szmtag

Diese Dokumentation zeigt die amerikanische Ultrareligiöse, die die Welt in „People who love Jesus and People who don’t“ aufteilen. Das macht die Welt natürlich supereinfach und das Leben verwandelt sich in fröhlich leichtes Sommertheater. Dass sie eigentlich aber eine Armee bastelt, die hartnäckig daran arbeitet, die Säkularisierung zurückzunehmen, der wir unsere einigermaßen freie Welt verdanken und sich dabei ganz unverschämt Kinder als Waffen zurechterziehen, sieht man schon im Trailer. Achtung: wichtig!

(Youtube Gebetslink)

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Speziell für unseren Musicalfan Renington, aber auch für alle Fans des klassischen Sing- und Tanzfilms, hier ein geschickt geschnittenes Musikvideo, daß zu einem eingängigen Song aus “Jerry Springer – the Opera” Tanzszenen aus Klassikern von “Singing in the rain” bis “Moulin Rouge”, von “Billy Elliot” bis “Sound of Music” revuepassieren lässt.

Na, wer erkennt die meisten Filme?

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Neil: “I hate it when they look like Tarzan but sound like Jane. “

Originaltitel: Mysterious Skin
Herstellungsland: USA 2004
Regie: Gregg Araki
Darsteller: Brady Corbet, Joseph Gordon-Levitt, Elisabeth Shue, Michelle Trachtenberg

★★★★½

Mysterious Skin

“Im Sommer, als ich acht war, verschwanden fünf Stunden aus meinem Leben. Weg. Spurlos verschwunden.”

So beginnt die Geschichte von Brian (Brad Corbet), einem introvertierten, unsicheren Jungen, der damit klar kommen, muß das ihm als Kind etwas zustieß, von dem er bis heute nicht weiß was genau passierte. Inspiriert von einem Bericht über “Entführung durch Ausserirdische” glaubt er darin einen Hinweis zur Lösung des Problems zu sehen.

Er nimmt Kontakt mit einer jungen Frau auf, die ebenfalls Opfer einer solchen Entführung zu sein glaubt. Mit ihrer Hilfe versucht er seine Erinnerungen zu rekonstruieren, in denen auch ein anderer Junge eine Rolle spielt, der damals mit ihm zusammen im Kinderbaseball-Team war.

Dieser Junge ist Neil, ein selbstbewusster, ich-bezogener 18jähriger, der sich mittlerweile als Stricher etwas dazuverdient und seit einer Affäre mit seinem Baseball-Coach deutlich auf ältere Männer fixiert ist. Er hat offenkundig keine Probleme mit sich, fühlt sich als Lokalmatador in seinem verschlafenen Kaff und jongliert souverän mit der Zuneigung seines ihn anhimmelnden Freundes Eric, seiner besten Freundin Wendy (Michelle “Buffys Schwester” Trachtenberg) und seiner Mutter (Elisabeth Shue) die was Kerle angeht ebenfalls nichts anbrennen lässt.
Just als Brian versucht Neil zu kontaktieren, in der Hoffnung mehr über jenen Abend und die verschwundenen Stunden zu erfahren, verschwindet Neil nach New York um dort sein Glück zu versuchen…

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150px-the_shining_heres_johnny.jpgHeute kommen drei Schmankerl im Fernsehen, da kann man ja ruhig mal drauf hinweisen und wenn man heute Abend nix vorhat, sollte man sich unbedingt „The Shining“ um 23 Uhr im ZDF anschauen, wenn man den noch nicht kennt. Stephen King mochte den ja gar nicht, weil er Jack Nicholson für ne Fehlbesetzung hielt. Er wirke von Anfang an wahnsinnig, was die Handlung um das Spukhotel irgendwie ad absurdum führe. Alles Quatsch, Herr King, meinzwegen ist der Nicholson irre verrückt, aber die Art und Weise, in der er mit der Axt die Tür zerlegt, sein Gesicht in den Spalt legt und „Heeeeere’s Johnny!“ ruft, macht das alles wieder wett. Und ansonsten, klar, Kubricks symmetrisch strenge Kameraeinstellungen und außerdem Dreiradfahrten auf dem Hotelflur. Ganz großes Kino.

