Abraham Lincoln, Vampirejäger (Abraham Lincoln Vampire Hunter) – USA 2012
★★★☆☆

Nachdem die Eltern des jungen Abraham von Vampiren umgebracht wurde, schwört er Rache und wird zum.. Politker, der nebenher noch Vampire jagt.

Ein Film der leider etwas unter dem “Snakes on a plane”-Syndrom neigt und es selten schafft einzulösen, was der großartig-trashige Titel verspricht, weil er sich insgesamt doch etwas zu ernst nimmt.

Was nicht bedeutet das ALVH langweilig oder wirklich schlecht wäre. Denn wenn man sich einmal mit dem merkwürdigen Digital-Look angefreundet hat, den Bekmambetov hier gewählt hat und der irgendwo zwischen 300, Sin City und Iron Sky liegt, dann bietet der Film doch einige sehr coole und einprägsame Momente.

Wobei Bekmambetov zu oft zuviel Respekt vor Lincoln hat und in jeder Sekunde versucht ist, ihn zwar als Vampirschlächter zu zeigen, aber auch seinen realen historischen Meriten gerecht zu werden. Was so mittelgut funktioniert, denn wenn wir ehrlich sind ist das genau der Grund warum uns Spielbergs-Film schon nicht hinter dem Ofen vorlocken wird. Ja Lincoln war schon ganz cool und stuff, aber wir wollen keine wichtige Geschichtslektion über Sklavenbefreiung und die Bürde der Verantwortung des Präsidentenamtes sondern… nunja Gore, Guts und Vampire die mit Pferden schmeissen.

Und zum Glück gibt es sie: Diese unglaublichen Momente, die uns dann doch zeigen dass Timur vielleicht immer noch kein begnadeter Geschichtenerzähler ist, aber immer noch ein Auge für interessante WTF-Momente hat. Die finale Schlacht auf dem Zug ist beeindruckend und originell inszeniert und versöhnt dann trotz der vielen Schwächen mit diesem Film, der zwar eine vertane Chance ist – aber eine die trotzdem noch gut unterhält.

Looper – USA 2012
★★★★☆

Joe ist ein Looper, er entsorgt unliebsame Personen die ihm aus der Zukunft geschickt werden, damit sie nie gefunden werden können. Alles läuft super, bis eines der Opfer aus der Zukunft er selbst ist…

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"Wieso hat er den verdammten Apfel da reingehängt? Er wußte doch was passiert?"

Originaltitel: Antikörper
Herstellungsland: Deutschland 2005
Regie: Christian Alvart
Darsteller: Wotan Wilke Möhring, Heinz Hoenig, André Hennicke, Hauke Diekamp

★★★☆☆

Antikörper

Die Konstellation ist bekannt und in kaum einer Vorschau wird versäumt daraufhinzuweisen. Ja Antikörper hat eine ähnliche Konstelation wie jener Psychokiller-Film mit Jodie Foster. Es gibt einen eingesperrten Serienkiller, der gerne Spielchen spielt und von einem unerfahrenen Bullen vom Lande verhört wird.
Auch der Regisseur ist sich dessen gewahr und kann sich eine Spitze gegen den übermächtigen Konkurrent aus Hollywood nicht verkneifen. Angriff ist die beste Verteidigung. Denn Antikörper hat mehr zu bieten, als lediglich einen Abklatsch von "Silence of the Lambs" oder dem völlig überschätzen "Seven".

Zum Inhalt: Gabriel Engel (Erzengel Gabriel – Vollstrecker göttlichen Willens? – Meta-text ick hör dir Trapsen) hat als Kruzifixmörder die Nation seit Jahrne in Atem gehalten. Endlich ist es einer Soko gelungen ihn in Berlin dingfest zu machen, nicht jedoch bevor er sein dreizehntes Opfer, wieder einen kleinen Jungen mißbraucht und umgebracht hat.
Gabriel scheint die Verhaftung nichts auzumachen, genüßlich gesteht er alle Morde, ohne die abstoßensten Details auszusparen. – Alle Morde bis auf einen. Den an einem zwölfjährigen Mädchen will er nicht begangen haben. Dorfpolizist Martens, der seit Jahren vergeblich versuchte den Fall zu klären, reist in die Großstadt und wird Opfer des Psychospiels das sich Gabriel für ihn ausgedacht hat.

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