Borat
Komödie, USA 2006, 82 Minuten

Wieder ein Film, der mich so überhaupt nicht interessiert. Ich habe mir den Trailer ein Mal angeschaut und fand die ganze Sache eher weniger zum lachen. Ich weiß trotz zweiminütiger Vorschau gar nicht worum es geht und verweise an dieser Stelle auf Batz’ ausführliche Filmreview. Dort könnt ihr euch außerdem den Trailer anschauen und euch selbst ein Bild machen.

Marie Antoinette
Drama, USA/ Japan/ Frankreich 2006, 123 Minuten

Wer kennt sie nicht, die Geschichte der Marie Antoinette (1755-1793)? In bunten, poppigen Bildern wurde hier das Leben der Dame (Kirsten Dunst) verfilmt. Mit 14 Jahren wird sie mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI. (Jason Schwartzman) verheiratet. Seidem führt Marie ein Leben in Saus und Braus, doch wer hoch fliegt, fällt auch tief… Wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß was gemeint ist.

Santa Clause 3 – Eine frostige Bescherung
Komödie, USA 2006, 98 Minuten

Früher fand ich Tim Allen ungemein lustig! Als Heimwerkerkönig blieb er mir lange sehr wohl in Erinnerung, bis er anfing diese Filme zu drehen… (Santa Clause, Jungle 2 Jungle, Galaxy Quest etc.). Nun verschließe ich einfach meine Augen und tue so, als wenn der dritte Teil von “Santa Clause” heute nicht in die Kinos kommt.

Snow Cake
Drama, England/ Kanada 2005, 112 Minuten

“Snow Cake” greift die ungewöhnliche Beziehung zweier Menschen auf, die authistische Linda Freeman (Sigourney Weaver) und der nach einem Autounfall traumatisierte Alex Hughes (Alan Rickman). Alex beginnt sein Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten, nachdem er eine Zeitlang bei Linda zu Gast ist. Der Weg, der beide zueinander führte, ist jedoch mehr als tragisch und mit etwas Glück erleben wir eine Geschichte, die nicht allzu sehr auf die Tränendrüse drückt und dennoch von Interesse sein könnte.

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“At least when the Titanic went down, the lights were on. “

Enron – The smartest guys in the room – USA 2005
★★★★☆

ENRON

Nach über einem Jahr schafft es diese erschreckende Dokumentation dann doch noch in ausgewählte deutsche Kinos.

Enron? Das war doch dieser Energiemulti aus Amiland, der irgendwie spektakulär gecrasht ist? Irgendwie. Ja.

Wie spektakulär das Ganze wirklich war und in welchem Ausmaß bei Enron Korruption, Bestechung und gezielter Betrug an der Tagesordnung waren erzählt die auf dem gleichnamigen Buch basierende Dokumentation von Brian Gibney.

Plastisch berichten er und seine Autoren, das es sich bei Enron, zeitweise eine der mächtigsten Firmen Amerikas, keineswegs um eine “gute Firma die böse wurde” handelte, sondern das der ganze Laden fast vom Beginn an auf Lügen und Betrug aufgebaut war. Ob man nun seine Bilanzen mit erfundenen Einnahmen schönte oder die Regierung durch die gezielte Erzeugung von Stromausfällen in Florida dazu brachte den Strommarkt von staatlicher Überwachung zu befreien oder am Ende die Renten der eigenen Belegschaft verheizt wurden, um den Schwindel noch einige Monate länger am Leben zu halten – hier war eine kriminelle Energie am Werk, die weit über das hinausging, was man von Konzernen eh schon gewohnt ist.

Wenn man die Manager in veröffentlichten Telefonmitschnitten scherzen hört, das “Oma Klapper” in Florida durch die künstlich erzeugte Energiekrise bald im Dunkeln umherwackeln wird, wenn man erfährt das ENRON der größte Sponsor für Bushs Wahlkampf war und Mr. President seinen Kumpels umgekehrt auch gerne mal aus der Klemme half, fehlen einem tatsächlich die Worte – zumal man erahnen kann, wie es in anderen Konzernen zugehen mag. Einige der Dokumente sind auf der offiziellen Website des Films abzurufen.

Ein wichtiger Film, eine schöne Ergänzung zu The Corporation , der jetzt endlich auch hierzulande zu sehen ist.