Ein paar Stunden vorher, nämlich um 15.40 Uhr auf 3Sat geht die Poseidon unter, mal wieder, diesmal aber im weitaus besseren Original, dessen Remake noch hier und da durch die Kinos spuken sollte, mit dem großen Ernest Borgnine und der dicken Frau. Schiffe auf den Kopf gestellt sind doch immer wieder super, oder wie? Anschaubefehl. Um die Uhrzeit liegt man normalerweise sowieso noch verkatert im Bett, da kann man dann auch mal gescheite Filme angucken.

Und um 23.15 Uhr kommt dann schließlich auf dem HR „Kap der Angst“ von Martin Scorsese. Das ist ein Motherfucker von einem Film, ein harter Blockbuster mit Robert DeNiro und Nick Nolte in einem Thriller, der wie ein Kammerspiel wirkt, aber keins ist. Unbedingt ansehen. Multitaskingfähige können ja zwischen „Shining“ und „Kap der Angst“ immer hin und herschalten, obwohl, lieber doch nicht. Beide Filme leben von ihrer Atmosphäre und die verträgt so Zapping ja nur sehr schwer.

1,2 oder 3, Du musst Dich entscheiden, drei Filme sind frei. Plopp.

Nilz N Burger meint:
Bezüglich Shining, eine meiner liebsten Legenden aus dem Filmgeschäft:

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Eine kleine Pressemeldung erreichte gestern das gemeinsame Mailkonto der F5. Nächstes Jahr dürfen wir mit “Bean 2″ rechnen, einem Film in dem Mr. Bean nach Frankreich in den Urlaub fährt und irgendwie seine Urlaubsvideos aus Versehen in Cannes auf den Filmfestspielen landen und da gefeiert werden. Als Filmkunst wahrscheinlich. Aber diese kleine Meldung hat plötzlich für eine Diskussion gesorgt…ihr glaubt es nicht. Hier die Mail Konversation (Achtung! Überlängezuschlag!) :

Batzman schickt Pressemitteilung.

Nilz N. Burger: “Das ist ja geil!”

Renington Steele: “Brauch kein Mensch”

Nilz N. Burger: “Mr. Bean ist eine geniale Figur!”

Renington Steele: “Brauch kein Mensch.”

Batzman: “Da mal Konsens. So genial ich Rowan Atkinson finde und so sehr ich seine
Soloprogramme und Black Adder liebe, aber mit Bean bin ich nie wirklich
warmgeworden. Unsympathischer Grimassenslapstick…”

Renington Steele: “ui! mit batzinger einer meinung *screenshot*
ansonsten:
brauch kein mensch ;-)”

Nilz N. Burger: “da teilt sich mal wieder die menschheit in die mit ahnung und die die zombiefilme mögen…hehehe”

Renington Steele: ”
da teilt sich mal wieder die menschheit in die mit umfassender und
wackelfester hammerahnung vor dem herrn – aber hallo! – mit filmischen
geheimwissen, das bis in die tiefen des siebzehnten jahrhunderts
zurückreicht und der selbst im modernen blockbuster noch den zweiten
statisten in der zehnten reihe erkennt… und die, die in den
neunzigern komische hüte trugen.

:-D”

Nilz N. Burger: “lol! du arsch….;)
touché, rené.”

