szmtag

Wir sind uns hoffentlich einig, dass Blockbuster zu bashen, weil sie Blockbuster sind, langweilig ist. Ich weiß, das passiert bei den Filmfreunden vielleicht ab und an, aber ich spreche mich vollkommen davon frei, denn ich mag Blockbuster. Sehr. Ich mag es sowohl anspruchsvoll, als auch extrem leicht unterhalten zu werden und wenn Dinge explodieren, mache ich mir vor Freude in die Hose. Um zu zeigen wie niedrig mein Anspruch sein kann: Ich mochte Green Lantern und habe auch bei Fast Five viel Spaß gehabt.

Ich schreibe das jetzt nur mal vorab, um eines klarzustellen: Wenn jemand wie ich, der Popcorn-Kino über alles liebt, sagt, dass Avatar der beschissenste Fantasyfilm seit Eragon ist, dann bedeutet das schon etwas. Dieses schwulstige Geschwulste, das inflationäre 3D-Rumgewichse und die schlimme Story hat mir während der Vorstellung schlimme Kopfschmerzen bereitet (wobei ich zugeben muss, dass die Kampfszenen am Ende schon ganz gut waren). Die ganzen Hippies und Baumkuschler, die Parallelen zur Realität zogen, lasse ich an dieser Stelle mal außen vor. Der Film war schlimm. Punkt.

Wenigstens kann sich die Kinolandschaft glücklich schätzen, dass es noch vier Jahre dauern wird, bis die blauen Pocahontas über die Leinwand hüpfen:

Bleeding Cool had the chance to speak with Avatar producer Jon Landau this morning, who said that Avatar 2 is still four years away. While original reports said that the movie would come out in 2013 or 2014, this update means that we may not see the movie until 2016 (that is, unless he meant production will start that year, which would put the film’s actual release sometime in 2017 or 2018).


USBCouchDirekt / via

In der letzten Folge der Simpsons, “The Fool Monty”, wurde James Camerons “Avatar” im Intro parodiert. Quite funny.

(leider gibt’s das bislang nur in verkehrt herum zu sehen)

Hier mal wieder ein kleiner Anteaser eines Artikels, den ich drüben bei moviepilot anlässlich des Starts von “Avatar: The Extended Cut” geschrieben habe:

Das es nach dem gigantischen Erfolg von Avatar eine Fortsetzung geben würde schien klar. Daran konnte auch die Oscar-Schlappe nichts ändern. Zum Start des Extended-Cut enthüllte Cameron, seinen komplexen Plan: Es kommen fünf weitere Avatar-Filme!

Wie geht es mit Pandora weiter? Wer hat den Lebensbaum gepflanzt? Wie erhielt Colonel Miles Quaritch seine erste Mission. Viele Fans fiebern schon der Fortsetzung entgegen.

Im Interview zum Start des Extended-Cut, der in dieser Woche ins Kino kommt legt James Cameron jetzt selbstbewusst die Karten auf den Tisch. Wir trafen den Regisseur am Rande des Kreuzberger Pub-Crawl 2010 in Kathis Bierbar. Bei einem Schoppen Knallberger Hackezu, verriet Cameron, was er für die Na`vi noch alles geplant hat.

“Avatar war immer schon mehr als nur ein Film”, sagte Cameron während er eine kurze Skizze der verschachtelten Handlung auf ein paar Bierfilze zeichnet. “Ich wollte mit dem ersten Film einen Auftakt, der die Zuschauer sofort in die Handlung wirft. Der erste Film ist der actionreichste, aber er lässt natürlich auch in der neuen Version viele Fragen offen. Ganz absichtlich. Wir kennen nur einen Bruchteil von Pandora.”

Weltexklusiv hier jetzt das Handlungskonzept für die kommenden Teile:
Avatar II: Lost Memories

Er beginnt drei Jahre nach Avatar und schildert den Alltag von Jake und Neytiri, in dem nicht alles so unproblematisch abläuft wie es sich die jungen Liebenden erhofft hatten. Beide stehen kurz davor das Ritual des Hy’Rad einzugehen, das sie für immer miteinander Verschmelzen lassen soll – doch Jake hat erste Bedenken.

