Sam Mendes, Regisseur des neuen 007-Films “Skyfall”, spricht im ersten von hoffentlich vielen Videoblogs zum neuen Bond über seine Beziehung zur Serie und besonders “Casino Royale”. Bilder von “Skyfall” gibt es noch keine zu sehen, aber das ist natürlich nur eine Frage der Zeit. Der Film startet am 1. November in den deutschen Kinos.
Neues von „Machine Girl“ und „Robo Geisha“-Regisseur Noboru Iguchi! Diesmal geht’s um beißendes Sushi und der Film ist laut Trailer voller Sushi Action, Sushi Erotica und Sushi Violence. Kann ja nur super werden!
Hier der neue Trailer für „Battleship“. Schiffeversenken mit Aliens in Transformers-Optik. Schau’ ich mal nebenher beim Abwasch im Fernsehen. Vielleicht.
Bevor hoffentlich bald einmal der erste Trailer zu “Dark Shadows” erscheint (Kinostart bereits im Mai), hat Disney nun immerhin ein Poster zum zweiten Film von Tim Burton dieses Jahr veröffentlicht. “Frankenweenie”, die animierte Langversion des gleichnamigen Kurzfilms, wird Ende des Jahres in die Kinos kommen. Der Stop-Motion-Film vereint Stimmen von (langjährigen Burton-Weggefährten wie) Winona Ryder, Martin Short, Catherine O’Hara und Martin Landau. Die Musik stammt natürlich von Danny Elfman. Unfassbare Vorfreude.
In the 1980′s, Romania’s communist regime reached its most drastic stage. Ceausescu became obsessed with repaying Western loans and with building himself a palace of unprecedented proportions. TV was reduced to two hours of broadcast, focused mostly on praising Ceausescu and the regime’s achievements.
It was then that Irina Margareta Nistor dubbed over 5,000 foreign films that entered the country illegally and were distributed on the black market. Her husky and high-pitched voice became the symbol of freedom. ‘Chuck Norris vs. Communism’ follows the story of the tapes, the lives that were touched by them and the people who made it possible for Romanians to escape their harsh reality through the spectacular world of film.
Schöner Trailer zur Doku „Last Days Here“ über Bobby Liebling, ehemaliger Sänger der Metalband Pentagram, der mit 50 im Keller der Eltern lebt und an der Nadel hängt. Erinnert natürlich sehr an „The Story of Anvil“, sieht aber etwas düsterer und hoffnungsloser aus.
LAST DAYS HERE, the new documentary from Don Argott and Demian Fenton (THE ART OF THE STEAL, ROCK SCHOOL), is a raw yet unexpectedly touching portrait of cult metal legend Bobby Liebling, chronicling his bid to resurrect his life and career after decades wasting away in his parents’ basement.Liebling made his mark in the ’70s as the outrageous frontman of Pentagram, a “street”Black Sabbath whose heavy metal riffs once blew audiences’ minds. But various acts of self-destruction,multiple band break-ups and botched record deals eventually condemned his music to obscurity. Now in his 50′s, wasted by hardcore drug use and living on the charity of his ever-patient mother and father (a former Nixon advisor), Bobby’s music is finally discovered by the heavy metal underground. For over three years filmmakers (and metal musicians) Argott and Fenton are witnesses to his unbelievable journey, following the triumphs and downfalls of this underground icon at the crossroads of life and death.
Hier noch einmal unsere gesehenen Berlinale-Filme dieses Jahr im Wertungsüberblick. Den Gewinner des Goldenen Bären, “Caesar Must Die” von Paolo & Vittorio Taviani, haben wir allerdings ebenso verpasst wie “Just The Wind” von Bence Fliegauf (Großer Preis der Jury). Aber die hatte auch wirklich niemand als potenzielle Gewinner auf dem Schirm.
Ich lese “Musical” und will gerade instinktiv den Browser schließen, Rechner herunter fahren und schreiend rauslaufen, als irgendetwas in mir zögert und stattdessen auf “Play” klickt. Was ich sehe, sieht aus wie “Ok Go – Der Film” und ich freue mich:
Einzelreviews! Ich hatte so viel Material über die jeweiligen Filme, das ich beschloss sie zu einzelnen Videos zu machen. Es geht um das amerikanischen Porno-Drama “Cherry” und Mathias Glasners Aussteiger-Drama “Gnade”. Viel Spass:
Hier ein neuer Trailer zu Snowtown, einem australischen Serienkillerfilm basierend auf wahren Begebenheiten (gedreht an den tatsächlichen Tatorten der Snowtown Murders). Der Film macht seit rund einem Jahr seine runden auf Festivals, ist in Australien schon auf DVD raus und gehört zu meinen Top 5-Lieblingsfilmen des vergangenen Jahres. Jetzt kriegt er doch nochmal ‘nen Kino-Release in den USA, wann der Film hierzulande zu sehen sein wird, weiß ich nicht, aber man hat ja andere Möglichkeiten.
Hier der Plot: „When 16 year-old Jamie is introduced to a charismatic man, a friendship begins. As the relationship grows so does Jamie’s suspicions, until he finds his world threatened by both his loyalty for, and fear of his newfound father figure, John Bunting: Australia’s most notorious serial killer.“
Nachdem wir uns nun alle die Köpfe zerbrochen haben was es mit der Seite Mark of the Spider-Man auf sich hat, ist die Seite inzwischen in die nächste Runde gegangen:
All operatives have been selected and are standing by for further communication.
Stay vigilant, we will be in touch over the next couple of days.
#markofthespiderman
Es hatte sich tatsächlich um einen Countdown gehandelt und jetzt wo alle Countdowns bei 0 angekommen sind. Alex von First Showing war schnell genug um vor Ort zu sein:
Originaltitel: The Iron Lady
Herstellungsland: GB 2011
Regie: Phyllida Lloyd
Darsteller: Meryl Streep, Jim Broadbent, Anthony Head, Richard E. Grant, Roger Allam, Olivia Colman, Julian Wadham
Weil wohl keine Besprechung des Thatcher-Films ohne Worte schäumenden Sprudels über Meryl Streeps ja so, so eindrückliche Verwandlung zur britischen Regierungschefin auskommen darf, sei gleich vorneweg gesagt: Fieberhafteres Acting wird man dieses Jahr sicherlich nicht mehr im Kino zu sehen bekommen. Wahrlich eisern, jaja, tut sie es Habitus und Körpersprache der Iron Lady gleich, am Rande zur Selbstparodie und in der Anmutung zeitweilig wie eine aufgetakelte Drag Queen auf Amphetamin. Folglich zelebriert dieser Film weniger den Thatcherismus der 80er Jahre, als vielmehr den Streepismus des Schauspielgewerbes: Ein Verkaufsargument namens Mimikry.
Und der Film? Das weiß er selbst am allerwenigsten. Mal versucht “The Iron Lady” die Titelfigur auf vollkommen absurde Art zur feministischen Lichtgestalt im von grinsenden Männerfratzen dominierten Madhouse-Parlament zu erklären (bis hin zur Bildebene: während eines Stromausfalls in einer Kabinettssitzung zückt Thatcher die Taschenlampe!), um sich dann wieder auf deren Darstellung als verwirrte alte Witwe konzentrieren zu wollen, die sich ihren verstorbenen Ehemann noch immer Kreuzworträtsel lösend an die Seite denkt. Thatchers Weg von der Vorsitzenden der Conservative Party zur ersten Premierministerin des Vereinigten Königreichs wickelt der Film mittels einer rund fünfminütigen Zeitmontage gleich noch im ersten Drittel ungalant ab, um nachgerade auch die weiteren politischen Stationen ihres Lebens beiläufig streifen und hinter Unwesentlicherem anstellen zu können.
Ein erstes Highlight und das ausgerechnet im ausgelagerten Kinder- und Jugendfestival “Generation”. “Joven y Alocada” ist men jetziger Festivalfavorit. Ausserdem noch “Young Adult”, der neue von Jason Reitman und Diablo Cody (“Juno”) gesehen, der ja jetzt auch anläuft. Leider kein Festivalfavorit. Leider gar kein Favorit:
Hier der erste Trailer zu „Abraham Lincoln Vampire Hunter“. Ich glaub’ ja, das wird ganz großer Müll, aber ansehen werde ich ihn mir. Hier der Plot:
Abraham Lincoln: Vampire Hunter explores the secret life of our greatest President, and the untold story that shaped our nation. Visionary filmmakers Tim Burton and Timur Bekmambetov (director of Wanted) bring a fresh and visceral voice to the blood-thirsty lore of the vampire, imagining Lincoln as history’s greatest hunter of the undead.
Originaltitel: Captive
Herstellungsland: Philippinen 2012
Regie: Brillante Mendoza
Darsteller: Isabelle Huppert, Katherine Mulville, Marc Zanetta, Maria Isabel Lopez, Rustica Carpio
Allmählich kristallisieren sich nach einigen Tagen Berlinale wieder einmal Themen heraus, die in völlig unabhängig voneinander entstandenen Filmen motivgeschichtliche Verbindungen eingehen. Der resultierende Dialog unterschiedlicher und auch grundverschiedener Produktionen kann im Zuge eines solchen Festivalbetriebs nicht nur ganz eigene Reize entwickeln, sondern ermöglicht auch eine vergleichende Beobachtung dessen, wie identische Themenkomplexe im Kino der jeweils vertretenen Produktionsländer aufgegriffen und bearbeitet werden. In diesem Jahr scheint, aus welchen Gründen auch immer, wieder einmal der Terror zum Topthema auserkoren zu sein. Und das in all seinen Facetten: Im Privaten (“A moi seule – Coming Home”), im Unsichtbaren (“Extrem laut und unglaublich nah”) oder im wahr gewordenen Albtraum terroristischer Gefangenschaft: “Captive” heißt er, der neue Film von Brillante Mendoza.
Der philippinische Regisseur gilt spätestens seit seinem Cannes-Erfolg “Kinatay” vor drei Jahren als ein besonderer Liebling der europäischen Festival-Cinéphilie und selbstverständlich auch des so genannten Weltkinos (siehe “The Woman in the Septic Tank”). Das Kernthema seines letzten Films greift Mendoza nun erneut auf: Wie schon “Kinatay” kreist auch “Captive” um Gefangenschaft, Isolation und die vielen Gesichter der Gewalt.
Es tut mir leid, aber ich hab “Iron Sky” gesehen. Und es tut mir wirklich leid.
Dann hab ich noch “Avalon” gesehen und das tut mir nur ein bisschen leid.
Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich den Fan-Trailer zu “Worst Case Scenario” immer irgendwie viel interessanter und goiler fand, als den zu “Iron Sky”. Aber maybe that´s just me. Mehr als 2 Sterne würd ich dem aber nicht geben. Warum, das erkläre ich euch hier:
//www.fuenf-filmfreunde.de/”>Filmfreunden: The Onion, man muss sie einfach lieben: Meet The Man Inside The Nicolas Cage Costume: „Star Fix has an exclusive interview with the man who has enchanted audiences for the last 30 years playing the delightfully wacky, oversized puppet of Nicolas Cage.“
Den ersten Trailer zu „Beyond the Black Rainbow“ hatte ich hier vor zwei Jahren gebloggt, seitdem läuft der Film auf Festivals hoch und runter und ich habe bislang nur gutes über den Film gehört. Jetzt startet er wohl endlich in den USA im Kino und dürfte dann früher oder später hierzulande wohl auf DVD erscheinen. Besser als gar nicht, denn auch der neue Trailer sieht fantastisch aus.
Set in the strange and oppressive emotional landscape of 1983, Beyond The Black Rainbow is a Reagan-era fever dream inspired by hazy childhood memories of midnight movies and Saturday morning cartoons.
Deep within the mysterious Arboria Institute, a disturbed and beautiful girl (Allan) is held captive by a doctor in search of inner peace. Her mind controlled by a sinister technology. Silently, she waits for her next session with deranged therapist Dr. Barry Nyle (Rogers). If she hopes to escape, she must journey through the darkest reaches of The Institute… but Nyle wonʼt easily part with his most gifted and dangerous creation.
Originaltitel: Ang Babae sa Septic Tank
Herstellungsland: Philippinen 2011
Regie: Marlon N. Rivera
Darsteller: JM De Guzman, Kean Cipriano, Cai Cortez, Eugene Domingo
Er habe nicht Armut thematisieren wollen, sagt Regisseur Marlon Rivera, sondern die Art, wie Armut auf den Philippinen im Kino dargestellt werde. Und dass die meisten philippinischen Filme, die ein internationales Publikum erreichten, immer nur von Armut handelten oder sie zumindest in einer bestimmten Weise darstellten. Rivera spricht von Filmen, die man besonders im Kontext der Festivalverhältnisse mittlerweile unter dem schrammeligen Begriff des Weltkinos subsumiert. Wie Simon Rothöhler einmal anschaulich in der taz beschrieb, seien dies Filme, die eigentlich einen westlichen – im Besonderen europäischen – Festivalmarkt bedienten, und nicht mithilfe staatlicher, sondern transnationaler Förderung entstünden.
Zu Tage treten dabei nicht selten Produktionen, die, inhaltlich um Missstände kreisend, Fremdartiges im Mantel des Gehobenen verkaufen, gern auch verortet im leidigen Slow Cinema, und zu denen die hiesige Kritik dann frohgemut ihre Einlassungen ins Festivalgeschehen hauen kann. Warum also damit nicht gleich die ganz großen Preise abräumen, wenn schon all diese Filme am breiten Publikum in der Regel komplett vorbeigehen? Das zumindest ist der Plan der Protagonisten aus “Woman in the Septic Tank”, einem jungen Filmemacher, seinem Produzenten und der tagträumerischen Assistentin.
Ich bin wieder hiiiiiieeeeerrrrr!!!!!!!
Nach diesem Poltergeist-Zitat fangen wir doch dann auch gleich mal an. Der Einfachheit halber die ersten beiden Tage zusammengefasst. Viel Spass!
Originaltitel: Extremely Loud & Incredibly Close
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Stephen Daldry
Darsteller: Thomas Horn, Tom Hanks, Sandra Bullock, Max von Sydow, John Goodman, Viola Davis, Jeffrey Wright
Der 50jährige britische Theaterregisseur Stephen Daldry hat in 12 Jahren bislang nur vier Filme inszeniert. Gleich sein erster, das Coming-of-Age-Drama “Billy Elliot – I Will Dance”, war schon ein weltweiter Publikums- und Kritikerliebling, an dessen Erfolg die darauf folgende Michael-Cunningham-Adaption “The Hours” nahtlos anknüpfen konnte. In diesem Mehrpersonenstück, das Nicole Kidman und ihrer Nasenprothese 2003 alle Preise der Welt einbrachte, zeichnete sich bereits die formalästhetische Nähe zum festivalgewerblichen Award-Kino ab, mit der er zum Lieblingsengländer der Weinsteins gedieh. Obwohl dies im Entwurf noch ein sehr kluger, sogar komplexer Film war, sollte wenig später “Der Vorleser” schließlich die Befürchtungen bestätigen: Im Oscarsystem angekommen, rührte Daldry fortan die Schmalzsoße mit extra viel falschem Sentiment an.
“Extrem laut und unglaublich nah” nach dem gleichnamigen Beststeller von Jonathan Safran Foer, den offenbar jeder gelesen und jeder geliebt hat, ist nun Daldrys vierte Regiearbeit fürs Kino. Und natürlich gehört diese Schnulze ins Hauptprogramm der Berlinale, damit der britische Gefühls-Deliverer und sein frisch oscarnominierter Nebendarsteller Max von Sydow den Roten Teppich entlang spazieren und in der Pressekonferenz für mehr 9/11-Geschichten im Kino einstehen dürfen, obwohl ihr Film ja eigentlich längst durch ist. Und da sein Kritikerecho ein für Daldry-Verhältnisse erstaunlich durchwachsenes war, schaut man die negativen Stimmen nun unweigerlich mit.
Originaltitel: Hot boy noi loan
Herstellungsland: Vietnam 2011
Regie: Vu Ngoc Dang
Darsteller: Luong Manh Hai, Ho Vinh Khoa, Linh Son, Phuong Thanh, Hieu Hien
Die englische Übersetzung des ausgeschriebenen Originaltitels von “Lost In Paradise” fasst im Wesentlichen zusammen, worum es in diesem Film geht: “Rebellious Hot Boy and the Story of Cười, the Prostitute and the Duck” erzählt von heißen Typen, einer Prostituierten und dem geistig behinderten Cười, der ein Entenei mit sich herum trägt. Eines Tages übrigens schlüpft das Küken und dann spielen die heißen Typen und die Prostituierte erst einmal keine so große Rolle mehr, weil der Film alle Gelegenheiten nutzt, die Mensch-Tier-Freundschaft in herzzerreißende Bilder zu übersetzen. Eigentlich aber geht es schon um die heißen Typen, die Stricher auf den Straßen Saigons, die an Lebens- und Liebesfragen verzweifeln. Aber dann doch auch wieder um die Prostituierte, in die sich der obdachlose Entenmann verliebt.
Man ahnt es schon, die zwei parallelen Handlungsstränge wissen beide nicht recht, wohin mit sich. Ungelenk changiert Regisseur Vu Ngoc Dang zwischen schwuler und heterosexueller Annäherungsgeschichte, die in beiden Fällen den Weg über die emotionale Isolation und soziale Verkümmerung des anonymen Großstadtmolochs hin zum fürsorglichen Miteinander und den ganz großen wahren Gefühlen geht. Die zwei Paarentwürfe sind queer gedacht, interessanterweise folgt die Liebesgeschichte zwischen Stricher und Neuankömmling dabei dem deutlich konventionelleren Verlauf.
Hergehört! Jetzt kann der Kampf endlich beginnen. Wie ich hier schon ankündigte, möchten die Filmfreunde etwas für den Weltfrieden tun und endlich ungeklärte Fragen aus der Welt schaffen: Wer ist besser..?
Auf die Idee hat mich Frybo gebracht und warum sollten wir nur klären, ob nun Picard der bessere Kapitän der Enterprise war, oder Kirk? In dieser Serie geht es darum viele weitere Kontrahenten zu finden und ich freue mich, dass ihr so zahlreich in den Kommentaren erschienen seid, um epische Kämpfe auszutragen!
Mit diesen beiden fangen wir an. Bitte in den Kommentaren so sachlich wie möglich bleiben und weitere Vorschläge nur in dem vorherigen Beitrag posten. Ich möchte übrigens nicht lesen “Picard ist cooler, weil… Ist so!”. Ich will es wissenschaftlich und fundiert begründet haben. Holt weit aus, belegt eure Theorie gerne mit dem atzekischen Kalender, befragt Hühnerknochen, schaut unter dem Mikroskop nach, recherchiert in alten britischen Bibliotheken, holt alles aus euch raus und lasst uns endlich diese eine ungelöste Frage beantworten: Wer ist der bessere Kapitän der Enterprise – Picard oder Kirk?
Dieses Bild hier sollten die meisten von euch schon kennen:
Die Ähnlichkeit ist nun wirklich nicht wegzudenken. Deswegen stellt man sich die berechtigte Frage: Ist Nicolas Cage ein Vampir? Diese Frage muss er sich auch bei Letterman gefallen lassen, als er mit dem Bild konfrontiert wird:
Steve Carell sucht mit Keira Knightley seine verlorene erste Liebe am Ende der Welt, als ein Komet auf die Erde kracht. Sieht mir nach sehr sympathischer RomCom-Unterhaltung mit schönem Plot und tollem Soundtrack aus (Road to Nowhere ist einer meiner Lieblings-Talking Heads-Songs). Wir definitiv angeschaut.
Set in a too-near future, a man searches for a meaningful connection as humanity’s last days are at hand. Can he find his greatest love at the worst possible time? As the respective journeys of Dodge and Penny converge, the two spark to each other and their outlooks – if not the world’s – brighten.
Hier der Trailer zur Doku von Rosa von Praunheim „König des Comics“, natürlich über das Leben von Ralf König. Natürlich alles sehr homosexuell und voller Pimmel, aber ich kann mich dem Hetero-Zeitgenossen am Trailer da anschließen: „Könnte man nach Ralf Königs Comics schwul werden? – Joa.“ Der Comicverkäufer im Trailer ist übrigens der Inhaber „meines“ Comic-Dealers Grober Unfug.
Ralf König ist einer der erfolgreichsten Comiczeichner Deutschlands. 1987 wurde er mit dem Comic Der bewegte Mann berühmt. Er hat es geschafft, als Chronist des schwulen Alltags, auch ein großes heterosexuelles Publikum zu begeistern.
Schamlos zeichnet er schwulen Sex in allen Variationen. Er zeigt mit viel Humor schwule Klischees, von der kreischenden Tunte, dem Lederkerl, der Kulturhusche, um sie im selben Moment zu widerlegen, indem er sie satirisch überzeichnet. Mit seiner Bibeltrilogie macht er sich über die Sexfeindlichkeit der katholischen Kirche lustig und mit mutigen Comics zum Islam zeigt er, dass er keine Angst vor Kontroversen hat.