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“Jesus – Chrysler!”
kleinecars.jpgHerstellungsland: USA 2006
Regie: John Lasseter und Joe Ranft
Stimmen US: Owen Wilson, Paul Newman, Bonnie Hunt
Stimmen D: Daniel Brühl, Oliver Kalkofe, Bettina Zimmermann

★★★☆☆

Also, ich habe immer das Gefühl das wir hier den am meisten vorab promoteten Pixar/Disney-Film zu sehen bekommen. Abgesehen von Trailern im Kino oder Fernsehen war doch sogar schon auf der “Findet Nemo” – DVD ein Trailer hierfür zu sehen, oder irre ich mich jetzt komplett? Wie auch immer. Ich ging also mit meiner 5-Jahre alten Tochter ins Kino um einer Preview beizuwohnen. Und um eine altersgerechte Kritikerin dabei zu haben. In Cars geht es um ein Auto namens “Lightning Mc Queen”. Er will das beste Rennauto werden in einer Welt, die nur von Autos bewohnt wird. Die haben alle Gesichter, können sich auch mal aufbäumen, die Reifen sind vornehmlich ihre Füsse, also in etwa zu vergleichen mit dem roten Auto aus “Who framed Roger Rabbit”. Dabei sind ihre Charaktereigenschaften auch in ihrer Art manifestiert: Mc Queen, der draufgängerische Rennwagen. Der mit Benzin herumexperimentierende Hippie-VW-Bus, der das Licht der Ampel toll findet. Sein bester Freund, ein Jeep, der alle herum kommandiert. Der trottelige Schrottwagen. Der hilfsbereite Truck…usw.usf. Als Mc Queen eines Tages aus seinem Truck fällt, auf dem Weg zum nächsten und alles entscheideneden Rennen, findet er sich plötzlich in Radiator Springs wieder, einem verschlafenen Kaff mitten im Nirgendwo der Wüste. Weil seine Ankunft etwas, nun ja, ruppig war, wird er dazu verdonnert die Stadt erst wieder verlassen zu dürfen, wenn er die Schäden repariert, die er angerichtet hat. Natürlich veguckt er sich in das Mädchenauto des Städtchens. Und eine Legende ist auch noch in seiner Nähe, ohne das er es ahnt…

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Ashton Kutcher ist der „Engineer“, ein Mann der von japanischer Polizei fälschlich als Terrorist eingestuft wird und sich ab da mitten in einer 24 Stunden-Jagd befindet

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Die Nachdrehs zu Spidey 3 finden NICHT aufgrund von Testscreenings statt, weil nämlich noch gar keine veranstaltet wurden.

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Peter Jackson produziert das Remake von „The Dam Busters“ mit Christian Rivers im Regiestuhl. Im Film gehts um die Erfindung einer dotzenden Bombe, die im zweiten Weltkrieg deutsche Dämme plattmachen sollten.

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Der Trailer für „The Host“, in dem eine Familie auf Rachefeldzug gegen ein Monster zieht, sieht aus wie „Das Relikt“ meets „Platoon“ meets „Mieser, kleiner CGI-Monsterfilm, der Renington garantiert gefällt“.

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Wes Craven, Matt Damon und Ben Afflek produzierten „Feast“ unter der Regie von John Gulager und der Trailer bei Fangoria sieht verdammt lecker aus. Es scheint, als habe Hollywood den Genre-Streifen neu entdeckt.

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Batzman, ich finde die Plus-Zeichen ziemlich cool.

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„Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ scheint laut AICN ziemlich cool zu sein: „But then horror isn’t a kind place, and neither is this movie. This is a brutal film. It is also extremely entertaining and exactly how it should be.“

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George A. Romero dreht und schreibt „Diary of the Dead“, eine Geschichte um Filmstudenten, die beim Horrorfilm-Dreh im Wald auf echte Untote treffen. Blairwitch anyone? Das Drehbuch schein sowieso nicht der Hammer zu sein.

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Potter 5 ohne Quiddich-Match! Skandal!

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Pumpkinhead Teil 3… und 4!

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Scheint so, als ob der Gladiotor, obwohl am Ende des ersten Teils umgekommen, irgendwie sich aufraffen wird, um Gladiator 2 zu drehen. Mal sehen, wie der das schafft!

