Alltime
Bild: manniac

Was braucht man wenn man einen Horrorfilm drehen will? Eine originelle Idee? Muß nicht sein. Gute Schauspieler? Geht auch ohne. Viel Geld? Ist oft eher hinderlich. Eine Darstellerin mit wenig Sachen an? Wir kommen der Sache näher.

Was ein echter Horrorfan ist, der erwartet oft keine Meisterwerke sondern nur solide Unterhaltung. Ein Teenslasher, ein Geisterfilm, ein Monsterspektakel, sie alle bedienen sich aus dem reichhaltigen Sortiment erprobter Schockeffekte.

Hier sind 10 davon, die seit Ewigkeiten zur festen Grundausstattung zünftiger Gruselfilme gehören.

1) Der einfache Buh!-Effekt.

Ein Darsteller schleicht im Halbdunkeln herum, unheimliche Musik und plötzlich springt Das Monster / Der Killer ins Bild!

2) Der einfache Buh-Effekt mit Finte.

Ein Darsteller schleicht im Halbdunkeln herum, unheimliche Musik und plötzlich springt jemand ins Bild… der sich dann als scherzender Kumpel des Darstellers entpuppt. Merke: Auch wenn grade die Hälfte deiner Freunde blutigst abgemetzelt wurden und man weiß, das ein Wahnsinniger mit einem Haushaltsutensil unterwegs ist, muß immer noch Zeit sein, seine Kumpel etwas zu erschrecken.

3) Der Buh-Effekt als Double-Take

Ein Darsteller (wahrscheinlich immer noch derselbe) schleicht im Halbdunkeln herum, unheimliche Musik, plötzlich springt jemand ins Bild… der sich dann als scherzender Kumpel entpuppt. Ehe die Situation noch aufgelöst werden kann, taucht der echte Tortenheber-Mörder auf und rammt dem Kumpel die WMF-Ware ins Gedärm.

4) Der Badezimmer-Trick 1

Eine Protagonistin mit großen Tüten duscht sich. Wir sehen durch den Vorhang undeutlich einen Schatten näherkommen. Der Vorhang wird zur Seite gerissen, die Tante mit den Tüten kreischt!!! und sieht das es sich a) um den wahnsinnigen Milchmann mit seiner todbringenden Kanne handelt oder b) es nur ihr Freund ist, der mal eben gucken wollte ob noch genug Zweikomponenten-Duschgel da ist.

5) Der Badezimmer-Trick 2

Den Beitrag „10 klassische Schocks“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Krabat

Ich errinnere mich noch lebhaft an meine erste Begegnung mit Krabat. Es war irgendwann in den frühen 80ern, ich war acht oder neun und im Fernsehen lief ein Zeichentrickfilm, der die Geschichte eines Waisenjungen erzählte, der bei einem unheimlichen Zauberer in die Lehre geht.

So spannend die Story erschien, so nachhaltig hat mich die düstere, kompromisslose Erzählweise damals beeindruckt. Krabat, nach dem auf einer sorbischen Sage basierenden Jugendbuch von Otfried Preußler, hat wenig von einem harmlosen Kindermärchen. Düster und schwermütig wird vom harten Schicksal der Zauberlehrlinge berichtet, von denen jedes Jahr einer gegen den Meister antreten muß. Zuvor darf er sein eigenes Grab schaufeln. Der Zeichtrickfilm von Genre-Altmeister Karel Zeman (u.a. “Die Erfindung des Verderbens”) ist weit entfernt von Disneyniedlichkeit oder tollpatschig-linkischer “Lolek & Bolek”-Optik, er beschönigt nichts und vertritt sehr deutlich die berühmte These Bruno Bettelheims, daß Kinder durchaus mit grausamen Geschichten umgehen können, daß keine Notwendigkeit besteht alles in harmlose Zuckerwatte zu packen.

Jetzt kommt Krabat wieder. Sommersturm-Regisseur Marco Kreuzpaintner, der sein Händchen für Jugendfilme bereits unter Beweis gestellt hat, verfilmt die Geschichte des Zauberlehrlings Krabat jetzt als 8 Millionen-Euro teuren Realfilm.

Den Beitrag „Krabat kommt“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Stationary Movies

Kommt schon Kinder, ihr schafft das auch! Ich glaube an euch!