Der Film zeigt den Lebensweg Ralf Königs. Gerade 50 geworden ist Ralf König auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft und begeistert sein Publikum mit Comiclesungen, in denen er seine Charaktere mit verstellter Stimme zum Leben erweckt. Der Film zeigt einen bescheidenen, zurückhaltenden Menschen, dessen Beobachtungsgabe die komischsten Situationen von uns allen entdecken lässt.
Zur Fortsetzung von Robert Rodriguez’ Wannabe-Grindhouse-Pastiche “Machete” tauchte auf dem European Film Market der Berlinale heute dieses Promo-Motiv auf. Drehbeginn von “Machete Kills” wird voraussichtlich im April sein, wie der Titelheld den ersten Teil überleben konnte, spielt wahrscheinlich keine Rolle.
Unser Filmfreunde-Review zum ersten Film gibt’s hier zu lesen.
Frybo hat mich gerade in den Kommentaren zum Neeson/Picard-Facoff auf eine Idee gebracht: Die Frage wer der bessere Kapitän der Enterprise war, scheint die Trekkies (darf man sie jetzt eigentlich so nennen, oder nicht?) in zwei Lager zu spalten. Picard oder Kirk?
Auch die Frage, ob nun Star Trek cooler ist, oder Star Wars hat zu unendlich herrlich-sinnlosen Debatten geführt. Aber es gibt noch viele weitere Fragen: DC oder Marvel, wer ist der beste Bond, welcher Batman ist der coolste… Und und und. Ich hätte große Lust hier eine lose Serie zu starten, in der wir gemeinsam endgültig entscheiden wer denn nun besser ist. Aber dafür brauchen wir würdige Gegner. Ich habe mir mal spontan Gedanken gemacht und würde mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren erstmal nicht über meine Vorschläge streitet, sondern eigene Vorschläge bringt. Die besten (und natürlich ernstzunehmensten) werden wir dann hier austragen.
Sobald es losgeht, will ich nicht einfach nur stumpfes “PICARD!” hören, sondern auch wissenschaftlich belegt (gerne so sinnlos wie möglich), warum Picard der bessere Kapitän ist (Beispiel).
Fangen wir mit folgenden Fragen an:
Was ist denn nun cooler – Star Trek oder Star Wars?
Wer ist der bessere Star Trek Kapitän – Picard oder Kirk?
Wer ist der bessere Bond – Connery oder Moore?
Wer hat den cooleren Schnäuzer – Selleck oder Reynolds?
Wer ist der bessere Lehrmeister – Mr. Miyagi oder Yoda?
Wer ist der bessere Batman – Keaton oder Bale?
So, und nun seid ihr gefragt. Lasst uns endlich die epischten Kämpfe zu einem Ende bringen und sie hier austragen!
Neuer Film vom deutschen Regiewunderkind der 90er Jahre, Hans-Christian Schmid (Nach Fünf im Urwald, 23 – Nichts ist so wie es scheint, Crazy), der selbstverständlich ebenfalls im Wettbewerb der Berlinale 2012 läuft. “Was bleibt” (englischer Titel: “Home For The Weekend”) vereint Lars Eidinger, Corinna Harfouch und Sebastian Zimmler in einem, dem Trailer nach zu urteilen, bürgerlichen Familiendrama teutonischer Art.
Synopsis aus dem Festival-Programm:
Marko ist Anfang dreißig und lebt seit seinem Studium in Berlin – weit genug entfernt von seinen Eltern Gitte und Günter, mit deren bürgerlichen Lebensentwurf er sich nie recht anfreunden wollte. Ein, zwei Mal im Jahr besucht er die beiden, in erster Linie um ihnen ein paar gemeinsame Tage mit ihrem Enkel, Markos fünfjährigem Sohn Zowie, zu ermöglichen.
Marko hofft auf ein halbwegs ruhiges Wochenende in der Kleinstadt, doch es gibt Neuigkeiten: Gitte, die seit Markos Kindheit manisch-depressiv ist, fühlt sich nach einer homöopathischen Behandlung zum ersten Mal seit langer Zeit wieder gesund. Sie verzichtet auf ihre Medikamente und baut auf einen gemeinsamen Lebensabend an der Seite ihres Mannes, nicht ahnend, dass sie mit ihrer unerwarteten Genesung seine Pläne durchkreuzt. Auch Markos jüngerer Bruder Jakob und dessen Lebensgefährtin Ella stehen an einem Wendepunkt, denn Jakob richtet sich mehr und mehr auf ein Leben in Blicknähe zu seinen Eltern – vor allem zu Gitte – ein, Ella hingegen würde gern ihre beruflichen Pläne erst mal im Ausland weiterverfolgen.
Markos Anwesenheit wirkt wie ein Katalysator, er provoziert die Konfrontation mit den unausgesprochenen Wahrheiten, die Fassade des harmonischen Familienlebens bröckelt.
Heute starten die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin, in deren offiziellem Wettbewerb auch Christian Petzolds neuer Film “Barbara” vertreten ist (wieder einmal mit Nina Hoss in der Hauptrolle). Petzolds letzten Film, seinen Beitrag zum Dreileben-Projekt, fand ich schwer enttäuschend, aber “Barbara” sieht schon verdammt gut aus.
In einem heute in der FAZ erschienenen Interview sinniert der “Wolfsburg”-Regisseur übrigens gemeinsam mit Hans-Christian Schmid und Matthias Glasner über das deutsche Kino. Lesenswert.
Der erste Teaser zum Bourne-Nachfolger von Autor und Regisseur Tony Gilroy (Michael Clayton, Duplicity) wurde veröffentlicht, in dem nun Jeremy Renner einen Superagenten auf der Flucht gibt. Die Messlatte liegt natürlich hoch, insbesondere die beiden Greengrass-Bourne-Filme gehören zum Besten, was der Actionfilm in den letzten Dekaden hervorgebracht hat. Albert Finney, Joan Allen, David Strathairn und Scott Glenn sind in ihren alten Rollen zu sehen, Neuzuwachs bekommt die Serie von Edward Norton, Stacy Keach und Rachel Weisz. Der deutsche Kinostart ist für den 13. September angesetzt.
Hier der dritte (oder vierte?) und letzte Trailer zu Iron Sky, dem fanfinanzierten Nazis-auf-dem-Mond-Film, kurz vor seiner Premiere auf der Berlinale. Ich glaube, der Produktionshintergrund macht den Film als allerletztes zum Must Watch.
Wer ganz aufmerksam den Trailer zum neuen Spider-Man angeschaut hat, wird vielleicht folgenden Ausschnitt erkannt haben:
Ist mir persönlich nicht ins Auge geschossen und selbst wenn: Wäre ich auf die Idee gekommen “Mark of the Spider-Man” in den Browser einzugeben, in der Hoffnung, dass es die Seite markofthespider-man.com gibt? Wohl kaum. Andere hatten aber die Idee und stießen auf eine Seite, die eben so aussieht:
Wen haben wir denn da? Perseus, Andromeda (Rosamund Pike), Agenor (Toby Kebbell), Hades (Ralph Fiennes) und Zeus (Liam Neeson). Soso. Aha.
Wie kann man sich diese Bilder zu der 3D-Fortsetzung anschauen, ohne mordsmäßige Explosionen im Kopf? BAM! WUSCH! KAWUMM! WOOOOOAAAAAA!!! Da schlägt das Popcornkino-Herz gleich tausendmal höher! Und dann erinnert man sich an den ersten Teil und denkt sich: “Meh.”
Das Spannenste an dieser Super Bowl Schose war und ist schon immer für mich die Werbeunterbrechung gewesen. Endlich gibt man sich mal so richtig Mühe und zaubert größtenteils großartige Werbung zusammen. Und eben auch jede Menge Trailer! Rope Of Silicon hat sich mal die Mühe gemacht alle zusammenzusuchen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht nach dem Klick alle zusammenzuklauen.
Als Spider-Man-Fanboy war die Enttäuschung der letzten Verfilmungen schon beinahe schmerzhaft. Es war ein bisschen zu viel Lollypop-Gedöns und zu wenig schlecht gemachter Action. Was wir hier beim zweiten Trailer zum Reboot sehen, macht schon einen ganz anderen Eindruck. Verdammt, ich freue mich gerade so dermaßen!
Wie konnte eigentlich dieser Trailer an mir vorbeigehen? Eine gute Freundin hat es mir gerade geschickt, weil sie mich erschrecken wollte. Wir wissen alle, dass ich ein ziemlich schreckhaftes Häschen bin und weil sie mir die Freude einer nassen Unterbuchse bereiten wollte, dachte sie, dass sie mir etwas gutes damit tut.
Natürlich habe ich nicht einmal gezuckt. Das ist wohl immer so, wenn etwas vermeintlich gruseliges mit Staraufbeot daherkommt (Robert De Niro, Sigourney Weaver, Elizabeth Olsen und Cillian Murphy). Aber lohnenswert scheint der Film dennoch zu sein.
Die Geschichte in Kürze:
Psychologist Margaret Matheson and her assistant study paranormal activity, which leads them to investigate a world-renowned psychic.
Ich durfte mich ja vergangene Woche mit Kate Beckinsale unterhalten, die in der Stadt war um den ganz furchtbaren neuen Underworld Awakening zu promoten, der tatsächlich nur Fans der Serie zu empfehlen ist. Im Gegensatz zu ihrer Filmfigur Selena ist sie allerdings durchaus ganz charmant und sympathisch. Nachdem sie ja in den Underworld-Filmen nie viel mehr machen darf als sexy aussehen, in Zeitlupe zu laufen und Leute umzubringen, habe ich sie mal gefragt wie man das eigentlich anstellt. Und warum sie nicht glitztert. Und was wir vom neuen Total Recall erwarten dürfen.
“So finster die Nacht” war der wohl beste Vampirfilm der letzten zehn Jahre. Regisseur Tomas Alfredsons Neuverfilmung von John le Carrés “Tinker, Tailor, Soldier, Spy” mit Gary Oldman ist mindestens genauso gelungen und zählt für mich jetzt schon zu den Highlights des Jahres. Zumindest für Zuschauer die sich auf die langsame, kompromisslos erwachsene Erzählweise einlassen. Für moviepilot waren wir mit Alfredson in der Videothek in der er uns etwas über seine Einflüsse und Lieblingsfilme erzählt hat. Der gediegene Schwede, der genauso bedacht, ruhig und klug wie seine Filme wirkt überraschend in seiner Filmauswahl dann allerdings doch, denn wer hätte gedacht, dass er sich für überdrehte, laute Komödien wie Richard Lesters Version von “Die Drei Musketiere” begeistern kann?