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…haben die da zusammengetragen. Platz 1 ist mir zu platt und bei der Duschszene von „Psycho“ hab ich mir persönlich noch nie in die Hosen geschissen. (Kann man sich nicht persönlich in die Hosen scheißen? Egal…)

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Mit Platz 2 bin ich dann schon eher zufrieden…

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Was machen andere Filmseiten mit ihren Einnahmen? Reisen auf die schlesischen Antillen? Gold, Ferraris und Frauen soviel man nur essen kann? Jeder ein Privatjet?

Nicht mit uns!

Wir haben beschlossen unsere ersten kleinen Amazon-Gewinne an euch weiterzugeben. Deswegen gibt es ganz ohne die freundliche Unterstützung von UNIVERSAL HOME ENTERTAINMENT zwei mal die Bulletproof-Edition des Doppelpacks “Land of the Dead / Dawn of the Dead” bei uns zu gewinnen. Ha!

George Romeros letzten Streich seiner Dead-Reihe haben wir euch ja hier vorgestellt.
Das Remakes seines Klassikers “Dawn of the dead” von Zack Snyder war einer der wenigen neuen Zombie-Streifen der auch die Fans des Originals begeistern konnte.

Beides zusammen gibts im Doppelpack von den Fünf Filmfreunden als Halloweengeschenk an euch!

Natürlich gibts nix umsonst und ihr müsst wieder mal ein bißchen überlegen, damit ihr eine Chance habt die DVDs zu gewinnen.

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Unsere Frage lautet: Wie hieß der berühmte Co-Produzent des “Dawn of the Dead”-Originals von George A. Romero, der für Europa eine eigene Schnittfassung des Film herstellen durfte?

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Die Antwort schickt ihr wie immer an die Adresse:

Sorry. Dieses Gewinnspiel ist schon beendet. Die beiden Gewinner werden in den nächsten Tagen auf dieser Seite bekannt gegeben und benachrichtigt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern.

Teilnehmen darf, da es sich um Filme mit einer KJ-Freigabe handelt, jeder der über 18 ist. Der Einsendeschluß ist am 07.11.2006 und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Wir wünschen allen Teilnehmer viel Glück und all unseren Lesern ein schaurig-schönes Halloween.

Passt auf euch auf!

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The Quick and the Undead“ heisst ein weiterer Zombiefilm, der seine Schatten vorauswirft. Als post-apokalyptischer Western zeigt er den Kampf eines coolen Kopfjägers / Gunslingers gegen die schlurfenden Toten. Stellt euch El Mariachi meets Eine Hand voll Dollar meets Dawn of the dead vor und ihr habt eine ungefähre Ahnung was da auf euch zukommt. Der Trailer ist HIER zu sehen und schaut ganz spannend aus.

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„Saw 3“ scheint nicht nur moralisch fragwürdig zu sein, sondern auch formal eine ziemliche Katastrophe:

„The latest gut-wrenching, nausea-inducing, headache-producing entry into the Saw series has arrived right on cue. Yet, it’s not the blood and entrails that causes these physical aliments. Instead, its director Darren Lynn Bousman’s fetish for over-exposed, unfocused compositions kept constantly in motion. Like a home video recorded by a five year-old who doesn’t know how to work the zoom, Saw III spins through its list of disemboweling traps with little concern for continuity or common sense.“

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John Landis arbeitet anscheinend an einem Film namens „Bat Boy“. Das ganze basiert auf einem recht bekannten Off Broadway-Musical.. Pfff…
Hier gibts Infos zur Bühnenversion.

John Landis hat zudem auch für die zweite Staffel der Horror-Anthologie-Serie “Masters of Horror” eine Folge gedreht. Mehr Infos gibts auf der MoH-Homepage.

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Pünktlich zu Halloween tritt der „Pumpkin Carver“ auf den Plan, ein erfolgreicher Schlitzer mit merkwürdigem Gesicht und finsteren Absichten. Sieht wie ein C-Genre-Film aus, also für heute genau das richtige.

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Terry Gilliams „Time Bandits“ ist jetzt auch in der Remake-Schleuder gelandet und Gilliam ist in keiner Weise involviert. Ob wenigstens wieder Sean Connery mit Stierkopf mitspielt? Ich glaube, eher nicht…

Hier Leute holt euch das Original. Da ist grad eine neue Special Edition draussen.