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Den Beitrag „News from the Moves #17: 1. 9. 2006“ weiterlesen…

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D.I.M.

Gulli: berichtet über das neue Projekt der Ricke Bros. die vor einiger Zeit mit ihrem brilliant montierten und getricksten Kurzfilm-Spoof “Matrix XP” (den man sich HIER bei YouTube angucken kann) für Furore in der Netzgemeinde sorgten.

Diesmal soll es ernsthafter zugehen, der neue Kurzfilm Deus in Machina, kurz D-I-M, verspricht eine satirische Dystopie zu werden, die neben einer originellen Story auch wieder mit aufwendigen Special Effects aufwartet.

Die ganze Story bei den Kollegen von Gulli.com nachlesen…

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Thank You for Smoking
Satire, USA 2005, 92 Minuten

PR-Mann Nick (Aaron Eckart) versucht das Image eines großen Tabakkonzerns aufzubessern, was letztlich nicht so einfach wie gedacht wird. Unterhaltsame etwas leichtgewichtige Satire, die bellt aber nicht beißt.

Adams Äpfel
Tragikomödie, Dänemark 2005, 89 Minuten

Eine bitterböse Komödie in der ein Pfarrer versucht die Seelen Kleinkrimineller zu retten, in dem er sie auf den rechten Weg zurückführt. Seine Fähigkeiten werden auf die Probe gestellt, als man ihm einen jungen Skinhead zuteilt.

Bandidas
Action, USA/ Frankreich/ Mexiko 2006, 93 Minuten

Penélope Cruz (ohne Tom) und Salma Hayek ziehen gemeinsam als heiße Bandidas durch den wilden Westen und hinterlassen eine Spur der Verwüstung.

Ein perfekter Platz
Episodenfilm, Frankreich 2006, 105 Minuten

Jessica zieht es nach Paris, wo sie ihr Leben völlig neu gestalten möchte. Dabei laufen Leben und Liebe in verschiedenen Episoden ab.

Wie sehr liebst du mich?
Drama, Frankreich 2005, 95 Minuten

In diesem Problemfilm verliebt sich die Hure Daniela (Monica Belucci) in einen Freier. Letztlich ist sie sich aber dann doch nicht so sicher bzw. hin- und hergerissen.

Das Mädchen aus dem Wasser
Mysterie, USA 2006, 110 Minuten

M. Night Shyamalan erzählt mal wieder eine unheimliche Geschichte, die von einem Klempner und einer Nymphe handelt, die aus einem Swimmingpool plötzlich auftaucht. Der Klempner geht ihrer Herkunft nach und entdeckt, dass woher sie auch gekommen mag, sie kam nicht alleine.

Between the Lines
Dokumentation, Deutschland 2005, 95 Minuten

Dokumentiert werden hier die sogenannten “Hijras”-Eunuchen in Bombay.

Le Nozze di Figaro – Die Hochzeit des Figaro
Musik, Deutschland/ Italien 1975, 181 Minuten

Große TV-Inszenierung der Mozart Oper.

Olga
Biografie/ Drama, Brazilien 2004, 141 Minuten

Die Nationalheldin Olga Benário, die mir zuvor unbekannt war, bekommt hier ihre eigene dramatische Biografie zu sehen. Alles in allem nicht sonderlich spektakulär, aber dafür mit Überlänge.

Den Beitrag „Neu im Kino: 31.08.2006“ weiterlesen…

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Bumblebee
Zu wunderschön, um in der del.icio.us-Liste unterzugehen..!

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Mit einem abschreckend, absurden Titel läuft derzeit eine Sozial-Komödie in den deutschen Kinos, die sich an englischen Vorbildern wie “Ganz oder gar nicht” orientiert. Mit Bjarne Mädel, besser bekannt als Ernie aus der Serie Stromberg, hat man auf jeden Fall einen sehr guten Darsteller an Bord. Mehr Infos und den Trailer der “Könige der Nutzholzgewinnung” findet man HIER.