Verwandte Artikel

“What weapon you would say is best to defend against a jew?”
“That would be a .44mm then…”

Originaltitel: Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan
Herstellungsland:USA 2006
Regie: Larry Charles
Darsteller: Sacha Baron Cohen, Rakefet Abergel, Ken Davitian, Pamela Anderson

★★★★☆

Borat

Der kasachische Reporter Borat Sagdiyev (Sacha Baron Cohen), ein naiver, Rassist und Macho, reist zusammen mit seinem Produzenten (Ken Davitian) und einem TV-Team in die USA. Er soll dort über die kulturellen Errungenschaften des Landes berichten, damit diese der kasachischen Nation als Vorbild dienen können. Leider verläuft die Reise nicht ganz wie geplant, als Borat sich in Pamela Anderson verguckt und seinen Produzenten überredet statt in New York alle Interviews zu machen, durchs ganze Land nach Kalifornien zu reisen, um Anderson zu treffen und zu heiraten.

Auf seinem Weg durch die vereinigten Staaten lernt Borat viel über Ansichten und Gebräuche seines Gastlandes: Rassistische Rodeo-Veranstalter, fröhliche Strassenfest (die sich im Nachinein als Gay-Pride entpuppen), tumbe frauenfeindliche Macho-Studenten, ignorante Benimmexperten und durchgeknallte Christen – Die US of A sind wesentlich bizarrer als es sich Borat erträumt hatte.

“This film is offensive… NOT!”

Diese Docu-Mockumentary dürfte einer der witzigsten Filme sein, die ich dieses Jahr gesehen habe. Die schiere Chuzpe mit der Cohen seine Figur in den improvisierten Passagen des Films spielt agieren lässt und mit der er seinen Interviewpartnern entlarvendes entlockt, ist bemerkenswert. Denn ein Großteil des Films besteht aus mit offener und versteckter Kamera gedrehtem Material, in dem Cohen als Borat auftritt und seine Spielpartner im Glauben lässt, sie hätten es tatsächlich mit einem kasachischen Reporter zu tun.

Den Beitrag „Borat: Cultural Learnings…“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

When there’s no room left in hell, John Lennon will walk the earth.

(Youtube Direktyeah)

Den Beitrag „Mashups of the living Dead“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Nachdem Mal Sehen jüngst schon den weiteren Lebensweg diverser Kindheitshelden enthüllte, stellte ich mir beim neuerlichen ansehen des umstrittenen Kubrick-Films “Shining” die Frage, was eigentlich aus jenem pummeligen eher mindertalentierten kleinen Bengel geworden ist, der dort immer mit seinem Zeigefinger geredet hat.

Umfangreiche Recherchen im Internet führten dann zu einem überraschenden Ergebnis. Danny Lloyd, so der Name des Jungen, zog sich damals vernünftigerweise aus dem Schauspielergewerbe zurück. Danach verliert sich seine Spur für einige Jahre… dann allerdings…

ScheinDing

Creepy, huh?

Verwandte Artikel

pinhead.jpg

Clive Barker wird für das von Bob Weinstein produzierte Remake von „Hellraiser“ das Drehbuch schreiben, Regie wird er nicht führen. Barker gab das auf seiner eigenen Website bekannt, noch vor den Studios oder Weinstein selbst.

„They’re going to remake Hellraiser One with a lot more money and they’ve invited me to write it – the invitation came from Bob Weinstein – which I am going to do, on the basis that if I don’t do it, it will be done in some way that I probably won’t like!“

Und er freut sich drauf:

„I’m excited about it – actually it’ll be kinda cool to revisit it once and see if there are things we can do to it which will make it significantly better.“

Vielleicht ist das ja schonmal die halbe Miete.

„I am very happy at the idea of having some more money for the cool stuff – I don’t know how much more money, but it’s got to be more than the $900,000 that we had the first time!“

Ich bin mir zwar nicht sicher, wie man diesen Film, der das Horrorkino ästhetisch revolutionierte, auch mit mehr Geld wirklich besser machen will. Aber wenn Clive sich freut, freue ich mich auch erstmal und schlage erst dann Alarm, wenn Stephen Sommers Regie führt.

Verwandte Artikel

Webcuts Logo

Einmal im Jahr werden die Webcuts-Awards verliehen, die Preise für den besten Film im Internet. In der vergangenen Woche war es wieder soweit, eine Jury und das Publikum durften aus über 20 Teilnehmer den besten Film auswählen. Und das bei durchaus harter Konkurrenz. Unter den Teilnehmer war u.a. der vielgerühmte unter CC-Lizenz veröffentliche Animationsfilm “Elephants Dream“.

