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Beim diesjährigen Fantasy-Filmfest in Frankfurt habe ich mir an insgesamt sechs Tagen 27 Filme angesehen (mein Rekord waren sechs Filme hintereinander an einemTag). Trotzdem sind mir scheinbar leider drei Titel durch die Lappen gegangen, die wohl lohnenswert waren:

„Baba’s Cars“: die schwedische Krimi-Groteske im Guy-Ritchie-Stil gewann den Frankfurter Publikumswettbewerb
„Hatchet“: guter alter Fun-Splatter im Stile der Achtziger
„Neighborhood Watch“: ein Post-9/11-Paranoia-Film, der laut Aussage eines Zuschauers „total krank“ sein soll

Im Folgenden eine Liste der restlichen mehr oder weniger sehenswerten Filme (in einigen Städten läuft das Fantasy-Filmfest ja noch), wobei „The Science of Sleep“ rausfällt, weil ich dazu schonmal vorher was geschrieben hatte:

„Severance“: Der Eröffnungsfilm war gleich einer der besten Beiträge! Die Büro-Belegschaft eines international agierenden Kriegswaffen-Herstellers macht einen Firmenausflug nach Osteuropa und landet dabei in einem abgelegenen Wald, wo ehemalige Söldner leben, die sich fortan auf eine gnadenlose Jagd nach den Großstadt-Heinis machen. Die Thriller-Groteske ist von Anfang an superwitzig-ironisch und geizt nicht mit harten Splatter-Szenen der lustigen Sorte (zum Beispiel tritt einer in eine Bärenfalle, und die dämlichen Rettungsversuche der anderen führen dazu, dass letztlich das ganze Bein abgepetzt wird). Der Witz ist aber eher immer von der fiesen Sorte, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleibt – und genau das ist auch das gewisse Etwas, das das Ganze über durchschnittlichen Fun-Splatter weit hinaushebt. Eine weitere Kostprobe: Jemand will die Verfolger mit einer vermeintlichen Panzerfaust abknallen, doch es ist ein mobiler Raketenwerfer, und die Lenkwaffe macht plötzlich einen steilen Bogen nach oben, wo sie dann in unglaublicher Höhe ein herannahendes Passagierflugzeug abschießt!

„Scared“: Überraschend krasser Teenie-Splatter aus Thailand (unter anderem Pfählungen ohne Ende und ein heftiges Stielkreissägen-Gemetzel), der aber trotz eines aufgesetzt-sinnlosen „Battle Royale“-Twists am Ende seine öde „Zehn kleine Negerlein“-Standard-Story leider nur gähnend-langwelig abspult.

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Transformers The MovieOh, das wird ein großes Jahr. 2007 wird geradezu mein Lieblingsjahr! Ein Jahr zum Knuddeln und Liebhaben und vor allem ein Jahr, der endlich meine goldene Cinemaxx-Ehrenmitgliedskarte mit meinem gestanzten Namen in 16-karätigen Diamanten zum Glühen bringen wird!

Dass Transformers einer der von mir freudigst erwarteten Filme, neben einem angesagten, ist auch lange kein Geheimnis mehr und so werde ich euch in hoffentlich regelmäßigen Abständen auf dem Neuesten halten können.

Hier wieder ein paar Brotkrümel, die Appetit machen:

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Wie die Netzeitung berichtet, plant Andrew Lloyd-Webber, der kleinste gemeinsame Nenner des Musiktheaters und Komponist massentauglichen Muzakmatsches, nun sich am geistigen Zögling J.K. Rowlings zu vergehen. Kein Wunder, daß er nach einem erfolgreichen Franchise greift, liegt doch sein letzter Welterfolg mit “Phantom der Oper” 20 Jahre zurück, alle nachfolgenden Stücke wie “Sunset Boulevard” liefen eher mittelpärchtig, keines davon macht wirklich Furore.

Webber wolle jetzt, so heißt es: “Unbedingt ein Musical über Harry Potter machen.” Dem entgegen stehen bislang nur die bisher ungeklärten Rechte und hoffentlich die geistige Zurechnungsfähigkeit von Frau Rowling.

Brauchen wir wirklich “Das Phantom von Hogwarts”, “Harry P. Superstar” oder “Harry Potter and the amazing technicolor Bademantel”?

Nichts gegen Musicals, es gibt genug Stücke und Filme die ich wirklich mag, von “Singing in the the rain” und “Wizard of Oz”, über “Hair”, “Rocky Horror Show”, “Little Shop of Horror”, “Newsies” oder “Moulin Rouge”. Aber auf die immer etwas schleimig klingenden Songs von Webber kann ich wirkllich gut verzichten.