Nachdem ein offensichtlich verwirrter FOX-Moderator die Ansicht vertrat, dass die Muppets Gehirnwäsche an Kinder vollziehen, um sie zu Kapitalistenhasser zu erziehen, haben sich die Muppets bei einer Pressekonferenz dazu geäußert:
Henry Cavill, Bruce Willis und Sigourney Weaver in einem Agententhriller klingt erstmal nicht so spannend. Wenn man den Trailer anschaut, dann sieht es auch nicht so spannend aus. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es den einen oder anderen geben wird, den es interessieren wird. In diesem Sinne:
Will goes to Spain for a vacation with his family but his world turns upside down when the family is kidnapped by agents hell-bent on recovering a mysterious briefcase and suddenly finds himself on the run.
X-Posting von Nerdcore: Hier der Vollständigkeit halber das Commercial für den Stinkbolzen mit Ferris Bueller. Ein ziemlich trauriges Kapitel im Leben von Matthew Broderick, denke ich.
Und hier zwei Reviews zu den beiden wichtigsten Starts der Woche:
The Artist – Frankreich 2011
Der Stummfilmstar Georg Valentin sieht sich durch den anbrechenden Wechsel zum Tonfilm in der Defensive. Trotzig behauptet er Ton wäre nur eine Phase und nur der Stummfilm habe Zukufunt, doch schon bald sieht er sich vor dem Karriereknick. Hollywood braucht neue Stars für die Tonfilm-Ära und während Georgs Stern sinkt, wird die ehemalige Nebendarstellerin Peppy Miller zur umjubelten Ikone.
Heutzutage mit großen Aufwand einen Stummfilm zu drehen, kann nur zum grandiosen Erfolg oder totalen Flop werden möchte man meinen. Der letzte der dieses Experiment im großen Stil wagte war Mel Brooks mit seinem “Silent Movie” und auch das ist mittlerweile wieder fast 40 Jahre her. Die Zeit war also reif für eine weitere Hommage an die Zeit in der große Gestik und Mimik das gesprochene Wort ersetzten. Und Regisseur Michel Hazanavicius gibt sich alle Mühe den Look und Gefühl der alten Zeit wieder zu beleben. Wo Brooks einfach den Ton wegließ aber ansonsten einen relativ modernen Streifen drehte, setzt The Artist auf die totale Imitation – zumindest an der Oberfläche. Denn so Meta wie die Story, so doppelbödig ist auch das stumme und geräuschlose Spiel, dass immer mit dem Wissen spielt, dass der Verzicht ein bewusster und kein erzwungener ist. Wir könnten Ton haben, aber wir nutzen ihn bewusst nicht – was die wenigen Stellen an denen Geräusche und Sprache vorkommen umso effektvoller macht.
Hier der Trailer zu „God Bless America“, ‘ne ziemlich gewalttätige Satire über Frank, der mit einem Tumor im Kopf und nicht mehr allzu vielen Tagen übrig auf Rachefeldzug durch Amerika fährt und alles umnietet, was ihm dumm kommt.
Loveless, jobless and possibly terminally ill, Frank has had enough of the downward spiral of America. With nothing left to lose, Frank takes his gun and decides to off the stupidest, cruelest and most repellent members of society with an unusual accomplice: 16-year-old Roxy, who shares his sense of rage and disenfranchisement. From stand-up comedian and director Bobcat Goldthwait comes a scathing and hilarious attack on all that is sacred in the United States of America.
Willem Dafoe jagd den ausgestorbenen Tasmanischen Tiger. Ich halte die Prämisse für ziemlich beknackt – ein als ausgestorben geltendes Tier wird wiederentdeckt und dann schickt man selbstverständlich nen Jäger los… yawn! –, der Trailer sieht allerdings dennoch sehr, sehr schick aus.
THE HUNTER is the story of Martin, a skilled and ruthless mercenary sent into the Tasmanian wilderness on a hunt for a tiger believed to be extinct. Hired by an anonymous company that wants the tiger’s genetic material, Martin arrives in Tasmania posing as a scientist. He proceeds to set up base camp at a broken-down farmhouse, where he stays with a family whose father has gone missing. Usually a loner, Martin becomes increasingly close to the family; however, as his attachment to the family grows, Martin is led down a path of unforeseen dangers, complicating his deadly mission.
Hier der neue Trailer zu Tarsem Singhs Schneewittchen-Interpretation „Mirror Mirror“ mit der Roberts als böser Königin. Der Singh und ich werden ja keine Freunde mehr, ich finde alles von dem okayish (The Cell) über langweilig (The Fall) bis absolut furchtbar (Immortals). Mirror sieht immerhin okay aus, mehr allerdings auch nicht. Hier der Plot:
An evil queen steals control of a kingdom and an exiled princess enlists the help of seven resourceful rebels to win back her birthright in a spirited adventure comedy filled with jealousy, romance and betrayal that will capture the imagination of audiences the world over.
Visionary director Tarsem Singh (Immortals) rewrites fairy tale history as a wicked enchantress (Roberts) schemes and scrambles for control of a spirited orphan’s (Collins) throne and the attention of a charming prince (Hammer). When Snow White’s beauty wins the heart of the prince that she desperately pursues, the Queen banishes her to the forest, where a ravening man-eating beast hungrily awaits.
Rescued by a band of diminutive highway robbers, Snow White grows into an indomitable young woman determined to take back her realm from the treacherous Queen. With the support of her subjects, she roars into action in an epic battle that blends spectacle, magic and contemporary humor in Singh’s signature, jaw-dropping visual style.
Hier der Trailer zu Lockout, produziert von Luc Besson, inszeniert von Stephen Saint Leger und James Mather. Snake Plissken in Space ohne Augenklappe. Sieht mir nach einem superunterhaltsamen B-Movie aus, werde ich mir definitiv ansehen. Hier der Plot: „A man wrongly convicted of conspiracy to commit espionage against the U.S. is offered his freedom if he can rescue the president’s daughter from an outer space prison taken over by violent inmates.“
Teaser-Trailer für Superbowl-Commercials sind ja nun mehr als albern, aber der hier verursacht bei mir tatsächlich Gänsehaut. Oder wie’s ein YT-Kommentator auf den Punkt bringt: „Instant winner of all Super Bowl ads.“
Die Pythons sans Eric Idle (und Graham Chapman natürlich, dessen Asche für immer in Aspen verschüttet bleibt) haben zugesagt, Sprechrollen für „Absolutely Anything“ zu übernehmen, einen SciFi-Film mit CGI- und Realfilm-Elementen. Robin Williams übernimmt die Rolle eines sprechenden Hundes, Terry Jones führt Regie und derzeit sind sie dabei Eric Idle zu einer Rolle zu überreden. Was dann sowas wie eine Monty Python-Reunion in Sprechrollen wäre. Immerhin.
Members of Monty Python’s Flying Circus are reteaming for “Absolutely Anything,” a sci-fi farce combining CGI and live action, with Terry Jones to direct and Mike Medavoy to produce.
Plans are for filming to begin in the U.K. this spring, with the Pythons voicing key roles as a a group of aliens who endow an earthling with the power to do “absolutely anything” to see what a mess he’ll make of things — which is precisely what happens. There’s also a talking dog named Dennis who seems to understand more about the mayhem that ensues than anyone else does. Robin Williams will voice the character.
“It’s not a Monty Python picture, but it certainly has that sensibility,” Jones told Variety.
“Anything” is based on a script developed by Jones and Gavin Scott over the past two decades. Medavoy, a producer on the Pythons’ “Life of Brian,” is producing along with David Thwaites and Chris Chesser, in conjunction with U.K. partners Bill and Ben Prods.
The Shiznit haben 15 Poster der Oscaranwärter remixt. Die Idee ist übrigens komplett von der Photoshop-Contest-Community Worth1000 geklaut (hier und da). Alle Posterremixe nach dem Klick.
Schöner Trailer zu „The Grey“ mit Liam Neeson, der mit seiner Ölplattform-Mannschaft nach einem Flugzeugabsturz in der Wildnis Alaskas gegen Wölfe kämpft. Ich steh’ ja auf solchen Survivial-Actionkram und der Trailer weckt ein paar tolle Erinnerungen an „Runaway Train“, werde ich mir definitiv ansehen. Hier dier Plot:
In “The Grey,” Liam Neeson leads an unruly group of oil-rig roughnecks when their plane crashes into the remote Alaskan wilderness. Battling mortal injuries and merciless weather, the survivors have only a few days to escape the icy elements — and a vicious pack of rogue wolves on the hunt — before their time runs out.
Secret Cinema haben in einem Keller in London Carol Reeds „The Third Man“ gezeigt und dazu das Gebäude und das Gelände in das Wien der 40er Jahre verwandelt, Bilder vom Event gibt’s auf Flickr. Toll!
Secret Cinema brought to life Carol Reed’s ‘The Third Man’ at the Farmiloe Building in the secret streets and alleyways of Clerkenwell, London, through to the backstreets of Kabul, Afghanistan.
Over 19,000 of you travelled to Vienna becoming part of Harry Lime’s Rogue racket, Major Calloway’s investigation patrols and Crabbin’s British Cultural Office. A photographer from the Vienna Times documented the happenings here and a filmmaker from Future Shorts London Productions made this film.
Das ich den neuen Muppet-Filme liebe (genau wie Muppet Movie, The great Muppet Caper, Muppets take Manhattan und den Muppet Christmas Carol) habe ich ja vielleicht schonmal nebenbei erwähnt hier im Blog *hust* – deswegen hat es mir auch besonderen Spaß gemacht mit dem Regisseur James Bobin in die Videothek Video Collection zu gehen und einen Filmcheck mit ihm zu drehen. Der Brite hat nicht nur einen sehr guten Filmgeschmack sondern ist neben dem Muppet-Film auch für “Flight of the Conchords” verantwortlich – ein Grund mehr ihn zu mögen.
Die Oscarnominierungen 2012 wurden soeben bekannt gegeben. Die 84. Verleihung des Hollywoodfilmpreises findet am 26. Februar statt.
