Bevor hoffentlich bald einmal der erste Trailer zu “Dark Shadows” erscheint (Kinostart bereits im Mai), hat Disney nun immerhin ein Poster zum zweiten Film von Tim Burton dieses Jahr veröffentlicht. “Frankenweenie”, die animierte Langversion des gleichnamigen Kurzfilms, wird Ende des Jahres in die Kinos kommen. Der Stop-Motion-Film vereint Stimmen von (langjährigen Burton-Weggefährten wie) Winona Ryder, Martin Short, Catherine O’Hara und Martin Landau. Die Musik stammt natürlich von Danny Elfman. Unfassbare Vorfreude.
(via)
- Jet Strajker •
- Februar 22nd, 2012 •
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- Schlagwörter: Frankenweenie, Tim Burton
(Vimeo Direktchuck, via Twitch)
Chuck Norris vs Communism soll eine Doku über das kommunistische Regime im Rumänien der 80er und die dort illegal vertriebenen Filme auf VHS-Tapes werden. Der Film sucht grade finanzielle Unterstützung per Crowdfunding auf Indiegogo.
In the 1980′s, Romania’s communist regime reached its most drastic stage. Ceausescu became obsessed with repaying Western loans and with building himself a palace of unprecedented proportions. TV was reduced to two hours of broadcast, focused mostly on praising Ceausescu and the regime’s achievements.
It was then that Irina Margareta Nistor dubbed over 5,000 foreign films that entered the country illegally and were distributed on the black market. Her husky and high-pitched voice became the symbol of freedom. ‘Chuck Norris vs. Communism’ follows the story of the tapes, the lives that were touched by them and the people who made it possible for Romanians to escape their harsh reality through the spectacular world of film.
- Renington Steele •
- Februar 21st, 2012 •
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- Schlagwörter: Chuck Norris vs Communism, Documentary, Trailer
(Youtube Direktdays, via Peter)
Schöner Trailer zur Doku „Last Days Here“ über Bobby Liebling, ehemaliger Sänger der Metalband Pentagram, der mit 50 im Keller der Eltern lebt und an der Nadel hängt. Erinnert natürlich sehr an „The Story of Anvil“, sieht aber etwas düsterer und hoffnungsloser aus.
LAST DAYS HERE, the new documentary from Don Argott and Demian Fenton (THE ART OF THE STEAL, ROCK SCHOOL), is a raw yet unexpectedly touching portrait of cult metal legend Bobby Liebling, chronicling his bid to resurrect his life and career after decades wasting away in his parents’ basement.Liebling made his mark in the ’70s as the outrageous frontman of Pentagram, a “street”Black Sabbath whose heavy metal riffs once blew audiences’ minds. But various acts of self-destruction,multiple band break-ups and botched record deals eventually condemned his music to obscurity. Now in his 50′s, wasted by hardcore drug use and living on the charity of his ever-patient mother and father (a former Nixon advisor), Bobby’s music is finally discovered by the heavy metal underground. For over three years filmmakers (and metal musicians) Argott and Fenton are witnesses to his unbelievable journey, following the triumphs and downfalls of this underground icon at the crossroads of life and death.
- Renington Steele •
- Februar 21st, 2012 •
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- Schlagwörter: Documentary, Last Days Here, Music, Trailer
Hier noch einmal unsere gesehenen Berlinale-Filme dieses Jahr im Wertungsüberblick. Den Gewinner des Goldenen Bären, “Caesar Must Die” von Paolo & Vittorio Taviani, haben wir allerdings ebenso verpasst wie “Just The Wind” von Bence Fliegauf (Großer Preis der Jury). Aber die hatte auch wirklich niemand als potenzielle Gewinner auf dem Schirm.
NILZ N BURGER
JOVEN & ALOCADA (Young & Wild) (Marialy Rivas)





WAS BLEIBT (Hans-Christian Schmid)





BESTIAIRE (Denis Côté)





AVALON (Axel Petersén)





WHAT IS LOVE (Ruth Mader)





RENTANEKO (Rent-a-cat) (Naoko Ogigami)





TWO LITTLE BOYS (Robert Sarkies)




