szmtag

Nun sitze ich hier vor meinem Therapeuten und muss ihm mitteilen welche großen Kinohighlights ich in meinem bisherigen Leben verpasst habe. Der kranke Mensch leugnet erstmal und sagt: “Mit mir ist alles in Ordnung!” Ich sage, dass ich keine großen Kinohighlights verpasst habe. Ausgehend von allgmein anerkannten Klassikern, wie “Der Pate”, “Taxi Driver” oder “Vom Winde verweht” habe ich eindeutig auszumachende Lücken, aber ich fühle mich nicht gedrängt diese Lücken zu füllen. Die alten Klassiker, steinigt mich ruhig, interessieren mich einfach nicht. Da ich keine Liste von den Filmen, die ich nie gesehen habe möchte, präsentieren darf, versuche ich an dieser Stelle dem Vorbild Mal Sehens nachzueifern und euch meine Schadtaten der verpassten Kinoklassiker zu offenbaren. Das wird nicht einfach…

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Das Parfüm
Drama/ Thriller , Frankreich/ Spanien/ Deutschland 2006, 147 Minuten

Als Waisenjunge aufgewachsen, entdeckt der junge Jean-Baptiste Grenouille schnell seine Vorliebe und seinen geschärften Sinn für die vielfältigen Gerüche seiner Umwelt. Auf der Suche nach dem einzigartigem Duft scheut der Sonderling nicht über Leichen zu gehen.

Jeder schweigt von etwas anderem
Dokumentation, Deutschland 2006 , 72 Minuten

In dieser Dokumentation wird die dunkle Vergangenheit der ehemaligen DDR beleuchtet. Vier Stasi-Opfer berichten von ihrem früheren Leben und dem Versuch der Vergangheitsbewältigung.

Die Erde von oben
Dokumentation, Frankreich 2004, 47 Minuten

Die Verfilmung eines Bildbandes des Herrn Yann Arthus-Bertrands’. Was auf Fotos noch spektakulär aussieht, scheint in bewegten Bildern nicht mehr so zu überzeugen. Für diese kurze Laufzeit lohnt der Gang ins Kino eher nicht.

Houwelandt – Ein Roman entsteht
Dokumentation, Deutschland 2005, 107 Minuten

Die Dokumentation beschreibt die Arbeit des Schriftstellers John von Düffel an seinem Buch “Houwelandt”, von der Konzeption bis hin zum fertigen Produkt. Für all jene interessant, die wissen wollen wie ein Buch entsteht.

Drum Bun
Komödie, Ungarn/ Deutschland/ Schweden 2004, 75 Minuten

Wenn alles schief geht, was schief gehen kann: Bei der Überführung der sterblichen Überreste seines Vaters geschehen Martin die unmöglichsten Dinge.

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ich will nicht lange stören. Nur mal eine Frage zwischendurch. Ihr findet ja die Zeit vieles in die Kinos zu bringen. Filme wie Fantastic Four zum Beispiel. Oder irgendwelche Auto-Pornos vom Schlage eines “Fast and the furious“. Oder Filme mit Vin Diesel, Nicolas Cage, Lindsey Lohan oder Rene Zellweger.

Und ich bin mir sicher, es muß Leute geben die sich sowas angucken, auch wenn ich mir in Anbetracht eines Films wie “Zum Glück geküsst” nicht vorstellen mag, was es für Leute sind, die das Plakat sehen und spontan denken: “Wow, eine neue Lindsey Lohan Liebeskomödie. Laß uns dafür doch am Wochenende jeder 9 Euro zahlen.”

Nein ist okay, es muß sowas geben.

Aber bitte erklärt mir doch, warum sich immer noch keiner von euch gefunden hat, der Kevin Smiths CLERKS II, Terry Gilliams Tideland und Richard Linklaters A Scanner Darkly in die Kinos bringt.

Die würd ich nämlich gern auf großer Leinwand sehen und nicht erst auf DVD. Und auch nicht erst im nächsten Jahr, denn dann sind die US-DVDs schon draußen.

Ich weiß, es heißt immer die Leute wollen einfach nur unterhalten werden. Und man soll im Kino nicht nur Anspruchsvolles erwarten und sein Gehirn auch mal ausschalten können.