Den Beitrag „Avatar bekommt 5 Sequels: Cameron enthüllt worum es geht…“ weiterlesen…

Was ich von 3D halte und warum ich es für weitgehend überflüssig halte, habe ich vor einigen Wochen ja schon sehr ausführlich drüben bei moviepilot im Artikel “Warum ich auf die neue Kinodimension gerne verzichte” ausgeführt.

Mit Roger Ebert hat sich jetzt einer der wichtigsten Kritiker der USA zu dem Thema geäußert und es macht Spaß zu lesen, was der große alte Mann (der seit einer schweren Krankheit und dem Verlust des Sprechvermögens im Netz umso aktiver ist) vom 3D-Hype hält, der nicht erst seit dem künstlich aufgeblasenen “Clash of the Titans” einer ganzen Menge Menschen auf die Nerven geht.

“3-D is a waste of a perfectly good dimension. Hollywood’s current crazy stampede toward it is suicidal. It adds nothing essential to the moviegoing experience. For some, it is an annoying distraction. For others, it creates nausea and headaches. It is driven largely to sell expensive projection equipment and add a $5 to $7.50 surcharge on already expensive movie tickets. Its image is noticeably darker than standard 2-D. It is unsuitable for grown-up films of any seriousness. It limits the freedom of directors to make films as they choose. For moviegoers in the PG-13 and R ranges, it only rarely provides an experience worth paying a premium for.”

Lest jetzt den ganzen Artikel den Ebert für Newsweek geschrieben hat.

Batzman

Batzman meint

Okay das wars wieder einmal. Die Preise gehen im wesentlichen in Ordnung, auch wenn ich Coraline und District 9 durchaus ein Goldmännchen gegönnt hätte. Best FX für Avatar geht natürlich in Ordnung, aber der Kamera-Oscar für Camerons Schlumpfkatzen war dann doch eher ein Witz.

Da mich bei dem Ganzen insgesamt aber mehr die Show interessiert, als die Gewinner, fällt mir eines ein: WTF? Was war denn da bitte los?

Kein Eröffnungsfilm, stattdessen eine kurze Revuenummer mit… Neil Patrick Harris, der mit dem DDR-Fernsehballett ein paar halbierte Schwäne schwenken durfte. Was dummerweise auch noch das Beste und aufwendigste Event des Abends war und spätestens mit dem Auftritt von Steve Martin und Alec Baldwin den Wunsch aufkeimen ließ, das NPH auch den Rest der Veranstaltung moderieren würde (so wie er das im Herbst bei den Emmys souverän und witzig getan hat).
Statt dessen gab es Steve Martin, der schon seit Jahren in gelangweilter Lustlosigkeit erstarrt ist, die man ansonsten nur von Harald Schmidt kennt und Alec Baldwin, der wie Ottfried Fischer wohl mittlerweile den Kopf nicht mehr drehen kann, ohne die Schultern mitzubewegen und nicht so ganz realisiert, das er außerhalb von 30 Rock jetzt nicht gerade die spritzigste Perle im Sektkelch ist.

Zusammen kalauerten sich die beiden durch mal mehr, meist weniger gelungene Späßchen, die in ihrer biederen Darbietung und bar jeder echten Chemie zwischen den beiden, dann doch wirkte, als habe man versehentlich Bernd Stelter und Fips Asmussen einfliegen lassen. Was perfekt zur Bühne passte, die sah nämlich aus wie wenn die Oberstufe des Wiesengrund-Gymnasiums Bad Salzufflen die Aula festlich schmückt. Klein, beengt, piefig und mit einem muffigen Pseudoglamour versehen, der die ganze Veranstaltung auf das Niveau einer hochkarätig besetzten Schulaufführung herabzog.

Unterstützt wurde der Eindruck einer sparsam produzierten und zum Teil recht hastig zusammengestoppelten Veranstaltung vom fehlen wirklich origineller Ideen. Waren die aufwendigen Einspielfilme in den Jahren in denen Billy Crystal, Whoopi Goldberg oder Jon Stewart moderierte das Highlight der Show, gab es diesmal wenig zu bewundern.