Gewonnen hat der deutsche Film Video 3000 des Teams Jörg Edelmann, Jörn Großhans, Jochen Haussecker, Simon Schleidt, Marc Schleiss und Joh Weisgerber.

Er ist nicht nur sehr liebevoll animiert, sondern zeigt das man die an sich gute Idee des Adam Sandler Debakels CLICK auch unterhaltsam umsetzen kann. Und dafür nur rund fünf Minuten braucht.

Hier könnt ihr euch alle nominierten Filme der Webcuts anschauen. Da ist sehr viel sehenswertes dabei!

Hier gehts zur offiziellen Website der WEBCUTS!

Verwandte Artikel

Star Wars-Szenen zu einem Atomzeitalter-Song von Tom Lehrer geschnitten. Und jetzt alle: „We will all go together when we go, we will all baked together, when we bake…“

(Youtube Direktbombe)

Verwandte Artikel

Was passiert wenn sich der eigene Schatten plötzlich verabschiedet und wegrennt?

Der Kurzfilm “US” von Lasse “Hyperactive” Gjertsen nimmt sich in kurzweiligen 1:20min dieses Problems an.


YouTubeDirectFlucht

Verwandte Artikel

Kurz vor Halloween gibts hier mal ein paar Genrefilme im Schnelldurchlauf

Saw 2 +++ Die Seuche +++ Drawn in Blood +++ Unter Wölfen +++ Slithers – Voll auf den Schleim gegangen


Saw 2 – USA 2005

★★☆☆☆

Der erste Teil war eine kleine Überraschung. Im Kammerspiel-Horror von 2004 erwachten zwei Männer in einem gekachelten Raum, jeder an eine Wand gekettet und zwischen ihnen eine Leiche. Nach und nach erfuhren sie, wer mit ihnen sein Spiel spielte udn was er beabsichtigte. Der krebskranke Psychopath Jigsaw hatte es sich zur Aufgabe gemacht Menschen die ihr Leben verschwendeten eine Lektion zu erteilen… die sie entweder wachrüttelte oder umbrachte. Ein fieser kleiner Thriller, der das meiste aus seienr Prämisse herausholte und mit einem wirklich goldigen Schlußtwist aufwartete.

Genau ein Jahr später war die Fortsetzung fertig. Und weil es schnell gehen musste wurde eben ein vorhandenes Drehbuch zurechtgebogen um Jigsaw irgendwie einzubauen.
Natürlich muß es der alten Sequel-Regel zufolge härter, schneller, größer sein als das Original und deswegen findet sich diesmal gleich eine ganze Gruppe von Leuten in einem Haus wieder, dessen Ausgänge versprrt und mit bösartigen Todesfällen gespickt sind. Jigsaw setzt ihnen ein Zeitlimit innert dessen sie die Rätsel gemeinsam lösen müssen, sonst werden sie mittels Nervengas hingerichtet. Zeitgleich versucht eine Polizeinheit unter Führung von Donnie Wahlberg, die den Psychopathen gefasst hat aus ihm herauszubekommen wo er die Leute – unter ihnen den Sohn des Kommissars – eingesperrt hält.

Den Beitrag „Horror Ho-Down Vol.1 – Kurz-Reviews“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

“It sucks to be me right now! “

Originaltitel: Nacho Libre
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Jared Hess
Darsteller: Jack Black, Efren Ramirez, Troy Gentile, Carla Jimenez

★★½☆☆

Nacho Libre

Der im Waisenhaus eines mexikanischen Kloster aufgewachsene Ignacio (Jack Black), träumt seit seiner Kindheit davon, eines Tages ein berühmter und gefeierter Wrestler zu werden. Einer jener Luchadors, die mit Gesichtsmasken bekleidetet wüste und spektakuläre Kämpfe hinlegen.

Leider ist er nur der Klosterkoch und die einzigen die zu ihm aufsehen sind die Waisenkinder, die einizige die ihm freundlich gesonnen ist, ist die Nonne Schwester Encarnación (Anna de la Reguera) . Als es zwischen ihm und den Oberen zum Eklat kommt, beginnt er zusammen mit dem Herumtreiber Esquelto (Héctor Jiménez) heimlich zu trainieren. Unter dem Namen Nacho versucht er sich einen Namen als Luchador zu machen und fordert die Lokalgrößen heraus.

Eins sei vorweg gesagt: Ich mag Jack Black. Es mag Leute geben die ihn anstrengend finden, weil er ähnlich wie Robin Williams ständig unter Strom zu stehen scheint, sobald eine Kamera läuft, aber das ist mir egal. Black ist witzig, versprüht eine enorme Energie und kann auf eine erstaunlich vielseitige Rollenauswahl zurückblicken.