Best Motion Picture of the Year
Hugo
The Artist
The Descendants
Extremely Loud and Incredibly Close
The Help
Midnight in Paris
Moneyball
The Tree of Life
War Horse
Best Achievement in Directing
Terrence Malick (The Tree of Life)
Alexander Payne (The Descendants)
Michel Hazanavicius (The Artist)
Martin Scorsese (Hugo)
Woody Allen (Midnight in Paris)
Netter Trailer zu Keanu Reeves Doku „Side by Side – The Science, Art and Impact of Digital Cinema“ über die Zukunft der Filmproduktion. Für den Film hat Reeves offensichtlich gehörig seine Beziehungen spielen lassen, es wirken unter anderem mit: Steven Soderbergh, James Cameron, David Lynch, Richard Linklater, Martin Scorsese, Lana Wachowski, Andy Wachowski, Christopher Nolan, David Fincher, George Lucas, Robert Rodriguez, Michael Ballhaus, Lars von Trier, John Malkovich, Danny Boyle, Joel Schumacher und Barry Levinson.
Movies were shot, edited and projected using photochemical film. But over the last two decades a digital process has emerged to challenge photochemical filmmaking.
SIDE BY SIDE, a new documentary produced by Keanu Reeves, takes an in-depth look at this revolution. Through interviews with directors, cinematographers, film students, producers, technologies, editors, and exhibitors, SIDE BY SIDE examines all aspects of filmmaking — from capture to edit, visual effects to color correction, distribution to archive. At this moment when digital and photochemical filmmaking coexist, SIDE BY SIDE explores what has been gained, what is lost, and what the future might bring.
Hier der Trailer zum nächsten Teil des Resident Evil-Teils. Ich werde mir den anschauen, weil ich mir fast alle Genre-Filme ansehe und ich auch sonst alle Teile des Franchise gesehen habe. Aber das eklige, massive Product-Placement in der ersten Hälfte des Teasers ist fast schon unerträglich und macht das nicht unbedingt einfacher.
Schöner Trailer zu „Jeff, Who Lives At Home“ mit Jason Segel. Hier der Plot: „On his way to the store to buy wood glue, Jeff looks for signs from the universe to determine his path. However, a series of comedic and unexpected events leads him to cross paths with his family in the strangest of locations and circumstances. Jeff just may find the meaning of his life… and if he’s lucky, pick up the wood glue as well.“
Schöne Meldung von Hammer Films! Die restaurieren über 30 ihrer Klassiker für aufwändige BluRay-Releases. Den Anfang macht natürlich Dracula, inklusive einer längeren Todesszene aus der japanischen Version des Films, das Teil erscheint im März, weitere folgen verteilt im ganzen Jahr, unter anderem „Plaque of the Zombies“, „The Legend of the 7 Golden Vampires“, „Frankenstein Created Woman“ und „The Mummys Shrout“. Zur Restaurations-Aktion haben sie auch ein eigenes Blog aufgesetzt, das ich mir grade in den Feedreader gepackt habe. Leider finde ich kein Wort zu meinem Lieblings-Hammer „The Curse of the Werewolf“. Abwarten.
Dracula Prince of Darkness is the first title scheduled for release in the global restoration project and will be released in the UK in conjunction with STUDIOCANAL in March 2012. The partnership continues throughout the spring for the releases of The Reptile and The Plague of The Zombies, and will also include The Devil Rides Out, Rasputin the Mad Monk and The Mummy’s Shroud during the course of the year.
Hammer will also release definitive versions of its three hugely-influential original Gothic classics in the UK: The Curse of Frankenstein, Dracula and The Mummy.
As well as featuring a fully-restored HD picture and restored sound, the remastered films will boast a host of newly-filmed extras, including interviews with cast members. These documentary extras are being produced by Hammer expert and historian, Marcus Hearn – author of the recent “The Hammer Vault”.
Pinewood Studios carried out the restoration of the first three STUDIOCANAL titles after housing the original negatives for the films, restoring the original UK title sequence to The Plague of The Zombies as well as the UK title cards to Dracula Prince of Darkness.
Der zweite Trailer unterscheidet sich jetzt nicht großartig vom ersten Trailer, zeigt dafür aber ein bisschen mehr. Außerdem werden Zuschauer noch von geheimen Screenings zitiert. Was mich persönlich anspricht, war: “Like Superbad on crack.”
Count me in!
Three high school seniors throw a birthday party to make a name for themselves. As the night progresses, things begin to spiral insanely out of control as word of the party spreads. Website: projectxthemovie.com
Nachdem Chuck Norris in einem polnischen Interview gesagt habe, die Fortsetzung des Actionheldengipfeltreffens würde eine Jugendfreigabe erhalten, bestätigte Sylvester Stallone nun die Gerüchte. “The Expendables 2″ wird, anders als der Vorgänger, bei dem die Fans noch über die Freigabe abstimmten, ein PG-13-Rating erhalten. Das heißt also, dass in der Fortsetzung weniger Gewalt und weniger bad language zu erwarten sind. Eine härtere Fassung wird dann mit Sicherheit auf dem Heimvideomarkt nachgereicht.
Altersfreigaben bestimmen gewiss nicht die Qualität eines Films, aber das Zusammentreffen einiger der härtesten Actionstars ever sollte schon irgendwie… so richtig badass sein, oder?
Auf AICN verriet Stallone Harry Knowles aber immerhin:
The film is fantastic with Van Damme turning in an inspired performance… Our final battle is one for the ages. The PG13 rumor is true, but before your readers pass judgement, trust me when I say this film is LARGE in every way and delivers on every level. This movie touches on many emotions which we want to share with the broadest audience possible, BUT, fear not, this Barbeque of Grand scale Ass Bashing will not leave anyone hungry…Sly.
Im November hatte ich ja eines meiner bisher liebsten Interviews. In L.A. durfte ich Kermit, Miss Piggy, Jason Segel, Amy Adams den Regisseur James Bobin und Walter (das neue Muppet) treffen. Und es war tatsächlich genauso cool wie ich es mir vorgestellt hatte.
Manchmal lohnt es sich eben doch seine Kindheitshelden zu treffen. Das Witzige ist, dass man zu keiner Zeit das Gefühl hat mit Puppen zu reden, selbst wenn die Puppeteers direkt vor einem auf dem Boden hocken und einen beim Reinkommen begrüßen. Sobald das Interview losgeht schaut man nur noch auf Kermit, Piggy und Walter.
Mit Bobin haben wir heute übrigens noch einen Filmcheck gedreht, der nächste Woche veröffentlicht wird. Er hat wirklich genauso den Filmgeschmack, den man sich vom Regisseur des Muppet-Films und Flight of the Conchords wünscht :)
Originaltitel: The Muppets
Herstellungsland: USA 2011
Regie: James Bobin
Buch: Jason Segel & Nicholas Stoller
Darsteller: Kermit, Miss Piggy, Fozzy, Rowlf, Walter, Jason Segel, Amy Adams, The Animal, Scooter, Gonzo, Chris Cooper
Die beste Zeit liegt lange hinter ihnen. Die Muppets sind vergessen und in alle Winde zerstreut. Ihr altes Theater soll an den reichen Geschäftsmann Tex Richman (Chris Cooper) verkauft werden, der darunter nach Öl bohren will. Doch die beiden Muppet-Fans Walter (Walter) und sein Bruder (Jason Segel) sowie dessen Freundin (Amy Adams) alarmieren Kermit um die alte Gang nochmal zusammenzutrommeln und ein Muppet-Spendenspecial zu produzieren, damit das Theater gerettet werden kann.
Was habe ich mich auf diesen Film gefreut. Ich liebe die Muppets seit ich die erste Folge irgendwann Anfang der 80er Jahre im ZDF gesehen habe (oder vielleicht sogar schon seit Peter Alexander sie in einer seiner Shows zu Gast hatte, die ich als kleines Kind immer bei meiner Oma geguckt habe). Die Muppets sind klasse und das nicht nur aus nostalgischen Gründen: Sie sind quintessential Puppets (auch wenn man sie nie als Puppen bezeichnen sollte) – sie waren der Beweis dass es nur geniale Pupeteers braucht um auch ohne große Special Effects lebendige, liebenswerte, witzige und skurrile Charaktere zu kreieren. Im Gegensatz zu blöden Bauchredner-Puppen, Kasperletheater oder den üblichen steifen Figuren die das Kinderprogramm bevölkerten waren die Muppets immer lebendig. Sie waren eben nie Puppen, sie waren People. Ohne sie gäbe es weder die Feebles von Peter Jackson noch die geniale Avenue Q-Show (bei der übrigens etliche Henson-Pupeteers mitwirkten). Kermit, Piggy, Waldorf und Stattler, Sweetums, Schweine im Weltall und der schwedische Koch sind Teil meiner Kindheits-DNA und wie ich bei neuerlicher Sichtung der alten Shows und Filme im vergangenen Frühjahr feststellte: Ich liebe sie noch immer.
Wenn man sich folgende Bilder anschaut, dann ist die Geschichte hinter dem Film “Burt Wonderstone” irgendwie vollkommen egal, weil: Ich muss das sehen, egal was das ist!
Trailer zu “Kotoko”, dem neuen Film von Meisterregisseur Shin’ya Tsukamoto (“Tetsuo: The Iron Man”, “Vital”), der letztes Jahr in Venedig den Horizons Award erhielt. Der Film scheint Tsukamotos letzte Arbeiten thematisch fortzusetzen, und der Trailer ist im wahrsten Sinne des Wortes irre.
The story of a single mother who suffers from double vision; caring for her baby is a nerve-wrecking task that eventually leads her to a nervous breakdown. She is suspected of being a child abuser when things get out of control and her baby is taken away.
In einer Vorführung von “Hugo”, Martin Scorseses Kinobeschwörung in 3D, lief die Projektion in den finalen 20 Minuten (in denen Ben Kingsley einen rührig-kitschigen Abschlussmonolog hält) komplett aus dem Ruder und produzierte amüsante Doppelbilder. Vor dem Hintergrund des betreffenden Films (der soweit ganz schön, aber auch allzu sentimental ist) und seiner Ode an die Magie des Kinos ein Vorfall, der nicht einer gewissen bösen Gewitztheit entbehrt.
Neuer Trailer zur Kinoadaption oder wohl eher -interpretation der Kultserie “21 Jump Street”, mit der Johnny Depp (hier in einem Cameo zu sehen) einst zum Teenieidol wurde. Dem Trailer nach zu urteilen hat der Film bis auf die Ausgangsidee der Undercover-Highschool-Cops nichts mehr mit der Vorlage gemein und setzt eher auf zeitgenössischen Quatschhumor. Möglich aber, dass meine Erinnerungen an die Serie leicht verklärt sind, die mochte ich als Kind nämlich immer ganz gern (wahrscheinlich ist sie in Wahrheit furchtbar).