- Jet Strajker •
- Februar 20th, 2012 •
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- Schlagwörter: Berlinale, Berlinale 2012
Ich lese “Musical” und will gerade instinktiv den Browser schließen, Rechner herunter fahren und schreiend rauslaufen, als irgendetwas in mir zögert und stattdessen auf “Play” klickt. Was ich sehe, sieht aus wie “Ok Go – Der Film” und ich freue mich:
Es wird die Geschichte einer Band erzählt, die eine ganze Stadt zwingt sich ihre Musik anzuhören. Nehmt mich als Geisel!
- Mal Sehen •
- Februar 20th, 2012 •
- 8 Kommentare
- Schlagwörter: Musical
Einzelreviews! Ich hatte so viel Material über die jeweiligen Filme, das ich beschloss sie zu einzelnen Videos zu machen. Es geht um das amerikanischen Porno-Drama “Cherry” und Mathias Glasners Aussteiger-Drama “Gnade”. Viel Spass:
- Nilz N Burger •
- Februar 18th, 2012 •
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- Schlagwörter: Cherry Berlinale, Gnade, Heather Graham, Jürgen Vogel
Es geht langsam dem Ende zu….aber ein bisschen Programm haben wir noch :)
Diesmal mit Fotsetzung von gestern, einem fastausrutschen auf dem Eis und “The Summit”.
- Nilz N Burger •
- Februar 17th, 2012 •
- 5 Kommentare
- Schlagwörter: Berlinale, Rentaneko, The Summit
(Youtube Direktsnow, via Horror Movies)
Hier ein neuer Trailer zu Snowtown, einem australischen Serienkillerfilm basierend auf wahren Begebenheiten (gedreht an den tatsächlichen Tatorten der Snowtown Murders). Der Film macht seit rund einem Jahr seine runden auf Festivals, ist in Australien schon auf DVD raus und gehört zu meinen Top 5-Lieblingsfilmen des vergangenen Jahres. Jetzt kriegt er doch nochmal ‘nen Kino-Release in den USA, wann der Film hierzulande zu sehen sein wird, weiß ich nicht, aber man hat ja andere Möglichkeiten.
Hier der Plot: „When 16 year-old Jamie is introduced to a charismatic man, a friendship begins. As the relationship grows so does Jamie’s suspicions, until he finds his world threatened by both his loyalty for, and fear of his newfound father figure, John Bunting: Australia’s most notorious serial killer.“
- Renington Steele •
- Februar 16th, 2012 •
- 7 Kommentare
So mag ich das am allermeisten:
Ein toller Film, ein guter mit Schwächen und ein völlig seltsamer. Für solche Tage liebe ich die Berlinale.
Filme diesmal:
- Was bleibt
- What is love
- Rentacat
- Nilz N Burger •
- Februar 15th, 2012 •
- 3 Kommentare
- Schlagwörter: Berlinale, Rentacat, Was bleibt, What is love

Nachdem wir uns nun alle die Köpfe zerbrochen haben was es mit der Seite Mark of the Spider-Man auf sich hat, ist die Seite inzwischen in die nächste Runde gegangen:
All operatives have been selected and are standing by for further communication.
Stay vigilant, we will be in touch over the next couple of days.
#markofthespiderman
Es hatte sich tatsächlich um einen Countdown gehandelt und jetzt wo alle Countdowns bei 0 angekommen sind. Alex von First Showing war schnell genug um vor Ort zu sein:
- Mal Sehen •
- Februar 15th, 2012 •
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- Schlagwörter: mark of the spider-man, Spider-Man, Viral
Originaltitel: The Iron Lady
Herstellungsland: GB 2011
Regie: Phyllida Lloyd
Darsteller: Meryl Streep, Jim Broadbent, Anthony Head, Richard E. Grant, Roger Allam, Olivia Colman, Julian Wadham