Ob als faschistisch-tumber Gefolgsmann, des diaboilischen “Bob Roberts“, im gleichnamigen Film, als plattenversessener Musikverkäufer in “High Fidelity“, als arroganter Machoarsch in “Shallow Hal“, als besessener Filmproduzent in “King Kong” , liebenswerter Rock’n#Roller in “School of Rock” und in seiner eigenen Band Tenecious D. – Black ist ein Schauspieler mit unbestreitbarer Leinwandspräsenz, der anscheinend keinerlei Eitelkeiten kennt (was jeder bestätigen wird, der ihn in Nacho Libre oder der Internet-Show “Computerman” gesehen hat).

Das vorweggeschickt, muß ich leider sagen, das mich die Nickelodeon-Co-Produktion, die zweite echte Regie-Arbeit des “Napoleon Dynamite”-Regisseurs Jared Hess, doch unterwältigt zurückließ, ja ich zeitweilig doch auf die Uhr schaute und mich fragte, wann der Film wohl zu Ende wäre.

Den Beitrag „Nacho Libre“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

LOST
Achtung:
Ab dieser Stelle könnten Spoiler der Serie LOST auftauchen. Solltest du also ein Fan sein und leider nicht dank eines kleinen Tricks in den Genuss der aktuellsten Folgen gekommen sein, könnte es sein, dass der folgende offene Brief an die Macher von LOST den einen oder anderen Spoiler enthält.

Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt…

Den Beitrag „Dear LOST“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Jede Sekunde zählt
Action, USA 2006, 135 Minuten

Immer diese Terminverschiebungen… Wir hatten ihn bereits für letzte Woche angekündigt, nun startet der Film erst heute, und wie gesagt, Kevin Costner ist zurück! Etliche Pfunde leichter und wenn ich richtig gehört habe, mit neuer Synchronstimme.

Mit seinem Trupp begab sich Ben Randall (Kevin Costner) immer dort in die Fluten, wo Hilfe gebraucht wurde, bis seine Mannschaft bei einem Einsatz ums Leben kam. Seitdem ist der ehemalige Rettungsschwimmer nur noch als Ausbilder tätig. Die Konfrontation mit dem jungen Jake Fisher (Ashton Kutcher), der unter Randall seine Ausbildung beginnt, verleiht dem Lehrer dabei wieder eine gewisse Freude an seinem Beruf.

DOA: Dead or Alive
Action, Deutschland / Großbritannien 2006, 86 Minuten

“Irgendwo in einer fiktiven Parallelwelt…” und genau an dieser Stelle könnte man die Inhaltsangabe von “Mortal Kombat” einfügen, denn viel Neues gibts hier eigentlich nicht, außer ein paar hübschen Frauen, die selbst im Todeskampf noch gut aussehen und auf ihre attraktive Ausstrahlung achten. Trotz einer 90-60-90-Bewertung reizt mich dieser Film überhaupt nicht, umso mehr wundert es mich, dass der Film bei Batzman nicht völlig durchgefallen ist.

Shortbus
Drama/ Erotik, USA 2006, 101 Minuten

In diesem Film geht es um Menschen mit Problemen: Eine Paartherapeutin, die noch keinen Orgasmus hatte, zwei Homsexuelle, die sich frischen Wind für ihre Beziehung wünschen, ein Voyeurist, der seinem Hobby nachgeht und eine Domina, die unter Einsamkeit leidet. Wenn ihr 18 und älter seid, könnt ihr euch selbst ein Bild machen.

Den Beitrag „Neu im Kino: 19.10.2006“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

“8 Films to die for” nennt sich eine Zusammenstellung von acht Filmen, die angeblich zu hart, zu verstörend, zu gewagt sind fürs Mainstreamkino. Ob das Ganze nur ein Marketing-Gag ist oder wirkliche Perlen bereithält? Den Trailer gibts am Ende der News zu sehen. Weitere Informationen auf www.horrorfestonline.com

+++

Wie cool wäre es mal unsichtbar zu sein und alles machen zu können was man will? Gar nicht cool, findet zumindest der junge Nick, der eines Tages feststellen muss, das ihn keiner mehr sehen kann. Ist er ein Geist? Im Koma? Was ist mit ihm passiert? Die Antworten darauf liefert “The Invisible”, dessen Trailer ihr ebenfalls am Ende der News ansehen könnt.

