Stanley Kubrick as the father of the sixties look and the MTV aesthetics.
Das Video macht schon ein bisschen die Runde, aber ich kam erst jetzt dazu es mir anzuschauen. Tom Hanks erzählt von seinen Erfahrungen mit “Eisenhuddenstaat”, die Deutsche Autobahn und seinem Chauffeur “Racer X”. Super!
via überall auf Facebook
(Youtube Direktuniversal, via Peter)
Schöner Clip von Universal, die zu ihrem hundertsten Geburtstag ein paar Klassiker restaurieren und in diesem Video ein paar Einblicke in den Prozess geben. Restauriert werden im Laufe des Jahres: All Quiet on the Western Front, The Birds, Buck Privates, Dracula (1931), Dracula Spanish (1931), Frankenstein, Jaws, Schindler’s List, Out of Africa, Pillow Talk, Bride of Frankenstein, The Sting und To Kill a Mockingbird.
Außerdem haben sie sich ein Tumblelog zum Jubiläum angeschafft, auf dem sie unter anderem die Geschichte ihres Logos erzählen:

Legend has it that Carl Laemmle named the company after seeing a “Universal Pipe Fittings” truck pass by his New York office window. Though our name may have been inspired by a whim, today Universal is considered a pioneer in cinematic history. Our logo symbolizes the films we’ve created which have not only impacted millions, but also helped tell the story of filmmaking.
The Universal logo has gone on to change over the years since 1912. From the silent logo of UNIVERSAL FILMS encircling the globe…to the ‘droning propeller plane circling the globe’ that marked the arrival of sound…and finally, to today’s more modern and vivid Universe—the Universal logo has reflected the evolution of film.
Dailymotion Direktdjinn, via Quiet Earth
Hier der erste Trailer zu Tobe Hoopers Djinn, gedreht in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sieht okayish aus, läuft bei mir aber eher unter „Kuriosum des Horror-Genres“.
An Emirati couple (played by Khalid Laith and Razane Jammal) return from a trip to the United States only to discover that their new apartment has been built on a site that is home to some malevolent beings.
(Youtube Direktkevin, via AnimalNY)
Schönes und sehr naheliegendes Moviemashup aus „We need to talk about Kevin“ (Trailer) und „Kevin allein zuhaus“.
(Youtube Direktbond, via BleedingCool)
Hier der Trailer zur kommenden Bond-BluRay-Box. Ich ignoriere hier ja meistens News zu BluRays, obwohl ich sehr auch die Technik stehe. Aber für Bond mache ich da gerne eine Ausnahme, denn die remasterten Discs der alten Filme sind eine ziemliche Referenz, ich meine: Man sieht die einzelnen Brusthaare von Sean Connery in Goldfinger! Das ist schon ‘ne Bank. Ich werde mir die Box nicht kaufen, weil ich bereits viele der alten Bonds auf BluRay besitze, aber genau deshalb kann ich die Box auch bedenkenlos empfehlen.
Amazon-Partnerlink: James Bond Jubiläums Collection [Blu-ray]
Es gab außerdem in den letzten Tagen noch ‘nen netten, halbwitzigen Bond-Song (via Interweb3000): „James Bond is a bit of an arsehole- in this video by running corners productions, we illustrate the how and why of James’s arseholery…“

Lisa Hanawait ist offensichtlich Pferdefan, hat sich Spielbergs War Horse angesehen und ein illustriertes Review gemalt. Großartig! (via Miss Cakehead)
Der US-Trailer zum aktuellen und wahrscheinlich leider auch letzten Film von Meisterregisseur Béla Tarr (Sátántangó), der unter dem Titel “Das Turiner Pferd” am 15. März vom Basis-Filmverleih auch in unsere Kinos gebracht wird. Der Film erhielt letztes Jahr auf der Berlinale den Großen Preis der Jury.
Inspiriert von der Geschichte des deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche, der im Jahre 1889 versuchte ein Kutschpferd vor Misshandlung zu schützen, wirft der Film einen detaillierten Blick auf die Geschichte des Kutschers, seiner Tochter und des Pferdes.