Quentin Tarantinos Lieblingsfilme des letzten Jahres veröffentlicht (und wenn wir uns irgendwann mal den Faulheitsstock aus dem Hintern gezogen haben, bringen wir vielleicht auch noch eine Bestenliste zustande) und da sind (wie immer) einige Überraschungen dabei. Apes auf Platz 2, Musketeers, er hat Green Lantern erwogen und Drive ist ein „Nice Try“. Naja. Hier die ganze Liste:
Quentin Tarantino’s official Top Eleven of 2011
1. Midnight In Paris
2. Rise Of The Planet Of The Apes
3. Moneyball
4. The Skin I Live In
5. X-Men: First Class
6. Young Adult
7. Attack The Block
8. Red State
9. Warrior
10. The Artist / Our Idiot Brother (tie)
11. The Three Musketeers
Others considered in no particular order
50/50
Beginners
Hugo
The Iron Lady
Carnage
Green Hornet
Green Lantern
Captain America
The Descendants
My Week With Marilyn
Fast Five
Tree Of Life
The Hangover Part II
Mission Impossible 4
The Beaver
Contagion
The Sitter
War Horse
Nice Try Award
Drive
Hannah
Drive Angry
Real Steel
Best Director
Pedro Almodovar
Bennett Miller
Woody Allen
Jason Reitman
Michel Hazanavicius
Best Original Screenplay
Midnight In Paris
Young Adult
Red State
Attack The Block
Our Idiot Brother
Beginners
Best Adapted Screenplay
Moneyball
The Skin I live In
Carnage
Rise Of The Planet Of The Apes
Hugo
X-Men: First Class
Gestern fanden die 69. Golden Globe Awards statt, wie jedes Jahr ein guter Indikator auf die kommenden Oscar-Verleihungen. Schön: Peter Dinklange hat den Globe für den besten Nebendarsteller einer Serie mehr als verdient für Game of Thrones geholt und The Artist hat ebenfalls ein paar Auszeichnungen abgeräumt. Doof: New Girl hat keinen Globe für Best Comedy Series gewonnen. Schade.
Oben Ricky Gervais Opening, hier alle Gewinner:
BEST PICTURE – DRAMA: The Descendants
BEST ACTOR – DRAMA – George Clooney, The Descendants
BEST ACTRESS – DRAMA: Meryl Streep, The Iron Lady
BEST PICTURE – COMEDY OR MUSICAL: The Artist
BEST ACTOR – COMEDY/MUSICAL: Jean Dujardin, The Artist
BEST ACTRESS – COMEDY/MUSICAL: Michelle Williams, My Week With Marilyn
Best Comedy TV Series: Modern Family
BEST DIRECTOR: Martin Scorsese, Hugo
BEST SUPPORTING ACTRESS: Octavia Spencer, The Help
Best Actor, TV Comedy Series: Matt LeBlanc, Episodes
Best Actress, TV Drama Series: Claire Danes, Homeland
BEST FOREIGN LANGUAGE FILM: A Separation
Best Supporting Actress in a Series, Mini-series or TV Movie: Jessica Lange, American Horror Story
BEST SCREENPLAY: Woody Allen, Midnight in Paris
BEST ANIMATED FEATURE: The Adventures of Tintin
Best Supporting Actor in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television: Peter Dinklage, Game of Thrones
Best Actor in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television: Idris Elba, Luther
BEST ORIGINAL SONG: Masterpiece, W.E.
BEST ORIGINAL SCORE: Ludovic Bource, The Artist
Best Drama TV Series: Homeland
Best Actor, TV Drama Series: Kelsey Grammer, Boss
Best Actress in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television: Kate Winslet, Mildred Pierce
Best Television Series – Miniseries/Movie: Downton Abbey
Best Actress, TV Comedy Series: Laura Dern, Enlightened
BEST SUPPORTING ACTOR: Christopher Plummer, Beginners
Sherlock Holmes – Spiel im Schatten (Sherlock Holmes – A Games of Shadows) – USA 2011
Holmes und Watson sind wieder im Einsatz, diesmal gegen den Erzfeind Moriarty, der ein Politkomplott inszeniert, dass den Detektiv auf eine Jagd quer durch Europa treibt.
Als Holmes-Film immer noch nicht wirklich der Burner, ist der Film nichtsdestotrotz eine gewaltige Steigerung gegenüber dem Vorgänger. Statt peinlichen Green-Screen-Turnereien vor Renderkulisse sind Downey Jr. und Law diesmal meist in realer oder bestenfalls digital gepimpter Kulisse zu sehen. Der Scope ist dank Europa-Reise wesentlich größer und dank den gut aufgelegten Darstellern, die das Ermittler-Duo diesmal noch mehr an der Grenze zur Homo-Travestie spielen, macht das Ganze meist auch Spaß.
Weniger gut weg kommen die Nebendarsteller, denn außer Stephen Fry und Jared Harris als Moriarty ist keine Figur mehr als Raumdeko. Insbesondere die Zigeunerin Simsa in Form von Noomi Rapace ist sträflich verschwendet. Dazu kommt der arg holperige Plot, bei dem auch aufmerksame Zuschauer Probleme haben werden zu verstehen was jetzt genau warum passiert – zumindest bis Holmes seine Basil-Exposition-Szenen hat.
Die Anflüge moralischer Philosophie über das Wesen des Menschen, die Moriarty am Ende anbringt sind leider auch nur wenig ausgearbeitet und hingeworgen, ja beschädigen das Mastermind in seiner Brillanz sogar etwas, da sie alle seine Bemühungen ad absurdum führen.
Holmes selber bleibt als Konstrukt schwierig, seine Intelligenz wird angedeutet, doch beschränkt sie sich weniger auf kühle Deduktion, als auf MacGyverhafte Improvisation, die weniger Ermittlungsarbeit ist, als Mission Impossible im Schnelldurchlauf. Das der Film wichtige Informationen zurückhält und verschleiert damit Holmes am Ende ein Auflösung aus dem Allerwertesten ziehen darf ist dann bisweilen schon etwas anstrengend, genau wie die im Grunde stylishen Zeitlupe/Speedup-Szenen – die bisweilen so ausgewalzt sind, dass sie zum Selbstzweck verkommen und eher Ablenken als die Story vorranbringen.
X-Posting von Nerdcore: Schöner Trailer zur kommenden Doku „Pablo“ über einen der bekanntesten Typografen und Designer von Filmintros, den kein Schwein kennt. Der Mann hat am gleichen Tag Geburtstag wie ich und gestaltete die Vorspänne oder Trailer zu unter anderem (Achtung, festhalten): Bullitt, Beetlejuice, To Live and Die in L.A., Addams Family, Men in Black, A Clockwork Orange, Good Will Hunting, Jesus Christ Superstar, Zardoz oder Harold and Maude. Whoa! Regie führte ein Mann mit dem bemerkenswerten Namen Richard Goldgewicht.
Pablo blends documentary and animation elements to tell the saga of “famous unknown” Pablo Ferro, a man with a personal journey that spans from Havana, during the pre-Cuban revolution to his current home, in the garage behind his son’s house.
The animation part of the film takes us through the dream-scape of Pablo’s memories, while the documentary footage chronicles a very eccentric lifestyle of a 72 year old artist, once hailed by Stanley Kubrick as the father of the sixties look and the MTV aesthetics.
Das Video macht schon ein bisschen die Runde, aber ich kam erst jetzt dazu es mir anzuschauen. Tom Hanks erzählt von seinen Erfahrungen mit “Eisenhuddenstaat”, die Deutsche Autobahn und seinem Chauffeur “Racer X”. Super!
Schöner Clip von Universal, die zu ihrem hundertsten Geburtstag ein paar Klassiker restaurieren und in diesem Video ein paar Einblicke in den Prozess geben. Restauriert werden im Laufe des Jahres: All Quiet on the Western Front, The Birds, Buck Privates, Dracula (1931), Dracula Spanish (1931), Frankenstein, Jaws, Schindler’s List, Out of Africa, Pillow Talk, Bride of Frankenstein, The Sting und To Kill a Mockingbird.
Außerdem haben sie sich ein Tumblelog zum Jubiläum angeschafft, auf dem sie unter anderem die Geschichte ihres Logos erzählen:
Legend has it that Carl Laemmle named the company after seeing a “Universal Pipe Fittings” truck pass by his New York office window. Though our name may have been inspired by a whim, today Universal is considered a pioneer in cinematic history. Our logo symbolizes the films we’ve created which have not only impacted millions, but also helped tell the story of filmmaking.
The Universal logo has gone on to change over the years since 1912. From the silent logo of UNIVERSAL FILMS encircling the globe…to the ‘droning propeller plane circling the globe’ that marked the arrival of sound…and finally, to today’s more modern and vivid Universe—the Universal logo has reflected the evolution of film.
Hier der erste Trailer zu Tobe Hoopers Djinn, gedreht in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sieht okayish aus, läuft bei mir aber eher unter „Kuriosum des Horror-Genres“.
An Emirati couple (played by Khalid Laith and Razane Jammal) return from a trip to the United States only to discover that their new apartment has been built on a site that is home to some malevolent beings.
Hier der Trailer zur kommenden Bond-BluRay-Box. Ich ignoriere hier ja meistens News zu BluRays, obwohl ich sehr auch die Technik stehe. Aber für Bond mache ich da gerne eine Ausnahme, denn die remasterten Discs der alten Filme sind eine ziemliche Referenz, ich meine: Man sieht die einzelnen Brusthaare von Sean Connery in Goldfinger! Das ist schon ‘ne Bank. Ich werde mir die Box nicht kaufen, weil ich bereits viele der alten Bonds auf BluRay besitze, aber genau deshalb kann ich die Box auch bedenkenlos empfehlen.
Es gab außerdem in den letzten Tagen noch ‘nen netten, halbwitzigen Bond-Song (via Interweb3000): „James Bond is a bit of an arsehole- in this video by running corners productions, we illustrate the how and why of James’s arseholery…“
Der US-Trailer zum aktuellen und wahrscheinlich leider auch letzten Film von Meisterregisseur Béla Tarr (Sátántangó), der unter dem Titel “Das Turiner Pferd” am 15. März vom Basis-Filmverleih auch in unsere Kinos gebracht wird. Der Film erhielt letztes Jahr auf der Berlinale den Großen Preis der Jury.
Inspiriert von der Geschichte des deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche, der im Jahre 1889 versuchte ein Kutschpferd vor Misshandlung zu schützen, wirft der Film einen detaillierten Blick auf die Geschichte des Kutschers, seiner Tochter und des Pferdes.
… und zwar recht schicke, besonders natürlich im Vergleich zum schrottigen ersten Motiv. Deutscher Kinostart am 9. Februar – und ich freue mich wohl als einer der ganz wenigen, ihn endlich wieder im Kino sehen zu können. Die weiteren Poster nach dem Klick.