Aber wenn ich mir das Kinoprogramm derzeit so ansehe, möchte ich vorschlagen: Man kann im Kino sein Gehirn auch mal anschalten.

Probierts doch einfach mal aus, vielleicht klappts ja.

Herzlichst,

euer Batzman

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Unter dem Titel „Shame on us“ veröffentlichen die F5 die Filme, die sie peinlicherweise und trotz der wissenschaftlich belegten Fähigkeit dieser Filme zum Weltenretten, die schon längst Einzug gehalten haben in die Riege der Klassiker der Filmgeschichte, die wirklich jeder Mensch per Grundgesetz gesehen haben sollte, die sie aber dennoch bisher nicht gesehen haben.

Heute bin ich also dran und das wird schwer. Klar, ich habe nicht alles gesehen, aber sehr, sehr viel. Und da es hier ja nicht um irgendwelche Filme gehen soll, sondern um Klassiker der Filmgeschichte oder zumindest sehr gute Filme, da wird die Luft schon knapp, da bleibt nicht viel, denn ich habe als Kind schon „Nosferatu“ und „Frankenstein“ verschlungen und mit 14 schaute ich zum ersten Mal Sergio Leones „West“-Trilogie. Scheiße, ich habe sogar „Vom Winde verweht“ und „Doktor Schiwago“ gesehen, da bleibt nicht viel über. Bei Klassikern bin ich ziemlich sattelfest, nimmt man mal Musicals und Liebesfilme raus, die, das habe ich irgendwo aufgeschnappt, in einem Paralleluniversum tatsächlich vereinzelt in Kinos gezeigt werden. Doch echt! Soll stimmen!

Aber es gibt sie, die Filme, die mehr oder weniger wichtig sind und die ich dennoch nicht gesehen habe. Here we go:

strange2.jpgDr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Viele halten Dr. Strangelove für den besten Film von Kubrick. Für mich ist das immer noch „The Killing“ (dt. „Die Rechnung ging nicht auf“), der Tarantino zu „Reservoir Dogs“ inspirierte. Ich war in der Kubrick-Ausstellung und habe den Black Room bewundert, „2001“ sehe ich mindestens einmal im Jahr und ich halte Kubrick bis heute für einen Titanen des Films, nicht zuletzt deshalb, weil er als einer der Wenigen das Anrecht auf den berühmten „Final Cut“ hatte. Aber Strangelove habe ich bis heute nicht gesehen und ich verfluche Warner, dass der Film in der Kubrick-Box nicht enthalten ist, was damit zu tun haben könnte, dass er bei MGM erschien.

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Ich sehe grade mal wieder „Die Fliege“ von David Cronenberg aus dem Jahr 1986 und da kommt mir so ein Gedanke: Wie kann man sagen, „Evil Dead 2“ sei kein Remake von „Evil Dead“, nur weil da ein paar Marginalien am Plot verändert wurden, während alle Welt „The Fly“ für ein Remake von „The Fly“ halten, obwohl dort der komplette Original-Plot über den Haufen geworfen wird? Hmm?

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Zweiter Teil der Serie, die HIER mit Mal Sehens-Geständnis begann.

Man kennt die Situation: noch eben stand man auf einem Debütantinnen-Empfang in irgendeinem Landhaus im Villenviertel von Berlin, ein Streichquartett spielte die Goldfischsonate von Rüdiger Schupfnessel, hochgebildete Damen und Herren unterhielten sich neckend und scherzend miteinander, ein Glas Champagner in der angewinkelten Hand, eine Zigarettenspitze in der anderen.

Plötzlich durchzuckt ein Satz den Raum, der ausgerechnet in jenen unwahrscheinlichen Moment fällt, im dem alle anderen versammelten Personen gleichzeitig eine Sprechpause machen.

Du kennst Pretty Women nicht???” wahlweise auch “Du kennst Dirty Dancing nicht???

In der nachfolgenden Stille ruhen dann alle Augen auf einem, der Kellner bedenkt einem mit einem Blick wie etwas das unter einem Stein hervorgekrochen ist, die feinen Debütantinnen schlucken ihren Ekel herunter und drehen einem schwungvoll den Rücken zu, wobei ihre weitausladenden Kleider schnippische Wuschgeräusche auf dem teuren Byzanthiner Marmor machen. Das Streichquartett wirft einander vielsagende Augenrollen zu und setzt dann wieder ein.