… und zwar recht schicke, besonders natürlich im Vergleich zum schrottigen ersten Motiv. Deutscher Kinostart am 9. Februar – und ich freue mich wohl als einer der ganz wenigen, ihn endlich wieder im Kino sehen zu können. Die weiteren Poster nach dem Klick.
Ein neuer Film von Wes Anderson. Mit: Bill Murray, Harvey Keitel, Bruce Willis, Edward Norton, Frances McDormand, Tilda Swinton und Jason Schwartzman. Wird bestimmt wie: Bottle Rocket, Rushmore, Royal Tenenbaums, Life Aquatic with Steve Zissou, Darjeeling Limited und The Fantastic Mr. Fox. Also: Freut euch.
A pair of lovers flee their New England town, which causes a local search party to fan out and find them.
X-Posting von Nerdcore: Ganz toller Trailer zu „Shut up and play the hits“ über den letzten Auftritt von LCD Soundsystem letztes Jahr. LCD waren ja eine der Konsens-Bands des vergangenen Jahrzehnts und auch wenn ich längst nicht alles von Murphys Truppe wirklich gut fand, ziehe ich meinen Hut vor dieser ganz klaren Vision eines zerschossenen Disco-Sounds, dessen Glitter nach Achselschweiß roch. Sehr stringent und diese konzertierte Auflösung mit einem vierstündigen Abschiedskonzert war dann auch der mehr als konsequente Höhepunkt.
Der Trailer erinnert übrigens nicht nur wegen des „Plots“ an die Blur-Doku „No Distance left to run“: Inszeniert wurde Shut up nämlich von Dylan Southern und Will Lovelace, die bereits bei Distance Regie führten. Die zwei spezialisieren sich wohl scheinbar auf Filme über Band-Breakups. Soll mir recht sein, wenn so super Sachen dabei rauskommen. Für Blur waren die beiden für ‘nen Grammy nominiert, ich schätze mal, hierfür gewinnen sie einen.
(Youtube Direktford, via Niklas)
Indyception!

Bevor De Niro Taxidriver gedreht hat, musste er sich natürlich voll und ganz in die Rolle einfühlen und ist ein paar Wochen lang als echter Taxifahrer durch New York gebraust. Ich frage mich wie viele Fahrgäste sich im Nachhinein bewusst waren wer sie durch die Stadt gefahren hat.
via Interweb3000
James Franco ist ja schon vor einer ganzen Weile ins Regisseursfach gewechselt, wie man zuletzt auch in einer Folge von “Durch die Nacht mit…” sehen konnte. Zu seinem Biopic über den US-amerikanischer Dichter Hart Crane ist jetzt der erste Teaser Trailer erschienen. Die Hauptrollen spielen Michael Shannon, Franco selbst und diverse Mitglieder seiner Familie. “The Broken Tower” ist in den USA bereits via Download und On Demand erhältlich.
Trailer zur Romantic Comedy “Friends With Kids”, für den die drei HauptdarstellerInnen aus dem tollen “Bridesmaids” – Kristen Wiig, Maya Rudolph und Chris O’Dowd – erneut gemeinsam vor der Kamera standen. In weiteren Hauptrollen sind Adam Scott, Megan Fox, Jon Hamm und Jennifer Westfeldt zu sehen, letztere legt mit dem Film auch ihr Regiedebüt vor.

Auf Reddit postet seit Jahresbeginn ein User namens Vidzilla Montagen bekannter Websites während der beginnenden Zombie-Apokalypse. Konsens ist wohl, dass es sich um ein Viral für den ersten Trailer zu „World War Z“ handeln soll, seit dem in einem der Bilder ein Easteregg aufgetaucht ist: „There was an easteregg with a .zip file called 41yad.zip.“ Ziemlich stimmige Theorie, in ein paar Tagen wissen wir mehr und selbst wenn es kein WWZ-Viral ist, finde ich das Dings superunterhaltsam, der könnte gerne so das ganze Jahr weitermachen.