+++

Ich, Du und der Andere (You and me & Dupree) ist mal wieder ein Film der die Gemüter spalten wird. Für die einen unerträglicher Klamauk, für die anderen wunderbare Unterhaltung. Akkordarbeiter Owen Wilson fällt als Trauzeuge, der beim frisch verheirateten Pärchen (Matt Dillon und Kate Hudson) einzieht, seinen unfreiwilligen Gastgebern gewaltig auf die Nerven. Michael Douglas gibt dem ganzen in einer Nebenrolle seinen Segen.

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Der Teufel trägt Prada” ist nicht nur die Verfilmung des halb-autobiographischen Erfolgsromanes von Lauren Weisberger, sondern auch mal wieder eine Paraderolle für Merryl Streep, als divenhafter Zickengott eines Modemagazins. Wer jetzt denkt “Buhh Frauenfilm”, könnte richtig liegen und doch völlig falsch. Zumindest wenn der Film hält was der Trailer verspricht.

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Ab heute turnen die Bandidas auch über deutsche Leinwände. Kollege Renington hat den Film schon gesehen und war wenig begeistert: “Herrje, kaum findet Produzent Luc Besson mit “Angel-A” gerade so einigermaßen zu alter Form zurück, fängt er bei “Bandidas” gleich schon wieder mit seinem

Den Beitrag „News from the Moves #16: 31. 8. 2006“ weiterlesen…

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Anfang 2000 im Miramax-Büro:

Marketing Typ: “Hey Bob, hey Bob.”

Bob Weinstein: “Wasn los?”

Marketing Typ: “Ich hab ne Mörderidee für nen Film!”

Bob Weinstein: “Schon wieder? Deine letzte Idee hat uns ein Vermögen gekostet!”

Marketing Typ: “Ähm. Schwamm drüber. Diesmal isses ganz toll. Wir verfilmen ein Buch, einen Klassiker!”

Bob Weinstein: “Buch….”

Marketing Typ: “Dieses Ding mit Seiten, so ähnlich wie ein Skript… nur mit dickerem Deckeln!”

Bob Weinstein: “Ich weiß was ein Buch ist. Ich hab selber eins. Aber die leute lesen nicht mehr… Und die Rechte für Harry Potter hat sich Warner geschnappt!”

Marketing Typ: “Deswegen auch ein Klassiker, da ist günstig ranzukommen! Eine Abenteuergeschichte. Von Alfred Edward Woodley Mason.”

Bob Weinstein: “Ham die das zusammen geschrieben?”

Marketing Typ: “Nein nein, das ist einer. Der ist auch schon tot, da kann er uns nicht reinquatschen.”

Bob Weinstein: “Und wie soll das Ding heißen…?”

Marketing Typ: “Die vier Federn!”

Bob Weinstein:
“Das ist aber ein echter Scheißtitel! Klingt so nach Softikacke…!”

Marketing Typ:
“Aber Das Piano haben wir doch…”

Bob Weinstein: “Jaja das Piano. Oscar und so ich weiß. Ich will Harvey Keitel nie wieder nackt sehen, hast du gehört!”

Marketing Typ: “Sie Sind der Boss, Boss. Wir wollen das ganze auch für eine neue Generation machen… ”

Bob Weinstein:
“Moment mal Vier Federn” (blättert in Leonard Maltins Film-Lexikon) “DIE uralte Story? Den alten Stinkekäse? Der ist doch schon sechsmal verfilmt worden! Selznick hat sich mit dem Schinken ins Unglück gestürzt!”

Marketing Typ: “Jaja aber wir machen das ganz anders, hip und modern. Das ist ja ne zeitlose Story. Ein Mann der sich beweisen muß. Er geht nicht in den Krieg und kriegt vier Federn, weil ihn seine Freunde für einen Feigling halten… Bob? Bob?”