Mußt du nicht morgen früh raus?” sagt die Begleitung dann meist, umfasst einen am Ellbogen und geleitet einen zur Tür.

Es sind solche Alltagssituationen, die auch einem Filmfreund und ehrenamtlichem cineastischem Weltenretter, wie dem Batzman, die Schamesröte in das nur leidlich abgepuderte Gesicht treiben, derweil sich auf der Stirn peinliche Schweißperlen bilden.

Vielleicht kennen viele von euch diese Erlebnisse, deswegen möchte ich euch heute vom letzten Treffen der Anonymen Filmverächter erzählen. Einer Selbsthilfegruppe, zu der gestandene Cineasten gehen können um zu gestehen: Ja, auch ich habe nicht alle Filme gesehen. Hier der Ablauf einer Sitzung:

Batzman: Hallo Gruppe, Ich bin der Batz und ich bin Filmverächter.

Gruppe: Hallo Batz, niemand kann alle Filme sehen!

Batzman: 1. Ich gebe zu, ich habe Dirty Dancing nie gesehen!

Gruppe: Danke Oliver, es ist okay daß du den Film nicht kennst!

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Filmschnitt oder Filmmontage (engl. Film Editing) beinhaltet die Strukturierung des aufgenommenen Ton- und Bildmaterials hin zum fertigen Film. [...] Filmmontage bzw. Filmschnitt legen die Gestalt des Films fest. Sie haben großen Einfluss auf Inhalt und Wirkung eines Films; durch Ändern des Schnitts kann die Aussage, der Rhythmus und die Struktur eines Filmes deutlich variiert werden. Das erklärt auch die Begehrtheit des Rechtes zum Final Cut. (mehr Input.)

Wenn Filme geschnitten werden, kann das viele Gründe haben. Beginnend mit dem Filmschnitt während der Postproduktion, bis hin zur Zensur, wenn Filme in ihrer Grundform als zu brutal oder sexistisch erachtet werden und, wie bei Disney gerne gemacht, auf eine bestimmte Altersfreigabe heruntergeschnitten werden sollen. Nun bin ich in dem Bereich des Filmschnitts kein Experte, aber es gibt zwei Punkte, die ich hier ansprechen möchte.

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“Wohnt hier ein Jonas Klingenberg?”

Originaltitel: Kampfansage 3 – Der letzte Schüler
Herstellungsland: Deutschland 2005
Regie: Johannes Jaeger
Darsteller: Mathis Landwehr, Volkram Zschiesche, Christian Monz, Zora Holt, Bela B. Felsenheimer, Esther Schweins

★★★½☆

Kampfansage

Deutschland nach dem großen Wump. Alles fiel in Scherben, die alte Welt ist nur noch in Form von Ruinen vorhanden. Technik und Waffen sind bis auf wenige Ausnahmen verschwunden. Archaische Truppen kontrollieren die Welt. Am schlimmsten Treiben es der grimmige Bosco (Christan Monz) und seine Schergen, die Angst, Schrecken und Terror und son Zeug verbreiten. Gott sei dank gibt es den eifrigen Martial-Arts-Schüler Jonas (Mathis Landwehr), der von seinem verstorbenen Meister alle Geheimnisse des Hau-Weg gelernt hat. Zusammen mit dem Rebellenanführer Vinzent (Volkram Zschiesche) und dessen Schwester Marie (Sinta Weisz) mischt er Boscos Terror-Regime tüchtig auf, was diesem natürlich so gar nicht schmeckt. Es kommt zur finalen Konfrontation…

Okay. Hand aufs Herz, die Story ist albern. Und abgedroschen. Und die Schauspieler sind allesamt nicht grade eine Offenbarung. Kampfansage ist Trash.

Aber was für einer. Obwohl ich kein so großer Fan von Martial-Arts-Filmen bin, hab ich mich bei diesem Streifen durchweg wunderbar amüsiert.

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TransformersUnd wieder habe ich gesammelt, diesmal aber mit tatkräftiger Unterstützung unserer Leser! So bedanke ich mich erst einmal bei Dog Hollywood für folgendes Video (Transformers Teaser – Making of):

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Ich war der Letzte in der 4a, der Kabelfernsehen bekam, was dazu führte, dass mein Freundeskreis sehr lange Zeit recht überschaubar blieb. Noch Jahre später merkte ich welche Vorzüge ein breiteres Spektrum des cineastischen Wissens mit sich brachte und so schwor ich im Jahre 1995 folgenden Schwur: Ich werde nie wieder… nie nie wieder einen guten Film verpassen.

