Für moviepilot hab ich mich mit Stefan Ciupek, dem Kameramann und digital Supervisor von Antichrist und Slumdog Millionaire unterhalten, der erzählt wie der besondere Look zu Lars von Triers neuem Film zustande kam, welche Herausforderungen es beim digitalen Dreh gibt und wie man in indischen Slums am besten drehen kann.


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Zum “Skandalfilm” von Lars von Trier, der hierzulande am 10.09. startet, wurde ein hübsches neues Poster veröffentlicht, das mich an die Cover der britischen video nasties erinnert mit einer hübsch ausgestellten banned-Attitüde. Im Übrigen finde ich alle Poster des Films recht eindrucksvoll, weshalb ich sie hier noch mal zusammentrage, da wir sie noch nicht hatten.

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WTF?! Ich denke, Lars von Triers Filme sind diejenigen, die sich von einer Eignung als Game-Versoftung am allerweitesten entfernt befinden. Und jetzt wird es zu seinem neuesten Streifen „Antichrist“ ein Sequel als Game geben? w00t!

WTF: Lars Von Trier’s Antichrist…the Video Game?

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Lars von Triers „Antichrist“ hatte am Wochenende Premiere in Cannes und die Reaktionen sind bemerkenswert, „this film needs to be burned“ ist eine davon. Wenn man das Werk von von Trier einigermaßen kennt, der kennt auch die fast schon körperlichen Schmerzen, die Filme von ihm verursachen können und wenn der Herr meint, das hier sei „der persönlichste und wichtigste aller seiner Filme“ und nun die ersten Reaktionen liest, der macht sich sehr wohl Sorgen um das Seelenheil von Lars von Trier.

Telepolis schreibt: „”Das ist ein kranker Mann.” “Er ist bestimmt impotent.” “Er braucht eine Therapie.” So und so ähnlich waren viele Reaktionen, unmittelbar nach der Premiere. Schockiert, mit bleichen Gesichtern, manche grinsend, andere kopfschüttelnd, die meisten nachdenklich und ungewohnt schweigsam, taumelte die viel gewohnte internationale Kritikerschar aus dem Kino. Zuvor hatte sich lautes “Buh” und Beifallsklatschen in etwa die Waage gehalten, und man hatte einen Film gesehen, wie man ihn auch auf diesem Filmfestival nicht oft zu sehen bekommt, der unmittelbar zu “dem” Aufreger des diesjährigen Wettbewerbs wurde, und von dem man sich noch in Jahren erzählen wird.“

Roger Ebert: “…goes beyond malevolence into the monstrous. Never before have a man and woman inflicted more pain upon each other in a movie. We looked in disbelief.” … “Whether this is a bad, good or great film is entirely beside the point. It is an audacious spit in the eye of society. It says we harbor an undreamed-of capacity for evil. It transforms a psychological treatment into torture undreamed of in the dungeons of history. Torturers might have been capable of such actions, but they would have lacked the imagination. Von Trier is not so much making a film about violence as making a film to inflict violence upon us, perhaps as a salutary experience. It’s been reported that he suffered from depression during and after the film. You can tell. This is the most despairing film I’ve ever have seen.”

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