Ein neuer Film von Wes Anderson. Mit: Bill Murray, Harvey Keitel, Bruce Willis, Edward Norton, Frances McDormand, Tilda Swinton und Jason Schwartzman. Wird bestimmt wie: Bottle Rocket, Rushmore, Royal Tenenbaums, Life Aquatic with Steve Zissou, Darjeeling Limited und The Fantastic Mr. Fox. Also: Freut euch.
A pair of lovers flee their New England town, which causes a local search party to fan out and find them.
X-Posting von Nerdcore: Ganz toller Trailer zu „Shut up and play the hits“ über den letzten Auftritt von LCD Soundsystem letztes Jahr. LCD waren ja eine der Konsens-Bands des vergangenen Jahrzehnts und auch wenn ich längst nicht alles von Murphys Truppe wirklich gut fand, ziehe ich meinen Hut vor dieser ganz klaren Vision eines zerschossenen Disco-Sounds, dessen Glitter nach Achselschweiß roch. Sehr stringent und diese konzertierte Auflösung mit einem vierstündigen Abschiedskonzert war dann auch der mehr als konsequente Höhepunkt.
Der Trailer erinnert übrigens nicht nur wegen des „Plots“ an die Blur-Doku „No Distance left to run“: Inszeniert wurde Shut up nämlich von Dylan Southern und Will Lovelace, die bereits bei Distance Regie führten. Die zwei spezialisieren sich wohl scheinbar auf Filme über Band-Breakups. Soll mir recht sein, wenn so super Sachen dabei rauskommen. Für Blur waren die beiden für ‘nen Grammy nominiert, ich schätze mal, hierfür gewinnen sie einen.
Bevor De Niro Taxidriver gedreht hat, musste er sich natürlich voll und ganz in die Rolle einfühlen und ist ein paar Wochen lang als echter Taxifahrer durch New York gebraust. Ich frage mich wie viele Fahrgäste sich im Nachhinein bewusst waren wer sie durch die Stadt gefahren hat.
James Franco ist ja schon vor einer ganzen Weile ins Regisseursfach gewechselt, wie man zuletzt auch in einer Folge von “Durch die Nacht mit…” sehen konnte. Zu seinem Biopic über den US-amerikanischer Dichter Hart Crane ist jetzt der erste Teaser Trailer erschienen. Die Hauptrollen spielen Michael Shannon, Franco selbst und diverse Mitglieder seiner Familie. “The Broken Tower” ist in den USA bereits via Download und On Demand erhältlich.
Trailer zur Romantic Comedy “Friends With Kids”, für den die drei HauptdarstellerInnen aus dem tollen “Bridesmaids” – Kristen Wiig, Maya Rudolph und Chris O’Dowd – erneut gemeinsam vor der Kamera standen. In weiteren Hauptrollen sind Adam Scott, Megan Fox, Jon Hamm und Jennifer Westfeldt zu sehen, letztere legt mit dem Film auch ihr Regiedebüt vor.
Wir sind uns hoffentlich einig, dass Blockbuster zu bashen, weil sie Blockbuster sind, langweilig ist. Ich weiß, das passiert bei den Filmfreunden vielleicht ab und an, aber ich spreche mich vollkommen davon frei, denn ich mag Blockbuster. Sehr. Ich mag es sowohl anspruchsvoll, als auch extrem leicht unterhalten zu werden und wenn Dinge explodieren, mache ich mir vor Freude in die Hose. Um zu zeigen wie niedrig mein Anspruch sein kann: Ich mochte Green Lantern und habe auch bei Fast Five viel Spaß gehabt.
Ich schreibe das jetzt nur mal vorab, um eines klarzustellen: Wenn jemand wie ich, der Popcorn-Kino über alles liebt, sagt, dass Avatar der beschissenste Fantasyfilm seit Eragon ist, dann bedeutet das schon etwas. Dieses schwulstige Geschwulste, das inflationäre 3D-Rumgewichse und die schlimme Story hat mir während der Vorstellung schlimme Kopfschmerzen bereitet (wobei ich zugeben muss, dass die Kampfszenen am Ende schon ganz gut waren). Die ganzen Hippies und Baumkuschler, die Parallelen zur Realität zogen, lasse ich an dieser Stelle mal außen vor. Der Film war schlimm. Punkt.
Wenigstens kann sich die Kinolandschaft glücklich schätzen, dass es noch vier Jahre dauern wird, bis die blauen Pocahontas über die Leinwand hüpfen:
Bleeding Cool had the chance to speak with Avatar producer Jon Landau this morning, who said that Avatar 2 is still four years away. While original reports said that the movie would come out in 2013 or 2014, this update means that we may not see the movie until 2016 (that is, unless he meant production will start that year, which would put the film’s actual release sometime in 2017 or 2018).
Trailer (mehr oder weniger) zur 3D-Wiederveröffentlichung von Pixars, ja, kann man sagen, Classic “Findet Nemo”. Angenehm zurückhaltend, ohne viel Tamtam. Message ganz klar: Wenn Du Lust hast, dann schau’s noch mal in 3D, wenn nicht, dann nicht. Schön.
Ich glaube, auf dem ersten Blick, ist das Erstaunlichste an diesem Film, dass Tom Bohn ihn aus eigener Tasche bezahlt und ins Kino gebracht hat. Dass der Trailer gar nicht mal so übel aussieht, macht den Film gleich mal ein bisschen interessanter.
Die Geschichte in Kürze:
Am 13. Januar 2011 betreten 24 Wissenschaftler den Kontrollraum des Teilchenbeschleunigers CERN. Nach der Nachtschicht, die am 14. Januar 2011 um 6.00 früh endet, kommt jedoch nur ein Wissenschaftler wieder aus dem Kontrollraum heraus. Die anderen 23 sind spurlos verschwunden.
Der Wissenschaftler wird von zwei Beamten der ermittelnden Kriminaldienststellen befragt. Eine unglaubliche Geschichte nimmt ihren Anfang.
Ich habe gestern den Film in Dießen am Ammersee sehen können: Der konventionelle Trailer hatte mich in die falsche Richtung geführt. Reality XL ist ein kluger Thriller der Sonderklasse, der nicht nur fast jede Minute spannend ist, sondern auch zum Nachenken über Weltall und Menschheit nicht nur anregt, sondern zwingt.
Da ich mich als Wissenschaftler selbst mit den Grenzen des Wissens beschäftige und dazu gerade mit Schülern eine Diskussionsrunde gemacht habe, finde ich die im Film aufgeworfenen Fragen, nämlich ob es überhaupt feste Materie gibt und ob wir in einem Traum leben, tausendmal interessanter als Ausserirdische.
Mit diesem Film werden nicht nur jugendliche Kinogänger unterhaltsam überfordert.
Der Sydney Morning Herald hat die ersten Bilder von ein paar der Trucks aus dem kommenden vierten Teil der Mad Max-Saga geknippst, kurz bevor sie nach Afrika zum Dreh verschifft wurden. Sequelscheiß hin oder her: Bei Mad Max 4 werd’ ich ziemlich feucht im Schritt.
SOME of the hottest rev-head properties in the world have spent the past few weeks under lock and key at Port Kembla – they are the cars for the next Mad Max film, awaiting transport to Africa.
Security is tight around the dozens of vehicles trucked in from Broken Hill for the fourth instalment of the series, but Fairfax got a sneak peek at some of the trucks and buggies before they shipped out. They include an army of off-road buggies and a posse of menacing-looking trucks.
Also in the collection are several of Max’s own pursuit vehicles, made to resemble the ”Interceptor”, a juiced-up Ford XB GT Falcon coupe driven in the original movie. The number of these vehicles suggests Max’s car may again meet a fiery end, as it did in Mad Max 2: Road Warrior.
Hun Jang aus Südkorea schickt diesen Film ins Rennen für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film und was man so im Trailer sehen kann, beeindruckt schon so ein bisschen. Sieht zwar alles sehr hollywoodlastig aus, aber das erhöht die Chancen vermutlich.
Toward the end of the Korean War, an uneasy ceasefire is ordered, but out on the Eastern front line of the Aerok Hills, fierce fighting continues. A race to capture this strategic point to determine a new border between the two Koreas is the ultimate prize. Starring Shin Ha-kyun, Ko Soo, Lee Je-hoon, Ryu Seung-soo.
Ein sehr schöner Trailer zu “LOL”, in dem sich Miley Cyrus mit den Irrungen und Wirrungen des Social-Media-Zeitalters sowie einem süßen Indie-Boy nach dem anderen herumschlagen muss. Der Film ist das gleichnamige Remake der ebenfalls sehr schönen französichen Teeniekomödie mit Sophie Marceau, hier wie dort führte Lisa Azuelos Regie. Die Mutterrolle wird nun von der im wahren Leben allerlei Privatnonsens twittertenden Demi Moore verkörpert, demnach wohl eine treffende Besetzung.
Dass die Musik von Zimmer und Co. (Co. meint seine Joint-Venture-Crew, die herangezüchteten Button-Pusher-Zöglinge wie Tyler Bates und Klaus Badelt etc. mitinbegriffen) sich permanent gegenseitig klont und recycelt, weiß man ja zu genüge (“The Rock” klingt wie “Black Hawk Down” klingt wie “Fluch der Karibik” und so weiter und so fort). Die ja besonders von ahnungslosen Filmmusikfreunden gefeierten Scores zu Zimmers Nolan-Arbeiten entpuppen sich hingegen mittlerweile nach und nach als von Fremdmaterial stibitzte Kraut-und-Rüben-Anordnungen, was auch deshalb bemerkenswert ist, da die Scores sich sowieso schon durch eine beispiellose Einfältig- und Ideenlosigkeit auszeichnen (Höhepunkt: das Ein-Ton-Thema des Jokes in “The Dark Knight”).
Nach der ja hinlänglich bekannten Edith-Piaf-”Inspiration” für “Inception”, wurde nun ein weiterer Zimmer-”Einfluss” (all das sind freilich schlichte Euphemismen) ausgemacht, diesmal aus dem “Dark Knight”. Ich bin gespannt, was da noch so kommt.
Duncan Jones, Bowie-Sohnemann und Regisseur von “Moon” und “Source Code”, hat für Virgin Money einen Werbeclip gedreht. Die Musik stammt von Daft Punk aus deren TRON-Soundtrack, am Anfang ertönt noch kurz Mike Oldfield. Ist jetzt nicht sonderlich spektakulär, aber für Jones-Freunde sicherlich einen Blick wert.