Und seitdem gilt die Faustregel, dass ich jeden einzelnen guten Film, seit 1995 gesehen haben muss.
Hat natürlich nicht geklappt.
Nicht nur das; ich habe noch Defizite in guten Filmen aus den Jahren vor 1995 und deswegen nutze ich nun diese Plattform mich zu outen.
Vielleicht möchtet ihr mitziehen und in den Kommentaren alles rauslassen. Wir sind ja hier unter uns…

Im Laufe der Woche wird nun jeder Filmfreund (einer pro Tag) seine eigens persönliche Liste der verpassten cinematischen Highlights veröffentlichen. Heute fange ich, MAL SEHEN, damit an. Und verpassen Sie nicht die Horrorserie: “Filme, die über jegliche Überflüssigkeitsskala hinweg geht, die ich aber trotzdem gesehen habe und mag, auf dass ich in der Kino-Hölle schmore, um Tag für Tag Britney Spears Höllenspektakel About a Girl zu sehen“. Kurz: F.D.Ü.J.Ü.H.G.D.I.A.T.G.H.U.M.A.D.I.I.D.K.H.S.U.T.F.T.B.S.H.A.a.A.Z.S..
Demnächst bei Ihren Filmfreunden…

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Seit Jahren ist ein Film mit dem Titel “Batman VS. Superman” in Planung. Vor kurzem sind Neuigkeiten ans Tageslicht geraten, die besagen, dass sich Bryan Singer dem Projekt gerne annehmen würde. Nach seinem Auftritt mit “Supermans Rückkehr” könnte man eine Romanze zwischen der Fledermaus und dem Mann aus Stahl erwarten.

In einem Interview auf MTV sagte Singer: “Ich denke schon seit einiger Zeit darüber nach, aber ich weiß nicht, wer der Bösewicht sein würde. Ich denke mal Batman, aber er kann natürlich icht zu böse sein, denn er ist Batman. Also noch nicht. Ich denke, Superman braucht erstmal ein paar eigene Filme, bevor das passiert.”

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Mein Name ist Maximus Decimus Meridius. Kommandeur der Truppen des Nordens, Tribun der spanischen Legion, treuer Diener des wahren Imperators Marcus Aurelius. Vater eines ermordeten Sohnes, Ehemann einer ermordeten Frau und ich werde mich dafür rächen. In diesem Leben oder im nächsten.

Originaltitel: Gladiator
Herstellungsland: England/ USA 2000
Regie: Ridley Scott
Darsteller: Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Connie Nielsen, Oliver Reed, Djimon Hounsou u.a.

★★★★½

Gladiator

Es gibt Filme, die man im Kino gesehen haben sollte. Bildgewaltige Hollywoodblockbuster, die man sich ansieht und vollkommen darin versinkt, wie “Der Herr der Ringe”, “The Matrix” oder “Gladiator“. Leider war es mir nicht vergönnt eben diesen im Kino zu sehen. Ich weiß noch wie mir Mal Sehen voller Begeisterung davon erzählte, die Wiederbelebung des Sandalenfilms, wie es so schön hieß. Ich habe sie verpasst, aber immerhin war “Gladiator” die allererste DVD, die ich mir 2001 gekauft habe. Mittlerweile sind 2 weitere DVD-Version erhältlich. Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die seit 2001 erhältliche Collector’s Edition.

Man schreibt das Jahr 180 nach Christus, die Römischen Truppen sind dabei die letzten germanischen Stämme aus dem Weg zu Räumen. Kaiser Marc Aurel (Richard Harris), hochgeschätzt und gern gesehen unter seines Gleichen hat mittlerweile neben Ruhm und Ehre ein stattliches Alter erreicht und sorgt sich um die Fortführung seines Imperiums.
Sein Lieblingsfeldherr Maximus (Russell Crowe) soll den kaiserlichen Thron nach ihm besteigen. In den Augen seines Sohnes Commodus (Joaquin Phoenix) eine Schande, wäre dieser doch rechtmäßiger Thronerbe und so sieht Commodus nur einen einzigen Ausweg, er tötet seinen geliebten Vater und krönt sich selbst zum Kaiser.
Maximus ahnt, dass etwas nicht stimmt… die kaiserlichen Truppen sollen sich um ihn kümmern, doch bevor man den vermeintlichen Verräter exekutieren kann, gelingt ihm die Flucht. Ungewollt taucht der ehemalige Tribun in die Welt der Gladiatoren ab, um sich dort auf einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen den neuen, unrechtmäßigen Kaiser vorzubereiten.