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Wir sind uns hoffentlich einig, dass Blockbuster zu bashen, weil sie Blockbuster sind, langweilig ist. Ich weiß, das passiert bei den Filmfreunden vielleicht ab und an, aber ich spreche mich vollkommen davon frei, denn ich mag Blockbuster. Sehr. Ich mag es sowohl anspruchsvoll, als auch extrem leicht unterhalten zu werden und wenn Dinge explodieren, mache ich mir vor Freude in die Hose. Um zu zeigen wie niedrig mein Anspruch sein kann: Ich mochte Green Lantern und habe auch bei Fast Five viel Spaß gehabt.
Ich schreibe das jetzt nur mal vorab, um eines klarzustellen: Wenn jemand wie ich, der Popcorn-Kino über alles liebt, sagt, dass Avatar der beschissenste Fantasyfilm seit Eragon ist, dann bedeutet das schon etwas. Dieses schwulstige Geschwulste, das inflationäre 3D-Rumgewichse und die schlimme Story hat mir während der Vorstellung schlimme Kopfschmerzen bereitet (wobei ich zugeben muss, dass die Kampfszenen am Ende schon ganz gut waren). Die ganzen Hippies und Baumkuschler, die Parallelen zur Realität zogen, lasse ich an dieser Stelle mal außen vor. Der Film war schlimm. Punkt.
Wenigstens kann sich die Kinolandschaft glücklich schätzen, dass es noch vier Jahre dauern wird, bis die blauen Pocahontas über die Leinwand hüpfen:
Bleeding Cool had the chance to speak with Avatar producer Jon Landau this morning, who said that Avatar 2 is still four years away. While original reports said that the movie would come out in 2013 or 2014, this update means that we may not see the movie until 2016 (that is, unless he meant production will start that year, which would put the film’s actual release sometime in 2017 or 2018).
Trailer (mehr oder weniger) zur 3D-Wiederveröffentlichung von Pixars, ja, kann man sagen, Classic “Findet Nemo”. Angenehm zurückhaltend, ohne viel Tamtam. Message ganz klar: Wenn Du Lust hast, dann schau’s noch mal in 3D, wenn nicht, dann nicht. Schön.
Ich glaube, auf dem ersten Blick, ist das Erstaunlichste an diesem Film, dass Tom Bohn ihn aus eigener Tasche bezahlt und ins Kino gebracht hat. Dass der Trailer gar nicht mal so übel aussieht, macht den Film gleich mal ein bisschen interessanter.
Die Geschichte in Kürze:
Am 13. Januar 2011 betreten 24 Wissenschaftler den Kontrollraum des Teilchenbeschleunigers CERN. Nach der Nachtschicht, die am 14. Januar 2011 um 6.00 früh endet, kommt jedoch nur ein Wissenschaftler wieder aus dem Kontrollraum heraus. Die anderen 23 sind spurlos verschwunden.
Der Wissenschaftler wird von zwei Beamten der ermittelnden Kriminaldienststellen befragt. Eine unglaubliche Geschichte nimmt ihren Anfang.
Mehr Infos und das Blog zum Film gibt es auf der Internetseite.
Aus den Kommentaren:
Ich habe gestern den Film in Dießen am Ammersee sehen können: Der konventionelle Trailer hatte mich in die falsche Richtung geführt. Reality XL ist ein kluger Thriller der Sonderklasse, der nicht nur fast jede Minute spannend ist, sondern auch zum Nachenken über Weltall und Menschheit nicht nur anregt, sondern zwingt.
Da ich mich als Wissenschaftler selbst mit den Grenzen des Wissens beschäftige und dazu gerade mit Schülern eine Diskussionsrunde gemacht habe, finde ich die im Film aufgeworfenen Fragen, nämlich ob es überhaupt feste Materie gibt und ob wir in einem Traum leben, tausendmal interessanter als Ausserirdische.
Mit diesem Film werden nicht nur jugendliche Kinogänger unterhaltsam überfordert.