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Eine Monstersammlung quer durch die Filmgeschichte.

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Im Rahmen der Happy-Halloween-Wochen auf fuenf-filmfreunde.de möchte ich mich outen: Ich grusel mich schneller als die 3. Klasse eines katholischen Mädchenpensionates.

Es gab eine Zeit in der ich ohne mit der Wimper zu zucken eine Salamipizza zu Braindead essen konnte. Ich habe Poltergeist gesehen und bin aus dem Lachen nicht mehr herausgekommen. Kinder, ich habe Zombiefilme gesehen, als kein Mensch wusste was ein Zombie ist!!!

Dann kam Sie.
Meine Kleine vermädchente mich so sehr und nach kürzester Zeit war ich nicht einmal mehr in der Lage Akte X zu sehen, ohne ein Kissen griffbereit neben mir liegen zu haben. Deswegen, an diesem geheiligten Tag des Horrors, widme ich diesen Beitrag all denjenigen unter euch, die es schon gruselig finden neben einer ungeschminkten Frau aufzuwachen (was durchaus oft nachvollziehbar ist).

Hier meine Top 5 der niedlichsten Horrormonster of all time ever:

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“Warum schläfst du nie bei mir?”

Herstellungsland: USA 2005
Regie: Anand Tucker
Darsteller: Claire Danes, Jason Schwartzman, Steve Martin

★★★★☆

shopgirl.jpgMirabelle verkauft im Nobelkaufhaus Saks Handschuhe. Samthandschuhe in drei Farben, nämlich Schwarz, Weiss und Grau. Ebenso farblos scheint ihr Leben zu sein. Sie langweilt sich im Job (weil die Handschuhabteilung nunmal nicht gerade die höchst frequentierte ist), ihre Wohnung weist kaum Besonderheiten auf. Ihre Katze ist nicht zutraulich und Mirabelle malt Bilder, die grösstenteils aus schwarzen Schraffuren bestehen. Eines Abends im Waschsalon lernt sie Jeremy kennen. Er ist ein komischer Kauz, erfindet Schriften, ist ständig Pleite und schwatzt Mirabelle ein Date auf. Das läuft auch anders als erwartet. Zumindest für sie. Statt ins Kino zu gehen bleiben sie davor sitzen, weil das sein Lieblingsplatz ist. Ungelenk erhofft er sich noch einen Kuss als er sie nach Hause bringt, aber sie möchte lieber nicht. Sie scheint etwas überfordert mit seiner, nun ja, spontanen Art. Da sie aber danach bemerkt, das er ihr nicht aus dem Kopf gehen will, trifft sie sich wieder mit ihm. Die beiden landen, trotz einiger Komplikationen, im Bett. Tags drauf lernt sie einen älteren Mann im Laden kennen. Er kauft ein Paar Handschuhe bei ihr, ist äusserst charmant. Überrascht findet Mirabelle die Handschuhe mit einer Einladung zum Essen am Abend vor ihrer Haustür. Ab jetzt gerät sie in einen emotionalen Strudel.

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“Attacked by Christmas toys? That’s strange, that’s the second toy complaint we’ve had.”

Originaltitel: The Nightmare Before Christmas
Herstellungsland: USA 1993
Regie: Henry Selick
Darsteller: Danny Elfman, Catherine O’Hara, William Hickey, Ken Page, Carmen Twillie

★★★★☆

Nightmare Before Christmas

1993 schuf Tim Burton unter der Regie von Henry Selick ein Puppen-Musical, das die Geschichte des Kürbis-Königs Jack Skeleton erzählt.

In Halloween Town findet man die gruseligsten Gestalten; Monster, Geister und Untote leben hier Tür an Tür. Der Bekannteste unter ihnen ist Jack Skellington, für alle der Held und sehr beliebt. Jedes Jahr zu Halloween wird das Skelett groß gefeiert, doch irgendwann hat er den Schädel voll und geht fort. Durch einen Zauberwald gelangt Jack nach Christmas Town, die Stadt in der Weihnachten groß zelebriert wird. Überall stehen bunt beschmückte Tannenbäume und von oben fallen watteweiche Schneeflocken, die die Landschaft in ein friedliches Weihnachtsmärchen verwandeln. Alle sind fröhlich und leben friedsam miteinander. Das gefällt dem melancholischen Gebein so gut, dass er das Fest mit nach Halloween Town nehmen möchte. Seine Freunde und Bekannte sollen mit ihm Weihnachten feiern und so lässt er den Weihnachtsmann entführen und verkleidet sich als “Nikki-Graus”, um allen das Fest der Liebe näher zu bringen. Einzig seine Freundin Sally erkennt, dass Jacks Vorgehen nicht richtig ist und versucht ihn auf zu halten.