Den Beitrag „Federn lassen“ weiterlesen…

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wholetrain.jpgHabe den deutschen Graffiti-Film „Wholetrain“ gesehen und bin absolut begeistert. Er ist so ziemlich das Beste, was

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jemals – Detlev Bucks „Knallhart“ mal kurz ausgenommen – über Jungsein in Germany bzw. Jugendkultur in Sachen Spielfilm aus Deutschland gekommen ist! Gab’s da überhaupt schonmal was Ernsthaftes zu dem Thema? Mir fällt jedenfalls spontan kein Beispiel ein.

Es geht um zwei Sprayer-Crews, die sich gegenseitig Konkurrenz machen und versuchen, eine komplette S-Bahn zu verschönern. Dieser Film wirkt (und ist sogar auch) authentisch, denn der Regisseur stammt selbst aus der Szene und hat für stilgerechten HipHop-Sound (teils eigene Kompositionen!) und coole Styles von echten Meistern des Fachs gesorgt. Es ist zum Teil auch ein Thriller, weil die Jungs natürlich von der Polizei gejagt werden und sich selbst untereinander auch das Leben nicht gerade leicht machen. Das Ganze ist aber nicht reißerisch oder platt und hat auch kein Happy-End – wenn man mal von der Verwirklichung des Wholetrain absieht.

Und da HipHop, Graffiti und so ja globale Phänomene sind, wird das Ding hoffentlich auch im Ausland abgehen und zu einem

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Kultfilm werden! Ich wünsche und gönne es „Wholetrain“ jedenfalls. Er hat das Zeug, zum deutschen “Wild Style” zu werden und das große Vorbild ebenbürtig „fortzusetzen“. Die Produzenten vom „Kleinen Fernsehspiel“ (ZDF) hatten damals sogar auch schon die Finger bei „Wild Style“ drin – mal ganz ZDF-Image-untypisch.

Subway Art, den Wild Style Soundtrack oder gleich den

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Film Wild Style (als UK-Import) kaufen und einen auf ganz dicke Hose machen. Yoyoyo.

Binding ist im echten Leben Filmkritiker und Redakteur. Für die F5 wird er kurze Verrisse oder Hochjubeleien von Filmen, die er soeben in der Pressevorführung angeschaut hat, als Gastautor posten. On a regulary basis. Ein eigenes Blog hat er nicht, dafür fehlt ihm die Zeit.

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Spider-Man 3, die Zweite!Immer wieder dieses Testpublikum. Erst flennen sie rum, dass das Ende von Trennung mit Hindernissen nicht zu Miss Anistons Privatleben passt, dann drücken sie, laut kino.de dem neuesten Spider-Man das Prädikat “LANGWEILIG” auf, weswegen Sam Raimi seine Crew wieder zusamenrafft und ein paar knalligere Szenen nachdrehen lässt. Und weil so etwas nicht ganz billig ist, könnten damit die Kosten auf knapp 300.000.000$ steigen und somit zum teuersten Film der Filmgeschichte werden (nach King Kong).

Ob die “Geschichte” des Spider-Mans darunter leiden könnte? Wie jetzt, versteh ich nicht.
Ok, der Comic-Nerd hält ja schon die Klappe…

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Mann, das ist ja wohl mal wieder ein lohnenswerter TV-Termin: Arte zeigt am Dienstag (5.9.) um 0.30 Uhr

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in der ohnehin schon interessanten Reihe “Durch die Nacht mit …” eine gemeinsame nächtliche Tour durch das kanadische Toronto mit Jörg Buttgerei

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t und Bruce LaBruce, seines Zeichens kultiger Gay-Underground-Regisseur. Ich zitiere im Folgenden aus der Ankündigung in „epd Film“: „Beide verbindet die Affinität

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zum Tabubruch und die Ansicht, dass Filme mit extremer Gewaltdarstellung und Pornografie legitime Gegengewichte zum Mainstream bilden. Ein wilder Abend steht bevor, mit Besuch eines Pornokinos und einer Domina. Dazwischen entfalten sich Gespräche über Sex mit Fremden, Monogamie und das Gehirn Hitlers.“

Das dürfte interessant, lehrreich und absolut sehenswert werden – jedenfalls wesentlich besser als z. B. die bereits gesendeten Nacht-Ausflüge „Bela B. mit Julie Delpy“ oder „John Carpenter mit Franka Potente“, die leider daran litten, dass die Partner nicht so ganz dieselbe Wellenlänge hatten. Ich finde, das ist ein absolutes Highlight der deutschen Fernsehgeschichte. Das ist mein völliger Ernst!