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Alle reden von 9/11 und dem “War on Terror”. Ich nicht. Lieber weise ich nochmal auf die exzellente Dokumentation “Why we fight” hin, die weit entfernt von der populistischen Polemik eines Michael Moore, eine pessimistische Analyse der amerikanischen Kriegsgeschichte liefert und zudem nachvollziehbar macht, warum Präsident Dwight D. Eisenhower als er aus dem Amt schied eindringlich vor den Gefahren des militärisch-industriellen Komplexes warnte.

Trailer gibt es hier. Anschauen.

Heute wäre doch ein schöner Tag für eine Wiederholung des Films gewesen. Na wie sieht es aus, ARTE?

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Jon Heder? Das ist doch das ungelenke, neurotische Weichei aus Napoleon Dynamite? Genau. Und der zeigt jetzt, daß er auch was anderes kann. In “School for Scoundrels” spielt er einen… äh ungeschickten jungen Mann, mit mangelndem Durchsetzungvermögen. Als Freunde ihm raten etwas daggen zu unternehmen, steht ihm eine harte Schule bevor, denn sein Lehrer wird Billy Bob Thornton. Hier gibts den Trailer!

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Einen ersten Filmschnipsel mit vorbeifliegender Enterprise und entgelbtem Bild der gepimpten Star Trek-Serie gibt er hier.

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Nachdem schon die Langhaarfrauen-Schocker Ring, Grudge und Dark Water durch die Recyclingmühle gedreht wurden – mit mässigem wie durchschnittlichem Erfolg – hat man sich jetzt an einem der komplexesten Asia-Geisterfilmen bedient und ihn für ein Remake auserkoren. Kiyoshi Kurosawas Kairo (Pulse) erfährt seine US-Verwurstung. Ob von der vielschichtigen Parabel auf Einsamkeit, Kommunikationsunfähigkeit und Geistergeschichten mit dem interpretationsfähigen Ende noch viel übrig bleibt, darf angezweifelt werden. Immerhin kann man mittlerweile schon den dritten Trailer bestaunen.

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Bruce Campbell wird in Spidey 3 wieder in einer Mini-Rolle zu sehen sein!

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Brandon Fraser ist bei der Mumie 3 dabei. Die Smallville-Macher Alfred Gough und Miles Millar schreiben das Teil. Gerüchteweise auch mit an Board: Ron Pearlman (Neiiiiiin! Ron! Tu’s niiiiicht!) und… äh… Baby Spice? Muss das denn wirklich sein? Muss noch ein Kinder-Horrorfilm gedreht werden? Kann Herr Sommers nach 2x Mumie und 1x Van Helsing nicht wieder in seinen alten Job zurückkehren? Was auch immer das war.

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Der Trailer zum von uns sehnlichst erwarteten Filmdebut Spielfilmdebüt von Tenacious D “The Pick of Destiny” ist jetzt endlich auch in guter Qualität zu sehen. This ist just a tribute.

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Amazon hat seinen Download-Service „Unbox“ gestartet. Filme kosten zwischen $7.99 und $14.99, „Ausleihen“ mit einer Frist von 30 Tagen zum Anschauen kosten $3.99. Warum soll ich eigentlich Bandbreite verschenden und dafür genausoviel bezahlen, wie für eine DVD? Aber ich fang nicht schon wieder damit an.

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„The Hobbit“, „Thomas Crown 2“ und „Terminator 4“ sind in Planung. Wer braucht schon Thomas Crown? Und wenn T4, dann bitte wieder mit Ed Furlong und nicht Nick Stahl. Und nem guten Regisseur.