Die übliche Totenrolle in Memorian, die dreisterweise Farrah Fawcett mal eben ausließ (was damit begründet wurde man könne ja nun nicht jeden aufnehmen) und die mal einfach jede Schauspielerin als Actor bezeichnete, dann ein half-assed Tribute to Horror-Movies (wie schön, nachdem das Genre ja traditionell nie eine Chance hat ausgezeichnet zu werden, wenn man vom Schweigen der Lämmer mal absieht) und als einziges Glanzlicht die Statements der animierten Figuren, bei denen tatsächlich mal etwas Aufwand betrieben wurde.


(Youtube DirektAnimation

Einen Hauch von Gänsehaut vebreitete auch die verdiente Hommage an John Hughes, dessen Ex-Stars noch einmal an ihn erinnerten. Aber selbst die Featurettes zum Sounddesign und andere Kleinigkeiten machten den Eindruck mit der heißen Nadel gestrickt worden zu sein.

Auch ansonsten gab es wenig Grund sich abseits der Preise unterhalten zu sehen. Ein paar schöne witzige Dankesreden, u.a. vom Gewinner des Kurzfilm-Oscars oder Sandra Bullock und Jeff Bridges, kontrastierten mit viel Durchschnitt, einem bekifft dreinschauenden George Clooney, einem angepisst wirkenden James Cameron und einer ersten Reihe die absolut frei von Jack Nicholson war – wie kann bitte sowas passieren!?

Auch musikalisch gab es nichts, nichtmal die obligatorischen Pinkelpausen, wenn die besten Songs eingesungen werden. Alles wurde hektisch runtergerasselt und als dann tatsächlich mal eine Showeinlage für die beste Musik kam, sah es aus, als würde das Waldorf-Ballet Wittenberge die Namen der Nominierten als Ausdruckstanz darbieten. Ohne Zusammenhang zur Musik oder zum Inhalt der Filme wurde hier mal wieder bewiesen, warum selbst Menschen die Musicals lieben, bei Ballett das kalte Grausen bekommen. Die WTF-Gesichter im Publikum nach diesem Debakel sprachen Bände.

Höhepunkt dieses trotz des gehetzten Eindrucks zu langen Show-Schlamassels, aus dem sich die Moderatoren zwischendurch mal ganz verabschiedeten, war dann die Fuck-Off-Verkündung des Best Movie Awards. Die besten Filme waren über die ganze Show von uninspirierten und freudlosen Laudatoren vorgestellt worden (genau wie viele anderen Kategorien durch überlang-geschwätzige Einzellaudationen ins Infinitum gedehnt worden waren) und am Ende hatte man wohl so gar keinen Bock mehr und ließ Tom Hanks den Best Picture Award kurz rausnuscheln.

Das er den Preis Frau Bigelow, die direkt zuvor den als erste Frau ever den Best Director Oscar erhalten hatte, nicht gleich hinter die Bühne warf, war auch schon alles. “Hier nimm mit und jetzt ist Schluß, wir müssen inner halben Stunde hier raus sein, dann tagt hier der Kartoffelfarmer Verein Idaho”. Selten wirkte eine Oscarverleihung, so lustlos, konzeptlos und chaotisch wie in diesem Jahr. Und dabei waren schon Steve Martins erste beiden Hostings nicht gerade eine Offenbarung und spielten sich auf seltsam designten Bühnen ab.

Fürs kommende Jahr dann bitte wieder fragen ob Jon Stewart Zeit hat oder lasst es gleich NPH machen.
Der kann das nämlich. Und bitte lasst die Show nicht mehr von Hamish Hamilton inszenieren. Der hat ja auch die die letztjährigen MTV und Scream-Awards zu schnarchigen Veranstaltungen gemacht.

Danke.

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Jet StrajkerJet Strajker meint:

Ein kurzes Nachwort:

Da ich mich nicht am F5-Live-Chat beteiligt habe, um mich ganz auf die Verleihung konzentrieren zu können, noch einmal ein paar Worte zur reichlich tristen Oscarverleihung, die da vergangene Nacht rasch über die Bühne gebracht wurde. Weitaus weniger innovativ, ideenreich und amüsant als unter der Regie von Baz Luhrman im letzten Jahr, wurden die Preise ohne inszenatorische Raffinesse vergeben, und am Ende blieb sogar trotzdem nicht einmal Zeit, um noch einmal die nominierten Best-Picture-Kandidaten vorzulesen. Das ging dann alles ganz schnell und unglamourös.