Das Buch „Sex, Murder, Art: Films of Jorg Buttgereit“ oder

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Japan – Die Monsterinsel. Godzilla, Gamera, Frankenstein und Co. bei Amazon kaufen und den F5 kräftig eine splattern.

Binding ist im echten Leben Filmkritiker und Redakteur. Für die F5 wird er kurze Verrisse oder Hochjubeleien von Filmen, die er soeben in der Pressevorführung angeschaut hat, als Gastautor posten. On a regulary basis. Ein eigenes Blog hat er nicht, dafür fehlt ihm die Zeit.

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Bis wir den Film der gelben Bande (um mal im Pro7-Jargon zu bleiben) im Kino sehen dürfen, dauert es ja noch gut ein Jahr. Zumindest ist die völlige Dürrezeit jetzt vorbei denn ab kommendem Sonntag laufen die Folgen der siebzehnten Staffel bei Pro7. Getrübt wird der Genuss wohl dadurch, daß am Dialogbuch wieder Herr Combrinck rumwerkelt, sowie dem bedauerndwerten Ableben von Elisabeth Volkmann, die Marge Simpson seit Beginn der deutschen Ausstrahlung ihre unnachahmliche Stimme lieh. Sie wird fehlen.

Bis es losgeht hier jedoch schon mal ein kleiner Ausschnitt aus dem neusten Simpson-Comic, passenderweise zum Thema Kino. Die Jungs von Bongo haben mit Herrn Lucas wohl in der Tat noch eine Rechnung offen.

Hier stört Onkel George den notorischen “jugendlichen Kriminellen” Nelson Muntz beim Mitschneiden eines Films im Kino…

Simpsons im Kino

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Am 31. August kommt Prinzessin Diana während eines tragischen Autounfalls in Paris ums Leben. Die Welt war entsetzt und viele Millionen Menschen trauerten um die “Königin der Herzen”. 2,5 Milliarden Zuschauer verfolgten die Beerdigung am Fernseher. Vor dem Buckingham Pallace in London füllte sich ein Meer von Blumen und rund 290.000 Menschen trugen sich in die Kondolenzbücher der Verstorbenen ein, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Am Tag ihrer letzten Bettung singt Elton John “Candle in the Wind”, ihm gelingt dadurch ein weiterer Welthit mit traurigem Hintergrund.

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“Ich bin die beste Nase von Paris”

Originaltitel: Parfüm – Die Geschichte eines Mörders, Das
Herstellungsland: Deutschland / Frankreich / Spanien 2006
Regie: Tom Tykwer
Darsteller: Ben Whishaw, Dustin Hoffman, Alan Rickman, Rachel Hurd-Wood