Danke Lars!


Der Sydney Morning Herald hat die ersten Bilder von ein paar der Trucks aus dem kommenden vierten Teil der Mad Max-Saga geknippst, kurz bevor sie nach Afrika zum Dreh verschifft wurden. Sequelscheiß hin oder her: Bei Mad Max 4 werd’ ich ziemlich feucht im Schritt.
SOME of the hottest rev-head properties in the world have spent the past few weeks under lock and key at Port Kembla – they are the cars for the next Mad Max film, awaiting transport to Africa.
Security is tight around the dozens of vehicles trucked in from Broken Hill for the fourth instalment of the series, but Fairfax got a sneak peek at some of the trucks and buggies before they shipped out. They include an army of off-road buggies and a posse of menacing-looking trucks.
Also in the collection are several of Max’s own pursuit vehicles, made to resemble the ”Interceptor”, a juiced-up Ford XB GT Falcon coupe driven in the original movie. The number of these vehicles suggests Max’s car may again meet a fiery end, as it did in Mad Max 2: Road Warrior.
Mad Max cars sail for Africa (Danke Alex!)
Je länger ich darauf starre, desto absurder erscheint mir der Einsatz dieser komischen Sträucher.
Aber die Musik ist gut.
via Unnütze Videos
Hun Jang aus Südkorea schickt diesen Film ins Rennen für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film und was man so im Trailer sehen kann, beeindruckt schon so ein bisschen. Sieht zwar alles sehr hollywoodlastig aus, aber das erhöht die Chancen vermutlich.
Toward the end of the Korean War, an uneasy ceasefire is ordered, but out on the Eastern front line of the Aerok Hills, fierce fighting continues. A race to capture this strategic point to determine a new border between the two Koreas is the ultimate prize. Starring Shin Ha-kyun, Ko Soo, Lee Je-hoon, Ryu Seung-soo.
via First Showing
Was viele sicher nicht wissen, ist dass Harrison Ford sich nie die Indy-Filme angeschaut hat. Kameras begleiten ihn bei seiner Premiere:
Ein sehr schöner Trailer zu “LOL”, in dem sich Miley Cyrus mit den Irrungen und Wirrungen des Social-Media-Zeitalters sowie einem süßen Indie-Boy nach dem anderen herumschlagen muss. Der Film ist das gleichnamige Remake der ebenfalls sehr schönen französichen Teeniekomödie mit Sophie Marceau, hier wie dort führte Lisa Azuelos Regie. Die Mutterrolle wird nun von der im wahren Leben allerlei Privatnonsens twittertenden Demi Moore verkörpert, demnach wohl eine treffende Besetzung.
Dass die Musik von Zimmer und Co. (Co. meint seine Joint-Venture-Crew, die herangezüchteten Button-Pusher-Zöglinge wie Tyler Bates und Klaus Badelt etc. mitinbegriffen) sich permanent gegenseitig klont und recycelt, weiß man ja zu genüge (“The Rock” klingt wie “Black Hawk Down” klingt wie “Fluch der Karibik” und so weiter und so fort). Die ja besonders von ahnungslosen Filmmusikfreunden gefeierten Scores zu Zimmers Nolan-Arbeiten entpuppen sich hingegen mittlerweile nach und nach als von Fremdmaterial stibitzte Kraut-und-Rüben-Anordnungen, was auch deshalb bemerkenswert ist, da die Scores sich sowieso schon durch eine beispiellose Einfältig- und Ideenlosigkeit auszeichnen (Höhepunkt: das Ein-Ton-Thema des Jokes in “The Dark Knight”).
Nach der ja hinlänglich bekannten Edith-Piaf-”Inspiration” für “Inception”, wurde nun ein weiterer Zimmer-”Einfluss” (all das sind freilich schlichte Euphemismen) ausgemacht, diesmal aus dem “Dark Knight”. Ich bin gespannt, was da noch so kommt.