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Idiocracy. Was wäre, wenn Owen Wilson plötzlich der intelligenteste Mensch auf dem Planeten wäre? Schreckliche Vorstellung? Mike Judge, Schöpfer von Beavis und Butthead und des unterschätzten Kultklassikers “Office Space” spielt die Situation durch. Wilson, der archetypische Durchschnittstrottel wird für ein Regierungsexperiment ausgewählt und eingefroren. Leider länger als gedacht. Als er nach 1000 Jahren erwacht ist die Menschheit auf Bush-Niveau retardiert. Arbeitstitel war “United States of Uhh-merica” Der Film hat das Zeug ebenfalls zum Kult zu werden, u.a. auch deshalb weil Fox wohl sowenig mit dem Werk anzufangen weiß, daß sie es ohne jede Werbung in die Kinos schicken. Es gibt weder eine offizielle Website noch einen Trailer (!).
Wie das Publikum auf den Film reagierte kann man HIER angucken. Was die Kritiker von ihm halten, HIER nachlesen. Ich für meinen Teil bin mal gespannt.

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Und am Ende noch das erste Bild von John Travolta in „Hairspray“, der dort offenbar auf Divines Spuren wandelt. Das Muhaha verkneife ich mir. Nee wirklich John, passt schon.

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Auf ARTE läuft ab 20:40 das ausgezeichnete Biopic “Nixon” im dem Oliver Stone die Lebensgeschichte von Amerikas schlimmst beleumundeten Präsidenten nacherzählt. Anthony Hopkins in der Hauptrolle beweist, daß er nicht nur psychopathische Kannibalen spielen kann. Wobei eine gewisse geistige Verwandschaft zwischen Tricky Dicky und Hannibal durchaus denkbar scheint…

Im Anschluss um 23:50 zeigt ARTE dann ein Portrait des streitbaren Regisseurs Oliver Stone, der ebenso fesselnde, wie fragwürdige Filme zu seinem Werk zählt.

Im ZDF ermittelt um 22:00 Uhr, nach 10jähriger Pause wieder Robbie Coltrane (den meisten eher als Hagrid oder Nonne auf der Flucht bekannt) in der Rolle des Eddie Fitzgerald alias Für alle Fälle Fitz (Cracker). Der bärßbeissige, dem Alkohol nicht abgeneigte Kriminalpsychologe kehrt nach Großbritanien zurück und muß mal wieder, wider Willen seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Und schließlich, für alle jene die es noch nie gesehen haben (Hallo Uschi, hallo Gerold), “The Exorcist” im Directors Cut. Kabel 1 zeigt den Besessenheits-Horrorklassiker ab 22:30 Uhr. Na denn, Father Merrin to the rescue. Und nimm nen Regenmantel mit… Es sieht nach Erbsensuppe aus.

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Sometimes hate can be the only real thing… you can stop loving someone but hate can last on forever.

Originaltitel: Bang, Bang, You’re Dead
Herstellungsland: USA 2002
Regie: Guy Ferland
Darsteller: Thomas Cavanagh, Ben Foster, Janel Moloney, Jane McGregor, Randy Harrison

★★★★☆

bang

Nachts zwischen 12 und 2 Uhr zeigte Pro 7 einen Film, der mich sehr bewegte. Erstaunlicherweise wurde dieser interessante Streifen zu sehr später Stunde ausgestrahlt, so dass den vermutlich nur wenige gesehen haben werden.

Erzählt wird die Geschichte des jungen Trevor Adams (Ben Foster), der einst drohte das gesamte Footballteam seiner Schule in die Luft zu sprengen. Um seinen Worten Ausdruck zu verleihen, platzierte der Außenseiter tatsächlich eine Bombe, die entdeckt wurde und, obwohl sie nicht scharf war, ihm natürlich viel Ärger einbrachte. Trevor wird seitdem von allem gemieden, von den Footballspielern, den Cheerleadern, den Skateboardern, den Freaks, Nerds und allen anderen. Einzig sein Lehrer Mr. Duncan (Thomas Cavanagh) sorgt sich um ihn und versucht ihn durch die Einbindung in ein Theaterstück wieder zu integrieren und zu einem besseren Selbstwertgefühl zu verhelfen.
Das Stück trägt den Namen “Bang, Bang, du bist tot” und handelt von einem Jungen, der zuerst seine Eltern erschoss, daraufhin ein Massaker in seiner Schule anrichtete und letztlich in Haft mit den Geistern seiner Opfer und somit auch sich selbst konfrontiert wird.
Trevor soll die Hauptrolle übernehmen, was für viel Unruhe unter den Eltern und Lehrern sorgt. Doch das ist nicht alles, womit sich der Schüler ungewollt in den Mittelpunkt des Geschehens bringt.