Weil wohl keine Besprechung des Thatcher-Films ohne Worte schäumenden Sprudels über Meryl Streeps ja so, so eindrückliche Verwandlung zur britischen Regierungschefin auskommen darf, sei gleich vorneweg gesagt: Fieberhafteres Acting wird man dieses Jahr sicherlich nicht mehr im Kino zu sehen bekommen. Wahrlich eisern, jaja, tut sie es Habitus und Körpersprache der Iron Lady gleich, am Rande zur Selbstparodie und in der Anmutung zeitweilig wie eine aufgetakelte Drag Queen auf Amphetamin. Folglich zelebriert dieser Film weniger den Thatcherismus der 80er Jahre, als vielmehr den Streepismus des Schauspielgewerbes: Ein Verkaufsargument namens Mimikry.
Und der Film? Das weiß er selbst am allerwenigsten. Mal versucht “The Iron Lady” die Titelfigur auf vollkommen absurde Art zur feministischen Lichtgestalt im von grinsenden Männerfratzen dominierten Madhouse-Parlament zu erklären (bis hin zur Bildebene: während eines Stromausfalls in einer Kabinettssitzung zückt Thatcher die Taschenlampe!), um sich dann wieder auf deren Darstellung als verwirrte alte Witwe konzentrieren zu wollen, die sich ihren verstorbenen Ehemann noch immer Kreuzworträtsel lösend an die Seite denkt. Thatchers Weg von der Vorsitzenden der Conservative Party zur ersten Premierministerin des Vereinigten Königreichs wickelt der Film mittels einer rund fünfminütigen Zeitmontage gleich noch im ersten Drittel ungalant ab, um nachgerade auch die weiteren politischen Stationen ihres Lebens beiläufig streifen und hinter Unwesentlicherem anstellen zu können.
- Jet Strajker •
- Februar 15th, 2012 •
- 36 Kommentare
- Schlagwörter: Berlinale, Berlinale 2012, Meryl Streep, The Iron Lady
Ein erstes Highlight und das ausgerechnet im ausgelagerten Kinder- und Jugendfestival “Generation”. “Joven y Alocada” ist men jetziger Festivalfavorit. Ausserdem noch “Young Adult”, der neue von Jason Reitman und Diablo Cody (“Juno”) gesehen, der ja jetzt auch anläuft. Leider kein Festivalfavorit. Leider gar kein Favorit:
[YouTubeDirektBusHinBusZurück]
Und hier, als Bonus, noch der Trailer zu “Joven y Alocada”, damit ihr euch einen Eindruck vom bislang besten Berlinale-Film 2012 machen könnt:
- Nilz N Burger •
- Februar 14th, 2012 •
- 4 Kommentare
- Schlagwörter: Berlinale, Jason Reitman, Joven y Alocada, Young Adult
(Youtube Direktlincoln, via /Film)
Hier der erste Trailer zu „Abraham Lincoln Vampire Hunter“. Ich glaub’ ja, das wird ganz großer Müll, aber ansehen werde ich ihn mir. Hier der Plot:
Abraham Lincoln: Vampire Hunter explores the secret life of our greatest President, and the untold story that shaped our nation. Visionary filmmakers Tim Burton and Timur Bekmambetov (director of Wanted) bring a fresh and visceral voice to the blood-thirsty lore of the vampire, imagining Lincoln as history’s greatest hunter of the undead.
- Renington Steele •
- Februar 13th, 2012 •
- 20 Kommentare
- Schlagwörter: Abraham Lincoln Vampire Killer, Horror, Trailer, Vampire
Originaltitel: Captive
Herstellungsland: Philippinen 2012
Regie: Brillante Mendoza
Darsteller: Isabelle Huppert, Katherine Mulville, Marc Zanetta, Maria Isabel Lopez, Rustica Carpio