Duncan Jones, Bowie-Sohnemann und Regisseur von “Moon” und “Source Code”, hat für Virgin Money einen Werbeclip gedreht. Die Musik stammt von Daft Punk aus deren TRON-Soundtrack, am Anfang ertönt noch kurz Mike Oldfield. Ist jetzt nicht sonderlich spektakulär, aber für Jones-Freunde sicherlich einen Blick wert.
Doppelpost, weil: Toll!
Studenten der französischen Uni ESMA haben diesen großartigen Kurzfilm über einen Loser, der so gern ein Held sein möchte, um seine große Liebe zu beeindrucken.

Auf die Gefahr hin gesteinigt und vertrieben zu werden: Nachdem ich nun länger darüber nachgedacht habe, bin ich davon überzeugt, dass die Meldung “New Line will ein »Police Academy« Remake” eine ziemlich gute Meldung ist.
Warum ist das so?
Vielleicht weil man es mathematisch belegen kann: Police Academy 1 war so ziemlich der beste Teil von allen. Ist so. Teil 2 ist beinahe genauso gut gewesen. Allerdings auch nur beinahe. Teil 3 baute noch weiter ab, war aber immer noch überdurchschnittlich witzig, während die Qualität von Teil 4 doppelt so sehr zu Teil 3 abbaute, wie Teil 3 zu Teil 2. Und so weiter.
Der gute Lasse Hallström, einst durchgestartet mit seinem ABBA-Film, dem großartigen “Gilbert Grape” und dann sogar noch viel großartigeren “Gottes Werk und Teufels Beitrag”, bringt was neues ins Kino. Und der Trailer zur britischen Komödie “Salmon Fishing in the Yemen” ist sogar ganz hübsch und weckt Hoffnungen auf doch noch mal einen guten Hallström (letzter Film: “Das Leuchten der Stille”…). Die Hauptrollen spielen Ewan McGregor, Emily Blunt und Kristin Scott Thomas.
A fisheries expert is approached by a consultant to help realize a sheik’s vision of bringing the sport of fly-fishing to the desert and embark son an upstream journey of faith and fish to prove the impossible, possible.
…im Teaser Trailer zu “La leggenda di Kaspar Hauser” von Davide Manuli. Spätestens seit “Essential Killing” weiß man ja, dass Gallo sowieso vom anderen Stern ist.
A mysterious young man suddenly appears in Nuremberg in 1828. Barely able to walk or speak, a benefactor looks to integrate him into society.

Der Mann mit dem so ziemlich lustigsten Namen der Filmbranche ist demnächst als Bösewicht in J.J. Abrams nächstem Star Trek zu sehen (Mai 2013). Jetzt fragt sich der eine oder andere: Wer ist Cumberquatsch schon wieder?!
Der 35-jährige ist schon seit über zehn Jahren im Geschäft und ist nicht nur als Cameo in “Four Lions” zu sehen gewesen, sondern auch in neben Gary Oldman in “Tinker Tailor Soldier Spy” (“Dame, König, As, Spion”) und “War Horse”. Die für mich überzeugenste Rolle war allerdings in der BBC-Serie “Sherlock Holmes” als den soziopathischen Detektiv, den er so unfassbar gut gespielt hat, dass ich mich gleich noch ein bisschen mehr auf den nächsten Star Trek freue.
Wo wir gerade dabei sind: Wer “Sherlock Holmes” nicht gesehen hat, sollte dies zwingend nachholen. Normalerweise bin ich ja kein Fan von britischen Krimiserien und es hat mich etwas Überwindung gekostet mir die erste Staffel (bestehend aus drei 90 Minuten langen Folgen) anzuschauen. Jetzt kann ich es kaum erwarten, dass es dieses Jahr endlich weiter geht! Die Fingernägel sind schon komplett abgekaut! Staffel 2 ist ja schon angelaufen, lese ich gerade!
via Movieline
Hier die Opening-Titles von Finchers The Girl With The Dragon Tattoo-Verfilmung. Der Film läuft bei uns diese Woche an. io9 hat ein Making Of des Intros:
[The title sequence] was always supposed to be a very abstract version of key moments in the book and about Lisbeth. It was really supposed to be her nightmare sequence. Being a hacker is such a big part of her personality and who she was, we needed some imagery for that but it’s kind of hard to represent that abstractly. So the ones we came up with were the keyboard elements.