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vampyr.jpg„Vampyr“ vom dänischen Regisseur Carl Theodor Dreyer ist eine Legende: Meisterwerk der Filmgeschichte oder Ed-Woodsche Fehlleistung sind die beiden Extreme der Meinungen zu diesem Film. Die Handlung ist schnell erzählt: der Reisende Allan Grey kommt in das Dorf Courtempierre und bekommt dort in einem Gasthaus von einem verwirrten alten Mann ein Päckchen in die Hand gedrückt, das er erst nach seinem Ableben öffnen solle. Bei Streifzügen durch die Landschaft verfolgt er seltsame Gestalten bis zu einem Schloß, wo er durch ein Fenster den Mord an dem Alten beobachtet, woraufhin er im Schloß, in dem die beiden verbliebenen Töchter des Alten, Giselle und Leone, und ein Dienerehepaar leben, einzieht, um dem Spuk auf die Schliche zu kommen.

Als er das Päckchen des Alten öffnet, findet Grey ein Buch über Vampirismus, ein erstes Zeichen, was hier in der Gegend so komisch riecht. Kurz darauf verschwindet eine der Töchter und wird in einem Park wiedergefunden, äußerst blutleer und fast tot, während eine alte Frau über sie gebeugt dasteht und verwindet, als Grey und Giselle auftauchen. Grey bietet sein Blut bei einer Bluttransfusion, bei der er allerhand Visionen und Halluzinationen hat und nach dem Aufwachen erkennt er, dass die Alte die Vampirin Marguerite Chopin ist, der er mit Hilfe des Schloßdieners flugs den Gar aus macht und mit ihr springen auch gleich die beiden Gehilfen mit über die Klinge.

Diese zugegebenermaßen krude Handlung ist noch nichts gegenüber der experimentellen Natur dieses Films. Eigentlich ein Tonfilm, wird im Verlauf der Handlung kaum gesprochen und mit Texttafeln Relikte aus der Stummfilmzeit eingeblendet. Ausleuchtung und Schattenspiele, teilweise auch rückwärts gespielt, und scheinbar willkürliche Tag/Nacht-Wechsel erzeugen eine völlig surreale Atmosphäre, die oft mit den Werken David Lynchs verglichen werden. Die Darsteller sind sämtlich Laien, vom Hauptdarsteller und Produzent Baron Nicolas von Gunzburg einmal abgesehen, der als Julian West die Hauptrolle übernahm, und agieren übertrieben wie Soap-Darsteller.

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einfreundvonmir_01.jpgVorab schonmal dies: “Ein Freund von mir”, der neue Film von Sebastian Schipper, hält nicht, was “A

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bsolute Giganten” damals versprochen hatte! “Absolute Giganten” ist einer meiner absoluten Gigantenfilme! Der hat eine ganz wunderbar witzig-melancholische Stimmung, die ich in dieser Form aus kaum einem anderen (oder sogar gar keinem?!) Film kenne. Außerdem gibt es darin eine supergeil inszenierte Tischfußball-Sequenz, und die noch ganz junge Julia Hummer hatte ihren ersten Auftritt – obercool mit Cowboyhut.

Sowas fehlt leider alles irgendwie in “Ein Freund von mir”, der eher sagen will: “Mein Regisseur ist jetzt erwachsen und seriös geworden und eifert inzwischen der kargen Ästhetik der Berliner Schule nach.” Das ist ja alles auch nicht unbedingt schlecht, aber etwas mehr Verspieltheit hätte dem Film gut getan. So

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wie er ist, wirkt er aber fast schon wie eine Kopie von “Wolfsburg” – und zwar inhaltlich UND formal. Das wäre alles auch gar nicht so schlimm, wenn Mr. Schipper nicht vorher schon “Absolute Giganten” gemacht hätte. Hat er aber.