Und dennoch war die 82. Verleihung der Academy Awards kein allzu kurzweiliges Vergnügen, was wohl an der grauenhaften Moderation der beiden Hosts Steve Martin und Alec Baldwin gelegen haben dürfte (sollte diese Konstellation in irgendeiner Weise PR für ihren gemeinsamen Film “It’s complicated” betreiben?). So ungelenk, unkomisch und zahm wurden die Oscars wohl selten unterhalten.

Die wenigen Highlights besorgten dann andere. Ben Stiller zum Beispiel, der als Na’vi verkleidet noch den originellsten Beitrag zum eher unangenehmen, an diesem Abend aber offenbar sehr populären “Avatar”-Bashing abgab. Eine schöne Hommage an den verstorbenen Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten John Hughes versammelte noch einmal die Stars des 80er-Jahre Coming-of-age-Kinos (darunter Molly Ringwold und Anthony Michael Hall). Und Jeff Bridges wurde in der “Crazy Heart”-Nominierungsrede von seinem einstigen Co-Star Michelle Pfeiffer anmoderiert, was sehr bewegend und wehmütig ausfiel und der Verleihung einen kurzen Augenblick wahrer Größe verlieh.

Den Beitrag „Die F5 Oscar-Nachlese 2010“ weiterlesen…


(Youtube Direktavatar, via Motionographer)

Das Review in diesem Video ist recht oberflächlich, dafür kommt es aber von einem recht beeindruckenden CGI-Avatar. Woher das Video kommt oder ob es sich um ein Viral handelt, ist noch nicht bekannt. In den Kommentaren auf Motionographer spekuliert man wegen ein paar Hinweisen darauf, dass das Video aus dem Weta-Umfeld kommt und es sich um eine frühe Version der Na’Vi handelt. Wie auch immer: Sehr schön gemacht.

Der erfolgreichste Film des Sonnensystems bot viel: dreidimensionales Farn, das schwebende Siebengebirge und Kampfmuschis mit Flugechsen. Nur beim Sex hielt sich J.C. des Ratings wegen keusch zurück und beschränkte sich nur auf angedeutete Fummeleien mit der rassigen Katzenbraut.

Der Zeichner Harry Partidge schließt selbstmütig diese Lücke und zeigt uns erstmals heißen Na’Vi-Sex! Es lohnt sich eben seine Rasse zu verraten ;)


(Youtube DirektFuck, via MOVIEREPORTER)

Der geschätzte Serienkiller-Psychopath von REDLETTER MEDIA – der sich schon in eben so epischer wie genialer Weise mit Episode I beschäftigt hat, seziert diesmal in einem zweiteiligen Review “Avatar” – den Film der bei den diesjährigen Oscars mehr Goldmännchen abräumen könnte, als für James Cameron und die Welt gut wäre.

Neben den bekannten Kritikpunkten analysiert der liebenswerte Massenmörder nicht nur warum District 9 der smartere Film ist, sondern auch warum Avatar genial konzipiert und vermarktet wurde.


(Youtube DirektKönig

Nach dem Break gibts Teil 2 zu sehen:

Den Beitrag „Avatar und die Disney-Augen“ weiterlesen…

Relativ hübsches 22minütiges Behind-the-scenes-Special zu “Avatar”, in dem auch der gute alte Stan Winston auftaucht. Kann man sich entweder in fünf Teilen auf YouTube anschauen oder gleich komplett bei yahoo.

PS: Mittlerweile knapp 1,7 Milliarden Dollar Einspiel weltweit nach nur einem Monat.

Ich weiß ja, dass meine Mitfilmfreunde Avatar nicht mögen, weil sie keine Ahnung von Filmen haben weil sie die Story zu stark bewerten und kein Auge für visuelle Innovation haben. Hier also nun ein Grund für meine Mit-Filmhater, um Avatar zu mögen: Der Vatikan findet Avatar doof, weil Avatar Heidentum fördere. Big LULZ!

The Vatican newspaper and radio station are criticizing James Cameron’s 3-D blockbuster for flirting with the idea that worship of nature can replace religion – a notion the pope has warned against. They call the movie a simplistic and sappy tale, despite its awe-inspiring special effects.