+++

Sarah Michelle Buffy muß sich nach “The Grudge” schon wieder mit Asialastigem Geisterkram herumschlagen. In “The Return” versucht sie herauszufinden, warum sie ständig eher unerfreuliche Visionen hat. Weck mich einer wenns vorbei ist… Achja den Trailer gibts auch schon.

+++

Amerika du hast es besser. Zumindest was Halloween angeht. Dort veranstalten die Universal Studios in Hollywood und Orlando nämlich Horrornächte auf dem Studiogelände. Erstmals darf man bei Nacht in die Filmparks und sollte sich auf ein ganz eigene Führung vorbereiten. Ein Videovorgeschmack darf man auch schon bestaunen – wer noch kurzfristig rüberjetten will, der findet HIER alle weiteren Infos.

+++

Vampire in New York! Seit Jahrhunderten hausen Vampire in den Kanälen New Yorks und meucheln unschuldige Großstädter. Rogue Pictures hat sich die Rechte an dem noch erscheinenden Comic „Blood on the Tracks“ gesichert. Neill Dela Llana und Ian Gamazon schreiben und inszenieren die Vampir-Geschichte.

+++

Guillermo del Toro schließt einen dritten Hellboy-Teil nicht aus! *hüpf, hüpf, hüpf*

+++

Den Beitrag „News from the Moves Crypt #27: 18. 10. 2006“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Vorsicht! Der Clip ist ziemlich hart und nix für zarte Gemüter!

(Youtube Direktgemetzel)

Verwandte Artikel

Filmfreund Nilz zum Anhören bei Johnnys Podcast. Muss man ja auch mal sagen.

Verwandte Artikel

“Voyeurism is participation”

Originaltitel: Shortbus
Herstellungsland:USA 2006
Regie: John Cameron Mitchell
Darsteller: Raphael Barker, Lindsay Beamish, Justin Bond, Jay Brannan, Paul Dawson

★★★★☆

Shortbus

New York 2006, Millionen Menschen, viele Lebensgeschichten, ein spezieller Ort. Shortbus heißt jener Club, jene Oase der Selbstfindung, einer Mischung aus Variete, Disco, Loung und Swingerclub in der die Hauptfiguren des Films umeinanderdriften. Die Paartherapeutin mit ihrem Freund, dem sie nicht anvertrauen mag, daß sie noch nie einen Orgasmus hatte. Das schwule Paar, das versucht die existenzielle Krise des einen durch die Öffnung der Partnerschaft und Einbeziehung eines Dritten zu beheben, der kontaktgestörte Spanner, der seit Jahren eine Beziehung mitlebt, die er nur durch sein Fernrohr kennt, die einsame Domina, die am liebsten etwas ganz anderes machen würde.

Sie alle laufen sich im Shortbus über den Weg, auf dem der Zuschauer sie ein Stück begleiten darf. Sexuelle Wünsche, emotionales Vakuum, Verklemmtheit, Ängste, Unsicherheiten. Verschiedene Episoden vermischen sich zu einem Gesamtbild, einer Topographie sexueller und politischer, intimer wie öffentlicher Befindlichkeiten.

Der zweite echte Spielfilm von John Cameron Mitchell, dessen “Hedwig and the angry inch” ebenso interessant wie anstrengend zu schauen war, verblüfft zunächst einmal durch zwei Dinge. Er ist ausgesprochen schön fotografiert, sieht durchweg aus wie ein echter Spielfilm und er geht mit einer Deutlichkeit zu Werke die selbst einen Larry Clark alt aussehen lässt. Ja jetzt ist es raus, der Punkt der wohl in jedem Review des Films genannt wird.

Der Punkt, der Short Bus zum einen kontrovers erscheinen lässt und zum anderem wohl einem breiteren Publikum verwehren wird: Er enthält sehr deutliche Sexszenen inkl. all jener Momente die im Spielfilm normalerweise ausgespart werden. Money-Shots, nennt man das in der Pornosprache.

Den Beitrag „Shortbus“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Pornfilmfest
Das 1. Pornfilmfest in Berlin. 18.-22.10.2006

Noch immer herrscht, entgegen allen aufgeklärten Geisteshaltung die die meisten glauben zu besitzen, ja noch immer eine große Berührungsangst des Mainstreams mit dem Thema Sex.