I wrote a bunch of various vignettes that I threw in front of David. We were going to treat the keyboard like this giant city with massive fingers pressing down on the keys. Then we transitioned to the liquid going through the giant obelisks of the keys.
An Exclusive Look at the Making of Dragon Tattoo’s Stunning Titles
Das ist doch mal ein Trailer, der Spaß macht! Zumindest bis es ernst wird. Aber solange sich die Teenager mit Superkräften total daneben benehmen und mit ihrer Kamera alles aufnehmen, sieht mir der Film aus, als würde Found-Footage wieder Spaß machen!
Erinnert ihr euch noch an dieses Bild, das letztes Jahr rumging und einen abgemagerten 50 Cent zeigte? Jetzt ist der Trailer zu Mario Van Peebles Film raus und wenn der Film im Februar auf DVD und Blu-Ray rauskommt, können wir sehen, ob er vielleicht doch etwas taugt. Im Gegensatz zum Trailer…
via /Film
(Vimeo Direktspielberg, via Niklas)
Kees van Dijkhuizens neueste Filmmontage, diesmal mit Spielbergs Œuvre.
Vorher bei den F5:
Sofia Copolla, David Fincher, Danny Boyle, Wes Anderson, Tim Burton, Christopher Nolan, mehr in seinem Vimeo-Channel.
Die Academy hat sich mit Funny or Die zusammengetan und diesen etwas mehr als okayen aber nicht ganz umhaubaren Trailer gebastelt. Wir können nur hoffen, dass es mehr witzige Momente am 26. Februar geben wird, wenn die Oscars verliehen werden
via First Showing
Um es mit den weisen Worten Pumbas zu sagen: FUCK YEAH!!!
via Firstshowing
Wenn man einen ungefähren Eindruck bekommen möchte welche Filme demnächst für einen Oscar nominiert werden könnten, dann kommen die Nominierungen des Producers Guild of America (PGA) Awards dem ziemlich nahe. Dass nicht nur Bridesmaids eher fehl am Platz wirkt, sondern noch eine handvoll anderer Filme, lässt mich eher verwirrt zurück:
Darryl F. Zanuck Producer of the Year Award:
The Artist – Producer: Thomas Langmann
Bridesmaids – Producers: udd Apatow, Barry Mendel, Clayton Townsend
The Descendants – Producers: Jim Burke, Alexander Payne, Jim Taylor
The Girl with the Dragon Tattoo – Producers: Ceán Chaffin, Scott Rudin
The Help – Producers: Michael Barnathan, Chris Columbus, Brunson Green
Hugo – Producers: Graham King, Martin Scorsese
The Ides of March – Producers: George Clooney, Grant Heslov, Brian Oliver
Midnight in Paris – Producers: Letty Aronson, Stephen Tenenbaum
Moneyball – Producer: Michael De Luca, Rachael Horovitz, Brad Pitt
War Horse – Producers: Kathleen Kennedy, Steven Spielberg
PGA Producer of the Year Award in Animation:
The Adventures of Tintin – Producers: Peter Jackson, Kathleen Kennedy, Steven Spielberg
Cars 2 – Producer: Denise Ream
Kung Fu Panda 2 – Producer: Melissa Cobb
Puss in Boots – Producer: Joe M. Aguilar, Latifa Ouaou
Rango – Producer: John B. Carls, Gore Verbinski
PGA Producer of the Year Award in Documentaries:
Beats Rhymes & Life: The Travels of a Tribe Called Quest – Producers: Michael Rapaport, Edward Parks
Bill Cunningham New York – Producer: Philip Gefter
Project Nim – Producer: Simon Chinn
Senna – Producer: James Gay-Rees
The Union – Producers: Cameron Crowe, Michelle Panek
(Die Fernsehernominierungen findet ihr in der Pressemitteilung)
via Rope Of Silicon
Die Satire-Seite Christwire hat 12 Gründe, warum man Game of Thrones boykotieren sollte. Und natürlich haben sie mit jedem einzelnen Grund recht. Hier die Kurzfassung:
1. Sexual abnormality, including incest and lesbianism, appears in graphic detail.
2. Witchcraft is presented as empowering while Christian values are utterly insulted.
3. There is far too much violence and this prevents the overall plot from ever becoming compelling.
4. Emilia Clarke is such an untalented actress that her only role in the show is to be eye candy for pedophiles.
5. By depicting the traditional heterosexual family unit as dysfunctional and a socialistic revolutionary army as an ideal alternative, the show reveals its underlying communist bias.
6. Actor Peter Dinklage, who plays a dwarf on the show, has become the poster child for sodomy amongst America’s youths.
7. At times, the series appears to be little more than an excuse to display illicit homosexual scenarios.
8. The Irish actors willfully glamorize severe alcoholism.
9. Pet wolves and dragons mirror demonic spirit guides in pagan cosmology.
10. The show is incredibly difficult for adults to understand.
11. There are no positive role models.
12. The moody, dark cinematography will make teens depressed.

Auf dem offiziellen Tumblog des Films “Looper” hat Rian Johnson nun ein Bild von sich mit der Zeitmaschine aus seinem dritten Film veröffentlicht. Der Film soll dieses Jahr in die Kinos kommen und neben Joseph Gordon-Levitt und Bruce Willis spielen Emily Blunt, Piper Perabo, Paul Dano und Jeff Daniels mit.
Die Geschichte klingt schonmal ziemlich cool:
Joseph Gordon-Levitt spielt einen Attentäter im Jahr 2040, dessen Aufgabe es ist Menschen aus dem Jahr 2070 zu töten, die in die Vergangenheit reisen und damit die Zukunft in irgendeiner Art negativ verändern könnten. Irgendwann kann es dann mal passieren, dass man auf sein zukünftiges Ich trifft und gezwungen ist ihn aus dem Weg zu räumen. In diesem Fall schafft es Gordon-Levitt nicht sein Zukunfts-Ich (gespielt von Bruce Willis) zu töten und so laufen dann zwei Ichs herum, was einer geheimen Geheimgruppierung mal so gar nicht gefällt. Joseph Gordon-Levitt muss nun also sein zukünftiges Ich finden, bevor die geheime Geheimgruppierung ihn findet und den Job zuende bringt.
Klingt nach einer Menge Spaß, was nicht nur an den Hauptdarstellern liegen mag.
via First Showing
Youtube Direktupside, via PewPewPew
Hübscher Trailer zu „Upside Down“ von Juan Solanas mit Kirsten Dunst und Jim Sturgess als Pärchen aus zwei Welten, die sich vertikal gegenüberliegen. Schöne und originelle Idee, ich bin gespannt.
Look up towards the sky and rub your eyes because you won’t believe what you see: cities, forests, and oceans with their own inverted gravity, only an arm’s length away, yet completely unreachable. Take a leap over to this alternate reality, two worlds – one above, one below? facing each other, and you’ll land in the extraordinary world of Upside Down.
Adam is a seemingly ordinary guy in a very extraordinary universe. He lives humbly trying to make ends meet, but his romantic spirit holds on to the memory of a girl he met once upon a time from another world, an inverted affluent world with its own gravity, directly above but beyond reach… a girl named Eve. Their childhood flirtation becomes an impossible love. But when he catches a glimpse of grown?up Eve on television, nothing will get in the way of getting her back… Not even the law or science!
(Youtube Direktindy, via Dangerous Minds)
In diesem Clip hat jemand das Indiana Jones-Intro Szene für Szene mit seinen Vorbildern aus den Adventure-Serials der 30er zusammengeschnitten. Schöne Arbeit, nur fehlt leider eine Liste des verwendeten Filmmaterials.