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“Just remember what ol’ Jack Burton does when the earth quakes, the poison arrows fall from the sky, and the pillars of Heaven shake. Yeah, Jack Burton just looks that big old storm right in the eye and says, “Give me your best shot. I can take it.”

Er ist einer der wichtigsten Regisseure des Neuen Hollywood. John Carpenter, der Vater von Michael Myers und Snake Plissken, er ist einer jener Genregrößen an denen man nicht vorbeikommt, wenn man sich ernsthaft mit dem phantastischen Film beschäftigt. Doch wie bei vielen Legenden ist auch sein Gesamtwerk von Höhen und Tiefen gekennzeichnet.

Hier ist nun der zweite Teil unserer John Carpenter Werkschau.

Nachdem unverdienten Flop des sehr teuren “The Thing” mußte Carpenter kürzer treten und versuchte sich an einer scheinbar sicheren Bank. Noch immer galt er als Horrorspezi, was lag da näher als ihn das Werk einer anerkannten Genregröße verfilmen zu lassen.

ChristineChristine (1983)
★★☆☆☆

Es ist schon schwer aus einem guten Stephen King Buch einen guten Film zu machen. Zuviel spielt sich beim Master aus Maine in den Köpfen der Figuren ab, zuviel Spannung entsteht aus den kleinen Alltagspsychogrammen die King entwirft. Alle Jubeljahre gelingt es mal seine Werke kongenial zu verfilmen: Misery, Stand by me, The Shawshank Redemption. Meist geht das ganze jedoch in die Hose und auch Carpenter brachte der Horrorkönig wenig Glück, zumal man ihm eines von Kings schwächeren Werken aangeboten hatte. Die unaugegorene Story rund um ein besessenes Auto, das eine Beziehung zu einem verkorksten Nerd aufbaut und schon bald dessen Freundeskreis dezimiert, ist sowohl als Buch wie als Film leider Gedöns.

Renington meint: Ich mag Christine sowohl als Buch und auch als Film ganz gerne, wahrscheinlich, weil ich selbst mit 12 noch ein C64-Nerd war, ohne Freunde frisch in ein neues Kaff gezogen. Doch, ich konnte den Charakter sehr gut nachvollziehen, aber Du hast schon Recht, der Film ist alles andere als ein Sahnehäubchen.

Den Beitrag „John Carpenter Teil 2: Von Christine zu Masters of Horror“ weiterlesen…

Als Erinnerung für mich, doch endlich mal die Filme des legendären Russ Meyer anzuschauen, gibt es hier ein paar Trailer für seine in der Filmgeschichte einmaligen Indie-Klassiker.

Faster Pussycat! Kill! Kill!

(Youtube Direktpussycat)

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Scream WardsHeute abend um 23:40 zeigt Pro7 die SCREAM-AWARDS, die der US-Sender SpikeTV bereits am 10. Oktober verliehen hat.

Die Scream-Awards sind laut Spike-TV die ersten Preise die speziell für Horror, SciFi und Comics verliehen werden, was in dieser Kombination wohl stimmen mag.

Mehr Informationen gibt es auf dieser Seite.

Wer früh ins Bett muss, darf sich hier schon mal die Nominierten ansehen und hier die Gewinner.

Wer sich überraschen lassen will, der schaltet heut abend einfach Pro 7 ein und tut so, als wäre noch nichts entschieden.

(Danke an: Pinif)

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Er ist einer der wichtigsten Regisseure des Neuen Hollywood. John Carpenter, der Vater von Michael Myers und Snake Plissken, er ist einer jener Genregrößen an denen man nicht vorbeikommt, wenn man sich ernsthaft mit dem phantastischen Film beschäftigt. Doch wie bei vielen Legenden ist auch sein Gesamtwerk von Höhen und Tiefen gekennzeichnet.

