Während Adrien Brody gerade im großen Stile Aliens abmurkst, muss sich das Remake des schrecklichsten Films, den ich in den letzten Jahren gesehen habe, leider nur mit einer Direkt-zu-DVD-Watsche zufrieden geben.

Und mit “schrecklich” meine ich nicht, dass “Das Experiment” ein schlechter Film war. Ich meine, dass ich selten nach einem Film so aufgebracht war, wie nach Oliver Hirschbiegels Interpretation von Mario Giordanos “Black Box”. Umso skeptischer bin ich jetzt, dass das amerikanische Remake mit Adrien Brody und Forest Whitaker gleich auf auf eine Scheibe gepresst wird.

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Ich bin ja, wie gesagt schon sehr gespannt auf den von Robert Rodriguez produzierten Reboot, Remake, Relaunch oder was auch immer des Predator-Franchise, der im Sommer unter dem Titel PREDATORS startet und bei dem Nimrod Antal Regie geführt hat.

Heute stellt sich Rodriguez himself im Chat den Fragen von Fans. Ab 13h soll es hier NACH DEM KLICK losgehen. Wir wünschen viel Spaß!

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“You’re bleeding.”
“I don’t have time to bleed…”

Auf der offiziellen Seite zum von Robert Rodriguez produzierten Reboot “Predators” gibt es einen kleinen Sneak Peek zu bestaunen.

Dort erzählt Rodriguez von den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu den alten Filmen und zeigt einige Clips vom Dreh und aus dem Film. Die Predators wird es sowohl in der klassischen Version geben, als in einer Updated-Fassung – quasi die gemeineren großen Brüder des alten Predator.

Regie führt Nimrod Antal, von dem zu hoffen bleibt, das sein Vorname (Nimrod - hebräisch für Jäger und eine Figur die oft mit dem finnischen Gott der Jagd in Verbindung gebracht wird) ein gutes Omen für den Film gelten kann, der vom Look her deutlich näher am Original zu sein scheint, als die Sequels und die trashig-albernen AvP-Filme.

Hier geht es zur offiziellen Seite. Der erste richtige Trailer ist für den 18.03.2010 angekündigt.

Sieht doch schon mal gar nicht schlecht aus. Und das trotz Adrien Brody.

[via moviepilot Twitter]

"Kretsche to the rescue!"

Originaltitel: King Kong
Herstellungsland: Neuseeland / USA 2005
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Naomi Watts, Jack Black, Adrien Brody, Andy Serkis, Jamie Bell

King Kong
★★★☆☆

Zur Beachtung: Review enthält Spoiler

Für die drei Leute die die letzten 100 Jahre in einem Erdloch verbracht haben:
30er Jahre, Depression. Der abgewrackte Regisseur Denham (Jack Black) unternimmt mit seinem Minimalfilmteam und zwei Schauspielern eine Reise auf einem Seelenverkäufer um ein mythisches Eiland als Kulisse für sein nächsten Streifen zu entdecken. Das Eiland ist zwar unentdeckt, aber nicht unbewohnt. Eine Horde schlechtgelaunter Stabhochsprung-Neger greift sie an und verschleppt die Hauptdarstellerin um sie nach Landessitte zu opfern.
Statt gefressen zu werden freundet sich die Gute aber mit dem Riesenaffen an, dem sie eigentlich geöpfert werden soll. Kong schüttelt sie zwar stundenlang wie ein ein Pennäler der eine unzüchtige Geste macht, lässt sich dann aber von ihren Jonglierkünsten besänftigen. Ein Traumpaar!
Dummerweise beschließt die Filmcrew den Affen einzufangen, was ihr nach einigen Umstänlichkeiten auch gelingt. Der Affe wird als Attraktion nach New York verschleppt, rastet bei seiner Premierenvorführung aus, legt weite Teile Manhattens in Klump und lässt sich nach einem romantischen Zwischenspiel mit Naomi Watts vom Empire State Building schießen.

Selten hat mich ein Film in diesem Jahr so zwigespalten zurückgelassen, wie King Kong. Das Peter Jackson seine Probleme hat sich von Material zu trennen, ist seit dem zweiten Teil von LOTR bekannt und wurde in den zwölf Enden von Return of the King nocheinmal eindrucksvoll bestätigt. Vielleicht hat er auch etwas falsch verstanden, als die Produzenten sagten "Peter wir wollen diesmal etwas weniger von dir…" und fing deswegen seine Radikaldiät an, statt das Drehbuch noch etwas zu trimmen.
King Kong ist zu lang. Das Original, dem Storytechnisch wenig hinzugefügt wird brachte es auf rund 90 Minuten, die Neuverfilmung läuft locker mal doppelt so lange, ohne das wirklich mehr passiert.

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