Ich höre jetzt schon die Streicher anheben und eine 25jr Frau mit Nickelbrille und wuschligen Haaren, die Harry Potter spielt, singen: “Don’t cry for me Hermiooooone….

Danke. Muss nicht.

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Langsam aber sicher sind sie ein eigenes Genre: Videospielverfilmungen. Bislang haben sie aber niemand wirklich glücklich gemacht: Die Zocker haben ihre Spiele nicht mehr wieder erkannt (könnte Angelina Jolie nicht mal sowas wie “Schultertaste” sagen? Referenz anyone?), dem Nicht-spielenden Publikum wirkte alles irgendwie zu flach. Klar. Manch einer tut sich schwer damit die meist überschaubaren Handlungsstränge eines Videospiels aufzupumpen und auf 90 Minuten zu strecken. Eine der löblichen Ausnahmen dürften wohl die beiden Resident Evil Verfilmungen sein. Denn für meinen Geschmack steckten gerade genug Anspielungen (Ok, mindestens 5 Euro kommen ins F5-Phrasenschwein) drin um als Zocker des Games glücklich zu sein und für die normalen Zuschauer war es einfach eine amüsante Zombie-Action.

Das die meisten am liebsten die erfolgreichsten Spiele verfilmen mag auch noch Sinn machen, aber wie um alles in der Welt verfilmt man ein Beat em up? Moment mal, höre ich es da aus den Rängen rufen, es wurden sogar schon 2 Beat-em-ups verfilmt! Street Fighter und Mortal Kombat! Und eben deswegen frage ich nochmal: Wie soll man sowas verfilmen?

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Versuch macht klug, hier kommt der nächste. “The Transporter” – Regisseur Cory Yuen scheint viel Spass gehabt zu haben und uns eine Charlies Angels Version zu liefern, die sogar noch zwei Engel mehr hat. Leute, in dem Trailer läuft AC/DC! Also, jetzt hab ich echt Bock drauf.
Dead or Alive“, ab 28.09. im Kino.

Übrigens: In dem Spiel kann man in den Optionen einstellen, wie sehr die Brüste der Protagonistinnen wackeln sollen.

Bild und Trailer © 2006 Constantin Film, München

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Es gerüchtelt ganz ganz arg um einen weiteres Snake Plissken Teil: nach New York und LA verläßt Snake diesmal dier Erde und macht einen auf Weltraum. Escape from Earth!

George A. Romero dreht Solitary Isle. AICN: „an expedition to a deserted island that turns deadly as the explorers face an unknown force.“

Kevin Smith mag keine Komödien mehr drehen. Er macht jetzt lieber Horrorfilme. Yay!

Snakes on a Babe. Nuff said.

„Slide Away“ wird eine Biographie-Verfilmung des INXS-Sängers Michael Hutchence.

Winona Ryder, Famke Janssen, Gretchen Mol, Liev Schreiber, Rob Corddry, Ron Silver, Oliver Platt, Jessica Alba, Adam Brody, Ken Marino, Paul Rudd und Justin Theroux spielen in der 10-Gebote-Verarsche „The Ten“ mit.

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Es hat nicht sollen sein. Chad Vader die Channel101-Serie um einen bekannten Star Wars-Charakter der als Leiter der Tagesschicht einem Supermarkt vorsteht, brachte es nur auf zwei Folgen, ehe er in der Publikumsgunst sank. Die zwei Folgen sind aber in jedem Fall sehenswert. Denkt an Clerks meets Star Wars und ihr habt eine ungefähre Idee worum es geht.

Folge 1

Folge 2 gibts hier!

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“Maybe I’ll just sit here and bleed at you.”

Brick

Originaltitel: Brick
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Rian Johnson
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt Lukas Haas Nora Zehetner Noah Segan
★★★½☆

Der 19jr Brendan (Joseph Gordon-Levitt) ist ein Aussenseiter an seiner Schule. Soziale Kontakte hat er wenige, sein nerdiger Freund Brain (Matt O’Leary) dient ihm als Gesprächspartner und Informationsquelle, ab und zu wird er zum Rektor zitiert, der ihn als eine Art V-Mann benutzt um Störenfrieden auf die Schliche zu kommen. Brendan hatte mal eine Freundin Emily, die ihn zu Beginn des Films anruft und wirres Zeug erzählt. Sie fühlt sich bedroht, als er sie daraufhin ausfindig macht, stellt sich ihm ihr neuer Freund Dode (Noah Zegan) in den Weg, ein zugedröhnter Kiffer. Emily selbst bittet Brendan die Sache auf sich beruhen zu lassen, sie käme mit ihren Problemen alleine klar.