Sicher ist er omnipräsent in Talkshows, Werbung, Boulevard – kaum ein Produkt welches nicht mit dem Versprechen beworben wird, das es die Suche nach einem Paarungspartner immens erleichtere. Kaum eine Zeitung die nicht 70% ihrer Auflage mit leichtbeschürzten B-Promis mit großen Tüten versucht anzukurbeln. Sex sells, diese Erkenntnis ist so alt wie richtig.

Dennoch ist die Auseinandersetzung mit Sex, jenseits des pubertär kichernden und dahingeraunten “boah geil”, auf einem eher erbärmlichen Niveau. Irgendwie besteht trotz aller Tüten-, Hupen und Seite1-Girls, trotz aller Selbstentblössungs-Talkshows eine große Berührungsangst sich wirklich mit Sex zu beschäftigen. Das bei der täglichen Reizüberflutung die Zahl der Menschen die wirklich Sex haben immer weiter abnimmt, mag ein Indiz dafür sein, daß jenseits der grellen Oberfläche kaum eine Auseinandersetzung stattfindet.

Noch immer schreien Jugendschützer auf, wenn irgendwo mal eine Möse zu sehen ist, noch immer droht mit jedem steifen Schwanz der Untergang des Abendlandes. Alleine das im Kopf einiger Leser jetzt die Frage auftauchen dürfte, ob man nicht lieber Vagina und erigiertes Glied hätte schreiben sollen, spricht für diese Theorie. So gerne der Mainstream auch mit dem Hardcorefilm kokettiert und es für gewagt hält irgendwelche Porno-Actricen zu Boulevard-Stars aufzupushen, so panisch reagiert man, wenn der Hardcore tatsächlich einmal jenseits verklemmter Ruckel-Reportagen für rtl2 in den Mainstream sickert.

Das Filmmagazin Splatting Image rezensiert zwar seit Jahren wie selbstverständlich auch Pornofilme und bietet sehr lesenswerte, unverklemmte Artikel rund um das Thema, erreicht aber auch leider nur eine kleine Minderheit.

Den Beitrag „Fucking good movies“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Es gibt Figuren, die müssen nur in einem Film auftreten und man weiss schon: Ouha. Jetzt gibts gleich Kasalla. Natürlich lieben wir diese Charaktere, und manchmal machen sie es uns auch leicht sie nicht zu unheimlich zu finden. Gerade so das es für einen wohligen Grusel reicht. So wie Freddy zum Beispiel. Der reinste Comic. Aber manch anderes Mal, auch in Filmen die gar nicht mal so gut waren, da gibt es diese magischen Typen, diese komischen Frauen, diese Überwesen deren Gesichter oder diabolisches Grinsen oder Höllenfratze uns noch sehr sehr lange nachhängt und es sogar schafft den vermeintlich schwachen Film in unserer Erinnerung zu überschatten. Zieht euch schonmal die Bettdecke über das Gesicht, hier sind die Arschlöcher:

Reverend Henry Kane aus “Poltergeist 2 – Die andere Seite

kane.jpg

Was für ne fiese Sau. Der Film ist ja eher im „So la la“-Land anzusiedeln, aber der Typ scared die Shit out of mich. Wenn der immer so nach Carol Anne ruft, vor allem im Einkaufscenter…uäh, das Gesicht wird man lange lange lange nicht mehr los.

Der Clown aus “Spawn

spawn.jpg

John Leguizamo, den meisten wohl bekannt als Toulouse Lautrec aus Moulin Rouge ist hier in einem sehr seltsamen Kostüm. Ein kleinwüchsiger, versoffener, dicker hässlicher Clown. Mit einer Horrorfratze, der sich zu einem noch unheimlicheren Wesen, nämlich dem Violator verwandeln kann. Also, Clowns bergen ja eh schon ein gutes Horrorpotenzial (“Es” anyone?), aber der war einfach nur unheimlich.

Der kopflose Reiter aus “Sleepy Hollow

sleepy.jpg

Klar, Christopher Walken kann in dieser Liste nicht fehlen und er hat schon viele evil Guys gespielt, aber hier sah er am furchterregendsten aus. Fand ich. Was aber nicht davon ablenken soll das ich die Zwillingsmädchen die durchs Stockknacken den kopflosen Reiter verraten, ebenso spooky finde.

Den Beitrag „Halloween: Scary People“ weiterlesen…

Verwandte Artikel

Pages: Prev 1 2 3 ... 321 322 323 324 325 326 327 ... 340 341 342 Next
Pages: Prev 1 2 3 ... 321 322 323 324 325 326 327 ... 340 341 342 Next