Renington und Batzman stellen euch in zwei Teilen die Filme Carpenters vor.

Renington: Ach John, was soll nur aus Dir werden, Mensch sag mal. Da legst Du mit Deinen ersten paar Filmen die Messlatte so dermaßen hoch, und kackst dann am Ende aber sowas von ab. Muss das denn sein? Muss man Dir ehrlich die ganze Kohle wieder wegnehmen, damit Du wieder anständige Filme drehst? Wäre mal eine Idee, sollte man mal drüber nachdenken.

Batzman: Ich glaub ihm das Geld wegnehmen wird gar nichts bringen. Carpenter hat große Bilder im Kopf, die einfach Geld brauchen. Was dabei rauskommt, wenn man ihn auf Sparflamme drehen lässt sieht man ja an seinem Werk in den 90ern. Seit “Big Trouble” hat man ihm keine anständigen Budgets mehr anvertraut. Die Wucht von “The Thing” oder “Escape from New York” braucht aber vernünftige finanzielle Ausstattung.

Renington: Jetzt mal der Reihe nach.

fog_big2.jpgThe Fog (1980)
★★★★☆

Eigentlich wollte ich Carpenters Filme chronologisch abarbeiten, doch am besten starte ich bei dem Film von ihm, den ich als ersten gesehen habe: mein erster Carpenter war „The Fog – Nebel des Grauens“, bis heute meiner Horror-Lieblinge. „Fog“ erzählt meisterlich eine klassische Gruselgeschichte, wie die Einstiegsszene schon zeigt: „Es ist 5 Minuten vor 12, für eine Geschichte bleibt grade noch Zeit…“ Noch heute ist die Mord-Szene auf dem Fischerboot hart und schnell und äußerst wirksam, denn obwohl der Film durchaus aus dem Nicht-Gezeigten seinen Schrecken bezieht – von den Monstern sieht man meist nur Silhouette und leuchtende Augen, Morde werden nur gezeigt, indem Nahaufnahmen der ausholenden Mordinstrumende gezeigt werden -, ist er gerade gegen Ende äußerst spannend und schnell. All das war mir als Kind natürlich nicht klar, als ich an der Decke kauend mit großen Augen dem Treiben auf dem Bildschirm zusah. Ich wusste nur, dass mir der Film eine Scheißangst einjagte – also ganz und gar großartig war.

Den Beitrag „John Carpenter Teil 1: Von Dark Star zu The Thing“ weiterlesen…

Halloween ist Horrorzeit. Doch was steckt eigentlich hinter den Klassikern des Genres? Wie wurden sie zu den Meilensteinen als die man sie heute betrachtet?

Zwei aufschlußreiche Dokumentionen widmen sich diesem Thema:

Originaltitel: American Nightmare, The
Herstellungsland: Großbritannien / USA 2000
Regie: Adam Simon
Darsteller: John Carpenter, Wes Craven, David Cronenberg, Tobe Hooper, John Landis

★★★½☆

Die Doku von 2000 über die wichtigsten “neuen” amerikanischen Horrorklassiker und ihren Einfluss auf das Genre, ihre Entstehungsgeschichte und ihre politische/gesellschaftspolitischen Inhalte. Im Interview äußern sich Fachleute, Medienwissenschaftler, sowie die Regisseure: George Romero, Wes Craven, John Carpenter, Tobe Hooper, David Cronenberg, John Landis und Make-up Artist Tom Savini.

Am Beispiel von Romeros ersten beiden Zombie-Filmen, Carpenters “Halloween“, Hoopers “Texas Chainsaw Massacre“, Cravens “Last House on the left” und Cronenbergs “Parasite Murders / Scanners / Videodrome” werden die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichem Klima und Film beleuchtet.

Tom Savini erzählt z.B: wie ihn seine Erfahrungen in Vietnam für die spätere Arbeit als Maskenbildner von blutigen Effekten beeinflusst haben, Experten und Zuschauer erklären wie die Filme auf sie damals wirkten und warum die Filme ein Produkt ihrer Zeit waren. Die politische Umbruchstimmung Anfang der 70er wirkte teilweise auch unbewusst als Katalysator für eine neue Art von Horror, der kaum noch etwas gemein hatte, mit den als antiquiert und betulich empfundenen Gruselstreifen vergangener Jahrzehnte. Dunkle gothische Gebäude, romantische Vampire und die Mad Scientists und Monster wichen düstereren, realistischeren Bedrohungen, das Grauen war nicht mehr an abgelegenen Orten sondern kroch bis in den Vorgarten des Normalbürgers.