Worum geht’s überhaupt? Daniel Brühl spielt einen langweiligen Spießer-Normalo-Typen namens Karl, der in einer Versicherung arbeitet und gerade damit beginnt, tierisch auf der Karriereleiter aufzusteigen. Sein Chef schickt ihn aber quasi nochmal als letzten Test vor der Beförderung als

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Undercover-”Agent” zu einer Autoverleihfirma, um dort intern und vor Ort direkt zu prüfen, ob sie versicherungswürdig ist oder nicht. Karl lernt dabei Hans (Jürgen Vogel) kennen, einen total locker-lustigen Typen, der – im völligen Gegensatz zu Karl – absolut unverkrampft und glücklich sein (Lotter-)Leben genießt. Der Rest kurz zusammengefasst: Hans und Karl werden (zumindest am Anfang und am Ende) die dicksten Freunde, Hans erteilt Karl Lektionen fürs wahre, spontane Leben, Karl und die Freundin von Hans (Sabine Timoteo) verlieben sich, und alles wird gut – für die drei.

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Und noch ein Geburtstagskind, das derzeit leider fast so tot ist, wie Peter Sellers (siehe vorherige Meldung).

Star Trek. Am 8. September 1966 ging Gene Roddenberrys Raumschiff Enterprise erstmals dorthin wo noch kein Mensch gewesen war. Sechs Serien und 726 Episoden später war man dann neutraler und ging dorthin, wo niemand zuvor gewesen war. Was dann wohl auch Frauen, Schwarze, Indianer und andere Aliens miteinschloß. (Gut Schwuppen gibts, außer Sulu-Darsteller Georg Takei immer noch nicht in Star Trek, aber das kann ja noch werden).

2008 zischt im Kino ein jüngerer Kirk durch die Galaxien, der Gerüchten zufolge von Matt Damon gespielt werden soll, vielleicht aber auch nicht. Genau weiß das derzeit wohl noch nichtmal der Regisseur J.J. Abrahams.

Wir hoffen mal, daß er es schaffen wird dem etwas erschlafften Franchise wieder neues Leben jenseits wirklich guter Fanfilme einzuhauchen und singen Star Trek zum Ehrentage ein Geburtstagständchen. So wie Frau Schöneberger das hier tut.

Happy Birthday. Und jetzt Barbara, Make it so… Engage…


(via: Tipp von Pulmoll)

Wollt ihr den totalen Trek? Dann hol dir “Star Trek – Celebrating 40 Years” (40th Anniversary SE Movie Collection, 20 DVDs) bei Amazon

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Peter Sellers

Heute ist ein guter Tag um ihm zu gedenken: Peter Sellers (1925-1980).

Der wäre heute 81 Jahre alt geworden, wenn ihm nicht Gevatter Hein einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Der ebenso talentierte wie schwierige Schauspieler mit den vielen Gesichtern, der von exakt getimeten Slapstick in seiner Paraderolle als Inspektor Closeau, über Satire wie “Dr. Strangelove” bis hin zu subtiler Ironie in seinem letzten Film “Being there (Willkommen Mr. Chance)” (der in Grundzügen “Forrest Gump” vorwegnahm) alle Facetten beherrschte, war menschlich leider oft kein so angenehmer Zeitgenosse, der nur zu gut um seinen Wert wußte und es sich nicht nehmen ließ Freunde wie Feinde oftmals vor den Kopf zu stoßen. Die Anekdoten um Sir Peters Ausfälle sind Legende.

Dies schmälert seine cineastischen Verdienste jedoch keineswegs, wird uns doch sein filmisches Vermächtnis für die Ewigkeit gute Unterhaltung liefern. Mein persönlicher Lieblingsfilm von Sellers bleibt wohl das starbesetzte Ensemblestück “Eine Leiche zum Dessert“, in dem er den Meisterdetektiv Sidney Wang spielte.

Empfehlenswert neben Sellers eigenen Filmen ist auch das mit Geoffrey Rush brilliant besetzte Biopic “The life and death of Peter Sellers“, das einen etwas oberflächlichen, aber höchst unterhaltsamen Eindruck vom Leben dieses Exzentrikers liefert

Los, hol dir “Eine Leiche zum Dessert”!

oder die “Pink Panther Film Collection” (7 DVDs)

Und wenn dich das Leben von Sellers interessiert, dann brauchst du “The Life and Death of Peter Sellers”

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