Ich mag Jesse Eisenberg ja wirklich gerne, aber dieser Sketch von Funny or Die bringt seine Art schon sehr gut auf den Punkt.
Andererseits, vielleicht hätte mir 127Hours mit ihm besser gefallen, als mit Frantic Franco.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 5th, 2011 •
- 5 Kommentare
- Schlagwörter: 127 Hours, Filmfun, Jesse Eisenberg
There is no force more powerful than the will to live.
Originaltitel: 127 Hours
Herstellungsland: USA/Großbritannien 2010
Regie: Danny Boyle
Darsteller: James Franco, Lizzy Caplan, Amber Tamblyn, Kate Mara, Clémence Poésy, Kate Burton, Darin Southam, Elizabeth Hales




Jet Strajker




Renington Steele




Batzman
Aron Ralston ist ein Sportjunkie. Er rast mit dem Bike durch Gebirge und begibt sich auf Klettertouren, wenn er mal stürzt, steht er lachend wieder auf und grinst in seine Digicam. Danny Boyle, der Liebling aller Videoclip-Werbefilm-Junkies, hat die 127stündige Tour de Force des Bergsteigers verfilmt. Nach einem Unfall klemmte dessen Arm tagelang in einer Felsspalte des Blue John Canyons fest, bis Ralston eine folgenschwere Entscheidung treffen musste, um sich vor dem Tod durch Verdursten zu retten. Wie in keinem anderen seiner Filme gehen Boyles ästhetische Meriten, spielerischen Bildmotive und digital getunten Einstellungen hier eine ebenso effektive wie adäquate Verbindung mit seinem sonst so befremdlich zur (Wohlfühl-)Formschönheit gebrachten Blick ein: Der Mensch als Mittelpunkt, die komplette Reduktion des Plots, das Konzentrieren aufs Wesentliche.
“127 Hours” ist das Erfahrbarmachen einer Extremsituation, die Ableitung des puren existenzialischsten Moments, dass der Wille zu Leben nicht gebrochen werden kann. Kino aus allen erdenklichen Winkeln, selbst noch vom Grund einer Trinkdose aus photographiert. Die Kamera geht ins Innere eines Camcorders und auch in die Venen eines Arms, Amputation als Klimax, Blut und Urin in Großaufnahme, bis die Batterie leer ist. Der Fokus ist immer der des Protagonisten, die Erzählung gerinnt zum halluzinatorischen Empfinden in Split-Screens. Erkennbar Boyle. Und doch reines Filmemachen – eine so konsequente Regiearbeit habe ich ihm gar nicht mehr zutrauen wollen. Mich hat das gepackt!
—————————-
Renington meint: Danny Boyle zeigt uns in 127 Hours, wie es sich anfühlt, auf Nerven Gitarre zu spielen. Er zeigt uns die komplette Freude in Aron Ralstons Leben, er macht diese Figur fühlbar. Und dann zeigt er uns, wie Aron sich seinen Arm abschneiden muss, um zu überleben.
- Jet Strajker •
- Februar 21st, 2011 •
- 28 Kommentare
- Schlagwörter: 127 Hours, Danny Boyle, Review
Zweiter Trailer zum neuen Film von Danny Boyle plus Poster nach dem Klick.
- Jet Strajker •
- Oktober 8th, 2010 •
- 19 Kommentare
- Schlagwörter: 127 Hours, Danny Boyle, Poster, Trailer
Trailer zum Bergsteigerdrama “127 Hours” von Danny Boyle mit James Franco. Über den Film hat Malcolm schon einmal hier berichtet. Macht visuell einiges her, aber ich bin nach “Slumdog Millionaire” vorerst abgetörnt von Boyle.
- Jet Strajker •
- August 25th, 2010 •
- 11 Kommentare
- Schlagwörter: 127 Hours, Danny Boyle, Trailer

Eine ganze Stunde lang soll der Zuschauer ohne einen Dialog auskommen. Wozu auch? Immerhin hatte Aron Ralston im Jahre 2003 auch ganze 127 Stunden niemanden zum Reden, als bei einem Unfall im Blue-John-Canyon sein rechter Arm eingeklemmt wurde. Befreien konnte sich Ralston auch nur, weil er sich selber den Arm amputierte. Da kann Rambo mit seinen grob zusammengeklöppelten Wunden aber einpacken!
Noch hat Danny Boyle keinen Finanzier, aber immerhin wissen wir, dass der Slumdog Millionair Schreiber Simon Beaufoy dran sitzen soll, wenn es nach Boyle geht. Genauso wie sein Plan schon im März 2010 loszulegen. Aber nach seinem Oscar-Erfolg sollte das wohl das kleinste Problem sein..
- Mal Sehen •
- November 8th, 2009 •
- 19 Kommentare
- Schlagwörter: 127 Hours, Danny Boyle







