Allmählich kristallisieren sich nach einigen Tagen Berlinale wieder einmal Themen heraus, die in völlig unabhängig voneinander entstandenen Filmen motivgeschichtliche Verbindungen eingehen. Der resultierende Dialog unterschiedlicher und auch grundverschiedener Produktionen kann im Zuge eines solchen Festivalbetriebs nicht nur ganz eigene Reize entwickeln, sondern ermöglicht auch eine vergleichende Beobachtung dessen, wie identische Themenkomplexe im Kino der jeweils vertretenen Produktionsländer aufgegriffen und bearbeitet werden. In diesem Jahr scheint, aus welchen Gründen auch immer, wieder einmal der Terror zum Topthema auserkoren zu sein. Und das in all seinen Facetten: Im Privaten (“A moi seule – Coming Home”), im Unsichtbaren (“Extrem laut und unglaublich nah”) oder im wahr gewordenen Albtraum terroristischer Gefangenschaft: “Captive” heißt er, der neue Film von Brillante Mendoza.
Der philippinische Regisseur gilt spätestens seit seinem Cannes-Erfolg “Kinatay” vor drei Jahren als ein besonderer Liebling der europäischen Festival-Cinéphilie und selbstverständlich auch des so genannten Weltkinos (siehe “The Woman in the Septic Tank”). Das Kernthema seines letzten Films greift Mendoza nun erneut auf: Wie schon “Kinatay” kreist auch “Captive” um Gefangenschaft, Isolation und die vielen Gesichter der Gewalt.
- Jet Strajker •
- Februar 13th, 2012 •
- 4 Kommentare
- Schlagwörter: Berlinale, Berlinale 2011, Brillante Mendoza, Captive (2012)
Es tut mir leid, aber ich hab “Iron Sky” gesehen. Und es tut mir wirklich leid.
Dann hab ich noch “Avalon” gesehen und das tut mir nur ein bisschen leid.
Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich den Fan-Trailer zu “Worst Case Scenario” immer irgendwie viel interessanter und goiler fand, als den zu “Iron Sky”. Aber maybe that´s just me. Mehr als 2 Sterne würd ich dem aber nicht geben. Warum, das erkläre ich euch hier:
- Nilz N Burger •
- Februar 13th, 2012 •
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//www.fuenf-filmfreunde.de/”>Filmfreunden: The Onion, man muss sie einfach lieben: Meet The Man Inside The Nicolas Cage Costume: „Star Fix has an exclusive interview with the man who has enchanted audiences for the last 30 years playing the delightfully wacky, oversized puppet of Nicolas Cage.“
- Renington Steele •
- Februar 13th, 2012 •
- 3 Kommentare
- Schlagwörter: Filmfun, Nicolas Cage
(Youtube Direktblack, via Twitch)
Den ersten Trailer zu „Beyond the Black Rainbow“ hatte ich hier vor zwei Jahren gebloggt, seitdem läuft der Film auf Festivals hoch und runter und ich habe bislang nur gutes über den Film gehört. Jetzt startet er wohl endlich in den USA im Kino und dürfte dann früher oder später hierzulande wohl auf DVD erscheinen. Besser als gar nicht, denn auch der neue Trailer sieht fantastisch aus.
Set in the strange and oppressive emotional landscape of 1983, Beyond The Black Rainbow is a Reagan-era fever dream inspired by hazy childhood memories of midnight movies and Saturday morning cartoons.
Deep within the mysterious Arboria Institute, a disturbed and beautiful girl (Allan) is held captive by a doctor in search of inner peace. Her mind controlled by a sinister technology. Silently, she waits for her next session with deranged therapist Dr. Barry Nyle (Rogers). If she hopes to escape, she must journey through the darkest reaches of The Institute… but Nyle wonʼt easily part with his most gifted and dangerous creation.
- Renington Steele •
- Februar 13th, 2012 •
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- Schlagwörter: Beyond The Black Rainbow, Science Fiction, Trailer
Originaltitel: Ang Babae sa Septic Tank
Herstellungsland: Philippinen 2011
Regie: Marlon N. Rivera
Darsteller: JM De Guzman, Kean Cipriano, Cai Cortez, Eugene Domingo