Viele Erklärungen die es in “The American Nightmare” gibt, können auch auf die heutige Zeit übertragen werden, in denen neuerlich Krieg, Terror und Zweifel an der politischen Führung die Nation spalten.

Je dreckiger die Zeiten, desto besser die Horrorfilme? Na wenigstens etwas.

American Nightmare

Den Beitrag „The American Nightmare / Midnight Movies“ weiterlesen…

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Der „Hostel 2“-Teaser ist tatsächlich deutsch mit englischen Untertiteln, zeigt nicht viel und das interessanteste ist wohl der blutverschmierte Eli Roth zu Beginn des Teasers. More Blood!

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Hier kommt die Flut. Zumindest kündigt sie sich an. Für Terry Gilliams neuen Film Tideland ist jetzt der erste richtige Trailer online. Nachdem es für Brothers Grimm ja Abzüge in der B-Note gab, könnte Tideland, der ein wenig an “Time Bandits” erinnert und die Geschichte eines kleinen Mädchens mit hyperaktiver Phantasie erzählt, wieder ein echter Gilliam werden. Den Trailer gibt es hier.

++

Asia Remakes sind weiter auf dem Vormarsch, nachdem kürzlich erst “Infernal Affairs” als US-Edelremake “The Departed” von Martin Scorcese die Kinokassen klingeln ließ und die US-Fassung von “Kairo” als “Pulse” völlig floppte, stehen die nächsten Neuverfilmungen von Asia-Klassikern schon in den Startlöchern: Battle Royale, Oldboy, Ikiru und My Sassy Girlfriend sind bereits in Produktion.
Naja, besser gut geklaut….

+++

Eine anarchistische Komödie der Irrungen will “Schwarze Schafe” sein. Einmal mehr vereint der Film Robert Stadlober und Tom Schilling in einer Subkulturkomödie die verspricht ihren ganz eigenen Blick auf Berlin zu werfen. In verwobenen Episoden entspinnt sich ein Panoptikum skurriler Figuren und Ereignisse. Ein US-Kritiker meinte nach der Weltpremiere, der Film würde “Clerks 2” in Bezug auf sexuelle Anspielungen alt aussehen lassen. Na schauen wir mal. Den Trailer und mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website www.blacksheep.com.

+++

Für die zweite Staffel der „Masters of Horror“-Serie hat Tobe Hooper die Folge „The Damned Thing“ gedreht. Bei Bloody Disgusting kann man zwei Promo-Clips der Folge anschauen. Bleibt mal zu hoffen, daß es besser wird als sein erbärmlicher “Dance of the dead” aus der ersten Staffel.

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David Lee Fisher hat anscheinend ein Remake des „Kabinett des Dr. Caligari“ gedreht, mit eingescannten Stills des Originals und per Green Screen einkopierten Darstellern:

Den Beitrag „News from the Moves Crypt #27: 26. 10. 2006“ weiterlesen…

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day-of-the-dead-2007-poster-small.jpgOje.

Der Trailer für das Remake von George A. Romeros „Day of the Dead“ ist da. Grundsätzlich: ich mag Zombies. Diese possierlichen Tierchen jagen unbeobachtet in freier Wildbahn lebende Menschen, denen sie dann unter lautem Gestöhne die Haut abziehen. Doch, ich mag die. Aber nicht um jeden Preis. Es gibt circa 12 wirklich gute Zombiefilme (Night of the Living Dead, Dawn of the Dead, Dawn of the Dead – Remake, Day of the Dead, Land of the Dead, Return of the living Dead I, II und IV, Re-Animator, Bride of the Re-Animator, Braindead und 28 Days later [mit Abstrichen], beißt mich, wenn ich einen vergessen habe, und wer den Namen „Fulci“ erwähnt, wird abgemahnt), ein paar mittelmäßige und unsäglich viel Schrott.