Kurz darauf ist Emily tot. Brendan findet ihre Leiche am Eingang zu einem Abwasserkanal. Er versteckt die Leiche und beschließt auf eigene Faust herauszubekommen, was passiert ist. Schon bald erregt er die Aufmerksamkeit der örtlichen Drogen-Szene, deren mysteriöser Boss The Pin (Lucas Haas) zusammen mit seinem Schläger Tug alle Fäden in der Hand hält. Und dann ist da noch die undurchschaubare Laura (Nora Zehetner) die ein Auge auf Brendon geworfen hat und die mehr weiß, als sie zugeben will.
Wer hat Emily umgebracht und warum? Um das Rätsel zu lösen, erkämpft sich Brendan das Vertrauen von The Pin… Um was geht es bei der Sache? Und was bedeutet eigentlich Brick?

Rian Johnson, der zuvor nur als Cutter der kleinen verstörenden Horrorkomödie May in Erscheinung trat, liefert hier einen hochgradig seltsamen und originellen Film ab. Brick ist nichts zum nebenbei gucken, der Film entfaltet seine lakonische Kraft nur bei voller Konzentration. Schon das musikalische Hauptthema klingt befremdlich, wird es doch von Kuhglocken gespielt.

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It’s a Motorhead!

(File under: Wann habe ich das letzte mal von einem Ben Afflek-Film gedacht: den MUSS ich sehen. JETZT!)

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Besorge mir sofort ein besseres Teaser-Poster, sonst steige ich in meinem neuen Film in einem rosa Kostüm in den Ring, genauso wie der da:

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Der Trailer, der Trailer, der Trailer!
„Is it not the Problem that women have a smaller brain than the men?”
„That’s it, we’re finnished, we have to leave…“

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„The Science of Sleep“ ist einer der charmantesten und fantasievollsten Filme, die ich je gesehen habe! Regisseur Michel Gondry beweist damit nach „Vergiss mein nicht“ („Eternal Sunshine of the Spotless Mind“) erneut, dass er zu den momentan interessantesten Filmemachern überhaupt zählt.

Es ist eine absolut nette Liebesgeschichte ohne Sülz zwischen einem Mexikaner (Gael Garcia Bernal aus „Amores Perros“) und einer Französin (Charlotte Gainsbourg), wobei sich die Realitätsebenen andauernd verschieben, weil der Mann ein reges Traumleben hat, das er nicht richtig von der Realität trennen kann. Außerdem ist der Typ ein Künstler mit sehr merkwürdigen Ideen und erfindet zum Beispiel auch eine Ein-Sekunden-Zeitmaschine!

Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für Gondry, der auf gewohnt faszinierende Art alles wild miteinander mixt und dabei total schöne altmodische Stop-Motion-Filmtricksequenzen einbaut, die teilweise direkt aus seinen berühmten Björk-Videos zu „Human Behaviour“ und „Army of me“ entsprungen zu sein scheinen. Das Ganze hat insgesamt eine erfrischend abgefahrene Ästhetik, die sich völlig jenseits der heute üblichen, stets auf Hochglanz polierten computergenerierten Tricks bewegt und unter anderem das Besondere dieses Films ausmacht.

Hinzu kommen die genialen Hauptdarsteller, die teilweise wie aufgeregte Kinder spielen, und der Multikulti-Aspekt des Films, in dem gleichzeitig Englisch, Französisch und Spanisch gesprochen wird. Deshalb unbedingt in der Originalversion sehen.

Binding ist im echten Leben Filmkritiker und Redakteur. Für die F5 wird er kurze Verrisse oder Hochjubeleien von Filmen, die er soeben in der Pressevorführung (in diesem Fall dem Fantasy Filmfest) angeschaut hat, als Gastautor posten. On a regulary basis. Ein eigenes Blog hat er nicht, für so Gedöns hat er keine Zeit.

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wolfman.jpgThe Wolf Man, der Universal Wolfsmensch, bekommt 2008 ein Remake verpasst. Leider gab es ja seit dem American Werewolf von 1981 keinen anständigen harten Werwolf-Film mehr, beziehungsweise: Dog Soldiers habe ich leider verpasst.

Die Jungs bei Latino-Review jedenfalls haben das Script in die Hände bekommen und geben ihm eine fantastische 2+, bleibt nur zu hoffen, dass das Script auch Eins zu Eins umgesetzt wird.

„You see THE WOLF MAN isn’t a PG-13 THE MUMMY or even VAN HELSING. THE WOLF MAN is a ballsy hard assed R. THE WOLF MAN is American Werewolf in London gory and violent. Throats get torn out, heads get decapitated, bodies get torn in two, dismembered limbs go flying everywhere, entrails get spilled all over the place, the poor victims of The Wolf Man get absolutely gored to death. Hannibal Lecter would get thanksgiving hungry reading this script. There is a scene late in the 2nd act when The Wolfman is fully realized, he breaks out of an insane asylum (won’t spoil and tell ya how he got there) and goes on a bloody carnivorous rampage in London.“

Nur: die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt.