Studenten der französischen Uni ESMA haben diesen großartigen Kurzfilm über einen Loser, der so gern ein Held sein möchte, um seine große Liebe zu beeindrucken.
Auf die Gefahr hin gesteinigt und vertrieben zu werden: Nachdem ich nun länger darüber nachgedacht habe, bin ich davon überzeugt, dass die Meldung “New Line will ein »Police Academy« Remake” eine ziemlich gute Meldung ist.
Warum ist das so?
Vielleicht weil man es mathematisch belegen kann: Police Academy 1 war so ziemlich der beste Teil von allen. Ist so. Teil 2 ist beinahe genauso gut gewesen. Allerdings auch nur beinahe. Teil 3 baute noch weiter ab, war aber immer noch überdurchschnittlich witzig, während die Qualität von Teil 4 doppelt so sehr zu Teil 3 abbaute, wie Teil 3 zu Teil 2. Und so weiter.
Der gute Lasse Hallström, einst durchgestartet mit seinem ABBA-Film, dem großartigen “Gilbert Grape” und dann sogar noch viel großartigeren “Gottes Werk und Teufels Beitrag”, bringt was neues ins Kino. Und der Trailer zur britischen Komödie “Salmon Fishing in the Yemen” ist sogar ganz hübsch und weckt Hoffnungen auf doch noch mal einen guten Hallström (letzter Film: “Das Leuchten der Stille”…). Die Hauptrollen spielen Ewan McGregor, Emily Blunt und Kristin Scott Thomas.
A fisheries expert is approached by a consultant to help realize a sheik’s vision of bringing the sport of fly-fishing to the desert and embark son an upstream journey of faith and fish to prove the impossible, possible.
…im Teaser Trailer zu “La leggenda di Kaspar Hauser” von Davide Manuli. Spätestens seit “Essential Killing” weiß man ja, dass Gallo sowieso vom anderen Stern ist.
A mysterious young man suddenly appears in Nuremberg in 1828. Barely able to walk or speak, a benefactor looks to integrate him into society.
Der Mann mit dem so ziemlich lustigsten Namen der Filmbranche ist demnächst als Bösewicht in J.J. Abrams nächstem Star Trek zu sehen (Mai 2013). Jetzt fragt sich der eine oder andere: Wer ist Cumberquatsch schon wieder?!
Der 35-jährige ist schon seit über zehn Jahren im Geschäft und ist nicht nur als Cameo in “Four Lions” zu sehen gewesen, sondern auch in neben Gary Oldman in “Tinker Tailor Soldier Spy” (“Dame, König, As, Spion”) und “War Horse”. Die für mich überzeugenste Rolle war allerdings in der BBC-Serie “Sherlock Holmes” als den soziopathischen Detektiv, den er so unfassbar gut gespielt hat, dass ich mich gleich noch ein bisschen mehr auf den nächsten Star Trek freue.
Wo wir gerade dabei sind: Wer “Sherlock Holmes” nicht gesehen hat, sollte dies zwingend nachholen. Normalerweise bin ich ja kein Fan von britischen Krimiserien und es hat mich etwas Überwindung gekostet mir die erste Staffel (bestehend aus drei 90 Minuten langen Folgen) anzuschauen. Jetzt kann ich es kaum erwarten, dass es dieses Jahr endlich weiter geht! Die Fingernägel sind schon komplett abgekaut! Staffel 2 ist ja schon angelaufen, lese ich gerade!
Hier die Opening-Titles von Finchers The Girl With The Dragon Tattoo-Verfilmung. Der Film läuft bei uns diese Woche an. io9 hat ein Making Of des Intros:
[The title sequence] was always supposed to be a very abstract version of key moments in the book and about Lisbeth. It was really supposed to be her nightmare sequence. Being a hacker is such a big part of her personality and who she was, we needed some imagery for that but it’s kind of hard to represent that abstractly. So the ones we came up with were the keyboard elements.
I wrote a bunch of various vignettes that I threw in front of David. We were going to treat the keyboard like this giant city with massive fingers pressing down on the keys. Then we transitioned to the liquid going through the giant obelisks of the keys.
Das ist doch mal ein Trailer, der Spaß macht! Zumindest bis es ernst wird. Aber solange sich die Teenager mit Superkräften total daneben benehmen und mit ihrer Kamera alles aufnehmen, sieht mir der Film aus, als würde Found-Footage wieder Spaß machen!
Erinnert ihr euch noch an dieses Bild, das letztes Jahr rumging und einen abgemagerten 50 Cent zeigte? Jetzt ist der Trailer zu Mario Van Peebles Film raus und wenn der Film im Februar auf DVD und Blu-Ray rauskommt, können wir sehen, ob er vielleicht doch etwas taugt. Im Gegensatz zum Trailer…
Die Academy hat sich mit Funny or Die zusammengetan und diesen etwas mehr als okayen aber nicht ganz umhaubaren Trailer gebastelt. Wir können nur hoffen, dass es mehr witzige Momente am 26. Februar geben wird, wenn die Oscars verliehen werden
Wenn man einen ungefähren Eindruck bekommen möchte welche Filme demnächst für einen Oscar nominiert werden könnten, dann kommen die Nominierungen des Producers Guild of America (PGA) Awards dem ziemlich nahe. Dass nicht nur Bridesmaids eher fehl am Platz wirkt, sondern noch eine handvoll anderer Filme, lässt mich eher verwirrt zurück:
Darryl F. Zanuck Producer of the Year Award: The Artist – Producer: Thomas Langmann
Bridesmaids – Producers: udd Apatow, Barry Mendel, Clayton Townsend
The Descendants – Producers: Jim Burke, Alexander Payne, Jim Taylor
The Girl with the Dragon Tattoo – Producers: Ceán Chaffin, Scott Rudin
The Help – Producers: Michael Barnathan, Chris Columbus, Brunson Green
Hugo – Producers: Graham King, Martin Scorsese
The Ides of March – Producers: George Clooney, Grant Heslov, Brian Oliver
Midnight in Paris – Producers: Letty Aronson, Stephen Tenenbaum
Moneyball – Producer: Michael De Luca, Rachael Horovitz, Brad Pitt
War Horse – Producers: Kathleen Kennedy, Steven Spielberg
PGA Producer of the Year Award in Animation: The Adventures of Tintin – Producers: Peter Jackson, Kathleen Kennedy, Steven Spielberg
Cars 2 – Producer: Denise Ream
Kung Fu Panda 2 – Producer: Melissa Cobb
Puss in Boots – Producer: Joe M. Aguilar, Latifa Ouaou
Rango – Producer: John B. Carls, Gore Verbinski
PGA Producer of the Year Award in Documentaries: Beats Rhymes & Life: The Travels of a Tribe Called Quest – Producers: Michael Rapaport, Edward Parks
Bill Cunningham New York – Producer: Philip Gefter
Project Nim – Producer: Simon Chinn
Senna – Producer: James Gay-Rees
The Union – Producers: Cameron Crowe, Michelle Panek
Die Satire-Seite Christwire hat 12 Gründe, warum man Game of Thrones boykotieren sollte. Und natürlich haben sie mit jedem einzelnen Grund recht. Hier die Kurzfassung:
1. Sexual abnormality, including incest and lesbianism, appears in graphic detail.
2. Witchcraft is presented as empowering while Christian values are utterly insulted.
3. There is far too much violence and this prevents the overall plot from ever becoming compelling.
4. Emilia Clarke is such an untalented actress that her only role in the show is to be eye candy for pedophiles.
5. By depicting the traditional heterosexual family unit as dysfunctional and a socialistic revolutionary army as an ideal alternative, the show reveals its underlying communist bias.
6. Actor Peter Dinklage, who plays a dwarf on the show, has become the poster child for sodomy amongst America’s youths.
7. At times, the series appears to be little more than an excuse to display illicit homosexual scenarios.
8. The Irish actors willfully glamorize severe alcoholism.
9. Pet wolves and dragons mirror demonic spirit guides in pagan cosmology.
10. The show is incredibly difficult for adults to understand.
11. There are no positive role models.
12. The moody, dark cinematography will make teens depressed.
Auf dem offiziellen Tumblog des Films “Looper” hat Rian Johnson nun ein Bild von sich mit der Zeitmaschine aus seinem dritten Film veröffentlicht. Der Film soll dieses Jahr in die Kinos kommen und neben Joseph Gordon-Levitt und Bruce Willis spielen Emily Blunt, Piper Perabo, Paul Dano und Jeff Daniels mit.
Die Geschichte klingt schonmal ziemlich cool:
Joseph Gordon-Levitt spielt einen Attentäter im Jahr 2040, dessen Aufgabe es ist Menschen aus dem Jahr 2070 zu töten, die in die Vergangenheit reisen und damit die Zukunft in irgendeiner Art negativ verändern könnten. Irgendwann kann es dann mal passieren, dass man auf sein zukünftiges Ich trifft und gezwungen ist ihn aus dem Weg zu räumen. In diesem Fall schafft es Gordon-Levitt nicht sein Zukunfts-Ich (gespielt von Bruce Willis) zu töten und so laufen dann zwei Ichs herum, was einer geheimen Geheimgruppierung mal so gar nicht gefällt. Joseph Gordon-Levitt muss nun also sein zukünftiges Ich finden, bevor die geheime Geheimgruppierung ihn findet und den Job zuende bringt.
Klingt nach einer Menge Spaß, was nicht nur an den Hauptdarstellern liegen mag.
Hübscher Trailer zu „Upside Down“ von Juan Solanas mit Kirsten Dunst und Jim Sturgess als Pärchen aus zwei Welten, die sich vertikal gegenüberliegen. Schöne und originelle Idee, ich bin gespannt.
Look up towards the sky and rub your eyes because you won’t believe what you see: cities, forests, and oceans with their own inverted gravity, only an arm’s length away, yet completely unreachable. Take a leap over to this alternate reality, two worlds – one above, one below? facing each other, and you’ll land in the extraordinary world of Upside Down.
Adam is a seemingly ordinary guy in a very extraordinary universe. He lives humbly trying to make ends meet, but his romantic spirit holds on to the memory of a girl he met once upon a time from another world, an inverted affluent world with its own gravity, directly above but beyond reach… a girl named Eve. Their childhood flirtation becomes an impossible love. But when he catches a glimpse of grown?up Eve on television, nothing will get in the way of getting her back… Not even the law or science!
In diesem Clip hat jemand das Indiana Jones-Intro Szene für Szene mit seinen Vorbildern aus den Adventure-Serials der 30er zusammengeschnitten. Schöne Arbeit, nur fehlt leider eine Liste des verwendeten Filmmaterials.