Und in letzte Kategorie wird man wohl auch (leider) das „Day of the Dead“-Remake stecken müssen. Zombies, die hyperventilierend wie auf Speed Wände hochrennen und Schauspieler, die der neuesten C-Klasse-Teeniekomödie entsprungen sein könnten. Das einzige, was mich da noch an das Original erinnerte, war das Militär, wie sehr man hier also von einem Remake reden kann, weiß ich nicht. Wahrscheinlich gar nicht. Schade.


(Youtube Direktdead, via)

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…liebe Filmbeschreibungsfutzis, tut mir einen Gefallen: Wenn ihr Promotiontexte zugeschickt bekommt, setzt jemanden an das Auseinanderpflücken und Neuzusammensetzen, der wenigstens ein klitzekleines bisschen Ahnung von der Materie hat!

Ich schließe nicht aus, dass die Fünf Filmfreunde nicht auch mal der eine oder andere Fehler unterläuft (dabei meine ich nicht die orthografischen, liebe Freunde der Pingeligkeit), aber wir tun wenigstens so, als wüssten wir wovon wir reden. Anders der Filmreporter, der Die Super Ex (Uma Thruman, Luke Wilson) dem geneigten Leser schmackhaft machen möchte.

Den Beitrag „Bitte…“ weiterlesen…

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Die zehn besten Tode in Horror-Filmen starten gleich mit einem netten Clip aus „Evil Dead“, gehen mit der Maden-Rasiermesser-Selbstschlitz-Szene aus „Hellraiser 2“ und dem Stimmbänder-Kreisch-Kopf-Ab-Tod vom Oberbösewicht aus „Day of the Dead“ und so weiter und so fort. Was für ein Fest!

(Vorsicht! Die Szenen dort sind extrem hart und nix für Weicheier zarte Gemüter. Das ist mein Ernst!)

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7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug
Komödie, Deutschland 2006, 95 Minuten

Der Film ist mir genug. Ich finde Otto seit 15 Jahren nicht mehr lustig, finde es zwar bemerkenswert, dass er sich seit mehreren Jahrzehnten nicht verdrängen lässt, seine Filme kann man aber durchaus verdrängen. In seinem neuesten Werk werden diverse Filme und Märchen zwergenhaft auf die Schippe genommen. Dabei helfen ihm Ralf Schmidt, Mirco Nontschew, Markus Majowski, Heinz Hoenig und andere.

Ein Freund von mir
Drama, Deutschland 2006, 84 Minuten

Als Mathematiker scheint Karl (Daniel Brühl) sein Leben komplett berechnet zu haben, alles wohl durchdacht, scheinbar perfekt! Erst Hans (Jürgen Vogel) macht ihn darauf aufmerksam, dass in seinem Leben etwas fehlt und unternimmt mit ihm die wildesten Sachen, um der Fehlberechnung auf den Grund zu gehen.

Mit Herz und Hand
Drama, Neuseeland/ USA 2005, 128 Minuten

Anfang Oktober sollte dieser Film laut CINEMA anlaufen. Nun verlasse ich mich auf andere Quellen, denn mit “Herz und Hand” startet erst heute, so heißt es.

Opa Burt (Anthony Hopkins) will in seinen alten Tagen noch mal so richtig durchstarten und versucht auf seinem Moped einen Geschwindigkeitsrekord zu brechen. Ein bisschen Roadmovie, ein bisschen Gefühlskino und im US-Originaltitel ist vom “World’s fastest Indian” die Rede. Klingt jedenfalls nicht so schnulzig wie die deutsche Betitelung.

Montag kommen die Fenster
Drama, Deutschland 2006, 88 Minuten

Ein durchschnittliche Familie bezieht in einer durchschnittlichen Siedlung ein durchschnittliches Haus. Alles scheint so durchschnittlich, bis Mutter Nina (Isabelle Menke) genug von ihrem durchschnittlichen Leben hat und von heute auf morgen ihre Familie verlässt.

Das Leben, das ich immer wollte
Liebesdrama, Deutschland/ Italien 2004, 125 Minuten

Ihre Liebe findet vor der Kamera statt. Die zwei Schauspieler Stefano (Luigi Lo Cascio) und Laura (Sandra Ceccarelli) spielen in einem Kostümfilm ein Liebespaar. Während der Protagonist Privates und Beruf zu trennen vermag, ist sich Laura nicht mehr sicher wie sie ihre Gefühle gegenüber Stefano deuten soll.

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