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Dieser Sommer hat mal wieder gezeigt: es wird heißer auf diesem Planeten. Ein „Jahrhundertsommer“ jagt den nächsten und in Europa ist die Erkenntnis schon lange zur Gewissheit geworden: der Klimawandel zeigt deutliche Spuren, und so beschloß die UN 1997 in Kyoto ein Protokoll.

Es schreibt verbindliche Ziele für die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen fest, welche als Auslöser der globalen Erwärmung gelten. Die Zunahme dieser Treibhausgase wird großteils auf menschliche Aktivitäten zurückgeführt, insbesondere durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe.
(Wikipedia)

Alle Nationen bis auf Australien und die Vereinigten Staaten von Amerika ratifizierten dieses Protokoll bis zum heutigen Tag.

Den Beitrag „An Inconvenient Truth“ weiterlesen…

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Ein Film auf den ich mich freue wie Bolle! Tenacious D ist die Band von Jack Black und Kyle Gass, der Film mit den beiden handelt von dem Weg einer Band zum Ruhm. Auf der Comic Con in San Diego wurde ein Trailer gezeigt, hier isser. Sieht aus wie ein Musical, könnte das erste werden, das ich mag.

Teil 1

(Youtube Direktlink)

Den Beitrag „Tenacious D in The Pick of Destiny“ weiterlesen…

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(via Boing Boing)

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Zack Snyder, Regisseur des wirklich guten Dawn of the Dead-Remakes, verfilmt das Comic „300“ von Frank Miller und hier ist ein Teaser Trailer im tollen WMV-Format. Als nächstes macht Snyer dann Watchmen, ein Comic von Alan Moore und hiernach verfilmt er den Clancy Roman „Rainbox Six“. Sieht so aus, als ob Snyder ein Händchen für tolle Stoffe bzw. Vorlagen hat.

One Step back: George Clooney spielt NICHT im Pet Semetary-Remake.

Hellboy 2 kommt im Sommer 2008.

World Trade Center von Oliver Stone scheint eine zwiespältige Angelegenheit. AICN: „Only someone made of wood could shrug off a line like “How do I tell my 4 year old daughter that her daddy is never coming home?” But as the emotion swells, you think Oh, now that was cheap. The movie’s filled with moments like that.“

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Früher gab es noch das Gerücht, es gäbe so etwas wie Altersweisheit. Heute hat man oft das Gefühl, daß Alter neben dem körperlichen Verfall auch oft geistigen Niedergang beschreibt. Wieviele ehemals gute Schauspieler und Regisseure bringen im Alterswerk oft nur noch erschreckendes Gedöns zustande oder versteigen sich in abstruse Glaubenpropaganda.

Das es Tom Cruise schon seit geraumer Zeit reingeregnet hat, ist allgemein akzeptiert und bekannt. Erträglich werden seine Scientology-Eskapaden und Presseausrutscher lediglich dadurch, daß er immer noch ab und ab in guten Filmen zu sehen ist, sei es nun “Collateral” oder “War of the Worlds” (und selbst da gibt es sicher genug Leute die darüber diskutieren würden).

Mel Gibson… nun das ist eine andere Geschichte.
Guckt man sich seine Vita an, fallen einem aus den letzten Jahren nicht wirklich viele Filme ein, die der Erwähnung wert wären. Die letzte positive Rolle die ich mit ihm im Kopf habe, war als Synchronstimme eines Knetgummie-Hahns in “Chicken Run”, danach kamen nur noch kriegerisches Machogeknurre, sei es in Emmerichs Patriot oder “We were soldiers”, die Alukäppchennummer als Priester in “Signs”, als Arzt im völlig verunglückten Kino-Remake der englischen Kultserie “The singing Detective”, einem belanglosen Chick-Flick und letztlich dem latent antisemitischen Erweckungs- und Folterfilm “Passion of the Christ”, den die religiöse Rechte nicht nur in den USA als ihren neuen Lieblingsfilm auserkor.
Frei nach dem Motto, wen interessiert schon Jesus Botschaft vom friedlichen Miteinander und gegenseitiger Achtung, wenn man den Leuten zwei Stunden mit perverser Inbrunst vorgetragene “Gesichter des Todes” präsentieren kann, die einzig die Botschaft vermitteln: “Sei demütig, gehorche, denn Gott hat für dich seinen Sohn foltern lassen.”

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Komödie, Spanien 2006, 120 Minuten

Die Spanierin Raimunda versucht sich mit Hilfe ihrer Tochter, einer Hure und den Geist ihrer verstorbenen Mutter aus einer wirklich prekären Situation zu befreien.

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