Vatican Slams ‘Avatar’ (via Movieblog)

Zur ganzen Debatte rund um die Lesarten von Avatar und ob die Story jetzt banal, dumm, umgekehrter Rassismus oder einfach nur universelle Mythenstoff ist hat /film in seinem empfehlenswerten Afterdark-Podcast eine sehr besonnene, kenntnisreiche, spannende Diskussion geführt, in der u.a. Annalee Newitz , die Autorin des kontroversen Artikels “When will white people stop making movies like Avatar“, ihre Sichtweise darstellt und sagt warum sie die Botschaft des Films für problematisch hält und trotzdem auf fliegende Echsen steht.

Hier gehts zum After Dark-Filmcast vom 28. Dezember.

Kommentare bitte nur, wenn ihr den Podcast auch wirklich gehört habt. Ansonsten nehmt euch ein Beispiel an diesen Avatar-Fans. ;) Oder an dem hier. Das ist wirklich eine neue 3D-Erfahrung.

Danke für den Tipp an MartinDiBergi via moviepilot.

Avatar

Nein, ich habe immernoch keine Lust mir den Film anzuschauen. Und nochmal nein, ich schäme mich nicht dafür.

Egal jetzt: Eure Lieblingsschlümpfe sind jetzt auf Platz 2 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten gelandet ($1,135,383,229 Einnahmen) und haben damit offiziell Lord of the Rings: Return of the King auf den dritten Platz verwiesen. Auf Platz 1 ist natürlich: Titanic ($1,842,879,955), ein anderer James Cameron Film.

Normalerweise würde ich so etwas nicht bloggen, weil es nur eine kurze Meldung ist und die Tatsache, dass ich mir den Film immernoch nicht angeschaut habe, bei manchen Lesern für Entsetzen bis Unverständnis sorgt, sodass ich um meine arme Seele Angst habe. Aber FilmDrunk hat das so schön geschrieben, dass ich einfach einen Grund brauchte, um sie zu zitieren:

If you’re keeping score at home, James Cameron, who once said that Titanic was about F-you money, now has F you money, S my D money, lick my Bs money, come on your Ts money, take a steaming S in your C money, and money that he lights on fire to keep his other money warm money.

NACHTRAG
Der gute detoo hat in den Kommentaren ein paar interessante Links hinzugefügt, die nicht untergehen sollten:

die leute haben da eine schöne liste mit den erfolgreichsten filmen, aber inflationsangeglichen. leider nur für die usa, aber man kann ja dann selber hochrechnen. aber man sieht zumindest das avatar dort gerade mal auf platz 87 liegt.
boxofficemojo.com/alltime/adju… (liste nach heutigen kinopreisen)
boxofficemojo.com/alltime/adju… (liste nach ticketverkäufen)

und da sieht man es dann. avatar hat knapp 50 mio verkaufte tickets. star wars z.b. knapp 180 mio und vom winde verweht absolut unschlagbar mit allein 200 mio tickets in den usa.


(Originalbild von Joe Shlabotnik)

Natürlich gibt es viele wertvolle Botschaften in Avatar, die wirklich zum Nachdenken anregen. Das betont James Cameron, der mit unserem Heiland ja nicht nur die Initalien gemein hat, ja oft und gerne. Wir lernen vom Krieg gegen den Terror, von der Schlechtigkeit des Kapitalismus, vom Einklang mit der Natur und so weiter. Ich bin nachdem ich den Film gestern ein 2x gesehen habe, weil manniac auch gerne reinwollte noch einmal in mich gegangen, habe nachgedacht und überlegt welche Dinge mir Avatar eröffnet hat:

1) Naturvölker sind blöd wie Ziegelstein und haben auch nach Jahrzehnten der Erfahrung mit den Skypeople absolut nicht gerafft, das es nix bringt Pfeile gegen Panzerfahrzeuge zu schießen

2) Wissenschaftler und Intellektuelle sind unnütze Weicheier. Wenn man was erledigt bekommen will muss ein dummer Soldat her, der dann auch gleich als Erlöser den Kaffern mal zeigen kann wie man ordentlich Kleinholz macht

3) Es gibt keine dicken, untrainierten oder sehr alten, gebrechlichen Na’vi. Und keine Pimmel.

4) Pandora ist nur ein anderes Wort für Delgo oder doch für Terra? Yay, Lawsuit!