★★★½☆

Das Parfüm

Jean-Baptiste Grenouille (Ben Wishaw), auf die Welt gekommen auf einem Fischmarkt, aufgewachsen in Waisenhäusern ist eine bizarre Person. Als Grenzautist verfügt er über keine wirkliche Persönlichkeit, keine Eigenschaften und Interessen. Außer der einen: Er nimmt Gerüche intensiver wahr als irgendein anderer Mensch auf der Welt. Schon von kleinauf bestimmen Gerüche sein Leben, sind sein einziger Lebensantrieb. Kein Wunder, daß es ihn in die Dienste des abgewrackten, einstigen Star-Parfümeurs Guiseppe Baldini (Dustin Hoffman) zieht, der ihm die Kunst der Duftkonservierung beibringen soll.
Schon bald machen Grenouilles Fertigkeiten, die er mit stoischer Perfektion betreibt, Baldini wieder zum Star. Doch diesen treibt es weiter, das Wissen Baldinis reicht ihm nicht, er will alles über die Parfümeurs-Kunst erfahren und zieht ihn die kleine Ortschaft Grasse, um bei den dortigen Duft-Virtuosen endlich seinen Traum verwirklichen zu können: Den perfekten Duft zu kreieren.
In seiner Besessenheit ungewöhnliche Duftkomponten zu finden schreckt Grenoille vor nichts zurück und schon bald schockiert eine grausame Mordserie die Stadt…

Süsskinds Roman ist weniger ein literarisches, denn ein popkulturelles Phänomen, hat sich doch die Geschichte um den derangierten Schnüffelautisten Grenouille seit ihrem Erscheinen millionenmal verkauft, galt jahrelang als must-read und inspirierte Künstler wie Kurt Cobain zu eigenen werken (Nirvanas Song “Scentless Apprentice” ist deutlich vom Roman beeinflusst). Zeitweilig konnte man kaum ein Bücherregal kaufen, ohne daß einem eine Ausgabe von Das Parfüm” mit dazugegeben wurde, was das Buch zu einem ähnlichen Massenereignis machte wie “Sophies Welt“, “Der Medicus” oder “Die Säulen der Erde“. Egal wo man hinkam, das Parfüm war schon da.

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Oh Scheiße, was für eine miese Überschrift, aber wie soll ich sonst den Status des Kalauerkönigs behalten?

Die englische Schmuseband Sprites hat dem König der Zombies einen Tribut gezollt, in Form eines dermaßen kuscheligen Songs, dass ich Renington Steele sein Nebenprojekt schon fast gar nicht mehr so gruselig finde.

Also, Boxen an, Ohren auf und hingelauscht.

BRAIIIIIN!!!
Siehst du, ich kann es!

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Neid. Ja, Neid trifft es. Ein hässliches Gefühl, das sich tief in die Eingeweide frisst und dort Lambada mit dem Dickdarm tanzt. Ein Gefühl, das ich zu bekämpfen gelernt hatte, sei es ob den kleineren Leserzahlen, verglichen mit anderen Blogs, oder dem unnatürlichen Haarwuchs auf dem Kopf meines Bruders, verglichen mit meinem.

Ein nahezu buddhistischer Umgang mit dem Gefühl des Neides war mir vergönnt worden, bis… bis ich auf den Bericht der Kollegen von The Movie Blog stieß, der wie folgt betitelt wurde: John’s Transformers Set Visit Notes

Was wir hier zu lesen kriegen, ist der beinahe exklusive Zugang zu Notizen, die ein gewisser “John” getätigt hatte, nachdem man ihn auf das Set des wohl heiß ersehensten Filmes der letzten Jahre (O-Ton: Mal Sehen) eingeladen hatte. Und das liest sich ungefähr so:

All the Autobot vehicles where there except for Optimus Prime. THEY LOOK SO FRICKING WICKED UP CLOSE AND IN REAL LIFE!!! Ironhide and Wratchet are HUGE.

Oder so:

Michael Bay had a great T-Shirt on. On the back of it was an Autobot symbol… and on the front were the words “GIANT FUCKING ROBOTS ARE COMING”. I really want one of these shirts.

Ja, ich auch. Und ja: Ich würde dafür töten. Echt jetzt! Sagt mir wen ich umlegen soll und wo ich das Shirt abholen kann und euer Problem ist gelöst.

Wer ebenso das Gefühl des NEIDES in seiner reinsten Form erleben möchte, dem empfehle ich ein Besuch bei dem hassenswertesten Blog der Welt.

Aber zum Abschluss noch etwas, um die Laune anzuheben.

Das Erwachen von Optimus Prime

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