Er habe nicht Armut thematisieren wollen, sagt Regisseur Marlon Rivera, sondern die Art, wie Armut auf den Philippinen im Kino dargestellt werde. Und dass die meisten philippinischen Filme, die ein internationales Publikum erreichten, immer nur von Armut handelten oder sie zumindest in einer bestimmten Weise darstellten. Rivera spricht von Filmen, die man besonders im Kontext der Festivalverhältnisse mittlerweile unter dem schrammeligen Begriff des Weltkinos subsumiert. Wie Simon Rothöhler einmal anschaulich in der taz beschrieb, seien dies Filme, die eigentlich einen westlichen – im Besonderen europäischen – Festivalmarkt bedienten, und nicht mithilfe staatlicher, sondern transnationaler Förderung entstünden.
Zu Tage treten dabei nicht selten Produktionen, die, inhaltlich um Missstände kreisend, Fremdartiges im Mantel des Gehobenen verkaufen, gern auch verortet im leidigen Slow Cinema, und zu denen die hiesige Kritik dann frohgemut ihre Einlassungen ins Festivalgeschehen hauen kann. Warum also damit nicht gleich die ganz großen Preise abräumen, wenn schon all diese Filme am breiten Publikum in der Regel komplett vorbeigehen? Das zumindest ist der Plan der Protagonisten aus “Woman in the Septic Tank”, einem jungen Filmemacher, seinem Produzenten und der tagträumerischen Assistentin.
- Jet Strajker •
- Februar 13th, 2012 •
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- Schlagwörter: Berlinale, Berlinale 2012, Woman in the Septic Tank
Ich bin wieder hiiiiiieeeeerrrrr!!!!!!!
Nach diesem Poltergeist-Zitat fangen wir doch dann auch gleich mal an. Der Einfachheit halber die ersten beiden Tage zusammengefasst. Viel Spass!
[YouTubeDirektGravisHatMitMeinerAngeblichNeuenKameraGefilmt]
- Nilz N Burger •
- Februar 12th, 2012 •
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- Schlagwörter: A moi seule, Berlinale, Bestiaire, Sharukh Khan
Originaltitel: Extremely Loud & Incredibly Close
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Stephen Daldry
Darsteller: Thomas Horn, Tom Hanks, Sandra Bullock, Max von Sydow, John Goodman, Viola Davis, Jeffrey Wright





Der 50jährige britische Theaterregisseur Stephen Daldry hat in 12 Jahren bislang nur vier Filme inszeniert. Gleich sein erster, das Coming-of-Age-Drama “Billy Elliot – I Will Dance”, war schon ein weltweiter Publikums- und Kritikerliebling, an dessen Erfolg die darauf folgende Michael-Cunningham-Adaption “The Hours” nahtlos anknüpfen konnte. In diesem Mehrpersonenstück, das Nicole Kidman und ihrer Nasenprothese 2003 alle Preise der Welt einbrachte, zeichnete sich bereits die formalästhetische Nähe zum festivalgewerblichen Award-Kino ab, mit der er zum Lieblingsengländer der Weinsteins gedieh. Obwohl dies im Entwurf noch ein sehr kluger, sogar komplexer Film war, sollte wenig später “Der Vorleser” schließlich die Befürchtungen bestätigen: Im Oscarsystem angekommen, rührte Daldry fortan die Schmalzsoße mit extra viel falschem Sentiment an.
“Extrem laut und unglaublich nah” nach dem gleichnamigen Beststeller von Jonathan Safran Foer, den offenbar jeder gelesen und jeder geliebt hat, ist nun Daldrys vierte Regiearbeit fürs Kino. Und natürlich gehört diese Schnulze ins Hauptprogramm der Berlinale, damit der britische Gefühls-Deliverer und sein frisch oscarnominierter Nebendarsteller Max von Sydow den Roten Teppich entlang spazieren und in der Pressekonferenz für mehr 9/11-Geschichten im Kino einstehen dürfen, obwohl ihr Film ja eigentlich längst durch ist. Und da sein Kritikerecho ein für Daldry-Verhältnisse erstaunlich durchwachsenes war, schaut man die negativen Stimmen nun unweigerlich mit.
- Jet Strajker •
- Februar 12th, 2012 •
- 15 Kommentare
- Schlagwörter: Berlinale 2012, Extremely Loud and Incredibly Close, Stephen Daldry


Set in the strange and oppressive emotional landscape of 1983, Beyond The Black Rainbow is a Reagan-era fever dream inspired by hazy childhood memories of midnight movies and Saturday morning cartoons.






