5) Wenn du im Dschungel kämpfst und nicht gesehen werden willst und die Evolution dich eh schon aus nicht hinreichend geklärten Gründen blau gemacht hat: Mal dich nicht an wie ein schwuler Truthhahn bei der Landwirtschaftsmesse – sonst bekommst du eine Kugel in den Schädel

6) Wenn du einen zünftigen Genozid planen willst, lass da keinen dummen emotionalen General ran, sondern jemand der was von Taktik versteht und nicht unnütz Bodentruppen verheizt, wenn das ganze auch aus der Luft zu erledigen wäre. Und laßt verdammt noch eins die Heckklappe zu bis du wirklich DIREKT AM ZIEL bist. Sonst kommen nämlich Eingeborene und Flugsaurier rein, wie die Fruchtfliegen auf den Obstsalat.

Den Beitrag „18 Dinge die ich durch Avatar gelernt habe“ weiterlesen…


(Youtube Direktbootleg, via Polkarobot)

Schönes Video vom Freeloveforum in dem die Macher hinter dem Bootleg von Avatar ein wenig über die bahnbrechenden neuen Technologien reden, die erfunden werden mussten, um Avatar (dem Film mit diesen ahnbrechenden neuen Technologien) abzufilmen.

Spaß beiseite: Die Filmindustrie pienst jedes Jahr auf’s neue wegen der ach so schrecklichen Tauschbörsen und jedes Jahr auf’s neue bricht sie alle Umsatzrekorde. Ja, Avatar ist in den Tauschbörsen gelandet. Trotzdem strömen die Leute in die Kinos, weil der Film dort erst rockt. There’s a lesson in there.


(Youtube DirektCGI, via /Film)

Schönes Mashup von Black20: In den Avatar-Kriegen kämpfen CGI-Charaktere mit den alten Helden von Rambo bis Arnie um das Recht auf die Schauspielerei.

Und wieder einmal hat sich Doug Walker, “Der Typ mit der Brille” in Form seines hyperaktiven Alters Ego an eine Filmkritik, bzw. Paraphrase gemacht.

Hat mich spontan besser unterhalten als der Film ;)

“You are not in Kansas anymore. You are on Pandora, ladies and gentleman.”

Originaltitel: Avatar
Herstellungsland: USA 2009
Regie: James Cameron
Darsteller: Sam Worthington, Zoe Saldana, Michelle Rodriguez, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Giovanni Ribisi, CCH Pounder, Joel Moore, Laz Alonso
★★½☆☆ Jet Strajker
★★½☆☆ Batzman
★★★★☆ Renington Steele

Avatar-Romantik-Poster

Die bösen Öl-Barone wollen die Blaufuss-Indianer vom Stamme der Na’Jas aus ihren Jagdgründen vertreiben, weil diese auf dem größten Ölvorkommen westlich des Rio Render hocken. Zunächst hatte man es noch diplomatisch versucht, doch die wüsten Wilden wollen nicht weichen.

Cowboy-Jim (Sam Worthington), der bei einer Schießerei im K.O.Carrol das rechte Ei abgeschossen bekam und deswegen nicht mehr diensttauglich ist, wird in den Planungsstab strafversetzt. Dort soll er für seinen Zwillingsbruder Bronco-Bill einspringen, der von Calamari Jane (Sigourney Weaver), einer Gouverneurstochter, monatelang zum Undercover-Apatchen ausgebildet wurde, der die Indianer auf diplomatischem Wege zu einer Kooperation bewegen sollte.

Der böse General Kassler (Stephen Lang) versucht jedoch Jim dazu zu bringen, stattdessen für ihn zu spionieren. Doch nachdem sich Jim als Indianer verkleidet bei den Blaufüssen eingeschlichen hat und ihn diese akzeptieren, weil er ja ein auch ein edler Krieger ist, lernt er die Lebensart der Indianer und besonders der Häuptlingstocher Schielende Schafsnase (Zoe Saldana) zu schätzen. Er geht mit ihnen auf die Jagd, bezwingt ein wildes Mustang und hält Zwiesprache mit dem großen Manitu. Bald schon gerät er in den Gewissenskonflikt, ob er seinen eigenen Leuten, den Ölbaronen oder dem lieb gewonnenen Stamm helfen soll.

Jet StrajkerJet Strajker meint:

Den Beitrag „Avatar – Aufbruch nach Pandora (Review)“ weiterlesen…

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